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Montag, 14. Oktober 2013

VorWeise

NachWeise, HinWeise, VerWeise, UnterWeise, Ab-Weise, SprechWeise ...

Ist ja nicht so, dass *ich nicht erschrecke oder auch hocherfreut bin, bei der Tatsache, dass *ich Mensch bin, also alles das, was ich in vielen Beiträgen beklag[t]e oder als Grösse bejubel[t]e, auch Selbst bin.
Ja, Oliver-August Lützenich bin unwissendstes Massen-DaSein und klügster Selbst-Gänger, von Weise jedoch leid[er] noch ein gutes Stück entfernt, obwohl *ich seit langem daran arbeite.

Und das ist doch wohl das erreichbare Ziel aller MenschHeit: Weise zu Sein, oder etwa nicht? Vielleicht ist auch das heimliche Ziel aller MenschHeit als Pöbel zu enden, könnte ja ohne Weiteres auch sein?

Was ist Weise?
Ist dann ja wohl die erste und berechtigste Frage, weil ohne zu Wissen, was Weise ist, brauche *ich es doch gar nicht erst anzugehen, oder auch einzunehmen. Schliesslich könnte das Weise-Sein ja auch schmerzhaft Sein oder sterbensLangweilig oder gar tödlich?
Also, *ich hier kenne keine[n] Weisen, auch wenn ich weit zurücklese, entdecke *ich keine Weises, weder weibliche noch männliche noch asexuelle Weise.
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Ein Bild von Heute (14. Oktober 2013)
Columbiadamm Richtung Platz der
Luftbrücke. Baum-Weise, denn
das DaZwischen bleibt Frei.
Fast! Oder ist das etwa
Nicht - Weise?
.
Das ist etwas bedrückend, weil somit ein VorBild, oder auch ein VorWeises fehlt, also woran soll Ein-Es dann orientieren, wenn eine Richtung fehlt, weil sie vorenthalten wird?

Auch wenn jede Menge Menschen behaupten und behaupteten weise zu sein, oder ein-Es zu [er]kennen, das Weise ist, so sind *mir hier diese "Weisen" Fremd, oder *ich erkenne Sie nicht. Auch, wenn *ich Sie kenne, so erkenne *ich in Ihnen keine Weise, von Weisheit keine Spur, obwohl *ich hier eine geradezu riesige Menge an Menschen kenne, deren Klugheit ausgezeichnet ist und *ich diese auch voll an-/erkenne.
Vom ersten Mensch, das das Feuer als Werkzeug erkannt hat, über das Mensch, das es geschafft hat das Feuer künstlich (erst-menschlich!) zu erzeugen, über das Mensch, das als erstes einen Keil aus dem Stein erkannt oder gehauen hat, bis zu ..., setzen Sie bitte irgend-ein-Es aktuelles "Genie" oder NobelPreisträger oder auch Volksweisen ein.

Was ist ein eindeutiges Kennzeichen für Weise oder auch Weisheit?
Verantwortliches Handeln.

So, wie Oliver-August Lützenich diesen Begriff anfülle und somit auch bemesse (siehe dazu *meine Beiträge im Verantworten-Blog) ist das eine Richtung und ein Ziel im DaSein, das noch Kein-Es erreicht hat, weil bislang dazu noch die Mittel fehl[t]en.

Bisher frag[t]en wir Menschen nur jeweils im Nachhinein "nach" der Verantwortung oder dem/den Verantwortlichen. Im Vorhinein wird das bereits vorhandene Wissen und die bereit erlebten oder erlittenen Geschehnisse (Erfahrungen? Mir bereitet dieses Wort Probleme, weil das ..fahr[en]..... darin so komisch klingt!? Sammelt ein-Es nur Wissen und Erlebnisse indem Es fährt, oder kann ein-Es die "Erfahrungen" auch Ergehen oder Erstehen oder Erliegen (hihihi: den Erfahrungen erliegen), also Ergehungen sammeln, Erstehungen oder Erliegungen machen? Ich machte heute eine schöne Erliegung, es war ein Traum, ein schöner noch dazu. Darin schien die Sonne und die Hummeln flogen und Wir Menschen hüpften alle fröhlich über Wiesen und Felder dahin ... aber dann war der Traum plötzlich zu Ende, weil ich dann die AufErstehung des Weckers erlitt, um danach, nach ein paar Schrecksekunden und ein paar erlegenen SchläfrigkeitsMomenten, die Erstehung des Zähneputzens genoss, weil danach tue ich umso gerner die Erküssung mit meines Liebst-Es (wie lange spielt das Geschlecht noch so eine RIESENÜBERrolle? Ist doch inzwischen eine Frage wert, oder ist das nicht klug?) geniessen und danach folgt regelmässig die Erarbeitung meines Lohnes, und so weiter und so fort ... ). Wo war *ich stehengeblieben? Ist ja wieder eine Riesen-Klammer geworden, also noch mal von Beginn an:

Im Vorhinein werden die bereits erlebten und erlittenen Geschehnisse - sowohl persönlich wie auch Allgemein - und wird das bereits vorhandene Wissen nur sporadisch - aber meist nicht - genutzt, um die Folgen/Wirkung von Handlungen weitgehend vorab ein zu schätzen. 
Das gelänge bis auf ein paar Promille oder sogar weniger genau, eben weil das Chaos und die Zufälligkeit in ALLES und ALLEM enthalten ist, also werden die 100 Prozent nie erreicht, aber fast.

Doch die Verantwortung ist Uns (auch das Mensch) bisher noch vorenthalten worden, denn Sie ist ein absolut phantastischer VorGang, eine HandlungsWeise die so enorm viel mehr Erlebnisse und andere Möglichkeiten der Selbst-Bewegung und Selbst-Erregung und Selbst-Verbindung zu bieten hat, als wir Menschen bisher erahnen.
Leid-er.

So stöpsle auch *ich hier so dahin, so Orientierungslos, weil einfach die VorBilder fehlen. Besonders eben ein-Es, das verantwortlich handelt. Denn, daran könnte Mensch doch endlich Orientierung finden, wo wir Menschen auch hin-entwickeln könnten.
Konjunktiv bitte.

Weil, muss ja nicht sein, gibt ja noch jede Menge anderer Richtungen, auch zur "Hölle", die wir Menschen auch noch eingehen, oder auch einfahren könnten. Vielleicht ist ja das eher die Richtung auf die Wir aktuell zuentwickeln, so dahin.
Die Verantwortung immer nur Hinter Uns lassend.
Weil, nachher ist immer Ein-Es Schuld;
und vorher will es kein-Es sein.
Seltsam, aber so isses.
Oder?

So warte *ich bisher vergebens auf das Weisheit, weil kein VorBild oder auch VorMensch voran geht, dort hin, wo das Verantwortung zu [er]finden ist. Orientierungslos.
Weil alle Richtungen, die *mir bisher vorgelebt wurden und werden, sind *mir irgendwie unangenehm eng und somit so wenig WEIT; und eng bin Oliver-August Lützenich Selbst, dafür brauche *ich kein VorBild mehr, oder einen VorMenschen.
Oder ist Ein-Es da Draussen für-s ich vollverantwortlich?
Könnte ja sein, *ich kenne daDraussen ja so wenige?
Bis Heute wenigstens. Mehr wäre *mir lieber.
Aber Schluss Jetzt, für Heute.

