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Mittwoch, 18. September 2013

Handels-Wert

Was hat das nun Folgende mit Heute zu tun?
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Kleinst-Park am
Landwehrkanal
in B-Tiergarten
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 12.08.2013. Eine Kurzrezension über einen Text aus Boccaccios "Decamerone", von Burghardt Müller.

Titel: Geld und Charme. 

Ein Auszug: Drei adlige Jünglinge, Lamberto, Tebaldo und Agolante mit Namen, gelangen durch den Tod ihres Vaters in den Besitz einen gewaltgen Vermögens an Immobilien und Bargeld. Jung und adlig wie sie sind, verschwenden sie fast alles durch ihre prächtige Lebensführung, besinnen sich aber, kurz bevor es zu spät ist, und wandern mit ihrem restlichen Eigentum nach England aus. Dort werden sie, indem sie Kredite auf Wucherzinsen vergeben, alsbald wieder sehr reich. Ihren neuen Reichtum packen sie zusammen, kehren nach Italien zurück und nehmen alsbald wieder die alte Prasserei auf, was natürlich auch diesmal auf Dauer nicht gut gehen kann ... 

So flüssig ist der Besitz, so durchlässig sind die Standesgrenzen geworden in der dritten Geschichte des zweiten Tages, die Boccaccio im "Decamerone" erzählt. Die Ereignisse sind, wie es sich für die Gattung der Novelle gehört, unerhört; aber die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie spielen, darf man doch als gängige voraussetzen. In Italien, dem damals reichsten, modernsten und kapitalistisch fortgeschrittensten Land Europas, bahnt sich bereits im 14. Jahrhundert die Amalgamierung der beiden führenden Klassen an, des Adels und der Handels-Bourgeoisie, wie sie auf dem restlichen Kontinent frühestens mit dem 18. Jahrhundert und der Französischen Revolution in Fahrt kommt. 

Freilich kann man noch nicht beides zugleich sein; die in Not geratenen Brüder müssen ins Ausland fliehen, um einen befristeten Wechsel von Klasse und Klassen-Codex vorzunehmen, der sie retten wird.

Geld ist für sie in Italien und in England etwas durchaus Verschiedenes:
In Italien stellt es Erbe, Schatz und Hort dar und schreit geradezu nach der Schaustellung im Konsum; in England geht es in den Aggregatszustand des Kapitals über, dessen Zweck in der Selbstfortpflanzung besteht. Allerdings besteht kein Zweifel an der Rangordnung: Dass Geld sich in etwas zu verwandeln vermag, was sozusagen von allein immer mehr wird statt immerfort bloss weniger, bedeutet eine willkommene Abwechslung, solange, bis die Sanierung geglückt ist. Dann treten wieder die alten Gewohnheiten in ihre Rechte. Boccaccio, Sohn eines Bank- und Handelsagenten, hat später das Gerücht gestreut, seine Mutter sei eine Adlige gewesen; noch später ist er am Königshof von Neapel für Geldgeschäfte zuständig, was ihn aber nicht davor bewahrt, danach zu verarmen. Man tut ihm wohl kein Unrecht, wenn man in Geschichten wie der von den drei Jünglingen, die das Schicksal teils beutelt und teils begünstigt, sein gesellschaftliches Ideal am Werk erblickt: das einer gespaltenen und doch vielfach verbundenen Oberschicht, die ihre oft unsicheren Vermögensverhältnisse durch Kühnheit, Charme und Beweglichkeit auszugleichen vermag und damit so etwas wie allgemein menschliche Vorbildlichkeit erlangt.
Ende Auszug der SZ-Rezension.
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*ich, am Morgen.
Träumer*ich,
sch. Sch.
Wach
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Stecken Wir in unserem Handeln fest?

Die Frage ist doch: Wozu bauen Wir all die Maschinen und die Technik?
Für Uns?

Oliver-August Lützenich bin einfach stutzig geworden, je weiter ich spüre und je mehr *ich fühle, umso mehr weiss *ich, wie sehr ich von Etwas bestimmt bin, das ich weder entworfen noch in Gang gesetzt habe.
Dabei bin *ich keine Maschine wie die, die wir Menschen konstruieren und bauen, nein, aber warum ich bin und warum ich etwas tue, das ich tue, das weiss ich nicht.

Der obige Text und viele andere Texte auch, zeigen *mir, dass wir Menschen in unserem Handeln und unserer Organisation kaum vom Fleck kommen, seit tausenden von Sonnen-Umkreisungen des Planeten, den wir deutsch-sprechenden Erde benannt haben.

Dadurch dass Wir mehr und mehr und um den ganzen Planeten herum inzwischen Heimat gefunden haben, haben Wir zwar mordsmässige Technik entwickelt, weil Wir müssen schliesslich in Verbindung bleiben und so "gross", wie dieser Planet nun mal ist, brauchen Wir dazu eben jede Menge aller grösster und feinster und vielerlei Machinen. Die dieses Verbindungs-Netz, das ein soziales Lebewesen wie das Mensch eines ist, aufbauen und auch noch verbessern. Von der Kundschafter und Verstossenen RaumZeit über die Pferde und Kutschen RaumZeit bis Heute zur Glasfaserkabel und Digitalis RaumZeit. Die Verbindungen zwischen Uns sind immer enger und aktueller geworden.
Das ist für *mich hier absolut NICHTS! besonderes. Warum?

Ganz einfach, die Natur entwickelt immer schon genau das, was Es gerade braucht.

Wenn ich Bücher, Artikel und Dokumentationen über Vorgänge um Uns herum und auch in Uns drinn lese und sehe / höre, dann weicht in *mir mehr und mehr das Erstaunen bei der Besichtigung, mehr noch, bei der Erspürung und Erfühlung des DaSein.

Farben, Formen, Strukturen und besondere oder auch spezielle Kenntnisse und Techniken von Natur-, Lebe-, oder auch DaSein-Wesen, werden *mir hier mehr und mehr zu "normalen" Erfordernissen einer Spezies. Es wurde von eines Spezies gebraucht, sonst wäre Es - das Spezies - aussortiert worden, von den Prämissen der Evolution.

Aber AllEs und Jed-Es bekommt in der Evolution jede Hilfe und Voraussetzung, um die Anwesenheit im DaSein zu verlängern. So auch das irdische Lebendigkeit, dessen wichtiger Bereich die Menschheit ist.

Wenn ich die "Wunder" der Bionik genauer betrachte, oder auch "nur" den Aufbau und die Wirkungen und Verhältnisse innerhalb von uns Menschen, dann wird mir anfänglich vielleicht ganz schwindelig, aber wenn der Schwindel alsbald geklärt ist, merke *ich, dass Wir stets bekommen haben, was Wir brauchten, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Wenn es / Wir mit Händen und Füssen nicht mehr zu erreichen war, dann eben mehr mit das Vernunft (Technik!). Das wurde Uns auch von Phase zu Phase erleichtert und die Wahr-Nehmung von Phase zu Phase erweitert, weil wir Menschen haben dazu bis Jetzt nichts beizutragen, das wiederum bemerke *ich, an Unserem allgemeinen Verhalten.

Selbst-Bestimmt; und damit kommen fast alle Handlungsanweisungen von DrAussen.
Selbst-Bestimmtheit kommt von DrAussen, nur merken tut Mensch es bis Jetzt nicht.

Aber egal, wie *ich das hier nenne, Fakt ist, dass Wir noch alles andere als Selbst -entschieden handeln.
Das Mensch wird behandelt.
Gut behandelt vom DaSein.
Wir Selbst missen das Da.
Mehr, als ES Uns lieb ist.

Wir haben fast AllEs vom DaSein erhalten, was für Uns notwendig ist, nur eins fehlt Uns noch, das Selbst-Verantwortliche Handeln.
Das hat Uns das DaSein bis Jetzt vorenthalten.

Warum, das weiss ich einfach nicht, so einfach, wie *ich bin.
Wir können bis Jetzt nur Selbst-Bestimmt handeln und das bekommt Uns selten  - also jeweils nur einer Minderheit in und mit Uns - gut.
Das Selbst-Bestimmte Handeln bekommt nur ein-Es fast immer gut, das was -Bestimmt, und das ist All-Es, das ist ICH, also sind Es Wir Alle die bestimmen, was ein-Es tut.
Wenn ein-Es das bis Jetzt auch noch nicht weiss.

