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Freitag, 20. Dezember 2013

das Blasen-Wesen

Und aus dem ur-RaumZeit-lichen Meer stiegen einst leise und unaufhörlich winzige GasMoleküle in wässrigen Hüllen auf und umfüllten in hunderttausenden und Millionen von Sonnen-Umkreisungen (eigentlich sind es Ellipsen) dieses kleinen Planeten-Systems, den kleinen Planeten, mit einer stetig wachsenden und immer neue Höhen erobernden SchutzHülle. Heute ist das kleine Planetchen, irgendwo in den enormen riesigen WEITEn des DaSein, mit einer GasHülle von weit über hundert Kilometer Höhe oder auch Dicke umgeben.
Stickstoff, verschiedene Kohlenstoffverbindungen, Edelgase wie Argon und Neon und ein grosser Anteil an Sauerstoff und Sauerstoffverbindungen, sind in dieser GasHülle enthalten.
Hunderte Millionen Sonnen-Umkreisungen nach dem Anwachsen der GasHülle, stiegen kleine und grössere dichtere Molekül-Verbindungen aus dem wogenden Meer und den in Es fliessenden Flüssen, auf die festere Kruste des kleinst-Planetchen und fanden diesen trockeneren Bereich, am unteren Ende der GasHülle, ganz gemütlich und blieben und wuchsen zu immer grösserer Anzahl und ebenso enormen Vielfalt, wie auch schon in den Wasserstoff-Sauerstoff-Fluten, denen Sie zuvor entstiegen oder auch entkommen waren. Von Wasser-BewohnEs zu Gas-Hüllen-BewohneEs war ein weiter und langer Entwicklungs-Weg, der aber bis Heute lohnend ist.

Ist klar, dass diese Evolutions-"Geschichte" etwas ungewohnt klingt, aber die Leses können mich gerne verbessern, wenn irgendein Ereignis unstimmig ist oder gar falsch.
Das Mensch ist, wie nun mal alle LandbewohnEs ein GasHüllen-Wesen, ohne Gas gehen wir ein wie Primeln ohne Wasser, gutes zureden und auch Gas, ohne Gas nix los. Muss gerade wieder mal etwas heftiger nach Gas schnappen, so erregt tippe ich hier! Wir deutschen Menschen schreiben und sagen ja noch meist Luft dazu. Das Mensch ist auch ein Gas-Wesen, ein Luft-Wesen, wenn es den Leses besser behagt.
Und ebenfalls AllEs und All-Es in diesem Planetchen (ist doch ein kleines Planetchen, oder? Also, wenn ich die Ergebnisse der Astronomie so bewerte, gerade auch der Planeten-Suche der vergangenen 10, 15 Jahre, dann sind da DrAussen, in den riesigen WEITEn des DaSein, ebenso zumeist riesige Stern-BegleitEs zu finden, noch um einiges grösser, als unsere Nachbar-Planeten Jupiter und Saturn, und die sind ja nun schon wirklich Riesig, im Vergleich mit unserer blau-weissen Heimat. Das ist ja schon wieder so eine lange Klammer geworden, ein eingeklammerter (Haut?) Satzwurm. Da fange ich besser noch einmal den Absatz von vorne an:)

Und ebenfalls AllEs und All-Es in diesem Planetchen ist in eine Hülle eingepellt, das Mensch in D und Ö und SCHW nennt diese Hülle meist auch Haut. Alles in dieser Gas-Hülle rennt, sitzt, liegt, steht, schwimmt und fliegt in einer Haut herum. Als Gas-Blasen.
Gas-Blasen-Wesen. Kann Oliver-August Lützenich das so formulieren?

Also *ich bin eine Gas-Blase mit festerem Inhalt, aber auch viel Gas drinn. Dieses Gas kommt meist irgendwo weiter oben in *mich herein, oder "entsteht" auch erst in *mir drinn und verlässt *mich dann auch meist etwas weiter oben, aber gerne auch etwas tiefer, kommt ganz darauf an, was *ich gegessen habe, oder wie es *mir geht. Und *ich weiss aus sicherer Quelle, dass es so oder ganz ähnlich auch den meisten ander-Es geht, auch Diese gasen ziemlich überall ein und aus. Das Irdische ist niemals ganz dicht.

Da kann ein-Es noch so lange still halten oder dicht machen, ohne Gas tot, und wenn tot, dann wird Es auch zu Gas; und als deutsches Mensch weiss *ich, wie nah diese Formulierungen an eine tiefe Erschütterung und unser deutschösterreichisches MissHandelns heranreichen, aber *ich kann und darf das Gas eben nicht vermeiden, dieses Gas, welches nicht tötet, was es auch kann, sondern jenes Gas, das zu unserem esLeben nötig ist.

So schreibt also die Nüchternheit von uns EsLebeWesen als eingehäutete Gas-BewohnEs. Eine leicht schwebende und wabernde Molekül-Wolke um den Kern herum, angefüllt mit Blasen-Wesen, die entweder ziemlich fest herumstehen und von das Mensch als Pflanzen (Plantae) benannt werden. Und von den etwas beweglicheren Blasen-Wesen, die wie die vielen Plantae, in verschiedene Spezies und Gruppen eingeteilt werden, von das Mensch als: Archaea, Bacteria, Fungi und Uns hier, die Animalia in der Untergruppe der Metazoa. Wundervollstes Blasen-Gewimmel um und in dem Planetchen: Erde benannt.
Und was soll das nun alles?

Und eine kleine Blase darIn bin *ich.
Ist doch klar, das diese kleine Blase etwas besonderes ist, und mit den vielen anderen Blasen erst mal nichts zu tun haben möchte, könnte schliesslich gefährlich sein, wie leicht platzt so eine zerbrechliche Blase! Sehr schnell, auch ohne Fremdeinwirkung.
Blasen-Gewese. Um den Kern herum. Im Gas kriechts und schiebts und läufts und fährts und fliegts und schiessts und hauts. Haut an Haut. Blasen-Kontakt, Blasen-Zeugung und Blasen-Ernährung. Was tut diese Nüchternheit mit *mir?
Was tut diese Nüchternheit mit den Leses, so Namenlos, so Besonderheits-Los, so ein-Es von so vielen ein-Es, mit kaum Verschiedenheit im entfernten Drauf-Blick mit Augen aus Blasen?

Wenn dann ein-Es, aus so einer Blase heraus, auf ander-Es bläst, kann schon etwas passieren, mal 'was schönes, mal 'was schreckliches.

Wenn wir also die Nüchternheit entdecken und wirken lassen, was passiert dann mit Uns?
Schiessen wir dann noch aufeinander, hauen wir Einander noch in Stücke, oder vernichten wir Einander dann noch, weil bisher tun wir das noch? Wir tun es ganz und gar nicht gerne, wir tun es, weil wir es müssen und brauchen. Wir sind so geprägt, weil das Blasen-Sein so zerbrechlich und so bedürftig und so kurz ist, und weil Wir nur Uns Blasen-Wesen als Nahrung und zur Erfüllung all unserer Wünsche und Notwendigkeiten haben.
Was sollen Wir denn machen, reine Energie macht Uns nicht glücklich. Noch nicht.

