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Montag, 5. Mai 2014

Eine StellenAnzeige des Freude

Ist ja nicht so, dass Mensch die Selbst-Beschau gerne tut, vor allem nicht so weitreichend und tiefschürfend und drängend, wie die Philosophie - also das Grundgefühl der Unsicherheit und des Bedürfnisses endlich Vertrautheit und Geborgenheit im DaSein zu erreichen. - es nun schon seit tausenden Jahren tut und in deren Folge fast alle Wissenschaften, aber ...

Und was hat Mensch dann von das Geborgenheit und Vertrautheit? Dann ist Es wegg. Tja, so ist das wohl geregelt, das DaSein gibt's nur ohne, aber mit schreiendem Elend, mit-Leid und Ausgesetztheit und wahnsinnigem Hunger und massloser VielZahl, VielForm und VielHeit, das DaSein sprengt jeden Rahmen des Wohlsein und der Zufriedenheit. Nein, das gibts nur in Bröckelchen.

Ab und zu, den DaSein enden zugeworfen: Fresst! Streitet Euch darum und damit. Der ganze riesige Rest ist irgendwelches unverdauliches Gekröse und Gekreische, um Was? Ja, darum, halt, darum, dass ein-Es lebt, dass Etwas daIst, mehr Ist, als bloss Nichts. Nichts ist doch fast Immer und AllEs und All-Es. Nichts ist ALLES. Und irgendwo in all dem Nichts, quäkt das bisschen DaSein herum und greint, dass Es will, irgendwas will, irgendwas nettes, irgendeinen Halt, ja einen Halt, den bekommt das DaSein irgendwann, plumps, das war Es.
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Blumenwiese an der Baerwaldstr. 
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Ja, Himmel, was will das DaSein denn noch!?

Das mit-Leid sollte doch wohl reichen, das Es vom SEIN mitbekommt, so hineingeworfen, nein, das Freude, das gibt es erst hintennach, im DaSein dürft Ihr nur daran riechen, hach, schon genug, Schluss jetzt, jetzt vertragt Euch wieder Nicht, zerfleischt Euch wider schön, ja toll, ganz prima, rein in die Fresse, mitten rein, Ihr vertragt doch das Freu[d]en gar nicht, wenn Es denn mal an Euch leckt, rinnt Euch doch sofort wider das mit-Leid die Wangen herunter. Schade.

Hey, Schluss mit dem ganzen Wahrheitsgetue, stimmt ja doch nicht, nicht, nicht, nein, nein, und noch mal nein, jetzt muss Schluss sein, wir können die Wirklichkeit nicht ertragen, das ist uns schon immer zu schwer gewesen, das Wirklichkeit ist viel zu WEIT und zu VIEL, verzeiht, das kann das einfache DaSein nicht ertragen, das einfache DaSein, wie auch *ich ein-Es bin, kann bloss ein kleines Häppchen davon geniessen, der Rest ist Widerlich und Feind, und das ist das DaSein meist, Fremd-Es, Roma, Juden, Schwarz, Syrien, Ukraine, Kongo, Sudan, Russland, USA, das Fernsehprogramm, die Politik, die Nachbarn, die Touristen, die Reichen, die Armen, kurz gesagt - sonst müsste *ich hier noch fast unendlich weiterschreiben -, alle Ander-Es und AllEs, bis auf Das und dasjenig-Es, das ein-Es gerade mal braucht für irgendeine Befriedigung eines Mangels, schliesslich ist dieses DaSein eine blosse ErMangelung.

Langweilig ist das SEIN, denn ES hat, nein, ES ist {=} ALLES.
Und was bleibt da noch übrig?

Na, also bitte, das ist doch wohl klar, oder?
DaSein.

Und was ist das Meistens?
Jetzt aber, bitte mal ein wenig Aufregung und Formulierungs
-Kunst.

Mensch schleust so ein wenig Wenig durch hindurch, hinein und schon bald wieder hinaus, nur was, das kümmert doch eigentlich Niemand und das ist doch nur ein anderes Wort für: Nichts.

Und dann kommt die Physik und die Mathematik daher und meint, dass dieses Universum, das also unser riesiges gigantisches unfassbares und so WEITer  ... DaSein, ganz einfach aus dem "Nichts" entstanden ist. Ich glaube das nicht, aber was steckt schon im Glauben für ein Wissen? Nichts vielleicht, Mensch weiss es nicht.

Wo wollte *ich hin?
Auf die Unverträglichkeit des Lebens, für die Meist-Es, denn wie oben geschrieben, die Freude und alles was darIn enthalten ist, darf von einigen wenigen aufgeleckt werden. Reicht schon! Genug geleckt! Leck mich. Fuck you! Schliesslich ist das hier kein reines Zuckerschlecken, dieses verdammte DaSein. Hihihi. Arschlöcher haltet dicht, sonst lauft ihr noch aus und das wäre doch wohl verwegen, so Völlerei fliessen in Scheisse.

Aber zu guter Letzt, noch eine Wendung in das bisschen Freude, das mit-Leid auch in das DaSein eingebracht worden Ist, weil ganz rein und unbenetzt von irgendwas anderEs gibts nicht, ALLES ist VIEL-ES und das pappt so anEinander, ohne je eine klare Trennung, also enthält auch mich das Freude etwas, eine Kleinigkeit von *mir reicht in das Freude hinaus oder hinein, *ich kann das noch nicht entscheiden, obwohl * entschieden bin, davon zu künden, obwohl das Freude schon seit Äonen einen Mund sucht, das Es verkündet, das Es vermehrt, das das Freude anreichert im DaSein.

Das die Stille anhebt, Das das Vertrauen stillt, Das das Fülle mit Phantasie anreichert und Das das Liebe für die Vielfalt und Vielheit erweitert und was ist mit das Freiheit? Tja, Freiheit ist ja nur in Regeln und Grenzen zu haben und erträglich, da ist dann schon mal die Frage erlaubt, ob das Freiheit irgendetwas mit-Leid zu tun hat, ob also das Freude das Freiheit kennt?
Ja, kennen schon, aber brauchen?

Also, *ich scheiss auf eure Freiheit, dass Ihr es wisst, *ich brauch das nicht, was *ich brauchen könnte, ist Eure Freude, aber, wie geschrieben, davon seid Ihr ja leider so wenig. Verzeihung, dass * das hier aufgebracht habe.
Servus.

PS: Nur noch ein winziges Nach-Wort
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So leicht sind wir Menschen also zu entschlüsseln.
Und das schon seit mehreren Jahrhunderten.

Da vermutete *ich stets, dass das Mensch dem Mensch ein Rätsel sei, oder auch ein (reissender) Wolf ist (Thomas Hobbes), und habe William Shakespeare übersehen und überhört. Derweil hat mich / sich Der schon vor 400 Jahren erspielt, erzàhlt und in Verse gepackt, und wenn diese Splitter zusammengefügt sind, ergibt das Uns. Auch Heute noch. Oder?

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 04.05.14. 
ein Text von Tilman Spreckelsen, unter dem Titel:
"Politik verstehen mit Shakespeare".

Mittwoch, 27. November 2013

Wissens-Strom

Oliver-August Lützenich habe schon in mehreren Beiträgen die Frage gestellt, was bewirkt AllWissenheit, denn, dass Wissen etwas bewirkt, bemerke ich an meiner Zentralheizung, an den schönen Toiletten und meinem modernen Ofen hier und nicht zuletzt an der Tastatur, die *ich gerade beklopfe, weil betasten ist das nicht mehr, was ich da so tue.

Aber *mir ist auch klar, dass <AllWissenheit> etwas oder sogar völlig überzogen, zumindest zugespitzt ist. Es geht mir überhaupt darum, zu verworten und auch deutlicher zu erleben, was Wissen mit Denen tut, die das Wissen sammeln und erwerben.

Warum schreibe *ich das hier?
Weil das ein Grund der Angst, ja fast schon Panik war, die *ich Gestern nach dem Veröffentlichen des Evolutions-Artikels erlitt. Ein Grund! Was geschieht mit *mir, wenn ich begreiffe, was das DaSein, oder auch das Natur-Geschehen in und mit uns erdmondlichen EsLebewesen macht?
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An der Alte Jakobstr. in Berlin-Kreuzberg
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Charles Darwin hat aus anderen aber ähnlichen Gründen sehr sehr lange, fast 25 Jahre, mit dem Veröffentlichen (On the Origin of Species erschien 1858 zusammen mit den sehr ähnlichen Forschungs-Erkenntnissen von Alfred Russel Wallace) seiner Ideen und Erkenntnisse gezögert. Obwohl Ihm schon auf der Reise mit der HMS Beagle (von 1831 - 1836) klar wurde, dass das Mensch eine normale Spezies in und mit allen anderen Spezies ist, und dass das Mensch keineswegs herausragt, gar besser ist, oder bevorzugt. Und die Leses wissen ja, dass das bis Heute den allermeisten Menschen nicht bekannt ist, wenigstens handeln wir Menschen nicht dementsprechend. Darwin hatte schon vorher in kleineren Abhandlungen die Erkenntnisse anklingen lassen, als Versuchsballons und auch als eine Art der Vorbereitung auf die Haupterkenntnis, aber erst die Briefe und Abhandlungen von Russel Wallace drängten ihn zu Veröffentlichung. Ist das jetzt schon wieder anmassend, wenn *ich meine Ängste mit einem Mensch dieser Bedeutung in Verbindung setze? Die Leses entscheiden das.