Übrigens, aber nur für die Leses, die den gestrigen Beitrag im Verantworten-Blog mit dem Titel: David Foster Wallace und Heute, gelesen haben, *ich habe dem Beitrag ein heute aufgenommenes (Beweis-)Foto hinzugefügt, super!, also, wenn Sie Lust haben, dann klicken Sie noch mal "hinüber".

Freitag, 11. Oktober 2013

Rechtschaffenheit

Die längeren Leses wissen ja, dass Oliver-August Lützenich all das auch bin, was *ich hier Seitenweise beklage oder auch - selten- bejuble. Kleingläubig, Hinterhältig, Aggressiv, Diebisch, Betrügerisch, Verletzend, randvoll mit unhinterfragten VorUrteilen, Mutlos, Verwegen, Regellos, Gutmütig, treu Sorgend, Umsichtig, Belesen, Logisch, Transparent, Freundlich, Solidarisch und, was *mir, wie Sie wissen, sehr Wichtig ist: Verantwortlich.
Ein ganzes ErLebewesen, volles DaSein.
Das nur, um *mir hier klar zu machen, um was es *mir hier geht, was *ich hier tue.
Oliver-August Lützenich übe Selbst-Kritik.

Und die Leses erlesen mit. Üben mit *mir Selbst-Kritik. Ob gut oder schlecht, dass überlasse *ich gerne den Leses, das ist dann *mein Spiegel, weil das Spiegel da drüben ist völlig ohne verständliche Meinung, es zeigt *mich nur von Aussen und was bedeutet das schon für *mich? Wenig.
Nur Was gaaaaanz genau auf das Aussen spürt, bekommt ein wenig von Innen mit.
Aber: ein wenig, ist eben nur wenig, aber für die Meisten eindeutig schon zu Viel!
Für *mich auch.
So wenig Freude drauf, immer nur wenn es um das FortSetzungs-Trieb, schon weniger wenn es um die allgemeine BeziehungsPflege und noch weniger, aber dafür mit jeder Menge Gewinn-Erwartung aufgehübscht, wenn es um ein Selbst-Wollen oder ein -Müssen geht. Die Verkäufes-Freundlichkeit.
Noch verkaufen Wir einander. So wird Uns das beigebracht: Wir müssen Uns verkaufen.
An Was, das dürfen noch die Wenigsten fragen.
Oliver-August Lütze[auch]nich-t.

Den meisten Mensches entgehen mehr als 96 Prozent des DaSein. Und das ist noch sehr freundlich und zuneigend geschätzt. Das, was ein-Es dabei - also das kleine Rest - noch mit-bekommt ist ärmlich, beklagenswert und schmerzlich. Das Freude ist darin nur sehr selten in Freiheit zu finden, meist gehorcht die Freude einfach den Trieben, ein Lächeln hier ein Lachen dort, ein wenig Schunkeln und herumbewegen, aber das ist jeweils nur in engen Grenzen möglich.
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Spree Richtung BE
Berlin-Mitte
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Den meisten Menschen ist das Freiheit des Freude unbekannt, weil die meisten Triebe das behindern. Ist Uns so mit auf den Weg gegeben worden. War bisher nützlich.
Ja klar, denn, wo Wir jetzt sind, wären Wir ohne diese Ausstattung mit Trieben nicht. Was Wir alles erreicht haben und noch erreichen, hätten Wir ohne diese Ausstattung nicht.
Unsere Grund-Ausstattung ist bisher nützlich, *ich bin ja nicht blind.

Tatsache bleibt, dass die meisten von Uns bestenfalls nur 1 - 4 Prozent dessen bewusst wahr-nehmen, mit-erleben, also auch auserLeben können, von dem was DaIst.
Und Oliver-August Lützenich vermute, also wirklich nur eine ungeklärte und vielleicht sogar in mässiger Laune formulierte Vermutung von einer Einzelheit, dass das Masse von Uns mehr so bei einem Prozent herum zu [er]finden ist, also auch *ich.

Bestenfalls.
Wenn *ich den vielen Kognitions-Forsches so zuhöre und hinlese, dann könnten es auch weniger sein, bei all den Illusionen und Zaubereien an die Wir so glauben und die Wir nicht er-klären können, obschon Wir direkt dabei und davor sitzen oder auch stehen. Zersägte Menschen, verschwundene Bauwerke, Science Fiction, KönigsDramen, VerkäufesReden, WahlAussagen, Börsen-Kurse, Liebesgeflüster oder auch -Geschrei, LandesGrenzen, Kartentricks und Lotterien.

Wahrnehmungs-Verweigerung, die angeblich mehr Spass machen soll, als Aufrichtigkeit und verantwortliche Umsicht.
Das wenigstens erregen und fordern und erzwingen die Triebe in Uns; und das erzählen und verweigern und terrorisieren die Menschen in/mit Uns, Die ganz und gar für die Triebe handeln, also auch sprechen, und daSind.
Und das Trieb ist laut.
Sehr laut.

Es pricht lauter als jede Freundlichkeit, jegliche Eleganz, jegliche Rechtschaffenheit (also zum Beispiel ein Mensch, das die Notwendigkeit von Regeln achtet, auch im Handeln, also auch im Sprechen und das daran mitarbeitet die Regeln weiterzu entwickeln, den jeweiligen Umständen und Notwendigkeiten anpassend: im Sinne von mehr Freiheit, Sicherheit und WohlErLeben für jedes MitGliedEs im DaSein. Das beinhaltet für *mich das Wort: Rechtschaffenheit), als jede Friedlichkeit und jede NeuGier und Interesse, welch-Es weiter aus den Trieben hinausreicht. Wieso sperren sonst die Männer so vieler Menschen-Gruppen die Frauen hinter Gewänder oder gar in die Häuser ein?
Wie schaut die meiste Werbung, egal für was, aus?
Warum verweigert (auch) die Katholische Kirche den Frauen den Weg zur Macht?
Das Triebe sind mächtig. Sehr mächtig.
Über-Mächtig, noch.

Wann nutzen wir Menschen unser Potential?
Und das ist RIESIG!
Und das ist noch untertrieben.
Bei den Trieben, die *mich noch so fest im Griff haben, Hier.
Die "Freiheit[en]", die die Triebe Uns hinhalten, sind ein hinhalten.
Nehmen müssen Wir sie schon Selbst, aber bisher sind Wir zu wenige.
Die auch Selbst zugreiffen möchten.
Noch hat das Trieb die Hand drauff.
Auf das Freiheit.

Aber das werden schon noch mehr, da bin *ich ganz hoffnungsfroh.
Aber erst mal müsste *ich Selbst zugreiffen und das Trieben von das Freiheit befreien.
Also treiben Sie es eben noch eine Weile ohne mich, Sie da DrAussen in Freiheit, oder?
Etwa Nicht.
Bitte.

PS: Noch die Blogzahlen von Heute, 11.10.2013.

Danke

Montag, 26. August 2013

Sprech-Weise

Warum habe *ich nur solange gewartet, dieses Artikel hier einzustellen, obwohl es geradezu ein Muss in diesen Blogs ist, weil es zwei Themen behandelt, die *mir in diesen Beiträgen stets ein Anliegen sind? Die GleichWertigkeit jedes Menschen, mit jedes anderes Mensch und die Veränderung der Sprache hin zur Aufmerksamkeit und der Wahrung dieser GleichWertigkeit der Mit-Glieder im DaSein.

