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Freitag, 25. Oktober 2013

Erkenntnis-Freude

Im Moment richtet die öffentliche Menschheit die Aufregung überwiegend auf oder auch in das DaZwischen-Netz und geheimst Massen an Ungemach und Ungeheuerlichkeiten dort hinein, der grosse Rest gebraucht es derweil einfach weiter und nutzt, weitestgehend ungerührt, was darin und damit so zur Verfügung gestellt wird, meist kostenlos. Die Gefahren schätzt die Masse wohl weit geringer ein, als etwa einen Abendspaziergang zwischen den Häusern oder auch eine Strassenüberquerung, was wohl stimmen mag, aber vielleicht beurteile ich das auch zu ... irgendwas flauschiges auf jeden Fall.

Derweil ist das DaZwischen-Netz nur eine notwendige Weiterentwicklung von Techniken, die wir Menschen benötigen, weil Wir so Viele inzwischen sind und, weil Wir so weit verstreut in diesem kleinst-PlanetenSystem Erde-Mond erleben. Angefangen (und *ich schreibe hier nur von dem Zwischenmenschlichen Informationsaustausch, nicht dem der in unserem Inneren als innerzellulärer und interzellulärer Austausch stattfand, lange bevor wir Einander rufen konnten) haben wir Menschen irgendwann mit Gesten, Lauten, mit Rufen und Trommeln, dann kamen ein paar Menschen dazu, die zwischen den einzelnen Wohnstätten hin- und hergelaufen sind - auch (neben dem Handel) um Anschluss zu halten und die neuesten Ereignisse oder Kenntnisse zu verbreiten -, später mit Karren, dann irgendwann mit Pferden und Kamelen und anderen Reittieren, dann kamen die Kutschen und dann kam irgendwann, vor kurzem, die Telegraphie, das Telefon und nun sind Wir bei WiFi und Satelliten und eben dem DaZwischen-Netz mit und in dem Wir Kontakte herstellen, halten und handeln. Und immer schon wurde im und während des DaZwischen "abgehört", verfälscht, verschwiegen, aufgebauscht, gemobbt und geraubt, von den ersten Rufen, über die Karawanen, bis eben gerade jetzt wieder mit einem meiner Mails, das vielleicht irgendein fleissiger Angestellter eines US-amerikanischen Dienstes gerade liesst und überhaupt nicht versteht, trotz bester Übersetzungs-Software, weil ... keine Ahnung?
Und?

Und derweil - fast unbeachtet - geschieht in den Labors weltweit eine wirkliche und ebenso bedeutende Weiter-Entwicklung unserer Techniken, aber k[aum]ein-Es redet davon, kaum ein-Es merkt etwas davon, bis auf Selbst-verständlich die jeweils Beteilligten und deren Angehörige und Freunde, aber das sind so wenige, dass die Masse davon keine Notiz nimmt. Und die MassenMedien so berichten, wie sie von einem Bratwurst-Fress-Rekord in Alabama berichten: winzig oder als belächelte Seltsamkeit.

Aber manchmal auch richtig vierspaltig und gross, wie der unten eingestellte Artikel, aus allerdings keinem echten MassenBlatt, schon irgendwie ein MassenBlatt, aber eben nur für eine ziemlich geringe Masse, aber das mögen sie Selbst beurteilen.

Es beschreibt wieder eine Tendenz, die *ich hier ja schon des öfteren aufgegriffen und auch beschrieben habe, die Entwicklung zur AllWissenheit. Die Leses kennen bestimmt meine einschlägigen Beiträge. Dabei ist die AllWissenheit noch sehr sehr sehr sehr, ich kann fast kaum genug "sehr" hier hineinschreiben, um zu betonen, wie weit wir Menschen davon noch entfernt sind, also bitte keine Furcht, aber die Tendenz ist für *mich hier klar erkennbar.

Wir forschen inzwischen in fast alle Richtungen und Wir kommen dabei gut voran, es purzeln die Erkenntnisse und auch die entsprechenden Techniken, immer schneller von dem Baum, den das JudenChristenMuslimGott uns Menschen vorenthalten wollte.
Die Substanz der Materie ist genauso wenig mehr vor Unseren "Manipulationen" sicher, wie es die Sterne und dann auch die Galaxien bald sein werden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass, wenn Wir das Kleinste und das Grösste in die von uns Selbst gewünschte planvolle Veränderung miteinbeziehen, dann sicherlich nicht mehr als das Mensch, dem Oliver-August Lützenich noch täglich im Spiegel und auch daneben begegne.

Wenn ich das vor Bekannten und Freunden so formuliere, bemerke *ich entweder einen leichten Grusel, oder auch teils tiefe Ablehnung oder ein Hahaha, aber das läuft meist bald aus, wenn ich darauf ein paar Beispiele aus den Labors einführe. Auch das unten eingestellte, das *ich so ähnlich schon vor ein paar Jahren in einem Beitrag erschrieben habe, als *ich davon las, dass in USA und Japan Nanopartikel/Atomverbindungen entwickelt werden oder wurden, mit denen schon sehr viele Atome/Elemente und auch Gross-Moleküle (Enzyme, Proteine und Verbindungen) aus und in der direkten Umgebung nachgewiesen werden können. Mit diesen Detektoren könnte Mensch - wenn sie fein und umfassend genug angelegt sind - die Zusammensetzung einer/der gesamten Umgebung bis in mehrere Meter oder sogar weitere Entfernungen, genau analysieren und benennen. 
Wahrscheinlich beruht die Technik, die der eingestellte Artikel beschreibt, auch auf diesen Forschungs-Ergebnissen?

Meine Frage lautet: Was bedeutet das für uns irdische ErLebewesen?

Bald ist es soweit, das ein Jed-Es mit einem Gerät aufwächst, welches Alles in ein-Es hinein herausforscht und Alles um ein-Es herum hereinforscht. Alles, und *ich hier meine wirklich jede Kleinigkeit, auch Grossigkeit, egal, ob Wir davon inzwischen wissen oder noch etwas NachHilfe brauchen. Und ebenso bald werden unsere NachfolgeWesen auch Alles wissen von dieser Heimat-Galaxie und werden mit diesem Wissen arbeiten, denn das damit arbeiten ist eine unmittelbare Folge von Wissen.
Und Oliver-August Lützenich betone gerne noch einmal, was *ich hier einschreibe ist keine ZukunftsGeschichte, zumindest keine ferne Zukunft, denn von der kann *ich hier noch nichts wissen, wie auch? Was *ich weiss ist die Aktualität und bestenfalls eine leichte Spiegelung in ein Morgen hinein. Mehr nicht.
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Pilz mit Kippe.
In Berlin-Schöneberg
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Neben all der Aufregung um DaZwischen-Netz und "abhören" und Speicher-Riesen kommt dieses Wissen und diese Entwicklung zu kurz. Genauso, wie die Armut, der Terror und die Frechheit der Potentaten und Konzerne weltweit hier in EU dabei fast völlig untergeht.
Das Mensch braucht Ablenkung.

Nur wovon und warum braucht das Mensch stetig Ablenkung? Verzeihen Sie, aber *mir hier kommt es so vor, als würden stets die wirklich wichtigen Erkenntnisse und Signale von der Masse Mensch abgelenkt, wegggelenkt, weit wegg entsorgt; was weiss ich schon warum und wohin? Vielleicht, weil wir Menschen all die Wirklichkeiten (Plural!) im DaSein noch nicht ertragen können, so wie Wir jetzt noch aufgebaut sind, so wie Wir einander jetzt noch benehmen, im mitEinander. Aber vielleicht kommt *mir das auch nur so vor, weil *ich zu ungeduldig oder gar zu vorschnell bin. Ja, gewiss, weil, woher kommen wir irdmondlichen ErLebewesen denn?

Aus der völligen UnBewusst-heit.
Aufgebaut aus fast noch unbekannten Substanzen, hineingezeugt in diese Überwältigung aus Billionen mal Billionen mal Billionen, ganz unfassbar VIEL und WEIT! Wahnsinn! Und ausgestattet mit dem Drang zu Wissen, weil wir sonst vor lauter Angst gleich wieder vergehen würden und mit einem reichlich sicheren Plätzchen irgendwo im Universum mit einem grossen "Fresspaket", von uns Menschen Erde-Mond benannt, auch wenn das jetzt etwas despektierlich klingt, aber Wir hier haben Einander doch zum Fressen gern, oder etwa nicht. FressWesen. FrageWesen. Und da sonst Langeweile aufkommen würde und auch nichts richtig voran gehen würde, ist das ganze DaSein in kleinst-Pakete aufgeteilt, deren Erfolg auch daran bemessen wird (Die Frage darauf lautet natürlich: Von Was?), wie häufig und wie lange Es, das jeweilige kleinst-Paket, die Fort-Entwicklung schafft, in einem Medium (DaSein) welches ebenfalls in steter Veränderung begriffen ist.
Kann *ich das so formulieren?

