Posts mit dem Label Solidarität werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Solidarität werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 20. Dezember 2013

das Blasen-Wesen

Und aus dem ur-RaumZeit-lichen Meer stiegen einst leise und unaufhörlich winzige GasMoleküle in wässrigen Hüllen auf und umfüllten in hunderttausenden und Millionen von Sonnen-Umkreisungen (eigentlich sind es Ellipsen) dieses kleinen Planeten-Systems, den kleinen Planeten, mit einer stetig wachsenden und immer neue Höhen erobernden SchutzHülle. Heute ist das kleine Planetchen, irgendwo in den enormen riesigen WEITEn des DaSein, mit einer GasHülle von weit über hundert Kilometer Höhe oder auch Dicke umgeben.
Stickstoff, verschiedene Kohlenstoffverbindungen, Edelgase wie Argon und Neon und ein grosser Anteil an Sauerstoff und Sauerstoffverbindungen, sind in dieser GasHülle enthalten.
Hunderte Millionen Sonnen-Umkreisungen nach dem Anwachsen der GasHülle, stiegen kleine und grössere dichtere Molekül-Verbindungen aus dem wogenden Meer und den in Es fliessenden Flüssen, auf die festere Kruste des kleinst-Planetchen und fanden diesen trockeneren Bereich, am unteren Ende der GasHülle, ganz gemütlich und blieben und wuchsen zu immer grösserer Anzahl und ebenso enormen Vielfalt, wie auch schon in den Wasserstoff-Sauerstoff-Fluten, denen Sie zuvor entstiegen oder auch entkommen waren. Von Wasser-BewohnEs zu Gas-Hüllen-BewohneEs war ein weiter und langer Entwicklungs-Weg, der aber bis Heute lohnend ist.

Ist klar, dass diese Evolutions-"Geschichte" etwas ungewohnt klingt, aber die Leses können mich gerne verbessern, wenn irgendein Ereignis unstimmig ist oder gar falsch.
Das Mensch ist, wie nun mal alle LandbewohnEs ein GasHüllen-Wesen, ohne Gas gehen wir ein wie Primeln ohne Wasser, gutes zureden und auch Gas, ohne Gas nix los. Muss gerade wieder mal etwas heftiger nach Gas schnappen, so erregt tippe ich hier! Wir deutschen Menschen schreiben und sagen ja noch meist Luft dazu. Das Mensch ist auch ein Gas-Wesen, ein Luft-Wesen, wenn es den Leses besser behagt.
Und ebenfalls AllEs und All-Es in diesem Planetchen (ist doch ein kleines Planetchen, oder? Also, wenn ich die Ergebnisse der Astronomie so bewerte, gerade auch der Planeten-Suche der vergangenen 10, 15 Jahre, dann sind da DrAussen, in den riesigen WEITEn des DaSein, ebenso zumeist riesige Stern-BegleitEs zu finden, noch um einiges grösser, als unsere Nachbar-Planeten Jupiter und Saturn, und die sind ja nun schon wirklich Riesig, im Vergleich mit unserer blau-weissen Heimat. Das ist ja schon wieder so eine lange Klammer geworden, ein eingeklammerter (Haut?) Satzwurm. Da fange ich besser noch einmal den Absatz von vorne an:)

Und ebenfalls AllEs und All-Es in diesem Planetchen ist in eine Hülle eingepellt, das Mensch in D und Ö und SCHW nennt diese Hülle meist auch Haut. Alles in dieser Gas-Hülle rennt, sitzt, liegt, steht, schwimmt und fliegt in einer Haut herum. Als Gas-Blasen.
Gas-Blasen-Wesen. Kann Oliver-August Lützenich das so formulieren?

Also *ich bin eine Gas-Blase mit festerem Inhalt, aber auch viel Gas drinn. Dieses Gas kommt meist irgendwo weiter oben in *mich herein, oder "entsteht" auch erst in *mir drinn und verlässt *mich dann auch meist etwas weiter oben, aber gerne auch etwas tiefer, kommt ganz darauf an, was *ich gegessen habe, oder wie es *mir geht. Und *ich weiss aus sicherer Quelle, dass es so oder ganz ähnlich auch den meisten ander-Es geht, auch Diese gasen ziemlich überall ein und aus. Das Irdische ist niemals ganz dicht.

Da kann ein-Es noch so lange still halten oder dicht machen, ohne Gas tot, und wenn tot, dann wird Es auch zu Gas; und als deutsches Mensch weiss *ich, wie nah diese Formulierungen an eine tiefe Erschütterung und unser deutschösterreichisches MissHandelns heranreichen, aber *ich kann und darf das Gas eben nicht vermeiden, dieses Gas, welches nicht tötet, was es auch kann, sondern jenes Gas, das zu unserem esLeben nötig ist.

So schreibt also die Nüchternheit von uns EsLebeWesen als eingehäutete Gas-BewohnEs. Eine leicht schwebende und wabernde Molekül-Wolke um den Kern herum, angefüllt mit Blasen-Wesen, die entweder ziemlich fest herumstehen und von das Mensch als Pflanzen (Plantae) benannt werden. Und von den etwas beweglicheren Blasen-Wesen, die wie die vielen Plantae, in verschiedene Spezies und Gruppen eingeteilt werden, von das Mensch als: Archaea, Bacteria, Fungi und Uns hier, die Animalia in der Untergruppe der Metazoa. Wundervollstes Blasen-Gewimmel um und in dem Planetchen: Erde benannt.
Und was soll das nun alles?

Und eine kleine Blase darIn bin *ich.
Ist doch klar, das diese kleine Blase etwas besonderes ist, und mit den vielen anderen Blasen erst mal nichts zu tun haben möchte, könnte schliesslich gefährlich sein, wie leicht platzt so eine zerbrechliche Blase! Sehr schnell, auch ohne Fremdeinwirkung.
Blasen-Gewese. Um den Kern herum. Im Gas kriechts und schiebts und läufts und fährts und fliegts und schiessts und hauts. Haut an Haut. Blasen-Kontakt, Blasen-Zeugung und Blasen-Ernährung. Was tut diese Nüchternheit mit *mir?
Was tut diese Nüchternheit mit den Leses, so Namenlos, so Besonderheits-Los, so ein-Es von so vielen ein-Es, mit kaum Verschiedenheit im entfernten Drauf-Blick mit Augen aus Blasen?

