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Samstag, 28. Dezember 2013

Sackgasse und eine Neurose

Fast alle Menschen würden das, was *ich hier so erschreibe und herausdenke als neurotisch bezeichnen, zumindest als ziemlich verschroben. Ja, ich vermute, fast Alle ausser mir bewerten das so. Was sagt mir das? Dass ich falsch liege, dass ich neben der Spur bin? Was ich auf jeden Fall merke ist, dass ich damit nichts erreiche; und die Leses wissen, das ist meist sehr wenig. Und das ist in meinem Fall bestenfalls Widerwille.

Das Aufmerksam machen und das zu mehr Aufmerksamkeit auffordern, die Forderungen nach mehr Wert auf Wissen und Gespür (also Aussen-Wahrnehmumg) und ebenso mehr Gefühl (also Innen-Wahrnehmung und Selbst-Erregung, inklusive der gesamten Trieb-Ausstattung. So definiere ich das wenigstens), statt fürderhin auf die alte Triebigkeit und engstirnige Selbst-Überforderung zu setzen; das bitten um eine weitere Öffnung der so natürlichen Egozentrik jeder - also auch unserer - Spezies, alles vergeblich.
Davon schrieb ich gestern bereits.

Stimmt das mit der Neurose?
Ja. Nur, ist das so falsch? Ohne mich zu wichtig zu nehmen, aber vielleicht bin ich einfach ein paar Jahr zu früh damit, und wir Menschen sind einfach noch nicht reif für all diese erweiterten Fertigkeiten. Fähig sind Wir dazu, das ist mir klar, sonst könnte ich nicht davon schreiben und es ebenso bereits erfühlen und einspüren. Aber vielleicht braucht es noch irgendein erdmondliches Geschehen oder sogar eine Katastrophe, damit wir Menschen ganz allgemein die Fähigkeiten zu Fertigkeiten aus- und einentwickeln? Und damit aus dem Tierreich erwachsen, aus der Vor-Bestimmtheit emanzipieren.

Es ist [m]ein anrennen gegen Mauern, oder das verirren in eine Sackgasse, was ich da tue. 
Das Mensch macht weiter so.
Beste Ideen und klügste Änderungen werden aufgeschoben oder gleich verworfen, es ist ein zähes Geschehen. Vielleicht muss das so sein? Vielleicht ist das gut und nützlich so. Für Was und Wofür, ist mir wohl bloss nicht bekannt.

Warum erwähne ich das Heute erneut?
Weil ich schon wieder einen Kommentar zum Netz-Geschehen unter einen SZ-Essay von Johannes Boie geschrieben habe, bei dem ich allerdings schon während des Schreibens erahnt habe, dass die SZ ihn nicht einstellen wird. Warum?
Die Leses werden es gleich wissen.
Hier mein Kommentar und der Link zu dem SZ-Essay:

Verzeihung Herr Boie, aber ich empfinde Ihre Anmerkungen und Wünsche als zu kurz geraten. Die aktuelle Netzorganisation ist ein komplettes Durcheinander und strotzt vor Redundanz und enormen Fehlern und Falschinformationen. Für einen logischen Menschen ist die aktuelle Struktur, Verbindungs- und Daten-Organisation {bestenfalls} ein Kleinkinder-Werk.
Meine Daten, also alles, was ich eingegeben habe und über mich gesammelt wurde, und ich meine wirklich Alles, also jeden Klick und jede sonstige Finger- oder Augenbewegung. Also eine Datenmenge in bestimmt schon Terabyte Grösse - und das ist natürlich im Vergleich mit bekannten Menschen winzig - ist auf tausenden Servern, in dutzenden von Datenspeichern und wahrscheinlich {auf} ebenso viele Ländern verteilt. Und in wahrscheinlich ebenso dutzenden verschiedenen SW-"Sprachen" und HW-"Architekturen" abgelegt und verschlüsselt.
Im DaZwischen-Netz bin ich total verhackstückt und vielleicht schon in dreissigfacher Version oder mehr vorhanden. Und das nur ich! Ein kleiner Unbekannter. Was für ein unbedachter und kleingeistiger Unfug. Kinderkram eben. Warum gibt es nicht einen Speicherort für mich - wo auch immer -, in einer Form und Technik, auf die Alle, die an mir Interesse haben, zugreifen können?
ALLE, also jede Behörde und jedes Einzelne. Einen Ort im DaZwischen-Netz, der mich repräsentiert, wo ich zu finden bin. Mir ist das unangenehm so zersplittert und allermeist völlig unzugänglich gespeichert zu sein {für mich und ebenso Alle ander-Es}. Was soll diese Un-Logik und Klein-Krämerei bringen?
Diese Bitte für einen ich-Ort für OAL-mich hätte ich auch für Alle anderen Menschen, egal was ein-Es ist, also Präsident oder Müllsammler. Ein klarer Sammel-Ort im DaZwischen-Netz für Alle, auf den ebenfalls Alle zu jeder RaumZeit bei Interesse zugreifen können.
Das DaZwischen-Netz wäre entlastet und wesentlich schneller; und wenn Wir aufhören würden aus Uns Geheimnisse zu machen, aus unserem normalen Mensch-Sein, vom atmen {bis zum schwitzen, vom essen} bis zum scheissen, vom trinken bis zum pissen, von der Lust bis zum wichsen oder auch dem zeugen und allem was daneben und dazwischen passiert, dann hätten Wir dadurch auch einen geradezu enormen Vertrauenszuwachs, und damit eine grosse Befriedung und Befreundung.
Verstehen Sie Herr Boie, warum mir ihre Forderungen zu gering sind, warum sie die Weite unserer Möglichkeiten bestenfalls antasten, statt sie zu nutzen. Geheimnisse sind doch dazu da enthüllt zu werden, nicht dazu da, sie zu bewahren, oder verstehe ich dieses auch menschliche DaSein falsch? Könnte ja sein?

Vielleicht weil der Kommentar zu lang ist? Nein, kann nicht sein, weil ich genau die Zeichen-Vorgabe (2500) eingehalten habe {und nur hier im Beitrag noch ein wenig verbessert und hizugefügt habe, was nicht ganz stimmig war}. Also war es vielleicht eine Themenverfehlung, wie meine Deutsch-Lehrerin mir früher oft "vorhielt", aber von Dieser bekam ich trotzdem immer gute Noten, weil Ihr mein Stil gefiel, unter einen Text schrieb sie, vielleicht sogar als Lob(?), ich sei ein Sophist. Damals hatte ich keine Ahnung, was das bedeutete.

Zurück zu meinem obigen Kommentar. Vielleicht war es das Wörtchen "wichsen", oder auch das "pissen", das zum Ausschlusskriterium wurde, leider (und das ist auch so eine der Handlungsarten des aktuellen Menschen, die ich ziemlich respektlos finde) wird keinem KommentatEs mitgeteilt, warum ein Kommentar nicht berücksichtigt wird.

