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Dienstag, 27. Mai 2014

Selbst-Bekenntnisse und eine Rede

Und wenn *ich dann Bekannten und Freunden meine Texte, mit meinen Wahrnehmungen, Einfällen und Schlussfolgerungen / Erkenntnissen und Aussichten / Wünschen zeige, dann verhindert nur deren Zuneigung und mehr, dass Sie mit dem Finger an die Stirn tippen und dabei den Kopf schütteln.

Schön!

*mir ist inzwischen klar, dass *ich das innere wie das äussere DaSein etwas anders wahrnehme und in Folge dessen auch anders bewerte, als mein Umfeld.
Aber *ich weiss von einigen Künstlern, Philosophen und Journalisten, die eine ähnliche Wahrnehmung (Sichtweise) sind, und zu ähnlichen Bewertungen neigen.

Das ist beruhigend, sonst müsste *ich wirklich annehmen, *ich sei verrückt.

Derweil wäre *ich das sehr gerne:

verrückt und außergewöhnlich.

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Baerwaldstr. / Carl-Herz Ufer
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Bin *ich aber kaum. Warum?
Vielleicht, weil *mir der Mut fehlt?


Vielleicht, weil Euch ander-Es, das Verlangen nach mehr und weiter, als im Schneckentempo durch das RaumZeit geschoben / getrieben zu werden, fehlt?

*ich weiss es einfach nicht.
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Am Mehringdamm
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Titel: WutRede

*mir geht mehr und mehr schmerzhaft in die Eingeweide, dass fast alle Menschen (*ich ganz klar mit eingewebt) zu fast AllEs und All-Es Urteile und Bewertungen raushauen, ohne dass Sie vorher VerGleiche aufgespürt oder sonstwie ermittelt hätten, und ohne wirklich fundierte und geprüfte Informationen einzuholen.

Alles immer nur ungeprüfte persönliche Befindlichkeiten, Anmassungen und Beleidigungen "über" (statt auf Augenhöhe und die verlangt nach persönlicher Gleichwertigkeit und wechselseitiger Informiertheit) Themen und MitMenschen und Mit-LebeWesen hinwegg, ohne wirklich etwas genaues davon zu wissen.

Wehe *ich oder ein Kompetent-Es fragt mal genauer nach, dann rappelts aber im "Gegen-über" (Sprache, du himmlische Wahrhaftigkeit, wenn ein-Es "dich" ernst nimmt), dann wird ge- und beschimpft und dann wird das Arroganzpferd herbei gezerrt und die Überhebung über gestülpt, oder einfach eingeschnappt das "Weite" gesucht.

Tja, alles normal. Ist so und war schon immer so.
Was regst dich auf *?
Vor Allem, da *ich ja auch so war, und manches mal noch so bin, und Urteile rausschmeisse, ohne geprüft zu haben, einfach so, aus einem Gefühl herin.
Wie auch sonst? Wo *ich doch so wenig, von soooo Vielem weiss, noch soooo Ahnungslos bin.

Aber ..., je mehr *ich darauf achte, dass *meine Urteile, Meinungen und Bewertungen einigermassen solide sind und einer Überprüfung auch standhalten, umso mehr geht *mir, *meine alte "Haltung" auf die Nerven! Und damit auch die Natürlichkeit dieser Normalität.

Fast All-Es massen dem ich (dem persönlichen Selbst) die volle Urteilskraft zu, ohne darauf zu achten oder auch zu erkennen, dass diese volle Urteilskraft jede Menge vorheriger Eingaben / Influss und Erlebnisse und Prüfungen braucht, um zur vollen Entfaltung zu finden.
Dass also eine Meinung, ein Urteil, ohne all diese Vorbereitungen nur hohles Gerede ist.

Das Urteilen ist ein Vermögen, und wie alles Vermögen braucht es jede Menge Inhalt, Pflege und Verwaltungs-Arbeit, ansonsten bleibt es arm und kraftlos und wertlos, und meist ist es genau nur das; und das ist verdammt schade, bei dem Potential, das jedes Mensch dazu ist.

Meine Aufregung basiert auf der einfachen Tatsache, dass fast jedes Mensch inzwischen die Möglichkeit zur Informations-Beschaffung und -Sammlung hat, auch in den meisten Ländern um Europa herum, meist sogar kostenlos. Ohne dass jedoch aktuell die Vorsicht und die Rück- und Umsicht vorhanden ist, diese Erkenntnisse und Informationen auch zu besorgen und zu nutzen.
Vielleicht da diese Beschaffung, das Sammeln und das Lernen und das gefühlsmässig stimmige Bewerten, mit etwas Mühe verbunden ist?
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Grab - mal
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Und nun kommt die Entschuld[ig]ung, für all das persönl*iche Gejammer!

Warum [miss]handele ich so anEinander und mitEinander?

Weil auch die besten Forsch-Es und Politik-Es und sonstige Vorsprech-Es und sogenannte Berühmtheiten genau so sind. Urteile und Meinungen und Bewertungen, mal eben schnell absondern, ohne weiteres Kümmern um Stimmigkeit und Konsequenzen.

Weil k[aum]ein-Es einen anderen Weg und Umgang mitEinander aufweist oder darauf hinweist, aber vor Allem und fast zu hundert Prozent, weil wir es nicht einüben, von Kindesbeinen an einüben und vorgelebt bekommen, dass jede Aussage und jedes WertUrteil der genauen und geprüften VorArbeit und Information und passenden Interpretation des Fremd- und des Selbst-Erlebten bedarf.
Und kein einfach so, weil ein-Es irgendwas miss- oder seltener gefällt, oder Es einfach was zu sagen haben will, ganz nach persönlichem und aktuellem Gusto und Stimmung.

Wie viel Streit, MissStimmung, Trennungen, bis hin zu Gewaltausbrüchen und sogar Kriegen, basieren und sind entstanden und entstehen, wegen "einfach so mal gedacht, gesagt und geschrieben", ohne geprüftes und haltbares Fundament? 
Einfach aus einer Laune oder aus Provokations-Frust oder aus Neid oder Eifersucht oder Leidenschaft oder Überhebung oder Untertreibung oder Unterwerfung oder ... , irgendeinem sonstigen Gefühl herein und heraus.