Aber jetzt zu dem unten eingestellten Zeitungs-Artikel. Es ist ja nun so, je mehr Wir Wissen, umso näher kommen Wir Einander, umso geringer werden die Verschiedenheiten; und das ist doch erst mal erschreckend, weil Wir haben doch schon so fast endlos lange so und damit gelebt, Einander zu verAchten. Einander fern zu halten und ungern aber doch auch zu vernichten. Blasen-Wesen sind in erster Hin-Sicht einsam, wenn auch die meisten Blasen-Wesen ziemlich gruppig und ruppig mitEinander sind. Wir Menschen auch. Schon weil wir Einander nur zu Zweien vermehren können, sind wir Einander immer ziemlich näher gekommen, bis Heute. Und haben dabei bisher fast stets nur Uns ziemlich Selbst-ähnliche EsLebeWesen beachtet und als ohne-Gleiche verachtet, oder auch aber meist selten beachtet und nun, kommen plötzlich Menschen darauf, dass auch andere Haut-Wesen (Gas-Blasen) uns ähneln, uns Gleichen, wie eine Rose dem Flieder gleicht.

Und, wie die Leses wissen, *ich fühle und spüre Ja dazu, dass Wir Gleiche sind.
Die Frage und die Angst bleiben: Was ändern Wir mit und nach dieser Erkenntnis?
Wenn es eine wahre Erkenntnis ist und kein nur eingebildeter Schwindel.
Könnte ja auch sein?
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Hinterhof an der Ring-S-Bahn in Berlin.
Aus der fahrenden S-Bahn geklickt
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Aus Der Tagesspiegel, vom 14. Dezember 2013, von Jana Schlüter
Titel: Tierisch menschlich
Untertitel: Forscher in den USA versuchen vor Gericht mehr Rechte für Schimpansen zu erstreiten. Dabei stützen sie sich auch auf aktuelle Studien, die zeigen: Tiere sind uns womöglich ähnlicher als gedacht

Santino war wütend. Acht Monate lang war er unangefochtener Alleinherrscher in seinem Reich gewesen. Nur er, zwei Weibchen, zwei Heranwachsende und ein Jungtier, umsorgt von den Tierpflegern im Zoo Furuvik im schwedischen Gävle. Nun kehrten mit der Frühlingssonne die Eindringlinge zurück. Nicht einer oder zwei. Eine ganze Horde!

Der 35-jährige Schimpanse tat, was man in so einem Fall als Alphatier eben tut: Brüllend und mit aufgestellten Haaren rannte Santino auf die Gruppe zu. Die Zoobesucher ließen sich von dem Imponiergehabe nicht beeindrucken. Erst als Santino Betonstücke von einer Mauer abbrach‚ lenkte ein Tierpfleger sie schnell zum nächsten Gehege. Santino schleuderte seine Geschosse ins Leere.

Am nächsten Tag versuchte er es mit einer anderen Strategie. Als kein Fremder zu sehen war, schleppte er in aller Ruhe einen kleinen Heuhaufen an den Rand der Anlage. Darunter platzierte er seine Munition. Auch hinter einigen Baumstämmen legte er Vorräte an. Als sich abermals eine Gruppe näherte, schlenderte er erst gemütlich auf sie zu — um dann ohne jede Warnung einen Stein nach dem anderen aus seinen Depots in ihre Richtung zu feuern. Er traf niemanden. Dafür katapultierte er sich und die Forscher, die ihn beobachten, ins Fachjournal „Plos One“ und in die Weltpresse.

Offenbar hatte Santino die Täuschung geplant - ein Verhalten, das für ein Tier außergewöhnlich ist. „Für viele Laien ist es selbstverständlich, dass sich Tiere auf die Zukunft Vorbereiten. Schließlich bauen Vögel Nester und Hamster legen Vorräte für den Winter an“, sagt Mathias Osvath von der Universität Lund, der die Primatenstation Furuvik wissenschaftlich leitet. Doch das läuft instinktiv ab. Ein Plan wird daraus erst, wenn ein Lebewesen verschiedene Möglichkeiten abwägen und sich dann entscheiden kann. Dafür braucht man die Fähigkeit, in Gedanken auf Zeitreise zu gehen.

Für den Menschen ist das Alltag. Selbst der Inhalt einer Handtasche zeugt davon: Der Schlüssel, weil man am Abend nicht ausgesperrt vor der eigenen Wohnung stehen will. Der Schirm, um bei Regen nicht nass zu werden. Ein Beutel, damit man im Supermarkt keine neue Tüte kaufen muss. Auch die Vorbereitungen für Weihnachten sind voller Zeitreisen zurück in Kindertage, als das Fest noch magisch war, und in die Zukunft, wo wir die Fehler aus dem letzten Jahr vermeiden wollen. Dank der Zeitreisen, können wir Geschichten erzählen und weiterspinnen — vor allem unsere eigene.

Dass die Erinnerung an Ereignisse aus der Vergangenheit und Pläne fiir die Zukunft zwei Seiten derselben Medaille sind, sahen NeuroWissenschaftler um Endel Tulving von der Universität von Toronto zuerst bei Menschen mit Hirn-Verletzungen. Bei K.C. zum Beispiel, der 1981, gerade 30 Jahre alt, einen schweren Motorradunfall hatte. Sein Körper erholte sich wieder. Seine Autobiografie war dagegen zerstört. K.C. kann Matheaufgaben lösen, aber sich nicht an den Unterricht erinnern. Er kennt die Daten seines Lebenslaufs, weiß aber nicht mehr, wie er sich beim Tod seines Bruders fühlte. Künftige Ereignisse sind für ihn unvorstellbar. Wenn ein Psychologe ihn nach seinen Plänen für den jeweiligen Tag fragt, hat er nur eine Antwort: „Ich weiß es nicht.“ Heftige Blutergüsse hatten nach dem Unfall wichtige Areale in den Schläfenlappen seines Gehirns zerstört. K.C. hat nicht nur seine Geschichte, sondern auch seine Zukunft verloren.

Tulvings Idee, dass beides auf die gleichen Netzwerke im Gehirn zurückgreift, haben inzwischen etliche Forscher bestätigt. Sie baten Menschen, im Hirnscanner an vergangene, gegenwärtige oder künftige Ereignisse aus ihrem Leben zu denken. Bei den Zeitreisen leuchten immer wieder ähnliche Areale auf. Zentral ist dabei allem Anschein nach der Hippocampus, jene Struktur in den Schläfenlappen, die als „Tor zur Erinnerung“ gilt.

