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Dienstag, 29. Oktober 2013

Kapitafixmus

Heut nur etwas ganz kleines.

Das DaSein ist ein EntwicklungsProzess.

Seit Charles Darwin und Alfred Russel Wallace auch Evolution benannt. Das DaSein ist somit ohne Stillstand, der ist stets nur eine magere Einbildung der persönlichen Unter- oder ÜberForderung. DaSein ist immer in Bewegung. Vom Winzigsten, bis zum Riesigsten.

Die Leses verzeihen bitte, wenn Ihnen das, was Oliver-August Lützenich heute anbiete und veröffentliche längst und allgemein bekannt ist. Macht nichts. Es "sitzt" in *mir eben noch nicht, deshalb braucht es stete Wiederholung, bis *ich weiter gehen kann, weiter als das, was bereits längst oder auch gerade erst bekannt ist.

Das Mensch ist ein daSein.
Das Mensch ist beständig in Bewegung, auch wenn Es still steht oder sitzt oder liegt oder tot ist. Verwesung ist Bewegung.
DaSein ist fortwährender Energie-Fluss, oder auch Energie-Zuckungen, je nach Spür-Abstand und Spür-Winkel. Manches zuckt langsam, aber meist zuckt das DaSein schnell, wenn das auch von Ebene der DaSein-ErLebendigkeit zu Ebene verschieden gespürt, also wahr-genommen ist. Für unsere Heimat-Galaxie sind wir hier quasi nicht vorhanden, was, wie die Leses wissen nur sehr sehr wenig ist. Für uns hier steht die Galaxie praktisch still da, und die Sterne sind für uns hier FIX-Sterne, obwohl da nix fix ist, ausser das fix ist fix, aber das FIX ist Stillstand und im und am DaSein ist nix fix, aber sehr wohl auch fix.
Das Sprache ist schon ziemlich verwirrend in den vielen Mehrfachbedeutungen.

Aber nun zu etwas ganz anderem.
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Durch diese "hohle" Gasse bin ich gegangen.
Ein Spätest-Sommer-Gedicht.
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Und Jetzt kommts:

Das Kapitalismus ist ein natürliches System der WeiterEntwicklung.

Alle anderen -ismen bremsen zu stark und sind somit hinderlich.
Das ist eine persönliche Bewertung, aus dem ErLeben und erspüren (lesen, hören, ...) dessen, was *ich bis Heute weiss - und das ist im VerGleich zu ander-Es ziemlich sicher sehr wenig, aber das können Diese dann ausformulieren.

Wie gerne würde *ich hier den Solidarismus hochleben lassen, oder den Sozialismus oder auch den Kommunismus, oder auch den Diktaturismus, Monarchismus, Nationalismus, Faschismus oder den Terrorismus oder was immer sonst noch so an GesellschaftsFormen und -Farben ausprobiert worden ist und noch wird. BremsSysteme allesamt.
Manche sterbenslangweilig, viele bedrückend, andere lächerlich aufgeputzt, jedoch allen gemeinsam ist der fehlende AusBlick auf den umgebenden Verkehr und die Füsse auf dem falschen Pedal.

Das Kapitalismus ist die behendeste Form der menschlichen WeiterEntwicklung.
(Was denken Sie, wie *mir hier diese Bewertung als ehemals "Linker" schwer fällt!?)

Für Viele ist das der reine Schrecken, für die Meisten ist es ein unverstandenes Wunder. Für *mich hat bisher auch eher der Schrecken überwogen: schrecklicher Kaptalismus, pfui!
Aber das DaSein haut uns Menschen bisher bei jedem anderen -ismus auf die Finger. Wegg!
Damit. Das Tempo hochhalten, weil sonst fallen wir Menschen vielleicht hinten runter, so wie Wir ausgestaltet und ausgestattet sind. Bisher!

Das Wirtschaftswachstum.
Das Wirtschaftswachstum explodiert geradezu seit 200 Jahren. Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit der "dunklen Energie", sonst glaube ich noch drann. Das Wirtschaftswachstum hält dabei in etwa Schritt mit dem Menschen-Wachstum. Ein Poblem könnte sein, dass das Wirtschaftswachstum langsam vom Bevölkerungswachstum ent-koppelt wird. Das Wirtschaftswachstum möchte beschleunigen, das Mensch möchte bremsen, das erregt ein starkes Knirschen zwischen diesen beiden ErLebens-Bereichen. Wobei das Wirtschaft mehr dem DaSein folgt, als das Mensch es möchte. Oder?
Warenwirtschaft, Geldverkehr, Wettbewerbsdruck, Massenproduktion, Massenarmut, Wenigreichtum, rasche Entwicklungszyklen, Landschaftsveredelung und -verelendung, Planetenverschmutzung bis hinauf an die Planetenhaut (Satelliten) und ...
Kapitalismus hält den Druck aufrecht.

DaSein ist Fortschreitung mit Tempo 2, wo das Mensch doch so gerne in Tempo 1 so dahin treiben möchte. Ist das gefährlich? Keine Ahnung ..., obwohl, ein Ahnung hätte ich schon, aber ...
Kapitalismus macht(!) mächtig Druck, das gefällt den ganzen anderen -ismen und deren menschlichen Vertretungen wenig, aber das DaSein sagt  - bisher - gar nichts dazu, es treibt diese anderen -ismen lediglich regelmässig zur Verzweiflung und zur Aufgabe, weil ...

Tempo, Tempo, Tempo, Menschen, es gibt keinen Stillstand und auch kein Ausruhen auf irgendeinem Stand des Geschehens, so ist das DaSein nicht beschaffen.

Bis Jetzt nicht, aber, was weiss *ich schon, ob das nicht vielleicht zu ändern ist. Vielleicht wartet das DaSein nur darauf das Es endlich mit den geeigneten Methoden gebremst wird, nicht mit den mageren Mitteln und Versuchen, die bisher gemacht wurden.

Kapitalismus rockt.

Bin gespannt bis wann alle anderen -ismen endlich eingepackt haben und das Mensch endlich ganz und gar Kapital ist, flüssiges Mittel, statt immer nur im Weg 'rum zu stehen.
Oder?

Und *ich betone, das ist k[aum]eine Kapitalismus-Belobigung oder gar -Schmähung, dies ist das Versuch einer nüchternen Bestandswertung. Ob das Versuch gelungen ist, können und mögen ander-Es beurteilen.

Mir wäre auch eine andere Form des Umgangs und ZusammenErlebens lieber, als das Kapitalismus Uns hier bisher bietet, aber Wir brauchen auf jeden Fall eine Form, das den Zug aufrecht erhält, das den Zug der Entwicklung weiter zieht, um Uns aus den Trieben und der Selbst-Bestimmung durch die Vergangenheit zu emanzipieren, denn das ist die Entwicklungs-Richtung, die *ich bisher wahrnehme.

Kapitalismus ist die lebendigste DaSein-Form.

Was will *ich hier machen, wenn es nun mal so ist. Mir ist was anderes auch lieber, aber wie halten wir Menschen den "Betrieb" aufrecht, die Forschung am erweitern und den Verkehr am laufen, ohne die riesige Verschiedenheit der jeweiligen Ausstattung?
Ausstattung mit was immer Ihnen einfällt, also von Abenteuer, über Gefühl, Kapital, Mais, Reisen, Sport, Sex, Torten, Unheil, bis Wissen und Zuneigung.
Die Grundlegung des Kapitalismus ist eine enorme Vielfalt in Eigentum und Weite.
Ein Förderprogramm der Bewegung. Sie kennen die physikalischen Gesetze der Thermo-Dynamik. Das DaZwischen sorgt für den AusGleich oder gar die AnGleichung der Massen.

Kapitalismus ist die GesellschaftsForm für das Ganze, die anderen -ismen sind jeweils nur für Teilbereiche zuständig und das ist dem Ganzen eben hinderlich.