Kann Wissen Angst machen?
Wenn Wissen Veränderung verlangt, Ja. Wenn ein-Es, wie *ich, schon in Gruppen oder Versammlungen Angst hat zu sprechen - *ich zittere dann immer und trockne ziemlich schnell aus und lasse es dann meistens -, dann kann schon das ausstrecken des Fingers - mit der Ursache: ich weiss was! - ziemlich beängstigend sein. Aber, weiss *ich wirklich etwas, oder glaube *ich das nur? 

Sei es wie es sei, schon während des Arm ausstreckens, bekam *ich Angst. Angst, bei dem Gedanken, was geschieht mit *mir und vielleicht auch mit Uns, wenn *ich das Natur-Geschehen begreiffe. Und die Leses wissen, das begreiffen ist für *mich viel mehr als erkennen und abspeichern, also weit mehr als "nur" wahrnehmen und empfinden, denn, dass das DaSein auch ein Prozess der steten Vermehrung der Vielfalt ist und diese Vielfalt dann Grundlage einer Auswahl ist, das wissen inzwischen viele Menschen. Doch begriffen, davon merke *ich nichts, denn sonst würden Wir, und damit meine *ich alle erdmondlichen BewohnEs, anders mitEinander umgehen.
So empfinde *ich das hier.

Dieses Wissen und erst richtig die Folgen in und mit Uns, sind noch nicht einmal von der Philosophie gänzlich erkannt worden oder von der Soziologie, obwohl diese die ersten Adressaten dieser Erkenntnisse sind.
Was bestimmt Unser Handeln im MitEinander?

Ich zitiere aus Baruch de Spinozas Ethik, erschienen postum (sic!) 1677:

Teil I, app.: "Nachdem die Menschen sich einmal eingeredet hatten, alles, was geschieht, geschehe um ihretwillen, mussten sie an jedem Ding, das sie für die Hauptsache halten, was ihnen am nützlichsten war, und alles das als das Vorzüglichste schätzen, was am angenehmsten auf sie wirkte. {Darf *ich da etwas persönl*iche Übersetzungsarbeit leisten: Das Mensch blendet - und das ist völlig natürlich und so auch eingerichtet (bis Morgen vielleicht?) - AllEs und All-Es aus, was -Es nicht zum überLeben des Selbst braucht und Überhöht - oder Superlativiert sogar -, was -Es gerne hat, was -Es schmeichelt, was -Es kennt.} Daher mussten sie folgende Begriffe bilden, mit welchen sie die Natur der Dinge erklärten, nämlich: gut und schlecht, Ordnung und Verwirrung, warm und kalt, Schönheit und Hässlichkeit usw. Und weil sie sich für frei halten, sind daraus die weiteren Begriffe entstanden: Lob und Tadel, Sünde und Verdienst."

Die Frage, die damit auch *mir gestellt ist:
Sind die Begriffe, die wir Menschen uns von Uns Selbst und erst rangig von das DaSein machen --> richtig?

Füllen wir die Begriffe passend, also der Wirklichkeit entsprechend, aus, oder liegen Wir sowohl in der Wahrnehmung als auch in das Sprache[n] noch falsch?

Wobei Wir, wie *mir scheint, schon in die passenden Richtungen deuten, aber meist sehr undeutlich darin oder darum herum. Die Begriffe sind von Präzision noch ziemlich weit entfernt. Das Mensch redet und deutet noch ziemlich anEinander vorbei, das Sprache[n] ist [sind] sehr miss-Verständlich, was ja wiederum von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace vor 150 Jahren bewiesen wurde; denn Selbst-verständlich sind auch die Sprachen in diesen Vervielfältigungs- und Auswahl-Vorgang, das das Natur ist, mit einbezogen. Inzwischen wird auch das Sprechen immer individueller, fast jed-Es spricht eine von jedes ander-Es verschiedene Sprache.

Das ist eine Tendenz und daraus erfolgt dann eine Auswahl, ganz nach dem Kriterium des Erfolgs; die erfolgreichsten Sprach-Gruppen sind Heute mehrere Hindi-Dialekte, das Han-Chinesisch, die englischen Varianten und das Kolonial-Spanische; ist doch interessant dabei zuzusehen, vor allem aber zu hören, welches Sprache den "Sieg" davonträgt?

Mein Favorit ist / wäre eine Kombination. Wir hören einfach bei genauer Kenntnis der Inhalte eines Wortes genau hin und wählen dann das Wort aus, das vom Inhalt das Wirklichkeit am nächsten kommt und auch noch den Sprechwerkzeugen - also sowohl das Broca-, das Wernicke-Areal, die Bereiche des Körpers die mithören und die Bereiche, welche die Sprache verlauten lassen - am meisten schmeichelt, also angenehm klingt, einfach zu merken und am leichtesten auszusprechen ist. Dem könnte dann doch wohl Jedes Mensch zustimmen, oder?

Aber zurück zur Ethik von Baruch de Spinoza.

Aus Teil IV, praef.: "Denn die Menschen sind sich, wie ich schon oft gesagt habe, wohl ihres Tuns und ihrer Triebe bewusst, aber die Ursachen, von denen sie bestimmt werden, etwas zu erstreben, kennen sie nicht. Überdies zähle ich die Redensarten, dass die Natur manchmal Fehler mache oder sündige oder unvollkommene Dinge hervorbringe, zu den Einbildungen, von denen ich im Anhang zum 1.Teil  {siehe oben. Ich denke da besonders an ein Wort wie zum Beispiel "Unkraut", was diese völlig natürlich und den Ursachen allen Natur-Handelns im DaSein folgenden und wachsenden (handelnden) Pflanzen, unnötig verunglimpft. Klar, sind diese Pflanzen Konkurrenz für unsere Nahrungspflanzen, aber Sie verdienen keine Ver"Un"Glimpfung!} gesprochen habe."


Noch aus Teil IV, prop. 4 u. cor. "Hieraus folgt, dass der Mensch notwendig immer den Leiden unterworfen ist und der gemeinsamen Ordnung der Natur folgt und ihr gehorcht und sich ihr, soweit es die Natur der Dinge erfordert, anpasst."


Bemerken die Leses, welchen teils sehr langen Weg die Erkenntnisse gehen, bis sie deutlich und überprüft (Falsifiziert) aus einem Wesen in Farbe und Form und HandlungsArt oder eben auch aus einem Mensch in Taten, also auch Worten, hervortreten?

Dieses letzte Wort von Spinoza ", anpasst", wies vielleicht Darwin den Weg, falls Darwin Spinoza gelesen hatte; aber auch ohne das ein-Es davon Kenntnis hat, dass ein ander-Es schon ein Vor-Wissen eingebracht hat, findet jede Erkenntnis eine Form des AusDrucks (Expression), so empfinde *ich das.

Und Spinoza abschliessend, noch ein Satz der *mir sehr entgegenkommt, den *ich aber in Gänze anZweifele:

aus Teil I, Satz 7.: "Dasjenige Ding {darin erfasst Spinoza auch das Mensch} wird frei heissen, das aus der blossen Notwendigkeit seiner Natur existiert und von sich allein zum Handeln bestimmt wird; notwendig aber, oder vielmehr gezwungen, dasjenige, was von einem andern bestimmt wird, auf gewisse und bestimmte Weise zu existieren und zu wirken."

Auch das ein "Vorläufer-Satz" für Darwin und Russel Wallace, was *mir daran nicht behagt, ist der erste Teil bis zum Semikolon. Was ist gänzliche Freiheit? 

Denn, wenigstens *mir ist klar, dass das Freiheit zwar immer weiter wird, für fast jedes einzelne DaSein, aber *ich habe weder ein Ahnung von »absolut ohne Äusserung«, als auch von «ohne jegliche Verbindung»?
Und das sind ja doch wohl die jeweiligen Endpunkte, zwischen denen das Freiheit hängt?

Und nun sind diese Erkenntnisse also auch bei *mir gelandet, und es ist wohl ein weiterer Schritt notwendig, um diese Erkenntnisse ans Begreiffen anzunähern, was bedeuten würde, dass wir Menschen daraus die passenden Schlussfolgerungen entnehmen und entsprechend Handeln, dass also ein Gefühl daraus wird, aus den Erkenntnissen.
Weil es die Gefühle sind; und zwar die jeweils persönlich verschiedenen (Evolution: ist die Vermehrung von Vielfalt) Gefühle sind, die ein-Es (jed-Es) zum Handeln führen oder verführen.
Und diese je persönlichen Gefühle, gilt es mit Erkenntnis zu erreichen.
Bisher läuft das ganz gut.

