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Samstag, 28. Dezember 2013

Sackgasse und eine Neurose

Fast alle Menschen würden das, was *ich hier so erschreibe und herausdenke als neurotisch bezeichnen, zumindest als ziemlich verschroben. Ja, ich vermute, fast Alle ausser mir bewerten das so. Was sagt mir das? Dass ich falsch liege, dass ich neben der Spur bin? Was ich auf jeden Fall merke ist, dass ich damit nichts erreiche; und die Leses wissen, das ist meist sehr wenig. Und das ist in meinem Fall bestenfalls Widerwille.

Das Aufmerksam machen und das zu mehr Aufmerksamkeit auffordern, die Forderungen nach mehr Wert auf Wissen und Gespür (also Aussen-Wahrnehmumg) und ebenso mehr Gefühl (also Innen-Wahrnehmung und Selbst-Erregung, inklusive der gesamten Trieb-Ausstattung. So definiere ich das wenigstens), statt fürderhin auf die alte Triebigkeit und engstirnige Selbst-Überforderung zu setzen; das bitten um eine weitere Öffnung der so natürlichen Egozentrik jeder - also auch unserer - Spezies, alles vergeblich.
Davon schrieb ich gestern bereits.

Stimmt das mit der Neurose?
Ja. Nur, ist das so falsch? Ohne mich zu wichtig zu nehmen, aber vielleicht bin ich einfach ein paar Jahr zu früh damit, und wir Menschen sind einfach noch nicht reif für all diese erweiterten Fertigkeiten. Fähig sind Wir dazu, das ist mir klar, sonst könnte ich nicht davon schreiben und es ebenso bereits erfühlen und einspüren. Aber vielleicht braucht es noch irgendein erdmondliches Geschehen oder sogar eine Katastrophe, damit wir Menschen ganz allgemein die Fähigkeiten zu Fertigkeiten aus- und einentwickeln? Und damit aus dem Tierreich erwachsen, aus der Vor-Bestimmtheit emanzipieren.

Es ist [m]ein anrennen gegen Mauern, oder das verirren in eine Sackgasse, was ich da tue. 
Das Mensch macht weiter so.
Beste Ideen und klügste Änderungen werden aufgeschoben oder gleich verworfen, es ist ein zähes Geschehen. Vielleicht muss das so sein? Vielleicht ist das gut und nützlich so. Für Was und Wofür, ist mir wohl bloss nicht bekannt.

Warum erwähne ich das Heute erneut?
Weil ich schon wieder einen Kommentar zum Netz-Geschehen unter einen SZ-Essay von Johannes Boie geschrieben habe, bei dem ich allerdings schon während des Schreibens erahnt habe, dass die SZ ihn nicht einstellen wird. Warum?
Die Leses werden es gleich wissen.
Hier mein Kommentar und der Link zu dem SZ-Essay:

Verzeihung Herr Boie, aber ich empfinde Ihre Anmerkungen und Wünsche als zu kurz geraten. Die aktuelle Netzorganisation ist ein komplettes Durcheinander und strotzt vor Redundanz und enormen Fehlern und Falschinformationen. Für einen logischen Menschen ist die aktuelle Struktur, Verbindungs- und Daten-Organisation {bestenfalls} ein Kleinkinder-Werk.
Meine Daten, also alles, was ich eingegeben habe und über mich gesammelt wurde, und ich meine wirklich Alles, also jeden Klick und jede sonstige Finger- oder Augenbewegung. Also eine Datenmenge in bestimmt schon Terabyte Grösse - und das ist natürlich im Vergleich mit bekannten Menschen winzig - ist auf tausenden Servern, in dutzenden von Datenspeichern und wahrscheinlich {auf} ebenso viele Ländern verteilt. Und in wahrscheinlich ebenso dutzenden verschiedenen SW-"Sprachen" und HW-"Architekturen" abgelegt und verschlüsselt.
Im DaZwischen-Netz bin ich total verhackstückt und vielleicht schon in dreissigfacher Version oder mehr vorhanden. Und das nur ich! Ein kleiner Unbekannter. Was für ein unbedachter und kleingeistiger Unfug. Kinderkram eben. Warum gibt es nicht einen Speicherort für mich - wo auch immer -, in einer Form und Technik, auf die Alle, die an mir Interesse haben, zugreifen können?
ALLE, also jede Behörde und jedes Einzelne. Einen Ort im DaZwischen-Netz, der mich repräsentiert, wo ich zu finden bin. Mir ist das unangenehm so zersplittert und allermeist völlig unzugänglich gespeichert zu sein {für mich und ebenso Alle ander-Es}. Was soll diese Un-Logik und Klein-Krämerei bringen?
Diese Bitte für einen ich-Ort für OAL-mich hätte ich auch für Alle anderen Menschen, egal was ein-Es ist, also Präsident oder Müllsammler. Ein klarer Sammel-Ort im DaZwischen-Netz für Alle, auf den ebenfalls Alle zu jeder RaumZeit bei Interesse zugreifen können.
Das DaZwischen-Netz wäre entlastet und wesentlich schneller; und wenn Wir aufhören würden aus Uns Geheimnisse zu machen, aus unserem normalen Mensch-Sein, vom atmen {bis zum schwitzen, vom essen} bis zum scheissen, vom trinken bis zum pissen, von der Lust bis zum wichsen oder auch dem zeugen und allem was daneben und dazwischen passiert, dann hätten Wir dadurch auch einen geradezu enormen Vertrauenszuwachs, und damit eine grosse Befriedung und Befreundung.
Verstehen Sie Herr Boie, warum mir ihre Forderungen zu gering sind, warum sie die Weite unserer Möglichkeiten bestenfalls antasten, statt sie zu nutzen. Geheimnisse sind doch dazu da enthüllt zu werden, nicht dazu da, sie zu bewahren, oder verstehe ich dieses auch menschliche DaSein falsch? Könnte ja sein?

Vielleicht weil der Kommentar zu lang ist? Nein, kann nicht sein, weil ich genau die Zeichen-Vorgabe (2500) eingehalten habe {und nur hier im Beitrag noch ein wenig verbessert und hizugefügt habe, was nicht ganz stimmig war}. Also war es vielleicht eine Themenverfehlung, wie meine Deutsch-Lehrerin mir früher oft "vorhielt", aber von Dieser bekam ich trotzdem immer gute Noten, weil Ihr mein Stil gefiel, unter einen Text schrieb sie, vielleicht sogar als Lob(?), ich sei ein Sophist. Damals hatte ich keine Ahnung, was das bedeutete.

Zurück zu meinem obigen Kommentar. Vielleicht war es das Wörtchen "wichsen", oder auch das "pissen", das zum Ausschlusskriterium wurde, leider (und das ist auch so eine der Handlungsarten des aktuellen Menschen, die ich ziemlich respektlos finde) wird keinem KommentatEs mitgeteilt, warum ein Kommentar nicht berücksichtigt wird.

Warum?
RaumZeit-Mangel wird dann sicherlich angeführt, oder auch Überlastung, ja bestimmt. Das nur wieder so ein Partikel der Motivation zur Frage: Wie gehen wir mit Einander um? Das war nun wieder so ein Schlenker, also zurück zum Nachklang des Kommentars und den Selbst-Erkenntnissen.
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Den werde ich also jetzt mal öfter betrachten
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Die Frage ist doch: Wann kann das Mensch ein klares Bekenntnis zum Mensch-Selbst und allem dem Menschen natürlichen Tun ablegen, ohne die Hände vor irgendetwas an Es zu legen, ohne Scham bei irgendeiner natürlichen Handlung und Haltung?

Die Leses könnten einwenden, dass auch das gegenseitige bedrohen, verletzen und töten natürliche Handlungen seien, und ich mit dieser meiner Forderung also auch diese [Miss?]Handlungen entschäme und von Vorwürfen oder sogar Verboten befreie.
Ja, den Einwand lasse ich gelten. Muss ich.

Solange ich keine praktikable und vorteilhafte Handlung weiss, wie wir Menschen den Leid verursachenden Bereich unserer natürlichen Ausstattung anders ausagieren können, ohne dabei Einander oder auch die Mit-EsLebewesen zu beschränken, zu verletzen oder auch zu töten, muss ich wohl schweigen.