Wenn dann ein-Es, aus so einer Blase heraus, auf ander-Es bläst, kann schon etwas passieren, mal 'was schönes, mal 'was schreckliches.

Wenn wir also die Nüchternheit entdecken und wirken lassen, was passiert dann mit Uns?
Schiessen wir dann noch aufeinander, hauen wir Einander noch in Stücke, oder vernichten wir Einander dann noch, weil bisher tun wir das noch? Wir tun es ganz und gar nicht gerne, wir tun es, weil wir es müssen und brauchen. Wir sind so geprägt, weil das Blasen-Sein so zerbrechlich und so bedürftig und so kurz ist, und weil Wir nur Uns Blasen-Wesen als Nahrung und zur Erfüllung all unserer Wünsche und Notwendigkeiten haben.
Was sollen Wir denn machen, reine Energie macht Uns nicht glücklich. Noch nicht.

Aber jetzt zu dem unten eingestellten Zeitungs-Artikel. Es ist ja nun so, je mehr Wir Wissen, umso näher kommen Wir Einander, umso geringer werden die Verschiedenheiten; und das ist doch erst mal erschreckend, weil Wir haben doch schon so fast endlos lange so und damit gelebt, Einander zu verAchten. Einander fern zu halten und ungern aber doch auch zu vernichten. Blasen-Wesen sind in erster Hin-Sicht einsam, wenn auch die meisten Blasen-Wesen ziemlich gruppig und ruppig mitEinander sind. Wir Menschen auch. Schon weil wir Einander nur zu Zweien vermehren können, sind wir Einander immer ziemlich näher gekommen, bis Heute. Und haben dabei bisher fast stets nur Uns ziemlich Selbst-ähnliche EsLebeWesen beachtet und als ohne-Gleiche verachtet, oder auch aber meist selten beachtet und nun, kommen plötzlich Menschen darauf, dass auch andere Haut-Wesen (Gas-Blasen) uns ähneln, uns Gleichen, wie eine Rose dem Flieder gleicht.

Und, wie die Leses wissen, *ich fühle und spüre Ja dazu, dass Wir Gleiche sind.
Die Frage und die Angst bleiben: Was ändern Wir mit und nach dieser Erkenntnis?
Wenn es eine wahre Erkenntnis ist und kein nur eingebildeter Schwindel.
Könnte ja auch sein?
.
Hinterhof an der Ring-S-Bahn in Berlin.
Aus der fahrenden S-Bahn geklickt
.
Aus Der Tagesspiegel, vom 14. Dezember 2013, von Jana Schlüter
Titel: Tierisch menschlich
Untertitel: Forscher in den USA versuchen vor Gericht mehr Rechte für Schimpansen zu erstreiten. Dabei stützen sie sich auch auf aktuelle Studien, die zeigen: Tiere sind uns womöglich ähnlicher als gedacht

Santino war wütend. Acht Monate lang war er unangefochtener Alleinherrscher in seinem Reich gewesen. Nur er, zwei Weibchen, zwei Heranwachsende und ein Jungtier, umsorgt von den Tierpflegern im Zoo Furuvik im schwedischen Gävle. Nun kehrten mit der Frühlingssonne die Eindringlinge zurück. Nicht einer oder zwei. Eine ganze Horde!

Der 35-jährige Schimpanse tat, was man in so einem Fall als Alphatier eben tut: Brüllend und mit aufgestellten Haaren rannte Santino auf die Gruppe zu. Die Zoobesucher ließen sich von dem Imponiergehabe nicht beeindrucken. Erst als Santino Betonstücke von einer Mauer abbrach‚ lenkte ein Tierpfleger sie schnell zum nächsten Gehege. Santino schleuderte seine Geschosse ins Leere.

Am nächsten Tag versuchte er es mit einer anderen Strategie. Als kein Fremder zu sehen war, schleppte er in aller Ruhe einen kleinen Heuhaufen an den Rand der Anlage. Darunter platzierte er seine Munition. Auch hinter einigen Baumstämmen legte er Vorräte an. Als sich abermals eine Gruppe näherte, schlenderte er erst gemütlich auf sie zu — um dann ohne jede Warnung einen Stein nach dem anderen aus seinen Depots in ihre Richtung zu feuern. Er traf niemanden. Dafür katapultierte er sich und die Forscher, die ihn beobachten, ins Fachjournal „Plos One“ und in die Weltpresse.

Offenbar hatte Santino die Täuschung geplant - ein Verhalten, das für ein Tier außergewöhnlich ist. „Für viele Laien ist es selbstverständlich, dass sich Tiere auf die Zukunft Vorbereiten. Schließlich bauen Vögel Nester und Hamster legen Vorräte für den Winter an“, sagt Mathias Osvath von der Universität Lund, der die Primatenstation Furuvik wissenschaftlich leitet. Doch das läuft instinktiv ab. Ein Plan wird daraus erst, wenn ein Lebewesen verschiedene Möglichkeiten abwägen und sich dann entscheiden kann. Dafür braucht man die Fähigkeit, in Gedanken auf Zeitreise zu gehen.

Für den Menschen ist das Alltag. Selbst der Inhalt einer Handtasche zeugt davon: Der Schlüssel, weil man am Abend nicht ausgesperrt vor der eigenen Wohnung stehen will. Der Schirm, um bei Regen nicht nass zu werden. Ein Beutel, damit man im Supermarkt keine neue Tüte kaufen muss. Auch die Vorbereitungen für Weihnachten sind voller Zeitreisen zurück in Kindertage, als das Fest noch magisch war, und in die Zukunft, wo wir die Fehler aus dem letzten Jahr vermeiden wollen. Dank der Zeitreisen, können wir Geschichten erzählen und weiterspinnen — vor allem unsere eigene.

