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Freitag, 1. November 2013

Mit-nichten

Denk mal, ein Gedicht, das ist doch nicht zu fassen!?
Dies ist meine Vorbereitung auf einen in Kürze hier folgenden Beitrag zum Thema: Selbst-Erweiterung. Ein spannendes Thema und hoffentlich auch Beitrag.

Ein wenig Nachsicht. Aber Heute erschreibe ich ein Lang-Gedicht.
Dieses Gedicht mäandert so ein wenig zwischen dem mit-Wundern.
Zwischen dem Mit und dem Wundern so hin und dann her, einfach so.
Also bitte nicht Wundern, zuerst, danach kommt dann das mit- drann.
Das Wundern ist ja eine Äusserung des Nicht-Wissens, also des Glaubens.
Das Wunder ist ein Ereignis des Nicht-Erwartens und der tätigen Hoffnung.
Wundervoll ist also ein Ereignis der nicht erwarteten aber erhofften Freude.
Wunderbar ist ein Geschehnis das zwar nicht erwartet aber auch nicht erhofft ist.
Wundern ist somit ein Grundzustand des momentanen DaSein, Es ist verwundert.
Was das DaSein vorher, vor dem Momentanen, war, weiss ich nicht, *ich war nicht Da.
Wie das DaSein nach diesem Moment DaSein wird, ob verwundert oder bewundert, kann k[aum]ein-Es schlüssig sagen, weil wir ErdMondlichen bisher nur in das Vergangenheit erLeben und einspüren, an das Moment in dem entschieden wird, reichen wir ErLebendigen nicht hin. Das Entscheiden für ein Richtung und ein Gefühl im DaSein findet noch vor Uns statt. Teils weit, sehr weit vor Uns werden die Entscheidungen getroffen, wenn Wir auch gut versorgt und bespasst werden, so wäre es doch auch für Uns irgendwann mal RaumZeit im und mit dem Selbst Entscheidungen für das Selbst selbst zu treffen, oder?
Könnte das ein Richtung sein, der wir ErdMondlichen gerne folgen?
Selbst zu entscheiden, wie es das Selbst ergeht und was Es, das jeweilige Selbst, gerade und auch Morgen tun möchte. 

Dass das möglich wird: für uns AllEs und All-Es; dafür bauen und konstruieren Wir gerade die Grundlagen. Die Technik macht's möglich. Ohne die Technik müssten wir Menschen fast schon wieder zurück auf die Bäume, zurück zur Natur, wie Diejenig-Es daherreden, die dabei nicht mitbedenken, dass wir Menschen vollständig wunderbarste Natur sind. Weil, wenn wir Menschen so weiter machen, wie Jetzt, dann gibt es als einzige Revolution nur noch den Weg zurück, denn alles andere innerhalb der Tierheit haben Wir ja nun schon ausgereizt. Da bleibt dann eigentlich nur noch der Weg zurück.

Weil weiter geht es nur noch mit und in anderen Verhältnissen und anderer Organisiertheit, als die Natur in Uns und mit Uns bisher erschaffen hat.
Und, wenigstens *mir hier ist das einsichtig, dass diese Erweiterung im DaSein alles erdmondliche Erleben betrifft, *ich betone All-Es und AllEs, also auch das Mensch. Alle, wirklich alle, Forschungen erweisen, dass wir ErdMondlichen ErLebewesen von der einfachsten Archaea bis hinauf zur Bergziege, eine LebensForm sind, aus demSelben Material und aus denSelben Gefühlen aufgebaut sind. Wir agieren und reagieren gemeinsam hier in diesem Kleinst-PlanetenSystem, in der deutschen Schreibart Erde-Mond benannt.
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Mit mit wäre das wahrscheinlich nicht passiert?
Berlin-Neukölln in der Hasenheide
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Auch wenn Wir in teils üblem Wettbewerb miteinander stehen und Einander auch töten und vernichten, so ist das eben dem Mangel an ... geschuldet, in den Wir Alle hier hinein gezeugt wurden. Auch das kleinst-PlanetenSystem Erde-Mond ist eines des Mangels.
Das Mensch ist ein Mangel-Wesen inmitten von Mangel-Wesen in einem Mangel-System. Es fehlt beständig etwas, und sei es "nur" eine "Portion" Zärtlichkeit. Wo es doch ganze Galaxien davon gibt. Nur sind diese Galaxien der Liebe eben zu weit entfernt.

Oder? So kann *ich das doch hier annehmen, dass es auch Regionen im Universum gibt, wo das jeweilige Inhalt Einander etwas mehr zugeneigt ist, als Wir es hier sind, in "unserem" kleinen Konkurrenz-System hier.
Ist mir doch auch klar, dass Wir hier, nur so im MitEinander umgehen, wie es eben in unserem Jetzt-Zustand gerade noch möglich ist, so sind Wir geprägt worden, so gehen Wir eben auch im MitEinander um: Gegen-Einander.
Solange Wir also nicht den Balken vor dem -Einander entfernen und das Gegen durch das Mit austauschen, werden Wir keine Freiheit erleben, weil das Gegen nun mal einfach die Feindschaft und den aggressiven Wettbewerb und ebensolchen Umgang im MitEinander verlangt. Der Inhalt "unseres" MitEinander ist das Gegen- und ein dadurch ziemlich eingeengtes mit. Ein sehr klein gehaltenes mit, das meist kaum weiter als zur "eigenen" Familie hinaus-reicht und leider, für das mit, meist kaum bis dort hinaus, meist bleibt das mit schon irgendwo im un-bewussten Selbst hängen, schon das Selbst kommt kaum noch mit. Mit dem, was das DaSein an Fülle noch anzubieten hat, ausserhalb des blossen ÜbErLebens.

Und Mensch kann Nichts und Kein-Es dafür beschuldigen oder gar anklagen, dafür, dass es so ist, wie es ist, hier. Ausser ein-Es glaubt an eine Schöpfung, ob aus dem Nichts oder aus der Hand eines Gottes oder aus dem Zauberkasten von Göttern. Was also an die Willkür glaubt, dem fehlt freilich das mit nicht, das erwartet das Gegen-, als Vorstand des Einander, ein Mit als VorWort ist lediglich mit Wissen erspürbar, also auch ersichtlich. Jedoch, das sind so wenige noch; und diese wenigen sind scheinbar nicht interessiert, das Wissen um das mit zu verbreiten, oder diese wenigen sind hilflos einen Weg zu erfinden, das Wissen, um das Mit, durch all das Gegen- durch zu reichen, damit es dort am Einander [ein]Halt findet.
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Momentaufnahme am Kreuzberg.
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Dem DaSein hier geht also das mit ab.
Das mit wird immer nur kleinlich ausgeübt,
missbraucht wird dazu der Zwang des Mangels.
Das Mangel zwingt. Das Mangeln zwingt zu ...
Die Fülle ist Jedem Mangel darin voraus,
Es hat dem Mangel die Tür verwiesen.
Die Fülle stellt den Mangel [r]aus.
Wo ist die Fülle zu [er]finden?
Na, in jedes Selbst DrInnen.
Ist jede Menge Fülle mit.
Das Selbst => mit Fülle.
Das Gegen <= Mangel.
Das Selbst = Gefühl.
Das Gegen wenig.
Das mit ist =>.
Das Selbst
ist noch
<=.

