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Mittwoch, 18. Dezember 2013

AusGestaunt?


Ausgestaunt?

Ein kleiner tiefer greifender Tagebuch-Eintrag:
Das muss ein-Es mal vorstellen, da kommt Etwas (z.B. auch ein-Es) aus der völligen Unbewusstheit heraus, in das ALLES (DaSein) hinein und staunt. Und wir wissen ja bis Heute nicht, ob das überhaupt geplant war, das Etwas in das ALLES etwas weiss. Weiss ist die Farbe des Wissens, schwarz die Farbe des ALLES wissens. Ich spekuliere mal wieder ein wenig hin und her.

Es geht darum, für mich Selbst zu formulieren, was aus dem Staunen, in dem *ich noch bin, einmal wird, wenn das Staunen in das ALLES vorbei ist, oder zumindest soweit beruhigt ist, dass ich den Mund wieder etwas schliessen kann und soweit Abstand geniesse, dass ich beginnen kann dieses ALLES, Was DaIst, passend in allen Richtungen einzuordnen.
Dem Glauben ein Schnippchen schlagen.

Gestern waren zwei VertreterInnen einer GlaubensRichtung an meiner Wohnungstür und wollten mir Gott wieder näher bringen. Freundlich, wie *ich meist bin, habe ich mit Ihnen etwas diskutiert und Bibelwissen ausgetauscht, ich habe Stellen gefunden oder interpretiert - und die Leses wissen, wie persönlich Auslegungen sind! - die einen Gott oder überhaupt eine SchöpferGruppe nicht benötigen und habe auch etwas Physik und Mathematik eingestreut, aber es war natürlich für uns Drei sinnlos. Die beiden VertreterInnen werden weiter missionieren, und ich werde weiter am Wissen arbeiten, ohne eine Schöpfung und Etwas oder ein-Es, das diese Schöpfung angeschoben hat völlig auszuschliessen. Wir haben einander Nettigkeiten zum Abschied zugesagt, und ich war mal wieder sicher, dass die allermeisten Menschen ganz und gar gläubig sind und das wohl auch brauchen. Warum? Klar ist auf jeden Fall, dass kein einziges EsLebeWesen wirkliches bewusstes Faktenwissen braucht, um schlecht oder auch ganz wunderbar zu esLeben.

Meine Katzen wurden gekuschelt und mit selbstgekochtem Essen und auch sämtlichen Dosenleckerlis versorgt und verwöhnt und hatten freien Auslauf und durften sogar im Federbett schlafen und schnurren; Fakt ist, Sie hatten nicht die geringste Ahnung von meinen Interessen oder gar von den Maxwell'schen Gleichungen zur Elektrodynamik.

Ist eine Myxomycete bewusst? Ja, ein wenig. Wie jedes EsLebeWesen irgendwie bewusst ist, sonst wären wir Menschen es auch nicht, aber eine grössere Ahnung oder gar Wissen von den Zusammenhängen des DaSein, ist nur im Bau und der Verhaltensweise der Pilze und Myxomyceten erkennbar, nicht in deren Bewusst-sein.

Viele Menschen, eigentlich die Meisten mit denen ich so spreche, lehnen jede nähere Übereinstimmung mit den erdmondlichen (die Leses wissen, dass China gerade ein RaumZeit-Schiff zum Mond gestartet hat. Und erneut reisen ein paar von unseren irdischen Anverwandten mit. Winzig kleine zwar nur, weil alle grösseren wurden garantiert entfernt, aber ein paar kommen immer durch, die Leses kennen das ja) Mit-EsLebeWesen ab, manch-Es werden schon bei der Erwähnung von Verwandtschaft fast aggressiv, vielleicht weil Sie instinktiv merken, dass das ihr gewöhnliches Verhalten in Frage stellt, weil, kann ein-Es dann noch einfach so eine Fliege oder eine Mücke erschlagen und dann erst die Essgewohnheiten, Huiii! Neee, das geht gar nicht! "Bleib mir bloss vom Leib mit deinen Verwandtschafts-Verhältnissen, mit denen will ich nichts zu tun haben". Sagen oder denken Diese dann.

Klar ist, dass je mehr *mir klar wird, wie nah Wir Erdmondlichen Einander sind, umso mehr ist auch mein "normales", eingeübtes und aufgeprägtes Verhalten nicht mehr zu halten. Das ist wie auch in jeder menschlichen Beziehung. Je näher Mensch ein anderes Mensch ist, umso weniger unwichtig, umso aufmerksamer und liebevoller geht Mensch mit dieses ander-Es um. Persönlichkeitsstörungen und Krankheiten mal ausgenommen, weil es gibt natürlich auch Streit und erhebliche Ignoranzen in Kleinstgruppen, bis zum Mord. Jedoch im "Normalfall" gehen Bekannte und Freunde und Familien aufmerksamer und rücksichtsvoller mitEinander um, als mit Fremden/m. Wir hier in EU üben gerade, auch mit weit hierher gereisten MitMenschen, weniger befremdlich und unangenehm umzugehen und auch die EsLebens-Verhältnisse weit wegg angenehmer zu gestalten, für die dort esLebenden.

Aber was dazu zu schreiben ist, habe *ich ja bereits in mehreren Beiträgen getan, mit anderem in dem Beitrag von den sprechenden ErLebewesen hier im Blog oder ganz aktuell in dem Beitrag Null-Druck-Material im Verantworten-Blog.

Um an den zweiten Absatz anzuknüpfen: Ist es überhaupt möglich, als Mensch, nicht mehr zu Staunen in diesem ALLES? Ist dieses DaSein vielleicht ein riesengrosses Staunen, in den noch viel weiteren WEITEn des SEIN? Nutzlose Frage, ich weiss. Nutzlos, weil hier und Jetzt und für mich nicht zu [er]klären.
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Halb zog es Ihn, halb starrte Er fest.
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Ausserdem merke *ich, wie wenige Menschen dieses Staunen, also die Haltung des FragendEs und Antwort SuchendEs aktiv esLeben. Sehr wenig-Es. Die meisten Menschen lassen einfach geschehen, was geschieht. Das Aufbegehren ist fast nur um des blossen Selbst willens, mal stört ein-Es dies, mal nervt ein-Es das, fast nur geht es um Gewohnheit und Gewöhnlichkeit, hier muss ein Baum stehen bleiben, dort geht es um mehr Lohn und dort etwas weiter wegg, geht es um weniger Korruption, an der dieses Selbst dort, keinen [selbst?]gerechten Anteil hat. Um mehr geht es fast nie. Es geht fast immer nur um das jeweilige Mensch, oder bestenfalls um das Menschheit.

Die vielen wunderschönen und so eminent wichtigen Mit-EsLebeWesen sind völlig aus dem Bewusst-Sein, ausser den sogenannten Haustieren, aber das schrieb ich ja schon. Die Frage für *mich lautet nun: esLebe *ich weiter wie die Meist-Es und fange wieder an Fliegen tot zu schlagen und jeden Tag ein Schnitzel oder Gulasch zu essen und höre auf Petitionen für mehr Aufmerksamkeit und Schutz der esLebendigen MitWesen zu unterschreiben und auch mit Geld zu fördern, oder entwickle *ich das Staunen und die Antworten, die *ich dabei finde und auch erfinde weiter?

Fange *ich wieder an "normal" zu schreiben und zu sprechen, gebe ich das persönliche Selbst also wieder der Vergangenheit preiss, der Gewohnheit, oder lasse ich dem Staunen freien Lauf, mit allen Veränderungen, die das für *mich bedeutet? Mit dieser Frage gehe *ich seit ein paar Wochen umher, vieleicht sogar schon ein paar Monate, wie die Leses vielleicht schon bemerkt haben, auch an dem Beitrag zur Gewöhnlichkeit, den *ich vor ein paar Tagen in den Verantworten-Blog wieder eingestellt habe.

Gerne würde ich weiter Staunen, aber ich finde so wenige offene und neugierige und weitschwingende MitMenschen, die dieses Staunen und auch das Interesse, das damit einhergeht, mit-teilen, daher mein Zweifeln und meine Vor- oder auch Rücksicht.
Also Rück-Anpassung oder Selbst-Ermutigung? Mal kucken.
Bis die Tage.
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Noch ein kleiner Wissens-Partikel
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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ein Stück vom guten Glauben.