Und wieviel Leid und MissStimmung würde vermieden, wenn wir Alle vorgelebt bekämen und lernten, dass Aussagen und die volle Urteilsfertigkeit der umfangreichen Vorbildung, Ausbildung und jeder Menge ausgereiftem Gefühl und ausgeweitetem Gespür bedarf, statt von genetischer Triebigkeit, von altbackenen Traditionen und billigen, weil alltäglichen und momentanen Launen dumm und klein gehalten zu werden?

*ich ahne, dass von unserem momentan üblichen und "natürlichen" Umgang, von all den Ungerechtigkeiten, der alltäglichen Korruption, den immer wiederkehrenden Krisen, den dummen Feindschaften und der tumben "KleinTierhaltung" ganzer Menschen-Teile, meist des weiblichen Teils, und vielen anderen Schmerzhaftigkeiten und Beleidigungen nur noch ganz ganz ganz, vielleicht sogar nichts mehr, übrig bleibt.

Und die längeren Leses wissen inzwischen, dass das Nichts für m*ich immer auch Etwas enthält, wenn auch meist wenig, oft nur ein-Es, m*ich, aber auch mal fast All-Es, bis auf m*ich.
Das schwankt, je nach Stimmung.
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*ich, heute morgen
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Da *ich gerade so schön dabei bin, m*ich ins abseits zu schreiben, kann *ich ja noch eins nachlegen, denn, wie sagt der Volksmund: bist du erst mal abgeschmiert, lebt sichs völlig ungeniert. Oder so.

Dieses anmassende BesserTier-Sein des Menschen geht *mir “tierisch” auf die Nerven! Derweil sind wir Mensch kein bisschen “besser” als jedes unserer Mit-LebeWesen. Wir Menschen sind lediglich anders, auf dem gleichen Niveau.

Dass wir Menschen andere Mit-LebeWesen essen, ist genauso wenig Grund für eine Besser-Stellung oder Besser-Seiung, wie unsere Maschinen, unsere Technik oder unser angehäuftes Wissen.

Was wir Menschen tun und entwickelt haben, ist bis Heute lediglich die Folge und / oder der Zwang von Notwendigkeiten, wie Umwelt-Bedingungen und Bevölkerungswachstum, und dem in uns vorhandenen und entwickelten Potential. Vom Menschen-Selbst kamen bisher nur blindes Folgen und / oder Nachhecheln der DaSein-Veränderungen.

Wobei eins klar ist, die Anmasserei “über” die Mit-LebeWesen ist eine vollkommen natürliche Handlungsart, das empfinden andere Spezies genauso oder ähnlich. Trotzdem geht diese Natürlichkeit *mir dermassen auf den Senkel!

Warum?
Weil es inzwischen unsere Entwicklung, z.B. eine befreiende Erweiterung aus dem blossen Menschentier-Sein behindert, wenn nicht gar verhindert.
Weil es uns schmerzhaft an eine überholte Triebigkeit bindet, an unnötige Abhängigkeiten und eine Auslieferung an fremde Gegebenheiten.

Wir haben jedoch längst, sowohl das umfassende Wissen und fast jede notwendige Technik, um aus dem blossen MitTier-DaSein aus-, nein, zu erwachsen. Nur *meine Meinung.

Und *ich bin unglücklich, weil unser enormes Selbst-Entwicklungs- und Selbst -Entscheidungs- und Befreiungs-Potential in diesem trägen MitTier-daSein verkümmert. Statt das menschliche Selbst weiter zu entwickeln, sind viele Menschen (Wir?) dabei, unsere kleinen Erfolge und Besonderheiten auf Technik und lebloses Material zu übertragen, fast zwanghaft und aussichtslos.

Samstag, 28. Dezember 2013

Sackgasse und eine Neurose

Fast alle Menschen würden das, was *ich hier so erschreibe und herausdenke als neurotisch bezeichnen, zumindest als ziemlich verschroben. Ja, ich vermute, fast Alle ausser mir bewerten das so. Was sagt mir das? Dass ich falsch liege, dass ich neben der Spur bin? Was ich auf jeden Fall merke ist, dass ich damit nichts erreiche; und die Leses wissen, das ist meist sehr wenig. Und das ist in meinem Fall bestenfalls Widerwille.

Das Aufmerksam machen und das zu mehr Aufmerksamkeit auffordern, die Forderungen nach mehr Wert auf Wissen und Gespür (also Aussen-Wahrnehmumg) und ebenso mehr Gefühl (also Innen-Wahrnehmung und Selbst-Erregung, inklusive der gesamten Trieb-Ausstattung. So definiere ich das wenigstens), statt fürderhin auf die alte Triebigkeit und engstirnige Selbst-Überforderung zu setzen; das bitten um eine weitere Öffnung der so natürlichen Egozentrik jeder - also auch unserer - Spezies, alles vergeblich.
Davon schrieb ich gestern bereits.

Stimmt das mit der Neurose?
Ja. Nur, ist das so falsch? Ohne mich zu wichtig zu nehmen, aber vielleicht bin ich einfach ein paar Jahr zu früh damit, und wir Menschen sind einfach noch nicht reif für all diese erweiterten Fertigkeiten. Fähig sind Wir dazu, das ist mir klar, sonst könnte ich nicht davon schreiben und es ebenso bereits erfühlen und einspüren. Aber vielleicht braucht es noch irgendein erdmondliches Geschehen oder sogar eine Katastrophe, damit wir Menschen ganz allgemein die Fähigkeiten zu Fertigkeiten aus- und einentwickeln? Und damit aus dem Tierreich erwachsen, aus der Vor-Bestimmtheit emanzipieren.

Es ist [m]ein anrennen gegen Mauern, oder das verirren in eine Sackgasse, was ich da tue. 
Das Mensch macht weiter so.
Beste Ideen und klügste Änderungen werden aufgeschoben oder gleich verworfen, es ist ein zähes Geschehen. Vielleicht muss das so sein? Vielleicht ist das gut und nützlich so. Für Was und Wofür, ist mir wohl bloss nicht bekannt.