So bewerte Oliver-August Lützenich das Heute. Das Zweifel bleibt.

Was *ich aber gerne entwickeln möchte, ist ein System, welches trotz (oder wegen?) der AnGleichung der Erlebens-Verhältnisse und der Befriedung des Mit-Einander, das EntwicklungsTempo hoch hält, so dass das DaSein mit Uns "zufrieden" ist und wir erdmondlichen ErLebeWesen auch und zwar All-Es, nicht nur ein paar wenig-Es, wie es das Kapitalismus bisher erzwingt.

Das Kapitalismus braucht dringend Reformen. Und die müssen aus Uns heraus kommen, nicht, wie bisher, vom DaSein vorgegeben.
Wenn nicht? Hmm! keine Ahnung.
Schon öfter habe *ich ja die Maschinen, allerdings nicht die heutigen plumpen Dinger, als Ablöse vermutet, aber das ist nur eine Phantasie von hier.
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Die Überschrift über einem heutigen (06. November 2013)  facebook -Beitrag lautete: "Was kosten uns die Alten in Zukunft". 

Mein Kommentar war: "Sind Menschen ein KostenFaktor? Sind Menschen (ihr) Geld wert? Also die obige Frage ist eine dumme, fast schon unverschämte Frage, für mich hier. Da muss ich das Fragestell-Es für die Empfindunglosigkeit und das pure Nutzendenken fast schon bedauern. Das ErLebewesen als blosser Handelswert: das Mensch, das Schwein, das Kohlkopf. Was kostet die Welt?
Und was ist, wenn die älteren Menschen den jüngeren Menschen zu teuer sind?
Wie sparen die "kostbaren" Menschen die kostenden Menschen ein?
Schönen Abend/Tag.
Bitte.

PS: Noch die Blogzahlen vom 28. Oktober 2013, bis 01:00.

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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ein Stück vom guten Glauben.

Da ist mir doch glatt ein bereits etwas älterer Artikel in die Augen gefallen, oder auch in die Hände, auf jeden Fall einer, den ich für *mich behalten möchte; und das mich reizte, auch etwas DaZwischen zu schieben. Die Leses wissen ja, dass *ich hier so etwas wie der Rufer des DaZwischen bin und zwar öfters nur des DaZwischen, nicht dessen was darIn oder darAus ist, sondern dessen was DaZwischen ist, also des Flirrenden, Flitzenden, Hin und Hers, des mehr oder weniger Offenen, das das DaSein begrenzte im SEIN und auch AllEs und All-Es im DaSein voneinander ab- und begrenzt. Und das in seiner begrenzten RaumZeit erst die zarten oder selten auch starken Verbindungen von Innen und Aussen erst möglich macht, ohne das die beiden Bereiche einander wieder nur auslöschen. Und dieses DaZwischen wächst, wächst in Uns Allen. Oder etwa nicht?

Jetzt habe ich Sie etwas vom Thema abgelenkt, weil das DaZwischen gekommen ist, aber genug davon, in dem unten eingestellten Artikel geht es um das "Gute" in uns Menschen - wie auch immer das in Uns einzugrenzen oder besonders zu bedeuten ist? Ein Versuch ist es allemal wert - und es geht um die Frage: Woher kommt das "Gute" und Was hat dieses "Gute" mit dem Glauben, bzw. der (insb. christlichen) Religion und damit also auch mit dem jeweiligen Gott zu tun?

Bevor es losgeht noch eine kleine Impression.
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Kleinst-Teleskop auf dem "Insulaner"
in Berlin-Schöneberg, im Herbst.
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Aus Der Tagesspiegel, vom 23.09.2011, von Jerry Coyne.


Der Autor ist Evolutionsbiologe an der Universität Chicago. Sein Artikel ist zuerst in „USA Today“ erschienen. Übersetzt von Kai Kupferschmidt.


