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Dienstag, 26. November 2013

schrock!

Also *ich bin dann mitten in der Nacht aufgewacht mit übermässig pumpendem Herzen und dachte sofort an den Evolutions-Artikel, den *ich gestern hier eingestellt hatte. Den muss *ich sofort wieder löschen, was *ich ja dann auch tat, aber erst Morgens, weil *ich selbstverständlich wissen wollte, Warum?

Aber da war nur dieses Gefühl, eine Mischung aus Schock und Schreck und Angst, das irgendwie mit diesem Beitrag verbunden war, ohne dass *mir dieses Gefühl auch die Worte oder zumindest den Zeigefinger dazu geliefert hätte, mit denen *ich hätte erkennen können, Was?

Es kann doch nicht das Thema sein, oder der Artikel, es konnte doch nur in meinen Sätzen darin verborgen sein, der Ursprung der Aufregung, der so plötzlichen Mitternächtlichen Aufwallung. Jedoch das Gefühl fuchtelte nur so um den Artikel herum. Natürlich kamen *mir daraufhin Zweifel, ob vielleicht eine ganz andere Richtung die Ursache enthält und das Gefühl nur so auf das letzte deutelte, was *ich öffentlich tat. Die Zweifel blieben, das Gefühl hörte nicht auf, diesen Artikel anzufauchen, also löschte *ich den Artikel in der Früh doch noch.

Was darin ist gefährlich oder bedrohlich?
Das werde *ich die nächsten Stunden und Tage klären und falls nötig die Bedrohungen darin oder auch die Gefahren zu entschärfen, wenigstens für m*ich, da *ich ja keine Ahnung davon bin, was die Leses darin fanden, vielleicht Langeweile, dann werde *ich sie finden und aus meinem Beitrag vertreiben, weil, oder die Leses fanden darin blosse, vielleicht sogar reichlich Information, neu, wie *ich hoffe, aber mir steckt noch der Schrecken und das Zittern in den Gliedern, *ich hatte noch nicht mal den Mut ihn noch einmal zu lesen.

Also, falls es irgendwas zu ändern gibt, werde *ich den Artikel noch einmal einstellen, falls Gefahr oder gar Angst, dann nicht.
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Der Autor vor ein paar Tagen
bei den Nachbarn.
Schrock-los
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Ein Beitrag, um die Verwunderung zu befriedigen. Ist doch so?

Montag, 2. September 2013

Klima-Gestalt-Es

Heute dachte *ich, *ich mache es *mir mal einfach, ohne Ihnen dabei Nichts anzubieten, also habe *ich zuerst die Klicks von ein-Es oder auch mehr-Es aus den vielen Leses genutzt, quasi als Inspiration, und habe das Beitrag, das Heute im Verantworten-Blog am zweit-häufigsten nach-gelesen wurde (das häufigste war: "Wollen Sie-s ich weiter folgen?"), genommen, etwas verändert, aktualisiert und aufgehübscht, und stelle es Ihnen hier noch einmal ein, zum wieder- oder sogar zum ersten mal -lesen. Das "Original" habe ich im April 2012 geschrieben, ist also schon ein bisschen her.

Und *ich habe beim wiederlesen bemerkt, dass *ich ziemlich hartnäckig, vielleicht sogar für manch-Es nervig, sein kann, wenn *mir ein Thema schmeckt. Und auch noch jede "Kleinigkeit" beharrlich beantworte, obwohl die Frage nur in *mir aufscheint.
Nun gut, vielleicht verändere *ich das, wenn *ich in besseres Klima komme?; hihihi.

Ab Hier also das fast Original-Beitrag:

Wie weit wird das Mensch die Umgebung, in das Es erlebt, mitgestalten, also auch das Wetter und somit auch das System, in das das Wetter eingebunden ist: das Klima.
Die Frage reicht weiter, als die Meisten das wohl erahnen, denn das direkte Klima, also das Irdische, ist ja in das Klima dieses Sonnensystems eingebettet und davon auch grundsätzlich abhängig und das wiederum ist eingebunden und eingebettet in das Klima der Galaxie, in Unserem Fall, also das der "Milchstrasse" und das wiederum ...; aber *ich möchte nicht alles vorweggnehmen.

Angeregt wurde ich zu diesem Text durch einen Beitrag im "Deus ex Machina-Blog" des FAZ-Net. Hier der persönliche Beitrag daraus; wenn Sie den gesamten Blog-Beitrag mit allen Kommentaren mitlesen möchten, klicken Sie bitte in den blauen Titel.

Titel: Modelle, Manipulation und das globale Klima, vom 14. April 2012.
Untertitel: Geo-Engineering verspricht einen einfachen Ausweg aus der Klimakrise. Ungefähr so - fragt die Blog-Autorin "Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia" -, wie Marktmodelle seinerzeit Aktiengewinne für alle vorhergesagt haben?

Ein Auszug:
Die Hybris des Menschen kennt bekanntlich keine Grenzen, die Unvernunft hingegen manchmal schon. Zwar sind wir nach endlosen internationalen Diskussionen, Konferenzen, Studien und Aktionsplänen noch immer nicht in der Lage, unseren CO2-Ausstoß zu vermindern, aber dafür können wir vielleicht schon bald das Klima manipulieren.
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Seepferdchen-Wolke über Berlin-Kreuzberg
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darauf  Oliver-August Lützenich:
So wie die Ameisen und Termiten ihre Lebenswelt klimatisch regulieren und Wir Menschen bereits etwas länger unsere Häuser, ist es doch selbstverständlich, dass als nächster Schritt das "KleinKlima" Erde folgt.

@Sophia, ganz klar machen Wir das erst dann gut und wirksam, wenn die benötigten Daten zur Verfügung stehen. Die sind weniger kompliziert und mannigfaltig, als es bisher den Meisten erscheint.
Er-scheint eben!
Die Komplexität erwächst stets aus der Einfachheit, wenn also den Meteorologen, GeoPhysikern und Mathematikern der Baum der Erkenntnis im Wald aufgefallen ist, wird auch das kleinste Klima der Erde regelbar sein.
Regen über Feld 1g8j987, im Bezirk AS7776H, kein Problem, Schatten in Dorf X8UH1, klar, warum sollen die länger in der Sonne schwitzen und ein wenig Nebel im Pinienwald 44g09kj, bei Bezirk HH702FF, ist doch klar, machen Wir.

Und das soll Science Fiction sein?