Warum erwähne ich das Heute erneut?
Weil ich schon wieder einen Kommentar zum Netz-Geschehen unter einen SZ-Essay von Johannes Boie geschrieben habe, bei dem ich allerdings schon während des Schreibens erahnt habe, dass die SZ ihn nicht einstellen wird. Warum?
Die Leses werden es gleich wissen.
Hier mein Kommentar und der Link zu dem SZ-Essay:

Verzeihung Herr Boie, aber ich empfinde Ihre Anmerkungen und Wünsche als zu kurz geraten. Die aktuelle Netzorganisation ist ein komplettes Durcheinander und strotzt vor Redundanz und enormen Fehlern und Falschinformationen. Für einen logischen Menschen ist die aktuelle Struktur, Verbindungs- und Daten-Organisation {bestenfalls} ein Kleinkinder-Werk.
Meine Daten, also alles, was ich eingegeben habe und über mich gesammelt wurde, und ich meine wirklich Alles, also jeden Klick und jede sonstige Finger- oder Augenbewegung. Also eine Datenmenge in bestimmt schon Terabyte Grösse - und das ist natürlich im Vergleich mit bekannten Menschen winzig - ist auf tausenden Servern, in dutzenden von Datenspeichern und wahrscheinlich {auf} ebenso viele Ländern verteilt. Und in wahrscheinlich ebenso dutzenden verschiedenen SW-"Sprachen" und HW-"Architekturen" abgelegt und verschlüsselt.
Im DaZwischen-Netz bin ich total verhackstückt und vielleicht schon in dreissigfacher Version oder mehr vorhanden. Und das nur ich! Ein kleiner Unbekannter. Was für ein unbedachter und kleingeistiger Unfug. Kinderkram eben. Warum gibt es nicht einen Speicherort für mich - wo auch immer -, in einer Form und Technik, auf die Alle, die an mir Interesse haben, zugreifen können?
ALLE, also jede Behörde und jedes Einzelne. Einen Ort im DaZwischen-Netz, der mich repräsentiert, wo ich zu finden bin. Mir ist das unangenehm so zersplittert und allermeist völlig unzugänglich gespeichert zu sein {für mich und ebenso Alle ander-Es}. Was soll diese Un-Logik und Klein-Krämerei bringen?
Diese Bitte für einen ich-Ort für OAL-mich hätte ich auch für Alle anderen Menschen, egal was ein-Es ist, also Präsident oder Müllsammler. Ein klarer Sammel-Ort im DaZwischen-Netz für Alle, auf den ebenfalls Alle zu jeder RaumZeit bei Interesse zugreifen können.
Das DaZwischen-Netz wäre entlastet und wesentlich schneller; und wenn Wir aufhören würden aus Uns Geheimnisse zu machen, aus unserem normalen Mensch-Sein, vom atmen {bis zum schwitzen, vom essen} bis zum scheissen, vom trinken bis zum pissen, von der Lust bis zum wichsen oder auch dem zeugen und allem was daneben und dazwischen passiert, dann hätten Wir dadurch auch einen geradezu enormen Vertrauenszuwachs, und damit eine grosse Befriedung und Befreundung.
Verstehen Sie Herr Boie, warum mir ihre Forderungen zu gering sind, warum sie die Weite unserer Möglichkeiten bestenfalls antasten, statt sie zu nutzen. Geheimnisse sind doch dazu da enthüllt zu werden, nicht dazu da, sie zu bewahren, oder verstehe ich dieses auch menschliche DaSein falsch? Könnte ja sein?

Vielleicht weil der Kommentar zu lang ist? Nein, kann nicht sein, weil ich genau die Zeichen-Vorgabe (2500) eingehalten habe {und nur hier im Beitrag noch ein wenig verbessert und hizugefügt habe, was nicht ganz stimmig war}. Also war es vielleicht eine Themenverfehlung, wie meine Deutsch-Lehrerin mir früher oft "vorhielt", aber von Dieser bekam ich trotzdem immer gute Noten, weil Ihr mein Stil gefiel, unter einen Text schrieb sie, vielleicht sogar als Lob(?), ich sei ein Sophist. Damals hatte ich keine Ahnung, was das bedeutete.

Zurück zu meinem obigen Kommentar. Vielleicht war es das Wörtchen "wichsen", oder auch das "pissen", das zum Ausschlusskriterium wurde, leider (und das ist auch so eine der Handlungsarten des aktuellen Menschen, die ich ziemlich respektlos finde) wird keinem KommentatEs mitgeteilt, warum ein Kommentar nicht berücksichtigt wird.

Warum?
RaumZeit-Mangel wird dann sicherlich angeführt, oder auch Überlastung, ja bestimmt. Das nur wieder so ein Partikel der Motivation zur Frage: Wie gehen wir mit Einander um? Das war nun wieder so ein Schlenker, also zurück zum Nachklang des Kommentars und den Selbst-Erkenntnissen.
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Den werde ich also jetzt mal öfter betrachten
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Die Frage ist doch: Wann kann das Mensch ein klares Bekenntnis zum Mensch-Selbst und allem dem Menschen natürlichen Tun ablegen, ohne die Hände vor irgendetwas an Es zu legen, ohne Scham bei irgendeiner natürlichen Handlung und Haltung?

Die Leses könnten einwenden, dass auch das gegenseitige bedrohen, verletzen und töten natürliche Handlungen seien, und ich mit dieser meiner Forderung also auch diese [Miss?]Handlungen entschäme und von Vorwürfen oder sogar Verboten befreie.
Ja, den Einwand lasse ich gelten. Muss ich.

Solange ich keine praktikable und vorteilhafte Handlung weiss, wie wir Menschen den Leid verursachenden Bereich unserer natürlichen Ausstattung anders ausagieren können, ohne dabei Einander oder auch die Mit-EsLebewesen zu beschränken, zu verletzen oder auch zu töten, muss ich wohl schweigen.

Ansonsten bin ich mehr und mehr nur ein neurotischer Spinner, der von den MitMenschen nicht ernst genommen werden kann. Schliesslich muss auch dieser wichtige Bereich unserer GrundAusstattung irgendwo hin, sonst platzen Wir vor aufgestauter Gewalt oder erstarren in gefrorenem Leid.

Oliver-August Lützenich muss diese Form des Schreibens und Kommentierens aufgeben. Es bringt nichts. Mir nicht; und Uns ist es nur ein "Löschen" wert. Da werde *ich wohl die kommenden Tage dazu nutzen, *mich zurückzunehmen in meinem neurotischen Furor und werde versuchen von der Mauer wegg, oder aus der Sackgasse heraus zu finden. Alles andere ist vergeblich, weiterhin vergeblich, denn das war es ja schon bisher.
Guten Rutsch, falls *mir dieses Jahr nichts mehr einfallen sollte.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Brennende Brombeeren

Lodernde Heidelbeeren. Flammende Erdbeeren. Irgendetwas mit Beeren und Feuer halt. Halt.
Was soll denn das? Tststs!
Warum lesen Sie das überhaupt noch?
Lauter zweifelhafte Gedichte und Geschichte!?
Und mittendrinn ich. Ein kleines ich. So winzigl-ich.
Auf der Suche nach dem Sinn. Weil, bin Ich für irgendetwas Gut?
Oder wenigstens für IrgendEtwas schlecht, schlicht wahrheitl-ich bitte.