Da ist mir doch glatt ein bereits etwas älterer Artikel in die Augen gefallen, oder auch in die Hände, auf jeden Fall einer, den ich für *mich behalten möchte; und das mich reizte, auch etwas DaZwischen zu schieben. Die Leses wissen ja, dass *ich hier so etwas wie der Rufer des DaZwischen bin und zwar öfters nur des DaZwischen, nicht dessen was darIn oder darAus ist, sondern dessen was DaZwischen ist, also des Flirrenden, Flitzenden, Hin und Hers, des mehr oder weniger Offenen, das das DaSein begrenzte im SEIN und auch AllEs und All-Es im DaSein voneinander ab- und begrenzt. Und das in seiner begrenzten RaumZeit erst die zarten oder selten auch starken Verbindungen von Innen und Aussen erst möglich macht, ohne das die beiden Bereiche einander wieder nur auslöschen. Und dieses DaZwischen wächst, wächst in Uns Allen. Oder etwa nicht?

Jetzt habe ich Sie etwas vom Thema abgelenkt, weil das DaZwischen gekommen ist, aber genug davon, in dem unten eingestellten Artikel geht es um das "Gute" in uns Menschen - wie auch immer das in Uns einzugrenzen oder besonders zu bedeuten ist? Ein Versuch ist es allemal wert - und es geht um die Frage: Woher kommt das "Gute" und Was hat dieses "Gute" mit dem Glauben, bzw. der (insb. christlichen) Religion und damit also auch mit dem jeweiligen Gott zu tun?

Bevor es losgeht noch eine kleine Impression.
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Kleinst-Teleskop auf dem "Insulaner"
in Berlin-Schöneberg, im Herbst.
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Aus Der Tagesspiegel, vom 23.09.2011, von Jerry Coyne.


Der Autor ist Evolutionsbiologe an der Universität Chicago. Sein Artikel ist zuerst in „USA Today“ erschienen. Übersetzt von Kai Kupferschmidt.


Titel: Gott & Moral. Die Wurzel des Guten
Untertitel: Ohne den Allmächtigen keine Gerechtigkeit, sagt der Papst. Aber woher kommt das Gute im Menschen? Laut Evolutionsbiologe Jerry Coyne kann Gott nicht der Ursprung der Moral sein, sondern allenfalls ein Überträger.
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Es war an einem kalten Februartag in Chicago. Ich beobachtete einen Kurier, der eine Armladung Pakete zu seinem Auto trug. Mitten auf der glatt gefrorenen Straße rutschte er aus, die Pakete schlitterten über die Straße und er war dem Verkehr ausgeliefert. Ohne nachzudenken rannte ich hinaus, stoppte die Autos, richtete den Mann auf und half ihm dann, seine Ladung wieder einzusammeln. Als ich später darüber nachdachte, wurde mir bewusst, dass mein winziger Akt des Altruismus völlig instinktiv gewesen war; es gab keine Zeit zur Berechnung.
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Wir können das Instinktive moralischer Handlungen und Urteile in vielen Situationen erkennen: In der automatischen Abneigung, die wir fühlen, wenn der Wallstreet-Betrüger Bernie Madoff die Leichtgläubigen und Naiven übers Ohr haut, in unserer Missbilligung von Menschen, die Essen aus dem Bürokühlschrank klauen, in unserer Bewunderung für jemanden, der sein Leben riskiert, um ein ertrinkendes Kind zu retten.
Und obwohl manche Moral aus Vernunft und Überlegung erwächst – wir müssen als Kinder zum Beispiel lernen, unser Spielzeug zu teilen – ist vieles offenbar intuitiv und angeboren.
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Manche Menschen, unter ihnen Francis Collins, Chef der nationalen Gesundheitsinstitute der USA und ein evangelikaler Christ, sehen instinktive Moral als ein Geschenk Gottes und als starken Beweis für seine Existenz.
Als Biologe sehe ich den Glauben an eine gottgegebene Moral als Amerikas größte Hürde, die Evolution als Tatsache zu akzeptieren.
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„Evolution“, argumentieren manche, „hätte uns niemals Gefühle wie Güte, Selbstlosigkeit und gute Sitten geben können. Denn wenn wir nur weiterentwickelte Tiere sind, würden wir uns auch wie Tiere benehmen. Sicherlich spiegeln unser gutes Verhalten, und die moralischen Empfindungen, die es befördern, Impulse wider, die Gott in uns angelegt hat.“
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{Fast schon grotesk die Fehlsichtigkeit oder gar Blindheit und dadurch bedingte Falsch-Beurteilung des Geschehens in und zwischen uns Menschen und freilich auch mit unseren Mit-Lebewesen in diesem kleinsten PlanetenSystem. Von vielen Mit-Menschen. Es fehlt uns Menschen eindeutig noch ein Blick und eine weitreichende Beurteilung von Aussen auf uns Menschen, von einem nicht-Menschen, aber diese Phrase und Einschätzung von *mir, kennen die Leses ja bereits, aber ist sie deshalb unstimmig? Was würde dieses nicht-menschliche EsLebewesen uns Menschen dann wohl erzählen, wie Uns beurteilen? Es hätte ja den VerGleich von unserem Verhalten mit denen anderer irdmondlicher EsLebewesen, aus einer vielleicht neutralen und hoffentlich sachlichen und bestenfalls umfangreich Wissenden Position. Wie ist das Benehmen von Tieren? Ist das menschliche Gebaren hier in diesem kleinst-PlanetenSystem (weil vielleicht handeln die Astronauten, die auch schon den Mond besucht haben, ja anders, sobald Sie aus dem Inneren der Erde hinaus gedüst sind? Weiss *ich's, ich bin bis heute nur innerhalb gewesen.) ohne Tier? Und wenn es wie Tier ist, was ist das kleine oder grosse Bisschen Verschiedenheit von den anderen Tieren? Und wenn es gar nicht wie die Tiere ist, was ist das Verschiedenheit von Tier und Mensch? 
Meine Frage ist dann: Kommen wir Menschen mit dem Glauben weiter, noch weiter, als Wir bisher schon damit gekommen sind, oder ist das Potential des Glaubens - aller Arten davon - inzwischen ausgereizt? Na, die Leses kennen ja *meine Meinung dazu, aber erst mal weiter in diesem interessanten Text.}
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Während Moral also angeblich von Gott kommt, wird die Immoralität Charles Darwin zugeschrieben, der für alles vom Nationalsozialismus bis zu dem Amoklauf in Columbine schuldig gesprochen wird.
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Moralisches und unmoralisches Verhalten können gleichermaßen von Religionen gefördert werden. Die Moral selbst – im individuellen Verhalten wie auch im sozialen Zusammenspiel – kann aber schlicht nicht vom Willen oder Befehl eines Gottes kommen. Das haben Philosophen seit der Zeit von Platon erkannt.
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Religiöse Menschen können das nachvollziehen, indem sie Platons Frage erwägen: Sind Handlungen moralisch, weil Gott sie befiehlt, oder befiehlt Gott sie, weil sie moralisch sind? Es braucht nicht viel Nachdenken, zu sehen dass die richtige Antwort die zweite ist. Warum? Weil, wenn Gott uns befehlen würde, etwas offensichtlich Unmoralisches zu tun, wie unsere Kinder zu töten oder zu stehlen, dann wäre es nicht automatisch in Ordnung. Natürlich, Sie können argumentieren, dass Gott so etwas niemals zulassen würde, weil er ein völlig moralisches Wesen ist, aber dann benutzen Sie immer noch irgendeine Vorstellung von Moral, die unabhängig von Gott ist. So oder so, es ist klar, dass selbst für die Gläubigen Gott nicht der Ursprung der Moral sein kann sondern bestenfalls der Überträger einer menschengemachten Moral.
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{Ähh, verzeihen Sie, aber was ist Moral genau?
Laut Lexikon ist Moral Sitte, Gewohnheit oder auch Charakter und entstammt wohl aus der "Gegend" des Stammwortes von "wollen" und dem Substantiv "Wille[n]" und bedeutet wohl etwa "zur Sitte, Gewohnheit oder einer Persönlichkeit gewordener Wille". Und dieses "GerinnungsProdukt" eines vorher bereits vorhandenen Wollens und Will-Es, kann das Gebaren eines Einzel-Es genauso wie das einer ganzen Gesellschaft oder einer (Glaubens)Gemeinschaft "charakterisieren". Moral ist also zur Dauer gefrorener Frust oder auch Lust, schlechte Laune oder gute Laune und Alles DaZwischen. Moral ist auch eine dauerhafte Meinung zum Gleichen DaSein, von Mensch zu Mensch. Also meine Moral ist zwar unfassbar einfach - habe *ich das hier schon mal geschildert? -, aber gehört nicht hier einfach so DaZwischen hinein. Nur kurz noch zur Moral: Moral ist auch Wunsch, vor allem Wunsch-Vorstellung, aber doch nichts Gottgegebenes, ausser *ich betrachte das Gott (der Philosoph Klaus Heinrich sagt, der Name "Gott", ist die Bezeichnung für den "Triebgrund der Wirklichkeit". Das finde *ich ziemlich passend) als Ur-Mensch, also als ein-Es das vor schriftlichen RaumZeit-en eine verständliche und von den anderen Mit-Menschen anerkannte Meinung dazu geäussert hat, wie Es und die ander-Es im mitEinander umgehen sollten. Wahrscheinlich "geboren" aus schlechten Erfahrungen, weil aus guten lernt Mensch wenig, aber das nur nebenbei, vielleicht auch um den Verkehr im mitEinander besser zu regeln, nach einem Unfall vielleicht oder auch aus einer Abfuhr heraus, was weiss *ich schon hier? Moral sucks! Auf jeden Fall die zwischen uns Menschen herr-schenden Moralen sucken, aber davon hatte *ich es ja schon einige male, also weiter im Text.}
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Das ist nicht einfach nur philosophische Grübelei, weil Gott – zumindest der Gott der Christen und Juden – im alten Testament wiederholt unmoralische Taten duldet oder befiehlt. Dazu gehören Sklaverei (3. Mose 25,44-46), Völkermord (5. Mose 7,1-2; 20,16-18), die Tötung von Ehebrechern und Homosexuellen und die Steinigung von Bräuten, die keine Jungfrauen mehr sind (3. Mose 20,10.13; 5. Mose 22,20-21).
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War Gott moralisch, als er 42 Kinder von Bären in Stücke reißen ließ, weil sie den Propheten Elischa wegen seiner Glatze verspotteten (2. Könige 2,23-24)? Sogar im neuen Testament predigt Jesus Prinzipen fragwürdiger Moral, verschließt den Reichen das Himmelreich (Matthäus 19,24), billigt das Prügeln von Sklaven (Lukas 12,47-48) und verdammt Sünder zu den Qualen der Hölle (Markus 9,47-48). Ähnliche Dinge tauchen auch im Koran auf.
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{Darf *ich den paar Leses, die es noch nicht kennen, auch meinen Beitrag "Glaubens-Dialog" im Verantworten-Blog empfehlen, dort habe *ich weitere Bibel-Beispiele und vieles mehr dazu eingestellt.}
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Wenige von uns empfinden Völkermord oder Steinigung als moralisch, also übergehen Juden und Christen diese Teile der Bibel mit wohlbedachtem Schweigen. Aber genau das ist der Punkt. Es gibt etwas anderes – eine andere Quelle der Moral – die biblische Gebote übertrifft. Wenn religiöse Menschen sich ihre Moral aus der Heiligen Schrift zusammenstückeln, dann tun sie das eindeutig mithilfe außerreligiöser Vorstellungen davon, was moralisch ist.
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Darüber hinaus passt die Vorstellung, dass Moral gottgegeben ist, nicht mit der Tatsache zusammen, dass religiös basierte Ethik sich im Laufe der Zeit stark verändert hat. Sklaverei wurde einst von den Kirchen aufgrund der Bibel verteidigt, jetzt wird sie als grob unmoralisch angesehen. Mormonen schlossen Schwarze vom Amt des Priesters aus, auch aus religiösen Gründen, bis Kirchenführer 1978 praktischerweise eine „Offenbarung“ hatten, die dem entgegenstand. Katholiken hatten einst eine Liste mit Büchern, die zu lesen unmoralisch war; die wurde 1966 abgeschafft. Geschahen diese Anpassungen, weil Gott seine Meinung geändert hat? Nein, sie kamen aus säkularen Verbesserungen der Moral, die die Religion zwangen, sich zusammenzureißen.
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Also, woher kommt die Moral, wenn nicht von Gott?
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Aus der Evolution und weltlicher Argumentation. Trotz der Vorstellung, dass Tiere sich bestialisch verhalten, finden Forscher, die unsere Primaten-Verwandten, wie Schimpansen, untersuchen, evolutionäre Vorläufer der Moral: Verhalten, das für die ganze Welt nach Altruismus, Sympathie, moralischer Ablehnung, Teilen aussieht – sogar ein Gefühl für Fairness. Das ist genau was wir erwarten würden, falls menschliche Moral, wie viele andere Verhaltensweisen, teilweise auf den Genen unserer Vorfahren aufbaut.
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Und die Bedingungen, unter denen der Mensch sich entwickelte, sind genau solche, die die Evolution von Sitten begünstigen: kleine Gruppen von Tieren mit großen Gehirnen. Individuen in so einer Gruppe können sich gegenseitig kennenlernen und wiedererkennen. Das gibt Genen einen Vorteil, die Sie dazu bringen, anderen in Ihrer Gruppe gegenüber nett zu sein, die zu belohnen, die kooperieren und die zu bestrafen, die betrügen. Auf diese Art und Weise kann die natürliche Selektion Moral erzeugen. Zu den Verhaltensweisen, die so entstanden sind, kommen dann noch weltliche Überlegungen hinzu. Sie helfen uns unsere moralischen Gesinnungen weit über unsere kleine Gruppe von Freunden und Familie auszudehnen – bis hin zu den Tieren.