Oder?
Wenn das Leses jetzt Zweifel erregen, merkt -Es, warum *ich hier handle.
Nicht nur, aber auch.

Aber es könnte besser gehen, mit der Verteilung und Annäherung von Erkenntnis an jedes Mensch-daSein. Oder? Na gut, Wir könn[t]en es auch einfach sein lassen, aber das müssten wir Menschen dann Alle mit entscheiden, weil ansonsten passiert es einfach weiter. Das ist doch wohl die einfachste Erkenntnis aus dem Ablauf der Vergangenheit:

Es passiert einfach.

Da kann Mensch fast nichts machen, ausser -Es entscheidet mit, aber bis Jetzt (was, wie die Leses wissen von "immerzu" abstammt) entscheidet kein-Es irgendwelche wirklich wichtigen Fragen mit, zum Beispiel die, auf welche Sprache Wir Einander einigen mögen. Eine, das dann für All-Es von Uns Selbst-Verständlich ist. Dann ziehe *ich hier meinen persöl*ichen Sprech sofort wieder zurück, Selbst-Verständlich.
Bis Jetzt sind wir All-Es entschieden. Bestenfalls Dagegegen vielleicht, aber das ist nur eine, meine, kleine Einschätzung hier, und die ist eine persönl*ich, also eine Variation von den Einschätzungen der Leses.

Ein weiterer Grund, warum *ich den Evolutions-Artikel zurückzog, geht aus dem oben erwähnten Beispiel der Angst vor der Aufmerkamkeit hervor, *mir fällt das Arm heben schwer. Das Aufmerken. Und *ich halte den Evolutions-Artikel für erfolg[en]reich, zumindest für *mich. Aber auch das ist persönl*iche Einschätzung. Diese erste Klärung war für *mich wichtig. Danke.

PS: Den Evolutions-Artikel habe *ich noch immer nicht wiedergelesen, aber es ist nicht der persönliche Teil, irgendwas in den Sätzen vor oder nach dem Fremd-Artikel macht *mir noch Angst; *ich halte die Leses auf dem laufenden. Nachsatz: Den oben erwähnten Beitrag habe *ich am 01.12.2013 mit dem Beitrags-Titel: "Evolutions-[P]Artikel" hier eingestellt. 
Bitte.

PS: Noch ein kleiner Erkenntnis-Splitter.
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Aus der FAZ vom 27.11.2013.
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Donnerstag, 21. November 2013

Selbst-[ein]Richtung

Und das Alles nur, um zu erwachsen.

Und wozu?
Warum bleibe Oliver-August Lützenich nicht das einfache Tier und strample in dem fast Nichts in den WEITEn des RaumZeit, in denen auch *ich enthalten bin, nur so schön lässig dahin?

Keine Ahnung, woher dieser Zug in *mir kommt, aus zu reifen? Zur vollen Blüte, zu das ein Mensch fähig ist. Und warum das überhaupt so wenige MitMenschen wollen oder auch, warum das den Meisten unmöglich gemacht wird?

Und derweil bin Oliver-August Lützenich noch längst nicht Der oder auch Das, als was *ich hier in diesen Texten erscheinen mag!
Diese Texte und die Prosa, Poesie und Philosophie sind VorLagen, sind Verlockung für *mich. Oliver-August Lützenich erschreibe hier eine Richtung, eine Selbst-Entwicklungs-Richtung, der *ich gerne folgen möchte. Obwohl: "folgen"?
Besser und Genauer ist wohl, dass *ich formuliere: hier in diesen Blogs erschreibe *ich eine Richtung, in die *ich die Selbst-Entwicklung lenke.
Klingt ziemlich verschraubt, *ich weiss aber im  Moment keine bessere Formulierung.

Nein, neben diesen Texten bin *ich noch ziemlich normal da. Das normale Mensch. Auch *ich bin ein normales Mensch-Sein. Hihihi.
Auch wenn *ich in Gedanken und in der Fantasie (Jetzt wissen die längeren Leses vielleicht, warum *ich die Fantasie fast immer als Beitrags-Kennwort verwende) schon so Weit bin, wie *ich es hier hineinschreibe, aber noch bin *ich phantastisch.

Obwohl ich das Phantastische so gerne endlich ablegen möchte, um vollkommen Da[zu]Sein. Um wenigstens für ein paar Momente - oder gerne auch JahrZehnte - ganz und gar Da[zu]Sein. Mensch, bin ich blöd, das zu wünschen, daran zu arbeiten und mich für Andere dabei zum Affen machen zu lassen. Aber gut, so bin *ich denn einfach nur ein-Es von so vielen phantastischen Menschen, über 7 Milliarden sind Wir inzwischen, denke ich.
Aber wenn *ich in den Spiegel schaue, wünsche *ich ein erwachsenes Mensch zu spüren, aber gehe *ich näher hin, dann bleibt nur das Normale übrig.

Was ist das normale Mensch?

In welcher Spannbreite ist das Normale ein Mensch?

Wo sind also die Grenzen des Mensch-Sein?

Hör auf damit Oliver! Immer dieses Gebohre und Gerühre ums Ganze! Warum bleibe ich nicht bei schönen Gedichten und gut erzählten und spannenden Geschichten? Immer dieses DaSein und das ganze SprachGetue, das ist ja schon ziemlich neurotisch! Von was lenke ich da ab? Denn, dass das hauptsächlich grossspurige Ablenkung ist, ist mir ja auch schon etwas länger klar, eigentlich schon von Anfang an. Schon beim Öffnen dieser Blogs war mir irgendwo klar, dass das wohl, neben der Schreibübungen, der Interessen- und Ideen-Sammlung, auch eine therapeutische Wirkung entfalten soll, eine heilende Wirkung.
Öffentlich.

Jedoch, wo bleibt die Heilung?
Und warum stelle ich das aus?

Das zweite, weil es doch normal ist, das Mensch-Sein ist ausgestellt sein. Das erdmondliche DaSein ist eine wundervolle und grossartige Ausstellung.
Eine Galerie der materiellen/molekularen Möglichkeiten. Somit bin *ich eine Sprach- oder Sprech-Galerie, wie so Viele Andere auch. Und das DaZwischen-Netz gibt all den vielen Ausstell-Es mehr und mehr RaumZeit und Gelegenheit, das je-ich auszustellen.

Und was ist mit der Heilung?
Na, *ich weiss nich? Es ist schön hier, aber heilsam ...
Ist das eher nicht. Manchmal gehe ich auch in Kirchen, weil sie Innen oft sehr schön sind, aber heilsam sind sie nicht. Für *mich! Krankenhäuser sind nicht schön Innen, aber meist heilsam. Und das DaZwischen-Netz bietet auch einiges Schöne an, aber heilsam?
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Schön, oder?
Berlin Tempelhofer Damm.
Um?
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Bin ich schön Innen, weil heilsam bin ich nicht.
Bin ich wenigstens schön Innen, weil Aussen mache ich fast nur Dreck. Alleine der Müllberg, den nur *ich hier bisher aufgehäuft habe, taugt schon fast zum Skilaufen. Piz Buin.
Dann muss *ich doch wenigstens Innen schön sein, oder? Das Mensch muss doch dann wenigstens das Innen schön einRichten, wenn Es aussen herum schon so viel Dreck macht. Und irgendwie sehe *ich hier auch darin eine Aufgabe, daran mitzuwirken, dass Wir Innen schön sind, wenn es DrAussen schon so hässlich ist.
Könnte ein-Es bei all dem Teer, Beton, Glas und Stahl und Plastik und Uns, mit Das Wir diesen Planeten einhüllen, doch so formulieren, oder? Ich nicht.

Finde *ich zwar nicht alles schön, was Wir da so machen, aber was solls. Wie lange sind wir Ermondlichen Da, persönlich und auch als Art; und wie umfangreich ist das RaumZeit, in das Wir schliesslich AllEs und All-Es eingewebt oder auch eingearbeitet sind? Wir taugen ja noch nicht ein mal für ein Fingerschnippen in den fast unermesslichen WEITEn des DaSein.

Was sollen Wir dann Schön tun, ähh, machen? Und für Was? Unseren Nachwuchs?
Die wollen es doch gar nicht schön machen. Die wollen doch auch nur ihren Spass haben oder einen Spass machen, wie die Leses wollen. Und da ist das Schöne oder das schön Sein eher hinderlich. Wo blühen die schönsten Blumen? Bei mir auf dem Balkon und da ist es nicht gerade schön. Zur aktuellen RaumZeit wenigstens.
Nein, mal ehrlich, für was sollen Wir IrgendEtwas Schön machen? Zum Beispiel wenn ein Garten schön ist, ist es meist ein gut gepflegter glatter Rasen mit Büschen am Zaun und ein zwei oder auch drei Bäum[ch]en drinn und nah beim Haus meist noch ein paar Blumen-Rabatten oder auch eine kleine Gemüse-Verpflegung, die Vielfalt, das Wilde ist nicht schön, da können Sie hier die Garten-KolonistInnen befragen, welchen Sie wollen, schön ist ganz einfach: wenig Vielfalt, wenig Bunt, wenige Meinungen, wenige ..., was immer Sie wollen.