Aber ich will hier jetzt nicht zuviel hineinschreiben, deshalb nun der SZ-Artikel. Ein weiterer Kristallisationskeim für ein paar Gedanken in *mir.

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 24. Oktober 2013, von Claudia Füssler
Titel: Schnüffel-Diagnose
Untertitel: Aceton-Geruch deutet auf Diabetes, Ammoniak auf Nierenprobleme: Viele Leiden hinterlassen Spuren in der Luft, die ein Mensch ausatmet. Diese wollen Mediziner jetzt messen, um damit Krankheiten schneller aufzuspüren.

Krankheit kann man riechen. Das wusste schon der griechische Arzt Hippokrates von Kos, der seine Patienten vor gut 2500 Jahren darum bat, ihn einmal kräftig anzuhauchen und dann seine Schlüsse zog. Heilpraktiker, die nach der Traditionellen Chinesischen Medizin arbeiten, schliessen unter anderem aus dem Geruch des Atems auf mögliche Beschwerden des Kranken. Und auch in der westlichen Medizin weiss man längst, dass Krankheiten ihre olfaktorischen Spuren hinterlassen.
Diabetiker verströmen oft einen leichten Geruch nach Nagellackentferner, genauer: nach dessen Inhaltsstoff Aceton, der sich bildet, wenn eine Unterversorgung mit Zucker vorliegt. Eine kranke Leber, die gewisse Stoffwechselprodukte nicht mehr abbaut, lässt den Patienten nach tierischer Leber und Erde riechen, Nierenkranke sind an einem Hauch von Ammoniak erkennbar. Und wenn ein Mensch verlockend nach frischem Brot duftet, kann das auf Typhus hindeuten.

Moderne Messgeräte sind sogar empfindlicher als eine Hundenase

Schon vor Jahren haben amerikanische Forscher von der Pine-Street-Stiftung im kalifornischen San Anselmo gezeigt, dass trainierte Hunde an menschlichen Alemproben erschnüffeln konnten, ob der Probengeber an Brust- oder Lungenkrebs erkrankt war oder nicht. Das alles zeigt: Die medizinische Atemanalyse hat durchaus das Potenzial, in das diagnostische Arsenal der Schulmedizin aufgenommen zu werden. Dann, wenn elektronische Nasen die fehleranfälligen Riechorgane von Mensch und Hund ersetzen und eine breite Datenbasis es erlaubt, die gewonnenen Ergebnisse richtig zu deuten. Hier steht die Wissenschaft allerdings noch am Anfang. 

Das, was in der Atemluft gemessen wird und Medizinern und Wissenschaftlern Hinweise geben soll auf vorhandene Erkrankungen, sind Sogenannte Metabolite. Diese Moleküle sind Zwischenprodukte, die bei biochemischen Stoffwechselvorgängen entstehen. Manche Metabolite deuten auf spezifische Vorgänge hin, die wiederum typisch für einzelne Krankheiten sein können. „Wichtig ist es herauszufinden, welche Kombinationen von Metaboliten Rückschlüsse auf welche Krankheiten erlauben, da ist die Datenlage einfach noch viel zu dünn“, sagt Jan Baumbach. Der Bioinformatiker forscht an der Universität Süddänemark im dänischen Odense an neuen Methoden zur entsprechenden Datenauswertung. Technisch, sagt Baumbach‚ gehe inzwischen viel. Derzeit gibt es drei unterschiedliche Methoden, um den Atem von Patienten zu analysieren: Sensortechniken, die Ionenbeweglichkeitsspektrometrie und die Massenspektromie. 

„Die preisgünstigsten Geräte kosten weniger als 10 000 Euro und arbeiten mit der Sensortechnik, sie eignen sich allerdings nur dann, wenn man genau weiß, wonach man sucht und möglichst nichts oder nur wenig anderes da ist, was ja bei Atemluft in sich schwierig ist“, sagt Jörg Baumbach, der lange am ISAS, dem Leibniz-Institut für analytische Wissenschaften an der technischen Universität Dortmund, an Hardware zur Atemanalyse forschte und vor vier Jahren mit den Ergebnissen das Unternehmen B&S Analytik gründete. Im Sonderforschungsbereich 876 der Deutschen Forschungsgemeinschaft beschäftigt er sich mit der Frage, wie Spektrometer beschaffen sein müssen, um eine optimale Atemprobe vom Patienten zu nehmen und diese exakt und ohne verfälschende Einflüsse zu deuten. 

„Für komplexe Gemische eignet sich die Ionen-Mobilitäts-Spektrometrie besonders gut, damit sind derzeit mehr als 600 Metabolite messbar und die Gerät sind so beweglich, dass sie auch am Patientenbett einsetzbar sind“, sagt Baumbach. Diese Geräte kosten von 50.000 Euro an aufwärts. Am weitaus besten lassen sich die im Atem enthaltenen Stoffe mit den Massenspektrometer quantifizieren und identifizieren. Der Nachteil: Die Gerät sind mit mehr als 120.000 Euro extrem teuer und sehr immobil. Damit sind sie hervorragend geeignet für Analysen im Labor aber kaum direkt am Patienten einsetzbar.

Die Herausforderung der Atemanalyse ist es, eine Art Fingerabdruck des Atems zu erstellen und herauszufiltern‚ welche Bestandteile in der Ausatemluft normal oder ungefährlich sind und welche auf eine therapiebedürftige Erkrankung hindeuten. Medikamente zum Beispiel, die ein Mensch nehmen muss, werden abgebaut und hinterlassen genauso ihre Spuren wie eine harmlose Infektion oder Erkältung. Hinzu kommt, dass sich der Atem eines jeden Menschen im Tagesverlauf immer wieder unterschiedlich zusammensetzt. 

„Sie müssen sich vorstellen, dass wir beim Atmen wirklich alles aufnehmen und dann entsprechend auch messen — vom Parfum der Krankenschwester, die die Untersuchung durchführt, über das, was der Patient zu Mittag gegessen hat, bis zu den Abbauprodukten des frisch gemähten Rasens, über den er kurz vor der Untersuchung gelaufen ist“, erklärt Jan Baumbach, der mit seinen Kollegen die Daten mittels einer Ionenbeweglichkeits-Spektromie gewinnt. „Unsere Nachweisgrenze ist deutlich höher als die einer Hundenase.“ 

Aus so vielen individuellen Merkmalen muss jetzt eine Basis geschaffen werden, aus der allgemeingültige Kriterien für die Diagnose von Krankheiten gewonnen werden können. Um eine weltweit verfügbare Datenbank speisen zu können, braucht es so viele Atemproben wie möglich — von Gesunden und Kranken, Alten und Jungen, Männern und Frauen, morgens, mittags, abends und nachts genommen. „Leider stehen wir da immer noch vor einer Anwendungsbarriere. Viele Mediziner lassen sich ungern von einer Maschine erzählen, was ihre Patienten haben könnten“, sagt Jan Baumbach. Immerhin: Je mehr Erfolge mit der Atemanalyse publiziert werden, umso mehr schmelze auch der Widerstand. Denn ganz abgesehen von den erzielbaren Resultaten, punktet die Diagnose durch Duftmoleküle auch durch ihre pragmatische Seite: Sie ist schnell, billig und nicht invasiv. Gewebeproben, Röntgen, ja selbst das Blutabnehmen bergen für den Patienten mehr Risiken und sind mit mehr Aufwand verbunden als das Ausatmen. Selbst bei Bewusstlosen kann der Atem überprüft werden. Kurzum: Die medizinische Atemanalyse hat durchaus das Zeug dazu, ins diagnostische Arsenal der Schulmedizin aufgenommen zu werden. 

Das Ziel einer objektiven Atemanalyse verfolgen auch Forscher an der ETH Zürich und dem Universitätsspital Zürich. Renato Zenobi‚ Professor am Laboratorium für Organische Chemie, und seine Kollegen nutzen ein Massenspektrometer, mit dem das Molekulargewicht von Substanzen gemessen werden kann. In einer Studie, die im April im Fachmagazin Plos One erschienen ist, haben die Schweizer den Atem von elf Versuchspersonen über elf Tage lang gemessen. Dabei konnten sie zeigen, dass das individuelle Atemmuster gleich bleibt. 