Kleinkinder dagegen haben kaum eine Vorstellung von Zeit und Zukunft, betont Thomas Suddendorf von der Universität von Queensland in Australien. In einem Experiment zeigte er drei- und vierjährigen Kindern zunächst, wie man ein Schloss mit einem dreieckigen Schlüssel öffnet. Dann gab er ihnen ein anderes, in das nur ein viereckiger Schlüssel passt. Die meisten durchschauten das Problem. Führte er sie jedoch zwischendurch in einen anderen Raum zum Spielen und bot ihnen anschließend — außer Sichtweite des Schlosses — drei Schlüssel an, versagten die meisten Dreijährigen kläglich. Die Vierjährigen dagegen marschierten mit dem richtigen Schlüssel zurück ins erste Zimmer. Offenbar hatten sie sich an die Situation erinnert und in Gedanken durchgespielt, welcher Schlüssel passen könnte.

„Mit vier Jahren können sie zeitreisen“, sagt Suddendorf. Auch sein eigener Sohn. „Papa‚ ich will nicht, dass du stirbst“, platzte es eines Tages aus dem Jungen heraus. Die Versicherung, dass er sich keine Sorgen machen müsse, beruhigte das Kind nicht: „Aber wenn ich Großvater bin, bist du tot!“

Komplizierter wird es bei Tieren. Sie können uns nicht sagen, was ihnen im Kopf herumschwirrt. Wenn Forscher nachweisen wollen‚ dass Menschenaffen nicht wie K.C. oder Kleinkinder in der Zeit festgefroren sind, sondern sich an eigene Erlebnisse erinnern und vorausschauend planen, bleiben ihnen nur minutiös protokollierte Beobachtungen und sehr sorgfältige Tests.

Santinos Verhalten sei beeindruckend, gibt Suddendorf zu. Doch das reiche nicht. „Ich schließe nicht aus, dass manche Tiere in Gedanken Zeitreisen unternehmen. Wir müssen aber damit rechnen, dass sie sich grundlegend und nicht nur graduell von unseren unterscheiden“, sagt er. „Das muss man systematischer und ohne fertige Meinung untersuchen. Im Moment teilt sich das Feld in Romantiker und Spielverderber.“ Die einen tendieren dazu, ihre Ergebnisse zu weitgehend zu interpretieren. Die anderen versuchen, alles als assoziatives Lernen (wie bei Pawlows Hunden) und reines Faktenwissen abzustempeln.

Dass die Debatte keine rein akademische ist, konnte man in dieser Woche in den USA beobachten. Das „Nonhuman Rights Project“, wollte für vier Schimpansen im Bundesstaat New York die Anerkennung als Person erstreiten. Damit sollte — ähnlich wie 1772 für den schwarzen Sklaven James Somerset — nicht nur das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sondern auch auf Freiheit einhergehen. Die Richter lehnten das nun ab, die Organisation ging in Revision. Außerdem bereitet das Team weitere Klagen im Namen intelligenter Tierarten vor.

Unter den neun Wissenschaftlern, die die Klage mit ihrer Expertenmeinung unterstützten‚ waren Mathias Osvath und der Schimpansen-Forscher Christophe Boesch vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. In seiner eidesstattlichen Erklärung schreibt er Schimpansen nicht nur die Fähigkeit zur Empathie, ein Verständnis von Tod und die Weitergabe kultureller Errungenschaften zu. Sie seien auch „Lebewesen in der Zeit“, jeweils mit eigener Autobiografie. „Schimpansen haben uns in den letzten 20 Jahren immer wieder mit Fähigkeiten überrascht, die wir ihnen nicht zugetraut hatten“‚ sagt er. „Je mehr wir über sie wissen, desto kleiner wird der Graben zwischen Mensch und Tier. Das kann man nicht ignorieren.“

Die Erinnerung von Schimpansen und Orang Utans reicht mindestens drei Iahre zurück, schreiben Josep Call vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie und seine dänischen Kollegen im Fachblatt „Current Biology“. Etwa zehn Tiere hatten jeweils einen Forscher durch ein Gitter dabei beobachtet, wie er im Nebenraum ein Werkzeug versteckte. Erst als sie es holen durften, konnten sie die ihnen gestellte Aufgabe lösen und kamen an ihre Belohnung. Vier Mal wurde das geübt.

Drei Jahre später fanden sich die Tiere unerwartet erneut in der Situation wieder. Aufgabe, Forscher, Räume — alles stimmte überein. Nur das Werkzeug lag längst in seinem Versteck. Für die Tiere machte das keinen Unterschied. Sobald sich der Zugang zum Nebenraum öffnete steuerten sie in Sekundenschnelle die Verstecke an und kamen mit dem richtigen Werkzeug zurück. Die Tiere aus der Kontrollgruppe dagegen, die Aufgabe und Verstecke nicht kannten, tüftelten fünf Minuten lang vergeblich und mussten so auf die Belohnung verzichten. Das sei kein Zufall meinen Call und seine Kollegen. Die Menschenaffen, die vor Jahren ein wenig üben durften, hatten die Informationen „wer“, „was“ und „wo“ ähnlich wie eine Episode gemeinsam gespeichert und abgerufen. Das passe zu der Idee, dass autobiographische Erinnerungen ursprünglich dazu da waren, Probleme besser zu lösen.

„Im Regenwald nutzen Schimpansen diese Art der Langzeiterinnerung, um seltene Bäume mit besonders guten Früchten wiederzufinden, die in der letzten Saison reich getragen haben“, sagt Boesch. Der Forscher hat jüngst in einer Studie im Tai-Nationalpark an der Elfenbeinküste gezeigt, dass Schimpansenweibchen besonders stattliche Obstbäume ganz gezielt ansteuern, vor allem wenn sie alleine unterwegs sind.

„Für mich ist das Faktenwissen, das nicht als Episoden abgespeichert sein muss“, entgegnet Suddendorf. Wie sich das Schimpansenweibchen erinnert, könne man aus dem Verhalten nicht ablesen. Und selbst wenn es Elemente einer tierischen Zeitreise habe, so könne man das nicht einfach mit einem autobiografischen Gedächtnis gleichsetzen. Ähnlich sei es mit den oft zitierten Buschhähern, die — sofern sie selbst schon mal Futter von anderen geklaut haben und sich beim Vergraben ihrer Schätze beobachtet fühlen — ihren Vorrat später erneut verstecken, wenn der potenzielle Dieb verschwunden ist. „Zwei Dinge bleiben für mich zutiefst menschlich: Eine Episode in eine größere Geschichte einzuordnen und die Möglichkeit, sich unendlich viele Zukunftsvarianten vorzustellen und zu entscheiden, welche man anstrebt. Auch wenn diese Zukunft in weiter Ferne liegt“, sagt er.