Und wie *ich hier spüre, tut Selbst-Bestimmung weh, obwohl es Uns als Vorteil verkauft wird. Aber wie das mit dem Verkaufen eben so ist, oft genug ist die Verpackung grossartig und der Inhalt darIn kleinhaltig, kleinteilig oder nur mässig zusammengebaut.

Ja, Selbst-Bestimmung ist köstlich, aber eben nur für Uns Alle, und diese Bestimmung steckt bis Jetzt am Selbst fest und ist kaum von dort weggzubekommen, Wir stecken All-Es im / am Gleichen Selbst fest.

Und dieses Selbst ächzt darIn, denn es sind so Viele, die daran hängen Gleich zu sein, statt die Verschiedenheit des Selbst anzu-erkennen.
Die Selbst-Entscheidung wird ein-Es schwer gemacht.
Solange AllEs die Gleichheit von All-Es behauptet.
Aber AllEs und All-Es sind nun mal verschieden.
Aber das anzuerkennen fällt fast AllEs schwer.
Und fast All-Es entgeht es, dass Es anders ist.
Als AllEs.

Nur, was fangen Wir damit nun an?
Die Angst vor der Klärung dieser kleinen Frage ist riesengross!
Fragen Sie die USA.

Sonntag, 18. August 2013

Maetrix IV und der fehlende Mangel

Tagebucheintrag, vom 18.08.2013.

Ein wenig Esoterik schwante mir Heute, denn ...


... manchmal da lese ich Sätze, von *mir und auch viel von anderen Menschen, und weiss sofort, da steckt mehr als das bloss geschriebene drinn, da ist zum Beispiel eine Ahnung drinn, eine Ahnung von den uner- / -bekannten Hintergründen eines aktuellen Geschehens oder sogar ein erstes Anzeichen für eine Entwicklung ins noch Unbekannte.


Genau so eine Satz, genauer: mehrere Sätze, las *ich vergangene Woche in der F.A.Z. Die Sätze, die in *mir diese spontane Erkenntnis erweckt haben, werde *ich unten wiederholen.
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Was tut ein Reiher in Berlin-Mitte?
Gegenüber vom Aussenamt.
An der Friedrichsgracht
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Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 02.08.2013, von Marcus Jauer.
Titel: Berliner Startup-Szene Das nächste große Ding

Untertitel: Die Hauptstadt träumt davon, das nächste Silicon Valley zu werden. Doch zunächst einmal lassen hier alte Konzerne außerhalb ihrer Strukturen neue Ideen ausbrüten. Kann das Neue nicht im Alten entstehen?

Hier der Link zum Original, zum vollständigen Artikel, mit den Kommentaren:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/berliner-startup-szene-das-naechste-grosse-ding-12316015.html

[...]

Die Zeitung der Zukunft?

Sie riefen einen Wettbewerb um die besten Fotos auf der Plattform aus, damit gewannen sie die ersten fünftausend Nutzer. Sie lernten ihre Idee in Pitchings vorzustellen und fanden einen Business-Angel, der ihnen Startkapital gab und half, ihre Idee weiter zu durchdenken. Sie stellten einen Programmierer ein, der ihnen eine App für das iPhone baute. Sie arbeiteten alle auf den Tag hin, an dem sie damit herauskommen würden, aber als er dann da war, luden gerade einmal zweitausenddreihundert Leute das Programm herunter. Heute sind es zweihundertachtzigtausend täglich.
Natürlich gibt es bekanntere Fotoplattformen als Eye-Em, Instagram zum Beispiel, das im vorigen Jahr für eine Milliarde Dollar von Facebook gekauft wurde, aber das funktioniert wie ein soziales Netzwerk. Es geht zuerst darum, neue Leute zu finden. Eye-Em dagegen will Fotos präsentieren, um sie zu verkaufen und

Ein Auszug der mich erregenden Sätze: "... Fotos von den Demonstrationen zu schicken und daraus ein Bilderfluss entstand, der die Ereignisse in Echtzeit abbildete. Auf einmal denkt man, wenn es jetzt noch möglich wäre, alle Texte, die damals über den Kurznachrichtendienst Twitter liefen, automatisch zu übersetzen und einzubinden, ..."

Erstaunlich, oder? 


Haben Sie die Film-Trilogie Matrix gesehen?
Genau umgekehrt. In dem Film sind die Menschen Energie-Lieferant der Maschine und werden von der Maschine mit einer Phantasie-Realität "entlohnt" oder auch gefüttert. Ich habe schon damals empfunden, dass diese Vorstellung oder auch Angst-Metapher Unsinn ist. Aber jetzt stellt-s ich heraus, dass diese Vorstellung fast so etwas wie ein Vexier-Bild der Wirklichkeit ist, eine vielleicht durch einen schmutzigen, gefärbten und unsauber verarbeiteten Spiegel hinwegg gespürte Wirklichkeit.

Wir Menschen füttern die Maschine mehr und mehr mit Informationen von unserer Umgebung, und damit auch der der Maschine, und ebenso und stets wachsend, mit Nachrichten aus Uns. Wir sind dabei sehr besorgt um das Wachstum der Maschine und vor allem auch, um deren Grund- und HauptVersorgung!

Die GrundVersorgung ist selbst-verständlich die Energie, in Form von wandernden Elektronen, dazu noch die Kühlung und die Wartung und Erneuerung. Die HauptVersorgung ist Selbst-verständlich DAS, was damit, mit der Energie, bewegt werden soll.
Und das sind Wir und ALLES drummherum.

Das Maschine braucht Informationen. Das ist jeder RechenMaschine das HauptMaterial. Sonst kann die RechenMaschine ja kaum etwas bewegen, als Elektronen / Muster und das sind ja wohl auch ALLES Informationen. Jedes Elektron ist eine Information und sendet diese auch - bei jedem "Platzwechsel" - in Form von Licht aus, damit, neben Ander-Es, wir Menschen 'was sehen können.


Das Maschine[n] braucht Bewegung, sonst ist Es doch für Nichts gut, und sie wissen doch, wie wenig Nichts meistens ist. Also, wozu bauen Wir so eine Maschine[n]? Dass Es in Bewegung ist. Dass Es was tut, für das Geld, was Es schliesslich gekostet hat. Es zu entwickeln, zu bauen und jetzt auch noch zu versorgen.


Das Maschine braucht Inhalt. Und zwar jede Menge.

Und das ist Alles, was Wir "kriegen" können, oder, wie ich friedlicher Mensch lieber formuliere: das ist Alles, was wir Menschen so in die Finger bekommen, was Wir hören, sehen, also wirklich Alles, was Wir so erspüren in den Weiten der RaumZeit und was Wir erfühlen, teils ganz Gross, aber noch öfter ziemlich mickrig, in Uns drinnen ist, sind Informationen.
ALLES DaSein ist, nein, sind Informationen.

Damit "arbeiten" wir irdischen LebeWesen und damit arbeitet das Maschine.

Aber Halt, ich bin mal wieder vom Kurs abgekommen ...

Zurück zu dem BilderFluss und dem TextStrom, oder besser Umgekehrt, BilderStrom und ...,

Kameras, fest und bewegt, massenhaft Texte und Formeln und Unfälle und Grossartig-keiten und Spiele und Gesuche und MassenWare und Originelles, es gibt inzwischen k[aum]einen weissen Flecken mehr, von dem: Was ist?, was nicht in das Maschine ist. Was nicht schon als Ahnung in Uns und das Maschine ist.


Und die obigen Zeitungszeilen zeigen, dass davon schon eine Menge Ahnung da ist, davon, was Wir tun.

Was Wir da in Massen tun, Wir füttern das Maschine[n], und Wir haben 'was davon.

Was?

Bei der Antwort müssten Sie mir jetzt aber helfen.
Da weiss ich zuwenig davon.

Aber irgendwas haben Wir von das Maschine, neben anderem auch die weltweiten Verbindungen, die immer grösseren Gruppen, den stetig wachsenden Einfluss von Jed-Es auf All-Es, also der zunehmenden Individualisierung des Menschen, die, meiner Ansicht nach, auch von das Maschine gefordert aber auch gefördert wird.