Kann *ich das so einfach dichten? Ja bestimmt, weil sowieso k[aum]ein-Es davon irgendwas versteht, also kann *ich hier dichten und fabulieren, was so gerade vorbei kommt; oder-s ich auch von Unten oder von Hinten, selten nur von Vorne so anschleicht und den grauen Kortex erregt und bestimmt: Denk mal!
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Kann von diesem Dienst gutes Wetter kommen?
Berlin-Kreuzberg, am Columbiadamm.
Deutscher Wetterdienst, steht auf
dem Schild links. Behörden
hinter Burgen.
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Los. Tu mal was gescheites, nicht bloss stets so dahin.
Tu mal was Gutes, tu mal was WEITEs, geh bis an die Ränder und MittenHinein, bis entweder zu Viel-Es auf einem Haufen stehen oder k[aum]ein-Es mehr zu finden ist; und geh noch tiefer hinein und noch WEITEr hinaus.
Denn, was weiss *ich schon, warum so Viel-Es in der Mitte herumsteht und warum dort DrAussen nur noch so wenig-Es DaIst? DrInnen heiss, DrAussen kalt.
So ist die Verhältnismässigkeit bisher geregelt. Wenn nicht die Technik wäre, die auch eine Veränderung dieser Verhältnis-Mässig-keiten erlaubt, wenn Mensch das möchte. Und Mensch möchte immer öfter, dass es auch an den Rändern wärmer ist.

Wir wollen es auch aussen herum heisser haben, weil das einfach angenehmer ist, wenn von allen Seiten die Hitze ansteigt, statt nur bisher von DrInnen, wo das Feuer flackert und die Kerzen brennen und DrAussen weht das kalte Wetter im vielen Selbst herein, die noch im Gegen geprägt und unverändert nur übErLeben können.

Wo doch das Fülle lockt. Und Wir auch bald die Mittel und so-mit die Technik sind, diese Fülle an zu zapfen, wo immer das Fülle gerade zu finden ist. Und das ist auch in jedes Selbst DrInnen, aber auch im DrAussen, in den VIELEN anderen Selbst.
Also, lasst Uns wechselseitig anzapfen, was ein-Es an Fülle zu bieten hat und die ander-Es zahlen mit gleicher Fülle zurück, das ist doch wohl ein anderer Umgang als Heute.
Aber Was schreib *ich das? Bis das mal Verstand-en ist, das erLebendige *ich nicht mehr. Leid-er für mich und für Uns AllEs und All-Es hier, aber gut, so sind Wir nun mal geprägt.
Was will Mensch also machen!

Soll Oliver-August Lützenich Jetzt einfach so Schluss machen hier, und nur noch ein Eis essen, vor der Glotze, bevor *ich schlafen gehe? Ja, klar, irgendwie muss das Mangel doch gefüllt werden, irgendwo muss Es doch her kommen, die Zufriedenheit im Selbst.
Und solange es nicht im Selbst gelingt, muss Es halt von Aussen kommen.
Also, her mit dem Eis und der Doku zum Kapitalismus.
Vielleicht weiss und bin *ich dann ja weiter.
Das weiss *ich doch im Vorhinein nicht.
Gut, dann probier *ich das jetzt aus.
Wünsche, gut zu erLeben.
Bis demnächst. Hier?
Oder auch bei Ihnen?
Fülle können Wir
doch alle brauchen.
Das Eis ruft.
Bitte.

Ein wundervolles WoEn den Leses.

Samstag, 26. Oktober 2013

Sodbrennen

An Sodbrennen mangelt es nicht.
Kam mir gerade so in den Sinn, obwohl es in *mir sehr sehr selten brennt. Glücklicherweise!

Nein, aber was ich eigentlich schreiben möchte, ist Folgendes:

Heute habe ich zwei mal wieder gelesen, dass es an Energie mangelt und sogar noch öfter, dass es an Geld mangelt. Das Mensch ein Mangel-Wesen. Banal, ich weiss.

Ja, wir Menschen sind, wie alle Natur, innendrinn stets (fast stets) Mangel. Ständig fällt der Natur noch irgendwas ein, was Es noch braucht oder brauchen könnte. Also, warum sollte es uns Menschen anders gehen, wo Wir doch Natur sind.

Nur, mir fällt halt immer mehr auf, dass zwar ein Mangel DaIst, aber auch kein Mangel DaIst. Seltsam, wie? Ein Mangel ist Da, das andere Mangel ist dort Da. Bemerken Sie die Trennung? Die Trennung zwischen dem Mangel Da und dem Mangel dort?
Nein?

Dann versuche *ich es mal mit einer Gleichung:
Fülle = Mangel + Mangel + Mangel + Mangel + ...

Können Sie fast unendlich fortsetzen, bleibt immer richtig, weil: Mangel kann das Fülle gar nicht [oft] genug haben.

Das Fülle braucht das Mangel.

Ohne Mängel keine Fülle. Einfache Logik, mit einem kleinen Schuss Chaos drinn. In das Fülle. Kein Wunder, bei all dem Mangel.

DaSein = Fülle + DaZwischen
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Diese Gleichung gilt.
Wir könnten fragen: Was ist das DaZwischen?

Gute Frage, weil, ohne zu wissen, was was ist, kann *ich es nicht bewerten, wenigstens nicht richtig, also muss *ich wissen, was das DaZwischen ist, denn das Fülle habe ich längst in meiner Vorstellung drinn und auch in Wirklichkeit schon [be-]gespürt (gesehen oder auch gerochen und auch angefasst. Ja, die Fülle!); aber das DaZwischen?

Das DaZwischen besteht fast gänzlich aus unbespielter RaumZeit.

Ist Da[Zwischen]; aber fast gänzlich Frei, ohne irgendEtwas bestimmtes oder spezielles drinn.

DaZwischen ist die Kreativität, das SchöpfEstum, jede Menge RaumZeit irgendEtwas zu [er]schaffen. Vielleicht sogar Etwas das Freude ist und wenig mit-Leid macht. Etwas, das einfach weniger mit-Leid zu tun hat, als es Freude schafft.

Das Fülle ist RIESIG, GIGANTISCH, unabsehbar, un[er]fassbar, und so weiter und so fort.

Das DaZwischen ist überschaubar, weil noch so wenig drinn ist.

Aber wir erdmondlichen EsLebewesen sind ja bereits dabei, das radikal zu ändern, wir Erdmondlichen drängeln Uns DaZwischen rein, wie wild, es ist unfassbar, wie sehr Wir Alle in dieses bis Jetzt kleine DaZwischen drängeln und schubbsen.