Gestern war ich einkaufen und wollte eigentlich noch ein paar Lebkuchen mitnehmen, so kurz vor WeihNachten, da passen doch Lebkuchen eigentlich ganz gut hin, war aber keines mehr da. Da war ich ein wenig verwundert, weil noch vor ein paar Wochen, standen ganze Berge von Lebkuchen und Stollen mitten in den Wegen herum. Alle schon wegg.
Alle schon gegessen. Tonnen von Lebkuchen in tausenden Lebensmittel-Geschäften und Kaufhäusern. Tausende Tonnen von Lebkuchen, schon wegg, Und ich wollte doch nur noch eine Packung, so kurz für mich vor Weihnachten.

Tausende Tonnen von Lebkuchen. Wohin sind die wohl inzwischen?
Zwischen den Zähnen zerrieben, fein benetzt mit mundlichen Labsal, damit sie besser in die Mägen rutschen und dann ... Tausende Tonnen exquisiter Lebkuchen-Scheisse heruntergespült, und ich wollte doch nur ein paar davon auch noch Selbst scheissen. Das haben jetzt schon Andere-Es für mich getan. Schade.
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Berliner Pflaster
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Auf was Mensch so kommt, wenn Es so durch den Laden geht und vermisst, was es gerne isst? Also manchmal frag ich ehrlich, was das so alles bedeutet, was ich so tue, das ganze kurze EsLeben lang. Jede Menge Scheissen, immer nach dem Genuss kommt der Abfluss, aber von dem will fast Kein-Es etwas wissen. Und ich frage natürlich: Warum?
Warum schauen Wir fast Alle nur nach Hinten oder ganz wenige auch nach Vorne, Warum schauen so wenige nach Unten, ist doch auch interessant, das Skatologische, kommt doch schliesslich immer aus Uns heraus, nach dem Genuss, oder isst das etwa keiner.
Inzwischen schauen alle Koch-Shows, bin ja mal gespannt wann es auch Scheiss-Shows gibt, könnte Mensch doch auch mal versuchen, Was weiss, was dabei so raus kommt?

Aber gibts noch nicht, oder?
Scheisse.

PS: Was ich noch schnell schreiben wollte: Den Beitrag zum Markt-Geschehen bereite ich fleissig in jeder freien Minute vor, er wird gewaltig oder auch gar nicht, weil Schulden macht doch Jed-Es gern oder?  Aber gut, in wenigen Tagen, weiss *ich und dann auch die paar Leses Bescheid. Bitte.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Pluripotenz

Ein kleiner Tagebucheintrag: Die Forschung geht weiter.

Die Leses wissen vielleicht, dass jedes von Ihnen aus einer Keimzelle entwachsen ist. Schon alleine das, ist eine faszinierende Leistung des DaSein (Natur), aber für mich noch faszinierender ist, dass diese eine Zelle dazu in der Lage ist, einen kompletten Organismus (Körper) mit all den tausenden verschiedenen Zelltypen zu entwickeln, die ein Körper benötigt, um in der erdmondlichen Spezial-Umgebung zu übesLeben. Aus einer einzigen winzigen Zelle entwächst all die Verschiedenheit und Grösse eines so komplexen EsLebe-Wesens, wie es zum Beispiel auch ein Mensch ist. Noch unfassbar, noch unbegreifbar, für *mich wenigstens, aber bereits länger erkannte Wirklichkeit. Näheres zu dieser ersten noch undifferenzierten aber höchst potenten (pluripotenten) Zelle finden die Leses auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Embryonale_Stammzelle.

Alleine die Vorstellung des Mechanismus, der bewirkt, dass eine Zelle geteilt wird und während des Billionenfachen Teilungsvorgangs auch noch in tausende verschiedene Zelltypen ausdifferenziert wird; und das meist am genau dafür passenden Platz in diesem entwachsenden Organismus. Also Leberzelle zu Leberzelle und Hautzelle, um den Organismus herum und Herzzelle zu Herzzelle und Riechzäpfchenzelle zu Riechzäpfchen und so weiter und so fort, bis zum Beispiel *ich hier irgendwann in die Tasten kloppen kann.
Und ich kann Ihnen bestätigen, meine Eltern haben mich zwar irgendwie gezeugt, aber von all dem Drummherum und all dem was darIn passierte, hatten sie keinerlei Ahnung. Sie waren nur eine nützliche DurchgangsStation für mich und meine Geschwister. Und wir wiederum sind nützliche ...

Das DaSein ist noch viel zu kompliziert für ein Mensch-lein. Wie *mich.
Aber ungemein faszinierend!
Nun bin ich also auch Da.
Und entdecke, das Da.
Und frage: Was Da?
Ja, los, mach schon, antworte DaSein! Wozu das Alles?
Wozu bin *ich Da? Nur um eine Information weiterzugeben, um eine mögliche Varietät zu esLeben?

Aus einer einzigen winzigen Zelle! Abgefahren.

Und jetzt kommt das fast Neueste.
Die Forschung ist inzwischen soweit, die Mechanismen, sowohl der Teilung als auch der Ausdifferenzierung zu entschlüsseln. Wir sind also dabei Uns zu entdecken, von Anfang an, bis eben Jetzt. Wow! Interessant ist dann doch die Frage: Was dann?
Denn, wenn Wir wissen, wie es geht, können Wir auch gezielt verändern.
Die Leses wissen, dass *ich hier grosse Zweifel daran habe, ob es nötig oder sogar gut wäre Uns EsLebeWesen aufzugeben und eine Kleinigkeit in und von Uns vorher in Maschinen ein zu bringen, wie es die sogenannten Transhumanisten fördern und fordern. Wie *ich finde, in ihrer grenzenvollen Ängstlichkeit und Kleinlichkeit, aber das ist ein anderes Thema.
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Kleines "Makroskop" auf dem
Insulaner in B-Schöneberg
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Nun hat also ein japanischer Forscher einen Mechanismus entdeckt, aus einer bereits ausdifferenzierten Zelle, also beispielsweise einer Epidermiszelle, wieder eine pluripotente Zelle zu entwickeln. Faszinierend! Also quasi eine Rolle rückwärts.
Der Forscher ist Schinja Jamanaka (http://de.wikipedia.org/wiki/Shin’ya_Yamanaka), Er hat die Entdeckung 2007 gemacht und bereits 2012 dafür den Nobelpreis erhalten. Das Verfahren, das Er mit-entwickelt hat, erzeugt sogenannte iPS, also induzierte pluripotente Stammzellen (http://de.wikipedia.org/wiki/Induzierte_pluripotente_Stammzelle).
Können die Leses die Reichweite dieser Entdeckung erkennen? Wobei auch klar ist, dass das Verfahren noch längst nicht ausgereift ist und bis heute nur an Mäusen und einzelnen menschlichen Zellen getestet ist, aber der Anfang ist getan. Aufregend!

