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Dienstag, 17. Dezember 2013

Brennende Brombeeren

Lodernde Heidelbeeren. Flammende Erdbeeren. Irgendetwas mit Beeren und Feuer halt. Halt.
Was soll denn das? Tststs!
Warum lesen Sie das überhaupt noch?
Lauter zweifelhafte Gedichte und Geschichte!?
Und mittendrinn ich. Ein kleines ich. So winzigl-ich.
Auf der Suche nach dem Sinn. Weil, bin Ich für irgendetwas Gut?
Oder wenigstens für IrgendEtwas schlecht, schlicht wahrheitl-ich bitte.

Gestern war ich einkaufen und wollte eigentlich noch ein paar Lebkuchen mitnehmen, so kurz vor WeihNachten, da passen doch Lebkuchen eigentlich ganz gut hin, war aber keines mehr da. Da war ich ein wenig verwundert, weil noch vor ein paar Wochen, standen ganze Berge von Lebkuchen und Stollen mitten in den Wegen herum. Alle schon wegg.
Alle schon gegessen. Tonnen von Lebkuchen in tausenden Lebensmittel-Geschäften und Kaufhäusern. Tausende Tonnen von Lebkuchen, schon wegg, Und ich wollte doch nur noch eine Packung, so kurz für mich vor Weihnachten.

Tausende Tonnen von Lebkuchen. Wohin sind die wohl inzwischen?
Zwischen den Zähnen zerrieben, fein benetzt mit mundlichen Labsal, damit sie besser in die Mägen rutschen und dann ... Tausende Tonnen exquisiter Lebkuchen-Scheisse heruntergespült, und ich wollte doch nur ein paar davon auch noch Selbst scheissen. Das haben jetzt schon Andere-Es für mich getan. Schade.
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Berliner Pflaster
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Auf was Mensch so kommt, wenn Es so durch den Laden geht und vermisst, was es gerne isst? Also manchmal frag ich ehrlich, was das so alles bedeutet, was ich so tue, das ganze kurze EsLeben lang. Jede Menge Scheissen, immer nach dem Genuss kommt der Abfluss, aber von dem will fast Kein-Es etwas wissen. Und ich frage natürlich: Warum?
Warum schauen Wir fast Alle nur nach Hinten oder ganz wenige auch nach Vorne, Warum schauen so wenige nach Unten, ist doch auch interessant, das Skatologische, kommt doch schliesslich immer aus Uns heraus, nach dem Genuss, oder isst das etwa keiner.
Inzwischen schauen alle Koch-Shows, bin ja mal gespannt wann es auch Scheiss-Shows gibt, könnte Mensch doch auch mal versuchen, Was weiss, was dabei so raus kommt?

Aber gibts noch nicht, oder?
Scheisse.

PS: Was ich noch schnell schreiben wollte: Den Beitrag zum Markt-Geschehen bereite ich fleissig in jeder freien Minute vor, er wird gewaltig oder auch gar nicht, weil Schulden macht doch Jed-Es gern oder?  Aber gut, in wenigen Tagen, weiss *ich und dann auch die paar Leses Bescheid. Bitte.

Sonntag, 24. November 2013

RückKehr oder WertStoff

Heute war hier mal wieder voll November-Grau, Regen und den ganzen Tag Licht an. Aber das Folgende hat damit nichts zu tun, garantiert.

Dann erarbeite Oliver-August Lützenich in diesen Blogs vielleicht den Weg zurück zur einfachen Lebendigkeit, wegg von das EsLebendigkeit, wegg von das Verstehen des DaSein und des Selbst, wieder - oder auch erst mal - zur Üblichkeit.

Gibt ja bestimmt Leses, die das, was *ich hier so tue amüsant finden, aber zwecklos, vielleicht auch amüsant aber überflüssig? Manchmal kommt *mir das Selbst so vor, wenn ich mit Menschen spreche, die enorm belesen sind und nicht bloss das, das bin *ich für Manch-Es ja auch, aber die das, was Sie da gelesen haben, auch noch behalten, im Gedächtnis und es auch Jahre oder sogar nach Jahrzehnten später noch zitieren können.

Wenn *ich das so bemerke, denke *ich, *ich sei blöd, weil ich noch nicht mal die Autoren oder auch Titel zitieren kann, die *ich alle gelesen habe. Auch wenn es mehrmals war. Diese Blogs dienen *mir auch als Gedächtnis-Stütze.
Und diese Vergesslichkeit ist keine direkte Krankheit, sondern eine Folge von täglichen Miss-Handlungen in der Kindheit, die *mich dazu genötigt haben, ebenso täglich zu vergessen, was geschehen ist. Und wenn ein-Es das zur Gewohnheit geworden ist, zur alltäglichen HandlungsArt, dann wird ein-Es das sehr sehr sehr schwer wieder los. Auch das Gefühl blöd zu sein.
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Sogar Jetzt blühen noch Blumen.
November-Gelb
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Vielleicht ist also das, was *ich hier tue, ein Weg zurück zur Einfachheit, zur bescheidenen blossen Lebendigkeit ohne die Zicken, die *ich hier auslebe. Mal wieder einfach Beiträge schreiben, ohne den NeuSprech, den *ich hier langsam entwickelt habe, ohne *.
Einfach der Erkenntnis nachgebend, dass das Einzelne Wesen, egal welcher Art und auch Weise, für das Ganze keinerlei Bedeutung hat. Das Einzelne ist jeweils nur KettenGlied, irgendeines von - die Leses können hier eine Zahl der Wahl einsetzen, nur eines Bitte, es sollte schon eine Zahl sein, die mindestens 60 und mehr Stellen VOR dem Komma oder dem Punkt, je nach Vorliebe, hat - astronomisch vielen Gliedern.
Noch ist im DaSein das Einzelne ohne Wert.

So gehen die Meisten ja auch im MitEinander um. Das Einzelne ist DurchlaufProdukt, zu jeder [Raum? (Sollte ich wenigstens das beibehalten?)]Zeit ersetzbar. Nicht für die paar Mitlebewesen die einen kennen, aber für fast AllEs und All-Es (*ich kann es noch nicht lassen, weil *ich es noch für logisch erachte) unbemerkt und unwichtig.

Mache ich also weiter, obwohl ich keine Ahnung bin, ob mir das irgendeine Verbesserung, vielleicht in der oben angeschriebenen Merkfähigkeit bringt, vielleicht auch in einem Anstieg der Freude, des Wohlgefühls? 
Oder bleibe ich stehen und lasse mich von der Nichtigkeit überwältigen, lebe die paar Jahrzehnte, die ich bin, herunter und dann ...

Könnte ja sein, dass mir das besser bekommt, weil, wenn ich so herumspüre, dann bemerke ich fast nur erfolgreiche und zufriedene MitMenschen, die aber nie solche Fragen stellen würden und auch nie auf die Idee kommen, irgendetwas grundsätzlicher oder aus dem persönlichen Bereich weiter ausgreifend zu ändern, geschweige denn das Sprechen.

Auch wenn Sie wissen, dass Sie mit ihrem Verhalten woanders Schaden und Schmerzen anrichten, bleibt jeweils alles, wie es ist. Wie beschrieben, die Veränderungen kommen dabei immer nur aus dem DaSein, aus dem natürlichen Wandel der Natur, dem ja nun mal Alle und Alles ausgeliefert ist. Und der vielleicht auch verhindert, dass ich hier einen für mich entscheidenden Wandel erlebe. Zum Beispiel zur Erhöhung der Merkfähigkeit, dass also auch ich mal Glänzen kann mit Zitaten aus gelesenem oder gehörtem und gesehenem. Bis Jetzt jedoch keine Chance. Gerade eine Doku gesehen oder einen Artikel gelesen mit ein paar Namen drinn, oder wichtigen Aussagen, sofort vergessen. Fragte mich kurz danach Jemand, was da war, muss ich noch jedes mal stottern und noch mal lesen. Schlimm!
Für mich normal. Deshalb bin ich auch für Google dankbar.
Google behält alles, ohne Schmarrn, oder besser fast alles, weil manchmal habe auch ich etwas, was ich mal gefunden hatte, plötzlich nicht mehr gefunden, in Google.
Menschlich, oder?

Du liebes bisschen, was will ich hier! Verbesserungen anregen oder gar einklagen? Oliver, Du bist ein Depp. Das haben schon so viele vor Dir versucht und sind alle gescheitert. Alle. Kein Philosoph und keine Wissenschaft haben bis Jetzt etwas entscheidendes bewirkt, auch keine Religion oder sonstige Schrift. Klar, die Meisten, ausser mir, spüren das ganz anders, gut, ich liege hier also mal einfach falsch, bin nur am Selbst interessiert und da sich da nichts entscheidendes tut, übertrage ich das auch aufs Ganze.
Entschuldigung, kann ja mal passieren.