{Klar ist, dass wir immer etwas finden werden, was uns Menschen von unseren nahen und fernen Verwandten hier in diesem kleinst-PlanetenSystem verscheidet (die längeren Leses wissen, dass ich die Unterscheidung nur vertikal benutze, und unsere erdmondlichen Verwandten sind für *mich auf einer Ebene zu uns Menschen angeordnet, also horizontal, daher verwende ich hier die Verschiedenheit), ganz einfach, weil wir AllEs und All-Es verschieden sind. Aber die Erkenntnisse unserer Forschungen belegen, dass die Verschiedenheiten weniger und geringer sind, als es uns noch (augen)scheint.}

Sein früherer Mitstreiter Michael Corballis von der Universität von Auckland in Neuseeland ist inzwischen etwas weniger streng. Eine Ratte hat ihn umgestimmt. Wenn Forscher ihr Ortsgedächtnis im Hippocampus mit einer Elektrode überwachen und sie derart verkabelt durch ein Labyrinth schicken, so feuert an jeder Ecke und jedem Platz eine andere Nervenzelle, die genau für diesen Ort zuständig ist. Das Muster der elektrischen Aktivierung verrät den Forschern normalerweise, wo sich das Tier gerade befindet. Doch diese Orts-Nervenzellen feuern auch dann weiter, wenn die Ratte still sitzt. Sie geht im Kopf die absolvierte Strecke noch einmal durch und probiert alternative Routen aus. Möglicherweise ist also eine rudimentäre Form der Zeitreise uralt und allen Säugetieren — nicht nur den Menschenaffen und den Menschen — gemein. „Wir haben ein starkes Motiv dafür, unsere Überlegenheit zu beweisen“, sagt Corballis. „Wenn für ein Tier jeder Tag ein völlig neuer Tag ist, müssen wir kein allzu schlechtes Gewissen haben.“ Er schlägt eine Rückbesinnung auf Darwin vor: „Vielleicht müssen wir uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass der Unterschied zwischen Mensch und Tier graduell ist‚ und sie für ihr Denken nicht unbedingt völlig andere Mechanismen haben als wir.

Noch drei beigefügte kurze Zusammenfassungen zum Abschluss:

MENSCHEN
Kleine Kinder haben noch keine Vorstellung von der Zukunft. Wissenschaftler glauben, dass sie erst im Alter von vier Jahren in der Lage sind, in Gedanken in die Zukunft zu blicken und zu planen.

SCHIMPANSEN
Immer wieder berichten Forscher von Schimpansen, die sich verhalten, als wären sie ebenfalls zu mentalen Zeitreisen fähig: Santino zum Beispiel, ein Schimpansenmännchen, das in seinem Gehege Steine versteckt, um damit Besucher zu bewerfen.

RATTEN
Auch andere Tiere überraschen. So zeigen Ratten Gehirnaktivitäten, die darauf hindeuten, dass sie „in Gedanken“ ein Labyrinth noch einmal durchgehen und andere Strecken ausprobieren.
Ende Tagesspiegel-Artikel

Es ist, wie es so oft ist, hier ist erst mal Ende Gelände; *ich werde den Artikel die nächsten Stunden und Tage noch ein wenig erweitern, aber hier wünsche *ich den Leses erst mal ein schönes vorweihnachtliches Wochenende.

Mittwoch, 6. November 2013

Des Glaubens-Drang zur Freiheit

Nun ist das gestrige Beitrag um Einiges ergänzt und braucht deshalb auch einen neuen Titel, beim überlesen (des Alten) viel Vergnügen.

Zu diesem Beitrag wurde ich geleitet, von einer fast wöchentlichen 3Sat-Sendung, die den Namen des Moderators trägt: (Gert) Scobel.
Genauer, der Sendung vom Donnerstag, dem 31. Oktober 2013 (Hallo Wien!), mit dem Thema: AberGlaube oder auch Magisches Denken.
Aber! Bevor ich näher darauf eingehe:

Eine Worterkundung, aus dem Herkunfts-Duden entnommen: Magier. Das Wort für "Zauberer, Zauberkünstler" wurde im 18. Jh. aus dem Plural 'magi' des lat. Substantivs 'magus' eingedeutscht, das selbst aus griech. 'mágos' = "Zauberer" entlehnt ist. Das griechische Wort bezeichnete zunächst das Mitglied einer medischen Priesterkaste {Meder ist eine altiranisch-persische Stammesbezeichnung} und nahm erst dann die Bedeutungen "Traumdeuter, Zauberer; und auch Betrüger" an.
Es ist ein Lehnwort aus dem Iranischen (beachte altpersisch 'Magus', den Namen eines medischen Volksstammes mit priesterlichen Pflichten {innerhalb der persischen Grossgesellschaft. Also ähnlich wie die Leviten - die Mitglieder der Familie Levi -, die innerhalb der jüdischen Gesellschaft priesterliche Aufgaben hatten und erfüllten}), dessen letzte Quelle nicht sicher zu ermitteln ist.

Und das schreibt Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Mager): Mager oder Magier ist ein Wanderwort altiranischer Herkunft, das spätestens seit dem 4. Jahrhundert v. Chr eine allgemeine Bezeichnung für einen zoroastrischen Priester darstellte.
Linguistisch liegt ihm die indoEuropäische Wurzel '*magh-' mit der Bedeutung „können, vermögen, helfen“ zugrunde, zu deren Wortfamilie auch „(Ver)mögen“, „Macht“ und „Maschine“ gehören. Die Bedeutung des Wortes vor dem 4. Jh. v. Chr. ist nicht ganz geklärt.

Das ist doch mal interessant, aus welcher Nähe das Magie und damit das Magi-Es entstammt, welche "Familie" da im Hintergrund mitschwingt: "ich mag[h] das machen, das macht mächtig Spass zu zaubern und zu überraschen, gut und schlecht". Das Magie ist also ganz klar in die Bereiche des Glaubens einzuordnen, denn - wenigstens Oliver-August Lützenich geht es so -, je mehr *ich weiss, umso weniger Magie.

Und noch einmal das Duden: Magisch. Das Adjektiv 'magisch' = "zauberisch, geheimnisvoll, {eine Gefahr} bannend", wurde etwa im 16. Jh. aus gleichbedeutend lat. 'magicus' gebildet, welches wiederum aus dem griech. 'magikós' = "zum Magier gehörend, überraschend" entstammt.

Das Aber- vor dem -Glauben bedeutet "wider, gegen" oder auch " weiter wegg, weit mehr", wie es auch vor den Worten: AberTausend und AberWitz, noch verwendet wird.
.
Am Columbiadamm in B-Kreuzberg.
Sie glauben dieses Bild zu kennen?
Sie glauben es zuRecht, warum
wissen Sie es nicht, oder?
Einfach weils schön ist.
Mehr nicht, echt.
.
Vor der persönl*ichen Analyse möchte ich noch aufzählen, was *ich alles in die Worte AberGlaube und magisches Denken einfülle.
Und das ist reichlich:

Schornsteinfeger/Kaminkehrer, Fetisch, schwarze Katzen von links und von rechts, Glücksbringer, Glückssymbole (z.B. Schlösser an Brücken-Geländer gekettet. Laut einer in der Sendung erwähnten Umfrage glauben 60% der deutschen Menschen an deren magische Kräfte/Wirkung), Astrologie, Hexerei, Tieropfer, Räucherkerzen/-opfer. Engel (laut einer in der Sendung erwähnten Umfrage, ist mehr als die Hälfte der deutschen Menschen davon überzeugt, dass ihnen ein Engel zur Seite steht), Wallfahrten (z.B. Lourdes), Seancen, Kartenlegen, Rosenkranz, Horoskope, Ticks (z.B. ein bestimmtes Kleidungsstück für ein Spiel, eine "glücksbringende" Farbe oder Zahl), Berührungen oder auch das Küssen von Gegenständen und Statuen.