Inzwischen ist die Forschung soweit aus ursprünglichen Hautzellen Herzzellen zu erregen, ja erregen, denn Hautzellen pumpen nicht, Herzzellen pumpen. Und das haben diese Hautzellen getan, nachdem sie durch die "Gabe" von den benötigten/passenden Genen und den daraus entwickelten Proteinen zu Herzzellen, also besonderen Muskelzellen, umgeformt waren.
Mir bereitet das keine Angst. Es erregt Hoffnung in mir. Jedes bisschen "NeuLand", das Wir betreten, baut die Abhängigkeit und Unfreiheit in der Wir EsLebeWesen bisher stecken, ein weiters Bischen ab. Die Heilung so vieler Krankheiten (Krebs, Demenz, um nur zwei zu nennen) steckt auch in dieser Entdeckung. Klar birgt es auch Risiken, klar kann jede Entdeckung auch zu Unseren UnGunsten, zur Einschränkung oder sogar zu Verletzungen und Toten führen.
Punkt. Die Leses wissen, *ich befülle auch eine Blog mit Verantwortung, vielleicht ist das ja auch meine kleine Minimitwirkung, für eine vor- und um- und rücksichtige Forschung und deren Auswertungen zu schreiben.

Aber, diese Entdeckung ist vielleicht noch zu viel mehr imstande, als nur einen Zelltyp in einen anderen Zelltyp zu verwandeln, diese Entdeckung offeriert Uns die gesamte Rück-Entwicklung, von einem komplexen Organismus zu einem Ausgangspunkt. Können Sie ermessen, was da anklingt? Bisher ist jede Entwicklung unumkehrbar. Wenn ein Ereignis passiert ist, sorgt die RaumZeit dafür, dass es nicht mehr ungeschehen sein kann.
Was also lässt die Rückentwicklung einer bereits ausdifferenzierten Zelle zu einer quasi ES (embryonalen Stammzelle) in mir anklingen? Nein, keine Umkehrung der RaumZeit, das ist unmöglich! Oder?

Eines ist mir auf jeden Fall klar, wir Menschen sind ganz und gar abgefahrene EsLebeWesen! Und das sind Wir glücklicherweise nicht allein, ohne die enorme Menge an erdmondlichen Mit-EsLebeWesen, wären wir das nicht und könnten das nicht, was wir inzwischen können. Denn nur geborgen, also gut aufgehoben, in dieser erdmondlichen Gemeinschaft, können wir und dürfen wir das alles erforschen und uns Menschen in unseren MitGeschöpfen spiegeln und von Ihnen lernen. Das Zauberwort ist Bionik. Die Natur hält Uns den Spiegel vor, in dem wir Uns erst erkennen können und vor dem Wir Einander verändern dürfen. Demütigende Angst, oder auch die Einhalt gebietende Angst sind hier fehl am Platz.
Zur Vorsicht, zur Umsicht und Rücksicht und zur Nutzung von allen Erfahrungen bittende Angst ist wichtig. Das weiss *ich inzwischen, und fördere dieses Verhalten in *mir.

Das nur zur Transparenz.
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Noch ein winziger
Wissens-Partikel
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PS: Den Beitrag zum Markt-Geschehen kann ich erst Freitag weiter bearbeiten. Und übrigens, dass die Leses es nicht vergessen: Oliver-August Lützenich bin ein Dilettant. Nur so zur Erinnerung und zum zweifeln.

Sonntag, 8. Dezember 2013

NaMusitur

Ein öffentlicher Tagebuch-Eintrag:

Wieder einmal höre ich Ludwig van Beethovens 6. Symphonie.
Da geht also ein Mensch hinaus aus der Stadt, hinein in bäuerliche Landschaften und Täler, oder sogar in unmenschlichen Wald und Flur (was in Europa inzwischen unmöglich ist), an gurgelnde Bäche, üppige grüne oder bunte Büsche, rauschende Haine, plätschernde Seen, den Gebirgshorizont und ist davon entzückt, ist manchmal sogar überaus beglückt und sogar manchmal überwältigt von dem Geschehen ausserhalb der Stadt, weitab vom gemütlichen Wohnzimmer oder der heimischen Küche und dem vielleicht ebenso heimeligen Garten und geniesst die vielleicht Menschen-Geräusch-freie Ruhe.

Die neueren Leses vermissten bestimmt schon das Zauberwort "Natur", die längeren Leses vermissten es hier nicht. Beethoven tat es noch, für dieses Mensch war die Natur noch nur ausserhalb des Menschen und auch ausserhalb des Menschen gemachten zu [er]finden, für Viele ist das auch Jetzt noch so: Mensch und Natur sind Gegensätze.
Sie vertragen einander kaum. Kann ein-Es so definieren. Klar, das Geschehen ausserhalb von ein-Es, hat mit ein-Es kaum etwas gemein. Ist gemein. Vielleicht? Jeden Tag lese und höre ich das: komm, lass Uns hinaus in die Natur gehen, oder: Mensch zerstört die Natur.

Ist das so?
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Plumps, war das Mensch in das Natur hineingefallen, von woher auch immer und hat sich von diesem Schreck oder gar Schock bis Jetzt noch nicht erholt, schaut glubschig aus sich heraus und ist einfach überwältigt. Oder so?

Die längeren Leses haben Jetzt schon wieder wegggeklickt, Sie kennen das ja bereits.

Die Götterwelt ist hartnäckig und bleibt hartnäckig bis auch das letzte Mensch begreift, dass Es Natur ist. Auch. Mir hier ist dabei vollkommen klar, dass das schwierig ist, weil auch *ich noch bis Heute damit beladen bin, ein GottesGeschenk zu sein, vertrieben aus dem Olymp oder dem Paradies oder dem Nirvana, oder was auch immer; und einfach so hier hinein gestellt oder auch geworfen worden oder angelandet. Und muss jetzt mit dieser Natur Da auskommen, die ein-Es kaum vorstellen mag. So vor sich hin stellen mag.