Wenn also die Gleichung stimmt, können Wir das, was Wir inzwischen reichlich ins DaZwischen hineinfüllen (!), nur aus der Fülle entnehmen. Durch Uns hindurch läuft also bereits ein Strom (!) an Inhalt aus das Fülle in das DaZwischen hinein.

Sie denken, das ist ja nur so ein Gedicht. Ja, klar, ist es.
Nur so ein Gedicht.

So lese und höre *ich also täglich von dem Mangel und weiss, dass dieser Mangel aus der Fülle kommt, und frage also: da ist doch noch mehr davon, in das Fülle, oder?
Noch mehr Mangel drinn. In das Fülle.
Also gut, dann lassen Wir das Mangel auch besser dort, in das Fülle drinn. Weil, Wir brauchen doch nun wirklich nicht noch mehr Mangel hier, oder?

DaSein = DaZwischen + Mangel + Mangel + Mangel + ...

Vielleicht schaffen Wir es ja einiges Tages: DaSein = DaZwischen.

Das hiesse dann, dass im DaSein kein Mangel mehr ist, das hiesse dann auch, dass das Fülle vollkommen im DaZwischen, also dem SchöpfEstum aufgegangen ist.

Dann wäre das DaZwischen die Blume, von enormer Schönheit und vielfachen Dornen, die Es verdient Da[zu]Sein.
Noch verdienen muss.
Bitte.

PS: Noch ein paar Blogzahlen vom 26./27. Oktober 2013, 11:00 - 11:00 (23h).
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Und hier noch die Zahlen von Feedburner (Abonenten), selbe RaumZeit-Spanne.
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Wieso "Unknown"? Und ich dachte Google weiss Alles! Aber nein: Unknown.
Danke.

Freitag, 18. Oktober 2013

Freiheit der Entscheidung. Swetlana Alexijewitsch

ist eine Schrifstellerin, eine Autorin. Von der Oliver-August Lützenich allein nur und einzig die Rede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels kenne. Von der *ich auch zu diesem Anlass das erste mal Notiz genommen habe, so weiss *ich also sonst von diesem Mit-Menschen nichts, und in diesem Fall ist das wirklich ganz ganz wenig. So nehme *ich also hier in diesem Beitrag nur die darin vorgefundenen Worte, Sätze und Geschichten, um ein wenig Kritik daran zu üben.

Vorher aber noch kurz mal etwas grundsätzlich, vielleicht habe *ich das noch nicht erwähnt, aber diese Blogs sind (nur) ein Mittel für mich, um endlich etwas Erweiterung zu erdehnen, in *mir, damit endlich etwas mehr hineinpasst, in *mich, als immer nur die ganzen Vorgaben und Zwänge und (Vor]Urteile und Vorwürfe und Erniedrigungen, die ich in der Präge-RaumZeit und auch danach reichlich hineingefüllt bekam, in das hier fabu- und formulierende *Selbst. Ist klar, dass es Ihnen Da ganz anders gegangen ist. Freude.

Da muss doch mehr sein, fühlte ich ganz zu Beginn und fing irgendwann, während des nachlassenden Schmerz-Es, - vielleicht wegen Ihnen? - ganz leise und heimlich zu sammeln an: Gefühl und Gespür (auch Wissen) und Erklärungen dazu. Und das ist inzwischen so viel, dass es in *mir kaum mehr Platz hat, also schreibe *ich es nun auch hier hinein, ganz öffentlich, weil, vielleicht interessiert es ja auch das eine oder ander-Es. Wenn nicht, dann ....üss und ein schönes Wochenende.

Aber genug der VorRede, dieser Beitrag ist schon breit genug.

Auszüge aus der Dank-Es-Rede von Swetlana Alexijewitsch zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, gehalten am Sonntag, den 13. Oktober 2013, in der Paulskirche zu Frankfurt/Main.
Abgeschrieben aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 14. Oktober 2013.

»Der Mensch muss sich die ganze Zeit entscheiden: Freiheit oder Wohlstand und gutes Leben, Freiheit mit Leiden oder Glück ohne Freiheit. Die meisten Menschen gehen den zweiten Weg.