Da fehlt bestimmt noch so einiges?


Vielleicht auch das Sprache, die Politik, die Ökonomie - die ja bekanntlich so ein bisschen Pseudo-Wissenschaft ist, obwohl die Ökonomie reichlich auf die Mathematik vertraut, aber wie das mit dem Vertrauen eben so ist (näheres dazu - zur Ökonomie - könnten die Leses auch in dem Beitrag "Von der Tarnung der Wirklichkeit" im Verantworten-Blog erlesen), es wird noch öfter enttäuscht, als es bestätigt wird, oder?
Aber, wenn ich damit anfange, alles noch nicht so genau bekannte und alle Vermutungen und Hoffnungen und Erwartungen und sehnlichen Wünsche, darein zu packen, in die Bereiche des AberGlauben und des magischen Denkens, was bleibt dann noch als sicher und stabil und ganz und gar ausgeleuchtet und überprüft übrig?
Viel!

Oliver-August Lützenich zum Beispiel ist sicher und schon eine etwas längere RaumZeit stabil da. Die Leses wahrscheinlich auch; merken Sie, schon fängt es an unsicher zu werden, weil, was weiss *ich von den Leses, ausser Vermutungen.
Aber Stopp hier, sonst geht das Thema verloren.
Glaube, AberGlaube und das Magische Denken.

Infos zur Sendung und zu Gert Scobel hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Scobel.

Die darin - für *mich - interessanten Aussagen sind:
Von Karl-Heinz Kohl, Ethnologe (http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Kohl):
Die monotheistischen Religionen basieren auf der Vorstellung der willkürlichen Gestaltung der Welt, des Kosmos, durch eine SchöpferGottheit. Dabei gehen die Religionen davon aus, dass der Wille dieser SchöpferGottheit unerfindlich oder auch unergründlich ist.
Aber genau gegen eine solche Vorstellung protestiert das Magische Denken. Das Magische Denken geht aus von einer grundsätzlichen Kausalität {also einem direkten Zusammenhang von Ursache und Wirkung}, von einer Sinnhaftig- und -haltigkeit der Welt {*ich nenne es, weiter gefasst, das DaSein}.
Es gibt kein Ereignis ohne Ursache. Und im Magischen Denken versucht man zu rekonstruieren, welche verschiedenen Ursachen ein Ereignis haben kann oder hat. James (George) Frazer (de.wikipedia.org/wiki/James_George_Frazer) sagt: Die Magie ist (eigentlich) eine Vorform der Wissenschaft; und die Religion[en] ist[sind] ein Rückfall.
Weil die Magie davon ausgeht, dass die Natur von einer Eigengesetzlichkeit durchherrscht ist. Nur die Schlussfolgerungen der {damaligen} Magie[r] waren eben noch falsch.

Eine ungeklärte Frage: Ist das DaSein, also auch wir Erdmondlichen, das Ergebnis einer statistischen Wahrscheinlichkeit, die aus den Grundzutaten (Substanz, Regeln, Kräfte) des GesamtInhalts des DaSein einfach auch irgendwann in den gigantischen, für Uns noch unermesslichen WEITEn des RaumZeit, geschehen muss? Ist das DaSein also eine logische Folge von AnfangsBedingungen, ist das DaSein eine zufällige Wirkung aus der zufälligen Begegnung von kollidierenden Wolken aus den GrundZutaten, oder ist das DaSein eine Folge von Planung (Ziel) oder einem Bedarf (Zweck)?
Liegt also die Magie richtig, von einem Zusammenhang von Wirkungen im Jetzt mit den Substraten der Anfangsbedingungen auszugehen, oder ist das Glauben richtig, das zwar auch von einem Zusammenhang von Wirkung und Ursache ausgeht, diese aber mehr ausserhalb des DaSein beheimatet, das DaSein als Schöpfung einer ausserDaSein-Entität, das DaSein als Willkür?
Die Magie sucht die Ursache[n] im DaSein, die [mono]theistischen Religionen ausserhalb, deshalb unerfindlich und unermesslich, weil ja schon alleine die WEITE und VIELFalt des DaSein, das einzelne DaSein zu überfordern droht. Ist somit das Glauben näher an das Wirklichkeit, indem Es die wohl fast vollkommene Bestimmung des DaSein in das Fremde von Ausserhalb verlegt, oder ist das Magie näher an das Wirklichkeit, in dem Es die Gründe im DaSein vermutet und auch im DaSein danach sucht?
Die drei bisher benennbaren Gründe für das DaSein könnten also sein: Statistik, Willkür oder Planung. Wobei die Planung und die Willkür natürlich eng verbunden sind oder einander sogar überschneiden, also bleiben als Möglichkeiten: Muss oder Kann.
Wobei das <Muss> wenigstens Etymologisch noch mehr Freiheiten enthält, als es die blosse AbArbeitung von Möglichkeiten zulässt, aber eben sehr viel weniger Freiheit, als das <Kann> einer zur Entscheidung fähigen Entität überlässt. Musste das DaSein passieren, oder konnte Es passieren? Und Ist passiert, wie wir Alle bezeugen könnten, wenn wir denn auch Alle bezeugen könnten, was aber eben nur sehr wenig-Es können.
Da *ich kann, aber noch zu wenig weiss, kann ich nur schätzen, und *ich schätze mal, dass das DaSein eine gewollte Angelegenheit ist. WAS das DaSein wollte, ist mir natürlich unbekannt, sonst hätte ich es längst verraten, denn *ich stehe für Transparenz, aber mir ist diese Variante näher, als die blosse Logik, also als das blosse Abarbeiten von Wahrscheinlichkeiten. Obwohl das bei der Gigantik des RaumZeit und der Substanzen fast schon wahrscheinlicher ist. Ist eben eine Frage des persönlichen Gefühls und der Selbst-Empfindung.
Aber weiter in der 3Sat-Sendung Scobel.

Frage von Peter Brugger, Neurowissenschaftler (bei Interesse finden die Leses hier mehr Informationen zu Peter Brugger: http://www.usz.ch/Seiten/default.aspx):
Hat das Magische Denken, die Magie, dann nicht biologische Ursachen? Können dann auch Tiere Magisches Denken zeigen?

Vielleicht kennen die Leses meinen Beitrag "Können Tiere denken?", in diesem Blog, dann wissen Sie, wie *ich diese Frage beantworte.