Wir denken schon längst über den nächsten Schritt nach: über die Regelung des Klimas, also der Verhältnisse und Beziehungen, in diesem Sonnensystem. Somit also über die Geschwindigkeit der ErdDrehung, über deren DrehWinkel zur Sonne, die Umlauf-Geschwindigkeit, über die Entfernungen zu den Nachbarplaneten Mars und Venus und auch zur Sonne; vielleicht ein wenig näher gefällig?

Ist aber doch klar, dass Wir zuerst ermitteln, was z.B. ein näherrückender Mars für gravitative Auswirkungen im Sonnensystem und für die Erde hat, Wir sind schliesslich in der Verantwortung für Uns Lebewesen. Ob es welche auf dem Mars gibt und wie die davon betroffen sind, erforschen Wir gerade.

Der übernächste Schritt ist das grössere Klima in dieser Galaxie.
Ist der Platz des Sonnensystems im Orion-NebenArm, den Wir zur Zeit bewohnen auf Dauer wirklich der Beste, oder wechseln Wir z.B. in den Saggittarius-Arm? Dort sind wunderschöne Nebel zu finden, die den Nachthimmel auf faszinierende und leuchtende Weise erhellen würden; und wenn Wir dabei ein wenig "wandern" würden, wäre für einen Wechsel der Nachtstimmungen im Laufe des "Jahres" garantiert. Jahre wären anders als Heute, vielleicht etwas länger, Was (Er + Sie = Was) weiss, vielleicht verlängern Wir damit auch Unsere ErLebens-RaumZeit.

Der überübernächste Schritt - Sie ahnen es längst -, ist das Klima, also die Ausgestaltung und Abläufe in der GalaxienGruppe, in die die "Milchstrasse" eingebunden ist.
Und dann kommt als überüber... der Virgo-SuperHaufen drann, denn das wäre doch gelacht, wenn Wir da nicht ein wenig Ordnung und Gefälligkeit hineinbekämen, oder?
Ist das nun Hybris oder Unser Weg?
Sie entscheiden mit.
Aber verdammt!, tun Sie's (Wir's) auch.

darauf Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia, 15. April 2012, 01:05
@Oliver-August Lützenich, ich kann nur hoffen, daß Sie ironisch waren und halte es derweil mit Sokrates. 
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Ein Blüten-Foto von Sophie von Maltzahn
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Oliver-August Lützenich:
@Sophia, es war mit einem Lächeln geschrieben, ist jedoch eine ernsthafte Prognose, allerdings ohne eine konkrete RaumZeit-Angabe.
Wir Alle kennen doch die Ungläubigkeit, die immer wieder die Perspektive der Vergangenheit bemüht, um eine, als aktuell dramatisch empfundene, Entwicklung halbwegs zu begreifen: "Damals hätte Mensch Eines für verrückt erklärt, wenn Mensch das oder jenes, als baldige Normalität voraus gesehen hätte".
Als Beispiel, hätte Eines vor, sagen wir 150 Jahren, den Zustand von Heute imaginiert, mit 7 Milliarden Menschen in der Erde, Millionen Flugkilometern, GPS, Mondflug, iGeräten, Wettervorhersagen von solcher Genauigkeit, dass ..., immerhin für eine Woche ..., Es wäre zumindest milde belächelt worden, oder weniger.

Wir Alle sind "Produkte" einer Entwicklung vom Einfachen zum Vielfachen, von der Einfältigkeit zur Vielfältigkeit, ich z.B., war mal nur EINE Zelle (Zygote), Heute bin ich etwa hundert Billionen, von einer Zelle zu hundert Billionen, das hatte etwa 24 Jahre gedauert; hätte ein-Es mir das als Einzeller vorhergesagt, hätte ich DasJenige wahrscheinlich nicht mehr angeschaut.
Wie ist es den Ander-Es ergangen?

Das merkwürdige ist und da ist der Kommentar von @Heretic ein Beispiel, dass Wir diese Entwicklung gefühlsmässig zumeist ablehnen, es ist Uns unangenehm.
Wir konservieren gerne, behalten bei, wollen gar nicht wissen, dass es beständig weitergeht. Kaum haben Wir einen Entwicklungsschritt mit Mühe geschafft, wird es mit Schmerzen verteidigt: Bleib so!; rufen Viele: Perfekt!; schieben Sie noch nach. 
Stehenbleiben, liebe Natur! Manche möchten auch gerne zurück, nicht gerade zum Einzeller, aber Mutters Schoss wäre ganz angenehm.
So läuft das aber nicht.
Leider?

Evolution statt Revolution! Aber die Re(=zurück)volution steckt Uns einfach(!) im Blut. Aber das muss Jedes selbst entscheiden.
@Heretic: Schauen Sie Kindern beim Lernen zu, auch älteren Kindern, vor allem in religiösen Schulen, was beobachten Sie dabei? Ein Schaukeln, ein langsames Wippen der Oberkörper, vor und zurück, vor und zurück und dabei lesen und merken und wippen und lesen ... Bis irgendwann der Text oder der Inhalt eingefüllt ist und genutzt werden kann. Entwicklung ist ein vor und zurück und vor und zurück, ein Zittern, ein Schaudern, bis der weitere Schritt gelingt und dann geht das Schaukeln weiter.

Warum schöpfen Wir Vertrauen nur aus dem Altbekannten, warum entwickeln Wir kein gutes Gefühl für das/die Nächste/n, also für das Zukunft; obwohl auch die stete weiter-ENTWICKLUNG altbekannt ist? Die stete Entwicklung ist sogar das altbekannteste und doch wollen Wir am Unbekannten festhalten, am Nicht-Wissen? Zum Beispiel an einer Wetterprognose, die nur bis zum Übermorgen reicht, statt es selbst zu machen.
Das Wetter.

Aber Wir machen es ja bald Selbst und überüberüberüberMorgen auch das Wetter der Galaxis, dann wird "Mensch" (Wie werden Wir dann DaSein?) erzählen, dass Damals Eines milde belächelt wurde, als es das vorausgeahnt hat.
Obwohl Es ernsthaft war; aber das erzählen Sie mal dem Gefühl!