Alles wunderbar. Bin ich also der Durchlauferhitzer für irgendwas Kommendes und fertig.

Na, dann kann ich ja jetzt auch Schluss machen mit dem Schreiben.
Irgendwie versuche ich das seit Wochen, aber irgendwie misslingt das?
Dann mache ich das Schreiben eben persönlicher, wenn schon die Erwartung damit irgend Etwas zu verändern oder Aufmerksam zu machen, völlig überspannt oder anmassend ist.

Zu was einen Misshandlungen so zwingen können!?
Zur Philosophie zum Beispiel, oder zu Sprach-Betrachtungen.
Alles ohne Wert. So, wie fast Alles eben ohne Wert ist.
Mei, das DaSein ist ...

Wenn ich es nur schaffen könnte, wenigstens diese eine einzige Gelegenheit der Mensch-Lebendigkeit zu nutzen. Zu nutzen für was? Zum persönlichen Wohlgefallen vielleicht, zu einer schönen DaSein-Reise vielleicht. Ganz einfach so. Mehr ist ja sowieso nicht drin.
Im DaSein.

Ist schwer, bei dem, was ich in der Vergangenheit erlitten habe. Sehr schwer.
Da ist es fast schon leichter, es allen Anderen Recht zu machen, oder die fehlende Freude und Zufriedenheit wenigstens den Anderen zu ermöglichen.
Nur, ich hab davon nix.
Leben Sie wohl.

PS: Ein NovemberText, hoffentlich mit persönlichen Konsequenzen, wenigstens das. Bin mal gespannt, was ich dann im Mai hier hinein schreibe?

Sonntag, 17. November 2013

LoGotomisch

Mein AbArbeiten an und in der Kunst geht hier nun weiter, ein kleines Stückchen weiter, bis zur Selbst-VergeWisserung, welche Bedeutung die Kunst in und für mich ist. Dann also wieder mal ein Lang-Gedicht:

So habe nun also auch Oliver-August Lützenich hier die Grenze der Kunst erkannt: das Wirklichkeit. So bleibt *mir also noch zu Klären übrig: Was ist das Wirklichkeit?
Alles ausser Kunst.

Wobei die Kunst natürlich ein Bereich in das [universale] DaSein ist: Alles ausser Kunst.
DaSein = Wirklichkeit + Kunst.

Wobei das + dieses mal das Zeichen für das DaZwischen ist und das = für die Inhalts-Tabelle steht. Das Inhalt des DaSein besteht aus Aller Wirklichkeit und Aller Kunst, gemischt im DaZwischen drInn.

Das + bedeutet, das Inhalt (DaSein) ist eine Mischung aus den Werten, Zwischen denen das Da -> + vermittelt. Das DaSein ist somit eine Mischung aus Kunst und Wirklichkeit im DaZwischen.

Das ist Jetzt Blödsinn, oder?
.
Sooo bald schon wieder: Mond
über'm KuDamm in
Berlin
.
Denn bisher hatte *ich immer vermutet, das Wirklichkeit ist Alles was DaIst, und Jetzt schreibe *ich hier, dass es neben das Wirklichkeit auch noch die Kunst, als eigenständigen Wert und Anteil an das DaSein gibt?
Bisher lautete die Gleichung: DaSein = Wirklichkeit (+ irgendEtwas Unwichtiges). Was bedeutete, dass diese beiden Worte gleichen - also fast Selben - Inhalts sind, Synonyme, was aber wohl nicht ganz stimmt, denn es gibt eben auch Etwas ausserhalb des Wirklichkeit. Irgendwie schon, oder?

Denn, wie ist die Kunst sonst genau von der Wirklichkeit zu unterscheiden, als dass ein-Es behauptet: dass das Wirklichkeit keine Kunst ist.

Aber die Kunst reicht bis weit in das Wirklichkeit hinein. Durch das DaZwischen (+), welches Beide für das DaSein verbindet. Ohne Kunst kein DaSein. Ohne Wirklichkeit kein DaSein. JedEs und Jed-Es DaSein entwickelt in das Wirklichkeit auch Kunst.

Haben die Leses schon einmal die Flügel von Insekten betrachtet? Absolute Meisterwerke! Absolute Meisterwerke der Illusion (Tarnend und Täuschend) und der Überwältigung (Sex, Feinde)! Fliegen, die Wespen ähneln, Fangschrecken (Gattungsbegriff: Mantoida/Mantis), die Blättern bis zum ausgefressenen (Raupen) Rand oder der Innenfläche gleichen.
Die Kunst ist bis Jetzt eine Spanne die zur Tarnung und/oder zur Überwältigung hin-reicht. Die Kunst gibt das Wirklichkeit erst diese Möglichkeiten. <- Das entweder offenVzulegen oder zu ver§schleiern.

Das Wirklichkeit Ist einfach Da, mit der Kunst drumm herum oder Innen drinnen, die Es braucht zur Ordnung, zur Unterscheidung, zur Verschiedenheit.

Kunst ist das Mittel der Verschiedenheit in das Wirklichkeit.
Schlechteste Kunst sind also zum Beispiel eineiige Zwillinge.
Beste Kunst ist also eines Wirklichkeit, das das Gleiche fehlt.

Die Leses wissen, dass das keinerlei Qualitätsunterschiede sind, sondern Näherungen.

Von der fast vollkommenen Übereinstimmung bis zur Einmaligkeit, reicht also die Spanne der Wirkung von Kunst mit das Wirklichkeit in das DaZwischen drInnen.
Klingt irgendwie nach Kindersprech und ist genauso einfach, wobei *ich hoffe, dass dabei weder die Nähe noch die Bedeutung, an Kunst und Wirklichkeit verloren gehen.

*DaSein = Kunst < Wirklichkeit.

In diesem DaSein ist die Kunst kleiner als das Wirklichkeit, so empfinde *ich das. Ist das Gut so?

Könnte das Wirklichkeit mehr Kunst ertragen, oder geht Es dabei zu Bruch?
Geht also die Tendenz eher zu eineiigen Zwillingen oder zur UnGleichheit?
Von hier aus betrachtet und bedacht geht die Tendenz Richtung EineiigKeit, was der Kunst kaum mehr RaumZeit liesse; aber es gibt auch eine andere Bewegung, mit der Tendenz zur UnGleichheit. Aber diese Tendenz und Bewegung braucht Friedlichkeit und dauerhafte EsLebens-Garantien, wo bisher nur übErLebens-Garantien vergeben werden. ZuMeist.

EsLeben? ErLeben? Er...? SieLeben, auch gut, aber ... EsLeben alle Menschen mehr schlecht als Recht, egal welches Geschlecht EsLebt. EsLeben = Tod + Leben.
So ist das für Oliver-August Lützenich ab Jetzt.
Wenn die Leses *mich noch mal beim erLeben erwischen, dann petzen Sie bitte. Wozu noch diese (sprachliche) Einbeinigkeit, wo wir Menschen doch längst schon auf mehreren Beinen stehen, sitzen, liegen oder fahren oder fliegen können und zwar schon bis zum Mond, wir Erdmondlichen. Hier.

Es Lebe das gute Geschmack.
So lange Mensch eines hat, aber auch diese Kunst ist nun mal sehr sehr sehr selten. Es ist Seltsam, dass das Freude, das hauptsächlich aus der Kunst ist, so wenig Anklang in das Wirklichkeit findet? Das Wirklichkeit Leidet mehr, als Es muss.

Das DaSein leidet lieber, als Es für Freude ist: DaSein = Leid > Freude.
Wenn auch die Grund-Gleichung: DaSein = Freude + Leid, lautet, so ist darIn doch der jeweilige Anteil am Ganzen, erst mal - bis zur genauen AusZählung - verborgen. Erst eine gröbere Ab-Gleichung kommt zu dem Ergebnis, dass die Kunst mehr Freude bereitet, als das Wirklichkeit sie macht. Das Wirklichkeit macht(!) weniger Freude, als die Kunst.