{Da bin ich skeptisch, ob das mit dem Entscheiden wirklich so ist. Also *ich berichte hier aus meiner persönlichen Erfahrung, aber meine Entscheidung war weder, dass ich als Mensch hier in dieses DaSein hineingezeugt wurde, noch wohin in diese Welt, noch an welche Mutterbrust und auch nicht in welche Um-/ oder auch Zustände ich hingeboren wurde; und auch das was danach kam, entzog sich komplett meiner Entscheidung.
Denn, was glauben die Leses, was und wo ich sonst Jetzt wäre, wenn irgendetwas wirklich meiner ureigensten Entscheidung überlassen worden wäre?
Vielleicht fülle *ich auch den Begriff "Entscheidung" und seine Handlungsform "entscheiden" mit anderen Kennzeichen und Konzepten, wie Frau Swetlana Alexijewitsch, vielleicht mit viel mehr Möglichkeiten der Richtungs- und Selbst-Sein-Wahl, mit viel mehr Gefühlen und Umständen, kurz gesagt: mit einem viel mehr an Wahl, an Auswahl und Einwahl, als Frau Swetlana Alexijewitsch in das Wörtchen "Entscheidung" so hineinlegt.
Mir ist auf jeden Fall klar, das *ich hier und auch alle Menschen, die ich bisher im ErLeben kennen- und auch lieben gelernt habe, keine solchen Entscheidungen Selbst treffen konnten, die Frau Swetlana Alexijewitsch da benennt.
Alle, die ich so [er]kenne, wurden in dieses DaSein hineingesetzt und den dortigen Umständen ausgeliefert und haben mal besseres daraus tun können und mal weniger gutes. Eingespannt in jede Menge Zufälle und Vorgaben der Geburt, des Ortes, der jeweiligen Familie, der jeweiligen Gruppen und GrossGesellschaften (z.B. EU), von Freunden und Bekannten, aber ein wirkliches Einzel- und Gruppen-Selbst, ein aufrichtiges, unabhängiges - soweit das als irdmondliches ErLebewesen eben möglich ist, und da sind Wir Irdischen noch längst an keinerlei Grenze gestossen, bis Jetzt eben - Selbst, das im DaSein steht und fühlt und spürt, was so geht und fühlt, was es daraus entnimmt und darin hineingeben möchte und kann - DaSein = Geben + Nehmen; und zwar im gesündesten Fall von JED-Es und ALLES -, habe *ich bisher nicht getroffen oder gar erkannt, auch aus der Ferne nicht. 
Dass es ein-Es oder sogar Mehr-Es dieses Menschen gibt, ohne das *ich das spüre, ist auch klar! 
Mensch-Sein ist bisher keine so bedeutende Selbst-Entscheidung.
Erst recht nicht, ob ein-Es die Freiheit im Leiden oder die Freiheit im Glück nimmt. Nein. Diese Wahlmöglichkeiten liegen noch nicht im Einzel-Es, sie sind noch Vorgaben und auch noch Zwang: Du machst das, Punkt. Und das läuft sehr subtil ab, sehr subtil, da muss ein-Es schon enorm genau wahrnehmen und mit viel ErLebens-Gefühl und -Gespür (darin auch das Erlernen und die Erfahrungen und Ergehungen, ErLiegungen, Erstehungen und ErSexungen und sonstiges persönliche Erleben) ausgestattet sein, dass es diese heimlichen RichtungsEntscheidungen in Familien und Gruppen und Gesellschaften erkennt.
Den Meisten ErLebewesen gehen diese Fertigkeiten und die Wahrnehmung dieser unterschwelligen Auf- und Einforderungen und auch Zwänge noch ab.
Den allermeisten Menschen sind die engen Grenzen der Selbst-Entwicklung und die Forderungen der Masse, in die Jed-Es mit AllEs im DaSein eingebunden ist, unbekannt. Den Meisten ist ja sogar unbekannt, dass es so etwas überhaupt gibt, dass es Sie wirklich gibt; ich weiss, das ist übertrieben, aber, wenn *ich hier so herumspüre in der allernächsten Umgebung, kenne *ich hier einige Mit-Menschen, denen das persönliche Selbst ein fast völliges Rätsel ist, Sie wissen wirklich nicht, Was Sie sind und was das AllEs und All-Es ist, was DaIst.
Wirklich nicht. Und *ich bin doch da nicht ein Stückchen anders, weiss *ich mehr als das und kann ich wirklich entscheiden; welche der von Frau Swetlana Alexijewitsch erwähnten Freiheiten *ich nehme?
Aber in einer sehr sehr eingeschränkten und sehr engen Auswahl von Freiheit hat Frau Swetlana Alexijewitsch sicherlich Recht, ich kann zumindest ein wenig ausweichen, wenn *mir ein Angebot so gar nicht passt, kann mich klein machen, mich verstecken, vor den Aufforderungen und Einforderungen, die so an mich herangetragen werden, kann in die ? flüchten, aber Entscheiden, Nein, entscheiden kann *ich nicht.
Sonst wäre ich ein glücklich-Es, sonst wäre ich ein freudvoll-Es, sonst wäre ich ein erfolgreiche-Es, sonst würde ich reisen und All-Es und AllEs gerne besuchen und etwas mit Ihnen Allen zusammen trinken, schmausen, singen, tanzen und feiern und das DaSein gemeinsam geniessen und würde danach mit Ihnen zusammen an einem DaSein bauen und basteln und gestalten, das für uns Alle ein Vergnügen und eine schöne Rundreise durch diese kurze gemeinsame RaumZeit ist.
Aber Sie wissen, wie die eingeschränkte Wirklichkeit ist, in der Wir Alle gemeinsam existieren und so dahin morden und einander ausschliessen und sonstwie in qualvoller Konkurrenz niedermachen und niederhalten müssen und von das die ALLER-ALLER-Meisten keine Ahnung haben, von dem, was Wir da so dahin tun, oder gar von dem, was Wir auch tun könnten? Wenn, ja, wenn Wir wirklich die Freiheit hätten zu entscheiden und nicht nur so tun würden, als täten Wir es.
Ernsthaft: Würden Sie für eine Freiheit im Leiden und eine Freiheit des Hungerns und der Unterdrückung und der Ausbeutung und der Schmerzen und des meist viel zu frühen DahinSterbens entscheiden?
Na, dann entscheiden Sie mal schön, aber nur für sich. Ich wiederhole die Worte von Frau Swetlana Alexijewitsch aber gerne noch einmal:}
"Der Mensch muss sich die ganze Zeit entscheiden: Freiheit oder Wohlstand und gutes Leben, Freiheit mit Leiden oder Glück ohne Freiheit. Die meisten Menschen gehen den zweiten Weg."

{Diese Worte sind eine Unterstellung, sogar ein freche, wenn *ich sie richtig bewerte, denn Frau Swetlana Alexijewitsch geht davon aus, dass ein Mensch wirklich für ein ErLeben in Leid und Schmerz entscheidet; und somit die Wahl auslässt sogar verweigert ein Erleben in Glück und Wohlstand zu führen.
Sie geht davon aus, dass wir Menschen anscheinend in Masse so dumm oder auch so klug sind, denn, was weiss ich, für was Frau Swetlana Alexijewitsch die Entscheidung für das Leiden hält? Vielleicht ist die Entscheidung für das Leiden und den Schmerz und für alles sonst - was zum Beispiel die meisten russischen Menschen ErLeben (erLeiden?) -, für Frau Swetlana Alexijewitsch eine gute Entscheidung. Hauptsache eine Entscheidung für eine klare Richtung, bloss nicht DaZwischen erleben, was ja vielleicht die beste Entscheidung wäre. Könnte doch sein? Aber genug der Aufregung, denn *ich habe die Rede nicht mehrmals durchgelesen und tippe sie hier in Auszügen ab, weil ich sie nur fehlerhaft finde, sondern weil ich einiges daraus sehr mag und behaltenswert und erwähnenswert finde, also weiter im Text:}

Hinter uns liegen ein Meer von Blut und ein gewaltiges Brudergrab. In meinen Büchern erzählt der "kleine Mensch" von sich. Das Sandkorn der Geschichte. Er wird nie gefragt, er verschwindet spurlos, er nimmt seine Geheimnisse mit ins Grab. Ich gehe zu denen, die keine Stimme haben. Ich höre ihnen zu, höre sie an, belausche sie. Die Strasse ist für mich ein Chor, eine Sinfonie. Es ist unendlich schade, wie vieles ins Nichts gesagt, geflüstert und geschrien wird. Nur einen kurzen Augenblick lang existiert. Im Menschen und im Menschlichen Leben gibt es vieles, worüber die Kunst nicht nur noch nie gesprochen hat, sondern wovon sie auch nichts ahnt. Das alles blitzt nur kurz auf  und verschwindet, und heute verschwindet es besonders schnell. Unser Leben ist schnell geworden.