Dass die Erinnerung an Ereignisse aus der Vergangenheit und Pläne fiir die Zukunft zwei Seiten derselben Medaille sind, sahen NeuroWissenschaftler um Endel Tulving von der Universität von Toronto zuerst bei Menschen mit Hirn-Verletzungen. Bei K.C. zum Beispiel, der 1981, gerade 30 Jahre alt, einen schweren Motorradunfall hatte. Sein Körper erholte sich wieder. Seine Autobiografie war dagegen zerstört. K.C. kann Matheaufgaben lösen, aber sich nicht an den Unterricht erinnern. Er kennt die Daten seines Lebenslaufs, weiß aber nicht mehr, wie er sich beim Tod seines Bruders fühlte. Künftige Ereignisse sind für ihn unvorstellbar. Wenn ein Psychologe ihn nach seinen Plänen für den jeweiligen Tag fragt, hat er nur eine Antwort: „Ich weiß es nicht.“ Heftige Blutergüsse hatten nach dem Unfall wichtige Areale in den Schläfenlappen seines Gehirns zerstört. K.C. hat nicht nur seine Geschichte, sondern auch seine Zukunft verloren.

Tulvings Idee, dass beides auf die gleichen Netzwerke im Gehirn zurückgreift, haben inzwischen etliche Forscher bestätigt. Sie baten Menschen, im Hirnscanner an vergangene, gegenwärtige oder künftige Ereignisse aus ihrem Leben zu denken. Bei den Zeitreisen leuchten immer wieder ähnliche Areale auf. Zentral ist dabei allem Anschein nach der Hippocampus, jene Struktur in den Schläfenlappen, die als „Tor zur Erinnerung“ gilt.

Kleinkinder dagegen haben kaum eine Vorstellung von Zeit und Zukunft, betont Thomas Suddendorf von der Universität von Queensland in Australien. In einem Experiment zeigte er drei- und vierjährigen Kindern zunächst, wie man ein Schloss mit einem dreieckigen Schlüssel öffnet. Dann gab er ihnen ein anderes, in das nur ein viereckiger Schlüssel passt. Die meisten durchschauten das Problem. Führte er sie jedoch zwischendurch in einen anderen Raum zum Spielen und bot ihnen anschließend — außer Sichtweite des Schlosses — drei Schlüssel an, versagten die meisten Dreijährigen kläglich. Die Vierjährigen dagegen marschierten mit dem richtigen Schlüssel zurück ins erste Zimmer. Offenbar hatten sie sich an die Situation erinnert und in Gedanken durchgespielt, welcher Schlüssel passen könnte.

„Mit vier Jahren können sie zeitreisen“, sagt Suddendorf. Auch sein eigener Sohn. „Papa‚ ich will nicht, dass du stirbst“, platzte es eines Tages aus dem Jungen heraus. Die Versicherung, dass er sich keine Sorgen machen müsse, beruhigte das Kind nicht: „Aber wenn ich Großvater bin, bist du tot!“

Komplizierter wird es bei Tieren. Sie können uns nicht sagen, was ihnen im Kopf herumschwirrt. Wenn Forscher nachweisen wollen‚ dass Menschenaffen nicht wie K.C. oder Kleinkinder in der Zeit festgefroren sind, sondern sich an eigene Erlebnisse erinnern und vorausschauend planen, bleiben ihnen nur minutiös protokollierte Beobachtungen und sehr sorgfältige Tests.

Santinos Verhalten sei beeindruckend, gibt Suddendorf zu. Doch das reiche nicht. „Ich schließe nicht aus, dass manche Tiere in Gedanken Zeitreisen unternehmen. Wir müssen aber damit rechnen, dass sie sich grundlegend und nicht nur graduell von unseren unterscheiden“, sagt er. „Das muss man systematischer und ohne fertige Meinung untersuchen. Im Moment teilt sich das Feld in Romantiker und Spielverderber.“ Die einen tendieren dazu, ihre Ergebnisse zu weitgehend zu interpretieren. Die anderen versuchen, alles als assoziatives Lernen (wie bei Pawlows Hunden) und reines Faktenwissen abzustempeln.

Dass die Debatte keine rein akademische ist, konnte man in dieser Woche in den USA beobachten. Das „Nonhuman Rights Project“, wollte für vier Schimpansen im Bundesstaat New York die Anerkennung als Person erstreiten. Damit sollte — ähnlich wie 1772 für den schwarzen Sklaven James Somerset — nicht nur das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sondern auch auf Freiheit einhergehen. Die Richter lehnten das nun ab, die Organisation ging in Revision. Außerdem bereitet das Team weitere Klagen im Namen intelligenter Tierarten vor.

Unter den neun Wissenschaftlern, die die Klage mit ihrer Expertenmeinung unterstützten‚ waren Mathias Osvath und der Schimpansen-Forscher Christophe Boesch vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. In seiner eidesstattlichen Erklärung schreibt er Schimpansen nicht nur die Fähigkeit zur Empathie, ein Verständnis von Tod und die Weitergabe kultureller Errungenschaften zu. Sie seien auch „Lebewesen in der Zeit“, jeweils mit eigener Autobiografie. „Schimpansen haben uns in den letzten 20 Jahren immer wieder mit Fähigkeiten überrascht, die wir ihnen nicht zugetraut hatten“‚ sagt er. „Je mehr wir über sie wissen, desto kleiner wird der Graben zwischen Mensch und Tier. Das kann man nicht ignorieren.“

Die Erinnerung von Schimpansen und Orang Utans reicht mindestens drei Iahre zurück, schreiben Josep Call vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie und seine dänischen Kollegen im Fachblatt „Current Biology“. Etwa zehn Tiere hatten jeweils einen Forscher durch ein Gitter dabei beobachtet, wie er im Nebenraum ein Werkzeug versteckte. Erst als sie es holen durften, konnten sie die ihnen gestellte Aufgabe lösen und kamen an ihre Belohnung. Vier Mal wurde das geübt.

Drei Jahre später fanden sich die Tiere unerwartet erneut in der Situation wieder. Aufgabe, Forscher, Räume — alles stimmte überein. Nur das Werkzeug lag längst in seinem Versteck. Für die Tiere machte das keinen Unterschied. Sobald sich der Zugang zum Nebenraum öffnete steuerten sie in Sekundenschnelle die Verstecke an und kamen mit dem richtigen Werkzeug zurück. Die Tiere aus der Kontrollgruppe dagegen, die Aufgabe und Verstecke nicht kannten, tüftelten fünf Minuten lang vergeblich und mussten so auf die Belohnung verzichten. Das sei kein Zufall meinen Call und seine Kollegen. Die Menschenaffen, die vor Jahren ein wenig üben durften, hatten die Informationen „wer“, „was“ und „wo“ ähnlich wie eine Episode gemeinsam gespeichert und abgerufen. Das passe zu der Idee, dass autobiographische Erinnerungen ursprünglich dazu da waren, Probleme besser zu lösen.