Die Kunst ist näher und intensiver, als das Wirklichkeit, mit das Wirklichkeit.
Kunst erhöht die Aufmerksamkeit aber immer schon weniger, als Werbung und GewAlt.
Das Wirklichkeit behält das Freude lieber für-s ich. 
Die Kunst gibt das Freude gerne.
Das Wirklichkeit ist viel mehr Werbung und Gewalt, als es in der Kunst der Fall ist.
Das Kunst nimmt gerne auf und spendet Wärme und Freude, weit mehr, als es das Wirklichkeit üblicherarts macht. Das Wirklichkeit hat bis Jetzt wesentlich mehr Macht, ähh, macht wesentlich mehr her. Die Kunst mehr Freude.

Diese Verbindung ist noch nicht geschaffen, oder ist noch nicht sicher, die Verbindung von Freude in das Wirklichkeit und das Freude in das Kunst. Denn Freude und Leid sind grundsätzlicher als das DaSein, deshalb ist in ALLEM, ALLEN und ALLES FREUDE enthalten. Mal mehr, mal weniger.

So bemerke *ich das hier.
Aber die Kunst kann ja auch täuschen, wie*ich oben bereits abgeschrieben habe, von WEs, das weiss *ich heute nicht mehr, oder tarnen, weil vielleicht ist die Kunst ja noch viel mehr Freude, als Sie Uns bis Jetzt offenbart hat, oder auch offenbaren konnte, bei dem, was das Wirklichkeit so üblicherarts macht. Das Wirklichkeit macht lieber ohne Kunst weiter, das Wirklichkeit kommt auch ohne Kunst aus. Fast, weil sonst das DaSein vorbei ist.

DaSein = Kunst + Wirklichkeit.

Das bedeutet, dass das DaSein nur mit Kunst entsteht.
Ohne Kunst ist bloss Wirklichkeit. Und DarIn ist das Leid deutlich mehr enthalten, als Es in der Kunst zu [er]finden ist.

Ist die Kunst ein Traum[a] vor das Wirklichkeit, oder ist das Wirklichkeit ein Traum? In der Kunst ist jedoch weniger Traum zu finden, als das Wirklichkeit eines ist. Das Wirklichkeit ist verträumt, die Kunst ist wacher.

Dies war Heute mal so eine kleine Spinnerei (Kunst?) oder Spielerei, aber das kann das Wirklichkeit InZwischen schon ertragen. Ab und an. Oder?

Nur eines noch: Warum möchte die Kunst Wirklichkeit-Sein?
Die Kunst drängt mehr und mehr an die Wirklichkeit hinan.
Sie wird mehr und mehr emanzipiert von der Künstlichkeit.
Wobei weiterhin gilt: Wirklichkeit ist Wesen-ntlich, ohne Kunst.
Wenn also die Kunst wesentlich ist, ist sie Wirklichkeit und somit keine Kunst mehr. Sind wir Menschen dabei die Kunst, in und um Uns herum und auch DaZwischen, die Künstlichkeit zu überwinden?
Das ist doch eine Antwort wert, nicht.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Eine Dreh-Geschichte

Worum dreht es hier in diesem Text? 
Um ein wenig Gefühl, ja genau: Gefühl - ist Gefühl Bewegung? -.

Ja klar, um Körperbewegung / -erregung mit Botschaft.
Jedes Gefühl ist eine Bewegung des jeweils fühlenden Körpers, von Lethargie bis zu wildem Brummen, im EinGespür von Gefahr (Panik) oder von Glück (Liebe?). Um ein Gefühl (Bewegung!) dafür zu bekommen, wie fast unfassbar WEIT die Vielfalt im DaSein ist, möchte ich nur zwei Zahlen vor Oliver-August Lützenich hinstellen.

Alles im DaSein dreht. Um das noch zu betonen: ALLES.
.
Figurengruppe aus Meissener Porzellan. 
Ausgestellt im KunstgewerbeMuseum
in Berlin
.
JEDES DaSein hat eine EigenDrehung, einen DrehImpuls. Vom Kleinsten bis zum Grössten. Aus diesen vielen! Zahlen möchte ich in diesem Beitrag nur zwei vor *mich hinstellen: etwa 210 Millionen irdische Sonnenumkreisungen dauert eine Runde unseres Sonnensystems, um den Kern der Galaxis, die Umdrehungs-Geschwindigkeit von Elementarteilchen wie Quarks oder Elektronen (Spin) liegt in Bereichen von 10 hoch ? pro Sekunde. Während also kleine MitGliedEs des DaSein Milliarden oder sogar Billiarden mal pro Sekunde drehen, drehen die grossen MitGliedEs des DaSein ziemlich gemütlich dahin. Das kann dann schon eine ganze LangeWeile dauern, bis Mensch den "Rücken" von so etwas Grossem zu spüren (m.a. zu sehen) bekommt.

Das DrehImpuls des DaSein ist ...
In Jahren längst nicht mehr zu ermessen. Bis das DaSein einmal um eine MittelAchse gedreht ist, ist ALLES was drInnen ist im DaSein schon entschieden und vorbei. Vielleicht ist es ja sogar so, dass das SEIN diesem Geschöpf (DaSein) genau eine Runde zugestanden hat. Um die Antwort zu [er]finden: Was ist?
Sie wissen, das ist eine der Fragen, die *ich ganz gerne mit-geklärt hätte, wenigstens ein kleinstes Stückchen weit, nämlich für *mich.

Das DaSein beruht auch auf der Drehung.
Ohne Drehung kein DaSein. Uns Menschen selbstverständlich mit-eingedreht. Wir Alle sind "Kinder" der Drehung.

Fällt *mir ziemlich schwer, das zu begreifen, weil *ich hier eigentlich still und rotations-los sitze und tippe, obwohl ich genau weiss, dass *ich hier auch drehe. Beständig, ohne jeden Unterlass. Innerl-ich ist alles drehend.
Das Tod ist NICHT das Ende des Drehens.

Das Tod ist das Auflösung einer besonderen Form von Verbindungen im DaSein.
Das Tod ermöglicht WeiterEntwicklung und sichert die stete Veränderung: Nichts bleibt, wie (-)ES ist, auch wenn (-)Es gerne behalten würde, was ist.

Auch Mensch hält gerne fest.
Aber die Drehung ist unaufhaltsam, weil sie in ALLEM enthalten ist.
ALLES ist in Bewegung. ALLES dreht.
.
Oliver-August Lützenich im Schloss
Charlottenburg in Berlin.
In einem Zimmer mit
genug Platz zum
drehen
.
Aber die Verschiedenheit der Richtungen der Drehungen und der Geschwindigkeiten der Drehungen ist kaum in Worten zu erfassen. Geht von unglaublich schnell bis zu ungeheuer laaaaaaannnnggggssssaaaaaaaaaaam!

Und Wir erdmondlichen ErLebeWesen sind etwa in der Mitte drinn.
Unsere Drehung ist kaum zu erfahren und völlig ungefährlich. Das Körper kann dabei die Drehung ganz nach Innen verlegen, damit es von Aussen stabil erscheint. Das DrehImpuls des Gesamtheit Tier oder Pflanze oder jedes anderen MaterialForm wird dabei vom Innen aufgenommen, wenn das Form scheinbar ruhig ist. Je ruhiger Innen, desto mehr dreht das Form, je ruhiger das Form, desto mehr dreht das Innen. So habe *ich das bisher kennen gelernt.

Wenn das Form Stabilität braucht, gibt Es den Gesamt-DrehImpuls entweder nach Innen hinein oder nach Aussen weiter. So bemerke *ich das auch im direkten Umfeld und gaaaanz langsam auch, in und für *mich.
Jedes Mensch geht mit dem Drehen anders um.

Jedes ErLebeWesen ist ein anderes DrehImpuls.
Keine zwei MitGlied-Es im DaSein sind dasSelbe DrehImpuls.
Aber, wie *ich oben schon begreiflich machen mochte, ist auch hier die VielHeit und die Verschiedenheit Gigantisch!
Von fast 0 bis fast ? Setzen Sie irgendeine unfassbar gigantisch riesige Zahl in Gedanken ein, sie kommt nicht hin.

Vielleicht drehe *ich hier gerade durch, und Sie spüren das überhaupt nicht, weil ich hier so ruhig da sitze und tippe. Derweil tobt innerl-*ich ein massiver Sturm. Vielleicht?
Aber gerade eben nicht, auch, wenn Sie das vielleicht gerade denken.

Ich drehe hier gerade ganz gemütlich eine Runde, mit und für Sie und *mich.
Ich könnte ja jetzt hier auch ein Liedchen singen, allein, Sie würden es nicht hören, also kann *ich es auch bleiben lassen.