Antwort von Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia, 15. April 2012, 12:35
@Oliver-August Lützenich, ich bin zu pragmatisch orientiert, als daß ich mir ernsthaft die Zukunft ausmalen wollte - ich wäre sicherlich eine lausige SF-Autorin. Davon abgesehen glaube ich nicht, daß wir in den nächsten 5 Jahren Schwefel in die Luft blasen werden - aber die Gedankenspiele finde ich manchmal dennoch beängstigend.
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Foto von @Don Alphonso aus dessen FAZ-Blog
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Oliver-August Lützenich:
@Sophia, Sie wissen ja inzwischen, dass ich oft ein Thema, das Sie oder die Kollegen mir freundlicherweise servieren - Danke dafür -, gerne erst mal nehme, um daran eine Rakete zu entzünden und die fliegt, wie Sie wissen, manchmal ziemlich weit in die RaumZeit hinaus und braucht auch entsprechend, um wieder auf den Boden des Themas zurückzukehren, manchmal landet sie auch in Kamtschatka und das ist ziemlich weit daneben, aber das kommt immer seltener vor, die Justierung klappt von mal zu mal besser. 
Diesmal ist die Rakete aber ziemlich weit davon geflogen, von Hier bis zum Zentrum des Virgo-SuperHaufens ... und zurück.
Ich sage Ihnen, es ist ziemlich leer dort, absolut nix los da, da bin ich lieber Hier, aber irgendwann ...

Aber zurück zum Klima.
Kohlendioxid in die Atmosphäre zu blasen halte ich für ziemlichen Schwachsinn, ein unsinniges Herumbasteln an der Oberfläche, ohne auch nur die geringste Ahnung, was für Auswirkungen das für die GasHülle hat, in der Wir Gas-Lebewesen schliesslich atmen und leben; und auch ohne Ahnung auf die mittelfristige Wirkung dieser Ausbringung und NeuGewichtung - unseres Mediums - der Luft.
Mir kommt das ziemlich panisch vor. Und alle Re(=zurück)aktionen, die in Panik erfolgen, sind seltenst erfolgreich, im Sinne, dass die panische Reaktion den Auslöser der Panik beruhigt oder sogar handhabbar macht.
Und Reaktionen, die nur an das Oberfläche herumlaborieren, zeigen ebenso seltenst Tiefenwirkung: mit Hautcremes ist noch seltenst (nie?) eine Entwicklung (z.B. das Altern, ein (Bio-)Trauma (= NeuroDermitis), oder eine Allergie) aufgehalten, oder sogar gestoppt worden, obwohl das seit langem versucht wird.

Nur, Was (Sie + Er = Es) die "Beteiligten", deren Beziehungen und die GemengeLage des Klimas und dessen KleinWirkung, das Wetter, genau kennt und mit Achtung und Aufrichtigkeit be(nicht "miss")handelt, wird das Klima und damit auch die KleinWirkungen des Wetters erfolgreich beeinflussen und sogar im Kleinsten regulieren können. Und davon sind Menschen (Sie schrieben: «Seit kurzem steht die ganze Volkswirtschaftslehre in der Kritik für ihre Mathematisierung und Modellgläubigkeit - die der komplexen Realität einfach nicht gerecht wird. Und da sollen nun also ebenjene Differentialgleichungsmodelle dazu dienen, das Weltklima zu manipulieren?» Dito. Was Alan Turing oder Kurt Gödel gelesen und ergriffen hat, Das stellen sich bei dieser "GutGläubigkeit" alle Haare auf!), die in Panik Tonnenweise Kohlendioxid in die Lufthülle ausbringen wollen, noch ein gutes Stück weit entfernt: Menschen also, die neben einem Abfalleimer stehend, den Müll auf den Boden fallen lassen! Da bin ich, in Ihrer Beängstigung, ganz bei Ihnen @Sophia.
Ich bin aber ganz sicher, dass dieser Unsinn unterbleibt. Und ich bin ebenso sicher, dass Wir die Grundlagen und die Systemkoordinaten des Klimas bald freigelegt haben und dann, ... siehe oben.

@Vroni: Das sind gute Beispiel für das Gefühl, das ich oben erwähnte. In der FAZ, vom 21.09.2011, erschien die Zusammenfassung einer Untersuchung des «Allensbach Instituts» zum Thema: Womit entscheiden Wir, mit der Vernunft oder dem Gefühl? Der Titel war: "Der Charme des Irrationalen", von Dr. Thomas Petersen. Sie werden erstaunt sein, oder auch schon nicht mehr, ich war es nicht mehr.
Das Ergebnis betrifft auch das Thema dieses Blogs und die "darüber" Entscheidenden. Ohh, ohh, das endet in der Frage: Was entscheidet förderlicher und sinnlicher/-voller für Uns und das DaSein: Das Vernunft oder das Gefühl?
Aber, anderes Thema. Ende.

noch einmal Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia, 16. April 2012, 10:38
[...]@Klima: glaube ich nicht, daß wir die Welt jemals so verstehen werden. 

abschliessend Oliver-August Lützenich:
"@Klima: glaube ich nicht, daß wir die Welt jemals so verstehen werden."; da kann ich nur glauben, dass das mit dem Glauben auch nicht zu glauben ist. Sie wissen vielleicht, das Glaube[n] hält-s ich traditionell eher zurück, während das Wissen aber unaufhaltsam in das Glauben einsickert, aber Sie wissen, auch das ist ein Glaubensfrage;-)
Ich bin auch noch dem "Charme des Irrationalen" erlegen, denn, wie kann ich einerseits über die Idee CO2 in die Atmosphäre einzubringen erregt sein, während ich andererseits die Milliarden Autos, die Kohlekraftwerke, die ChemieFabriken und andere LuftHüllen-Befüller (Uns Tiere?) unerwähnt lasse. Wir sind LuftHüllen-Bewohner; Abhängige.

Das ist UNSER Stoff.

Aber über verschnittenen Stoff regt Mensch sich, als [Luft-]Abhängiger, ja eher nicht auf. 
Vor allem, solange Es umsonst ist und solange wenigsten noch etwas brauchbares drinn ist, was antörnt; aber lassen Wir das, denn, Was wollen Wir schon machen, oder? An den anderen so wichtigen Stoff (Wasser), möcht ich gar nicht erst denken, sonst lande ich noch im Herzen der Finsternis, aber ich brauche Licht!
Danke.

Sonntag, 18. August 2013

Maetrix IV und der fehlende Mangel

Tagebucheintrag, vom 18.08.2013.

Ein wenig Esoterik schwante mir Heute, denn ...