„Im Regenwald nutzen Schimpansen diese Art der Langzeiterinnerung, um seltene Bäume mit besonders guten Früchten wiederzufinden, die in der letzten Saison reich getragen haben“, sagt Boesch. Der Forscher hat jüngst in einer Studie im Tai-Nationalpark an der Elfenbeinküste gezeigt, dass Schimpansenweibchen besonders stattliche Obstbäume ganz gezielt ansteuern, vor allem wenn sie alleine unterwegs sind.

„Für mich ist das Faktenwissen, das nicht als Episoden abgespeichert sein muss“, entgegnet Suddendorf. Wie sich das Schimpansenweibchen erinnert, könne man aus dem Verhalten nicht ablesen. Und selbst wenn es Elemente einer tierischen Zeitreise habe, so könne man das nicht einfach mit einem autobiografischen Gedächtnis gleichsetzen. Ähnlich sei es mit den oft zitierten Buschhähern, die — sofern sie selbst schon mal Futter von anderen geklaut haben und sich beim Vergraben ihrer Schätze beobachtet fühlen — ihren Vorrat später erneut verstecken, wenn der potenzielle Dieb verschwunden ist. „Zwei Dinge bleiben für mich zutiefst menschlich: Eine Episode in eine größere Geschichte einzuordnen und die Möglichkeit, sich unendlich viele Zukunftsvarianten vorzustellen und zu entscheiden, welche man anstrebt. Auch wenn diese Zukunft in weiter Ferne liegt“, sagt er.

{Klar ist, dass wir immer etwas finden werden, was uns Menschen von unseren nahen und fernen Verwandten hier in diesem kleinst-PlanetenSystem verscheidet (die längeren Leses wissen, dass ich die Unterscheidung nur vertikal benutze, und unsere erdmondlichen Verwandten sind für *mich auf einer Ebene zu uns Menschen angeordnet, also horizontal, daher verwende ich hier die Verschiedenheit), ganz einfach, weil wir AllEs und All-Es verschieden sind. Aber die Erkenntnisse unserer Forschungen belegen, dass die Verschiedenheiten weniger und geringer sind, als es uns noch (augen)scheint.}

Sein früherer Mitstreiter Michael Corballis von der Universität von Auckland in Neuseeland ist inzwischen etwas weniger streng. Eine Ratte hat ihn umgestimmt. Wenn Forscher ihr Ortsgedächtnis im Hippocampus mit einer Elektrode überwachen und sie derart verkabelt durch ein Labyrinth schicken, so feuert an jeder Ecke und jedem Platz eine andere Nervenzelle, die genau für diesen Ort zuständig ist. Das Muster der elektrischen Aktivierung verrät den Forschern normalerweise, wo sich das Tier gerade befindet. Doch diese Orts-Nervenzellen feuern auch dann weiter, wenn die Ratte still sitzt. Sie geht im Kopf die absolvierte Strecke noch einmal durch und probiert alternative Routen aus. Möglicherweise ist also eine rudimentäre Form der Zeitreise uralt und allen Säugetieren — nicht nur den Menschenaffen und den Menschen — gemein. „Wir haben ein starkes Motiv dafür, unsere Überlegenheit zu beweisen“, sagt Corballis. „Wenn für ein Tier jeder Tag ein völlig neuer Tag ist, müssen wir kein allzu schlechtes Gewissen haben.“ Er schlägt eine Rückbesinnung auf Darwin vor: „Vielleicht müssen wir uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass der Unterschied zwischen Mensch und Tier graduell ist‚ und sie für ihr Denken nicht unbedingt völlig andere Mechanismen haben als wir.

Noch drei beigefügte kurze Zusammenfassungen zum Abschluss:

MENSCHEN
Kleine Kinder haben noch keine Vorstellung von der Zukunft. Wissenschaftler glauben, dass sie erst im Alter von vier Jahren in der Lage sind, in Gedanken in die Zukunft zu blicken und zu planen.

SCHIMPANSEN
Immer wieder berichten Forscher von Schimpansen, die sich verhalten, als wären sie ebenfalls zu mentalen Zeitreisen fähig: Santino zum Beispiel, ein Schimpansenmännchen, das in seinem Gehege Steine versteckt, um damit Besucher zu bewerfen.

RATTEN
Auch andere Tiere überraschen. So zeigen Ratten Gehirnaktivitäten, die darauf hindeuten, dass sie „in Gedanken“ ein Labyrinth noch einmal durchgehen und andere Strecken ausprobieren.
Ende Tagesspiegel-Artikel

Es ist, wie es so oft ist, hier ist erst mal Ende Gelände; *ich werde den Artikel die nächsten Stunden und Tage noch ein wenig erweitern, aber hier wünsche *ich den Leses erst mal ein schönes vorweihnachtliches Wochenende.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Sprech-ent-Sexung



Sprech-ent-Sexung


Wissen Sie, Oliver-August Lützenich kenne und mag einen Menschen, das weder Frau noch Mann sein möchte, genauer: das weder Mann noch Frau ist. Jedoch ohne jeden Zweifel ein Mensch.

Wie gehe *ich mit diesem Menschen um? Vor allem sprachlich. Nenne ich diesen Menschen er, vielleicht weil sie kurze Haare ist, oder nenne ich ihn sie, wegen der milderen Stimme? Wie schreibe ich das Mensch an, mit und in das Sprache, welche Wir bisher übermittelt bekamen und meist auch noch brav so nutzen, ohne diesen Menschen zu verunglimpfen oder gar abzuwerten?

Ist das, was Wir so entwickelt haben und was Wir mühevoll verbreitet und auch weitgehend durch- und umgesetzt haben, der letzte Stand?
Zwingt Uns das Sprache also jetzt in ein Korsett?
Nein. Ganz klar nein.

