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Montag, 5. Mai 2014

Eine StellenAnzeige des Freude

Ist ja nicht so, dass Mensch die Selbst-Beschau gerne tut, vor allem nicht so weitreichend und tiefschürfend und drängend, wie die Philosophie - also das Grundgefühl der Unsicherheit und des Bedürfnisses endlich Vertrautheit und Geborgenheit im DaSein zu erreichen. - es nun schon seit tausenden Jahren tut und in deren Folge fast alle Wissenschaften, aber ...

Und was hat Mensch dann von das Geborgenheit und Vertrautheit? Dann ist Es wegg. Tja, so ist das wohl geregelt, das DaSein gibt's nur ohne, aber mit schreiendem Elend, mit-Leid und Ausgesetztheit und wahnsinnigem Hunger und massloser VielZahl, VielForm und VielHeit, das DaSein sprengt jeden Rahmen des Wohlsein und der Zufriedenheit. Nein, das gibts nur in Bröckelchen.

Ab und zu, den DaSein enden zugeworfen: Fresst! Streitet Euch darum und damit. Der ganze riesige Rest ist irgendwelches unverdauliches Gekröse und Gekreische, um Was? Ja, darum, halt, darum, dass ein-Es lebt, dass Etwas daIst, mehr Ist, als bloss Nichts. Nichts ist doch fast Immer und AllEs und All-Es. Nichts ist ALLES. Und irgendwo in all dem Nichts, quäkt das bisschen DaSein herum und greint, dass Es will, irgendwas will, irgendwas nettes, irgendeinen Halt, ja einen Halt, den bekommt das DaSein irgendwann, plumps, das war Es.
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Blumenwiese an der Baerwaldstr. 
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Ja, Himmel, was will das DaSein denn noch!?

Das mit-Leid sollte doch wohl reichen, das Es vom SEIN mitbekommt, so hineingeworfen, nein, das Freude, das gibt es erst hintennach, im DaSein dürft Ihr nur daran riechen, hach, schon genug, Schluss jetzt, jetzt vertragt Euch wieder Nicht, zerfleischt Euch wider schön, ja toll, ganz prima, rein in die Fresse, mitten rein, Ihr vertragt doch das Freu[d]en gar nicht, wenn Es denn mal an Euch leckt, rinnt Euch doch sofort wider das mit-Leid die Wangen herunter. Schade.

Hey, Schluss mit dem ganzen Wahrheitsgetue, stimmt ja doch nicht, nicht, nicht, nein, nein, und noch mal nein, jetzt muss Schluss sein, wir können die Wirklichkeit nicht ertragen, das ist uns schon immer zu schwer gewesen, das Wirklichkeit ist viel zu WEIT und zu VIEL, verzeiht, das kann das einfache DaSein nicht ertragen, das einfache DaSein, wie auch *ich ein-Es bin, kann bloss ein kleines Häppchen davon geniessen, der Rest ist Widerlich und Feind, und das ist das DaSein meist, Fremd-Es, Roma, Juden, Schwarz, Syrien, Ukraine, Kongo, Sudan, Russland, USA, das Fernsehprogramm, die Politik, die Nachbarn, die Touristen, die Reichen, die Armen, kurz gesagt - sonst müsste *ich hier noch fast unendlich weiterschreiben -, alle Ander-Es und AllEs, bis auf Das und dasjenig-Es, das ein-Es gerade mal braucht für irgendeine Befriedigung eines Mangels, schliesslich ist dieses DaSein eine blosse ErMangelung.

Langweilig ist das SEIN, denn ES hat, nein, ES ist {=} ALLES.
Und was bleibt da noch übrig?

Na, also bitte, das ist doch wohl klar, oder?
DaSein.

Und was ist das Meistens?
Jetzt aber, bitte mal ein wenig Aufregung und Formulierungs
-Kunst.

Mensch schleust so ein wenig Wenig durch hindurch, hinein und schon bald wieder hinaus, nur was, das kümmert doch eigentlich Niemand und das ist doch nur ein anderes Wort für: Nichts.

Und dann kommt die Physik und die Mathematik daher und meint, dass dieses Universum, das also unser riesiges gigantisches unfassbares und so WEITer  ... DaSein, ganz einfach aus dem "Nichts" entstanden ist. Ich glaube das nicht, aber was steckt schon im Glauben für ein Wissen? Nichts vielleicht, Mensch weiss es nicht.

Wo wollte *ich hin?
Auf die Unverträglichkeit des Lebens, für die Meist-Es, denn wie oben geschrieben, die Freude und alles was darIn enthalten ist, darf von einigen wenigen aufgeleckt werden. Reicht schon! Genug geleckt! Leck mich. Fuck you! Schliesslich ist das hier kein reines Zuckerschlecken, dieses verdammte DaSein. Hihihi. Arschlöcher haltet dicht, sonst lauft ihr noch aus und das wäre doch wohl verwegen, so Völlerei fliessen in Scheisse.

Aber zu guter Letzt, noch eine Wendung in das bisschen Freude, das mit-Leid auch in das DaSein eingebracht worden Ist, weil ganz rein und unbenetzt von irgendwas anderEs gibts nicht, ALLES ist VIEL-ES und das pappt so anEinander, ohne je eine klare Trennung, also enthält auch mich das Freude etwas, eine Kleinigkeit von *mir reicht in das Freude hinaus oder hinein, *ich kann das noch nicht entscheiden, obwohl * entschieden bin, davon zu künden, obwohl das Freude schon seit Äonen einen Mund sucht, das Es verkündet, das Es vermehrt, das das Freude anreichert im DaSein.

Das die Stille anhebt, Das das Vertrauen stillt, Das das Fülle mit Phantasie anreichert und Das das Liebe für die Vielfalt und Vielheit erweitert und was ist mit das Freiheit? Tja, Freiheit ist ja nur in Regeln und Grenzen zu haben und erträglich, da ist dann schon mal die Frage erlaubt, ob das Freiheit irgendetwas mit-Leid zu tun hat, ob also das Freude das Freiheit kennt?
Ja, kennen schon, aber brauchen?

Also, *ich scheiss auf eure Freiheit, dass Ihr es wisst, *ich brauch das nicht, was *ich brauchen könnte, ist Eure Freude, aber, wie geschrieben, davon seid Ihr ja leider so wenig. Verzeihung, dass * das hier aufgebracht habe.
Servus.

PS: Nur noch ein winziges Nach-Wort
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So leicht sind wir Menschen also zu entschlüsseln.
Und das schon seit mehreren Jahrhunderten.

Da vermutete *ich stets, dass das Mensch dem Mensch ein Rätsel sei, oder auch ein (reissender) Wolf ist (Thomas Hobbes), und habe William Shakespeare übersehen und überhört. Derweil hat mich / sich Der schon vor 400 Jahren erspielt, erzàhlt und in Verse gepackt, und wenn diese Splitter zusammengefügt sind, ergibt das Uns. Auch Heute noch. Oder?