{Darf ich da nur ziemlich kurz anmerken, dass Google, twitter,   facebook , Vodafon und die Telekom und ..., und ..., die NSA und was weiss ich noch alles für Firmen und Organisationen da ganz anderer Meinung sind. Die wissen gar nicht mehr wohin mit all den Alltags-Blitzen, die sie von Uns kleinen Menschen täglich in ungeheuren Massen in ihre riesigen Speicher-"Farmen" hinein geliefert bekommen. Von was also redet Frau Swetlana Alexijewitsch da? Von Gestern, von-s ich, auch wenn Sie von der Kunst spricht, denn auch da kenne *ich zumindest inzwischen einiges an KunstWerken, die von den kleinen Begebenheiten der vielen MassePartikel handeln, von denen auch Oliver-August Lützenich eines bin. Aber dem Publikum und dem PreisGericht wahrscheinlich so nicht bekannt sind oder waren, was weiss ich schon?
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Duane Hanson, "Queenie II", 1988
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Nur noch ein paar Sätze zu dem Satz: "Unser Leben ist schnell geworden." Mag ja sein, dass die Geschwindigkeit unseres alltäglichen Handelns inzwischen etwas beschleunigt wurde, aber ... tut mir ja leid, dass es stets ein aber gibt, aber (!) so ist nun mal das DaSein angelegt, auch wenn es Vielen nicht passt, dass jede Meinung ein aber zulässt und somit keine Meinung von einer Kritik oder gar einer Alternative ausgenommen ist, aber vor wenigen Jahrzehnten war die ErlebensDauer eines Menschen im Durchschnitt noch etwa 10 Sonnen-Umkreisungen des Planetensystems Erde-Mond kürzer und die Speisekarte[n] sehr viel weniger reichhaltig und die Weite in der Wahrnehmung jedes Einzeln-Es noch wesentlich enger und und und, ein mehr an Zuwachs inzwischen also; aber (!), auch das ist ja eine Bemerkung die Menschen in jeder RaumZeit-Phase gefühlt und gespürt haben, dass sie mit dem DaSein überfordert und allein gelassen sind: Alles wird schlechter, alles geht den Berg/Bach runter (Sysiphos), oder eben auch: Unser Leben ist schnell geworden.
Ja, gewiss, vielleicht weil es noch sooo... viel zu erLeben gibt und ein-Es gar nicht genug davon erLeben kann, aber die RaumZeit-Spanne für ein-Es einfach zu kurz ist, es auch zu tun. Ja, so ist das bis Heute bis Jetzt eben, für die AllerMeisten, aber (!) es gibt immer auch Ausnahmen, also Menschen die mit voller Wucht erLeben dürfen und alles und jedes abgrasen und abschmecken und denen dieses kleinste PlanetenSystem längst zu klein ist, weil sie schon alles darin und darüber [er]kennen und weiter wollen, aber ... die Meisten [er]kennen das längst noch nicht, und für Die-jenig-Es schreibe Oliver-August Lützenich hier und nicht für die paar mit-Menschen, die schon alles kennen und zu wissen glauben oder es vielleicht sogar wirklich wissen, denn, was weiss ich hier schon, oder?
Aber weiter im Text:}

Ich erinnere mich an einen hochgewachsenen schönen Greis, der noch Stalin gesehen hat. Was für uns ein Mythos war, war für ihn sein Leben. 1937 wurde zuerst seine Frau verhaftet, sie ging ins Theater und kam nicht zurück, und drei Tage später wurde auch er abgeholt.
'Sie schlugen mich mit einem Sack voll Sand auf den Bauch. Alles wurde aus mir herausgepresst wie aus einem zerquetschten Wurm. Sie hängten mich an Haken auf. Mittelalter! Alles läuft aus dir raus, du hast deinen Körper nicht mehr unter Kontrolle. Überall fliesst es aus dir heraus ... Diesen Schmerz auszuhalten .. Diese Scham! Sterben ist leichter'
1941 wurde er entlassen. Er hatte lange darum gekämpft, an die Front zu dürfen. Aus dem Krieg kam er mit Orden zurück. Er wurde ins Parteikomitee bestellt, und dort sagte man zu ihm: 'Ihre Frau können wir Ihnen leider nicht zurückgeben, aber Ihr Parteibuch bekommen Sie zurück.' 'Und ich war glücklich!', sagte er. Ich konnte seine Freude nicht verstehen.
'Mann darf uns nicht nach den Gesetzen der Logik beurteilen. Verdammte Buchhalter! Verstehen Sie doch! Uns kann man nur nach den Gesetzen der Religion beurteilen. Des Glaubens!'

{Können Sie meine Freude beim lesen dieses Urteils nachvollziehen? Nein? Diese zwei Sätze sind eine weitere Bestätigung meiner Vermutungen, wie sehr Wir Alle - auch die klügsten und sogar Weisen in [mitten von] uns Menschen - im Glauben erLeben. Ganz Glaube bin *ich, trotz all des Wissens und der ganzen Ahnungen, die *ich inzwischen auch bin.}

Oder eine andere Geschichte: 'Ich hing sehr an unserer Tante Olja. Sie hatte lange Haare und eine schöne Stimme. Als ich erwachsen war, erfuhr ich, dass Tante Olja ihren leiblichen Bruder denunziert hatte, der dann im Lager umkam. In Kasachstan. Sie war schon alt, und ich fragte sie: Tante Olja, warum hast du das getan? Die Antwort: Wo hast du zur Stalinzeit einen redlichen Menschen gesehen? Frage: Bereust du, was du getan hast? Antwort von Olja: Ich war damals glücklich. Ich wurde geliebt.' Verstehen Sie, das Böse, das ist nie chemisch rein. Das sind nicht nur Stalin und Berija, das ist auch die schöne Tante Olja.

{Die Frage in *mir ist ja: Wann machen wir Menschen das Beste aus diesen Selbst-Erkenntnissen? Das Beste ist die wirkliche Freiheit der Entscheidung, für Eine oder auch gleich Mehrere, der immens vielen, uns Erlebewesen vom DaSein zur Verfügung stehenden Richtungen.
Vielleicht will ja dann wirklich das Eine oder Ander-Es von Uns leiden und geschlagen werden oder mies misshandelt werden, vielleicht will ja dann wirklich ein-Es von Uns zu Tode geprügelt werden, oder ein anderes von Uns schon als Kind vergewaltigt werden, könnte ja dann bei all der Freiheit sein, dass dann wirklich ein-Es das grausam zugerichtete Opfes für andere von Uns, die gerne Tätes sein möchten, werden möchte, ganz frei entschieden, einfach, weil es vielleicht sogar Spass macht genötigt und geschlachtet zu werden, was weiss ich hier schon, oder?
Meine Wahl ist eine andere, aber ...}

Erinnerungen sind ein launisches Ding. Da legt der Mensch alles hinein: Wie er gelebt, was er in der Zeitung gelesen hat, wem er in seinem Leben begegnet ist. Und ob er glücklich war oder nicht. Zeitzeugen sind weniger Zeugen, sie sind vielmehr Schauspieler und Geschichtenerfinder. Man kann sich der Realität nicht vollkommen annähern. Zwischen der Realität und uns stehen unsere Gefühle. Ich weiss, dass ich es mit Versionen zu tun habe, jeder hat seine eigene Version, und daraus, aus ihrer Gesamtheit und Schnittmenge, entsteht das Bild der Zeit und der Menschen, die in ihr gelebt haben.

