Freitag, 15. November 2013

Fertig-Brei

Is noch was?

Weil, Oliver-August Lützenich ist gerade so, als sei schon alles geschrieben, was *ich hier beizutragen habe. Zu diesem Welt-Geschehen, irgendwo in den WEITEn des ...
Mehr is nich, mehr hab ich nich zu bieten.
FeierAbend.
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Friesenstr. Ecke Columbiadamm.
In Berlin-Kreuzberg
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Weil, ist doch sowieso immer derSelbe Grampf (Dialekt. Bayerisch) in mir und auch um mich herum. Und irgendwie komme *ich hier auch nicht auf etwas Neues.
Das Neue bleibt mir vorenthalten. Vielleicht sogar uns Menschen.
Weil? Vielleicht, weil es nix Neues mehr gibt (seit Einstein gilt ja die Vermutung, dass der VerLauf der RaumZeit eine willkommene und notwendige Illusion sei, weil in Wirklichkeit sowohl Vergangenheit als auch Zukunft anwesend sind, wir also bestenfalls einen Durchflug durch das DaSein machen, durch bereits längst abgelegte Geschehnisse?), wenn Mensch so alt ist, wie Es eben alt ist, vielleicht auch, weil Es aus dem Alten - also dem, Was schon längst DaIst - nichts Neues, so wie *ich es hier definiere (Begrenze), geben kann. Das Neue wird sobald Alt, wie es DaIst.

DaSein ist Alt-Sein, auch wenn ein-Es gerade erst entsteht, entsteht es aus Altem; z.B. die Eier sind lange vor der Zeugung und erst recht vor der Geburt schon vorhanden.


Das Neue zeugt immer schon Altes.

So ist es im DaSein geregelt.
Da mag ein-Es machen, was Es mag.
Wie alt bin ich? Sehr! Alt.
Schon älter als 13,8 Milliarden Sonnenumkreisungen.
Woher soll da das Neue kommen?
Also muss *ich hier von diesem Neuen wegg.
Dieses Neue und dessen Inhalt ist unerreichbar im DaSein.
Das DaSein hält nur Variationen des Alten bereit.
Diese Variationen des Alten sind das Neue.
So ist das hier in diesem Da geregelt.
Im Da steckt nur Altes drinn.
Und die Variation im Sein.
DaSein ist Bewegung.
Bewegung von Alt,
nach Neu-Alt.

Vielleicht bemerken die Leses gerade, dass
*ich hier eine persönl*iche ÜberSpannung oder auch ÜberErwartung oder einfach eine ÜberForderung abbaue.
Dieser Druck war ja fast mehr als unerträglich, immer irgendwie was (ganz) Neues bieten zu müssen! Jetzt ist *mir hier also klar, dass es das nicht geben wird, weil es nicht geht. So wie Wir hier gebaut und ausgestattet sind.

Das Neue ist jeweils nur eine mehr oder weniger gelungene Variation/Umformung des bereits bestehenden. So lautet die Gleichung des DaSein = Alt > Neu.

Nur im wirklich allerersten Moment galt somit: DaSein = Neu > Alt.
Aber! Das Alt war selbst in der GrundGleichung schon enthalten.
Für das DaSein galt also NIE: DaSein = Neu.
Diese Gleichung geht nicht auf.
Sie funktioniert nicht.

Dies ist auch eine Heraus-Forderung an die Leses,
*mir hier das Gegenteil, oder auch nur eine Variation dessen anzubieten.

Solange gilt: dass auch das allerbeste Kunst schon Alt ist, bevor Es Uns erscheint, aber das Thema hatte *ich ja bereits.
Jetzt bliebe noch deutlicher zu klären, was Kunst ist, weil, dass Es bereits Alt ist, bevor Es erscheint, genügt nicht als BedeutungsInhalt, da braucht es schon auch die beste Klärung des Begriffs, um den es hier ja nun auch geht: Fertig-Brei, oder auch: das Kunst.


Andeutungen, was *ich darein fülle (Fülle?), sind ja schon öfter in diesen Blogs aufgetaucht, oder auch erschienen, wie das Leses möchte.


Kunst =  .


?


Ja. Eigentlich Alles. Was, an Uns ist denn bitteschön nicht-Kunst?

In und an und um Uns herum ist nur Kunst.

!


Kunst = Alles.

Oder auch: Alles = Kunst.
Jetzt habe ich aber von Marcel Duchamp abgeschrieben, *ich weiss.
Aber bis *ich das hier begriffen habe, das hat gedauert, sage *ich Ihnen!
Somit mache ich hier auch Kunst, wenn sowieso alles Kunst ist.
Dann is ja gut, dann bin *ich ja beruhigt.
Ich bin auch ein Künstl-Es.
Nur damit Sie es wissen.
Hier steht Kunst. Und zwar nur.
Kunst. Für etwas anderes ist hier kein Platz.
Nur damit Sie es wissen, was Sie hier erLesen. ErLesen in-s ich hinein.
Kunst, denn davon habe *ich genug, damit bin *ich Selbst voll damit.
Und weil das so ist, gibts jetzt ein wenig Kunst, in Form eines

Gedicht


s


Das Fertig-Brei:


Ich bin ein NutzTier.
Ja doch, das bin ich.
Ein mal NutzTier.
Ein mal Mensch.
Was nutzt es,
dass DaBist?
Das DaIst.
'm SEIN?
o' Nicht.
Oder?

Um dem Zweifel die letzten Worte zu gewähren.