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 04.05.14. 
ein Text von Tilman Spreckelsen, unter dem Titel:
"Politik verstehen mit Shakespeare".

Freitag, 27. Dezember 2013

Fest[-DaZwischen]-Tage

Abermals ein kleiner Tagebuch-Vermerk, so DaZwischen geschoben, mitten hinein, in meine Feiertags-Stimmung, ganz kurz hinaus geschrieben, zwischen zwei deftige Mahlzeiten und ein paar gute Getränke und bellende Kalauer, vor dem Feuerwerk.

Interne VorFrage: Bin ja mal gespannt, wie Viele von den Leses das Folgende so einfach hinnehmen und vielleicht sogar bedenken und wie Viele schon nach den Anfangssätzen von dannen ziehen? Den Grund dieser Frage werde ich gleich aufklären.

Titel des Eintrags: Weiter so!

Das gute Feiertags-Gedeck ist vorbei, nun folgen gleich literartig die Sprudelweine und tonnenweise Böllergetöse, um einen weiteren Zyklus in unserer Umellipsung des Sonne an zu feiern (seien die Leses bitte bewusst, dass auch *mir hier diese Umgestaltung des deutschen Sprache, hin zu mehr Genauigkeit, dem aktuellen Wissensstand gemäss, einigermassen schwer fällt. Auch *ich bin ein GewohnheitsTier (<-- das ist übrigens eine der seltenen Wendungen, in denen das deutsche Mensch freimütig sein Tier-Sein bekennt, weil, Was sagt schon GewohnheitsMensch, seltene sprechbewusste AnWesende) und sage und schreibe noch ganz ganz oft, das altangelernte Vergangenheits-Deutsch mit den vielen Ungeahntheiten und Danebendeutungen.). GöllerBetöse!

Mmhhhmm! Die WeihnachtsMahle waren ausgezeichnet. Das Magen geruhte zufrieden zu böllern und das Darm wohlfeil zu blubbern. Die Gespräche waren ebenso sättigend. Mensch könnte aufhören zu denken und zu forschen und Afrika und Asien und jede Menge anderer Unzufriedenheiten und menschliche Jämmerlichkeiten, auch hier in nächster Nähe, zumindest bis die Tage irgendwann ausblenden, aber ... 
arte Journal und Tagesschau, Süddeutsche und FAZ und Tagesspiegel und  facebook  und Google+ und ..., kann ich nur schreiben, Mensch müsste all das auch einfach mal für ein paar Wochen oder überhaupt abbestellen oder auch weggsehen, vielleicht dann?

Warum bin ich nicht einfach eines unserer Vettern auf und neben den Bäumen und würde dort einfach mit einem kleinen Zweig Ameisen sammeln, und zack in den Mund damit und diese proteinreiche Leckerei zwischen meinen Zähnen genussvoll zermalmen, mhhmm, lecker Ameisenspeis und danach vielleicht noch ein paar Nüsschen und dann mit irgendeiner gut riechenden Dame eine kleine Spassjagd durch die Büsche, ganz heimlich natürlich, um den Oberboss nicht auf aggro zu bringen, der flippt sonst so schnell aus und haut einem die Nüsse krumm, AUA! Was geht ein-Es dann diese Welt an?

Tja, weil die Welt für unsere Vettern auch immer enger und enger wird und meinesgleichen immer näher heranrückt und auch mal ein oder zwei aus der Gruppe herausschiesst, oder auch erschlägt und frisst, weil, naja, von irgendwas müssen Wir dort ja wohl auch leben, wo wir doch überall mehr werden, da müssen unsere Vettern eben weichen, schliesslich geht es hier in diesem Planeten nur um Uns. Steckt so in unseren Genen drinn. Können wir nichts machen. Die paar von Uns, Die das kümmert und beklagen, die ignorieren wir gefälligst, Denen jagen wir entweder einen gehörigen Schrecken ein, oder sie werden ...

Wenn ich irgendwo Kommentare einstelle und eine Änderung, des uns eingegenten nur Selbst-Erhalts andeute oder sogar eine Veränderung andeute, na, was bekomme ich dann zu lesen: entweder, dass ich mit dem Gejammer aufhören soll, dass ich das Gut-Menschen Getue bleiben lassen soll, oder Schweigen, wo vorher heftiges Diskutieren über das Wohl und Wehe der UnGleichheit in den Gesellschaften und die Auswüchse des Kapitalismus war. Schweigen oder Abwürgen. Was könnte mehr beweisen, wie schwer jedwede auch nur kleinste Selbst-erregte Veränderung des allgemeinen typischen menschlichen Handelns ist.

Wir können jeweils kaum je anders handeln, als Uns aus der Vergangenheit in vielen Formen und Verbindungen (Gene, Epigene, Spezies, Klimazone, ...) mitgegeben wurde und Uns jeweils per zufälligem Zeugungs- und/oder auch Heranwachs-Ort eingeprägt wurde. Der Widerstand ist also verständlich, auch die Beharrlichkeit des Widerstandes gegen jede weiterreichende Handlungs-Änderung ist verständlich und so einfach nicht zu verurteilen. Nur sehr sehr wenige MitMenschen sind so weit Selbst-Bewusst und so reif und frei in Gefühl und Gespür, noch im Ablauf der sowieso schon sehr kurzen EsLebens-RaumZeit, das persönliche Handeln weitestgehend den aktuellen Umständen anzupassen.

Oliver-August Lützenich möchte das auch erreichen, bin aber aktuell noch so dermassen  verspannt, dass ich noch an dieser Handlungs-Weise scheitere.
So bleibt es also auch bei *mir so, dass *ich meine persönliche EsLebens-Spanne wohl so altbacken übesLeben werde, und mich nur in Worten zu den aktuellen Zu- und Umständen äussern kann, ohne auch Selbst-aktiv daran etwas zu ändern.

So bleibe ich also mehr oder weniger ein lebendiger Wurm oder Schlauch mit ein paar Öffnungen oben und ein paar Öffnungen unten, jeweils natürlich, wie ich gerade in das RaumZeit eingebettet bin, ob ich also stehe, liege oder hänge, der in die Öffnungen meist oben etwas einfüllt, es unten wieder ausdrückt und DaZwischen mehr oder weniger verwertet und verteilt, damit die Beweglichkeit und damit auch der Selbst- und Spezies-Erhalt gesichert bleibt. Und klar, bin *ich dabei wichtiger als die Leses und noch viel wichtiger, als die ganzen Mit-EsLebeWesen. Die gehen mir dabei doch grad am Arsch vorbei, oder gewählter ausgeschrieben: die Ander-Es interessieren mich nur peripher.