Mensch-Sein ist schön.

Oliver jetzt ist aber genug! Schluss mit dieser Misanthropie! Genug Jetzt!

Derweil kann *ich nur immer wieder erneuern, dass ich nur und einschliesslich Mensch-Sein möchte. Was AnderEs, was *ich halt so kenne, möchte *ich nicht sein. Definitiv bin ich am allerliebsten Mensch, auch wenn *ich dazu gar keine Wahl hatte, so bin ich also auch ein wahlloses Mensch. Ist doch auch schön.

Woher habe ich nur die Anwandlungen mehr haben und entwickeln zu wollen, als was ich bin, habe, und was ist? Dieses stete Drängen mehr - wahr - zu nehmen?
Vielleicht damit das Leid nachlässt, weil ich gemerkt habe, dass je mehr Wahrnehmung, je mehr Achtsamkeit, umso mehr Leid, <- erst mal, aber dann, umso weiter wird das Freude. Ja, das Leid ist erst mal zum Fürchten, aber *ich war da unglücklicherartig bestens darauf vorbereitet, auf das Leid, *ich kannte ja sowieso fast nichts anderes, also war da nur ein mildes Fürchten, beim entwickeln (Eine inzwischen alte Foto-Metapher).

Manchmal auch wieder ein fürchterliches Fürchten, ohne jedoch jemals die Lockung zu über-spüren, die *ich von das Freude vernahm. Kann ich das so formulieren?

Und diese Freude, die auch *mich hier so anlockt, verlangt stete ErWeiterung, sonst fehlt Es - das FREUDE - das Platz in ein-Es, um darin zu [er]wachsen. Und das Freude wächst gerne, wohingegen die Schönheit beständig nur verfällt, meist nur kurz auffällt oder auch mal ausfällig ist, weil nur einfach schön DaIst. DaSein ist bis Jetzt mehr Schön-Sein, als Freude-Sein. Derweil mag ich die Schönheit, bin der geradezu verfallen. Vielleicht, weil *ich einfach Normal bin?

Könnte doch SoSein?

Freitag, 4. Oktober 2013

Ver-Zweifel-Los!

Ab und an, blättere ich dann auch durch meine Texte und versuche der Stimmung zu folgen, die ich darin äussere, tief in mich hinein und in mir herum. Denn, mein Gefühl und meine Haltung im und zum DaSein, drücken schon ziemlich nachhaltig auf die Wort-Findungs- und -Zusammenstellungs-Prozesse in mir drinn. Und was merke ich dabei?
Eine ziemlich deutliche Verzweiflung am Mensch-Sein.
Seltsam? Irritierend!?

Sollte ich (nicht! eigentlich?) glücklich sein, als Mensch?
Und da ich nun auch ein Mensch bin, welches das [Mensch]Selbst in all die anderen ErLebens-Formen {Natur} einbettet, ist wohl die Erkenntnis, dass wir Menschen ebenso in Verzweiflung am DaSein eingebettet sind; so kennt auch eine Archaea (ein einzelliges LebeWesen) dieses Gefühl, eine Giraffe lässt auch mal den Kopf lang hängen, wenn Es zu viel ist, was ist.

Ist das für ein-Es {Mensch} beruhigend, dass auch alle Mit-Spezies Anfälle von Verzweiflung (Depression?) kennen und haben? Nicht wirklich, auch wenn das Spruch lautet: geteiltes Leid ist halbes Leid. Allerdings, wenn ich das Spruch ernst nehme, dann ginge es Uns Allen wohl noch um vieles verzweifelter und elender, wenn Wir nicht auch Alle gemeinsam daran leiden würden.
Daran: Da[zu]Sein.
DaSein ist auch Leiden.

Nun, ist *mir hier Selbst-verständlich ebenso bewusst, dass es auch genug MitGlied-Es des DaSein gibt, die von das Verzweiflung allenfalls mal was gehört oder gelesen haben, aber ansonsten kaum etwas davon fühlen. MitGlied-Es, die von einer süssen Blüte zur nächsten trällern und die verschiedenen Geschmäcker daran und darin geniessen, ohne jemals die Schwärze des DaSein zu besuchen, weil ...
Warum?

Kurzum, *ich bemerkte bei der Durchsicht meiner Texte eine UnLust das zu Sein, was *ich bin, die mich erschreckte, obwohl ich es bin?
Wie kann *ich dabei erschrecken, so zu Sein, wie / was ich bin?
Wo ich es doch Selbst bin!

Erschrecken ist doch ein plötzliches Bemerken von Gefahr, oder einer vorher nicht wahrgenommenen Anwesenheit von ein-Es oder Etwas?
Wenn ein-Es also erschrickt, wenn -Es bemerkt, dass -Es daist, genauer, dass -Es so oder so daIst, was hat das zu bedeuten?

Hat ein-Es das vorher nicht bemerkt und be- / gewusst, dass -Es daIst?
Oder hat -Es das bis zum Erschrecken nicht gefühlt und bemerkt, wie -Es daIst?
So kann *ich sagen:
"ich wusste nicht, wie schlimm es ist, wie verzweifelt ich bin."

Selbst-Blindheit.
Belohnt das DaSein Selbst-Blindheit und damit auch die Verborgenheit der Wirklichkeit?
Ich hier möchte fast meinen: Ja.

Warum verzweifle *ich am DaSein als Mensch?
Und das, obschon *ich als keine andere Sorte Lebendigkeit DaSein möchte?

Habe *ich vielleicht in und mit dieser Verzweiflung eine völlig verzerrte Ansicht vom Mensch-Sein? Ist das Mensch, in dieser Verzerrtheit, eine für das Mensch unerreichbare Wesenheit?

Steht vor das verzweifeltes Mensch ein Zerrbild von eines Mensch, welches zwar vielleicht ganz wunderbar klingt und auch scheint, jedoch nur eine Wahn-Spiegelung ist, wie das Flirren der Luft über heissem Grund, das wie Wasser scheint, aber eben nur ein HitzeFlirren ist, ein wenig Physik und ein wenig Mathematik für die erhitzten und verwirrten Sinne?

Ja, klar, ich dachte, ich sei so oder auch so, und wenn ich dann so betrachte und bewerte, was ich da so tue, dann wird mir schwummrig, wenn ich bemerke, wie tief der Schmerz sitzt.
Der uneingestandene Selbst-Schmerz, die eingesammelte ErLebens-Pein.
Und das Denken verweigert die Tiefen-Einfühlung, weil ...

Das wenn ich wüsste!
Mit alten Klischees und neuer Psychologie komme ich da nicht weiter.
Und dann ist das Denken erschrocken, wenn es blubbert und übel riecht, in die Kammern des Denkens hinein, die doch mittendrinn sind, im Erschrecken, am DaSein.
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An der Skalitzer-Str.,
nähe HeinrichPlatz
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Da{bin ich also}Zwischen Menschen.

Zwischen Menschen, die schon fast soweit sind das Wirklichkeit (in diesem Fall das DaSein. Denn, ist das SEIN im DaSein - und erst recht für einfache MitGlied-Es im DaSein - erkennbar?) so zu erkennen, was ES IST - *ich muss das so Gross schreiben, weil die Wirklichkeit so gross ist, so GROSS; und noch grösser ... - und was ES War und Die schon mehr als nur erahnen, was ES Sein wird; und Menschen, die in das Wirklichkeit nur das entnehmen, was Es zum überleben braucht, ohne je eine Frage dazu zu stellen.

Die Vielfältigkeit des Menschen ist neben der enormen Farben-, Formen- und Verhaltens-Vielfalt (Kultur?), auch eine enorme Vielfalt an Erkennungs- und Erkenntnis-Inhalten.
Das eine Mensch erkennt Billionen und Billionen mal Billionen hoch Billionen und das nächste Mensch erkennt vielleicht Drei. Das eine Mensch erspürt jede erreichte Weite des Gefühles im Selbst und in ander-Es, und das nächste Mensch ist (ohne Weite, nur) Da.
Das ein-Es spürt, was noch kaum ist, das nächst-Es spürt kaum mal das, was lange schon vorbei ist.
Das DaSein ist enorme Vielfalt.
Mensch-Sein ist eine Form im DaSein.

Wo bin Oliver-August Lützenich?
DaZwischen. Irgendwo DaZwischen.
Verzweifelt.

