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Sonntag, 1. Dezember 2013

Evolutions-[P]Artikel

Vorwegg:
Hoffentlich haben die Leses beim lesen des gestrigen Beitrags "Vor-Sprung" (vom 30. Oktober 2013) ebenso gelacht wie Oliver-August Lützenich, denn *ich finde den Beitrag sehr witzig. Kein Witz, aber zum lachen und dabei auch noch, wenigstens für *mich, nachhaltig, denn *ich bin gespannt, was in mir aus den Fragen entsteht?

Ja, zum Himmel!, bin *ich denn hier das Einzig-Es, das daran interessiert ist, was dieses ganze Geschehen hier zu bedeuten hat und was ES mit Uns tut?
Nein. Nur, was mach ich dann daraus?

Dies ist also der von *mir so benannte Evolutions-Artikel doch noch einmal eingestellt. Vor vier Tagen schnell wieder gelöscht und Heute vorsichtig neu gelesen und bearbeitet. Den Ursprungs-Beitrag belasse ich dabei unverändert, Alles was *ich Heute (am 01. Dezember 2013) hinzufüge, stelle *ich in geschweiften Klammern und in dieser {Farbeein.

Ab hier:
Die Schwerfälligkeit der Evolution.
Oder die Macht der Gewohnheit.
Und vom Einsatz einer Bremse.

Da wächst ein-Es in einer hellerhäutigen Umgebung auf und plötzlich läuft da ein ander-Es vorbei, das dunklerfarbig ist. So ist es Oliver-August Lützenich gegangen. Wenn *ich als Kind so herumgeschlendert bin, bemerkte *ich nur MitMenschen die eine sehr ähnliche {Gleiche} Haut-Färbung waren, wie *ich. Überhaupt sahen die MitMenschen in der nächsten Umgebung fast alle fast so aus, wie *ich. Das weiss *ich allerdings erst Heute, weil damals fehlte *mir jeglicher VerGleich, deshalb sahen die ander-Es {damals} alle vollkommen anders aus, als *ich. Farbenblind, wie *ich damals war.
Heute weiss ich durch den VerGleich, dass die Verschiedenheit verschwindend gering {ist/}war. Aber mich hat kein-Es darauf vorbereitet, dass Mensch-Sein vielFarbig ist, dass Mensch-Sein vielGestaltig ist, dass Mensch-Sein vielAktiv und vielReaktiv ist, dass Mensch-Sein noch viel mehr viel... ist. Dass also Mensch-Sein so enorm verschieden ist, wie es Menschen gibt (<8Mrd.), dass also jedes Mensch - selbst wenn ein-Es fast aufs Haar ein-Es anderes Selbst Gleicht - verschieden ist, von jedes anderes Mensch.
Und wenn es nur so ist, dass ein-Es die Zahnpasta anders auf die Zahnbürste auf streicht, wie *ich, schon ist Es anders. Dumm, dass mir das kein-Es näher gebracht hat. Damals. Heute ist das zumindest hier in EU anders, hoffe *ich. Da werden schon kleinen Kindern die Viel... des Mensch-{Sein} aufgezeigt.
Meine erste Begegnung mit ein-Es das dunkler gefärbt ist, als *ich {bin}, war ein ungläubiges Staunen. Aber immerhin war *mir trotzdem sofort klar: Das {Da} ist auch ein Mensch. DarIn ist Es *mir vollkommen Gleich, denn: *ich = 1Mensch.
Aber erstmal starrte *ich ungläubig und lange zu diesem anderen Menschen hin! War mir auch nicht peinlich. Damals.

Mensch-Sein ist viel...-Sein. Anzahl, Form, Ausstattung, Farbe, Gefühl, Aufmerksamkeit, Respekt, Verantwortung, Gläubigkeit, Gewissen und so weiter und so fort. Viel-Heit. Aber in den meisten Menschen herrscht die EinFalt. Noch. Das ist enorm weit verbreitet.
Sie zweifeln daran?

Jedoch Oliver-August Lützenich weiss, wovon *ich hier schreibe, *ich stamme aus der EinFalt. Als dann auch *mir klar war, dass wir hier (das meint das Damals, das Hasenbergl, ein StadtViertel in München) nur eine kleine Farb- und Form- und HandlungsVariante des Mensch-Sein sind und *ich mit Kumpels darüber redete, erfuhr *ich so einige Worte, die wir Hier, den etwas anders gefärbten Menschen geben (von "g{egeben h}aben" sind wir Hier noch ein paar Meter entfernt. Ist einfach so), auch noch andere Worte, die wir hier auch für etwa gleich gefärbte aber in anderen ErdBereichen gezeugten Menschen vorrätig haben.

Und was hat dieses ganze Vorgeplänkel nun mit Alfred Russel Wallace und Charles Darwin zu tun?

Die Evolution ist ein AusleseProzess. Auslese braucht Verschiedenheit, also GleichHeit. 
Für *mich {gilt}: GleichHeit = VerschiedenHeit

Von völlig unZweifelhaft, bis hin zu fast völliger Übereinstimmung reicht {dabei} die Spanne, das Selbe gibt's nur ein mal, das Gleiche fast unendlich.
Die Evolution ist {womöglich} ein DaZwischen-Prozess, eine Vermittlung von Stabilität und Auflösung. Die Vielfalt DaZwischen ist enorm, unfassbar gigantisch riesig, nicht zu glauben und auch kaum zu wissen. Es gibt also zwei (oder {vielleicht} mehr) AnbietEs und einen Vermittlungbereich.
Das ist Jetzt Blödsinn, oder?
Egal.

Dieses DaZwischen, dieser Vermittlungs- und AusHandlungs-Bereich, ist das Natur.
So bemerke *ich das. Was dabei Was zur Verfügung stellt, weiss ich noch nicht, keine Ahnung; obwohl eine Ahnung bin *ich schon, aber bevor *ich davon schreibe, muss es schon noch ein wenig konkreter in *mir Platz nehmen.

{Jetzt beginnt die "heisse Phase", ab hier bin *ich ein wenig aufgeregt}

Die Botschaft, die Alfred Russel Wallace und Charles Darwin erkannt haben, ist, dass selbst{natürlich} auch das Mensch in diesen AusleseProzess voll eingebunden ist. Und zwar nicht, wie {vielleicht} die Meisten Menschen - wenn Sie überhaupt davon wissen - glauben, eine AusWahl zwischen Mensch und anderen Tieren und Pflanzen und Pilzen, es ist vorwiegend {Nein, nicht vorwiegend, diese Verstärkung braucht es nicht: es ist} ein {allgemeines} AuswahlProzess {-Geschehen, auch} innerhalb einer Spezies
Vielleicht haben die Leses die Darwin-Finken im Bewusst-Sein, dann wissen Sie, wovon *ich hier schreibe.

Das ist {für mich} eine schwer erträgliche Erkenntnis. Erst mal.
Mensch ist also in einen natürlichen Prozess der AusWahl hineingezeugt worden. Mensch gegen Mensch; und Menschen-Gruppe gegen Menschen-Gruppe. Und das reicht von den Farben über die Religionen bis zu Ess-Gewohnheiten.
Ein {steter} Überbietungs- und Verdrängungs-Wettbewerb (FlurBereinigung) neben und nach dem anderen.
Und Argumente für irgend Etwas oder gegen irgend Etwas anderes sind reichlichst vorhanden, soviele und mehr, wie es Menschen gibt, denn auch in den Sprachen und darin in den Worten herrscht Wettbewerb.
So kann *ich hier ganz einfach feststellen, dass *ich hier mitten in einen Dauer-ÜbEsLebens-Kampf hineingezeugt wurde, das vor Nichts aber auch gar Nichts Halt macht.
Das DaSein ist ein Wettbewerb um ...
Keine Ahnung, obwohl ..., aber das wissen die Leses ja vielleicht besser.