Und *mir ist doch völlig klar, dass, wenn da nicht irgend ein Verlangen im DaSein drInnen wäre, das nach Aufmerksamkeit - auch in Uns - ruft und zur Veränderung aufforderte, *ich und viele ander-Es völlig ohne Interesse an irgendwelchen weiteren ausser-menschlichen Geschehnissen wären. Und das tut es schon ziemlich lange. Lange für uns Menschen, nur für uns Menschen, denn die Leses wissen, das die RaumZeit sehr variabel ist und sehr verschieden empfunden wird, je nach Standort und EsLebens-Dauer. Für das Mensch sind tausende erdmondliche Ellipsen um die Sonne fast kaum begreiffbar, für das DaSein und viele Inhalte und Formen im DaSein ist unsere Unbegreifflichkeit kaum spürbar. Aber der Ruf und die Aufforderung zu mehr Wachsamkeit und höherer Flexibilität im Handeln und Antworten ist, wenigstens für *mich, deutlich zu spüren, also auch zu hören.

Weil wir Menschen so von Grund auf unwillig und vielleicht auch von unserem Aufbau her gar nicht in der Lage sind, diese Flexibilität und Handlungsschnelligkeit zu erreichen, bauen einige von Uns ziemlich eiffrig und bestens versorgt an neuen EsLebens-Formen, die mit besseren Werten ausgestattet sind, um dieses wahrnehmbare Verlangen im DaSein, nach mehr Effizienz, besserer Organisation der Informationen und höherer Verbindungs-Dichte dieser Informationen zu erfüllen, auch nach besserer Beweglichkeit, auch ausserhalb dieses unseres erdmondlichen Uterus. So, wie Wir beschaffen sind, erfüllen wir diese erspürten AnForderungen nicht. Zwar habe ich viel SF gelesen und geschaut, aber dies ist keine. Die Frage ist aber doch, warum diese Zukunft-Phantasien Uns eingefallen sind und auch mehr und mehr Verbreitung und Mitphantasierende finden?

Es gäbe so viel zu ändern, um das so kurze EsLeben angenehmer für alle MitMenschen und vielleicht auch für die vielen Mit-EsLebewesen zu gestalten, reichhaltiger, freudvoller und friedlicher und länger, aber die Beharrlichkeit unserer Ausstattung lässt das bisher nicht zu. Das ist meine aktuelle Erkenntnis, in der inzwischen jahrzehntelangen intensiven Weltumschau, aus den "Reaktionen" in  diesen und dem (Miss)Erfolg dieser Blogs, meinen wenigen Kommentare in anderen Medien und auch aus Gesprächen mit Bekannten und auch Unbekannten und ebenso aus meinen Einträgen in den sozialen Netzwerken. Und auch zuallererst aus den sehr persönlichen Einfühlungen und Bespürungen und den Einträgen in meinen Tagebüchern, also meiner persönlichen Veränderungs-Blockaden. So schön es sein könnte und teils auch ist, an dem massenhaften Leid konnte *ich nichts ändern.

Also werde ich jetzt wieder zum Feiern übergehen. Die nächsten ruhigen Tage noch geniessen und dann wieder kräftig Blubbergesöff hineinschütten in mich und ebenso kräftig böllern und ballern, zum Aus- und Einfeiern eines weitere Umellipsungs-Zyklus unseres allerliebsten kleinen PlanetenSystems.
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Immer wieder schön, die beiden
fast-Kugeln, in und auf denen
Wir grasen und gasen und
einander fressen und so
weiter und so fort ...
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Bis bald oder auch: Prost!

Montag, 11. November 2013

KolonialwarenhandelsgesellschaftsGrund

Und was soll ich nun zu und unter diesem Titel erschreiben?

Keine Ahnung? Jetzt kam mir gerade der Geruch von Gewürzgurken in die Nasengegend meines innenliegenden Gehirns. Vielleicht eine Reaktion auf den Titel, oder war zuerst die Lust auf eine deftige Gewürzgurke da und darauf dann die Kolonialwaren-Dampfschiff-ahrts-Gesellschaft?

Sei es, wie es sei. Vielleicht kennen auch die Leses diese ErinnerungsBlitze von Gerüchen und Farben und Erlebnissen, die in ein-Es so im Laufe der vErlebten RaumZeit ab ge lagert werden müssen, weil ein-Es sonst nur ein Kunstwerk wäre, abgestellt in irgendeinem Museum des DaSein.

Seht her: Dort ist ein Mensch-daSein, eine kleine Skulptur aus vor dringlicher RaumZeit, noch ohne Beweglichkeit, wie Wir sie Heute kennen und erleben. Sagen diese RaumZeit-Wesen dann vielleicht von ein-Es, von uns Erdmondlichen, das dann so herumsteht in den vielen Bereichen des RaumZeit. Das Mensch, eine Installation, marmoriert, sandgestrahlt und gut ausgeleuchtet, in einem Museum der AusGeburten des DaSein, längst verwest, oder war es verost, aus dem Süden kamen wir auf jeden Fall irgendwann einmal.

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Freibad am Insulaner in
Berlin-Schöneberg
im Herbst
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Afrika, die Wiege des Menschen. Platz wäre genug dort, für uns Menschen, bis Jetzt und das war gerade eben noch, aber Wir sind nun mal fast Alle Nestflücht-Es, also erleben wir Menschen jetzt fast Alle nicht mehr in Afrika; *ich hier in einem Bezirk, den die Vorfahren nach irgendeiner Märchengestalt benannt haben. Das Märchen kennt Jetzt k[aum]ein-Es mehr, aber der Bezirk wird immer noch so benannt. Und die Menschen, die zum Beispiel in einem Unter-Bezirk namens China erLeben, die müssen Jetzt in einem GrossBezirk namens Asien überLeben, auch das, weil irgendwann ein paar Menschen hier in diesem Bezirk hier, der nach einer inzwischen fast unbekannten Mythenfigur benannt ist, diesen Bereich ausserhalb davon so benannt hatten und nun hüpfen/sitzen/stehen/liegen/hängen/fliegen also diese ganzen Menschen ausserhalb - von irgendeiner wohl eher nur gedachten Grenze - dieser riesigen Landmasse im Bereich Asien. Vielleicht würden die Menschen dort, diesen Bereich gerne anders aufteilen und benennen, aber erstens kommen die gar nicht auf diese Idee, dass daran nix fix sein kann und ist, und zweitens: ätsch!, wir hier nennen das so und ihr da, könnt machen was ihr wollt, ätsch. Sonst kommen wir hier doch vielleicht durch ei nan der, mit das Benennung der LandStriche, wenn da Jed-Es daher kommt und das Gebiet auf das es so erLebt Selbst zu benennen.
Nein, das geht nicht.
Wie kam ich da jetzt drauff?