Ich denke dabei an Newtons 3. Gesetz, also an die RückKopplung aller Kräfte im DaSein: jede Kraft bewirkt eine Gegen-Kraft.

Je mehr Wir sind, umso höher ist der Bedarf zur wechselseitigen Verbindung, Wir brauchen das, das wird von Unserem Miss-Trauen gefordert. Je mehr Wir sind (und das beinhaltet sowohl Unsere Anzahl, als auch die Weite Unserer Gefühle, Wahrnehmung und passender Bewertung, dessen: Was ist?), umso mehr Informationen brauchen Wir vonEinander und ebenso mehr Informationen aus dem UmFeld und der UmWelt in der Wir erLeben und sterben.

Die ständige Verfügbarkeit dessen, stellt das Maschine sicher, oder ist DIE Maschine weiblich?

Das Maschine sorgt für die weltweite, ortsunabhängige und Energie(Geld)freie Versorgung. Der stetig wachsenden Massen, mit dem Material, das Wir brauchen um wechselseitiges Vertrauen aufzubauen.


Wie sollten Wir sonst friedlich mitEinander auskommen? Mit dem weiteren Miss-Trauen vielleicht?

Also, Vertrauen braucht Einfluss und der braucht Informationen. Wenn nur AllEs so einfach wär!? Und den Einfluss braucht Es sowohl nach Innen wie nach Aussen. Überall hin, halt.

Deswegen stärkt das mehr an DaSein auch das Innen wie auch das Aussen. So empfinde *ich das.
Vertrauen wirkt in beide Richtungen Beruhigend und Sichernd.

Und was braucht Vertrauen grundlegend, neben den Informationen, die ein-Es von teils weit her aus der RaumZeit erhält, teils bis fast an den Anfang von AllEs, ganz, fast ganz, bis an den Beginn des DaSein, Unseres DaSeins? Fast.


Vertrauen braucht AnNäherung, braucht Nähe, sonst verfliegt Es. Vertrauen brauch Nähe, also AnGleichung. Also, Was passiert mit Uns, seit Jahrtausenden. Wir kommen Einander im / mit mehr und mehr Selbst-Bewusst-Heit näher und weichen der bewusstlosen Selbst-Bestimmung (durch die Vergangenheit und die UmWelt) immer ferner aus.
Und zwar gelingt die Annäherung Uns inzwischen in fast allen Richtungen, nur in einer machen Wir seit Jahrtausenden kaum FortSchritte.

Und das ist ausgerechnet die FolgeRichtigkeit von Handlungen, passend zu bewerten. Es fehlt das Mensch die Logik des Handelns. Wir wissen nicht, was Wir tun.


Immer erst hinterher Wissen Wir Bescheid, was Wir getan haben, vorher gibts bestenfalls eine Ahnung, aber eher wenigen bekommt der Geschmack der Ahnungen, vielleicht, weil diese Ahnungen immer nur in einige wenige Richtungen reichen, und die enden seltsamerweise fast immer mit-LEID.

Da kann ein-Es kaum etwas daran machen, das Ende ist fast immer ein Schrecken, aber eigentlich Nie eine Offenbarung, obwohl sie fast Alle mit Apokalypsen spielen, ohne wirklich welche zu sein. Weil, eine wirkliche Offenbarung reicht nicht bloss mit dem LEID herum, die wendet sich auch der FREUDE zu, aber das wird von Uns noch nicht so geschätzt, jedoch das hat ja vielleicht damit zu tun, dass Wir eben in der Logik, oder der deutschen Folgerichtigkeit, fast immer seit Jahrtausenden festhängen?

Wir gehen nach. In diesem Punkt, in der RaumZeit.
Aber *ich wüsste jetzt auch nicht, woran Wir da noch festhängen, was Uns da noch fehlt?

Aber vielleicht hilft Uns ja schon die blosse Erkenntnis weiter. Wenn es eine stimmige ist?

Und als Nachblende, hätte *ich gerne noch eine Überschrift aus der heutigen F.A.S. eingeklickt, mit der ich wieder einmal in der An- oder EinSicht bestätigt hätte, dass es keinen Mangel gibt, wenigsten keinen Mangel in den Produkten und dem Luxus, den Wir All-Es verdient haben, während Wir hier in dieses DaSein gefickt wurden, oder auch sanft eingerührt, was weiss ich denn hier, wie Sie gezeugt wurden?, aber das Foto davon, ist *mir verloren gegangen. Sie könnten *mir also lediglich glauben, auch wenn das wenig Wissen ist und ziemlich viel von Ihrem Vertrauen aufbraucht.


Was wollte ich schreiben?
Ach ja, dass es keinen Mangel gibt, nicht an dem, was Wir dauernd brauchen, was Uns auch Spass macht und was jed-Es als Luxus anerkennt, als das, was Mensch haben könnte, aber nicht braucht und die paar wenig-Es, die es doch haben wollen, sollen-s ich dafür halt raufen, oder?

So isses doch seit UrRaumZeiten, das brauchen Wir doch gar nicht zu ändern, oder?

Weil, eigentlich ist auch vom Luxus genug vorhanden, das läuft nur immer dort hin, wo schon etwas Davon vorhanden ist! Daran kann kein-Es das Luxus verhindern.
Es haben aber bisher auch nur wenige versucht, deshalb ist das auch bisher immer gescheitert, denn um diesen natürlichen Trieb zu behindern braucht es schon die Mehrheit. 
Wie bei so vielem!

Da ist einfach diese Trägheit.
Bloss die, diese Trägheit, ist noch viel sittsamer und also weniger beweglich in der Änderung des aktuellen Verhaltens, als es das Luxus ist. Das meint, eine Veränderung des Verhaltens braucht eine noch viel grössere Zustimmung, also eine viel stärkere Mehrheit.

Ist also klar, dass Wir das kaum schaffen werden, oder?
Jedoch gerade darin beherrscht der vielleicht einzige Mangel, ein Mangel an Selbst-bewussten / -entschiedenen Veränderungen.

Aber vergessen Sie bitte nicht zu zweifeln. Ist doch wichtig, oder?

Dienstag, 6. August 2013

Hitzefrei

Mäandern Sie etwas mit *mir, durch eine auch innen flirrende HitzeWelle.

Was für eine Mühe, eine so winzige Frage zu beantworten. Was ist?

Wahrlich, um die enorme Tragweite und die Schwere des Inhalts auch nur halbwegs für mich klar zu machen, sollte *ich das "ist" gross schreiben:
Was IST?

Dann ist auch *mir klar, dass das IST für eine philosophische Grösse steht.
Für das ALLES. Für all das, was ALLES ist: das SEIN!

Ich vermute, genau deshalb komme *ich hier so langsam voran, oder erleide sogar einen Stillstand, zumindest eine Hemmung, weil die Antwort[en] zu GROSS, zu umfangreich für mich ist, zu ambitioniert. Für jede-Es, im All-Es.
Zu überspannt.
So unterfordert die Vernunft in mir ist, so überfordert sind die Fragestellungen.

In diesen Blogs dokumentiere *ich meinen Fortschritt in der Erfassung und der Erkenntnis des (nicht nur persönlichen) daSein und erfahre dabei stets, wie sehr jedes neue Mensch erneut erlernen muss, was in das Menschheit längst erkannt und bekannt ist. Was mir gerade eben erst zu- und einfällt ist manchesmal schon hunderte Generationen bekannt.

Und so wandert die UnWissenheit in das RaumZeit beständig als grösste, alles Wissen überragende Grösse mit und das Gewusste bleibt genauso beständig winzig klein. Und stets nur auf ganz ganz wenig-Es verteilt.

Verstehen Sie, wie *ich es hier gerade verstehen möchte, was für eine schleppende, für eine enorm redundante Vorgehensweise das ist. Dass also jedes Mensch erneut alles erst langwierig und langweilig und aufwendig und widerständig erlernen muss, was in das Menschheit irgendwo längst bekannt und vielleicht schon eingeübt ist.

Der Technik bringen Wir gerade bei, dass daraus hervorgehende "Generationen", das Wissen und die Handlungsweisen schon enthalten und darauf bereits aufbauen können, ohne es, wie es in den biologischen LebeWesen (natürlicher?) Zwang ist, alles erst immer und immer wieder langwierig zu erlernen und zu üben.