Ansonsten bin ich mehr und mehr nur ein neurotischer Spinner, der von den MitMenschen nicht ernst genommen werden kann. Schliesslich muss auch dieser wichtige Bereich unserer GrundAusstattung irgendwo hin, sonst platzen Wir vor aufgestauter Gewalt oder erstarren in gefrorenem Leid.

Oliver-August Lützenich muss diese Form des Schreibens und Kommentierens aufgeben. Es bringt nichts. Mir nicht; und Uns ist es nur ein "Löschen" wert. Da werde *ich wohl die kommenden Tage dazu nutzen, *mich zurückzunehmen in meinem neurotischen Furor und werde versuchen von der Mauer wegg, oder aus der Sackgasse heraus zu finden. Alles andere ist vergeblich, weiterhin vergeblich, denn das war es ja schon bisher.
Guten Rutsch, falls *mir dieses Jahr nichts mehr einfallen sollte.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Freud-en[t]-Zug

Diesmal ein längeres Selbst-Gedicht.
Eine Selbst-Schöpfung, oder auch das Zeugnis einer Selbst-ErSchöpfung.
Bin ich ein Gedicht? Ja, ich bin.
Ein Gedicht?
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Keine Werbung! Ist so?
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Bin ich ein-Es, das zu Viel erreichen möchte?
Ganz klar: Ja.

In Oliver-August Lützenich möchte *ich zu viel ändern, und das Selbe Gebaren wende *ich auch nach Aussen und wünsche auch dort, also z.B. in den Leses und darum herum zu Viel.
Viel zu viel in zu wenig RaumZeit. Ich bin zum Beispiel ein steiffer Hals, wahrscheinlich, weil *ich ziemlich verkrampft bin, was ja mit den Anfangsworten korrespondiert, also möchte *ich diesen steiffen Hals lockern. Aber so sehr ich auch kreise - mit dem Kopf - und die Schultern lockere und Arme schlenkere und bemüht bin, das Geschehen in *mir, und um *mich herum, nicht mehr ganz so wichtig und für *mich 'zu' Ernst zu nehmen, so beharrlich bleibt der steiffe Hals steiff!
So bin *ich also ein ziemlich steiffer Typ. Was die Leses schon eher gewusst haben, als *ich. Wahrscheinlich? Weil, weiss *ich's?
Steif, steiffer, am Steiffsten, ernst, ernster, am Ernstesten, *ich.
Ein ernsthaft Steiffer. Und?
Na, *ich bleibe stehen, das ist die Quintessenz aus diesen Erkenntnissen.
Seit Jahren kaum eine Weiterentwicklung in *mir. Das gesunde Bemühen bleibt ohne Konsequenz in und für *mich. Die Änderung der Nahrung und Nahrungszubereitung, die veränderte Auswahl an Obst und Gemüse, der langsame Abschied vom Fleisch, die riesige Fülle an bester geistiger Nahrung (wenigstens behaupten das die Kritiker"), das intensive Laufen und auch Gehen, die tausenden von Kilometern Fahrrad fahren, die tägliche Gymnastik, der Fortzug von München, oder auch der Hinzug nach Berlin, neue Bekannte, neue Freunde, andere Arbeit und anderes Arbeiten, die intensivierte Selbst- und UmWelt-Beschäftigung, das stete Schreiben und auch Dichten, all die Philosophie und Mathematik und und und ...
Keine Veränderung in *mir, wenn *ich mal vom Muskelaufbau und einer guten Kondition absehe. Keine Veränderung in der verkrampften Innen- (Selbst-) und Aussenwahrnehmung. Die Freude, die *ich so gerne in *mir und auch drummherum vermehren möchte, ist mit *mir nicht oder auch (die Leses kennen den Spruch: Die Hoffnung ...) noch nicht, warm geworden.
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Ganz nebenbei: diese Beiträge strotzen ja teils von dermassen vielen "ich"s, dass es Selbst *mir oft zu viel ist, aber noch lässt das Sprache keine andere Form der Selbst-Nennung und Rückbezüglichkeit zu, ausser *ich (schon wieder!) erfinde eine Sprache, in der auf andere Art und vielleicht sogar Weise den mit-hörend-Es klar ist, Was da spricht. Deshalb werde *ich (!) hier auch immer bunter, damit wenigstens dadurch etwas mehr Farbe und Abwechslung in das dauernde ge*iche kommt. Vielleicht haben die Farben der Sternchen, die *ich vor jedes wirklich *mich betreffende *ich (Wahnsinn oder!?) setze auch bald einen Bezug zu den Gefühlen, die *mich in diesem Augenblick des Schreibens gerade bewegen. Rot könnte also für Scham stehen, Blau für Weite und Neutralität, Braun für Eng-Stirnig-/herzigkeit, Grüne Farbtöne für Gefühle, die von Aussen erregt werden, Graue für Traurigkeit, Orange für Hitzewallungen aller Art, also von Lust auf irgendeine Nahrung bis hin zum Orgasmus, vielleicht. Vielleicht bleiben die Farben aber auch einfach ein nettes Beiwerk: TextSchmuck.
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Ist das noch zu Glauben?
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Wo war *ich? Ahh ja, bei der fehlenden Freude in *mir und für *mich und überhaupt. Obwohl ich sehr wohl weiss, dass das Freude in manchen Bereichen und vielen Menschen geradezu grotesk VIEL vorhanden ist, aber von *mir hier, bleibt sie bisher fern: Neid!
Was bleibt *mir anderes, als Neid? Das Leid lässt damit grüssen, dass es froh ist, dass das Freude woanders ist. Bääähhh! Zunge rausgestreckt: bäääähhh! Bleib, wo Es ist!; dem Leid geht es gut, ohne Freude. Ja, es gibt auch ein Gut im Leid, das ist eng mit dem nicht verbunden, oder steht auch gerne neben dem nein herum, nein, gut ist mir nicht, oder auch, gut ist nicht gut genug, gut ist also auch dort, wo es ein-Es schlecht ist. Dem Leid geht es gut in *mir, es kommt fast ohne Freude aus, na, wenn das nicht gut ist!

Geht es den Leses gut? Ja, immer, so oder so. Mensch muss ja schon Froh sein, dass Es überhaupt ist, oder auch existiert, in dieser RaumZeit und nicht in einer anderen, in der Es der Existenz vielleicht noch guter ging. Mir gehts immer gut, egal, wie schlecht es *mir geht, es geht mir gut dabei, wenigstens lasse ich das stets verlauten: Alles gut.
Das Leid würde nie etwas anderes behaupten, nur das Neid im Leid fühlt immer schlecht, wenn Es das Mehr spürt, das DaIst, oder auch das vorhanden ist, aber klar ist auch, wenn es dem Neid schlecht ist, geht es dem Leid gut, deshalb hat es doch das Neid geschaffen, damit es wenigstens in einem Bereich schlecht ist, ohne dass das Gute dabei zu kurz kommt.
Und das Freude? Was ist mit das Freude, geht es Das nicht auch gut? Weniger, denn für das Gut hat das Freude das Trauer erschaffen, das Trauer bekommt das gute Gefühl, das schlechte Gefühl in das Freude, ist dem Glück zu verdanken. Schlecht? Ja, wenn das Gute im Leid ist, ist das Schlechte in das Freude zu finden, oder aber, weil, ich lasse es zu, dass das Gute und das Schlechte auf einer Skala oder auch in einem Bereich, in einem Wort oder Gefühl zu erreichen ist, zusammen zu fassen sind. Das Gute kann also auch Schlecht sein, wie das Schlechte auch Gut sein kann, wie in das Freude auch das Leid (Glück, weil; Das haben immer nur die ander-Es) zu finden ist, ist in das Leid auch das Freude (Trauer, weil; Jeder Abschied/jedes Abstand nehmen auch BeFrei-ung ist) zu finden, auch wenn ein-Es Das dort nicht sucht oder gar finden will.

Der alte Spruch: Des ein-Es Freud, ist des ander-Es Leid.

Weil es Uns hier gut geht ... Es ist ein einziges Aufschaukeln, schwappt hierhin und dorthin und schwappt und schwappt. Mal DaSein mal DortSein, mal HierSein oder SoSein.

Schwapp. Ohne Uns gut sein, hätte das schlecht sein, gar keinen Anreiz zum guter sein und ohne das Schlecht-Sein, hätte das Gut-Sein keinen Anreiz zum glücklicher sein. Schaukel auf. Das oder auch dieses DaSein könnte also auch Schwippschwapp heissen, wenn diesen Namen nicht schon ein Getränk für-s ich behaupten würde. Schwipp.

