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Montag, 30. Dezember 2013

Trauer-Arbeit


Trauer-Arbeit

Ja, die Leses merkten es schon länger, wie mir hier die Lust abging, diese Blogs weiter zu füllen, mit Dingen, von denen ich nur wenig Sachwissen hatte, die ich nur so am Rande erahnte, aber mutig abschrieb und kommentierte.
Ich Dilettant.

Und je mehr ich wusste, umso weiter reichte das Gespür und umso mehr Fragen und Staunen erregte das DaSein in mir. Schön. 
Aber als banaler Laie kann und mag ich nicht weiter tun, das ist weder für mich noch für die Leses befriedigend. Die Themen werden immer detaillierter und weitgefächerter, aber mein fachlicher Hintergrund wächst dabei nicht mit, ich bin weder sachlich noch fachlich befugt, das macht es für mich und die Leses immer ungewisser und verschrobener. Also, Schuster bleib bei deinen Leisten.

Die Dichtkunst und die Dramatik verlangen "nur" das, was ich bereits zur einigermassen Genüge erworben habe. Einiges an EsLebens-Erkenntnissen. Darin - als dichtender und erzählender Schreiberling -, bin ich nun wohl besser aufgehoben, als in diesen Blogs, mit den so hehren und den mich wohl auch überfordernden Titeln.

Noch zwei Bilder mit Bildüberschriften, die ich so in facebook eingestellt habe und die keine Reaktion erregt haben, auch das eine Erkennung, dass es RaumZeit ist, die Richtung zu wechseln.
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Ab hier:

Und das da oben sind meine lieben Verwandten beim fröhlichen - braucht Ihr bloss den Vetter links anschauen - Lümmeln.

Leider, für die Verwandten und auch uns Menschen, wird es das wohl bald nicht mehr geben! Hat sich balb ausgelümmelt.

Was für ein Riesenverlust! Meine Trauer steigt mehr und mehr, aber da ist von mir aus leider nichts zu tun, um diesen grossen Verlust zu verhindern.
Ich bin da so hilflos!

Als zweites, mit dem Blick weit wegg:

Da einige von Euch auch so gerne, wenigstens mal kurz, aus dem erdmondlichen Geschehen und sogar noch viel weiter weiter hinaus schauen, etwas besonderes Heute: Auf dem Hubble-"Foto" unten sind zwei "Liebende" in einem Prozess der Verschmelzung zu beobachten.

Etwas, was uns Erdmondlichen so nie gelingen wird, weil Wir das Selbst und Einander nie so gänzlich aufgeben können oder auch wollen. Galaxien können und tun es, seit Milliarden von Jahren, auch die Milchstrasse hat es mehrfach getan und wird es bald - in universaler RaumZeit bald - so in etwa 3,5 Milliarden Jahren wieder tun, mit der Andromeda-Galaxie.

Die da unten sind mitten drinn und leuchten und strahlen dabei, dass es eine wahre Freude ist. Darf ich also vorstellen: die Antennen-Galaxien! Und keine Scheu beim hinschauen, Sie mögen es.

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Als drittes noch eine heutige Bemerkung.

Heute las ich im vorbeigehen ein Schild: Schule gegen Rassismus.

Gut gemeint, aber wie das mit dem "gut gemeint" eben so ist. Was wiegt schwerer, der Begriff "Rasse" oder der Begriff "FremdEs"? Da das Menschheit keine internen Rassen hat, sondern nur einander Fremde im Äusseren und im Handeln (Kultur), hält der Begriff Rasse für eigentlich nur FremdEs eine Lüge, eine alte dumme Abwertung aufrecht.

Die nur FremdEs werden zur anderen Rasse gemacht, also die nur Fremdheit biologisiert, abgedrängt, und das erregt in mir Trauer und auch ein wenig Wut, weil es eben keine Rassen innerhalb des Menschen gibt. Die längeren Leses wissen, dazu schrieb ich bereits einen für mich pragmatischen Beitrag.

Dieses Wort "Rassismus" ist falsch, ein blosses Ablenkungsmanöver, ein unbewusstes, wie ich den meisten es benutzenden gerne zugestehe, und es ist wirkungslos. Ein Leerwort, ein Hüllwort, ohne Tiefe und Stimmigkeit.

Das einzig passende Wort oder Wortkombination, in der deutschen Sprache, für dieses Gefühl der Unsicherheit, von Vorsicht, über Ablehnung, Abwertung, Abweisung, Angst, bis hin zur offenen Feindlichkeit, gegen AllEs und All-Es was ein-Es nicht kennt, oder die Gruppe um ein-Es nicht mag, weil Dasjenig-Es oder Diejenig-Es irgendwie anders sind, ist: Fremden-..., -Vorsicht, -Ängstlichkeit, -Angst, bis zur Fremdenfeindlichkeit.

Was diese Wortkombinationen benutzt, ist meiner Meinung nach, schon einen wichtigen Schritt weiter und bereit dieses natürliche Verhaltensrepertoir in Frage zu stellen. Und ist wirklich aktiv im Selbst etwas zu ändern, nicht bloss leere Parolen nachzusprechen oder an Hauswände zu schreiben.

Solange dieses Ablenkungsmanöver benutzt wird, immer und immer wieder, massenhaft, weiss ich, dass die Selbst-Fremdheit, wie auch die Befremdung bis zur offenen Fremdenfeindlichkeit, weiter nur durch die ansteigende Anzahl des Menschen, die dadurch zwangsläufige Annäherung und Vermischung und die Präsenz der Medien gedämpft wird, also durch äusseren Druck und Anlass, statt in jedes Selbst aktiv die Erregungs-Muster zu erfühlen, aufzuspüren und ebenso aktiv zur wechselseitigen Freude abzubauen.

Wirkt auch, zugegeben. Befriedet ein wenig, der Druck von Aussen, die ganzen fast(!) hilflosen Parole, aber wirkliche Befreiung, wirkliche auch innere Befriedung und Annäherung an das persönliche, wie das fremde Selbst bleibt dabei aus. Rassismus ist ein sowohl tiefer-, als auch weitergehend wirkungsloser Begriff, für das, was es vorgibt zu sein.

Wenn ich also so einen Spruch an einer Schule lese, kommen mir fast die Tränen, mehr noch auch wegen der Präposition "gegen"! Auch das ein Abwehr-Wort, machen die Leses doch mal bitte eine Geste oder auch eine passende Miene zu dieser Präposition. Wie fällt die aus? Gehe ich so auf etwas FremdEs oder ein Fremd-Es zu, um es oder -Es unvoreingenommen aber mit Vorsicht zu begrüssen, oder halte ich / Sie es oder Es dabei mit Bittermiene auf Abstand, oder schicke es oder Es gar wegg?

Anerkennung braucht ein vorangehendes "für" und die passenden Begrüssungs-Worte und -Gesten.

Und "Schule oder Irgendwas oder Irgendwo gegen blablabla" ist eben bloss blablabla. Mich betrauert diese Unwissenheit und Hilflosigkeit.



Eine persönliche Begriffs-[Er]Klärung:

"Fremd" ist Alles was eines ander-Es ist, als eines Selbst.
Jedes Selbst ist jedem anderen Selbst fremd, so nah zwei oder mehr Selbst einander auch sind.
"Fremd" ist also Alles ausser ein-Es. Allerdings ist auch für das meiste Mensch das persönliche Selbst fremd, das belegt die vielfache Frage: Wer bin ich?

Oder in meiner Schreibweise: Wie bin ich? Also ist das "Fremde" auch in ein-Es drinn. Warum "Fremd"? Weil auch das "fremdeste" Mensch fast Alles mit *mir oder Ihnen gemeinsam hat, weil auch das "fremdeste" Mensch fast zu 100% mit *mir und Ihnen übereinstmmt, sowohl in unserem Aufbau, wie in unseren Bedürfnissen und Trieben und sogar in unseren Wünschen und Vorstellungen.

Das Fremde ist also eine Spanne von fast ohne Fremdheit, somit fast vollkommenener Übereinstimmung, bis völlig Fremd, also ohne jeden Bezug. Fast ohne Fremdheit ist wahrscheinlich kaum zu erreichen, zumindest für so komplexe, aus so vielen "Bestandteilen" zusammengesetzte LebeWesen, wie alles Erdmondliche. So ist meine Vermutung, dass wir Uns wohl meist in dem Bereich der Spanne bewegen, die in Richtung völlig Fremd weist, ohne es je zu sein? Wir sind "Fremde", Innen und mehr noch Aussen?

Vielleicht ist es für mich ein Anfang der Reife, das zu begreiffen, also auch keine Angst mehr in und für das Fremde oder "Fremde" zu erregen?

