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Dienstag, 24. Dezember 2013

Trotzdem ...

... oder ein wenig Feiertags-Schmarrn.

Mein aktueller TagesSatz lautet: Ich bitte sie Herr, geben Sie Stollen-Freiheit.
Mit Marzipan drinn, weil ich so süss bin und ebensolches brauche.

Wenn hier ein-Es glaubt, *ich mache hier Ideologie oder Rechthaberei oder versuche hier Folgsamkeit zu erregen, dann bleibt dieses ein-Es halt[!] im Glauben stecken, dem Wissen ist das unbekannt.

Hier hält ein-Es fest, was -Es mit-bekommt. Was in dieses ein-Es herein gebeten wurde, und auch, was in -Es eindringt, ohne auf Einladung zu warten, da -Es - das jeweils ander-Es - woanders eindringen muss.

Und hält ebenso fest, was in ein-Es ist, in das Haut, bis auf das, was raus muss aus der Haut und will, weil ein-Es sonst platzte. Hält im Inneren fest, was in ein-Es in Bewegung ist und somit in und um ein-Es herum wirkt.

Bewahrt, was auf ein-Es auftrifft und des Bewahrens wert ist, erschreibt, was ein-Es in der Verbindung von dem aus Aussen und mit dem in Innen dabei im DaZwischen (Bewusst-Sein) entsteht.
Ein-Es von Milliarden.
Ich. *ich.
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Der Weihnachts-Stern aus dem Tablet.
Ein tagesaktuelles Standbild
.
Da schreibe *ich von RaumZeit, weil ohne RaumZeit kein ZeitRaum.
Alleine, wenn *ich bedenke, wie Viele Takte nur eine kleine RaumZeit ist!

Ein Gedanke zum Beispiel, eine Winzigkeit nur, bloss das Wörtchen: "da".
K[aum]ein Mensch kann bisher [er]zählen, wie Viele RaumZeit-Takte es braucht, um nur diese sprachlich menschliche Winzigkeit im Bewusst-Sein zu erLeben.
Da?

Was diese Tatsache auch nur annähernd erfasst, fängt zu [ver]wundern an, was das Mensch damit anfängt, da zu sein?
Aber wir müssen bis Jetzt so [miss]handeln, wie wir handeln.

Vielleicht, weil Uns das gut bekommt?
Uns, nicht dem einzeln-Es. Denn, noch handeln Wir - das erdmondliche DaSein -, das einzeln-Es folgt und wird dabei selten sehr gut behandelt und ebenso selten sehr schlecht miss-handelt. Meistens wird ein-Es lediglich behandelt.
Das Masse behandelt.

Handeln tun die aller wenigst-Es. Das wissen nur die Meist-Es nicht. Obwohl auch das Glauben davon spricht? Dass Wir tun müssen, was mit Uns angefangen wurde, deshalb ist vielleicht auch die zu kommende RaumZeit so enorm kurz und unerfüllt, also beängstigend, für das Masse, wie es das Anfang war.

Wie war das Anfang für das Masse?
Klein, heiss, anonym, unbekannt und eng. Aber ein-Es musste da sein, -Es hatte keine Wahl, ausser DaSein war Nichts.

Am liebsten würde *ich jetzt ein Weihnachts-Märchen erzählen, aber, huch, *ich merke gerade, *ich habe ja bereits damit angefangen, nein, lieber heute nicht mehr, es ist sowieso schon zu spät. Aber, dass das da, aus Billionen und aberBillionen ist, ist schon fantastisch.

Den Leses wünsche ich nun ein schönes Fest und entspannte Feiertage.
Bis demnächst.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

AusGestaunt?


Ausgestaunt?

Ein kleiner tiefer greifender Tagebuch-Eintrag:
Das muss ein-Es mal vorstellen, da kommt Etwas (z.B. auch ein-Es) aus der völligen Unbewusstheit heraus, in das ALLES (DaSein) hinein und staunt. Und wir wissen ja bis Heute nicht, ob das überhaupt geplant war, das Etwas in das ALLES etwas weiss. Weiss ist die Farbe des Wissens, schwarz die Farbe des ALLES wissens. Ich spekuliere mal wieder ein wenig hin und her.

Es geht darum, für mich Selbst zu formulieren, was aus dem Staunen, in dem *ich noch bin, einmal wird, wenn das Staunen in das ALLES vorbei ist, oder zumindest soweit beruhigt ist, dass ich den Mund wieder etwas schliessen kann und soweit Abstand geniesse, dass ich beginnen kann dieses ALLES, Was DaIst, passend in allen Richtungen einzuordnen.
Dem Glauben ein Schnippchen schlagen.

Gestern waren zwei VertreterInnen einer GlaubensRichtung an meiner Wohnungstür und wollten mir Gott wieder näher bringen. Freundlich, wie *ich meist bin, habe ich mit Ihnen etwas diskutiert und Bibelwissen ausgetauscht, ich habe Stellen gefunden oder interpretiert - und die Leses wissen, wie persönlich Auslegungen sind! - die einen Gott oder überhaupt eine SchöpferGruppe nicht benötigen und habe auch etwas Physik und Mathematik eingestreut, aber es war natürlich für uns Drei sinnlos. Die beiden VertreterInnen werden weiter missionieren, und ich werde weiter am Wissen arbeiten, ohne eine Schöpfung und Etwas oder ein-Es, das diese Schöpfung angeschoben hat völlig auszuschliessen. Wir haben einander Nettigkeiten zum Abschied zugesagt, und ich war mal wieder sicher, dass die allermeisten Menschen ganz und gar gläubig sind und das wohl auch brauchen. Warum? Klar ist auf jeden Fall, dass kein einziges EsLebeWesen wirkliches bewusstes Faktenwissen braucht, um schlecht oder auch ganz wunderbar zu esLeben.

Meine Katzen wurden gekuschelt und mit selbstgekochtem Essen und auch sämtlichen Dosenleckerlis versorgt und verwöhnt und hatten freien Auslauf und durften sogar im Federbett schlafen und schnurren; Fakt ist, Sie hatten nicht die geringste Ahnung von meinen Interessen oder gar von den Maxwell'schen Gleichungen zur Elektrodynamik.

Ist eine Myxomycete bewusst? Ja, ein wenig. Wie jedes EsLebeWesen irgendwie bewusst ist, sonst wären wir Menschen es auch nicht, aber eine grössere Ahnung oder gar Wissen von den Zusammenhängen des DaSein, ist nur im Bau und der Verhaltensweise der Pilze und Myxomyceten erkennbar, nicht in deren Bewusst-sein.

Viele Menschen, eigentlich die Meisten mit denen ich so spreche, lehnen jede nähere Übereinstimmung mit den erdmondlichen (die Leses wissen, dass China gerade ein RaumZeit-Schiff zum Mond gestartet hat. Und erneut reisen ein paar von unseren irdischen Anverwandten mit. Winzig kleine zwar nur, weil alle grösseren wurden garantiert entfernt, aber ein paar kommen immer durch, die Leses kennen das ja) Mit-EsLebeWesen ab, manch-Es werden schon bei der Erwähnung von Verwandtschaft fast aggressiv, vielleicht weil Sie instinktiv merken, dass das ihr gewöhnliches Verhalten in Frage stellt, weil, kann ein-Es dann noch einfach so eine Fliege oder eine Mücke erschlagen und dann erst die Essgewohnheiten, Huiii! Neee, das geht gar nicht! "Bleib mir bloss vom Leib mit deinen Verwandtschafts-Verhältnissen, mit denen will ich nichts zu tun haben". Sagen oder denken Diese dann.