Und? Dann drehen Wir halt weiter durch. Wenn Wir das unbedingt wollen. Das scheint *mir auf jeden Fall so zu sein, hier. Aber Halt, so sind Wir eben vom DaSein eingedreht worden, deshalb halt *ich jeden VorWurf raus, aber Wir könnten ja inzwischen auch Selbst für ein wenig Drehung sorgen, anstatt die Drehung immer dem DaSein in und um uns zu überlassen.
Oder?

Bin *ich blöd hier? Könnte ja sein?
Das möchte *ich mit Ihnen aber nicht ermessen, weil *ich bei verGleich-en oft so schlecht abschneide und das tut meiner Drehung nicht gut.

Ja so ist das, für *mich hier.
Dann werde *ich mal kurz ohne Sie meine Runden weiter drehen.
Obwohl, das tue *ich ja auch jetzt, also genauer: dann werde *ich mal kurz oder auch länger, ohne an Sie zu denken, meine Runden weiter drehen.
Drehen Sie dabei aber nicht durch, das könnte verhängnisvoll sein, für Uns, was weiss *ich denn schon, Was Sie so eingedreht sind?

Bleiben Sie dem DaSein gewogen, und schauen Sie mal wieder hier hinein.
Ausgedreht.

Samstag, 31. August 2013

Die FortSetzung

Als nun schon länger intensiv Suchender nach Antworten, versuche *ich Selbst-verständlich auch in jede Richtung zu spüren und zu fühlen, weil vielleicht genau aus dieser Richtung eine Ecke oder gar ein ganzes Innenteil eines der vielen Antworten stecken könnte, aber meine blinden Flecken sind noch zahlreich, sehr Zahlreich.

Als nun schon länger intensiv Suchendes, nach wichtigen und passenden Fragen und eben solchen Antworten, suche Oliver-August Lützenich selbst-verständlich in allen Richtungen, in die ein Mensch hineinzuspüren vermag. Und das sind ja nun fast ALLE Richtungen, weil Wir inzwischen immer schneller immer mehr Technik erkennen und erfinden, die unsere 6 Sinne - oder sind es weniger oder sogar mehr? - in alle Richtungen erweitern und ergänzen und Uns somit dabei helfen, die VIELEN Fragen zu stellen und - UND! - die dazu passenden Antworten zu finden.

Die Natur hetzt Uns ziemlich dabei. Sie behält-s ich bis Jetzt vor, die Richtung[en] zu bestimmen und auch das Tempo. Und das DaSein ist nicht zimperlich, das Tempo wird immer höher, die "Daumenschrauben" sind Uns längst angelegt. Zügig! Zügig! Ruft das Natur in und um Uns!

Nur nicht erlahmen, Sie können später ausruhen, wenn es geschafft ist.
Was ES mit Uns vorhat ist noch unbekannt, aber diese Aufgabe ist scheints gewaltig, weil Wir sooo GUT sind, weil Wir sooo fit sind, im Üb-erLeben.
Weil Wir die Schutzlosigkeit, die Uns angetan wurde, als Vorteil zu nutzen wissen. Weil Wir immer noch sind, obwohl schon Viele Attacken gegen und in Uns geritten wurden - und Sie behalten Bitte immer im HinterGrund des mit-Lesens, dass mit "Uns" die irdische Lebendigkeit gemeint ist, in der das Mensch [nur?] eine kleine Facette ist (Aber Sie können das auch gerne verdrängen und nur uns Menschen nehmen, das macht die Geschichte auch nicht falscher oder auch richtiger. Ohne Zweifel. Danke.) - und Wir auch kräftig auf Uns Selbst eingeprügelt haben und es auch wehe noch weiterhin tun - *ich hier z.B. kränkle gerade ein wenig, weil in mich ein paar [Millionen?] Viren eingefallen sind; aber die zwingen mich auch nicht ins Bett, da können diese Viren noch so sehr in *mir FortPflanzung üben, *ich bleibe aufrecht, jawohl!

Und während *ich hier im Innen den Angriffen von Viren ausgesetzt bin, sind in Syrien und darumherum verschiedene menschliche Glaubens-Gemeinschaften den Angriffen anderer - konkurrierender - Glaubens-Gemeinschaften ausgesetzt. Die Natur geizt ganz und gar nicht mit AnReizen zur Veränderung, zur Wandlung, zur Erweiterung des Gegebenen, das DaSein tut es auf allen Ebenen und auf jede erdenkliche Art und auch Weise.

Nun bin *ich also auch schon ein Suchender, nach den passenden Fragen und den dazu passenden Antworten, um dem DaSein Genüge zu tun, um also mit dazu beizutragen, damit Wir Hier nicht von den Prozessen der Evolution, also dem VeränderungsDruck des DaSein, ausgesondert werden, sondern erhalten bleiben.

Garantiert nicht so, wie Wir Einander Heute erfühlen, erspüren und dabei auch erscheinen, was ja nur ein ziemlich eingeschränkter Eindruck ist, sondern als eine WeiterEntwicklung dessen, Was Wir im DaSein, in der Natur sind: Samml[e]-Es, Ordn[e]-Es und Klär-Es.

Diese Erde wird in einem ruhigen, freundlichen und pflegeleichten RaumZeit-Gebiet der Galaxis, der einige von uns Menschen den Namen Milchstrasse geschenkt haben - weil, das Name ist doch schön, oder? -, hin- und herbewegt und umrundet dabei mit einer der gewöhnlichsten und mildesten Sterne des Universums - ja, das wissen Wir inzwischen! - einen ebenso ruhigen unauffälligen Nebenarm der Galaxis. Dort sind das Sterne so weit vonEinander entfernt, dass Es zu keinen zerstörerischen Kontakten kommt, was die Planeten angeht, die darum ellipsen, das gab Uns die RaumZeit und Pflege zu Wachsen und zu Gedeihen, denn weiter hat es kein Gebiet in der Galaxie bisher gebracht - auch das erahnen Wir bereits - mit der Innen- und AussenSchau und mehr noch dessen AufKlärung.

Eine der Aufgaben von Uns hier ist die Klärung der bedeutendsten Fragen des DaSein.
Eine dieser Fragen ist: Warum IST Da was?
Oder anders: Was Ist das Da?

Warum gibt es überhaupt IrgendEtwas, das ist doch eine der HauptFragen in Uns, wenn es auch eine eher versteckte Frage ist.

Noch.
Denn, nur wenig-Es kümmert die Antwort darauf, deshalb kann *ich hier getrost davon schreiben, dass es eine versteckte Frage ist, dass die Bedeutung der Antwort im Alltag kaum eine Rolle spielt, obwohl die Beantwortung ALLES berühren würde, ALLES, Was ist?

Und dieses Berühren ist ja nur die erste Wirkung!
Die Antwort dieser Frage bringt Veränderungen in Gang, grosse Veränderungen, denn wenn geklärt ist: Warum ist?; dann sind Wir auch so frei, daraus etwas zu machen, etwas das anders ist, als es Heute ist, weil Das von Heute bisher stets fast ganz genau dasSelbe, wie Das von Gestern ist.
Was *ich Gestern war, bin *ich Heute immer noch, obwohl *ich gerne auch mal etwas anderes fühlen und spüren möchte, als Das, was Heute ist.
Aber das ist ein zu grosses Thema für Heute Abend, das verschiebe ich noch ein wenig auf - vielleicht - Morgen, mal sehen?

Als Suchend-Es suche *ich Selbst-verständlich auch nach VorBildern, also nach Verlockungen eines ander-Es eine Weile zu folgen, weil ein-Es schmeckt, was das ander-Es so kocht, oder auch die Liebe entbrennt, kurz geschrieben, verständl *ich suche auch nach Verlockungen in den Richtungen und auch nach Bestätigung, es muss ja nicht immer sofort eine Verlockung sein, es reicht ja erst mal eine kleine Bestätigung, dass das Selbst in dieser Richtung auch Willkommen ist, manchmal eben auch nicht oder weniger, dann weicht ein-Es eben mal ein Weilchen zurück, weil: Nix is fix.

Da kann ein-Es machen, was Es will, das ist ohne Zweifel, wie so ein paar andere Antworten, ist auch diese schon geklärt:
Das Zweifeln steckt in ALL-Es drinn. Zweifeln ist über-ALL zu erfinden, wo ein-Es auch hinfühlt oder auch mit den besten Methoden hinspürt, steckt das Zweifel drinn.

Also zweifeln sie beruhigt, Sie können sowieso nix ändern daran, dass Sie es immer tun werden, oder haben Sie - ausgerechnet Sie dort -, keinen Zweifel daran, dass *ich hier einigermassen richtig sitze, weil das stehen während dem Tippen fällt hier ziemlich schwer, könnte ja sein, dass es Ihnen ähnlich ergeht, ... ähh, was wollte *ich noch sagen?