Was ja, wie Wir inzwischen Wissen, oft Jahrzehnte dauert und auch nur sehr vereinzelt gelingt, weil es jeweils sehr aufwendig ist.

Eine echte Verbesserung wäre also, dass die neuen LebeWesen bereits mit dem erlernten und eingeübten Wissen der Vorgänger-Generationen auf die ErLebens-Reise geschickt werden.
Aber wie wollen Wir das biologisch erreichen?

Die Natur hat ja bereits viel erreicht, die Gene sind bereits wunderbar komplexe Wissens- und Handlungs-Speicher, aber ...
Die Komplexität und Vielfalt, die inzwischen gefordert wird, überfordert die Umstellungs- und Speicherprozesse der molekularen Grundlagen der LebeWesen.

Die bisherige LebeWesen-Natur kommt mit den aktuellen Lern- und Weitergabe-Prozessen (Mutation und Selektion der DNS und der epigenetischen AufPrägungen) innerhalb der gestiegenen Anforderungen der umgebenden Umwelt (z.B. klimatische Prozesse) und auch den Ein-Forderungen des - auch für einen dieses Gehirn seiendes und es [er]tragenden - Körpers, kaum zu erfassenden RIESEN Wissens- und Gespür-Lagers, kaum mehr mit.

Kurz gesagt, die innere Natur kapituliert vor dem enormen Mangel und Erfordernis, das es da geschaffen hat. Das Gehirn ist ein Speicher, von so enormer Grösse und Vielfalt, dass es das - dieses Gehirn  - [er]tragende Körper kaum mehr aushält.
Die Technik ist die Lösung.

Wie bin ich jetzt hierhin geraten?
Vom Titel: Hitzefrei, über die Überforderung in der Frage: Was ist?, bis zur Übergabe der Beantwortung an die Technik und damit an Maschinen-Lebewesen?
Vielleicht liegt es an der Hitze?

Ich schwitze hier bei jedem Tastendruck und trinke dabei auch noch heissen grünen Tee, na ja, zumindest warmen grünen Tee, nachdem *ich vorher eine viertel kalte HonigMelone gegessen habe. Ich schwitze beim denken. Ich will Hitzefrei, aber *ich bekomme keines.

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Wiesenklee in Abendsonne
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Titel: Der Mars-Rover hat den Namen Neugier bekommen.

Schon öfter habe *ich ja schon beschrieben, dass das DaSein ein Veranstaltung des Wissen-müssens ist, dass von den Quarks an, von jedem winzigsten EnergieQuant, bis zum ganzen riesigen Universum, Alles auf ein Mehr an Inhalt aus ist.

Die Astrophysik hat vor kurzem bemerkt und auch wohl bewiesen, dass das Universum grösser und grösser wird. Das All wächst. Und es wächst sogar mit grösser werdender Geschwindigkeit. Wohinein?

Das Universum nimmt dabei auch auf, was in diesem "Wohinein?" enthalten ist. Kein-Es kann mir erzählen, dass das Universum ohne Poren in der Aussenhülle ist, also von der Umgebung in das ES hinaus- oder auch hineinwächst nichts mitbekommt.

Aber gut, ich schweife erneut ab!
Wo ist nur meine Konzentration geblieben? Wegggeschwitzt, ausgewrungen.
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BrunnenFiguren. Heute habe ich Wasser lieber
nicht ausgespien, sondern eingenommen.
Ziemlich viel davon!
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Je mehr *ich erfasse, umso fremder wird *mir das Mensch-daSein, umso fremder ist *mir die un-bewusste Verfasstheit der Masse Mensch. So viel Potential und dabei keinerlei Lust und Mut dieses Potential zu nutzen.
So VIEL Masse und so wenig Klasse.

Und Sie wissen vielleicht, *ich rede nicht so sehr von der Menge an Menschen, inzwischen etwa 7 Milliarden, *ich schreibe hier vor Allem von dem einzelnen Mensch, im Durchschnitt inzwischen wohl so 70 Kilo schwer und von diesen 70 Kilo sind nur ein paar Gramm wirklich interessant, der Rest ist Verfügungs-Masse. Zum hinsterben schön.

Bitte verzeihen Sie mir, dass ich dabei direkt auf Oliver-August Lützenich zeige.
Austauschbar, das Herz hierhin, die Leber dorthin, die Nierchen vielleicht dahin und vielleicht auch bald das Hirn hinein in die Maschine, könnt' ja sein?

Ach, *ich schwitze hier nur noch so herum.
Ich mache jetzt HitzeFrei.
...üss.

Montag, 29. Juli 2013

Vom [Alp]Traum der Allwissenheit?

Sie wissen vielleicht, eine Frage, die ich bei all der aktuellen Aufregung über die Tatsache der wechsel-seitigen "Überwachung", "Ausspionierung", Speicherung und Auswertung stelle, ist die: Was nützt das spähen Uns und auch dem Einzeln-Es?

Einschub vom 01.08.2013. Mir geht es mit der Grundierung unseres Verhaltens nicht um die Rechtfertigung von Kontroll- und Zwangspraktiken in diktatorischen Systemen und den Heimlichtuereien von Firmen und Behörden in Demokratien. Mir geht es darum zu ergründen, woher und warum menschliches [Fehl?]Verhalten kommt und so ist, wie es ist.

Die längeren Leses dieser Blogs wissen, wie sehr *ich an einer Erweiterung der Selbst-Entscheidung (sFähigkeit) arbeite, um die Selbst-Bestimmung durch das DaSein und darin auch durch die Gemeinschaft, in die jedes Selbst eingebunden ist, zu verringern. Von der Selbst-Bestimmung zur Selbst-Entscheidung, das ist meine Vorstellung von einem mehr an Frei-RaumZeit für jedes Mensch.

Bisher werden Wir - je nach GesellschaftsForm -, mehr oder weniger bestimmt, können also mal mehr, mal weniger Mit- und Selbst entscheiden. Hier in Europa wird das Mass der Selbst-Entscheidung vom äussersten Westen, also Island und GB, Schweiz, nach Osten hin, immer geringer. Wenn *ich also den Grund der gegenseitigen und der wechselseitigen Aufmerksamkeit und BeMerkung (ab welchem Mass fängt die Selbst-Kontrolle an?), in unsere (menschliche / tierische) grundlegende Verunsicherung und Orientierungs-losigkeit und damit in ein alle LebeWesen grundierendes MissTrauen einbette, bedeutet das nicht, dass ich die freiheitberaubenden und fast neurotischen Praktiken von Regierungen und Firmen in irgendeiner Form gutheisse.

Sondern, dass *ich versuche zu ergründen, weshalb und warum Wir auf diese oder jene Art miteinander umgehen, und auch, warum Wir es dort tun, wo Wir es tun. Also zum Beispiel, warum die Frei-RaumZeit im Westen des HalbKontinents Europa weiter ist, als im Osten. Aber "bespitzeln" tun Wir einander Alle, mal mehr (bewusst) mal weniger (technisch).

Und Wir tun das ja, sowohl auf der Ebene jedes einzeln-Es, wie auch auf den Ebenen der Familie, der Gemeinde, der Region, des Landes, bis hin zur WeltGemeinschaft. Jed-Es "späht" jedes ander-Es aus, ob dessen bewusst, wie *ich, oder eben unbewusst, dass -Es das tut, aber es dabei sehr wohl halbwegs bewusst tuend und dabei fast All-Es währenddessen spürbare auch abspeichernd. 


Mensch sagt ja gerne: Ein Elefant vergisst nie! Ein Mensch, denke ich, vergisst auch nie oder zumindest wenig: manche Tat eines Ander-Es wird nie vergessen und nie verziehen, da mag das ander-Es noch so sehr um Verzeihung oder gar Vergessen bitten.