Und was hilft *mir das beim entspannen des steiffen Hals[es]?

Hier schreibt ein Verzweifelt-Es. *Ein-Es das glaubte das, was *Es erzählt bekam, bis Es merkte, dass damit irgendEtwas nicht stimmte. Und genau dort fing das Wissen an.
Das Wissen beginnt am Übergang zum Glauben, in das nicht geglaubte hinein.
Und ein-Es weiss ich inzwischen, das kaum zu Glaubende ist Enorm!
So enorm, dass es ein ein-Es so Allein einfach nicht fassen kann.
Genau dort, wo schon das geGlaubte nicht zu fassen ist.
Hier schreibt ein VerZweifel-tes, das ES nicht fassen kann, dass Es ist.
Genau so, wie ES ist, ist ES für ein-*Es einfach nicht zu fassen.
Aber das auch erst, als ein-Es ES schon nicht mehr Glauben konnte.
Was ist? Aber Es Ist. Ist Da und vielleicht auch Dort, Hier oder Sonstwo?
Zu finden, das Wissen. Das Wissen, das ein-Es DaIst.
Ein-Es Da. Das bewusst Ist, das Da ein-Es ist.
Das war der Beginn des Bewusst-Sein.
Die Geborgenheit im Sein ist
Bewusst-Da-Sein. Na,
wenn das All-Es Ist.
Dann her damit!
Hier. Bitte.
Danke.
DaSein.
Schlecht.
Gut?
*

Mittwoch, 27. November 2013

Wissens-Strom

Oliver-August Lützenich habe schon in mehreren Beiträgen die Frage gestellt, was bewirkt AllWissenheit, denn, dass Wissen etwas bewirkt, bemerke ich an meiner Zentralheizung, an den schönen Toiletten und meinem modernen Ofen hier und nicht zuletzt an der Tastatur, die *ich gerade beklopfe, weil betasten ist das nicht mehr, was ich da so tue.

Aber *mir ist auch klar, dass <AllWissenheit> etwas oder sogar völlig überzogen, zumindest zugespitzt ist. Es geht mir überhaupt darum, zu verworten und auch deutlicher zu erleben, was Wissen mit Denen tut, die das Wissen sammeln und erwerben.

Warum schreibe *ich das hier?
Weil das ein Grund der Angst, ja fast schon Panik war, die *ich Gestern nach dem Veröffentlichen des Evolutions-Artikels erlitt. Ein Grund! Was geschieht mit *mir, wenn ich begreiffe, was das DaSein, oder auch das Natur-Geschehen in und mit uns erdmondlichen EsLebewesen macht?
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An der Alte Jakobstr. in Berlin-Kreuzberg
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Charles Darwin hat aus anderen aber ähnlichen Gründen sehr sehr lange, fast 25 Jahre, mit dem Veröffentlichen (On the Origin of Species erschien 1858 zusammen mit den sehr ähnlichen Forschungs-Erkenntnissen von Alfred Russel Wallace) seiner Ideen und Erkenntnisse gezögert. Obwohl Ihm schon auf der Reise mit der HMS Beagle (von 1831 - 1836) klar wurde, dass das Mensch eine normale Spezies in und mit allen anderen Spezies ist, und dass das Mensch keineswegs herausragt, gar besser ist, oder bevorzugt. Und die Leses wissen ja, dass das bis Heute den allermeisten Menschen nicht bekannt ist, wenigstens handeln wir Menschen nicht dementsprechend. Darwin hatte schon vorher in kleineren Abhandlungen die Erkenntnisse anklingen lassen, als Versuchsballons und auch als eine Art der Vorbereitung auf die Haupterkenntnis, aber erst die Briefe und Abhandlungen von Russel Wallace drängten ihn zu Veröffentlichung. Ist das jetzt schon wieder anmassend, wenn *ich meine Ängste mit einem Mensch dieser Bedeutung in Verbindung setze? Die Leses entscheiden das.

Kann Wissen Angst machen?
Wenn Wissen Veränderung verlangt, Ja. Wenn ein-Es, wie *ich, schon in Gruppen oder Versammlungen Angst hat zu sprechen - *ich zittere dann immer und trockne ziemlich schnell aus und lasse es dann meistens -, dann kann schon das ausstrecken des Fingers - mit der Ursache: ich weiss was! - ziemlich beängstigend sein. Aber, weiss *ich wirklich etwas, oder glaube *ich das nur? 

Sei es wie es sei, schon während des Arm ausstreckens, bekam *ich Angst. Angst, bei dem Gedanken, was geschieht mit *mir und vielleicht auch mit Uns, wenn *ich das Natur-Geschehen begreiffe. Und die Leses wissen, das begreiffen ist für *mich viel mehr als erkennen und abspeichern, also weit mehr als "nur" wahrnehmen und empfinden, denn, dass das DaSein auch ein Prozess der steten Vermehrung der Vielfalt ist und diese Vielfalt dann Grundlage einer Auswahl ist, das wissen inzwischen viele Menschen. Doch begriffen, davon merke *ich nichts, denn sonst würden Wir, und damit meine *ich alle erdmondlichen BewohnEs, anders mitEinander umgehen.
So empfinde *ich das hier.

Dieses Wissen und erst richtig die Folgen in und mit Uns, sind noch nicht einmal von der Philosophie gänzlich erkannt worden oder von der Soziologie, obwohl diese die ersten Adressaten dieser Erkenntnisse sind.
Was bestimmt Unser Handeln im MitEinander?

Ich zitiere aus Baruch de Spinozas Ethik, erschienen postum (sic!) 1677:

Teil I, app.: "Nachdem die Menschen sich einmal eingeredet hatten, alles, was geschieht, geschehe um ihretwillen, mussten sie an jedem Ding, das sie für die Hauptsache halten, was ihnen am nützlichsten war, und alles das als das Vorzüglichste schätzen, was am angenehmsten auf sie wirkte. {Darf *ich da etwas persönl*iche Übersetzungsarbeit leisten: Das Mensch blendet - und das ist völlig natürlich und so auch eingerichtet (bis Morgen vielleicht?) - AllEs und All-Es aus, was -Es nicht zum überLeben des Selbst braucht und Überhöht - oder Superlativiert sogar -, was -Es gerne hat, was -Es schmeichelt, was -Es kennt.} Daher mussten sie folgende Begriffe bilden, mit welchen sie die Natur der Dinge erklärten, nämlich: gut und schlecht, Ordnung und Verwirrung, warm und kalt, Schönheit und Hässlichkeit usw. Und weil sie sich für frei halten, sind daraus die weiteren Begriffe entstanden: Lob und Tadel, Sünde und Verdienst."

Die Frage, die damit auch *mir gestellt ist:
Sind die Begriffe, die wir Menschen uns von Uns Selbst und erst rangig von das DaSein machen --> richtig?

Füllen wir die Begriffe passend, also der Wirklichkeit entsprechend, aus, oder liegen Wir sowohl in der Wahrnehmung als auch in das Sprache[n] noch falsch?

Wobei Wir, wie *mir scheint, schon in die passenden Richtungen deuten, aber meist sehr undeutlich darin oder darum herum. Die Begriffe sind von Präzision noch ziemlich weit entfernt. Das Mensch redet und deutet noch ziemlich anEinander vorbei, das Sprache[n] ist [sind] sehr miss-Verständlich, was ja wiederum von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace vor 150 Jahren bewiesen wurde; denn Selbst-verständlich sind auch die Sprachen in diesen Vervielfältigungs- und Auswahl-Vorgang, das das Natur ist, mit einbezogen. Inzwischen wird auch das Sprechen immer individueller, fast jed-Es spricht eine von jedes ander-Es verschiedene Sprache.

Das ist eine Tendenz und daraus erfolgt dann eine Auswahl, ganz nach dem Kriterium des Erfolgs; die erfolgreichsten Sprach-Gruppen sind Heute mehrere Hindi-Dialekte, das Han-Chinesisch, die englischen Varianten und das Kolonial-Spanische; ist doch interessant dabei zuzusehen, vor allem aber zu hören, welches Sprache den "Sieg" davonträgt?