Auch wenn es den meisten Menschen schwer fällt, Gegebenes und Eingeübtes und vor allem täglich fast unbemerkt benutztes zu ändern - *mir hier genauso! - kann ich diesen Menschen, den ich sehr mag, mit den gegebenen sprachlichen, kommunikativen Mitteln nur beleidigen, zumindest nicht passend treffen.


.
Keith Haring - Skulptur
Am Potsdamer Platz
in Berlin-Mitte
.

Dieses Mensch ist weder Mann noch Frau, weder Er noch Sie, weder jener noch diese! Es ist einfach ein Mensch.
Ein Mensch, wie *ich einer bin, der *ich ein Mann bin.

Auch deshalb fange *ich an und viele Andere auch, diese Zweigeschlecht-lichkeit in Zweifel zu ziehen und das auch in das Sprache einzubringen.

Noch gibt es eine Mehrheit von Mann und Frau.

Das ist aber nicht der aktuellste Stand der Entwicklung.

Der aktuellste Stand der menschlichen Entwicklung kündet von dem langsamen Auflösung des geschlechtlichen Grenzen (das Fortsexung des Menschen können Wir auch anders lösen, als durch zufällige und dann auch noch eingeengt in eine fast Zwangsjacke eines Geschlechts. Und das schreibe *ich, der mit dem Mann-sein zufrieden ist. Noch?). Kündet von einer Erweiterung und von einer Selbst-Wahl der aktuellen sexuellen Positionierung, deutet auf eine Kündigung der Festlegung, der ungewählten und vorbestimmten Festsetzung auf ein Geschlecht.

Was ist Freiheit?

Freiheit ist, Selbst zu entscheiden, Was ein-Es ist.
Diese Freiheit ist noch Kilometer weit entfernt. So kann ich also behaupten, dass Wir zwar frei sind, aber dieses frei sind noch klein sind im Vergleich mit einer Selbst-Entscheidung, wie der im Geschlecht.
Aber es gibt bereits Menschen, die diese Wahl erkennen und voran gehen.
VorBilder für die Masse an UnEntscheidenden, an Selbst-Bestimmten, wie selbst-verständlich auch *mich.
Woher nehmen diese Menschen den Mut?

Aus dem DaSein. Schätze ich?
Das DaSein bietet Uns wesentlich mehr Freiheit an, als Wir bisher entnehmen, allerdings braucht das Entnehmen und auch EsLeben des Freiheit eine oder sogar mehrere Grundlagen. Eine davon schätze *ich, ist das Wissen davon: Was ist? Und zwar mehr und überprüfter, als es in den allermeisten bisher gegeben ist, aber das können Wir relativ schnell ändern.

Eine weitere Voraussetzung für ein mehr an übernommener Freiheit aus dem und im DaSein (Natur) ist die Verantwortung. Das Selbst-Handeln mit Bewusst-Sein und weiser Vorausschau. Die Leses wissen, dass *ich daran mitarbeite, für mich.

Dieses Freund ist also ohne Geschlechtlichkeit und ich mag Es sehr!
Dieses Mensch verdient es, dass *ich das Sprache für mich so gestalte, dass Es darin geborgen, frei und passend benannt ist.
Aus diesem Grund, löse *ich die unpassenden, sogar oft genug fehlerhaften Geschlecht-lichkeiten heraus.

Du bist es wert, dass ich ein-Es bin.
Und *ich bin es gerne. AUCH für Dich.
Danke für Deinen Mut!

Danke auch dem DaSein, für die Freiheit, die Wir langsam immer weiter und ausgelassener nutzen!
Bitte.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Stil-ErLeben mit Libellen

Schauen Sie doch, habe ich dann gesagt, woraus wir ErLebewesen sind, was es dazu Alles braucht, dass Wir sind und das tun können, was Wir tun können; und jetzt frage ich Sie, glauben Sie im Ernst, dass das AllEs und All-Es nur purer Zufall ist, eine der statistisch möglichen Varianten der gigantischen Zahl an Möglichkeiten die ES gibt?
Es nickte zweifelnd. Es ist Mathematik-Es und kennt die Statistik[en] genau. Wissen Sie, fügte ich nach einer kurzen Pause noch an, diese Frage zu klären, also die Antwort auf die Frage, ob Wir (das DaSein und darIn auch die erdmondliche Lebendigkeit) eine statistische Wahrscheinlichkeit sind - in der enormen Endlichkeit des SEIN -, oder doch ein Wollen, die Konkretion einer Idee, oder ein Wunsch, das ist doch eine schöne Aufgabe.

Und ich gebe dieser Versuchung (und Sie wissen, wie gefährlich das ist) gerne nach.

Auch das ist ja nun wahrlich kein neues Projekt, sondern ist fast so lange schon befragt, wie es in der erdmondlichen Lebendigkeit Platz zum Fragen gibt. Also schon seeehhhr lange. 
Das Mensch ist NICHT das einzige ErLebewesen, das diese Frage[n] stellt, das ist eine noch typische Anmassung und auch Überforderung der partiellen UnWissenheit.
Die meisten und darIn die klugen NaturForsch-Es wissen, dass das Mensch diese Frage[n] im GleichKlang mit allen anderen Mit-Lebewesen stellt. Sie brauchen da nur die Bionik nehmen und staunen, was in und neben Uns Lebewesen an Schönheiten, Techniken, Effizienz und Phantasie bereits DaIst!

Das Mensch läuft diesen Entwicklungen noch staunend hinterher. Nur ein Beispiel: Geckos (Gekkonidae: http://de.wikipedia.org/wiki/Gecko) sind meist nachtaktive klein-Echsen, die auch Nachts Farben unterscheiden können (Katzen können das nicht), aber das staunenswerteste ist die Art der Verbindung von deren Füssen mit dem jeweiligen Untergrund. Geckos sind an den Ballen und Zehen so winzigste Härchen (nur etwa 200 Nanometer Durchmesser), dass Sie mit den Oberflächen der Materie über, an oder auch unter, das Sie laufen, mit elektromagnetischen Kräften (van-der-Waals-Kräfte: http://de.wikipedia.org/wiki/Van-der-Waals-Kräfte) Halt finden. Und dieser Halt ist so fest, dass Mensch einem kopfüber an der Zimmerdecke "hängenden" Gecko noch 25 Kilo Gewicht anhängen könnten, ohne dass das Gecko fallen würde. Und das bei einem Tier, das nur ein paar hundert Gramm wiegt.
.
Hatte ich schon mal eingefügt, aber ...
Unsere Heimat ist zu schön!
Das verlangt viele
Blicke
.
In allem, was Mensch bisher entwickelt hat, ist auch unsere Grobschlächtigkeit, fehlende Umsicht und Dummheit (ist geringe Gefühls- und GespürWeite, darin auch das Wissen von der Fülle im DaSein und dem Mangel an Selbst-Sein im DaSein) enthalten. 
Das DaSein verschwendet nichts und müllt nichts zu.