Schluss-Note:

Aber hilft ja nix, dass ich das hier fühle und spüre, also auch denke und beschreibe, deshalb beende ich das hier nun auch und wende die Handlungen und Gefühle auch, wie oben bereits erwähnt, in eine andere Richtung, die mir mehr Erfolg und Wirkung einbringt, als diese Selbst-Beschreibung und laienhafte Wissens-Kommentierung hier in diesen Blogs.

EsLeben Sie wohl und stets gut versorgt, vielleicht erkennen Wir Einander in Zukunft einmal oder sogar zweimal, was weiss ich hier schon.

Und, bleiben Sie dem Zweifel[n] treu. Danke.

Freitag, 27. Dezember 2013

Fest[-DaZwischen]-Tage

Abermals ein kleiner Tagebuch-Vermerk, so DaZwischen geschoben, mitten hinein, in meine Feiertags-Stimmung, ganz kurz hinaus geschrieben, zwischen zwei deftige Mahlzeiten und ein paar gute Getränke und bellende Kalauer, vor dem Feuerwerk.

Interne VorFrage: Bin ja mal gespannt, wie Viele von den Leses das Folgende so einfach hinnehmen und vielleicht sogar bedenken und wie Viele schon nach den Anfangssätzen von dannen ziehen? Den Grund dieser Frage werde ich gleich aufklären.

Titel des Eintrags: Weiter so!

Das gute Feiertags-Gedeck ist vorbei, nun folgen gleich literartig die Sprudelweine und tonnenweise Böllergetöse, um einen weiteren Zyklus in unserer Umellipsung des Sonne an zu feiern (seien die Leses bitte bewusst, dass auch *mir hier diese Umgestaltung des deutschen Sprache, hin zu mehr Genauigkeit, dem aktuellen Wissensstand gemäss, einigermassen schwer fällt. Auch *ich bin ein GewohnheitsTier (<-- das ist übrigens eine der seltenen Wendungen, in denen das deutsche Mensch freimütig sein Tier-Sein bekennt, weil, Was sagt schon GewohnheitsMensch, seltene sprechbewusste AnWesende) und sage und schreibe noch ganz ganz oft, das altangelernte Vergangenheits-Deutsch mit den vielen Ungeahntheiten und Danebendeutungen.). GöllerBetöse!

Mmhhhmm! Die WeihnachtsMahle waren ausgezeichnet. Das Magen geruhte zufrieden zu böllern und das Darm wohlfeil zu blubbern. Die Gespräche waren ebenso sättigend. Mensch könnte aufhören zu denken und zu forschen und Afrika und Asien und jede Menge anderer Unzufriedenheiten und menschliche Jämmerlichkeiten, auch hier in nächster Nähe, zumindest bis die Tage irgendwann ausblenden, aber ... 
arte Journal und Tagesschau, Süddeutsche und FAZ und Tagesspiegel und  facebook  und Google+ und ..., kann ich nur schreiben, Mensch müsste all das auch einfach mal für ein paar Wochen oder überhaupt abbestellen oder auch weggsehen, vielleicht dann?

Warum bin ich nicht einfach eines unserer Vettern auf und neben den Bäumen und würde dort einfach mit einem kleinen Zweig Ameisen sammeln, und zack in den Mund damit und diese proteinreiche Leckerei zwischen meinen Zähnen genussvoll zermalmen, mhhmm, lecker Ameisenspeis und danach vielleicht noch ein paar Nüsschen und dann mit irgendeiner gut riechenden Dame eine kleine Spassjagd durch die Büsche, ganz heimlich natürlich, um den Oberboss nicht auf aggro zu bringen, der flippt sonst so schnell aus und haut einem die Nüsse krumm, AUA! Was geht ein-Es dann diese Welt an?

Tja, weil die Welt für unsere Vettern auch immer enger und enger wird und meinesgleichen immer näher heranrückt und auch mal ein oder zwei aus der Gruppe herausschiesst, oder auch erschlägt und frisst, weil, naja, von irgendwas müssen Wir dort ja wohl auch leben, wo wir doch überall mehr werden, da müssen unsere Vettern eben weichen, schliesslich geht es hier in diesem Planeten nur um Uns. Steckt so in unseren Genen drinn. Können wir nichts machen. Die paar von Uns, Die das kümmert und beklagen, die ignorieren wir gefälligst, Denen jagen wir entweder einen gehörigen Schrecken ein, oder sie werden ...

Wenn ich irgendwo Kommentare einstelle und eine Änderung, des uns eingegenten nur Selbst-Erhalts andeute oder sogar eine Veränderung andeute, na, was bekomme ich dann zu lesen: entweder, dass ich mit dem Gejammer aufhören soll, dass ich das Gut-Menschen Getue bleiben lassen soll, oder Schweigen, wo vorher heftiges Diskutieren über das Wohl und Wehe der UnGleichheit in den Gesellschaften und die Auswüchse des Kapitalismus war. Schweigen oder Abwürgen. Was könnte mehr beweisen, wie schwer jedwede auch nur kleinste Selbst-erregte Veränderung des allgemeinen typischen menschlichen Handelns ist.

Wir können jeweils kaum je anders handeln, als Uns aus der Vergangenheit in vielen Formen und Verbindungen (Gene, Epigene, Spezies, Klimazone, ...) mitgegeben wurde und Uns jeweils per zufälligem Zeugungs- und/oder auch Heranwachs-Ort eingeprägt wurde. Der Widerstand ist also verständlich, auch die Beharrlichkeit des Widerstandes gegen jede weiterreichende Handlungs-Änderung ist verständlich und so einfach nicht zu verurteilen. Nur sehr sehr wenige MitMenschen sind so weit Selbst-Bewusst und so reif und frei in Gefühl und Gespür, noch im Ablauf der sowieso schon sehr kurzen EsLebens-RaumZeit, das persönliche Handeln weitestgehend den aktuellen Umständen anzupassen.

Oliver-August Lützenich möchte das auch erreichen, bin aber aktuell noch so dermassen  verspannt, dass ich noch an dieser Handlungs-Weise scheitere.
So bleibt es also auch bei *mir so, dass *ich meine persönliche EsLebens-Spanne wohl so altbacken übesLeben werde, und mich nur in Worten zu den aktuellen Zu- und Umständen äussern kann, ohne auch Selbst-aktiv daran etwas zu ändern.

So bleibe ich also mehr oder weniger ein lebendiger Wurm oder Schlauch mit ein paar Öffnungen oben und ein paar Öffnungen unten, jeweils natürlich, wie ich gerade in das RaumZeit eingebettet bin, ob ich also stehe, liege oder hänge, der in die Öffnungen meist oben etwas einfüllt, es unten wieder ausdrückt und DaZwischen mehr oder weniger verwertet und verteilt, damit die Beweglichkeit und damit auch der Selbst- und Spezies-Erhalt gesichert bleibt. Und klar, bin *ich dabei wichtiger als die Leses und noch viel wichtiger, als die ganzen Mit-EsLebeWesen. Die gehen mir dabei doch grad am Arsch vorbei, oder gewählter ausgeschrieben: die Ander-Es interessieren mich nur peripher.

Und *mir ist doch völlig klar, dass, wenn da nicht irgend ein Verlangen im DaSein drInnen wäre, das nach Aufmerksamkeit - auch in Uns - ruft und zur Veränderung aufforderte, *ich und viele ander-Es völlig ohne Interesse an irgendwelchen weiteren ausser-menschlichen Geschehnissen wären. Und das tut es schon ziemlich lange. Lange für uns Menschen, nur für uns Menschen, denn die Leses wissen, das die RaumZeit sehr variabel ist und sehr verschieden empfunden wird, je nach Standort und EsLebens-Dauer. Für das Mensch sind tausende erdmondliche Ellipsen um die Sonne fast kaum begreiffbar, für das DaSein und viele Inhalte und Formen im DaSein ist unsere Unbegreifflichkeit kaum spürbar. Aber der Ruf und die Aufforderung zu mehr Wachsamkeit und höherer Flexibilität im Handeln und Antworten ist, wenigstens für *mich, deutlich zu spüren, also auch zu hören.

Weil wir Menschen so von Grund auf unwillig und vielleicht auch von unserem Aufbau her gar nicht in der Lage sind, diese Flexibilität und Handlungsschnelligkeit zu erreichen, bauen einige von Uns ziemlich eiffrig und bestens versorgt an neuen EsLebens-Formen, die mit besseren Werten ausgestattet sind, um dieses wahrnehmbare Verlangen im DaSein, nach mehr Effizienz, besserer Organisation der Informationen und höherer Verbindungs-Dichte dieser Informationen zu erfüllen, auch nach besserer Beweglichkeit, auch ausserhalb dieses unseres erdmondlichen Uterus. So, wie Wir beschaffen sind, erfüllen wir diese erspürten AnForderungen nicht. Zwar habe ich viel SF gelesen und geschaut, aber dies ist keine. Die Frage ist aber doch, warum diese Zukunft-Phantasien Uns eingefallen sind und auch mehr und mehr Verbreitung und Mitphantasierende finden?

