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Montag, 16. September 2013

Die Einzelheit des Jetzt

Das Jetzt ist Einzig-Artig, -artig, -artig, -artig, ...
Nicht, dass die deutsche Artigkeit, also die mehr oder weniger blinde Gefolgschaft und das Duckmäusertum auch nur irgendwas mit der Einzigkeit zu tun hätte, aber es ist schon toll, wie manche sprachlichen Doppelbedeutungen (Homonyme oder auch: Äquivokationen) in seltenen Fällen eine tieferen Kern treffen. Weil irgendwie ist doch die Artigkeit eines der HauptKennzeichen der Masse Mensch: Mensch ist einzig-artig.

Oliver-August Lützenich finde das zwar auch erst mal witzig, aber im Nachklang der Logik ist das doch eher eine furchterregende Vorstellung. Wobei, die Logik ist ja auch die Kunst der FolgeRichtigkeit, also ist das Mensch, ohne das Es davon weiss: Folge-Richtig.
Mensch folgt gerne.
Klar kann Mensch auch verweigern, aber, was ist das schon für eine Alternative: CDU/CSU oder SPD/Grüne u.s.w. Diese "Alternativen" verlangen schon immer (Jetzt?) Gevolkschaft, spätestens an der "Wahl"-Urne. Aber gut, das ist Politik und davon weiss ich zuviel, um davon noch etwas zu schreiben.

Zurück zum Jetzt.
Zu dem Augenblick in dem eine Erregung entsteht. Irgendeine.
Das Jetzt ist einzigartig und verlangt diese Gefolgschaft von allen nachfolgenden Jetzt. Jetzt schon wieder folgt eine Erregung der vorangegangenen. Seit dem ersten Jetzt in der RaumZeit folgt Jetzt auf Jetzt. Immer.
Aus dieser einzigen Anfangs-Erregung ist schon ziemlich VIEL Gesamt-Erregung gefolgt und es wird noch so einiges MEHR an Erregungen folgen: Jetzt schon wieder eine.

Das seltsame ist dabei: Das Jetzt kennt KEINE Vergangenheit und auch keine Zukunft. Erkennen die Leses die Tiefe und Bedeutung dieser Tatsache?

Jetzt ist es da.
Jetzt ist es wegg.

Ganz kurz nur, so kurz nur, dass es für uns Menschen unvorstellbar (siehe dazu bitte auch den gestrigen (15.09.2013) Beitrag "Vergangenheit" hier in der SprechLichtung) ist, weil es für Uns unmessbar ist, mit unseren technischen und auch phantastischen Mitteln, dieses DaZwischen, zwischen den einzelnen Jetzt, zu ermessen.

Schon das einzelne Jetzt ist für uns Menschen nur im Ungefähren zu erahnen, aber zu messen ist es für Uns noch nicht. Noch nicht, vielleicht ja irgendwann schon, weil wir Menschen sind inzwischen mit geeigneten Lasern und ebenso geeigneten Versuchs-Aufbauten schon im Attosekunden-Bereich (Eine Attosekunde = 0,000 000 000 000 000 001 Sekunden = 10−18 Sekunden) angelangt.
Und das ist schon ein ziemlich kurzer RaumZeit-Bereich.
Für uns Menschen wie schon öfter erwähnt unvorstellbar kurz.
Weil, Wir sind einfach langwelligere ErLebensFormen.
Wir erLeben vielleicht im Minutenbereich?
Uns gelingen nur sehr selten Handlungen im Sekunden-Bereich.
Meistens gelingen Uns die Handlungen im Bereich von Stunden oder Tagen.
Für viele Handlungen aber, teils wichtige - meistens eigentlich die Wichtigen -, brauchen Wir Jahre und Jahrzehnte und für manche Handlungen haben Wir einfach nicht genug RaumZeit, weil unsere menschliche ErLebens-Dauer dafür zu kurz ist.

