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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Pluripotenz

Ein kleiner Tagebucheintrag: Die Forschung geht weiter.

Die Leses wissen vielleicht, dass jedes von Ihnen aus einer Keimzelle entwachsen ist. Schon alleine das, ist eine faszinierende Leistung des DaSein (Natur), aber für mich noch faszinierender ist, dass diese eine Zelle dazu in der Lage ist, einen kompletten Organismus (Körper) mit all den tausenden verschiedenen Zelltypen zu entwickeln, die ein Körper benötigt, um in der erdmondlichen Spezial-Umgebung zu übesLeben. Aus einer einzigen winzigen Zelle entwächst all die Verschiedenheit und Grösse eines so komplexen EsLebe-Wesens, wie es zum Beispiel auch ein Mensch ist. Noch unfassbar, noch unbegreifbar, für *mich wenigstens, aber bereits länger erkannte Wirklichkeit. Näheres zu dieser ersten noch undifferenzierten aber höchst potenten (pluripotenten) Zelle finden die Leses auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Embryonale_Stammzelle.

Alleine die Vorstellung des Mechanismus, der bewirkt, dass eine Zelle geteilt wird und während des Billionenfachen Teilungsvorgangs auch noch in tausende verschiedene Zelltypen ausdifferenziert wird; und das meist am genau dafür passenden Platz in diesem entwachsenden Organismus. Also Leberzelle zu Leberzelle und Hautzelle, um den Organismus herum und Herzzelle zu Herzzelle und Riechzäpfchenzelle zu Riechzäpfchen und so weiter und so fort, bis zum Beispiel *ich hier irgendwann in die Tasten kloppen kann.
Und ich kann Ihnen bestätigen, meine Eltern haben mich zwar irgendwie gezeugt, aber von all dem Drummherum und all dem was darIn passierte, hatten sie keinerlei Ahnung. Sie waren nur eine nützliche DurchgangsStation für mich und meine Geschwister. Und wir wiederum sind nützliche ...

Das DaSein ist noch viel zu kompliziert für ein Mensch-lein. Wie *mich.
Aber ungemein faszinierend!
Nun bin ich also auch Da.
Und entdecke, das Da.
Und frage: Was Da?
Ja, los, mach schon, antworte DaSein! Wozu das Alles?
Wozu bin *ich Da? Nur um eine Information weiterzugeben, um eine mögliche Varietät zu esLeben?

Aus einer einzigen winzigen Zelle! Abgefahren.

Und jetzt kommt das fast Neueste.
Die Forschung ist inzwischen soweit, die Mechanismen, sowohl der Teilung als auch der Ausdifferenzierung zu entschlüsseln. Wir sind also dabei Uns zu entdecken, von Anfang an, bis eben Jetzt. Wow! Interessant ist dann doch die Frage: Was dann?
Denn, wenn Wir wissen, wie es geht, können Wir auch gezielt verändern.
Die Leses wissen, dass *ich hier grosse Zweifel daran habe, ob es nötig oder sogar gut wäre Uns EsLebeWesen aufzugeben und eine Kleinigkeit in und von Uns vorher in Maschinen ein zu bringen, wie es die sogenannten Transhumanisten fördern und fordern. Wie *ich finde, in ihrer grenzenvollen Ängstlichkeit und Kleinlichkeit, aber das ist ein anderes Thema.
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Kleines "Makroskop" auf dem
Insulaner in B-Schöneberg
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Nun hat also ein japanischer Forscher einen Mechanismus entdeckt, aus einer bereits ausdifferenzierten Zelle, also beispielsweise einer Epidermiszelle, wieder eine pluripotente Zelle zu entwickeln. Faszinierend! Also quasi eine Rolle rückwärts.
Der Forscher ist Schinja Jamanaka (http://de.wikipedia.org/wiki/Shin’ya_Yamanaka), Er hat die Entdeckung 2007 gemacht und bereits 2012 dafür den Nobelpreis erhalten. Das Verfahren, das Er mit-entwickelt hat, erzeugt sogenannte iPS, also induzierte pluripotente Stammzellen (http://de.wikipedia.org/wiki/Induzierte_pluripotente_Stammzelle).
Können die Leses die Reichweite dieser Entdeckung erkennen? Wobei auch klar ist, dass das Verfahren noch längst nicht ausgereift ist und bis heute nur an Mäusen und einzelnen menschlichen Zellen getestet ist, aber der Anfang ist getan. Aufregend!

Inzwischen ist die Forschung soweit aus ursprünglichen Hautzellen Herzzellen zu erregen, ja erregen, denn Hautzellen pumpen nicht, Herzzellen pumpen. Und das haben diese Hautzellen getan, nachdem sie durch die "Gabe" von den benötigten/passenden Genen und den daraus entwickelten Proteinen zu Herzzellen, also besonderen Muskelzellen, umgeformt waren.
Mir bereitet das keine Angst. Es erregt Hoffnung in mir. Jedes bisschen "NeuLand", das Wir betreten, baut die Abhängigkeit und Unfreiheit in der Wir EsLebeWesen bisher stecken, ein weiters Bischen ab. Die Heilung so vieler Krankheiten (Krebs, Demenz, um nur zwei zu nennen) steckt auch in dieser Entdeckung. Klar birgt es auch Risiken, klar kann jede Entdeckung auch zu Unseren UnGunsten, zur Einschränkung oder sogar zu Verletzungen und Toten führen.
Punkt. Die Leses wissen, *ich befülle auch eine Blog mit Verantwortung, vielleicht ist das ja auch meine kleine Minimitwirkung, für eine vor- und um- und rücksichtige Forschung und deren Auswertungen zu schreiben.

Aber, diese Entdeckung ist vielleicht noch zu viel mehr imstande, als nur einen Zelltyp in einen anderen Zelltyp zu verwandeln, diese Entdeckung offeriert Uns die gesamte Rück-Entwicklung, von einem komplexen Organismus zu einem Ausgangspunkt. Können Sie ermessen, was da anklingt? Bisher ist jede Entwicklung unumkehrbar. Wenn ein Ereignis passiert ist, sorgt die RaumZeit dafür, dass es nicht mehr ungeschehen sein kann.
Was also lässt die Rückentwicklung einer bereits ausdifferenzierten Zelle zu einer quasi ES (embryonalen Stammzelle) in mir anklingen? Nein, keine Umkehrung der RaumZeit, das ist unmöglich! Oder?

Eines ist mir auf jeden Fall klar, wir Menschen sind ganz und gar abgefahrene EsLebeWesen! Und das sind Wir glücklicherweise nicht allein, ohne die enorme Menge an erdmondlichen Mit-EsLebeWesen, wären wir das nicht und könnten das nicht, was wir inzwischen können. Denn nur geborgen, also gut aufgehoben, in dieser erdmondlichen Gemeinschaft, können wir und dürfen wir das alles erforschen und uns Menschen in unseren MitGeschöpfen spiegeln und von Ihnen lernen. Das Zauberwort ist Bionik. Die Natur hält Uns den Spiegel vor, in dem wir Uns erst erkennen können und vor dem Wir Einander verändern dürfen. Demütigende Angst, oder auch die Einhalt gebietende Angst sind hier fehl am Platz.
Zur Vorsicht, zur Umsicht und Rücksicht und zur Nutzung von allen Erfahrungen bittende Angst ist wichtig. Das weiss *ich inzwischen, und fördere dieses Verhalten in *mir.

Das nur zur Transparenz.
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Noch ein winziger
Wissens-Partikel
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PS: Den Beitrag zum Markt-Geschehen kann ich erst Freitag weiter bearbeiten. Und übrigens, dass die Leses es nicht vergessen: Oliver-August Lützenich bin ein Dilettant. Nur so zur Erinnerung und zum zweifeln.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Evolutions-[P]Artikel

Vorwegg:
Hoffentlich haben die Leses beim lesen des gestrigen Beitrags "Vor-Sprung" (vom 30. Oktober 2013) ebenso gelacht wie Oliver-August Lützenich, denn *ich finde den Beitrag sehr witzig. Kein Witz, aber zum lachen und dabei auch noch, wenigstens für *mich, nachhaltig, denn *ich bin gespannt, was in mir aus den Fragen entsteht?

Ja, zum Himmel!, bin *ich denn hier das Einzig-Es, das daran interessiert ist, was dieses ganze Geschehen hier zu bedeuten hat und was ES mit Uns tut?
Nein. Nur, was mach ich dann daraus?

Dies ist also der von *mir so benannte Evolutions-Artikel doch noch einmal eingestellt. Vor vier Tagen schnell wieder gelöscht und Heute vorsichtig neu gelesen und bearbeitet. Den Ursprungs-Beitrag belasse ich dabei unverändert, Alles was *ich Heute (am 01. Dezember 2013) hinzufüge, stelle *ich in geschweiften Klammern und in dieser {Farbeein.