Es gäbe so viel zu ändern, um das so kurze EsLeben angenehmer für alle MitMenschen und vielleicht auch für die vielen Mit-EsLebewesen zu gestalten, reichhaltiger, freudvoller und friedlicher und länger, aber die Beharrlichkeit unserer Ausstattung lässt das bisher nicht zu. Das ist meine aktuelle Erkenntnis, in der inzwischen jahrzehntelangen intensiven Weltumschau, aus den "Reaktionen" in  diesen und dem (Miss)Erfolg dieser Blogs, meinen wenigen Kommentare in anderen Medien und auch aus Gesprächen mit Bekannten und auch Unbekannten und ebenso aus meinen Einträgen in den sozialen Netzwerken. Und auch zuallererst aus den sehr persönlichen Einfühlungen und Bespürungen und den Einträgen in meinen Tagebüchern, also meiner persönlichen Veränderungs-Blockaden. So schön es sein könnte und teils auch ist, an dem massenhaften Leid konnte *ich nichts ändern.

Also werde ich jetzt wieder zum Feiern übergehen. Die nächsten ruhigen Tage noch geniessen und dann wieder kräftig Blubbergesöff hineinschütten in mich und ebenso kräftig böllern und ballern, zum Aus- und Einfeiern eines weitere Umellipsungs-Zyklus unseres allerliebsten kleinen PlanetenSystems.
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Immer wieder schön, die beiden
fast-Kugeln, in und auf denen
Wir grasen und gasen und
einander fressen und so
weiter und so fort ...
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Bis bald oder auch: Prost!

Samstag, 21. Dezember 2013

Juhuu, die Sonnenwende!

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Mei, ich bin halt einfach froh,
dass unser Stern wieder
ansteigt, zu uns Nörd-
lichen. Schön!
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Sonntag, 8. Dezember 2013

NaMusitur

Ein öffentlicher Tagebuch-Eintrag:

Wieder einmal höre ich Ludwig van Beethovens 6. Symphonie.
Da geht also ein Mensch hinaus aus der Stadt, hinein in bäuerliche Landschaften und Täler, oder sogar in unmenschlichen Wald und Flur (was in Europa inzwischen unmöglich ist), an gurgelnde Bäche, üppige grüne oder bunte Büsche, rauschende Haine, plätschernde Seen, den Gebirgshorizont und ist davon entzückt, ist manchmal sogar überaus beglückt und sogar manchmal überwältigt von dem Geschehen ausserhalb der Stadt, weitab vom gemütlichen Wohnzimmer oder der heimischen Küche und dem vielleicht ebenso heimeligen Garten und geniesst die vielleicht Menschen-Geräusch-freie Ruhe.

Die neueren Leses vermissten bestimmt schon das Zauberwort "Natur", die längeren Leses vermissten es hier nicht. Beethoven tat es noch, für dieses Mensch war die Natur noch nur ausserhalb des Menschen und auch ausserhalb des Menschen gemachten zu [er]finden, für Viele ist das auch Jetzt noch so: Mensch und Natur sind Gegensätze.
Sie vertragen einander kaum. Kann ein-Es so definieren. Klar, das Geschehen ausserhalb von ein-Es, hat mit ein-Es kaum etwas gemein. Ist gemein. Vielleicht? Jeden Tag lese und höre ich das: komm, lass Uns hinaus in die Natur gehen, oder: Mensch zerstört die Natur.

Ist das so?
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Plumps, war das Mensch in das Natur hineingefallen, von woher auch immer und hat sich von diesem Schreck oder gar Schock bis Jetzt noch nicht erholt, schaut glubschig aus sich heraus und ist einfach überwältigt. Oder so?

Die längeren Leses haben Jetzt schon wieder wegggeklickt, Sie kennen das ja bereits.

Die Götterwelt ist hartnäckig und bleibt hartnäckig bis auch das letzte Mensch begreift, dass Es Natur ist. Auch. Mir hier ist dabei vollkommen klar, dass das schwierig ist, weil auch *ich noch bis Heute damit beladen bin, ein GottesGeschenk zu sein, vertrieben aus dem Olymp oder dem Paradies oder dem Nirvana, oder was auch immer; und einfach so hier hinein gestellt oder auch geworfen worden oder angelandet. Und muss jetzt mit dieser Natur Da auskommen, die ein-Es kaum vorstellen mag. So vor sich hin stellen mag.

Und seien die Leses gewiss, Beethovens Musik ist wunderschön. Punkt.
Zum heulen schön!

Aber nicht, weil für *mich die Natur etwas äusserliches ist, Nein, weil diese Musik auch *mich beinhaltet (schon weil ein Mensch es vertont hat!), also kein Geschehen beschreibt, das *mich nur ergreifft, wenn ich aus dem Haus oder gar aus der Stadt gehe und die Pracht Da oder auch die menschlichen Müllhalden dort DrAussen bespüre, sondern, weil auch *ich es bin, das DarIn enthalten bin, ansonsten würde *mich diese Musik nicht zu Tränen rühren oder auch nur zum Staunen.

Aber vielleicht bin *ich ja auch nur das Letzte, das das begreift, dass auch *ich hier Zuhause bin, in diesem [Natur-]Geschehen auf und in diesem kleinen und so endlichen "RaumZeit-Schiff" in den gigantischen WEITEn des DaSein. Wahnsinn!

Kein ZufallsProdukt oder ein GastGeschenk oder gar ein EinBrecher hier.
Nein, Oliver-August Lützenich bin Erdmondlich-Es, ganz und gar.
Und *ich tue, was Uns Allen hier aufgetragen wurde oder auch nicht, weil, das wissen Wir hier noch nicht so genau, ob das Erdmondliche DaSein einen Sinn hat oder UnSinn ist, vielleicht ja auch irgendwas DaZwischen, kann ja Sein?
Scheisse Mensch! Wenn Wir das nur endlich wüssten.

Aber das wissen Wir wohl erst, wenn Alle hier zumindest erkannt haben, dass Alle die Hier DaSind auch hierher gehören, und dass das Hier (Erde-Mond, Merkur, Venus, Mars, ... Sonnensystem) Unser Paradies ist, unser Olymp, unser Nirvana oder was es sonst noch an Ausflüchten zu Glauben gibt.

Wüsste *ich das, ohne die Erkenntnisse der Wissenschaften und dem WeitBlick, den Wir inzwischen entwickelt haben, wenigstens einig-Es von Uns, mit all den FernRohren und Beschleunigern und sonstigen Gerätschaften, die um Uns herum und in Uns hinein forschen? Nö. Keine Ahnung hätte *ich davon, und vielleicht ist das ja genau unser Problem, dass die wenigsten von Uns davon wissen?

Das nur als VorGeschmack für einen Beitrag, vom MarktGeschehen, den *ich die nächsten Tage, vielleicht sogar schon Morgen, aber eher ÜberMorgen hier einstellen werde.

Heute, während eines langen StadtSpaziergangs, wurde *ich erst mal überwältigt von der Einsicht, dass Wir inzwischen fast 7 Milliarden sind.
Fast 7 Milliarden Menschen!! Und ich kenne davon vielleicht Hundert. Wahnsinn!

Aber eines ist *mir dabei Heute auch klar geworden, wenn *mir hier eine Auswahl aus - von *mir aus - Billionen Spezies (EsLebensFormen) präsentiert würde und *ich sollte darin einen Menschen erkennen, es würde keine Sekunde vergehen und *ich würde aus diesen Billionen Formen - so ähnlich sie uns Menschen auch sein mögen - sofort auf ein-Es wie *mich deuten. Egal, wie dieses Mensch eingefärbt, behaart oder beformt ist! Was Es weiss oder glaubt oder nicht.
Nicht mal eine MilliSekunde und *ich wäre gewiss aus diesen Billionen (EsLebensFormen) auf das Mensch zu deuten, egal wie Es heisst oder was Es is[s]t oder welche Last es trägt, tragen muss.
Und das hat mich mehr überwältigt, als jede Eroica.

Mensch! Oliver-August Lützenich ist auch Natur, schöner vielleicht, wie jede Landschaft, in welchem schmucken Zustand sie auch sein mag, ja gewiss, oder auch Nein, weil das schon wieder eine Denunziation wäre. Genauso schön.