Titel: Gott & Moral. Die Wurzel des Guten
Untertitel: Ohne den Allmächtigen keine Gerechtigkeit, sagt der Papst. Aber woher kommt das Gute im Menschen? Laut Evolutionsbiologe Jerry Coyne kann Gott nicht der Ursprung der Moral sein, sondern allenfalls ein Überträger.
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Es war an einem kalten Februartag in Chicago. Ich beobachtete einen Kurier, der eine Armladung Pakete zu seinem Auto trug. Mitten auf der glatt gefrorenen Straße rutschte er aus, die Pakete schlitterten über die Straße und er war dem Verkehr ausgeliefert. Ohne nachzudenken rannte ich hinaus, stoppte die Autos, richtete den Mann auf und half ihm dann, seine Ladung wieder einzusammeln. Als ich später darüber nachdachte, wurde mir bewusst, dass mein winziger Akt des Altruismus völlig instinktiv gewesen war; es gab keine Zeit zur Berechnung.
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Wir können das Instinktive moralischer Handlungen und Urteile in vielen Situationen erkennen: In der automatischen Abneigung, die wir fühlen, wenn der Wallstreet-Betrüger Bernie Madoff die Leichtgläubigen und Naiven übers Ohr haut, in unserer Missbilligung von Menschen, die Essen aus dem Bürokühlschrank klauen, in unserer Bewunderung für jemanden, der sein Leben riskiert, um ein ertrinkendes Kind zu retten.
Und obwohl manche Moral aus Vernunft und Überlegung erwächst – wir müssen als Kinder zum Beispiel lernen, unser Spielzeug zu teilen – ist vieles offenbar intuitiv und angeboren.
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Manche Menschen, unter ihnen Francis Collins, Chef der nationalen Gesundheitsinstitute der USA und ein evangelikaler Christ, sehen instinktive Moral als ein Geschenk Gottes und als starken Beweis für seine Existenz.
Als Biologe sehe ich den Glauben an eine gottgegebene Moral als Amerikas größte Hürde, die Evolution als Tatsache zu akzeptieren.
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„Evolution“, argumentieren manche, „hätte uns niemals Gefühle wie Güte, Selbstlosigkeit und gute Sitten geben können. Denn wenn wir nur weiterentwickelte Tiere sind, würden wir uns auch wie Tiere benehmen. Sicherlich spiegeln unser gutes Verhalten, und die moralischen Empfindungen, die es befördern, Impulse wider, die Gott in uns angelegt hat.“
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{Fast schon grotesk die Fehlsichtigkeit oder gar Blindheit und dadurch bedingte Falsch-Beurteilung des Geschehens in und zwischen uns Menschen und freilich auch mit unseren Mit-Lebewesen in diesem kleinsten PlanetenSystem. Von vielen Mit-Menschen. Es fehlt uns Menschen eindeutig noch ein Blick und eine weitreichende Beurteilung von Aussen auf uns Menschen, von einem nicht-Menschen, aber diese Phrase und Einschätzung von *mir, kennen die Leses ja bereits, aber ist sie deshalb unstimmig? Was würde dieses nicht-menschliche EsLebewesen uns Menschen dann wohl erzählen, wie Uns beurteilen? Es hätte ja den VerGleich von unserem Verhalten mit denen anderer irdmondlicher EsLebewesen, aus einer vielleicht neutralen und hoffentlich sachlichen und bestenfalls umfangreich Wissenden Position. Wie ist das Benehmen von Tieren? Ist das menschliche Gebaren hier in diesem kleinst-PlanetenSystem (weil vielleicht handeln die Astronauten, die auch schon den Mond besucht haben, ja anders, sobald Sie aus dem Inneren der Erde hinaus gedüst sind? Weiss *ich's, ich bin bis heute nur innerhalb gewesen.) ohne Tier? Und wenn es wie Tier ist, was ist das kleine oder grosse Bisschen Verschiedenheit von den anderen Tieren? Und wenn es gar nicht wie die Tiere ist, was ist das Verschiedenheit von Tier und Mensch? 
Meine Frage ist dann: Kommen wir Menschen mit dem Glauben weiter, noch weiter, als Wir bisher schon damit gekommen sind, oder ist das Potential des Glaubens - aller Arten davon - inzwischen ausgereizt? Na, die Leses kennen ja *meine Meinung dazu, aber erst mal weiter in diesem interessanten Text.}
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Während Moral also angeblich von Gott kommt, wird die Immoralität Charles Darwin zugeschrieben, der für alles vom Nationalsozialismus bis zu dem Amoklauf in Columbine schuldig gesprochen wird.
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Moralisches und unmoralisches Verhalten können gleichermaßen von Religionen gefördert werden. Die Moral selbst – im individuellen Verhalten wie auch im sozialen Zusammenspiel – kann aber schlicht nicht vom Willen oder Befehl eines Gottes kommen. Das haben Philosophen seit der Zeit von Platon erkannt.
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Religiöse Menschen können das nachvollziehen, indem sie Platons Frage erwägen: Sind Handlungen moralisch, weil Gott sie befiehlt, oder befiehlt Gott sie, weil sie moralisch sind? Es braucht nicht viel Nachdenken, zu sehen dass die richtige Antwort die zweite ist. Warum? Weil, wenn Gott uns befehlen würde, etwas offensichtlich Unmoralisches zu tun, wie unsere Kinder zu töten oder zu stehlen, dann wäre es nicht automatisch in Ordnung. Natürlich, Sie können argumentieren, dass Gott so etwas niemals zulassen würde, weil er ein völlig moralisches Wesen ist, aber dann benutzen Sie immer noch irgendeine Vorstellung von Moral, die unabhängig von Gott ist. So oder so, es ist klar, dass selbst für die Gläubigen Gott nicht der Ursprung der Moral sein kann sondern bestenfalls der Überträger einer menschengemachten Moral.
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{Ähh, verzeihen Sie, aber was ist Moral genau?
Laut Lexikon ist Moral Sitte, Gewohnheit oder auch Charakter und entstammt wohl aus der "Gegend" des Stammwortes von "wollen" und dem Substantiv "Wille[n]" und bedeutet wohl etwa "zur Sitte, Gewohnheit oder einer Persönlichkeit gewordener Wille". Und dieses "GerinnungsProdukt" eines vorher bereits vorhandenen Wollens und Will-Es, kann das Gebaren eines Einzel-Es genauso wie das einer ganzen Gesellschaft oder einer (Glaubens)Gemeinschaft "charakterisieren". Moral ist also zur Dauer gefrorener Frust oder auch Lust, schlechte Laune oder gute Laune und Alles DaZwischen. Moral ist auch eine dauerhafte Meinung zum Gleichen DaSein, von Mensch zu Mensch. Also meine Moral ist zwar unfassbar einfach - habe *ich das hier schon mal geschildert? -, aber gehört nicht hier einfach so DaZwischen hinein. Nur kurz noch zur Moral: Moral ist auch Wunsch, vor allem Wunsch-Vorstellung, aber doch nichts Gottgegebenes, ausser *ich betrachte das Gott (der Philosoph Klaus Heinrich sagt, der Name "Gott", ist die Bezeichnung für den "Triebgrund der Wirklichkeit". Das finde *ich ziemlich passend) als Ur-Mensch, also als ein-Es das vor schriftlichen RaumZeit-en eine verständliche und von den anderen Mit-Menschen anerkannte Meinung dazu geäussert hat, wie Es und die ander-Es im mitEinander umgehen sollten. Wahrscheinlich "geboren" aus schlechten Erfahrungen, weil aus guten lernt Mensch wenig, aber das nur nebenbei, vielleicht auch um den Verkehr im mitEinander besser zu regeln, nach einem Unfall vielleicht oder auch aus einer Abfuhr heraus, was weiss *ich schon hier? Moral sucks! Auf jeden Fall die zwischen uns Menschen herr-schenden Moralen sucken, aber davon hatte *ich es ja schon einige male, also weiter im Text.}
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Das ist nicht einfach nur philosophische Grübelei, weil Gott – zumindest der Gott der Christen und Juden – im alten Testament wiederholt unmoralische Taten duldet oder befiehlt. Dazu gehören Sklaverei (3. Mose 25,44-46), Völkermord (5. Mose 7,1-2; 20,16-18), die Tötung von Ehebrechern und Homosexuellen und die Steinigung von Bräuten, die keine Jungfrauen mehr sind (3. Mose 20,10.13; 5. Mose 22,20-21).
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War Gott moralisch, als er 42 Kinder von Bären in Stücke reißen ließ, weil sie den Propheten Elischa wegen seiner Glatze verspotteten (2. Könige 2,23-24)? Sogar im neuen Testament predigt Jesus Prinzipen fragwürdiger Moral, verschließt den Reichen das Himmelreich (Matthäus 19,24), billigt das Prügeln von Sklaven (Lukas 12,47-48) und verdammt Sünder zu den Qualen der Hölle (Markus 9,47-48). Ähnliche Dinge tauchen auch im Koran auf.
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{Darf *ich den paar Leses, die es noch nicht kennen, auch meinen Beitrag "Glaubens-Dialog" im Verantworten-Blog empfehlen, dort habe *ich weitere Bibel-Beispiele und vieles mehr dazu eingestellt.}
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Wenige von uns empfinden Völkermord oder Steinigung als moralisch, also übergehen Juden und Christen diese Teile der Bibel mit wohlbedachtem Schweigen. Aber genau das ist der Punkt. Es gibt etwas anderes – eine andere Quelle der Moral – die biblische Gebote übertrifft. Wenn religiöse Menschen sich ihre Moral aus der Heiligen Schrift zusammenstückeln, dann tun sie das eindeutig mithilfe außerreligiöser Vorstellungen davon, was moralisch ist.
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Darüber hinaus passt die Vorstellung, dass Moral gottgegeben ist, nicht mit der Tatsache zusammen, dass religiös basierte Ethik sich im Laufe der Zeit stark verändert hat. Sklaverei wurde einst von den Kirchen aufgrund der Bibel verteidigt, jetzt wird sie als grob unmoralisch angesehen. Mormonen schlossen Schwarze vom Amt des Priesters aus, auch aus religiösen Gründen, bis Kirchenführer 1978 praktischerweise eine „Offenbarung“ hatten, die dem entgegenstand. Katholiken hatten einst eine Liste mit Büchern, die zu lesen unmoralisch war; die wurde 1966 abgeschafft. Geschahen diese Anpassungen, weil Gott seine Meinung geändert hat? Nein, sie kamen aus säkularen Verbesserungen der Moral, die die Religion zwangen, sich zusammenzureißen.
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Also, woher kommt die Moral, wenn nicht von Gott?
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Aus der Evolution und weltlicher Argumentation. Trotz der Vorstellung, dass Tiere sich bestialisch verhalten, finden Forscher, die unsere Primaten-Verwandten, wie Schimpansen, untersuchen, evolutionäre Vorläufer der Moral: Verhalten, das für die ganze Welt nach Altruismus, Sympathie, moralischer Ablehnung, Teilen aussieht – sogar ein Gefühl für Fairness. Das ist genau was wir erwarten würden, falls menschliche Moral, wie viele andere Verhaltensweisen, teilweise auf den Genen unserer Vorfahren aufbaut.
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Und die Bedingungen, unter denen der Mensch sich entwickelte, sind genau solche, die die Evolution von Sitten begünstigen: kleine Gruppen von Tieren mit großen Gehirnen. Individuen in so einer Gruppe können sich gegenseitig kennenlernen und wiedererkennen. Das gibt Genen einen Vorteil, die Sie dazu bringen, anderen in Ihrer Gruppe gegenüber nett zu sein, die zu belohnen, die kooperieren und die zu bestrafen, die betrügen. Auf diese Art und Weise kann die natürliche Selektion Moral erzeugen. Zu den Verhaltensweisen, die so entstanden sind, kommen dann noch weltliche Überlegungen hinzu. Sie helfen uns unsere moralischen Gesinnungen weit über unsere kleine Gruppe von Freunden und Familie auszudehnen – bis hin zu den Tieren.