Ab hier:
Die Schwerfälligkeit der Evolution.
Oder die Macht der Gewohnheit.
Und vom Einsatz einer Bremse.

Da wächst ein-Es in einer hellerhäutigen Umgebung auf und plötzlich läuft da ein ander-Es vorbei, das dunklerfarbig ist. So ist es Oliver-August Lützenich gegangen. Wenn *ich als Kind so herumgeschlendert bin, bemerkte *ich nur MitMenschen die eine sehr ähnliche {Gleiche} Haut-Färbung waren, wie *ich. Überhaupt sahen die MitMenschen in der nächsten Umgebung fast alle fast so aus, wie *ich. Das weiss *ich allerdings erst Heute, weil damals fehlte *mir jeglicher VerGleich, deshalb sahen die ander-Es {damals} alle vollkommen anders aus, als *ich. Farbenblind, wie *ich damals war.
Heute weiss ich durch den VerGleich, dass die Verschiedenheit verschwindend gering {ist/}war. Aber mich hat kein-Es darauf vorbereitet, dass Mensch-Sein vielFarbig ist, dass Mensch-Sein vielGestaltig ist, dass Mensch-Sein vielAktiv und vielReaktiv ist, dass Mensch-Sein noch viel mehr viel... ist. Dass also Mensch-Sein so enorm verschieden ist, wie es Menschen gibt (<8Mrd.), dass also jedes Mensch - selbst wenn ein-Es fast aufs Haar ein-Es anderes Selbst Gleicht - verschieden ist, von jedes anderes Mensch.
Und wenn es nur so ist, dass ein-Es die Zahnpasta anders auf die Zahnbürste auf streicht, wie *ich, schon ist Es anders. Dumm, dass mir das kein-Es näher gebracht hat. Damals. Heute ist das zumindest hier in EU anders, hoffe *ich. Da werden schon kleinen Kindern die Viel... des Mensch-{Sein} aufgezeigt.
Meine erste Begegnung mit ein-Es das dunkler gefärbt ist, als *ich {bin}, war ein ungläubiges Staunen. Aber immerhin war *mir trotzdem sofort klar: Das {Da} ist auch ein Mensch. DarIn ist Es *mir vollkommen Gleich, denn: *ich = 1Mensch.
Aber erstmal starrte *ich ungläubig und lange zu diesem anderen Menschen hin! War mir auch nicht peinlich. Damals.

Mensch-Sein ist viel...-Sein. Anzahl, Form, Ausstattung, Farbe, Gefühl, Aufmerksamkeit, Respekt, Verantwortung, Gläubigkeit, Gewissen und so weiter und so fort. Viel-Heit. Aber in den meisten Menschen herrscht die EinFalt. Noch. Das ist enorm weit verbreitet.
Sie zweifeln daran?

Jedoch Oliver-August Lützenich weiss, wovon *ich hier schreibe, *ich stamme aus der EinFalt. Als dann auch *mir klar war, dass wir hier (das meint das Damals, das Hasenbergl, ein StadtViertel in München) nur eine kleine Farb- und Form- und HandlungsVariante des Mensch-Sein sind und *ich mit Kumpels darüber redete, erfuhr *ich so einige Worte, die wir Hier, den etwas anders gefärbten Menschen geben (von "g{egeben h}aben" sind wir Hier noch ein paar Meter entfernt. Ist einfach so), auch noch andere Worte, die wir hier auch für etwa gleich gefärbte aber in anderen ErdBereichen gezeugten Menschen vorrätig haben.

Und was hat dieses ganze Vorgeplänkel nun mit Alfred Russel Wallace und Charles Darwin zu tun?

Die Evolution ist ein AusleseProzess. Auslese braucht Verschiedenheit, also GleichHeit. 
Für *mich {gilt}: GleichHeit = VerschiedenHeit

Von völlig unZweifelhaft, bis hin zu fast völliger Übereinstimmung reicht {dabei} die Spanne, das Selbe gibt's nur ein mal, das Gleiche fast unendlich.
Die Evolution ist {womöglich} ein DaZwischen-Prozess, eine Vermittlung von Stabilität und Auflösung. Die Vielfalt DaZwischen ist enorm, unfassbar gigantisch riesig, nicht zu glauben und auch kaum zu wissen. Es gibt also zwei (oder {vielleicht} mehr) AnbietEs und einen Vermittlungbereich.
Das ist Jetzt Blödsinn, oder?
Egal.

Dieses DaZwischen, dieser Vermittlungs- und AusHandlungs-Bereich, ist das Natur.
So bemerke *ich das. Was dabei Was zur Verfügung stellt, weiss ich noch nicht, keine Ahnung; obwohl eine Ahnung bin *ich schon, aber bevor *ich davon schreibe, muss es schon noch ein wenig konkreter in *mir Platz nehmen.

{Jetzt beginnt die "heisse Phase", ab hier bin *ich ein wenig aufgeregt}

Die Botschaft, die Alfred Russel Wallace und Charles Darwin erkannt haben, ist, dass selbst{natürlich} auch das Mensch in diesen AusleseProzess voll eingebunden ist. Und zwar nicht, wie {vielleicht} die Meisten Menschen - wenn Sie überhaupt davon wissen - glauben, eine AusWahl zwischen Mensch und anderen Tieren und Pflanzen und Pilzen, es ist vorwiegend {Nein, nicht vorwiegend, diese Verstärkung braucht es nicht: es ist} ein {allgemeines} AuswahlProzess {-Geschehen, auch} innerhalb einer Spezies
Vielleicht haben die Leses die Darwin-Finken im Bewusst-Sein, dann wissen Sie, wovon *ich hier schreibe.

Das ist {für mich} eine schwer erträgliche Erkenntnis. Erst mal.
Mensch ist also in einen natürlichen Prozess der AusWahl hineingezeugt worden. Mensch gegen Mensch; und Menschen-Gruppe gegen Menschen-Gruppe. Und das reicht von den Farben über die Religionen bis zu Ess-Gewohnheiten.
Ein {steter} Überbietungs- und Verdrängungs-Wettbewerb (FlurBereinigung) neben und nach dem anderen.
Und Argumente für irgend Etwas oder gegen irgend Etwas anderes sind reichlichst vorhanden, soviele und mehr, wie es Menschen gibt, denn auch in den Sprachen und darin in den Worten herrscht Wettbewerb.
So kann *ich hier ganz einfach feststellen, dass *ich hier mitten in einen Dauer-ÜbEsLebens-Kampf hineingezeugt wurde, das vor Nichts aber auch gar Nichts Halt macht.
Das DaSein ist ein Wettbewerb um ...
Keine Ahnung, obwohl ..., aber das wissen die Leses ja vielleicht besser.

Und nun kommen also immer mehr Menschen auf die Idee, diesen Wettbewerb zu beenden, zumindest erst mal in das MenschHeit. Und ganz langsam, wirklich ganz langsam, suchen und finden wir Menschen auch die Techniken, diesen Zwang des DaSein zur Dauer-Konkurrenz zumindest abzumildern, weil beenden können wir diese Konkurrenz vielleicht nicht, weil dann das DaSein Bumm oder auch pfffft oder auch ssssss beendet ist. Punkt.
DaSein ist Konkurrenz-Sein.
Ich ist Konkurrenz-Sein.

Warum möchte das Mensch, oder auch nur einige darIn, diesen Wettbewerb aushebeln, zumindest verlangsamen?
Wir können doch zufrieden sein, schliesslich sind Wir darIn und dadurch entstanden. Mensch-Sein ist eine Folge von Wettbewerb. Nach den Dinos konnten Wir wachsen und gedeihen. Und *mir hier ist selbst-verständlich klar, dass auch wir Menschen, genauer, wir heutigen Menschen schon einiges zur Evolution beitragen mussten, also Scharfrichter für andere Spezies gewesen sind und sind. Und waren und sind es auch für andere MenschenGruppen {ich denke da sowohl an das Gerangel der und innerhalb der Nationen, also auch an die Regionen, und auch an die Hierarchie-Ebenen - an deren einem "Ende" wohl die Obdachlosigkeit liegt und am anderen die Villa oder das Schloss -,  ebenso wie an die Amazonas-Region und viele Bereiche in Asien und Australien; aber das ist "nur" der grösste Druck, weil die Verschiedenheit zur Mehrheit dort auch am weitesten ist}, nicht nur für oder gegen die so benannten Neandertaler.

Aber nun wollen also einige von uns Menschen diesen {radikalen, weil} tödlichen Wettbewerb beenden und fangen an zu schützen und zu bewahren, was die Evolution vielleicht längst beseitigt hätte, in "ihrer" {fast} unendlichen Einfalt oder auch Vielfalt.
Da ist doch wohl die Frage erlaubt: Wissen Wir, was Wir da tun? Worin Wir da eingreifen?
Indem Wir bewahren und schützen und unGleich behandeln, statt den Prozessen und der wohl Haupt-Aufgabe des DaSein ins "Handwerk" zu "pfuschen", nämlich: Auswählen?
Sind wir Menschen die AusErwählten?