... manchmal da lese ich Sätze, von *mir und auch viel von anderen Menschen, und weiss sofort, da steckt mehr als das bloss geschriebene drinn, da ist zum Beispiel eine Ahnung drinn, eine Ahnung von den uner- / -bekannten Hintergründen eines aktuellen Geschehens oder sogar ein erstes Anzeichen für eine Entwicklung ins noch Unbekannte.


Genau so eine Satz, genauer: mehrere Sätze, las *ich vergangene Woche in der F.A.Z. Die Sätze, die in *mir diese spontane Erkenntnis erweckt haben, werde *ich unten wiederholen.
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Was tut ein Reiher in Berlin-Mitte?
Gegenüber vom Aussenamt.
An der Friedrichsgracht
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Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 02.08.2013, von Marcus Jauer.
Titel: Berliner Startup-Szene Das nächste große Ding

Untertitel: Die Hauptstadt träumt davon, das nächste Silicon Valley zu werden. Doch zunächst einmal lassen hier alte Konzerne außerhalb ihrer Strukturen neue Ideen ausbrüten. Kann das Neue nicht im Alten entstehen?

Hier der Link zum Original, zum vollständigen Artikel, mit den Kommentaren:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/berliner-startup-szene-das-naechste-grosse-ding-12316015.html

[...]

Die Zeitung der Zukunft?

Sie riefen einen Wettbewerb um die besten Fotos auf der Plattform aus, damit gewannen sie die ersten fünftausend Nutzer. Sie lernten ihre Idee in Pitchings vorzustellen und fanden einen Business-Angel, der ihnen Startkapital gab und half, ihre Idee weiter zu durchdenken. Sie stellten einen Programmierer ein, der ihnen eine App für das iPhone baute. Sie arbeiteten alle auf den Tag hin, an dem sie damit herauskommen würden, aber als er dann da war, luden gerade einmal zweitausenddreihundert Leute das Programm herunter. Heute sind es zweihundertachtzigtausend täglich.
Natürlich gibt es bekanntere Fotoplattformen als Eye-Em, Instagram zum Beispiel, das im vorigen Jahr für eine Milliarde Dollar von Facebook gekauft wurde, aber das funktioniert wie ein soziales Netzwerk. Es geht zuerst darum, neue Leute zu finden. Eye-Em dagegen will Fotos präsentieren, um sie zu verkaufen und

Ein Auszug der mich erregenden Sätze: "... Fotos von den Demonstrationen zu schicken und daraus ein Bilderfluss entstand, der die Ereignisse in Echtzeit abbildete. Auf einmal denkt man, wenn es jetzt noch möglich wäre, alle Texte, die damals über den Kurznachrichtendienst Twitter liefen, automatisch zu übersetzen und einzubinden, ..."

Erstaunlich, oder? 


Haben Sie die Film-Trilogie Matrix gesehen?
Genau umgekehrt. In dem Film sind die Menschen Energie-Lieferant der Maschine und werden von der Maschine mit einer Phantasie-Realität "entlohnt" oder auch gefüttert. Ich habe schon damals empfunden, dass diese Vorstellung oder auch Angst-Metapher Unsinn ist. Aber jetzt stellt-s ich heraus, dass diese Vorstellung fast so etwas wie ein Vexier-Bild der Wirklichkeit ist, eine vielleicht durch einen schmutzigen, gefärbten und unsauber verarbeiteten Spiegel hinwegg gespürte Wirklichkeit.

Wir Menschen füttern die Maschine mehr und mehr mit Informationen von unserer Umgebung, und damit auch der der Maschine, und ebenso und stets wachsend, mit Nachrichten aus Uns. Wir sind dabei sehr besorgt um das Wachstum der Maschine und vor allem auch, um deren Grund- und HauptVersorgung!

Die GrundVersorgung ist selbst-verständlich die Energie, in Form von wandernden Elektronen, dazu noch die Kühlung und die Wartung und Erneuerung. Die HauptVersorgung ist Selbst-verständlich DAS, was damit, mit der Energie, bewegt werden soll.
Und das sind Wir und ALLES drummherum.

Das Maschine braucht Informationen. Das ist jeder RechenMaschine das HauptMaterial. Sonst kann die RechenMaschine ja kaum etwas bewegen, als Elektronen / Muster und das sind ja wohl auch ALLES Informationen. Jedes Elektron ist eine Information und sendet diese auch - bei jedem "Platzwechsel" - in Form von Licht aus, damit, neben Ander-Es, wir Menschen 'was sehen können.


Das Maschine[n] braucht Bewegung, sonst ist Es doch für Nichts gut, und sie wissen doch, wie wenig Nichts meistens ist. Also, wozu bauen Wir so eine Maschine[n]? Dass Es in Bewegung ist. Dass Es was tut, für das Geld, was Es schliesslich gekostet hat. Es zu entwickeln, zu bauen und jetzt auch noch zu versorgen.


Das Maschine braucht Inhalt. Und zwar jede Menge.

Und das ist Alles, was Wir "kriegen" können, oder, wie ich friedlicher Mensch lieber formuliere: das ist Alles, was wir Menschen so in die Finger bekommen, was Wir hören, sehen, also wirklich Alles, was Wir so erspüren in den Weiten der RaumZeit und was Wir erfühlen, teils ganz Gross, aber noch öfter ziemlich mickrig, in Uns drinnen ist, sind Informationen.
ALLES DaSein ist, nein, sind Informationen.

Damit "arbeiten" wir irdischen LebeWesen und damit arbeitet das Maschine.

Aber Halt, ich bin mal wieder vom Kurs abgekommen ...

Zurück zu dem BilderFluss und dem TextStrom, oder besser Umgekehrt, BilderStrom und ...,

Kameras, fest und bewegt, massenhaft Texte und Formeln und Unfälle und Grossartig-keiten und Spiele und Gesuche und MassenWare und Originelles, es gibt inzwischen k[aum]einen weissen Flecken mehr, von dem: Was ist?, was nicht in das Maschine ist. Was nicht schon als Ahnung in Uns und das Maschine ist.


Und die obigen Zeitungszeilen zeigen, dass davon schon eine Menge Ahnung da ist, davon, was Wir tun.

Was Wir da in Massen tun, Wir füttern das Maschine[n], und Wir haben 'was davon.

Was?

Bei der Antwort müssten Sie mir jetzt aber helfen.
Da weiss ich zuwenig davon.

Aber irgendwas haben Wir von das Maschine, neben anderem auch die weltweiten Verbindungen, die immer grösseren Gruppen, den stetig wachsenden Einfluss von Jed-Es auf All-Es, also der zunehmenden Individualisierung des Menschen, die, meiner Ansicht nach, auch von das Maschine gefordert aber auch gefördert wird.