Klar ist, dass je mehr *mir klar wird, wie nah Wir Erdmondlichen Einander sind, umso mehr ist auch mein "normales", eingeübtes und aufgeprägtes Verhalten nicht mehr zu halten. Das ist wie auch in jeder menschlichen Beziehung. Je näher Mensch ein anderes Mensch ist, umso weniger unwichtig, umso aufmerksamer und liebevoller geht Mensch mit dieses ander-Es um. Persönlichkeitsstörungen und Krankheiten mal ausgenommen, weil es gibt natürlich auch Streit und erhebliche Ignoranzen in Kleinstgruppen, bis zum Mord. Jedoch im "Normalfall" gehen Bekannte und Freunde und Familien aufmerksamer und rücksichtsvoller mitEinander um, als mit Fremden/m. Wir hier in EU üben gerade, auch mit weit hierher gereisten MitMenschen, weniger befremdlich und unangenehm umzugehen und auch die EsLebens-Verhältnisse weit wegg angenehmer zu gestalten, für die dort esLebenden.

Aber was dazu zu schreiben ist, habe *ich ja bereits in mehreren Beiträgen getan, mit anderem in dem Beitrag von den sprechenden ErLebewesen hier im Blog oder ganz aktuell in dem Beitrag Null-Druck-Material im Verantworten-Blog.

Um an den zweiten Absatz anzuknüpfen: Ist es überhaupt möglich, als Mensch, nicht mehr zu Staunen in diesem ALLES? Ist dieses DaSein vielleicht ein riesengrosses Staunen, in den noch viel weiteren WEITEn des SEIN? Nutzlose Frage, ich weiss. Nutzlos, weil hier und Jetzt und für mich nicht zu [er]klären.
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Halb zog es Ihn, halb starrte Er fest.
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Ausserdem merke *ich, wie wenige Menschen dieses Staunen, also die Haltung des FragendEs und Antwort SuchendEs aktiv esLeben. Sehr wenig-Es. Die meisten Menschen lassen einfach geschehen, was geschieht. Das Aufbegehren ist fast nur um des blossen Selbst willens, mal stört ein-Es dies, mal nervt ein-Es das, fast nur geht es um Gewohnheit und Gewöhnlichkeit, hier muss ein Baum stehen bleiben, dort geht es um mehr Lohn und dort etwas weiter wegg, geht es um weniger Korruption, an der dieses Selbst dort, keinen [selbst?]gerechten Anteil hat. Um mehr geht es fast nie. Es geht fast immer nur um das jeweilige Mensch, oder bestenfalls um das Menschheit.

Die vielen wunderschönen und so eminent wichtigen Mit-EsLebeWesen sind völlig aus dem Bewusst-Sein, ausser den sogenannten Haustieren, aber das schrieb ich ja schon. Die Frage für *mich lautet nun: esLebe *ich weiter wie die Meist-Es und fange wieder an Fliegen tot zu schlagen und jeden Tag ein Schnitzel oder Gulasch zu essen und höre auf Petitionen für mehr Aufmerksamkeit und Schutz der esLebendigen MitWesen zu unterschreiben und auch mit Geld zu fördern, oder entwickle *ich das Staunen und die Antworten, die *ich dabei finde und auch erfinde weiter?

Fange *ich wieder an "normal" zu schreiben und zu sprechen, gebe ich das persönliche Selbst also wieder der Vergangenheit preiss, der Gewohnheit, oder lasse ich dem Staunen freien Lauf, mit allen Veränderungen, die das für *mich bedeutet? Mit dieser Frage gehe *ich seit ein paar Wochen umher, vieleicht sogar schon ein paar Monate, wie die Leses vielleicht schon bemerkt haben, auch an dem Beitrag zur Gewöhnlichkeit, den *ich vor ein paar Tagen in den Verantworten-Blog wieder eingestellt habe.

Gerne würde ich weiter Staunen, aber ich finde so wenige offene und neugierige und weitschwingende MitMenschen, die dieses Staunen und auch das Interesse, das damit einhergeht, mit-teilen, daher mein Zweifeln und meine Vor- oder auch Rücksicht.
Also Rück-Anpassung oder Selbst-Ermutigung? Mal kucken.
Bis die Tage.
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Noch ein kleiner Wissens-Partikel
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Dienstag, 26. November 2013

schrock!

Also *ich bin dann mitten in der Nacht aufgewacht mit übermässig pumpendem Herzen und dachte sofort an den Evolutions-Artikel, den *ich gestern hier eingestellt hatte. Den muss *ich sofort wieder löschen, was *ich ja dann auch tat, aber erst Morgens, weil *ich selbstverständlich wissen wollte, Warum?

Aber da war nur dieses Gefühl, eine Mischung aus Schock und Schreck und Angst, das irgendwie mit diesem Beitrag verbunden war, ohne dass *mir dieses Gefühl auch die Worte oder zumindest den Zeigefinger dazu geliefert hätte, mit denen *ich hätte erkennen können, Was?

Es kann doch nicht das Thema sein, oder der Artikel, es konnte doch nur in meinen Sätzen darin verborgen sein, der Ursprung der Aufregung, der so plötzlichen Mitternächtlichen Aufwallung. Jedoch das Gefühl fuchtelte nur so um den Artikel herum. Natürlich kamen *mir daraufhin Zweifel, ob vielleicht eine ganz andere Richtung die Ursache enthält und das Gefühl nur so auf das letzte deutelte, was *ich öffentlich tat. Die Zweifel blieben, das Gefühl hörte nicht auf, diesen Artikel anzufauchen, also löschte *ich den Artikel in der Früh doch noch.

Was darin ist gefährlich oder bedrohlich?
Das werde *ich die nächsten Stunden und Tage klären und falls nötig die Bedrohungen darin oder auch die Gefahren zu entschärfen, wenigstens für m*ich, da *ich ja keine Ahnung davon bin, was die Leses darin fanden, vielleicht Langeweile, dann werde *ich sie finden und aus meinem Beitrag vertreiben, weil, oder die Leses fanden darin blosse, vielleicht sogar reichlich Information, neu, wie *ich hoffe, aber mir steckt noch der Schrecken und das Zittern in den Gliedern, *ich hatte noch nicht mal den Mut ihn noch einmal zu lesen.

Also, falls es irgendwas zu ändern gibt, werde *ich den Artikel noch einmal einstellen, falls Gefahr oder gar Angst, dann nicht.
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Der Autor vor ein paar Tagen
bei den Nachbarn.
Schrock-los
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Ein Beitrag, um die Verwunderung zu befriedigen. Ist doch so?

Samstag, 23. November 2013

Un-Heimlich-Heit und "inzwischen"

Gestern mochte Oliver-August Lützenich (die längeren Leses wissen, dass *ich hier meinen Namen hervorhebe und mit Sternchen betone (was hier schreibt), um wenigstens schreibend und denkend ein wenig Abstand zum allgemeinen Ich zu halten. Ja, *ich bin auch Ich. Wobei das persönliche Gefühl eher dazu drängt, die biologische, uralte und normale Zusammengehörigkeit zu bewahren. Das drängt doch geradezu zu der Nach-Frage: Was, wenn das Ich zerfallen ist, wenn das Art/Spezies (das Mensch) also den Zusammenhalt und die Gemeinsamkeiten, die ÜberEinStimmung[en] verliert? Unvorstellbar? Nö, aber kaum. Aber dazu später noch ein paar Sätze. Jetzt am Besten noch einmal zurück zum Anfang dieses Beitrags.) ...