Sollten wir Angst haben, dass eine Moral, die auf unseren Genen und unseren Gehirnen beruht, irgendwie einer Moral unterlegen ist, die von oben heruntergereicht wurde? Überhaupt nicht. Es ist sogar besser, weil eine säkulare Moral eine Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an soziale Veränderungen hat, die keine gottgegebene Moral jemals haben könnte. Die säkulare Moral ist es, die die Religion dazu treibt, ihre eigenen Dogmen zu Themen wie Sklaverei oder Frauenrechte zu verbessern. Es ist die säkulare Moral, die verhindert, dass ethisch irrelevante Dinge – was wir essen, lesen oder tragen, wann wir arbeiten oder mit wem wir Sex haben – nicht mit Dingen von wirklichem moralischen Belang zusammengeworfen werden, wie Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch. Und ist es nicht besser, sich moralisch zu verhalten, weil Sie für sich selbst herausgefunden haben – in Zusammenarbeit mit Ihrer Gruppe – dass es das Richtige ist, und nicht um einen Gott gnädig zu stimmen oder Bestrafung im Jenseits zu vermeiden?

Und wir sollten uns auch nicht sorgen, dass eine Gesellschaft, die auf einer säkularen Moral basiert, in Gesetzlosigkeit abgleitet. Dieses Experiment ist längst gemacht worden – in Ländern wie Schweden und Dänemark, die zum Großteil von Atheisten und Konfessionslosen bevölkert sind. Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung versichern, dass säkulare europäische Länder voller Bürger sind, die sich anständig benehmen, nicht Kriminelle und Soziopathen, die Amok laufen.

Man kann ganz eindeutig gut sein ohne Gott.
Ende Tagesspiegel-Artikel.

Ein Schluss-Gedicht.
Moral ist ein UnDing.
Moral ist immer nur DaZwischen zu [er]finden, immer ist die Moral mittendrinn; immer nur mittendrinn ist die Moral zu finden, aussenherum wenig; so am Rande ist sehr wenig Moral zu [er]finden; und mir ist ja nun auch klar, dass auch das Geld sich gerne am Rande ansammelt; so ist auch im Geld wenig Moral zu finden; ja mei, so ist halt die Gravitation, die Moral zieht Sie überwiegend an-s ich heran; weiter wegg ist, von der Moral, jeweils wenig zu [er]finden.
Schluss-Gedicht.
Bitte.

PS: noch die Blogzahlen vom 24. Oktober 2013, 01:00.
Danke.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Sprech-VerGewisserung

Dabei ist die Frage, ob das folgende Zitat noch Jetzt gültig ist?
"Wissen wir denn überhaupt, was die Materie ist? Überhaupt nicht. Und was der Geist ist und was das Denken? Noch weniger. Was die Bewegung, was der Raum ist und was die Zeit? Ganz und gar nicht. Was die Wahrheiten der Geometrie sind? Wir wissen also eigentlich überhaupt fast gar nichts. Und doch: Wie viele Bücher gibt es, deren Autoren alle vorgeben, irgendwas ganz gewiss zu wissen! Was mich betrifft, so verstehe ich nicht, weshalb die Leute überhaupt noch lesen, wenn sie dabei doch nichts begreifen."
Denis Diderot am Schluss des: »Brief über die Blinden, zum Gebrauch für die Sehenden«, publiziert 1749.

Und was ist überhaupt: das Sprache?
Vielleicht ist es ja sogar gut, dass ich bis jetzt kein Buch gelesen habe, indem diese Frage bis hinein in den Kern oder, wenn Sie so wollen - ganz Gravitativ -, bis auf das Fundament hinunter, erklärt, erörtert oder sogar längst geklärt wurde. Von Noam Chomsky zum Beispiel, kenne ich nur die "zeitdiagnostischen", die politisch-kritischen Artikel und einige wenige Veröffentlichungen zu mathematischen und informatischen Themen, mit den Werken zur Linguistik und Sprachphilosophie bin *ich nicht vertraut.
Und das schreibt ein-Es, das einen Blog zur und um die Sprache herum betreibt!? Ein seltsames Bekenntnis der UnKenntnis, aber ... Es gibt da ein kleines Bedenken in *mir, meine menschliche Natur der Gefolgschaft und des Nachplapperns; *ich denke öfter: "wenn es ein Thema gibt, das *dich wirklich (brennend) interessiert, dann vermeide die Urteile und Bewertung von sogenannten Koryphäen und VorDenkes und Meistes und sonstigen von allen Seiten Hochgelobten", weil sonst übernehme *ich einfach, weil das eben einfach ist.
Das Philosophie ist *mir nicht so (brennend) wichtig, wie das Sprache es ist. Warum? Vielleicht, weil ich spreche und nicht "philosophe".
Irgendwie wohl auch, weil ich das Philosophie für eine EinLagerung des Sprache[n] achte. Sprache könnte Alles erfassen, wonach die Philosophie fragt. Sprache ist für *mich mehr als Fragen und Antworten finden. Deshalb habe ich gerne und viele Werke der Philosophie gelesen, viele sogar mehrmals. Und habe dabei auch auf das Sprache des Philosophen geachtet. Aber Werke zur Sprache und deren Entstehung und Sinn - falls es so einen dafür gibt? - und Zweck - falls es einen hat? - habe ich nur in Kritiken/Rezensionen also oberflächlich mitbekommen. Kann ich also trotzdem ein wenig in Sprache zur Sprache kommen und sogar in das Sprache das Sprache begründen und beurteilen?

Jed-Es SprachForsches und darumherum wird denken: Nein.
Ganz klar. Das - *ich - hat keine Ahnung von das (der/die) Sprache, es verhunzt sie bestenfalls, oder schwadroniert ungelernt herum. Ja, klar, das tue *ich. Ob *ich trotzdem dabei dem Kern oder dem Grund näher komme, oder es sogar berühre, überlasse *ich dem Urteil des Leses. Muss *ich ja sowieso, ist also nur logisch.

Erstmal DaZwischen ein gestriges Bild:
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Herbst-Baustelle, an der
ColumbiaHalle.
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Das Sprache?
Das deutsche Mann hat das Sprache früher wohl gerne den Frauen überlassen, weil, warum sonst ist das Sprache im Deutschen eine Sie? Ach, egal, der oder die, was ausser ein paar ErLebewesen ist geschlechtlich organisiert, ..., allerdings, wenn ich an die Grundlagen des DaSein denke und dabei vor allem an die Polaritäten, dann könnte ich fast schon auf die Idee kommen, dass die Geschlechter auf dem + und auf dem Minus der materiellen Grundlagen des DaSein aufbauen, oder etwa nicht?
Aber zurück zur Geschlechter-Diskussion.
Für mich hier nicht mehr, *mir ist das ganze Geschlechtergetue auch in das Sprache inzwischen zu eingeengt: Der Baum, die Strasse, der Mond, die Sonne, der Asphalt, die Sonnenblume, ... so ein Blödsinn, warum kompliziert machen, wenn es auch einfach geht?
Das erkennt Selbst-verständlich ein-Es erst, wenn es mit anderen Sprech-Arten in Kontakt kommt und bemerkt, Mensch!, die sprechen und formulieren ja ganz anders und Sie benennen die Dinge und Lebewesen auch ganz anders? Seltsam!
Geht also auch anders. Aber dann kommen all die Bequemen und Festhalter und mokieren das Fremde. Nein, bloss keine Änderung, selbst wenn das Ergebnis eine Vereinfachung und ein mehr an Genauigkeit und Kompetenz bringt. Nein, das wollen die Engstirnigen und Bequemen, die "SprachSchützer und -innen" nicht, weil ... ? Tja, das begründen Sie mir doch mal bitte; und keine Phrasen mit Tradition oder Geschichte und Dichtern und Denker und sonstigen Vergangenheiten und bequemlichen Gewohnheiten vornewegg.

