Posts mit dem Label Spiesser werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spiesser werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 24. Dezember 2013

Trotzdem ...

... oder ein wenig Feiertags-Schmarrn.

Mein aktueller TagesSatz lautet: Ich bitte sie Herr, geben Sie Stollen-Freiheit.
Mit Marzipan drinn, weil ich so süss bin und ebensolches brauche.

Wenn hier ein-Es glaubt, *ich mache hier Ideologie oder Rechthaberei oder versuche hier Folgsamkeit zu erregen, dann bleibt dieses ein-Es halt[!] im Glauben stecken, dem Wissen ist das unbekannt.

Hier hält ein-Es fest, was -Es mit-bekommt. Was in dieses ein-Es herein gebeten wurde, und auch, was in -Es eindringt, ohne auf Einladung zu warten, da -Es - das jeweils ander-Es - woanders eindringen muss.

Und hält ebenso fest, was in ein-Es ist, in das Haut, bis auf das, was raus muss aus der Haut und will, weil ein-Es sonst platzte. Hält im Inneren fest, was in ein-Es in Bewegung ist und somit in und um ein-Es herum wirkt.

Bewahrt, was auf ein-Es auftrifft und des Bewahrens wert ist, erschreibt, was ein-Es in der Verbindung von dem aus Aussen und mit dem in Innen dabei im DaZwischen (Bewusst-Sein) entsteht.
Ein-Es von Milliarden.
Ich. *ich.
.
Der Weihnachts-Stern aus dem Tablet.
Ein tagesaktuelles Standbild
.
Da schreibe *ich von RaumZeit, weil ohne RaumZeit kein ZeitRaum.
Alleine, wenn *ich bedenke, wie Viele Takte nur eine kleine RaumZeit ist!

Ein Gedanke zum Beispiel, eine Winzigkeit nur, bloss das Wörtchen: "da".
K[aum]ein Mensch kann bisher [er]zählen, wie Viele RaumZeit-Takte es braucht, um nur diese sprachlich menschliche Winzigkeit im Bewusst-Sein zu erLeben.
Da?

Was diese Tatsache auch nur annähernd erfasst, fängt zu [ver]wundern an, was das Mensch damit anfängt, da zu sein?
Aber wir müssen bis Jetzt so [miss]handeln, wie wir handeln.

Vielleicht, weil Uns das gut bekommt?
Uns, nicht dem einzeln-Es. Denn, noch handeln Wir - das erdmondliche DaSein -, das einzeln-Es folgt und wird dabei selten sehr gut behandelt und ebenso selten sehr schlecht miss-handelt. Meistens wird ein-Es lediglich behandelt.
Das Masse behandelt.

Handeln tun die aller wenigst-Es. Das wissen nur die Meist-Es nicht. Obwohl auch das Glauben davon spricht? Dass Wir tun müssen, was mit Uns angefangen wurde, deshalb ist vielleicht auch die zu kommende RaumZeit so enorm kurz und unerfüllt, also beängstigend, für das Masse, wie es das Anfang war.

Wie war das Anfang für das Masse?
Klein, heiss, anonym, unbekannt und eng. Aber ein-Es musste da sein, -Es hatte keine Wahl, ausser DaSein war Nichts.

Am liebsten würde *ich jetzt ein Weihnachts-Märchen erzählen, aber, huch, *ich merke gerade, *ich habe ja bereits damit angefangen, nein, lieber heute nicht mehr, es ist sowieso schon zu spät. Aber, dass das da, aus Billionen und aberBillionen ist, ist schon fantastisch.

Den Leses wünsche ich nun ein schönes Fest und entspannte Feiertage.
Bis demnächst.

Donnerstag, 1. August 2013

Welt-Meister

Da habe ich ja nun einen Bekannten, der ganz selten auch mal in meine Blogs hinein klickt und dann gleich darauf bei mir anruft. Empört. Immer.

Das geht Zyklisch nun schon so lange *ich hier blogge. Irgendwie weiss *ich das schon am Klang des Telefons, dass ich den Hörer etwas weiter vom Ohr halten sollte, um einen Schaden im Innenohr zu vermeiden. Nein, so schlimm ist Er nun auch nicht, aber *ich bekomme stets eine Standpauke zu hören.