Gestern mochte Oliver-August Lützenich eine Dokumentation anschauen, in der es im Titel um die Frage ging: Was ist koscher? Nach zwei Minuten musste *ich abbrechen und umschalten, weil *ich es einfach nicht ausgehalten habe, eines Mensch dabei zuzuschauen, wie Es mit Unbedingtheit in die Enge zurückdrängelt. Die Dokumentation handelte von eines Mensch, das jüdisch sein wollte. Das Mensch war - soweit *ich das noch mitbekommen habe - katholisch, aber die UrGrossmutter war jüdisch, also wollte Es auch ein jüdisches Mensch sein. Aber, wie geschrieben, nur 2 oder auch 3 Minuten hielt *ich die Bemühungen aus, weil *meine Richtung nun mal eine andere ist. Vielleicht hat dieses Mensch im Laufe der Dokumentation ja das Vorhaben aufgegeben, weil ...? Spekulatius. Jetzt kann *ich wiederum nur Gründe anführen, die *mich davon abhalten noch irgendeiner Gemeinde oder Ideologie beizutreten. Nein, fühlte *ich, das halte *ich nicht aus, dabei zuzusehen, wie ein anderes Mensch das persönliche Freiheit verkleinern will, statt froh zu sein, diesen Reigen aus Regeln und Vorschriften und sonstigen Einengungen zu meiden.
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Eines *meiner schönsten Schnappschüsse.
Immer wieder schön dieses Bild.
Finden Sie die Frau ohne
Schuhe? Ein Tipp:
Luftballon
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Wobei Oliver-August Lützenmir vollkommen klar ist, dass es in manchen Bereichen in das Erde-Mond und innerhalb des Menschheit wichtig und kaum zu vermeiden ist, MitGlied eines Glaubens, einer Familie, einer Ideologie, ... zu sein, denn nicht alle Menschen sind in das Frei-RaumZeit, das die Menschen z.B. in MittelEuropa erkämpft und erarbeitet haben. Hier treten die Menschen inzwischen in Massen aus Gruppen und Kirchen aus, weil die Versorgung und der Schutz des Einzeln-Es auch ohne Zwangs-MitGliedschaft[en] gesichert ist. Ausnahmen (Mafia, Camorra, Gewerkschaften, Parteien, Österreich, ...) bestätigen die Regel inzwischen. Und das ist doch wunderbar, dass das inzwischen Ausnahmen sind! Hier muss k[aum]eine-Es mehr irgendwo MitGlied sein, ausser in einer Krankenkasse oder einem SportVerein, um friedlich und versorgt zu EsLeben. Oder? Na, gut, noch schon. Etwas.

Das Zwingen in eine Gruppe wird hier immer geringer, so wünschen wir Menschen Hier in das Erde-Mond das und so gestalten Wir Hier in das EU das schon mal. Die EU ist zwar auch eine Glaubens-Gemeinschaft, aber eine, dessen Innen-RaumZeit sehr Weit ist, so Weit, dass fast Jed-Es darin ein Plätzchen findet zum Ausprobieren, was Mensch-Sein alles darf und kann. Fast Alles, weil mit das Gewalt und das Willkür des Stärker-Es haben wir Hier es nicht so gerne, das Achtsame, das VielFarbige, das VielGestaltige und das Freiheit zur Entfaltung des Selbst ist uns Hier wichtiger geworden, als die Einfalt und Einförmigkeit des blossen übEsLebens. Oder?
Das Braune und andere einzwingenden EinFarbigkeiten wandern hoffentlich bald nur noch ins Klo, oder sind unter der bunten Wiese zu finden.

Aber so sind Wir eben in Massen noch. Wir folgen einfach noch lieber, und *ich bin davon keineswegs ausgenommen, aber das habe *ich ja bereits im letzten Beitrag formuliert.

Derweil gibt es noch zwei Menschen-Gruppen, die *ich noch unheimlich bewundere (Un-heimlich, weil es hiermit öffentlich, weil es hierin raus ist, aus mir und dadurch ja nun nicht mehr heimlich ist!), die jüdischen Menschen und die britischen Menschen. Nicht alle Einzeln-Es, das ist auch klar, aber die zugeschriebenen und auch ausgelebten Eigenschaften dieser Menschen-Gruppen. Eigenschaften wie Belesenheit, Weltoffenheit, Witz/Humor und auch Selbst-Humor, Selbst-Kritik in alle Richtungen, DaSein-Zugewandtheit, Forsches-Lust und die grösstmögliche menschliche Freiheit, die in beiden Gruppen - neben Nationalismus, tiefster Gläubigkeit und der Massen-Normalität (Durchschnittlichkeit) - auch zu finden ist, wie auch in allen anderen Menschen und Menschen-Gruppen, aber eben nirgendwo so deutlich und ausgeprägt, wie in diesen beiden Menschen-Bereichen (Selbst-Zuschreibungen). Das mag *ich, das ist für *mich ein OrientierungsPunkt auf der Menschlichen Landkarte.
Aber die Leses wissen inzwischen, dass *ich weder Brite noch jüdisches Mensch bin, und auch niemals ein-Es sein werde, auch wenn *ich das jetzt noch teils bewundere.

Nein, *ich lehne Zugehörigkeiten nicht grundsätzlich ab, nein, *ich bin Fussball-Fan, *ich gehe ins Stadion und gröle mit und pfeiffe und schimpfe und verwünsche den gegnerischen Stürmer und den (gegnerischen) SchiedsRichter, und bei der WM bibbere und drücke  *ich die Daumen für Deutschland, weil ... Tja, mei, muss ich das Jetzt Rechtfertigen!? Alles klar.

Vielleicht schaffen wir hier in EU ja mal eine EU-Mannschaft, die dann mit Mittel-Asien und SüdOst-Asien und ..., und Nord- und Süd-Amerika und ... um eine zukünftige Weltmeister-schaft spielt - und immer gewinnt, hihihi -.

Nein, *ich bin noch längst nicht der Frei-RaumZeit-Geist im -Körper, das *ich Sein möchte.
Ist das als Mensch-Sein überhaupt möglich? Muss ich da nicht immer irgendwo dazu gehören, immer irgendwo dabei sein, weil vielleicht ist das zwingend und sogar grund-sätzlich für eine erdmondliche EsLebendigkeit. Könnte ja sein, dass alles anderes nur ein unerfüllbares Idee und Wunschvorstellung ist?

Erstaunlich zu welchen Fragen das Mensch inzwischen vorangekommen ist!
Das Mensch ist wohl das einzige Tier, ja das einzige - das erste? - EsLebeWesen, welches Fragen von dieser TragWeite stellen kann. Das inzwischen sogar so Weit ist, die Selbst-Auflösung in Frage zu stellen, also sowohl das Sterben, als auch den Bestand dessen, was ein-Es Jetzt ist. Wir tun das in Taten und inzwischen auch in Worten.

Mit Hilfe des Technik können wir Menschen bald alles radikal ändern, was Wir bisher sind und was und wie Wir bis Heute esLeben.
Das Mensch strebt radikal und unaufhörlich nach Selbst-Auflösung hin zu ...? Denn es wird, auch wenn das Mensch in das heutiges Form nicht mehr existiert, von *mir aus als CyBorg oder als FlatterWesen, eine menschliche Spur bleiben. Eine Erinnerungs- und EsLebnis-Spur, eine Vergangenheits-Neurose vielleicht?

Was soll ich aus und von das Aktualität hier hinein schreiben?
Das frage *ich hier, in *mir, regelmässig, wenn es wieder Utopisch und Persönlich wird? Könnte es nicht ab und an eine kleine LiebesGeschichte sein, oder eine Gemeinheit, oder auch eine kleine - vielleicht sogar nützliche - Alltäglichkeit? Hmm, mal im Gespür und dann im Gefühl etwas herumreichen und zu einer Entscheidung reifen lassen, vielleicht kommt dann auch aus *mir hier ein Tristram Shandy heraus, oder ein Odysseus?
Bis dahin schreibe *ich hier weiterhin nach Vorne hinaus, in irgend Etwas hinein, was noch nicht ist, bloss so in Gedanken und da kann ein-Es schon Heute voraus DaSein, oder auch einfach SEIN.

Das Phantasie sei Dank!