Sollten wir Angst haben, dass eine Moral, die auf unseren Genen und unseren Gehirnen beruht, irgendwie einer Moral unterlegen ist, die von oben heruntergereicht wurde? Überhaupt nicht. Es ist sogar besser, weil eine säkulare Moral eine Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an soziale Veränderungen hat, die keine gottgegebene Moral jemals haben könnte. Die säkulare Moral ist es, die die Religion dazu treibt, ihre eigenen Dogmen zu Themen wie Sklaverei oder Frauenrechte zu verbessern. Es ist die säkulare Moral, die verhindert, dass ethisch irrelevante Dinge – was wir essen, lesen oder tragen, wann wir arbeiten oder mit wem wir Sex haben – nicht mit Dingen von wirklichem moralischen Belang zusammengeworfen werden, wie Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch. Und ist es nicht besser, sich moralisch zu verhalten, weil Sie für sich selbst herausgefunden haben – in Zusammenarbeit mit Ihrer Gruppe – dass es das Richtige ist, und nicht um einen Gott gnädig zu stimmen oder Bestrafung im Jenseits zu vermeiden?

Und wir sollten uns auch nicht sorgen, dass eine Gesellschaft, die auf einer säkularen Moral basiert, in Gesetzlosigkeit abgleitet. Dieses Experiment ist längst gemacht worden – in Ländern wie Schweden und Dänemark, die zum Großteil von Atheisten und Konfessionslosen bevölkert sind. Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung versichern, dass säkulare europäische Länder voller Bürger sind, die sich anständig benehmen, nicht Kriminelle und Soziopathen, die Amok laufen.

Man kann ganz eindeutig gut sein ohne Gott.
Ende Tagesspiegel-Artikel.

Ein Schluss-Gedicht.
Moral ist ein UnDing.
Moral ist immer nur DaZwischen zu [er]finden, immer ist die Moral mittendrinn; immer nur mittendrinn ist die Moral zu finden, aussenherum wenig; so am Rande ist sehr wenig Moral zu [er]finden; und mir ist ja nun auch klar, dass auch das Geld sich gerne am Rande ansammelt; so ist auch im Geld wenig Moral zu finden; ja mei, so ist halt die Gravitation, die Moral zieht Sie überwiegend an-s ich heran; weiter wegg ist, von der Moral, jeweils wenig zu [er]finden.
Schluss-Gedicht.
Bitte.

PS: noch die Blogzahlen vom 24. Oktober 2013, 01:00.
Danke.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

RostRotes Robotes

Das Sprache spricht.
Das Sprache spricht nicht vom Selbst, Es spricht stets  von Etwas ander-Es, wenn Es spricht. Sprache ist darin etwas besonderes, Es spricht stets von DaZwischen.

Dafür ist Es geschaffen, dass Es äusserl-ich spricht, das ich spricht in (irgend) einer Sprache. Und was spricht Es dabei so? Heute vielleicht mal etwas Phantasie ...

... und gebe dabei dem Inhalt Struktur und der Form Gestalt, soll heissen, dem Inhalt Wert und dadurch der Hülle Schönheit. Was bisher fast immer getrennt ist. Leider.