Heute, eben, habe ich mal ein wenig mit-protokolliert, was Er so zu mir gerufen hat. Bei weitem nicht Alles, weil Er so schnell redet, wenn Er aufgeregt ist. Geht ja wohl den Meisten so, dass Sie ein wenig schneller sind, wenn Sie einen Anderen aber mal so richtig in den Boden, oder so. Wenn Sie einen Anderen loben, sprechen die Meisten langsamer, aber das nur so nebenbei.

Also dieser Bekannte hat mich eben aber mal so richtig angepfiffen! Wie ich denn dazu käme, immer den ganzen Menschen im Schilde zu führen, ob ich nichts besseres zu tun hätte, als stets die Menschheit überblicken zu wollen, ich Kleinling, ich! Ja, ähh, ich war schon irgendwie getroffen, aber bevor ich auch nur ansetzen wollte, fiel Er schon weiter über meine Ohren her.

Ja, Himmel, stöhnte Er lauthals, ständig lese ich bei Dir - immerhin Duzte Er mich noch, weil vom Ton und der Lautstärke her, war Er schon ziemlich weit wegg vom Arschloch!, Sie wissen ja, dass das Mensch das Arschloch gerne duzt, weil Es so nah ist, aber aus der Ferne immer noch Siezt, weil es das dann nicht riechen kann -, ... wie finde ich Jetzt zurück zu meinem Bekannten?

Ach ja, Himmel noch mal, stöhnte Er lauthals, kaum war ich ein paar Wochen nicht mehr in Deinen Blogs, schon nimmst Du gleich das ganze Universum in Besitz! Ich wollte ganz zart anmerken, dass *ich das Universum bestenfalls aus dem Inneren herein ein ganz klein wenig betrachte, aber Er war schon weiter, und warf mir Überspanntheit vor die Gehör-Knöchelchen und brachte sogar Wahnsinn, als möglichen Inhalt meines persönlichen DaSeins ins Gespräch. 

Was sollte *ich darauf sagen, *ich konnte nur etwas verlegen mit dem Kopf nicken und leise anmerken, dass *ich das schlecht beurteilen könne, so von Innen, da stosse *ich zu schnell an meine Grenzen der Einsichts-Fertigkeit und der Spiegel könne *mir da auch schlecht weiterhelfen, *ich hätte es ja schon versucht, aber der bliebe nur stumm, meinte ich. Da spürte ich ein mildes Lächeln bei Ihm, obwohl es kein Fernseh-Gespräch war, aber Er beruhigte mich gleich darauf, dass er mir schon rechtRaumZeitig sagen würde, wenn Er die Gewissheit hätte, dass ich endgültig durchgedreht wäre.

Sie können vielleicht nachvollziehen, dass mich diese letzte Aussage tief getroffen hat, weil, Was möchte schon kurz vor dem endGültigen da sein, was ein-Es ja keine Ruhe mehr lässt. Also nahm ich meinen ganzen Mut aus dem Kühlschrank und blaffte zu Ihm hin, ob er wohl noch ganz zufrieden sei, mit dem, was so um Uns herum passiert!?

Er sagte einfach Ja, was mich fast zur Verzweiflung zurückführte, die *ich kurz vor dem Anruf erst verlassen hatte, kam aber nicht dazu, weil Er dann aufzählte, was Ihn alles momentan ziemlich auf den Arm nahm, und Ihn durch das Er-persönliche DaSein trug. Und glauben Sie mir, oder auch nicht, das war eine ganze Menge Aufgehobenheit, schöne Träume, einige Portionen an saftigen Küssen, ein noch akzeptabler Benzinpreis, das Wetter sowieso und die milde Sonnenbräune seiner Freundin, das Bananeneis mit Schokostreuseln in der Tiefkühltruhe, der neue Fernseher und die Aussicht auf den schon leicht glühenden Grill im Gartenschatten, und *ich solle bitte noch einen halben Kasten schaumiges Weissbier mitbringen, wenn's geht gekühlt, damit Wir gleich mal eines zischen können und nicht lange warten müssen, oder gar den FuselWein der Nachbarn trinken müssten, die Er halt auch eingeladen hat, sind ja ganz nett, meinte Er fast entschuldigend.