Und nun kommen also immer mehr Menschen auf die Idee, diesen Wettbewerb zu beenden, zumindest erst mal in das MenschHeit. Und ganz langsam, wirklich ganz langsam, suchen und finden wir Menschen auch die Techniken, diesen Zwang des DaSein zur Dauer-Konkurrenz zumindest abzumildern, weil beenden können wir diese Konkurrenz vielleicht nicht, weil dann das DaSein Bumm oder auch pfffft oder auch ssssss beendet ist. Punkt.
DaSein ist Konkurrenz-Sein.
Ich ist Konkurrenz-Sein.

Warum möchte das Mensch, oder auch nur einige darIn, diesen Wettbewerb aushebeln, zumindest verlangsamen?
Wir können doch zufrieden sein, schliesslich sind Wir darIn und dadurch entstanden. Mensch-Sein ist eine Folge von Wettbewerb. Nach den Dinos konnten Wir wachsen und gedeihen. Und *mir hier ist selbst-verständlich klar, dass auch wir Menschen, genauer, wir heutigen Menschen schon einiges zur Evolution beitragen mussten, also Scharfrichter für andere Spezies gewesen sind und sind. Und waren und sind es auch für andere MenschenGruppen {ich denke da sowohl an das Gerangel der und innerhalb der Nationen, also auch an die Regionen, und auch an die Hierarchie-Ebenen - an deren einem "Ende" wohl die Obdachlosigkeit liegt und am anderen die Villa oder das Schloss -,  ebenso wie an die Amazonas-Region und viele Bereiche in Asien und Australien; aber das ist "nur" der grösste Druck, weil die Verschiedenheit zur Mehrheit dort auch am weitesten ist}, nicht nur für oder gegen die so benannten Neandertaler.

Aber nun wollen also einige von uns Menschen diesen {radikalen, weil} tödlichen Wettbewerb beenden und fangen an zu schützen und zu bewahren, was die Evolution vielleicht längst beseitigt hätte, in "ihrer" {fast} unendlichen Einfalt oder auch Vielfalt.
Da ist doch wohl die Frage erlaubt: Wissen Wir, was Wir da tun? Worin Wir da eingreifen?
Indem Wir bewahren und schützen und unGleich behandeln, statt den Prozessen und der wohl Haupt-Aufgabe des DaSein ins "Handwerk" zu "pfuschen", nämlich: Auswählen?
Sind wir Menschen die AusErwählten?

{Vielleicht kam genau aus diesen Vor- und FolgeSätzen die Aufregung, weil *mir ein bisschen peinlich ist, dass *ich da im Gefühl und somit auch in das Sprache, in einen Vorwurf-Sprech gerate, der absolut nicht angebracht ist!}

Ja, wir Menschen wollen diese Gewalt und Auslöschung von MitSpezies, aber auch und vielleicht gerade in uns Menschen Selbst, verhindern, weil ...
Ach ja, das wissen Wir ja noch nicht.
Der Punkt ist aber der oben erwähnte, wir Menschen sind Ergebnis dieses Prozesses!

Wissen Wir, was Wir da tun? Nein. Wir tun es einfach.
Vielleicht, weil es einfach nett ist oder gerade einmal besser gefällt, aber weitreichendere gar stimmige Gründe für dieses Unseres Handeln können Wir bis Jetzt nicht angeben; *ich wüsste auf keinen Fall von solchen Gründen, die über ein wenig Glauben und Hoffen hinausreichen würden.

Die Leses wissen, dass Oliver-August Lützenich ein Vertret-Es dieser Richtung bin, genauer: ein Vertret-Es der Richtung Schutz des einzeln-Es und Ende der Gewalt {und sinnvollen oder sinnlosen? Auswahl} im MitEinander. 
Aber wie sichern Wir dabei den Prozess der VerVielFältigung und Anpassung, innerhalb des gewaltigen Geschiebes des RaumZeit?
Das RaumZeit verlangt diese AnPassung an die wandelnden Bedingungen und Umstände, unerbittlich. So vermute *ich, ist das geregelt.
Und da wir Menschen diesen Anpassungsvorgang nun Selbst regeln möchten oder gar aushebeln wollen, braucht es auch so etwas wie eine Unabhängigkeits-Erkenntnis oder auch -Erklärung für die -> Bereiche, Lieferanten oder Entitäten <-, die für das Geschehen im und auch für das DaZwischen (DaSein? Natur?) liefern.
Also die Lieferanten {ein wenig Spekulatius ist doch zur RaumZeit erlaubt?} für das Bewegung (Energie), das Struktur (Ver- und EntBindungs-Kräfte) und das Substanz (Gravitation), die das DaSein erschaffen.

Sie glauben das Alles nicht?
Dem nach dem Foto folgenden SZ-Artikel verdanke *ich einmal Bestätigung dafür, wie mühsam es ist, die aufgeprägten Gewohnheiten {ist das Evolution eine Gewohnheit, also nach das EsSchaffung angeeignet, oder ist das Evolution eine Grundvoraussetzung für dieses DaSein?}, gerade wenn sie aus dem Erbgut (DNS {in das DNS ist sowohl die Grundvoraussetzung, also alle Materiebausteine und die VerbindungsKräfte, enthalten, wie auch alle späteren evolutiven Entwicklungen (Gewohnheiten?)}) stammen, aber auch, wenn die Gewohnheiten nur Selbst-Erlebt (Prägung) sind, zu ändern und was vielleicht auch *ich dafür tun sollte; und zweimal erlese ich darin ebenso diese Tendenz zur Eindämmung der evolutiven Prozesse in uns Menschen.

Wir wollen diese AnGleichung {AnPassung} an ein fittes Selbst, Wir wollen die Bewahrung des Vorhandenen. Wir wollen Alle dabei mitnehmen, was höchst honorig ist.
Die Leses kennen bestimmt dieJenig-Es, die der Einfachheit der Evolution das Wort reichen; die also eine Emanzipation des Menschen von der Evolution ablehnen und damit der Fremd[Selbst-]Bestimmung, der Gewalt und der gegenseitigen Ausbeutung, oder auch der Todesstrafe das Tun und das Sprechen leihen?
Die Leses vielleicht auch? {ist das frech?Waffenhersteller vielleicht, ich möchte hier auf k[aum]ein-Es deuten.
Und zu deren völliger Unschuld *ich hier das Wort erschreibe, denn Sie wissen nicht, wozu Sie tun, was Sie tun, wie fast Alle hier. Sie denken vielleicht, dass Sie es zum esLeben tun (müssen), zum "Überleben" vielleicht oder auch aus Spass; ja gut, wenn das Alles ist.

{Ganz heiss hier!! Vielleicht muss *ich genau hier um Verzeihung bitten, denn, weiss Oliver-August Lützenich was *ich hier tue? Also welche Facette des menschlichen EsLebendigkeit *mir zugeteilt wurde, von das Evolution? Nein.}

Das inzwischen menschenweite Wirtschafts- und Handels-System, also das Kapitalismus, ist klar auch ein Faktor der Evolution zwischen Uns. Eigentlich Alles im DaSein. {Wieso erwähne *ich das überhaupt noch einmal? Immer diese Wiederholungen!}
Wenn Wir dieses System verändern, verändern Wir es im besten Fall zuGunsten der Evolution und zur Freude der Bereiche und ?, welche für das DaSein "verantwortlich" sind, im schlechtesten Fall hatten Wir wenigstens ein Chance.
Aber das ist alles nur *meine Meinung.
{Hmm!?}
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Platz da!
In Berlin.
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So jetzt der Auszug aus einer Seite Drei der SZ.