Innerhalb von ein, zwei Stunden könnten die Arzte erkennen, ob ein Antibiotikum wirkt

„Wir sprechen da von einer sogenannten Kernsignatur, die trotz geringer tageszeitlicher Schwankungen konstant genug ist, dass sie für die medizinische Anwendung brauchbar ist“, sagt Zenobi. Massentauglich sei die Technik aber bei Weitem noch nicht. Jetzt, wo man wisse, dass wohl jeder Mensch einen individuellen Atemabdruck habe, gehe es darum, diesen über einen längeren Zeitraum zu verfolgen und zudem die entsprechende Signatur von Krankheiten zu entschlüsseln, den sogenannten Breathprint. Dafür wird der Atem von Patienten verglichen, die alle die gleiche Lungenkrankheit haben. Die Forscher hoffen, dann ein Muster zu entdecken, das sich bei allen Kranken findet, um so eine Diagnosemöglichkeit entwickeln zu können. Dass sie ausgerechnet mit Atemkrankheiten experimentieren, ist naheliegend, sie rechnen sich die höchsten Chancen auf einen raschen Fund bestimmter Biomarker aus. Langfristig jedoch hoffen die Atemforscher, auch die Signaturen anderer Krankheiten identifizieren zu können. Das Nonplusultra aber, sagt Renato Zenobi, sei die Atemanalyse nicht. „Ich bin mir sicher, dass wir nicht all das, was wir über Blut und Urin analysieren können, im Atem besser repräsentiert haben“, sagt der Schweizer Forscher. „Aber die Atemanalyse hat den entscheidenden Vorteil, dass sie un-heimlich schnell ist.“

Dank dieser Unmittelbarkeit eröffnet die Atemanalyse vielleicht sogar neue Möglichkeiten, die Therapien von Schwerkranken zu verbessern. Im Falle einer Sepsis zum Beispiel, in der Ärzte gegen die Zeit kämpfen, könnte innerhalb von ein, zwei Stunden getestet werden, ob das eingesetzte Antibiotikum wirkt oder auf ein anderes Mittel ausgewichen werden muss. Ähnlich könnte die Atemanalyse während einer Chemotherapie eingesetzt werden — kommen die ausgewählten Medikamente auch wirklich ihrer zugedachten Aufgabe nach oder muss vielleicht die Dosierung verändert werden? 

„Das wird sicher noch eine Weile dauern‚ bis das in der alltäglichen Praxis so umsetzbar ist, aber wir sind da dran“, sagt Jan Baumbach, der in der Früherkennung von Krankheiten ein weiteres großes Potenzial der Atemanalyse sieht. Beim Hausarzt könnte dann zum routinemäßigen Blutdruckmessen auch die routinemäßige Atemanalyse kommen. Binnen kürzester Zeit wüsste der Mediziner, ob sein Patient Hinweise auf eine Krankheit in sich trägt, die behandelt werden muss - das therapeutische Fenster könnte sich dadurch deutlich nach vorne schieben lassen.
Ende SZ-Artikel


Es bleibt die Frage: Was fangen wir Menschen mit dem Vertrauen an, das Wir mit all dem Wissen in und um Uns herum erarbeiten und auch in Uns einbauen?
Je mehr Wir Wissen, in und von Uns und um Uns herum, umso mehr schwindet die Angst, je weiter wird unsere Freiheit, umso stabiler werden Wir und umso friedlicher und vielfältiger können Wir im mitEinander umgehen.
Was Heute nur eine leichte Ahnung mit und zwischen wenigen Menschen ist, werden Wir in ein paar RaumZeit-Phasen - ÜberüberüberMorgen - im ganzen PlanetenSystem aus- und verbreitet haben. Oder etwa schneller?
Aber das ist ja kein Punkt zum Ausruhen oder Nachlassen, oder?

Schönen Tag oder auch gute Nacht.
Bitte. Und Ihnen ein schönes WoEn.

Sonntag, 18. August 2013

Maetrix IV und der fehlende Mangel

Tagebucheintrag, vom 18.08.2013.

Ein wenig Esoterik schwante mir Heute, denn ...


... manchmal da lese ich Sätze, von *mir und auch viel von anderen Menschen, und weiss sofort, da steckt mehr als das bloss geschriebene drinn, da ist zum Beispiel eine Ahnung drinn, eine Ahnung von den uner- / -bekannten Hintergründen eines aktuellen Geschehens oder sogar ein erstes Anzeichen für eine Entwicklung ins noch Unbekannte.


Genau so eine Satz, genauer: mehrere Sätze, las *ich vergangene Woche in der F.A.Z. Die Sätze, die in *mir diese spontane Erkenntnis erweckt haben, werde *ich unten wiederholen.
.
Was tut ein Reiher in Berlin-Mitte?
Gegenüber vom Aussenamt.
An der Friedrichsgracht
.
Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 02.08.2013, von Marcus Jauer.
Titel: Berliner Startup-Szene Das nächste große Ding

Untertitel: Die Hauptstadt träumt davon, das nächste Silicon Valley zu werden. Doch zunächst einmal lassen hier alte Konzerne außerhalb ihrer Strukturen neue Ideen ausbrüten. Kann das Neue nicht im Alten entstehen?

Hier der Link zum Original, zum vollständigen Artikel, mit den Kommentaren:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/berliner-startup-szene-das-naechste-grosse-ding-12316015.html

[...]

Die Zeitung der Zukunft?

Sie riefen einen Wettbewerb um die besten Fotos auf der Plattform aus, damit gewannen sie die ersten fünftausend Nutzer. Sie lernten ihre Idee in Pitchings vorzustellen und fanden einen Business-Angel, der ihnen Startkapital gab und half, ihre Idee weiter zu durchdenken. Sie stellten einen Programmierer ein, der ihnen eine App für das iPhone baute. Sie arbeiteten alle auf den Tag hin, an dem sie damit herauskommen würden, aber als er dann da war, luden gerade einmal zweitausenddreihundert Leute das Programm herunter. Heute sind es zweihundertachtzigtausend täglich.
Natürlich gibt es bekanntere Fotoplattformen als Eye-Em, Instagram zum Beispiel, das im vorigen Jahr für eine Milliarde Dollar von Facebook gekauft wurde, aber das funktioniert wie ein soziales Netzwerk. Es geht zuerst darum, neue Leute zu finden. Eye-Em dagegen will Fotos präsentieren, um sie zu verkaufen und

Ein Auszug der mich erregenden Sätze: "... Fotos von den Demonstrationen zu schicken und daraus ein Bilderfluss entstand, der die Ereignisse in Echtzeit abbildete. Auf einmal denkt man, wenn es jetzt noch möglich wäre, alle Texte, die damals über den Kurznachrichtendienst Twitter liefen, automatisch zu übersetzen und einzubinden, ..."

Erstaunlich, oder? 


Haben Sie die Film-Trilogie Matrix gesehen?
Genau umgekehrt. In dem Film sind die Menschen Energie-Lieferant der Maschine und werden von der Maschine mit einer Phantasie-Realität "entlohnt" oder auch gefüttert. Ich habe schon damals empfunden, dass diese Vorstellung oder auch Angst-Metapher Unsinn ist. Aber jetzt stellt-s ich heraus, dass diese Vorstellung fast so etwas wie ein Vexier-Bild der Wirklichkeit ist, eine vielleicht durch einen schmutzigen, gefärbten und unsauber verarbeiteten Spiegel hinwegg gespürte Wirklichkeit.

Wir Menschen füttern die Maschine mehr und mehr mit Informationen von unserer Umgebung, und damit auch der der Maschine, und ebenso und stets wachsend, mit Nachrichten aus Uns. Wir sind dabei sehr besorgt um das Wachstum der Maschine und vor allem auch, um deren Grund- und HauptVersorgung!

Die GrundVersorgung ist selbst-verständlich die Energie, in Form von wandernden Elektronen, dazu noch die Kühlung und die Wartung und Erneuerung. Die HauptVersorgung ist Selbst-verständlich DAS, was damit, mit der Energie, bewegt werden soll.
Und das sind Wir und ALLES drummherum.

Das Maschine braucht Informationen. Das ist jeder RechenMaschine das HauptMaterial. Sonst kann die RechenMaschine ja kaum etwas bewegen, als Elektronen / Muster und das sind ja wohl auch ALLES Informationen. Jedes Elektron ist eine Information und sendet diese auch - bei jedem "Platzwechsel" - in Form von Licht aus, damit, neben Ander-Es, wir Menschen 'was sehen können.


Das Maschine[n] braucht Bewegung, sonst ist Es doch für Nichts gut, und sie wissen doch, wie wenig Nichts meistens ist. Also, wozu bauen Wir so eine Maschine[n]? Dass Es in Bewegung ist. Dass Es was tut, für das Geld, was Es schliesslich gekostet hat. Es zu entwickeln, zu bauen und jetzt auch noch zu versorgen.


Das Maschine braucht Inhalt. Und zwar jede Menge.

Und das ist Alles, was Wir "kriegen" können, oder, wie ich friedlicher Mensch lieber formuliere: das ist Alles, was wir Menschen so in die Finger bekommen, was Wir hören, sehen, also wirklich Alles, was Wir so erspüren in den Weiten der RaumZeit und was Wir erfühlen, teils ganz Gross, aber noch öfter ziemlich mickrig, in Uns drinnen ist, sind Informationen.
ALLES DaSein ist, nein, sind Informationen.