Die innere und die äussere Sicherheit verlangen dieses Tun. Wenn in *mir ein Ziehen oder ein Schmerz aufkommt, möchte ich sofort wissen warum, und wie ich diese Kränkung wieder beheben kann. Wenn *ich mit Freunden bin, "spähe" ich diese vielleicht mit weniger Aufmerksamkeit und Aufwand aus wie Fremde, weil ich Sie eben schon etwas kenne und dadurch etwas Vertrauen aufgebaut habe, aber ich spähe (spüre bewusst hin). Weil ich spüren möchte, wie sind Sie gelaunt, was haben Sie so drauf, wie stehen Sie zu mir, was halten Sie von mir, was halten Sie von ander-Es - von den Quarks bis zum gesamten Universum -, was kann ich vielleicht tun, damit es Ihnen gut oder sogar noch besser geht - mit dem schlechter gehen, also mit dem Mies machen, habe ich nichts mehr zu tun, das geht aus meinen Erfahrungen hervor -.

Meine Sinne arbeiten beständig und forschen die Umgebung aus, sowohl nach Gefahren, als auch nach einem mehr an Wohlbefinden oder einer Befriedigung der gerade wachen Gelüste - von besserer Luft, über eine andere Temperatur (kühler oder wärmer), den Durst, den Hunger, bis zu Zärtlichkeiten und dem Akt der Wollust - also dem BeiSpiel der FortSexung - -.

Dabei nutze ich Selbst-verständlich all die gemachten Erfahrungen und deren aktuelle Schlussfolgerungen zu einer Einschätzung der persönlichen Lage, als auch die der Umgebung und der darin enthaltenen Lebewesen und sonstigen MaterieFormen. Das bedeutet, *ich nehme sowohl die persönlichen, wie auch die Erfahrungen und Schlüsse der Spezies, die ich bin - also des Menschen -, soweit ich von ihnen weiss oder sie greifen kann.

Ich kann also schreiben: ich bin, also spüre ich hinein und hinaus, ordne das Gespürte in wachsende Kategorien ein -
die einfachsten Kategorien sind dabei sicherlich: Innen und Aussen -. Wobei ich noch nicht sicher bin, was zwar von Innen kommt, aber von Aussen verursacht ist?

Nur als Beispiel eine Darmverstimmung: ist die Darmverstimmung eine Folge verdorbenen Essens, oder ist die Darmverstimmung die Folge einer vielleicht falschen Sitz- oder LiegeHaltung?
Nur als unvollkommenes Beispiel. Sie wissen ja auch, dass manche MissStimmung, die in ein-Es entsteht, davon kommt, dass ein-Es ein ander-Es nicht beachtet hat, oder nicht so aufmerksam beachtet hat, wie ein-Es es braucht, das Partn-Es zum Beispiel, oder das Chef, oder ... Sie wissen, was ich meine. Und schon ist ein-Es verstimmt. Von Aussen.

Und dann werden die Kategorien immer verzweigter und feiner und bald kann ein-Es schon mal beim Analysieren und Schlussfolgern und Einschätzen den Ein- und ÜberBlick verlieren.

Und dann kommt es ganz häufig zu falschen Entscheidungen. Und davon handelt der nun unter dem Such-Bild folgende
F.A.Z.-Artikel.
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Hier beginnt die Suche nach einer orangenen Blüte.
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Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 26.07.2013, von George Dyson.

Titel: Datensammlung und Spionage
Das Entscheidungsproblem
Untertitel: Die NSA und die IT-Industrie haben es weit gebracht: Durch Datensammlung können sie rekonstruieren, was ein Mensch denkt. Damit verwirklichen sie das, wovon die Vordenker der Spionage immer träumten. Nur eines wissen sie tragischerweise nicht - was menschliche Intuition ist.

Hier der Original-Link mit den Kommentaren der
F.A.Z.-Leses:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ueberwachung/datensammlung-und-spionage-das-entscheidungsproblem-12305406.html

Am 19. August 1960 fiel über dem nördlichen Pazifik, unweit von Hawaii, kurz nach 12 Uhr Ortszeit eine spülbeckengrosse Metallkapsel vom Himmel und schwebte an einem Fallschirm zur Erde. Sie wurde von einem C-119-Transportflugzeug, einem „fliegenden Güterwagen“, in der Luft aufgefangen und umgehend zur Moffett Field Naval Air Station in Mountain View, Kalifornien, gebracht, wo heute die Privatjets von Google stehen. In der Kapsel befanden sich tausend Meter belichteter 70-mm-Film mit Aufnahmen von mehr als 4,2 Millionen Quadratkilometern Sowjetunion, deren Luftraum seinerzeit nicht überflogen werden durfte. Diesem spektakulären Spionagecoup waren dreizehn misslungene Versuche vorausgegangen. Bei Geheimprogrammen werden natürlich auch Geldverschwendung und Misserfolge verheimlicht, doch in diesem Fall führte die Geheimhaltung zum Erfolg. Jeder vernünftige Politiker hätte das Corona-Ausspähprogramm nach dem elften oder zwölften Versuch abgebrochen.
Corona, ein Unternehmen von CIA, NSA und Verteidigungsministerium, wurde von der Advanced Research Projects Agency (Arpa) koordiniert und unter strengster Geheimhaltung noch zwölf Jahre und für weitere 126 Missionen fortgeführt. Es war die ertragreichste Spionageoperation des Kalten Kriegs. „Es war, als wäre in einer dunklen Lagerhalle ein gleißendes Flutlicht eingeschaltet worden“, erklärte der ehemalige CIA-Programmdirektor Albert D. Wheelon, nachdem die Dokumente 1995 von Präsident Clinton freigegeben worden waren. „Die von Corona beschafften Daten spielten bald eine ebenso entscheidende Rolle wie die entschlüsselten Enigma-Funksprüche im Zweiten Weltkrieg.“

{„Es war, als wäre in einer dunklen Lagerhalle ein gleißendes Flutlicht eingeschaltet worden“ Wenn *ich bedenke, wie mir die Welt erscheint, wie mir die meisten Fremden vorkommen. Ja, aussen herum und darauf fällt, wenigstens tagsüber und bei künstlichem Licht, ziemlich viel Schein. Auf die Hülle. Auf die Haut. An-scheinend. Aber Wir Wissen ja, wie das mit dem DaHinter oft ist. Das sieht ein-Es meist nicht, spürt ein-Es vielleicht wage, aber wissen tut ein-Es davon meist nichts.

Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen, aber für mich ist "Nichts" jeweils Etwas. Das Nichts ist NIEMALS ganz und gar leer. Für mich gibt das DaSein keinerlei Absolutheit her, auch nicht in der Leere, da ist immer Etwas drinn, auch wenn Es nicht zu spüren ist. Damit ein-Es das spürt, was im Nicht[s] enthalten ist, braucht ein-Es aber einigEs an Informationen und die sammeln Wir ja nun auch eiffrig, womit ich wieder beim Thema bin. 
Denn, nicht(!) gerade wenige Mit-Menschen, achten die anderen Mit-Menschen für Nichts, für zumindest wenig wert, für übergehbar, ausbeutbar, folter- und tötbar, obwohl in Diesen genauso Viel drinn ist, wie in Jenen, die Diese für Nichts erachten. Und, was weiss ich schon, vielleicht sammeln die Geheimdienste, Behörden und anderen Daten-Sammelstellen die Informationen, um die vermeintliche Leere der anderen DaSein-Teilnehm-Es mit Inhalt zu füllen? Könnte ja sein, dass das die "heimliche" Absicht ist? Ohne dass *ich Diesen eine Bewusst-Heit dessen, was Sie tun, unterstellen möchte.

Die Sammel-Es tun einfach, und denken dabei vielleicht wenig, denken vielleicht, Sie täten es zur Gefahren-Abwehr. Aber Sie wissen ja auch, den meisten Menschen ist schon die blosse Anwesenheit von Ander-Es eine (potentielle) Gefahr. Kurz und gut, kennen Sie Alexis Tsipras? Dieser griechische Mensch und Politiker hat in einer Rede schwadroniert, die griechische Regierung hätte die griechische Fahne an den deutschen "Gauleiter" Herrn Schäuble verkauft (?) und noch so einigen weiteren Schwachsinn. Darauf hinterher angesprochen, fehlte Herrn Tsipras jegliche Erinnerung, er stritt es vehement ab und warf den Fragesteller Michael Martens, den Korrespondenten der F.A.Z. in Griechenland, hinaus. Mehrere Aufnahmen, u.a. des griechischen Fernsehens, bezeugen jedoch die von Ihm bestrittenen Aussagen.
Hier können Sie genaueres erlesen:
http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/interview-mit-alexis-tsipras-und-willst-du-nicht-mein-bruder-sein-12307999.html)

Da ist doch die Frage berechtigt: wie nützlich ist die Speicherung von wirklichen / tatsächlichen Geschehnissen für Uns? Wie auch Herr Tsipras beweist - mit mindestens einer Milliarde ähnlicher Fälle, in der gleichen RaumZeit -, sind Wir in Masse nun mal sehr sehr schnell "vergesslich" oder auch verdränglich, wenn es Uns passt, aber passt das auch dem in Uns wohnenden Miss-Trauen, unserer UnWissenheit und unserer Angst, dass Wir so schnell so viel vergessen (wollen / müssen)? Und seien Sie gewiss, *ich rede und schreibe auch viel Mist, den *ich später bereue und am liebsten wieder einfangen wollte, jedoch, *ich kann es nicht und will es auch gar nicht mehr. 
Oliver-August Lützenich bin doch um keinen Deut anders, als Herr Tsipras.