Mittwoch, 13. November 2013

Beharrlichkeits-VerFügung

Als wisse Oliver-August Lützenich nicht, wie schwer Veränderungen geschehen!

Da existieren GlaubensGemeinschaften, die nebenan von *mir erLeben, in Riten und Regeln, die vor tausenden oder auch nur vor hunderten Jahren entwickelt und festgeschrieben wurden. Neben MitMenschen die einfach so in die Tage hinein-erLeben Jahraus Jahrein, ganz aktuell, die diese MitMenschen, die noch das Altertum oder sonsteine ferne oder nähere Vergangenheit hoch-erLeben lassen (müssen?), dabei zu stören. Können Sie doch machen, ist doch deren Sache und VorgehensArt.
Wenn da nicht die Tendenz des Altertums oder auch der Vergangenheit wäre, immer mal wieder mit teils drakonischen Drohungen, diese aktuelleren Menschen zurückdrängen zu wollen, oder zu müssen.

Die Beharrlichkeit liegt dem DaSein sehr am Herzen. Und die längeren Leses wissen ja, dass *ich hier fast jedes Wort auf die Quanten-Waage lege, also auf eine fast nicht zu toppende Qualitätsware: am Herzen.
Ja, das Herz ist beharrlich. Es pumpt und pumpt Milliarden mal in fast jedes ErLebewesen, aber es ist auch die Leber, die beharrlich und unermüdlich filtert und reinigt und dabei nur sehr wenig Veränderung erträgt.

Ja, *ich hier weiss, um die Schwere von Veränderung. Schnell ist irgendeine Zukunft, also eine Veränderung von Heute, formuliert und erfunden, aber dann ist die Zukunft doch wieder annähernd und fast vollkommen Gleich mit dem Heute. Glauben die Leses, *mir gehe es hier anders, na, dann seien Sie mal gewiss, dass das Glauben eben ziemlich unsicher ist. Was habe *ich schon so alles an Wünschen und Wollen für eine Änderung formuliert, und bin noch immer sehr schnell im Heute stecken geblieben. Und das Heute ist eben keine Zukunft.
Auf das warte *ich noch.
.
Herbst-Schönheit
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So renne Oliver-August Lützenich also gegen die Beharrlichkeit des Herzens und der Niere und der Blase und meines Schwanzes an, und habe noch jedes mal verloren. Verloren, weil *ich grössere Schritte machen möchte und erwarte und noch jedes mal eingebremmst wurde.
Die Beharrlichkeit ist *mir bekannt: Oliver-August Lützenich ist beharrlich.

Und hält daran fest, weil *ich ja schliesslich noch ein paar JahrZehnte als Mensch in diesem kleinst-PlanetenSystem erLeben möchte. Diese Form der Beharrlichkeit halte *ich aufrichtig. Eine Beharrlichkeit der *ich gerne zustimme, mehr als gerne. Das Herz braucht Beharrlichkeit und *ich folge dem Herzen gerne, aber muss der Schwanz immer noch weiter so vordringlich sein? So herumzerren an *mir, so mächtig schwänzeln?
Könnte doch sein, dass das eine der Behinderungen dagegen ist, dass wir Menschen Einander besser behandeln, das schwänzeln und scheiden oder auch das nicht entscheiden und mitschwänzeln. Könnte doch sein?

Fällt *mir schwer darauf eine Antwort zu haben, aber eine Prognose möchte *ich wohl wagen und die kommt zu dem Ergebnis, dass ein wenig weniger Triebigkeit uns Menschen gut täte und damit auch des ErLebens-RaumZeit in diesem kleinst-PlanetenSystem irgendwo in des fast UnErmesslichkeit des DaSein. Aber das kennen die Leses ja nun schon und können es bald nicht mehr lesen, wie das mit dem Anklopfen an die Beharrlichkeit eben so ist: möchte ein-Es "sie" bewahren und lieben nimmt "sie" ein-Es gerne auf und an, möchte ein-Es die Beharrlichkeit ändern, erklärt "sie" ein-Es auch schnell mal den Krieg.

Mei so ist das nun mal, bis Jetzt. Fern und auch nah zu ersehen, in allen Bereichen und Stufen des menschlichen DaSeins.
Da mag *ich hier schreiben, was auch immer ich will, wenn es darum geht mit Beharrlichkeit die Beharrlichkeit schneller zu ändern, als es die RaumZeit und die Vorgaben des DaSein verlangen, dann wird die Beharrlichkeit des Anklopfens mit eben so grosser Beharrlichkeit des Ignorierens beantwortet.
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Hier noch ein paar aktuelle
Erkenntnisse zum Herzen
und dem Rhythmus, wo
ein-Es mit muss
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Was lerne *ich daraus?
Aufgeben?
Vielleicht?
Das *ich einfügen in die natürlichen Veränderungen und konsumieren und hinnehmen und schweigen und ebenso ignorieren, was so passiert, vielleicht auch einfach das, was passiert anders beurteilen, als *ich es nun tue, weniger als Veränderlich wahrnehmen, als *ich es nun tue. Und viel weniger bedeutend, als es *mir erscheint, wie das mit dem Schein eben so ist.
Ja. 
Gib zu, dass die Beharrlichkeit auch in Veränderung ist, ohne dass *ich "sie" anzutreiben bräuchte, mehr, als es sowieso schon passiert.
Schatzi, sei zufrieden, so wie es Jetzt ist und war. Kannst eh nix ändern.
Gut, in Ordnung.

Dann beende *ich hiermit das Schreiben.