Nur eine stimmige Begründung, warum ausgerechnet die deutsche Spreche bleiben muss, oder auch die englische Spreche oder die chinesische oder suaheli, oder sonst eine Spreche, denn keine - wenigstens weiss *ich von KeinEs - Sprache ist bisher ausgereift und weit genug, uns Menschen, die Wir sprechen, passend zu informieren, richtig zu Unterscheiden, genau zu deuten, auf das, von was gesprochen wird, oder uns Menschen sogar aus der UnKlarheit und der Orientierungslosigkeit und aus noch etlichen anderen Beengungen und Hindernissen zu befreien. Was das Sprache als Potential, also als Möglichkeit sehr wohl enthält. So fühle und spüre *ich das bis Jetzt.

Und mir ist doch klar, das Sprache ebenso in einen steten Wandel eingebunden ist, wie AllEs und All-Es im DaSein, also, vielleicht, wenn *ich hier lange genug DaBin, werde auch *ich noch einen Wandel in das Sprach[en], hin zu mehr Genauigkeit und besserer Präzision und präziserem Werkzeug-Gebrauch, erLeben. Vielleicht, aber eher nicht.
Jedoch, ich befürchte, das interessiert k[aum]ein-Es, das bemerkt vielleicht auch kein-Es, was für ein Potential das Sprache ist, aber wo das Sprache auch zu schweigen hat, weil dazu schon alles gesagt ist, oder jedes Geräusch, auch wenn es nur im stillen Denken stattfindet, unangemessen ist, weil zu laut oder falsch.

Wir wachsen so in das Sprechen hinein, und wenn ein-Es Glück hat, bekommt Es mehr als eine Sprech-Art geboten, und hat es damit leichter auch mehr Sprachen zu erlernen, allen ander-Es fällt es schwerer, *mir zum Beispiel.
Und dann gilt es, mit das Sprache auszukommen, in einem DaSein mit so enorm vielen Verschiedenheiten schon von nur eines Selbst, ein Krug, zum Beispiel ist enorm viele Formen und Farben und Grössen, aber nur ein Wort. Ist das Effizienz oder ist das eine WahrnehmungsSchwäche?

Das Mensch.
Als Mensch nehme ich die Verschiedenheiten des Menschen auch nur zu einem geringen Prozentsatz, vielleicht sogar nur zu Promille, wahr. Also sogar als Internes, fällt es das Mensch schwer, die vielen Verschiedenheiten des Mensch-Seins wahrzunehmen und es "ent-sprechend" zu benennen. Da wird dann von Schwarz und Weiss herumgedumpft, verzeihen Sie bitte, wenn das zu provokant klingt, aber wie kann ich diese Farben- und Formen- und Verhaltens-Blindheit des Sprechens vonEinander, so benennen, dass es dem nahe kommt: stimmig zu sein. Reichen Uns diese wenigen Schubladen, um den weitest verbreiteten Nationalismus, Faschismus und sonstigen Gruppismus aufrecht zu erhalten? Eindeutig Ja. Dafür reichen Uns zwei Farben für die Menschheit.

Deutsch. 
Sie kennen vielleicht dieses "Running-Gag" von *mir: Was ist Deutsch-Sein? Tja, was?
Derweil bin Oliver-August Lützenich ein Deutsch-Es. Ein deutsches Mensch. Allerdings ohne zu wissen, bitte: ohne stimmig und konkret und fertig beantwortet zu wissen; was das für mich bedeutet? Behütung zum Beispiel? Oder Schutz vor den Feinden, den ... Setzen Sie hier gerne einen Feind des Deutschen ein, falls Sie eines kennen. Früher waren das gerne die "Franzosen" oder die "Russen".

Ja klar, für uns inzwischen ziemlich bewegungslos auf irgendwelchen Landstücken fest gefrorene Menschen, ist das Nachbar öfter gerne das Feind, das auf "mein" Stück vom Kuchen übergreift. Aber das KRIEGen sie nicht!
Deutsch ist also ein-Es, das auf einem nur Menschen [er]kenntlichen Stück Erdkruste mit dem nur Menschen kenntlichen Namen "Deutschland" geboren wurde oder die Genehmigung erhalten hat, das Ich als "Deutsch" zu bezeichnen.

Sie bemerken, dass *ich das schon in die Geschichte einbette, meinen kleinen gewagten Furor hier. Mir ist schon klar, dass das gute Gründe hatte, so wie es ist, dass also dieses Stückchen Kruste in dem Planeten Erde Europa bezeichnet wird und nicht "jehfg", oder auch "kjhöä", und das ein kleiner Bereich darin heute "Deutschland" genannt wird, oder auch Germany oder Allemangne oder ... Viele Namen für eine der vielen Unbeweglichkeiten die wir Menschen inzwischen erreicht haben.
Die Kraniche haben in Brandenburg gerade Station gemacht, ein kurzes Päuschen, bevor es weiter in Richtung Süden geht, der Düsterkeit und Kälte des Nord-Winters etwas zu ent-fliegen. Was wissen die Kraniche von Europa? Sie fliegen drüber hinwegg, ohne Pässe. Und scheissen dabei ungerührt in die Landschaften hinunter. Und viele von Uns schauen dem Treiben dieser Kraniche begeistert zu und fotografieren was das Zeug hält, um dann wieder in die warmen Häuschen oder auch Wohnungen zu gehen und die folgende Düsterkeit mit Tee und Süsskram und Weihnachten und Konsumrausch und Fasching und ... irgendwie durchzustehen.

Die Kraniche waten derweil irgendwo im Süden in irgendeinem noch schönen See herum, weil, noch können die das so einfach, aber wir Menschen machen denen das ErLeben schwer und immer schwerer, weil die so ohne Pässe einfach so herumfliegen, wie sie wollen, das geht nicht. Also legen wir die Seen trocken oder reissen die Erde auf, weil wir die Freiheit des Anders-Sein kaum ertragen können. Oder?

Ist ja nur so eine Idee, dass, wenn Wir einander besser versorgen und freundlicher zuEinander umgehen und offener aufEinander zugehen, dann könnten Wir auch die allzu engen Grenzen wieder aufheben, denn die haben Wir doch erst vor gar nicht so langer RaumZeit erst aufrRichten müssen, um vorEinander Schutz zu haben und gegenEinander in die Konkurrenz der Märkte einzutreten. Aber, wenn Wir Alle gut versorgt sind und weiter gehend frei sind, als Wir es inzwischen schon sind, dann könnten Wir doch auch sicherer verreisen und Einander dort ausruhen oder arbeiten, wo es ein-Es gerade gefällt. Und Eines ist wenigstens *mir hier klar, das wird nicht für Jed-Es dasSelbe Plätzchen und dieSelbe Richtung sein, weil Wir dazu einfach schon zu verscheiden sind; weil *ich hier, bleib vielleicht sogar gerne hier, auch wenn *ich woanders hinziehen könnte, aber nur so.

Weiss, Schwarz, Asiatisch, UrEinwohner. Mensch ist inzwischen so weit, das zu erweitern.
Die Mittel dafür hätten wir.
Hätten wir Menschen inzwischen fast schon erfunden und auch erarbeitet, die Lasten des Früher und des Tieres, die Uns an- und aufgeprägt wurden, zu verändern. Und zwar- ganz wichtig! - Selbst-entschieden. Also eine gewaltige und überaus bedeutende Änderung zu früher, aber das bedeutet, das Wir ...