Vielleicht, weil *ich befürchtete, mich zu wiederholen? Obwohl dieses Artikel eine deutliche Bestätigung meines Bemühens und meines Schreibens ist. Mir ist, als hätte Herr Müller auch mal in meinen Blogs vorbeigeklickt, bevor Er geschrieben hat, was Sie sofort lesen können, aber das hat Herr Müller sicherlich nicht, das brauchte Er auch nicht, denn es gibt sicherlich einige andere Menschen, die ähnlich denken und handeln wie *ich, die *ich aber noch nicht kenne. Leider, denn ein Austausch wäre schön, könnte mich beflügeln und vielleicht auch dazu führen, dass mehr Menschen das Glück der Veränderung annehmen.

Aber, wie Sie ja nun wissen und auch unten erlesen werden, ist die Hartnäckigkeit und Bewegungs-Unlust (bewirkt, sehr wahrscheinlich von der Trägheit des DaSein, die ja nun mal als "GrundKraft" auch in Jed-Es von Uns steckt. Was diese Bewegungs-Unlust als einen natürlichen Vorgang kennzeichnet, und Es somit auch von jeglichem VorWurf befreit!) der irdischen Lebendigkeit, darin auch das Mensch, erheblich!

Die Frage, aber die habe *ich ja hier schon gestellt, lautete also:
Wie schaffen Wir es, die Freude begreiflich zu machen, die auch in der Veränderung von Althergebrachtem liegt?

Ist ja nicht gerade so, dass keine Veränderungen passieren, Nein, wahrlich nicht, jede Pico-Sekunde finden Millionen Veränderungen statt, ist ja klar, und somit auch im Menschen und mit uns Menschen, aber bisher werden Wir eben verändert. Wir Menschen werden von Prozessen und Gesetzen verändert, bisher ohne Mensch-ZuTun, so spüre und fühle *ich das, aber *ich möchte Sie jetzt nicht mit Wiederholungen langweilen - immer mehr bin ich das Gefühl mich hier in diesen Blogs nur noch um einen winzigen Kreis zu drehen und somit immer und immer wieder das Gleiche oder sogar, noch schlimmer, das Selbe, zu erschreiben? - sonst schlafen Sie noch beim Lesen ein, nein.

Nur, gewisse Handlungsarten (wie geschrieben, von -weise sind Wir, meiner bescheidenen Ansicht, noch ein gutes Stück entfernt) dauern Jahrzehnte, Jahrhunderte oder sogar JahrTausende, bis daran wenigstens ein leiser Zweifel in ALLEN aufkommt und somit auch eine Veränderung passiert. Und bisher ist der Zweifel in und an der Sprache, an den Sprachen, bestenfalls eine Randerscheinung, eine unbewusste auch noch, wie, Sie werden es auch gleich aus einer anderen Feder erlesen, überhaupt die Sprache ein Unbewusstes tun ist, seltsamerweise, denn die Sprache ist doch das DAS D A S Werkzeug des Bewusst-Sein.

Oder etwa nicht?
Aber Wir sprechen fast Alle immer nur unbewusst, also ohne zu wissen, was da gerade wirklich drinnsteckt, in dem, was ein-Es da sagt; oder zu fragen, ob es passt zu dem, was es benennt, oder gar wissen zu wollen, ob Wir mit dem, wie Wir sprechen und was Wir dabei für Worte nutzen --> Einander verletzen.

Und Wir verletzen Einander andauernd. Und das geschieht ebenso andauernd unbewusst, aber sehr [un-]wohl spürbar. Meist nur in der Ironie und im Witz lassen Wir manchmal anklingen und erkennen, was an Gefühlen, überbordender Vielfalt und Farbigkeit, aber auch derbster Brutalität in das Sprache steckt.
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Max Ernst, "Neandertal", 1959
Wenn Sie jetzt vermuten, dass
dieses Gemälde irgend etwas
mit dem Beitrag zu tun
hat, dann vermuten
Sie richtig. Aber
was?
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Aus Süddeutsche Zeitung, vom 20. August 2013, von Burkhard Müller
Titel: Der Mensch, die Männin
Untertitel: Vom 1. November an gibt es im deutschen Personenstandsrecht ein "unbestimmtes Geschlecht". Wie soll es zur Sprache kommen? Die Auseinandersetzung der Geschlechter war bisher immer vor allem eines: ein Krieg der Wörter

Jetzt ist es also amtlich: Künftig wird es in Deutschland nicht nur Angehörige des männlichen oder weiblichen, sondern auch eines dritten Geschlechts geben. Dieses Geschlecht trägt vorerst keinen Namen; es gibt sich einzig dadurch zu erkennen, dass es fortan erlaubt sein soll, bei Personenstandsmeldungen weder das Kästchen M noch das Kästchen F anzukreuzen (SZ vom 16. August). Es ist also "unbestimmt", das scheint so unauffällig wie möglich; und wirklich hat das entsprechende Gesetz, als es vor drei Monaten verabschiedet wurde, zunächst einmal sehr wenig Beachtung gefunden. Es bedurfte eines zweiten, schärferen Blicks, um zu erkennen, dass, wo scheinbar nichts stand, in Wahrheit ein Menetekel flammte: Ein uraltes Entweder - Oder gab plötzlich einer neuen Freiheit Raum. 

Das Geschlecht scheint zu den unmissverständlichsten Naturtatsachen zu gehören. Doch nirgends zeigt sich so deutlich wie gerade hier, dass, was am Menschen wie Natur aussieht, es immer nur dem Stoff nach ist, während er alle Form selbst hinzutut: ein Haufen Ton in der Hand des Töpfers, plastisch und verhandelbar. Das Werkzeug zu seiner Gestaltung ist die Sprache (notfalls sogar, wie sich im jetzigen Fall erweist, ihr Schatten, das Schweigen). Alle Auseinandersetzung der Geschlechter und um das Geschlecht hat sich darum als ein Kampf der Worte vollzogen, genauer: als ein Krieg der Wörter; denn hier wächst dem einzelnen Namen und Begriff überwältigende Macht zu. 

Eine ganze Wissenschaftslandschaft hat sich in der Kluft entwickelt, die sich wie mit einem Axthieb auftat zwischen sex und gender, wobei sex ist, was Stier und Kuh trennt, und gender, was der Mensch draus macht. Ursprünglich meint gender das sogenannte grammatische Geschlecht, jene Konvention also, die den Tisch als männlich, die Lampe als weiblich, das Weib aber als sächlich bestimmt. Indem dieses einzelne Wort, gender, neu angewandt, die unübersehbare Willkür der blossen Gepflogenheit auch imVerhältnis von Männern und Frauen am Werk sah, eröffnete es den Weg zu neuen Einsichten und Ansprüchen. 