Es ist schon kosmisch, wie inflexibel wir noch sind.
Und die Meisten merken noch nicht mal wie; weil die Meisten noch k[aum]eine Ahnung haben, was Alles so geht - gehen würde -, auch als Mensch-daSein, wenn wir Menschen die Bremsen lösen würden, aber ...

Können die Leses mir vielleicht einen klaren und einsichtigen Grund dafür nennen, warum wir Menschen den Reichtum und die Fülle des DaSein so harsch (gegen-Einander) begrenzen (müssen?)?

Der Punkt ist halt der, dass *mir hier bisher keiner aufgefallen ist, und *ich lese und lese und lese und höre zu und höre zu und sehe zu und sehe hin und sehe noch mal hin, und dann spüre *ich auch sonst noch so einiges und bemerke keinen wirklich guten Grund. Dass auch wir Menschen das, was DaIst, so wenig nutzen? Nur so wenige nutzen!

Und dann forschen wir Menschen hier und forschen ganz praktische und schöne Sachen und Verfahren aus dem DaSein so heraus; und zu uns Menschen hier hinein und geben sie nur äusserst ungern an andere Menschen weiter, schliessen sie ab, beklagen ewig und drei Tage Spionage und Kopisterei und derweil hungern, darben und sterben woanders andere Menschen, weil ein paar andere Menschen hier beste Technik und auch erLeben-sTechniken nicht mit teilen möchten mit anderen Menschen, weil ... ?

Die Prägung lautet: Das DaSein ist Mangel.
Und das Mensch darIn ist ein Mangel-Wesen.

Bitte liebe Leses, spüren Sie die Aufforderung, also den Mangel in *mir, *mich hier mit Gründen dafür zu füttern, für die unbedingte Beibehaltung dieser Mangel-Prägung, *ich hungere danach.

Dass es irgendwo ein Grenze der Fülle gibt, ist *mir vollständig klar, das DaSein ist begrenzt, sonst gäbe es das DaSein nicht. Also sind auch alle Inhalte des DaSein begrenzt und zwar nach allen Richtungen hin, also bereits vom Anfang her, im Gefühl, in der Ausdehnung, vom Gespür, von das RaumZeit, bis zur ZuNeigung und der ZuTeilung von Wissen und Wahrheit. Alles hat Grenzen, aber ...
Das irdische DaSein, somit auch wir Menschen, haben noch keine der unüberschreitbaren Grenzen bisher auch nur berührt, geschweige denn erreicht. Jede Grenze bisher, war jeweils ziemlich bald überschritten, überfühlt, oder überspürt, oder sonstwie in die nahe oder ferne Vergangenheit verwiesen.

Ganz klar, ein Grund der Nicht-MitTeilung von MehrWert und VorTeilen, ist ein bisher vielleicht überlebenswichtiger für das einzel-Es, es ist das super Gefühl, etwas besonderes entdeckt, gebaut oder zu können. Stark. Bisher! Ganz toller Grund, andere Menschen dabei hungern, darben und sterben zu lassen. Super.
Oder etwa nicht?

Aber klar, die Leses-Zahl schrumpft und schrumpft, weil *ich hier das ganz alte Repertoire des vorgegebenen (z.B. die erdmondlichen Verhältnisse, Gene) und traditionellen menschlichen Verhaltens nicht mehr einfach so hinnehmen kann und möchte, und die anderen Menschen eben meist noch keine Vorstellung davon erweitern können (möchten?), dass das besten falls eine vorübergehende übErLebens Strategie war (ist!).

Klar, wandelt auch das RaumZeit alles Geschehen im Mit-Einander. Vor 50 Jahren, war es ziemlich anders als Heute. Von Aussen betrachtet viel anders. Aber eben nur von Aussen betrachtet (Sehen!), im Innen ist seit Jahrtausenden kaum etwas anders.

Vielleicht ein My. Und irgendwie, vermute *ich hier, brauchen Wir inzwischen einen Meter weiter, weil es so Viele von uns Menschen gibt und es dabei so vielen von Uns schlecht geht (und Bitte, *ich schreibe hier nicht von Haben und Haben und Haben und noch mal Haben, Nein, *ich schreibe hier fast nur vom je persönlichen Gefühl, von der je persönlichen Selbst-Einstellung und -Haltung im und zum DaSein, von der EinBindung und EinBettung des je einzeln-Es im DaSein. Das Mangel ist keines des Habens und Konsumierens, es ist eines des Zustimmens und des ZuNeigens, es ist eines des freundlichen und erLeben-slangen Willkommens und Versorgens jedes einzeln-Es, im gemeinsamen MitEinander.), obwohl eigentlich Alles, was es zum Gut gehen braucht, vorhanden ist. Aber ...

IndustrieSpionage und Abfallberge und Abhörskandale und Werksschliessungen und und und und ...

Das Alles, weil wir Menschen nicht raus können und wollen aus der alten Prägung. Weil die Meisten noch nicht einmal ahnen, dass auch das Menschheit innerhalb einer natürlichen Prägung handelt und misshandelt, wenigstens wissen schon Viele, dass das einzeln-Es Mensch innerhalb einer Prägung handelt und misshandelt.
Und klar, gebe Oliver-August Lützenich zu, dass *ich ohne dieses VorWissen (mindestens von Sokrates, über Seneca und Spinoza, bis Freud und auch dem Psychotherapeuten im Nachbarhaus) nie auf diesen grösseren Zusammenhang gekommen wäre.

Dussel, der *ich immer noch weitestgehend bin.

Derweil, erkenne *ich fast nirgendwo ein Bemühen oder gar den Ansatz diese Prägung durch die Vergangenheit des DaSein zu verändern.

Na, eben noch nicht mal von der Erkenntnis davon spüre *ich hier etwas. Das Verändern kommt bisher nur von und aus den Vorgaben und aktuellen Vorgängen im DaSein (Zwang, Evolution), aber wann tun Wir es im und mit dem Selbst?

Was Oliver-August Lützenich hier im Moment einspüre, ist das seit tausenden von erdmondlichen Sonnenumkreisungen altbekannte Geschacher um jeweils fast nur persönliche Vor[Ur]teile, um Abgrenzungen, um (und bitte achten Sie auch auf die Wortwahl) gegen-seitigen Vorenthaltungen, um Hierarchien und Bevormundungen.
Menschenweit. Also völlig normal.

Und bis Heute gilt das Begriff Humanismus als Gut, obwohl das Begriff für all die anderen MitSpezies hier in dieser kleinsten RaumZeit-Kapsel, eine Frechheit und Überheblichkeit ist. Klar, haben wir Menschen in erster Linie den "Auftrag" Uns zu bewahren (Evolution), das erkenne *ich hier ja an. Aber muss das auf Kosten von MitMenschen und vor allem auch von MitErLebewesen passieren?

Nein: Humanismus ist Gut.
Oder?