... und Oliver-August Lützenich versuche mit viel beruhigendem Wissen, mit allem Verständnis und weitest gehender Selbst-Achtung und mit all der Zuneigung, die ein Selbst für / in dasSelbe Selbst einbringen kann, *mich zu einer Veränderung, der zu *mir hin gezeugten und *mich geprägten Haltung im und zum DaSein zu bewegen. Warum?

Na, ganz einfach, weil da noch so viel Freude ist, die *ich auch noch gerne erleben möchte, aus dem Leid habe ich genug Schläge und Gemecker erhalten, also *mir genügt das inzwischen, hätte es eigentlich schon längst. aber ...

... vor kurzem las *ich dann die Aussagen eines Forsch-Es, das neben dem forschen auch viele Vorträge hält, auch mal vor Hunderten Menschen. Dies-Es - Forsch-Es - geht es dabei - neben der reiner Informations-Vermittlung von physikalischen und biologischen und klimatischen Gegebenheiten - auch um merkliche Verhaltens-Änderungen beim Wahrnehmen des DaSein von den einzelnen MitGliedern darIn; und damit auch beim Einkaufen und dem sonstigen Handeln im DaSein.

Im AnGesicht der steigenden Weltbevölkerung, der gestiegenen Bedürfnisse des einzelnen MitGlied-Es und des Wandels des erdmondlichen Klimas.
Das Forsch-Es war Anfangs voller Euphorie und Freude über die Zustimmung des Publikums bei den Veranstaltungen und bei den Vorträgen. Die Menschen nickten und stimmten auch lauthals zu und klopften anschliessend die Schulter. Das Forsch-Es war stets nach den Vorträgen glücklich und war überzeugt etwas bewegt zu haben, jedoch die Ernüchterung kam langsam und schlich an Es heran und traf Es bei das NeuGier, das ein Forsch-Es ja schon zum Forschen trieb(!). Das Forsch-Es forschte nach.

Nach den merkbaren Ergebnissen von Vorträgen.
Was bewegen die Informationen und das Wissen in den Menschen? Wie viele Menschen ändern daraufhin etwas?

Sie ahnen es bereits, das Ergebnis dieser Nach-Forschung war erschreckend für ein vorher glückliches Forsch-Es. Hunderte Menschen nicken und klatschen und stimmen sonstwie zu, aber ...

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Oktober-Baumschmuck
in der Bergmannstr.
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... belassen danach alles beim Alten. Tausend Menschen nicken, aber nur ein-Es geht dann hinaus und verändert wirklich etwas. Fängt also mit den Informationen etwas an.

Ein-Es. Wenn überhaupt. Und diese anderen tausend-Es, die zu solchen wissens-satten Vorträgen gehen, sind sowieso schon eine Ausnahme, von Milliarden.
Aber da erschreibe *ich Ihnen ja wahrlich nichts Neues, das kennen Sie bestimmt auch aus dem Freundes- und Bekannten- und Kollegen-Kreis. Nicken tun Wir gerne, weil Wir ja Einander gerne zunicken, schon aus Freundlichkeit, weil, erst recht, wenn ein-Es Uns schon mal so gut unterhält, auch wenn ein-Es kaum begreift, worum es so geht, dann können Wir doch wenigstens freundlich sein.

Wir sagen öfter mal Ja, obwohl diese Zustimmung eigentlich nur eine momentane Befindlichkeit ausdrückt, ohne Folgen, die daraus gehend sogar längerfristig währten. Wir nicken allermeist folgenlos.

Das tun Wir gerne, weil was will schon gerne folgen, wenn Es nicht muss.
Also, wenn die Feuerwehr mir einen Weg aus einem brennenden Haus weist, dann folge ich erst mal gerne, auch wenn ich dabei nicht zu hundert Prozent annehmen kann, dass dieses Feuerwehr-Mensch richtig weisst, weil, vielleicht kennt Es den Weg nicht so genau, oder dort brennt es nun ebenfalls und ein anderer Weg wäre weniger heiss, aber erst mal folge ich das Feuerwehr gerne.
Aber es gibt Menschen, die glauben Kein-Es, weil Sie nichts wissen, die folgen nicht einmal der Feuerwehr, wenn Sie bereits verbrennen, selbst dann weichen diese Menschen noch dem Wasser aus, das Sie löschen könnte: Glaubenskrieger und Ideologen und Führer und Prediger und vielleicht auch Investmentbanker, aber dazu kenne ich zuwenige, kein-Es, um das beurteilen zu dürfen.

Worauf wollte *ich hinaus? Ach ja, auf die Wirkung von Sprache.

Können Wir Worten trauen?
Vor allem, wenn ein-Es diese Worte nicht Selbst geformt hat?
Einfach so trauen? Vertrauen, wo die Worte doch von eines Fremd-Es sind, das zwar etwas wissen und können kann, was Mensch Selbst nicht kennt, aber das ist ja genau das Problem, das es Wissen und Erfahrungen / Erlebnisse sind, die ein-Es meist nicht kennt, es ist zwar spannend davon zu hören, aber was soll daraus schon folgen, ausser dem üblichen Applaus?

Nein, wirklich nicht, das Sprache ist nicht zu vertrauen, ausser ein-Es spricht selbst, dann steckt darin auch Vertrauen drinn, davon ist von DrAussen wenig drinn, eigentlich nichts, was, wie *ich weiss wenig ist, meistens, Nichts kann aber auch fast ALLES sein, bis auf eben das, was ganz und gar allein ist und von Nichts mehr wissen will. Nur dann ist im Nichts fast ALLES drinn, was ist; ansonsten ist davon nur wenig im Nichts enthalten, aber das erschrieb *ich bereits, oder?

Mit dem Wissen ist es so eine Sache, weil im Wissen eben auch der Betrug, die glatte Lüge und jede Menge Verzerrungen und Verballhornungen drinnstecken. Ich weiss, dass ich ab und zu lüge, lüge, wie gedruckt, weil es manchmal mehr Freude bringt und zeigt, als die Wahrheit Leid brächte, aber das liegt vor allem am RaumZeit-Punkt. Denn ein-Es - *mir - ist auch klar, dass nur die Richtigkeit und Stimmigkeit einer Versprachung oder einer sonstigen MitteilungsForm (Gestik, Mimik, Geruch, Stimmung, Anwesenheit) zwischen ErLebewesen, eine freudige Erregung bewirkt. Alles andere ist bestenfalls beruhigend.

Aber *ich bin eben oft noch unsicher, wie ich das Wahrheit so in Worte fasse und beschreibe, dass Es die Freude wirklich mitbringt; und nicht nur so tut, als ob, wie das hier so üblich ist. Beruhigendes allerorten, kaum das die Richtigkeit und Stimmigkeit zu spüren ist, so wenig ist davon bisher in all den Mitteilungen (Kommunikation) enthalten, ausser Mensch muss, aber dazu geht es Uns wohl noch zu gut, als das Wir das Wirklichkeit so ertragen würden, wie ES ist. Gut gehen, ist Nicht gut sein. Das ist auch klar.

Gut gehen können Wir schon noch eine längere RaumZeit, aber irgendwann einmal fallen Wir einfach hin, weil Wir nicht mehr gehen können und was dann?

Dann bauen Wir Uns einen ROooBOooTEeeR und lassen Uns tragen, oder?
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Von UMBO, 1929
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Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 17.09.2013, von David Gelernter.
Titel: Der Robotismus als soziale Krankheit
Untertitel: Wieso haben Hirnforscher solche Angst vor der Subjektivität? Weil sie in uns nur noch Hunde mit einem iPhone sehen. Plädoyer für einen neuen Humanismus.