Und als Simone de Beauvoir ihr für den Feminismus wegweisendes Werk schrieb, da verstand es sich für Sie von selbst, dass es "Das andere Geschlecht" heissen musste. Das bislang verschleierte Problem liess sich am besten fassen, indem Sie es als ein sprachliches nahm: Überall, so stellte Sie fest, wird der Mann als der eigentliche Mensch bezeichnet. Dies ist direkt der Fall bei französisch "homme", italienisch "uomo", englisch "man", indirekt bei griechisch "anthropos", der sich von "aner", und bei deutsch "Mensch", der sich als Adjektiv von "Mann" herschreibt: was Mannesart hat. Nicht wie Eins und Zwei verhalten sich Mann und Frau in den Gesellschaften, so lautete de Beauvoirs' zentrale Erkenntnis, sondern wie Eins und Null. Neben dem ersten biblischen Schöpfungsbericht, der davon spricht, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschuf, steht, weit einprägsamer und wirkungsmächtiger, der zweite mit seiner Geschichte, wie dem schon fertigen Adam eine Rippe entnommen und zur Gefährtin umgestaltet wird, "denn es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei". D e r Mensch, das ist Adam, und Eva seine abgeleitete Funktion. Sie solle, so heisst es in Luthers Übersetzung, "Männin" heissen, darum, dass sie vom Manne genommen sei. 

Sprache ist nicht starr, sehr wohl aber viskos, sie tendiert zu Zäh- und Trägheit 

Die absurde Form "Männin" macht klar, dass es bei dieser Frage nicht nur um einen Rang geht (das wäre offen auszufechten), sondern um einen Sachverhalt, der sich tief im Sprach-Unbewussten der Völker verbirgt. Das haben der Feminismus und die Gleichberechtigungs-Bewegung ganz richtig erkannt; und recht hatten sie auch damit, notfalls gewaltsam dagegen vorzugehen. Aber sie haben den Widerstand des Materials unterschätzt. Sprache ist nicht starr, sehr wohl aber viskos; sie tendiert zu Zäh- und Trägheit. Dem Austausch einzelner Hauptwörter stellt sie wenig Hindernisse in den Weg, und wenn das erwachende ökologische Gewissen das feindlich betrachtete "Raubtier" gegen den neutralen "Beutegreifer" auswechseln will, so kann sich das in relativ kurzer Zeit durchsetzen. 

Aber mit solchen punktuellen Aktionen ist es, was Mann und Frau betrifft, eben nicht getan. 

Das Englische hat es, wie so oft, in dieser Hinsicht leichter, als das Deutsche. "Teacher" ist Lehrer und Lehrerin, "student" Student und Studentin. Alte Formen, wie "usherette" für die Platzanweiserin, sterben dort allmählich aus und weichen der Unisex-Bezeichnung, anstatt "chairman", heisst diejenige Person, die dem Aufsichtsrat vorsteht, nun "chairperson". Bei uns sind "Studierende" ein einmaliger, nicht beliebig ausweitbarer Trick, die "Lehrenden" sind bislang nicht nachgefolgt. Die Nachsilbe "-in" markiert die weibliche Form selbst dort, wo sie mit einem völlig gleichberechtigenden "und" angefügt wird, anschaulich als ein Derivat der männlichen, da beisst die Maus keinen Faden ab. Wenig hilft es, einfach zu behaupten, sie könne genauso gut als das gemeinsame Grundwort dienen, wie es derzeit die Universität Leipzig versucht, wenn sie umstandslos alle, die auf einem Lehrstuhl sitzen, sie seien Männlein oder Weiblein, als "Professorin" tituliert: Hier schlägt das ursprüngliche Recht einer Forderung, ins Unpraktikable getrieben, ins Doktrinäre um. 

Man muss, wenn man ehrlich ist, zugeben, dass das Deutsche hier einstweilen keine guten Lösungen bietet: "Professorinnen und Professoren" verstossen in ihrer trauten Verdoppelung gegen das Sprachgebot der Ökonomie, "Professorinnen" wie "Professor/inn/en" bleiben blosses Schriftbild, ohne Chance einer verrenkunsgfrei möglichen Repräsentation in mündlicher Rede; "Professoren" allein unterschlagen, ob sie es wollen oder nicht, die Kolleginnen; um "Professorinnen", sofern sie auch die Kollegen einschliessen sollen, wirken wie Charlys Tante oder ähnlicher Gender-Klamauk. Bei einzelnen Vokabeln, wie gesagt, gilt: die Sprache gibt leicht nach, nicht aber dort, wo ihr jemand in die Strukturen langen will. Im Deutschen belehrt das Schicksal von "frau", kleingeschrieben und vom Substantiv ins unbestimmte Pronomen verwandelt, darüber, was sich hier erzwingen lässt und was nicht. Es sollte dem "man" überall dort entgegentreten, wo es weibliche Interessen oder Standpunkte betraf. Nun ist "man" schon von Haus aus ein besonder tückisches Wörtlein, das dazu dient, den Urheber einer Handlung oder Ansicht zu verschleiern (wie in "man tut so was nicht" oder "man müsste mal wieder die Fenster putzen"). Da es das männliche Prinzip unter der Hand mit dem Allgemeinen schlechthin gleichsetzt bestand aller Grund, ihm eine Schwester beizugeben. Aber es war lebensfähig nur dort, wo ihr die Emphase des Kämpferischen beistand und war zu einer sozusagen zivilen Existenz nicht imstande. Darum verschwand es recht unauffällig wieder, auch aus den weiblichen Diskursen. An seine Stelle trat (ohne rechtes Bewusstsein, wie bei sprachliche Dingen üblich) "man als Frau". Hat man das Ohr dafür geschärft, kann man es überall hören. Sein scheinbarer Widersinn ist wie die Dinge heute liegen, unvermeidlich er beschämt nicht die Sprecherin, sondern die Sprache selbst.
Ende SZ-Artikel.

Vielleicht fällt mir dazu noch etwas ein?
Wenn, dann lasse ich es Sie hier wissen.
Bis bald.

Freitag, 16. August 2013

Fortge-pflanze: Mensch

Heinrich von Kleist (1777 - 1811): "Man rühmt den Nutzen der Überlegung in alle Himmel; besonders der kaltblütigen und langwierigen, vor der Tat. [...] Die Überlegung, wisse, findet ihren Zeitpunkt weit schicklicher nach, als vor der Tat. Wenn sie vorher, oder in dem Augenblick der Entscheidung selbst, ins Spiel tritt: so scheint sie nur die zum Handeln nötige Kraft, die aus dem herrlichen Gefühl quillt, zu verwirren, zu hemmen und zu unterdrücken; dagegen sich nachher, wenn die Handlung abgetan ist, der Gebrauch von ihr machen läßt, zu welchem sie dem Menschen eigentlich gegeben ist, nämlich sich dessen, was in dem Verfahren fehlerhaft und gebrechlich war, bewußt zu werden, und das Gefühl für andere künftige Fälle zu regulieren."
Aus: VON DER ÜBERLEGUNG (Eine Paradoxe).

Das gilt bis Jetzt. Aber ...
Kann das so bleiben?
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Berlin-Tiergarten am "Präsidenten-Zaun"
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Und da schaue *ich hinaus, aus den etwa einhundert Billionen Kleinst-Lebewesen (Zellen), die auch *ich bin, aus denen ich ist, die behaupten Oliver-August Lützenich zu sein und staune!?
Staune und kann es gar nicht fassen, das zu sein, was ich bin: 1 Mensch.

Billionenfaches DaSein, und was kommt dabei heraus, oder auch herein: ein Mensch?
Billionenfaches DaSein und kommt mit Verschiedenheit und Vielfach und Vielheit nicht klar?

Muss ander-Es immer aufzwingen genau so zu sein, wie Es Selbst: Mensch.
Und wenn das ander-Es, ein ander-Es ist, wird Es einfach zum Mensch gemacht: Kühe, Katzen, Hunde, Kakadus, Mäuse, Ratten, Zimmerpflanzen, Bäume, Sträucher, ... alle irgendwie auch Mensch, lachen ein-Es an oder aus, schmecken würzig, süss, sauer oder gar hysterisch, beissen und zwicken, verletzen und töten ein-Es auch, meist ohne bekannteren Grund.