Schauen Sie dem Flug einer (Blauflügel-Pracht-)Libelle zu (Wissenschaftlicher Name Odonata: http://de.wikipedia.org/wiki/Libellen), betrachten Sie den Aufbau von Pflanzen und deren Energie-Aufnahme (Fotosynthese), beobachten Sie die Organisation von Termiten-Gruppen; und die Überheblichkeit, zu der viele Menschen hinneigen, sinkt von mal zu mal zu mal zusammen und langsam beginnt das Mensch zu erkennen, dass Es ein Bereich darIn ist und nicht mehr Sonderling, als jedes anderes ErLebewesen.

Je mehr ein-Es von dem Wirken und den AusFormungen innerhalb des DaSein weiss - und das betrifft auch die GrossVorgänge im Universum, also die Entstehung von Materie, von Licht, die Wirkungen der Kräfte (von den KernKräften bis zur "dunklen" Energie) die Organisation von Galaxien und die Filamente, die die Galaxien im Universum bilden - umso bescheidener ist ein-Es da und umso weniger gilt das Bohai, dass das Mensch um seine Anwesenheit und seine Entwicklungen noch macht(!).
Das Mensch ist Keine Ausnahme, Es ist eine Regel.

Bescheidenheit ist Klug, das erlernen wir Menschen gerade.
Noch neigen wir in der Masse der beengenden Angst und dem geräuschvollen Getümmel zu. Aber wir machen das Beste aus unseren Anlagen und den Möglichkeiten, die das DaSein auch (!) uns zur Verfügung stellt.

Mit diesem Hintergrund könnte ich öfter nur leise lächeln, wenn ich die Versuche spüre, die Geschöpfe und Entwicklungen des DaSein (Natur?) und deren jeweilige Besonderheiten nachzubauen: Prothesen, Roboter, Infrastruktur, Maschinen oder auch die Organisation von Klein- und Gross-Gruppen.
Könnte!
Weil diese Überheblichkeit des AbLächelns, unseren ernsthaften Bemühungen und Handlungen, unser WeiterErLeben zu sichern und unser ErLeben hier friedlich zu gestalten, nur Hohn sprechen würde.

Das Mathematikes schweifte nun etwas ab und ging dann gemächlich.

Es bleibt die Erkenntnis, dass wir Menschen nachbauen, schlicht und einfach, so wie Wir eben bis Jetzt auch Nachdenken, nachdem Wir etwas getan haben, weil ein Vorausdenken noch in der Warteschleife hängt. Das gelingt eben erst dann, wenn ein gewisses Mass an GefühlsWeite und DaSeinWissen vorhanden ist.

Bestimmt sind schon ein paar von Uns in der Lage voraus zu denken, weil Sie weit Fühlen und sehr viel Wissen von-s ich und vom Drummherum, allein, es sind seeehhhr wenige.
Leuchttürme.

Aber die Masse ebnet diese wenigen ein, behindert sie passiv und auch aktiv (bis hin zu massiver Gewalt), weil sonst das interne Band zerreissen würde.
Das Mensch ist ein begrenzter Bereich innerhalb der irdmondlichen ErLebendigkeit, dieser begrenzte Bereich in Formen und Farben und Verhaltensarten (Kulturen), kennzeichnet das Mensch. Aber so, wie alle Bereiche im DaSein nach allen Richtungen mehr oder weniger offen sind, sind auch die Grenzen, die das Menschheit als Spezies kennzeichnen (Biologisch, Physisch, Mechanisch und Phantastisch), entweder erweiterbar oder auch flüchtbar. Das ist fast Jed-Es von Uns klar, zumindest tun Wir es beständig.
Nach Aussen und gerne in und über ander-Es hinwegg. Seltener auch im Innen.

Als ganze Spezies, könnten Wir den Bereich, das den Mensch als Mensch kenntlich macht, auch erweitern, Selbst-Verantwortlich und Selbst-Bewusst und Selbst-Entscheidend, als einzelnes könnte ein-Es nur flüchten, wenn -Es mehr möchte, als Mensch bis Jetzt ist.
Das Sterben ist Nicht flüchten oder innerhalb der Lebendigkeit verändern!
Das ist soweit auch schon klar.
.

Blauflügel Pracht-Libelle
.
Bisher ist - aber das gilt nur, soweit *ich hier das mitbekomme - noch All-Es Mensch ist Mensch. Die Flucht ist noch kein-Es gelungen, das Band hält.
Noch.
Denn, vergleiche ich das Mass an Gefühls-Breite und Spür-Weite IN und Zwischen uns Menschen und den vielen Menschen-Gruppen, ist die Verschiedenheit bereits enorm.
So enorm, dass das Band in und zwischen Uns bereits gefährlich knirscht.
So empfinde Oliver-August Lützenich das hier.

Für *mich eine einfache Tatsache, auch wenn sie gefährlich ist, weil die Erkenntnis noch gefährlich ist, weil sofort kommen die GrenzWächtes und nennen ein-Es eine Gefahr oder geben ein-Es sonst eine Bezeichnung oder Aufschrift, die in der Masse sofort MissMut und Aggression weckt.
Zurecht, denn wir müssen zusammenbleiben, als Einheit, auch wenn diese Einheit, als eine Spezies der irdmondlichen ErLebendigkeit, von ebenso den Meisten gar nicht stimmig erkannt oder sogar abgelehnt wird.
Doch das Mensch ist eine Einheit.
Auch oder gerade weil es darIn von fast allen Farben und Formen nur so schimmert.