Du lieber Himmel, *ich bin ein winzig kleines DaSein mitten drinn in dieser Gewalt und Grösse und Vielfalt!?
Wann will *ich das nur begreiffen, wenn nicht Jetzt und hier, als Mensch?
Denn, vermag je ein Baum zu begreiffen, was Es ist und wohinein Es gestellt wurde?
Ohne das Es weiss.

Vom Glauben, also dem nicht so genau wissen oder gar nicht wissen, habe *ich genug, davon bin *ich abgefüllt bis zum Rand, also bis an die Haut, voll des Glaubens an?
Und was gibt es doch alles zu Wissen!

Das mag vielleicht die Überwältigung sein, die ein-Es ausserhalb verspürt, dieses ganze Geschehen, das bemerkt werden möchte, das bewusst werden möchte, von ein-Es oder auch von AllEs und All-Es.

Das Natur möchte gewusst werden, nicht geglaubt!

Bekommt denn kein-Es von Euch da Draussen das so mit, wie *ich?
Doch. Klar, jammer hier nicht herum Oliver!
Ohne die viele Vorarbeit und VorLeistung, wäre *ich hier nicht wissender wie eine Kaktee oder auch ein Gecko.
Aber gut Jetzt, jetzt höre *ich noch ein wenig Beethoven (die Eroica) und werde gewiss, auch damit gemeint zu sein, wenn von das Natur die Rede ist und dann glubsche ich noch ein wenig TV.
Schöne Woche.

Dienstag, 19. November 2013

Grenz-Werte

Hoffentlich erschreibe Oliver-August Lützenich hier nicht allzuviel Falsches und Fehlschlüsse hinein, das wäre *mir etwas peinlich, weil ... ich gerade entdeckt habe, dass *ich in dem Beitrag "Kunst-Grenze" im Verantworten-Blog den Preis des Triptychons von Francis Bacon auf die fast unwirkliche Summe von 142 MILLIARDEN US-$ geschraubt hatte, statt der daneben fast schon geringen Summe von 142 Millionen US-$, die es wohl wirklich gekostet hat; und hier unten, in dem Beitrag LoGotomisch, habe *ich eine Gleichung falsch angegeben; *ich schrieb: das Wirklichkeit enthält die Kunst.
Was falsch ist. Denn, *ich behaupte ja auch, die Kunst ist solange Kunst, wie sie NICHT Wirklichkeit ist, dass also die Kunst (die Künstlichkeit) dann verschwindet, wenn sie Wesentlich ist. Und wenn *ich das so formuliere, dann ist selbstverständlich die Kunst Nicht Inhalt von Wirklichkeit, sondern eine Zu-/BeiGabe. Die Gleichung sollte also lauten: DaSein = Wirklichkeit + Kunst.
Aber ist es nicht auch künstlich, die Kunst von das Wirklichkeit zu trennen? Die Vision von das Tatsache, das Zukunft vom Jetzt. Das Orangenfleisch vom OSaft, den Eiswürfel vom Whiskey, die Hefe vom Bier, die Kunst von das Wirklichkeit?
Die Schwierigkeit Grenzen zu erkennen.
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Grenzen
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Bin Oliver-August Lützenich an das Haut zu Ende? Ist das persönl*iche Haut [m]eine Grenze? Wie nah oder weit reiche *ich, wie weit reicht das Einfluss von *mir? Ist das Tod die beste Definition? Ist es das Anfang? Von *mir, oder sogar das Beginn dieses DaSein, ist das die "totale", die vollkommene Grenze, die von Nichts oder Etwas mehr überwunden, überschritten oder sonstwie hinter ein-Es zurückbleiben kann? Hält also das DaSein oder auch das SEIN eine unverrückbare Grenze bereit, oder ist ALLES und JEDES erweiterbar?
Es ist, wie schon viele Menschen vor und neben *mir bemerkten, je näher ein-Es an Etwas oder ander-Es heranforscht, umso mehr löst E-s ich auf und wird un-definierbar.

Je weiter ein Mensch das Niveau, in dem Mensch Es[Tod]Lebens-Fertig ist, also die Ebene verlässt, in der Unsere Gefühle wirken und Unser Gespür wahrnimmt, und somit die Kraft der Trägkeit verlässt, die das Wirklichkeit und das Kunst brauchen, um zu erblühen, je mehr verschwinden jegliche Grenzen, jegliche Gestalt, jegliche WEITE und jegliche Nähe. Es ist, als sei: Was ist?; an Bedingungen geknüpft, an Grenzen, an Regeln. Die "ausserhalb" verschwinden. Und das, obwohl ALLES und JEDES, also auch alle dazu nötigen Regeln und sonstigen Bedingungen, aus dieser "Grenzen- und FormLosigkeit" (= SEIN) entnommen werden müssen, weil woher sonst sollte das ALLES und JEDES herkommen.

In diesen Betrachtungen merke *ich auch immer mal wieder, dass *ich mit dem Denken und den Erkenntnissen und wohl auch mit den Gefühlen und dem Gespür, so DaZwischen bin, so zwischen der gefütterten Unbedarftheit und der grossbürgerlichen Intelligenz, der rohen Unwissenheit und dem unerschütterlichen ErkenntnisReichtum. Mittendrinn.
Links lockt die enorme Belesenheit und voll bewusste EsLebendigkeit und rechts zerrt das Trägheit - oder auch die Unerträglichkeit - und bietet beharrlich mit dem Vergessen mit. Und *ich es[Tod]Lebe so DaZwischen und werde mal von der Vergesslichkeit verführt oder vom Wissen weiter gelockt. Und dieses Spiel geht nun schon seit Jahren so, die längeren Leses kennen das ja schon. Meine Schwankungsbreite oder -Weite ist ziemlich deftig, und da das so ist, im Alltag, fliesst das auch in diese Texte ein. Mich wundert, dass die Leses das interessant finden, vielleicht auch kurios oder gar witzig, aber *ich lese ja auch so manche Texte, obwohl sie eher von Rechts dargereicht werden. Manche Menschen sind schon so WEIT, dass Alles, was diese Menschen wahrnehmen und fühlen von Rechts kommt, von Links kann schon nichts mehr kommen, weil weiter Links geht einfach nicht mehr. Ist das jetzt schon wieder Unbedarftheit?

Nein, *ich gebe gerne zu, das diese Betrachtungen hinken, weil es ja auch noch andere Richtungen gibt: oben, unten, vorne, hinten, links unten 72 Grad, rechts oben 19 Grad nach vorne gebeugt, ... alles in das mehrdimensionales RaumZeit.
Wo ist also das DaZwischen, in dem *ich seit Jahrzehnten schwankend fest hänge oder klebe? 

Kann ich noch Glauben?
Wenn *ich wissen kann.

Beschaue *ich ein anderes Tier, zum Beispiel einen Hund, dann erkenne ich auch *mich, wenn ich dieses andere Tier beobachte, beobachte ich auch *mich. Seltsam?
Unbedarfte Treuherzigkeit oder rüpelhafte Launigkeit oder gar schreiende Bissigkeit und dann das fast stete Schwänzeln.

Menschlichkeit ist Tierlichkeit.
Klar, dass *ich die längeren Leses mit der bestimmt schon einhundertsten Erwähnung dieser Selbst-Erkenntnis langweile oder sogar abstosse, die Tendenz jedoch, die *ich DaZwischen erahne, ist die Entwicklung wegg vom Tier-DaSein und den engen Grenzen, die jedes Tier ist. Somit auch das Mensch.
Welche Regeln, Kräfte und Substanzen hüllen ein Tier ein?

Diese Antwort gilt es doch wohl auch zu klären. Warum sonst forschen Tiere, auch Menschen, in das Selbst hinein und DrAussen herum, mal von der reinen Selbst-Versorgung abgesehen, die Selbst-verständlich die erste DaSein-Pflicht jed-EsLebens ist, weil ohne den Selbst-Erhalt gibt es keine Forschung nicht.

Kann *ich also formulieren, dass die Kunst das Bereich des DaSein ist, dass neben dem Selbst-Erhalt Pflicht ist? AllEs und All-Es ist auch Kunst. Die Leses kennen *mein fast ungläubiges Staunen und die Bewunderung manch-EsLebens, zum Beispiel der TarnKunst von FangSchrecken (Gottesanbeterin), die von reinstem Weiss, bis grellstem Farbenmix, alles aufbieten, um den Selbst-Erhalt zu sichern.

Was bietet das Mensch auf, um das Selbst-Erhalt zu sichern, weil Tarnung brauchen wir inzwischen k[aum]eine mehr und zum [Fr]Essen haben wir eigentlich auch genug, es gibt (im Tier-DaSein?) nur ein Organisations- und Verteilungs-"Problem"?
Maschinen? Prosa? Poesie? Kino? Theater?