Dieses kleine UnVermögen, dieses kleine Zweifelhafte, dieses Chaos, das irgendwie in das Wirklichkeit gelangt ist. Obwohl es in das Wirklichkeit fast nicht zu [er]finden ist.
Da ist doch die Frage: Ist das Phantasie wirklich ins Geld gewandert? Oder bauen wir Menschen das Phantasie im Geld erst kräftig aus und auf, um Es - das Phantasie - dann, wenn Wir soweit sind - auch mit das Technik und den EsKenntnissen (ist *mir klar, das jetzt diese Formwandlungen z.B. von das "er[kenntnis]" zur Eskenntnis kleinlich sein mag, aber *mir behagt es das Sprache in Frage zu stellen, um Es fitter zu machen, beweglicher und vielleicht auch ein wenig deutlicher und passender. Deshalb.) - das Geld von das Phantasie zu befreien, oder das Geld für etwas wirklich phantastisches zu verwenden, weil bisher sind die Bewegungen und Starrheiten (Häuser z.B.), die vom Geld erregt werden, nur dazu da das übEsLeben zu sichern oder aber gigantischer Unfug, das dann mehr oder weniger die Landschaften zustellt.

Doch, wir Erdmondlichen sind phantastisch, wir esLeben es aber noch nicht ganz aus, weil Wir es noch gar nicht begreiffen, wie phantastisch Wir DaSind, Wir Pflanzen und Pilze und Tiere und was sonst noch so hier, in diesem kleinst-PlanetenSystem zu [er]finden ist.

Eine[n] phantastische[n] Nacht/Tag wünsche *ich Ihnen.

Mittwoch, 6. November 2013

Des Glaubens-Drang zur Freiheit

Nun ist das gestrige Beitrag um Einiges ergänzt und braucht deshalb auch einen neuen Titel, beim überlesen (des Alten) viel Vergnügen.

Zu diesem Beitrag wurde ich geleitet, von einer fast wöchentlichen 3Sat-Sendung, die den Namen des Moderators trägt: (Gert) Scobel.
Genauer, der Sendung vom Donnerstag, dem 31. Oktober 2013 (Hallo Wien!), mit dem Thema: AberGlaube oder auch Magisches Denken.
Aber! Bevor ich näher darauf eingehe:

Eine Worterkundung, aus dem Herkunfts-Duden entnommen: Magier. Das Wort für "Zauberer, Zauberkünstler" wurde im 18. Jh. aus dem Plural 'magi' des lat. Substantivs 'magus' eingedeutscht, das selbst aus griech. 'mágos' = "Zauberer" entlehnt ist. Das griechische Wort bezeichnete zunächst das Mitglied einer medischen Priesterkaste {Meder ist eine altiranisch-persische Stammesbezeichnung} und nahm erst dann die Bedeutungen "Traumdeuter, Zauberer; und auch Betrüger" an.
Es ist ein Lehnwort aus dem Iranischen (beachte altpersisch 'Magus', den Namen eines medischen Volksstammes mit priesterlichen Pflichten {innerhalb der persischen Grossgesellschaft. Also ähnlich wie die Leviten - die Mitglieder der Familie Levi -, die innerhalb der jüdischen Gesellschaft priesterliche Aufgaben hatten und erfüllten}), dessen letzte Quelle nicht sicher zu ermitteln ist.

Und das schreibt Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Mager): Mager oder Magier ist ein Wanderwort altiranischer Herkunft, das spätestens seit dem 4. Jahrhundert v. Chr eine allgemeine Bezeichnung für einen zoroastrischen Priester darstellte.
Linguistisch liegt ihm die indoEuropäische Wurzel '*magh-' mit der Bedeutung „können, vermögen, helfen“ zugrunde, zu deren Wortfamilie auch „(Ver)mögen“, „Macht“ und „Maschine“ gehören. Die Bedeutung des Wortes vor dem 4. Jh. v. Chr. ist nicht ganz geklärt.

Das ist doch mal interessant, aus welcher Nähe das Magie und damit das Magi-Es entstammt, welche "Familie" da im Hintergrund mitschwingt: "ich mag[h] das machen, das macht mächtig Spass zu zaubern und zu überraschen, gut und schlecht". Das Magie ist also ganz klar in die Bereiche des Glaubens einzuordnen, denn - wenigstens Oliver-August Lützenich geht es so -, je mehr *ich weiss, umso weniger Magie.

Und noch einmal das Duden: Magisch. Das Adjektiv 'magisch' = "zauberisch, geheimnisvoll, {eine Gefahr} bannend", wurde etwa im 16. Jh. aus gleichbedeutend lat. 'magicus' gebildet, welches wiederum aus dem griech. 'magikós' = "zum Magier gehörend, überraschend" entstammt.

Das Aber- vor dem -Glauben bedeutet "wider, gegen" oder auch " weiter wegg, weit mehr", wie es auch vor den Worten: AberTausend und AberWitz, noch verwendet wird.
.
Am Columbiadamm in B-Kreuzberg.
Sie glauben dieses Bild zu kennen?
Sie glauben es zuRecht, warum
wissen Sie es nicht, oder?
Einfach weils schön ist.
Mehr nicht, echt.
.
Vor der persönl*ichen Analyse möchte ich noch aufzählen, was *ich alles in die Worte AberGlaube und magisches Denken einfülle.
Und das ist reichlich:

Schornsteinfeger/Kaminkehrer, Fetisch, schwarze Katzen von links und von rechts, Glücksbringer, Glückssymbole (z.B. Schlösser an Brücken-Geländer gekettet. Laut einer in der Sendung erwähnten Umfrage glauben 60% der deutschen Menschen an deren magische Kräfte/Wirkung), Astrologie, Hexerei, Tieropfer, Räucherkerzen/-opfer. Engel (laut einer in der Sendung erwähnten Umfrage, ist mehr als die Hälfte der deutschen Menschen davon überzeugt, dass ihnen ein Engel zur Seite steht), Wallfahrten (z.B. Lourdes), Seancen, Kartenlegen, Rosenkranz, Horoskope, Ticks (z.B. ein bestimmtes Kleidungsstück für ein Spiel, eine "glücksbringende" Farbe oder Zahl), Berührungen oder auch das Küssen von Gegenständen und Statuen.

Da fehlt bestimmt noch so einiges?


Vielleicht auch das Sprache, die Politik, die Ökonomie - die ja bekanntlich so ein bisschen Pseudo-Wissenschaft ist, obwohl die Ökonomie reichlich auf die Mathematik vertraut, aber wie das mit dem Vertrauen eben so ist (näheres dazu - zur Ökonomie - könnten die Leses auch in dem Beitrag "Von der Tarnung der Wirklichkeit" im Verantworten-Blog erlesen), es wird noch öfter enttäuscht, als es bestätigt wird, oder?
Aber, wenn ich damit anfange, alles noch nicht so genau bekannte und alle Vermutungen und Hoffnungen und Erwartungen und sehnlichen Wünsche, darein zu packen, in die Bereiche des AberGlauben und des magischen Denkens, was bleibt dann noch als sicher und stabil und ganz und gar ausgeleuchtet und überprüft übrig?
Viel!

Oliver-August Lützenich zum Beispiel ist sicher und schon eine etwas längere RaumZeit stabil da. Die Leses wahrscheinlich auch; merken Sie, schon fängt es an unsicher zu werden, weil, was weiss *ich von den Leses, ausser Vermutungen.
Aber Stopp hier, sonst geht das Thema verloren.
Glaube, AberGlaube und das Magische Denken.

Infos zur Sendung und zu Gert Scobel hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Scobel.