Billionen mal ein-Es und doch von grossen Zahlen perfekt Überfordert, kann meist gerade mal bis 3 zählen; und das ist oft schon Eins zu viel.

Oft genug genau das Selbst. Mensch ist oft das Selbst zu viel, vielleicht genau, weil es Billionenfach Eins ist. Nicht zwei und erst recht nicht drei.
Billionen.

Derweil schaue ich hier in das Universum hinein oder auch hinaus und erkenne überhaupt keine Zahlen mehr! Nicht eine Einzige Zahl mehr. Was kann ein-Es auch im Universum zählen, was nicht weit weit mehr als Billionen ist und schon das ist nicht begreifbar?
Quadrillionen. Quintillionen, Septilliarden. Duodecitrillionen.
Mal IrgendEtwas oder auch Nichts.
Nee.

Und das geht so nach Aussen, wie nach Innen.
Ein Duodecitrilliardstel Meter. Was könnte das begreifen?
Also bleiben Wir bei 1 oder Zwei, die Besseren kommen bis 3, aber dann ist schon gut, oder auch schlecht, je nach dem, ob ein-Es das Zweite oder das Dritte ist.

Ist das mit das Natur das Gleiche?


Und Weltweit werden Menschen gejagt, die das selbe Geschlecht als Partn-Es bevorzugen, weil, Nein, mit sowas kann das normale Mensch nicht umgehen, das ist schon zuviel, das muss ein-Es auf der Zunge zergehen lassen: das übliche Mensch kann mit der Selbst-Liebe nicht umgehen?
Homo ist ja griech. "das Gleiche", Homo Sapiens Sapiens ist also das Gleiche im Fühlen und Handeln, also auch im Denken. Vielleicht können die Üblichen deshalb nicht mit der Liebe zu den selben Geschlechtern umgehen?

Zur Fort-Sexung (-Pflanzung? Pflanzen sich Menschen fort? Naja, irgendwie schon, so mit Samen und Fruchtkörper, aber eigentlich nennt Mensch dieses Tun "Sex", oder verschämt "miteinander schlafen". Da könnte *ich diesen Vorgang der Nachfolge-Erzeugung doch auch Fort-Schlafung nennen?):


Die Natur ist schon komisch, aber auch wieder klar strukturiert, Sie bevorzugt die Fort-Sexung, so einfach ist das. Da Mensch dazu zwei Geschlechter braucht, wird gnadenlos - wie das auch aktuell in Russland zu beobachten ist -, im üblichen Mensch dafür gesorgt, dass ein-Es alles, was etwas ander-Es bevorzugt, als das Übliche, niederrülpst, niedertritt oder auch tötet, einfach so, weil die Natur auf die Fortpflanzung pocht, rücksichtslos, ignorant und gewalttätig.
Vermuten Sie ebenfalls, wie *ich, dass dieses VerhaltensMuster auch ausserhalb des FortPlanzungs-Triebs allgemeingültig ist?

Das steckt so in Uns drinn, wenn auch k[aum]ein-Es das bisher so ausschreibt, ich jedenfalls habe das noch nirgendwo gelesen oder gehört, dass das Natur die "natürlichen" Präferenzen auch ziemlich gnadenlos durchsetzt, im allgemeinen Menschen.
Und Russland ist dafür nur ein zur RaumZeit auffälligeres Beispiel, weil, auch hier in meiner Gegend wird noch niedergerülpst und hintenrum, hinter der Stirn also, gerne auch mal herumgepöbelt, ganz dezent allerdings, abgelächelt, meist wenigstens, nur.

Überwiegend. Fortgesext. Ist ja wichtig!
Natur kann nur geschlechtlich fortschlafen, was ist.
Eingeschlechtlich oder mehrgeschlechtlich, aber auf ein kürzeres oder längeres ErLeben, folgt immer das AbSterben, ob Tier oder Materie, ob Pflanze oder Stern. All-Es ist im Rhythmus der Fortpoppung, das ist der Rhythmus wo All-Es mit muss.

Aber es gibt Alternativen!
Sonst würde *ich gar nicht davon schreiben können. Ohne Alternativen würde ich hier weiter von der unverbrüchlichen und alles andere zudeckenden Liebe, zu eines von mir verschiedenes oder auch selben Geschlechts-Menschen schreiben.
Brauch ich aber nicht.

Es gibt Alternativen.
Obwohl noch mindestens 80 Billionen Lebewesen in mir (Oliver-August Lützenich schreibe hier nur und einschliesslich von *mir!) darauf bestehen, dass nur die FortSexung wichtig ist und mir als männlichem Menschen also ein fraulicher Mensch zu gefallen hat. Punkt.
Vielleicht sind es sogar 90 Billionen Zellen oder mehr, aus denen *ich bin, die das von-s *ich, von Oliver-August Lützenich verlangen, das Gesamt-*ich also dahin drängeln.

Aber es gibt Alternativen.
Gar nicht "Lieben", zum Beispiel, zumindest nicht geschlechtlich, nicht fort-pflanz-lich.
Das kann ich hier so fein heraus schreiben, weil ich dem ÜberDruck der Teen- und Twen- und Thirtysomethinger nicht mehr ausgeliefert bin, in diesen RaumZeit-Phasen schreit ja quasi fast jede Zelle nach Sex.

Ich hier in den Mitt-Fünfzigern, kann also ruhig ruhig davon schreiben, ohne den ÜberDruck aus der InnenKammer. Ja, vielleicht braucht manche Einsicht, ja auch ein wenig Erlebens-RaumZeit, um von der Einsicht zur Fürs-ich-t zu werden.

Billionen drängeln irgendwohin, wo das ErLeben ein-Es so hindrängt und fast Jed-Es folgt diesem Drängen bisher brav.
Die ein-Es drängts zur SuperMacht, die ander-Es müssen hungern. K[aum]ein-Es weiss, warum ein-Es tut, was Es tut, und wenn ein-Es glaubt, dass Es das weiss, dann weiss Es das nicht, sondern "weiss" nur besser geglaubtes und ein paar mögliche Rechtfertigungen.
Wenn *ich so manchen Gesprächen (für die eher Deunglischen: Interview) hinterherspüre, dann spüre *ich nur FrageZeichen und / oder Ausflüchte in der Wirklichkeit.

Entschuldigung. Oliver-August Lützenich kenne nunmal nur sehr wenige Mit-Menschen, bei weitem also nicht mal annähernd Alle.
Verzeihen Sie also bitte, falls Sie wirklich anders sind.

Sollten Sie also nach den VorSätzen vermuten, Oliver-August Lützenich wisse, was *ich hier tue, dann ist das eine falsche Vermutung. Das ist genau eine der Gründe, warum *ich diese Blogs fülle, dass *ich eben nicht weiss, warum *ich irgendetwas tue, und noch viel dramatischer, dass *ich vor allem nicht weiss, warum *ich so viel können täte, es aber nicht kann oder auch nicht darf. Diese Blogs verkünden dieses Greuel des Nicht-Wissens, sondern des nur einfach tuens in die weite Welt hinaus und, mit Ander-Es, in Ihre Augen hinein.