Ich denke dabei an Newtons 3. Gesetz, also an die RückKopplung aller Kräfte im DaSein: jede Kraft bewirkt eine Gegen-Kraft.

Je mehr Wir sind, umso höher ist der Bedarf zur wechselseitigen Verbindung, Wir brauchen das, das wird von Unserem Miss-Trauen gefordert. Je mehr Wir sind (und das beinhaltet sowohl Unsere Anzahl, als auch die Weite Unserer Gefühle, Wahrnehmung und passender Bewertung, dessen: Was ist?), umso mehr Informationen brauchen Wir vonEinander und ebenso mehr Informationen aus dem UmFeld und der UmWelt in der Wir erLeben und sterben.

Die ständige Verfügbarkeit dessen, stellt das Maschine sicher, oder ist DIE Maschine weiblich?

Das Maschine sorgt für die weltweite, ortsunabhängige und Energie(Geld)freie Versorgung. Der stetig wachsenden Massen, mit dem Material, das Wir brauchen um wechselseitiges Vertrauen aufzubauen.


Wie sollten Wir sonst friedlich mitEinander auskommen? Mit dem weiteren Miss-Trauen vielleicht?

Also, Vertrauen braucht Einfluss und der braucht Informationen. Wenn nur AllEs so einfach wär!? Und den Einfluss braucht Es sowohl nach Innen wie nach Aussen. Überall hin, halt.

Deswegen stärkt das mehr an DaSein auch das Innen wie auch das Aussen. So empfinde *ich das.
Vertrauen wirkt in beide Richtungen Beruhigend und Sichernd.

Und was braucht Vertrauen grundlegend, neben den Informationen, die ein-Es von teils weit her aus der RaumZeit erhält, teils bis fast an den Anfang von AllEs, ganz, fast ganz, bis an den Beginn des DaSein, Unseres DaSeins? Fast.


Vertrauen braucht AnNäherung, braucht Nähe, sonst verfliegt Es. Vertrauen brauch Nähe, also AnGleichung. Also, Was passiert mit Uns, seit Jahrtausenden. Wir kommen Einander im / mit mehr und mehr Selbst-Bewusst-Heit näher und weichen der bewusstlosen Selbst-Bestimmung (durch die Vergangenheit und die UmWelt) immer ferner aus.
Und zwar gelingt die Annäherung Uns inzwischen in fast allen Richtungen, nur in einer machen Wir seit Jahrtausenden kaum FortSchritte.

Und das ist ausgerechnet die FolgeRichtigkeit von Handlungen, passend zu bewerten. Es fehlt das Mensch die Logik des Handelns. Wir wissen nicht, was Wir tun.


Immer erst hinterher Wissen Wir Bescheid, was Wir getan haben, vorher gibts bestenfalls eine Ahnung, aber eher wenigen bekommt der Geschmack der Ahnungen, vielleicht, weil diese Ahnungen immer nur in einige wenige Richtungen reichen, und die enden seltsamerweise fast immer mit-LEID.

Da kann ein-Es kaum etwas daran machen, das Ende ist fast immer ein Schrecken, aber eigentlich Nie eine Offenbarung, obwohl sie fast Alle mit Apokalypsen spielen, ohne wirklich welche zu sein. Weil, eine wirkliche Offenbarung reicht nicht bloss mit dem LEID herum, die wendet sich auch der FREUDE zu, aber das wird von Uns noch nicht so geschätzt, jedoch das hat ja vielleicht damit zu tun, dass Wir eben in der Logik, oder der deutschen Folgerichtigkeit, fast immer seit Jahrtausenden festhängen?

Wir gehen nach. In diesem Punkt, in der RaumZeit.
Aber *ich wüsste jetzt auch nicht, woran Wir da noch festhängen, was Uns da noch fehlt?

Aber vielleicht hilft Uns ja schon die blosse Erkenntnis weiter. Wenn es eine stimmige ist?

Und als Nachblende, hätte *ich gerne noch eine Überschrift aus der heutigen F.A.S. eingeklickt, mit der ich wieder einmal in der An- oder EinSicht bestätigt hätte, dass es keinen Mangel gibt, wenigsten keinen Mangel in den Produkten und dem Luxus, den Wir All-Es verdient haben, während Wir hier in dieses DaSein gefickt wurden, oder auch sanft eingerührt, was weiss ich denn hier, wie Sie gezeugt wurden?, aber das Foto davon, ist *mir verloren gegangen. Sie könnten *mir also lediglich glauben, auch wenn das wenig Wissen ist und ziemlich viel von Ihrem Vertrauen aufbraucht.


Was wollte ich schreiben?
Ach ja, dass es keinen Mangel gibt, nicht an dem, was Wir dauernd brauchen, was Uns auch Spass macht und was jed-Es als Luxus anerkennt, als das, was Mensch haben könnte, aber nicht braucht und die paar wenig-Es, die es doch haben wollen, sollen-s ich dafür halt raufen, oder?

So isses doch seit UrRaumZeiten, das brauchen Wir doch gar nicht zu ändern, oder?

Weil, eigentlich ist auch vom Luxus genug vorhanden, das läuft nur immer dort hin, wo schon etwas Davon vorhanden ist! Daran kann kein-Es das Luxus verhindern.
Es haben aber bisher auch nur wenige versucht, deshalb ist das auch bisher immer gescheitert, denn um diesen natürlichen Trieb zu behindern braucht es schon die Mehrheit. 
Wie bei so vielem!

Da ist einfach diese Trägheit.
Bloss die, diese Trägheit, ist noch viel sittsamer und also weniger beweglich in der Änderung des aktuellen Verhaltens, als es das Luxus ist. Das meint, eine Veränderung des Verhaltens braucht eine noch viel grössere Zustimmung, also eine viel stärkere Mehrheit.

Ist also klar, dass Wir das kaum schaffen werden, oder?
Jedoch gerade darin beherrscht der vielleicht einzige Mangel, ein Mangel an Selbst-bewussten / -entschiedenen Veränderungen.

Aber vergessen Sie bitte nicht zu zweifeln. Ist doch wichtig, oder?