Aber die Grenzen sind nahe am aufplatzen, so erspüre *ich das hier.
Vielleicht auch, weil *ich am AufPlatzen bin, kann sein? Weil *meine Grenzen zu eng sind, weil *ich sie erweitern oder gar flüchten möchte?

Aber *ich kann hier mit k[aum]ein-Es mehr ein interessantes, gefühlvolles und weites Gespräch bestreiten, weil um *mich herum sowohl das Gefühl, als auch das Gespür und damit auch das Wissen dafür fehlt. Das ist schade, also bleibt es meist bei Alltäglichkeiten. Das Besondere ist ein fast schon absurder Mangel. Obwohl Wir so enorm verschieden und darIn auch besonders sind?

Es ist traurig, wie wenig Wir einander zugestehen dürfen.
Wie wenig Wir in der Fülle und den Möglichkeiten, die auch uns Menschen zur Verfügung stehen, handeln und tun dürfen. Sehr traurig, wie viele Schmerzen, Behinderungen und Tote, in und um Uns das bisher verursacht. Diese stets mässigenden und zu engen Grenzen, die wir Menschen bisher erLeben dürfen
Und das ist uns Menschen noch nicht einmal zum VorWurf zu machen.
Denn, wie *ich ja immer betone, Wir sind so ausgestattet und eingerichtet worden, Wir tun unser Bestes.

Bis Jetzt. Und das ist teils grossartig und wundervoll, aber eben nur jeweils in und für ganz ganz ganz wenige in Uns. Das riesige Rest des Menschen muss mit weit weniger klar kommen oder bekommt gerade mal ein paar Brosamen ab, die so herunterfallen.
Manch-Es glaubt bloss und nur irgendwas, von Gefühl und Wissen nur soviel, dass es zum überErLeben reicht, und nur seeehhhr wenig-Es fühlt und spürt ... fast bis zur Planck-Länge hinein und fast bis an den "Rand" des DaSein hinaus und DaZwischen AllEs und All-Es, was ein-Es so im Moment verkraften mag und kann.
Und das ist Gigantisch.

Die Leses bemerken, *ich variiere wieder ein Thema, das schon öfter in den Beiträgen zu finden ist und war. Nämlich, *meine Wenigkeit und *mein geringes Wissen davon, aber auch das Wissen, dass noch so viel mehr geht, *ich aber noch nicht gehen kann / darf.
Oliver-August Lützenich hoffe, dass *ich Sie damit nicht bereits langweile.
Oder gar das Zweifeln vergesse.

Bevor *ich das tue, schliesse *ich hier den Beitrag ab.
Nur noch eines, um die AnfangsSätze noch einmal aufzugreiffen: *ich hier bevorzuge die Möglichkeit, oder auch die geringe Wahrscheinlichkeit (hinter all der Komplexität des DaSein vielleicht versteckt?), dass das DaSein eine "Erzählung" des Wollens ist.
Noch einen schönen Sonntag! Wo immer Sie es erLeben.

Dienstag, 17. September 2013

Recht[s]-Setzung

Die Evolution.

Bisher erscheint uns Menschen das DaSein auch als eine Auswahl-Geschichte.
Heute Das, Morgen Jen-Es und ÜberMorgen Wir?
Was entscheidet, Was bleibt und Was wegg muss?

Ein paar Kriterien haben die menschlichen Forsch-Es schon heraus gefunden, aus den Toten der Geschichte, aus den ganzen Ehemaligen DaSein-Anwesenden.
Ein paar Kriterien. Alle scheinbar ganz "vernünftig", alle dem "Spiel" des ÜB-ErLebens angepasst, dem Druck und dem Zwang der Verhältnisse des DaSein und der Enge des Einzel-DaSein abgeforscht.
Vernünftig?

Spiel (Kinderspiel - also die Anpassung und Selbst-Orientierung - und Un-Angepasstheit)?
ÜbErLeben?

DaSein muss raus!
Das DaSein als immerwährender SchlussVerkauf. Ohne Rabatt?
Nein, mit Rabatt-Schlachten.

Also hat irgendWas die Kriterien so hingepfriemelt, das All-Es aus dem DaSein, was hinein muss, auch wieder hinaus muss, nach verschieden viel RaumZeit. Muss-sein.
DaSein = Muss-Sein?

Das DaSein als Schleuse oder Schlauch oder Fluss oder Rohr oder ... was immer ein-Es schreiben möchte, was irgendwo hinein gesteckt wird und irgendwann auch wieder hinaus geleitet, oder auch unangenehm hinaus gerissen wird.
Das DaSein ist ein Durchgangs-Heim[at].
Was bleibt schon gerne drinn?

Na, Oliver-August Lützenich würde schon noch etwas länger bleiben, als vielleicht üblich.
Aber die Entscheidung ist schon gefallen, dass *ich auch hinaus muss. Keine Ahnung wann, und das ist doch auf Dauer kein Zustand, oder?

Weil, das ander-Es entscheidet und nie das Selbst, nicht mal wenn ein-Es das Selbst tötet, ist die Entscheidung "frei", weil Kein-Es geht gerne, ein-Es geht nur, wenn ein-Es muss, wenn dieses "muss" auch nicht in ein-Es Selbst liegt: Selbst-Tötung ist nie Freiwilligkeit!

Das ist etwas, was *ich hier ganz und gar ausschliesse.
Auch wenn das DaSein eigentlich eine Zumutung ist, mit all den Zwängen und Reglementierungen und all den Heimlichkeiten und Uneinsichtigkeiten von Entscheidungen und den Prozessen, die diesen Entscheidungen voran gehen.
Wir Menschen erLeben das alltäglich in und mit Uns aus.

Egal, das DaSein ist das Beste, was ein-Es im SEIN passieren kann, da will Kein-Es wegg, so einfach wegg, oder gar noch "freiwillig". Nie.

Aber wegg von dem Schluss-Akt des DaSein, sonst wird das hier eine Trauer-Arie und das ist nicht die Absicht vor dem Schreiben gewesen, aber manchmal läuft ein-Es das Schreiben so in eine Richtung, also ...
.
Viel Grün!
Da is was.
.
Das DaSein ohne Schluss ist unmöglich.
Das ist *mir schon klar. Was einen Anfang hat, muss auch ein Ende haben, sonst wäre es kein Anfang. Irgendeine Logik steckt also im DaSein.
Eine FolgeRichtigKeit.