Warum?
RaumZeit-Mangel wird dann sicherlich angeführt, oder auch Überlastung, ja bestimmt. Das nur wieder so ein Partikel der Motivation zur Frage: Wie gehen wir mit Einander um? Das war nun wieder so ein Schlenker, also zurück zum Nachklang des Kommentars und den Selbst-Erkenntnissen.
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Den werde ich also jetzt mal öfter betrachten
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Die Frage ist doch: Wann kann das Mensch ein klares Bekenntnis zum Mensch-Selbst und allem dem Menschen natürlichen Tun ablegen, ohne die Hände vor irgendetwas an Es zu legen, ohne Scham bei irgendeiner natürlichen Handlung und Haltung?

Die Leses könnten einwenden, dass auch das gegenseitige bedrohen, verletzen und töten natürliche Handlungen seien, und ich mit dieser meiner Forderung also auch diese [Miss?]Handlungen entschäme und von Vorwürfen oder sogar Verboten befreie.
Ja, den Einwand lasse ich gelten. Muss ich.

Solange ich keine praktikable und vorteilhafte Handlung weiss, wie wir Menschen den Leid verursachenden Bereich unserer natürlichen Ausstattung anders ausagieren können, ohne dabei Einander oder auch die Mit-EsLebewesen zu beschränken, zu verletzen oder auch zu töten, muss ich wohl schweigen.

Ansonsten bin ich mehr und mehr nur ein neurotischer Spinner, der von den MitMenschen nicht ernst genommen werden kann. Schliesslich muss auch dieser wichtige Bereich unserer GrundAusstattung irgendwo hin, sonst platzen Wir vor aufgestauter Gewalt oder erstarren in gefrorenem Leid.

Oliver-August Lützenich muss diese Form des Schreibens und Kommentierens aufgeben. Es bringt nichts. Mir nicht; und Uns ist es nur ein "Löschen" wert. Da werde *ich wohl die kommenden Tage dazu nutzen, *mich zurückzunehmen in meinem neurotischen Furor und werde versuchen von der Mauer wegg, oder aus der Sackgasse heraus zu finden. Alles andere ist vergeblich, weiterhin vergeblich, denn das war es ja schon bisher.
Guten Rutsch, falls *mir dieses Jahr nichts mehr einfallen sollte.

Samstag, 21. Dezember 2013

Juhuu, die Sonnenwende!

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Mei, ich bin halt einfach froh,
dass unser Stern wieder
ansteigt, zu uns Nörd-
lichen. Schön!
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Dienstag, 17. Dezember 2013

Brennende Brombeeren

Lodernde Heidelbeeren. Flammende Erdbeeren. Irgendetwas mit Beeren und Feuer halt. Halt.
Was soll denn das? Tststs!
Warum lesen Sie das überhaupt noch?
Lauter zweifelhafte Gedichte und Geschichte!?
Und mittendrinn ich. Ein kleines ich. So winzigl-ich.
Auf der Suche nach dem Sinn. Weil, bin Ich für irgendetwas Gut?
Oder wenigstens für IrgendEtwas schlecht, schlicht wahrheitl-ich bitte.

Gestern war ich einkaufen und wollte eigentlich noch ein paar Lebkuchen mitnehmen, so kurz vor WeihNachten, da passen doch Lebkuchen eigentlich ganz gut hin, war aber keines mehr da. Da war ich ein wenig verwundert, weil noch vor ein paar Wochen, standen ganze Berge von Lebkuchen und Stollen mitten in den Wegen herum. Alle schon wegg.
Alle schon gegessen. Tonnen von Lebkuchen in tausenden Lebensmittel-Geschäften und Kaufhäusern. Tausende Tonnen von Lebkuchen, schon wegg, Und ich wollte doch nur noch eine Packung, so kurz für mich vor Weihnachten.

Tausende Tonnen von Lebkuchen. Wohin sind die wohl inzwischen?
Zwischen den Zähnen zerrieben, fein benetzt mit mundlichen Labsal, damit sie besser in die Mägen rutschen und dann ... Tausende Tonnen exquisiter Lebkuchen-Scheisse heruntergespült, und ich wollte doch nur ein paar davon auch noch Selbst scheissen. Das haben jetzt schon Andere-Es für mich getan. Schade.
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Berliner Pflaster
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Auf was Mensch so kommt, wenn Es so durch den Laden geht und vermisst, was es gerne isst? Also manchmal frag ich ehrlich, was das so alles bedeutet, was ich so tue, das ganze kurze EsLeben lang. Jede Menge Scheissen, immer nach dem Genuss kommt der Abfluss, aber von dem will fast Kein-Es etwas wissen. Und ich frage natürlich: Warum?
Warum schauen Wir fast Alle nur nach Hinten oder ganz wenige auch nach Vorne, Warum schauen so wenige nach Unten, ist doch auch interessant, das Skatologische, kommt doch schliesslich immer aus Uns heraus, nach dem Genuss, oder isst das etwa keiner.
Inzwischen schauen alle Koch-Shows, bin ja mal gespannt wann es auch Scheiss-Shows gibt, könnte Mensch doch auch mal versuchen, Was weiss, was dabei so raus kommt?

Aber gibts noch nicht, oder?
Scheisse.

PS: Was ich noch schnell schreiben wollte: Den Beitrag zum Markt-Geschehen bereite ich fleissig in jeder freien Minute vor, er wird gewaltig oder auch gar nicht, weil Schulden macht doch Jed-Es gern oder?  Aber gut, in wenigen Tagen, weiss *ich und dann auch die paar Leses Bescheid. Bitte.

Freitag, 13. Dezember 2013

Spekulismus oder Kapilatius

Heute bin ich mal ein ganz kurzes wenig zu Scherzen aufgelegt, also verschliessen Sie ihre Tränensäcke, ausser die Kanäle, die ein paar Tröpfchen zum Lachen durch lassen, denn das Leiden ist nicht nur zum Weinen schlecht, sondern auch - aber selten - zum Lachen gut, gerade, wenn es ein-Es Selbst betrifft, also das Mensch in einem versteckten Bereich, im innen drinn, auch die Komik entdecken darf, auf die das Leiden ansonsten und üblicherartig (siehe auch im aktuellen Verantworten-Blog) die "Hand" drauf hat. Feste druff, nur ja keine Freude ent-werfen, bestenfalls ein wenig Spass, das ist manchmal erlaubt. Das Lachen über ander-Es, über ander-Es, wie ein Wolf stürzt das Spass auf die Winkelzüge der Selbigkeit druff und beisst in das andere Selbst hinein, auch wenn das ander-Es, das Selbe ist, das Mensch ist, denn Spass kann ein-Es auch über ein-Es Selbst machen, immer auf Kosten des Freude, die kommt fast immer zu kurz dabei.