Antwort von Karl-Heinz Kohl: Warum nicht. Diese Gedankenassoziationen sind auch bei Tieren vorhanden. Tiere können ja höchst vernunftgeleitet agieren, sie wissen ganz genau welchen Anzeichen sie nachzugehen haben, um ihre Beute zu finden.

Meine Zwischen-Frage wäre: Was ist des Menschen Beute?
Welchem Erfolg und welcher Sättigung jagt das Mensch nach?
Neben der Deckung der Grundbedürfnisse und der Fortsexung.

Weiter Karl-Heinz Kohl: Die Magie setzt vor allem dort ein, wo es um eine Kontingenz-Erfahrung geht, also um die "Begegnung" mit dem Zufall.
Das Magische Denken ist eine Kategorie, die Wir dort einsetzen, wo Wir nicht weiter wissen. Das Problem der Magie ist, dass sie das Falsifizierungsprinzip nicht kennt. Die Magie {oder auch das Magie-Es}, geht von gewissen Zusammenhängen aus und glaubt an diese Zusammenhänge, auch wenn sie sich vielleicht nie als Wahr erweisen oder beweisen lassen.

Jetzt muss *ich doch noch die Frage weiterdenken: Wie hoch ist der Anteil des Magischen Denkens und damit des Glaubens in uns Menschen? Wenn also 60 Prozent der deutschen Menschen angeben, sie werden von einem Engel durchs ErLeben begleitet, den ein-Es eben nur nicht spüren kann, mit den Sinnen, dann ist doch der Anteil der Magie in Uns und damit auch in unseren Handlungen mindestens 60 Prozent, also fast 2 Drittel.
Wobei *ich hier schätze, dass die Engel nur eine Variante sind und andere "magische" oder auch Glaubens-Fragen sehr wahrscheinlich einen noch weit höheren Anteil in Uns ergeben würden. Denn, wie Herr Kohl so passend bemerkte: "Das Magische Denken ist eine Kategorie, die Wir dort einsetzen, wo Wir nicht weiter wissen." Und all die Hedge-Fonds-Wetten auf die Zukunft sind pures Magisches Denken, denn was weiss das Mensch von das Zukunft Jetzt? Aber die Verbindung stimmt, denn das Jetzt gibt es auch in das Zukunft, ausser Wir hier im DaSein ändern das Jetzt, dann ist auch das Zukunft anders und kommt vielleicht sogar ohne das Jetzt aus, weil, wieviel von unseren aktuellen Annahmen oder auch Tatsachen sind in und durch die Vergangenheit geprägt?
Frage: Wie viel Freiheit verträgt die Zukunft?
Denn das Jetzt, also die blosse eingeübte Wanderung von Myriaden von Jetzt-Momenten im Ablauf der RaumZeit kann auch ein blosses HilfsKonstrukt in fehlender Weite sein? Denn. Was weiss das schon, ob auch das RaumZeit in Taktung und dem Platz DaZwischen veränderbar oder sogar wandelbar ist. Die Leses merken, wieviel Freiheit schon Jetzt aus das Zukunft auch in uns Erdmondlichen hineinreicht oder hineingereicht wird, von ...?
Antwort: Das Zukunft ist mehr Freiheit als Bestimmung. Jetzt ist Bestimmung.
"Vor" Uns in das RaumZeit ist mehr Freiheit drInn. So spüre *ich das hier.
Noch ein wenig weiter mit der Magie.

Frage von Gert Scobel: Was für einen biologischen Vorteil hat Magisches Denken?

Antwort von Peter Brugger: Wir müssen eine Annahme {zum DaSein} machen. Wir müssen etwas auch annehmen, bevor wir etwas testen können. Wir müssen glauben an etwas.

"Wir müssen glauben an etwas." Sonst? Ja, klar, im Moment müssen wir an irgendetwas glauben, weil ... (ich keine Lust habe mich ständig zu wiederholen)? Aber das <müssen> wird Uns wohl hoffentlich bald vergehen! Auch wenn die Religionen allüberall blühen, so vermute *ich hier, dass das bald ein Ende haben könnte, wenn ...
Na, entweder kommt DAS und besucht Uns hier und erzählt Uns, warum Es ist, wie Es ist, oder Uns fällt einfach was ein, womit Wir den Glauben und die Magie ablegen können, wie Wir auch ab und zu mal alte Klamotten ablegen müssen oder dürfen, vielleicht je nach Bauchumfang, und der ist doch so ziemlich am wachsen hier, der Bauchumfang, also könnte es doch auch sein, das Uns bald was dazu einfällt, wie Wir das Glauben und das Magie ablegen können und Uns mehr dem widmen können, was noch geht und erforschen, was noch so DaIst, ausser Uns hier und das braucht aber Alle hier, nicht bloss immer ein Paar, wie das immerzu (Jetzt) war und Jetzt noch ist, das immer nur ein paar von Uns das Alte ablegen und etwas Neues probieren, was noch k[aum]ein ander-Es noch [er]kennt. Weil, das Meiste hier ist schon altbekannt, wenig Neues, aber das hatte *ich ja schon vor ein paar Monaten hier in den Blog eingestellt und werde es etwas aufgefrischt in Kürze auch in den Verantworten-Blog einbringen. Jetzt aber weiter in der Sendung:

Peter Brugger: Was die Magie und die Wissenschaft unterscheidet, ist das Falsifizieren. Während die Magie an den Assoziationen festhält.
Aber um zuerst mal ein Muster zu erkennen, dass da was ist, ein Zusammenhang, da gehörte vielleicht ein Spürchen Bereitschaft zu Glauben dazu?

"Ein "Spürchen" Bereitschaft zu Glauben ..."? Spürchen? Genial dieser schweizer Mensch, besser hätte *ich deutsches es auch nicht formulieren können. Aber ein -chen langt bei weitem nicht, um Unsere Bereitschaft zu Glauben auch nur annähernd zu beschreiben. Da ist schon fast unser gesamtes Gespür nötig, um so zu Glauben, wie Wir hier das tun, und *ich weiss (!) ja nun, wovon *ich hier schreibe: Oliver-August Lützenich bin ein Gläubiger.
Ganz und gar, vom Wissen halte *ich wenig, das fliegt mir dummerweise (weise?) immer so schnell davon, kaum kann *ich ein wenig davon ergreiffen, vom begreiffen noch weit entfernt, schon ist das Glauben wieder da und bestimmt, wo es hier lang geht, für *mich. So bin *ich ein Gläubiger des Wissens, denn, *ich weiss davon, aber glaube nicht so Recht daran, *ich hoffe die Leses kommen noch ein wenig mit, wenigstens ein wenig, so lange *ich daran glaube, dass das zu verstehen ist, was *ich weiss. Manchmal nicht.
Ein Gedicht, aber weiter ...

Noch einmal Karl-Heinz Kohl: Das Magische Denken ist vielleicht so eine Art der Präventivtechnik, gerade auch im evolutionsbiologischen Sinne, weil sie offensichtlich eine Affektstabilisierung gewährleistet.