Entweder ist das Bestätigung, oder *ich irre? Jetzt bin *ich Selbst unsicher geworden, weil das schon ziemlich weitreichende Fragen sind, aber auch weites Reichen, reicht ja öfter mal auch in die Falschheit hinein. Na, die Leses werden es schon besser wissen. Los gehts:

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 30. Oktober 2013, von Carsten Matthäus.
Titel: Das Experiment
Untertitel: Deutsche, Afrikaner, Chinesen - bei der Allianz in München arbeiten Menschen aus 60 Ländern. Das ist toll und multikulti. Allerdings versteht hier manch einer seine Welt nicht mehr.
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Auszug:
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Seit 2006 kümmert sich {Frau} Schilling um die schöne neue Welt der Allianz — und sie sieht, dass sie nicht nur schön ist. „Auf den ersten Blick haben wir schon viel erreicht. Aber es reicht nicht, Vielfalt in Nationalität, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder Religion herzustellen. Wir wollen, dass sich die Unternehmenskultur und die Geisteshaltung der Menschen verändern.“
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Das klingt gut, ist aber in der Praxis alles andere als einfach, wie Schilling erkennen musste. Der Mensch ist in seiner Geisteshaltung nicht darauf ausgelegt, Vorurteilslos mit Fremden umzugehen. Auch wenn Menschen meinen, sie hätten kein Problem mit Hautfarbe, Geschlecht oder Alter, werden sie von ihrem eigenen Gehirn überlistet. Man nennt das in der Fachsprache der Psychologen „implicit bias“‚ was man nur unzureichend mit „unterbewusstes Vorurteil“ übersetzen kann.
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Mahzarin Banaji (http://en.wikipedia.org/wiki/Mahzarin_Banaji), Psychologie—Professorin in Harvard, verfolgt das Experiment in München mit Interesse. Sie hat vor Top-Managem der Allianz über jene Automatismen im Gehirn referiert, die sie seit 15 Jahren erforscht. Unter dem Titel „Project Implicit“ hat sie — einfach gesagt — eine Reihe von Tests ins Internet gestellt, die jeder für sich selbst machen kann. Dieser Test führt einem sehr schnell vor Augen, dass man Menschen automatisch in gut (weil jung), unangenehm (weil andere Hautfarbe), erfolgreich (Weil Mann) einsortiert, obwohl man vehement bestreiten würde, solche Vorurteile je gehabt zu haben.
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In ihrem Buch „Blindspot“ führt Banaji alle möglichen Beispiele für solche blinden Flecken an. So wird die Arbeit von Männern fast überall in der Welt automatisch als relevanter und wertvoller eingeschätzt als die von Frauen. Banaji selbst war schockiert, als sie bei einem Test herausfand‚ dass sie selbst Frauen mehr mit Familie und Männer mehr mit beruflichem Erfolg in Verbindung bringt, obwohl sie in ihrem Beruf hocherfolgreich ist und sich so intensiv wie kaum jemand sonst mit solchen unterschwelligen Vorurteilen beschäftigt hat. Beim Thema Hautfarbe fällt ihr Urteil noch schärfer aus. Die Tatsache, dass Schwarze in den USA nach wie vor deutlich benachteiligt sind (geringeres Einkommen, schlechterer Zugang zu Bildung, mehr unschuldig Verhaftete, mehr unschuldig verurteilte), begründet sie mit unbewussten Vorurteilen. „Es gibt eine beachtliche Zahl von Belegen, dass eine auto- matische Bevorzugung vonWeißen und damit eine Benachteiligung anderer auch bei denen existiert, die eine Gleichberechtigung eifrig befürworten“, schreibt Banaji.
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Auch deshalb hat sich Banaji einen Bildschirmschoner gebastelt, auf dem ein türkisches und ein deutsches Gesicht zu sehen sind und unter beiden Gesichtern ein Schild mit der Aufschrift „deutsch“. Das Gleiche hat sie mit asiatischen Gesichtern und dem Schild „Amerikaner“ gemacht. Sie sagt: „Mein Gehirn macht das einfach nicht von selbst. Ich muss mir solche Assoziationen immer wieder vor Augen führen, sonst etablieren sie sich nicht in meinem täglichen Denken.“
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In einerWelt‚ in der Vielfalt normal werden soll, ist Vorsicht geboten. Insbesondere dann, wenn ein Unternehmen Versicherungen und damit Vertrauen, Zuverlässigkeit und Integrität verkauft. Werner Zedelius hat Tests von Professor Banaji gemacht und einige unangenehme Erkenntnisse gewonnen. „Wir sind im internationalen Geschäft darauf angewiesen, mit unseren Ansprechpartnern vor Ort Englisch zu sprechen. Deshalb nahmen wir fast automatisch an, dass diejenigen die besseren Manager wären, die besser Englisch sprechen können. Das muss aber überhaupt nicht der Fall sein“, sagt er.
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Zedelius ist im Vorstand der Allianz sowohl für die deutschsprachigen Konzernteile zuständig als auch für die Personalpolitik und damit für den Umgang mit der neuen Vielfalt, was man im englischen Geschwurbel als „Diversity Management“ bezeichnet. Sich mit den unbewussten Vorlieben und Abneigungen zu befassen und sich diese immer wieder vor Augen zu führen, das hat er gerade bei allen Führungskräften im Konzern zur Pflicht gemacht. Seine Begründung ist einfach: „Überprüfen Sie einmal, ob Sie nicht einem Mitarbeiter, der Ihnen ähnlicher ist, nicht auch ein ehrlicheres Feedback geben. Damit bevorzugen Sie ihn, ohne dass dies durch seine Leistungen gerechtfertigt sein muss.“
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Professor Banaji freut sich über solche Erkenntnisse. Sie erkennt darin, dass Unternehmen wie die Allianz den Umgang mit Vielfalt schneller lernen als die Gesellschaften um sie herum: „Ich denke, Unternehmen sind besonders motiviert, weil sie über die Vielfalt der Mitarbeiter auch eine Vielfalt der Gedanken erreichen können und ihnen das einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.“ Angesprochen auf Adeolu Adewumi sagt sie: „Sie und andere Bewohner von München, die weitab ihrer Heimat arbeiten, sind Teil eines sozialen Experiments, das die tausendjährige Gewohnheit infrage stellt, dass jede Person nur in den Teil der Welt gehört, aus dem die eigenen Vorfahren kommen.“
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Auch die Ordnungsliebe der Deutschen hat für einen Chinesen nicht nur Vorteile
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In der Münchner Allianz-Zentrale gibt es Mitarbeiter, die diese Gewohnheit, irgendwohin zu gehören, radikal infrage stellen. Man findet sie zum Beispiel beim chinesischen Stammtisch. Einmal in der Woche gehen etwa zwanzig Kollegen gemeinsam Mittag essen. Weil Chinesen gerne laut reden und es in den Kantinenräumen eher leise zugeht, trifft man sich zum Kaffee danach an Stehtischen im fensterlosen Automatenraum neben der Kantine. Gefragt, wo ihre Heimat sei, hier oder in China, antworten die meisten auf asiatische Weise. München sei eine sehr schöne Stadt, man habe hier sehr gute Luft, manche schwärmen von der Aussicht auf den Englischen Garten. Probleme, sich heimisch zu fühlen, habe man keine.
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Weizheng Chen äußert sich als Einziger etwas kritischer. Er lebt seit zwanzig Jahren in Deutschland, hat hier studiert und arbeitet seit elf Jahren für die Allianz. Sein Deutsch ist hervorragend, denn er liebt die deutsche Kultur und hält in China Vorträge über deutsche Komponisten. Die Frage nach der Heimat kann er dennoch nicht eindeutig beantworten: „Wenn ich in Deutschland bin, vermisse ich China und wenn ich in China im Urlaub bin, vermisse ich Deutschland.“ Zur deutschen Ordnungsliebe hat Chen eine besondere Beziehung. Einerseits schätzt er sie im Arbeitsleben. Andererseits bekommt er immer wieder deren unangenehme Seite zu spüren. Auch nach zwanzig Jahren in München gehen seine Gesprächspartner selbstverständlich davon aus, dass er eigentlich doch nicht hierher gehört. In seinen Worten: „Mir begegnen immer wieder diese vier Fragen: »Wie heißen Sie? Woher kommen Sie? Warum sind Sie nach Deutschland gekommen? Wie lange wollen Sie noch hier bleiben?« Aus asiatischer Sicht ist vor allem die letzte Frage sehr unhöflich.
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Und wohin wird das Kind von Adeolu Adewumi gehören? Das Kind einer Nigerianerin und eines Türken, geboren in München‚ aufgewachsen - vielleicht — in Istanbul. Womöglich sollte die Allianz irgendwann über eine weitere Änderung ihres Emblems nachdenken: vom deutschen Adler zum Zugvogel.
Ende Auszug SZ-Artikel.
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Hier ein Foto davon:
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Der Artikel hat *mich sofort angesprochen, schon weil *ich Selbst jahrelang für die Allianz gearbeitet habe. Ist aber schon länger her.