Mein Favorit ist / wäre eine Kombination. Wir hören einfach bei genauer Kenntnis der Inhalte eines Wortes genau hin und wählen dann das Wort aus, das vom Inhalt das Wirklichkeit am nächsten kommt und auch noch den Sprechwerkzeugen - also sowohl das Broca-, das Wernicke-Areal, die Bereiche des Körpers die mithören und die Bereiche, welche die Sprache verlauten lassen - am meisten schmeichelt, also angenehm klingt, einfach zu merken und am leichtesten auszusprechen ist. Dem könnte dann doch wohl Jedes Mensch zustimmen, oder?

Aber zurück zur Ethik von Baruch de Spinoza.

Aus Teil IV, praef.: "Denn die Menschen sind sich, wie ich schon oft gesagt habe, wohl ihres Tuns und ihrer Triebe bewusst, aber die Ursachen, von denen sie bestimmt werden, etwas zu erstreben, kennen sie nicht. Überdies zähle ich die Redensarten, dass die Natur manchmal Fehler mache oder sündige oder unvollkommene Dinge hervorbringe, zu den Einbildungen, von denen ich im Anhang zum 1.Teil  {siehe oben. Ich denke da besonders an ein Wort wie zum Beispiel "Unkraut", was diese völlig natürlich und den Ursachen allen Natur-Handelns im DaSein folgenden und wachsenden (handelnden) Pflanzen, unnötig verunglimpft. Klar, sind diese Pflanzen Konkurrenz für unsere Nahrungspflanzen, aber Sie verdienen keine Ver"Un"Glimpfung!} gesprochen habe."


Noch aus Teil IV, prop. 4 u. cor. "Hieraus folgt, dass der Mensch notwendig immer den Leiden unterworfen ist und der gemeinsamen Ordnung der Natur folgt und ihr gehorcht und sich ihr, soweit es die Natur der Dinge erfordert, anpasst."


Bemerken die Leses, welchen teils sehr langen Weg die Erkenntnisse gehen, bis sie deutlich und überprüft (Falsifiziert) aus einem Wesen in Farbe und Form und HandlungsArt oder eben auch aus einem Mensch in Taten, also auch Worten, hervortreten?

Dieses letzte Wort von Spinoza ", anpasst", wies vielleicht Darwin den Weg, falls Darwin Spinoza gelesen hatte; aber auch ohne das ein-Es davon Kenntnis hat, dass ein ander-Es schon ein Vor-Wissen eingebracht hat, findet jede Erkenntnis eine Form des AusDrucks (Expression), so empfinde *ich das.

Und Spinoza abschliessend, noch ein Satz der *mir sehr entgegenkommt, den *ich aber in Gänze anZweifele:

aus Teil I, Satz 7.: "Dasjenige Ding {darin erfasst Spinoza auch das Mensch} wird frei heissen, das aus der blossen Notwendigkeit seiner Natur existiert und von sich allein zum Handeln bestimmt wird; notwendig aber, oder vielmehr gezwungen, dasjenige, was von einem andern bestimmt wird, auf gewisse und bestimmte Weise zu existieren und zu wirken."

Auch das ein "Vorläufer-Satz" für Darwin und Russel Wallace, was *mir daran nicht behagt, ist der erste Teil bis zum Semikolon. Was ist gänzliche Freiheit? 

Denn, wenigstens *mir ist klar, dass das Freiheit zwar immer weiter wird, für fast jedes einzelne DaSein, aber *ich habe weder ein Ahnung von »absolut ohne Äusserung«, als auch von «ohne jegliche Verbindung»?
Und das sind ja doch wohl die jeweiligen Endpunkte, zwischen denen das Freiheit hängt?

Und nun sind diese Erkenntnisse also auch bei *mir gelandet, und es ist wohl ein weiterer Schritt notwendig, um diese Erkenntnisse ans Begreiffen anzunähern, was bedeuten würde, dass wir Menschen daraus die passenden Schlussfolgerungen entnehmen und entsprechend Handeln, dass also ein Gefühl daraus wird, aus den Erkenntnissen.
Weil es die Gefühle sind; und zwar die jeweils persönlich verschiedenen (Evolution: ist die Vermehrung von Vielfalt) Gefühle sind, die ein-Es (jed-Es) zum Handeln führen oder verführen.
Und diese je persönlichen Gefühle, gilt es mit Erkenntnis zu erreichen.
Bisher läuft das ganz gut.

Oder?
Wenn das Leses jetzt Zweifel erregen, merkt -Es, warum *ich hier handle.
Nicht nur, aber auch.

Aber es könnte besser gehen, mit der Verteilung und Annäherung von Erkenntnis an jedes Mensch-daSein. Oder? Na gut, Wir könn[t]en es auch einfach sein lassen, aber das müssten wir Menschen dann Alle mit entscheiden, weil ansonsten passiert es einfach weiter. Das ist doch wohl die einfachste Erkenntnis aus dem Ablauf der Vergangenheit:

Es passiert einfach.

Da kann Mensch fast nichts machen, ausser -Es entscheidet mit, aber bis Jetzt (was, wie die Leses wissen von "immerzu" abstammt) entscheidet kein-Es irgendwelche wirklich wichtigen Fragen mit, zum Beispiel die, auf welche Sprache Wir Einander einigen mögen. Eine, das dann für All-Es von Uns Selbst-Verständlich ist. Dann ziehe *ich hier meinen persöl*ichen Sprech sofort wieder zurück, Selbst-Verständlich.
Bis Jetzt sind wir All-Es entschieden. Bestenfalls Dagegegen vielleicht, aber das ist nur eine, meine, kleine Einschätzung hier, und die ist eine persönl*ich, also eine Variation von den Einschätzungen der Leses.

Ein weiterer Grund, warum *ich den Evolutions-Artikel zurückzog, geht aus dem oben erwähnten Beispiel der Angst vor der Aufmerkamkeit hervor, *mir fällt das Arm heben schwer. Das Aufmerken. Und *ich halte den Evolutions-Artikel für erfolg[en]reich, zumindest für *mich. Aber auch das ist persönl*iche Einschätzung. Diese erste Klärung war für *mich wichtig. Danke.

PS: Den Evolutions-Artikel habe *ich noch immer nicht wiedergelesen, aber es ist nicht der persönliche Teil, irgendwas in den Sätzen vor oder nach dem Fremd-Artikel macht *mir noch Angst; *ich halte die Leses auf dem laufenden. Nachsatz: Den oben erwähnten Beitrag habe *ich am 01.12.2013 mit dem Beitrags-Titel: "Evolutions-[P]Artikel" hier eingestellt. 
Bitte.

PS: Noch ein kleiner Erkenntnis-Splitter.
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Aus der FAZ vom 27.11.2013.
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Dienstag, 26. November 2013

schrock!

Also *ich bin dann mitten in der Nacht aufgewacht mit übermässig pumpendem Herzen und dachte sofort an den Evolutions-Artikel, den *ich gestern hier eingestellt hatte. Den muss *ich sofort wieder löschen, was *ich ja dann auch tat, aber erst Morgens, weil *ich selbstverständlich wissen wollte, Warum?

Aber da war nur dieses Gefühl, eine Mischung aus Schock und Schreck und Angst, das irgendwie mit diesem Beitrag verbunden war, ohne dass *mir dieses Gefühl auch die Worte oder zumindest den Zeigefinger dazu geliefert hätte, mit denen *ich hätte erkennen können, Was?

Es kann doch nicht das Thema sein, oder der Artikel, es konnte doch nur in meinen Sätzen darin verborgen sein, der Ursprung der Aufregung, der so plötzlichen Mitternächtlichen Aufwallung. Jedoch das Gefühl fuchtelte nur so um den Artikel herum. Natürlich kamen *mir daraufhin Zweifel, ob vielleicht eine ganz andere Richtung die Ursache enthält und das Gefühl nur so auf das letzte deutelte, was *ich öffentlich tat. Die Zweifel blieben, das Gefühl hörte nicht auf, diesen Artikel anzufauchen, also löschte *ich den Artikel in der Früh doch noch.

Was darin ist gefährlich oder bedrohlich?
Das werde *ich die nächsten Stunden und Tage klären und falls nötig die Bedrohungen darin oder auch die Gefahren zu entschärfen, wenigstens für m*ich, da *ich ja keine Ahnung davon bin, was die Leses darin fanden, vielleicht Langeweile, dann werde *ich sie finden und aus meinem Beitrag vertreiben, weil, oder die Leses fanden darin blosse, vielleicht sogar reichlich Information, neu, wie *ich hoffe, aber mir steckt noch der Schrecken und das Zittern in den Gliedern, *ich hatte noch nicht mal den Mut ihn noch einmal zu lesen.