Aber in der Forschung sind Wir schon im Attosekunden-Bereich angelangt, also in der RaumZeit-Kürze oder auch Erregungs-RaumZeit von Molekülen und Atomen.
Eine Umordnung hier, ein Schalenwechsel dort und da drüben startet gerade ein Photon zu einer "langen" Reise. "Lang" deshalb, weil für ein Photon schon die "Reise" von einer Atom-Wolke zu einer angrenzenden Atom-Wolke, eine Entfernung die Wir nicht einmal mit den besten Mikroskopen wahrnehmen können, zumindest ein paar Femtosekunden dauern könnte (Femtosekunde = 0,000 000 000 000 001 Sekunden = 10−15 Sekunden) und für ein Photon sind das in menschlichen Massstäben Stunden.
Lang kann also für uns Menschen unvorstellbar und vielleicht sogar auch unermesslich kurz sein, für so eine "Kleinigkeit" wie ein Licht.

Ein Licht trifft auf ein Mensch, was "erzählt" es das Mensch?
Oder: Was erLebt ein Mensch, wenn ein Licht Es trifft?
FREUDE vielleicht; Wärme etwa[s], oder auch Farbigkeit?

Aber das nur so zwischendrinn.

Weil, auch in der AttoSekunde ist noch keine Lücke in der RaumZeit erkennbar, keinerlei Trenn-Balken zwischen zwei Jetzt-Momenten spürbar.
Aber bis zur Planck-RaumZeit sind es ja auch noch ein paar "Schritte", "Momente", Bruch-Teile? Und Wir forschen kleiner und kleiner und feiner und feiner dahin, bis Wir vielleicht in ein paar - was weiss ich - eine Lücke gefunden haben, die eine Jetzt-Erregung von einer folgenden Jetzt-Erregung trennt.
Weil, da ist eine Lücke!
Garantiert. Es gibt keine Kontinuität.
Es gibt eine FortSetzung, aber die hat bekanntlich immer Pausen DaZwischen.

Das ist eine der Grund-Erkenntnisse des DaSein und mithin auch der Lebendigkeit:
Das Da ist vielfältige Viele und immer auch etwas DaZwischen.
Also auch zwischen den Jetzt, die immer sind, ist etwas DaZwischen.
Nur wir Menschen sind noch zu grob, um das DaZwischen wahr zu nehmen.
Denn, das DaZwischen ist meist sehr sehr sehr fein und noch viel kleiner, als es ein-Es er-messen kann. Noch.
Oliver-August Lützenich gebe ja die Hoffnung nicht auf, dass wenigstens *mir das irgend-wann einmal gelingen mag.

So haben Wir also bis Jetzt eben, noch nicht mal die "Weite" eines Jetzt gefunden, wo Uns doch noch die Lücke fehlt, die DaZwischen passt, zwischen zwei Jetzt, so glauben Wir also gemeinsam, dass wir Alle zusammen im gleichen Jetzt erleben. Tun Wir aber nicht.

Ausser, für Sie hat das Gleiche die Selbe Bedeutung wie für *mich, dann stimmts doch.
Wir erLeben in ähnlichen Jetzt, in sehr ähnlichen Jetzt erLeben Wir gemeinsam dahin.
Sie Jetzt da und *ich Jetzt hier.
Wenig Verschiedenheit DaZwischen, aber eben nicht dasSelbe Jetzt.
So genug davon.

Und Jetzt?
.
Das ist ein Stern mit dem schönen arabischen Namen
"Aldebaran". Wie Sie an der Farbe erkennen, ist es ein
sogenanntes "Rotes Riese". Es ist mit anderen Sternen
ein Teil der Sternengruppe mit dem Namen "Hyaden".
.
Schön, oder?

Jetzt habe ich den Faden verloren?
Die Einzelheit des Jetzt?
Das DaSein ist auch eine "Kette" von Momenten, deren Glieder Wir nicht erkennen können, weil Wir erstens darin eingebunden sind und zweitens noch zu grob sind und forschen, um die einzelnen Momente wahr zu nehmen.

Während *ich also Jetzt sage oder auch schreibe, sind vielleicht Billiarden Jetzt in *mir erregt worden, um das zu können: Jetzt.

Dies ist und war "nur" eine Selbst-Übung in DaSein-Aufmerksamkeit.
Fast Alles, was Oliver-August Lützenich wahrnimmt, ist Vergangenheit und Alles, was *ich dabei wahr nehme, sind gleiche RaumZeit-Momente jeweils sehr sehr sehr Viele Jetzt.
Das muss auch so sein, weil *ich Selbst aus, für *mich fast unendlich, Vielen Jetzt bin.