Tja, schon war der Wahnsinn in weite Ferne gerückt, das Durchdrehen auf die Würstchen reduziert und der Kleinling zum Prosten vorgeladen. Ich fragte noch ganz vorsichtig, welche Beiträge Ihn denn so aufgeregt hätten; da meinte er nur lachend, ach ja, bei Dir reichen mir oft schon die Titel, dann weiss ich schon Bescheid, welche Ausflüge Du schon wieder unter-nommen hast, hahaha.

Na ja, dachte *ich dann, wo bekomme ich jetzt noch einen halben Kasten gekühltes Weissbier her und bekam gerade noch das Tschüss, bis gleich, mit, dann knackte es auch schon im Telefon.
Sie wissen auch nicht zufällig, wo ich jetzt noch ...
Ach, jetzt weiss ich es.
.
.
Von dem Obigen mal ganz abgesehen, ist Ihnen und *mir ja irgendwie klar, dass ich hier in diesen Blogs fürderhin den weiteren und tieferen Fragen nachgehen werde, auch wenn *ich von der Überspanntheit jede Menge Lieder singen kann, und wenn mich die Gewichtigkeit der Menschheit als Ganzes manchmal fast erdrückt, aber die alltagslosen Fragen suchen auch nach Klärung, und meine Fragen suchen nach Antworten, auch wenn *ich sehr wohl weiss, dass kleinere Brötchen auch nach einem Belag verlangen, oder so.

Hier aber erst mal nur eine kleine Frage:

Gerade habe ich eine für mich erstaunliche Grafik in der heutigen (01.08.2013) SZ (Süddeutsche Zeitung) erlesen!?
Von den 10 umsatzstärksten Unternehmen Weltweit sind 7 Öl-Firmen, dazu 2 Automobil-Firmen und ein US-amerikanischer Handels-Konzern.

Was sagt das von uns Menschen und unserer Beziehungen und unseren Umgang mit unserer LebensGrundlage, in diesem kleinen blauen Planeten, aus?

In dieser Frage steckt wirklich nur Verwunderung, denn alles Urteilen und alles Vor- oder Bei-Verurteilen habe *ich vorher schon entnommen.

Mich interessiert das wirklich, ganz naiv und unvoreingenommen, als fast völlig unerfahrenes Kind, was diese Zahlen und Reihung von mir und damit auch von dem Er-Lebewesen, das ich bin, aussagen?
.
.
Darf ein-Es so unbedarft an diese scheinbaren Tatsachen herangehen, denn überprüfen kann ich diese Angaben ja nun kaum?

Aber höchst erstaunlich ist diese Ballung für mich schon, auch wenn die meisten Leses dabei wohl bestenfalls gähnen und denken, ist doch klar.

Der erste Gedanke ist ein vorteilhafter, denn die Mobilität und die Energie und die Vielfalt an Produkten und die allgemeine Verfügbarkeit, die in dieser Ballung auf den ersten Plätzen steckt, hat Uns ja auch einander näher gebracht, mobiler gemacht, hat die Auswahl um Potenzen erhöht, Uns gesünder, grösser und langlebiger, flexibler, freier und friedlicher gemacht.
Oder etwa nicht?

Klar, die Gewalt und die Ausbeutung und die UnGleichwertigkeiten sind dabei fast in gleichem Maasse mitgewachsen, aber eben nur fast.
Aber ist das weiterhin gut für Uns?
Naive oder berechtigte Frage?

Montag, 22. Juli 2013

Innen-Einsichten

Vor ein paar Tagen, sah ich den Film Tron Legacy, seitdem komme *ich keinen Tag aus, ohne mindestens einmal die Filmmusik daraus zu hören. The Grid, und was sagt Jeff Bridges: "... and one Day, I got in." Ich auch, weil *ich fast vermute, Wir Alle sind bereits ein / im Raster / Netz. We are the Grid.