Also, falls es irgendwas zu ändern gibt, werde *ich den Artikel noch einmal einstellen, falls Gefahr oder gar Angst, dann nicht.
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Der Autor vor ein paar Tagen
bei den Nachbarn.
Schrock-los
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Ein Beitrag, um die Verwunderung zu befriedigen. Ist doch so?

Sonntag, 24. November 2013

RückKehr oder WertStoff

Heute war hier mal wieder voll November-Grau, Regen und den ganzen Tag Licht an. Aber das Folgende hat damit nichts zu tun, garantiert.

Dann erarbeite Oliver-August Lützenich in diesen Blogs vielleicht den Weg zurück zur einfachen Lebendigkeit, wegg von das EsLebendigkeit, wegg von das Verstehen des DaSein und des Selbst, wieder - oder auch erst mal - zur Üblichkeit.

Gibt ja bestimmt Leses, die das, was *ich hier so tue amüsant finden, aber zwecklos, vielleicht auch amüsant aber überflüssig? Manchmal kommt *mir das Selbst so vor, wenn ich mit Menschen spreche, die enorm belesen sind und nicht bloss das, das bin *ich für Manch-Es ja auch, aber die das, was Sie da gelesen haben, auch noch behalten, im Gedächtnis und es auch Jahre oder sogar nach Jahrzehnten später noch zitieren können.

Wenn *ich das so bemerke, denke *ich, *ich sei blöd, weil ich noch nicht mal die Autoren oder auch Titel zitieren kann, die *ich alle gelesen habe. Auch wenn es mehrmals war. Diese Blogs dienen *mir auch als Gedächtnis-Stütze.
Und diese Vergesslichkeit ist keine direkte Krankheit, sondern eine Folge von täglichen Miss-Handlungen in der Kindheit, die *mich dazu genötigt haben, ebenso täglich zu vergessen, was geschehen ist. Und wenn ein-Es das zur Gewohnheit geworden ist, zur alltäglichen HandlungsArt, dann wird ein-Es das sehr sehr sehr schwer wieder los. Auch das Gefühl blöd zu sein.
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Sogar Jetzt blühen noch Blumen.
November-Gelb
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Vielleicht ist also das, was *ich hier tue, ein Weg zurück zur Einfachheit, zur bescheidenen blossen Lebendigkeit ohne die Zicken, die *ich hier auslebe. Mal wieder einfach Beiträge schreiben, ohne den NeuSprech, den *ich hier langsam entwickelt habe, ohne *.
Einfach der Erkenntnis nachgebend, dass das Einzelne Wesen, egal welcher Art und auch Weise, für das Ganze keinerlei Bedeutung hat. Das Einzelne ist jeweils nur KettenGlied, irgendeines von - die Leses können hier eine Zahl der Wahl einsetzen, nur eines Bitte, es sollte schon eine Zahl sein, die mindestens 60 und mehr Stellen VOR dem Komma oder dem Punkt, je nach Vorliebe, hat - astronomisch vielen Gliedern.
Noch ist im DaSein das Einzelne ohne Wert.

So gehen die Meisten ja auch im MitEinander um. Das Einzelne ist DurchlaufProdukt, zu jeder [Raum? (Sollte ich wenigstens das beibehalten?)]Zeit ersetzbar. Nicht für die paar Mitlebewesen die einen kennen, aber für fast AllEs und All-Es (*ich kann es noch nicht lassen, weil *ich es noch für logisch erachte) unbemerkt und unwichtig.

Mache ich also weiter, obwohl ich keine Ahnung bin, ob mir das irgendeine Verbesserung, vielleicht in der oben angeschriebenen Merkfähigkeit bringt, vielleicht auch in einem Anstieg der Freude, des Wohlgefühls? 
Oder bleibe ich stehen und lasse mich von der Nichtigkeit überwältigen, lebe die paar Jahrzehnte, die ich bin, herunter und dann ...

Könnte ja sein, dass mir das besser bekommt, weil, wenn ich so herumspüre, dann bemerke ich fast nur erfolgreiche und zufriedene MitMenschen, die aber nie solche Fragen stellen würden und auch nie auf die Idee kommen, irgendetwas grundsätzlicher oder aus dem persönlichen Bereich weiter ausgreifend zu ändern, geschweige denn das Sprechen.

Auch wenn Sie wissen, dass Sie mit ihrem Verhalten woanders Schaden und Schmerzen anrichten, bleibt jeweils alles, wie es ist. Wie beschrieben, die Veränderungen kommen dabei immer nur aus dem DaSein, aus dem natürlichen Wandel der Natur, dem ja nun mal Alle und Alles ausgeliefert ist. Und der vielleicht auch verhindert, dass ich hier einen für mich entscheidenden Wandel erlebe. Zum Beispiel zur Erhöhung der Merkfähigkeit, dass also auch ich mal Glänzen kann mit Zitaten aus gelesenem oder gehörtem und gesehenem. Bis Jetzt jedoch keine Chance. Gerade eine Doku gesehen oder einen Artikel gelesen mit ein paar Namen drinn, oder wichtigen Aussagen, sofort vergessen. Fragte mich kurz danach Jemand, was da war, muss ich noch jedes mal stottern und noch mal lesen. Schlimm!
Für mich normal. Deshalb bin ich auch für Google dankbar.
Google behält alles, ohne Schmarrn, oder besser fast alles, weil manchmal habe auch ich etwas, was ich mal gefunden hatte, plötzlich nicht mehr gefunden, in Google.
Menschlich, oder?

Du liebes bisschen, was will ich hier! Verbesserungen anregen oder gar einklagen? Oliver, Du bist ein Depp. Das haben schon so viele vor Dir versucht und sind alle gescheitert. Alle. Kein Philosoph und keine Wissenschaft haben bis Jetzt etwas entscheidendes bewirkt, auch keine Religion oder sonstige Schrift. Klar, die Meisten, ausser mir, spüren das ganz anders, gut, ich liege hier also mal einfach falsch, bin nur am Selbst interessiert und da sich da nichts entscheidendes tut, übertrage ich das auch aufs Ganze.
Entschuldigung, kann ja mal passieren.

Alles wunderbar. Bin ich also der Durchlauferhitzer für irgendwas Kommendes und fertig.

Na, dann kann ich ja jetzt auch Schluss machen mit dem Schreiben.
Irgendwie versuche ich das seit Wochen, aber irgendwie misslingt das?
Dann mache ich das Schreiben eben persönlicher, wenn schon die Erwartung damit irgend Etwas zu verändern oder Aufmerksam zu machen, völlig überspannt oder anmassend ist.

Zu was einen Misshandlungen so zwingen können!?
Zur Philosophie zum Beispiel, oder zu Sprach-Betrachtungen.
Alles ohne Wert. So, wie fast Alles eben ohne Wert ist.
Mei, das DaSein ist ...

Wenn ich es nur schaffen könnte, wenigstens diese eine einzige Gelegenheit der Mensch-Lebendigkeit zu nutzen. Zu nutzen für was? Zum persönlichen Wohlgefallen vielleicht, zu einer schönen DaSein-Reise vielleicht. Ganz einfach so. Mehr ist ja sowieso nicht drin.
Im DaSein.

Ist schwer, bei dem, was ich in der Vergangenheit erlitten habe. Sehr schwer.
Da ist es fast schon leichter, es allen Anderen Recht zu machen, oder die fehlende Freude und Zufriedenheit wenigstens den Anderen zu ermöglichen.
Nur, ich hab davon nix.
Leben Sie wohl.

PS: Ein NovemberText, hoffentlich mit persönlichen Konsequenzen, wenigstens das. Bin mal gespannt, was ich dann im Mai hier hinein schreibe?