Oliver-August Lützenich bin [aus oder ein] Billionen und Quintillionen Jetzt.
Davon auch nur ein-Es festzuhalten zu wollen, kann *mir niemals gelingen, deshalb werde *ich es auch noch nicht einmal versuchen.
Aber tun könnte *ich es wahrscheinlich, irgendwann.

Ein Jetzt kurz nur anhalten, um es voll auszukosten, dieses eine flüchtige Jetzt.
Vielleicht ist es ja wohlig, oder besonders farbig, oder klingt freudig?
Kann jedoch auch ein Jetzt sein, das zentnerschwere Schmerzen bereitet, aber ...

Schon ist das Jetzt wieder vorbei und das Schmerz mit es vergangen.
Wobei Wir schon immer noch lieber festhalten, an der Vergangenheit.
Unsere "Wahl-Ergebnisse" zeigen das auch Jetzt gerade in Deutlichkeit.

Die Vergangenheit des Jetzt.
Ist schliesslich das einzige, das Wir kennen.
Denn, was wissen Wir schon vom Jetzt?
Da sind schliesslich stets schon Zentillionen andere / vorhergehende Jetzt vorbei, bis Wir es endlich erkennen [können / dürfen], dass es ein Jetzt überhaupt gibt.
Keine Kritik (siehe oben), nur eine von *mir wahr genommene Tatsache. In mir.

So ist also jede "Aktualität" bis gerade eben Jetzt, schon wieder Vergangenheit.
Das Jetzt entwischt Uns immer.
Deshalb können Wir es auch nicht er[be-]greifen.
Und, wie Sie dem gestrigen Beitrag auch entnommen haben, ist für *mich auch jede Form des Spürens, also die Gesamtheit der AussenWahrnehmung, stets Vergangenheit. Riechen, Schmecken, Hören, Sehen, ErTasten, immer Vergangenheit, wenn *ich es bemerke.
Mein Blick reicht nur in die Vergangenheit hinein, anderes sehe ich nicht. Von Zukunft keine Spur. Wo *ich auch hinspüre.

So Jetzt.
Was?
Mach mal was.
Nee, Jetzt nicht.
Jetzt ist schon wieder vorbei.
Und Schluss Jetzt.

Sonntag, 2. Dezember 2012

FraMänes und ein Selbst-Versuch

Das Mensch als Eingeschlechtliche Lebensform, oder auch als Vielgeschlechtliche, als Heute so Morgen so, mal Frau, mal Mann, mal Beides und mal Neutral, oder mal was ganz was Neues, vielleicht FraMännesum oder Halmazein oder Zubaldin mit erotischem Kitzler unterm Kinn und einem Orgasmus nur in der linken Kniescheibe?

Sollten Wir auf Unserem aktuellen Entwicklungsstand stehenbleiben, sollten Wir überhaupt irgendetwas, was so ist, wie es ist, in Frage stellen, in Frage stellen dürfen? Das ist doch der Kampf der Bewahrer - in der Gesellschaft in vielerlei Formen vertreten und in jeder Färbung mal mehr mal weniger vorhanden - mit den wenigen, die angstvoll aber mutig den Finger oder auch den Ellenbogen in völliges NeuLand stecken und das DaSein, also die gesamte Natur, herausfordern und nach Antworten auf alle gerade so einfallenden oder auch umfallenden Fragen bitten oder auch verlangen, auch mit ziemlichem Nachdruck und kaum überraschend, kommt von der Natur immer auch eine Antwort zurück, wenn auch oft nicht zu dem Fragenden oder zu der RaumZeit, in der die Frage gefallen ist, aber die Fragen finden bisher stets auch eine Antwort, eine befriedigende Antwort sogar, es gibt ja auch genügend Antworten auf Fragen, die ungenügend sind, oder gar völlig daneben.