Kurz zurück zum Beginn:

Die Veränderung der Veränderung, ist es das, was in Uns geschieht, denn *ich muss eine kleine aber vielleicht "SpielEntscheidende" Änderung hier einbringen: wir Menschen sind NICHT dieJenig-Es, die die Unabhängigkeit und die Loslösung, Abstand-Vergrösserung (Emanzipation) von den Prozessen der Evolution wollen, denn das würde ja ein Wollen voraus setzen, aber bisher wissen Wir ja {noch} nicht mal, das Wir etwas wollen können.
Nein, wir sind ein Teil dieser Evolution und in uns Menschen oder mit uns Menschen wird jetzt mal ausprobiert, wie eine kleine Verweigerung der evolutiven Prozesse wirkt.
So kommt *mir hier bis Jetzt dieses Geschehen vor.

Eine herrliche Grundlage für Diskussionen.
Aber vielleicht bin *ich ja auch das Letzte, das das erkennt?
UnWissend und blauäugig, wie *ich bin.
EsLeben Sie wohl.

{Na, das ist doch mal ein ganz harmloses Blog-Artikelchen. Was zum Himmel hat mich denn darIn so aufgeregt, oder besser danach? Bis auf die leise VorwurfsHaltung, kann ich eigentlich nichts endecken; und die leise VorwurfsHaltung schwingt in vielen Beiträgen mit, weil *ich eben auch mit einigem unzufrieden bin, was so in und durch uns Menschen hier so läuft und abläuft. Das kann und mag ich auch nicht verbergen, wenn *ich auch ganz klar fühle und somit auch weiss, dass Wir keinerlei Schuld dafür tragen. Aber irgendwie meine ich - wahrscheinlich bloss -, dass die VorwurfsHaltung nötig[t] ist, damit überhaupt eine Aufmerksamkeit entsteht, noch weit vor jeglicher VerÄnderung. Aber ahne bereits, dass das falsch ist, eben weil keinerlei Schuld vorliegt.
Ich weiss nicht, warum *ich hier bin und weshalb mir geschehen ist, was *mir geschehen ist und warum *ich tue, was *ich tue. Oliver-August Lützenich tut. Tuuuut! Fährt wie ein Zug auf vorgelegten Gleisen dahin. Schwache Metapher, ich ahne es. Und ich ahne, dass diese Fragen nicht zu beantworten sind, auch wenn sie gestellt werden können. Somit ist klar, dass es auch Fragen gibt, die NICHT auf einer vorgelegten Antwort beruhen; wie *ich hier ja schon öfter behauptet hatte. Warum das DaSein ist und Was ES tut, was ES tut, fehlt also jegliche Antwortmöglichkeit, oder?
Was täte dieses Wissen auch mit Uns? Mir ist manchmal so, als hülfen auch die wahrsten Erkenntnisse also Antworten Nicht weiter. Wenigstens nicht sofort. Na, dann warte *ich eben noch ein wenig auf Später.
Den Leses wünsche *ich einen schönen ersten Advent und einen angenehmen Dezember.}

Mittwoch, 27. November 2013

Wissens-Strom

Oliver-August Lützenich habe schon in mehreren Beiträgen die Frage gestellt, was bewirkt AllWissenheit, denn, dass Wissen etwas bewirkt, bemerke ich an meiner Zentralheizung, an den schönen Toiletten und meinem modernen Ofen hier und nicht zuletzt an der Tastatur, die *ich gerade beklopfe, weil betasten ist das nicht mehr, was ich da so tue.

Aber *mir ist auch klar, dass <AllWissenheit> etwas oder sogar völlig überzogen, zumindest zugespitzt ist. Es geht mir überhaupt darum, zu verworten und auch deutlicher zu erleben, was Wissen mit Denen tut, die das Wissen sammeln und erwerben.

Warum schreibe *ich das hier?
Weil das ein Grund der Angst, ja fast schon Panik war, die *ich Gestern nach dem Veröffentlichen des Evolutions-Artikels erlitt. Ein Grund! Was geschieht mit *mir, wenn ich begreiffe, was das DaSein, oder auch das Natur-Geschehen in und mit uns erdmondlichen EsLebewesen macht?
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An der Alte Jakobstr. in Berlin-Kreuzberg
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Charles Darwin hat aus anderen aber ähnlichen Gründen sehr sehr lange, fast 25 Jahre, mit dem Veröffentlichen (On the Origin of Species erschien 1858 zusammen mit den sehr ähnlichen Forschungs-Erkenntnissen von Alfred Russel Wallace) seiner Ideen und Erkenntnisse gezögert. Obwohl Ihm schon auf der Reise mit der HMS Beagle (von 1831 - 1836) klar wurde, dass das Mensch eine normale Spezies in und mit allen anderen Spezies ist, und dass das Mensch keineswegs herausragt, gar besser ist, oder bevorzugt. Und die Leses wissen ja, dass das bis Heute den allermeisten Menschen nicht bekannt ist, wenigstens handeln wir Menschen nicht dementsprechend. Darwin hatte schon vorher in kleineren Abhandlungen die Erkenntnisse anklingen lassen, als Versuchsballons und auch als eine Art der Vorbereitung auf die Haupterkenntnis, aber erst die Briefe und Abhandlungen von Russel Wallace drängten ihn zu Veröffentlichung. Ist das jetzt schon wieder anmassend, wenn *ich meine Ängste mit einem Mensch dieser Bedeutung in Verbindung setze? Die Leses entscheiden das.

Kann Wissen Angst machen?
Wenn Wissen Veränderung verlangt, Ja. Wenn ein-Es, wie *ich, schon in Gruppen oder Versammlungen Angst hat zu sprechen - *ich zittere dann immer und trockne ziemlich schnell aus und lasse es dann meistens -, dann kann schon das ausstrecken des Fingers - mit der Ursache: ich weiss was! - ziemlich beängstigend sein. Aber, weiss *ich wirklich etwas, oder glaube *ich das nur? 

Sei es wie es sei, schon während des Arm ausstreckens, bekam *ich Angst. Angst, bei dem Gedanken, was geschieht mit *mir und vielleicht auch mit Uns, wenn *ich das Natur-Geschehen begreiffe. Und die Leses wissen, das begreiffen ist für *mich viel mehr als erkennen und abspeichern, also weit mehr als "nur" wahrnehmen und empfinden, denn, dass das DaSein auch ein Prozess der steten Vermehrung der Vielfalt ist und diese Vielfalt dann Grundlage einer Auswahl ist, das wissen inzwischen viele Menschen. Doch begriffen, davon merke *ich nichts, denn sonst würden Wir, und damit meine *ich alle erdmondlichen BewohnEs, anders mitEinander umgehen.
So empfinde *ich das hier.