Also hier unter dem Bild noch ein kleiner Ansporn und auch eine Bestätigung *meines tuns, Hier. 
.
Eine der eher seltenen roten Wespen.
Die Nordkugel-Bewohnes und -Leses
ahnen wohl, warum *ich dieses
Bild hier eingefügt habe
und dass es trotzdem
auch mit dem Text
harmoniert
.
Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 15.08.2013, von Inka Mülder-Bach

Titel: Die Umkehrung
Untertitel: Handreichungen zu Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" (7)

Einführungstext: Vor hundert Jahren, am 07. August 1913, skizzierte Robert Musil in seinem Arbeitsheft einen zentralen Schauplatz seines grossen Romans, der mit einem "schönen Augusttag" desselben Jahres beginnt. Die Münchner Germanistin Inka Mülder-Bach hat dem "Mann ohne Eigenschaften" gerade eine grosse Studie gewidmet (SZ vom 7. August 2013). In einer kleinen SZ-Serie von Kommentaren führt sie in den Roman ein.

Während Marx die historischen Revolutionen für die "Lokomotiven der Geschichte" hielt, verstand Musil sie, dem alten Sinn des Wortes "Revolution" entsprechend, als Umwälzung und Umlauf. Revolutionen sind Ausdruck jenes Bedürfnisses nach Flucht und Umkehr, das die Reisenden im "Zug der Zeit" periodisch überfällt: "Und eines Tages ist das stürmische Bedürfnis da: Aussteigen! Abspringen! Ein Heimweh nach Aufgehaltenwerden, Nichtsichentwickeln" Steckenbleiben" zurückkehren zu einem Punkt, der vor der falschen Abzweigung liegt!" In den Umbrüchen von 1914/18 erlebte Musil Ansätze zu einer solchen Umkehrung. Sie waren Versuche einer Revolution "als Ende einer gestockten Evolution", und sie scheiterten wie alle vorangegangenen Versuche. Statt eine stockende Entwicklung umzulenken, dynamisierten sie den fatalen Lauf der Geschichte. Von beidem, einer gestockten Evolution ebenso wie dem Versuch einer Revolution, handelt der "Mann ohne Eigenschaften". Sein erster Band will eine unermessliche Komplexität analysieren, indem er diese auf die Elemente zurückführt" aus denen sie sich aufbaut. Er nimmt den Begriff der Evolution als Ent-Wicklung wörtlich, um dessen kulturelle Codierung als Fortschritt und Höherentwicklung zu hinterfragen. Biologische Evolution bedeutet fortschreitende Diversifikation. Von modernen Gesellschaften gilt insofern dasselbe, als sie auf funktionaler Ausdifferenzierung von Subsystemen und einer immer weiteren Teilung von Arbeit, Entscheidungen und Verantwortlichkeiten beruhen. Das Stocken dieses Entwicklungsmodells manifestiert sich im Roman in Lähmungen und Rückentwicklungen. So spitzen sich in Musils Kakanien am Vorabend des Krieges die Verhältnisse einerseits krisenhaft zu, ohne dass es zu irgendeiner Entscheidung käme. Andererseits werden "ganze Völker" rege, die wie die "Bakterien Stämme" im Boden der Kultur schlummerten und sich nun durch Teilung zu vermehren beginnen. Im Zeichen einer gestockten Evolution baut sich die bürgerliche Kultur auf ihre Grundschichten ab, sie schreitet erodierend auf den Weltkrieg zu.
Die "Umkehrung", in die der erste Band mündet, verhält sich kontrafaktisch zu den gescheiterten Revolutionen der Epoche. Sie eröffnet den Zugang zu dem Geschwisterroman, der in die mögliche Zukunft einer Vorgeschichte aufbricht. Musil geht es dabei nicht mehr um eine "total Lösung". In den mathematischen Begriffen formuliert, für die er eine Vorliebe hatte, geht es um eine "Partiallösung" oder "Einzellösung". In diesem Rahmen fragt er nach der Möglichkeit einesErzählens, welches das evolutionäre Schema der Differenzierung invertiert. Die "Umkehrung" betrifft also nicht allein den Protagonisten. Der Roman selbst kehrt um und begibt sich auf die Suche nach dem "Punkt", der vor der "falschen Abzweigung" liegt, dem imaginären Vereinigungspunkt, von dem aus die "Entwicklungsäste des Lebens sich verzweigen.
Ende SZ-Artikel
.

Freitag, 23. August 2013

Sprach-Verständnis

Weiter unten schrieb ich vor Jahren: "Wir brauchen einen "Türöffner" um diesen RIESIGEN Raum in Jedes von Uns nutzbar zu machen, damit Wir nicht mehr vor Millionen verschiedener Pflanzen stehen und nur "Pflanze" formen, oder einfach stumm überwältigt sind."

Heute weiss *ich, Wir stehen auch vor den Tieren, vor den Billionen mit-Tieren, und wissen kaum, was das beinhaltet, was das Tier-Sein bedeutet, was das SäugeTier Mensch ist und was es bedeutet, obwohl Wir, *ich jedenfalls, es sind. 
Mensch.

Das ist Tatsache und Beschwerde zugleich. Nur an Was?

An Irgendwas.
Weil an Irgendwas, irgend Eine Instanz braucht Es, das Mensch zum Beispiel, für eine Beschwerde. Also hier eine Beschwerde an Irgendwas im DaSein.
Entstanden aus einem Blog-Dialog zum Thema Sprache.
Hier also genau richtig.

Dies ist zwar kein gang neues Beitrag, dafür ein von Grund auf erneuertes. Und bitte behalten Sie im Hintergrund, dass *ich Kein studierter Sprech-Es bin!
.
William Turner, "Death on a pale horse", 1830
Phantastisch! 1830!? Aufgelöste Formen und
 Farben, und trotzdem: Kenntlichkeit.
Hat fast nichts mit dem unten
Folgenden zu tun.
Oder?
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Ein Sprech-Dialog:

Sie schreiben: "Es gibt Bildsprachen, es gibt »Zeichensprachen«, der Körper spricht seine eigene Sprache. Denkbar wäre auch eine Sprache vermittelt über Gerüche, über Pheromone oder »Schnupperquanten«."
Das ist ein Beispiel dessen, worum es *mir, auch hier geht, um die unnötige Aufblähung oder Aufladung von Begriffen, um das Zuschütten von Bedeutung und Genauigkeit, mit immer neuen Begriffsinhalten.
Für mich ist das Sprache ein kleiner Bereich menschlicher Kommunikation, neben all den anderen Möglichkeiten Gefühle und Nachrichten, Signale und Informationen, aus einem Innen, einem anderen Innen mitzuteilen.

Das Sprache ist dabei das Kommunikationsform, das Übermittlungsart, das die Muskeln des Mund-, Gesichts- und Rachenraums, mit Unterstützung des Bauch- und des Brustraumes, gesteuert von grossen Bereichen des Nervennetzes - mit anderem im sogenannten Broca- und dem Wernicke-Areal im frontalen Grosshirnlappen (soweit das bisher bekannt ist) -, seit kurzem - von Ethnologen und Linguisten geschätzt vor etwa 30.000 Sonnenumkreisungen des Erde-Mond - nutzt[e]; und viel später auch die Hände in die Sprache[n] mit-eingebunden hatte.

Sprache ist für Oliver-August Lützemich nur die Laut- und Schriftäusserung mit - bestenfalls - eindeutiger Bedeutung; und nicht auch noch Musik, Mimik oder Gestik, oder Gerüche, oder Gefuchtel oder ... andere Mitteilungsformen gibt es Viele, auf vielen Ebenen, aus und mit vielen Extremitäten und aus vielen Poren.

Sprache aber kommt für mich nur aus dem Mund oder wird aus den Händen in / auf Etwas geschüttelt und gehackt. Mimik, Gestik, Pheromone, Kleidung, Schmuck, Duftwässerchen und und und, sind Begleiterscheinungen neben das Sprache, manchmal ist auch das Sprache eine Begleiterscheinung.

Alles zusammen sind Mitteilungs[Kommunikations-]formen, also verschiedenen Arten und Weisen Informationen (= Nachrichten + Gefühle --> daraus entstehen die Fragen: Was ist eine Nachricht?; und: Was ist ein Gefühl?; und: Wie grenze ich die beiden Begriffe und deren Bedeutungen klar voneinander ab?) von einem Ort zu einem davon (verschiedenen) entfernten Ort zu übermitteln, aus einem Innen heraus, in ein anderes Innen hinein.