Die darin - für *mich - interessanten Aussagen sind:
Von Karl-Heinz Kohl, Ethnologe (http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Kohl):
Die monotheistischen Religionen basieren auf der Vorstellung der willkürlichen Gestaltung der Welt, des Kosmos, durch eine SchöpferGottheit. Dabei gehen die Religionen davon aus, dass der Wille dieser SchöpferGottheit unerfindlich oder auch unergründlich ist.
Aber genau gegen eine solche Vorstellung protestiert das Magische Denken. Das Magische Denken geht aus von einer grundsätzlichen Kausalität {also einem direkten Zusammenhang von Ursache und Wirkung}, von einer Sinnhaftig- und -haltigkeit der Welt {*ich nenne es, weiter gefasst, das DaSein}.
Es gibt kein Ereignis ohne Ursache. Und im Magischen Denken versucht man zu rekonstruieren, welche verschiedenen Ursachen ein Ereignis haben kann oder hat. James (George) Frazer (de.wikipedia.org/wiki/James_George_Frazer) sagt: Die Magie ist (eigentlich) eine Vorform der Wissenschaft; und die Religion[en] ist[sind] ein Rückfall.
Weil die Magie davon ausgeht, dass die Natur von einer Eigengesetzlichkeit durchherrscht ist. Nur die Schlussfolgerungen der {damaligen} Magie[r] waren eben noch falsch.

Eine ungeklärte Frage: Ist das DaSein, also auch wir Erdmondlichen, das Ergebnis einer statistischen Wahrscheinlichkeit, die aus den Grundzutaten (Substanz, Regeln, Kräfte) des GesamtInhalts des DaSein einfach auch irgendwann in den gigantischen, für Uns noch unermesslichen WEITEn des RaumZeit, geschehen muss? Ist das DaSein also eine logische Folge von AnfangsBedingungen, ist das DaSein eine zufällige Wirkung aus der zufälligen Begegnung von kollidierenden Wolken aus den GrundZutaten, oder ist das DaSein eine Folge von Planung (Ziel) oder einem Bedarf (Zweck)?
Liegt also die Magie richtig, von einem Zusammenhang von Wirkungen im Jetzt mit den Substraten der Anfangsbedingungen auszugehen, oder ist das Glauben richtig, das zwar auch von einem Zusammenhang von Wirkung und Ursache ausgeht, diese aber mehr ausserhalb des DaSein beheimatet, das DaSein als Schöpfung einer ausserDaSein-Entität, das DaSein als Willkür?
Die Magie sucht die Ursache[n] im DaSein, die [mono]theistischen Religionen ausserhalb, deshalb unerfindlich und unermesslich, weil ja schon alleine die WEITE und VIELFalt des DaSein, das einzelne DaSein zu überfordern droht. Ist somit das Glauben näher an das Wirklichkeit, indem Es die wohl fast vollkommene Bestimmung des DaSein in das Fremde von Ausserhalb verlegt, oder ist das Magie näher an das Wirklichkeit, in dem Es die Gründe im DaSein vermutet und auch im DaSein danach sucht?
Die drei bisher benennbaren Gründe für das DaSein könnten also sein: Statistik, Willkür oder Planung. Wobei die Planung und die Willkür natürlich eng verbunden sind oder einander sogar überschneiden, also bleiben als Möglichkeiten: Muss oder Kann.
Wobei das <Muss> wenigstens Etymologisch noch mehr Freiheiten enthält, als es die blosse AbArbeitung von Möglichkeiten zulässt, aber eben sehr viel weniger Freiheit, als das <Kann> einer zur Entscheidung fähigen Entität überlässt. Musste das DaSein passieren, oder konnte Es passieren? Und Ist passiert, wie wir Alle bezeugen könnten, wenn wir denn auch Alle bezeugen könnten, was aber eben nur sehr wenig-Es können.
Da *ich kann, aber noch zu wenig weiss, kann ich nur schätzen, und *ich schätze mal, dass das DaSein eine gewollte Angelegenheit ist. WAS das DaSein wollte, ist mir natürlich unbekannt, sonst hätte ich es längst verraten, denn *ich stehe für Transparenz, aber mir ist diese Variante näher, als die blosse Logik, also als das blosse Abarbeiten von Wahrscheinlichkeiten. Obwohl das bei der Gigantik des RaumZeit und der Substanzen fast schon wahrscheinlicher ist. Ist eben eine Frage des persönlichen Gefühls und der Selbst-Empfindung.
Aber weiter in der 3Sat-Sendung Scobel.

Frage von Peter Brugger, Neurowissenschaftler (bei Interesse finden die Leses hier mehr Informationen zu Peter Brugger: http://www.usz.ch/Seiten/default.aspx):
Hat das Magische Denken, die Magie, dann nicht biologische Ursachen? Können dann auch Tiere Magisches Denken zeigen?

Vielleicht kennen die Leses meinen Beitrag "Können Tiere denken?", in diesem Blog, dann wissen Sie, wie *ich diese Frage beantworte.

Antwort von Karl-Heinz Kohl: Warum nicht. Diese Gedankenassoziationen sind auch bei Tieren vorhanden. Tiere können ja höchst vernunftgeleitet agieren, sie wissen ganz genau welchen Anzeichen sie nachzugehen haben, um ihre Beute zu finden.

Meine Zwischen-Frage wäre: Was ist des Menschen Beute?
Welchem Erfolg und welcher Sättigung jagt das Mensch nach?
Neben der Deckung der Grundbedürfnisse und der Fortsexung.

Weiter Karl-Heinz Kohl: Die Magie setzt vor allem dort ein, wo es um eine Kontingenz-Erfahrung geht, also um die "Begegnung" mit dem Zufall.
Das Magische Denken ist eine Kategorie, die Wir dort einsetzen, wo Wir nicht weiter wissen. Das Problem der Magie ist, dass sie das Falsifizierungsprinzip nicht kennt. Die Magie {oder auch das Magie-Es}, geht von gewissen Zusammenhängen aus und glaubt an diese Zusammenhänge, auch wenn sie sich vielleicht nie als Wahr erweisen oder beweisen lassen.

Jetzt muss *ich doch noch die Frage weiterdenken: Wie hoch ist der Anteil des Magischen Denkens und damit des Glaubens in uns Menschen? Wenn also 60 Prozent der deutschen Menschen angeben, sie werden von einem Engel durchs ErLeben begleitet, den ein-Es eben nur nicht spüren kann, mit den Sinnen, dann ist doch der Anteil der Magie in Uns und damit auch in unseren Handlungen mindestens 60 Prozent, also fast 2 Drittel.
Wobei *ich hier schätze, dass die Engel nur eine Variante sind und andere "magische" oder auch Glaubens-Fragen sehr wahrscheinlich einen noch weit höheren Anteil in Uns ergeben würden. Denn, wie Herr Kohl so passend bemerkte: "Das Magische Denken ist eine Kategorie, die Wir dort einsetzen, wo Wir nicht weiter wissen." Und all die Hedge-Fonds-Wetten auf die Zukunft sind pures Magisches Denken, denn was weiss das Mensch von das Zukunft Jetzt? Aber die Verbindung stimmt, denn das Jetzt gibt es auch in das Zukunft, ausser Wir hier im DaSein ändern das Jetzt, dann ist auch das Zukunft anders und kommt vielleicht sogar ohne das Jetzt aus, weil, wieviel von unseren aktuellen Annahmen oder auch Tatsachen sind in und durch die Vergangenheit geprägt?
Frage: Wie viel Freiheit verträgt die Zukunft?
Denn das Jetzt, also die blosse eingeübte Wanderung von Myriaden von Jetzt-Momenten im Ablauf der RaumZeit kann auch ein blosses HilfsKonstrukt in fehlender Weite sein? Denn. Was weiss das schon, ob auch das RaumZeit in Taktung und dem Platz DaZwischen veränderbar oder sogar wandelbar ist. Die Leses merken, wieviel Freiheit schon Jetzt aus das Zukunft auch in uns Erdmondlichen hineinreicht oder hineingereicht wird, von ...?
Antwort: Das Zukunft ist mehr Freiheit als Bestimmung. Jetzt ist Bestimmung.
"Vor" Uns in das RaumZeit ist mehr Freiheit drInn. So spüre *ich das hier.
Noch ein wenig weiter mit der Magie.