Dieses Wissen und erst richtig die Folgen in und mit Uns, sind noch nicht einmal von der Philosophie gänzlich erkannt worden oder von der Soziologie, obwohl diese die ersten Adressaten dieser Erkenntnisse sind.
Was bestimmt Unser Handeln im MitEinander?

Ich zitiere aus Baruch de Spinozas Ethik, erschienen postum (sic!) 1677:

Teil I, app.: "Nachdem die Menschen sich einmal eingeredet hatten, alles, was geschieht, geschehe um ihretwillen, mussten sie an jedem Ding, das sie für die Hauptsache halten, was ihnen am nützlichsten war, und alles das als das Vorzüglichste schätzen, was am angenehmsten auf sie wirkte. {Darf *ich da etwas persönl*iche Übersetzungsarbeit leisten: Das Mensch blendet - und das ist völlig natürlich und so auch eingerichtet (bis Morgen vielleicht?) - AllEs und All-Es aus, was -Es nicht zum überLeben des Selbst braucht und Überhöht - oder Superlativiert sogar -, was -Es gerne hat, was -Es schmeichelt, was -Es kennt.} Daher mussten sie folgende Begriffe bilden, mit welchen sie die Natur der Dinge erklärten, nämlich: gut und schlecht, Ordnung und Verwirrung, warm und kalt, Schönheit und Hässlichkeit usw. Und weil sie sich für frei halten, sind daraus die weiteren Begriffe entstanden: Lob und Tadel, Sünde und Verdienst."

Die Frage, die damit auch *mir gestellt ist:
Sind die Begriffe, die wir Menschen uns von Uns Selbst und erst rangig von das DaSein machen --> richtig?

Füllen wir die Begriffe passend, also der Wirklichkeit entsprechend, aus, oder liegen Wir sowohl in der Wahrnehmung als auch in das Sprache[n] noch falsch?

Wobei Wir, wie *mir scheint, schon in die passenden Richtungen deuten, aber meist sehr undeutlich darin oder darum herum. Die Begriffe sind von Präzision noch ziemlich weit entfernt. Das Mensch redet und deutet noch ziemlich anEinander vorbei, das Sprache[n] ist [sind] sehr miss-Verständlich, was ja wiederum von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace vor 150 Jahren bewiesen wurde; denn Selbst-verständlich sind auch die Sprachen in diesen Vervielfältigungs- und Auswahl-Vorgang, das das Natur ist, mit einbezogen. Inzwischen wird auch das Sprechen immer individueller, fast jed-Es spricht eine von jedes ander-Es verschiedene Sprache.

Das ist eine Tendenz und daraus erfolgt dann eine Auswahl, ganz nach dem Kriterium des Erfolgs; die erfolgreichsten Sprach-Gruppen sind Heute mehrere Hindi-Dialekte, das Han-Chinesisch, die englischen Varianten und das Kolonial-Spanische; ist doch interessant dabei zuzusehen, vor allem aber zu hören, welches Sprache den "Sieg" davonträgt?

Mein Favorit ist / wäre eine Kombination. Wir hören einfach bei genauer Kenntnis der Inhalte eines Wortes genau hin und wählen dann das Wort aus, das vom Inhalt das Wirklichkeit am nächsten kommt und auch noch den Sprechwerkzeugen - also sowohl das Broca-, das Wernicke-Areal, die Bereiche des Körpers die mithören und die Bereiche, welche die Sprache verlauten lassen - am meisten schmeichelt, also angenehm klingt, einfach zu merken und am leichtesten auszusprechen ist. Dem könnte dann doch wohl Jedes Mensch zustimmen, oder?

Aber zurück zur Ethik von Baruch de Spinoza.

Aus Teil IV, praef.: "Denn die Menschen sind sich, wie ich schon oft gesagt habe, wohl ihres Tuns und ihrer Triebe bewusst, aber die Ursachen, von denen sie bestimmt werden, etwas zu erstreben, kennen sie nicht. Überdies zähle ich die Redensarten, dass die Natur manchmal Fehler mache oder sündige oder unvollkommene Dinge hervorbringe, zu den Einbildungen, von denen ich im Anhang zum 1.Teil  {siehe oben. Ich denke da besonders an ein Wort wie zum Beispiel "Unkraut", was diese völlig natürlich und den Ursachen allen Natur-Handelns im DaSein folgenden und wachsenden (handelnden) Pflanzen, unnötig verunglimpft. Klar, sind diese Pflanzen Konkurrenz für unsere Nahrungspflanzen, aber Sie verdienen keine Ver"Un"Glimpfung!} gesprochen habe."


Noch aus Teil IV, prop. 4 u. cor. "Hieraus folgt, dass der Mensch notwendig immer den Leiden unterworfen ist und der gemeinsamen Ordnung der Natur folgt und ihr gehorcht und sich ihr, soweit es die Natur der Dinge erfordert, anpasst."


Bemerken die Leses, welchen teils sehr langen Weg die Erkenntnisse gehen, bis sie deutlich und überprüft (Falsifiziert) aus einem Wesen in Farbe und Form und HandlungsArt oder eben auch aus einem Mensch in Taten, also auch Worten, hervortreten?

Dieses letzte Wort von Spinoza ", anpasst", wies vielleicht Darwin den Weg, falls Darwin Spinoza gelesen hatte; aber auch ohne das ein-Es davon Kenntnis hat, dass ein ander-Es schon ein Vor-Wissen eingebracht hat, findet jede Erkenntnis eine Form des AusDrucks (Expression), so empfinde *ich das.

Und Spinoza abschliessend, noch ein Satz der *mir sehr entgegenkommt, den *ich aber in Gänze anZweifele:

aus Teil I, Satz 7.: "Dasjenige Ding {darin erfasst Spinoza auch das Mensch} wird frei heissen, das aus der blossen Notwendigkeit seiner Natur existiert und von sich allein zum Handeln bestimmt wird; notwendig aber, oder vielmehr gezwungen, dasjenige, was von einem andern bestimmt wird, auf gewisse und bestimmte Weise zu existieren und zu wirken."

Auch das ein "Vorläufer-Satz" für Darwin und Russel Wallace, was *mir daran nicht behagt, ist der erste Teil bis zum Semikolon. Was ist gänzliche Freiheit? 

Denn, wenigstens *mir ist klar, dass das Freiheit zwar immer weiter wird, für fast jedes einzelne DaSein, aber *ich habe weder ein Ahnung von »absolut ohne Äusserung«, als auch von «ohne jegliche Verbindung»?
Und das sind ja doch wohl die jeweiligen Endpunkte, zwischen denen das Freiheit hängt?

Und nun sind diese Erkenntnisse also auch bei *mir gelandet, und es ist wohl ein weiterer Schritt notwendig, um diese Erkenntnisse ans Begreiffen anzunähern, was bedeuten würde, dass wir Menschen daraus die passenden Schlussfolgerungen entnehmen und entsprechend Handeln, dass also ein Gefühl daraus wird, aus den Erkenntnissen.
Weil es die Gefühle sind; und zwar die jeweils persönlich verschiedenen (Evolution: ist die Vermehrung von Vielfalt) Gefühle sind, die ein-Es (jed-Es) zum Handeln führen oder verführen.
Und diese je persönlichen Gefühle, gilt es mit Erkenntnis zu erreichen.
Bisher läuft das ganz gut.

Oder?
Wenn das Leses jetzt Zweifel erregen, merkt -Es, warum *ich hier handle.
Nicht nur, aber auch.