Vor, während und seit Platon, ist es für die meisten Menschen schwierig einen Oberbegriff von den Unterbegriffen zu trennen; also die Aufschrift des Faches mit dem Inhalt.
Sie kennen vielleicht die Diskussion um Platons "Ideen" (siehe auch weiter unten). Der Zeigefinger deutet auf eine Latschenkiefer, das Sprache formt "Baum", stimmt ja, aber dann geht der Finger zu einer Buche und wieder formt der Mund "Baum".

Wissen Sie, wieviel Platz in jedem Gehirn für Informationen ist? In Jedem!
Wir brauchen einen "Türöffner" um diesen RIESIGEN Raum in Jedes von Uns nutzbar zu machen, damit Wir nicht mehr vor Millionen verschiedener Pflanzen stehen und nur "Pflanze" formen, oder einfach stumm überwältigt sind. Aber das führt in dieser Diskussion zu weit.

Zur Meinung: "... die Abstrakta sind vom Zeigefinger befreit".
Oliver-August Lützenich bin gewiss, auch die Abstrakta sind nicht dem Zeigefinger enthoben, das Mensch zählt mit dem Finger und zeigt auch auf Äussereien sowie Innereien, incl. jeden Gefühls, jeder Stimmung, um es zu benennen. Ein Mensch ist wütend, zeigt auf-s ich und schreit: "ich (bin) wütend!", ein Anderes ich zeigt in klirrender Kälte auf fallenden Schnee und spricht: "Winter".
So lassen sich für alle Abstrakta, wie auch für die Konkreta, Beispiele und Situationen finden, in denen es möglich ist, diese und nur und speziell diese zu benennen; ihnen den Eingang in das Sprache zu gewähren, es/sie den anderen Sprechenden vorzusprechen und zu fragen, ob sie der Benennung zustimmen. Auch ganze Geschehnisfolgen sind mit dem Zeigefinger zu benennen. Ich denke nicht, dass viele Alltagsbegriffe am Schreibtisch ausgetüftelt wurden, abgesehen von den riesigen Weiten der wissenschaftlichen Taxonomien, aber auch die gehen vom Ursprung und gewissen Grundformen der Benennung von Abstrakta, Spezies, Arten und Materialien aus.

Sie schreiben: "... wozu sprachlich bezeichnen können, wenn ich eben doch mit dem Zeigefinger drauf zeigen kann?" Wie kommen Sie dazu, den Hauptzweck und eine der Ursachen der Entstehung der Sprachen so schmählich auszublenden, nämlich, von Etwas zu sprechen, das nicht anwesend ist?
Oder zu weit entfernt ist, oder zu viele Fingerzeige braucht?

Das Lebendigkeit ist nun mal auch oder vielleicht sogar vorwiegend, eine Veranstaltung der Vereinfachung und Optimierung von Prozessen, und auch von Einzelhandlungen im DaSein, so auch das Mensch (Sie wissen: der + die = das). Das Mensch vereinfacht beständig alle Handlungsabläufe, so auch die Informationsübermittlung mit Hilfe [der] Sprache[n] und vielem anderem mehr. Sie könnten jetzt fragen, warum sind sie  (ich) dann gegen die Füllung von mehr Inhalt in ein Wort? Entweder haben Sie die Antwort schon oder sie folgt aus dem weiteren. 

Das glaube ich, habe *ich schon erwähnt, dass selbstverständlich in den seltensten Fällen die Worte den Dingen, die sie bezeichnen, nachgebildet sind. Diese sehr seltenen Fälle sind die  "Interjektionen", wie "ahh", "aua", "ih!, oder "pfui", also die Lautmalerei (ein sehr schöner Begriff), oder manchen Verben, wie "brummen", "schnattern" und ähnlichem bei Adjektiven und Adverbien. Das Sprache[n] ist im Grossen und Ganzen Einigungen über Bezeichnungen für die Dinge der Lebendigkeit im Innen und Aussen, des Es Sprechenden. Sprache ist eine Übereinkunft der Sprechenden, das da was da ist und passiert, so und so und so ..... zu bezeichnen, zu "verworten".
Das hat irgendwann bestimmt einmal ziemlich klein und mit sehr Wenig[en] angefangen, und hat inzwischen schon ziemlich viel erfasst und benannt. Aber der Zeigefinger hat längst noch nicht auf Alles und Jedes gedeutet.
Die Wirklichkeit ist somit eine noch weitgehend unbefragte, unerforschte und somit auch unverwortete WEITE, in der für den Zeigefinger, zumindest zum Deuten, leider auch zum Missdeuten und Belehren, noch jede Menge Bereiche und Richtungen offen stehen. 

Selbstverständlich ist es physikalisch, als Fremdsprachler oder als Baby möglich, das Laute (die Tonfolgen, das Geräusch) der Sprachen von dem darin transportierten Inhalt zu trennen. Indem es den, in der schillernden Haut (dem Geräusch) transportierten, Inhalt schlichtwegg nicht versteht, ich spreche aber vom Heimatslang, und ich glaube kaum, dass es ein Heimatsprachler jemals schafft, die Laute (die Blase / Haut) vom Inhalt klar zu trennen.

Mir ist klar, dass der Baum in fast jeder anderen Menschensprache eine andere Lautkombination bedeutet, wie eben in Deutsch, mir geht es jedoch um die Kombination von beidem, denn selbst im Denken formen Wir die Geräusche der Sprache nach.
Oder denken Sie in einer anderen Form?
Form und Inhalt sind pro Sprache kaum zu trennen, davon bin *ich ausgegangen. Mir ist aber klar, dass die Lautkombination, die in Deutsch "Unfug" bedeutet in einer anderen Sprache "Kurzmitteilung" bedeuten könnte. Das ändert jedoch nichts an meiner Verzweiflung und meinen Erkenntnissen aus dem Text.

Zur WIRKLICHKEIT: Mit ein Punkt meiner Verzweiflung, aber einer anderen, als der mit dem Ge- oder Missbrauch der so wundervollen und wenig ausgeschöpften Möglichkeiten der Entdeckung "Sprache[n]", ist der so sehr verstörende Glaube, dass es Wirklichkeit-"en" gäbe.
Es gibt verschiedene Standpunkte innerhalb der Wirklichkeit (denken Sie an den Nachweis durch Einstein und Andere in der speziellen Relativitätstheorie), die Wirklichkeit aber ist nur im Singular zu haben oder besser, Da [zu] Sein.
Die Wirklichkeit ist für mich jeweils ALLES und ALLE im SEIN.
ALLES was IST, ist Wirklich[keit]. Meinungen in und zu das Wirklichkeit gibt es jedoch so viele, wie es Selbst gibt, also unfassbar, fast unendlich Viele.

Diese eine Wirklichkeit enthält enorm viele Orte, also auch enorm viele Standpunkte und verschiedene Bereiche (darin auch alle Einzel-Bereiche z.B. Menschen, Planeten, Sonnen, Galaxien, ... Denn eins ist ja wahr, dass diese Wirklichkeit (DaSein) aus lauter eingehäuteten Bereichen besteht), also auch enorm viele An-, Ein- oder Aussichten (Meinungen) der Wirklichkeit.

Eine Möglichkeit IN der Wirklichkeit Informationen von Ort zu Ort zu transportieren, ist das Sprache[n]. Die Häute dieser Bereiche (Sprachen) innerhalb der Wirklichkeit sind jedoch niemals absolut dicht (denken Sie dabei bitte zum Beispiel an die Gravitation und deren Verbindung/Wechselwirkung mit der RaumZeit in der allgemeinen Relativitätstheorie). Die Abgrenzungen, Abtrennungen und Sonderungen innerhalb der Wirklichkeit, sind weder besonders dicht noch von Dauer.

Vielleicht ist eine der Gründe für so viel Leid und Konflikte und Unsicherheiten und den immer noch riesigen Vorsprung des Glaubens im DaSein, dass fast Jed-Es glaubt, Es sei die Wirklichkeit; und was Es spürt und fühlt, sei die einzige Wirklichkeit, oder zumindest die einzig wahre oder gültige, die es gibt.
Und seien Sie gewiss, auch Oliver-August Lützenich bin da noch ziemlich überzeugt von. Auch wenn ich hier besseres erschreibe.