Und seien die Leses gewiss, Beethovens Musik ist wunderschön. Punkt.
Zum heulen schön!

Aber nicht, weil für *mich die Natur etwas äusserliches ist, Nein, weil diese Musik auch *mich beinhaltet (schon weil ein Mensch es vertont hat!), also kein Geschehen beschreibt, das *mich nur ergreifft, wenn ich aus dem Haus oder gar aus der Stadt gehe und die Pracht Da oder auch die menschlichen Müllhalden dort DrAussen bespüre, sondern, weil auch *ich es bin, das DarIn enthalten bin, ansonsten würde *mich diese Musik nicht zu Tränen rühren oder auch nur zum Staunen.

Aber vielleicht bin *ich ja auch nur das Letzte, das das begreift, dass auch *ich hier Zuhause bin, in diesem [Natur-]Geschehen auf und in diesem kleinen und so endlichen "RaumZeit-Schiff" in den gigantischen WEITEn des DaSein. Wahnsinn!

Kein ZufallsProdukt oder ein GastGeschenk oder gar ein EinBrecher hier.
Nein, Oliver-August Lützenich bin Erdmondlich-Es, ganz und gar.
Und *ich tue, was Uns Allen hier aufgetragen wurde oder auch nicht, weil, das wissen Wir hier noch nicht so genau, ob das Erdmondliche DaSein einen Sinn hat oder UnSinn ist, vielleicht ja auch irgendwas DaZwischen, kann ja Sein?
Scheisse Mensch! Wenn Wir das nur endlich wüssten.

Aber das wissen Wir wohl erst, wenn Alle hier zumindest erkannt haben, dass Alle die Hier DaSind auch hierher gehören, und dass das Hier (Erde-Mond, Merkur, Venus, Mars, ... Sonnensystem) Unser Paradies ist, unser Olymp, unser Nirvana oder was es sonst noch an Ausflüchten zu Glauben gibt.

Wüsste *ich das, ohne die Erkenntnisse der Wissenschaften und dem WeitBlick, den Wir inzwischen entwickelt haben, wenigstens einig-Es von Uns, mit all den FernRohren und Beschleunigern und sonstigen Gerätschaften, die um Uns herum und in Uns hinein forschen? Nö. Keine Ahnung hätte *ich davon, und vielleicht ist das ja genau unser Problem, dass die wenigsten von Uns davon wissen?

Das nur als VorGeschmack für einen Beitrag, vom MarktGeschehen, den *ich die nächsten Tage, vielleicht sogar schon Morgen, aber eher ÜberMorgen hier einstellen werde.

Heute, während eines langen StadtSpaziergangs, wurde *ich erst mal überwältigt von der Einsicht, dass Wir inzwischen fast 7 Milliarden sind.
Fast 7 Milliarden Menschen!! Und ich kenne davon vielleicht Hundert. Wahnsinn!

Aber eines ist *mir dabei Heute auch klar geworden, wenn *mir hier eine Auswahl aus - von *mir aus - Billionen Spezies (EsLebensFormen) präsentiert würde und *ich sollte darin einen Menschen erkennen, es würde keine Sekunde vergehen und *ich würde aus diesen Billionen Formen - so ähnlich sie uns Menschen auch sein mögen - sofort auf ein-Es wie *mich deuten. Egal, wie dieses Mensch eingefärbt, behaart oder beformt ist! Was Es weiss oder glaubt oder nicht.
Nicht mal eine MilliSekunde und *ich wäre gewiss aus diesen Billionen (EsLebensFormen) auf das Mensch zu deuten, egal wie Es heisst oder was Es is[s]t oder welche Last es trägt, tragen muss.
Und das hat mich mehr überwältigt, als jede Eroica.

Mensch! Oliver-August Lützenich ist auch Natur, schöner vielleicht, wie jede Landschaft, in welchem schmucken Zustand sie auch sein mag, ja gewiss, oder auch Nein, weil das schon wieder eine Denunziation wäre. Genauso schön.

Du lieber Himmel, *ich bin ein winzig kleines DaSein mitten drinn in dieser Gewalt und Grösse und Vielfalt!?
Wann will *ich das nur begreiffen, wenn nicht Jetzt und hier, als Mensch?
Denn, vermag je ein Baum zu begreiffen, was Es ist und wohinein Es gestellt wurde?
Ohne das Es weiss.

Vom Glauben, also dem nicht so genau wissen oder gar nicht wissen, habe *ich genug, davon bin *ich abgefüllt bis zum Rand, also bis an die Haut, voll des Glaubens an?
Und was gibt es doch alles zu Wissen!

Das mag vielleicht die Überwältigung sein, die ein-Es ausserhalb verspürt, dieses ganze Geschehen, das bemerkt werden möchte, das bewusst werden möchte, von ein-Es oder auch von AllEs und All-Es.

Das Natur möchte gewusst werden, nicht geglaubt!

Bekommt denn kein-Es von Euch da Draussen das so mit, wie *ich?
Doch. Klar, jammer hier nicht herum Oliver!
Ohne die viele Vorarbeit und VorLeistung, wäre *ich hier nicht wissender wie eine Kaktee oder auch ein Gecko.
Aber gut Jetzt, jetzt höre *ich noch ein wenig Beethoven (die Eroica) und werde gewiss, auch damit gemeint zu sein, wenn von das Natur die Rede ist und dann glubsche ich noch ein wenig TV.
Schöne Woche.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Sprech-ent-Sexung



Sprech-ent-Sexung


Wissen Sie, Oliver-August Lützenich kenne und mag einen Menschen, das weder Frau noch Mann sein möchte, genauer: das weder Mann noch Frau ist. Jedoch ohne jeden Zweifel ein Mensch.

Wie gehe *ich mit diesem Menschen um? Vor allem sprachlich. Nenne ich diesen Menschen er, vielleicht weil sie kurze Haare ist, oder nenne ich ihn sie, wegen der milderen Stimme? Wie schreibe ich das Mensch an, mit und in das Sprache, welche Wir bisher übermittelt bekamen und meist auch noch brav so nutzen, ohne diesen Menschen zu verunglimpfen oder gar abzuwerten?