Deshalb werden auch jede Menge kleine und grosse Kriege dafür angezettelt, muss sein, schliesslich gilt es diesen Part des Humanismus auch aufRecht zu erhalten. Vielleicht haben ein paar Leses auch meinen Beitrag "Menschen töten", vom September diesen Jahres gelesen, dabei ist *mir klar geworden, dass im Namen der Menschlichkeit (Humanismus) eben auch das unwissend halten, das ausbeuten, das fernhalten, das verletzen und eben auch das töten enthalten ist.


Humanismus kündet von dieser Menschlichkeit und von unserer aufgeprägten E[Ä]ngst-irnigkeit und Beharrlichkeit, obwohl längst anderes möglich ist.

Enorme WEITEn. In jed-Es von uns Menschen und auch in jed-Es anderes Mit-ErLebewesen drInnen. Wo die ErLebendigkeit stets vorwiegend nach DrAussen starrt.
Freiheits-Brache.
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Das Blog-Schreiberling
VorGestern beim und
vom Nachbarn
fotografiert
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Was haben wir Menschen inzwischen für grossartige Technik und Techniken entdeckt und für Uns nutzbar gemacht! Aufregend und Phantastisch.

Und was tun Wir meist damit?

Im besten Fall den MitErLebewesen vorenthalten, im schlechtesten Fall töten.
Ja, Wir richten unser Verhalten immer noch nach Verhältnissen aus, die schon aller längst Geschichten sind, die k[aum]ein-Es mehr kennt, wie das Märchen mit der Europa und dem fernen Asien. Fern?

Für Was ist Asien fern?
Daran merke *ich, welche Weite die meisten Menschen sind: wie fern ist Andromeda?


Wie nah ist "Afrika"?
Für *mich hier ist es noch nicht mal einen "Katzensprung" entfernt, für die Meisten ist es ein anderer Kontinent mit fremden Menschen, die besser dort weiter arm und in Kriegen und von "Europa" aus zugemüllt überleben sollen.
Mei, so sind Wir eben geprägt, da kommen Wir nicht wegg von.
Das müssen wir Mensch so fühlen und empfinden.

Und dann die Fortsexung.

Frage: Ist die Fortsexung - und dessen Wirkungen: Selbst-Bewertung (m.a.:  Mittelmässig, Schön, Hässlich, ...), Berufswahl, Kleidung, ... - des und im DaSein ein Zwang oder eine freie Selbst-Entscheidung?
Nun, klar, oder?

Das nur zum Thema "Freiheit".

Denn, wie frei ist das Mensch in den Entscheidungen, die -Es so täglich oder auch monatlich fällt?
Kein-Es braucht doch bei der Antwort zu erschrecken.

Was soll das, was können Wir dazu, dass es so ist, wie es eben ist?
Nichts. Also, warum erschrecken so Viele, bei einer einfachen Erkenntnis.

Kann doch nur nützlich sein: Selbst-Erkenntnis.
Kann Uns doch wohl eigentlich nur gemeinsam weiter bringen, oder?
Bitte.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Sprech-VerGewisserung

Dabei ist die Frage, ob das folgende Zitat noch Jetzt gültig ist?
"Wissen wir denn überhaupt, was die Materie ist? Überhaupt nicht. Und was der Geist ist und was das Denken? Noch weniger. Was die Bewegung, was der Raum ist und was die Zeit? Ganz und gar nicht. Was die Wahrheiten der Geometrie sind? Wir wissen also eigentlich überhaupt fast gar nichts. Und doch: Wie viele Bücher gibt es, deren Autoren alle vorgeben, irgendwas ganz gewiss zu wissen! Was mich betrifft, so verstehe ich nicht, weshalb die Leute überhaupt noch lesen, wenn sie dabei doch nichts begreifen."
Denis Diderot am Schluss des: »Brief über die Blinden, zum Gebrauch für die Sehenden«, publiziert 1749.

Und was ist überhaupt: das Sprache?
Vielleicht ist es ja sogar gut, dass ich bis jetzt kein Buch gelesen habe, indem diese Frage bis hinein in den Kern oder, wenn Sie so wollen - ganz Gravitativ -, bis auf das Fundament hinunter, erklärt, erörtert oder sogar längst geklärt wurde. Von Noam Chomsky zum Beispiel, kenne ich nur die "zeitdiagnostischen", die politisch-kritischen Artikel und einige wenige Veröffentlichungen zu mathematischen und informatischen Themen, mit den Werken zur Linguistik und Sprachphilosophie bin *ich nicht vertraut.
Und das schreibt ein-Es, das einen Blog zur und um die Sprache herum betreibt!? Ein seltsames Bekenntnis der UnKenntnis, aber ... Es gibt da ein kleines Bedenken in *mir, meine menschliche Natur der Gefolgschaft und des Nachplapperns; *ich denke öfter: "wenn es ein Thema gibt, das *dich wirklich (brennend) interessiert, dann vermeide die Urteile und Bewertung von sogenannten Koryphäen und VorDenkes und Meistes und sonstigen von allen Seiten Hochgelobten", weil sonst übernehme *ich einfach, weil das eben einfach ist.
Das Philosophie ist *mir nicht so (brennend) wichtig, wie das Sprache es ist. Warum? Vielleicht, weil ich spreche und nicht "philosophe".
Irgendwie wohl auch, weil ich das Philosophie für eine EinLagerung des Sprache[n] achte. Sprache könnte Alles erfassen, wonach die Philosophie fragt. Sprache ist für *mich mehr als Fragen und Antworten finden. Deshalb habe ich gerne und viele Werke der Philosophie gelesen, viele sogar mehrmals. Und habe dabei auch auf das Sprache des Philosophen geachtet. Aber Werke zur Sprache und deren Entstehung und Sinn - falls es so einen dafür gibt? - und Zweck - falls es einen hat? - habe ich nur in Kritiken/Rezensionen also oberflächlich mitbekommen. Kann ich also trotzdem ein wenig in Sprache zur Sprache kommen und sogar in das Sprache das Sprache begründen und beurteilen?

Jed-Es SprachForsches und darumherum wird denken: Nein.
Ganz klar. Das - *ich - hat keine Ahnung von das (der/die) Sprache, es verhunzt sie bestenfalls, oder schwadroniert ungelernt herum. Ja, klar, das tue *ich. Ob *ich trotzdem dabei dem Kern oder dem Grund näher komme, oder es sogar berühre, überlasse *ich dem Urteil des Leses. Muss *ich ja sowieso, ist also nur logisch.