Wo ist Ein-Es, das wirklich weiss, was Es tut, warum und wofür?
Wo?
Das aus der Spur gearbeitet ist, aus der Spur, in die dieses Eine vom DaSein und von den Umständen der direkten Umgebung und der RaumZeit gesetzt wurde.
Soll ich den Zufall auch gelten lassen, der ja fast immer unbewusst ist?

Nein.
Es kommt zwar öfter vor, dass ein-Es die Vergangenheit und aus sonstigen Prägungen ein wenig entlassen wurde, aber wie oft ist das voll bewusst geschehen?
Also mit Anlauf, VORHER, nicht nachher ge[ver-]schätzt, vermutet oder beglückt oder sonstwas hinterher verwortet, also nachgedacht.
Das Zufall ist überall und somit in Jed-Es.

Verdammt, das ist so wundervoll, dass es das Zufall gibt!!!
Somit auch das Zufall, das das Natur ermöglicht auch nach einer anderen Form der Fort-Sexung zu fahnden. Selbstverständlich mit der Frage:

Was wird bei der Fort-Sexung eigentlich fort gesext?

Was ist das Natur wichtig, in der FortSexung, warum sext das DaSein das DaSein fort und fort und fort und immer so fort und so weiter und so fort, für was?

Das Mensch ist es nicht, das Mensch ist bestenfalls eine nützliche voreingenommene Struktur, für den Moment, für einen Lidschlag des DaSein.
Sterne "erLeben" teils Milliarden Sonnenumkreisungen von Planeten, wieviele Sonnen-Umkreisungen erLebt das übliche Mensch.
Aber klar, dem einzelnes Mensch, ist nur diese wenigen Umkreisungen des Selbst wichtig, alles ander-Es kann k[aum]ein-Es erkennen oder gar begreiffen.
Oliver-August Lützenich auch nicht, *ich vermag nur etwas davon zu erschreiben, zu vermuten. Aber begreiffen, Nein, davon bin ich viele Sonnenumkreisungen weit entfernt.

Manchmal spüre ich in das Universum hinaus, oder auch in die Billionen hinein, die ich (Wir) bin (sind) und mir ist klar, dass mir wenig klar ist, fast nichts.

Einhunderttausend LichtJahre. Die Astronomen in Ihnen wissen, was diese Zahl benennt. Und das ist nur eine einzige Sternen- und Staub- und sonstigen MaterieAnsammlung. Nur eine einzige!
Von Billionen und aberBillionen!?

Und der Meisten Umkreis hier, reicht bis zur Zeigefinger-Spitze und etwas davon wegg.
Alles völlig normal und üblich. Also, was will Oliver-August Lützenich?
Es wäre mir sehr lieb, wenn es mehr unnormale/unübliche/nicht ganz so Viele so gewöhnliche Lebewesen, insb. innerhalb des Menschen gäbe!

Also die Heute noch besonderen Menschen, die Verantwortung erLeben, die aufrichtig freundlich und ebenso fröhlich sind, die füreinander handeln, die die übliche Gevolkschaft zur frei-willigen Zustimmung und Mit-Handlung weiterentwickelt haben und die wahrhaftig urteilen, also auch vorher frei und gelassen Wissen aufnehmen (können/möchten) und passend bewerten, ...; und anderes friedliche mehr.
Den ganzen eigenbrötlerischen, kleingeistigen, umtriebigen Unsinn der Gewalt und der Unachtsamkeit und Verlogenheit, könnten Wir dann beruhigt und froh der Vergangenheit überlassen.
Das wäre doch was, oder?

Habe ich jetzt falsch-es überlegt? Bin ich auf Heinrich von Kleist reingefallen?

Bleiben Sie *mir gewogen.
Danke.

PS: Eine Erkenntnis von Heimito von Doderer (1896 - 1966), "Objektivität: Alles hat zwei Seiten. Aber erst wenn man erkennt, dass es drei sind, erfasst man die Sache."

Dienstag, 23. April 2013

Quoten-Frage

Weil mir schon noch so einiges zum Thema Quoten eingefallen ist - es kommt bestimmt noch mehr -, und da Frauen und Männer in etwa Gleich vorkommen, habe *ich Heute einen neuen Beitrag zusammengestellt, der die gestrigen Zeilen enthält und noch einiges darin und daran mehr, deshalb ein neuer Beitrag mit neuem Titel.

Quoten sind ja ein interessantes Thema, weil irgendetwas im DaSein nach Gleichheit strebt, nach An=Gleichung und Gleich=Bewertung, ja, überhaupt nach Bewertung und Einschätzung von Vorgängen und Dingen innerhalb und auch ausserhalb des Geschehens des DaSein. So sind die Quoten ein geeignetes Mittel um zu bewerten, wie es um den Gleich=Stand von zwei Parteien oder auch mehreren steht.

Nur, inzwischen gibt es auch Menschen, die diese Zwei-Parteien-Spezies erweitern, um eine dritte Partei, vielleicht ohne Geschlecht, vielleicht mit einem Neuen, was weiss ich schon? Und da ist die alte Zwei-Parteien-Quote auch schon wieder überholt.

Aber gut, noch ist diese dritte oder auch vierte Menschen-Variante noch kaum messbar, also erwähne *ich Sie hier zwar, kann sie aber in die Rechnungen und Bewertungen noch nicht passend - weil *mir die Zahlen fehlen - einpflegen. Deshalb hier noch mal das alte Mess-Verfahren: die Frauen=Männer-Quote.
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Da lese *ich nun schon seit Wochen und Monaten in immer kürzeren Abständen von der Frauen-Quote (von lat 'quot' = "wie viele"), von der Männer-Quote lese ich hingegen nichts?
Nirgendwo. Die zählt scheints nix. Obwohl sie gewaltig ist?

Wobei *ich natürlich nicht unerwähnt lassen möchte, dass den Frauen in einem Bereich kein Mann auch nur den Hauch einer Quote nehmen kann, die Schwangerschafts-Quote ist zu fast (in vielen Labors weltweit, wird auch schon an Schwangerschaften in technischen Uteren geforscht und gearbeitet, nicht zu vergessen die in vitro fertilisation) einhundert Prozent im Frauenbauch. Die Frauen haben also zumindest zwei Quoten-Bereiche in die kein Mann "vordringen" (wie schlüpfrig!) kann, die Schwangerschaft und die Geburt, für beides gilt Frauen-Quote annähernd 100 Prozent. Männer Qoute null.

Aber in manchen Menschen-Bereichen gibt es gar keine Frauen-Quote, da sind zwar Frauen da, aber Die zählen so wenig, dass Sie in kaum in eine Quote passen, so klein sie im Macht-Bereich auch ausgelegt ist. Die Männer-Quote ist, was Einfluss und Bestimmungen und Geburts-Recht angeht, bei annähernd 100 Prozent. Annähernd. Und das ist doch schon gewaltig, oder?

Ist sie das überhaupt; Zweifel sind doch wohl angebracht?

Im Bereich Macht, also Gewalt, Einfluss, Richtungsgebung und auf die Geschwindigkeit von Entwicklungen - somit auch deren Hemmung - in das nähere und weitere Umfeld hinein, sind die Männer aber eindeutig in der ÜberZahl.