Was wäre die Fortentwicklung des Tier-DaSein?
Oder auch die WeiterEntwicklung Dessen?

Was gäbe es abzulegen, was ist aufzunehmen, damit das Tier aus dieser Enge herauswächst. Vielleicht stimmt ja in diesem Zusammenhang das Bild mit der Geburt, das *ich bereits in dem Beitrag "Glaubens-Dialog" im Verantworten-Blog erwähnte?

So sind wir vielleicht AllEs und All-Es in einem DaZwischen-Stadium, nicht nur *ich hier, obwohl *ich auch in einem DaZwischen im DaZwischen-Stadium sein könnte?
Jetzt bin *ich verwirrt.

Die Zukunft, die *ich hier erahne, hat auf jeden Fall bisher keine Entsprechung mit irgend Etwas, das *mir bisher in das Wirklichkeit und in/aus der Kunst angeboten wurde. Alles bis Jetzt nur ermässigte Fortsetzungen des Heute, oder gar Gestern. Und Zukunft ist für *mich hier weiter wegg als nächstes Jahr oder auch 10 Jahre.

Vielleicht ist ja genau das ein Problem in *mir, die Jetzt-Flucht?
Aber das betrifft ja uns Alle, mal mehr mal weniger. Das ist ja wohl der Ansatz der NeuGier: die Unzufriedenheit mit dem aktuellen DaSein?
Die Versorgung mit Mitteln für den Selbst-Erhalt, das ist die Tätigkeit des Wirklichkeit, was daneben noch an RaumZeit verbleibt, nutzt die NeuGier (Kunst?).
Und wir Menschen haben inzwischen eine Menge Neben-RaumZeit erhalten. Von? Und Warum? Oder sind diese Fragen unbedarft?

Irgendwo muss doch eine Grenze sein? 

Was soll ein-Es denn sonst noch locken, wenn ein-Es Alles abgegrast und umgebaut hat, im Innen und auch im Drummherum, als eine Grenze dessen: Was ist?

Obwohl *ich hier natürlich noch weit weit wegg bin von einer Selbst-Grenze, von einer Grenze des Tier-DaSein, von einer Grenze des Mensch-Sein, auch wenn *ich manchmal schon Lust hätte, daraus auszusteigen. Kein Mensch mehr Sein, kein Tier mehr Sein.
Das Selbst-DaSein auszuweiten in ungeahnte Dimensionen, in eine Freiheit und eine Freude, in das vielleicht sogar das Leid, das nun mal immer dabei ist, mit Spass dabei ist. Aber nun bin ich erst mal noch Mensch. Und Leide etwas darIn, weil das Mensch darIn noch mehr Spass [er]findet, als Es mit das Freude anzufangen weiss.

Aber die Ursachen sind nun mal im Mangel begründet. Das Mensch arbeitet jedoch fleissig daran, das Mangeln (= Vergesslichkeit, Unachtsamkeit, Atemnot, Fantasie, Nahrung, Gewalt, RaumZeit, ...) mehr und mehr zu füllen, mit ..., Achtsamkeit zum Beispiel, oder "RaumZeit-Schiffen", oder anderer reichhaltiger und reichlicher Nahrung; und vielleicht sogar mehr Kunst, wobei *ich nicht weiss, ob die Kunst das Wirklichkeit dabei ab-/auflöst oder anders herum ein Schuh daraus wird?

Ist so eine Sache mit den Grenzen. Keine ist je fix gewesen und wird es vermutlich auch nie Sein. Gibt es überhaupt Grenzen, oder sind alle Grenzen Kunst?
Bitte.

Samstag, 16. November 2013

Dies-Da

Wenn Oliver-August Lützenich die Dokumentationen, Filme und Bücher Revue passieren lasse, die *mir aus und von der erdmondlichen Natur erzählt und berichtet haben, dann sinke *ich auf die Knie. Von Grzimek, über Sielmann, ..., bis David Attenborough und David Malone, vom einfachen Zuschauen beim erLeben des DaSein, bis in die kleinsten Details der FunktionsWeise der Körper (Biologie, Bionik; Chemie, ...) und des Handelns mehrerer Körper (Soziales, Solidarisches, ...) im DaSein. Noch tiefer hinein, bis in die Interaktionen des Substrats, das das Materie und das RaumZeit bildet, in der die Formen des Materie in Bewegung sind, bin *ich vollkommen platt. Es ist mehr als ein Wundern und Staunen, es ist pure Überwältigung.

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Knusper-Knusper-KnHäuschen, am Kreuzberg.
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Was bedeutet es, zu begreiffen: Was ist?



Also bin ich ein ErLebeWesen aus ?, aus Materie und dem, was die "Materie" im AbLauf von hunderten und aberhunderten von Zilliarden von RaumZeit-Momenten geformt hat.

Und was nehme ich davon wahr?

Da spüre (tasten, riechen, schmecken, ...) ich an und in die ErLebendigkeit hin-ein und bekomme dabei nur sehr wenig davon und darum herum mit, vielleicht, weil mir die Instrumente fehlen, vielleicht, weil mir die ErKenntnisse zur Erklärung und Auslegung (Interpretation) des wahr-genommenen fehlen, vielleicht auch, weil das DaSein diese Form der Offenlegung des Innen und Aussen nicht wünscht. Verwünscht.
Könnte ja sein?

Wobei *ich da gewiss bin, dass diese Ein- und Umsicht gewünscht ist, woher stammte sonst das Interesse dafür, woher käme denn dann die in Jed-Es von Uns eingebaute NeuGier, wenn nicht vom GrundAufbau her. Aber kann natürlich auch sein, dass das Interesse erneut nur ein Zufall und eine vorübergehende Laune des DaSein sind, bei den RIESIGEN WEITEn des RaumZeit!; oder auch eine der Wahrscheinlichkeiten, die darin auserLebt werden (können)?

Ich spüre so hinein in die ErLebendigkeit und ... Wow! Wahnsinn!? Schon alleine der Aufbau einer Zelle ist für einen UnWissenden wie *mich ein Mirakel. Und so etwas ist - oder könnte sein - blosser Zufall, oder die blosse AbArbeitung von statistischen Wahrscheinlichkeiten; eines Aufbaus und der Funktion und der Interaktion der GrundBestandteile und Kräfte des DaSein? Könnte sein.

Trotzdem spüre ich also hin und hinein und kann nur schweigen.
Vielleicht könnte *ich auch Grinsen oder gar Lachen, weil es so wundervoll, so grossweisig und so enorm Viel und Reich und WEIT ist, allein, *mir fehlt (noch) der Platz dafür im Innen, die Worte dafür, der Mut dafür.

Da wird die Kaulquappe zum Frosch, die Raupe zum Schmetterling, und auch das Mensch entsteht aus EINER Zelle, die den Wandel zu Allem, das auch *ich hier bin, schon in und mit der Haut enthält.
So war auch *ich hier mal eine einzige winzige Zelle: eine Zygote, die Verschmelzung zweier Gameten. KeimZellen.

Und Jetzt bin *ich 1,82 Meter und 75 Kilogramm und laufe Selbst-ständig herum.

Ohne dass ich dabei irgendwas besonderes tun bräuchte. Obwohl?
Irgendwas zum Einnehmen braucht das ErLebewesen schon ständig, von den Molekülen der "Luft", zu denen des Wassers und denen der Nahrung und der Nahrungsergänzung (ist Eiscreme Nahrung oder -Ergänzung?). Und diese EinNehmungen müssen erst mal besorgt oder gefangen und zubereitet werden, Heute kann das alles schon vor dem Supermarkt erledigt werden, das Mensch ist inzwischen zum Aufwärm-Es oder auch Erhitz-Es geworden, der Mikrowelle und den Maschinen der Hersteller sei Dank. Oder?

Also ist Mensch zum Erhitz-Es geworden, oder auch zum Kühl-Es geworden, je nach Bedarf der EinNehmungen. So einfach ist das inzwischen. Die Luft wird rauf oder runter gekühlt und erhitzt, das Wasser wird zum Tee erhitzt oder zum Drink gekühlt. Das Nahrung kommt aus dem Ofen, nach dem es im Kühlschrank auf den Verzehr gewartet hat.

Das ErLeben ist einfach.
Das war es im Grunde immer schon.
Das DaSein stellt das Futter und ebenso die Futter-Es oder die Verfütter-Es, in ausreichendem Másse zur Verfügung. Kein Wunder, dass schon bald nach der ersten Aufklärungs-Phase des Menschheit das Schlaraffenland entdeckt wurde, nicht erst von Pieter Brueghel dem Älteren (1566).