Kommt Josef zu Maria und legt ein Ei. Oder waren es zwei? Maria tippt auf drei, weil mit dem Zählen nehmen es Maria und Josef nicht so genau. Ob ein Ei oder drei, was Mensch in den Händen hält ist immer einerl-Ei, wenn es auch zweierl-Ei sein könnten. Jetzt kommen Sie! Auch so kurz vor Weih- oder waren es Zwei Nachten, darf doch mal ein desreligioser (?) Scherz gemacht werden, wir sind doch hier schliesslich im AusLand, da darf ein-Es doch auch mal über eines ander-Es Ein scherzen oder Zwei. Kommt also Maria zu Josef und drückt ein Ei aus, oder sind es zwei, Maria meint drei Ei. Ei ei ei ..., können Sie den Spruch ergänzen, oder ist das bereits zu lange her?
Preisgünstige Scherze, *ich weiss, aber ich kann gerade das Kapitel für die luxuriösen nicht [er]finden. Werde sie aber bald nachliefern, 2 Jahre GaranTier!

Und das alles, weil mir das zwischenmenschliche Handeln noch ein Rätsel ist? Keines, das mich Nachts nicht schlafen lässt, aber immerhin eines, das mich dilirieren lässt, das mich immer noch nicht glauben lässt, was ich so gerne wüsst.
Wir handeln im DaZwischen, also DrAussen, und wir handeln auch in Uns drInnen. Hat das eine mit das andere zu tun oder ist da mehr als Haut DaZwischen?

Gestern war Oliver-August Lützenich bei einem Vortrag zum Thema "Grenzen des Kapitalismus", an der Berliner UDK, mit Professor Joseph Vogl und war hinterher noch verwirrter, als vorher, aber *ich habe die Frage gestellt: Basiert das menschliche Handeln - auch das des oder auch der Märkte - auf dem Mensch-Sein, auf dem inneren Mensch-Sein, oder sind beides getrennte Handels-Bereiche?
Die Antwort war ausweichend, aber eher zustimmend, obwohl ich im Publikum so ein wenig Ablehnung einspürte. Oder war es eher meine Angst überhaupt so etwas zu fragen, weil vorher Ironie anklang, als ein-Es nach anthropologischen Ursachen menschlichen Jetzt-Handelns fragte.
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Joseph Vogl während des Nach-Fragens
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Witz komm raus, wo bist du? 
Das Mensch handelt, ohne zu wissen woraus. Das Mensch fragt: Was oder Wer bin Ich, und weiss es nicht. Was würde es bedeuten, wenn *ich die Handlungen, die Wir zwischen Uns tun, in Uns beheimate? Wenn also die "äusseren" Handlungen im Organismus wurzeln, wenn *ich also vom Aussen, vom DaZwischen auf das Innen schliesse?
Wenn also die Frage lautet: Kann Ich das Aussen als Spiegel des Innen betrachten? Mit den üblichen Brüchen, die jeder noch so perfekte Spiegel zurückwirft. Oder umgekehrt, kann Ich aus den Ergebnissen der Genetik und der ZellBiologie, dem gesamten Kanon der Wissenschaften der Körperlichkeit, dem "Verhalten" zwischen Zellen und auch aus dem "Betrieb" in Zellen, auf das Handeln der daraus bestehenden Körper, in unserem Fall also des Menschen schliessen? Gibt es da Übereinstimmungen und Gleichschwingungen?

Beruht das Eine auf das Andere, ohne die Umwelt - die Brechung? - zu vergessen?
Mir scheint das so. So so, scheint es also mir, aber mir scheint so viel, wenn auch das Sonne gerade weniger scheint, also tut es auch eine Kerze.
Genug der Spekulatius. Sonst werde *ich noch dick.
Obwohl die so gut schmecken, diese Spekulationen.
Mhhhhmmm! Also gut, gehaben Sie wohl.
Morgen ist ChorKonzert, also bis ?
Servus.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Evolutions-[P]Artikel

Vorwegg:
Hoffentlich haben die Leses beim lesen des gestrigen Beitrags "Vor-Sprung" (vom 30. Oktober 2013) ebenso gelacht wie Oliver-August Lützenich, denn *ich finde den Beitrag sehr witzig. Kein Witz, aber zum lachen und dabei auch noch, wenigstens für *mich, nachhaltig, denn *ich bin gespannt, was in mir aus den Fragen entsteht?

Ja, zum Himmel!, bin *ich denn hier das Einzig-Es, das daran interessiert ist, was dieses ganze Geschehen hier zu bedeuten hat und was ES mit Uns tut?
Nein. Nur, was mach ich dann daraus?

Dies ist also der von *mir so benannte Evolutions-Artikel doch noch einmal eingestellt. Vor vier Tagen schnell wieder gelöscht und Heute vorsichtig neu gelesen und bearbeitet. Den Ursprungs-Beitrag belasse ich dabei unverändert, Alles was *ich Heute (am 01. Dezember 2013) hinzufüge, stelle *ich in geschweiften Klammern und in dieser {Farbeein.

Ab hier:
Die Schwerfälligkeit der Evolution.
Oder die Macht der Gewohnheit.
Und vom Einsatz einer Bremse.

Da wächst ein-Es in einer hellerhäutigen Umgebung auf und plötzlich läuft da ein ander-Es vorbei, das dunklerfarbig ist. So ist es Oliver-August Lützenich gegangen. Wenn *ich als Kind so herumgeschlendert bin, bemerkte *ich nur MitMenschen die eine sehr ähnliche {Gleiche} Haut-Färbung waren, wie *ich. Überhaupt sahen die MitMenschen in der nächsten Umgebung fast alle fast so aus, wie *ich. Das weiss *ich allerdings erst Heute, weil damals fehlte *mir jeglicher VerGleich, deshalb sahen die ander-Es {damals} alle vollkommen anders aus, als *ich. Farbenblind, wie *ich damals war.
Heute weiss ich durch den VerGleich, dass die Verschiedenheit verschwindend gering {ist/}war. Aber mich hat kein-Es darauf vorbereitet, dass Mensch-Sein vielFarbig ist, dass Mensch-Sein vielGestaltig ist, dass Mensch-Sein vielAktiv und vielReaktiv ist, dass Mensch-Sein noch viel mehr viel... ist. Dass also Mensch-Sein so enorm verschieden ist, wie es Menschen gibt (<8Mrd.), dass also jedes Mensch - selbst wenn ein-Es fast aufs Haar ein-Es anderes Selbst Gleicht - verschieden ist, von jedes anderes Mensch.
Und wenn es nur so ist, dass ein-Es die Zahnpasta anders auf die Zahnbürste auf streicht, wie *ich, schon ist Es anders. Dumm, dass mir das kein-Es näher gebracht hat. Damals. Heute ist das zumindest hier in EU anders, hoffe *ich. Da werden schon kleinen Kindern die Viel... des Mensch-{Sein} aufgezeigt.
Meine erste Begegnung mit ein-Es das dunkler gefärbt ist, als *ich {bin}, war ein ungläubiges Staunen. Aber immerhin war *mir trotzdem sofort klar: Das {Da} ist auch ein Mensch. DarIn ist Es *mir vollkommen Gleich, denn: *ich = 1Mensch.
Aber erstmal starrte *ich ungläubig und lange zu diesem anderen Menschen hin! War mir auch nicht peinlich. Damals.