Jetzt kommt also diese neue Technik auf und hält ALLES fest, zeichnet ALLES auf, was ein-Es Aussen so tut und vielleicht bald auch das, was ein-Es Innen so tut, also was ein-Es fühlt und eben auch denkt. Ist das schlimm? Für Wen und warum?}

Die unbemerkte Überwachung

Die Mitarbeiter des Corona-Programms, die zur Tarnung als Angestellte verschiedener in Sunnyvale und Umgebung ansässiger Unternehmen und Institutionen auftraten (Fairchild, Lockheed, Stanford Industrial Park und andere), trugen maßgeblich zum heutigen Silicon Valley bei. Google Earth ist ein direkter Nachkomme von Corona. Die Tatsache, dass jedermann überall auf der Welt ungehinderten Zugang zu Satellitenbildern hat, deren Existenz noch vor einer Generation ein streng gehütetes Geheimnis war, ist so erstaunlich wie der Fall der Berliner Mauer.
„Prism“ operiert dagegen im Verborgenen. Unabhängig von der Frage, ob das pauschale, unspezifische Sammeln von Daten legal ist (was die Befürworter natürlich bejahen), wird das Programm damit begründet, dass Überwachung nur dann funktioniere, wenn die Schurken nicht wissen, dass sie überwacht werden. Die gefährlichsten Schurken sind aber dummerweise diejenigen, die schon ahnen, dass sie beobachtet werden.

{Wie lange ist die aktuelle Halbwert-RaumZeit von etwas "Verborgenem", wie es Prism für die Meisten, nicht für die vielen vielen MitArbeit-Es der vielen vielen Geheimdienste, mal war? Ein paar Tage, ein Monat, ein? Als würde nicht Jed-Es inzwischen wissen, dass ganz ganz langsam vielleicht, aber irgendwann doch, ALLES bekannt wird, "ans Tageslicht" kommt. Wollte das DaSein, dass Wir die Struktur von Es entdecken? Dass Wir die Kräfte von Es ermessen und inzwischen auch nutzen?

Möchte das DaSein, dass Wir Alles, was Es (DaSein9 ist und kann und war, und DaSein wird, erkennen? Dass Wir Alles, was Es vielleicht Selbst bis Heute weitgehend "verborgen" bleibt, was Es jedoch IST, aus dem Verborgenen vor das Licht der Vernunft stellen? So, wie auch die Überreste der urzeitlichen Wälder (ErdÖl / ErdGas), die "Ewigkeiten" lange verborgen waren, irgendwann ans Tageslicht kamen und Uns seit eineinhalb Jahrhunderten oder sogar schon etwas länger anheizen und antreiben und eincremen und verarzten und und und ...

Also mich überrascht kaum eine Heimlichkeit mehr, dazu habe *ich inzwischen schon zuviele erlitten und erlebt und somit fehlt mir auch die Aufregung, wenn ich davon erlese oder erhöre (erfahre? Ist dieses Verb noch RaumZeit-gemäss? Weil, ich Selbst fahre doch nirgendwo mehr hin, z.B. nach Utah, um die neueste Speicher-"Farm" der NSA in Augenschein zu nehmen, das erledigen inzwischen viele Ander-Es für mich und die AnderEn, die daran interessiert sind. Die erfahren oder erfliegen diese Informationen). Was würde mich noch glücklich oder schrecklich überraschen und aufregen?}

Wenn Verstand unbegrenzt verfügbar ist

Es ist eine uralte Geschichte. Mit der Privatheit der eigenen vier Wände kamen die Lauscher. Mit dem Briefverkehr kam das heimliche Öffnen der Briefe. Mit der Erfindung des Telegraphen kam das Anzapfen von Leitungen. Mit der Erfindung der Fotografie kamen Geheimkameras. Mit den Weltraumraketen kamen Spionagesatelliten. Um das gesamte Internet auszuspionieren, braucht man ein eigenes Geheiminternet, und dank Edward Snowden wissen wir nun, wie es geht. Ultimatives Ziel von Überwachung und Analyse ist es, nicht nur herauszufinden, was gesagt und getan, sondern auch, was gedacht wird. Angesichts der Suchmaschinen, die den Einzelnen mit all den Wörtern, Bildern und Ideen verknüpfen, die sein Denken konstituieren, scheint dieses Ziel nunmehr in Reichweite zu sein. „Aber kann die Maschine wissen, was ich denke?“, fragen Sie. Die Maschine muss nicht wissen, was Sie denken - ebenso wenig, wie wir im Grunde nicht wissen können, was ein anderer Mensch denkt. Plausible Einschätzungen reichen völlig aus. Die Datensammelei, wie sie gegenwärtig von Google und der NSA betrieben wird, ist die Verwirklichung dessen, was Alan Turing 1939 im Zusammenhang mit seiner „Orakelmaschine“ überlegte: „wie weit es möglich ist, die Intuition zu eliminieren und nur mit dem Verstand zu arbeiten“. Er war schon von der Möglichkeit überzeugt, dass es künstliche Intelligenz gibt (er sprach von mechanischer Intelligenz), und fragte sich, ob Intuition sich auf ein mechanisches Verfahren reduzieren lasse - auch wenn dabei nichtdeterministische Schritte notwendig seien. Er schrieb: „Wir fragen nicht, wie viel Verstand erforderlich ist, und vermuten deshalb, dass er in unbegrenztem Umfang zur Verfügung steht.“

{Die Intuition ist die Eingebung; es wurde vom mittellat. 'in-tueri' abgeleitet, von "ein" und "schauen", bedeutete am Ursprung also - ein- / anschauen, betrachten -, und später dann etwa: "unmittelbare Anschauung". Die Intuition braucht oder ist ein Sinnesreiz, ursprünglich auf die Augen beschränkt, inzwischen aber wohl auf die anderen Sinne erweitert. Das Vernunft oder auch Verstand, oder auch Geist oder auch Bewusst-Sein braucht die SinnesReize um zu arbeiten, denn von den Genen her werden nur die Grundlagen der Aufmerksamkeit, der Steuerung der Aufmerksamkeit und der Verarbeitung (Speicherung und Verknüpfung) zur Verfügung gestellt und ein wenig BasisBewertung, also der Einschätzung, was ist eher gut und was ist eher schlecht für das Organismus, welches fühlt und mit den Sinnen spürt. Mir geht es jedenfalls so; so empfinde ich das.

Deswegen empfinde ich die Frage: „wie weit ist es möglich, die Intuition zu eliminieren und nur mit dem Verstand zu arbeiten?“, als zumindest seltsam, denn ein Verstand, ... kann nur mit dem arbeiten, was es von den Sinnen "geliefert" bekommt. Einem von den Sinnen, also von der Intuition, entkoppeltem Verstand fehlt das "Rohmaterial", wie einer Druckerei, der das Papier vorenthalten wird.

