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Dienstag, 27. Mai 2014

Selbst-Bekenntnisse und eine Rede

Und wenn *ich dann Bekannten und Freunden meine Texte, mit meinen Wahrnehmungen, Einfällen und Schlussfolgerungen / Erkenntnissen und Aussichten / Wünschen zeige, dann verhindert nur deren Zuneigung und mehr, dass Sie mit dem Finger an die Stirn tippen und dabei den Kopf schütteln.

Schön!

*mir ist inzwischen klar, dass *ich das innere wie das äussere DaSein etwas anders wahrnehme und in Folge dessen auch anders bewerte, als mein Umfeld.
Aber *ich weiss von einigen Künstlern, Philosophen und Journalisten, die eine ähnliche Wahrnehmung (Sichtweise) sind, und zu ähnlichen Bewertungen neigen.

Das ist beruhigend, sonst müsste *ich wirklich annehmen, *ich sei verrückt.

Derweil wäre *ich das sehr gerne:

verrückt und außergewöhnlich.

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Baerwaldstr. / Carl-Herz Ufer
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Bin *ich aber kaum. Warum?
Vielleicht, weil *mir der Mut fehlt?


Vielleicht, weil Euch ander-Es, das Verlangen nach mehr und weiter, als im Schneckentempo durch das RaumZeit geschoben / getrieben zu werden, fehlt?

*ich weiss es einfach nicht.
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Am Mehringdamm
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Titel: WutRede

*mir geht mehr und mehr schmerzhaft in die Eingeweide, dass fast alle Menschen (*ich ganz klar mit eingewebt) zu fast AllEs und All-Es Urteile und Bewertungen raushauen, ohne dass Sie vorher VerGleiche aufgespürt oder sonstwie ermittelt hätten, und ohne wirklich fundierte und geprüfte Informationen einzuholen.

Alles immer nur ungeprüfte persönliche Befindlichkeiten, Anmassungen und Beleidigungen "über" (statt auf Augenhöhe und die verlangt nach persönlicher Gleichwertigkeit und wechselseitiger Informiertheit) Themen und MitMenschen und Mit-LebeWesen hinwegg, ohne wirklich etwas genaues davon zu wissen.

Wehe *ich oder ein Kompetent-Es fragt mal genauer nach, dann rappelts aber im "Gegen-über" (Sprache, du himmlische Wahrhaftigkeit, wenn ein-Es "dich" ernst nimmt), dann wird ge- und beschimpft und dann wird das Arroganzpferd herbei gezerrt und die Überhebung über gestülpt, oder einfach eingeschnappt das "Weite" gesucht.

Tja, alles normal. Ist so und war schon immer so.
Was regst dich auf *?
Vor Allem, da *ich ja auch so war, und manches mal noch so bin, und Urteile rausschmeisse, ohne geprüft zu haben, einfach so, aus einem Gefühl herin.
Wie auch sonst? Wo *ich doch so wenig, von soooo Vielem weiss, noch soooo Ahnungslos bin.

Aber ..., je mehr *ich darauf achte, dass *meine Urteile, Meinungen und Bewertungen einigermassen solide sind und einer Überprüfung auch standhalten, umso mehr geht *mir, *meine alte "Haltung" auf die Nerven! Und damit auch die Natürlichkeit dieser Normalität.

Fast All-Es massen dem ich (dem persönlichen Selbst) die volle Urteilskraft zu, ohne darauf zu achten oder auch zu erkennen, dass diese volle Urteilskraft jede Menge vorheriger Eingaben / Influss und Erlebnisse und Prüfungen braucht, um zur vollen Entfaltung zu finden.
Dass also eine Meinung, ein Urteil, ohne all diese Vorbereitungen nur hohles Gerede ist.

Das Urteilen ist ein Vermögen, und wie alles Vermögen braucht es jede Menge Inhalt, Pflege und Verwaltungs-Arbeit, ansonsten bleibt es arm und kraftlos und wertlos, und meist ist es genau nur das; und das ist verdammt schade, bei dem Potential, das jedes Mensch dazu ist.

Meine Aufregung basiert auf der einfachen Tatsache, dass fast jedes Mensch inzwischen die Möglichkeit zur Informations-Beschaffung und -Sammlung hat, auch in den meisten Ländern um Europa herum, meist sogar kostenlos. Ohne dass jedoch aktuell die Vorsicht und die Rück- und Umsicht vorhanden ist, diese Erkenntnisse und Informationen auch zu besorgen und zu nutzen.
Vielleicht da diese Beschaffung, das Sammeln und das Lernen und das gefühlsmässig stimmige Bewerten, mit etwas Mühe verbunden ist?
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Grab - mal
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Und nun kommt die Entschuld[ig]ung, für all das persönl*iche Gejammer!

Warum [miss]handele ich so anEinander und mitEinander?

Weil auch die besten Forsch-Es und Politik-Es und sonstige Vorsprech-Es und sogenannte Berühmtheiten genau so sind. Urteile und Meinungen und Bewertungen, mal eben schnell absondern, ohne weiteres Kümmern um Stimmigkeit und Konsequenzen.

Weil k[aum]ein-Es einen anderen Weg und Umgang mitEinander aufweist oder darauf hinweist, aber vor Allem und fast zu hundert Prozent, weil wir es nicht einüben, von Kindesbeinen an einüben und vorgelebt bekommen, dass jede Aussage und jedes WertUrteil der genauen und geprüften VorArbeit und Information und passenden Interpretation des Fremd- und des Selbst-Erlebten bedarf.
Und kein einfach so, weil ein-Es irgendwas miss- oder seltener gefällt, oder Es einfach was zu sagen haben will, ganz nach persönlichem und aktuellem Gusto und Stimmung.

Wie viel Streit, MissStimmung, Trennungen, bis hin zu Gewaltausbrüchen und sogar Kriegen, basieren und sind entstanden und entstehen, wegen "einfach so mal gedacht, gesagt und geschrieben", ohne geprüftes und haltbares Fundament? 
Einfach aus einer Laune oder aus Provokations-Frust oder aus Neid oder Eifersucht oder Leidenschaft oder Überhebung oder Untertreibung oder Unterwerfung oder ... , irgendeinem sonstigen Gefühl herein und heraus.

Und wieviel Leid und MissStimmung würde vermieden, wenn wir Alle vorgelebt bekämen und lernten, dass Aussagen und die volle Urteilsfertigkeit der umfangreichen Vorbildung, Ausbildung und jeder Menge ausgereiftem Gefühl und ausgeweitetem Gespür bedarf, statt von genetischer Triebigkeit, von altbackenen Traditionen und billigen, weil alltäglichen und momentanen Launen dumm und klein gehalten zu werden?