Erstmal DaZwischen ein gestriges Bild:
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Herbst-Baustelle, an der
ColumbiaHalle.
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Das Sprache?
Das deutsche Mann hat das Sprache früher wohl gerne den Frauen überlassen, weil, warum sonst ist das Sprache im Deutschen eine Sie? Ach, egal, der oder die, was ausser ein paar ErLebewesen ist geschlechtlich organisiert, ..., allerdings, wenn ich an die Grundlagen des DaSein denke und dabei vor allem an die Polaritäten, dann könnte ich fast schon auf die Idee kommen, dass die Geschlechter auf dem + und auf dem Minus der materiellen Grundlagen des DaSein aufbauen, oder etwa nicht?
Aber zurück zur Geschlechter-Diskussion.
Für mich hier nicht mehr, *mir ist das ganze Geschlechtergetue auch in das Sprache inzwischen zu eingeengt: Der Baum, die Strasse, der Mond, die Sonne, der Asphalt, die Sonnenblume, ... so ein Blödsinn, warum kompliziert machen, wenn es auch einfach geht?
Das erkennt Selbst-verständlich ein-Es erst, wenn es mit anderen Sprech-Arten in Kontakt kommt und bemerkt, Mensch!, die sprechen und formulieren ja ganz anders und Sie benennen die Dinge und Lebewesen auch ganz anders? Seltsam!
Geht also auch anders. Aber dann kommen all die Bequemen und Festhalter und mokieren das Fremde. Nein, bloss keine Änderung, selbst wenn das Ergebnis eine Vereinfachung und ein mehr an Genauigkeit und Kompetenz bringt. Nein, das wollen die Engstirnigen und Bequemen, die "SprachSchützer und -innen" nicht, weil ... ? Tja, das begründen Sie mir doch mal bitte; und keine Phrasen mit Tradition oder Geschichte und Dichtern und Denker und sonstigen Vergangenheiten und bequemlichen Gewohnheiten vornewegg.

Nur eine stimmige Begründung, warum ausgerechnet die deutsche Spreche bleiben muss, oder auch die englische Spreche oder die chinesische oder suaheli, oder sonst eine Spreche, denn keine - wenigstens weiss *ich von KeinEs - Sprache ist bisher ausgereift und weit genug, uns Menschen, die Wir sprechen, passend zu informieren, richtig zu Unterscheiden, genau zu deuten, auf das, von was gesprochen wird, oder uns Menschen sogar aus der UnKlarheit und der Orientierungslosigkeit und aus noch etlichen anderen Beengungen und Hindernissen zu befreien. Was das Sprache als Potential, also als Möglichkeit sehr wohl enthält. So fühle und spüre *ich das bis Jetzt.

Und mir ist doch klar, das Sprache ebenso in einen steten Wandel eingebunden ist, wie AllEs und All-Es im DaSein, also, vielleicht, wenn *ich hier lange genug DaBin, werde auch *ich noch einen Wandel in das Sprach[en], hin zu mehr Genauigkeit und besserer Präzision und präziserem Werkzeug-Gebrauch, erLeben. Vielleicht, aber eher nicht.
Jedoch, ich befürchte, das interessiert k[aum]ein-Es, das bemerkt vielleicht auch kein-Es, was für ein Potential das Sprache ist, aber wo das Sprache auch zu schweigen hat, weil dazu schon alles gesagt ist, oder jedes Geräusch, auch wenn es nur im stillen Denken stattfindet, unangemessen ist, weil zu laut oder falsch.

Wir wachsen so in das Sprechen hinein, und wenn ein-Es Glück hat, bekommt Es mehr als eine Sprech-Art geboten, und hat es damit leichter auch mehr Sprachen zu erlernen, allen ander-Es fällt es schwerer, *mir zum Beispiel.
Und dann gilt es, mit das Sprache auszukommen, in einem DaSein mit so enorm vielen Verschiedenheiten schon von nur eines Selbst, ein Krug, zum Beispiel ist enorm viele Formen und Farben und Grössen, aber nur ein Wort. Ist das Effizienz oder ist das eine WahrnehmungsSchwäche?

Das Mensch.
Als Mensch nehme ich die Verschiedenheiten des Menschen auch nur zu einem geringen Prozentsatz, vielleicht sogar nur zu Promille, wahr. Also sogar als Internes, fällt es das Mensch schwer, die vielen Verschiedenheiten des Mensch-Seins wahrzunehmen und es "ent-sprechend" zu benennen. Da wird dann von Schwarz und Weiss herumgedumpft, verzeihen Sie bitte, wenn das zu provokant klingt, aber wie kann ich diese Farben- und Formen- und Verhaltens-Blindheit des Sprechens vonEinander, so benennen, dass es dem nahe kommt: stimmig zu sein. Reichen Uns diese wenigen Schubladen, um den weitest verbreiteten Nationalismus, Faschismus und sonstigen Gruppismus aufrecht zu erhalten? Eindeutig Ja. Dafür reichen Uns zwei Farben für die Menschheit.

Deutsch. 
Sie kennen vielleicht dieses "Running-Gag" von *mir: Was ist Deutsch-Sein? Tja, was?
Derweil bin Oliver-August Lützenich ein Deutsch-Es. Ein deutsches Mensch. Allerdings ohne zu wissen, bitte: ohne stimmig und konkret und fertig beantwortet zu wissen; was das für mich bedeutet? Behütung zum Beispiel? Oder Schutz vor den Feinden, den ... Setzen Sie hier gerne einen Feind des Deutschen ein, falls Sie eines kennen. Früher waren das gerne die "Franzosen" oder die "Russen".

Ja klar, für uns inzwischen ziemlich bewegungslos auf irgendwelchen Landstücken fest gefrorene Menschen, ist das Nachbar öfter gerne das Feind, das auf "mein" Stück vom Kuchen übergreift. Aber das KRIEGen sie nicht!
Deutsch ist also ein-Es, das auf einem nur Menschen [er]kenntlichen Stück Erdkruste mit dem nur Menschen kenntlichen Namen "Deutschland" geboren wurde oder die Genehmigung erhalten hat, das Ich als "Deutsch" zu bezeichnen.

Sie bemerken, dass *ich das schon in die Geschichte einbette, meinen kleinen gewagten Furor hier. Mir ist schon klar, dass das gute Gründe hatte, so wie es ist, dass also dieses Stückchen Kruste in dem Planeten Erde Europa bezeichnet wird und nicht "jehfg", oder auch "kjhöä", und das ein kleiner Bereich darin heute "Deutschland" genannt wird, oder auch Germany oder Allemangne oder ... Viele Namen für eine der vielen Unbeweglichkeiten die wir Menschen inzwischen erreicht haben.
Die Kraniche haben in Brandenburg gerade Station gemacht, ein kurzes Päuschen, bevor es weiter in Richtung Süden geht, der Düsterkeit und Kälte des Nord-Winters etwas zu ent-fliegen. Was wissen die Kraniche von Europa? Sie fliegen drüber hinwegg, ohne Pässe. Und scheissen dabei ungerührt in die Landschaften hinunter. Und viele von Uns schauen dem Treiben dieser Kraniche begeistert zu und fotografieren was das Zeug hält, um dann wieder in die warmen Häuschen oder auch Wohnungen zu gehen und die folgende Düsterkeit mit Tee und Süsskram und Weihnachten und Konsumrausch und Fasching und ... irgendwie durchzustehen.