Und dann laufe *ich mit der Musik im Ohr spazieren, was *ich sonst nie, nie, nie mache, mit Ohrstöpseln herumlaufen, weil *ich keine tönerne Grenze, zwischen mich und die Umwelt bauen will, aber *ich habe es getan, weil ich doch mal neugierig war, wie das so ist, wenn ich die Hitze um mich, die Strasse unter mir, die Mit-Menschen neben mir, die Wolken über mir und die Musik direkt rein in das Ohr schicke und es war seltsam.
.
Aufgenommen in der Zillestrasse, 
in Berlin-Charlottenburg
.
Ungewohnt, von Aussen fast nur den Augeneindruck und den Hauteindruck, aber kaum ein Geräusch mit zu bekommen. Aber was heisst fast? Denn es waren eigentlich "nur" die Ohren, die einen Fehler meldeten, weil das gehörte mit dem gesehenen wenig oder sogar gar nicht übereinstimmte.

Aber dann fing der Titel "Outland" zu tönen an, und es war wie eine Erweckung! 

Der Rhythmus, die Melodie, der Titel, *ich folgte dem Rhythmus im Schritt (ist das jetzt schon doppeldeutig?) und war fast kurz davor die Augen zu schliessen, aber dazu fehlte *mir noch etwas der Mut. So ging *ich im Takt der Musik und nahm das Äussere im Ton und der Intention der Musik war; und es war fast die Wahrheit. Die Musik war das Passepartout, der mich umgebenden Wirklichkeit. Wenn Sie jetzt noch wüssten, wo *ich mit dieser Musik im Ohr herumgegangen war, wann und was so um mich herum gerade los war, dann ...

Aber das kann *ich gar nicht richtig beschreiben, und *ich glaube, das ist auch gar nicht so wichtig, weil die Musik passte wohl auch ganz woanders hin, weil die Umwelt austauschbar ist, ohne dass diese Musik an Innen-Wirkung verliert, wenn ein-Es marschiert und dabei aufpassen muss, nicht dabei abzuheben, den Boden aus den Augen zu verlieren, beim mitschwingen und mitklingen, bei der Musik, wie sie so klingt und ein-Es ohne Flügel Flügel verleiht, auch wenn die Musik voller Einsamkeit erklingt, oder gerade deshalb, wenn die Musik auch nach Geschwindigkeit verlangt, rasch rasch vorwärts drängt, hindurch durch das offene entleerte Land, mit Sog auf das / ein (bedrohliches?) Zentrum zu.

Und dann folgte darauf das "Adagio für Tron", und *ich landete etwas unsanft auf dem Boden, weil *ich die Trauer spürte, überall, *ich sah die Mit-Menschen an und sah Traurigkeit, sah Hetze, Überforderung und so viel Enge, vielleicht waren diese Menschen auch nur eine Projektionsfläche für meine Trauer, meine Hetze, meine Überforderung, was weiss *ich schon? In jenen Momenten jedoch, spürte ich das alles bei diesen Fremden, während Sie mürrisch, schwatzend oder abwesend an mir vorbei liefen.

Laufen mit Musik direkt ins Ohr hineingetönt, eine neue Erfahrung für-m ich, für Viele Alltag.

Oft werde *ich es wohl nicht machen; frage gerade in mir, wie das wohl mit Beethoven ist, so mitten in der Menge, die 7., und dabei bewegt und mit dem Rhythmus und der Schwere und manchmal auch der Leichtigkeit und mit dem ganzen tönenden Hintergrund, der in dieser Musik steckt; und dabei der UmGrund ist vielleicht die Friedrichstr., damit entlang laufen, inmitten der Touristenscharen?
.
Blick vom Hauptbahnhof auf die
deutsche MachtZentrale, mit
TouristenSchiffchen
auf der Spree
.
Kommt dabei vielleicht sogar eine Wahrheit zum Vorschein, so aus dem Inneren heraus, beim Hören, macht die Stimmung der Musik Entdeckungen des Innenlebens möglich? Könnte ja sein, dass bestimmte Rhythmen und Melodien ein-Es für die Stimmungen eines ander-Es empfänglicher machen, vielleicht nimmt ein-Es, geleitet von der Musik, ermöglicht durch die Musik, an ander-Es Stimmungen wahr, die ein-Es sonst nicht spüren oder gar hören würde?

Werde *ich mal ausprobieren. Ich werde mein InnenerLeben mal etwas empfänglicher für das AussenerLeben machen, empfänglicher auf eine anderen Ebene, mitHilfe fremder Musik. Ja, das probiere *ich mal aus: mit Beethoven oder Stravinsky oder auch Daft Punk durch die Stadt spazieren und hinspüren, was so hinauskommt aus Ihnen da Draussen.
Im Klang der Musik.