Das ein-Es wünscht die AnGleichung dieses Verschiedenheiten innerhalb des Spezies, das ander-Es wünscht aus das Spezies auszusteigen, weil Es schon die riesige Verschiedenheit innerhalb dieses eines Spezies, also dessen "Gleicheit" in der enormen Vielfalt des DaSein, als EinEngung fühlt. Das ein-Es möchte das Menschheit auf eine Stufe heben oder auch senken, je nachdem, wo Es daist, das ander-Es wünscht das Menschheit in das Museum.

Ab einer bestimmten Wissens-Stufe ist das DaSein Zerissenheit.
Es möchte ein-Es fast zerreissen, was daIst.
Es möchte ein-Es auseinandernehmen, was ist.
Aus ein an der nehmen, was war.
Und neu zusammen setzen, was ist.
DaSein ist ErNeuErung.

Ein-Es schreibt RaumZeit, wo fast alle ander-Es noch Konventionen nach-gehen, obwohl sowieso das RaumZeit noch das Substanz fehlt, das Es zum "tanzen" braucht?
RaumSZeit, SRaumZeit, RaumZeitS, SaumZeitR, ZaumSeitR, SeitZRaum, ...
Die Phantasie wird noch so klein gehalten.
Die Konventionen hoch gehalten.
DaSein ist ein Geld-Gedicht.

Wahrscheinlich verlange *ich zu viel.
Mein Glück etwas zu Wissen, ist noch kein Genuss.
Gerade, weil ich DaZwischen bin.

Gerade, weil *ich Menschen kenne, die ein mageres Glied der Menschen-Kette sind, fast schon verschwindend gering Da, und Menschen kenne, deren Glied (könnten Wir doch nur mal wenigstens ein paar Eindeutigkeiten erregen, statt eine ganze Latte (hihihi;-) an Wörtern zu erschaffen und aufrecht zu erhalten, die alles mögliche beinhalten, nur keine Klarheit und Deutlichkeit!? Aber das Wort ist, wie das Mensch, das es spricht: aller-meistens Undeutlichkeit und weitestgehend UnKlarheit) weithin leuchtet und die sogar imstande sind eine Richtung zu zeigen, oder sogar das Menschheit ein Vorbild weisen.

Da ist doch die Frage: Bin Oliver-August Lützenich eher ein AnGleicher oder ein AusSteiger? Als Drittes gibt es bestimmt auch Menschen, welche das Verschiedenheit innerhalb des Menschheit noch ausweiten möchten: noch mehr Farben, noch mehr Formen, noch weniger Gefühl und Gespür (darIn das Wissen) dort und noch mehr hierhin, aber sonst bitte alles so belassen, wie Es ist.

Mei, es gibt einfach AllEs und All-Es; und dabei ist AllEs und All-Es mit voller Berechtigung Da.
Denn, ohne die volle Berechtigung wäre Es woanders, weil das DaSein ist voll Da und eben nicht weniger, also ist AllEs und All-Es was daIst voll berechtigt.
Oder etwa nicht? Schliesslich ist auch das Zweifel voll Da, also berechtigt.

Schluss mit das Verzweifelung, rufe *ich im ich herum und finde darIn kaum Gehör, vielleicht weil darIn kein Ohr ist, im DrInnen, also ist das rufen wohl die falsche Form der Aufforderung, da mag *ich noch so laut plärren, es gibt im ich kein Gespür dafür.

Gestern hatte *ich ja den Erfolg des Sprache[n] bereits erwähnt, es gibt einen Erfolg, in der Oberfläche, aber die Tiefe weiss mit das Sprache noch nichts anzufangen, was bekanntlich wenig ist. Das Körper kam bisher ohne Sprach-Kunst aus, das Körper braucht andere EinGaben, das Sprache nimmt Es so hin, aber kann damit noch kaum etwas anfangen.
Kaum. Sonst wäre alles hoffnungslos.

Körper spricht.
Nach Aussen.
Körper hört.
Hin und zu.
Das Wirkung ist noch sehr bescheiden.
Das eine Mensch bearbeitet bereits das Substanz, aus Das auch das Mensch ist.
DaZwischen Milliarden Menschen.
Das eine Mensch schnitzt noch Pfeile für die Jagd.
Und *ich?
Worte.
Danke.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

RostRotes Robotes

Das Sprache spricht.
Das Sprache spricht nicht vom Selbst, Es spricht stets  von Etwas ander-Es, wenn Es spricht. Sprache ist darin etwas besonderes, Es spricht stets von DaZwischen.

Dafür ist Es geschaffen, dass Es äusserl-ich spricht, das ich spricht in (irgend) einer Sprache. Und was spricht Es dabei so? Heute vielleicht mal etwas Phantasie ...

... und gebe dabei dem Inhalt Struktur und der Form Gestalt, soll heissen, dem Inhalt Wert und dadurch der Hülle Schönheit. Was bisher fast immer getrennt ist. Leider.

... und Oliver-August Lützenich versuche mit viel beruhigendem Wissen, mit allem Verständnis und weitest gehender Selbst-Achtung und mit all der Zuneigung, die ein Selbst für / in dasSelbe Selbst einbringen kann, *mich zu einer Veränderung, der zu *mir hin gezeugten und *mich geprägten Haltung im und zum DaSein zu bewegen. Warum?

Na, ganz einfach, weil da noch so viel Freude ist, die *ich auch noch gerne erleben möchte, aus dem Leid habe ich genug Schläge und Gemecker erhalten, also *mir genügt das inzwischen, hätte es eigentlich schon längst. aber ...

... vor kurzem las *ich dann die Aussagen eines Forsch-Es, das neben dem forschen auch viele Vorträge hält, auch mal vor Hunderten Menschen. Dies-Es - Forsch-Es - geht es dabei - neben der reiner Informations-Vermittlung von physikalischen und biologischen und klimatischen Gegebenheiten - auch um merkliche Verhaltens-Änderungen beim Wahrnehmen des DaSein von den einzelnen MitGliedern darIn; und damit auch beim Einkaufen und dem sonstigen Handeln im DaSein.

Im AnGesicht der steigenden Weltbevölkerung, der gestiegenen Bedürfnisse des einzelnen MitGlied-Es und des Wandels des erdmondlichen Klimas.
Das Forsch-Es war Anfangs voller Euphorie und Freude über die Zustimmung des Publikums bei den Veranstaltungen und bei den Vorträgen. Die Menschen nickten und stimmten auch lauthals zu und klopften anschliessend die Schulter. Das Forsch-Es war stets nach den Vorträgen glücklich und war überzeugt etwas bewegt zu haben, jedoch die Ernüchterung kam langsam und schlich an Es heran und traf Es bei das NeuGier, das ein Forsch-Es ja schon zum Forschen trieb(!). Das Forsch-Es forschte nach.

Nach den merkbaren Ergebnissen von Vorträgen.
Was bewegen die Informationen und das Wissen in den Menschen? Wie viele Menschen ändern daraufhin etwas?

Sie ahnen es bereits, das Ergebnis dieser Nach-Forschung war erschreckend für ein vorher glückliches Forsch-Es. Hunderte Menschen nicken und klatschen und stimmen sonstwie zu, aber ...

.
Oktober-Baumschmuck
in der Bergmannstr.
.
... belassen danach alles beim Alten. Tausend Menschen nicken, aber nur ein-Es geht dann hinaus und verändert wirklich etwas. Fängt also mit den Informationen etwas an.

Ein-Es. Wenn überhaupt. Und diese anderen tausend-Es, die zu solchen wissens-satten Vorträgen gehen, sind sowieso schon eine Ausnahme, von Milliarden.
Aber da erschreibe *ich Ihnen ja wahrlich nichts Neues, das kennen Sie bestimmt auch aus dem Freundes- und Bekannten- und Kollegen-Kreis. Nicken tun Wir gerne, weil Wir ja Einander gerne zunicken, schon aus Freundlichkeit, weil, erst recht, wenn ein-Es Uns schon mal so gut unterhält, auch wenn ein-Es kaum begreift, worum es so geht, dann können Wir doch wenigstens freundlich sein.

Wir sagen öfter mal Ja, obwohl diese Zustimmung eigentlich nur eine momentane Befindlichkeit ausdrückt, ohne Folgen, die daraus gehend sogar längerfristig währten. Wir nicken allermeist folgenlos.

Das tun Wir gerne, weil was will schon gerne folgen, wenn Es nicht muss.
Also, wenn die Feuerwehr mir einen Weg aus einem brennenden Haus weist, dann folge ich erst mal gerne, auch wenn ich dabei nicht zu hundert Prozent annehmen kann, dass dieses Feuerwehr-Mensch richtig weisst, weil, vielleicht kennt Es den Weg nicht so genau, oder dort brennt es nun ebenfalls und ein anderer Weg wäre weniger heiss, aber erst mal folge ich das Feuerwehr gerne.
Aber es gibt Menschen, die glauben Kein-Es, weil Sie nichts wissen, die folgen nicht einmal der Feuerwehr, wenn Sie bereits verbrennen, selbst dann weichen diese Menschen noch dem Wasser aus, das Sie löschen könnte: Glaubenskrieger und Ideologen und Führer und Prediger und vielleicht auch Investmentbanker, aber dazu kenne ich zuwenige, kein-Es, um das beurteilen zu dürfen.