{Vielleicht kam genau aus diesen Vor- und FolgeSätzen die Aufregung, weil *mir ein bisschen peinlich ist, dass *ich da im Gefühl und somit auch in das Sprache, in einen Vorwurf-Sprech gerate, der absolut nicht angebracht ist!}

Ja, wir Menschen wollen diese Gewalt und Auslöschung von MitSpezies, aber auch und vielleicht gerade in uns Menschen Selbst, verhindern, weil ...
Ach ja, das wissen Wir ja noch nicht.
Der Punkt ist aber der oben erwähnte, wir Menschen sind Ergebnis dieses Prozesses!

Wissen Wir, was Wir da tun? Nein. Wir tun es einfach.
Vielleicht, weil es einfach nett ist oder gerade einmal besser gefällt, aber weitreichendere gar stimmige Gründe für dieses Unseres Handeln können Wir bis Jetzt nicht angeben; *ich wüsste auf keinen Fall von solchen Gründen, die über ein wenig Glauben und Hoffen hinausreichen würden.

Die Leses wissen, dass Oliver-August Lützenich ein Vertret-Es dieser Richtung bin, genauer: ein Vertret-Es der Richtung Schutz des einzeln-Es und Ende der Gewalt {und sinnvollen oder sinnlosen? Auswahl} im MitEinander. 
Aber wie sichern Wir dabei den Prozess der VerVielFältigung und Anpassung, innerhalb des gewaltigen Geschiebes des RaumZeit?
Das RaumZeit verlangt diese AnPassung an die wandelnden Bedingungen und Umstände, unerbittlich. So vermute *ich, ist das geregelt.
Und da wir Menschen diesen Anpassungsvorgang nun Selbst regeln möchten oder gar aushebeln wollen, braucht es auch so etwas wie eine Unabhängigkeits-Erkenntnis oder auch -Erklärung für die -> Bereiche, Lieferanten oder Entitäten <-, die für das Geschehen im und auch für das DaZwischen (DaSein? Natur?) liefern.
Also die Lieferanten {ein wenig Spekulatius ist doch zur RaumZeit erlaubt?} für das Bewegung (Energie), das Struktur (Ver- und EntBindungs-Kräfte) und das Substanz (Gravitation), die das DaSein erschaffen.

Sie glauben das Alles nicht?
Dem nach dem Foto folgenden SZ-Artikel verdanke *ich einmal Bestätigung dafür, wie mühsam es ist, die aufgeprägten Gewohnheiten {ist das Evolution eine Gewohnheit, also nach das EsSchaffung angeeignet, oder ist das Evolution eine Grundvoraussetzung für dieses DaSein?}, gerade wenn sie aus dem Erbgut (DNS {in das DNS ist sowohl die Grundvoraussetzung, also alle Materiebausteine und die VerbindungsKräfte, enthalten, wie auch alle späteren evolutiven Entwicklungen (Gewohnheiten?)}) stammen, aber auch, wenn die Gewohnheiten nur Selbst-Erlebt (Prägung) sind, zu ändern und was vielleicht auch *ich dafür tun sollte; und zweimal erlese ich darin ebenso diese Tendenz zur Eindämmung der evolutiven Prozesse in uns Menschen.

Wir wollen diese AnGleichung {AnPassung} an ein fittes Selbst, Wir wollen die Bewahrung des Vorhandenen. Wir wollen Alle dabei mitnehmen, was höchst honorig ist.
Die Leses kennen bestimmt dieJenig-Es, die der Einfachheit der Evolution das Wort reichen; die also eine Emanzipation des Menschen von der Evolution ablehnen und damit der Fremd[Selbst-]Bestimmung, der Gewalt und der gegenseitigen Ausbeutung, oder auch der Todesstrafe das Tun und das Sprechen leihen?
Die Leses vielleicht auch? {ist das frech?Waffenhersteller vielleicht, ich möchte hier auf k[aum]ein-Es deuten.
Und zu deren völliger Unschuld *ich hier das Wort erschreibe, denn Sie wissen nicht, wozu Sie tun, was Sie tun, wie fast Alle hier. Sie denken vielleicht, dass Sie es zum esLeben tun (müssen), zum "Überleben" vielleicht oder auch aus Spass; ja gut, wenn das Alles ist.

{Ganz heiss hier!! Vielleicht muss *ich genau hier um Verzeihung bitten, denn, weiss Oliver-August Lützenich was *ich hier tue? Also welche Facette des menschlichen EsLebendigkeit *mir zugeteilt wurde, von das Evolution? Nein.}

Das inzwischen menschenweite Wirtschafts- und Handels-System, also das Kapitalismus, ist klar auch ein Faktor der Evolution zwischen Uns. Eigentlich Alles im DaSein. {Wieso erwähne *ich das überhaupt noch einmal? Immer diese Wiederholungen!}
Wenn Wir dieses System verändern, verändern Wir es im besten Fall zuGunsten der Evolution und zur Freude der Bereiche und ?, welche für das DaSein "verantwortlich" sind, im schlechtesten Fall hatten Wir wenigstens ein Chance.
Aber das ist alles nur *meine Meinung.
{Hmm!?}
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Platz da!
In Berlin.
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So jetzt der Auszug aus einer Seite Drei der SZ.

Entweder ist das Bestätigung, oder *ich irre? Jetzt bin *ich Selbst unsicher geworden, weil das schon ziemlich weitreichende Fragen sind, aber auch weites Reichen, reicht ja öfter mal auch in die Falschheit hinein. Na, die Leses werden es schon besser wissen. Los gehts:

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 30. Oktober 2013, von Carsten Matthäus.
Titel: Das Experiment
Untertitel: Deutsche, Afrikaner, Chinesen - bei der Allianz in München arbeiten Menschen aus 60 Ländern. Das ist toll und multikulti. Allerdings versteht hier manch einer seine Welt nicht mehr.
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Auszug:
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Seit 2006 kümmert sich {Frau} Schilling um die schöne neue Welt der Allianz — und sie sieht, dass sie nicht nur schön ist. „Auf den ersten Blick haben wir schon viel erreicht. Aber es reicht nicht, Vielfalt in Nationalität, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder Religion herzustellen. Wir wollen, dass sich die Unternehmenskultur und die Geisteshaltung der Menschen verändern.“
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Das klingt gut, ist aber in der Praxis alles andere als einfach, wie Schilling erkennen musste. Der Mensch ist in seiner Geisteshaltung nicht darauf ausgelegt, Vorurteilslos mit Fremden umzugehen. Auch wenn Menschen meinen, sie hätten kein Problem mit Hautfarbe, Geschlecht oder Alter, werden sie von ihrem eigenen Gehirn überlistet. Man nennt das in der Fachsprache der Psychologen „implicit bias“‚ was man nur unzureichend mit „unterbewusstes Vorurteil“ übersetzen kann.
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Mahzarin Banaji (http://en.wikipedia.org/wiki/Mahzarin_Banaji), Psychologie—Professorin in Harvard, verfolgt das Experiment in München mit Interesse. Sie hat vor Top-Managem der Allianz über jene Automatismen im Gehirn referiert, die sie seit 15 Jahren erforscht. Unter dem Titel „Project Implicit“ hat sie — einfach gesagt — eine Reihe von Tests ins Internet gestellt, die jeder für sich selbst machen kann. Dieser Test führt einem sehr schnell vor Augen, dass man Menschen automatisch in gut (weil jung), unangenehm (weil andere Hautfarbe), erfolgreich (Weil Mann) einsortiert, obwohl man vehement bestreiten würde, solche Vorurteile je gehabt zu haben.
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In ihrem Buch „Blindspot“ führt Banaji alle möglichen Beispiele für solche blinden Flecken an. So wird die Arbeit von Männern fast überall in der Welt automatisch als relevanter und wertvoller eingeschätzt als die von Frauen. Banaji selbst war schockiert, als sie bei einem Test herausfand‚ dass sie selbst Frauen mehr mit Familie und Männer mehr mit beruflichem Erfolg in Verbindung bringt, obwohl sie in ihrem Beruf hocherfolgreich ist und sich so intensiv wie kaum jemand sonst mit solchen unterschwelligen Vorurteilen beschäftigt hat. Beim Thema Hautfarbe fällt ihr Urteil noch schärfer aus. Die Tatsache, dass Schwarze in den USA nach wie vor deutlich benachteiligt sind (geringeres Einkommen, schlechterer Zugang zu Bildung, mehr unschuldig Verhaftete, mehr unschuldig verurteilte), begründet sie mit unbewussten Vorurteilen. „Es gibt eine beachtliche Zahl von Belegen, dass eine auto- matische Bevorzugung vonWeißen und damit eine Benachteiligung anderer auch bei denen existiert, die eine Gleichberechtigung eifrig befürworten“, schreibt Banaji.
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Auch deshalb hat sich Banaji einen Bildschirmschoner gebastelt, auf dem ein türkisches und ein deutsches Gesicht zu sehen sind und unter beiden Gesichtern ein Schild mit der Aufschrift „deutsch“. Das Gleiche hat sie mit asiatischen Gesichtern und dem Schild „Amerikaner“ gemacht. Sie sagt: „Mein Gehirn macht das einfach nicht von selbst. Ich muss mir solche Assoziationen immer wieder vor Augen führen, sonst etablieren sie sich nicht in meinem täglichen Denken.“
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In einerWelt‚ in der Vielfalt normal werden soll, ist Vorsicht geboten. Insbesondere dann, wenn ein Unternehmen Versicherungen und damit Vertrauen, Zuverlässigkeit und Integrität verkauft. Werner Zedelius hat Tests von Professor Banaji gemacht und einige unangenehme Erkenntnisse gewonnen. „Wir sind im internationalen Geschäft darauf angewiesen, mit unseren Ansprechpartnern vor Ort Englisch zu sprechen. Deshalb nahmen wir fast automatisch an, dass diejenigen die besseren Manager wären, die besser Englisch sprechen können. Das muss aber überhaupt nicht der Fall sein“, sagt er.
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Zedelius ist im Vorstand der Allianz sowohl für die deutschsprachigen Konzernteile zuständig als auch für die Personalpolitik und damit für den Umgang mit der neuen Vielfalt, was man im englischen Geschwurbel als „Diversity Management“ bezeichnet. Sich mit den unbewussten Vorlieben und Abneigungen zu befassen und sich diese immer wieder vor Augen zu führen, das hat er gerade bei allen Führungskräften im Konzern zur Pflicht gemacht. Seine Begründung ist einfach: „Überprüfen Sie einmal, ob Sie nicht einem Mitarbeiter, der Ihnen ähnlicher ist, nicht auch ein ehrlicheres Feedback geben. Damit bevorzugen Sie ihn, ohne dass dies durch seine Leistungen gerechtfertigt sein muss.“
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Professor Banaji freut sich über solche Erkenntnisse. Sie erkennt darin, dass Unternehmen wie die Allianz den Umgang mit Vielfalt schneller lernen als die Gesellschaften um sie herum: „Ich denke, Unternehmen sind besonders motiviert, weil sie über die Vielfalt der Mitarbeiter auch eine Vielfalt der Gedanken erreichen können und ihnen das einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.“ Angesprochen auf Adeolu Adewumi sagt sie: „Sie und andere Bewohner von München, die weitab ihrer Heimat arbeiten, sind Teil eines sozialen Experiments, das die tausendjährige Gewohnheit infrage stellt, dass jede Person nur in den Teil der Welt gehört, aus dem die eigenen Vorfahren kommen.“
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Auch die Ordnungsliebe der Deutschen hat für einen Chinesen nicht nur Vorteile
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In der Münchner Allianz-Zentrale gibt es Mitarbeiter, die diese Gewohnheit, irgendwohin zu gehören, radikal infrage stellen. Man findet sie zum Beispiel beim chinesischen Stammtisch. Einmal in der Woche gehen etwa zwanzig Kollegen gemeinsam Mittag essen. Weil Chinesen gerne laut reden und es in den Kantinenräumen eher leise zugeht, trifft man sich zum Kaffee danach an Stehtischen im fensterlosen Automatenraum neben der Kantine. Gefragt, wo ihre Heimat sei, hier oder in China, antworten die meisten auf asiatische Weise. München sei eine sehr schöne Stadt, man habe hier sehr gute Luft, manche schwärmen von der Aussicht auf den Englischen Garten. Probleme, sich heimisch zu fühlen, habe man keine.
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Weizheng Chen äußert sich als Einziger etwas kritischer. Er lebt seit zwanzig Jahren in Deutschland, hat hier studiert und arbeitet seit elf Jahren für die Allianz. Sein Deutsch ist hervorragend, denn er liebt die deutsche Kultur und hält in China Vorträge über deutsche Komponisten. Die Frage nach der Heimat kann er dennoch nicht eindeutig beantworten: „Wenn ich in Deutschland bin, vermisse ich China und wenn ich in China im Urlaub bin, vermisse ich Deutschland.“ Zur deutschen Ordnungsliebe hat Chen eine besondere Beziehung. Einerseits schätzt er sie im Arbeitsleben. Andererseits bekommt er immer wieder deren unangenehme Seite zu spüren. Auch nach zwanzig Jahren in München gehen seine Gesprächspartner selbstverständlich davon aus, dass er eigentlich doch nicht hierher gehört. In seinen Worten: „Mir begegnen immer wieder diese vier Fragen: »Wie heißen Sie? Woher kommen Sie? Warum sind Sie nach Deutschland gekommen? Wie lange wollen Sie noch hier bleiben?« Aus asiatischer Sicht ist vor allem die letzte Frage sehr unhöflich.
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Und wohin wird das Kind von Adeolu Adewumi gehören? Das Kind einer Nigerianerin und eines Türken, geboren in München‚ aufgewachsen - vielleicht — in Istanbul. Womöglich sollte die Allianz irgendwann über eine weitere Änderung ihres Emblems nachdenken: vom deutschen Adler zum Zugvogel.
Ende Auszug SZ-Artikel.
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Hier ein Foto davon:
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Der Artikel hat *mich sofort angesprochen, schon weil *ich Selbst jahrelang für die Allianz gearbeitet habe. Ist aber schon länger her.

Kurz zurück zum Beginn:

Die Veränderung der Veränderung, ist es das, was in Uns geschieht, denn *ich muss eine kleine aber vielleicht "SpielEntscheidende" Änderung hier einbringen: wir Menschen sind NICHT dieJenig-Es, die die Unabhängigkeit und die Loslösung, Abstand-Vergrösserung (Emanzipation) von den Prozessen der Evolution wollen, denn das würde ja ein Wollen voraus setzen, aber bisher wissen Wir ja {noch} nicht mal, das Wir etwas wollen können.
Nein, wir sind ein Teil dieser Evolution und in uns Menschen oder mit uns Menschen wird jetzt mal ausprobiert, wie eine kleine Verweigerung der evolutiven Prozesse wirkt.
So kommt *mir hier bis Jetzt dieses Geschehen vor.

Eine herrliche Grundlage für Diskussionen.
Aber vielleicht bin *ich ja auch das Letzte, das das erkennt?
UnWissend und blauäugig, wie *ich bin.
EsLeben Sie wohl.

{Na, das ist doch mal ein ganz harmloses Blog-Artikelchen. Was zum Himmel hat mich denn darIn so aufgeregt, oder besser danach? Bis auf die leise VorwurfsHaltung, kann ich eigentlich nichts endecken; und die leise VorwurfsHaltung schwingt in vielen Beiträgen mit, weil *ich eben auch mit einigem unzufrieden bin, was so in und durch uns Menschen hier so läuft und abläuft. Das kann und mag ich auch nicht verbergen, wenn *ich auch ganz klar fühle und somit auch weiss, dass Wir keinerlei Schuld dafür tragen. Aber irgendwie meine ich - wahrscheinlich bloss -, dass die VorwurfsHaltung nötig[t] ist, damit überhaupt eine Aufmerksamkeit entsteht, noch weit vor jeglicher VerÄnderung. Aber ahne bereits, dass das falsch ist, eben weil keinerlei Schuld vorliegt.
Ich weiss nicht, warum *ich hier bin und weshalb mir geschehen ist, was *mir geschehen ist und warum *ich tue, was *ich tue. Oliver-August Lützenich tut. Tuuuut! Fährt wie ein Zug auf vorgelegten Gleisen dahin. Schwache Metapher, ich ahne es. Und ich ahne, dass diese Fragen nicht zu beantworten sind, auch wenn sie gestellt werden können. Somit ist klar, dass es auch Fragen gibt, die NICHT auf einer vorgelegten Antwort beruhen; wie *ich hier ja schon öfter behauptet hatte. Warum das DaSein ist und Was ES tut, was ES tut, fehlt also jegliche Antwortmöglichkeit, oder?
Was täte dieses Wissen auch mit Uns? Mir ist manchmal so, als hülfen auch die wahrsten Erkenntnisse also Antworten Nicht weiter. Wenigstens nicht sofort. Na, dann warte *ich eben noch ein wenig auf Später.
Den Leses wünsche *ich einen schönen ersten Advent und einen angenehmen Dezember.}