Damit "arbeiten" wir irdischen LebeWesen und damit arbeitet das Maschine.

Aber Halt, ich bin mal wieder vom Kurs abgekommen ...

Zurück zu dem BilderFluss und dem TextStrom, oder besser Umgekehrt, BilderStrom und ...,

Kameras, fest und bewegt, massenhaft Texte und Formeln und Unfälle und Grossartig-keiten und Spiele und Gesuche und MassenWare und Originelles, es gibt inzwischen k[aum]einen weissen Flecken mehr, von dem: Was ist?, was nicht in das Maschine ist. Was nicht schon als Ahnung in Uns und das Maschine ist.


Und die obigen Zeitungszeilen zeigen, dass davon schon eine Menge Ahnung da ist, davon, was Wir tun.

Was Wir da in Massen tun, Wir füttern das Maschine[n], und Wir haben 'was davon.

Was?

Bei der Antwort müssten Sie mir jetzt aber helfen.
Da weiss ich zuwenig davon.

Aber irgendwas haben Wir von das Maschine, neben anderem auch die weltweiten Verbindungen, die immer grösseren Gruppen, den stetig wachsenden Einfluss von Jed-Es auf All-Es, also der zunehmenden Individualisierung des Menschen, die, meiner Ansicht nach, auch von das Maschine gefordert aber auch gefördert wird.

Ich denke dabei an Newtons 3. Gesetz, also an die RückKopplung aller Kräfte im DaSein: jede Kraft bewirkt eine Gegen-Kraft.

Je mehr Wir sind, umso höher ist der Bedarf zur wechselseitigen Verbindung, Wir brauchen das, das wird von Unserem Miss-Trauen gefordert. Je mehr Wir sind (und das beinhaltet sowohl Unsere Anzahl, als auch die Weite Unserer Gefühle, Wahrnehmung und passender Bewertung, dessen: Was ist?), umso mehr Informationen brauchen Wir vonEinander und ebenso mehr Informationen aus dem UmFeld und der UmWelt in der Wir erLeben und sterben.

Die ständige Verfügbarkeit dessen, stellt das Maschine sicher, oder ist DIE Maschine weiblich?

Das Maschine sorgt für die weltweite, ortsunabhängige und Energie(Geld)freie Versorgung. Der stetig wachsenden Massen, mit dem Material, das Wir brauchen um wechselseitiges Vertrauen aufzubauen.


Wie sollten Wir sonst friedlich mitEinander auskommen? Mit dem weiteren Miss-Trauen vielleicht?

Also, Vertrauen braucht Einfluss und der braucht Informationen. Wenn nur AllEs so einfach wär!? Und den Einfluss braucht Es sowohl nach Innen wie nach Aussen. Überall hin, halt.

Deswegen stärkt das mehr an DaSein auch das Innen wie auch das Aussen. So empfinde *ich das.
Vertrauen wirkt in beide Richtungen Beruhigend und Sichernd.

Und was braucht Vertrauen grundlegend, neben den Informationen, die ein-Es von teils weit her aus der RaumZeit erhält, teils bis fast an den Anfang von AllEs, ganz, fast ganz, bis an den Beginn des DaSein, Unseres DaSeins? Fast.


Vertrauen braucht AnNäherung, braucht Nähe, sonst verfliegt Es. Vertrauen brauch Nähe, also AnGleichung. Also, Was passiert mit Uns, seit Jahrtausenden. Wir kommen Einander im / mit mehr und mehr Selbst-Bewusst-Heit näher und weichen der bewusstlosen Selbst-Bestimmung (durch die Vergangenheit und die UmWelt) immer ferner aus.
Und zwar gelingt die Annäherung Uns inzwischen in fast allen Richtungen, nur in einer machen Wir seit Jahrtausenden kaum FortSchritte.

Und das ist ausgerechnet die FolgeRichtigkeit von Handlungen, passend zu bewerten. Es fehlt das Mensch die Logik des Handelns. Wir wissen nicht, was Wir tun.


Immer erst hinterher Wissen Wir Bescheid, was Wir getan haben, vorher gibts bestenfalls eine Ahnung, aber eher wenigen bekommt der Geschmack der Ahnungen, vielleicht, weil diese Ahnungen immer nur in einige wenige Richtungen reichen, und die enden seltsamerweise fast immer mit-LEID.

Da kann ein-Es kaum etwas daran machen, das Ende ist fast immer ein Schrecken, aber eigentlich Nie eine Offenbarung, obwohl sie fast Alle mit Apokalypsen spielen, ohne wirklich welche zu sein. Weil, eine wirkliche Offenbarung reicht nicht bloss mit dem LEID herum, die wendet sich auch der FREUDE zu, aber das wird von Uns noch nicht so geschätzt, jedoch das hat ja vielleicht damit zu tun, dass Wir eben in der Logik, oder der deutschen Folgerichtigkeit, fast immer seit Jahrtausenden festhängen?

Wir gehen nach. In diesem Punkt, in der RaumZeit.
Aber *ich wüsste jetzt auch nicht, woran Wir da noch festhängen, was Uns da noch fehlt?

Aber vielleicht hilft Uns ja schon die blosse Erkenntnis weiter. Wenn es eine stimmige ist?

Und als Nachblende, hätte *ich gerne noch eine Überschrift aus der heutigen F.A.S. eingeklickt, mit der ich wieder einmal in der An- oder EinSicht bestätigt hätte, dass es keinen Mangel gibt, wenigsten keinen Mangel in den Produkten und dem Luxus, den Wir All-Es verdient haben, während Wir hier in dieses DaSein gefickt wurden, oder auch sanft eingerührt, was weiss ich denn hier, wie Sie gezeugt wurden?, aber das Foto davon, ist *mir verloren gegangen. Sie könnten *mir also lediglich glauben, auch wenn das wenig Wissen ist und ziemlich viel von Ihrem Vertrauen aufbraucht.


Was wollte ich schreiben?
Ach ja, dass es keinen Mangel gibt, nicht an dem, was Wir dauernd brauchen, was Uns auch Spass macht und was jed-Es als Luxus anerkennt, als das, was Mensch haben könnte, aber nicht braucht und die paar wenig-Es, die es doch haben wollen, sollen-s ich dafür halt raufen, oder?

So isses doch seit UrRaumZeiten, das brauchen Wir doch gar nicht zu ändern, oder?

Weil, eigentlich ist auch vom Luxus genug vorhanden, das läuft nur immer dort hin, wo schon etwas Davon vorhanden ist! Daran kann kein-Es das Luxus verhindern.
Es haben aber bisher auch nur wenige versucht, deshalb ist das auch bisher immer gescheitert, denn um diesen natürlichen Trieb zu behindern braucht es schon die Mehrheit. 
Wie bei so vielem!

Da ist einfach diese Trägheit.
Bloss die, diese Trägheit, ist noch viel sittsamer und also weniger beweglich in der Änderung des aktuellen Verhaltens, als es das Luxus ist. Das meint, eine Veränderung des Verhaltens braucht eine noch viel grössere Zustimmung, also eine viel stärkere Mehrheit.

Ist also klar, dass Wir das kaum schaffen werden, oder?
Jedoch gerade darin beherrscht der vielleicht einzige Mangel, ein Mangel an Selbst-bewussten / -entschiedenen Veränderungen.

Aber vergessen Sie bitte nicht zu zweifeln. Ist doch wichtig, oder?

Montag, 29. Juli 2013

Vom [Alp]Traum der Allwissenheit?

Sie wissen vielleicht, eine Frage, die ich bei all der aktuellen Aufregung über die Tatsache der wechsel-seitigen "Überwachung", "Ausspionierung", Speicherung und Auswertung stelle, ist die: Was nützt das spähen Uns und auch dem Einzeln-Es?

Einschub vom 01.08.2013. Mir geht es mit der Grundierung unseres Verhaltens nicht um die Rechtfertigung von Kontroll- und Zwangspraktiken in diktatorischen Systemen und den Heimlichtuereien von Firmen und Behörden in Demokratien. Mir geht es darum zu ergründen, woher und warum menschliches [Fehl?]Verhalten kommt und so ist, wie es ist.

Die längeren Leses dieser Blogs wissen, wie sehr *ich an einer Erweiterung der Selbst-Entscheidung (sFähigkeit) arbeite, um die Selbst-Bestimmung durch das DaSein und darin auch durch die Gemeinschaft, in die jedes Selbst eingebunden ist, zu verringern. Von der Selbst-Bestimmung zur Selbst-Entscheidung, das ist meine Vorstellung von einem mehr an Frei-RaumZeit für jedes Mensch.