*ich ahne, dass von unserem momentan üblichen und "natürlichen" Umgang, von all den Ungerechtigkeiten, der alltäglichen Korruption, den immer wiederkehrenden Krisen, den dummen Feindschaften und der tumben "KleinTierhaltung" ganzer Menschen-Teile, meist des weiblichen Teils, und vielen anderen Schmerzhaftigkeiten und Beleidigungen nur noch ganz ganz ganz, vielleicht sogar nichts mehr, übrig bleibt.

Und die längeren Leses wissen inzwischen, dass das Nichts für m*ich immer auch Etwas enthält, wenn auch meist wenig, oft nur ein-Es, m*ich, aber auch mal fast All-Es, bis auf m*ich.
Das schwankt, je nach Stimmung.
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*ich, heute morgen
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Da *ich gerade so schön dabei bin, m*ich ins abseits zu schreiben, kann *ich ja noch eins nachlegen, denn, wie sagt der Volksmund: bist du erst mal abgeschmiert, lebt sichs völlig ungeniert. Oder so.

Dieses anmassende BesserTier-Sein des Menschen geht *mir “tierisch” auf die Nerven! Derweil sind wir Mensch kein bisschen “besser” als jedes unserer Mit-LebeWesen. Wir Menschen sind lediglich anders, auf dem gleichen Niveau.

Dass wir Menschen andere Mit-LebeWesen essen, ist genauso wenig Grund für eine Besser-Stellung oder Besser-Seiung, wie unsere Maschinen, unsere Technik oder unser angehäuftes Wissen.

Was wir Menschen tun und entwickelt haben, ist bis Heute lediglich die Folge und / oder der Zwang von Notwendigkeiten, wie Umwelt-Bedingungen und Bevölkerungswachstum, und dem in uns vorhandenen und entwickelten Potential. Vom Menschen-Selbst kamen bisher nur blindes Folgen und / oder Nachhecheln der DaSein-Veränderungen.

Wobei eins klar ist, die Anmasserei “über” die Mit-LebeWesen ist eine vollkommen natürliche Handlungsart, das empfinden andere Spezies genauso oder ähnlich. Trotzdem geht diese Natürlichkeit *mir dermassen auf den Senkel!

Warum?
Weil es inzwischen unsere Entwicklung, z.B. eine befreiende Erweiterung aus dem blossen Menschentier-Sein behindert, wenn nicht gar verhindert.
Weil es uns schmerzhaft an eine überholte Triebigkeit bindet, an unnötige Abhängigkeiten und eine Auslieferung an fremde Gegebenheiten.

Wir haben jedoch längst, sowohl das umfassende Wissen und fast jede notwendige Technik, um aus dem blossen MitTier-DaSein aus-, nein, zu erwachsen. Nur *meine Meinung.

Und *ich bin unglücklich, weil unser enormes Selbst-Entwicklungs- und Selbst -Entscheidungs- und Befreiungs-Potential in diesem trägen MitTier-daSein verkümmert. Statt das menschliche Selbst weiter zu entwickeln, sind viele Menschen (Wir?) dabei, unsere kleinen Erfolge und Besonderheiten auf Technik und lebloses Material zu übertragen, fast zwanghaft und aussichtslos.

Freitag, 27. Dezember 2013

Fest[-DaZwischen]-Tage

Abermals ein kleiner Tagebuch-Vermerk, so DaZwischen geschoben, mitten hinein, in meine Feiertags-Stimmung, ganz kurz hinaus geschrieben, zwischen zwei deftige Mahlzeiten und ein paar gute Getränke und bellende Kalauer, vor dem Feuerwerk.

Interne VorFrage: Bin ja mal gespannt, wie Viele von den Leses das Folgende so einfach hinnehmen und vielleicht sogar bedenken und wie Viele schon nach den Anfangssätzen von dannen ziehen? Den Grund dieser Frage werde ich gleich aufklären.

Titel des Eintrags: Weiter so!

Das gute Feiertags-Gedeck ist vorbei, nun folgen gleich literartig die Sprudelweine und tonnenweise Böllergetöse, um einen weiteren Zyklus in unserer Umellipsung des Sonne an zu feiern (seien die Leses bitte bewusst, dass auch *mir hier diese Umgestaltung des deutschen Sprache, hin zu mehr Genauigkeit, dem aktuellen Wissensstand gemäss, einigermassen schwer fällt. Auch *ich bin ein GewohnheitsTier (<-- das ist übrigens eine der seltenen Wendungen, in denen das deutsche Mensch freimütig sein Tier-Sein bekennt, weil, Was sagt schon GewohnheitsMensch, seltene sprechbewusste AnWesende) und sage und schreibe noch ganz ganz oft, das altangelernte Vergangenheits-Deutsch mit den vielen Ungeahntheiten und Danebendeutungen.). GöllerBetöse!

Mmhhhmm! Die WeihnachtsMahle waren ausgezeichnet. Das Magen geruhte zufrieden zu böllern und das Darm wohlfeil zu blubbern. Die Gespräche waren ebenso sättigend. Mensch könnte aufhören zu denken und zu forschen und Afrika und Asien und jede Menge anderer Unzufriedenheiten und menschliche Jämmerlichkeiten, auch hier in nächster Nähe, zumindest bis die Tage irgendwann ausblenden, aber ... 
arte Journal und Tagesschau, Süddeutsche und FAZ und Tagesspiegel und  facebook  und Google+ und ..., kann ich nur schreiben, Mensch müsste all das auch einfach mal für ein paar Wochen oder überhaupt abbestellen oder auch weggsehen, vielleicht dann?

Warum bin ich nicht einfach eines unserer Vettern auf und neben den Bäumen und würde dort einfach mit einem kleinen Zweig Ameisen sammeln, und zack in den Mund damit und diese proteinreiche Leckerei zwischen meinen Zähnen genussvoll zermalmen, mhhmm, lecker Ameisenspeis und danach vielleicht noch ein paar Nüsschen und dann mit irgendeiner gut riechenden Dame eine kleine Spassjagd durch die Büsche, ganz heimlich natürlich, um den Oberboss nicht auf aggro zu bringen, der flippt sonst so schnell aus und haut einem die Nüsse krumm, AUA! Was geht ein-Es dann diese Welt an?

Tja, weil die Welt für unsere Vettern auch immer enger und enger wird und meinesgleichen immer näher heranrückt und auch mal ein oder zwei aus der Gruppe herausschiesst, oder auch erschlägt und frisst, weil, naja, von irgendwas müssen Wir dort ja wohl auch leben, wo wir doch überall mehr werden, da müssen unsere Vettern eben weichen, schliesslich geht es hier in diesem Planeten nur um Uns. Steckt so in unseren Genen drinn. Können wir nichts machen. Die paar von Uns, Die das kümmert und beklagen, die ignorieren wir gefälligst, Denen jagen wir entweder einen gehörigen Schrecken ein, oder sie werden ...