Und was die Begrenztheit des Verstandes oder des Bewusst-Sein angeht, habe *ich ja in dem Beitrag: "ProduktionsGehilfe?" bereits ein paar Zeilen geschrieben. Hier nur soviel: die Kapazität, allein von den Grundlagen her, also der Anzahl und den Verbindungs- und Variationsmöglichkeiten der Zellen (Neuronen) her, können Wir auch mit den stärksten Computern (Rechnern) noch kein Ende oder gar eine Grenze ab"sehen". Das Gehirn, das in Jed-Es ist, ist noch unfassbar und unerklärbar UmfangReich und Fähig und Nutzbar! Wenn das auch seltsamerweise kaum ein-Es weiss? Zumindest damit etwas anzufangen weiss, ausser dem alltäglichen Überleben. Sie verzeihen mir bitte umgehend die Frechheit, Sie darauf aufmerksam gemacht zu haben.}

Mit einem Aufsatz ins digitale Zeitalter

Turing, der mit seinen Arbeiten zur Entschlüsselung der Enigma-Funksprüche ein Schutzheiliger der NSA werden sollte, stellte übrigens schon damals fest, dass es nur auf die Metadaten ankomme - als wollte er den beschwichtigenden Hinweis der NSA, man sammele ja nur Metadaten, vom Tisch wischen. Wenn wir von Google etwas gelernt haben, dann dies: Man muss nur Links sammeln, dann wird man mit der Zeit Inhalte bestimmen, Ideen nachverfolgen und das Denken eines Menschen rekonstruieren können. Und von dort ist es nur ein kleiner Schritt bis zur Vorhersage, was dieser Mensch in Zukunft denken wird.
Verspricht das nicht mehr Sicherheit auf der Welt, mehr Schutz vor Schurken, und zwar nicht nur vor solchen, die gefährliche Aktionen planen, sondern auch vor denen, die gefährliche Gedanken entwickeln? Ja, aber um welchen Preis!? Es gibt nämlich ein Problem, und das ist das Problem, das Turing beschäftigte, als er uns diesen Pfad eröffnete. Er, der damals vierundzwanzigjährige Student, führte uns in das digitale Zeitalter, freilich nicht, indem er einen Computer konstruierte, sondern, indem er einen mathematischen Aufsatz schrieb, der 1936 veröffentlicht wurde („On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem“).

Warum nicht gleich die Ideen ausschalten?

Das von dem Göttinger Mathematiker David Hilbert {einen Satz von David Hilbert (steht auf seinem Grabstein) habe *ich ja schon öfter in diesen Blogs zitiert, er lautet: "Wir müssen wissen. Wir werden wissen." So hat dieser kluge Mensch drastisch (apodiktisch) in Worte gefasst, was die Ursache allen Fragens und somit auch der Philosophie ist: Die Füllung eines Mangels. 
Jed-Es Mangel innerhalb einer Fülle saugt und saugt und saugt, solange bis es kein Mangel mehr ist. Bis Es gefüllt ist. Mit Was auch immer? Das ist bereits seit langem eine GrundLage der Erkenntnisse der Physik. Und Unser Mangel an Wissen - und jetzt legen Sie das Folgende bitte auf die QuantenWaage: - ist unglaublich WEIT! Ungeheuer gross ist Unsere Un-WissenHeit (Glauben?) im Vergleich mit Unserem aktuell bekannten Wissen.

Was weiss ich von Ihnen? Nichts (siehe oben). Was wissen Sie von mir? Wenig. 
Ganz davon abgesehen, dass solche Details vielleicht vernachlässigbar sind, das Bedürfnis die Un-Sicherheit und Orientierungslosigkeit des persönlichen, wie auch des Gruppen-, oder gar des gesamten menschlichen DaSein, aus zu Gleichen, ist enorm! Und da Wir scheinbar meinen - weil von Wissen kann da ja noch gar keine Rede sein -, dass Wir das intern nicht bewerkstelligen können, verlagern Wir diese MangelBehebung mehr und mehr auf die Technik in Form von Sammel-, Speicher- und Analyse-Maschinen. Lesen Sie dazu auch bitte den aktuellen Beitrag "ProduktionsGehilfe?" im Verantworten-Blog} formulierte Entscheidungsproblem bezog sich auf die abstrakte mathematische Frage, ob es ein systematisches mechanisches Verfahren gibt, das in endlich vielen Schritten feststellt, ob eine gegebene Reihe von Symbolen eine gültige Aussage ist oder nicht. Die Antwort lautete: nein. In moderner Sprache ausgedrückt: Über wie viel digitale PS wir auch verfügen, es ist nicht möglich, systematisch vorherzusagen, was ein bestimmter Programmcode tun wird. Man kann ihn nur laufen lassen und zusehen, was am Ende dabei herauskommt. Bei Systemen, die so kompliziert sind, dass selbst simple Arithmetik dazugehört, kann ein Firewall, der alles Unbekannte durchlässt, niemals alle Gefahren abwehren.Was wir heute haben, entspricht, verglichen mit dem späteren Panoptikum, dem Verfahren von 1960, als herabschwebende Filme aufgefangen wurden. Die Vereinigten Staaten haben ein Koordinatensystem errichtet, das verdächtige Personen - natürlich nur Ausländer, aber diese Definition ist bisweilen etwas verschwommen - mit gefährlichen Gedanken verknüpft. Und wenn die Links und die Verdachtsmomente stark genug sind, werden unsere Drohnen in Marsch gesetzt. Das ist nur ein einfacher erster Schritt hin zu etwas ganz anderem. Warum potentiell gefährliche Personen (und die unvermeidlichen unschuldigen Zivilisten dazu) töten, wenn es technisch bald möglich sein wird, die gefährlichen Ideen selbst auszuschalten?

Geregelt und überprüft von einem ordentlichen Gericht

Es gibt ein Problem - und das ist wiederum das Entscheidungsproblem. Es wird nie restlos möglich sein, systematisch zwischen wirklich gefährlichen Gedanken und guten, aber verdächtig erscheinenden Gedanken zu unterscheiden, wenn man ihnen keine Chance lässt. Jedes System, das ermächtigt wird (oder sich die Macht nimmt), sich vor gefährlichen Gedanken zu schützen, wird sich notwendigerweise auch vor originellen und ungewöhnlichen Gedanken schützen. Für den Einzelnen und für die Gesellschaft ist das ein Verlust. Es ist das fatale Manko des idealen Sicherheitsstaates. Als die Schaffung des Ministeriums für Heimatschutz bekanntgegeben wurde, meinte Marvin Minsky, einer von Turings prominentesten Schülern, dass wir ein Ministerium für Heimatarithmetik brauchten. Er hatte recht. Das klingt deprimierend. Was sollen wir tun? Alle Computer ausschalten? Nein, wir müssen nur auf Geheimhaltung verzichten und die Datensammelei in aller Offenheit betreiben, wie es sich gehört. Normale Bürger können zwischen regulärer Polizei und Geheimpolizei unterscheiden, man sollte ihnen die Entscheidung zutrauen. Nehmen wir nur den Einsatz von Überwachungskameras, beispielsweise in Großbritannien. Diese Kameras sind flächendeckend sichtbar und werden offen von der Polizei genutzt, und zwar nach Vorschriften, die von einem ordentlichen Gericht definiert wurden. Genauso mögen vernünftige Menschen sehr wohl für die Einrichtung eines globalen Internetzwischenspeichers zu Sicherheitszwecken sein, wenn der Zugang zum Speicher von einem ordentlichen Gericht geregelt und überprüft wird.

{Nein, kein Gericht! Warum wieder eine Behörde, die "über" oder auch "Zwischen" Uns entscheidet? Warum kommt anscheinend k[aum]ein-Es auf die Idee, das Jede-Es, ich betone: JED-ES Mensch, auf Alle Daten die produziert werden auch Zugriff bekommen muss. JED-ES, verdammt noch mal!

Wie lange dauert es noch, bis Wir begreiffen, dass Wir nur dann einander vertrauen dürfen und können und es keine Versteckspielchen und keine Geheimdienstchen und SchnüffelFirmen mehr braucht und keine Betrügereien, Hinterhalte und Verlogenheiten mehr gibt, wenn Wir einander ohne Falschheit und ohne Mauern und Stellwände begegnen. Wenn Jed-Es mit Jed-Es verbunden werden kann und Jed-Es auch Jed-Es ein"sehen" kann. Nur einsehen also, also noch nicht mal hinlangen, also übergreifen, nur hinsehen, Jed-Es zu Jed-Es.