Dienstag, 19. November 2013

Grenz-Werte

Hoffentlich erschreibe Oliver-August Lützenich hier nicht allzuviel Falsches und Fehlschlüsse hinein, das wäre *mir etwas peinlich, weil ... ich gerade entdeckt habe, dass *ich in dem Beitrag "Kunst-Grenze" im Verantworten-Blog den Preis des Triptychons von Francis Bacon auf die fast unwirkliche Summe von 142 MILLIARDEN US-$ geschraubt hatte, statt der daneben fast schon geringen Summe von 142 Millionen US-$, die es wohl wirklich gekostet hat; und hier unten, in dem Beitrag LoGotomisch, habe *ich eine Gleichung falsch angegeben; *ich schrieb: das Wirklichkeit enthält die Kunst.
Was falsch ist. Denn, *ich behaupte ja auch, die Kunst ist solange Kunst, wie sie NICHT Wirklichkeit ist, dass also die Kunst (die Künstlichkeit) dann verschwindet, wenn sie Wesentlich ist. Und wenn *ich das so formuliere, dann ist selbstverständlich die Kunst Nicht Inhalt von Wirklichkeit, sondern eine Zu-/BeiGabe. Die Gleichung sollte also lauten: DaSein = Wirklichkeit + Kunst.
Aber ist es nicht auch künstlich, die Kunst von das Wirklichkeit zu trennen? Die Vision von das Tatsache, das Zukunft vom Jetzt. Das Orangenfleisch vom OSaft, den Eiswürfel vom Whiskey, die Hefe vom Bier, die Kunst von das Wirklichkeit?
Die Schwierigkeit Grenzen zu erkennen.
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Grenzen
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Bin Oliver-August Lützenich an das Haut zu Ende? Ist das persönl*iche Haut [m]eine Grenze? Wie nah oder weit reiche *ich, wie weit reicht das Einfluss von *mir? Ist das Tod die beste Definition? Ist es das Anfang? Von *mir, oder sogar das Beginn dieses DaSein, ist das die "totale", die vollkommene Grenze, die von Nichts oder Etwas mehr überwunden, überschritten oder sonstwie hinter ein-Es zurückbleiben kann? Hält also das DaSein oder auch das SEIN eine unverrückbare Grenze bereit, oder ist ALLES und JEDES erweiterbar?
Es ist, wie schon viele Menschen vor und neben *mir bemerkten, je näher ein-Es an Etwas oder ander-Es heranforscht, umso mehr löst E-s ich auf und wird un-definierbar.

Je weiter ein Mensch das Niveau, in dem Mensch Es[Tod]Lebens-Fertig ist, also die Ebene verlässt, in der Unsere Gefühle wirken und Unser Gespür wahrnimmt, und somit die Kraft der Trägkeit verlässt, die das Wirklichkeit und das Kunst brauchen, um zu erblühen, je mehr verschwinden jegliche Grenzen, jegliche Gestalt, jegliche WEITE und jegliche Nähe. Es ist, als sei: Was ist?; an Bedingungen geknüpft, an Grenzen, an Regeln. Die "ausserhalb" verschwinden. Und das, obwohl ALLES und JEDES, also auch alle dazu nötigen Regeln und sonstigen Bedingungen, aus dieser "Grenzen- und FormLosigkeit" (= SEIN) entnommen werden müssen, weil woher sonst sollte das ALLES und JEDES herkommen.

In diesen Betrachtungen merke *ich auch immer mal wieder, dass *ich mit dem Denken und den Erkenntnissen und wohl auch mit den Gefühlen und dem Gespür, so DaZwischen bin, so zwischen der gefütterten Unbedarftheit und der grossbürgerlichen Intelligenz, der rohen Unwissenheit und dem unerschütterlichen ErkenntnisReichtum. Mittendrinn.
Links lockt die enorme Belesenheit und voll bewusste EsLebendigkeit und rechts zerrt das Trägheit - oder auch die Unerträglichkeit - und bietet beharrlich mit dem Vergessen mit. Und *ich es[Tod]Lebe so DaZwischen und werde mal von der Vergesslichkeit verführt oder vom Wissen weiter gelockt. Und dieses Spiel geht nun schon seit Jahren so, die längeren Leses kennen das ja schon. Meine Schwankungsbreite oder -Weite ist ziemlich deftig, und da das so ist, im Alltag, fliesst das auch in diese Texte ein. Mich wundert, dass die Leses das interessant finden, vielleicht auch kurios oder gar witzig, aber *ich lese ja auch so manche Texte, obwohl sie eher von Rechts dargereicht werden. Manche Menschen sind schon so WEIT, dass Alles, was diese Menschen wahrnehmen und fühlen von Rechts kommt, von Links kann schon nichts mehr kommen, weil weiter Links geht einfach nicht mehr. Ist das jetzt schon wieder Unbedarftheit?

Nein, *ich gebe gerne zu, das diese Betrachtungen hinken, weil es ja auch noch andere Richtungen gibt: oben, unten, vorne, hinten, links unten 72 Grad, rechts oben 19 Grad nach vorne gebeugt, ... alles in das mehrdimensionales RaumZeit.
Wo ist also das DaZwischen, in dem *ich seit Jahrzehnten schwankend fest hänge oder klebe? 

Kann ich noch Glauben?
Wenn *ich wissen kann.

Beschaue *ich ein anderes Tier, zum Beispiel einen Hund, dann erkenne ich auch *mich, wenn ich dieses andere Tier beobachte, beobachte ich auch *mich. Seltsam?
Unbedarfte Treuherzigkeit oder rüpelhafte Launigkeit oder gar schreiende Bissigkeit und dann das fast stete Schwänzeln.

Menschlichkeit ist Tierlichkeit.
Klar, dass *ich die längeren Leses mit der bestimmt schon einhundertsten Erwähnung dieser Selbst-Erkenntnis langweile oder sogar abstosse, die Tendenz jedoch, die *ich DaZwischen erahne, ist die Entwicklung wegg vom Tier-DaSein und den engen Grenzen, die jedes Tier ist. Somit auch das Mensch.
Welche Regeln, Kräfte und Substanzen hüllen ein Tier ein?

Diese Antwort gilt es doch wohl auch zu klären. Warum sonst forschen Tiere, auch Menschen, in das Selbst hinein und DrAussen herum, mal von der reinen Selbst-Versorgung abgesehen, die Selbst-verständlich die erste DaSein-Pflicht jed-EsLebens ist, weil ohne den Selbst-Erhalt gibt es keine Forschung nicht.

Kann *ich also formulieren, dass die Kunst das Bereich des DaSein ist, dass neben dem Selbst-Erhalt Pflicht ist? AllEs und All-Es ist auch Kunst. Die Leses kennen *mein fast ungläubiges Staunen und die Bewunderung manch-EsLebens, zum Beispiel der TarnKunst von FangSchrecken (Gottesanbeterin), die von reinstem Weiss, bis grellstem Farbenmix, alles aufbieten, um den Selbst-Erhalt zu sichern.

Was bietet das Mensch auf, um das Selbst-Erhalt zu sichern, weil Tarnung brauchen wir inzwischen k[aum]eine mehr und zum [Fr]Essen haben wir eigentlich auch genug, es gibt (im Tier-DaSein?) nur ein Organisations- und Verteilungs-"Problem"?
Maschinen? Prosa? Poesie? Kino? Theater?

Was wäre die Fortentwicklung des Tier-DaSein?
Oder auch die WeiterEntwicklung Dessen?

Was gäbe es abzulegen, was ist aufzunehmen, damit das Tier aus dieser Enge herauswächst. Vielleicht stimmt ja in diesem Zusammenhang das Bild mit der Geburt, das *ich bereits in dem Beitrag "Glaubens-Dialog" im Verantworten-Blog erwähnte?

So sind wir vielleicht AllEs und All-Es in einem DaZwischen-Stadium, nicht nur *ich hier, obwohl *ich auch in einem DaZwischen im DaZwischen-Stadium sein könnte?
Jetzt bin *ich verwirrt.

Die Zukunft, die *ich hier erahne, hat auf jeden Fall bisher keine Entsprechung mit irgend Etwas, das *mir bisher in das Wirklichkeit und in/aus der Kunst angeboten wurde. Alles bis Jetzt nur ermässigte Fortsetzungen des Heute, oder gar Gestern. Und Zukunft ist für *mich hier weiter wegg als nächstes Jahr oder auch 10 Jahre.

Vielleicht ist ja genau das ein Problem in *mir, die Jetzt-Flucht?
Aber das betrifft ja uns Alle, mal mehr mal weniger. Das ist ja wohl der Ansatz der NeuGier: die Unzufriedenheit mit dem aktuellen DaSein?
Die Versorgung mit Mitteln für den Selbst-Erhalt, das ist die Tätigkeit des Wirklichkeit, was daneben noch an RaumZeit verbleibt, nutzt die NeuGier (Kunst?).
Und wir Menschen haben inzwischen eine Menge Neben-RaumZeit erhalten. Von? Und Warum? Oder sind diese Fragen unbedarft?