Worauf wollte *ich hinaus? Ach ja, auf die Wirkung von Sprache.

Können Wir Worten trauen?
Vor allem, wenn ein-Es diese Worte nicht Selbst geformt hat?
Einfach so trauen? Vertrauen, wo die Worte doch von eines Fremd-Es sind, das zwar etwas wissen und können kann, was Mensch Selbst nicht kennt, aber das ist ja genau das Problem, das es Wissen und Erfahrungen / Erlebnisse sind, die ein-Es meist nicht kennt, es ist zwar spannend davon zu hören, aber was soll daraus schon folgen, ausser dem üblichen Applaus?

Nein, wirklich nicht, das Sprache ist nicht zu vertrauen, ausser ein-Es spricht selbst, dann steckt darin auch Vertrauen drinn, davon ist von DrAussen wenig drinn, eigentlich nichts, was, wie *ich weiss wenig ist, meistens, Nichts kann aber auch fast ALLES sein, bis auf eben das, was ganz und gar allein ist und von Nichts mehr wissen will. Nur dann ist im Nichts fast ALLES drinn, was ist; ansonsten ist davon nur wenig im Nichts enthalten, aber das erschrieb *ich bereits, oder?

Mit dem Wissen ist es so eine Sache, weil im Wissen eben auch der Betrug, die glatte Lüge und jede Menge Verzerrungen und Verballhornungen drinnstecken. Ich weiss, dass ich ab und zu lüge, lüge, wie gedruckt, weil es manchmal mehr Freude bringt und zeigt, als die Wahrheit Leid brächte, aber das liegt vor allem am RaumZeit-Punkt. Denn ein-Es - *mir - ist auch klar, dass nur die Richtigkeit und Stimmigkeit einer Versprachung oder einer sonstigen MitteilungsForm (Gestik, Mimik, Geruch, Stimmung, Anwesenheit) zwischen ErLebewesen, eine freudige Erregung bewirkt. Alles andere ist bestenfalls beruhigend.

Aber *ich bin eben oft noch unsicher, wie ich das Wahrheit so in Worte fasse und beschreibe, dass Es die Freude wirklich mitbringt; und nicht nur so tut, als ob, wie das hier so üblich ist. Beruhigendes allerorten, kaum das die Richtigkeit und Stimmigkeit zu spüren ist, so wenig ist davon bisher in all den Mitteilungen (Kommunikation) enthalten, ausser Mensch muss, aber dazu geht es Uns wohl noch zu gut, als das Wir das Wirklichkeit so ertragen würden, wie ES ist. Gut gehen, ist Nicht gut sein. Das ist auch klar.

Gut gehen können Wir schon noch eine längere RaumZeit, aber irgendwann einmal fallen Wir einfach hin, weil Wir nicht mehr gehen können und was dann?

Dann bauen Wir Uns einen ROooBOooTEeeR und lassen Uns tragen, oder?
.
Von UMBO, 1929
.
Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 17.09.2013, von David Gelernter.
Titel: Der Robotismus als soziale Krankheit
Untertitel: Wieso haben Hirnforscher solche Angst vor der Subjektivität? Weil sie in uns nur noch Hunde mit einem iPhone sehen. Plädoyer für einen neuen Humanismus.

Eine intellektuelle Krise naht.
{Oliver-August Lützenich bin k[aum]ein Intellektuell-Es!}

Wissenschaft und Philosophie des Geistes bedrohen die westliche Kultur mit dem genauen Gegenteil eines Humanismus. "Der Mensch ist das Mass aller Dinge", sagte einst Protagoras (http://de.wikipedia.org/wiki/Protagoras). Heute fügen wir hinzu: "Und Computer sind das Mass aller Menschen".
Die Wissensschaft hat immer weniger Raum für den einzelnen Menschen und dessen subjektive Perspektive. Aber wir vermögen die Welt nur aus unserem eigenen Geist heraus zu sehen. Wir sehen eine Welt, in der es Gutes und Böses, Richtiges und Falsches, Schönens und Hässliches {Oben und Unten, Arm und Reich, ... eben Gegensätze und jede Menge Verschiedenheiten im DaZwischen den Extremen, oder?} gibt, eine Welt moralischer Pflichten. Wir beobachten die Welt nicht nur - wir fühlen sie auch. Wir sind keine blossen informationssammelnden Maschinen - wir sind bewusste Wesen. Unser bewusstes Erleben (obwohl nur uns selbst zugänglich) ist ebenso real wie der Baum draussen vor dem Fenster oder die Photonen, die auf Ihre Netzhaut fallen. Wenn die Wissenschaft sich mit der Realität auseinandersetzen soll und nicht nur mit einem Teil der Realität, darf sie sich nicht auf die objektive {von lat. ob-icere = hin[zu]geworfene} Realität beschränken, sondern muss auch die subjektive {von lat. sub-icere = unterworfene} Realität einbeziehen.

{Worte, so bedeutend! Und diese Worte für ein Geschehen (also das Inhalt des Wortes) wurden teils vor Jahrtausenden eingespürt und entworfen, und prägen bis Heute unser menschliches DaSein (Geschehen) "mitHilfe" (?) der menschlichen Kommunikation, die Uns - zumindest intellektuell und philosophisch, also eher von Oben - als Subjekte zu Unterworfenen macht(!) und alles drummherum zu [da]hingeworfenem. Ist dieser damalige Eindruck auch Heute, nach Jahrtausenden oder auch nur Jahrhunderten, immer noch gültig?}

Viele Denker haben das gesagt. Leider sind sie weit verstreut und nehmen die Arbeit der anderen nur selten zur Kenntnis. Wenn sie ihre Kräfte bündelten, könnten sie eine neue Aufklärung hervorbringen. Eine von der Wissenschaft eingeschüchterte und vom zynischen, leeren "Postmodernismus" zu Tode gelangweilte Welt braucht nämlich dringend eine neue, subjektivistische, humanistische, individualistische (und postironische) Weltsicht. {Dieser Mensch schreibt nicht von *mir, aber irgendwie doch auch an *mich, aber auf eine seltsam gewundene Art, *ich fühle auf jeden Fall einen Anspruch, eine Ansprache auch an *mich!} Wir brauchen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft und Kunst und spirituelles Leben, um im vollen Sinne Menschen zu sein. Die drei letztgenannten verlieren zunehmend an Bedeutung, und die erstgenannten versteht fast niemand mehr. Robotistische Vorstellungen sind daran nicht allein schuld, aber sie spielen eine grosse Rolle.

{So wie wir Menschen eben nur Rollen spielen können, solange Wir in das Masse Selbst-Bestimmte ErLebeWesen sind, solange kann k[aum]eines nur Selbst-Sein, nur einfach als ein-Es DaSein, mit allen Facetten und Möglichkeiten die das DaSein als (ein-Es) Selbst so anbietet und das ist grossartig und enorm VIEL, was das DaSein dem Mensch-DaSein in die Wiege gelegt hat, was aber bisher eben kaum ein-Es abrufen kann, aber Schuld ist daran KEIN-Es; mit Schuld kommen Wir immer erst hinterher weiter, wo Wir doch noch in Masse im Vorher drinn stecken: im VOR dem Selbst-DaSein als Menschen. Die SchuldFragen können Wir dann klären, wenn Wir DaSind, vollkommen DaSind! Bisher sind Wir in Masse anwesend und tun irgendwas, sind bekannt oder wenig und sterben ganz langsam so dahin, dabei, das ist noch fast AllEs, was wir Menschen können, könnten tun Wir mehr.}