Frage von Gert Scobel: Was für einen biologischen Vorteil hat Magisches Denken?

Antwort von Peter Brugger: Wir müssen eine Annahme {zum DaSein} machen. Wir müssen etwas auch annehmen, bevor wir etwas testen können. Wir müssen glauben an etwas.

"Wir müssen glauben an etwas." Sonst? Ja, klar, im Moment müssen wir an irgendetwas glauben, weil ... (ich keine Lust habe mich ständig zu wiederholen)? Aber das <müssen> wird Uns wohl hoffentlich bald vergehen! Auch wenn die Religionen allüberall blühen, so vermute *ich hier, dass das bald ein Ende haben könnte, wenn ...
Na, entweder kommt DAS und besucht Uns hier und erzählt Uns, warum Es ist, wie Es ist, oder Uns fällt einfach was ein, womit Wir den Glauben und die Magie ablegen können, wie Wir auch ab und zu mal alte Klamotten ablegen müssen oder dürfen, vielleicht je nach Bauchumfang, und der ist doch so ziemlich am wachsen hier, der Bauchumfang, also könnte es doch auch sein, das Uns bald was dazu einfällt, wie Wir das Glauben und das Magie ablegen können und Uns mehr dem widmen können, was noch geht und erforschen, was noch so DaIst, ausser Uns hier und das braucht aber Alle hier, nicht bloss immer ein Paar, wie das immerzu (Jetzt) war und Jetzt noch ist, das immer nur ein paar von Uns das Alte ablegen und etwas Neues probieren, was noch k[aum]ein ander-Es noch [er]kennt. Weil, das Meiste hier ist schon altbekannt, wenig Neues, aber das hatte *ich ja schon vor ein paar Monaten hier in den Blog eingestellt und werde es etwas aufgefrischt in Kürze auch in den Verantworten-Blog einbringen. Jetzt aber weiter in der Sendung:

Peter Brugger: Was die Magie und die Wissenschaft unterscheidet, ist das Falsifizieren. Während die Magie an den Assoziationen festhält.
Aber um zuerst mal ein Muster zu erkennen, dass da was ist, ein Zusammenhang, da gehörte vielleicht ein Spürchen Bereitschaft zu Glauben dazu?

"Ein "Spürchen" Bereitschaft zu Glauben ..."? Spürchen? Genial dieser schweizer Mensch, besser hätte *ich deutsches es auch nicht formulieren können. Aber ein -chen langt bei weitem nicht, um Unsere Bereitschaft zu Glauben auch nur annähernd zu beschreiben. Da ist schon fast unser gesamtes Gespür nötig, um so zu Glauben, wie Wir hier das tun, und *ich weiss (!) ja nun, wovon *ich hier schreibe: Oliver-August Lützenich bin ein Gläubiger.
Ganz und gar, vom Wissen halte *ich wenig, das fliegt mir dummerweise (weise?) immer so schnell davon, kaum kann *ich ein wenig davon ergreiffen, vom begreiffen noch weit entfernt, schon ist das Glauben wieder da und bestimmt, wo es hier lang geht, für *mich. So bin *ich ein Gläubiger des Wissens, denn, *ich weiss davon, aber glaube nicht so Recht daran, *ich hoffe die Leses kommen noch ein wenig mit, wenigstens ein wenig, so lange *ich daran glaube, dass das zu verstehen ist, was *ich weiss. Manchmal nicht.
Ein Gedicht, aber weiter ...

Noch einmal Karl-Heinz Kohl: Das Magische Denken ist vielleicht so eine Art der Präventivtechnik, gerade auch im evolutionsbiologischen Sinne, weil sie offensichtlich eine Affektstabilisierung gewährleistet.

Magisches Denken ist also eine tierische (somit auch menschliche) interne, körperliche Technik zur Dämpfung des ganzen Gefühlskomplexes der UnSicherheit, UnWissenheit und  Orientierungslosigkeit - also von jeder Menge Furcht und Angst -, in einem als unerbittlich, unerfindlich und enorm irritierend erfühlten und auch empfundenen DaSein.

Und all diese Gefühle und Empfindungen (der Verunsicherung und ...), kommen erst richtig zur Geltung in einem genügend grossen und auch ausgebauten und benutzten Bewusst-Sein.
Ist das vielleicht das Trieb..., ähh: TreibMittel für das entblösste Mensch?
Die Leses wissen von oben, dass *ich der Idee zuneige, dass das DaSein voll mit Sinn ist, mit dazu gepackt auch ein Kleckschen Chaos und Hinfälligkeit, damit es nicht gar so langweilig ist mit all dem Sinn, das das DaSein ausfüllt. So könnte Es doch sein, das DaSein, *ich mit Sinn, Sie mit Sinn und überhaupt AllEs und All-Es mit Sinn, aber irgendwie beschleicht mich der Eindruck, dass Wir bis Heute, Jetzt, die Hinfälligkeit überbetonen, ja geradezu anbeten, obwohl das ohne Sinn ist. Mit Sinn ist, das ErLeben zu feiern, denn das können Wir AllEs und All-Es nur einmal, nun gut, die Hinfälligkeit auch, aber die ist doch nur das Beigeschmack, warum also geben Wir den Hauptgeschmack so einfach ab, immerzu nach DrAussen, als Diesen im DrInnen zu geniessen, oder wissen die Leses Jetzt gerade nicht mehr wovon *ich hier schreibe, *ich gebe gerne zu, *ich auch nicht, also noch ein paar Worte von DrAussen:

Gert Scobel zitierte am Schluss noch ein paar Sätze von Martin Luther, zum Thema Glaube und Gott: Worauf du nun, sage ich, dein Herz hängst und verlässest, das ist eigentlich dein Gott. [...] Es macht sich jedermann das zum Gotte, dazu ihn sein Herz trug. 


Ist das schon Beliebigkeit?
Es ist auf jeden Fall ein guter und wohl auch willkommener Beitrag zur Individualisierung des Glaubens und der Religion, in Jed-Es Selbst, das diesem Glauben folgte. Jed-Es ist sein-Es Glückes Schmied, geht ein anderes Spruch.

So war Martin Luther wohl auch ein "Prophet" der Verinnerlichung und Vereinzelung des Willens und Wünschens im DaSein, hinein in Jed-Es Selbst. Was bisher noch kaum DaIst. Luther sagte in etwa: Was ein-Es für Gut und Wichtig erachtet, nennt Es nun Gott, was ein-Es für Schlecht/Böse hält, nennt Es dann eben Teufel.

Und das ist ja nun wirklich eine sehr persönliche Angelegenheit. Denn, was *ich hier für Wichtig und Gelungen erachte und verbreiten möchte, halten die Leses vielleicht für groben Unfug und schalten *mich hier ab.
Nur zum Beispiel.
Bitte.
Gute/n Tag/Nacht.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ein Stück vom guten Glauben.

Da ist mir doch glatt ein bereits etwas älterer Artikel in die Augen gefallen, oder auch in die Hände, auf jeden Fall einer, den ich für *mich behalten möchte; und das mich reizte, auch etwas DaZwischen zu schieben. Die Leses wissen ja, dass *ich hier so etwas wie der Rufer des DaZwischen bin und zwar öfters nur des DaZwischen, nicht dessen was darIn oder darAus ist, sondern dessen was DaZwischen ist, also des Flirrenden, Flitzenden, Hin und Hers, des mehr oder weniger Offenen, das das DaSein begrenzte im SEIN und auch AllEs und All-Es im DaSein voneinander ab- und begrenzt. Und das in seiner begrenzten RaumZeit erst die zarten oder selten auch starken Verbindungen von Innen und Aussen erst möglich macht, ohne das die beiden Bereiche einander wieder nur auslöschen. Und dieses DaZwischen wächst, wächst in Uns Allen. Oder etwa nicht?