Die Kraniche waten derweil irgendwo im Süden in irgendeinem noch schönen See herum, weil, noch können die das so einfach, aber wir Menschen machen denen das ErLeben schwer und immer schwerer, weil die so ohne Pässe einfach so herumfliegen, wie sie wollen, das geht nicht. Also legen wir die Seen trocken oder reissen die Erde auf, weil wir die Freiheit des Anders-Sein kaum ertragen können. Oder?

Ist ja nur so eine Idee, dass, wenn Wir einander besser versorgen und freundlicher zuEinander umgehen und offener aufEinander zugehen, dann könnten Wir auch die allzu engen Grenzen wieder aufheben, denn die haben Wir doch erst vor gar nicht so langer RaumZeit erst aufrRichten müssen, um vorEinander Schutz zu haben und gegenEinander in die Konkurrenz der Märkte einzutreten. Aber, wenn Wir Alle gut versorgt sind und weiter gehend frei sind, als Wir es inzwischen schon sind, dann könnten Wir doch auch sicherer verreisen und Einander dort ausruhen oder arbeiten, wo es ein-Es gerade gefällt. Und Eines ist wenigstens *mir hier klar, das wird nicht für Jed-Es dasSelbe Plätzchen und dieSelbe Richtung sein, weil Wir dazu einfach schon zu verscheiden sind; weil *ich hier, bleib vielleicht sogar gerne hier, auch wenn *ich woanders hinziehen könnte, aber nur so.

Weiss, Schwarz, Asiatisch, UrEinwohner. Mensch ist inzwischen so weit, das zu erweitern.
Die Mittel dafür hätten wir.
Hätten wir Menschen inzwischen fast schon erfunden und auch erarbeitet, die Lasten des Früher und des Tieres, die Uns an- und aufgeprägt wurden, zu verändern. Und zwar- ganz wichtig! - Selbst-entschieden. Also eine gewaltige und überaus bedeutende Änderung zu früher, aber das bedeutet, das Wir ...

Bis hierher, erst mal. Falls Sie bis hierher durchgehalten haben: Danke.
Das klingt immer ein wenig belehrend oder fingerschwingend, mag sein, jedoch ist *mir hier völlig klar, dass Wir bis Jetzt das Allerbeste aus den Anlagen und Umständen machen, in die Wir hineingezeugt wurden, vom DaSein, oder Was auch immer.
Oliver-August Lützenich bin nach reiflichen VerGleichen und hinspüren froh ein Mensch zu sein, so ein Mensch, wie die Leses, und ich bin sogar ein wenig froh hier in Europa gezeugt worden zu sein, obwohl das ja schon ziemlich gewagt ist, das zu schreiben, auch wenn es keinerlei Qualitätsaussage ist, sondern nur eine des Vergleichs mit anderen Gegenden und Umgangsformen des Menschen. Die Friedlichkeit und kleine Offenheit hier behagt mir aber besser als woanders, aber das könnten Wir ja ändern, oder? Ändern, dass wir Menschen Alle anders mitEinander umgehen. Was wollte *ich noch schreiben? Ach ja, *ich schreibe noch einen kleinen Artikel in dem ich zusammenfassen werde, was für mich Sprache genau ist und worauf es basiert und wohin die Richtung gehen könnte. Was weiss *ich schon, aber vielleicht hilft es wenigstens *mir dabei, diese Welt und das Drummherum und *mich besser zu verstehen, *mich und Sie ernster zu nehmen, und in *Selbst-Entschiedene Richtungen zu erweitern.
Ein besseres Verständnis von ein-Es oder auch Etwas hilft ja oft schon um Vertrauen und auch ein wenig Mut für ein paar oder auch nur einen weiteren Schritt zu erregen.

A pro pos "erregen":

Das nun Folgende ist von *mir; *ich hatte es in dem Beitrag "Vor-ver-ant-Wort-ung" im Verantworten-Blog schon mal eingestellt und nun, weil es für *mich immer noch aktuell ist (siehe den Beitrag "VorWeise" hier in der SprechLichtung), noch ein wenig "modernisiert".
Das einzelne Selbst ist eine Schöpfung.
Ist das DaSein eine Schöpfung des? SEIN? Könnte sein?
Die Verantwortung ist eine Möglichkeit des Verhaltens im DaSein.
Eine bisher ungenutzte Möglichkeit des irdmondlichen DaSein. Soweit *ich weiss.
Die Verantwortung ist bisher nur ein Wort. Mit guten Ideen drinn, fast ohne Konkretes.
Was bisher von Verantwortung spricht, meint meist Schuldzuweisungen im Nachhinein.
Wo doch die Haupt-Idee der Verantwortung vom VorHinein spricht, vom VorHandeln, vom Wissen in der Wirkung einer Handlung, von der Ahnung der Konsequenz einer Handlung, die dadurch erst zur Handlungs-Weise wird.
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Wo doch die Haupt-Idee der Verantwortung nicht davon spricht [einen] Schuldige[n] zu benennen, etwa eines "Verantwortliches", das dann den "Hut" nehmen muss, wenn die Geschädigten, die Verletzten, die Toten und Tätes stets bereits passiert sind.
Wenn doch die Haupt-Idee der Verantwortung davon kündet, dass ein-Es oder eine Gruppe vorher genauestens, nach aktuellem Erkenntnisstand prüft/prüfen, was eine Handlung bewirkt, ohne das Risiko von Fehlern und falschen Schätzungen dabei auszuschalten, denn der Zufall ist nicht auszuschalten, oder auch das Zweifel, aber weitgehend. Oder eben so weitgehend, wie ein-Es möchte, ohne das Ander-Es Schmerzen zu bereiten.
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Was aber wohl die Haupt-Ursache für das Fehlen der Vorprüfungen und der Wissens-Verwendung als Standard für das Verantwortung ist, sind die fehlenden Ziele, Pläne und Wünsche für das persönliche oder das Gruppen-Handeln.
So lange einfach nur situativ, spontan, von den persönlichen GrundBedürfnissen gefordert und gelenkt oder von den aktuellen Verhältnissen und Umständen erzwungen, also mehr oder weniger triebhaft gehandelt wird, bleibt das Verantwortung eine blosse Idee und die "Verantwortung" das Wort für eine bloss[e] nachträgliche Schuldzuweisung in Folge von verantwortungs-losen MissHandlungen aller Art.
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Das einzelne Selbst ist eine Schöpfung.
Das Einzeln-Es mit Selbst-Verantwortung ist eine Neu-Schöpfung.
Zu dem Selbst gesellt-s ich als Vor-Wort die Verantwortung hinzu.
Die Zukunft ist ein verantwortliches Selbst?
Verantwortungs-Selbst.
Zweifel-los?
Zum Schluss:

"In einem einzigen Tag kann ich hundert verschiedene Physiognomien haben, je nachdem, womit ich gerade zu tun habe. Ich kann heiter, verschattet, träumerisch, zärtlich, brutal, leidenschaftlich, enthusiastisch sein. Aber niemals bin ich derjenige gewesen, als den Sie mich da gesehen haben."
Denis Diderot, 1767, in einem Billett an den Maler Louis-Michel van Loo.