Mensch-Sein ist viel...-Sein. Anzahl, Form, Ausstattung, Farbe, Gefühl, Aufmerksamkeit, Respekt, Verantwortung, Gläubigkeit, Gewissen und so weiter und so fort. Viel-Heit. Aber in den meisten Menschen herrscht die EinFalt. Noch. Das ist enorm weit verbreitet.
Sie zweifeln daran?

Jedoch Oliver-August Lützenich weiss, wovon *ich hier schreibe, *ich stamme aus der EinFalt. Als dann auch *mir klar war, dass wir hier (das meint das Damals, das Hasenbergl, ein StadtViertel in München) nur eine kleine Farb- und Form- und HandlungsVariante des Mensch-Sein sind und *ich mit Kumpels darüber redete, erfuhr *ich so einige Worte, die wir Hier, den etwas anders gefärbten Menschen geben (von "g{egeben h}aben" sind wir Hier noch ein paar Meter entfernt. Ist einfach so), auch noch andere Worte, die wir hier auch für etwa gleich gefärbte aber in anderen ErdBereichen gezeugten Menschen vorrätig haben.

Und was hat dieses ganze Vorgeplänkel nun mit Alfred Russel Wallace und Charles Darwin zu tun?

Die Evolution ist ein AusleseProzess. Auslese braucht Verschiedenheit, also GleichHeit. 
Für *mich {gilt}: GleichHeit = VerschiedenHeit

Von völlig unZweifelhaft, bis hin zu fast völliger Übereinstimmung reicht {dabei} die Spanne, das Selbe gibt's nur ein mal, das Gleiche fast unendlich.
Die Evolution ist {womöglich} ein DaZwischen-Prozess, eine Vermittlung von Stabilität und Auflösung. Die Vielfalt DaZwischen ist enorm, unfassbar gigantisch riesig, nicht zu glauben und auch kaum zu wissen. Es gibt also zwei (oder {vielleicht} mehr) AnbietEs und einen Vermittlungbereich.
Das ist Jetzt Blödsinn, oder?
Egal.

Dieses DaZwischen, dieser Vermittlungs- und AusHandlungs-Bereich, ist das Natur.
So bemerke *ich das. Was dabei Was zur Verfügung stellt, weiss ich noch nicht, keine Ahnung; obwohl eine Ahnung bin *ich schon, aber bevor *ich davon schreibe, muss es schon noch ein wenig konkreter in *mir Platz nehmen.

{Jetzt beginnt die "heisse Phase", ab hier bin *ich ein wenig aufgeregt}

Die Botschaft, die Alfred Russel Wallace und Charles Darwin erkannt haben, ist, dass selbst{natürlich} auch das Mensch in diesen AusleseProzess voll eingebunden ist. Und zwar nicht, wie {vielleicht} die Meisten Menschen - wenn Sie überhaupt davon wissen - glauben, eine AusWahl zwischen Mensch und anderen Tieren und Pflanzen und Pilzen, es ist vorwiegend {Nein, nicht vorwiegend, diese Verstärkung braucht es nicht: es ist} ein {allgemeines} AuswahlProzess {-Geschehen, auch} innerhalb einer Spezies
Vielleicht haben die Leses die Darwin-Finken im Bewusst-Sein, dann wissen Sie, wovon *ich hier schreibe.

Das ist {für mich} eine schwer erträgliche Erkenntnis. Erst mal.
Mensch ist also in einen natürlichen Prozess der AusWahl hineingezeugt worden. Mensch gegen Mensch; und Menschen-Gruppe gegen Menschen-Gruppe. Und das reicht von den Farben über die Religionen bis zu Ess-Gewohnheiten.
Ein {steter} Überbietungs- und Verdrängungs-Wettbewerb (FlurBereinigung) neben und nach dem anderen.
Und Argumente für irgend Etwas oder gegen irgend Etwas anderes sind reichlichst vorhanden, soviele und mehr, wie es Menschen gibt, denn auch in den Sprachen und darin in den Worten herrscht Wettbewerb.
So kann *ich hier ganz einfach feststellen, dass *ich hier mitten in einen Dauer-ÜbEsLebens-Kampf hineingezeugt wurde, das vor Nichts aber auch gar Nichts Halt macht.
Das DaSein ist ein Wettbewerb um ...
Keine Ahnung, obwohl ..., aber das wissen die Leses ja vielleicht besser.

Und nun kommen also immer mehr Menschen auf die Idee, diesen Wettbewerb zu beenden, zumindest erst mal in das MenschHeit. Und ganz langsam, wirklich ganz langsam, suchen und finden wir Menschen auch die Techniken, diesen Zwang des DaSein zur Dauer-Konkurrenz zumindest abzumildern, weil beenden können wir diese Konkurrenz vielleicht nicht, weil dann das DaSein Bumm oder auch pfffft oder auch ssssss beendet ist. Punkt.
DaSein ist Konkurrenz-Sein.
Ich ist Konkurrenz-Sein.

Warum möchte das Mensch, oder auch nur einige darIn, diesen Wettbewerb aushebeln, zumindest verlangsamen?
Wir können doch zufrieden sein, schliesslich sind Wir darIn und dadurch entstanden. Mensch-Sein ist eine Folge von Wettbewerb. Nach den Dinos konnten Wir wachsen und gedeihen. Und *mir hier ist selbst-verständlich klar, dass auch wir Menschen, genauer, wir heutigen Menschen schon einiges zur Evolution beitragen mussten, also Scharfrichter für andere Spezies gewesen sind und sind. Und waren und sind es auch für andere MenschenGruppen {ich denke da sowohl an das Gerangel der und innerhalb der Nationen, also auch an die Regionen, und auch an die Hierarchie-Ebenen - an deren einem "Ende" wohl die Obdachlosigkeit liegt und am anderen die Villa oder das Schloss -,  ebenso wie an die Amazonas-Region und viele Bereiche in Asien und Australien; aber das ist "nur" der grösste Druck, weil die Verschiedenheit zur Mehrheit dort auch am weitesten ist}, nicht nur für oder gegen die so benannten Neandertaler.