Wenn ich irgendwo Kommentare einstelle und eine Änderung, des uns eingegenten nur Selbst-Erhalts andeute oder sogar eine Veränderung andeute, na, was bekomme ich dann zu lesen: entweder, dass ich mit dem Gejammer aufhören soll, dass ich das Gut-Menschen Getue bleiben lassen soll, oder Schweigen, wo vorher heftiges Diskutieren über das Wohl und Wehe der UnGleichheit in den Gesellschaften und die Auswüchse des Kapitalismus war. Schweigen oder Abwürgen. Was könnte mehr beweisen, wie schwer jedwede auch nur kleinste Selbst-erregte Veränderung des allgemeinen typischen menschlichen Handelns ist.

Wir können jeweils kaum je anders handeln, als Uns aus der Vergangenheit in vielen Formen und Verbindungen (Gene, Epigene, Spezies, Klimazone, ...) mitgegeben wurde und Uns jeweils per zufälligem Zeugungs- und/oder auch Heranwachs-Ort eingeprägt wurde. Der Widerstand ist also verständlich, auch die Beharrlichkeit des Widerstandes gegen jede weiterreichende Handlungs-Änderung ist verständlich und so einfach nicht zu verurteilen. Nur sehr sehr wenige MitMenschen sind so weit Selbst-Bewusst und so reif und frei in Gefühl und Gespür, noch im Ablauf der sowieso schon sehr kurzen EsLebens-RaumZeit, das persönliche Handeln weitestgehend den aktuellen Umständen anzupassen.

Oliver-August Lützenich möchte das auch erreichen, bin aber aktuell noch so dermassen  verspannt, dass ich noch an dieser Handlungs-Weise scheitere.
So bleibt es also auch bei *mir so, dass *ich meine persönliche EsLebens-Spanne wohl so altbacken übesLeben werde, und mich nur in Worten zu den aktuellen Zu- und Umständen äussern kann, ohne auch Selbst-aktiv daran etwas zu ändern.

So bleibe ich also mehr oder weniger ein lebendiger Wurm oder Schlauch mit ein paar Öffnungen oben und ein paar Öffnungen unten, jeweils natürlich, wie ich gerade in das RaumZeit eingebettet bin, ob ich also stehe, liege oder hänge, der in die Öffnungen meist oben etwas einfüllt, es unten wieder ausdrückt und DaZwischen mehr oder weniger verwertet und verteilt, damit die Beweglichkeit und damit auch der Selbst- und Spezies-Erhalt gesichert bleibt. Und klar, bin *ich dabei wichtiger als die Leses und noch viel wichtiger, als die ganzen Mit-EsLebeWesen. Die gehen mir dabei doch grad am Arsch vorbei, oder gewählter ausgeschrieben: die Ander-Es interessieren mich nur peripher.

Und *mir ist doch völlig klar, dass, wenn da nicht irgend ein Verlangen im DaSein drInnen wäre, das nach Aufmerksamkeit - auch in Uns - ruft und zur Veränderung aufforderte, *ich und viele ander-Es völlig ohne Interesse an irgendwelchen weiteren ausser-menschlichen Geschehnissen wären. Und das tut es schon ziemlich lange. Lange für uns Menschen, nur für uns Menschen, denn die Leses wissen, das die RaumZeit sehr variabel ist und sehr verschieden empfunden wird, je nach Standort und EsLebens-Dauer. Für das Mensch sind tausende erdmondliche Ellipsen um die Sonne fast kaum begreiffbar, für das DaSein und viele Inhalte und Formen im DaSein ist unsere Unbegreifflichkeit kaum spürbar. Aber der Ruf und die Aufforderung zu mehr Wachsamkeit und höherer Flexibilität im Handeln und Antworten ist, wenigstens für *mich, deutlich zu spüren, also auch zu hören.

Weil wir Menschen so von Grund auf unwillig und vielleicht auch von unserem Aufbau her gar nicht in der Lage sind, diese Flexibilität und Handlungsschnelligkeit zu erreichen, bauen einige von Uns ziemlich eiffrig und bestens versorgt an neuen EsLebens-Formen, die mit besseren Werten ausgestattet sind, um dieses wahrnehmbare Verlangen im DaSein, nach mehr Effizienz, besserer Organisation der Informationen und höherer Verbindungs-Dichte dieser Informationen zu erfüllen, auch nach besserer Beweglichkeit, auch ausserhalb dieses unseres erdmondlichen Uterus. So, wie Wir beschaffen sind, erfüllen wir diese erspürten AnForderungen nicht. Zwar habe ich viel SF gelesen und geschaut, aber dies ist keine. Die Frage ist aber doch, warum diese Zukunft-Phantasien Uns eingefallen sind und auch mehr und mehr Verbreitung und Mitphantasierende finden?

Es gäbe so viel zu ändern, um das so kurze EsLeben angenehmer für alle MitMenschen und vielleicht auch für die vielen Mit-EsLebewesen zu gestalten, reichhaltiger, freudvoller und friedlicher und länger, aber die Beharrlichkeit unserer Ausstattung lässt das bisher nicht zu. Das ist meine aktuelle Erkenntnis, in der inzwischen jahrzehntelangen intensiven Weltumschau, aus den "Reaktionen" in  diesen und dem (Miss)Erfolg dieser Blogs, meinen wenigen Kommentare in anderen Medien und auch aus Gesprächen mit Bekannten und auch Unbekannten und ebenso aus meinen Einträgen in den sozialen Netzwerken. Und auch zuallererst aus den sehr persönlichen Einfühlungen und Bespürungen und den Einträgen in meinen Tagebüchern, also meiner persönlichen Veränderungs-Blockaden. So schön es sein könnte und teils auch ist, an dem massenhaften Leid konnte *ich nichts ändern.

Also werde ich jetzt wieder zum Feiern übergehen. Die nächsten ruhigen Tage noch geniessen und dann wieder kräftig Blubbergesöff hineinschütten in mich und ebenso kräftig böllern und ballern, zum Aus- und Einfeiern eines weitere Umellipsungs-Zyklus unseres allerliebsten kleinen PlanetenSystems.
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Immer wieder schön, die beiden
fast-Kugeln, in und auf denen
Wir grasen und gasen und
einander fressen und so
weiter und so fort ...
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Bis bald oder auch: Prost!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Sprech-ent-Sexung



Sprech-ent-Sexung


Wissen Sie, Oliver-August Lützenich kenne und mag einen Menschen, das weder Frau noch Mann sein möchte, genauer: das weder Mann noch Frau ist. Jedoch ohne jeden Zweifel ein Mensch.

Wie gehe *ich mit diesem Menschen um? Vor allem sprachlich. Nenne ich diesen Menschen er, vielleicht weil sie kurze Haare ist, oder nenne ich ihn sie, wegen der milderen Stimme? Wie schreibe ich das Mensch an, mit und in das Sprache, welche Wir bisher übermittelt bekamen und meist auch noch brav so nutzen, ohne diesen Menschen zu verunglimpfen oder gar abzuwerten?