Vielleicht kommt ja auch was zufriedenes und leichtes und friedliches und sinnvolles aus Ihnen da Draussen hinaus, weil das gibt es in der Kombination so selten, soll ich da noch ein "leider" DaZwischen schieben?

Nein, auch wenn das vielleicht der Grund sein mag, dass es so selten in dieser Kombination ist.
Also *ich höre jetzt noch einmal "Outland" an, während *ich Ihnen noch zwei Fotos von meinem kleinen Berliner erLeben hier hineinklicke.
Leben Sie wohl.

Mittwoch, 29. Mai 2013

direktes Wohn-Umfeld

Manchmal mache *ich Fotos, manchmal machen diese auch irgendwie Sinn, manchmal aber eher keinen. Zwei von denen habe *ich Heute auch hier eingestellt, und Sie dürfen gerne darauf tippen, welche das sind.
Eingestellt habe *ich diesen Beitrag, weil *ich auch mal, quasi für die Google-Ewigkeit, mein aktuelles, ziemlich sehr direktes Umfeld, auch im Netz, in der elektronischen Erinnerungs-Behörde, ablegen wollte. Einfach mal so festhalten, wie und wo ich im Jahr 13,8......54 so erLebe, hier so um die Friesenstrasse herum.
.
Keine Ahnung, was das oben für BuschBlüten sind,
aber *ich fand sie in diesem Klick-Augenblick
des Festhaltens in Bit und Bytes wert.
.
Um genau diese Uhrzeit, am 05. Mai 2013,
war *ich an der Ecke Berliner Strasse
(die in Berlin-Schöneberg) und 
Nassauische Str., zu [er]finden,
Für andere TatOrte komme
*ich also nicht in Frage.
.
Nun, bin *ich fast ZuHause. Noch ein Blick
nach rechts, oder auch zurück, weil *ich
kam von daher, auf die Bergmannstr.
Da, links, hinter der zweiten Linde
ist der "Satici", da kauf *ich gerne
Obst und Gemüse, Datteln und 
auch schon mal einen Becher
Ayran. Aber jetzt hat der
Laden leider schon zu.
.
Blick hinauf (ja, da oben geht's ziemlich bergauf,
den Tempelhofer Berg hinauf, zum Tempelhofer
Feld hinauf, dem ehemaligen Flughafen zu),
in die Friesenstrasse. Gleich da links wohne ich.
Damit da kein-Es etwas politisches draus macht,
sage *ich gleich dazu, wenn Sie von Oben, also
vom Columbiadamm aus kommen, wohne *ich
rechts und wenn Sie gegenüber, aus der "Brezel-Bar"
herauskommen, wohne --> *ich <--genau in der Mitte.
Alles klar soweit? Die Brezel-Bar ist genau auf der
Höhe des Busses, rechts, nur zu Ihrer Orientierung.
Links davon, von dem Bus, sind zwei BuchLäden,
der Eine ist Spezialist für SF-Literatur, der
Andere ist Spezialist für Krimis, bei dem bestelle
*ich meine Bücher, nur keine Krimis, aber das macht
dem Händler nichts, er gratuliert mir auch zu meinen
Romanen oder den vielen Sachbüchern, die er *mir schon
bestellt hat, und Er wartet auf mein erstes Buch, aber
da kann Er wohl noch etwas länger darauf warten,
weil *ich schreibe noch lieber die kleinen "Sachen" hier.
.
Das ist nun der Blick nach halb-links, weil der lohnt
doch auch, oder etwa nicht, so in Richtung Friedhöfe
an der Bergmannstr,, aber die ahnt Mensch und Tourist
hier noch nicht, davor kommen noch zwei "Österreicher"
mit Riesen-Schnitzeln und Powidldatschkerln, ein
undefinierbarer "Asiat" und ein "Pizza-Italiener" und,
nicht zu vergessen, ein Friseur-Laden, bevor dann
die Friedhöfe einsetzen, mit Gezwitscher und Gesang
und neuerdings einem Café in einer ehemaligen
AussegnungsHalle. Wie passend oder auch unpassend,
aber eine typisch grossstädtische "Location".
.
Und zum guten Abschluss der Fotostrecke, der Blick nach
ganz Links, auf die abendliche Markthalle, wenn sie schon
geschlossen ist, die Tische und Stühle schon aufgeräumt
und kaum mehr Menschen davor, die trinken, essen und 
schwatzen, vielleicht in der Sonne, wenn sie denn scheint, 
was sie momentan eher weniger tut, weil es mehr regnet,
aber das ist ja nun glücklicherweise nicht immer so.
Alles ruhig, so am VorAbend, um kurz nach Neun
(einundzwanzig Uhr), fast vor meiner Haustüre.
.
Ja, soweit so gut, wo immer Sie auch ZuHause sind, *ich kenne es nicht, aber Sie kennen jetzt einen winzig kleinen AusZug aus meiner persönl*ichen Umgebung, in die ich so eingebunden bin, wo mich ein paar Menschen gut kennen, viele weniger gut, und mich das Eine oder Andere grüsst, auch mal ein Schwätzchen anfängt, von mir gestartet oder auch von mir gefordert, je nach Interesse, das ist klar.