Bis hierher, erst mal. Falls Sie bis hierher durchgehalten haben: Danke.
Das klingt immer ein wenig belehrend oder fingerschwingend, mag sein, jedoch ist *mir hier völlig klar, dass Wir bis Jetzt das Allerbeste aus den Anlagen und Umständen machen, in die Wir hineingezeugt wurden, vom DaSein, oder Was auch immer.
Oliver-August Lützenich bin nach reiflichen VerGleichen und hinspüren froh ein Mensch zu sein, so ein Mensch, wie die Leses, und ich bin sogar ein wenig froh hier in Europa gezeugt worden zu sein, obwohl das ja schon ziemlich gewagt ist, das zu schreiben, auch wenn es keinerlei Qualitätsaussage ist, sondern nur eine des Vergleichs mit anderen Gegenden und Umgangsformen des Menschen. Die Friedlichkeit und kleine Offenheit hier behagt mir aber besser als woanders, aber das könnten Wir ja ändern, oder? Ändern, dass wir Menschen Alle anders mitEinander umgehen. Was wollte *ich noch schreiben? Ach ja, *ich schreibe noch einen kleinen Artikel in dem ich zusammenfassen werde, was für mich Sprache genau ist und worauf es basiert und wohin die Richtung gehen könnte. Was weiss *ich schon, aber vielleicht hilft es wenigstens *mir dabei, diese Welt und das Drummherum und *mich besser zu verstehen, *mich und Sie ernster zu nehmen, und in *Selbst-Entschiedene Richtungen zu erweitern.
Ein besseres Verständnis von ein-Es oder auch Etwas hilft ja oft schon um Vertrauen und auch ein wenig Mut für ein paar oder auch nur einen weiteren Schritt zu erregen.

A pro pos "erregen":

Das nun Folgende ist von *mir; *ich hatte es in dem Beitrag "Vor-ver-ant-Wort-ung" im Verantworten-Blog schon mal eingestellt und nun, weil es für *mich immer noch aktuell ist (siehe den Beitrag "VorWeise" hier in der SprechLichtung), noch ein wenig "modernisiert".
Das einzelne Selbst ist eine Schöpfung.
Ist das DaSein eine Schöpfung des? SEIN? Könnte sein?
Die Verantwortung ist eine Möglichkeit des Verhaltens im DaSein.
Eine bisher ungenutzte Möglichkeit des irdmondlichen DaSein. Soweit *ich weiss.
Die Verantwortung ist bisher nur ein Wort. Mit guten Ideen drinn, fast ohne Konkretes.
Was bisher von Verantwortung spricht, meint meist Schuldzuweisungen im Nachhinein.
Wo doch die Haupt-Idee der Verantwortung vom VorHinein spricht, vom VorHandeln, vom Wissen in der Wirkung einer Handlung, von der Ahnung der Konsequenz einer Handlung, die dadurch erst zur Handlungs-Weise wird.
.
Wo doch die Haupt-Idee der Verantwortung nicht davon spricht [einen] Schuldige[n] zu benennen, etwa eines "Verantwortliches", das dann den "Hut" nehmen muss, wenn die Geschädigten, die Verletzten, die Toten und Tätes stets bereits passiert sind.
Wenn doch die Haupt-Idee der Verantwortung davon kündet, dass ein-Es oder eine Gruppe vorher genauestens, nach aktuellem Erkenntnisstand prüft/prüfen, was eine Handlung bewirkt, ohne das Risiko von Fehlern und falschen Schätzungen dabei auszuschalten, denn der Zufall ist nicht auszuschalten, oder auch das Zweifel, aber weitgehend. Oder eben so weitgehend, wie ein-Es möchte, ohne das Ander-Es Schmerzen zu bereiten.
.
Was aber wohl die Haupt-Ursache für das Fehlen der Vorprüfungen und der Wissens-Verwendung als Standard für das Verantwortung ist, sind die fehlenden Ziele, Pläne und Wünsche für das persönliche oder das Gruppen-Handeln.
So lange einfach nur situativ, spontan, von den persönlichen GrundBedürfnissen gefordert und gelenkt oder von den aktuellen Verhältnissen und Umständen erzwungen, also mehr oder weniger triebhaft gehandelt wird, bleibt das Verantwortung eine blosse Idee und die "Verantwortung" das Wort für eine bloss[e] nachträgliche Schuldzuweisung in Folge von verantwortungs-losen MissHandlungen aller Art.
.
Das einzelne Selbst ist eine Schöpfung.
Das Einzeln-Es mit Selbst-Verantwortung ist eine Neu-Schöpfung.
Zu dem Selbst gesellt-s ich als Vor-Wort die Verantwortung hinzu.
Die Zukunft ist ein verantwortliches Selbst?
Verantwortungs-Selbst.
Zweifel-los?
Zum Schluss:

"In einem einzigen Tag kann ich hundert verschiedene Physiognomien haben, je nachdem, womit ich gerade zu tun habe. Ich kann heiter, verschattet, träumerisch, zärtlich, brutal, leidenschaftlich, enthusiastisch sein. Aber niemals bin ich derjenige gewesen, als den Sie mich da gesehen haben."
Denis Diderot, 1767, in einem Billett an den Maler Louis-Michel van Loo.

Dito.

Sonntag, 22. September 2013

Nach-Wahl

Bin ich platt oder gar dumm,
wenn ich vor *mich und
vor Ihnen hier, schreibe:

Nach das Wahl, ist vor das Wahl?

Ja. Klar bin ich platt, weil diese Sentenz so etwa für AllEs und All-Es gilt: Nach dem Essen ist vor dem Essen, nach dem Scheissen ist vor dem Scheissen, vor dem Schlafen ist nach dem Schlafen, vor dem Krieg ist nach dem Krieg, vor dem ...

Platt. Normal. Alltäglich. DaSein = daVor + daNach

Da konnte so Manch-Es schon auf die Idee kommen, dass das DaSein und somit auch dessen Inhalt eine Schleife ist. Vielleicht eine Banderole, um das SEIN herum.
Könnte doch sein?

Was weiss *ich hier schon.
Ist es aber nicht (und jetzt kommt die wichtige Einschränkung!) ganz.
Irgendwie schon Schleife, allerdings mit der Offenheit zur Veränderung.
Sonst gäbe es Uns Erdmondliche nicht, sondern vielleicht nur irgendwelche wabernden WasserStoff-Wolken, die ab und an zünden, kurz oder lang strahlen und dabei den WasserStoff zu Helium und ein paar anderen -Stoffen umgruppierten und irgendwann, wenn das WasserStoff verbraucht ist, dann ...

Was weiss *ich schon davon!

Oliver-August Lützenich habe gewählt.
Hier ein Kreuzchen bei der SPD (ErstStimme) und dort ein Kreuzchen bei Die Linke (ZweitStimme). Und was kommt dabei heraus?
Na, das werde *ich erst Morgen erfahren oder gar erst am Dienstag, wenn auch die letzten WahlKreis-Stimmen ausgezählt sind.
.
... wenn wir jetzt etwas nach rechts schwenken würden,
käme ziemlich bald der Bundestag ins Blickfeld,
aber so ein Foto lässt sich einfach nicht
schwenken. Noch nicht. Das
nur als Kommentar
zur heutigen
Wahl
.
Das Wählen ist *mir schwer gefallen.
Nicht das Wahl und das wählen, sondern die magere Auswahl, die Wir hier hatten.
Gewählt habe *ich das, was noch am wenigsten schwer gefallen ist, aber leicht war da kein Kreuzchen, das kann *ich Ihnen hier garantieren.
Aber irgendwie wollte *ich wählen, auch wenn es schwer gefallen ist.
Wählen ist eine schöne und fällige Entwicklung in Menschen-Gesellschaften, gewählt haben wir Menschen schon immer, aber bisher immer heimlich, ohne Urne und Zettel, mehr mit Blicken, Aufforderungen, Füssen und Händen, mit Messern und in jüngerer RaumZeit auch mit Schusswaffen und Sprengstoffen.