Bisher werden Wir - je nach GesellschaftsForm -, mehr oder weniger bestimmt, können also mal mehr, mal weniger Mit- und Selbst entscheiden. Hier in Europa wird das Mass der Selbst-Entscheidung vom äussersten Westen, also Island und GB, Schweiz, nach Osten hin, immer geringer. Wenn *ich also den Grund der gegenseitigen und der wechselseitigen Aufmerksamkeit und BeMerkung (ab welchem Mass fängt die Selbst-Kontrolle an?), in unsere (menschliche / tierische) grundlegende Verunsicherung und Orientierungs-losigkeit und damit in ein alle LebeWesen grundierendes MissTrauen einbette, bedeutet das nicht, dass ich die freiheitberaubenden und fast neurotischen Praktiken von Regierungen und Firmen in irgendeiner Form gutheisse.

Sondern, dass *ich versuche zu ergründen, weshalb und warum Wir auf diese oder jene Art miteinander umgehen, und auch, warum Wir es dort tun, wo Wir es tun. Also zum Beispiel, warum die Frei-RaumZeit im Westen des HalbKontinents Europa weiter ist, als im Osten. Aber "bespitzeln" tun Wir einander Alle, mal mehr (bewusst) mal weniger (technisch).

Und Wir tun das ja, sowohl auf der Ebene jedes einzeln-Es, wie auch auf den Ebenen der Familie, der Gemeinde, der Region, des Landes, bis hin zur WeltGemeinschaft. Jed-Es "späht" jedes ander-Es aus, ob dessen bewusst, wie *ich, oder eben unbewusst, dass -Es das tut, aber es dabei sehr wohl halbwegs bewusst tuend und dabei fast All-Es währenddessen spürbare auch abspeichernd. 


Mensch sagt ja gerne: Ein Elefant vergisst nie! Ein Mensch, denke ich, vergisst auch nie oder zumindest wenig: manche Tat eines Ander-Es wird nie vergessen und nie verziehen, da mag das ander-Es noch so sehr um Verzeihung oder gar Vergessen bitten.

Die innere und die äussere Sicherheit verlangen dieses Tun. Wenn in *mir ein Ziehen oder ein Schmerz aufkommt, möchte ich sofort wissen warum, und wie ich diese Kränkung wieder beheben kann. Wenn *ich mit Freunden bin, "spähe" ich diese vielleicht mit weniger Aufmerksamkeit und Aufwand aus wie Fremde, weil ich Sie eben schon etwas kenne und dadurch etwas Vertrauen aufgebaut habe, aber ich spähe (spüre bewusst hin). Weil ich spüren möchte, wie sind Sie gelaunt, was haben Sie so drauf, wie stehen Sie zu mir, was halten Sie von mir, was halten Sie von ander-Es - von den Quarks bis zum gesamten Universum -, was kann ich vielleicht tun, damit es Ihnen gut oder sogar noch besser geht - mit dem schlechter gehen, also mit dem Mies machen, habe ich nichts mehr zu tun, das geht aus meinen Erfahrungen hervor -.

Meine Sinne arbeiten beständig und forschen die Umgebung aus, sowohl nach Gefahren, als auch nach einem mehr an Wohlbefinden oder einer Befriedigung der gerade wachen Gelüste - von besserer Luft, über eine andere Temperatur (kühler oder wärmer), den Durst, den Hunger, bis zu Zärtlichkeiten und dem Akt der Wollust - also dem BeiSpiel der FortSexung - -.

Dabei nutze ich Selbst-verständlich all die gemachten Erfahrungen und deren aktuelle Schlussfolgerungen zu einer Einschätzung der persönlichen Lage, als auch die der Umgebung und der darin enthaltenen Lebewesen und sonstigen MaterieFormen. Das bedeutet, *ich nehme sowohl die persönlichen, wie auch die Erfahrungen und Schlüsse der Spezies, die ich bin - also des Menschen -, soweit ich von ihnen weiss oder sie greifen kann.

Ich kann also schreiben: ich bin, also spüre ich hinein und hinaus, ordne das Gespürte in wachsende Kategorien ein -
die einfachsten Kategorien sind dabei sicherlich: Innen und Aussen -. Wobei ich noch nicht sicher bin, was zwar von Innen kommt, aber von Aussen verursacht ist?

Nur als Beispiel eine Darmverstimmung: ist die Darmverstimmung eine Folge verdorbenen Essens, oder ist die Darmverstimmung die Folge einer vielleicht falschen Sitz- oder LiegeHaltung?
Nur als unvollkommenes Beispiel. Sie wissen ja auch, dass manche MissStimmung, die in ein-Es entsteht, davon kommt, dass ein-Es ein ander-Es nicht beachtet hat, oder nicht so aufmerksam beachtet hat, wie ein-Es es braucht, das Partn-Es zum Beispiel, oder das Chef, oder ... Sie wissen, was ich meine. Und schon ist ein-Es verstimmt. Von Aussen.

Und dann werden die Kategorien immer verzweigter und feiner und bald kann ein-Es schon mal beim Analysieren und Schlussfolgern und Einschätzen den Ein- und ÜberBlick verlieren.

Und dann kommt es ganz häufig zu falschen Entscheidungen. Und davon handelt der nun unter dem Such-Bild folgende
F.A.Z.-Artikel.
.
Hier beginnt die Suche nach einer orangenen Blüte.
.
Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 26.07.2013, von George Dyson.

Titel: Datensammlung und Spionage
Das Entscheidungsproblem
Untertitel: Die NSA und die IT-Industrie haben es weit gebracht: Durch Datensammlung können sie rekonstruieren, was ein Mensch denkt. Damit verwirklichen sie das, wovon die Vordenker der Spionage immer träumten. Nur eines wissen sie tragischerweise nicht - was menschliche Intuition ist.

Hier der Original-Link mit den Kommentaren der
F.A.Z.-Leses:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ueberwachung/datensammlung-und-spionage-das-entscheidungsproblem-12305406.html

Am 19. August 1960 fiel über dem nördlichen Pazifik, unweit von Hawaii, kurz nach 12 Uhr Ortszeit eine spülbeckengrosse Metallkapsel vom Himmel und schwebte an einem Fallschirm zur Erde. Sie wurde von einem C-119-Transportflugzeug, einem „fliegenden Güterwagen“, in der Luft aufgefangen und umgehend zur Moffett Field Naval Air Station in Mountain View, Kalifornien, gebracht, wo heute die Privatjets von Google stehen. In der Kapsel befanden sich tausend Meter belichteter 70-mm-Film mit Aufnahmen von mehr als 4,2 Millionen Quadratkilometern Sowjetunion, deren Luftraum seinerzeit nicht überflogen werden durfte. Diesem spektakulären Spionagecoup waren dreizehn misslungene Versuche vorausgegangen. Bei Geheimprogrammen werden natürlich auch Geldverschwendung und Misserfolge verheimlicht, doch in diesem Fall führte die Geheimhaltung zum Erfolg. Jeder vernünftige Politiker hätte das Corona-Ausspähprogramm nach dem elften oder zwölften Versuch abgebrochen.
Corona, ein Unternehmen von CIA, NSA und Verteidigungsministerium, wurde von der Advanced Research Projects Agency (Arpa) koordiniert und unter strengster Geheimhaltung noch zwölf Jahre und für weitere 126 Missionen fortgeführt. Es war die ertragreichste Spionageoperation des Kalten Kriegs. „Es war, als wäre in einer dunklen Lagerhalle ein gleißendes Flutlicht eingeschaltet worden“, erklärte der ehemalige CIA-Programmdirektor Albert D. Wheelon, nachdem die Dokumente 1995 von Präsident Clinton freigegeben worden waren. „Die von Corona beschafften Daten spielten bald eine ebenso entscheidende Rolle wie die entschlüsselten Enigma-Funksprüche im Zweiten Weltkrieg.“

{„Es war, als wäre in einer dunklen Lagerhalle ein gleißendes Flutlicht eingeschaltet worden“ Wenn *ich bedenke, wie mir die Welt erscheint, wie mir die meisten Fremden vorkommen. Ja, aussen herum und darauf fällt, wenigstens tagsüber und bei künstlichem Licht, ziemlich viel Schein. Auf die Hülle. Auf die Haut. An-scheinend. Aber Wir Wissen ja, wie das mit dem DaHinter oft ist. Das sieht ein-Es meist nicht, spürt ein-Es vielleicht wage, aber wissen tut ein-Es davon meist nichts.

Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen, aber für mich ist "Nichts" jeweils Etwas. Das Nichts ist NIEMALS ganz und gar leer. Für mich gibt das DaSein keinerlei Absolutheit her, auch nicht in der Leere, da ist immer Etwas drinn, auch wenn Es nicht zu spüren ist. Damit ein-Es das spürt, was im Nicht[s] enthalten ist, braucht ein-Es aber einigEs an Informationen und die sammeln Wir ja nun auch eiffrig, womit ich wieder beim Thema bin. 
Denn, nicht(!) gerade wenige Mit-Menschen, achten die anderen Mit-Menschen für Nichts, für zumindest wenig wert, für übergehbar, ausbeutbar, folter- und tötbar, obwohl in Diesen genauso Viel drinn ist, wie in Jenen, die Diese für Nichts erachten. Und, was weiss ich schon, vielleicht sammeln die Geheimdienste, Behörden und anderen Daten-Sammelstellen die Informationen, um die vermeintliche Leere der anderen DaSein-Teilnehm-Es mit Inhalt zu füllen? Könnte ja sein, dass das die "heimliche" Absicht ist? Ohne dass *ich Diesen eine Bewusst-Heit dessen, was Sie tun, unterstellen möchte.

Die Sammel-Es tun einfach, und denken dabei vielleicht wenig, denken vielleicht, Sie täten es zur Gefahren-Abwehr. Aber Sie wissen ja auch, den meisten Menschen ist schon die blosse Anwesenheit von Ander-Es eine (potentielle) Gefahr. Kurz und gut, kennen Sie Alexis Tsipras? Dieser griechische Mensch und Politiker hat in einer Rede schwadroniert, die griechische Regierung hätte die griechische Fahne an den deutschen "Gauleiter" Herrn Schäuble verkauft (?) und noch so einigen weiteren Schwachsinn. Darauf hinterher angesprochen, fehlte Herrn Tsipras jegliche Erinnerung, er stritt es vehement ab und warf den Fragesteller Michael Martens, den Korrespondenten der F.A.Z. in Griechenland, hinaus. Mehrere Aufnahmen, u.a. des griechischen Fernsehens, bezeugen jedoch die von Ihm bestrittenen Aussagen.
Hier können Sie genaueres erlesen:
http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/interview-mit-alexis-tsipras-und-willst-du-nicht-mein-bruder-sein-12307999.html)

Da ist doch die Frage berechtigt: wie nützlich ist die Speicherung von wirklichen / tatsächlichen Geschehnissen für Uns? Wie auch Herr Tsipras beweist - mit mindestens einer Milliarde ähnlicher Fälle, in der gleichen RaumZeit -, sind Wir in Masse nun mal sehr sehr schnell "vergesslich" oder auch verdränglich, wenn es Uns passt, aber passt das auch dem in Uns wohnenden Miss-Trauen, unserer UnWissenheit und unserer Angst, dass Wir so schnell so viel vergessen (wollen / müssen)? Und seien Sie gewiss, *ich rede und schreibe auch viel Mist, den *ich später bereue und am liebsten wieder einfangen wollte, jedoch, *ich kann es nicht und will es auch gar nicht mehr. 
Oliver-August Lützenich bin doch um keinen Deut anders, als Herr Tsipras.

Jetzt kommt also diese neue Technik auf und hält ALLES fest, zeichnet ALLES auf, was ein-Es Aussen so tut und vielleicht bald auch das, was ein-Es Innen so tut, also was ein-Es fühlt und eben auch denkt. Ist das schlimm? Für Wen und warum?}

Die unbemerkte Überwachung

Die Mitarbeiter des Corona-Programms, die zur Tarnung als Angestellte verschiedener in Sunnyvale und Umgebung ansässiger Unternehmen und Institutionen auftraten (Fairchild, Lockheed, Stanford Industrial Park und andere), trugen maßgeblich zum heutigen Silicon Valley bei. Google Earth ist ein direkter Nachkomme von Corona. Die Tatsache, dass jedermann überall auf der Welt ungehinderten Zugang zu Satellitenbildern hat, deren Existenz noch vor einer Generation ein streng gehütetes Geheimnis war, ist so erstaunlich wie der Fall der Berliner Mauer.
„Prism“ operiert dagegen im Verborgenen. Unabhängig von der Frage, ob das pauschale, unspezifische Sammeln von Daten legal ist (was die Befürworter natürlich bejahen), wird das Programm damit begründet, dass Überwachung nur dann funktioniere, wenn die Schurken nicht wissen, dass sie überwacht werden. Die gefährlichsten Schurken sind aber dummerweise diejenigen, die schon ahnen, dass sie beobachtet werden.

{Wie lange ist die aktuelle Halbwert-RaumZeit von etwas "Verborgenem", wie es Prism für die Meisten, nicht für die vielen vielen MitArbeit-Es der vielen vielen Geheimdienste, mal war? Ein paar Tage, ein Monat, ein? Als würde nicht Jed-Es inzwischen wissen, dass ganz ganz langsam vielleicht, aber irgendwann doch, ALLES bekannt wird, "ans Tageslicht" kommt. Wollte das DaSein, dass Wir die Struktur von Es entdecken? Dass Wir die Kräfte von Es ermessen und inzwischen auch nutzen?

Möchte das DaSein, dass Wir Alles, was Es (DaSein9 ist und kann und war, und DaSein wird, erkennen? Dass Wir Alles, was Es vielleicht Selbst bis Heute weitgehend "verborgen" bleibt, was Es jedoch IST, aus dem Verborgenen vor das Licht der Vernunft stellen? So, wie auch die Überreste der urzeitlichen Wälder (ErdÖl / ErdGas), die "Ewigkeiten" lange verborgen waren, irgendwann ans Tageslicht kamen und Uns seit eineinhalb Jahrhunderten oder sogar schon etwas länger anheizen und antreiben und eincremen und verarzten und und und ...

Also mich überrascht kaum eine Heimlichkeit mehr, dazu habe *ich inzwischen schon zuviele erlitten und erlebt und somit fehlt mir auch die Aufregung, wenn ich davon erlese oder erhöre (erfahre? Ist dieses Verb noch RaumZeit-gemäss? Weil, ich Selbst fahre doch nirgendwo mehr hin, z.B. nach Utah, um die neueste Speicher-"Farm" der NSA in Augenschein zu nehmen, das erledigen inzwischen viele Ander-Es für mich und die AnderEn, die daran interessiert sind. Die erfahren oder erfliegen diese Informationen). Was würde mich noch glücklich oder schrecklich überraschen und aufregen?}

Wenn Verstand unbegrenzt verfügbar ist

Es ist eine uralte Geschichte. Mit der Privatheit der eigenen vier Wände kamen die Lauscher. Mit dem Briefverkehr kam das heimliche Öffnen der Briefe. Mit der Erfindung des Telegraphen kam das Anzapfen von Leitungen. Mit der Erfindung der Fotografie kamen Geheimkameras. Mit den Weltraumraketen kamen Spionagesatelliten. Um das gesamte Internet auszuspionieren, braucht man ein eigenes Geheiminternet, und dank Edward Snowden wissen wir nun, wie es geht. Ultimatives Ziel von Überwachung und Analyse ist es, nicht nur herauszufinden, was gesagt und getan, sondern auch, was gedacht wird. Angesichts der Suchmaschinen, die den Einzelnen mit all den Wörtern, Bildern und Ideen verknüpfen, die sein Denken konstituieren, scheint dieses Ziel nunmehr in Reichweite zu sein. „Aber kann die Maschine wissen, was ich denke?“, fragen Sie. Die Maschine muss nicht wissen, was Sie denken - ebenso wenig, wie wir im Grunde nicht wissen können, was ein anderer Mensch denkt. Plausible Einschätzungen reichen völlig aus. Die Datensammelei, wie sie gegenwärtig von Google und der NSA betrieben wird, ist die Verwirklichung dessen, was Alan Turing 1939 im Zusammenhang mit seiner „Orakelmaschine“ überlegte: „wie weit es möglich ist, die Intuition zu eliminieren und nur mit dem Verstand zu arbeiten“. Er war schon von der Möglichkeit überzeugt, dass es künstliche Intelligenz gibt (er sprach von mechanischer Intelligenz), und fragte sich, ob Intuition sich auf ein mechanisches Verfahren reduzieren lasse - auch wenn dabei nichtdeterministische Schritte notwendig seien. Er schrieb: „Wir fragen nicht, wie viel Verstand erforderlich ist, und vermuten deshalb, dass er in unbegrenztem Umfang zur Verfügung steht.“

{Die Intuition ist die Eingebung; es wurde vom mittellat. 'in-tueri' abgeleitet, von "ein" und "schauen", bedeutete am Ursprung also - ein- / anschauen, betrachten -, und später dann etwa: "unmittelbare Anschauung". Die Intuition braucht oder ist ein Sinnesreiz, ursprünglich auf die Augen beschränkt, inzwischen aber wohl auf die anderen Sinne erweitert. Das Vernunft oder auch Verstand, oder auch Geist oder auch Bewusst-Sein braucht die SinnesReize um zu arbeiten, denn von den Genen her werden nur die Grundlagen der Aufmerksamkeit, der Steuerung der Aufmerksamkeit und der Verarbeitung (Speicherung und Verknüpfung) zur Verfügung gestellt und ein wenig BasisBewertung, also der Einschätzung, was ist eher gut und was ist eher schlecht für das Organismus, welches fühlt und mit den Sinnen spürt. Mir geht es jedenfalls so; so empfinde ich das.