Aber, wie das mit der Wahrnehmung eben so ist, zumindest *ich hier nehme es noch nicht wahr, obwohl ich zumindest schon davon weiss, oder es erahne, aber irgendwie ist das Mangel noch geiler, heizt die Entwicklung und den Wandel an. Die Fülle würde Uns mürbe machen, faul, krank, kurz und wegg, also schuf ?, oder war es doch nur eine Wahrscheinlichkeit, das Mangel-Sein,
Von das Philosoph-Es auch als DaSein [v]erkannt. Muss SEIN.

Aber ich fing an mit dem Niederknien. Die unfassbar und unerklärbar erstaunlichen Fertigkeiten der Entstehung und ErHaltung des ErLebendigkeit. Das ErLebendigkeit ist unfassbar! Ich weiss ja nicht, ob die Leses schon mal hingespürt (z.B. gesehen) haben, wie ein Samenfaden zum Ei schwänzelt und das Ei auf macht zur Verschmelzung und dann auch weiter verfolgt, wie diese erste Zelle einen Nistplatz sucht und meist findet und in ein-Es anderes heranwächst und zum Beispiel zu Ärmchen und Beinchen und Därmchen und Hirnchen gedeiht. Aufregend ist das. Sehr aufregend, dabei zu zu sehen, wie ich entstanden bin.

Und wie wenig ich brauche, um diese Feinheit und Komplexität und Grossweisigkeit zu erhalten. Meist reicht dazu nur etwas Bewegung in der Umgebung herum, schon ist Alles Da, was ein-Es so braucht, um zu erhalten, was ein-Es ist. Wir sind schon ziemlich glückliche Wesen hier, oder?
Haben nichts zu Unserem DaSein beigetragen, weil Wir noch viel zu unWissend dafür sind, noch, und brauchen auch zum Selbst-Erhalt meist kaum etwas zu tun. Vielleicht gibt es ja in einem anderen DaSein richtig schwer schuftende Wesen, die wirklich zu Allem und Alles einen Beitrag und eine Handreichung tun müssen und dabei weniger reichlich versorgt sind, als Wir hier?
Sogar wenn von ein-Es oder Etwas nichts mehr DaIst, hat "unser" DaSein dafür gesorgt, dass Wir recht-RaumZeit-ig die Techniken erhalten (erfinden?), die für einen gleichwertigen oder sogar noch besseren Ersatz sorgen. Denn, was ist schon das ErdÖl im VerGleich mit der Energie, die in allen Bewegungen, auch denen des Sonne stecken und den "Produkten", die aus Materie mit der nötigen Technik zu erschaffen sind. Die Nanotechnologie und einige andere Techniken lassen mich hier grüssen; sie sind stark im Kommen, also bleiben Sie mir bitte mit dem 3D-Drucker vom Leib, bestenfalls ein ZwischenDing, mehr nicht, wird zwar der übliche Hype darum gemacht, wie um so vieles, was längst vergessen ist, aber die Techniken zur Beeinflussung und geplanten Zusammenstellung von Atomen oder sogar dessen Grundbestandteilen braucht keinen Drucker. 

Gestern sah *ich noch einmal eine Dokumentation zu den Metamorphosen des ErLebendigkeit, und *mir war nur ein einziges Staunen möglich, mehr nicht, denn, schon war nur noch glubsch-äugige Fernsehung möglich. Wie ein winzigstes Wimperntierchen zum SeeIgel verwandelt wird, von den Kräften und Erfordernissen des DaSein, war ... Wow!

Und danach kam eine Sendung mit Kunst.
Und das Glubsch in den Augen war wegg.

Beste Kunst!
Aber mit *mir hier, fehlt jeglicher VerGleich.
Das ErLebendigkeit ist keine Kunst, kein Kunst-Werk.
Das DaSein ist keine Kunst, auch wenn Es inzwischen auch Kunst erzeugt, so ist das, was die Kunst erzeugt, ohne Kunst, ohne Künstlichkeit.
Das Mensch ist keine Kunst.

Aber die Tendenz der Kunst geht immer weiter in Richtung Wesen, in Richtung Wirklichkeit, das würde bedeuten, dass die Kunst am Schluss Wirklichkeit ist; und somit keine Kunst mehr.

Wie kann *ich jemals wieder vor, in oder an einem Kunst-Werk staunen?
Oder ist das Staunen nur für und in der Kunst noch möglich, weil das ErLebendigkeit das Staunen längst überwunden hat. Das DaSein trägt das Staunen noch mit herum, ist aber Selbst ein Ergebnis der Beendigung des Staunens, vor dem Erwach{s}en.

Oder bewerte *ich das falsch, könnte doch sein?

Noch ist das Staunen in *mir präsent, und ich tue es auch noch ausgiebig, aber die Wirklichkeit und darin auch Wir Alle, wir erdmondlichen ErLebewesen, sind nicht mehr erstaunlich für *mich.

Noch ist dies Kunst.
Wann ist Dies Da?

Freitag, 25. Oktober 2013

Erkenntnis-Freude

Im Moment richtet die öffentliche Menschheit die Aufregung überwiegend auf oder auch in das DaZwischen-Netz und geheimst Massen an Ungemach und Ungeheuerlichkeiten dort hinein, der grosse Rest gebraucht es derweil einfach weiter und nutzt, weitestgehend ungerührt, was darin und damit so zur Verfügung gestellt wird, meist kostenlos. Die Gefahren schätzt die Masse wohl weit geringer ein, als etwa einen Abendspaziergang zwischen den Häusern oder auch eine Strassenüberquerung, was wohl stimmen mag, aber vielleicht beurteile ich das auch zu ... irgendwas flauschiges auf jeden Fall.

Derweil ist das DaZwischen-Netz nur eine notwendige Weiterentwicklung von Techniken, die wir Menschen benötigen, weil Wir so Viele inzwischen sind und, weil Wir so weit verstreut in diesem kleinst-PlanetenSystem Erde-Mond erleben. Angefangen (und *ich schreibe hier nur von dem Zwischenmenschlichen Informationsaustausch, nicht dem der in unserem Inneren als innerzellulärer und interzellulärer Austausch stattfand, lange bevor wir Einander rufen konnten) haben wir Menschen irgendwann mit Gesten, Lauten, mit Rufen und Trommeln, dann kamen ein paar Menschen dazu, die zwischen den einzelnen Wohnstätten hin- und hergelaufen sind - auch (neben dem Handel) um Anschluss zu halten und die neuesten Ereignisse oder Kenntnisse zu verbreiten -, später mit Karren, dann irgendwann mit Pferden und Kamelen und anderen Reittieren, dann kamen die Kutschen und dann kam irgendwann, vor kurzem, die Telegraphie, das Telefon und nun sind Wir bei WiFi und Satelliten und eben dem DaZwischen-Netz mit und in dem Wir Kontakte herstellen, halten und handeln. Und immer schon wurde im und während des DaZwischen "abgehört", verfälscht, verschwiegen, aufgebauscht, gemobbt und geraubt, von den ersten Rufen, über die Karawanen, bis eben gerade jetzt wieder mit einem meiner Mails, das vielleicht irgendein fleissiger Angestellter eines US-amerikanischen Dienstes gerade liesst und überhaupt nicht versteht, trotz bester Übersetzungs-Software, weil ... keine Ahnung?
Und?

Und derweil - fast unbeachtet - geschieht in den Labors weltweit eine wirkliche und ebenso bedeutende Weiter-Entwicklung unserer Techniken, aber k[aum]ein-Es redet davon, kaum ein-Es merkt etwas davon, bis auf Selbst-verständlich die jeweils Beteilligten und deren Angehörige und Freunde, aber das sind so wenige, dass die Masse davon keine Notiz nimmt. Und die MassenMedien so berichten, wie sie von einem Bratwurst-Fress-Rekord in Alabama berichten: winzig oder als belächelte Seltsamkeit.

Aber manchmal auch richtig vierspaltig und gross, wie der unten eingestellte Artikel, aus allerdings keinem echten MassenBlatt, schon irgendwie ein MassenBlatt, aber eben nur für eine ziemlich geringe Masse, aber das mögen sie Selbst beurteilen.

Es beschreibt wieder eine Tendenz, die *ich hier ja schon des öfteren aufgegriffen und auch beschrieben habe, die Entwicklung zur AllWissenheit. Die Leses kennen bestimmt meine einschlägigen Beiträge. Dabei ist die AllWissenheit noch sehr sehr sehr sehr, ich kann fast kaum genug "sehr" hier hineinschreiben, um zu betonen, wie weit wir Menschen davon noch entfernt sind, also bitte keine Furcht, aber die Tendenz ist für *mich hier klar erkennbar.