Ich werd hier echt narrisch, wenn *ich immer und immer wieder lese und höre, wie All-Es nur immer Heimlichkeiten braucht und Sichtschutz benötigt und Verstecken spielen muss und Kein-Es bereit ist freiwillig ins Licht zu treten und zu bekennen: JA, ICH BIN DA, UND ICH HANDLE UND LIEBE UND BRAUCHE EUCH UND BEKENNE, DASS ICH MIT EUCH ALLEN ZUSAMMEN NOCH VIEL ERLEBEN UND FREUDE UND AUCH LEID TEILEN MÖCHTE. Punkt.

Himmel noch mal!? Seid Ihr da Drausen denn Alle nur angstvoll und zwanghaft beschränkt, oder was hält euch All-Es davon ab, aufrecht und konkret und wahrhaftig, einfach Da[zu]Sein???

Na, ganz einfach, weil es so viele verbrecherische Neigungen in Uns gibt und die auch ausgelebt werden müssen. Noch ausgelebt werden müssen, weil ... Na, zum Beispiel, weil es noch ein Oben und ein Unten gibt, weil es noch ein Reich und ein Arm gibt, na, weil es noch eine Unwissenheit und eine Bewusst-Heit gibt, weil es noch ein zärtlich umsorgt und ein verächtlich misshandelt gibt, weil es noch so dermassen krasse Unterschiede und Verschiedenheiten innerhalb derSelben Spezies gibt, dass es mich zumindest hier wundert, dass Wir überhaupt noch dieSelben sind und einander noch als dieGleichen erkennen.}

Schlachten, die nicht zu gewinnen sind

Illegale Spionage wird es immer geben, aber sie sollte sich in einem vernünftigen Rahmen bewegen. Wenn bei der Durchführung von „Prism“ gegen Gesetze verstoßen wird, ist das beunruhigend; wenn aber nicht gegen Gesetze verstoßen werden musste, ist das noch schlimmer. Dank Edward Snowden ist das an die Öffentlichkeit gelangt. Und der Weg von Corona über Silicon Valley zu Google Earth macht deutlich, dass ein Geheimprogramm im allgemeinen Interesse öffentlich gemacht werden kann, ohne dass es deswegen eingestellt werden müsste. Das ist viel wichtiger als die Diskussion über den Vorrang von nationaler Sicherheit gegenüber dem Vierten Verfassungszusatz oder all die anderen Debatten, die Snowden mit seinen Enthüllungen angestoßen hat. Wir stehen, wie Turing schon erkannte, vor der grundsätzlichen Entscheidung, ob menschliche Intelligenz oder künstliche Intelligenz Vorrang genießen soll. Die NSA verteidigt ihre Datenschnüffelei mit dem Argument, dass die Daten und Metadaten nicht von Menschen gelesen werden, sondern von Maschinen und daher, im juristischem Sinn, auch nicht gelesen werden. Das allein ist besorgniserregend.Und was ist mit Cyberterrorismus und Cyberkrieg? Wir sollten entschlossen (und notfalls einseitig) auf die Militarisierung von Programmcodes und die Entwicklung autonomer Waffen verzichten - zwei unterschiedliche Ansätze mit dem gleichen Ergebnis. Beide führen uns in Schlachten, die nicht zu gewinnen sind. Ein gutes Beispiel ist die Verwendung von biologischen und chemischen Waffen - sie sind frei verfügbar, aber wir haben einen nahezu weltweiten Konsens erreicht, den Giftgashorror des Ersten Weltkriegs nie mehr zu praktizieren. Müssen wir den Fehler wiederholen? Zurzeit bewegen wir uns genau in die falsche Richtung. Wir forcieren die Entwicklung geheimer (und teurer) Angriffswaffen, statt ein offenes System einer kostengünstigen zivilen Verteidigung zu entwickeln.

Wie der militärisch-industrielle Komplex funktioniert

Vor vierzehn Jahren verbrachte ich in La Jolla einen Nachmittag mit Herbert York, dem amerikanischen Physiker mit indianischen Wurzeln, der Eisenhowers Berater und einer der klügsten und effizientesten Administratoren des Kalten Krieges war. York wurde zum wissenschaftlichen Direktor von Arpa ernannt und war maßgeblich an der Entwicklung der Wasserstoffbombe beteiligt, die binnen weniger Jahre dank einer funktionierenden Flotte von Interkontinentalraketen einsatzfähig war. Er war so nüchtern, dass man ihm das thermonukleare Arsenal anvertraute, und zugleich so entspannt, dass er am 6. Juli 1961 in aller Frühe geweckt werden musste, weil er aus Versehen mit einem fremden Auto nach Hause gefahren war.
York hat besser als alle anderen verstanden, wie der militärisch-industrielle Komplex funktionierte. „Eisenhowers Abschiedsrede ist berühmt“, erklärte er mir beim Mittagessen. „Jeder erinnert sich an die eine Hälfte, wo es heißt: Passt auf den militärisch-industriellen Komplex auf. Aber die Leute erinnern sich nur an ein Viertel davon. Tatsächlich hat Eisenhower gesagt, dass wir einen militärisch-industriellen Komplex brauchen, genau deswegen aber wachsam sein müssen. Das ist die eine Hälfte. Die andere Hälfte lautet: Wir brauchen eine wissenschaftlich-technische Elite. Aber eben weil wir eine wissenschaftlich-technische Elite brauchen, müssen wir wachsam sein. Das sind die vier Teile des Ganzen - militärisch-industrieller Komplex, wissenschaftlich-technische Elite; wir brauchen das eine, und wir brauchen das andere, müssen aber beide Male wachsam sein. Es ist eine Vierermatrix. “Inzwischen stecken wir schon viel tiefer in einer viel komplizierteren Matrix. Und mehr denn je sollten wir Eisenhowers Rat beherzigen. Ja, wir brauchen Big Data und Algorithmen - aber wir müssen wachsam sein.
Ende F.A.Z.-Artikel.

Nachtrag in der
F.A.Z. Online-Ausgabe. Über den Autor:
Der Wissenschafts- und Technikhistoriker George Dyson, 1953 in Ithaca, New York, geboren, veröffentlichte 2002 ein Buch über das Orion-Projekt (“Project Orion: The Atomic Spaceship 1957-1965“), für das sein Vater, der Physiker Freeman Dyson, seinerzeit ein atomgetriebenes Raumschiff entwickelt hatte. Das Material, das der Sohn dafür verarbeitete, machte die NSA so neugierig, dass sie ihm Tausende Seiten davon in Kopie abkaufte. Als junger Mensch lebte er eine Zeitlang in einem Baumhaus. Heute ist er als Berater und Philosoph im Bereich digitaler Technologien tätig; zuletzt erschien von ihm „Turing’s Cathedral: The Origins of the Digital Universe“ (2012).
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SpiralGalagie NGC 5703
Entfernung ca. 150 Millionen LJ.
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NachFrage:
Ich bin ein Mensch. Soweit ist das klar. Was bedeutet das? Das *ich auch ein Tier bin. Ein affenähnliches Tier bin. Ohne Fell, inzwischen. Und ebenso inzwischen mit einem Wissen und einer Technik ausgestattet, das die Sinne enorm enorm, so enorm erweitert, so weit, dass diese Sinne schon fast bis an den Rand des DaSein reichen und bis in die tiefsten Eingeweide hinein. Ein wissendes und enorm weit spürendes Tier also.

Mensch, es wird RaumZeit, dass Wir uns Alle, aus dem UrWald, der Steppe, oder wo auch immer Wir mit unseren Ängsten und unserem Verhalten noch stecken, befreien und gemeinsam aus dem Schatten, oder wie auch immer *ich das heutige Gebaren bebildern könnte, gehen und Uns aufrecht und wahrhaftig begegnen.

Wir haben inzwischen fast Alles, was Wir für ein friedliches und freundliches Miteinander brauchen; und was Wir noch nicht haben, werden Wir noch entwickeln oder beschaffen; die Mängel, die Wir noch fühlen oder spüren sind Alle ausGleichbar, von der vertrauten Nähe und wechselseitigen Anerkennung, über die Nahrung, Bekleidung, Behausung, bis zur Energie, es ist ALLES reichlich vorhanden, Wir brauchen es nur einigermassen Gleich zu verteilen oder auch erst für Jed-Es nutzbar zu machen.
Frage: Wann legen Wir den Affen ab?

Danke.