Auch in den Regeln und den Kriterien des DaSein. Die auch uns Erdmondlichen hier geformt haben. Die Forsch-Es nennen es Kräfte, Substanz, RaumZeit, Energie und Zufall.
Was fehlt ist eine Absicht.
Was fehlt ist eine Absicht?
Die wollen Wir noch nicht gelten lassen, da sträuben Wir noch ein, das streiten Wir noch ab, dass das DaSein mit Absicht passiert.

Das SEIN passiert im DaSein.
Das DaSein passiert durch das SEIN.

Glauben Wir aber meist nicht, weil Uns das Wissen fehlt und das braucht doch das Glauben als Grund, denn ohne Wissen fehlt jegliches Glauben aus, weil, an Was will ein-Es denn Glauben, wenn Es nichts weiss?

Zum Beispiel, dass Es ist.
Das ist doch wohl das Mindeste.
Zu Wissen, dass ein-Es ist.
Das fehlt dem Glauben nicht, das Wissen, dass Da etwas Ist. Nur Was?
Aber genug der philosophischen Sprech-Spiele, oder?
Dann weiter.

Ein DaSein passiert das SEIN. Und Es hat es ich benannt, und Es ist bekannt da zu Sein. Zwar erst mal einfach nur da, aber es braucht halt auch ein wenig RaumZeit zur Orientierung in Das, was Da ist.
Vielleicht ist das Mensch ja nun in dieser OrientierungsPhase schon ziemlich weit gekommen, so aus und inmitten des DaSein, wenn Es auch noch VIELES WEITEre zu entdecken gilt.

Ein-Es durchwandert das SEIN und staunt: Was es AllEs und All-Es so gibt!?
Das DaSein durch? Das SEIN und ist dabei völlig erstaunt, Was noch so All-Es geht, in diesem DaSein, Das ein-Es ist.

Aber *ich muss ja manchmal sehr wundern, wie wenige Mit-DaSein WISSEN, dass Sie Da sind und dass das Etwas bedeutet, dass Wir Da sind; und ebenso Was Da Ist.
Hat das DaSein Bedeutung? Ja, klar, sonst wäre Es NICHT Da, ist Es jedoch.
Das DaSein ist Bedeutung.

DaSein ist bedeutend, also einiges WERT. DaSein ist Wertvoll.
Und das Beste ist: Jed-Es DaSein ist wertvoll.

All-Es ist WERTvoll.
Wenn Es den Meisten auch noch bedeutungslos erscheint, dass im DaSein ein Wert ist.
Und das Jed-Es und All-Es darin Bedeutung besitzt (!), wenn ein-Es auch wenig zu Besitzen scheint, so besitzt All-Es im DaSein auch Bedeutung, also einen hohen Wert.
Und den beurteilt NICHT das Mensch.
Wenn Es auch All-Es beurteilen muss, weil das eine der Grundierungen des DaSein ist. DaSein ist beurteilen Was Ist?
So muss auch das Mensch stets beurteilen.
Was ist?

Aber den Wert von ein-Es kann Es noch nicht beurteilen, dazu fehlt das Mensch die WEITE.
So ist das nun mal bis gerade eben Jetzt.
Das Mensch ist noch sehr engstlich.
Fast in alle Richtungen hinaus.
Es steckt noch gerne fest.
Das Mensch beharrt.
Behaart? Nein.

Das DaSein beginnt erst langsam die WEITE zu ergreifen und damit zu erspüren und auch zu fühlen Weit weit hinein, in das Selbst, um vielleicht bald auch beurteilen zu können, was Da Ist; und vor allem: Was für eine Bedeutung und ein Wert das ist, was da ist.
Was AllEs was Da Ist Wert ist, was All-Es was da ist bedeutet. Jedes Einzelne DaSein.
Und das ist so Gewaltig Viel, was Da Ist, das können Wir Irdischen noch gar nicht weder ein- noch abschätzen, aber Wir müssen beurteilen, beurteilen lernen.

Lernen was Da Ist.
Da ist was zu lernen. Und das tun Wir doch gerne. So wie Wir Hier gebaut sind. Wir Hier sind gebaut, wie das DaSein. Wir Irdischen sind DaSein, so sind Wir gebaut.
Was ist daran schwierig?

*ich bin Da, also bewerte ich auch.
*ich muss es tun, weil ich Da bin.
DaSein ist da sein, einfach zu lernen.
Nun ist also DaSein da.
Wie will das Mensch sonst beurteilen, wenn das DaSein nicht da ist?

Philosophische WorSpielereien oder Bedeutend?
Die Leses entscheiden das jeweils Selbst.

Ein DaSein schreibt also: *ich bin Da.
Und leistet damit ein Bekenntnis.
Ein sehr einfaches noch, nur da zu sein.

Die Evolution, ein AusleseProzess, der AllEs und All-Es einbezieht, was Da Ist.
ALLES wird vom SEIN überprüft auf Tauglichkeit, auch das Mensch im DaSein.
Bisher hat stets nur das SEIN mit dem DaSein befragt und Antworten eingeholt.
Nun fragt das DaSein zurück.

Das ist eine gewichtige Änderung im DaSein!
Das DaSein fragt: Warum?
Und diese Frage geht in ALLE Richtungen und fordert darIn Antworten ein.
Warum ist Da Etwas?
Und: Warum bin ich etwas wert, da zu sein?
Der Druck kam bisher immer nur von Aussen.
Nun wird vom DaSein zurückgedrückt.

Das Da meldet: *ich bin da.
Das ist *mir bedeutend.
Das DaSein ist mir wichtig.
*ich bin gerne ein DaSein.
Deshalb drücke *ich nun das DrAussen zurück und frage nun meinerseits: Was IST?
DA DRAUSSEN.
So fast unermesslich WEIT da DRAUSSEN.
Was ist da AllEs drinn und All-Es drann?
Das ist doch Alles bedeutend, *mir ist es das auf jeden Fall.

Aber genug der Rechts-Setzung, morgen sitze *ich dafür Links.
ErLeben Sie wohl.