Ist das, was Wir so entwickelt haben und was Wir mühevoll verbreitet und auch weitgehend durch- und umgesetzt haben, der letzte Stand?
Zwingt Uns das Sprache also jetzt in ein Korsett?
Nein. Ganz klar nein.

Auch wenn es den meisten Menschen schwer fällt, Gegebenes und Eingeübtes und vor allem täglich fast unbemerkt benutztes zu ändern - *mir hier genauso! - kann ich diesen Menschen, den ich sehr mag, mit den gegebenen sprachlichen, kommunikativen Mitteln nur beleidigen, zumindest nicht passend treffen.


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Keith Haring - Skulptur
Am Potsdamer Platz
in Berlin-Mitte
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Dieses Mensch ist weder Mann noch Frau, weder Er noch Sie, weder jener noch diese! Es ist einfach ein Mensch.
Ein Mensch, wie *ich einer bin, der *ich ein Mann bin.

Auch deshalb fange *ich an und viele Andere auch, diese Zweigeschlecht-lichkeit in Zweifel zu ziehen und das auch in das Sprache einzubringen.

Noch gibt es eine Mehrheit von Mann und Frau.

Das ist aber nicht der aktuellste Stand der Entwicklung.

Der aktuellste Stand der menschlichen Entwicklung kündet von dem langsamen Auflösung des geschlechtlichen Grenzen (das Fortsexung des Menschen können Wir auch anders lösen, als durch zufällige und dann auch noch eingeengt in eine fast Zwangsjacke eines Geschlechts. Und das schreibe *ich, der mit dem Mann-sein zufrieden ist. Noch?). Kündet von einer Erweiterung und von einer Selbst-Wahl der aktuellen sexuellen Positionierung, deutet auf eine Kündigung der Festlegung, der ungewählten und vorbestimmten Festsetzung auf ein Geschlecht.

Was ist Freiheit?

Freiheit ist, Selbst zu entscheiden, Was ein-Es ist.
Diese Freiheit ist noch Kilometer weit entfernt. So kann ich also behaupten, dass Wir zwar frei sind, aber dieses frei sind noch klein sind im Vergleich mit einer Selbst-Entscheidung, wie der im Geschlecht.
Aber es gibt bereits Menschen, die diese Wahl erkennen und voran gehen.
VorBilder für die Masse an UnEntscheidenden, an Selbst-Bestimmten, wie selbst-verständlich auch *mich.
Woher nehmen diese Menschen den Mut?

Aus dem DaSein. Schätze ich?
Das DaSein bietet Uns wesentlich mehr Freiheit an, als Wir bisher entnehmen, allerdings braucht das Entnehmen und auch EsLeben des Freiheit eine oder sogar mehrere Grundlagen. Eine davon schätze *ich, ist das Wissen davon: Was ist? Und zwar mehr und überprüfter, als es in den allermeisten bisher gegeben ist, aber das können Wir relativ schnell ändern.

Eine weitere Voraussetzung für ein mehr an übernommener Freiheit aus dem und im DaSein (Natur) ist die Verantwortung. Das Selbst-Handeln mit Bewusst-Sein und weiser Vorausschau. Die Leses wissen, dass *ich daran mitarbeite, für mich.

Dieses Freund ist also ohne Geschlechtlichkeit und ich mag Es sehr!
Dieses Mensch verdient es, dass *ich das Sprache für mich so gestalte, dass Es darin geborgen, frei und passend benannt ist.
Aus diesem Grund, löse *ich die unpassenden, sogar oft genug fehlerhaften Geschlecht-lichkeiten heraus.

Du bist es wert, dass ich ein-Es bin.
Und *ich bin es gerne. AUCH für Dich.
Danke für Deinen Mut!

Danke auch dem DaSein, für die Freiheit, die Wir langsam immer weiter und ausgelassener nutzen!
Bitte.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Freud-en[t]-Zug

Diesmal ein längeres Selbst-Gedicht.
Eine Selbst-Schöpfung, oder auch das Zeugnis einer Selbst-ErSchöpfung.
Bin ich ein Gedicht? Ja, ich bin.
Ein Gedicht?
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Keine Werbung! Ist so?
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Bin ich ein-Es, das zu Viel erreichen möchte?
Ganz klar: Ja.

In Oliver-August Lützenich möchte *ich zu viel ändern, und das Selbe Gebaren wende *ich auch nach Aussen und wünsche auch dort, also z.B. in den Leses und darum herum zu Viel.
Viel zu viel in zu wenig RaumZeit. Ich bin zum Beispiel ein steiffer Hals, wahrscheinlich, weil *ich ziemlich verkrampft bin, was ja mit den Anfangsworten korrespondiert, also möchte *ich diesen steiffen Hals lockern. Aber so sehr ich auch kreise - mit dem Kopf - und die Schultern lockere und Arme schlenkere und bemüht bin, das Geschehen in *mir, und um *mich herum, nicht mehr ganz so wichtig und für *mich 'zu' Ernst zu nehmen, so beharrlich bleibt der steiffe Hals steiff!
So bin *ich also ein ziemlich steiffer Typ. Was die Leses schon eher gewusst haben, als *ich. Wahrscheinlich? Weil, weiss *ich's?
Steif, steiffer, am Steiffsten, ernst, ernster, am Ernstesten, *ich.
Ein ernsthaft Steiffer. Und?
Na, *ich bleibe stehen, das ist die Quintessenz aus diesen Erkenntnissen.
Seit Jahren kaum eine Weiterentwicklung in *mir. Das gesunde Bemühen bleibt ohne Konsequenz in und für *mich. Die Änderung der Nahrung und Nahrungszubereitung, die veränderte Auswahl an Obst und Gemüse, der langsame Abschied vom Fleisch, die riesige Fülle an bester geistiger Nahrung (wenigstens behaupten das die Kritiker"), das intensive Laufen und auch Gehen, die tausenden von Kilometern Fahrrad fahren, die tägliche Gymnastik, der Fortzug von München, oder auch der Hinzug nach Berlin, neue Bekannte, neue Freunde, andere Arbeit und anderes Arbeiten, die intensivierte Selbst- und UmWelt-Beschäftigung, das stete Schreiben und auch Dichten, all die Philosophie und Mathematik und und und ...
Keine Veränderung in *mir, wenn *ich mal vom Muskelaufbau und einer guten Kondition absehe. Keine Veränderung in der verkrampften Innen- (Selbst-) und Aussenwahrnehmung. Die Freude, die *ich so gerne in *mir und auch drummherum vermehren möchte, ist mit *mir nicht oder auch (die Leses kennen den Spruch: Die Hoffnung ...) noch nicht, warm geworden.
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Ganz nebenbei: diese Beiträge strotzen ja teils von dermassen vielen "ich"s, dass es Selbst *mir oft zu viel ist, aber noch lässt das Sprache keine andere Form der Selbst-Nennung und Rückbezüglichkeit zu, ausser *ich (schon wieder!) erfinde eine Sprache, in der auf andere Art und vielleicht sogar Weise den mit-hörend-Es klar ist, Was da spricht. Deshalb werde *ich (!) hier auch immer bunter, damit wenigstens dadurch etwas mehr Farbe und Abwechslung in das dauernde ge*iche kommt. Vielleicht haben die Farben der Sternchen, die *ich vor jedes wirklich *mich betreffende *ich (Wahnsinn oder!?) setze auch bald einen Bezug zu den Gefühlen, die *mich in diesem Augenblick des Schreibens gerade bewegen. Rot könnte also für Scham stehen, Blau für Weite und Neutralität, Braun für Eng-Stirnig-/herzigkeit, Grüne Farbtöne für Gefühle, die von Aussen erregt werden, Graue für Traurigkeit, Orange für Hitzewallungen aller Art, also von Lust auf irgendeine Nahrung bis hin zum Orgasmus, vielleicht. Vielleicht bleiben die Farben aber auch einfach ein nettes Beiwerk: TextSchmuck.
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Ist das noch zu Glauben?
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Wo war *ich? Ahh ja, bei der fehlenden Freude in *mir und für *mich und überhaupt. Obwohl ich sehr wohl weiss, dass das Freude in manchen Bereichen und vielen Menschen geradezu grotesk VIEL vorhanden ist, aber von *mir hier, bleibt sie bisher fern: Neid!
Was bleibt *mir anderes, als Neid? Das Leid lässt damit grüssen, dass es froh ist, dass das Freude woanders ist. Bääähhh! Zunge rausgestreckt: bäääähhh! Bleib, wo Es ist!; dem Leid geht es gut, ohne Freude. Ja, es gibt auch ein Gut im Leid, das ist eng mit dem nicht verbunden, oder steht auch gerne neben dem nein herum, nein, gut ist mir nicht, oder auch, gut ist nicht gut genug, gut ist also auch dort, wo es ein-Es schlecht ist. Dem Leid geht es gut in *mir, es kommt fast ohne Freude aus, na, wenn das nicht gut ist!