Aber nun wollen also einige von uns Menschen diesen {radikalen, weil} tödlichen Wettbewerb beenden und fangen an zu schützen und zu bewahren, was die Evolution vielleicht längst beseitigt hätte, in "ihrer" {fast} unendlichen Einfalt oder auch Vielfalt.
Da ist doch wohl die Frage erlaubt: Wissen Wir, was Wir da tun? Worin Wir da eingreifen?
Indem Wir bewahren und schützen und unGleich behandeln, statt den Prozessen und der wohl Haupt-Aufgabe des DaSein ins "Handwerk" zu "pfuschen", nämlich: Auswählen?
Sind wir Menschen die AusErwählten?

{Vielleicht kam genau aus diesen Vor- und FolgeSätzen die Aufregung, weil *mir ein bisschen peinlich ist, dass *ich da im Gefühl und somit auch in das Sprache, in einen Vorwurf-Sprech gerate, der absolut nicht angebracht ist!}

Ja, wir Menschen wollen diese Gewalt und Auslöschung von MitSpezies, aber auch und vielleicht gerade in uns Menschen Selbst, verhindern, weil ...
Ach ja, das wissen Wir ja noch nicht.
Der Punkt ist aber der oben erwähnte, wir Menschen sind Ergebnis dieses Prozesses!

Wissen Wir, was Wir da tun? Nein. Wir tun es einfach.
Vielleicht, weil es einfach nett ist oder gerade einmal besser gefällt, aber weitreichendere gar stimmige Gründe für dieses Unseres Handeln können Wir bis Jetzt nicht angeben; *ich wüsste auf keinen Fall von solchen Gründen, die über ein wenig Glauben und Hoffen hinausreichen würden.

Die Leses wissen, dass Oliver-August Lützenich ein Vertret-Es dieser Richtung bin, genauer: ein Vertret-Es der Richtung Schutz des einzeln-Es und Ende der Gewalt {und sinnvollen oder sinnlosen? Auswahl} im MitEinander. 
Aber wie sichern Wir dabei den Prozess der VerVielFältigung und Anpassung, innerhalb des gewaltigen Geschiebes des RaumZeit?
Das RaumZeit verlangt diese AnPassung an die wandelnden Bedingungen und Umstände, unerbittlich. So vermute *ich, ist das geregelt.
Und da wir Menschen diesen Anpassungsvorgang nun Selbst regeln möchten oder gar aushebeln wollen, braucht es auch so etwas wie eine Unabhängigkeits-Erkenntnis oder auch -Erklärung für die -> Bereiche, Lieferanten oder Entitäten <-, die für das Geschehen im und auch für das DaZwischen (DaSein? Natur?) liefern.
Also die Lieferanten {ein wenig Spekulatius ist doch zur RaumZeit erlaubt?} für das Bewegung (Energie), das Struktur (Ver- und EntBindungs-Kräfte) und das Substanz (Gravitation), die das DaSein erschaffen.

Sie glauben das Alles nicht?
Dem nach dem Foto folgenden SZ-Artikel verdanke *ich einmal Bestätigung dafür, wie mühsam es ist, die aufgeprägten Gewohnheiten {ist das Evolution eine Gewohnheit, also nach das EsSchaffung angeeignet, oder ist das Evolution eine Grundvoraussetzung für dieses DaSein?}, gerade wenn sie aus dem Erbgut (DNS {in das DNS ist sowohl die Grundvoraussetzung, also alle Materiebausteine und die VerbindungsKräfte, enthalten, wie auch alle späteren evolutiven Entwicklungen (Gewohnheiten?)}) stammen, aber auch, wenn die Gewohnheiten nur Selbst-Erlebt (Prägung) sind, zu ändern und was vielleicht auch *ich dafür tun sollte; und zweimal erlese ich darin ebenso diese Tendenz zur Eindämmung der evolutiven Prozesse in uns Menschen.

Wir wollen diese AnGleichung {AnPassung} an ein fittes Selbst, Wir wollen die Bewahrung des Vorhandenen. Wir wollen Alle dabei mitnehmen, was höchst honorig ist.
Die Leses kennen bestimmt dieJenig-Es, die der Einfachheit der Evolution das Wort reichen; die also eine Emanzipation des Menschen von der Evolution ablehnen und damit der Fremd[Selbst-]Bestimmung, der Gewalt und der gegenseitigen Ausbeutung, oder auch der Todesstrafe das Tun und das Sprechen leihen?
Die Leses vielleicht auch? {ist das frech?Waffenhersteller vielleicht, ich möchte hier auf k[aum]ein-Es deuten.
Und zu deren völliger Unschuld *ich hier das Wort erschreibe, denn Sie wissen nicht, wozu Sie tun, was Sie tun, wie fast Alle hier. Sie denken vielleicht, dass Sie es zum esLeben tun (müssen), zum "Überleben" vielleicht oder auch aus Spass; ja gut, wenn das Alles ist.

{Ganz heiss hier!! Vielleicht muss *ich genau hier um Verzeihung bitten, denn, weiss Oliver-August Lützenich was *ich hier tue? Also welche Facette des menschlichen EsLebendigkeit *mir zugeteilt wurde, von das Evolution? Nein.}

Das inzwischen menschenweite Wirtschafts- und Handels-System, also das Kapitalismus, ist klar auch ein Faktor der Evolution zwischen Uns. Eigentlich Alles im DaSein. {Wieso erwähne *ich das überhaupt noch einmal? Immer diese Wiederholungen!}
Wenn Wir dieses System verändern, verändern Wir es im besten Fall zuGunsten der Evolution und zur Freude der Bereiche und ?, welche für das DaSein "verantwortlich" sind, im schlechtesten Fall hatten Wir wenigstens ein Chance.
Aber das ist alles nur *meine Meinung.
{Hmm!?}
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Platz da!
In Berlin.
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So jetzt der Auszug aus einer Seite Drei der SZ.

Entweder ist das Bestätigung, oder *ich irre? Jetzt bin *ich Selbst unsicher geworden, weil das schon ziemlich weitreichende Fragen sind, aber auch weites Reichen, reicht ja öfter mal auch in die Falschheit hinein. Na, die Leses werden es schon besser wissen. Los gehts:

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 30. Oktober 2013, von Carsten Matthäus.
Titel: Das Experiment
Untertitel: Deutsche, Afrikaner, Chinesen - bei der Allianz in München arbeiten Menschen aus 60 Ländern. Das ist toll und multikulti. Allerdings versteht hier manch einer seine Welt nicht mehr.
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Auszug:
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Seit 2006 kümmert sich {Frau} Schilling um die schöne neue Welt der Allianz — und sie sieht, dass sie nicht nur schön ist. „Auf den ersten Blick haben wir schon viel erreicht. Aber es reicht nicht, Vielfalt in Nationalität, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder Religion herzustellen. Wir wollen, dass sich die Unternehmenskultur und die Geisteshaltung der Menschen verändern.“
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Das klingt gut, ist aber in der Praxis alles andere als einfach, wie Schilling erkennen musste. Der Mensch ist in seiner Geisteshaltung nicht darauf ausgelegt, Vorurteilslos mit Fremden umzugehen. Auch wenn Menschen meinen, sie hätten kein Problem mit Hautfarbe, Geschlecht oder Alter, werden sie von ihrem eigenen Gehirn überlistet. Man nennt das in der Fachsprache der Psychologen „implicit bias“‚ was man nur unzureichend mit „unterbewusstes Vorurteil“ übersetzen kann.
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Mahzarin Banaji (http://en.wikipedia.org/wiki/Mahzarin_Banaji), Psychologie—Professorin in Harvard, verfolgt das Experiment in München mit Interesse. Sie hat vor Top-Managem der Allianz über jene Automatismen im Gehirn referiert, die sie seit 15 Jahren erforscht. Unter dem Titel „Project Implicit“ hat sie — einfach gesagt — eine Reihe von Tests ins Internet gestellt, die jeder für sich selbst machen kann. Dieser Test führt einem sehr schnell vor Augen, dass man Menschen automatisch in gut (weil jung), unangenehm (weil andere Hautfarbe), erfolgreich (Weil Mann) einsortiert, obwohl man vehement bestreiten würde, solche Vorurteile je gehabt zu haben.
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In ihrem Buch „Blindspot“ führt Banaji alle möglichen Beispiele für solche blinden Flecken an. So wird die Arbeit von Männern fast überall in der Welt automatisch als relevanter und wertvoller eingeschätzt als die von Frauen. Banaji selbst war schockiert, als sie bei einem Test herausfand‚ dass sie selbst Frauen mehr mit Familie und Männer mehr mit beruflichem Erfolg in Verbindung bringt, obwohl sie in ihrem Beruf hocherfolgreich ist und sich so intensiv wie kaum jemand sonst mit solchen unterschwelligen Vorurteilen beschäftigt hat. Beim Thema Hautfarbe fällt ihr Urteil noch schärfer aus. Die Tatsache, dass Schwarze in den USA nach wie vor deutlich benachteiligt sind (geringeres Einkommen, schlechterer Zugang zu Bildung, mehr unschuldig Verhaftete, mehr unschuldig verurteilte), begründet sie mit unbewussten Vorurteilen. „Es gibt eine beachtliche Zahl von Belegen, dass eine auto- matische Bevorzugung vonWeißen und damit eine Benachteiligung anderer auch bei denen existiert, die eine Gleichberechtigung eifrig befürworten“, schreibt Banaji.
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Auch deshalb hat sich Banaji einen Bildschirmschoner gebastelt, auf dem ein türkisches und ein deutsches Gesicht zu sehen sind und unter beiden Gesichtern ein Schild mit der Aufschrift „deutsch“. Das Gleiche hat sie mit asiatischen Gesichtern und dem Schild „Amerikaner“ gemacht. Sie sagt: „Mein Gehirn macht das einfach nicht von selbst. Ich muss mir solche Assoziationen immer wieder vor Augen führen, sonst etablieren sie sich nicht in meinem täglichen Denken.“
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In einerWelt‚ in der Vielfalt normal werden soll, ist Vorsicht geboten. Insbesondere dann, wenn ein Unternehmen Versicherungen und damit Vertrauen, Zuverlässigkeit und Integrität verkauft. Werner Zedelius hat Tests von Professor Banaji gemacht und einige unangenehme Erkenntnisse gewonnen. „Wir sind im internationalen Geschäft darauf angewiesen, mit unseren Ansprechpartnern vor Ort Englisch zu sprechen. Deshalb nahmen wir fast automatisch an, dass diejenigen die besseren Manager wären, die besser Englisch sprechen können. Das muss aber überhaupt nicht der Fall sein“, sagt er.
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Zedelius ist im Vorstand der Allianz sowohl für die deutschsprachigen Konzernteile zuständig als auch für die Personalpolitik und damit für den Umgang mit der neuen Vielfalt, was man im englischen Geschwurbel als „Diversity Management“ bezeichnet. Sich mit den unbewussten Vorlieben und Abneigungen zu befassen und sich diese immer wieder vor Augen zu führen, das hat er gerade bei allen Führungskräften im Konzern zur Pflicht gemacht. Seine Begründung ist einfach: „Überprüfen Sie einmal, ob Sie nicht einem Mitarbeiter, der Ihnen ähnlicher ist, nicht auch ein ehrlicheres Feedback geben. Damit bevorzugen Sie ihn, ohne dass dies durch seine Leistungen gerechtfertigt sein muss.“
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Professor Banaji freut sich über solche Erkenntnisse. Sie erkennt darin, dass Unternehmen wie die Allianz den Umgang mit Vielfalt schneller lernen als die Gesellschaften um sie herum: „Ich denke, Unternehmen sind besonders motiviert, weil sie über die Vielfalt der Mitarbeiter auch eine Vielfalt der Gedanken erreichen können und ihnen das einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.“ Angesprochen auf Adeolu Adewumi sagt sie: „Sie und andere Bewohner von München, die weitab ihrer Heimat arbeiten, sind Teil eines sozialen Experiments, das die tausendjährige Gewohnheit infrage stellt, dass jede Person nur in den Teil der Welt gehört, aus dem die eigenen Vorfahren kommen.“
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Auch die Ordnungsliebe der Deutschen hat für einen Chinesen nicht nur Vorteile
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In der Münchner Allianz-Zentrale gibt es Mitarbeiter, die diese Gewohnheit, irgendwohin zu gehören, radikal infrage stellen. Man findet sie zum Beispiel beim chinesischen Stammtisch. Einmal in der Woche gehen etwa zwanzig Kollegen gemeinsam Mittag essen. Weil Chinesen gerne laut reden und es in den Kantinenräumen eher leise zugeht, trifft man sich zum Kaffee danach an Stehtischen im fensterlosen Automatenraum neben der Kantine. Gefragt, wo ihre Heimat sei, hier oder in China, antworten die meisten auf asiatische Weise. München sei eine sehr schöne Stadt, man habe hier sehr gute Luft, manche schwärmen von der Aussicht auf den Englischen Garten. Probleme, sich heimisch zu fühlen, habe man keine.
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Weizheng Chen äußert sich als Einziger etwas kritischer. Er lebt seit zwanzig Jahren in Deutschland, hat hier studiert und arbeitet seit elf Jahren für die Allianz. Sein Deutsch ist hervorragend, denn er liebt die deutsche Kultur und hält in China Vorträge über deutsche Komponisten. Die Frage nach der Heimat kann er dennoch nicht eindeutig beantworten: „Wenn ich in Deutschland bin, vermisse ich China und wenn ich in China im Urlaub bin, vermisse ich Deutschland.“ Zur deutschen Ordnungsliebe hat Chen eine besondere Beziehung. Einerseits schätzt er sie im Arbeitsleben. Andererseits bekommt er immer wieder deren unangenehme Seite zu spüren. Auch nach zwanzig Jahren in München gehen seine Gesprächspartner selbstverständlich davon aus, dass er eigentlich doch nicht hierher gehört. In seinen Worten: „Mir begegnen immer wieder diese vier Fragen: »Wie heißen Sie? Woher kommen Sie? Warum sind Sie nach Deutschland gekommen? Wie lange wollen Sie noch hier bleiben?« Aus asiatischer Sicht ist vor allem die letzte Frage sehr unhöflich.
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Und wohin wird das Kind von Adeolu Adewumi gehören? Das Kind einer Nigerianerin und eines Türken, geboren in München‚ aufgewachsen - vielleicht — in Istanbul. Womöglich sollte die Allianz irgendwann über eine weitere Änderung ihres Emblems nachdenken: vom deutschen Adler zum Zugvogel.
Ende Auszug SZ-Artikel.
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Hier ein Foto davon:
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Der Artikel hat *mich sofort angesprochen, schon weil *ich Selbst jahrelang für die Allianz gearbeitet habe. Ist aber schon länger her.