Jetzt habe ich Sie etwas vom Thema abgelenkt, weil das DaZwischen gekommen ist, aber genug davon, in dem unten eingestellten Artikel geht es um das "Gute" in uns Menschen - wie auch immer das in Uns einzugrenzen oder besonders zu bedeuten ist? Ein Versuch ist es allemal wert - und es geht um die Frage: Woher kommt das "Gute" und Was hat dieses "Gute" mit dem Glauben, bzw. der (insb. christlichen) Religion und damit also auch mit dem jeweiligen Gott zu tun?

Bevor es losgeht noch eine kleine Impression.
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Kleinst-Teleskop auf dem "Insulaner"
in Berlin-Schöneberg, im Herbst.
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Aus Der Tagesspiegel, vom 23.09.2011, von Jerry Coyne.


Der Autor ist Evolutionsbiologe an der Universität Chicago. Sein Artikel ist zuerst in „USA Today“ erschienen. Übersetzt von Kai Kupferschmidt.


Titel: Gott & Moral. Die Wurzel des Guten
Untertitel: Ohne den Allmächtigen keine Gerechtigkeit, sagt der Papst. Aber woher kommt das Gute im Menschen? Laut Evolutionsbiologe Jerry Coyne kann Gott nicht der Ursprung der Moral sein, sondern allenfalls ein Überträger.
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Es war an einem kalten Februartag in Chicago. Ich beobachtete einen Kurier, der eine Armladung Pakete zu seinem Auto trug. Mitten auf der glatt gefrorenen Straße rutschte er aus, die Pakete schlitterten über die Straße und er war dem Verkehr ausgeliefert. Ohne nachzudenken rannte ich hinaus, stoppte die Autos, richtete den Mann auf und half ihm dann, seine Ladung wieder einzusammeln. Als ich später darüber nachdachte, wurde mir bewusst, dass mein winziger Akt des Altruismus völlig instinktiv gewesen war; es gab keine Zeit zur Berechnung.
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Wir können das Instinktive moralischer Handlungen und Urteile in vielen Situationen erkennen: In der automatischen Abneigung, die wir fühlen, wenn der Wallstreet-Betrüger Bernie Madoff die Leichtgläubigen und Naiven übers Ohr haut, in unserer Missbilligung von Menschen, die Essen aus dem Bürokühlschrank klauen, in unserer Bewunderung für jemanden, der sein Leben riskiert, um ein ertrinkendes Kind zu retten.
Und obwohl manche Moral aus Vernunft und Überlegung erwächst – wir müssen als Kinder zum Beispiel lernen, unser Spielzeug zu teilen – ist vieles offenbar intuitiv und angeboren.
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Manche Menschen, unter ihnen Francis Collins, Chef der nationalen Gesundheitsinstitute der USA und ein evangelikaler Christ, sehen instinktive Moral als ein Geschenk Gottes und als starken Beweis für seine Existenz.
Als Biologe sehe ich den Glauben an eine gottgegebene Moral als Amerikas größte Hürde, die Evolution als Tatsache zu akzeptieren.
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„Evolution“, argumentieren manche, „hätte uns niemals Gefühle wie Güte, Selbstlosigkeit und gute Sitten geben können. Denn wenn wir nur weiterentwickelte Tiere sind, würden wir uns auch wie Tiere benehmen. Sicherlich spiegeln unser gutes Verhalten, und die moralischen Empfindungen, die es befördern, Impulse wider, die Gott in uns angelegt hat.“
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{Fast schon grotesk die Fehlsichtigkeit oder gar Blindheit und dadurch bedingte Falsch-Beurteilung des Geschehens in und zwischen uns Menschen und freilich auch mit unseren Mit-Lebewesen in diesem kleinsten PlanetenSystem. Von vielen Mit-Menschen. Es fehlt uns Menschen eindeutig noch ein Blick und eine weitreichende Beurteilung von Aussen auf uns Menschen, von einem nicht-Menschen, aber diese Phrase und Einschätzung von *mir, kennen die Leses ja bereits, aber ist sie deshalb unstimmig? Was würde dieses nicht-menschliche EsLebewesen uns Menschen dann wohl erzählen, wie Uns beurteilen? Es hätte ja den VerGleich von unserem Verhalten mit denen anderer irdmondlicher EsLebewesen, aus einer vielleicht neutralen und hoffentlich sachlichen und bestenfalls umfangreich Wissenden Position. Wie ist das Benehmen von Tieren? Ist das menschliche Gebaren hier in diesem kleinst-PlanetenSystem (weil vielleicht handeln die Astronauten, die auch schon den Mond besucht haben, ja anders, sobald Sie aus dem Inneren der Erde hinaus gedüst sind? Weiss *ich's, ich bin bis heute nur innerhalb gewesen.) ohne Tier? Und wenn es wie Tier ist, was ist das kleine oder grosse Bisschen Verschiedenheit von den anderen Tieren? Und wenn es gar nicht wie die Tiere ist, was ist das Verschiedenheit von Tier und Mensch? 
Meine Frage ist dann: Kommen wir Menschen mit dem Glauben weiter, noch weiter, als Wir bisher schon damit gekommen sind, oder ist das Potential des Glaubens - aller Arten davon - inzwischen ausgereizt? Na, die Leses kennen ja *meine Meinung dazu, aber erst mal weiter in diesem interessanten Text.}
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Während Moral also angeblich von Gott kommt, wird die Immoralität Charles Darwin zugeschrieben, der für alles vom Nationalsozialismus bis zu dem Amoklauf in Columbine schuldig gesprochen wird.
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Moralisches und unmoralisches Verhalten können gleichermaßen von Religionen gefördert werden. Die Moral selbst – im individuellen Verhalten wie auch im sozialen Zusammenspiel – kann aber schlicht nicht vom Willen oder Befehl eines Gottes kommen. Das haben Philosophen seit der Zeit von Platon erkannt.
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Religiöse Menschen können das nachvollziehen, indem sie Platons Frage erwägen: Sind Handlungen moralisch, weil Gott sie befiehlt, oder befiehlt Gott sie, weil sie moralisch sind? Es braucht nicht viel Nachdenken, zu sehen dass die richtige Antwort die zweite ist. Warum? Weil, wenn Gott uns befehlen würde, etwas offensichtlich Unmoralisches zu tun, wie unsere Kinder zu töten oder zu stehlen, dann wäre es nicht automatisch in Ordnung. Natürlich, Sie können argumentieren, dass Gott so etwas niemals zulassen würde, weil er ein völlig moralisches Wesen ist, aber dann benutzen Sie immer noch irgendeine Vorstellung von Moral, die unabhängig von Gott ist. So oder so, es ist klar, dass selbst für die Gläubigen Gott nicht der Ursprung der Moral sein kann sondern bestenfalls der Überträger einer menschengemachten Moral.
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{Ähh, verzeihen Sie, aber was ist Moral genau?
Laut Lexikon ist Moral Sitte, Gewohnheit oder auch Charakter und entstammt wohl aus der "Gegend" des Stammwortes von "wollen" und dem Substantiv "Wille[n]" und bedeutet wohl etwa "zur Sitte, Gewohnheit oder einer Persönlichkeit gewordener Wille". Und dieses "GerinnungsProdukt" eines vorher bereits vorhandenen Wollens und Will-Es, kann das Gebaren eines Einzel-Es genauso wie das einer ganzen Gesellschaft oder einer (Glaubens)Gemeinschaft "charakterisieren". Moral ist also zur Dauer gefrorener Frust oder auch Lust, schlechte Laune oder gute Laune und Alles DaZwischen. Moral ist auch eine dauerhafte Meinung zum Gleichen DaSein, von Mensch zu Mensch. Also meine Moral ist zwar unfassbar einfach - habe *ich das hier schon mal geschildert? -, aber gehört nicht hier einfach so DaZwischen hinein. Nur kurz noch zur Moral: Moral ist auch Wunsch, vor allem Wunsch-Vorstellung, aber doch nichts Gottgegebenes, ausser *ich betrachte das Gott (der Philosoph Klaus Heinrich sagt, der Name "Gott", ist die Bezeichnung für den "Triebgrund der Wirklichkeit". Das finde *ich ziemlich passend) als Ur-Mensch, also als ein-Es das vor schriftlichen RaumZeit-en eine verständliche und von den anderen Mit-Menschen anerkannte Meinung dazu geäussert hat, wie Es und die ander-Es im mitEinander umgehen sollten. Wahrscheinlich "geboren" aus schlechten Erfahrungen, weil aus guten lernt Mensch wenig, aber das nur nebenbei, vielleicht auch um den Verkehr im mitEinander besser zu regeln, nach einem Unfall vielleicht oder auch aus einer Abfuhr heraus, was weiss *ich schon hier? Moral sucks! Auf jeden Fall die zwischen uns Menschen herr-schenden Moralen sucken, aber davon hatte *ich es ja schon einige male, also weiter im Text.}
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Das ist nicht einfach nur philosophische Grübelei, weil Gott – zumindest der Gott der Christen und Juden – im alten Testament wiederholt unmoralische Taten duldet oder befiehlt. Dazu gehören Sklaverei (3. Mose 25,44-46), Völkermord (5. Mose 7,1-2; 20,16-18), die Tötung von Ehebrechern und Homosexuellen und die Steinigung von Bräuten, die keine Jungfrauen mehr sind (3. Mose 20,10.13; 5. Mose 22,20-21).
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War Gott moralisch, als er 42 Kinder von Bären in Stücke reißen ließ, weil sie den Propheten Elischa wegen seiner Glatze verspotteten (2. Könige 2,23-24)? Sogar im neuen Testament predigt Jesus Prinzipen fragwürdiger Moral, verschließt den Reichen das Himmelreich (Matthäus 19,24), billigt das Prügeln von Sklaven (Lukas 12,47-48) und verdammt Sünder zu den Qualen der Hölle (Markus 9,47-48). Ähnliche Dinge tauchen auch im Koran auf.
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{Darf *ich den paar Leses, die es noch nicht kennen, auch meinen Beitrag "Glaubens-Dialog" im Verantworten-Blog empfehlen, dort habe *ich weitere Bibel-Beispiele und vieles mehr dazu eingestellt.}
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Wenige von uns empfinden Völkermord oder Steinigung als moralisch, also übergehen Juden und Christen diese Teile der Bibel mit wohlbedachtem Schweigen. Aber genau das ist der Punkt. Es gibt etwas anderes – eine andere Quelle der Moral – die biblische Gebote übertrifft. Wenn religiöse Menschen sich ihre Moral aus der Heiligen Schrift zusammenstückeln, dann tun sie das eindeutig mithilfe außerreligiöser Vorstellungen davon, was moralisch ist.
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Darüber hinaus passt die Vorstellung, dass Moral gottgegeben ist, nicht mit der Tatsache zusammen, dass religiös basierte Ethik sich im Laufe der Zeit stark verändert hat. Sklaverei wurde einst von den Kirchen aufgrund der Bibel verteidigt, jetzt wird sie als grob unmoralisch angesehen. Mormonen schlossen Schwarze vom Amt des Priesters aus, auch aus religiösen Gründen, bis Kirchenführer 1978 praktischerweise eine „Offenbarung“ hatten, die dem entgegenstand. Katholiken hatten einst eine Liste mit Büchern, die zu lesen unmoralisch war; die wurde 1966 abgeschafft. Geschahen diese Anpassungen, weil Gott seine Meinung geändert hat? Nein, sie kamen aus säkularen Verbesserungen der Moral, die die Religion zwangen, sich zusammenzureißen.
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Also, woher kommt die Moral, wenn nicht von Gott?
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Aus der Evolution und weltlicher Argumentation. Trotz der Vorstellung, dass Tiere sich bestialisch verhalten, finden Forscher, die unsere Primaten-Verwandten, wie Schimpansen, untersuchen, evolutionäre Vorläufer der Moral: Verhalten, das für die ganze Welt nach Altruismus, Sympathie, moralischer Ablehnung, Teilen aussieht – sogar ein Gefühl für Fairness. Das ist genau was wir erwarten würden, falls menschliche Moral, wie viele andere Verhaltensweisen, teilweise auf den Genen unserer Vorfahren aufbaut.
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Und die Bedingungen, unter denen der Mensch sich entwickelte, sind genau solche, die die Evolution von Sitten begünstigen: kleine Gruppen von Tieren mit großen Gehirnen. Individuen in so einer Gruppe können sich gegenseitig kennenlernen und wiedererkennen. Das gibt Genen einen Vorteil, die Sie dazu bringen, anderen in Ihrer Gruppe gegenüber nett zu sein, die zu belohnen, die kooperieren und die zu bestrafen, die betrügen. Auf diese Art und Weise kann die natürliche Selektion Moral erzeugen. Zu den Verhaltensweisen, die so entstanden sind, kommen dann noch weltliche Überlegungen hinzu. Sie helfen uns unsere moralischen Gesinnungen weit über unsere kleine Gruppe von Freunden und Familie auszudehnen – bis hin zu den Tieren.