Dienstag, 19. November 2013

Grenz-Werte

Hoffentlich erschreibe Oliver-August Lützenich hier nicht allzuviel Falsches und Fehlschlüsse hinein, das wäre *mir etwas peinlich, weil ... ich gerade entdeckt habe, dass *ich in dem Beitrag "Kunst-Grenze" im Verantworten-Blog den Preis des Triptychons von Francis Bacon auf die fast unwirkliche Summe von 142 MILLIARDEN US-$ geschraubt hatte, statt der daneben fast schon geringen Summe von 142 Millionen US-$, die es wohl wirklich gekostet hat; und hier unten, in dem Beitrag LoGotomisch, habe *ich eine Gleichung falsch angegeben; *ich schrieb: das Wirklichkeit enthält die Kunst.
Was falsch ist. Denn, *ich behaupte ja auch, die Kunst ist solange Kunst, wie sie NICHT Wirklichkeit ist, dass also die Kunst (die Künstlichkeit) dann verschwindet, wenn sie Wesentlich ist. Und wenn *ich das so formuliere, dann ist selbstverständlich die Kunst Nicht Inhalt von Wirklichkeit, sondern eine Zu-/BeiGabe. Die Gleichung sollte also lauten: DaSein = Wirklichkeit + Kunst.
Aber ist es nicht auch künstlich, die Kunst von das Wirklichkeit zu trennen? Die Vision von das Tatsache, das Zukunft vom Jetzt. Das Orangenfleisch vom OSaft, den Eiswürfel vom Whiskey, die Hefe vom Bier, die Kunst von das Wirklichkeit?
Die Schwierigkeit Grenzen zu erkennen.
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Grenzen
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Bin Oliver-August Lützenich an das Haut zu Ende? Ist das persönl*iche Haut [m]eine Grenze? Wie nah oder weit reiche *ich, wie weit reicht das Einfluss von *mir? Ist das Tod die beste Definition? Ist es das Anfang? Von *mir, oder sogar das Beginn dieses DaSein, ist das die "totale", die vollkommene Grenze, die von Nichts oder Etwas mehr überwunden, überschritten oder sonstwie hinter ein-Es zurückbleiben kann? Hält also das DaSein oder auch das SEIN eine unverrückbare Grenze bereit, oder ist ALLES und JEDES erweiterbar?
Es ist, wie schon viele Menschen vor und neben *mir bemerkten, je näher ein-Es an Etwas oder ander-Es heranforscht, umso mehr löst E-s ich auf und wird un-definierbar.

Je weiter ein Mensch das Niveau, in dem Mensch Es[Tod]Lebens-Fertig ist, also die Ebene verlässt, in der Unsere Gefühle wirken und Unser Gespür wahrnimmt, und somit die Kraft der Trägkeit verlässt, die das Wirklichkeit und das Kunst brauchen, um zu erblühen, je mehr verschwinden jegliche Grenzen, jegliche Gestalt, jegliche WEITE und jegliche Nähe. Es ist, als sei: Was ist?; an Bedingungen geknüpft, an Grenzen, an Regeln. Die "ausserhalb" verschwinden. Und das, obwohl ALLES und JEDES, also auch alle dazu nötigen Regeln und sonstigen Bedingungen, aus dieser "Grenzen- und FormLosigkeit" (= SEIN) entnommen werden müssen, weil woher sonst sollte das ALLES und JEDES herkommen.

In diesen Betrachtungen merke *ich auch immer mal wieder, dass *ich mit dem Denken und den Erkenntnissen und wohl auch mit den Gefühlen und dem Gespür, so DaZwischen bin, so zwischen der gefütterten Unbedarftheit und der grossbürgerlichen Intelligenz, der rohen Unwissenheit und dem unerschütterlichen ErkenntnisReichtum. Mittendrinn.
Links lockt die enorme Belesenheit und voll bewusste EsLebendigkeit und rechts zerrt das Trägheit - oder auch die Unerträglichkeit - und bietet beharrlich mit dem Vergessen mit. Und *ich es[Tod]Lebe so DaZwischen und werde mal von der Vergesslichkeit verführt oder vom Wissen weiter gelockt. Und dieses Spiel geht nun schon seit Jahren so, die längeren Leses kennen das ja schon. Meine Schwankungsbreite oder -Weite ist ziemlich deftig, und da das so ist, im Alltag, fliesst das auch in diese Texte ein. Mich wundert, dass die Leses das interessant finden, vielleicht auch kurios oder gar witzig, aber *ich lese ja auch so manche Texte, obwohl sie eher von Rechts dargereicht werden. Manche Menschen sind schon so WEIT, dass Alles, was diese Menschen wahrnehmen und fühlen von Rechts kommt, von Links kann schon nichts mehr kommen, weil weiter Links geht einfach nicht mehr. Ist das jetzt schon wieder Unbedarftheit?

Nein, *ich gebe gerne zu, das diese Betrachtungen hinken, weil es ja auch noch andere Richtungen gibt: oben, unten, vorne, hinten, links unten 72 Grad, rechts oben 19 Grad nach vorne gebeugt, ... alles in das mehrdimensionales RaumZeit.
Wo ist also das DaZwischen, in dem *ich seit Jahrzehnten schwankend fest hänge oder klebe? 

Kann ich noch Glauben?
Wenn *ich wissen kann.

Beschaue *ich ein anderes Tier, zum Beispiel einen Hund, dann erkenne ich auch *mich, wenn ich dieses andere Tier beobachte, beobachte ich auch *mich. Seltsam?
Unbedarfte Treuherzigkeit oder rüpelhafte Launigkeit oder gar schreiende Bissigkeit und dann das fast stete Schwänzeln.

Menschlichkeit ist Tierlichkeit.
Klar, dass *ich die längeren Leses mit der bestimmt schon einhundertsten Erwähnung dieser Selbst-Erkenntnis langweile oder sogar abstosse, die Tendenz jedoch, die *ich DaZwischen erahne, ist die Entwicklung wegg vom Tier-DaSein und den engen Grenzen, die jedes Tier ist. Somit auch das Mensch.
Welche Regeln, Kräfte und Substanzen hüllen ein Tier ein?

Diese Antwort gilt es doch wohl auch zu klären. Warum sonst forschen Tiere, auch Menschen, in das Selbst hinein und DrAussen herum, mal von der reinen Selbst-Versorgung abgesehen, die Selbst-verständlich die erste DaSein-Pflicht jed-EsLebens ist, weil ohne den Selbst-Erhalt gibt es keine Forschung nicht.

Kann *ich also formulieren, dass die Kunst das Bereich des DaSein ist, dass neben dem Selbst-Erhalt Pflicht ist? AllEs und All-Es ist auch Kunst. Die Leses kennen *mein fast ungläubiges Staunen und die Bewunderung manch-EsLebens, zum Beispiel der TarnKunst von FangSchrecken (Gottesanbeterin), die von reinstem Weiss, bis grellstem Farbenmix, alles aufbieten, um den Selbst-Erhalt zu sichern.

Was bietet das Mensch auf, um das Selbst-Erhalt zu sichern, weil Tarnung brauchen wir inzwischen k[aum]eine mehr und zum [Fr]Essen haben wir eigentlich auch genug, es gibt (im Tier-DaSein?) nur ein Organisations- und Verteilungs-"Problem"?
Maschinen? Prosa? Poesie? Kino? Theater?

Was wäre die Fortentwicklung des Tier-DaSein?
Oder auch die WeiterEntwicklung Dessen?

Was gäbe es abzulegen, was ist aufzunehmen, damit das Tier aus dieser Enge herauswächst. Vielleicht stimmt ja in diesem Zusammenhang das Bild mit der Geburt, das *ich bereits in dem Beitrag "Glaubens-Dialog" im Verantworten-Blog erwähnte?

So sind wir vielleicht AllEs und All-Es in einem DaZwischen-Stadium, nicht nur *ich hier, obwohl *ich auch in einem DaZwischen im DaZwischen-Stadium sein könnte?
Jetzt bin *ich verwirrt.

Die Zukunft, die *ich hier erahne, hat auf jeden Fall bisher keine Entsprechung mit irgend Etwas, das *mir bisher in das Wirklichkeit und in/aus der Kunst angeboten wurde. Alles bis Jetzt nur ermässigte Fortsetzungen des Heute, oder gar Gestern. Und Zukunft ist für *mich hier weiter wegg als nächstes Jahr oder auch 10 Jahre.