TöffTöff!: Es ist klar, dass das Sprache Menschengemacht ist. Dass Es eine Verlängerung des Zeigefingers ist und war, dass also nicht die Dinge den Laut, der für sie steht vorgegeben oder verlangt haben, sondern dass das Mensch (Das Mensch hat inzwischen die freie Wahl eines Geschlechts oder auch der Unbestimmtheit; das ist inzwischen Fakt. Leider sind die meisten Sprech-Es noch nicht imstande diese Tatsache anzuerkennen, so hinkt also auch das allgemeine Sprache dieser Tatsache noch hinterher.) den Dingen eine Bezeichnung und/oder eine Bedeutung verliehen hat.
Aber deswegen zu behaupten, dass das Sprache[n] sich nicht an der Realität orientiert und keine Wirklichkeit abbildet, ist abenteuerlich, ist fast ein solipsistischer Standpunkt. Ein Mensch hat auf eine Pflanze mit Stamm und Zweigen gedeutet und Baum geräuscht, alle anderen in der umliegenden Gegend haben diesem Geräusch als Bezeichnung für diese Pflanze und allem, was dieser ähnlich ist, zugestimmt.
Das ist der Wirklichkeitsbezug aller Sprachen, vermute ich. Dass Es eine Übereinkunft der Sprechenden im miteinander ist, dass ein-Es/Etwas einen Namen und eine Bedeutung trägt, der alle Sprechenden zugestimmt haben, oder die sie zumindest verstehen.
Nicht so, wie es Uns Allen Heute ergeht, denn kein-Es von Uns hat je einer Bezeichnung von IrgendEtwas zugestimmt, die Namen/Worte sind Uns anerzogen worden, denn ich hätte den "Baum" vielleicht anders bezeichnet und das "Auto" gerne als Töfftöff behalten, aber spätestens in der Schule war das verboten, das fahrende Etwas da heisst: Auto. Punkt.

Liebe: Was ich also bemängele ist nicht, dass das Sprache[n] ausserhalb der Wirklichkeit stehen, sondern den nach-/fahrlässigen Umgang mit den Möglichkeiten der Sprache[n]. Das viele darumherum-Reden, die entsetzlich vielen Banalitäten und Wiederholungen, die Lügerei und Verdrängerei, die Beliebigkeit so vieler Worte!
Das Wort "Liebe" steht inzwischen für jede Form der Hin- und Zuwendung, quasi als besitzanzeigendes Fürwort und zwar für Sachen genauso, wie für Lebewesen und beinhaltet inzwischen Zwang, Abhängigkeit, Auslieferung und Gewalt genauso, wie die Freiheit, den Respekt, die Zärtlichkeit und die Verlässlichkeit, das nur als Beispiele.
Vielleicht steckt genau deshalb in dem Wort, das für Belanglosigkeit und das Allerlei steht, der "Beliebigkeit" auch die Liebe drinn? Vielleicht sollten Wir von der Liebe weniger "halten", als Wir es seit Jahrhunderten tun.
Mir ging es also nicht um einen fehlenden Bezug zur Wirklichkeit, denn der ist in allen Formen gegeben, sondern um einen unaufmerksamen, ignoranten und oberflachen Umgang mit dem Imformations- und Konstruktions-Werkzeug Sprache. Aber, als Liebhaber der Sprache, sehe ich das wahrscheinlich zu eng.

Vielleicht hat es damit etwas zu tun, dass Wir noch keine Einigung für und in der Sprache erzielt haben? Denn, wie ich erwähnt habe, Uns Allen ist/sind die Sprach(en) vorgegeben worden, ungefragt und auch unbewusst.

Wie oben geschrieben, ist klar, dass das Sprache, das Geräusch in/von das Wirklichkeit, von den Dingen in das Wirklichkeit ist und nicht die Dinge selbst, das "Töfftöff" ist der Zeigefinger und nicht das Töfftöff.

Zur Unsicherheit vom SEIN und der Existenz:
Das SEIN ist ALLES was IST. Gibt es ein Ausserhalb des SEIN? Vielleicht?
Ich bin jedoch gewiss: Nein. Die Existenz ist Alles was innerhalb des SEIN: (Da ist) = (DaSein), also jede flackernde Quanteninstabilität, jedes Photon, jedes Quark und Boson, jedes Atom und Alles, was daraus gebildet wird und wurde und werden wird. Alle Materie ist fühl- und spürbares DaSein/Existenz.
Daneben bestehen auch für Uns kaum oder gar nicht spürbare Verbindungen und Zusammenhänge, innerhalb und zwischen der Materie, wie einige Experimente und Erkenntnisse der Quantenmechanik (EPR, Quantenverschränkung), beweisen, denen Wir sehr wahrscheinlich zwar die Lebendigkeit verdanken, die aber aufgrund der "Grösse" und Beschaffenheit unserer Existenz, im Vergleich mit der Kleinheit und Beschaffenheit jener Anwesenheit, nicht spürbar sind.
Unsere Sinne sind dafür schlichtwegg zu grob.
Das DaSein bildet und fasst die Existenz zusammen.
Dessen bin ich gewiss.
Das ist solange fix, bis das SEIN oder Eines oder Mehrere der Mitglieder des SEIN einen Beweis für ein "Ausserhalb des SEIN", oder ein "Mehr als nur ein SEIN", oder eine andere Ausgestaltung und/oder Umgebung der Wirklichkeit liefern.

Zum "NICHTS": Das Nichts ist für mich NIEMALS Leere oder völlige Abwesenheit von Etwas. Auch das ein Begriff, der meistens missverstanden ist. Die Leere oder die völlige Abwesenheit ist kein Kennzeichen, kein Inhalt der Wirklichkeit, sondern einfache Phantasie. Alle Erkenntnisse der Natur- und Geisteswissenschaften belegen eindeutig, dass überall ETWAS IST. Das Nichts fehlt höchstens, ist verschwunden, ist unspürbar oder uneinsehbar, aber es ist definitiv immer und stets etwas vorhanden und wenn es eine Hoffnung, ein Glaube oder ein Energiegewimmel auf Qantenebene ist. Wenn Nichts mehr da ist, ist es woanders und wenn da ein Nichts ist, dann ist es da und wenn Keines mehr an mich glaubt und Keines mehr an mich denkt, dann tue ich es noch und das ist auch da, oder? Geben Sie dem Nichts eine Chance, lassen Sie es wenigstens da SEIN.

Sie schreiben: "Ihm (dem Begriff) ist kein vorsprachliches »Wesen« inne". Ist mit "Ihm" der Inhalt der sprachlichen Morpheme und Lexeme oder ganzer Wörter gemeint?; folgendes: aus allen mir zugänglichen, bisher erhobenen Daten der Sprachforschung und Paläoanthropologie geht hervor: "Die Benennung folgt der Existenz".
Bisher war das immer so, ausser Sie schreiben von Phantasie und den Geschöpfen der Vorstellungskraft. Die existieren jedoch nur als Artefakte, als Künstlichkeit, ist "Ihm" nur eine unbestimmte Lautfolge, ist es ein Geräusch?
Wie oben beschrieben: Erst taucht etwas auf oder ist auch schon lange da und dann wird daraus ein Laut resp. eine Lautkombination geformt, ein Wort. Sprache ist eine Existenzfolge, eine Existenzschöpfung und schöpft keine Existenz. Aber Es ist dazu fähig.
Die Basis eines Könnens ist also in das Sprache angelegt. Sprache ist fähig schöpferisch zu wirken, aber noch ist Es dazu nicht imstande, er-schöpft sich in mehr oder weniger unterhaltsamen Artefakten.
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Seit Platons "Ideen" gibt es diese Diskussion, um die Differenz von Fach und Inhalt, von Baum und Latschenkiefer, Buche, Tanne, Eibe, Esche, Ulme ... Was ist so schwierig daran, die Verschiedenheit von Gruppen-Bezeichnung und Einzelbezeichnung anzuerkennen. Also die Verschiedenheit in der Gleichheit und die Zusammenfassungen der Verschiedenheit zu Gleichheit. Ein Mensch ist die Zusammenfassung der 100 Billionen Zellen, die Es bilden und ausmachen, da sollte es das Mensch doch auch möglich sein, diesen Niveau-Unterschied zu begreifen. Dazu gleich(?), besser: sofort mehr.
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Zum Erstaunen von Herrn Jorge Luis Borges (in "Die analytische Sprache von John Wilkins!", daraus "in einer gewissen chinesischen Enzyklopädie", 1965) und Herrn Michel Foucault ("Die Ordnung der Dinge", 1966), dass andere "Kulturen" anders sind und Dinge anders ordnen: 
ich bin weniger erstaunt über die vernunftkritische und dabei kindliche, kuriose, nette und phantasievolle Aufzählung/Zusammenstellung des Herrn Borges, als über das Erstaunen des Herrn Foucault!
Was dachte Herr Foucault, wie die Welt und die Lebendigkeit eingerichtet ist und in welcher Welt er lebte? Der "exotische"  (von griech. "exôtikós" = 'ausländisch[e]') Zauber eines anderen Denkens, steckt für mich in jedes anderes Körper drinn.
Mir ist längst und sehr lange klar, das Ander-Es anders denken, selbst wenn Wir an das Selbe denken. Herr Foucault schien zu "glauben", dass zumindest die meisten Mitmenschen das Selbe denken, wenn sie an dasSelbe denken. Derweil ist mir, sicher auch Ihnen klar, dass Wir bestenfalls dasGleiche denken, wenn Wir an dasSelbe denken, denn Ihnen und mir ist der Unterschied zwischen DasSelbe und DasGleiche geläufig.