Inzwischen können und tun Wir es zumeist unheimlich und somit mit dem Wahlzettel aus einer geringeren AusWahl heraus.
Mensch wählt inzwischen auch bewusst, wo früher nur unbewusste Wahl eng verbreitet war.

Mensch muss wählen.
Immer und stets.

Denn, DaSein ist Wahl-Sein, AusWahl sein aus mannigfaltigem Angebot.
Aber zumindest bei den politischen Wahlen herrscht (!) noch Mangel.
Das Wahl-Angebot ist ziemlich überschaubar.
Und das ist das DaSein nicht.

DaSein ist FAST unbegrenzte VielFalt.

Politische Menschen-Wahlen sind stark begrenzte EinFalt.
Einfältigkeit ist auf den allermeisten WahlZetteln zu finden.
MenschenWeit.

Worauf deutet das?
Auf wenig Platz im Bewusst-Sein. Für Gesellschaftsfragen.
Das meiste Mensch überlebt, da ist einfach wenig Platz für das weitere UmFeld und all die Ander-Es, die darIn auch enthalten sind.

Was hätte *ich denn gerne gewählt?
Aufmerksamkeit fürEinander, wechselseitige Freundlichkeit, für eine Mitarbeit am weiteren Aufbau einer funktionierenden und nachhaltigen Infrastruktur von ALLEN MitGliedern innerhalb dieser Infrastrukturen, gleichgültig woher ein-Es kommt oder wie lange ein-Es schon innerhalb der Gesellschaft mit-erLebt, erLebenslange Versorgung mit Allem, was ein Mensch zur propperen Gesundheit und zur Selbst-gewählten Anteilnahme am gesellschaftlichen Geschehen so braucht und noch ein wenig Luxus für DaZwischen, erLebens-begleitende Vermittlung und barrierefreier Zugang zu allen Erkenntnissen und Erfahrungen, welche wir Menschen als Spezies, als einzel-Es und im DaSein erlebt, erfahren und erreicht haben, Friedlichkeit, ohne die aggressiven Triebe und Ängste, die Wir noch sind, zu unterdrücken oder sogar abzustreiten; nein, die wollen und müssen ausgelebt werden, allerdings auf eine Art (und jetzt kommt etwas wichtiges!) und Weise die keinem lebendigen, also fühlendem und verletzlichem DaSein, Schmerzen zufügt, nicht einmal, wenn Es darauf besteht, dann soll Es das mit dem Selbst ausmachen.

Sie können dazu gerne noch weiteres hinzufügen. Aber Bitte nur "weiteres".

Das Enge haben wir hier noch zur Genüge, meine heutigen Kreuzchen zeugen davon, denn *ich habe die Kreuzchen nicht in die Weite setzen können, die ist noch etwas weiter wegg, da *ich aber wählen wollte (nicht musste), setzte *ich meine zwei Kreuzchen in das nächst[zurück]liegende.

Bin ich deshalb nun Unzufrieden?
Nein, denn *ich hatte nun mal nur eine sehr begrenzte Auswahl. Und die habe ich genutzt, deshalb bin *ich zufrieden hier.

Hat zwar im Gesamten wenigst gezählt, weil ..., aber deswegen geht es *mir trotzdem gut hier. Noch.
Denn, was weiss ich den schon?
Guten Tag.

Samstag, 21. September 2013

Macht-Transparenz

Aus gegebenem Anlass, schliesslich geht es an diesem WoEn gerade mal wieder um die Macht in Deutschland, möchte ich einen Beitrag von vor eineinhalb Jahren hier noch einmal in die SprechLichtung einstellen und dabei auch den aktuellen Gegebenheiten etwas anpassen. Viel Freude beim [wieder]lesen.

Wann werden Beiträge unaktuell?

Wenn der Inhalt, die Forderung(en) eines Beitrag entweder als verwegen und unhaltbar abgesetzt oder, wenn sie ein- und umgesetzt wurden. Selbstverständlich gibt es auch ein DaZwischen, also einen riesigen gigantischen Zwischenbereich in dem Forderungen, Ideen und Möglichkeiten in Warteschleifen umherkreisen, auf dem Weg entweder zur Abfuhr oder auch, in selteneren Fällen, zur Aufarbeitung und Verwertung.

Das Folgende ist ein Beitrag, das schon etwas länger kreist, aber ziemlich an der Oberfläche, also ziemlich oft die Synapsen kitzelt und aufschreckt. Ein Gefühl, ein Eindruck und Ausdruck, das ab und an ziemlich fordernd in *mein [Selbst-]Bewusst-Sein drängelt und wieder einmal fragt:
Bin ich nun schon drann?
.
Jackson Pollock, "Shimmering Substance"
.
Zum Zusammenhang von der Zunahme der wechselseitigen Transparenz und der Abnahme der Macht in fremden Händen, also bei Wenigen, bei Administrationen, Organisationen ... 

Das Macht sinkt gerade zu Boden, das ist das, was auch *ich empfinde.
Langsam zwar, ist schliesslich eine lange bewährte Methode des sozialen Überlebens gewesen, im freien Spiel der Kräfte; aber, je weiter Wir Lebewesen die Kräfte und Gesetze des DaSein frei (frei!) gelegt haben und umso besser Wir damit umzugehen wissen, umso weniger brauchen Wir das Macht, als Schutz- und Trutzmittel in der Masse.
Das ist das Macht doch, oder?

Die Frage lautete: Was Macht das Macht?
Die Antwort: Das Macht Macht Mächtig was her, aber je mehr Wir das Macht wieder Denen zurückgeben, von den-Es Es stammt, umso weniger ist sie an einem Ort, oder bei nur wenigen konzentriert (Die damit völlig überfordert sind, wie die Mächtigen fast alltäglich an die Medien übergeben, oder?).

Macht-Konzentration.
Das ist eine normale Folge: wenn Mensch von einem Haufen, auf den Mensch einstmals ein Vermögen geworfen hat, den persönlichen Anteil des Vermögens wieder zurücknimmt, wird der Haufen von Mensch zu Mensch kleiner.
Und Macht ist ein Vermögen (Sprachhistorisch entstammt das Macht aus dasSelbe IndoEurop. Wurzel, das Heute zu dem dt. Verb "mögen" geworden ist), das Jed-Es Einzelne Wesen an die Gesamtheit, die Masse, abgegeben hat, vor sehr langer Zeit und das Wir zu uns Menschen nun langsam wieder zurückholen. Vielleicht ist das Macht ja sogar keine Kraft, die Wir an einzeln-Es oder eine kleine Gruppe abgegeben haben, sondern das Macht ist eine Befähigung zur RichtungsWahl (Entscheidung), welche Wir an das DaZwischen abgegeben haben. Was so DaZwischen uns Menschen hin- und hergeschoben wird und wenn Es ein-Es trifft, das bereit ist für Etwas Da zu Sein, dann erhält ein-Es oder auch Viel-Es die Macht?

Aufklärung ist das Zauberwort!
Aufklärung, mmh!. Ich, als Hüter eines Bewusst-Seins bin ganz hin und wegg von der Fülle, die das Projekt Aufklärung Uns hier bietet. WunderVoll ist das DaSein, je mehr ich davon weiss, umso mehr komme ich von falscher Schwärmerei, von Mystizismus, von mutlosem Defätismus und sonstigem Unheilschwangeren im Hier und Jetzt und auch bei dem Blick nach Vorne (Sie erinnern den Vor-Wahl-Beitrag vom 20.09.13?) ab.
Dabei ist klar, dass ich weder die Schrecken der Vergangenheit unter den Teppich kehre, noch das alltägliche Risiko ausblende, mir ist klar, dass *mich jeder-RaumZeit, wenn *ich unaufmerksam bin erst recht, ein Unfall hinweggfegen kann, es bleibt jedoch die Gewissheit, dass die FREUDE insgesamt stärker zunimmt, als das LEID.