Eine intellektuelle Krise naht.
{Oliver-August Lützenich bin k[aum]ein Intellektuell-Es!}

Wissenschaft und Philosophie des Geistes bedrohen die westliche Kultur mit dem genauen Gegenteil eines Humanismus. "Der Mensch ist das Mass aller Dinge", sagte einst Protagoras (http://de.wikipedia.org/wiki/Protagoras). Heute fügen wir hinzu: "Und Computer sind das Mass aller Menschen".
Die Wissensschaft hat immer weniger Raum für den einzelnen Menschen und dessen subjektive Perspektive. Aber wir vermögen die Welt nur aus unserem eigenen Geist heraus zu sehen. Wir sehen eine Welt, in der es Gutes und Böses, Richtiges und Falsches, Schönens und Hässliches {Oben und Unten, Arm und Reich, ... eben Gegensätze und jede Menge Verschiedenheiten im DaZwischen den Extremen, oder?} gibt, eine Welt moralischer Pflichten. Wir beobachten die Welt nicht nur - wir fühlen sie auch. Wir sind keine blossen informationssammelnden Maschinen - wir sind bewusste Wesen. Unser bewusstes Erleben (obwohl nur uns selbst zugänglich) ist ebenso real wie der Baum draussen vor dem Fenster oder die Photonen, die auf Ihre Netzhaut fallen. Wenn die Wissenschaft sich mit der Realität auseinandersetzen soll und nicht nur mit einem Teil der Realität, darf sie sich nicht auf die objektive {von lat. ob-icere = hin[zu]geworfene} Realität beschränken, sondern muss auch die subjektive {von lat. sub-icere = unterworfene} Realität einbeziehen.

{Worte, so bedeutend! Und diese Worte für ein Geschehen (also das Inhalt des Wortes) wurden teils vor Jahrtausenden eingespürt und entworfen, und prägen bis Heute unser menschliches DaSein (Geschehen) "mitHilfe" (?) der menschlichen Kommunikation, die Uns - zumindest intellektuell und philosophisch, also eher von Oben - als Subjekte zu Unterworfenen macht(!) und alles drummherum zu [da]hingeworfenem. Ist dieser damalige Eindruck auch Heute, nach Jahrtausenden oder auch nur Jahrhunderten, immer noch gültig?}

Viele Denker haben das gesagt. Leider sind sie weit verstreut und nehmen die Arbeit der anderen nur selten zur Kenntnis. Wenn sie ihre Kräfte bündelten, könnten sie eine neue Aufklärung hervorbringen. Eine von der Wissenschaft eingeschüchterte und vom zynischen, leeren "Postmodernismus" zu Tode gelangweilte Welt braucht nämlich dringend eine neue, subjektivistische, humanistische, individualistische (und postironische) Weltsicht. {Dieser Mensch schreibt nicht von *mir, aber irgendwie doch auch an *mich, aber auf eine seltsam gewundene Art, *ich fühle auf jeden Fall einen Anspruch, eine Ansprache auch an *mich!} Wir brauchen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft und Kunst und spirituelles Leben, um im vollen Sinne Menschen zu sein. Die drei letztgenannten verlieren zunehmend an Bedeutung, und die erstgenannten versteht fast niemand mehr. Robotistische Vorstellungen sind daran nicht allein schuld, aber sie spielen eine grosse Rolle.

{So wie wir Menschen eben nur Rollen spielen können, solange Wir in das Masse Selbst-Bestimmte ErLebeWesen sind, solange kann k[aum]eines nur Selbst-Sein, nur einfach als ein-Es DaSein, mit allen Facetten und Möglichkeiten die das DaSein als (ein-Es) Selbst so anbietet und das ist grossartig und enorm VIEL, was das DaSein dem Mensch-DaSein in die Wiege gelegt hat, was aber bisher eben kaum ein-Es abrufen kann, aber Schuld ist daran KEIN-Es; mit Schuld kommen Wir immer erst hinterher weiter, wo Wir doch noch in Masse im Vorher drinn stecken: im VOR dem Selbst-DaSein als Menschen. Die SchuldFragen können Wir dann klären, wenn Wir DaSind, vollkommen DaSind! Bisher sind Wir in Masse anwesend und tun irgendwas, sind bekannt oder wenig und sterben ganz langsam so dahin, dabei, das ist noch fast AllEs, was wir Menschen können, könnten tun Wir mehr.}

Tyrannei des Funktionalismus

Zwei herausragende Philosophen (unter anderen Dissidenten) rufen nach einem neuen Subjektivismus. {Darf *ich noch einmal ganz zart darauf verweisen, was das wörtlich bedeutet? Nein, Gut ...} John Searle, Philosophieprofessor an der University of California in Berkeley: " Am erstaunlichsten [an der modernen Philosophie] ist die Tatsache, dass vieles am Mainstream der Philosophie des Geistes der letzten fünfzig Jahre offensichtlich falsch zu sein schein". Das schrieb Searle 1992, er hat seine Meinung bis heute nicht geändert.
Was ist da falsch gelaufen? Viele prominente Denker glauben {*ich also nicht, wahrscheinlich, weil *ich nicht prominent bin.}, wenn sie die Realität des Bewusstseins und subjektive Gefühle zugäben, verrieten sie die Wissenschaft. Deshalb weisen sie subjektive Gefühle zurück {vielleicht wegen dem: "unter-" könnte ja sein, dass Sie das bemerkt haben und einfach nicht mehr unter irgendwas denken oder gar begraben sein möchten. Könnte ja sein, aber *ich glaube eher, das hat andere Gründe, aber welche, mal weiterlesen:}. Thomas Nagel, Professor für Philosophie und Recht an der New York University, sagt zur modernen Kognitionswissenschaft und Philosophie: "All diese Theorien erscheinen unzulänglich als Analysen des Mentalen, weil sie etwas Wesentliches ausser Acht lassen." Nämlich? "Die erste Person, den inneren Standpunkt des bewussten Subjekts: zum Beispiel, wie Zucker Ihnen schmeckt oder wie Rot aussieht oder wie Zorn sich anfühlt".
Wie konnte man solche Dinge auslassen? Weil der "Funktionalismus" heute unter {!} den Theoretikern des Geistes die vorherrschende Sicht darstellt {Finden Sie auch das Michael Bischoff, der Übersetzer, bisher ganze Arbeit geleistet hat? Das volle Programm an Menschlichkeit aus dem Deutschen herausgeschält und es vor das Englische hingestellt hat, dass dieses nur noch so als Hintergrund anklingt, weil, hat David Gelernter wirklich von "dargestellt" geschrieben? Und von "vorherrschend"? Dann ist es ja gut.}.
Der Funktionalismus fragt: "Was heisst es, zum Beispiel, durstig zu sein?" Die Antwort: bestimmte Ereignisse (Hitze, harte Arbeit, mangelndes Trinken) verursachen einen mentalen Zustand, den man{n (nervt Sie das schon?)} als Durst bezeichnet; dieser Zustand veranlasst uns zusammen mit anderem {m.a.}, bestimmte Dinge tun zu wollen (etwas zu trinken). Nun verstehen wir, was "ich bin durstig" bedeutet. Aber das ist keine gute Erklärung, weil "Durst" vor allem bedeutet, dass wir uns durstig fühlen. Wir haben eine bestimmte Empfindung. (Dieses Gefühl erklärt wiederum bestimmte Wendungen wie "Wissensdurst", obwohl dieser Durst nichts mit der Hitze draussen zu tun hat.)

{Hitze? Durst hat etwas mit Mangel zu tun. Diesen Zustand kann die Hitze beschleunigen, aber die Auslöses für Mangel sind so vielfältig wie das DaSein. Durst ist in erster Linie eine Bezeichnung für EINEN Mangel, meist den an Wasser, das jed-Es Mensch dringend zum weiterErLeben braucht, aber inzwischen ist dieses MangelWort eben auch an andere Bedürfnisse angehängt worden, m.a. auch an das Wissen, das das Glauben nach und nach in Jed-Es von Uns einfordert, wenn auch sehr langsam und vorsichtig, weil ... Das Mensch ist sehr zerbrechlich! Fragil. Es könnte auseinanderbrechen wenn Es zu schnell zu viel weiss. Also, gaaaaanz vorsichtig umwenden, um zu wissen, was ist? Aber wirklich, ganz vorsichtig! Zu Wissen ist nämlich wesentlich mehr!, als nur zu Glauben, deshalb fordert doch das Glauben das Wissen beständig auf diesen Mangel im Glauben zu "löschen", mit dem was im Wissen drinn steckt; und wenn Sie jetzt bereits ahnen, dass das ALLES ist, was ist, dann wird Ihnen so schwummrig, wie *mir dauernd schwummrig ist, wenn *ich hier ahne, was {los[e] oder auch fest} ist, in diesem DaSein. Und als Mensch ist das wirklich kaum mehr, als zu erahnen, deshalb Glauben Wir in Masse noch lieber.}

Der Funktionalismus gewann an Bedeutung, als die Computer an Bedeutung gewannen. Viele Philosophen und Wissenschaftler glauben {seien Sie bitte nicht genervt, aber ich brauche das ab und zu zur Selbst-Bestätigung, dass es so ist, wie *ich es glaube: Wissenschaft und Philosophen glauben}, der Verstand arbeite wie ein Computer. Niemand weiss {!}, wie man es schaffen könnte, dass ein Computer etwas fühlt oder ob so etwas überhaupt möglich ist {ist es, aber dazu im Weiteren mehr. Möchte hier nicht zu grosse Einschübe erschreiben}. Aber wenn man Fühlen und Bewusstsein eliminiert hat, wird es viel leichter, einen Computerverstand zu erschaffen. Nagel nennt diese Ansichten einen "heroischen Triumph ideologischer Theorie über den gesunden Menschenverstand".
Der Funktionalismus und seine Kritiker stehen genau auf der Vierung der modernen Kathedrale des Geistes ...