Wir forschen inzwischen in fast alle Richtungen und Wir kommen dabei gut voran, es purzeln die Erkenntnisse und auch die entsprechenden Techniken, immer schneller von dem Baum, den das JudenChristenMuslimGott uns Menschen vorenthalten wollte.
Die Substanz der Materie ist genauso wenig mehr vor Unseren "Manipulationen" sicher, wie es die Sterne und dann auch die Galaxien bald sein werden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass, wenn Wir das Kleinste und das Grösste in die von uns Selbst gewünschte planvolle Veränderung miteinbeziehen, dann sicherlich nicht mehr als das Mensch, dem Oliver-August Lützenich noch täglich im Spiegel und auch daneben begegne.

Wenn ich das vor Bekannten und Freunden so formuliere, bemerke *ich entweder einen leichten Grusel, oder auch teils tiefe Ablehnung oder ein Hahaha, aber das läuft meist bald aus, wenn ich darauf ein paar Beispiele aus den Labors einführe. Auch das unten eingestellte, das *ich so ähnlich schon vor ein paar Jahren in einem Beitrag erschrieben habe, als *ich davon las, dass in USA und Japan Nanopartikel/Atomverbindungen entwickelt werden oder wurden, mit denen schon sehr viele Atome/Elemente und auch Gross-Moleküle (Enzyme, Proteine und Verbindungen) aus und in der direkten Umgebung nachgewiesen werden können. Mit diesen Detektoren könnte Mensch - wenn sie fein und umfassend genug angelegt sind - die Zusammensetzung einer/der gesamten Umgebung bis in mehrere Meter oder sogar weitere Entfernungen, genau analysieren und benennen. 
Wahrscheinlich beruht die Technik, die der eingestellte Artikel beschreibt, auch auf diesen Forschungs-Ergebnissen?

Meine Frage lautet: Was bedeutet das für uns irdische ErLebewesen?

Bald ist es soweit, das ein Jed-Es mit einem Gerät aufwächst, welches Alles in ein-Es hinein herausforscht und Alles um ein-Es herum hereinforscht. Alles, und *ich hier meine wirklich jede Kleinigkeit, auch Grossigkeit, egal, ob Wir davon inzwischen wissen oder noch etwas NachHilfe brauchen. Und ebenso bald werden unsere NachfolgeWesen auch Alles wissen von dieser Heimat-Galaxie und werden mit diesem Wissen arbeiten, denn das damit arbeiten ist eine unmittelbare Folge von Wissen.
Und Oliver-August Lützenich betone gerne noch einmal, was *ich hier einschreibe ist keine ZukunftsGeschichte, zumindest keine ferne Zukunft, denn von der kann *ich hier noch nichts wissen, wie auch? Was *ich weiss ist die Aktualität und bestenfalls eine leichte Spiegelung in ein Morgen hinein. Mehr nicht.
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Pilz mit Kippe.
In Berlin-Schöneberg
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Neben all der Aufregung um DaZwischen-Netz und "abhören" und Speicher-Riesen kommt dieses Wissen und diese Entwicklung zu kurz. Genauso, wie die Armut, der Terror und die Frechheit der Potentaten und Konzerne weltweit hier in EU dabei fast völlig untergeht.
Das Mensch braucht Ablenkung.

Nur wovon und warum braucht das Mensch stetig Ablenkung? Verzeihen Sie, aber *mir hier kommt es so vor, als würden stets die wirklich wichtigen Erkenntnisse und Signale von der Masse Mensch abgelenkt, wegggelenkt, weit wegg entsorgt; was weiss ich schon warum und wohin? Vielleicht, weil wir Menschen all die Wirklichkeiten (Plural!) im DaSein noch nicht ertragen können, so wie Wir jetzt noch aufgebaut sind, so wie Wir einander jetzt noch benehmen, im mitEinander. Aber vielleicht kommt *mir das auch nur so vor, weil *ich zu ungeduldig oder gar zu vorschnell bin. Ja, gewiss, weil, woher kommen wir irdmondlichen ErLebewesen denn?

Aus der völligen UnBewusst-heit.
Aufgebaut aus fast noch unbekannten Substanzen, hineingezeugt in diese Überwältigung aus Billionen mal Billionen mal Billionen, ganz unfassbar VIEL und WEIT! Wahnsinn! Und ausgestattet mit dem Drang zu Wissen, weil wir sonst vor lauter Angst gleich wieder vergehen würden und mit einem reichlich sicheren Plätzchen irgendwo im Universum mit einem grossen "Fresspaket", von uns Menschen Erde-Mond benannt, auch wenn das jetzt etwas despektierlich klingt, aber Wir hier haben Einander doch zum Fressen gern, oder etwa nicht. FressWesen. FrageWesen. Und da sonst Langeweile aufkommen würde und auch nichts richtig voran gehen würde, ist das ganze DaSein in kleinst-Pakete aufgeteilt, deren Erfolg auch daran bemessen wird (Die Frage darauf lautet natürlich: Von Was?), wie häufig und wie lange Es, das jeweilige kleinst-Paket, die Fort-Entwicklung schafft, in einem Medium (DaSein) welches ebenfalls in steter Veränderung begriffen ist.
Kann *ich das so formulieren?

Aber ich will hier jetzt nicht zuviel hineinschreiben, deshalb nun der SZ-Artikel. Ein weiterer Kristallisationskeim für ein paar Gedanken in *mir.

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 24. Oktober 2013, von Claudia Füssler
Titel: Schnüffel-Diagnose
Untertitel: Aceton-Geruch deutet auf Diabetes, Ammoniak auf Nierenprobleme: Viele Leiden hinterlassen Spuren in der Luft, die ein Mensch ausatmet. Diese wollen Mediziner jetzt messen, um damit Krankheiten schneller aufzuspüren.

Krankheit kann man riechen. Das wusste schon der griechische Arzt Hippokrates von Kos, der seine Patienten vor gut 2500 Jahren darum bat, ihn einmal kräftig anzuhauchen und dann seine Schlüsse zog. Heilpraktiker, die nach der Traditionellen Chinesischen Medizin arbeiten, schliessen unter anderem aus dem Geruch des Atems auf mögliche Beschwerden des Kranken. Und auch in der westlichen Medizin weiss man längst, dass Krankheiten ihre olfaktorischen Spuren hinterlassen.
Diabetiker verströmen oft einen leichten Geruch nach Nagellackentferner, genauer: nach dessen Inhaltsstoff Aceton, der sich bildet, wenn eine Unterversorgung mit Zucker vorliegt. Eine kranke Leber, die gewisse Stoffwechselprodukte nicht mehr abbaut, lässt den Patienten nach tierischer Leber und Erde riechen, Nierenkranke sind an einem Hauch von Ammoniak erkennbar. Und wenn ein Mensch verlockend nach frischem Brot duftet, kann das auf Typhus hindeuten.

Moderne Messgeräte sind sogar empfindlicher als eine Hundenase

Schon vor Jahren haben amerikanische Forscher von der Pine-Street-Stiftung im kalifornischen San Anselmo gezeigt, dass trainierte Hunde an menschlichen Alemproben erschnüffeln konnten, ob der Probengeber an Brust- oder Lungenkrebs erkrankt war oder nicht. Das alles zeigt: Die medizinische Atemanalyse hat durchaus das Potenzial, in das diagnostische Arsenal der Schulmedizin aufgenommen zu werden. Dann, wenn elektronische Nasen die fehleranfälligen Riechorgane von Mensch und Hund ersetzen und eine breite Datenbasis es erlaubt, die gewonnenen Ergebnisse richtig zu deuten. Hier steht die Wissenschaft allerdings noch am Anfang. 

Das, was in der Atemluft gemessen wird und Medizinern und Wissenschaftlern Hinweise geben soll auf vorhandene Erkrankungen, sind Sogenannte Metabolite. Diese Moleküle sind Zwischenprodukte, die bei biochemischen Stoffwechselvorgängen entstehen. Manche Metabolite deuten auf spezifische Vorgänge hin, die wiederum typisch für einzelne Krankheiten sein können. „Wichtig ist es herauszufinden, welche Kombinationen von Metaboliten Rückschlüsse auf welche Krankheiten erlauben, da ist die Datenlage einfach noch viel zu dünn“, sagt Jan Baumbach. Der Bioinformatiker forscht an der Universität Süddänemark im dänischen Odense an neuen Methoden zur entsprechenden Datenauswertung. Technisch, sagt Baumbach‚ gehe inzwischen viel. Derzeit gibt es drei unterschiedliche Methoden, um den Atem von Patienten zu analysieren: Sensortechniken, die Ionenbeweglichkeitsspektrometrie und die Massenspektromie. 