Transparenz ist eine Tendenz im DaSein, die mit einer Ernüchterung der Macht einhergeht. Beides bedingt einander. Das Macht hält noch an den Privilegien fest, das Es von der (noch) weitgehend unaufgeklärten Masse Mensch eingeräumt bekommen hat und noch bekommt, aber die Tendenz stimmt. Schauen, aber vor Allem spüren Sie herum, überall wanken die Mächtig-Es und das Wissen wird immer verständlicher / populärer (aufbereitet). Ein Projekt, das auch dieses Blog verfolgt, und das rütteln und schütteln möchte, denn das braucht das Geist (... das stets verneint. Sie wissen ...), um zu erwach[s]en. 

Was die Tendenz zur Transparenz angeht, und dem Absinken des Macht, das damit einhergeht, möchte ich etwas verbessern und präzisieren: Das Macht wird nicht weniger, sondern Es wird fairer und feiner verteilt. Und der Mechanismus, der diese Veränderung bewirkt, ist die zunehmende Transparenz, also die wechselseitige Einsichtnahme in und auf die Ander-Es, in Organisationen, Administrationen, in Regierungen, in Firmen ... und auch in und auf jedes einzelnes des ErMächtigt-En. Denn, was braucht die Lebendigkeit, um Souveränität und Wohlgefühl zu erLeben? Vertrauen.
Genau das bewirkt ein Mehr an wechselseitiger Offenheit und Wissen voneinander.

Wir sprechen von den Mächtig-Es und die Augen gehen nach Oben, also ist das Macht Oben, also bauen Wir immer höhere Häuser und die Mächtig-Es nehmen konsequenterweise in den oberen Stockwerken Platz und schauen auf die Macht.los-Es herunter.
Die Tendenz, die *ich nun spüre und beobachte ist, dass das Macht immer mehr aufgeteilt wird, dass Es von einem Kulminationspunkt aus - den Wir in DeutschÖsterReich mit Wilhelm II / Adolf Hitler erreicht hatten - auf dieJenig-Es zurückgeht, die diese Macht abgegeben haben.

Da ich nicht weiss, was Sie in das Wort "Macht" alles hineinfüllen und -fühlen, beschreibe ich kurz, was es *mir bedeutet:
Macht ist (inZwischen und noch) eine grösstenteils ausserkörperliche Handlungs- und Steuerungskompetenz, ist Handlungsfreiheit in das RaumZeit, die Tiere, und das sind Menschen auch (NOCH?), in Gruppen - also sozial lebende Wesen - an wechselnde Einzelne oder Minderheiten abgeben, die damit beauftragt werden / sind die Ausgestaltung, die Organisation, die AbGrenzung und die Entwicklungs-Richtung der Gesamtgruppe zu gestalten.
"Ausserkörperlich" deswegen, weil die lebensaufbauenden und -erhaltenden Prozesse des Körpers von einer Beherrschung durch Fremde[s] weitestgehend unabhängig ablaufen: die Auslieferung von ein-Es an ander-Es, behindert nur im schlimmsten Fall, dass die inneren Kreisläufe ins Stottern geraten, dass das Herz schneller pumpt, oder Stoffwechselprozesse in Unordnung geraten, das Körper mag ausgeliefert sein und insgesamt tun, was ander-Es wollen, aber im Inneren funktioniert weiterhin das Meiste reibungslos. Dass das so ist, beweist auch, dass die Abgabe von Macht ein weitgehend "natürlicher" und akzeptierter Zustand war.
War? Noch weitgehend ist. 

Macht ist Gestaltungskraft, die das Mehrheit in sozialen Gesellschaften jeweils an kleine Minderheiten abgibt (von den Ameisen, Affen, über das Mensch, bis zu Termiten). Das war und ist der Stand des Macht. Macht ist also die Möglichkeit einer Gruppe oder auch von einzeln-Es innerhalb einer Gemeinschaft, Andere "Selbst-zu-bestimmen", Sie, Es zu manipulieren, zu dirigieren.
Soweit stimmen Wir wahrscheinlich noch überein.

Diese Möglichkeit wurde den Mehreren abgenommen, weil sie von der Möglichkeit der Selbst-Initiative, also den Wahl- und Entscheidungs-Möglichkeiten, welche die Lebendigkeit und die Freiheit, die das Bewusst-Sein birgt, noch nichts wissen / wussten.
Den meisten Menschen ist deshalb bis Heute das Agens, die volle Handlungs-Freiheit und -Vollmacht noch fremd, das ReAgens (Selbst-Bestimmung), also die Unterdrückung dagegen ist "normal" also akzeptiert, somit auch die Umstände, die zu diesen Zustand der Un-Gleich-Verteilung der Selbst-Er-Mächtigung führt.

Das Masse gibt die Gestaltung und Lenkung des persönlichen daSein noch weitgehend "frei"-willig an wenige Mächtig-Es ab, die sich Selbst-verständlich dann auch REICHlich bedienen. Ist ja nur Recht und billig, oder?

Kann Mensch den Mächtigen das übelnehmen? 

Einerseits ja, vom Standpunkt eines langsam erwach[s]enden Selbst aus, welch-Es fühlt, dass mehr da und drinn ist, als es kann / darf. Andererseits nein, vom Standpunkt der Er-Mächtigt-En aus, die sich einfach bei denen bedienen, die mit der Selbst-Entscheidung (noch) nichts oder zu wenig anzufangen wissen, also geführt und bestimmt werden möchten / müssen (Wie Ihnen lieber ist?).

Das Versteckspielen und Täuschen, das Manipulieren, Insistieren und Intrigieren, all die Heimlichkeiten und Un[ge]Wiss[en]Heiten im Selbst und in den Ander-Es, die die Selbst[Fremd]-Beherrschung auch möglich machen, finden bald ein Ende.
Dieses "auch" bedeutet, dass ich Selbst-verständlich nicht die Willkür, die Drohungen durch grössere Körperkraft, durch bessere Technik, oder durch die grössere Anzahl an "Unterstützern" vergesse, die ebenfalls Macht auslösen - die zur Konstituierung der Macht gehören - und die völlig ohne Heimlichkeit oder Lüge auskommen. 

Was brauchen wir Menschen, um das Macht in Uns feiner und fairer zu verteilen, Es also all den-Es zukommen zu lassen, die Es bis Heute brav! abgeben und-s ich führen und lenken lassen, sich sagen lassen, was zu tun und was zu lassen ist?

Ich denke:
Erstens, die gesicherte und lebenslange Versorgung mit allen Notwendigkeiten der Lebendigkeit, für Jed-Es Lebewesen und:
Zweitens, die wechselseitige Aufrichtigkeit (also Wahrhaftigkeit und Transparenz) im gleichen mitEinander.

Beide Entwicklungen, so empfinde *ich das, laufen bereits seit langer RaumZeit, sowohl in der technischen Richtung (die grossartigen Erkenntnisse und Ergebnisse der Natur-Wissenschaften, u.a. das WWW), als auch in der Ausweitung des Gefühls jedes einzeln-Es auf die Mit-Welt, und der Selbst-Erkenntnis (der Gruppe und des Einzelnen), also der Ausweitung nach Innen (Geistes-Wissenschaften, insb. Geschichte, Soziologie und Psychologie).

Die Verantwortung für das Selbst zu übernehmen, von den Mächtigen, ist mühevolles erarbeiten und braucht am Beginn der ErLebens-Karriere vor allem Eltern und eine Gesellschaft, die diese Selbst-Ermächtigung vorerLeben; und nacherLeben lassen. Also einen FreiRaum[ und eine Frei]Zeit schaffen und ermöglichen, die LEID(für die Masse)er bis Heute nur sehr sehr sehr wenige Menschen geniessen.
Danke und einen schönen WahlSonntag.