Ist das, was Wir so entwickelt haben und was Wir mühevoll verbreitet und auch weitgehend durch- und umgesetzt haben, der letzte Stand?
Zwingt Uns das Sprache also jetzt in ein Korsett?
Nein. Ganz klar nein.

Auch wenn es den meisten Menschen schwer fällt, Gegebenes und Eingeübtes und vor allem täglich fast unbemerkt benutztes zu ändern - *mir hier genauso! - kann ich diesen Menschen, den ich sehr mag, mit den gegebenen sprachlichen, kommunikativen Mitteln nur beleidigen, zumindest nicht passend treffen.


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Keith Haring - Skulptur
Am Potsdamer Platz
in Berlin-Mitte
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Dieses Mensch ist weder Mann noch Frau, weder Er noch Sie, weder jener noch diese! Es ist einfach ein Mensch.
Ein Mensch, wie *ich einer bin, der *ich ein Mann bin.

Auch deshalb fange *ich an und viele Andere auch, diese Zweigeschlecht-lichkeit in Zweifel zu ziehen und das auch in das Sprache einzubringen.

Noch gibt es eine Mehrheit von Mann und Frau.

Das ist aber nicht der aktuellste Stand der Entwicklung.

Der aktuellste Stand der menschlichen Entwicklung kündet von dem langsamen Auflösung des geschlechtlichen Grenzen (das Fortsexung des Menschen können Wir auch anders lösen, als durch zufällige und dann auch noch eingeengt in eine fast Zwangsjacke eines Geschlechts. Und das schreibe *ich, der mit dem Mann-sein zufrieden ist. Noch?). Kündet von einer Erweiterung und von einer Selbst-Wahl der aktuellen sexuellen Positionierung, deutet auf eine Kündigung der Festlegung, der ungewählten und vorbestimmten Festsetzung auf ein Geschlecht.

Was ist Freiheit?

Freiheit ist, Selbst zu entscheiden, Was ein-Es ist.
Diese Freiheit ist noch Kilometer weit entfernt. So kann ich also behaupten, dass Wir zwar frei sind, aber dieses frei sind noch klein sind im Vergleich mit einer Selbst-Entscheidung, wie der im Geschlecht.
Aber es gibt bereits Menschen, die diese Wahl erkennen und voran gehen.
VorBilder für die Masse an UnEntscheidenden, an Selbst-Bestimmten, wie selbst-verständlich auch *mich.
Woher nehmen diese Menschen den Mut?

Aus dem DaSein. Schätze ich?
Das DaSein bietet Uns wesentlich mehr Freiheit an, als Wir bisher entnehmen, allerdings braucht das Entnehmen und auch EsLeben des Freiheit eine oder sogar mehrere Grundlagen. Eine davon schätze *ich, ist das Wissen davon: Was ist? Und zwar mehr und überprüfter, als es in den allermeisten bisher gegeben ist, aber das können Wir relativ schnell ändern.

Eine weitere Voraussetzung für ein mehr an übernommener Freiheit aus dem und im DaSein (Natur) ist die Verantwortung. Das Selbst-Handeln mit Bewusst-Sein und weiser Vorausschau. Die Leses wissen, dass *ich daran mitarbeite, für mich.

Dieses Freund ist also ohne Geschlechtlichkeit und ich mag Es sehr!
Dieses Mensch verdient es, dass *ich das Sprache für mich so gestalte, dass Es darin geborgen, frei und passend benannt ist.
Aus diesem Grund, löse *ich die unpassenden, sogar oft genug fehlerhaften Geschlecht-lichkeiten heraus.

Du bist es wert, dass ich ein-Es bin.
Und *ich bin es gerne. AUCH für Dich.
Danke für Deinen Mut!

Danke auch dem DaSein, für die Freiheit, die Wir langsam immer weiter und ausgelassener nutzen!
Bitte.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Freud-en[t]-Zug

Diesmal ein längeres Selbst-Gedicht.
Eine Selbst-Schöpfung, oder auch das Zeugnis einer Selbst-ErSchöpfung.
Bin ich ein Gedicht? Ja, ich bin.
Ein Gedicht?
.
Keine Werbung! Ist so?
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Bin ich ein-Es, das zu Viel erreichen möchte?
Ganz klar: Ja.