{"Zwischen Uns und der Realität stehen unsere Gefühle."?
Richtig, oder nur eine Annäherung, oder gar falsch?
Sind die Gefühle also schlecht, weil sie zwischen Uns und der Realität stehen, liegen, sitzen, wirken, und Uns damit deutlich behindern, oder ist es richtig, dass die Gefühle DaZwischen wirken, um die Realität abzumildern, oder sind die Gefühle sogar so gut, weil die Realität, wenigstens die erweiterte Realität, uns ErLebewesen gefährlich ist?
Auch die Leses haben die Wahl.
Und die Leses wissen, dass *ich von den Gefühlen Alles halte, weil Wir ErLebewesen aus meiner bescheidenen Warte heraus, fast pures Gefühl sind, also ohne Gefühl kein DaSein: 
DaSein = Gefühl + Gespür (weil es immer ein Aussen gibt, wenigstens im DaSein ist es so. Und das möchte auch in dem jeweiligen Gefühl repräsentiert sein, weil das Gefühl eben immer DrInnen ist IM DrAussen. Und das jeweilige Gespür die Verbindung herstellt zwischen dem DrInnen und dem DrAussen und auch hält, solange es geht.
Und wenn das Gespür gepflegt und gefüttert und beruhigt wird, kann auch diese direkte Verbindung zwischen DrInnen und DrAussen wachsen und gedeihen. Und kann damit ein Selbst, dem das gelingt und Das das darf, erheblich stabilisieren und diesem Selbst eine Freude einbringen, die gesellig und erhaben ist, ohne erhebend zu sein, also keine Verwechslung mit Anmassung, oder auch der überheblichen Erhabenheit, die so viele Mit-Menschen auserLeben müssen. Leider.) + DaZwischen.
Denn Sie wissen, *ich vergesse die Haut nie.}

Wir entdeckten, dass Freiheit nur auf der Strasse ein Fest war, im Alltag aber war das etwas ganz anderes. Freiheit ist eine anspruchsvolle Pflanze, sie gedeiht nicht an jedem Ort, aus dem Nichts. Allein aus Träumen und Illusionen.
Ich erinnere mich, wie erschüttert ich war, als ich im Gerichtssaal, wo der Prozess gegen mein Buch -Zinkjungen- begann (ich war wegen Verleumdung der Sowjetarmee verklagt worden), die Mutter eines gefallenen Soldaten entdeckte. Das erste mal waren wir uns am Sarg ihres Sohnes begegnet, er war ihr einziges Kind gewesen, sie hatte ihn allein grossgezogen. Verzweifelt schlug sie mit dem Kopf auf den Sarg und flüsterte: Wer liegt darin? Bist du da drin, mein Junge? Der Sarg ist so klein, und du warst doch so gross. Wer ist da drin?
Als sie mich sah, rief sie: 'Erzähl die ganze Wahrheit! Sie haben ihn zur Armee geholt. Er ist Tischler, er hat für die Generale Datschen renoviert. Sie haben ihm nicht einmal das Schiessen beigebracht. Dann haben sie ihn in den Krieg geschickt, und dort wurde er gleich im ersten Monat getötet.' Im Gerichtssaal fragte ich sie: Warum sind sie hier? Ich habe die Wahrheit geschrieben. Sie sagte: 'Ich brauche deine Wahrheit nicht! Ich will das mein Sohn ein Held war'.

{Was sagt mein Gefühl dazu?
Es versteht.
Es weiss, wie enorm schwierig das Üb-erLeben in einer Gesellschaft ist, in der das einzeln-Es keinen Pfifferling wert ist, in der nur zählt, was das einzeln-Es dieser traditionellen Gesellschaft zu geben hat, und da das in diesem (unserem?) Falle fast All-Es ist, bleibt für das Nehmen sehr sehr wenig übrig und so verfährt dann eben auch diese Gesellschaft im mit-Einander: dass ein-Es wird sooo gering gemacht, wie eben noch möglich, dass Es auch nur noch wenig braucht, um satt gemacht zu werden.
Das ist doch die Devise unserer Handlungsart bis Jetzt eben, oder? }

"Ein alter KGB-Mann erklärte mir gegenüber im Zug ganz offen: 'Ohne Stalin geht bei uns nichts. Was ist der Mensch? Ramm ihm ein Stuhlbein in den Hintern, und er ist kein Mensch mehr. Nur noch physisch. Hahaha.' Das hatte ich schon einmal gehört.«
Ende der Rede-Auszüge.

Und ich habe es in dutzenden Berichten aus den (Konzentrations-)Lagern der ehemaligen deutschen Menschen herausgelesen und gehört, wie einfach es ist, aus Menschen alles persönliche, besondere, herauszupressen, bis nur noch ein wimmerndes Fleisch und Knochen übrig sind. Ja, so einfach ist das, es braucht nur ein wenig übermächtige Gewalt, das ist alles.
Und von wegen: Mittelalter! Was die Spürsinne nur etwas schärft, bemerkt bald die Alltäglichkeit dieses (Miss?)Handelns in und durch uns Menschen.
Hier in Berlin genauso, wie ...

Bleiben Sie auch *mir gewogen. Uns ein freudevolles und erhebendes WoEn. Ein Genuss.

Montag, 30. September 2013

Rassismus?

Rassismus?
Nein, ich mag die "Rasse" der grünäugigen LindenwurzelMaus nicht. Ist natürlich quatsch, das, aber *ich hier kann absolut nichts mehr - und das ist hier sehr sehr wenig - mit diesem Begriff anfangen, besonders in Verbindung mit eines Spezies, die keine "Unterarten" kennt.

Hier und Heute also *mein Frust, ja sogar meine Wut, beim einspüren (Aussen-Wahrnehmung) dieses Wortes.
Etymologie: Das Wort "Rasse" hat entweder einen Ursprung im lateinischen 'radix' = "Wurzel", oder im arabischen 'ras' = "Kopf, Haupt".
Und was hat das mit den Menschen zu tun, wo doch Alle Menschen von einer Wurzel abstammen und nur jeweils ein Kopf sind oder auch ein Haupt haben?

Was den Begriff "Rassismus" verwendet ist NICHT frei davon.
Rassismus ist ein Angst-, Konkurrenz- und Abgrenzungsbegriff. W-Es (in Argentinien kann jedes Mensch inzwischen das Geschlecht frei wählen. Ohne Begründung, ohne Operation.) den Begriff Rassismus verwendet, um Geschehnisse in und zwischen Menschen zu benennen, tut dies mit einem Angst- und AbgrenzungsHintergrund, ist also noch in dieser Abschätzigkeit und Ablehnung des "Fremden" enthalten.
Das muss beileibe keine Feindschaft sein, nein, es reicht das stille Gefühl der Unkenntnis und Unsicherheit des mehr Fremden, als Mensch Selbst ist.

Alle Menschen, die fühlen und spüren (begreiffen), dass es zwischen Menschen keine grösseren Differenzen, also Verschiedenheiten, als Äusserlichkeiten, also ein wenig andere Farben und Formen und Traditionen und VerbindungsHandlungen - darin auch das Sprache - gibt, denken und schreiben und sprechen im Bezug auf Menschen niemals von Rassismus.

Und mir ist schon klar, dass diese Fremdheit zwischen Menschen und MenschenGruppen, diese AbgrenzungsHandlungen und die damit einhergehende Abschätzigkeit, sogar Feindschaft, die - gerade hier in EU und D - bis zum vernichtenden Hass auserlebt wurden, einen natürlichen Ursprung hat. Konkurrenz und Mangelerscheinungen im DaSein, führen automatisch zur Abgrenzung und die muss auch an Sichtbarem oder sonstwie Spürbarem fest gemacht(!) werden. Und das ist immer und überall teils bis ins verzerrte übertrieben!
Das eine Mensch ist heller, das andere Mensch ist grüner um die Augen herum und schon geht die Abgrenzung los. Jetzt könnte das unbegrünte Mensch schon anfangen das Grün abzuwerten und zu behaupten die Augenbegrünten sind schlichter; schlichter, als das unbegrünte Mensch und vielleicht hat ein-Es sogar Recht, aber richtig ist das nicht.