Irgendwo muss doch eine Grenze sein? 

Was soll ein-Es denn sonst noch locken, wenn ein-Es Alles abgegrast und umgebaut hat, im Innen und auch im Drummherum, als eine Grenze dessen: Was ist?

Obwohl *ich hier natürlich noch weit weit wegg bin von einer Selbst-Grenze, von einer Grenze des Tier-DaSein, von einer Grenze des Mensch-Sein, auch wenn *ich manchmal schon Lust hätte, daraus auszusteigen. Kein Mensch mehr Sein, kein Tier mehr Sein.
Das Selbst-DaSein auszuweiten in ungeahnte Dimensionen, in eine Freiheit und eine Freude, in das vielleicht sogar das Leid, das nun mal immer dabei ist, mit Spass dabei ist. Aber nun bin ich erst mal noch Mensch. Und Leide etwas darIn, weil das Mensch darIn noch mehr Spass [er]findet, als Es mit das Freude anzufangen weiss.

Aber die Ursachen sind nun mal im Mangel begründet. Das Mensch arbeitet jedoch fleissig daran, das Mangeln (= Vergesslichkeit, Unachtsamkeit, Atemnot, Fantasie, Nahrung, Gewalt, RaumZeit, ...) mehr und mehr zu füllen, mit ..., Achtsamkeit zum Beispiel, oder "RaumZeit-Schiffen", oder anderer reichhaltiger und reichlicher Nahrung; und vielleicht sogar mehr Kunst, wobei *ich nicht weiss, ob die Kunst das Wirklichkeit dabei ab-/auflöst oder anders herum ein Schuh daraus wird?

Ist so eine Sache mit den Grenzen. Keine ist je fix gewesen und wird es vermutlich auch nie Sein. Gibt es überhaupt Grenzen, oder sind alle Grenzen Kunst?
Bitte.

Samstag, 16. November 2013

Dies-Da

Wenn Oliver-August Lützenich die Dokumentationen, Filme und Bücher Revue passieren lasse, die *mir aus und von der erdmondlichen Natur erzählt und berichtet haben, dann sinke *ich auf die Knie. Von Grzimek, über Sielmann, ..., bis David Attenborough und David Malone, vom einfachen Zuschauen beim erLeben des DaSein, bis in die kleinsten Details der FunktionsWeise der Körper (Biologie, Bionik; Chemie, ...) und des Handelns mehrerer Körper (Soziales, Solidarisches, ...) im DaSein. Noch tiefer hinein, bis in die Interaktionen des Substrats, das das Materie und das RaumZeit bildet, in der die Formen des Materie in Bewegung sind, bin *ich vollkommen platt. Es ist mehr als ein Wundern und Staunen, es ist pure Überwältigung.

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Knusper-Knusper-KnHäuschen, am Kreuzberg.
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Was bedeutet es, zu begreiffen: Was ist?



Also bin ich ein ErLebeWesen aus ?, aus Materie und dem, was die "Materie" im AbLauf von hunderten und aberhunderten von Zilliarden von RaumZeit-Momenten geformt hat.

Und was nehme ich davon wahr?

Da spüre (tasten, riechen, schmecken, ...) ich an und in die ErLebendigkeit hin-ein und bekomme dabei nur sehr wenig davon und darum herum mit, vielleicht, weil mir die Instrumente fehlen, vielleicht, weil mir die ErKenntnisse zur Erklärung und Auslegung (Interpretation) des wahr-genommenen fehlen, vielleicht auch, weil das DaSein diese Form der Offenlegung des Innen und Aussen nicht wünscht. Verwünscht.
Könnte ja sein?

Wobei *ich da gewiss bin, dass diese Ein- und Umsicht gewünscht ist, woher stammte sonst das Interesse dafür, woher käme denn dann die in Jed-Es von Uns eingebaute NeuGier, wenn nicht vom GrundAufbau her. Aber kann natürlich auch sein, dass das Interesse erneut nur ein Zufall und eine vorübergehende Laune des DaSein sind, bei den RIESIGEN WEITEn des RaumZeit!; oder auch eine der Wahrscheinlichkeiten, die darin auserLebt werden (können)?

Ich spüre so hinein in die ErLebendigkeit und ... Wow! Wahnsinn!? Schon alleine der Aufbau einer Zelle ist für einen UnWissenden wie *mich ein Mirakel. Und so etwas ist - oder könnte sein - blosser Zufall, oder die blosse AbArbeitung von statistischen Wahrscheinlichkeiten; eines Aufbaus und der Funktion und der Interaktion der GrundBestandteile und Kräfte des DaSein? Könnte sein.

Trotzdem spüre ich also hin und hinein und kann nur schweigen.
Vielleicht könnte *ich auch Grinsen oder gar Lachen, weil es so wundervoll, so grossweisig und so enorm Viel und Reich und WEIT ist, allein, *mir fehlt (noch) der Platz dafür im Innen, die Worte dafür, der Mut dafür.

Da wird die Kaulquappe zum Frosch, die Raupe zum Schmetterling, und auch das Mensch entsteht aus EINER Zelle, die den Wandel zu Allem, das auch *ich hier bin, schon in und mit der Haut enthält.
So war auch *ich hier mal eine einzige winzige Zelle: eine Zygote, die Verschmelzung zweier Gameten. KeimZellen.

Und Jetzt bin *ich 1,82 Meter und 75 Kilogramm und laufe Selbst-ständig herum.

Ohne dass ich dabei irgendwas besonderes tun bräuchte. Obwohl?
Irgendwas zum Einnehmen braucht das ErLebewesen schon ständig, von den Molekülen der "Luft", zu denen des Wassers und denen der Nahrung und der Nahrungsergänzung (ist Eiscreme Nahrung oder -Ergänzung?). Und diese EinNehmungen müssen erst mal besorgt oder gefangen und zubereitet werden, Heute kann das alles schon vor dem Supermarkt erledigt werden, das Mensch ist inzwischen zum Aufwärm-Es oder auch Erhitz-Es geworden, der Mikrowelle und den Maschinen der Hersteller sei Dank. Oder?

Also ist Mensch zum Erhitz-Es geworden, oder auch zum Kühl-Es geworden, je nach Bedarf der EinNehmungen. So einfach ist das inzwischen. Die Luft wird rauf oder runter gekühlt und erhitzt, das Wasser wird zum Tee erhitzt oder zum Drink gekühlt. Das Nahrung kommt aus dem Ofen, nach dem es im Kühlschrank auf den Verzehr gewartet hat.

Das ErLeben ist einfach.
Das war es im Grunde immer schon.
Das DaSein stellt das Futter und ebenso die Futter-Es oder die Verfütter-Es, in ausreichendem Másse zur Verfügung. Kein Wunder, dass schon bald nach der ersten Aufklärungs-Phase des Menschheit das Schlaraffenland entdeckt wurde, nicht erst von Pieter Brueghel dem Älteren (1566).

Aber, wie das mit der Wahrnehmung eben so ist, zumindest *ich hier nehme es noch nicht wahr, obwohl ich zumindest schon davon weiss, oder es erahne, aber irgendwie ist das Mangel noch geiler, heizt die Entwicklung und den Wandel an. Die Fülle würde Uns mürbe machen, faul, krank, kurz und wegg, also schuf ?, oder war es doch nur eine Wahrscheinlichkeit, das Mangel-Sein,
Von das Philosoph-Es auch als DaSein [v]erkannt. Muss SEIN.

Aber ich fing an mit dem Niederknien. Die unfassbar und unerklärbar erstaunlichen Fertigkeiten der Entstehung und ErHaltung des ErLebendigkeit. Das ErLebendigkeit ist unfassbar! Ich weiss ja nicht, ob die Leses schon mal hingespürt (z.B. gesehen) haben, wie ein Samenfaden zum Ei schwänzelt und das Ei auf macht zur Verschmelzung und dann auch weiter verfolgt, wie diese erste Zelle einen Nistplatz sucht und meist findet und in ein-Es anderes heranwächst und zum Beispiel zu Ärmchen und Beinchen und Därmchen und Hirnchen gedeiht. Aufregend ist das. Sehr aufregend, dabei zu zu sehen, wie ich entstanden bin.