Geht es den Leses gut? Ja, immer, so oder so. Mensch muss ja schon Froh sein, dass Es überhaupt ist, oder auch existiert, in dieser RaumZeit und nicht in einer anderen, in der Es der Existenz vielleicht noch guter ging. Mir gehts immer gut, egal, wie schlecht es *mir geht, es geht mir gut dabei, wenigstens lasse ich das stets verlauten: Alles gut.
Das Leid würde nie etwas anderes behaupten, nur das Neid im Leid fühlt immer schlecht, wenn Es das Mehr spürt, das DaIst, oder auch das vorhanden ist, aber klar ist auch, wenn es dem Neid schlecht ist, geht es dem Leid gut, deshalb hat es doch das Neid geschaffen, damit es wenigstens in einem Bereich schlecht ist, ohne dass das Gute dabei zu kurz kommt.
Und das Freude? Was ist mit das Freude, geht es Das nicht auch gut? Weniger, denn für das Gut hat das Freude das Trauer erschaffen, das Trauer bekommt das gute Gefühl, das schlechte Gefühl in das Freude, ist dem Glück zu verdanken. Schlecht? Ja, wenn das Gute im Leid ist, ist das Schlechte in das Freude zu finden, oder aber, weil, ich lasse es zu, dass das Gute und das Schlechte auf einer Skala oder auch in einem Bereich, in einem Wort oder Gefühl zu erreichen ist, zusammen zu fassen sind. Das Gute kann also auch Schlecht sein, wie das Schlechte auch Gut sein kann, wie in das Freude auch das Leid (Glück, weil; Das haben immer nur die ander-Es) zu finden ist, ist in das Leid auch das Freude (Trauer, weil; Jeder Abschied/jedes Abstand nehmen auch BeFrei-ung ist) zu finden, auch wenn ein-Es Das dort nicht sucht oder gar finden will.

Der alte Spruch: Des ein-Es Freud, ist des ander-Es Leid.

Weil es Uns hier gut geht ... Es ist ein einziges Aufschaukeln, schwappt hierhin und dorthin und schwappt und schwappt. Mal DaSein mal DortSein, mal HierSein oder SoSein.

Schwapp. Ohne Uns gut sein, hätte das schlecht sein, gar keinen Anreiz zum guter sein und ohne das Schlecht-Sein, hätte das Gut-Sein keinen Anreiz zum glücklicher sein. Schaukel auf. Das oder auch dieses DaSein könnte also auch Schwippschwapp heissen, wenn diesen Namen nicht schon ein Getränk für-s ich behaupten würde. Schwipp.

Und was hilft *mir das beim entspannen des steiffen Hals[es]?

Hier schreibt ein Verzweifelt-Es. *Ein-Es das glaubte das, was *Es erzählt bekam, bis Es merkte, dass damit irgendEtwas nicht stimmte. Und genau dort fing das Wissen an.
Das Wissen beginnt am Übergang zum Glauben, in das nicht geglaubte hinein.
Und ein-Es weiss ich inzwischen, das kaum zu Glaubende ist Enorm!
So enorm, dass es ein ein-Es so Allein einfach nicht fassen kann.
Genau dort, wo schon das geGlaubte nicht zu fassen ist.
Hier schreibt ein VerZweifel-tes, das ES nicht fassen kann, dass Es ist.
Genau so, wie ES ist, ist ES für ein-*Es einfach nicht zu fassen.
Aber das auch erst, als ein-Es ES schon nicht mehr Glauben konnte.
Was ist? Aber Es Ist. Ist Da und vielleicht auch Dort, Hier oder Sonstwo?
Zu finden, das Wissen. Das Wissen, das ein-Es DaIst.
Ein-Es Da. Das bewusst Ist, das Da ein-Es ist.
Das war der Beginn des Bewusst-Sein.
Die Geborgenheit im Sein ist
Bewusst-Da-Sein. Na,
wenn das All-Es Ist.
Dann her damit!
Hier. Bitte.
Danke.
DaSein.
Schlecht.
Gut?
*

Samstag, 23. November 2013

Un-Heimlich-Heit und "inzwischen"

Gestern mochte Oliver-August Lützenich (die längeren Leses wissen, dass *ich hier meinen Namen hervorhebe und mit Sternchen betone (was hier schreibt), um wenigstens schreibend und denkend ein wenig Abstand zum allgemeinen Ich zu halten. Ja, *ich bin auch Ich. Wobei das persönliche Gefühl eher dazu drängt, die biologische, uralte und normale Zusammengehörigkeit zu bewahren. Das drängt doch geradezu zu der Nach-Frage: Was, wenn das Ich zerfallen ist, wenn das Art/Spezies (das Mensch) also den Zusammenhalt und die Gemeinsamkeiten, die ÜberEinStimmung[en] verliert? Unvorstellbar? Nö, aber kaum. Aber dazu später noch ein paar Sätze. Jetzt am Besten noch einmal zurück zum Anfang dieses Beitrags.) ...