Deswegen empfinde ich die Frage: „wie weit ist es möglich, die Intuition zu eliminieren und nur mit dem Verstand zu arbeiten?“, als zumindest seltsam, denn ein Verstand, ... kann nur mit dem arbeiten, was es von den Sinnen "geliefert" bekommt. Einem von den Sinnen, also von der Intuition, entkoppeltem Verstand fehlt das "Rohmaterial", wie einer Druckerei, der das Papier vorenthalten wird.

Und was die Begrenztheit des Verstandes oder des Bewusst-Sein angeht, habe *ich ja in dem Beitrag: "ProduktionsGehilfe?" bereits ein paar Zeilen geschrieben. Hier nur soviel: die Kapazität, allein von den Grundlagen her, also der Anzahl und den Verbindungs- und Variationsmöglichkeiten der Zellen (Neuronen) her, können Wir auch mit den stärksten Computern (Rechnern) noch kein Ende oder gar eine Grenze ab"sehen". Das Gehirn, das in Jed-Es ist, ist noch unfassbar und unerklärbar UmfangReich und Fähig und Nutzbar! Wenn das auch seltsamerweise kaum ein-Es weiss? Zumindest damit etwas anzufangen weiss, ausser dem alltäglichen Überleben. Sie verzeihen mir bitte umgehend die Frechheit, Sie darauf aufmerksam gemacht zu haben.}

Mit einem Aufsatz ins digitale Zeitalter

Turing, der mit seinen Arbeiten zur Entschlüsselung der Enigma-Funksprüche ein Schutzheiliger der NSA werden sollte, stellte übrigens schon damals fest, dass es nur auf die Metadaten ankomme - als wollte er den beschwichtigenden Hinweis der NSA, man sammele ja nur Metadaten, vom Tisch wischen. Wenn wir von Google etwas gelernt haben, dann dies: Man muss nur Links sammeln, dann wird man mit der Zeit Inhalte bestimmen, Ideen nachverfolgen und das Denken eines Menschen rekonstruieren können. Und von dort ist es nur ein kleiner Schritt bis zur Vorhersage, was dieser Mensch in Zukunft denken wird.
Verspricht das nicht mehr Sicherheit auf der Welt, mehr Schutz vor Schurken, und zwar nicht nur vor solchen, die gefährliche Aktionen planen, sondern auch vor denen, die gefährliche Gedanken entwickeln? Ja, aber um welchen Preis!? Es gibt nämlich ein Problem, und das ist das Problem, das Turing beschäftigte, als er uns diesen Pfad eröffnete. Er, der damals vierundzwanzigjährige Student, führte uns in das digitale Zeitalter, freilich nicht, indem er einen Computer konstruierte, sondern, indem er einen mathematischen Aufsatz schrieb, der 1936 veröffentlicht wurde („On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem“).

Warum nicht gleich die Ideen ausschalten?

Das von dem Göttinger Mathematiker David Hilbert {einen Satz von David Hilbert (steht auf seinem Grabstein) habe *ich ja schon öfter in diesen Blogs zitiert, er lautet: "Wir müssen wissen. Wir werden wissen." So hat dieser kluge Mensch drastisch (apodiktisch) in Worte gefasst, was die Ursache allen Fragens und somit auch der Philosophie ist: Die Füllung eines Mangels. 
Jed-Es Mangel innerhalb einer Fülle saugt und saugt und saugt, solange bis es kein Mangel mehr ist. Bis Es gefüllt ist. Mit Was auch immer? Das ist bereits seit langem eine GrundLage der Erkenntnisse der Physik. Und Unser Mangel an Wissen - und jetzt legen Sie das Folgende bitte auf die QuantenWaage: - ist unglaublich WEIT! Ungeheuer gross ist Unsere Un-WissenHeit (Glauben?) im Vergleich mit Unserem aktuell bekannten Wissen.

Was weiss ich von Ihnen? Nichts (siehe oben). Was wissen Sie von mir? Wenig. 
Ganz davon abgesehen, dass solche Details vielleicht vernachlässigbar sind, das Bedürfnis die Un-Sicherheit und Orientierungslosigkeit des persönlichen, wie auch des Gruppen-, oder gar des gesamten menschlichen DaSein, aus zu Gleichen, ist enorm! Und da Wir scheinbar meinen - weil von Wissen kann da ja noch gar keine Rede sein -, dass Wir das intern nicht bewerkstelligen können, verlagern Wir diese MangelBehebung mehr und mehr auf die Technik in Form von Sammel-, Speicher- und Analyse-Maschinen. Lesen Sie dazu auch bitte den aktuellen Beitrag "ProduktionsGehilfe?" im Verantworten-Blog} formulierte Entscheidungsproblem bezog sich auf die abstrakte mathematische Frage, ob es ein systematisches mechanisches Verfahren gibt, das in endlich vielen Schritten feststellt, ob eine gegebene Reihe von Symbolen eine gültige Aussage ist oder nicht. Die Antwort lautete: nein. In moderner Sprache ausgedrückt: Über wie viel digitale PS wir auch verfügen, es ist nicht möglich, systematisch vorherzusagen, was ein bestimmter Programmcode tun wird. Man kann ihn nur laufen lassen und zusehen, was am Ende dabei herauskommt. Bei Systemen, die so kompliziert sind, dass selbst simple Arithmetik dazugehört, kann ein Firewall, der alles Unbekannte durchlässt, niemals alle Gefahren abwehren.Was wir heute haben, entspricht, verglichen mit dem späteren Panoptikum, dem Verfahren von 1960, als herabschwebende Filme aufgefangen wurden. Die Vereinigten Staaten haben ein Koordinatensystem errichtet, das verdächtige Personen - natürlich nur Ausländer, aber diese Definition ist bisweilen etwas verschwommen - mit gefährlichen Gedanken verknüpft. Und wenn die Links und die Verdachtsmomente stark genug sind, werden unsere Drohnen in Marsch gesetzt. Das ist nur ein einfacher erster Schritt hin zu etwas ganz anderem. Warum potentiell gefährliche Personen (und die unvermeidlichen unschuldigen Zivilisten dazu) töten, wenn es technisch bald möglich sein wird, die gefährlichen Ideen selbst auszuschalten?

Geregelt und überprüft von einem ordentlichen Gericht

Es gibt ein Problem - und das ist wiederum das Entscheidungsproblem. Es wird nie restlos möglich sein, systematisch zwischen wirklich gefährlichen Gedanken und guten, aber verdächtig erscheinenden Gedanken zu unterscheiden, wenn man ihnen keine Chance lässt. Jedes System, das ermächtigt wird (oder sich die Macht nimmt), sich vor gefährlichen Gedanken zu schützen, wird sich notwendigerweise auch vor originellen und ungewöhnlichen Gedanken schützen. Für den Einzelnen und für die Gesellschaft ist das ein Verlust. Es ist das fatale Manko des idealen Sicherheitsstaates. Als die Schaffung des Ministeriums für Heimatschutz bekanntgegeben wurde, meinte Marvin Minsky, einer von Turings prominentesten Schülern, dass wir ein Ministerium für Heimatarithmetik brauchten. Er hatte recht. Das klingt deprimierend. Was sollen wir tun? Alle Computer ausschalten? Nein, wir müssen nur auf Geheimhaltung verzichten und die Datensammelei in aller Offenheit betreiben, wie es sich gehört. Normale Bürger können zwischen regulärer Polizei und Geheimpolizei unterscheiden, man sollte ihnen die Entscheidung zutrauen. Nehmen wir nur den Einsatz von Überwachungskameras, beispielsweise in Großbritannien. Diese Kameras sind flächendeckend sichtbar und werden offen von der Polizei genutzt, und zwar nach Vorschriften, die von einem ordentlichen Gericht definiert wurden. Genauso mögen vernünftige Menschen sehr wohl für die Einrichtung eines globalen Internetzwischenspeichers zu Sicherheitszwecken sein, wenn der Zugang zum Speicher von einem ordentlichen Gericht geregelt und überprüft wird.

{Nein, kein Gericht! Warum wieder eine Behörde, die "über" oder auch "Zwischen" Uns entscheidet? Warum kommt anscheinend k[aum]ein-Es auf die Idee, das Jede-Es, ich betone: JED-ES Mensch, auf Alle Daten die produziert werden auch Zugriff bekommen muss. JED-ES, verdammt noch mal!