„Die preisgünstigsten Geräte kosten weniger als 10 000 Euro und arbeiten mit der Sensortechnik, sie eignen sich allerdings nur dann, wenn man genau weiß, wonach man sucht und möglichst nichts oder nur wenig anderes da ist, was ja bei Atemluft in sich schwierig ist“, sagt Jörg Baumbach, der lange am ISAS, dem Leibniz-Institut für analytische Wissenschaften an der technischen Universität Dortmund, an Hardware zur Atemanalyse forschte und vor vier Jahren mit den Ergebnissen das Unternehmen B&S Analytik gründete. Im Sonderforschungsbereich 876 der Deutschen Forschungsgemeinschaft beschäftigt er sich mit der Frage, wie Spektrometer beschaffen sein müssen, um eine optimale Atemprobe vom Patienten zu nehmen und diese exakt und ohne verfälschende Einflüsse zu deuten. 

„Für komplexe Gemische eignet sich die Ionen-Mobilitäts-Spektrometrie besonders gut, damit sind derzeit mehr als 600 Metabolite messbar und die Gerät sind so beweglich, dass sie auch am Patientenbett einsetzbar sind“, sagt Baumbach. Diese Geräte kosten von 50.000 Euro an aufwärts. Am weitaus besten lassen sich die im Atem enthaltenen Stoffe mit den Massenspektrometer quantifizieren und identifizieren. Der Nachteil: Die Gerät sind mit mehr als 120.000 Euro extrem teuer und sehr immobil. Damit sind sie hervorragend geeignet für Analysen im Labor aber kaum direkt am Patienten einsetzbar.

Die Herausforderung der Atemanalyse ist es, eine Art Fingerabdruck des Atems zu erstellen und herauszufiltern‚ welche Bestandteile in der Ausatemluft normal oder ungefährlich sind und welche auf eine therapiebedürftige Erkrankung hindeuten. Medikamente zum Beispiel, die ein Mensch nehmen muss, werden abgebaut und hinterlassen genauso ihre Spuren wie eine harmlose Infektion oder Erkältung. Hinzu kommt, dass sich der Atem eines jeden Menschen im Tagesverlauf immer wieder unterschiedlich zusammensetzt. 

„Sie müssen sich vorstellen, dass wir beim Atmen wirklich alles aufnehmen und dann entsprechend auch messen — vom Parfum der Krankenschwester, die die Untersuchung durchführt, über das, was der Patient zu Mittag gegessen hat, bis zu den Abbauprodukten des frisch gemähten Rasens, über den er kurz vor der Untersuchung gelaufen ist“, erklärt Jan Baumbach, der mit seinen Kollegen die Daten mittels einer Ionenbeweglichkeits-Spektromie gewinnt. „Unsere Nachweisgrenze ist deutlich höher als die einer Hundenase.“ 

Aus so vielen individuellen Merkmalen muss jetzt eine Basis geschaffen werden, aus der allgemeingültige Kriterien für die Diagnose von Krankheiten gewonnen werden können. Um eine weltweit verfügbare Datenbank speisen zu können, braucht es so viele Atemproben wie möglich — von Gesunden und Kranken, Alten und Jungen, Männern und Frauen, morgens, mittags, abends und nachts genommen. „Leider stehen wir da immer noch vor einer Anwendungsbarriere. Viele Mediziner lassen sich ungern von einer Maschine erzählen, was ihre Patienten haben könnten“, sagt Jan Baumbach. Immerhin: Je mehr Erfolge mit der Atemanalyse publiziert werden, umso mehr schmelze auch der Widerstand. Denn ganz abgesehen von den erzielbaren Resultaten, punktet die Diagnose durch Duftmoleküle auch durch ihre pragmatische Seite: Sie ist schnell, billig und nicht invasiv. Gewebeproben, Röntgen, ja selbst das Blutabnehmen bergen für den Patienten mehr Risiken und sind mit mehr Aufwand verbunden als das Ausatmen. Selbst bei Bewusstlosen kann der Atem überprüft werden. Kurzum: Die medizinische Atemanalyse hat durchaus das Zeug dazu, ins diagnostische Arsenal der Schulmedizin aufgenommen zu werden. 

Das Ziel einer objektiven Atemanalyse verfolgen auch Forscher an der ETH Zürich und dem Universitätsspital Zürich. Renato Zenobi‚ Professor am Laboratorium für Organische Chemie, und seine Kollegen nutzen ein Massenspektrometer, mit dem das Molekulargewicht von Substanzen gemessen werden kann. In einer Studie, die im April im Fachmagazin Plos One erschienen ist, haben die Schweizer den Atem von elf Versuchspersonen über elf Tage lang gemessen. Dabei konnten sie zeigen, dass das individuelle Atemmuster gleich bleibt. 

Innerhalb von ein, zwei Stunden könnten die Arzte erkennen, ob ein Antibiotikum wirkt

„Wir sprechen da von einer sogenannten Kernsignatur, die trotz geringer tageszeitlicher Schwankungen konstant genug ist, dass sie für die medizinische Anwendung brauchbar ist“, sagt Zenobi. Massentauglich sei die Technik aber bei Weitem noch nicht. Jetzt, wo man wisse, dass wohl jeder Mensch einen individuellen Atemabdruck habe, gehe es darum, diesen über einen längeren Zeitraum zu verfolgen und zudem die entsprechende Signatur von Krankheiten zu entschlüsseln, den sogenannten Breathprint. Dafür wird der Atem von Patienten verglichen, die alle die gleiche Lungenkrankheit haben. Die Forscher hoffen, dann ein Muster zu entdecken, das sich bei allen Kranken findet, um so eine Diagnosemöglichkeit entwickeln zu können. Dass sie ausgerechnet mit Atemkrankheiten experimentieren, ist naheliegend, sie rechnen sich die höchsten Chancen auf einen raschen Fund bestimmter Biomarker aus. Langfristig jedoch hoffen die Atemforscher, auch die Signaturen anderer Krankheiten identifizieren zu können. Das Nonplusultra aber, sagt Renato Zenobi, sei die Atemanalyse nicht. „Ich bin mir sicher, dass wir nicht all das, was wir über Blut und Urin analysieren können, im Atem besser repräsentiert haben“, sagt der Schweizer Forscher. „Aber die Atemanalyse hat den entscheidenden Vorteil, dass sie un-heimlich schnell ist.“

Dank dieser Unmittelbarkeit eröffnet die Atemanalyse vielleicht sogar neue Möglichkeiten, die Therapien von Schwerkranken zu verbessern. Im Falle einer Sepsis zum Beispiel, in der Ärzte gegen die Zeit kämpfen, könnte innerhalb von ein, zwei Stunden getestet werden, ob das eingesetzte Antibiotikum wirkt oder auf ein anderes Mittel ausgewichen werden muss. Ähnlich könnte die Atemanalyse während einer Chemotherapie eingesetzt werden — kommen die ausgewählten Medikamente auch wirklich ihrer zugedachten Aufgabe nach oder muss vielleicht die Dosierung verändert werden? 

„Das wird sicher noch eine Weile dauern‚ bis das in der alltäglichen Praxis so umsetzbar ist, aber wir sind da dran“, sagt Jan Baumbach, der in der Früherkennung von Krankheiten ein weiteres großes Potenzial der Atemanalyse sieht. Beim Hausarzt könnte dann zum routinemäßigen Blutdruckmessen auch die routinemäßige Atemanalyse kommen. Binnen kürzester Zeit wüsste der Mediziner, ob sein Patient Hinweise auf eine Krankheit in sich trägt, die behandelt werden muss - das therapeutische Fenster könnte sich dadurch deutlich nach vorne schieben lassen.
Ende SZ-Artikel


Es bleibt die Frage: Was fangen wir Menschen mit dem Vertrauen an, das Wir mit all dem Wissen in und um Uns herum erarbeiten und auch in Uns einbauen?
Je mehr Wir Wissen, in und von Uns und um Uns herum, umso mehr schwindet die Angst, je weiter wird unsere Freiheit, umso stabiler werden Wir und umso friedlicher und vielfältiger können Wir im mitEinander umgehen.
Was Heute nur eine leichte Ahnung mit und zwischen wenigen Menschen ist, werden Wir in ein paar RaumZeit-Phasen - ÜberüberüberMorgen - im ganzen PlanetenSystem aus- und verbreitet haben. Oder etwa schneller?
Aber das ist ja kein Punkt zum Ausruhen oder Nachlassen, oder?

Schönen Tag oder auch gute Nacht.
Bitte. Und Ihnen ein schönes WoEn.