Tyrannei des Funktionalismus

Zwei herausragende Philosophen (unter anderen Dissidenten) rufen nach einem neuen Subjektivismus. {Darf *ich noch einmal ganz zart darauf verweisen, was das wörtlich bedeutet? Nein, Gut ...} John Searle, Philosophieprofessor an der University of California in Berkeley: " Am erstaunlichsten [an der modernen Philosophie] ist die Tatsache, dass vieles am Mainstream der Philosophie des Geistes der letzten fünfzig Jahre offensichtlich falsch zu sein schein". Das schrieb Searle 1992, er hat seine Meinung bis heute nicht geändert.
Was ist da falsch gelaufen? Viele prominente Denker glauben {*ich also nicht, wahrscheinlich, weil *ich nicht prominent bin.}, wenn sie die Realität des Bewusstseins und subjektive Gefühle zugäben, verrieten sie die Wissenschaft. Deshalb weisen sie subjektive Gefühle zurück {vielleicht wegen dem: "unter-" könnte ja sein, dass Sie das bemerkt haben und einfach nicht mehr unter irgendwas denken oder gar begraben sein möchten. Könnte ja sein, aber *ich glaube eher, das hat andere Gründe, aber welche, mal weiterlesen:}. Thomas Nagel, Professor für Philosophie und Recht an der New York University, sagt zur modernen Kognitionswissenschaft und Philosophie: "All diese Theorien erscheinen unzulänglich als Analysen des Mentalen, weil sie etwas Wesentliches ausser Acht lassen." Nämlich? "Die erste Person, den inneren Standpunkt des bewussten Subjekts: zum Beispiel, wie Zucker Ihnen schmeckt oder wie Rot aussieht oder wie Zorn sich anfühlt".
Wie konnte man solche Dinge auslassen? Weil der "Funktionalismus" heute unter {!} den Theoretikern des Geistes die vorherrschende Sicht darstellt {Finden Sie auch das Michael Bischoff, der Übersetzer, bisher ganze Arbeit geleistet hat? Das volle Programm an Menschlichkeit aus dem Deutschen herausgeschält und es vor das Englische hingestellt hat, dass dieses nur noch so als Hintergrund anklingt, weil, hat David Gelernter wirklich von "dargestellt" geschrieben? Und von "vorherrschend"? Dann ist es ja gut.}.
Der Funktionalismus fragt: "Was heisst es, zum Beispiel, durstig zu sein?" Die Antwort: bestimmte Ereignisse (Hitze, harte Arbeit, mangelndes Trinken) verursachen einen mentalen Zustand, den man{n (nervt Sie das schon?)} als Durst bezeichnet; dieser Zustand veranlasst uns zusammen mit anderem {m.a.}, bestimmte Dinge tun zu wollen (etwas zu trinken). Nun verstehen wir, was "ich bin durstig" bedeutet. Aber das ist keine gute Erklärung, weil "Durst" vor allem bedeutet, dass wir uns durstig fühlen. Wir haben eine bestimmte Empfindung. (Dieses Gefühl erklärt wiederum bestimmte Wendungen wie "Wissensdurst", obwohl dieser Durst nichts mit der Hitze draussen zu tun hat.)

{Hitze? Durst hat etwas mit Mangel zu tun. Diesen Zustand kann die Hitze beschleunigen, aber die Auslöses für Mangel sind so vielfältig wie das DaSein. Durst ist in erster Linie eine Bezeichnung für EINEN Mangel, meist den an Wasser, das jed-Es Mensch dringend zum weiterErLeben braucht, aber inzwischen ist dieses MangelWort eben auch an andere Bedürfnisse angehängt worden, m.a. auch an das Wissen, das das Glauben nach und nach in Jed-Es von Uns einfordert, wenn auch sehr langsam und vorsichtig, weil ... Das Mensch ist sehr zerbrechlich! Fragil. Es könnte auseinanderbrechen wenn Es zu schnell zu viel weiss. Also, gaaaaanz vorsichtig umwenden, um zu wissen, was ist? Aber wirklich, ganz vorsichtig! Zu Wissen ist nämlich wesentlich mehr!, als nur zu Glauben, deshalb fordert doch das Glauben das Wissen beständig auf diesen Mangel im Glauben zu "löschen", mit dem was im Wissen drinn steckt; und wenn Sie jetzt bereits ahnen, dass das ALLES ist, was ist, dann wird Ihnen so schwummrig, wie *mir dauernd schwummrig ist, wenn *ich hier ahne, was {los[e] oder auch fest} ist, in diesem DaSein. Und als Mensch ist das wirklich kaum mehr, als zu erahnen, deshalb Glauben Wir in Masse noch lieber.}

Der Funktionalismus gewann an Bedeutung, als die Computer an Bedeutung gewannen. Viele Philosophen und Wissenschaftler glauben {seien Sie bitte nicht genervt, aber ich brauche das ab und zu zur Selbst-Bestätigung, dass es so ist, wie *ich es glaube: Wissenschaft und Philosophen glauben}, der Verstand arbeite wie ein Computer. Niemand weiss {!}, wie man es schaffen könnte, dass ein Computer etwas fühlt oder ob so etwas überhaupt möglich ist {ist es, aber dazu im Weiteren mehr. Möchte hier nicht zu grosse Einschübe erschreiben}. Aber wenn man Fühlen und Bewusstsein eliminiert hat, wird es viel leichter, einen Computerverstand zu erschaffen. Nagel nennt diese Ansichten einen "heroischen Triumph ideologischer Theorie über den gesunden Menschenverstand".
Der Funktionalismus und seine Kritiker stehen genau auf der Vierung der modernen Kathedrale des Geistes ...

{lat 'cathedra' = "Stuhl, Sessel", die 'ecclesia cathedralis' bezeichnet also seit dem mittleren Mittelalter den Sitz, die Kirche eines Bischofs. Das lat. Wort 'cathedra', geht dabei auf das gr. 'kathédra' zurück, dessen Grundwort  'hédra' = "Wohnsitz, Sessel" ist (die Vorsilbe gr. 'kata' = "von, hin, gänzlich völlig") , das zusammen mit dem dt. "sitzen" auf das gr. Verb 'hézesthai' = "sitzen, sich setzen" zurückreicht. Sie bemerken, dass Herr Gelernter den "Geist" in eine Institution des katholischen Glaubens hinein[ver]setzt, also in keine Moschee, Synagoge, einen Tempel oder eine andere Stätte der Glaubensbekenntnis. Das "Geist" ist für Herrn Gelernter also Katholisch und das ist doch ganz gut, oder, wenn ein-Es weiss, dass gr. 'katholikós' = "das Ganze, alles betreffend, allgemein" bedeutet und nach der Vorsilbe von gr. 'hólos' = "ganz" abstammt. So bedeuten das katholische und die Kathedrale weniger ein Glaubensbekenntnis, als die Benennung einer Hungrigkeit (auch so eine Mangelerscheinung), die das Ganze besitzen (wissen?) will. Noch mal von vorne:}

Der Funktionalismus und seine Kritiker stehen genau auf der Vierung (http://de.wikipedia.org/wiki/Vierung) der modernen Kathedrale des Geistes. Aus der Ferne, aus einer Kapelle des nördlichen Querschiffs, kommt eine weitere Stimme gegen den Robotismus und für einen subjektiven Humanismus {Ähh? Was steckt da drinn, in diesem Wort?}. Jonathan Lear zum Beispiel ist Philosoph und eine Autorität auf dem Gebiet der Psychoanalyse an der University of Chicago, Psychoanalytiker und Freudianer sind froh, wenn sie mit jemandem reden können - aber heutzutage wollen nur wenige Wissenschaftler oder Philosophen mit ihnen reden. Aufgeschlossenheit ist das Letzte, was man der modernen Wissenschaft nachsagen könnte.

{Also, da habe *ich andere Nachrichten erhalten, von vielen fächerüber-greifenden Projekten und sogar Instituten, in denen DaSein-Forsch-Es aus allen Richtungen zusammenarbeiten; Physik-Es mit Biolog-Es und Physiolog-Es; und Psycholog-Es mit Neurowissenschaftl-Es und Mathematik-Es und Kosmolog-Es ... Aber vielleicht ist das noch eine zu geringe Anzahl an Zusammenarbeit des DaSein-Forschung. Ja, auch *ich hier wünschte mehr Zusammenarbeit beim Mangel und der Behebung desselben.}

"Meines Erachtens", schreibt Lear, "geht es nicht darum, ob die Psychoanalyse, sondern ob das Individuum veraltet ist. Ein Individuum zu sein ist ein psychologische Errungenschaft; es ist zu Beginn des Lebens nicht vorhanden und kann nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden." Dennoch halten wir es für selbstverständlich. "Die Idee einer aus Individuen bestehenden Gesellschaft ist gefährlich für eine Gesellschaft, die auf Massenpsychologie basiert." Und das sind wir, schreibt Lear: eine Gesellschaft, die auf "Massenpsychologie" basiert.