Gestern mochte Oliver-August Lützenich eine Dokumentation anschauen, in der es im Titel um die Frage ging: Was ist koscher? Nach zwei Minuten musste *ich abbrechen und umschalten, weil *ich es einfach nicht ausgehalten habe, eines Mensch dabei zuzuschauen, wie Es mit Unbedingtheit in die Enge zurückdrängelt. Die Dokumentation handelte von eines Mensch, das jüdisch sein wollte. Das Mensch war - soweit *ich das noch mitbekommen habe - katholisch, aber die UrGrossmutter war jüdisch, also wollte Es auch ein jüdisches Mensch sein. Aber, wie geschrieben, nur 2 oder auch 3 Minuten hielt *ich die Bemühungen aus, weil *meine Richtung nun mal eine andere ist. Vielleicht hat dieses Mensch im Laufe der Dokumentation ja das Vorhaben aufgegeben, weil ...? Spekulatius. Jetzt kann *ich wiederum nur Gründe anführen, die *mich davon abhalten noch irgendeiner Gemeinde oder Ideologie beizutreten. Nein, fühlte *ich, das halte *ich nicht aus, dabei zuzusehen, wie ein anderes Mensch das persönliche Freiheit verkleinern will, statt froh zu sein, diesen Reigen aus Regeln und Vorschriften und sonstigen Einengungen zu meiden.
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Eines *meiner schönsten Schnappschüsse.
Immer wieder schön dieses Bild.
Finden Sie die Frau ohne
Schuhe? Ein Tipp:
Luftballon
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Wobei Oliver-August Lützenmir vollkommen klar ist, dass es in manchen Bereichen in das Erde-Mond und innerhalb des Menschheit wichtig und kaum zu vermeiden ist, MitGlied eines Glaubens, einer Familie, einer Ideologie, ... zu sein, denn nicht alle Menschen sind in das Frei-RaumZeit, das die Menschen z.B. in MittelEuropa erkämpft und erarbeitet haben. Hier treten die Menschen inzwischen in Massen aus Gruppen und Kirchen aus, weil die Versorgung und der Schutz des Einzeln-Es auch ohne Zwangs-MitGliedschaft[en] gesichert ist. Ausnahmen (Mafia, Camorra, Gewerkschaften, Parteien, Österreich, ...) bestätigen die Regel inzwischen. Und das ist doch wunderbar, dass das inzwischen Ausnahmen sind! Hier muss k[aum]eine-Es mehr irgendwo MitGlied sein, ausser in einer Krankenkasse oder einem SportVerein, um friedlich und versorgt zu EsLeben. Oder? Na, gut, noch schon. Etwas.

Das Zwingen in eine Gruppe wird hier immer geringer, so wünschen wir Menschen Hier in das Erde-Mond das und so gestalten Wir Hier in das EU das schon mal. Die EU ist zwar auch eine Glaubens-Gemeinschaft, aber eine, dessen Innen-RaumZeit sehr Weit ist, so Weit, dass fast Jed-Es darin ein Plätzchen findet zum Ausprobieren, was Mensch-Sein alles darf und kann. Fast Alles, weil mit das Gewalt und das Willkür des Stärker-Es haben wir Hier es nicht so gerne, das Achtsame, das VielFarbige, das VielGestaltige und das Freiheit zur Entfaltung des Selbst ist uns Hier wichtiger geworden, als die Einfalt und Einförmigkeit des blossen übEsLebens. Oder?
Das Braune und andere einzwingenden EinFarbigkeiten wandern hoffentlich bald nur noch ins Klo, oder sind unter der bunten Wiese zu finden.

Aber so sind Wir eben in Massen noch. Wir folgen einfach noch lieber, und *ich bin davon keineswegs ausgenommen, aber das habe *ich ja bereits im letzten Beitrag formuliert.

Derweil gibt es noch zwei Menschen-Gruppen, die *ich noch unheimlich bewundere (Un-heimlich, weil es hiermit öffentlich, weil es hierin raus ist, aus mir und dadurch ja nun nicht mehr heimlich ist!), die jüdischen Menschen und die britischen Menschen. Nicht alle Einzeln-Es, das ist auch klar, aber die zugeschriebenen und auch ausgelebten Eigenschaften dieser Menschen-Gruppen. Eigenschaften wie Belesenheit, Weltoffenheit, Witz/Humor und auch Selbst-Humor, Selbst-Kritik in alle Richtungen, DaSein-Zugewandtheit, Forsches-Lust und die grösstmögliche menschliche Freiheit, die in beiden Gruppen - neben Nationalismus, tiefster Gläubigkeit und der Massen-Normalität (Durchschnittlichkeit) - auch zu finden ist, wie auch in allen anderen Menschen und Menschen-Gruppen, aber eben nirgendwo so deutlich und ausgeprägt, wie in diesen beiden Menschen-Bereichen (Selbst-Zuschreibungen). Das mag *ich, das ist für *mich ein OrientierungsPunkt auf der Menschlichen Landkarte.
Aber die Leses wissen inzwischen, dass *ich weder Brite noch jüdisches Mensch bin, und auch niemals ein-Es sein werde, auch wenn *ich das jetzt noch teils bewundere.

Nein, *ich lehne Zugehörigkeiten nicht grundsätzlich ab, nein, *ich bin Fussball-Fan, *ich gehe ins Stadion und gröle mit und pfeiffe und schimpfe und verwünsche den gegnerischen Stürmer und den (gegnerischen) SchiedsRichter, und bei der WM bibbere und drücke  *ich die Daumen für Deutschland, weil ... Tja, mei, muss ich das Jetzt Rechtfertigen!? Alles klar.

Vielleicht schaffen wir hier in EU ja mal eine EU-Mannschaft, die dann mit Mittel-Asien und SüdOst-Asien und ..., und Nord- und Süd-Amerika und ... um eine zukünftige Weltmeister-schaft spielt - und immer gewinnt, hihihi -.

Nein, *ich bin noch längst nicht der Frei-RaumZeit-Geist im -Körper, das *ich Sein möchte.
Ist das als Mensch-Sein überhaupt möglich? Muss ich da nicht immer irgendwo dazu gehören, immer irgendwo dabei sein, weil vielleicht ist das zwingend und sogar grund-sätzlich für eine erdmondliche EsLebendigkeit. Könnte ja sein, dass alles anderes nur ein unerfüllbares Idee und Wunschvorstellung ist?

Erstaunlich zu welchen Fragen das Mensch inzwischen vorangekommen ist!
Das Mensch ist wohl das einzige Tier, ja das einzige - das erste? - EsLebeWesen, welches Fragen von dieser TragWeite stellen kann. Das inzwischen sogar so Weit ist, die Selbst-Auflösung in Frage zu stellen, also sowohl das Sterben, als auch den Bestand dessen, was ein-Es Jetzt ist. Wir tun das in Taten und inzwischen auch in Worten.