Vielleicht ist ja genau das ein Problem in *mir, die Jetzt-Flucht?
Aber das betrifft ja uns Alle, mal mehr mal weniger. Das ist ja wohl der Ansatz der NeuGier: die Unzufriedenheit mit dem aktuellen DaSein?
Die Versorgung mit Mitteln für den Selbst-Erhalt, das ist die Tätigkeit des Wirklichkeit, was daneben noch an RaumZeit verbleibt, nutzt die NeuGier (Kunst?).
Und wir Menschen haben inzwischen eine Menge Neben-RaumZeit erhalten. Von? Und Warum? Oder sind diese Fragen unbedarft?

Irgendwo muss doch eine Grenze sein? 

Was soll ein-Es denn sonst noch locken, wenn ein-Es Alles abgegrast und umgebaut hat, im Innen und auch im Drummherum, als eine Grenze dessen: Was ist?

Obwohl *ich hier natürlich noch weit weit wegg bin von einer Selbst-Grenze, von einer Grenze des Tier-DaSein, von einer Grenze des Mensch-Sein, auch wenn *ich manchmal schon Lust hätte, daraus auszusteigen. Kein Mensch mehr Sein, kein Tier mehr Sein.
Das Selbst-DaSein auszuweiten in ungeahnte Dimensionen, in eine Freiheit und eine Freude, in das vielleicht sogar das Leid, das nun mal immer dabei ist, mit Spass dabei ist. Aber nun bin ich erst mal noch Mensch. Und Leide etwas darIn, weil das Mensch darIn noch mehr Spass [er]findet, als Es mit das Freude anzufangen weiss.

Aber die Ursachen sind nun mal im Mangel begründet. Das Mensch arbeitet jedoch fleissig daran, das Mangeln (= Vergesslichkeit, Unachtsamkeit, Atemnot, Fantasie, Nahrung, Gewalt, RaumZeit, ...) mehr und mehr zu füllen, mit ..., Achtsamkeit zum Beispiel, oder "RaumZeit-Schiffen", oder anderer reichhaltiger und reichlicher Nahrung; und vielleicht sogar mehr Kunst, wobei *ich nicht weiss, ob die Kunst das Wirklichkeit dabei ab-/auflöst oder anders herum ein Schuh daraus wird?

Ist so eine Sache mit den Grenzen. Keine ist je fix gewesen und wird es vermutlich auch nie Sein. Gibt es überhaupt Grenzen, oder sind alle Grenzen Kunst?
Bitte.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Leses-Brief

Darf ich Ihnen einmal - nur kurz - etwas bildhaftes und phantastisches zumuten? Ja? Danke.

Die Leses giessen hier eine kleine schwache Pflanze.
Die Tropfen, mit denen die Leses den hier werkelnden Schreiberling, also *mich, hier begiessen, ist Ihre Aufmerksamkeit, Ihr hinlesen und wiederhineinklicken in diese Blogs. In Abwandlung eines alten Werbespruchs: Tropfen für Tropfen Qualität. Sie sind die Tropfen. Und *ich bin das Begossene. Kein Pudel, nein, ein-Es, das die "Tropfen" geniesst. Könnte manchmal etwas mehr sein, aber ...

Was weiss *ich schon, was *ich mit einem Mehr anfangen würde, vielleicht wäre das Mehr dann wie ein Sturzregen, das mich niederdrücken würde; ich, klatschnass an die Erde gedrückt; vielleicht wäre das Mehr aber auch warm und voll mit guten Wünschen und ich fange zu spriessen an, Himmelhoch und sattgrün, mit einer blassblauen Blüte an den Stengeln und violetten Samenkapseln mittendrinn, die ich dann lustvoll weit über die Ebene verstreuen kann, wenn ich mag, aber genug der Farbspiele.

Diese Idee kam auf, nach der internen Frage, ob diese kommentarlose Ruhe, die die Leses mir hier gönnen, für *mich vielleicht sogar vorteilhaft ist, denn, was weiss *ich, wohin die Schreib- und DenkRichtung geleitet worden wäre, wenn die Leses hier tätlich einschreiben würden, was Ihnen so beim hinlesen abgeht?

Vielleicht was gutes, ein *mich befruchtendes Samenkorn vielleicht, oder aber auch mal was schlechtes, eine zackige Widerrede, ein feuriger Aufschrei des Entsetzens "über" *meine Wortwahl oder die krummen Ideen, die *ich ja doch nur bisher von ander-Es zusammen "geklau[b]t" habe.

Also, was sollte *ich vor Kommentaren bisher Angst haben, wo die Kommentare doch nur Grössen oder Kleinen treffen, die längst verstorben sind oder weit wegg dahinerLeben, ohne *mich zu kennen?

Du liebes bisschen, so viele Sätze nur um zu schreiben: Sie strengen *mich an! Und, das ist gut so, oder vielleicht nicht?
.
Das Wandern ist des Autors Lust.
Ein Genuss, oder?
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Aber jetzt mal ernsthaft: Das DaSein ist ein Sterben in langsamster Bewegung.

SlowMotion vom AllerFeinsten.
Vom Leben ist die Kraft (Zeit?) genommen, vom Tod (Raum?) kommt die WEITE, die Kraft aufzunehmen, weil irgendwo muss die ganze Kraft ja wohl hin.

Die Langsamkeit des Dahinsterben ist für Uns Irdischen kaum ermessbar. Können Sie mit dem deutschen Begriff "Zeitlupe" irgendetwas vernünftiges anfangen? Also mir fällt das von Benutzung zu Benutzung schwerer.
Was (Frau + Mann + anderes Geschlecht oder auch keines = Was) ist das denn eingefallen?
Für verlangsamte Bewegungen den Begriff Zeitlupe zu wählen. Völlig daneben!
Aber das könnte ich ja auch für den Begriff Sonne fragen. Was ist das Begriff Sonne, für den Stern eingefallen, das uns Irdische und noch ein paar andere Planeten fast täglich bestrahlt (ich denke da besonders an die vielen Nordländer, die jetzt schon wieder eine monatelange Finsternis ertragen müssen.) und mit reichlich Energie (Zuwendung) in Form von Wärme und Licht versorgt. Oder, warum nennt das Mensch seinesgleichen Mensch? Wenn ich das Begriff mehrmals spreche: Mensch, Mensch, Mensch, Mensch, Mensch, ... bekomme ich mit der RaumZeit Zahnschmerzen. Verzeihen Sie bitte, aber ...
Gut, lassen Wir es doch dabei, ist ja egal, oder?

Das DaSein ist ein sehr zögerliches Sterben.

Mit uns Irdischen mittendrinn, oder auch nur dabei, wie ein-Es möchte.
Und was soll nun diese Erkenntnis? Was fangen Wir mit der Zögerlichkeit an? Vielleicht die banale Hektik etwas herausnehmen, vielleicht erLeben Wir dann auch etwas länger, wenn Wir diese Tatsache in unser alltägliches Handeln einbeziehen?
Die Zögerlichkeit des DaSein steckt ja nun mal auch in uns Irdischen drinn, auch wenn Wir sie gerne immer wieder austreiben wollen, weil Wir sie noch nicht so richtig geniessen können, die Zögerlichkeit, die Langsamkeit der Vergänglichkeit.

Weil so Viele von Uns noch viel zu schnell dahinsterben. Müssen?

Aber vielleicht ist das ja nur ein Sonder-Eindruck von einem hier schreibenden Sonderling, der allzugerne öfter mal dieses Treiben etwas verlangsamen möchte, das hier herrscht.
Meine Empfindung ist die, dass Wir trotz der Trägheit - die wir Irdischen ja nun, wie AllEs und All-Es, auch vom DaSein abgenommen haben müssen -, viel zu unaufmerksam, abgedimmt und eingeengt durch diese kleine kurze und heftige ErLebendigkeit durchgeschoben werden. Uns durchschieben lassen. Nicht All-Es und AllEs, sehr wenig-Es erLebt sanft und offen und aufgerichtet dahin, aber eben nur wenig-Es.

Die Frage ist doch: Wie können wir ErdMondlichen die ErLebendigkeit verlängern, ohne Uns in Maschinen zu verwandeln?

Maschinen sind eindeutig langerlebiger, wenn sie gut gebaut und gewartet werden (von Wartungs-Maschinen), aber sind die Maschinen deshalb auch schöner?
Immer die Frage im HinterGrund: Hat das DaSein irgendeinen Sinn oder gar Zweck?
Wenn weder das Eine noch das Andere, dann auf gehts, lasst Uns Maschinen bauen und wenn die eine Weiterentwicklung und Fortsetzung maschinell schaffen, dann könnten Wir langsam abdanken, weil, hat ja eh keinen Sinn und Zweck Da[zu]Sein.
Aber zurück ins Hier und Heute.