{Und? Ist das schlimm? Ist das ein VorWurf? Ja, wir Menschen sind so, weil Wir so geschaffen wurden, allerdings mit der Möglichkeit ganz Selbst[zu]-Sein und sogar mit dem AnReiz dazu --> Mangel!}

Zombies unter uns

Freud, so erklärt Lear, habe eine "Wissenschaft der Subjektivität" entdeckt. Searle meint, der "tiefste Grund für die Furcht vor dem Bewusstsein" im intelektuellen Mainstream sie die Tatsache, dass "Bewusstsein die überaus beängstigende Eigenschaft der Subjektivität" besitzt. Subjektivität erschreckt Wissenschaftler und Philosophen, die in ihrer Starrheit nicht zulassen können, dass Wissenschaft wächst und sich verändert. {Da merke *ich mal wieder, wie sehr Verallgemeinerung nur provozieren möchte, ohne je stimmig zu sein. Wenn ein irgendwie gequältes Mensch aufschreit, wegen ..., dann wird stets kräftig verallgemeinert: die sind ..., das ist alles ..., oder auch Wir sind ..., obwohl da nie Alle, die das Wir sind, zustimmen können. Und da *ich ein Philosoph bin und auch als solcher, nicht bloss als Mensch, wachse und gedeihe und in alle Richtungen neugierig bin, wollte *ich nur kurz anmerken, dass *ich in der obigen Menge nicht enthalten bin, oder zumindest etwas herausrage.} Wenn Lear irgendwo aus dem Querschiff heraus zu uns spricht, so spricht die Romanschriftstellerin und Essayistin Marilynne Robinson ganz vom fernen Ende des Hauptschiffes zu uns, dort, wo der Souvenirshop sich befindet. Sie veröffentlichte 2010 ihr Buch "Absence of Mind".
Neurobiologen möchten zeigen, dass einzelne Persönlichkeitsmerkmale, wie gutes Benehmen, ihren Ursprung in bestimmten Hirnregionen haben. Wenn eine Region zerstört wird, ist auch der zugehörige Teil der Persönlichkeit zerstört. So weit, so gut. Dein Denken, so wollen sie uns sagen, ist nur das Produkt deiner Gene und deines Gehirns. Du hast nichts damit zu tun, weil es kein individuelles, subjektives Du gibt. "Du" bist, was du sagts und tust. Deine innere Mentale Welt existiert nicht oder spielt keine Rolle. Tatsächlich könntest du auch gar kein Bewusstsein haben, ein lebender Robiter sein, ein "Zombie". Das würde auch keine Rolle spielen.
Robinson fragt: Aber was war mit dem wirklichen Menschen Phineas Gage? (http://de.wikipedia.org/wiki/Phineas_Gage) Die Neurobiologen sagen nichts über die Tatsache, "dass Gage plötzlich entstellt und halb blind war und dass er immer wieder unter Entzündungen des Gehirns litt"; dass also seine schlimmsten Verletzungen dauerhaft waren. Er war fünfundzwanzig Jahre alt und hatte keine Hoffnung, jemals wieder gesund zu werden. Ist es nicht möglich, fragt sie, dass seine Zornesausbrüche und sein Fluchen genau das bedeuteten, was sie in aller Regel bedeuten, nämlich, dass er wütend war und litt? Wenn die Hirnwissenschaftler diese Geschichte erzählen, schreibt Robinson, "lassen sie gänzlich ausser Acht, dass er ein Mensch war, der dachte und fühlte, ein Mann mit einem einzigartigen, schrecklichen Schicksal". Der Mensch ist bloss ein Computer - wenn man alles ausblendet, was ihn von einem Computer unterscheidet.
Anfangs war der Robotismus nur eine intellektuelle Schule. Heute ist er eine soziale Krankheit. Manche jungen Leute möchten Roboter sein und können es gar nicht abwarten, dass man ihnen elektronische Chips ins Gehirn implantiert, damit sie klüger und besser informiert sind als alle anderen (ausser ihren Freunden, die sich dieselben {Jetzt weiss ich ja nicht, wer hier den grossen Fehler begangen hat - denn *ich kenne den Originaltext nicht - aber, Was die Verschiedenheit von Gleiches und Selbes nicht kennt, Das[jenig-Es] hat eine sehr grosse Verständnislücke in-s ich. Denn denSelben Chip kann ein-Es nur tauschen mit ander-Es, jedoch niemals mehrere-Es zur gleichen RaumZeit implantiert haben. Also *ich hier vermute mal, dass die Genauigkeit auch in das Sprache sehr wichtig ist, weil nur dann sicher gestellt ist, dass das Inhalt - die Füllung einer Kommunikation, ausser Reichweite der gemeinsamen Sinne - also wenn Zwei zum Beispiel dasSelbe spüren (riechen, hören, sehen, tasten, schmecken) können - beim Absender und beim Empfänger möglichst genau übereinstimmt. Computer haben es da meist einfacher, die "Kommunikation" mit elektronischen Signalen von Gerät zu Gerät ist fast (!) immer eine genaue Übereinstimmung von abgesendetem und empfangenem: 1011001 kommt fast immer (!) auch als 1011001 beim - zum Beispiel - Drucker an. Das Sprache bietet da noch eine Fülle an Leer-RaumZeit und jede Menge Verwechslungen und Fehlschlüssen an, die auch jeweils reichlich genutzt werden, wie das obige Beispiel beweist, das dieselben statt dieGleichen} Chips haben implantieren lassen). Oder sie möchten die Welt durch die Brille von Computern betrachten, die der armseligen nackten Natur Botschaften überlagern - sie sind Geiseln, die ihre Geiselnehmer lieben. 
Unser ganzes Streben nach dem Guten, Gerechten, Schönen und Heiligen, nach dem, was dem menschlichen Leben einen Sinn verleiht und dafür sorgt, dass wir, wie es in der Heiligen Schrift heisst, "nur wenig geringer als die Engel" und ein wenig besser als Hunde und Katzen sind, ist für die Weltsicht des Robotismus unsichtbar. In der vom Robotismus geprägten Zukunft werden wir werden, was wir zu sein glauben: Hunde mit iPhones. Die Welt brauchte heute einen neuen subjektivistischen Humanismus - nicht nur verstreute Proteste, sondern eine ständig wachsende Bewegung, einen Aufschrei, der aus dem Herzen kommt.
Aus dem Englischen von Michael Bischoff.
Ende FAZ-Essay.

Untertitel: Noch ein "wenig" Nachhall zum RobotEs - Artikel

Und wenn Sie nicht gestorben wären, dann lebten Sie noch Heute, die Roooboooteeer, aber *ich lebe noch, also könnte *ich auch was tun, aber woher soll *ich die Worte her nehmen, die das bewirken können, dass *ich etwas tue, was *ich noch nie tat, wenn nur bestenfalls ein Tausendstel in *mir auf Worte eingeht oder auch ausgeht?

Wenn Sprache in *mir schön erklingt und schön herumsummt, aber nur ein Nick[erch]en bewirkt oder ein Händeklatschen; und *mir danach ein Bierchen einschenke und vor dem PC oder dem Fernseher oder einem Roman / Krimi fast verschwinde, Selbst-los, wie *ich noch bin.
Wo ich doch auch weiss - einigermassen wenigstens -, was ist.
Aber einfach nichts dagegen machen kann.
Dagegen nichts machen kann?

Kann?
Machen?
Nichts?
Dagegen?

Das ist meine Haltung im DaSein, wo *ich doch so gerne dafür bin, ähh, zumindest wäre.
Aber nicht bin.
Auch wenn *ich etwas besseres weiss.
Aber das Wissen bewirkt [noch] nicht, dass *ich das tue, was dem nützt, was *ich dazu brauche: Freude.
Noch ist zuviel Leid drInnen und das scheut die Freude, es braucht Abstand dazu.
Also, was bekomme *ich DaZwischen hin?
Zwischen das Leid und das Freude, dass *ich von Beides mehr bekomme, statt nur mit dem Leid erLeiden zu müssen?

Das Sprache, als VerMittlung?

Zwischen den Extremen Dahin.
Bisher spricht Leid nicht mit Freude; und Freude kaum mit Leid.
Sprache ist DaZwischen, noch ohne zu vermitteln.
Obwohl Es - das Sprache - auch und gerade dazu beschaffen ist.

Sprache kann für AusGleich sorgen.

Für Friedlichkeit im und beim Umgang im Mit-Einander, durch klare Trennung der Bereiche [-] oder eine Vermischung von Beides in einem ebenso klaren Gefühl (1).
Dieses Gefühl braucht dann nichts mehr zu verbergen, was ist, so wie es im Jetzt noch üblich ist. Wenn das Gefühl klar ist, dann spricht Es auch Klartext.
Klartext wirkt einfach. Ist aber schwer zu erreichen.

Denn noch spricht kein-Es Klartext.

All-Es spricht im Jetzt irgendwie drumm-herum, oder völlig daran vorbei.
Und das ist bisher der Freude so lieb, wie dem Leid recht, solange genügend Zwischen-RaumZeit ist, solange das ein-Es dem ander-Es nicht zu nahe kommt.
Das Sprache kann DaZwischen sein und klopft schon länger an.
Das ist für Beid-Es besser, wenn es verstanden ist, wie -Es ist.
Von das ander-Es; und nicht so, wie -Es glaubt zu sein.
Hier ist noch mehr Leid zu finden, als Freude.
Obwohl die Freude bereit ist, Da zu sein.
Wo bisher fast nur Leid bereit ist:
Da zu Sein, wo ein-Es ist.
Und da ist schon fast
ÜberAll Etwas, aber
kaum Freude drInn.
Das Sprache klopft
und hält die Worte
hin: Hier, hört zu,
was ich Alles kann,
ich kann auch Alles sprechen, was ist, wenn ich davon weiss; und das ist bisher eben wenig, aber, wenn ich die Gelegenheit bekomme, zu wissen, was ist, dann erzähle ich auch davon, denn darum geht es doch wohl hier, im DaSein, oder nicht?

Danke.