Aber es könnte besser gehen, mit der Verteilung und Annäherung von Erkenntnis an jedes Mensch-daSein. Oder? Na gut, Wir könn[t]en es auch einfach sein lassen, aber das müssten wir Menschen dann Alle mit entscheiden, weil ansonsten passiert es einfach weiter. Das ist doch wohl die einfachste Erkenntnis aus dem Ablauf der Vergangenheit:

Es passiert einfach.

Da kann Mensch fast nichts machen, ausser -Es entscheidet mit, aber bis Jetzt (was, wie die Leses wissen von "immerzu" abstammt) entscheidet kein-Es irgendwelche wirklich wichtigen Fragen mit, zum Beispiel die, auf welche Sprache Wir Einander einigen mögen. Eine, das dann für All-Es von Uns Selbst-Verständlich ist. Dann ziehe *ich hier meinen persöl*ichen Sprech sofort wieder zurück, Selbst-Verständlich.
Bis Jetzt sind wir All-Es entschieden. Bestenfalls Dagegegen vielleicht, aber das ist nur eine, meine, kleine Einschätzung hier, und die ist eine persönl*ich, also eine Variation von den Einschätzungen der Leses.

Ein weiterer Grund, warum *ich den Evolutions-Artikel zurückzog, geht aus dem oben erwähnten Beispiel der Angst vor der Aufmerkamkeit hervor, *mir fällt das Arm heben schwer. Das Aufmerken. Und *ich halte den Evolutions-Artikel für erfolg[en]reich, zumindest für *mich. Aber auch das ist persönl*iche Einschätzung. Diese erste Klärung war für *mich wichtig. Danke.

PS: Den Evolutions-Artikel habe *ich noch immer nicht wiedergelesen, aber es ist nicht der persönliche Teil, irgendwas in den Sätzen vor oder nach dem Fremd-Artikel macht *mir noch Angst; *ich halte die Leses auf dem laufenden. Nachsatz: Den oben erwähnten Beitrag habe *ich am 01.12.2013 mit dem Beitrags-Titel: "Evolutions-[P]Artikel" hier eingestellt. 
Bitte.

PS: Noch ein kleiner Erkenntnis-Splitter.
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Aus der FAZ vom 27.11.2013.
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Mittwoch, 6. November 2013

Des Glaubens-Drang zur Freiheit

Nun ist das gestrige Beitrag um Einiges ergänzt und braucht deshalb auch einen neuen Titel, beim überlesen (des Alten) viel Vergnügen.

Zu diesem Beitrag wurde ich geleitet, von einer fast wöchentlichen 3Sat-Sendung, die den Namen des Moderators trägt: (Gert) Scobel.
Genauer, der Sendung vom Donnerstag, dem 31. Oktober 2013 (Hallo Wien!), mit dem Thema: AberGlaube oder auch Magisches Denken.
Aber! Bevor ich näher darauf eingehe:

Eine Worterkundung, aus dem Herkunfts-Duden entnommen: Magier. Das Wort für "Zauberer, Zauberkünstler" wurde im 18. Jh. aus dem Plural 'magi' des lat. Substantivs 'magus' eingedeutscht, das selbst aus griech. 'mágos' = "Zauberer" entlehnt ist. Das griechische Wort bezeichnete zunächst das Mitglied einer medischen Priesterkaste {Meder ist eine altiranisch-persische Stammesbezeichnung} und nahm erst dann die Bedeutungen "Traumdeuter, Zauberer; und auch Betrüger" an.
Es ist ein Lehnwort aus dem Iranischen (beachte altpersisch 'Magus', den Namen eines medischen Volksstammes mit priesterlichen Pflichten {innerhalb der persischen Grossgesellschaft. Also ähnlich wie die Leviten - die Mitglieder der Familie Levi -, die innerhalb der jüdischen Gesellschaft priesterliche Aufgaben hatten und erfüllten}), dessen letzte Quelle nicht sicher zu ermitteln ist.

Und das schreibt Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Mager): Mager oder Magier ist ein Wanderwort altiranischer Herkunft, das spätestens seit dem 4. Jahrhundert v. Chr eine allgemeine Bezeichnung für einen zoroastrischen Priester darstellte.
Linguistisch liegt ihm die indoEuropäische Wurzel '*magh-' mit der Bedeutung „können, vermögen, helfen“ zugrunde, zu deren Wortfamilie auch „(Ver)mögen“, „Macht“ und „Maschine“ gehören. Die Bedeutung des Wortes vor dem 4. Jh. v. Chr. ist nicht ganz geklärt.

Das ist doch mal interessant, aus welcher Nähe das Magie und damit das Magi-Es entstammt, welche "Familie" da im Hintergrund mitschwingt: "ich mag[h] das machen, das macht mächtig Spass zu zaubern und zu überraschen, gut und schlecht". Das Magie ist also ganz klar in die Bereiche des Glaubens einzuordnen, denn - wenigstens Oliver-August Lützenich geht es so -, je mehr *ich weiss, umso weniger Magie.

Und noch einmal das Duden: Magisch. Das Adjektiv 'magisch' = "zauberisch, geheimnisvoll, {eine Gefahr} bannend", wurde etwa im 16. Jh. aus gleichbedeutend lat. 'magicus' gebildet, welches wiederum aus dem griech. 'magikós' = "zum Magier gehörend, überraschend" entstammt.

Das Aber- vor dem -Glauben bedeutet "wider, gegen" oder auch " weiter wegg, weit mehr", wie es auch vor den Worten: AberTausend und AberWitz, noch verwendet wird.
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Am Columbiadamm in B-Kreuzberg.
Sie glauben dieses Bild zu kennen?
Sie glauben es zuRecht, warum
wissen Sie es nicht, oder?
Einfach weils schön ist.
Mehr nicht, echt.
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Vor der persönl*ichen Analyse möchte ich noch aufzählen, was *ich alles in die Worte AberGlaube und magisches Denken einfülle.
Und das ist reichlich:

Schornsteinfeger/Kaminkehrer, Fetisch, schwarze Katzen von links und von rechts, Glücksbringer, Glückssymbole (z.B. Schlösser an Brücken-Geländer gekettet. Laut einer in der Sendung erwähnten Umfrage glauben 60% der deutschen Menschen an deren magische Kräfte/Wirkung), Astrologie, Hexerei, Tieropfer, Räucherkerzen/-opfer. Engel (laut einer in der Sendung erwähnten Umfrage, ist mehr als die Hälfte der deutschen Menschen davon überzeugt, dass ihnen ein Engel zur Seite steht), Wallfahrten (z.B. Lourdes), Seancen, Kartenlegen, Rosenkranz, Horoskope, Ticks (z.B. ein bestimmtes Kleidungsstück für ein Spiel, eine "glücksbringende" Farbe oder Zahl), Berührungen oder auch das Küssen von Gegenständen und Statuen.

Da fehlt bestimmt noch so einiges?


Vielleicht auch das Sprache, die Politik, die Ökonomie - die ja bekanntlich so ein bisschen Pseudo-Wissenschaft ist, obwohl die Ökonomie reichlich auf die Mathematik vertraut, aber wie das mit dem Vertrauen eben so ist (näheres dazu - zur Ökonomie - könnten die Leses auch in dem Beitrag "Von der Tarnung der Wirklichkeit" im Verantworten-Blog erlesen), es wird noch öfter enttäuscht, als es bestätigt wird, oder?
Aber, wenn ich damit anfange, alles noch nicht so genau bekannte und alle Vermutungen und Hoffnungen und Erwartungen und sehnlichen Wünsche, darein zu packen, in die Bereiche des AberGlauben und des magischen Denkens, was bleibt dann noch als sicher und stabil und ganz und gar ausgeleuchtet und überprüft übrig?
Viel!