Schön grün, oder? Wenn es nicht gerade Winter ist, selbstverständlich, aber selbst diese Jahres-RaumZeit hat was "gutes", es ist kalt und grau und *ich kann meine schönen Pullover auspacken und vor allem anziehen, was im Sommer nur zu Schweissausbrüchen führen würde, und Was mag das schon, also liegen die Pullover ausserhalb vom Winter im Karton. So, jetzt ist's aber wieder gut mit all dem Privaten, das interessiert Sie ja doch nicht, aber hier ist ja auch meistens ganz anderer Inhalt zu [er]finden, wenig Privates, ausser Sie zählen meine Gedankenwelt und meine Interessen dazu, na dann, sind Sie hier bei mir ganz privat, aber seien Sie darin willkommen, sonst würde *ich das hier ja nicht öffentlich machen, Mensch, jetzt bin *ich wieder mal ins banale abgerutscht, vielleicht weil *ich gerade eine Banane für ein Dessert kleingeschnitten habe und da rutscht Mensch ja gar nicht so gerne aus, auf einer Banane.
Bleiben Sie *mir gewogen.
Danke.

Montag, 27. Mai 2013

Ich bin ein Spiesser.

Da hat mal wieder ein-Es meiner Bekannten über die "Spiesser" gewettert und diese Menschen, die Es dafür hält, für hirnlos gehalten.

Da konnte *ich selbstverständlich nicht einhalten und habe Es eine kleine persönliche Botschaft, so von Spiesser zu Nicht-sein-wollen-aber-irgendwie-doch-auch-sein-Spiesser geschrieben. Ein klein wenig hat Es mir das übel genommen, aber nur ein wenig. Aber lesen Sie Selbst, was *ich Es geschrieben habe:

«Das Spiess-Es, das Kleingärtn-Es (Du weisst, *ich spare mir dadurch das ...Innen und den Hinweis, dass es inzwischen Menschen gibt, die weder Frau noch Mann sind), das Kleinbürg-Es, die Engstirnigen und Nationalen, die ..., sind das "Fleisch" der Menschheit, oder, um einen anderen Spruch aufzunehmen, Sie sind die Suppe; das Salz für die Suppe darf bisher nur in geringen Mengen zugeführt werden, weil ... Du weisst, sonst wird die Suppe ungeniessbar. Und nur das Salz, ohne Suppe, ist tödlich, frag Deinen Arzt oder Apotheker. Für m*ich ist es, nachdem *ich in Jahrzehnten des ErLebens diese (vielleicht falsche?) Erkenntnis gewonnen habe, fast unmöglich die Einfachheit, die Fehlsichtigkeit, die Verbohrtheit, die Überheblichkeit oder auch die Dumpfheit des Meisten zu verurteilen oder gar auszugrenzen, weil, es wäre, wie nur Salz zu essen, also die Suppe zu verachten. Nicht, dass *ich nicht kritisiere, was so schief läuft, aber ohne Verachtung. Und *ich bin guter Hoffnung, dass die "Suppe" irgendwann richtig gut schmeckt, vielleicht sogar ohne Salz.
Warum tue ich das?
Weil Oliver-August Lützenich Selbst Suppe oder - auf den Anfang zurückkehrend -, weil *ich fast nur Fleisch bin, mit ein paar Fasern Fett drinn, was in diesem Fall für das Salz steht, somit hiesse, das andere "Fleisch" zu verachten, m*ich Selbst zu verachten und das musste *ich lange genug, und mag es nicht mehr.»