Kurz zurück zum Beginn:

Die Veränderung der Veränderung, ist es das, was in Uns geschieht, denn *ich muss eine kleine aber vielleicht "SpielEntscheidende" Änderung hier einbringen: wir Menschen sind NICHT dieJenig-Es, die die Unabhängigkeit und die Loslösung, Abstand-Vergrösserung (Emanzipation) von den Prozessen der Evolution wollen, denn das würde ja ein Wollen voraus setzen, aber bisher wissen Wir ja {noch} nicht mal, das Wir etwas wollen können.
Nein, wir sind ein Teil dieser Evolution und in uns Menschen oder mit uns Menschen wird jetzt mal ausprobiert, wie eine kleine Verweigerung der evolutiven Prozesse wirkt.
So kommt *mir hier bis Jetzt dieses Geschehen vor.

Eine herrliche Grundlage für Diskussionen.
Aber vielleicht bin *ich ja auch das Letzte, das das erkennt?
UnWissend und blauäugig, wie *ich bin.
EsLeben Sie wohl.

{Na, das ist doch mal ein ganz harmloses Blog-Artikelchen. Was zum Himmel hat mich denn darIn so aufgeregt, oder besser danach? Bis auf die leise VorwurfsHaltung, kann ich eigentlich nichts endecken; und die leise VorwurfsHaltung schwingt in vielen Beiträgen mit, weil *ich eben auch mit einigem unzufrieden bin, was so in und durch uns Menschen hier so läuft und abläuft. Das kann und mag ich auch nicht verbergen, wenn *ich auch ganz klar fühle und somit auch weiss, dass Wir keinerlei Schuld dafür tragen. Aber irgendwie meine ich - wahrscheinlich bloss -, dass die VorwurfsHaltung nötig[t] ist, damit überhaupt eine Aufmerksamkeit entsteht, noch weit vor jeglicher VerÄnderung. Aber ahne bereits, dass das falsch ist, eben weil keinerlei Schuld vorliegt.
Ich weiss nicht, warum *ich hier bin und weshalb mir geschehen ist, was *mir geschehen ist und warum *ich tue, was *ich tue. Oliver-August Lützenich tut. Tuuuut! Fährt wie ein Zug auf vorgelegten Gleisen dahin. Schwache Metapher, ich ahne es. Und ich ahne, dass diese Fragen nicht zu beantworten sind, auch wenn sie gestellt werden können. Somit ist klar, dass es auch Fragen gibt, die NICHT auf einer vorgelegten Antwort beruhen; wie *ich hier ja schon öfter behauptet hatte. Warum das DaSein ist und Was ES tut, was ES tut, fehlt also jegliche Antwortmöglichkeit, oder?
Was täte dieses Wissen auch mit Uns? Mir ist manchmal so, als hülfen auch die wahrsten Erkenntnisse also Antworten Nicht weiter. Wenigstens nicht sofort. Na, dann warte *ich eben noch ein wenig auf Später.
Den Leses wünsche *ich einen schönen ersten Advent und einen angenehmen Dezember.}

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Selbst-Offenbarung oder die Apokalypse

Irgendwie warte Oliver-August Lützenich hier auf den Moment, in / mit dem ALLES still ist, oder auf den Moment, wo ALLES startet. Stillheit oder Startheut.
Entweder brauchen wir Irdischen einen gemeinsamen Moment des Ruhens aller Bewegung, oder wir Irdischen brauchen den gemeinsamen Moment des Starten.
Jedenfalls *mir kommt es so vor, als sei das Tempo des DaSein unstimmig. Das Tempo schwankt zwischen Bremsen fast bis zum Stillstand und dem verschärften Übersteiger. Auch das so eine der riesigen Spannweiten zwischen denen das DaSein hängt.
Ein Bemerkung, die *mir seit Monaten folgt, die Überspannung in diesem kleinst-Planeten-System. Eine Entwicklungs-Beschleunigung vom ?
Zum Besten oder Schlimmsten?

Halten Sie durch, am Schluss steht dann auch ein Liebeslied.
Ohne es wirklich zu sein, aber gut ist es ja vielleicht doch.
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Bei *mir ums Eck.
Vorzugs-Lese-Ort.
Bergmannstrasse.
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Das Mensch verwortet das DaSein, weil es die körperlichen Grundlagen dazu ist.
Dieses Verworten des DaSein, diese sprachliche DaSein-Aneignung, also symbolische und abstrakte Entfernung des DaSein-Wesens Mensch von der fast völligen Bestimmung fast allen Handelns, vom vergangenen DaSein und den jeweils aktuellen RaumZeit-Umständen, bewirkt ...
Bis eben Jetzt noch wenig, wenn nicht gar, gar nichts.

Offenbar wissen wir Menschen noch zu wenig, um etwas Mensch-gewünschtes zu bewirken? Das DaSein handelt noch fast komplett in und mit Uns, wie es das bisher immer tat und um Uns herum - und ich schreibe hier bis an den Rand des Universums - noch tut.
DaSein tut noch einfach.
Oder doch mit Richtung?