{lat 'cathedra' = "Stuhl, Sessel", die 'ecclesia cathedralis' bezeichnet also seit dem mittleren Mittelalter den Sitz, die Kirche eines Bischofs. Das lat. Wort 'cathedra', geht dabei auf das gr. 'kathédra' zurück, dessen Grundwort  'hédra' = "Wohnsitz, Sessel" ist (die Vorsilbe gr. 'kata' = "von, hin, gänzlich völlig") , das zusammen mit dem dt. "sitzen" auf das gr. Verb 'hézesthai' = "sitzen, sich setzen" zurückreicht. Sie bemerken, dass Herr Gelernter den "Geist" in eine Institution des katholischen Glaubens hinein[ver]setzt, also in keine Moschee, Synagoge, einen Tempel oder eine andere Stätte der Glaubensbekenntnis. Das "Geist" ist für Herrn Gelernter also Katholisch und das ist doch ganz gut, oder, wenn ein-Es weiss, dass gr. 'katholikós' = "das Ganze, alles betreffend, allgemein" bedeutet und nach der Vorsilbe von gr. 'hólos' = "ganz" abstammt. So bedeuten das katholische und die Kathedrale weniger ein Glaubensbekenntnis, als die Benennung einer Hungrigkeit (auch so eine Mangelerscheinung), die das Ganze besitzen (wissen?) will. Noch mal von vorne:}

Der Funktionalismus und seine Kritiker stehen genau auf der Vierung (http://de.wikipedia.org/wiki/Vierung) der modernen Kathedrale des Geistes. Aus der Ferne, aus einer Kapelle des nördlichen Querschiffs, kommt eine weitere Stimme gegen den Robotismus und für einen subjektiven Humanismus {Ähh? Was steckt da drinn, in diesem Wort?}. Jonathan Lear zum Beispiel ist Philosoph und eine Autorität auf dem Gebiet der Psychoanalyse an der University of Chicago, Psychoanalytiker und Freudianer sind froh, wenn sie mit jemandem reden können - aber heutzutage wollen nur wenige Wissenschaftler oder Philosophen mit ihnen reden. Aufgeschlossenheit ist das Letzte, was man der modernen Wissenschaft nachsagen könnte.

{Also, da habe *ich andere Nachrichten erhalten, von vielen fächerüber-greifenden Projekten und sogar Instituten, in denen DaSein-Forsch-Es aus allen Richtungen zusammenarbeiten; Physik-Es mit Biolog-Es und Physiolog-Es; und Psycholog-Es mit Neurowissenschaftl-Es und Mathematik-Es und Kosmolog-Es ... Aber vielleicht ist das noch eine zu geringe Anzahl an Zusammenarbeit des DaSein-Forschung. Ja, auch *ich hier wünschte mehr Zusammenarbeit beim Mangel und der Behebung desselben.}

"Meines Erachtens", schreibt Lear, "geht es nicht darum, ob die Psychoanalyse, sondern ob das Individuum veraltet ist. Ein Individuum zu sein ist ein psychologische Errungenschaft; es ist zu Beginn des Lebens nicht vorhanden und kann nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden." Dennoch halten wir es für selbstverständlich. "Die Idee einer aus Individuen bestehenden Gesellschaft ist gefährlich für eine Gesellschaft, die auf Massenpsychologie basiert." Und das sind wir, schreibt Lear: eine Gesellschaft, die auf "Massenpsychologie" basiert.

{Und? Ist das schlimm? Ist das ein VorWurf? Ja, wir Menschen sind so, weil Wir so geschaffen wurden, allerdings mit der Möglichkeit ganz Selbst[zu]-Sein und sogar mit dem AnReiz dazu --> Mangel!}

Zombies unter uns

Freud, so erklärt Lear, habe eine "Wissenschaft der Subjektivität" entdeckt. Searle meint, der "tiefste Grund für die Furcht vor dem Bewusstsein" im intelektuellen Mainstream sie die Tatsache, dass "Bewusstsein die überaus beängstigende Eigenschaft der Subjektivität" besitzt. Subjektivität erschreckt Wissenschaftler und Philosophen, die in ihrer Starrheit nicht zulassen können, dass Wissenschaft wächst und sich verändert. {Da merke *ich mal wieder, wie sehr Verallgemeinerung nur provozieren möchte, ohne je stimmig zu sein. Wenn ein irgendwie gequältes Mensch aufschreit, wegen ..., dann wird stets kräftig verallgemeinert: die sind ..., das ist alles ..., oder auch Wir sind ..., obwohl da nie Alle, die das Wir sind, zustimmen können. Und da *ich ein Philosoph bin und auch als solcher, nicht bloss als Mensch, wachse und gedeihe und in alle Richtungen neugierig bin, wollte *ich nur kurz anmerken, dass *ich in der obigen Menge nicht enthalten bin, oder zumindest etwas herausrage.} Wenn Lear irgendwo aus dem Querschiff heraus zu uns spricht, so spricht die Romanschriftstellerin und Essayistin Marilynne Robinson ganz vom fernen Ende des Hauptschiffes zu uns, dort, wo der Souvenirshop sich befindet. Sie veröffentlichte 2010 ihr Buch "Absence of Mind".
Neurobiologen möchten zeigen, dass einzelne Persönlichkeitsmerkmale, wie gutes Benehmen, ihren Ursprung in bestimmten Hirnregionen haben. Wenn eine Region zerstört wird, ist auch der zugehörige Teil der Persönlichkeit zerstört. So weit, so gut. Dein Denken, so wollen sie uns sagen, ist nur das Produkt deiner Gene und deines Gehirns. Du hast nichts damit zu tun, weil es kein individuelles, subjektives Du gibt. "Du" bist, was du sagts und tust. Deine innere Mentale Welt existiert nicht oder spielt keine Rolle. Tatsächlich könntest du auch gar kein Bewusstsein haben, ein lebender Robiter sein, ein "Zombie". Das würde auch keine Rolle spielen.
Robinson fragt: Aber was war mit dem wirklichen Menschen Phineas Gage? (http://de.wikipedia.org/wiki/Phineas_Gage) Die Neurobiologen sagen nichts über die Tatsache, "dass Gage plötzlich entstellt und halb blind war und dass er immer wieder unter Entzündungen des Gehirns litt"; dass also seine schlimmsten Verletzungen dauerhaft waren. Er war fünfundzwanzig Jahre alt und hatte keine Hoffnung, jemals wieder gesund zu werden. Ist es nicht möglich, fragt sie, dass seine Zornesausbrüche und sein Fluchen genau das bedeuteten, was sie in aller Regel bedeuten, nämlich, dass er wütend war und litt? Wenn die Hirnwissenschaftler diese Geschichte erzählen, schreibt Robinson, "lassen sie gänzlich ausser Acht, dass er ein Mensch war, der dachte und fühlte, ein Mann mit einem einzigartigen, schrecklichen Schicksal". Der Mensch ist bloss ein Computer - wenn man alles ausblendet, was ihn von einem Computer unterscheidet.
Anfangs war der Robotismus nur eine intellektuelle Schule. Heute ist er eine soziale Krankheit. Manche jungen Leute möchten Roboter sein und können es gar nicht abwarten, dass man ihnen elektronische Chips ins Gehirn implantiert, damit sie klüger und besser informiert sind als alle anderen (ausser ihren Freunden, die sich dieselben {Jetzt weiss ich ja nicht, wer hier den grossen Fehler begangen hat - denn *ich kenne den Originaltext nicht - aber, Was die Verschiedenheit von Gleiches und Selbes nicht kennt, Das[jenig-Es] hat eine sehr grosse Verständnislücke in-s ich. Denn denSelben Chip kann ein-Es nur tauschen mit ander-Es, jedoch niemals mehrere-Es zur gleichen RaumZeit implantiert haben. Also *ich hier vermute mal, dass die Genauigkeit auch in das Sprache sehr wichtig ist, weil nur dann sicher gestellt ist, dass das Inhalt - die Füllung einer Kommunikation, ausser Reichweite der gemeinsamen Sinne - also wenn Zwei zum Beispiel dasSelbe spüren (riechen, hören, sehen, tasten, schmecken) können - beim Absender und beim Empfänger möglichst genau übereinstimmt. Computer haben es da meist einfacher, die "Kommunikation" mit elektronischen Signalen von Gerät zu Gerät ist fast (!) immer eine genaue Übereinstimmung von abgesendetem und empfangenem: 1011001 kommt fast immer (!) auch als 1011001 beim - zum Beispiel - Drucker an. Das Sprache bietet da noch eine Fülle an Leer-RaumZeit und jede Menge Verwechslungen und Fehlschlüssen an, die auch jeweils reichlich genutzt werden, wie das obige Beispiel beweist, das dieselben statt dieGleichen} Chips haben implantieren lassen). Oder sie möchten die Welt durch die Brille von Computern betrachten, die der armseligen nackten Natur Botschaften überlagern - sie sind Geiseln, die ihre Geiselnehmer lieben. 
Unser ganzes Streben nach dem Guten, Gerechten, Schönen und Heiligen, nach dem, was dem menschlichen Leben einen Sinn verleiht und dafür sorgt, dass wir, wie es in der Heiligen Schrift heisst, "nur wenig geringer als die Engel" und ein wenig besser als Hunde und Katzen sind, ist für die Weltsicht des Robotismus unsichtbar. In der vom Robotismus geprägten Zukunft werden wir werden, was wir zu sein glauben: Hunde mit iPhones. Die Welt brauchte heute einen neuen subjektivistischen Humanismus - nicht nur verstreute Proteste, sondern eine ständig wachsende Bewegung, einen Aufschrei, der aus dem Herzen kommt.
Aus dem Englischen von Michael Bischoff.
Ende FAZ-Essay.