Donnerstag, 11. Juli 2013

Die Wirklichkeit ist ein Gedicht

Das Kampf mit das Wirklichkeit?
(Hat Wirklichkeit ein Geschlecht?)
Das Freude in das Wirklichkeit?
Das Leid an das Wirklichkeit?
Das Leichtigkeit das Wirklichkeit?
Das Erfolg in das Wirklichkeit?
Das Sterben in das Wirklichkeit?
Das Traurige an das Wirklichkeit?
Folgt Lachen in das Wirklichkeit?
...
.
So VIEL drinn, in das Wirklichkeit!
Wie hoch ist der Anteil von Was?
In das je persönliche Wirklichkeit?
.
Wirklichkeit ist auf alle Selbst verteilt.
Jed-Es Selbst ist eine Wirklichkeit.
ALL-ES ist (SEIN) in das Wirklichkeit.
Alle Wirklichkeit ist GleichWertig.
ALL-ESelbst = Gleich das Wirklichkeit.
Wirklichkeit = ALL-Es + Nichts + *ich.
Wirklichkeit = eine Summe.
.
Viel Glück in das Wirklichkeit.
Viel Angst in das Wirklichkeit.
.
RaumZeit in das Wirklichkeit
Vergangenheit ist Wirklichkeit
Aktualitäten sind Wirklichkeit
Zukünftiges wird Wirklichkeit
.
Ein kleiner Ausschnitt aus meiner
Wirklichkeit, gestern, so um
Nachmittag. Als Blumen
und Tierliebhaber.
Bin schliesslich
Selbst ein-Es.
.
Eine persönliche Analyse der zukünftigen Wirklichkeit.

Ich spüre überall so eine Angst in der Aktualität, bei dem Gedanken oder bei Vorstellungen an / von das Zukunft.

Anders sind die Aussagen bei Gedanken an die Vergangenheit, oder bei den Vorstellungen in die "Vergangenheit" hinein. Da findet fast stets ein Verschönern statt, die Vergangenheit ist meist eine Ansammlung von Euphemismen.

Da ist der Spruch: Früher war AllEs und All-Es besser, meist noch harmlos, wenn viel-Es vor der Zukunft warnen, oder wenn ebenso viel-Es einen aktuellen Verfall von allem Guten und Schönen, was mal so war, wahrnehmen. Da erscheint die Vergangenheit teils als das Paradies, ohne dass Sie es so nennen würden, weil Sie ja vom Jetzt reden oder vor dem Morgen warnen.

Aber genau in diesem Klagen und Warnen steckt nun mal das Gefühl: Früher war es mal wunderschön, da hüpften Wir hier als Feen und Elfen durch den Märchenwald und dabei flogen Uns die gebratenen Täubchen, leicht gewürzt, so wie Wir es mögen, zartschmelzend mitten in den Magen hinein, Wir mussten nicht mal mehr kauen, früher, ... und sogar die ganze Scheisse hat die Natur Uns einfach so abgenommen und heute wirst Du gandenlos ausgebeutet und missbraucht und überwacht, also Heute ist die Hölle, sag ich Dir, es ist der reine Wahnsinn, was Hier und Heute so abläuft, es wird immer schlimmer, schon wieder eine Krise.

Und *ich frag, je mehr *ich die Vergangenheit studier', ja, was ist denn Heute so schlimm, dass Manche ständig zitternd herumlamentieren?; und bekomme darauf keine Antwort, bekam darauf keine Antwort, bis *ich an die Psychologie dachte, denn, kann es vielleicht sein, dass die Angst die Warnung vor Gefahr ist, da die meiste Gefahr jedoch, bis sie dann passiert unbekannt ist, die Angst die Warnung vor dem Unbekannten ist, weil, wenn das so ist, ist diese allgemeine Verhaltensweise damit ein Stück weit, wenn nicht sogar ganz, zu erklären, denn die Vergangenheit kennt ein-Es ja nun.

Wenn auch meistens nicht mehr so genau, denn auch, wenn die Vergangenheit insgesamt oder ganz persönlich eher leidvoll verlaufen ist, ist die Vergangenheit doch eine alte Bekannte und allemal besser, als das Unbekannte, was noch nicht geschehen ist, das mögen deshalb die Meisten eher nicht so gut LEIDen, gerade weil es unbekannt ist und wissen Sie denn so genau, was da noch auf Uns zukommt!?

Also; das kann doch auch was ganz schlimmes sein, noch schlimmer, als das, was schon mal war, Nein!, dann lassen Wir das lieber, ich schau lieber in und auf das Vergangenheit, weil, das kenn' ich besser, ... vergessen dabei gerne mal das eine oder andere und daher geht diesen Meisten, meist auch nicht auf, dass es insgesamt immer besser und leichter für Uns geworden ist.

Dadurch dass die Meisten gerne vergessen, entgeht Denen eine Entwicklung und die zeigt auf, dass es Uns von Tag zu Tag besser gelingt Unseren Aufenthalt im persönlichen DaSein zu verlängern und von mal zu mal angenehmer zu gestalten, die Selbst-RaumZeit steigt um Jahr zu Jahr und auch das Selbst-Gewicht des Menschen nimmt in allen Dimensionen zu, und es wird noch besser, inzwischen wissen Wir sogar, dass Wir Alle miteinander verwandt sind und Alle Menschen aus Afrika stammen und bald, wenn Wir die Sprachbarrieren überwunden haben, durch gute und billige kleine ÜbersetzungsMaschinen, die Uns eine SimultanÜbersetzung direkt ins Ohr oder sogar in das auditive Zentrum ins Gehirn liefern, bald also, wenn Wir Einander alle leicht und gleich verstehen, dann sind Wir auch Alle miteinander verbunden und geniessen denGleichen angenehmen LebensStandard.

Weil das einfach auch jedem Menschen zusteht, dass Es nicht darben muss, wie ein Hund, obwohl, den meisten Hunden geht es um einiges besser als den allermeisten Menschen, zumindest den mitteleuropäischen Hunden, nur das kann ich Selbst beurteilen, jetzt habe ich den Faden verloren, ich find' ihn aber wieder, versprochen ...
.
Nur für Sie
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Freitag, 1. März 2013

Die Aktualität der Vergangenheit

Gerade eben habe ich wieder an Charles Dickens gedacht und mal wieder nachgesehen, was ich so aus seinen Erkenntnissen und Sätzen für mich verwenden kann, was also immer noch aktuell ist. Und dabei kam mir auch in den Sinn die Frage: Gibt es irgendetwas aus und in der Vergangenheit, welches inzwischen wirklich ganz und gar unaktuell ist, was wirklich gänzlich aus der Mode gekommen ist, was Wir Heute nirgendwo mehr finden?