Und wie wenig ich brauche, um diese Feinheit und Komplexität und Grossweisigkeit zu erhalten. Meist reicht dazu nur etwas Bewegung in der Umgebung herum, schon ist Alles Da, was ein-Es so braucht, um zu erhalten, was ein-Es ist. Wir sind schon ziemlich glückliche Wesen hier, oder?
Haben nichts zu Unserem DaSein beigetragen, weil Wir noch viel zu unWissend dafür sind, noch, und brauchen auch zum Selbst-Erhalt meist kaum etwas zu tun. Vielleicht gibt es ja in einem anderen DaSein richtig schwer schuftende Wesen, die wirklich zu Allem und Alles einen Beitrag und eine Handreichung tun müssen und dabei weniger reichlich versorgt sind, als Wir hier?
Sogar wenn von ein-Es oder Etwas nichts mehr DaIst, hat "unser" DaSein dafür gesorgt, dass Wir recht-RaumZeit-ig die Techniken erhalten (erfinden?), die für einen gleichwertigen oder sogar noch besseren Ersatz sorgen. Denn, was ist schon das ErdÖl im VerGleich mit der Energie, die in allen Bewegungen, auch denen des Sonne stecken und den "Produkten", die aus Materie mit der nötigen Technik zu erschaffen sind. Die Nanotechnologie und einige andere Techniken lassen mich hier grüssen; sie sind stark im Kommen, also bleiben Sie mir bitte mit dem 3D-Drucker vom Leib, bestenfalls ein ZwischenDing, mehr nicht, wird zwar der übliche Hype darum gemacht, wie um so vieles, was längst vergessen ist, aber die Techniken zur Beeinflussung und geplanten Zusammenstellung von Atomen oder sogar dessen Grundbestandteilen braucht keinen Drucker. 

Gestern sah *ich noch einmal eine Dokumentation zu den Metamorphosen des ErLebendigkeit, und *mir war nur ein einziges Staunen möglich, mehr nicht, denn, schon war nur noch glubsch-äugige Fernsehung möglich. Wie ein winzigstes Wimperntierchen zum SeeIgel verwandelt wird, von den Kräften und Erfordernissen des DaSein, war ... Wow!

Und danach kam eine Sendung mit Kunst.
Und das Glubsch in den Augen war wegg.

Beste Kunst!
Aber mit *mir hier, fehlt jeglicher VerGleich.
Das ErLebendigkeit ist keine Kunst, kein Kunst-Werk.
Das DaSein ist keine Kunst, auch wenn Es inzwischen auch Kunst erzeugt, so ist das, was die Kunst erzeugt, ohne Kunst, ohne Künstlichkeit.
Das Mensch ist keine Kunst.

Aber die Tendenz der Kunst geht immer weiter in Richtung Wesen, in Richtung Wirklichkeit, das würde bedeuten, dass die Kunst am Schluss Wirklichkeit ist; und somit keine Kunst mehr.

Wie kann *ich jemals wieder vor, in oder an einem Kunst-Werk staunen?
Oder ist das Staunen nur für und in der Kunst noch möglich, weil das ErLebendigkeit das Staunen längst überwunden hat. Das DaSein trägt das Staunen noch mit herum, ist aber Selbst ein Ergebnis der Beendigung des Staunens, vor dem Erwach{s}en.

Oder bewerte *ich das falsch, könnte doch sein?

Noch ist das Staunen in *mir präsent, und ich tue es auch noch ausgiebig, aber die Wirklichkeit und darin auch Wir Alle, wir erdmondlichen ErLebewesen, sind nicht mehr erstaunlich für *mich.

Noch ist dies Kunst.
Wann ist Dies Da?

Sonntag, 27. Oktober 2013

Leses-Brief

Darf ich Ihnen einmal - nur kurz - etwas bildhaftes und phantastisches zumuten? Ja? Danke.

Die Leses giessen hier eine kleine schwache Pflanze.
Die Tropfen, mit denen die Leses den hier werkelnden Schreiberling, also *mich, hier begiessen, ist Ihre Aufmerksamkeit, Ihr hinlesen und wiederhineinklicken in diese Blogs. In Abwandlung eines alten Werbespruchs: Tropfen für Tropfen Qualität. Sie sind die Tropfen. Und *ich bin das Begossene. Kein Pudel, nein, ein-Es, das die "Tropfen" geniesst. Könnte manchmal etwas mehr sein, aber ...

Was weiss *ich schon, was *ich mit einem Mehr anfangen würde, vielleicht wäre das Mehr dann wie ein Sturzregen, das mich niederdrücken würde; ich, klatschnass an die Erde gedrückt; vielleicht wäre das Mehr aber auch warm und voll mit guten Wünschen und ich fange zu spriessen an, Himmelhoch und sattgrün, mit einer blassblauen Blüte an den Stengeln und violetten Samenkapseln mittendrinn, die ich dann lustvoll weit über die Ebene verstreuen kann, wenn ich mag, aber genug der Farbspiele.

Diese Idee kam auf, nach der internen Frage, ob diese kommentarlose Ruhe, die die Leses mir hier gönnen, für *mich vielleicht sogar vorteilhaft ist, denn, was weiss *ich, wohin die Schreib- und DenkRichtung geleitet worden wäre, wenn die Leses hier tätlich einschreiben würden, was Ihnen so beim hinlesen abgeht?

Vielleicht was gutes, ein *mich befruchtendes Samenkorn vielleicht, oder aber auch mal was schlechtes, eine zackige Widerrede, ein feuriger Aufschrei des Entsetzens "über" *meine Wortwahl oder die krummen Ideen, die *ich ja doch nur bisher von ander-Es zusammen "geklau[b]t" habe.

Also, was sollte *ich vor Kommentaren bisher Angst haben, wo die Kommentare doch nur Grössen oder Kleinen treffen, die längst verstorben sind oder weit wegg dahinerLeben, ohne *mich zu kennen?

Du liebes bisschen, so viele Sätze nur um zu schreiben: Sie strengen *mich an! Und, das ist gut so, oder vielleicht nicht?
.
Das Wandern ist des Autors Lust.
Ein Genuss, oder?
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Aber jetzt mal ernsthaft: Das DaSein ist ein Sterben in langsamster Bewegung.

SlowMotion vom AllerFeinsten.
Vom Leben ist die Kraft (Zeit?) genommen, vom Tod (Raum?) kommt die WEITE, die Kraft aufzunehmen, weil irgendwo muss die ganze Kraft ja wohl hin.

Die Langsamkeit des Dahinsterben ist für Uns Irdischen kaum ermessbar. Können Sie mit dem deutschen Begriff "Zeitlupe" irgendetwas vernünftiges anfangen? Also mir fällt das von Benutzung zu Benutzung schwerer.
Was (Frau + Mann + anderes Geschlecht oder auch keines = Was) ist das denn eingefallen?
Für verlangsamte Bewegungen den Begriff Zeitlupe zu wählen. Völlig daneben!
Aber das könnte ich ja auch für den Begriff Sonne fragen. Was ist das Begriff Sonne, für den Stern eingefallen, das uns Irdische und noch ein paar andere Planeten fast täglich bestrahlt (ich denke da besonders an die vielen Nordländer, die jetzt schon wieder eine monatelange Finsternis ertragen müssen.) und mit reichlich Energie (Zuwendung) in Form von Wärme und Licht versorgt. Oder, warum nennt das Mensch seinesgleichen Mensch? Wenn ich das Begriff mehrmals spreche: Mensch, Mensch, Mensch, Mensch, Mensch, ... bekomme ich mit der RaumZeit Zahnschmerzen. Verzeihen Sie bitte, aber ...
Gut, lassen Wir es doch dabei, ist ja egal, oder?

Das DaSein ist ein sehr zögerliches Sterben.

Mit uns Irdischen mittendrinn, oder auch nur dabei, wie ein-Es möchte.
Und was soll nun diese Erkenntnis? Was fangen Wir mit der Zögerlichkeit an? Vielleicht die banale Hektik etwas herausnehmen, vielleicht erLeben Wir dann auch etwas länger, wenn Wir diese Tatsache in unser alltägliches Handeln einbeziehen?
Die Zögerlichkeit des DaSein steckt ja nun mal auch in uns Irdischen drinn, auch wenn Wir sie gerne immer wieder austreiben wollen, weil Wir sie noch nicht so richtig geniessen können, die Zögerlichkeit, die Langsamkeit der Vergänglichkeit.

Weil so Viele von Uns noch viel zu schnell dahinsterben. Müssen?

Aber vielleicht ist das ja nur ein Sonder-Eindruck von einem hier schreibenden Sonderling, der allzugerne öfter mal dieses Treiben etwas verlangsamen möchte, das hier herrscht.
Meine Empfindung ist die, dass Wir trotz der Trägheit - die wir Irdischen ja nun, wie AllEs und All-Es, auch vom DaSein abgenommen haben müssen -, viel zu unaufmerksam, abgedimmt und eingeengt durch diese kleine kurze und heftige ErLebendigkeit durchgeschoben werden. Uns durchschieben lassen. Nicht All-Es und AllEs, sehr wenig-Es erLebt sanft und offen und aufgerichtet dahin, aber eben nur wenig-Es.

Die Frage ist doch: Wie können wir ErdMondlichen die ErLebendigkeit verlängern, ohne Uns in Maschinen zu verwandeln?