Untertitel: Noch ein "wenig" Nachhall zum RobotEs - Artikel

Und wenn Sie nicht gestorben wären, dann lebten Sie noch Heute, die Roooboooteeer, aber *ich lebe noch, also könnte *ich auch was tun, aber woher soll *ich die Worte her nehmen, die das bewirken können, dass *ich etwas tue, was *ich noch nie tat, wenn nur bestenfalls ein Tausendstel in *mir auf Worte eingeht oder auch ausgeht?

Wenn Sprache in *mir schön erklingt und schön herumsummt, aber nur ein Nick[erch]en bewirkt oder ein Händeklatschen; und *mir danach ein Bierchen einschenke und vor dem PC oder dem Fernseher oder einem Roman / Krimi fast verschwinde, Selbst-los, wie *ich noch bin.
Wo ich doch auch weiss - einigermassen wenigstens -, was ist.
Aber einfach nichts dagegen machen kann.
Dagegen nichts machen kann?

Kann?
Machen?
Nichts?
Dagegen?

Das ist meine Haltung im DaSein, wo *ich doch so gerne dafür bin, ähh, zumindest wäre.
Aber nicht bin.
Auch wenn *ich etwas besseres weiss.
Aber das Wissen bewirkt [noch] nicht, dass *ich das tue, was dem nützt, was *ich dazu brauche: Freude.
Noch ist zuviel Leid drInnen und das scheut die Freude, es braucht Abstand dazu.
Also, was bekomme *ich DaZwischen hin?
Zwischen das Leid und das Freude, dass *ich von Beides mehr bekomme, statt nur mit dem Leid erLeiden zu müssen?

Das Sprache, als VerMittlung?

Zwischen den Extremen Dahin.
Bisher spricht Leid nicht mit Freude; und Freude kaum mit Leid.
Sprache ist DaZwischen, noch ohne zu vermitteln.
Obwohl Es - das Sprache - auch und gerade dazu beschaffen ist.

Sprache kann für AusGleich sorgen.

Für Friedlichkeit im und beim Umgang im Mit-Einander, durch klare Trennung der Bereiche [-] oder eine Vermischung von Beides in einem ebenso klaren Gefühl (1).
Dieses Gefühl braucht dann nichts mehr zu verbergen, was ist, so wie es im Jetzt noch üblich ist. Wenn das Gefühl klar ist, dann spricht Es auch Klartext.
Klartext wirkt einfach. Ist aber schwer zu erreichen.

Denn noch spricht kein-Es Klartext.

All-Es spricht im Jetzt irgendwie drumm-herum, oder völlig daran vorbei.
Und das ist bisher der Freude so lieb, wie dem Leid recht, solange genügend Zwischen-RaumZeit ist, solange das ein-Es dem ander-Es nicht zu nahe kommt.
Das Sprache kann DaZwischen sein und klopft schon länger an.
Das ist für Beid-Es besser, wenn es verstanden ist, wie -Es ist.
Von das ander-Es; und nicht so, wie -Es glaubt zu sein.
Hier ist noch mehr Leid zu finden, als Freude.
Obwohl die Freude bereit ist, Da zu sein.
Wo bisher fast nur Leid bereit ist:
Da zu Sein, wo ein-Es ist.
Und da ist schon fast
ÜberAll Etwas, aber
kaum Freude drInn.
Das Sprache klopft
und hält die Worte
hin: Hier, hört zu,
was ich Alles kann,
ich kann auch Alles sprechen, was ist, wenn ich davon weiss; und das ist bisher eben wenig, aber, wenn ich die Gelegenheit bekomme, zu wissen, was ist, dann erzähle ich auch davon, denn darum geht es doch wohl hier, im DaSein, oder nicht?

Danke.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Weit mehr ...

Ich gratuliere zum einHundertsten!

Diesem Beitrag; es ist heute zum 100sten mal im Verantworten-Blog gelesen worden, und das obschon dieses Beitrag schon über ein Jahr dort steht, das ist knackig, obwohl es gar nicht knackig ist, das Beitrag; aber schön ist es, das Beitrag, schön kurz und mit einem Inhalt, der es anscheinend ..., nein, das "anscheinend" nehme *ich sofort wieder raus, weil, wenn es nur scheinbar wäre, würde das Beitrag ja nicht so oft gelesen und aufgerufen werden, also das Beitrag ist mit einem Inhalt, nicht nur das schöne Gemälde von John Constable ist diesen Beitrag wert, sondern der Wert liegt auch in den Worten und Sätzen, die brav drummherum stehen, um das Schöne, Gemälde, aber Heute beurteilen Sie das anscheinend, den Text und die schönen Wolken DaZwischen.

Was, wie *ich, ab und zu den Himmel als Spiegel benutzt und darin nicht nur die Wolken oder die Sterne, sondern die Menschheit bespiegelt wahrnimmt, und daneben das gesamte Treiben in der Erde, aber als Mensch selbstverständlich hauptsächlich das menschliche Treiben beachtet, weil Es das am ehesten versteht, weil Es ein-Es (Mensch) ist, kommt bei der Bespiegelung und dem Vergleich, der auch darin möglich ist, auf schlimme Gedanken, kann auf schlimme Gedanken kommen, wenn Es so sieht, was in manchen Bereichen so abgeht, aber Es kommt auch auf gute Empfindungen, wenn Es in manchen Bereichen genauer hinspürt; und das nicht nur in die Ferne, über den Umweg des Himmels, sondern auch, auch!, ganz nah hinspürt, auch das ganz persönliche Selbst bespürt, mit den Händen zum Beispiel, kein Sex, das wäre Fremd, Nein, einfach so, an den Armen oder am Bauch, oder auch in der Haut, in manchen Ideen steckt soViel Güte und Freundlichkeit, so viel Ahnung von Schönheit und WEITE, fast unfassbar, wieviel davon noch vorhanden ist, aber kaum genutzt.

Von uns Menschen (kaum) genutzt. Aber Da ist. DaSein. Und dann, wenn der Blick wieder vom Himmel gelöst ist und in die Erde zurück gekehrt ist, wenn die ganze WEITE und Freundlichkeit nur noch Ahnung ist, formuliert ein kleiner Verstand aus der Sprache heraus zum Beispiel folgendes:
.
John Constable, "Clouds"
.
Bisher war es kaum möglich, allen Menschen eine umfassende Bildung zu gewähren, also sowohl in die Tiefen der Gefühle hineinzuspüren, sie zu erregen und ausleben zu können, als auch das gesammelte Wissen zu vermitteln.