Wie lange dauert es noch, bis Wir begreiffen, dass Wir nur dann einander vertrauen dürfen und können und es keine Versteckspielchen und keine Geheimdienstchen und SchnüffelFirmen mehr braucht und keine Betrügereien, Hinterhalte und Verlogenheiten mehr gibt, wenn Wir einander ohne Falschheit und ohne Mauern und Stellwände begegnen. Wenn Jed-Es mit Jed-Es verbunden werden kann und Jed-Es auch Jed-Es ein"sehen" kann. Nur einsehen also, also noch nicht mal hinlangen, also übergreifen, nur hinsehen, Jed-Es zu Jed-Es.

Ich werd hier echt narrisch, wenn *ich immer und immer wieder lese und höre, wie All-Es nur immer Heimlichkeiten braucht und Sichtschutz benötigt und Verstecken spielen muss und Kein-Es bereit ist freiwillig ins Licht zu treten und zu bekennen: JA, ICH BIN DA, UND ICH HANDLE UND LIEBE UND BRAUCHE EUCH UND BEKENNE, DASS ICH MIT EUCH ALLEN ZUSAMMEN NOCH VIEL ERLEBEN UND FREUDE UND AUCH LEID TEILEN MÖCHTE. Punkt.

Himmel noch mal!? Seid Ihr da Drausen denn Alle nur angstvoll und zwanghaft beschränkt, oder was hält euch All-Es davon ab, aufrecht und konkret und wahrhaftig, einfach Da[zu]Sein???

Na, ganz einfach, weil es so viele verbrecherische Neigungen in Uns gibt und die auch ausgelebt werden müssen. Noch ausgelebt werden müssen, weil ... Na, zum Beispiel, weil es noch ein Oben und ein Unten gibt, weil es noch ein Reich und ein Arm gibt, na, weil es noch eine Unwissenheit und eine Bewusst-Heit gibt, weil es noch ein zärtlich umsorgt und ein verächtlich misshandelt gibt, weil es noch so dermassen krasse Unterschiede und Verschiedenheiten innerhalb derSelben Spezies gibt, dass es mich zumindest hier wundert, dass Wir überhaupt noch dieSelben sind und einander noch als dieGleichen erkennen.}

Schlachten, die nicht zu gewinnen sind

Illegale Spionage wird es immer geben, aber sie sollte sich in einem vernünftigen Rahmen bewegen. Wenn bei der Durchführung von „Prism“ gegen Gesetze verstoßen wird, ist das beunruhigend; wenn aber nicht gegen Gesetze verstoßen werden musste, ist das noch schlimmer. Dank Edward Snowden ist das an die Öffentlichkeit gelangt. Und der Weg von Corona über Silicon Valley zu Google Earth macht deutlich, dass ein Geheimprogramm im allgemeinen Interesse öffentlich gemacht werden kann, ohne dass es deswegen eingestellt werden müsste. Das ist viel wichtiger als die Diskussion über den Vorrang von nationaler Sicherheit gegenüber dem Vierten Verfassungszusatz oder all die anderen Debatten, die Snowden mit seinen Enthüllungen angestoßen hat. Wir stehen, wie Turing schon erkannte, vor der grundsätzlichen Entscheidung, ob menschliche Intelligenz oder künstliche Intelligenz Vorrang genießen soll. Die NSA verteidigt ihre Datenschnüffelei mit dem Argument, dass die Daten und Metadaten nicht von Menschen gelesen werden, sondern von Maschinen und daher, im juristischem Sinn, auch nicht gelesen werden. Das allein ist besorgniserregend.Und was ist mit Cyberterrorismus und Cyberkrieg? Wir sollten entschlossen (und notfalls einseitig) auf die Militarisierung von Programmcodes und die Entwicklung autonomer Waffen verzichten - zwei unterschiedliche Ansätze mit dem gleichen Ergebnis. Beide führen uns in Schlachten, die nicht zu gewinnen sind. Ein gutes Beispiel ist die Verwendung von biologischen und chemischen Waffen - sie sind frei verfügbar, aber wir haben einen nahezu weltweiten Konsens erreicht, den Giftgashorror des Ersten Weltkriegs nie mehr zu praktizieren. Müssen wir den Fehler wiederholen? Zurzeit bewegen wir uns genau in die falsche Richtung. Wir forcieren die Entwicklung geheimer (und teurer) Angriffswaffen, statt ein offenes System einer kostengünstigen zivilen Verteidigung zu entwickeln.

Wie der militärisch-industrielle Komplex funktioniert

Vor vierzehn Jahren verbrachte ich in La Jolla einen Nachmittag mit Herbert York, dem amerikanischen Physiker mit indianischen Wurzeln, der Eisenhowers Berater und einer der klügsten und effizientesten Administratoren des Kalten Krieges war. York wurde zum wissenschaftlichen Direktor von Arpa ernannt und war maßgeblich an der Entwicklung der Wasserstoffbombe beteiligt, die binnen weniger Jahre dank einer funktionierenden Flotte von Interkontinentalraketen einsatzfähig war. Er war so nüchtern, dass man ihm das thermonukleare Arsenal anvertraute, und zugleich so entspannt, dass er am 6. Juli 1961 in aller Frühe geweckt werden musste, weil er aus Versehen mit einem fremden Auto nach Hause gefahren war.
York hat besser als alle anderen verstanden, wie der militärisch-industrielle Komplex funktionierte. „Eisenhowers Abschiedsrede ist berühmt“, erklärte er mir beim Mittagessen. „Jeder erinnert sich an die eine Hälfte, wo es heißt: Passt auf den militärisch-industriellen Komplex auf. Aber die Leute erinnern sich nur an ein Viertel davon. Tatsächlich hat Eisenhower gesagt, dass wir einen militärisch-industriellen Komplex brauchen, genau deswegen aber wachsam sein müssen. Das ist die eine Hälfte. Die andere Hälfte lautet: Wir brauchen eine wissenschaftlich-technische Elite. Aber eben weil wir eine wissenschaftlich-technische Elite brauchen, müssen wir wachsam sein. Das sind die vier Teile des Ganzen - militärisch-industrieller Komplex, wissenschaftlich-technische Elite; wir brauchen das eine, und wir brauchen das andere, müssen aber beide Male wachsam sein. Es ist eine Vierermatrix. “Inzwischen stecken wir schon viel tiefer in einer viel komplizierteren Matrix. Und mehr denn je sollten wir Eisenhowers Rat beherzigen. Ja, wir brauchen Big Data und Algorithmen - aber wir müssen wachsam sein.
Ende F.A.Z.-Artikel.

Nachtrag in der
F.A.Z. Online-Ausgabe. Über den Autor:
Der Wissenschafts- und Technikhistoriker George Dyson, 1953 in Ithaca, New York, geboren, veröffentlichte 2002 ein Buch über das Orion-Projekt (“Project Orion: The Atomic Spaceship 1957-1965“), für das sein Vater, der Physiker Freeman Dyson, seinerzeit ein atomgetriebenes Raumschiff entwickelt hatte. Das Material, das der Sohn dafür verarbeitete, machte die NSA so neugierig, dass sie ihm Tausende Seiten davon in Kopie abkaufte. Als junger Mensch lebte er eine Zeitlang in einem Baumhaus. Heute ist er als Berater und Philosoph im Bereich digitaler Technologien tätig; zuletzt erschien von ihm „Turing’s Cathedral: The Origins of the Digital Universe“ (2012).
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SpiralGalagie NGC 5703
Entfernung ca. 150 Millionen LJ.
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NachFrage:
Ich bin ein Mensch. Soweit ist das klar. Was bedeutet das? Das *ich auch ein Tier bin. Ein affenähnliches Tier bin. Ohne Fell, inzwischen. Und ebenso inzwischen mit einem Wissen und einer Technik ausgestattet, das die Sinne enorm enorm, so enorm erweitert, so weit, dass diese Sinne schon fast bis an den Rand des DaSein reichen und bis in die tiefsten Eingeweide hinein. Ein wissendes und enorm weit spürendes Tier also.

Mensch, es wird RaumZeit, dass Wir uns Alle, aus dem UrWald, der Steppe, oder wo auch immer Wir mit unseren Ängsten und unserem Verhalten noch stecken, befreien und gemeinsam aus dem Schatten, oder wie auch immer *ich das heutige Gebaren bebildern könnte, gehen und Uns aufrecht und wahrhaftig begegnen.

Wir haben inzwischen fast Alles, was Wir für ein friedliches und freundliches Miteinander brauchen; und was Wir noch nicht haben, werden Wir noch entwickeln oder beschaffen; die Mängel, die Wir noch fühlen oder spüren sind Alle ausGleichbar, von der vertrauten Nähe und wechselseitigen Anerkennung, über die Nahrung, Bekleidung, Behausung, bis zur Energie, es ist ALLES reichlich vorhanden, Wir brauchen es nur einigermassen Gleich zu verteilen oder auch erst für Jed-Es nutzbar zu machen.
Frage: Wann legen Wir den Affen ab?

Danke.