Die Frage, ob mit Sinn, oder sogar einem Zweck oder gar ohne Alles Vorher und nur Zufall, ist bedauerlicher weise ohne Klärung. Alles ist möglich. Das macht es schwer eine klare Richtung auszumachen. "Regiert" die Statistik das DaSein, also ein Summe von Wahr- Schein-lichkeiten und Mittelwerten, oder ist die Statistik "nur" eine der Möglichkeiten der Annäherung an die Antwort auf die Frage:
Was ist?
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Bei *mir ums Eck.
Eine mögliche Form
der DaSein-Aneignung.
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Zurück zum wissenden Mensch.
Das Sprache ist eine Äusserlichkeit, die langsam und noch etwas unsicher im Inneren Platz einnimmt. Das Sprache ist eine Kunst, die im DaZwischen erblüht ist, im DaZwischen den Körperlichkeiten. LautÄusserung. Eingefangen in den Ohren und bewertet in einem kleinen Bereich des Bewusst-Sein. Hallo. Hallo? Taube. Taube? Fingerzeig. Ah, das da.
Das Sprache mangelt es noch an Direktheit, an Stimmigkeit, an Verlässlichkeit. Das Sprache ist noch nicht des Vertrauens würdig, das Es Uns anbietet.
Was hat das mit den Träg-Es des Sprache[n] zu tun, mit uns Menschen?

In welchem Masse ist das Sprache[n] Uns Gleich?
DeckungsGleich?

Somit bin *ich dafür, dass jed-Es Mensch eine von jed-Es anderes Mensch verschiedene Sprache[n] ist und somit auch spricht. Das Sprache[n] braucht die gleiche Entwicklung, wie sie uns Menschen eigen ist. Das Spache[n] ist auch ein Momentum der Vereinzelung und Aufrichtung des Selbst.

Folgen und blindes Folgen ist Sprach[en]los.

Die Versuchung das Sprache[n] dazu zu missbrauchen ist auch hier in Deutschland schrecklich gescheitert. Konnte nur scheitern, weil das Sprache[n] diese Entwicklungs-Richtung - zur Verhinderung und Kappung von Verschiedenheit - nicht beinhaltet, und dabei ist klar, dass dieses "nicht" diesmal fast ohne Inhalt ist.
Klar ist aber auch, dass dieser Missbrauch fast zwangsläufig geschehen musste, weil das DaSein fast oder sogar jede - *ich weiss das ja nicht - Richtung auserlebt, auserleben muss.
Also eben auch die Richtung mit Sprache[n] die grosse Vielheit und Buntheit des DaSein einzuengen, zu behindern, zu drohen und sogar vernichten zu wollen.
Die menschlichen vertret-Es dieses Missbrauchs von Sprache[n] sind entweder sehr laut oder auch bedrohlich leise, ohne etwas brauchbares darin zu verteilen.
Sprache ist ein Verteilungs-Mittel. Von Informationen.

Und da das DaSein als Ganzes und in all den Strukturen, Substanzen und Bewegungen (Energie) Information[en] ist, ist auch das Sprache[n] - im besten Fall - imstande, alle Information[en] in Laute und Lautkombinationen, in Symbole und Symbolfolgen, also in Zeichen und Zeichenverbindungen einzufüllen.

Jed-Es DaSein-Partikel braucht eine Sprache oder auch mehrere.
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Bei *mir ums Eck.
Auch eine Form.
Bergmannstr.
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Die Verständigung im Mit-Einander ist eine Sache der Technik.

Entweder eine Frage der internen Organisation (SpeicherOrt, SpeicherForm, Gewichtung, ZugriffsArt und ReaktionsWeise) von Signalen des Umfelds und deren Bedeutung und Auslegung für ein-Es, oder eben die Auslagerung der ÜberSetzung an eine Maschine.
Die interne Organisation ist *mit lieber und *ich bin auch sicher, das ist machbar.

Jed-Es spricht, wie Es möchte; und erst dann verstehen wir Einander passend und stimmig, und erst wenn wirklich Jed-Es so verwortet und singt und stimmt, wie -Es wünscht, zieht das Vertrauen auch vollkommen in das Sprache[n] ein. Vielsprachigkeit ist kein Geheimnis, sondern die Grundlage für die Offenbarung.

So wartet also das DaSein - und wir Menschen darIn - auf die für-s jeweilige »ich« sprechenden Selbst. Vielleicht ist das ja die Apokalypse (Offenbarung), die wir fast All-Es erwarten? Jed-Es Selbst spricht klar und deutlich für und aus das jeweilige Selbst. Jed-Es Selbst eine Sprache[n] für-s »ich«.

Die Verständigung klappt damit reibungslos, völlig anders als bisher.
Wenn *ich die Folgerichtigkeit richtig verstanden habe, ist genau das die Konsequenz aus den Beobachtungen und Wahrnehmungen des *Selbst und der vielen vielen anderen Selbst und von / aus das Literatur, den anderen Künsten, der Politik und jeder Menge Gesprächen deren einer Teilnehmer *ich war und bin.

Dies ist also ein Widerspruch zu AllEs und an All-Es hin, die eine EinheitsSprache fordern, oder das auch nur andenken. Dies ist die falsche Richtung. Von allem, das *ich fühle und spüre (also auch weiss), ist das garantiert.
Will aber sowieso k[aum]ein-Es, oder?

Das "Gott", das bisher fast immer das Fremde war, von Aussen vorschrieb und erschuf, kehrt damit in das Selbst zurück, das "Gott" macht auch in Uns die "Reise" von der AllMacht und der Selbst-Erhabenheit, hin zu einem Selbst das frei, wahr und friedlich entscheidet, was dem Selbst die Belastung der Fremdheit und der daraus folgenden Selbst-Bestimmung abnimmt.

Das Selbst ist Frei, wenn es das AnderEs und das Ander-Es als Fremd-Selbst anerkennt, erst diese wechselseitige AnErkenntnis verhindert die Erregung von Gewalt, von Angst, weil das Selbst der Gleich-Macherei entkommt, die das Gleich-Heit jedes Selbst verkennt, statt diese Selbst-Verschiedenheit auch für-s »ich« zu begreiffen.
So ungefähr vermute *ich das.
Zweifelhaft allemal.
So wie das hier schreibende Selbst, noch zweifelhaft ist.
Richtig?

Ein "Liebe"eslied.

Oh, wie gerne würde *ich hier Liebeslieder "singen", allein, mir mangelt noch der volle Zugang zu dem Zustand, den die Meisten Liebe benennen. Diese Liebe ist *mir fremd. Inzwischen erkenne *ich das wenigstens im vollen Umfang an, ohne diese Liebe im *Selbst zu fühlen oder sogar fühlen zu wollen, vielleicht, weil *mir die meiste Liebe, die Liebe der Meisten völlig abgeht. Fast völlig. Abgegangen, vielleicht in einem Moment, da *ich diese Liebe gebraucht hätte, die Liebe aber gerade anderweitig beschäftigt war?
Daher singe *ich hier meist Lieder, die nur um die Liebe verbaut sind,
Vielleicht, um diese Liebe, oder die Liebe überhaupt, zu schützen?
Vielleicht ist das DaSein um die Liebe herum gebaut?
Vielleicht auch, um die Liebe zu stützen?
Mensch weiss es nicht genau.
*ich auch nicht.
Bitte.
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