In Ländern wie Saudi-Arabien wäre die Einführung einer Frauen-Quote nur von Aussen möglich und sie läge bei vielleicht 1, aber zumindest noch im unteren einstelligen Prozentbereich. Die Einführung von Innen wäre quasi ein JahrTausend-Ereignis. Dauert aber wohl noch. Immerhin sind die Männer dort beim Auto lenken, nicht mehr ganz alleine. (Heute, 28. Juli 2014, weiss *ich, dass Frauen auch in Saudi-Arabien inzwischen studieren, lehren, arbeiten und auch Führungspositionen in Unternehmen und Organisationen besetzen. Es ist ein langsamer Prozess um die Gleich-Heit auch in diesen Bereichen.)

Hier in EU ist eine Frauen-Quote schon eher sinnvoll, zumindest als Messgrösse, als Anhaltspunkt, weil eigentlich ist sie auch hier noch verschwindend gering, auch mit einer Kanzlerin. Sie kennen ja den Spruch: Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Regel ist eine sehr grosszügige Männer-Quote, sie liegt wohl etwa bei 90 Prozent, oder vielleicht sogar drüber, im Norden von EU vielleicht etwas drunter, im Süden wohl noch drüber?

Je kälter und länger der Winter, umso höher ist die Anzahl der Frauen, die auch in der Macht zu finden sind. Je heisser die Sommer und je näher der Äquator ..., je mehr müssen die Frauen anziehen, na gut, nur eine ferne Einzelmeinung, wahrscheinlich falsch?

Seltsam, die Macht-Verteilung.
Obwohl *ich noch nicht gemessen habe, wie weit die "Macht" von Frauen auf Männer in der Nähe wirkt, klingt kompliziert, aber *ich meine, wie viel ('quota') Einfluss üben Frauen in Beziehungen und Familie und Verbänden und Firmen auf die Männer aus, ohne dass es direkt "sichtbar", messbar, ist, sondern "nur" spürbar ist? Wieviel tun die Männer also, um den Frauen zu gefallen, um es den Frauen "recht§" zu machen, wieviel also "führen" die Frauen, ohne dass Sie selbst die Unterschrift leisten oder verweigern?
AufGrund Ihres blossen DaSein, als eine Hälfte der Menschheit.

Also Oliver-August Lützenich schreibe Ihnen ganz wagemutig: *ich bin diese Heimlichkeiten satt! Dieses nur Unterschwellige, dieses hintergründige Getue ohne Verantwortlichkeit.

Es muss eine Männer-Quote her. Klare Kante! 50 Prozent und der Rest für die Frauen. Obwohl, *ich habe die Menschen vergessen, die ein Geschlecht aufgegeben haben, die weder das Eine sein müssen, noch das andere sein wollen, weil Beides hat ja Vor- und somit auch Nach-Teile, Mensch kann denen nur entkommen, wenn ein-Es aus dem Geschlechter-Einerlei aussteigt, auch wenn das den Eindeutigen nicht passt. Weil Die ja auch wieder aus der Verantwortung, zumindest aus der Geschlechter-Verantwortung fliehen. Ach wissen Sie, manchmal ist es verzwickt: Mensch kann manchmal machen, was Mensch will, ohne dass Mensch es dabei Recht macht, oder gar richtig.

Aber zurück zur Quote.
Alle "Geschlechter" sollen gemäss dem Menschen-Anteil auch Anteil an den Menschen-Entscheidungen zum Themenbereich "Geschlecht" tragen. Jedes muss seiner Verantwortung gerecht werden, Jedes (Geschlecht) muss offen seinen Anteil an Allem ausleben.

Keine Heimlichkeiten mehr!

Also Frauen, wie hoch ist Eure Macht wirklich?
Und, solange die Männer-Quote über 49 Prozent ist, als höher als der Anteil an der Gesamtheit des Menschen, gebe zumindest *ich keine Ruhe mehr!
Aber, was schreib ich denn da?

Wen kümmerts schon, ob *ich Ruhe gebe oder eben nicht.
Trotzdem: Her mit einer Männer-Quote, *ich bin satt, immer nur von der Frauen-Quote zu lesen und zu hören.
Frauen! Nehmt endlich Eure Macht OFFEN und DEUTLICH wahr, von diesem Unter-Schwelligen, diesem [un]heimlichen tun habe *ich die Nase voll!

Bei welcher Quote haben die Männer eigentlich die 100 Prozent?
Wo sind also alle Frauen aussen vor?
Hhmmm?
Gut, die Spermienproduktion.
Also einen Teil der Zeugung.
Was weiss, wie lange noch?

Fazit: es ist noch einiges vollkommen unGleich verteilt, in vielen Bereichen, auch bei der Zeugung, dem Heranwachsen und der Einführung des Nachwuchses in die erdmondliche Lebendigkeit.
Wollen wir Menschen das so belassen?
Nein. Das ist, was *ich hier spüre.
MitHilfe der Technik werden
wir das bald ändern.
Oder nicht?

Sonntag, 2. Dezember 2012

FraMänes und ein Selbst-Versuch

Das Mensch als Eingeschlechtliche Lebensform, oder auch als Vielgeschlechtliche, als Heute so Morgen so, mal Frau, mal Mann, mal Beides und mal Neutral, oder mal was ganz was Neues, vielleicht FraMännesum oder Halmazein oder Zubaldin mit erotischem Kitzler unterm Kinn und einem Orgasmus nur in der linken Kniescheibe?

Sollten Wir auf Unserem aktuellen Entwicklungsstand stehenbleiben, sollten Wir überhaupt irgendetwas, was so ist, wie es ist, in Frage stellen, in Frage stellen dürfen? Das ist doch der Kampf der Bewahrer - in der Gesellschaft in vielerlei Formen vertreten und in jeder Färbung mal mehr mal weniger vorhanden - mit den wenigen, die angstvoll aber mutig den Finger oder auch den Ellenbogen in völliges NeuLand stecken und das DaSein, also die gesamte Natur, herausfordern und nach Antworten auf alle gerade so einfallenden oder auch umfallenden Fragen bitten oder auch verlangen, auch mit ziemlichem Nachdruck und kaum überraschend, kommt von der Natur immer auch eine Antwort zurück, wenn auch oft nicht zu dem Fragenden oder zu der RaumZeit, in der die Frage gefallen ist, aber die Fragen finden bisher stets auch eine Antwort, eine befriedigende Antwort sogar, es gibt ja auch genügend Antworten auf Fragen, die ungenügend sind, oder gar völlig daneben.