In Oliver-August Lützenich möchte *ich zu viel ändern, und das Selbe Gebaren wende *ich auch nach Aussen und wünsche auch dort, also z.B. in den Leses und darum herum zu Viel.
Viel zu viel in zu wenig RaumZeit. Ich bin zum Beispiel ein steiffer Hals, wahrscheinlich, weil *ich ziemlich verkrampft bin, was ja mit den Anfangsworten korrespondiert, also möchte *ich diesen steiffen Hals lockern. Aber so sehr ich auch kreise - mit dem Kopf - und die Schultern lockere und Arme schlenkere und bemüht bin, das Geschehen in *mir, und um *mich herum, nicht mehr ganz so wichtig und für *mich 'zu' Ernst zu nehmen, so beharrlich bleibt der steiffe Hals steiff!
So bin *ich also ein ziemlich steiffer Typ. Was die Leses schon eher gewusst haben, als *ich. Wahrscheinlich? Weil, weiss *ich's?
Steif, steiffer, am Steiffsten, ernst, ernster, am Ernstesten, *ich.
Ein ernsthaft Steiffer. Und?
Na, *ich bleibe stehen, das ist die Quintessenz aus diesen Erkenntnissen.
Seit Jahren kaum eine Weiterentwicklung in *mir. Das gesunde Bemühen bleibt ohne Konsequenz in und für *mich. Die Änderung der Nahrung und Nahrungszubereitung, die veränderte Auswahl an Obst und Gemüse, der langsame Abschied vom Fleisch, die riesige Fülle an bester geistiger Nahrung (wenigstens behaupten das die Kritiker"), das intensive Laufen und auch Gehen, die tausenden von Kilometern Fahrrad fahren, die tägliche Gymnastik, der Fortzug von München, oder auch der Hinzug nach Berlin, neue Bekannte, neue Freunde, andere Arbeit und anderes Arbeiten, die intensivierte Selbst- und UmWelt-Beschäftigung, das stete Schreiben und auch Dichten, all die Philosophie und Mathematik und und und ...
Keine Veränderung in *mir, wenn *ich mal vom Muskelaufbau und einer guten Kondition absehe. Keine Veränderung in der verkrampften Innen- (Selbst-) und Aussenwahrnehmung. Die Freude, die *ich so gerne in *mir und auch drummherum vermehren möchte, ist mit *mir nicht oder auch (die Leses kennen den Spruch: Die Hoffnung ...) noch nicht, warm geworden.
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Ganz nebenbei: diese Beiträge strotzen ja teils von dermassen vielen "ich"s, dass es Selbst *mir oft zu viel ist, aber noch lässt das Sprache keine andere Form der Selbst-Nennung und Rückbezüglichkeit zu, ausser *ich (schon wieder!) erfinde eine Sprache, in der auf andere Art und vielleicht sogar Weise den mit-hörend-Es klar ist, Was da spricht. Deshalb werde *ich (!) hier auch immer bunter, damit wenigstens dadurch etwas mehr Farbe und Abwechslung in das dauernde ge*iche kommt. Vielleicht haben die Farben der Sternchen, die *ich vor jedes wirklich *mich betreffende *ich (Wahnsinn oder!?) setze auch bald einen Bezug zu den Gefühlen, die *mich in diesem Augenblick des Schreibens gerade bewegen. Rot könnte also für Scham stehen, Blau für Weite und Neutralität, Braun für Eng-Stirnig-/herzigkeit, Grüne Farbtöne für Gefühle, die von Aussen erregt werden, Graue für Traurigkeit, Orange für Hitzewallungen aller Art, also von Lust auf irgendeine Nahrung bis hin zum Orgasmus, vielleicht. Vielleicht bleiben die Farben aber auch einfach ein nettes Beiwerk: TextSchmuck.
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Ist das noch zu Glauben?
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Wo war *ich? Ahh ja, bei der fehlenden Freude in *mir und für *mich und überhaupt. Obwohl ich sehr wohl weiss, dass das Freude in manchen Bereichen und vielen Menschen geradezu grotesk VIEL vorhanden ist, aber von *mir hier, bleibt sie bisher fern: Neid!
Was bleibt *mir anderes, als Neid? Das Leid lässt damit grüssen, dass es froh ist, dass das Freude woanders ist. Bääähhh! Zunge rausgestreckt: bäääähhh! Bleib, wo Es ist!; dem Leid geht es gut, ohne Freude. Ja, es gibt auch ein Gut im Leid, das ist eng mit dem nicht verbunden, oder steht auch gerne neben dem nein herum, nein, gut ist mir nicht, oder auch, gut ist nicht gut genug, gut ist also auch dort, wo es ein-Es schlecht ist. Dem Leid geht es gut in *mir, es kommt fast ohne Freude aus, na, wenn das nicht gut ist!

Geht es den Leses gut? Ja, immer, so oder so. Mensch muss ja schon Froh sein, dass Es überhaupt ist, oder auch existiert, in dieser RaumZeit und nicht in einer anderen, in der Es der Existenz vielleicht noch guter ging. Mir gehts immer gut, egal, wie schlecht es *mir geht, es geht mir gut dabei, wenigstens lasse ich das stets verlauten: Alles gut.
Das Leid würde nie etwas anderes behaupten, nur das Neid im Leid fühlt immer schlecht, wenn Es das Mehr spürt, das DaIst, oder auch das vorhanden ist, aber klar ist auch, wenn es dem Neid schlecht ist, geht es dem Leid gut, deshalb hat es doch das Neid geschaffen, damit es wenigstens in einem Bereich schlecht ist, ohne dass das Gute dabei zu kurz kommt.
Und das Freude? Was ist mit das Freude, geht es Das nicht auch gut? Weniger, denn für das Gut hat das Freude das Trauer erschaffen, das Trauer bekommt das gute Gefühl, das schlechte Gefühl in das Freude, ist dem Glück zu verdanken. Schlecht? Ja, wenn das Gute im Leid ist, ist das Schlechte in das Freude zu finden, oder aber, weil, ich lasse es zu, dass das Gute und das Schlechte auf einer Skala oder auch in einem Bereich, in einem Wort oder Gefühl zu erreichen ist, zusammen zu fassen sind. Das Gute kann also auch Schlecht sein, wie das Schlechte auch Gut sein kann, wie in das Freude auch das Leid (Glück, weil; Das haben immer nur die ander-Es) zu finden ist, ist in das Leid auch das Freude (Trauer, weil; Jeder Abschied/jedes Abstand nehmen auch BeFrei-ung ist) zu finden, auch wenn ein-Es Das dort nicht sucht oder gar finden will.

Der alte Spruch: Des ein-Es Freud, ist des ander-Es Leid.

Weil es Uns hier gut geht ... Es ist ein einziges Aufschaukeln, schwappt hierhin und dorthin und schwappt und schwappt. Mal DaSein mal DortSein, mal HierSein oder SoSein.

Schwapp. Ohne Uns gut sein, hätte das schlecht sein, gar keinen Anreiz zum guter sein und ohne das Schlecht-Sein, hätte das Gut-Sein keinen Anreiz zum glücklicher sein. Schaukel auf. Das oder auch dieses DaSein könnte also auch Schwippschwapp heissen, wenn diesen Namen nicht schon ein Getränk für-s ich behaupten würde. Schwipp.

Und was hilft *mir das beim entspannen des steiffen Hals[es]?

Hier schreibt ein Verzweifelt-Es. *Ein-Es das glaubte das, was *Es erzählt bekam, bis Es merkte, dass damit irgendEtwas nicht stimmte. Und genau dort fing das Wissen an.
Das Wissen beginnt am Übergang zum Glauben, in das nicht geglaubte hinein.
Und ein-Es weiss ich inzwischen, das kaum zu Glaubende ist Enorm!
So enorm, dass es ein ein-Es so Allein einfach nicht fassen kann.
Genau dort, wo schon das geGlaubte nicht zu fassen ist.
Hier schreibt ein VerZweifel-tes, das ES nicht fassen kann, dass Es ist.
Genau so, wie ES ist, ist ES für ein-*Es einfach nicht zu fassen.
Aber das auch erst, als ein-Es ES schon nicht mehr Glauben konnte.
Was ist? Aber Es Ist. Ist Da und vielleicht auch Dort, Hier oder Sonstwo?
Zu finden, das Wissen. Das Wissen, das ein-Es DaIst.
Ein-Es Da. Das bewusst Ist, das Da ein-Es ist.
Das war der Beginn des Bewusst-Sein.
Die Geborgenheit im Sein ist
Bewusst-Da-Sein. Na,
wenn das All-Es Ist.
Dann her damit!
Hier. Bitte.
Danke.
DaSein.
Schlecht.
Gut?
*