Magisches Denken ist also eine tierische (somit auch menschliche) interne, körperliche Technik zur Dämpfung des ganzen Gefühlskomplexes der UnSicherheit, UnWissenheit und  Orientierungslosigkeit - also von jeder Menge Furcht und Angst -, in einem als unerbittlich, unerfindlich und enorm irritierend erfühlten und auch empfundenen DaSein.

Und all diese Gefühle und Empfindungen (der Verunsicherung und ...), kommen erst richtig zur Geltung in einem genügend grossen und auch ausgebauten und benutzten Bewusst-Sein.
Ist das vielleicht das Trieb..., ähh: TreibMittel für das entblösste Mensch?
Die Leses wissen von oben, dass *ich der Idee zuneige, dass das DaSein voll mit Sinn ist, mit dazu gepackt auch ein Kleckschen Chaos und Hinfälligkeit, damit es nicht gar so langweilig ist mit all dem Sinn, das das DaSein ausfüllt. So könnte Es doch sein, das DaSein, *ich mit Sinn, Sie mit Sinn und überhaupt AllEs und All-Es mit Sinn, aber irgendwie beschleicht mich der Eindruck, dass Wir bis Heute, Jetzt, die Hinfälligkeit überbetonen, ja geradezu anbeten, obwohl das ohne Sinn ist. Mit Sinn ist, das ErLeben zu feiern, denn das können Wir AllEs und All-Es nur einmal, nun gut, die Hinfälligkeit auch, aber die ist doch nur das Beigeschmack, warum also geben Wir den Hauptgeschmack so einfach ab, immerzu nach DrAussen, als Diesen im DrInnen zu geniessen, oder wissen die Leses Jetzt gerade nicht mehr wovon *ich hier schreibe, *ich gebe gerne zu, *ich auch nicht, also noch ein paar Worte von DrAussen:

Gert Scobel zitierte am Schluss noch ein paar Sätze von Martin Luther, zum Thema Glaube und Gott: Worauf du nun, sage ich, dein Herz hängst und verlässest, das ist eigentlich dein Gott. [...] Es macht sich jedermann das zum Gotte, dazu ihn sein Herz trug. 


Ist das schon Beliebigkeit?
Es ist auf jeden Fall ein guter und wohl auch willkommener Beitrag zur Individualisierung des Glaubens und der Religion, in Jed-Es Selbst, das diesem Glauben folgte. Jed-Es ist sein-Es Glückes Schmied, geht ein anderes Spruch.

So war Martin Luther wohl auch ein "Prophet" der Verinnerlichung und Vereinzelung des Willens und Wünschens im DaSein, hinein in Jed-Es Selbst. Was bisher noch kaum DaIst. Luther sagte in etwa: Was ein-Es für Gut und Wichtig erachtet, nennt Es nun Gott, was ein-Es für Schlecht/Böse hält, nennt Es dann eben Teufel.

Und das ist ja nun wirklich eine sehr persönliche Angelegenheit. Denn, was *ich hier für Wichtig und Gelungen erachte und verbreiten möchte, halten die Leses vielleicht für groben Unfug und schalten *mich hier ab.
Nur zum Beispiel.
Bitte.
Gute/n Tag/Nacht.

Freitag, 1. November 2013

Mit-nichten

Denk mal, ein Gedicht, das ist doch nicht zu fassen!?
Dies ist meine Vorbereitung auf einen in Kürze hier folgenden Beitrag zum Thema: Selbst-Erweiterung. Ein spannendes Thema und hoffentlich auch Beitrag.

Ein wenig Nachsicht. Aber Heute erschreibe ich ein Lang-Gedicht.
Dieses Gedicht mäandert so ein wenig zwischen dem mit-Wundern.
Zwischen dem Mit und dem Wundern so hin und dann her, einfach so.
Also bitte nicht Wundern, zuerst, danach kommt dann das mit- drann.
Das Wundern ist ja eine Äusserung des Nicht-Wissens, also des Glaubens.
Das Wunder ist ein Ereignis des Nicht-Erwartens und der tätigen Hoffnung.
Wundervoll ist also ein Ereignis der nicht erwarteten aber erhofften Freude.
Wunderbar ist ein Geschehnis das zwar nicht erwartet aber auch nicht erhofft ist.
Wundern ist somit ein Grundzustand des momentanen DaSein, Es ist verwundert.
Was das DaSein vorher, vor dem Momentanen, war, weiss ich nicht, *ich war nicht Da.
Wie das DaSein nach diesem Moment DaSein wird, ob verwundert oder bewundert, kann k[aum]ein-Es schlüssig sagen, weil wir ErdMondlichen bisher nur in das Vergangenheit erLeben und einspüren, an das Moment in dem entschieden wird, reichen wir ErLebendigen nicht hin. Das Entscheiden für ein Richtung und ein Gefühl im DaSein findet noch vor Uns statt. Teils weit, sehr weit vor Uns werden die Entscheidungen getroffen, wenn Wir auch gut versorgt und bespasst werden, so wäre es doch auch für Uns irgendwann mal RaumZeit im und mit dem Selbst Entscheidungen für das Selbst selbst zu treffen, oder?
Könnte das ein Richtung sein, der wir ErdMondlichen gerne folgen?
Selbst zu entscheiden, wie es das Selbst ergeht und was Es, das jeweilige Selbst, gerade und auch Morgen tun möchte. 

Dass das möglich wird: für uns AllEs und All-Es; dafür bauen und konstruieren Wir gerade die Grundlagen. Die Technik macht's möglich. Ohne die Technik müssten wir Menschen fast schon wieder zurück auf die Bäume, zurück zur Natur, wie Diejenig-Es daherreden, die dabei nicht mitbedenken, dass wir Menschen vollständig wunderbarste Natur sind. Weil, wenn wir Menschen so weiter machen, wie Jetzt, dann gibt es als einzige Revolution nur noch den Weg zurück, denn alles andere innerhalb der Tierheit haben Wir ja nun schon ausgereizt. Da bleibt dann eigentlich nur noch der Weg zurück.

Weil weiter geht es nur noch mit und in anderen Verhältnissen und anderer Organisiertheit, als die Natur in Uns und mit Uns bisher erschaffen hat.
Und, wenigstens *mir hier ist das einsichtig, dass diese Erweiterung im DaSein alles erdmondliche Erleben betrifft, *ich betone All-Es und AllEs, also auch das Mensch. Alle, wirklich alle, Forschungen erweisen, dass wir ErdMondlichen ErLebewesen von der einfachsten Archaea bis hinauf zur Bergziege, eine LebensForm sind, aus demSelben Material und aus denSelben Gefühlen aufgebaut sind. Wir agieren und reagieren gemeinsam hier in diesem Kleinst-PlanetenSystem, in der deutschen Schreibart Erde-Mond benannt.
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Mit mit wäre das wahrscheinlich nicht passiert?
Berlin-Neukölln in der Hasenheide
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Auch wenn Wir in teils üblem Wettbewerb miteinander stehen und Einander auch töten und vernichten, so ist das eben dem Mangel an ... geschuldet, in den Wir Alle hier hinein gezeugt wurden. Auch das kleinst-PlanetenSystem Erde-Mond ist eines des Mangels.
Das Mensch ist ein Mangel-Wesen inmitten von Mangel-Wesen in einem Mangel-System. Es fehlt beständig etwas, und sei es "nur" eine "Portion" Zärtlichkeit. Wo es doch ganze Galaxien davon gibt. Nur sind diese Galaxien der Liebe eben zu weit entfernt.