Maschinen sind eindeutig langerlebiger, wenn sie gut gebaut und gewartet werden (von Wartungs-Maschinen), aber sind die Maschinen deshalb auch schöner?
Immer die Frage im HinterGrund: Hat das DaSein irgendeinen Sinn oder gar Zweck?
Wenn weder das Eine noch das Andere, dann auf gehts, lasst Uns Maschinen bauen und wenn die eine Weiterentwicklung und Fortsetzung maschinell schaffen, dann könnten Wir langsam abdanken, weil, hat ja eh keinen Sinn und Zweck Da[zu]Sein.
Aber zurück ins Hier und Heute.

Und was mach *ich dann, wenn ich nicht mehr am Mensch-Sein herumschreiben kann und mag? Um mich *Selbst kümmern, vielleicht. Wie geht das?

Das Selbst aus dem Mensch-Sein herausnehmen. Tja, wenn das so einfach wäre. Aber ich könnte ja auch ganz einfach mal zufrieden sein, so wie es ist und aufhören mit dem ganzen ein-Es und k[aum]ein-Es und ander-Es und mehr-Es und AllEs und *ich und ...

Das irdische Geschehen ist ein Zustand im zögerlichen Wandel.
Das irdische Geschehen ist ein träges Sterben, ein Dahinsterben in absoluter Langsamkeit. So ist das Empfinden eines DaSein-Partikels, weil, ein "Wesen" ausserhalb des DaSein bemerkt das DaSein vielleicht nicht mal richtig: Platz!
War da was? Und wir Hier erleben Billionen mal Billionen mal Billionen mal Billionen ...
Und Wir könnten diese Langsamkeit und Zögerlichkeit des Dahinsterben doch geniessen. Das weiss *ich doch auch nur, weil es immer auch ein paar ErLebewesen gibt, die diesen Genuss schon erleben können, wenn auch die Meisten dabei bisher nur zuschauen dürfen. So ist das DaSein eingeteilt.

Und Wir könnten diese Langsamkeit und Zögerlichkeit des Dahinsterben doch Alle geniessen. Schliesslich ErLeben Wir das auch Alle aktiv und reaktiv mit, allerdings noch, ohne darIn einzu[be]greiffen. Wir treiben so dahin, mit das RaumZeit.
Das RaumZeit hält dabei schön still, mischt nicht ein, in das Geschehen, hält bloss einen RaumZeit-Partikel nach dem anderen hin, ohne MitBestimmung oder sonstige Vorgaben. So empfinde *ich das bis Heute.

Komisch, aber manche Erkenntnisse, die *mir sehr bewegend und wichtig sind - und auch einigen Ander-Es -, wurden schon vor Jahrhunderten gefunden oder auch entschlüsselt, ohne dass diese Erkenntnisse etwas bewegt haben. Sie sind Da, ohne Nutzwert, bisher.
Baruch de Spinoza hat das Mensch schon ziemlich gut erkannt. Ohne Folgen. Und Er war ja beileibe nicht der Erste. In Nietzsches Werken steckt jede Menge Selbst-Erkenntnis, ich gebe zu, etwas überlagert von allzuviel Missmut und auch Schmerz, trotzdem jede Menge. Folgenlos. Sokrates, folgenlos. Buddha folgenlos. Und *ich schreibe hier nicht von Starrummel und Heldengetue und sonstigen Masslosigkeiten, die diese Menschen schon zu ErLeb-RaumZeit-en oder auch erst danach erleiden mussten, und das jeweils die Leistung und Erkenntnisse dieser Menschen wegggedrückt oder so überhoben gemacht(!) hat, dass an Gewinn für das Ganze nichts (was sehr wenig ist) mehr übrig liess.

Sokrates lehrte Bescheidenheit, Aufrichtigkeit, Konsequenz und Geduld. 

Es braucht wohl kaum einen Hinweis, dass all das kaum zu finden ist im Menschen. Ein sehr seltener Genuss.

Nietzsche vermass unser Potential und die mögliche WEITE von Gefühl, Gespür und HandlungsKompetenz. Ein mehr als seltener Genuss.

Die Masse jedoch ist nicht vermittelbar.

Bisher ist jeder Versuch der Massen-Aufklärung und der Gleich-Wertigkeit im DaSein im Keim erstickt worden. Von Was?
Nicht von Menschen. Nicht von Menschen, die das unterdrücken wollten, oder verhindern. Nein. Wenn *ich da auf irgendein-Es - oder auch ein Gruppe - zeigen würde, wäre das eine Unverschämtheit, eine Falschheit.

Vielleicht, weil wir Menschen für diese Ahnungen von den enormen Möglichkeiten und dem immensen Potential, welches das DaSein ist, das im DaSein enthalten ist, also auch in uns Menschen, noch nicht reif sind?

Vielleicht, weil eine jede WeiterEntwicklung auf die richtige "Zubereitung" wartet, vielleicht, weil jede WeiterEntwicklung einen besonderen BodenZustand braucht, um darIn zu [er]wachsen, vielleicht, weil die WeiterEntwicklung einen Dünger braucht, der erst die Planze WeiterEntwicklung zum Blühen bringt?
Und all das ist vielleicht noch nicht vorhanden, was uns Irdische aus dem blossen treiben, dem dahintreiben durch die RaumZeit herauslöst.
Sei es eine Technik, sei es eine Anzahl, sei es eine Konkurrenz, sei es eine Bedrohung, die Uns noch abgeht, damit Wir abgehen, wie Nachbars Katze, wenn der Dosenöffner knirscht?

Noch treiben Wir es so mit-Einander, wie es früher immer war, vielleicht ein wenig abgedimmt inzwischen und mit etwas mehr Variabilität im StellungsSpiel (denken Sie dabei ruhig auch an das Fussball-Spiel), aber im Grunde treiben Wir einfach so dahin.

Hektisch und mit masslosen Einschätzungen des Wirklichen.
Ständig höre und lese - also spüre *ich - hier: "unheimlich gross/klein/irgendwas", oder "unglaublich irgendwas", oder "wahnsinnig! irgendwas"; und anscheinend ist es irgendwie gut, wenn irgendwas "cool" ist, ob das nun kalt oder kühl oder toll oder einfach nur gut bedeuten mag, ist dabei egal, es ist eine leiblich schmerzende (wenn auch noch fast unbemerkte) Masslosigkeit.

Aber gut, Sokrates wartet genauso noch auf Erfüllung oder Umsetzung der Emanzipation vom herumtreiben, auch des Menschen und des ganzen irdischen Drummherum, wie auch Francesco Petrarca, ein Zitat von ca. 1336: "Und es gehen die Menschen zu bestaunen die Gipfel der Berge und die ungeheuren Fluten des Meeres und die weit dahinfliessenden Ströme und den Saum des Ozeans und die Kreisbahnen der Gestirne, und haben nicht Acht Ihrer Selbst."
Auf was wartet das Mensch, bis Es mehrfach Selbst ist, statt einfach getrieben zu werden? Vielleicht auf eine Einladung von ? Oder auf eine bestimmte Technik, oder ...

Derweil werden die Schulen und die Kunst immer ärmer; Ausnahmen bestätigen die Regel.
Und das Morden und die Armut und der Sexismus und die Unaufmerksamkeit und ..., all das andere unnötig Schmerzhafte und DaSein-VerLeid-ende treibt weiter so dahin.
Das Freude kommt bisher immer zu kurz, das kann mit das einfache herumtreiben wenig anfangen, Es braucht bestimmte Umstände, um zu erblühen und das hat das Mensch bis Heute nicht ge- und erschaffen können, weil ...
Es einfach so herumtreibt im DaSein.
Ohne viel Selbst-Sein, was
das Freude braucht.

Soooo gerne, hätte *ich hier eine Idee, uns Menschen eine Veränderung schmackhaft zu servieren, dass dieses erbarmungslose Wettbewerbs-Treiben auflöst, in einen aufrichtigen Umgang im MitEinander ... und so weiter und so fort, Sie kennen meine Vorstellungen ja bereits.

Aber Oliver-August Lützenich ist Ideenlos.
Also treibe auch *ich hier es einfach noch weiter so.
Dahin. Das RaumZeit hält brav die Bewegungen hin.
Und das DaSein schiebt Uns dahin, wo Es gerade will.
Das Einzeln-Es wird bis Heute nicht befragt, in Masse.
Ein Geschiebe und Getriebe, mei, was willst machen?

Was für einen Platz hat das Sprache[n] in und zwischen den ErLebenWesen, was für eine Funktion hat das Sprache[n] im DaSein? Eine Hemmende vielleicht?
Aber das Sprache[n] könnte auch eine befreiende Funktion entwickeln, oder schon sein?
Das teste *ich jetzt weiter aus, seien Sie gewiss. Ohne Zweifel.
Bitte.
.