Überall lese und höre *ich das Wort "Rassismus" und höre entweder dummes Zeug, oder das Bemühen die Unfreundlichkeiten und Unaufmerksamkeiten, die dieses Wort begleiten, zu dämpfen. Alleine es bleibt bei einem Bemühen ohne wirkliche Wirkung.
Der (der, der, der, der?) Rassismus muss aufhören!

Ja, klar, mit viel Emphase vorgetragen, aber wirkungsloses Geschwätz.
Wir müssen den Rassismus bekämpfen!
Hmm?
Was möchte ein-Es bekämpfen, das nur ein Konstrukt, ein AngstGefühl, eine Gespür-Blindheit, eine derbe ÜBERTreibung ist, ohne es auch so zu benennen?
Als Falschheit, verständliche, aber völlig aufgedunsene Falschheit.

"Rassismus" ist eine Unbedarftheit und bleibt es auch, auch mit noch so grossem Bemühen es zu bekämpfen.
"Rassismus" ist als Hintergrund und Begriff eine Falschheit und wird nicht richtig oder passend, wenn ein-Es es bekämpft. Denn, was bekämpft ein-Es dann? Was es nur durch eine Selbst-Angst und Selbst-Blindheit gibt.
Das Gefühl, die ander-Es nicht so zu mögen, so anzunehmen, wie ein-Es Selbst und alle ander-Es, die ein-Es sehr ähnlich, also Gleich sind, ist natürlich, siehe oben, aber es ist inzwischen unwichtig und auch Selbst-Zerstörerisch.

Wenn ich irgendwo "Rassismus" lese oder höre, spüre *ich Rassisten.
Egal ob es dumme und unaufmerksame Menschen sind, oder kluge und informierte.
Weil es keine MenschenRassen gibt.
So einfach ist das. So einfach auch zu bemerken. Allerdings erst, wenn ein-Es tief im Selbst wurzelt und weit und Weiter und WEITer hinausspürt. Eine seltene Qualität.

Gerade den etwas informierteren Menschen könnte klar sein, dass das Wort "Rassismus" auf die Verschiedenheiten des Menschen und die Schwierigkeiten vieles (des Meisten?) Menschen, damit umzugehen, nicht passt.
Das Billy-Regal gibt es inzwischen in vielen Farben und Formen, kam bisher ein-Es auf die Idee alle anderen Farben, als das ursprüngliche schwarz (oder weiss; *ich weiss es nicht mehr so genau?) zu diskriminieren? Regal-Rassismus.
Ist klar, das dieser Vergleich hinkt, aber wie soll *ich nur beschreiben, was ich dabei empfinde, wenn Menschen andere Menschen abwerten und verletzen und missachten, weil diese anderen Menschen ein wenig oder auch ein wenig mehr anders sind; anders in Form, Haltung und Farben sind?

Aber dieses Verhalten ist völlig normal.
"Rassismus" ist ein [über]verstärkender Begriff. Da wird eine ebenso normale Verschiedenheit zwischen Gleichen (Ursprung, Bedürftigkeit, Aufbau, Hingabe und Eigensinnigkeit) Menschen zur Biologie [v]erklärt, zum ArtUnterschied entsetzt (und damit soll wohl in erster Linie das Mensch von dieser MissHandlung entlastet werden? Die "Rassisten" schieben die "Ursache" für ihr misshandeln ab.), damit das Unbehagen beim Spüren der Verschiedenheit eine klare Grenze hat.
Eine künstliche Grenze. Und die Leses wissen vielleicht, dass *ich den Begriff "künstlich" ohne weiteres auch durch den Begriff "menschlich" ersetzen könnte. Eine menschliche Grenze.
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Aussen-Haut an der Skalitzer Str.
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Dabei ist auch klar, dass *mir Menschen die "gegen den Rassismus sind / kämpfen" etwas lieber sind, als die Menschen, die dieses Gefühl der Angst und Abgrenzung heimlich leben oder sogar unheimlich damit auf die Strasse gehen.
Hier in Berlin werden Menschen, die etwas dunkler gefärbt sind, gern als Schokos oder Brownies verhöhnt, egal wo Sie hinhören und hinspüren: auf Ämtern, in Firmen und in allen Schulformen, müssen Menschen, die etwas von der Mehrheit abweichen, dieses Leid ertragen. Alltäglichkeit.
Hautfeindschaft.

Und ständig lese ich den Begriff "Rassismus".
Und merke, dass diejenig-Es, die diesen Begriff verwenden, dieses Leid weiter verbreiten und näher aufrechterhalten. Alles Normal, also.

Einem Mensch, welches die Verschiedenheit all des anderes Menschen begriffen hat - was wesentlich mehr ist, als die Anerkennung und das Stillhalten bei Begegnungen - kommt gar nicht auf die Idee diesen Begriff innerhalb des Menschen zu verwenden.
Warum?
Na, weil es grundfalsch ist, weil es eine Angst- und Konkurrenz-Überforderung zwischen den ErLebeWesen einer Spezies ist. Ohne Unterteilungen.

Weil es ein Begriff des Leidens am Selbst ist.
Das Selbst leidet an Fremdheit und Verunsicherung und an Mangel des Mit-DaSein. Das beschränkte Gefühl und das unweite Gespür des jeweiligen Selbst, fördert diese Angst, diese abgrenzende Verunsicherung und ...

... und Oliver-August Lützenich fühle und spüre (weiss), wovon *ich hier schreibe.
Diese Fremdheit, diese Abgrenzung, diese Einengung auf das, was ein-Es Selbst ist und kennt, ist mir quasi in die Wiege gelegt worden.
Ja, ich hatte lange Jahrzehnte grosse Probleme, verschiedeneren Menschen, als *ich war und beim rasieren im Spiegel und beim Gespräch spürte, ohne Abschätzigkeit und Ablehnung zu begegnen. Und das war um-m *ich herum üblich, alle Menschen die *ich anfangs kannte, waren *mir Selbst fast dasSelbe und spürten und dachten fast ebenso.
Und inzwischen weiss *ich, dass das nur sehr sehr wenig mit dem Bereich des Erde-Mond zu tun hat, in das *ich hineingezeugt und ebenso hineingeboren wurde (D); und dessen Untaten an anderes MitMenschen und üblem Hass, das Hier früher ausgelebt wurde.
Und [un]verschämt auch noch wird (NSU, Roma, Arme, Asyl-"Recht". Recht? Oder Frechheit?).