Als eingeschlechtliches Mensch mit einem anderen eingeschlechlichen Menschen gegenüber - ohne dass ich die vielen Menschen unerwähnt lasse, die längst soweit sind, diese natürliche Beschränkung und Festlegung aufzuheben und aufzugeben (ich erwähne da nur Judith Butler, als eine Mitkämpferin der Freiheit, in der Wahl der Geschlechtlichkeit) - möchte ich auch wissen: Was sind denn die Unterschiede von dem Geschlecht, das ich als Mann bin und dem Geschlecht, das die Frau ist? Dazu habe ich Gestern in der SZ zwei Beispiele gefunden und stelle sie nun hier ein:

Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 01.12.2012, von "Bern"
Titel: Ansichtssache
Untertitel: Männer betrachten Bilder anders

Dass Frauen und Männer die Welt unterschiedlich betrachten, mag schon manchem aufgefallen sein. Die unterschiedliche Weltanschauung der Geschlechter sei sogar durchaus wörtlich zu nehmen, berichten Psychologen der Universität Bristol nun im Fachmagazin Plos One (online). Die Forscher haben 52 Testpersonen 80 verschiedene Fotos gezeigt und dabei verfolgt, auf welche Details sich die Blicke der Probanden richteten. So stellte sich heraus: Die Frauen betrachteten mehr Details als die Männer. Der Unterschied war so deutlich, dass die Psychologen von dem Muster, mit der eine Person ein Bild anguckte, mit 64-prozentiger Trefferquote auf das Geschlecht rückschließen konnten. Die Kluft zwischen den Geschlechtern zeigte sich bei allen Bildern. Am größten aber war sie, wenn Personen zu sehen waren. Dann blieben die Männer an den Gesichtern hängen, während die Frauen auch die Körper betrachteten. 'Auch wenn Männer und Frauen dieselbe Welt bewohnen, so sehen sie darin doch unterschiedliche Dinge', sagt Studienleiter Felix Mercer Moss. Dies sei wahrscheinlich nicht nur Ursache, sondern auch Folge einer unterschiedlichen Weltanschauung. Wenn Individuen ihre Umgebung verschieden interpretieren, beeinflusse das auch die Art der Information, nach der sie suchen - und damit die Details, die sie betrachten.

Ende Süddeutsche Zeitung.

Da könnte Mann auch folgern, dass Mann nur auf das wichtigste achtet und schaut und die Energie, die in jedem Blick steckt und bei jedem Blick verbraucht wird, auf das Nötigste zur Bewertung beschränkt, aber so ist das wohl falsch? So ganz mag ich das alles aber nicht glauben, den Oliver-August Lützenich schaue auch stets drummherum und nur kurz in das Gesicht eines Menschen, aber gut, es sind 64% Gesichter-kucker und dann noch immerhin 36% die auch im Umfeld nach einträglicher Information sichten.
Ja, Mann und Frau sind verschieden, ich bin mal gespannt, wieviel Forschung und entsprechende Ergebnisse es noch braucht, bis das letzte Neuron in Eines Mensch, das als gegeben anerkennt und kein Gewese mehr daraus gemacht wird, sondern die Verschiedenheit als Chance begriffen ist, und Wir diese Verschiedenheit gemeinsam nutzen, so wie Wir schon Unsere beiden Augen, die etwas auseinanderstehen, dazu nutzen die Aussenwelt in Stereo, in 3D zu erblicken, Mann und Frau als Mensch und Alles, was an Geschlechtlichkeit im und am Menschen DaZwischen und DaNeben möglich ist, ist wichtig, um das DaSein in all der Fülle und Reichlichkeit zu erkennen, so wie Es ist, so wie das DaSein einfach und komplex ist.

Der Wahnsinn, der UnSinn, der StumpfSinn, der BlödSinn und der Sinn.
Das ist für mich wichtig, und jetzt noch ein Beispiel für Geschlechtlichkeit und die Verschiedenheit, die darin enthalten ist. Aber zuerst ein unpassendes Bild, oder?
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Sagen Sie mir, was dieses Bild mit dem umgebenden
Thema und den Texten dazu zu tun hat, irgendwas schon?
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Das zweite präsentiere ich als Auszug. Es ist einem Gespräch in der SZ, zwischen Kristin Rübesamen für die SZ und der Künstlerin Marina Abramovic entnommen.

Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 01.12.2012.
Titel: Marina Abramovic über Erkenntnis

Auszug.
SZ: War das, als Sie um ein Haar starben, weil Zuschauer Sie immer hemmungsloser quälten?

MA: Genau. Wir, Ulay und ich, waren vorher heftig kritisiert worden, dass wir Masochisten seien, Dummköpfe, keine Künstler, sa dass ich auf einmal diese irre Idee hatte: Wenn ich einfach gar nichts mache, einfach nur da bin, und den Leuten sage: Was auch immer ihr tut, ich übernehme die Verantwortung - was dann? Ich habe alltägliche Objekte aus dem Haushalt bereitgestellt und den Rest den Leuten überlassen.

SZ: Daraus entstand Hass, nicht Liebe.

MA: Ja. Die Frauen aus dem Publikum legten nie selbst Hand an, aber sie gaben den Männern genaue Anweisungen, was sie mit mir anstellen sollten. Am Anfang der sechstündigen Prozedur war alles wunderbar, sie gaben mir Blumen, hübsche Nichtigkeiten, dann kippte die Stimmung und sie begannen, meine Kleider zu zerschneiden, mit den Dornen der Rosen meine Haut zu schneiden und mein Blut zu trinken.

SZ: Die Männer?

MA: Ja, es waren tatsächlich ausschliesslich Männer. Sie trugen mich herum, spreizten meine Beine, steckten ein Messer dazwischen. Als die Performance zu Ende war, passierte etwas Irres. Wenn jemand meinen Kopf berührte, blieb er so. Ich hatte jeden Willen verloren und war von Kopf bis Fuss voller Blut. Im Hotel schaute ich in den Spiegel und entdeckte eine dicke weisse Strähne in meinem Haar, zack, einfach so. Seitdem färbe ich meine Haare rabenschwarz. Ich erkannte damals, dass sie mich getötet hätten, wenn es länger gedauert hätte. Und ich konnte es sogar verstehen. Es ist eben das alte Liebe - Hass - Ding.

SZ: Und heute wollen Sie, statt immer extremere Reaktionen zu provozieren, den Menschen helfen?

MA: Ja, und wie!

Ende Auszug

"Es ist eben das alte Liebe-Hass-Ding"? Na, wahrscheinlich hat die Gesprächssituation und die vorhandene RaumZeit nicht mehr hergegeben als diese Plattheit als Erklärung; bei mehr von allem, hätte Mensch sicherlich eine inhaltsreichere Begründung von Marina Abramovic erhalten.

Was für ein Selbst-Versuch!? Das persönliche Selbst völlig den Anwesenden auszuliefern, macht was ihr wollt mit mir, ich bin eine blosse Puppe! Eine »Frauenpuppe«, das ist wichtig. Mit einem Mann wäre ziemlich sicher anders verfahren worden, vielleicht hätten dann nur die Frauen die "männliche Puppe" bearbeitet und versucht zu töten, Was weiss ich schon?

Vielleicht sollte ich das Selbst (mich) mal zur "verantwortungsvollen" Tätigkeit freigeben, aber im Grund habe ich das schon, ich war meiner Mutter völlig ausgeliefert, als Kleinkind, und Sie hat ihre Launen komplett und ohne Skrupel oder MitEmpfinden an mir ausgelebt, und ich sagen Ihnen, Sie hatte fast nur und ständig schlechte Laune. Frau! Ja, und das ging auch bis zur angedrohten und angesetzten Tötung. Somit kann ich Marina Abramovic sehr gut verstehen und dabei auch mitfühlen. Seien Sie froh, dass Ihnen ähnliches erspart geblieben ist, falls es das ist.

Deshalb werde ich auch keinen ähnlichen Selbst-Versuch mehr auch nur in Erwägung ziehen, ich glaube, ich kenne den Ausgang, und ich weiss, was ich von der Verantwortung des Menschen bisher zu halten habe.

Das Thema ist noch nicht abgeschlossen, ich werde weitere Gedanken und Bilder dazu hier einstellen, und ich habe bereits darüber geschrieben. Bis hierher erstmal genug. Guten Tag.   (http://verantworten.blogspot.de/2011/09/sex-geschlechter-und-deren-zukunft.html)