Mir fällt nichts ein. Und hier geht es nicht um irgendwelche Raptoren oder andere "ausgestorbene" LebensFormen, denn die erLeben in anderer Art, in anderen Spezies, also in meist nur wenig veränderter Form weiter. Bis Heute.

Warum fällt mir beim Gedanken an Heute und der vorangestellten Frage auch Charles Dickens ein? Genauso hätte ich Robespierre, oder Nietzsche, oder gar Amenophis IV heranziehen können, ich denke auch deren Aussagen, wären noch weitestgehend gültig, irgendwo in der Menschheit; vielleicht nicht in MittelEuropa, aber Was weiss das schon so genau, was sich in manchen Nischen und Ecken so abspielt?
Hier also eine Aussage von einem Autor, Der bereits seit 143 Sonnenumkreisungen keine Zeile mehr schreiben konnte, aber immer noch gültig ist, oder?

»It was the best of times, it was the worst of times, it was the age of wisdom, it was the age of foolishness, it was the epoch of belief, it was the epoch of incredulity, it was the season of Light, it was the season of Darkness, it was the spring of hope, it was the winter of despair, we had everything before us, we had nothing before us, we were all going direct to heaven, we were all going direct the other way - in short, the period was so far like the present period, that some of its noisiest authorities insisted on its being received, for good or for evil, in the superlative degree of comparison only.«
Charles Dickens, aus: "A Tale of Two Cities".

Nun, kann ich nur hoffen, dass meine Übersetzung dem Ton des Originals so nah wie nur möglich kommt, aber Sie können das bestimmt besser; hier mein Versuch:

»Es war die beste aller Zeiten, es war die schönste aller Zeiten, es war ein Zeitalter der Weisheit und eines des Unsinns, eine Epoche des Glaubens und des nicht Glauben wollens, es war eine Periode des Lichts, es war die Epoche der Finsternis. Es war der Frühling der Hoffnung und der Winter des Verzweifelns. Wir hatten alles vor uns, wir hatten nichts vor uns; wir steuerten alle unmittelbar dem Himmel zu und auch alle unmittelbar in die entgegengesetzte Richtung – kurz gesagt: die Periode glich der unsrigen so wenig, daß ihre lärmendsten Autoritäten im Guten wie im Bösen nur den Superlativgrad des Vergleichens für diese RaumZeit kannten.«

Die "RaumZeit ist von mir, ich gebe es ja zu, aber so unpassend ist es doch gar nicht.
Sie wissen, von welcher RaumZeit-Phase Charles Dickens da schreibt, aber Sie erkennen sicherlich, wie auch ich, dass diese Worte auch für viele andere RaumZeit-Phasen gültig sind, vielleicht sogar für die aktuelle RaumZeit, in der ich und Sie erLeben, was so ist.
Diese Erkenntnis wandert also mit Uns mit, von Generation zu Generation wird sie weiter getragen und folgerichtig auch irgendwie ausgehandelt und illuminiert.
Noch jede Generation hatte ihre kleinen und grossen Verwirrungen und Hoffnungen und Hemmungen, die auch mal gewalttätig aus dem Weg geschafft wurden, mit Morden, mit Terror, mit Kreuzigungen, mit Revolutionen, mit Kriegen und auch mit Vulkan-Ausbrüchen oder dem Einschlag eines Meteoriten. Schon waren die Dinos beseitigt und der Weg war frei für die Säuger, also auch Uns, irgendwann. Heute.
Und was kommt nun? Weil irgendwas klemmt doch, hemmt doch, steht Uns doch gerade mal wieder so im Weg herum und verhindert einen weiteren Schritt, oder haben Sie ein anderes Empfinden? Na gut, dann geht es eben nur mir so.

Also nun zu mir, wieder mit einem aktuellen Satz von ..., na, sie ahnen es bereits. 

Das folgende gilt ganz und gar Oliver-August Lützenmir, ich empfinde diese Worte als ganz gute Standortbeschreibung meiner Aktualität und meiner Aussicht, aus dieser Aktualität in ein Vornewegg, das noch nicht begangen aber schon geebnet ist:

»It is a far, far better thing that I do, than I have ever done; it is a far, far better rest that I go to, than I have ever known.«
Charles Dickens,  aus: "A Tale of  Two Cities".

Hier wieder mein Versuch einer Übersetzung ins Deutsche:

»Es ist eine weit, weit bessere Arbeit, die ich jetzt schon tue, als ich es jemals getan habe; und es ist ein weit, weit besserer verbleibender Weg, den ich noch gehe, als mir je bewusst war.«

Das ist also meine Zukunft, das erarbeite ich gerade, das ist doch mal ein FREUDE.
Aber das LEID nehme ich im Rucksack mit, muss ja sein, aber im Rucksack!
Danke und einen wunderschönen März wünsche Oliver-August Lützenich Uns.

Samstag, 15. Dezember 2012

VorderHirn misst

Poesie

Titel: Ist ein Gedicht das Folge von fröhlichen Neuronen?

Das Vorderhirn ist, der Schläfenlappen träumt, träumt mit, mit dem Daumen mit, mit dem Steissbein mit, träumt das Stirnhirn von voraus, von voraus in das RaumZeit, oder hat das RaumZeit ein Geschlecht, manches Mensch träumt das Jetzt wegg, weil das Jetzt vollkommen ist, vollkommen Vergangenheit ist, träumt manch-Es von eines RaumZeit ohne Jetzt, was immer ist, ein-Es, *ich.

Was soll *ich berichten, von dort, wo noch k[aum]ein-Es ist, wo die Vergangenheit mit dem Zipfel des Jetzt gerade so winzig hineinragt, wo keine festen Wege mehr sind, wo noch keine Strassen hinführen, wo keine Häuser mehr stehen, wie sie Heute noch stehen, wo das Mensch von Heute anders ist, so anders, dass es-Ich nicht mehr erkennt, weil Es ausser Form geraten, aus der Form von Jetzt geraten ist, weil Es weiter ist, weiter, als es Heute k[aum]ein-Es beschreiben könnte?

Mensch ist dort ohne feste Form, ist das Heute schon vor zu stellen, oder ist nur das Jetzt in die "Zukunft" vor zu stellen, aber ist es dann überhaupt etwas anderes als Heute: die Zukunft?