Mensch ist zueinander meist feindlich (Konkurrenz), desinteressiert und abschätzig.
Keine Klage oder gar ein VorWurf!
Eine allüberall leicht zu beweisende Tatsache. Also normal.
Und das - normal? - sind Wir noch so lange, wie allüberall der Begriff "Rassismus", egal in welcher Sprache, für ein miss-Verhalten zwischen Menschen verwendet wird.

Wie gehen wir Menschen miteinander um?
Und wie [miss?]handeln Wir in und mit der UmWelt?

Ja, auch Oliver-August Lützenich war Rassist!
So bin *ich aufgewachsen und kaum daran behindert worden ein-Es zu sein.
Dieses Beitrag ist das letzte, in das ich diesen Begriff benutze.

Ab Gestern bin ich weder Farbenblind noch Formenfixiert.
Und *ich bewerte, eine von *mir und meinem direkten Umfeld verschiedene Handlungs-Art, oder - viel viel - seltener eine Handlungs-Weise, als Gleich[gültig], was für *mich weder schlechter noch besser ist.
Mehr und mehr kommt Oliver-August Lützenich die Über-Aufmerksamkeit und die Aburteilung für das Verschiedenheiten in und um [je]des MitGliedes des DaSein abhanden.
Das ist entspannend. Dieses ständige Geglotze und Gestarre auf/zu das Ander-Es fällt wegg.

Wenig Arbeit ist das nicht, das zu erreichen.
Ein weiter Weg für ein so kleines und sehr schlecht ins DaSein einverhandelte und dabei auch noch wenig gelassene[n] Mensch.
All-Es ander-Es - somit AllEs und All-Es ausser *mir - als Gleichwürdig und Gleichwertig und als ebenso bedürftig und traurig und leidvoll und freudvoll und erLebensHungrig und wissensDurstig zu erspüren.
Als das, was *ich inzwischen im persönlichen Selbst so ausfühle und einspüre.
Das ander-Es ist, so verschieden Es ist, mir in allem Gefühl und Gespür gleich.

Und die Leses wissen bitte, dass dieses "Gleich / gleich" keine Unaufmerksamkeit oder gar Abgestumpftheit und Distanzierung beinhaltet; und die Leses wissen ebenso, dass dieses "keine" engst mit dem Nicht verwandt ist und deshalb nur wenig ist, aber auch fast ALLeS sein kann.
Gleich = Gleich.
Das ist reinste Logik.
Diese Gleich(!)ung enthält zwei Grössen, welche durch ein (Gleichheits-)Zeichen von Einander getrennt sind: Gleich und(+) Gleich = Verschieden.
Dieses Zeichen "=" verrät, dass die beiden dadurch getrennten Grössen, vomy/im Inhalt absolut übereinstimmen, also in das Haut/Häute, das Beide trennt, dasSelbe drinn steckt.
Denn ein weiteres ist ja nun ebenso klar, wenn es zwei Grössen sind, die vonEinander getrennt sind, braucht es Etwas DaZwischen, das die Beiden Grössen trennt.
Und das ist im Falle der irdmondlichen ErLebewesen jeweils mindestens eine Haut.

Und auf dieses Haut ist die Verschiedenheit die AllEs und All-Es vonEinander trennt auch ganz und gar erKenntlich. Das Haut ist die Fläche, welche diese RaumZeit-Unterschiede, die stets zwischen zwei Grössen vorhanden sind, nach Aussen, also der GrenzFläche, aufzeigt.
Das Haut dokumentiert diese RaumZeit-Unterschiede, zu das ander-Es Haut.
Zu philosophisch?
Egal, also gleichgültig.
Das Gleiche = Das Gleiche.
Schaut wie dasSelbe aus, ist aber "nur" Gleich, weil es an unterschiedlichen Positionen in das RaumZeit steht.
Das Eine auf der linken Seite des Gleichung, das Eine auf der rechten Seite.

So ist *mir hier klar, dass die Leses *mir Gleich sind, und wenn es wirklich und einzig nur die Position in das RaumZeit ist, und das RaumZeit ist, wie Sie inzwischen wissen schon in Längen zu messen, die geringer als ein Quadrillionstel Meter ist.
Aber es gibt stets nur ein-Es pro RaumZeit-Moment.
Nur einEs oder inzwischen auch ein-Es pro RaumZeit-Einheit.
Das ist die absolut geringste Verschiedenheit im DaSein.
Nur einmal, in einem so marginal kurzen Moment ein klares ein-Es zu sein. Ganz Allein.
Nur ein-Es.

Sie könnten *mir in diesem Augenblick völlig GleichGültig sein und doch sind Sie dabei noch stets woAnder-Es, weil diesen einen winzigen Moment in das RaumZeit den habe *ich nun, ganz für *mich alleine.
Danke.

PS: Und das alles, um zu äussern, dass dasJenig-Es, welches den Titel-Begriff verwendet noch an das Verschiedenheit und Angst und Selbst-losigkeit leidet, das zu dem feindseligen, abschätzigen und abwehrenden Verhalten erregt, das in und mit dem Begriff "Rassismus" steckt und einhergeht. Nur ist anscheinend wirklich nur sehr wenigen klar, dass dieses gegenseitige miss-Handeln von Menschen kein Abgrenzungsverhalten aufgrund von deutlichen Verschiedenheiten im genetischen Aufbau innerhalb der Spezies ist, sondern eine mehr oder weniger natürliche Konkurrenz- und Überforderungs-Handlung.
Die Überforderung erwächst dabei aus dem eng[st]en "Blickfeld" und dem wenig ausgebildeten Gefühl und Gespür, dass die allermeisten Menschen einander noch zugestehen.
Das, was Wir da Einander antun, indem Wir Einander fernhalten und sogar verletzen, wegen Engstlichkeit, Unverständnis und Selbst-Überforderung und Hilflosigkeit ist schlicht eine mehr oder weniger grosse MissHandlung (Dumpfheit, Idiotie?), durch die blosse EinSpürung der Verschiedenheit innerhalb eines Spezies von erdmondlichen LebeWesen.
Das Mensch ist von sehr Selbst-ähnlich bis geradezu kaum mehr dem Selbst ähnlich, eine enorm weite Skala der Verschiedenheit (Äusserlichkeiten) und Unterschiede (Hierarchisch, also Einfluss und Bewegungsmöglichkeiten). Damit zurechtzukommen in einem auch noch als weitgehend feindlich empfundenen und die Konkurrenz fordernden und einen Mangel provozierendem Umfeld, ist alles andere als einfach.
Wir sind allerdings inzwischen bei einer ZwischenZiel-Marke der Entwicklung angelangt, ab der Wir aufgrund der entwickelten Techniken und des erforschten Wissens, dieses triebhafte Kämpfen um Überlebens-RaumZeit dämpfen können und müssen, damit unser ZusammenErleben weiterhin erfolgreich und förderlich wird.
Für Uns. Und damit ist die ErLebensGemeinschaft gemeint, in das wir Menschen eingebettet sind, und für das Wir forschen und arbeiten:
AllEs und All-Es im Planetensystem Erde-Mond.
Was daran ist so schwer zu begreiffen?