Sollten wir Angst haben, dass eine Moral, die auf unseren Genen und unseren Gehirnen beruht, irgendwie einer Moral unterlegen ist, die von oben heruntergereicht wurde? Überhaupt nicht. Es ist sogar besser, weil eine säkulare Moral eine Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an soziale Veränderungen hat, die keine gottgegebene Moral jemals haben könnte. Die säkulare Moral ist es, die die Religion dazu treibt, ihre eigenen Dogmen zu Themen wie Sklaverei oder Frauenrechte zu verbessern. Es ist die säkulare Moral, die verhindert, dass ethisch irrelevante Dinge – was wir essen, lesen oder tragen, wann wir arbeiten oder mit wem wir Sex haben – nicht mit Dingen von wirklichem moralischen Belang zusammengeworfen werden, wie Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch. Und ist es nicht besser, sich moralisch zu verhalten, weil Sie für sich selbst herausgefunden haben – in Zusammenarbeit mit Ihrer Gruppe – dass es das Richtige ist, und nicht um einen Gott gnädig zu stimmen oder Bestrafung im Jenseits zu vermeiden?

Und wir sollten uns auch nicht sorgen, dass eine Gesellschaft, die auf einer säkularen Moral basiert, in Gesetzlosigkeit abgleitet. Dieses Experiment ist längst gemacht worden – in Ländern wie Schweden und Dänemark, die zum Großteil von Atheisten und Konfessionslosen bevölkert sind. Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung versichern, dass säkulare europäische Länder voller Bürger sind, die sich anständig benehmen, nicht Kriminelle und Soziopathen, die Amok laufen.

Man kann ganz eindeutig gut sein ohne Gott.
Ende Tagesspiegel-Artikel.

Ein Schluss-Gedicht.
Moral ist ein UnDing.
Moral ist immer nur DaZwischen zu [er]finden, immer ist die Moral mittendrinn; immer nur mittendrinn ist die Moral zu finden, aussenherum wenig; so am Rande ist sehr wenig Moral zu [er]finden; und mir ist ja nun auch klar, dass auch das Geld sich gerne am Rande ansammelt; so ist auch im Geld wenig Moral zu finden; ja mei, so ist halt die Gravitation, die Moral zieht Sie überwiegend an-s ich heran; weiter wegg ist, von der Moral, jeweils wenig zu [er]finden.
Schluss-Gedicht.
Bitte.

PS: noch die Blogzahlen vom 24. Oktober 2013, 01:00.
Danke.