Oliver-August Lützenich zum Beispiel ist sicher und schon eine etwas längere RaumZeit stabil da. Die Leses wahrscheinlich auch; merken Sie, schon fängt es an unsicher zu werden, weil, was weiss *ich von den Leses, ausser Vermutungen.
Aber Stopp hier, sonst geht das Thema verloren.
Glaube, AberGlaube und das Magische Denken.

Infos zur Sendung und zu Gert Scobel hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Scobel.

Die darin - für *mich - interessanten Aussagen sind:
Von Karl-Heinz Kohl, Ethnologe (http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Kohl):
Die monotheistischen Religionen basieren auf der Vorstellung der willkürlichen Gestaltung der Welt, des Kosmos, durch eine SchöpferGottheit. Dabei gehen die Religionen davon aus, dass der Wille dieser SchöpferGottheit unerfindlich oder auch unergründlich ist.
Aber genau gegen eine solche Vorstellung protestiert das Magische Denken. Das Magische Denken geht aus von einer grundsätzlichen Kausalität {also einem direkten Zusammenhang von Ursache und Wirkung}, von einer Sinnhaftig- und -haltigkeit der Welt {*ich nenne es, weiter gefasst, das DaSein}.
Es gibt kein Ereignis ohne Ursache. Und im Magischen Denken versucht man zu rekonstruieren, welche verschiedenen Ursachen ein Ereignis haben kann oder hat. James (George) Frazer (de.wikipedia.org/wiki/James_George_Frazer) sagt: Die Magie ist (eigentlich) eine Vorform der Wissenschaft; und die Religion[en] ist[sind] ein Rückfall.
Weil die Magie davon ausgeht, dass die Natur von einer Eigengesetzlichkeit durchherrscht ist. Nur die Schlussfolgerungen der {damaligen} Magie[r] waren eben noch falsch.

Eine ungeklärte Frage: Ist das DaSein, also auch wir Erdmondlichen, das Ergebnis einer statistischen Wahrscheinlichkeit, die aus den Grundzutaten (Substanz, Regeln, Kräfte) des GesamtInhalts des DaSein einfach auch irgendwann in den gigantischen, für Uns noch unermesslichen WEITEn des RaumZeit, geschehen muss? Ist das DaSein also eine logische Folge von AnfangsBedingungen, ist das DaSein eine zufällige Wirkung aus der zufälligen Begegnung von kollidierenden Wolken aus den GrundZutaten, oder ist das DaSein eine Folge von Planung (Ziel) oder einem Bedarf (Zweck)?
Liegt also die Magie richtig, von einem Zusammenhang von Wirkungen im Jetzt mit den Substraten der Anfangsbedingungen auszugehen, oder ist das Glauben richtig, das zwar auch von einem Zusammenhang von Wirkung und Ursache ausgeht, diese aber mehr ausserhalb des DaSein beheimatet, das DaSein als Schöpfung einer ausserDaSein-Entität, das DaSein als Willkür?
Die Magie sucht die Ursache[n] im DaSein, die [mono]theistischen Religionen ausserhalb, deshalb unerfindlich und unermesslich, weil ja schon alleine die WEITE und VIELFalt des DaSein, das einzelne DaSein zu überfordern droht. Ist somit das Glauben näher an das Wirklichkeit, indem Es die wohl fast vollkommene Bestimmung des DaSein in das Fremde von Ausserhalb verlegt, oder ist das Magie näher an das Wirklichkeit, in dem Es die Gründe im DaSein vermutet und auch im DaSein danach sucht?
Die drei bisher benennbaren Gründe für das DaSein könnten also sein: Statistik, Willkür oder Planung. Wobei die Planung und die Willkür natürlich eng verbunden sind oder einander sogar überschneiden, also bleiben als Möglichkeiten: Muss oder Kann.
Wobei das <Muss> wenigstens Etymologisch noch mehr Freiheiten enthält, als es die blosse AbArbeitung von Möglichkeiten zulässt, aber eben sehr viel weniger Freiheit, als das <Kann> einer zur Entscheidung fähigen Entität überlässt. Musste das DaSein passieren, oder konnte Es passieren? Und Ist passiert, wie wir Alle bezeugen könnten, wenn wir denn auch Alle bezeugen könnten, was aber eben nur sehr wenig-Es können.
Da *ich kann, aber noch zu wenig weiss, kann ich nur schätzen, und *ich schätze mal, dass das DaSein eine gewollte Angelegenheit ist. WAS das DaSein wollte, ist mir natürlich unbekannt, sonst hätte ich es längst verraten, denn *ich stehe für Transparenz, aber mir ist diese Variante näher, als die blosse Logik, also als das blosse Abarbeiten von Wahrscheinlichkeiten. Obwohl das bei der Gigantik des RaumZeit und der Substanzen fast schon wahrscheinlicher ist. Ist eben eine Frage des persönlichen Gefühls und der Selbst-Empfindung.
Aber weiter in der 3Sat-Sendung Scobel.

Frage von Peter Brugger, Neurowissenschaftler (bei Interesse finden die Leses hier mehr Informationen zu Peter Brugger: http://www.usz.ch/Seiten/default.aspx):
Hat das Magische Denken, die Magie, dann nicht biologische Ursachen? Können dann auch Tiere Magisches Denken zeigen?

Vielleicht kennen die Leses meinen Beitrag "Können Tiere denken?", in diesem Blog, dann wissen Sie, wie *ich diese Frage beantworte.

Antwort von Karl-Heinz Kohl: Warum nicht. Diese Gedankenassoziationen sind auch bei Tieren vorhanden. Tiere können ja höchst vernunftgeleitet agieren, sie wissen ganz genau welchen Anzeichen sie nachzugehen haben, um ihre Beute zu finden.

Meine Zwischen-Frage wäre: Was ist des Menschen Beute?
Welchem Erfolg und welcher Sättigung jagt das Mensch nach?
Neben der Deckung der Grundbedürfnisse und der Fortsexung.

Weiter Karl-Heinz Kohl: Die Magie setzt vor allem dort ein, wo es um eine Kontingenz-Erfahrung geht, also um die "Begegnung" mit dem Zufall.
Das Magische Denken ist eine Kategorie, die Wir dort einsetzen, wo Wir nicht weiter wissen. Das Problem der Magie ist, dass sie das Falsifizierungsprinzip nicht kennt. Die Magie {oder auch das Magie-Es}, geht von gewissen Zusammenhängen aus und glaubt an diese Zusammenhänge, auch wenn sie sich vielleicht nie als Wahr erweisen oder beweisen lassen.

Jetzt muss *ich doch noch die Frage weiterdenken: Wie hoch ist der Anteil des Magischen Denkens und damit des Glaubens in uns Menschen? Wenn also 60 Prozent der deutschen Menschen angeben, sie werden von einem Engel durchs ErLeben begleitet, den ein-Es eben nur nicht spüren kann, mit den Sinnen, dann ist doch der Anteil der Magie in Uns und damit auch in unseren Handlungen mindestens 60 Prozent, also fast 2 Drittel.
Wobei *ich hier schätze, dass die Engel nur eine Variante sind und andere "magische" oder auch Glaubens-Fragen sehr wahrscheinlich einen noch weit höheren Anteil in Uns ergeben würden. Denn, wie Herr Kohl so passend bemerkte: "Das Magische Denken ist eine Kategorie, die Wir dort einsetzen, wo Wir nicht weiter wissen." Und all die Hedge-Fonds-Wetten auf die Zukunft sind pures Magisches Denken, denn was weiss das Mensch von das Zukunft Jetzt? Aber die Verbindung stimmt, denn das Jetzt gibt es auch in das Zukunft, ausser Wir hier im DaSein ändern das Jetzt, dann ist auch das Zukunft anders und kommt vielleicht sogar ohne das Jetzt aus, weil, wieviel von unseren aktuellen Annahmen oder auch Tatsachen sind in und durch die Vergangenheit geprägt?
Frage: Wie viel Freiheit verträgt die Zukunft?
Denn das Jetzt, also die blosse eingeübte Wanderung von Myriaden von Jetzt-Momenten im Ablauf der RaumZeit kann auch ein blosses HilfsKonstrukt in fehlender Weite sein? Denn. Was weiss das schon, ob auch das RaumZeit in Taktung und dem Platz DaZwischen veränderbar oder sogar wandelbar ist. Die Leses merken, wieviel Freiheit schon Jetzt aus das Zukunft auch in uns Erdmondlichen hineinreicht oder hineingereicht wird, von ...?
Antwort: Das Zukunft ist mehr Freiheit als Bestimmung. Jetzt ist Bestimmung.
"Vor" Uns in das RaumZeit ist mehr Freiheit drInn. So spüre *ich das hier.
Noch ein wenig weiter mit der Magie.