Die bisher nötige Arbeitsteilung innerhalb von (tierischen?) Gesellschaften verlangte zum grössten Teil pure Überlebenstätigkeit, einfache, einfachste und schmutzigste Arbeiten, dazu meist einfache und schwere Aufbauarbeiten, ebenso überwiegend eintönige Verwaltungs- und gefährliche und / oder brutale Sicherungstätigkeiten {Innere (Polizei), wie Äussere (Krieg)} von der grossen Masse, aber meistens blosses Warten und Sitzen und Liegen für Irgendwas.

Es war dabei nur für sehr Wenige der Platz, für eine annähernde Freiheit der RaumZeit-Gestaltung, für das Forschen und Experimentieren, für Phantasie und lebenslange Verspieltheit und für reichlichen DaSein-Genuss.

Die Organisation und die Anforderungen der Lebendigkeit, verlangten einen hierarchischen Gesellschafts-Aufbau. Der wiederum, ist ein abstraktes Spiegelbild des Aufbaus der Körper der Lebendigkeit. Auch diese weisen einen hierarchischen Aufbau auf, der nur wenigen Zellverbänden und Körperbereichen ein gut ausgestattetes und weitgehend unabhängiges DaSein gestattet.


Das folgende passt sooo gut zum vorherigen Beitrag! ("Mehr Energie bitte!", vom 13.07.2012, im Verantworten-Blog) Die GrosshirnRinde und dabei vor allem der präfrontale (orbitale, mediale und laterale) Kortex, ist der Bereich im menschlichen Gehirn, der diese Best-Ausstattung und weitgehende Befreiung von überlebenswichtigen Aufgaben, auf der Körperebene, bisher am deutlichsten bestätigt. Ein Ausfall dieser Regionen, durch Unfall oder Krankheit, führt zwar zu Behinderungen, die jedoch dem Gesamtorganismus kaum schaden; allerdings verhindert ein Ausfall in dieser Region meist eine wichtige und bedeutende Stellung innerhalb der Gesellschaft. Verhindert also bisher das Verbleiben oder die Bewegung zu / in eine angesehene und dadurch genussreiche Gesellschafts-Position, in der schöpferisches, folgerichtiges und umsichtiges Denken, und das entscheiden und sprechen nötig sind.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Inzwischen schaffen Wir aber die Grundlagen, für eine Befreiung aus diesen Mustern und Symmetrien der Lebendigkeit. Indem Wir Maschinen und Automatismen entwickeln, die Uns von dem Zwang zur Einfachheit und Regelhaftigkeit der Masse befreien, die Uns auch von der Gefährdung durch die MitWelt und der Fremd-Bestimmung der Vergangenheit und UmWelt entfernen.

Das Evolution, das ist ein Prozess des DaSein, das auch Uns erschaffen und geformt hat - soweit so bekannt -, dieser Prozess ist jedoch weitgehend unbewusst (bis auf die irdische Lebendigkeit vielleicht, denn die ist, wie Wir Menschen bezeugen können: (Selbst)-bewusst, zumindest am Anfang davon es zu sein.), aber mit Erinnerung, denn die Vergangenheit steckt in All-Es und Jed-Es, fragen Sie, nur als Beispiel, die Geologen und die Biologen, und es ist ein gleichgültiger Prozess, also ist das Evolution bisher All-Es und Jed-Es (un-)wichtig. Fast.
Aber was ist un- und was ist?

Das Mensch aber, entdeckt das persönliche Wichtigkeit, und entdeckt die Möglichkeiten der Entwicklung und die Möglichkeiten der Selbst-Entfaltung.

Und die sind Enorm!

Siehe die Anfangssätze. Und die wollen Wir Menschen doch nutzen. Oder? Und zwar ohne Bevormundung oder Einschränkung, durch Was und Wo auch immer!

Die Voraussetzungen der Selbst-Befreiung, aus der Enge der Evolution, im DaSein, erarbeiten Wir gerade. Mit so manchen Schmerzen, entledigen Wir uns des überwältigenden LEIDs (Enge, Bestimmung, Vorgaben, Vorenthaltung ...) und entwickeln eine In- und Umwelt, die Uns mehr FREUDE einbringt und Richtungen öffnet, die die Meisten von Uns noch nicht einmal erahnen, geschweige denn erfühlen, erspüren oder zumindest phantasieren.


Nein, bisher sind Unsere Vorstellungen massenhaft klein, eng und kurz. So kurz, eng und klein, wie Wir in der Masse das DaSein empfinden, gestalten und somit auch erleben.

Damit ist es bald vorbei.
Denn es kommt Etwas, das Uns die Poren öffnet und die Bewegungen ausweitet, das Unsere Sinne erregt und alle Gefühle bewegt, bis weit über die Grenzen jeglicher vergangener und aktueller Vorstellung.


Also, fangen Sie schon mal an-s ich zu rütteln und zu schütteln, an den Zäunen der Vergeblichkeit und entladen Sie die Waffen der Ängstlichkeit, die FREUDE braucht Aufmerksamkeit, Sie wartet schon so lange.

Ohne Witz.

Das Ergebnis wird sein, dass Wir Alle (Menschen) mit bester Bildung versorgen und den Frei-Raum[ und die Frei-]Zeit ausreizen, die Uns das DaSein gewähren kann. Und das ist mehr, wesentlich mehr, als bisher in Unsere Vorstellung(en) passt.
Danke.

Nachtrag von Heute, 19.07.2013. Nachdem ich dieses Beitrag noch einmal eine Nacht überschlafen und das gelesene habe wirken lassen, ist mir klar, wie sehr Selbst-verständlich auch *ich von den alten Mythen und Wünschen beeinflusst bin, die ein Mensch so mitbekommt, wenn es mitwächst und miterlebt; und dabei mitbekommt, was so unter-schwellig in Uns Allen herumwellt und in vielen Geschichten und Erzählungen und Spielen an die Oberfläche kommt, die Sehnsucht nach Erlösung.

Besonders der letzte Abschnitt dieses Beitrags, vor dem Danke, ist aus dieser Hoffnung oder auch Erwartung gewachsen. Die biblischen Geschichten von Elias oder von Johannes dem Täufer, in meinen Worten, also die Vorankündigung, die Verkündigung der Ankunft einer Befreiung aus der Enge und der Fremd-Bestimmung.

Wenigstens ist das ein Gefühl, das in mir steckt, vielleicht sind Sie da drAussen längst "befreit", vielleicht waren Sie da Draussen auch nie so beengt, so bedrückt, so Traurig, oder gar verzweifelt, dass Sie nach einer Erlösung davon gefragt oder gar darum gebeten/t hätten, *ich war es, so fliesst das auch in meine Texte ein. Auch wenn ich eigentlich ..., wenn ich es recht überlege, gar nicht mehr an eine Erlösung glaube, gar nicht mehr denke, dass Wir eine bräuchten, oder gar auf so Etwas oder ein-Es warten sollten.

Aber es hat eine lange Tradition und ist in so endlich viele Geschichten und Schlussfolgerungen und Handlungs-Arten eingewebt, die Erwartung, die Hoffnung, die Sehnsucht, die Forderung nach Einlösung, das vielleicht ganz am Anfang der Materialität gegebene Versprechen der Freiheit und des allseitigen Glücks und der Erfüllung aller, auch der unterdrückten, Wünsche.

Ist nicht genau das, das Versprechen des DaSein, an dieJenig-Es die DaSind, also an Uns Alle?

Ist das nicht genau die Richtung, die Wir gemeinsam ansteuern, die Erfüllung und Erfüllbarkeit aller nur (im DaSein?) möglichen Wünsche, nach Vollkommenheit, nach AllMacht, nach totaler Verfügbarkeit von All-Es und Allem, zu jed-Es RaumZeit und mit aller Kraft und allem Gefühl?

Und dazu braucht es eben genau kein-Es, das Uns DaSein das generös zur Verfügung stellt, oder Uns aus irgend-etwas erlöst, oder erfüllt, oder befreit, sondern Wir brauchen die ErWeiterung des Wissens vom Möglichen und den AusBau Unserer Fähigkeiten, damit Wir irgendwann dazu imstande sind, das Selbst so frei zu gestalten.
Ohne All-Es zu wollen.
Als das Selbst und das umgebende DaSein, in das Wir Alle eingebettet sind.
Denke ich Heute.
Aber das Erlös-Es/-ung schwingt LEID-er immer noch in *mir herum, wie Sie oben erlesen konnten. Zum Trotz, der bereits gewährten FREUDE.
Bitte.