Jetzt kommt es *mir so vor, als sprechen, schreiben und filmen Wir bis jetzt nur ein fantastisches Heute, wenn draussen drauf Zukunft steht. <- Aber jede Menge Vergangenheit mit einer winzig kleinen Menge Fantasie drinn steckt.

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Sommerstimmung am Mehringdamm
in Berlin-Kreuzberg
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Ein Morgen-Gedicht

Aber Morgen ist fast schon  anders und ÜberMorgen ist noch mehr fast anders und ÜberüberMorgen ist noch mal mehr fast anders und nächstes Jahr ist nah, aber wird eine Winzigkeit anders, als dieses Jahr und dann schalt ich den Überschall ein und lasse bei jedem Schritt einen Moment Vergangenheit zurück, und *ich mach Schritt für Schritt, tausende und die Jahre des Jetzt weichen ab und plötzlich ist das Anders anders anders, ganz und gar anders, als es Jetzt Morgen anders ist, oder auch überüberüberMorgen im Jetzt anders sein wird und nichts ist so, wie es einmal war und Mensch, das das erdenkt, erschrickt etwas und schrickt zurück, der Schreck in den Partien, die dort angekommen sind, mit den Zehen zuerst, voraus geschickt, in das was vielleicht kommt, eingeholt mit Muskelkraft, den Körper langsam nach Vorne mitgenommen, den Kopf leicht vorgebeugt, dass das Stirnhirn zuerst Kontakt hat, mit dem wirklich Neuen und langsam mit den Augen eingetaucht, aber die sehen nichts mehr, und jetzt die Ohren, aber die hören nichts mehr, mit der Zunge reingeschmeckt und erschrocken, weil der Geschmack so vieles schmeckt, so vieles Neues schmeckt, so gut es schmeckt, es ist neu und alles frisch, die Nase leicht geöffnet, Witterung aufgenommen und .......

Hmm? Was soll ich davon halten, so grün die Luft, so blau, so orange und rot und braun, so himmelig, gerochen, wie noch nie, tief eingesaugt, ganz tief, bis in die feinsten Bronchien hinein und am Besten nie wieder hinaus, weil so warm und so himmelig weit und so voller guter Laune, Mensch kann das schlecht begreiffen, weil es so anders ist, so anders, als es Jetzt noch ist, Mensch möcht es gar nicht länger spüren, weil sonst möcht es gar nicht mehr zurück und das muss es doch, muss es doch noch, weil Es noch Mensch ist, wie einfach Alle hinterher, hinter mir, weil ich schau ja noch nach Vorne, wo noch k[aum]ein-Es ist, und hinter mir ist AllEs und All-Es, was schon war und Jetzt noch ist und das ist wenig im Vergleich mit dort, wo noch kaum ein-Es ist, ein-Es von hier ist, aber *ich musste zurück, ganz einfach, weil *ich noch Jetzt bin, weil *ich fast ganz aus Jetzt bin und Dort alles Anders ist, alles Anders als Jetzt ist, was fast alles vergessen lässt, was Jetzt ist und dabei verlier *ich nur, was Jetzt ist und das kann ich nicht vergessen, weil ich Jetzt bin und nicht Dort.

Ende Gedicht

Irgendwie schwer zu erklären, zu beschreiben, was noch kommt, wenn ein-Es es noch nicht riechen kann, wenn ein-Es es kaum erkennen kann, was dort ist.
Weil es so anders ist und die passenden Worte fehlen, aber *ich werde noch einmal dort hin gehen, Schritt für Schritt, das Stirnhirn vorgeschoben, das das Neue vorschnell misst, ob es noch erträglich ist, bevor der Bauch bereit zum Folgen ist.

Und das Vorderhirn misst, dass der Bauch noch nicht bereit zum Folgen ist, weil da dort noch etwas ist, was das Jetzt vermisst, was das Jetzt so vermisst, das es noch nicht bereit dazu ist, dort zu verweilen, obwohl es dort vielleicht schöner ist.
Vielleicht?

Ein Enttäuschungs Gedicht.

Vorsicht. Ja, vielleicht, weil das Jetzt noch schöner ist, schöner, als dort wo noch k[aum]ein-Es ist, und weil hier noch so voller Polemik ist, die die Masse disst, weil die Masse stets hinten ist.
Hinten steht die Masse und bremst, weil in der Masse die ganze Vorsicht fehlt, die voran ist und hinten nicht, hinten folgt die Masse langsam und un-vor-sichtig nach, vorne sichtig, hinten un-vor nach. Folgend. Die Masse.

Und dort, wo noch Keines stehen geblieben ist, ist die Masse vorne und Hinten nicht.
Heute ist die Masse noch Hinten, Vorne nicht.

Dort sind nur sehr wenige und die wollten gerne mehr davon, von Vorne, aber die Masse hält fest, die Masse hält gerne fest: Hier geblieben! Hält Jetzt noch fest, steht da fest und Vorne ist Bewegung und Vielfalt und Hinten nicht.

Dort Vorne ist mehr los, Hinten schauen sie zu, halten sie zu, was nicht zu halten ist, aber das ist nur eine Einfalt von mir, vielleicht hab *ich auch recht, weil Recht haben Wir hier ja viel, dort, wo ich gerade war, kennt ein-Es kein Recht, Es esLebt anders, dort braucht ein-Es das nicht. Wir müssen es noch brauchen, weil, wer Recht hat, der hat recht, wenigstens das, und Wir müssen ja mit wenig zufrieden sein, die dort vorne brauchen es nicht.

Wenig Recht. Wenig + Recht. Braucht die Zukunft nicht, das hat sie nicht zu bieten.
Wir müssen es noch haben. Haben müssen Wir, haben und haben und haben, weil Wir noch Hinten sind und warten und beim Warten gilt das Recht und das ist wenig im Vergleich mit dem, was dort vorne ist.

Ende Enttäuschungs Gedicht

Konnte *ich wenigstens etwas erkennbar machen, was in vielleicht ?0 Jahren ist, oder war das noch zu undeutlich? Na, vielleicht steck *ich doch noch mal kurz die Stirn in die Zukunft hinein, dann erkenn ich vielleicht schon ein wenig mehr?

Bis dorthin: Wohlige Tage und warme Nächte, zumindest, wenn Sie im Norden sind.
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So sah es bis fast eben in Berlin-Kreuzberg noch aus,
Jetzt ist es matschig, weil es seit Stunden regnet.
Aber schöner ist das da Oben, nicht?
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