Mit Hilfe des Technik können wir Menschen bald alles radikal ändern, was Wir bisher sind und was und wie Wir bis Heute esLeben.
Das Mensch strebt radikal und unaufhörlich nach Selbst-Auflösung hin zu ...? Denn es wird, auch wenn das Mensch in das heutiges Form nicht mehr existiert, von *mir aus als CyBorg oder als FlatterWesen, eine menschliche Spur bleiben. Eine Erinnerungs- und EsLebnis-Spur, eine Vergangenheits-Neurose vielleicht?

Was soll ich aus und von das Aktualität hier hinein schreiben?
Das frage *ich hier, in *mir, regelmässig, wenn es wieder Utopisch und Persönlich wird? Könnte es nicht ab und an eine kleine LiebesGeschichte sein, oder eine Gemeinheit, oder auch eine kleine - vielleicht sogar nützliche - Alltäglichkeit? Hmm, mal im Gespür und dann im Gefühl etwas herumreichen und zu einer Entscheidung reifen lassen, vielleicht kommt dann auch aus *mir hier ein Tristram Shandy heraus, oder ein Odysseus?
Bis dahin schreibe *ich hier weiterhin nach Vorne hinaus, in irgend Etwas hinein, was noch nicht ist, bloss so in Gedanken und da kann ein-Es schon Heute voraus DaSein, oder auch einfach SEIN.

Das Phantasie sei Dank!

Dieses kleine UnVermögen, dieses kleine Zweifelhafte, dieses Chaos, das irgendwie in das Wirklichkeit gelangt ist. Obwohl es in das Wirklichkeit fast nicht zu [er]finden ist.
Da ist doch die Frage: Ist das Phantasie wirklich ins Geld gewandert? Oder bauen wir Menschen das Phantasie im Geld erst kräftig aus und auf, um Es - das Phantasie - dann, wenn Wir soweit sind - auch mit das Technik und den EsKenntnissen (ist *mir klar, das jetzt diese Formwandlungen z.B. von das "er[kenntnis]" zur Eskenntnis kleinlich sein mag, aber *mir behagt es das Sprache in Frage zu stellen, um Es fitter zu machen, beweglicher und vielleicht auch ein wenig deutlicher und passender. Deshalb.) - das Geld von das Phantasie zu befreien, oder das Geld für etwas wirklich phantastisches zu verwenden, weil bisher sind die Bewegungen und Starrheiten (Häuser z.B.), die vom Geld erregt werden, nur dazu da das übEsLeben zu sichern oder aber gigantischer Unfug, das dann mehr oder weniger die Landschaften zustellt.

Doch, wir Erdmondlichen sind phantastisch, wir esLeben es aber noch nicht ganz aus, weil Wir es noch gar nicht begreiffen, wie phantastisch Wir DaSind, Wir Pflanzen und Pilze und Tiere und was sonst noch so hier, in diesem kleinst-PlanetenSystem zu [er]finden ist.

Eine[n] phantastische[n] Nacht/Tag wünsche *ich Ihnen.

Freitag, 1. November 2013

Mit-nichten

Denk mal, ein Gedicht, das ist doch nicht zu fassen!?
Dies ist meine Vorbereitung auf einen in Kürze hier folgenden Beitrag zum Thema: Selbst-Erweiterung. Ein spannendes Thema und hoffentlich auch Beitrag.

Ein wenig Nachsicht. Aber Heute erschreibe ich ein Lang-Gedicht.
Dieses Gedicht mäandert so ein wenig zwischen dem mit-Wundern.
Zwischen dem Mit und dem Wundern so hin und dann her, einfach so.
Also bitte nicht Wundern, zuerst, danach kommt dann das mit- drann.
Das Wundern ist ja eine Äusserung des Nicht-Wissens, also des Glaubens.
Das Wunder ist ein Ereignis des Nicht-Erwartens und der tätigen Hoffnung.
Wundervoll ist also ein Ereignis der nicht erwarteten aber erhofften Freude.
Wunderbar ist ein Geschehnis das zwar nicht erwartet aber auch nicht erhofft ist.
Wundern ist somit ein Grundzustand des momentanen DaSein, Es ist verwundert.
Was das DaSein vorher, vor dem Momentanen, war, weiss ich nicht, *ich war nicht Da.
Wie das DaSein nach diesem Moment DaSein wird, ob verwundert oder bewundert, kann k[aum]ein-Es schlüssig sagen, weil wir ErdMondlichen bisher nur in das Vergangenheit erLeben und einspüren, an das Moment in dem entschieden wird, reichen wir ErLebendigen nicht hin. Das Entscheiden für ein Richtung und ein Gefühl im DaSein findet noch vor Uns statt. Teils weit, sehr weit vor Uns werden die Entscheidungen getroffen, wenn Wir auch gut versorgt und bespasst werden, so wäre es doch auch für Uns irgendwann mal RaumZeit im und mit dem Selbst Entscheidungen für das Selbst selbst zu treffen, oder?
Könnte das ein Richtung sein, der wir ErdMondlichen gerne folgen?
Selbst zu entscheiden, wie es das Selbst ergeht und was Es, das jeweilige Selbst, gerade und auch Morgen tun möchte. 

Dass das möglich wird: für uns AllEs und All-Es; dafür bauen und konstruieren Wir gerade die Grundlagen. Die Technik macht's möglich. Ohne die Technik müssten wir Menschen fast schon wieder zurück auf die Bäume, zurück zur Natur, wie Diejenig-Es daherreden, die dabei nicht mitbedenken, dass wir Menschen vollständig wunderbarste Natur sind. Weil, wenn wir Menschen so weiter machen, wie Jetzt, dann gibt es als einzige Revolution nur noch den Weg zurück, denn alles andere innerhalb der Tierheit haben Wir ja nun schon ausgereizt. Da bleibt dann eigentlich nur noch der Weg zurück.

Weil weiter geht es nur noch mit und in anderen Verhältnissen und anderer Organisiertheit, als die Natur in Uns und mit Uns bisher erschaffen hat.
Und, wenigstens *mir hier ist das einsichtig, dass diese Erweiterung im DaSein alles erdmondliche Erleben betrifft, *ich betone All-Es und AllEs, also auch das Mensch. Alle, wirklich alle, Forschungen erweisen, dass wir ErdMondlichen ErLebewesen von der einfachsten Archaea bis hinauf zur Bergziege, eine LebensForm sind, aus demSelben Material und aus denSelben Gefühlen aufgebaut sind. Wir agieren und reagieren gemeinsam hier in diesem Kleinst-PlanetenSystem, in der deutschen Schreibart Erde-Mond benannt.
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Mit mit wäre das wahrscheinlich nicht passiert?
Berlin-Neukölln in der Hasenheide
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Auch wenn Wir in teils üblem Wettbewerb miteinander stehen und Einander auch töten und vernichten, so ist das eben dem Mangel an ... geschuldet, in den Wir Alle hier hinein gezeugt wurden. Auch das kleinst-PlanetenSystem Erde-Mond ist eines des Mangels.
Das Mensch ist ein Mangel-Wesen inmitten von Mangel-Wesen in einem Mangel-System. Es fehlt beständig etwas, und sei es "nur" eine "Portion" Zärtlichkeit. Wo es doch ganze Galaxien davon gibt. Nur sind diese Galaxien der Liebe eben zu weit entfernt.