Und was mach *ich dann, wenn ich nicht mehr am Mensch-Sein herumschreiben kann und mag? Um mich *Selbst kümmern, vielleicht. Wie geht das?

Das Selbst aus dem Mensch-Sein herausnehmen. Tja, wenn das so einfach wäre. Aber ich könnte ja auch ganz einfach mal zufrieden sein, so wie es ist und aufhören mit dem ganzen ein-Es und k[aum]ein-Es und ander-Es und mehr-Es und AllEs und *ich und ...

Das irdische Geschehen ist ein Zustand im zögerlichen Wandel.
Das irdische Geschehen ist ein träges Sterben, ein Dahinsterben in absoluter Langsamkeit. So ist das Empfinden eines DaSein-Partikels, weil, ein "Wesen" ausserhalb des DaSein bemerkt das DaSein vielleicht nicht mal richtig: Platz!
War da was? Und wir Hier erleben Billionen mal Billionen mal Billionen mal Billionen ...
Und Wir könnten diese Langsamkeit und Zögerlichkeit des Dahinsterben doch geniessen. Das weiss *ich doch auch nur, weil es immer auch ein paar ErLebewesen gibt, die diesen Genuss schon erleben können, wenn auch die Meisten dabei bisher nur zuschauen dürfen. So ist das DaSein eingeteilt.

Und Wir könnten diese Langsamkeit und Zögerlichkeit des Dahinsterben doch Alle geniessen. Schliesslich ErLeben Wir das auch Alle aktiv und reaktiv mit, allerdings noch, ohne darIn einzu[be]greiffen. Wir treiben so dahin, mit das RaumZeit.
Das RaumZeit hält dabei schön still, mischt nicht ein, in das Geschehen, hält bloss einen RaumZeit-Partikel nach dem anderen hin, ohne MitBestimmung oder sonstige Vorgaben. So empfinde *ich das bis Heute.

Komisch, aber manche Erkenntnisse, die *mir sehr bewegend und wichtig sind - und auch einigen Ander-Es -, wurden schon vor Jahrhunderten gefunden oder auch entschlüsselt, ohne dass diese Erkenntnisse etwas bewegt haben. Sie sind Da, ohne Nutzwert, bisher.
Baruch de Spinoza hat das Mensch schon ziemlich gut erkannt. Ohne Folgen. Und Er war ja beileibe nicht der Erste. In Nietzsches Werken steckt jede Menge Selbst-Erkenntnis, ich gebe zu, etwas überlagert von allzuviel Missmut und auch Schmerz, trotzdem jede Menge. Folgenlos. Sokrates, folgenlos. Buddha folgenlos. Und *ich schreibe hier nicht von Starrummel und Heldengetue und sonstigen Masslosigkeiten, die diese Menschen schon zu ErLeb-RaumZeit-en oder auch erst danach erleiden mussten, und das jeweils die Leistung und Erkenntnisse dieser Menschen wegggedrückt oder so überhoben gemacht(!) hat, dass an Gewinn für das Ganze nichts (was sehr wenig ist) mehr übrig liess.

Sokrates lehrte Bescheidenheit, Aufrichtigkeit, Konsequenz und Geduld. 

Es braucht wohl kaum einen Hinweis, dass all das kaum zu finden ist im Menschen. Ein sehr seltener Genuss.

Nietzsche vermass unser Potential und die mögliche WEITE von Gefühl, Gespür und HandlungsKompetenz. Ein mehr als seltener Genuss.

Die Masse jedoch ist nicht vermittelbar.

Bisher ist jeder Versuch der Massen-Aufklärung und der Gleich-Wertigkeit im DaSein im Keim erstickt worden. Von Was?
Nicht von Menschen. Nicht von Menschen, die das unterdrücken wollten, oder verhindern. Nein. Wenn *ich da auf irgendein-Es - oder auch ein Gruppe - zeigen würde, wäre das eine Unverschämtheit, eine Falschheit.

Vielleicht, weil wir Menschen für diese Ahnungen von den enormen Möglichkeiten und dem immensen Potential, welches das DaSein ist, das im DaSein enthalten ist, also auch in uns Menschen, noch nicht reif sind?

Vielleicht, weil eine jede WeiterEntwicklung auf die richtige "Zubereitung" wartet, vielleicht, weil jede WeiterEntwicklung einen besonderen BodenZustand braucht, um darIn zu [er]wachsen, vielleicht, weil die WeiterEntwicklung einen Dünger braucht, der erst die Planze WeiterEntwicklung zum Blühen bringt?
Und all das ist vielleicht noch nicht vorhanden, was uns Irdische aus dem blossen treiben, dem dahintreiben durch die RaumZeit herauslöst.
Sei es eine Technik, sei es eine Anzahl, sei es eine Konkurrenz, sei es eine Bedrohung, die Uns noch abgeht, damit Wir abgehen, wie Nachbars Katze, wenn der Dosenöffner knirscht?

Noch treiben Wir es so mit-Einander, wie es früher immer war, vielleicht ein wenig abgedimmt inzwischen und mit etwas mehr Variabilität im StellungsSpiel (denken Sie dabei ruhig auch an das Fussball-Spiel), aber im Grunde treiben Wir einfach so dahin.

Hektisch und mit masslosen Einschätzungen des Wirklichen.
Ständig höre und lese - also spüre *ich - hier: "unheimlich gross/klein/irgendwas", oder "unglaublich irgendwas", oder "wahnsinnig! irgendwas"; und anscheinend ist es irgendwie gut, wenn irgendwas "cool" ist, ob das nun kalt oder kühl oder toll oder einfach nur gut bedeuten mag, ist dabei egal, es ist eine leiblich schmerzende (wenn auch noch fast unbemerkte) Masslosigkeit.

Aber gut, Sokrates wartet genauso noch auf Erfüllung oder Umsetzung der Emanzipation vom herumtreiben, auch des Menschen und des ganzen irdischen Drummherum, wie auch Francesco Petrarca, ein Zitat von ca. 1336: "Und es gehen die Menschen zu bestaunen die Gipfel der Berge und die ungeheuren Fluten des Meeres und die weit dahinfliessenden Ströme und den Saum des Ozeans und die Kreisbahnen der Gestirne, und haben nicht Acht Ihrer Selbst."
Auf was wartet das Mensch, bis Es mehrfach Selbst ist, statt einfach getrieben zu werden? Vielleicht auf eine Einladung von ? Oder auf eine bestimmte Technik, oder ...

Derweil werden die Schulen und die Kunst immer ärmer; Ausnahmen bestätigen die Regel.
Und das Morden und die Armut und der Sexismus und die Unaufmerksamkeit und ..., all das andere unnötig Schmerzhafte und DaSein-VerLeid-ende treibt weiter so dahin.
Das Freude kommt bisher immer zu kurz, das kann mit das einfache herumtreiben wenig anfangen, Es braucht bestimmte Umstände, um zu erblühen und das hat das Mensch bis Heute nicht ge- und erschaffen können, weil ...
Es einfach so herumtreibt im DaSein.
Ohne viel Selbst-Sein, was
das Freude braucht.

Soooo gerne, hätte *ich hier eine Idee, uns Menschen eine Veränderung schmackhaft zu servieren, dass dieses erbarmungslose Wettbewerbs-Treiben auflöst, in einen aufrichtigen Umgang im MitEinander ... und so weiter und so fort, Sie kennen meine Vorstellungen ja bereits.

Aber Oliver-August Lützenich ist Ideenlos.
Also treibe auch *ich hier es einfach noch weiter so.
Dahin. Das RaumZeit hält brav die Bewegungen hin.
Und das DaSein schiebt Uns dahin, wo Es gerade will.
Das Einzeln-Es wird bis Heute nicht befragt, in Masse.
Ein Geschiebe und Getriebe, mei, was willst machen?

Was für einen Platz hat das Sprache[n] in und zwischen den ErLebenWesen, was für eine Funktion hat das Sprache[n] im DaSein? Eine Hemmende vielleicht?
Aber das Sprache[n] könnte auch eine befreiende Funktion entwickeln, oder schon sein?
Das teste *ich jetzt weiter aus, seien Sie gewiss. Ohne Zweifel.
Bitte.
.