Ich mag zum Beispiel sowas:
.
Ich hoffe Sie können den Text noch lesen!
.
Abfotografiert auf der FriedhofsMauer an der Zülichauerstr.
in Berlin-Kreuzberg
.

Das "Fett" oder das "Salz", Sie haben es bestimmt auch so bemerkt, steht für die paar Bröckchen Selbst-Bewusst-Sein, Intelligenz, Zufälligkeit und Fantasie, die Jedes Lebewesen - neben dem ganzen Knochen-, Chitin- oder Fasergerüst, neben all dem Fleisch und und und, das ein Lebewesen fast zu einHundert Prozent ausmacht - eben auch ist.

Bisher war und ist es ja so, dass die Allermeiste Lebendigkeit mit sehr wenig Klugheit und noch viel weniger Weisheit einigermassen klar kommt. Es läuft auch ohne Vernunft in eine dem DaSein passende Richtung, da fühlt die Masse (Fleisch, Knochen, ...) die Vernunft noch eher, wenn nicht sogar allermeistens, als Bedrohung, weil diese Handlungsweise eben so grosse Energien verbraucht und ein-Es eigentlich nur hemmt.

Fühlt das Körper!
Obwohl es auch Vernunft ist?

Ja, bisher war das so, so wird das behandelt, schauen Sie doch einfach mal ein wenig in der - auch aktuellen - Weltgeschichte umher, also ich entdecke da weitestgehend nur Spiess-Es, diejeniges die Regieren und diejenig-Es Die regiert werden, überall und fast nur.
Je nach Region, Religion, Klima und Tradition verschieden.
Aber in der Beharrlichkeit, der Unaufmerksamkeit und der Selbst-losigkeit Gleich.

Also bin Oliver-August Lützenich auch ein-Er davon, da reihe ich das *Selbst doch gerne ein, weil, wenn das die Meisten sind, bin ich das wohl auch, weil ich wie die Meisten bin, weil ich die Meisten mag und gerne mit den Meisten hier auf dieser kleinen Kugel zusammen lebe, bin auch ich ein Spiess-Er und trete zu Deren Verteidigung an, das wäre doch gelacht, wenn Wir den Mäklern nicht auch etwas entgegen setzen könnten, denjenig-Es die glauben - und Sie wissen, wie ich diesen Begriff und auch das Verb anfülle, mit randvoll Un-Wissenheit - Sie stünden irgendwo besser da oder würden das bisschen Gripps, das auch Sie nur sind, besser nutzen als WIR Spiesser.

Ha!, Was ihr könnt, können WIR schon lange, dass ihr es wisst, das könnt ihr gerne glauben, aber ihr müsst nicht, von mir könnt ihr gerne erfahren, dass WIR gerne mehr davon einsetzen würden, aber WIR dürfen ja noch nicht, WIR müssen noch in Abhängigkeit erLeben und für Anderes arbeiten, solange das so ist, stört das Denken nur, das solltet ihr doch wissen, ihr haltet Euch doch für so klug, derweil wollt ihr UNS ja nur als Spiess-Es [be]halten, damit .... (Vielleicht Morgen mehr?)

Kleine Randbemerkung: Die "Selbst-losigkeit" verstehe *ich als Begriff für Menschen mit wenig Einfühlung, Verständnis und Erkenntnis vom Selbst und dadurch ebenso wenig für die Mit-Lebewesen - *ich bin sicher, das Mit-Fühlen und Mit-Denken braucht das Selbst-Gefühl und das weitgehend unabhängige Selbst-Entscheiden eines Lebewesens; je weniger davon vorhanden ist, umso mehr ist das Selbst blockiert und verharrt in blossem Gruppen- und Selbst-Egoismus[s] -. Vielleicht den Hauptmerkmalen von "Spiess-Es"?