Oder? So kann *ich das doch hier annehmen, dass es auch Regionen im Universum gibt, wo das jeweilige Inhalt Einander etwas mehr zugeneigt ist, als Wir es hier sind, in "unserem" kleinen Konkurrenz-System hier.
Ist mir doch auch klar, dass Wir hier, nur so im MitEinander umgehen, wie es eben in unserem Jetzt-Zustand gerade noch möglich ist, so sind Wir geprägt worden, so gehen Wir eben auch im MitEinander um: Gegen-Einander.
Solange Wir also nicht den Balken vor dem -Einander entfernen und das Gegen durch das Mit austauschen, werden Wir keine Freiheit erleben, weil das Gegen nun mal einfach die Feindschaft und den aggressiven Wettbewerb und ebensolchen Umgang im MitEinander verlangt. Der Inhalt "unseres" MitEinander ist das Gegen- und ein dadurch ziemlich eingeengtes mit. Ein sehr klein gehaltenes mit, das meist kaum weiter als zur "eigenen" Familie hinaus-reicht und leider, für das mit, meist kaum bis dort hinaus, meist bleibt das mit schon irgendwo im un-bewussten Selbst hängen, schon das Selbst kommt kaum noch mit. Mit dem, was das DaSein an Fülle noch anzubieten hat, ausserhalb des blossen ÜbErLebens.

Und Mensch kann Nichts und Kein-Es dafür beschuldigen oder gar anklagen, dafür, dass es so ist, wie es ist, hier. Ausser ein-Es glaubt an eine Schöpfung, ob aus dem Nichts oder aus der Hand eines Gottes oder aus dem Zauberkasten von Göttern. Was also an die Willkür glaubt, dem fehlt freilich das mit nicht, das erwartet das Gegen-, als Vorstand des Einander, ein Mit als VorWort ist lediglich mit Wissen erspürbar, also auch ersichtlich. Jedoch, das sind so wenige noch; und diese wenigen sind scheinbar nicht interessiert, das Wissen um das mit zu verbreiten, oder diese wenigen sind hilflos einen Weg zu erfinden, das Wissen, um das Mit, durch all das Gegen- durch zu reichen, damit es dort am Einander [ein]Halt findet.
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Momentaufnahme am Kreuzberg.
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Dem DaSein hier geht also das mit ab.
Das mit wird immer nur kleinlich ausgeübt,
missbraucht wird dazu der Zwang des Mangels.
Das Mangel zwingt. Das Mangeln zwingt zu ...
Die Fülle ist Jedem Mangel darin voraus,
Es hat dem Mangel die Tür verwiesen.
Die Fülle stellt den Mangel [r]aus.
Wo ist die Fülle zu [er]finden?
Na, in jedes Selbst DrInnen.
Ist jede Menge Fülle mit.
Das Selbst => mit Fülle.
Das Gegen <= Mangel.
Das Selbst = Gefühl.
Das Gegen wenig.
Das mit ist =>.
Das Selbst
ist noch
<=.

Kann *ich das so einfach dichten? Ja bestimmt, weil sowieso k[aum]ein-Es davon irgendwas versteht, also kann *ich hier dichten und fabulieren, was so gerade vorbei kommt; oder-s ich auch von Unten oder von Hinten, selten nur von Vorne so anschleicht und den grauen Kortex erregt und bestimmt: Denk mal!
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Kann von diesem Dienst gutes Wetter kommen?
Berlin-Kreuzberg, am Columbiadamm.
Deutscher Wetterdienst, steht auf
dem Schild links. Behörden
hinter Burgen.
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Los. Tu mal was gescheites, nicht bloss stets so dahin.
Tu mal was Gutes, tu mal was WEITEs, geh bis an die Ränder und MittenHinein, bis entweder zu Viel-Es auf einem Haufen stehen oder k[aum]ein-Es mehr zu finden ist; und geh noch tiefer hinein und noch WEITEr hinaus.
Denn, was weiss *ich schon, warum so Viel-Es in der Mitte herumsteht und warum dort DrAussen nur noch so wenig-Es DaIst? DrInnen heiss, DrAussen kalt.
So ist die Verhältnismässigkeit bisher geregelt. Wenn nicht die Technik wäre, die auch eine Veränderung dieser Verhältnis-Mässig-keiten erlaubt, wenn Mensch das möchte. Und Mensch möchte immer öfter, dass es auch an den Rändern wärmer ist.

Wir wollen es auch aussen herum heisser haben, weil das einfach angenehmer ist, wenn von allen Seiten die Hitze ansteigt, statt nur bisher von DrInnen, wo das Feuer flackert und die Kerzen brennen und DrAussen weht das kalte Wetter im vielen Selbst herein, die noch im Gegen geprägt und unverändert nur übErLeben können.

Wo doch das Fülle lockt. Und Wir auch bald die Mittel und so-mit die Technik sind, diese Fülle an zu zapfen, wo immer das Fülle gerade zu finden ist. Und das ist auch in jedes Selbst DrInnen, aber auch im DrAussen, in den VIELEN anderen Selbst.
Also, lasst Uns wechselseitig anzapfen, was ein-Es an Fülle zu bieten hat und die ander-Es zahlen mit gleicher Fülle zurück, das ist doch wohl ein anderer Umgang als Heute.
Aber Was schreib *ich das? Bis das mal Verstand-en ist, das erLebendige *ich nicht mehr. Leid-er für mich und für Uns AllEs und All-Es hier, aber gut, so sind Wir nun mal geprägt.
Was will Mensch also machen!

Soll Oliver-August Lützenich Jetzt einfach so Schluss machen hier, und nur noch ein Eis essen, vor der Glotze, bevor *ich schlafen gehe? Ja, klar, irgendwie muss das Mangel doch gefüllt werden, irgendwo muss Es doch her kommen, die Zufriedenheit im Selbst.
Und solange es nicht im Selbst gelingt, muss Es halt von Aussen kommen.
Also, her mit dem Eis und der Doku zum Kapitalismus.
Vielleicht weiss und bin *ich dann ja weiter.
Das weiss *ich doch im Vorhinein nicht.
Gut, dann probier *ich das jetzt aus.
Wünsche, gut zu erLeben.
Bis demnächst. Hier?
Oder auch bei Ihnen?
Fülle können Wir
doch alle brauchen.
Das Eis ruft.
Bitte.

Ein wundervolles WoEn den Leses.