Als eingeschlechtliches Mensch mit einem anderen eingeschlechlichen Menschen gegenüber - ohne dass ich die vielen Menschen unerwähnt lasse, die längst soweit sind, diese natürliche Beschränkung und Festlegung aufzuheben und aufzugeben (ich erwähne da nur Judith Butler, als eine Mitkämpferin der Freiheit, in der Wahl der Geschlechtlichkeit) - möchte ich auch wissen: Was sind denn die Unterschiede von dem Geschlecht, das ich als Mann bin und dem Geschlecht, das die Frau ist? Dazu habe ich Gestern in der SZ zwei Beispiele gefunden und stelle sie nun hier ein:

Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 01.12.2012, von "Bern"
Titel: Ansichtssache
Untertitel: Männer betrachten Bilder anders

Dass Frauen und Männer die Welt unterschiedlich betrachten, mag schon manchem aufgefallen sein. Die unterschiedliche Weltanschauung der Geschlechter sei sogar durchaus wörtlich zu nehmen, berichten Psychologen der Universität Bristol nun im Fachmagazin Plos One (online). Die Forscher haben 52 Testpersonen 80 verschiedene Fotos gezeigt und dabei verfolgt, auf welche Details sich die Blicke der Probanden richteten. So stellte sich heraus: Die Frauen betrachteten mehr Details als die Männer. Der Unterschied war so deutlich, dass die Psychologen von dem Muster, mit der eine Person ein Bild anguckte, mit 64-prozentiger Trefferquote auf das Geschlecht rückschließen konnten. Die Kluft zwischen den Geschlechtern zeigte sich bei allen Bildern. Am größten aber war sie, wenn Personen zu sehen waren. Dann blieben die Männer an den Gesichtern hängen, während die Frauen auch die Körper betrachteten. 'Auch wenn Männer und Frauen dieselbe Welt bewohnen, so sehen sie darin doch unterschiedliche Dinge', sagt Studienleiter Felix Mercer Moss. Dies sei wahrscheinlich nicht nur Ursache, sondern auch Folge einer unterschiedlichen Weltanschauung. Wenn Individuen ihre Umgebung verschieden interpretieren, beeinflusse das auch die Art der Information, nach der sie suchen - und damit die Details, die sie betrachten.

Ende Süddeutsche Zeitung.

Da könnte Mann auch folgern, dass Mann nur auf das wichtigste achtet und schaut und die Energie, die in jedem Blick steckt und bei jedem Blick verbraucht wird, auf das Nötigste zur Bewertung beschränkt, aber so ist das wohl falsch? So ganz mag ich das alles aber nicht glauben, den Oliver-August Lützenich schaue auch stets drummherum und nur kurz in das Gesicht eines Menschen, aber gut, es sind 64% Gesichter-kucker und dann noch immerhin 36% die auch im Umfeld nach einträglicher Information sichten.
Ja, Mann und Frau sind verschieden, ich bin mal gespannt, wieviel Forschung und entsprechende Ergebnisse es noch braucht, bis das letzte Neuron in Eines Mensch, das als gegeben anerkennt und kein Gewese mehr daraus gemacht wird, sondern die Verschiedenheit als Chance begriffen ist, und Wir diese Verschiedenheit gemeinsam nutzen, so wie Wir schon Unsere beiden Augen, die etwas auseinanderstehen, dazu nutzen die Aussenwelt in Stereo, in 3D zu erblicken, Mann und Frau als Mensch und Alles, was an Geschlechtlichkeit im und am Menschen DaZwischen und DaNeben möglich ist, ist wichtig, um das DaSein in all der Fülle und Reichlichkeit zu erkennen, so wie Es ist, so wie das DaSein einfach und komplex ist.

Der Wahnsinn, der UnSinn, der StumpfSinn, der BlödSinn und der Sinn.
Das ist für mich wichtig, und jetzt noch ein Beispiel für Geschlechtlichkeit und die Verschiedenheit, die darin enthalten ist. Aber zuerst ein unpassendes Bild, oder?
.
Sagen Sie mir, was dieses Bild mit dem umgebenden
Thema und den Texten dazu zu tun hat, irgendwas schon?
.
Das zweite präsentiere ich als Auszug. Es ist einem Gespräch in der SZ, zwischen Kristin Rübesamen für die SZ und der Künstlerin Marina Abramovic entnommen.

Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 01.12.2012.
Titel: Marina Abramovic über Erkenntnis

Auszug.
SZ: War das, als Sie um ein Haar starben, weil Zuschauer Sie immer hemmungsloser quälten?

MA: Genau. Wir, Ulay und ich, waren vorher heftig kritisiert worden, dass wir Masochisten seien, Dummköpfe, keine Künstler, sa dass ich auf einmal diese irre Idee hatte: Wenn ich einfach gar nichts mache, einfach nur da bin, und den Leuten sage: Was auch immer ihr tut, ich übernehme die Verantwortung - was dann? Ich habe alltägliche Objekte aus dem Haushalt bereitgestellt und den Rest den Leuten überlassen.

SZ: Daraus entstand Hass, nicht Liebe.

MA: Ja. Die Frauen aus dem Publikum legten nie selbst Hand an, aber sie gaben den Männern genaue Anweisungen, was sie mit mir anstellen sollten. Am Anfang der sechstündigen Prozedur war alles wunderbar, sie gaben mir Blumen, hübsche Nichtigkeiten, dann kippte die Stimmung und sie begannen, meine Kleider zu zerschneiden, mit den Dornen der Rosen meine Haut zu schneiden und mein Blut zu trinken.

SZ: Die Männer?

MA: Ja, es waren tatsächlich ausschliesslich Männer. Sie trugen mich herum, spreizten meine Beine, steckten ein Messer dazwischen. Als die Performance zu Ende war, passierte etwas Irres. Wenn jemand meinen Kopf berührte, blieb er so. Ich hatte jeden Willen verloren und war von Kopf bis Fuss voller Blut. Im Hotel schaute ich in den Spiegel und entdeckte eine dicke weisse Strähne in meinem Haar, zack, einfach so. Seitdem färbe ich meine Haare rabenschwarz. Ich erkannte damals, dass sie mich getötet hätten, wenn es länger gedauert hätte. Und ich konnte es sogar verstehen. Es ist eben das alte Liebe - Hass - Ding.

SZ: Und heute wollen Sie, statt immer extremere Reaktionen zu provozieren, den Menschen helfen?

MA: Ja, und wie!

Ende Auszug

"Es ist eben das alte Liebe-Hass-Ding"? Na, wahrscheinlich hat die Gesprächssituation und die vorhandene RaumZeit nicht mehr hergegeben als diese Plattheit als Erklärung; bei mehr von allem, hätte Mensch sicherlich eine inhaltsreichere Begründung von Marina Abramovic erhalten.

Was für ein Selbst-Versuch!? Das persönliche Selbst völlig den Anwesenden auszuliefern, macht was ihr wollt mit mir, ich bin eine blosse Puppe! Eine »Frauenpuppe«, das ist wichtig. Mit einem Mann wäre ziemlich sicher anders verfahren worden, vielleicht hätten dann nur die Frauen die "männliche Puppe" bearbeitet und versucht zu töten, Was weiss ich schon?

Vielleicht sollte ich das Selbst (mich) mal zur "verantwortungsvollen" Tätigkeit freigeben, aber im Grund habe ich das schon, ich war meiner Mutter völlig ausgeliefert, als Kleinkind, und Sie hat ihre Launen komplett und ohne Skrupel oder MitEmpfinden an mir ausgelebt, und ich sagen Ihnen, Sie hatte fast nur und ständig schlechte Laune. Frau! Ja, und das ging auch bis zur angedrohten und angesetzten Tötung. Somit kann ich Marina Abramovic sehr gut verstehen und dabei auch mitfühlen. Seien Sie froh, dass Ihnen ähnliches erspart geblieben ist, falls es das ist.

Deshalb werde ich auch keinen ähnlichen Selbst-Versuch mehr auch nur in Erwägung ziehen, ich glaube, ich kenne den Ausgang, und ich weiss, was ich von der Verantwortung des Menschen bisher zu halten habe.

Das Thema ist noch nicht abgeschlossen, ich werde weitere Gedanken und Bilder dazu hier einstellen, und ich habe bereits darüber geschrieben. Bis hierher erstmal genug. Guten Tag.   (http://verantworten.blogspot.de/2011/09/sex-geschlechter-und-deren-zukunft.html)