Oder? So kann *ich das doch hier annehmen, dass es auch Regionen im Universum gibt, wo das jeweilige Inhalt Einander etwas mehr zugeneigt ist, als Wir es hier sind, in "unserem" kleinen Konkurrenz-System hier.
Ist mir doch auch klar, dass Wir hier, nur so im MitEinander umgehen, wie es eben in unserem Jetzt-Zustand gerade noch möglich ist, so sind Wir geprägt worden, so gehen Wir eben auch im MitEinander um: Gegen-Einander.
Solange Wir also nicht den Balken vor dem -Einander entfernen und das Gegen durch das Mit austauschen, werden Wir keine Freiheit erleben, weil das Gegen nun mal einfach die Feindschaft und den aggressiven Wettbewerb und ebensolchen Umgang im MitEinander verlangt. Der Inhalt "unseres" MitEinander ist das Gegen- und ein dadurch ziemlich eingeengtes mit. Ein sehr klein gehaltenes mit, das meist kaum weiter als zur "eigenen" Familie hinaus-reicht und leider, für das mit, meist kaum bis dort hinaus, meist bleibt das mit schon irgendwo im un-bewussten Selbst hängen, schon das Selbst kommt kaum noch mit. Mit dem, was das DaSein an Fülle noch anzubieten hat, ausserhalb des blossen ÜbErLebens.

Und Mensch kann Nichts und Kein-Es dafür beschuldigen oder gar anklagen, dafür, dass es so ist, wie es ist, hier. Ausser ein-Es glaubt an eine Schöpfung, ob aus dem Nichts oder aus der Hand eines Gottes oder aus dem Zauberkasten von Göttern. Was also an die Willkür glaubt, dem fehlt freilich das mit nicht, das erwartet das Gegen-, als Vorstand des Einander, ein Mit als VorWort ist lediglich mit Wissen erspürbar, also auch ersichtlich. Jedoch, das sind so wenige noch; und diese wenigen sind scheinbar nicht interessiert, das Wissen um das mit zu verbreiten, oder diese wenigen sind hilflos einen Weg zu erfinden, das Wissen, um das Mit, durch all das Gegen- durch zu reichen, damit es dort am Einander [ein]Halt findet.
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Momentaufnahme am Kreuzberg.
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Dem DaSein hier geht also das mit ab.
Das mit wird immer nur kleinlich ausgeübt,
missbraucht wird dazu der Zwang des Mangels.
Das Mangel zwingt. Das Mangeln zwingt zu ...
Die Fülle ist Jedem Mangel darin voraus,
Es hat dem Mangel die Tür verwiesen.
Die Fülle stellt den Mangel [r]aus.
Wo ist die Fülle zu [er]finden?
Na, in jedes Selbst DrInnen.
Ist jede Menge Fülle mit.
Das Selbst => mit Fülle.
Das Gegen <= Mangel.
Das Selbst = Gefühl.
Das Gegen wenig.
Das mit ist =>.
Das Selbst
ist noch
<=.

Kann *ich das so einfach dichten? Ja bestimmt, weil sowieso k[aum]ein-Es davon irgendwas versteht, also kann *ich hier dichten und fabulieren, was so gerade vorbei kommt; oder-s ich auch von Unten oder von Hinten, selten nur von Vorne so anschleicht und den grauen Kortex erregt und bestimmt: Denk mal!
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Kann von diesem Dienst gutes Wetter kommen?
Berlin-Kreuzberg, am Columbiadamm.
Deutscher Wetterdienst, steht auf
dem Schild links. Behörden
hinter Burgen.
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Los. Tu mal was gescheites, nicht bloss stets so dahin.
Tu mal was Gutes, tu mal was WEITEs, geh bis an die Ränder und MittenHinein, bis entweder zu Viel-Es auf einem Haufen stehen oder k[aum]ein-Es mehr zu finden ist; und geh noch tiefer hinein und noch WEITEr hinaus.
Denn, was weiss *ich schon, warum so Viel-Es in der Mitte herumsteht und warum dort DrAussen nur noch so wenig-Es DaIst? DrInnen heiss, DrAussen kalt.
So ist die Verhältnismässigkeit bisher geregelt. Wenn nicht die Technik wäre, die auch eine Veränderung dieser Verhältnis-Mässig-keiten erlaubt, wenn Mensch das möchte. Und Mensch möchte immer öfter, dass es auch an den Rändern wärmer ist.

Wir wollen es auch aussen herum heisser haben, weil das einfach angenehmer ist, wenn von allen Seiten die Hitze ansteigt, statt nur bisher von DrInnen, wo das Feuer flackert und die Kerzen brennen und DrAussen weht das kalte Wetter im vielen Selbst herein, die noch im Gegen geprägt und unverändert nur übErLeben können.

Wo doch das Fülle lockt. Und Wir auch bald die Mittel und so-mit die Technik sind, diese Fülle an zu zapfen, wo immer das Fülle gerade zu finden ist. Und das ist auch in jedes Selbst DrInnen, aber auch im DrAussen, in den VIELEN anderen Selbst.
Also, lasst Uns wechselseitig anzapfen, was ein-Es an Fülle zu bieten hat und die ander-Es zahlen mit gleicher Fülle zurück, das ist doch wohl ein anderer Umgang als Heute.
Aber Was schreib *ich das? Bis das mal Verstand-en ist, das erLebendige *ich nicht mehr. Leid-er für mich und für Uns AllEs und All-Es hier, aber gut, so sind Wir nun mal geprägt.
Was will Mensch also machen!

Soll Oliver-August Lützenich Jetzt einfach so Schluss machen hier, und nur noch ein Eis essen, vor der Glotze, bevor *ich schlafen gehe? Ja, klar, irgendwie muss das Mangel doch gefüllt werden, irgendwo muss Es doch her kommen, die Zufriedenheit im Selbst.
Und solange es nicht im Selbst gelingt, muss Es halt von Aussen kommen.
Also, her mit dem Eis und der Doku zum Kapitalismus.
Vielleicht weiss und bin *ich dann ja weiter.
Das weiss *ich doch im Vorhinein nicht.
Gut, dann probier *ich das jetzt aus.
Wünsche, gut zu erLeben.
Bis demnächst. Hier?
Oder auch bei Ihnen?
Fülle können Wir
doch alle brauchen.
Das Eis ruft.
Bitte.

Ein wundervolles WoEn den Leses.