Aber zur Vergewisserung: DasSelbe gibt es nur jeweils einmal im SEIN, es ist Einzigartig, als Beispiel: Jedes Lebewesen, also auch Jedes Mensch, ist eine Einzigartigkeit, ein Unikat im DaSein, Jedes Mensch ein Selbst; aber auch Gleich mit jedes anderes Mensch, denn dasGleiche ist Verschiedenheit, denn Jedes Mensch ist mit Jedes anderes Mensch fast zu 99,99% übereinstimmend, aber eben doch auch zu mindestens 1 Promille und etwas mehr verschieden, vielleicht auch 1 Prozent, aber das ist für die Argumentation unwichtig:
Wir sind Gleich in Unserem Selbst-Sein. Oder?

Das war Herrn Foucault scheinbar nicht geläufig, anders ist das Erstaunen und die Befremdung, die er bei der Begegnung mit anderen Denkweisen beschreibt, für mich nicht verständlich. 

Die Zusammenstellung des Herrn Borges ist ähnlich der, die wir als Kinder oft vorgenommen haben, um unsere Unwissenheit mit einigen Gewissheiten zu kombinieren und so ein wenig Sicherheit in der so neuen Umgebung zu gewinnen.
Wie weit ist Herr Foucault davon, in seinem Denken und der Erinnerung, wegg gewesen, dass ihn diese Harmlosigkeit erstaunte, gar zu einem Sprung veranlasste?

Nur der Genauigkeit halber: Die Chinesen, wie alle Ander-Es an der ausser-phantastischen Wirklichkeit interessierten Menschen, benutzen selbstverständlich die inzwischen als "allgemeingültig" anerkannten Taxonomien.

Und Nebenbei: Alle meine Nachbarn sind völlig anders eingerichtet, haben und leben ganz andere Ordnungen und Tagesabläufe, als ich, manche davon lesen die Bild oder anderes, oder gar nicht und reden ein Deutsch, dem ich manchmal kaum folgen, geschweige denn verstehen kann, so nah ist die Verschiedenheit. Und Ja, ich hoffe, das Wir bald eine Sprache sprechen, das Wir Uns einander auch in den Bedeutungen und den Inhalten von Begriffen einig sind und Uns dadurch deutlicher und genauer verstehen, aber dazu sofort mehr.

Zur Verzweiflung: Das "fliessen" der Sprache, das Sie ansprechen, findet ja sowohl in den Bedeutungen, als auch in der Neuschöpfung von Begriffen statt, also sowohl quantitativ, als auch qualitativ.

Was mich so aufwühlt, ist die Qualität, nicht die Neuschöpfungen oder das Verschwinden, wie Sie bereits erkannt haben. Ich sprach nicht von Steiffheit oder Festgezurrtheit, gar von Abgeschlossenheit von Begriffen oder deren Inhalten; ich spreche und hoffe darauf, dass Wir Sprechenden in einer Sprache, ein Höchstmass an Übereinstimmung erzielen, was der Inhalt eines Begriffes ist.

Fliessend.
Jederzeit veränderbar und erneuerbar, wie die Lebendigkeit, die eine einzige Schau der Veränderung, Weiterbildung und Neuausrichtung ist, aber eben für kürzere oder längere Momente für alle Sprechenden gleich bedeutend und begreifbar, nicht so Wischiwaschi und jeder Exzentrik oder Egomanie ausgeliefert, wie im Augenblick.

Es stehen uns noch fast unendlich viele verschiedene Laute und Lautkombinationen zur Verfügung! Wir brauchen nicht Alles und Jedes, das mit Irgendetwas Ander-Es zu tun oder oder nur mal daran gerochen oder geleckt hat, in das SELBE Wort füllen.

Diese Form der Optimierung führt in die Sackgasse, in die Zuspitzung auf ein Wort für Alles, was schon Douglas Adams in "per Anhalter durch die Galaxis" mit der Antwort "42", auf die Frage nach dem Warum karikierte, oder auch als Gefahr voraussah.

Gute Poesie, Sie merken, ich erspüre Unterscheidungen, deckt auf, entblättert, entfernt zärtlich Schicht für Schicht, bläst den Staub vorsichtig wegg und präsentiert den Fund auf einer blanken, sauber geputzten Unterlage im allerbestem Licht: gute Poesie weiss, wovon sie spricht. Lesen Sie Heine, Schiller, Goethe, Shakespeare, Molière, etc.pp. Von den Poeten in den Naturwissenschaften und der Philosophie, wie Augustinus, Galileo, Bacon, Hume, Descartes, Nietzsche, Darwin, Schrödinger, Feynman ... ganz abgesehen..

Dazu ein Sonett:
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Nr. 59 von W. Shakespeare

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Wenn's gar nichts Neues gäb, und all dies jetzt

hätt's schon gegeben: Wie verwirrt dann wären

die Köpfe, die, erfindungsschwanger, stets
dasselbe Kind noch einmal tot gebären!
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O könnte ich mit einem Blick nach hinten

fünfhundert Sonnenjahr' zurück mich schalten
und Euer Bild in einem Buche finden,

wo erstmals Geist in Lettern festgehalten!
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Dann gäbe mir die alte Welt Bericht,

wie sie zu Eurem schönen Körper steht,

ob wir uns nun verbessert oder nicht,
und ob sich alles noch ums Gleiche dreht.
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Ach sicher bin ich, was die alten Dichter
in höchsten Tönen priesen, war viel schlichter!
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Abschliessend zur guten Poesie: "Gute/Beste Poesie weiss, wovon Es schreibt". Und Es weiss es bis ins Detail, Es hat daran gerochen, daran geleckt, daran herumgezerrt und es herumgeworfen, damit geschlafen und auch sonst viel Zeit damit verbracht, bis es, das bespürte und erfühlte,  klar ist, bis es, was auch immer es ist, so vertraut war/ist, dass Es zum Poeten spricht, dass Es die Poetin/den Poeten mag und damit z.B. ein Bier trinkt, oft auch mehr.
Beste Poesie ist Gewissenhaftigkeit und Vertrautheit, ist Kunstfertigkeit, ist Hingabe, ist Schlaflosigkeit und der unbedingte Wunsch nach Klarheit und Wahrhaftigkeit, nach Enthüllung und Erklärung.

Zur Philosophie: Philosophie ist für mich die ernsthafte, konzentrierte, liebe- und respektvolle Befragung des DaSein im SEIN, es ist die vorsichtige Auseinandersetzung in und mit der Lebendigkeit im SEIN, sie braucht grosse Aufmerksamkeit und Hingabe nach DrAussen, in die enormen Weiten der Umgebung, somit auch für ALLE Mit-Lebewesen und andere Existenzformen; sowie eine ebenso intensive Einfühlung und Wahrnehmung ins DrInnen, also in das Selbst des Suchendes, auf der Suche nach Antworten auf die Fragen nach der Substanz des SEIN, nach der Ursache des SEIN, (darauffolgend) der Ursache des DaSein, nach dem Sinn des SEIN und ALLEM, was daraus folgt und darin geschieht und noch einiger umfangreicher Fragen mehr.
Viele Menschen haben zur Beantwortung der "bedeutend[st]en" Fragen bereits grosse Vorarbeit geleistet, und Uns schon reichlich mit Facetten der Antworten befüllt oder zumindest angeboten. Mit Hilfe aller unserer technischen Entwicklungen, aber vor allem mit kräftigem Anschub durch Unser DaSein sorgt die Natur und das SEIN weiterhin dafür, dass die vollen Antworten gefunden werden.

Leben Sie wohl und in Frieden.

Danke.