Frage von Gert Scobel: Was für einen biologischen Vorteil hat Magisches Denken?

Antwort von Peter Brugger: Wir müssen eine Annahme {zum DaSein} machen. Wir müssen etwas auch annehmen, bevor wir etwas testen können. Wir müssen glauben an etwas.

"Wir müssen glauben an etwas." Sonst? Ja, klar, im Moment müssen wir an irgendetwas glauben, weil ... (ich keine Lust habe mich ständig zu wiederholen)? Aber das <müssen> wird Uns wohl hoffentlich bald vergehen! Auch wenn die Religionen allüberall blühen, so vermute *ich hier, dass das bald ein Ende haben könnte, wenn ...
Na, entweder kommt DAS und besucht Uns hier und erzählt Uns, warum Es ist, wie Es ist, oder Uns fällt einfach was ein, womit Wir den Glauben und die Magie ablegen können, wie Wir auch ab und zu mal alte Klamotten ablegen müssen oder dürfen, vielleicht je nach Bauchumfang, und der ist doch so ziemlich am wachsen hier, der Bauchumfang, also könnte es doch auch sein, das Uns bald was dazu einfällt, wie Wir das Glauben und das Magie ablegen können und Uns mehr dem widmen können, was noch geht und erforschen, was noch so DaIst, ausser Uns hier und das braucht aber Alle hier, nicht bloss immer ein Paar, wie das immerzu (Jetzt) war und Jetzt noch ist, das immer nur ein paar von Uns das Alte ablegen und etwas Neues probieren, was noch k[aum]ein ander-Es noch [er]kennt. Weil, das Meiste hier ist schon altbekannt, wenig Neues, aber das hatte *ich ja schon vor ein paar Monaten hier in den Blog eingestellt und werde es etwas aufgefrischt in Kürze auch in den Verantworten-Blog einbringen. Jetzt aber weiter in der Sendung:

Peter Brugger: Was die Magie und die Wissenschaft unterscheidet, ist das Falsifizieren. Während die Magie an den Assoziationen festhält.
Aber um zuerst mal ein Muster zu erkennen, dass da was ist, ein Zusammenhang, da gehörte vielleicht ein Spürchen Bereitschaft zu Glauben dazu?

"Ein "Spürchen" Bereitschaft zu Glauben ..."? Spürchen? Genial dieser schweizer Mensch, besser hätte *ich deutsches es auch nicht formulieren können. Aber ein -chen langt bei weitem nicht, um Unsere Bereitschaft zu Glauben auch nur annähernd zu beschreiben. Da ist schon fast unser gesamtes Gespür nötig, um so zu Glauben, wie Wir hier das tun, und *ich weiss (!) ja nun, wovon *ich hier schreibe: Oliver-August Lützenich bin ein Gläubiger.
Ganz und gar, vom Wissen halte *ich wenig, das fliegt mir dummerweise (weise?) immer so schnell davon, kaum kann *ich ein wenig davon ergreiffen, vom begreiffen noch weit entfernt, schon ist das Glauben wieder da und bestimmt, wo es hier lang geht, für *mich. So bin *ich ein Gläubiger des Wissens, denn, *ich weiss davon, aber glaube nicht so Recht daran, *ich hoffe die Leses kommen noch ein wenig mit, wenigstens ein wenig, so lange *ich daran glaube, dass das zu verstehen ist, was *ich weiss. Manchmal nicht.
Ein Gedicht, aber weiter ...

Noch einmal Karl-Heinz Kohl: Das Magische Denken ist vielleicht so eine Art der Präventivtechnik, gerade auch im evolutionsbiologischen Sinne, weil sie offensichtlich eine Affektstabilisierung gewährleistet.

Magisches Denken ist also eine tierische (somit auch menschliche) interne, körperliche Technik zur Dämpfung des ganzen Gefühlskomplexes der UnSicherheit, UnWissenheit und  Orientierungslosigkeit - also von jeder Menge Furcht und Angst -, in einem als unerbittlich, unerfindlich und enorm irritierend erfühlten und auch empfundenen DaSein.

Und all diese Gefühle und Empfindungen (der Verunsicherung und ...), kommen erst richtig zur Geltung in einem genügend grossen und auch ausgebauten und benutzten Bewusst-Sein.
Ist das vielleicht das Trieb..., ähh: TreibMittel für das entblösste Mensch?
Die Leses wissen von oben, dass *ich der Idee zuneige, dass das DaSein voll mit Sinn ist, mit dazu gepackt auch ein Kleckschen Chaos und Hinfälligkeit, damit es nicht gar so langweilig ist mit all dem Sinn, das das DaSein ausfüllt. So könnte Es doch sein, das DaSein, *ich mit Sinn, Sie mit Sinn und überhaupt AllEs und All-Es mit Sinn, aber irgendwie beschleicht mich der Eindruck, dass Wir bis Heute, Jetzt, die Hinfälligkeit überbetonen, ja geradezu anbeten, obwohl das ohne Sinn ist. Mit Sinn ist, das ErLeben zu feiern, denn das können Wir AllEs und All-Es nur einmal, nun gut, die Hinfälligkeit auch, aber die ist doch nur das Beigeschmack, warum also geben Wir den Hauptgeschmack so einfach ab, immerzu nach DrAussen, als Diesen im DrInnen zu geniessen, oder wissen die Leses Jetzt gerade nicht mehr wovon *ich hier schreibe, *ich gebe gerne zu, *ich auch nicht, also noch ein paar Worte von DrAussen:

Gert Scobel zitierte am Schluss noch ein paar Sätze von Martin Luther, zum Thema Glaube und Gott: Worauf du nun, sage ich, dein Herz hängst und verlässest, das ist eigentlich dein Gott. [...] Es macht sich jedermann das zum Gotte, dazu ihn sein Herz trug. 


Ist das schon Beliebigkeit?
Es ist auf jeden Fall ein guter und wohl auch willkommener Beitrag zur Individualisierung des Glaubens und der Religion, in Jed-Es Selbst, das diesem Glauben folgte. Jed-Es ist sein-Es Glückes Schmied, geht ein anderes Spruch.

So war Martin Luther wohl auch ein "Prophet" der Verinnerlichung und Vereinzelung des Willens und Wünschens im DaSein, hinein in Jed-Es Selbst. Was bisher noch kaum DaIst. Luther sagte in etwa: Was ein-Es für Gut und Wichtig erachtet, nennt Es nun Gott, was ein-Es für Schlecht/Böse hält, nennt Es dann eben Teufel.

Und das ist ja nun wirklich eine sehr persönliche Angelegenheit. Denn, was *ich hier für Wichtig und Gelungen erachte und verbreiten möchte, halten die Leses vielleicht für groben Unfug und schalten *mich hier ab.
Nur zum Beispiel.
Bitte.
Gute/n Tag/Nacht.