Dito.

Freitag, 11. Oktober 2013

Rechtschaffenheit

Die längeren Leses wissen ja, dass Oliver-August Lützenich all das auch bin, was *ich hier Seitenweise beklage oder auch - selten- bejuble. Kleingläubig, Hinterhältig, Aggressiv, Diebisch, Betrügerisch, Verletzend, randvoll mit unhinterfragten VorUrteilen, Mutlos, Verwegen, Regellos, Gutmütig, treu Sorgend, Umsichtig, Belesen, Logisch, Transparent, Freundlich, Solidarisch und, was *mir, wie Sie wissen, sehr Wichtig ist: Verantwortlich.
Ein ganzes ErLebewesen, volles DaSein.
Das nur, um *mir hier klar zu machen, um was es *mir hier geht, was *ich hier tue.
Oliver-August Lützenich übe Selbst-Kritik.

Und die Leses erlesen mit. Üben mit *mir Selbst-Kritik. Ob gut oder schlecht, dass überlasse *ich gerne den Leses, das ist dann *mein Spiegel, weil das Spiegel da drüben ist völlig ohne verständliche Meinung, es zeigt *mich nur von Aussen und was bedeutet das schon für *mich? Wenig.
Nur Was gaaaaanz genau auf das Aussen spürt, bekommt ein wenig von Innen mit.
Aber: ein wenig, ist eben nur wenig, aber für die Meisten eindeutig schon zu Viel!
Für *mich auch.
So wenig Freude drauf, immer nur wenn es um das FortSetzungs-Trieb, schon weniger wenn es um die allgemeine BeziehungsPflege und noch weniger, aber dafür mit jeder Menge Gewinn-Erwartung aufgehübscht, wenn es um ein Selbst-Wollen oder ein -Müssen geht. Die Verkäufes-Freundlichkeit.
Noch verkaufen Wir einander. So wird Uns das beigebracht: Wir müssen Uns verkaufen.
An Was, das dürfen noch die Wenigsten fragen.
Oliver-August Lütze[auch]nich-t.

Den meisten Mensches entgehen mehr als 96 Prozent des DaSein. Und das ist noch sehr freundlich und zuneigend geschätzt. Das, was ein-Es dabei - also das kleine Rest - noch mit-bekommt ist ärmlich, beklagenswert und schmerzlich. Das Freude ist darin nur sehr selten in Freiheit zu finden, meist gehorcht die Freude einfach den Trieben, ein Lächeln hier ein Lachen dort, ein wenig Schunkeln und herumbewegen, aber das ist jeweils nur in engen Grenzen möglich.
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Spree Richtung BE
Berlin-Mitte
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Den meisten Menschen ist das Freiheit des Freude unbekannt, weil die meisten Triebe das behindern. Ist Uns so mit auf den Weg gegeben worden. War bisher nützlich.
Ja klar, denn, wo Wir jetzt sind, wären Wir ohne diese Ausstattung mit Trieben nicht. Was Wir alles erreicht haben und noch erreichen, hätten Wir ohne diese Ausstattung nicht.
Unsere Grund-Ausstattung ist bisher nützlich, *ich bin ja nicht blind.

Tatsache bleibt, dass die meisten von Uns bestenfalls nur 1 - 4 Prozent dessen bewusst wahr-nehmen, mit-erleben, also auch auserLeben können, von dem was DaIst.
Und Oliver-August Lützenich vermute, also wirklich nur eine ungeklärte und vielleicht sogar in mässiger Laune formulierte Vermutung von einer Einzelheit, dass das Masse von Uns mehr so bei einem Prozent herum zu [er]finden ist, also auch *ich.

Bestenfalls.
Wenn *ich den vielen Kognitions-Forsches so zuhöre und hinlese, dann könnten es auch weniger sein, bei all den Illusionen und Zaubereien an die Wir so glauben und die Wir nicht er-klären können, obschon Wir direkt dabei und davor sitzen oder auch stehen. Zersägte Menschen, verschwundene Bauwerke, Science Fiction, KönigsDramen, VerkäufesReden, WahlAussagen, Börsen-Kurse, Liebesgeflüster oder auch -Geschrei, LandesGrenzen, Kartentricks und Lotterien.

Wahrnehmungs-Verweigerung, die angeblich mehr Spass machen soll, als Aufrichtigkeit und verantwortliche Umsicht.
Das wenigstens erregen und fordern und erzwingen die Triebe in Uns; und das erzählen und verweigern und terrorisieren die Menschen in/mit Uns, Die ganz und gar für die Triebe handeln, also auch sprechen, und daSind.
Und das Trieb ist laut.
Sehr laut.

Es pricht lauter als jede Freundlichkeit, jegliche Eleganz, jegliche Rechtschaffenheit (also zum Beispiel ein Mensch, das die Notwendigkeit von Regeln achtet, auch im Handeln, also auch im Sprechen und das daran mitarbeitet die Regeln weiterzu entwickeln, den jeweiligen Umständen und Notwendigkeiten anpassend: im Sinne von mehr Freiheit, Sicherheit und WohlErLeben für jedes MitGliedEs im DaSein. Das beinhaltet für *mich das Wort: Rechtschaffenheit), als jede Friedlichkeit und jede NeuGier und Interesse, welch-Es weiter aus den Trieben hinausreicht. Wieso sperren sonst die Männer so vieler Menschen-Gruppen die Frauen hinter Gewänder oder gar in die Häuser ein?
Wie schaut die meiste Werbung, egal für was, aus?
Warum verweigert (auch) die Katholische Kirche den Frauen den Weg zur Macht?
Das Triebe sind mächtig. Sehr mächtig.
Über-Mächtig, noch.

Wann nutzen wir Menschen unser Potential?
Und das ist RIESIG!
Und das ist noch untertrieben.
Bei den Trieben, die *mich noch so fest im Griff haben, Hier.
Die "Freiheit[en]", die die Triebe Uns hinhalten, sind ein hinhalten.
Nehmen müssen Wir sie schon Selbst, aber bisher sind Wir zu wenige.
Die auch Selbst zugreiffen möchten.
Noch hat das Trieb die Hand drauff.
Auf das Freiheit.

Aber das werden schon noch mehr, da bin *ich ganz hoffnungsfroh.
Aber erst mal müsste *ich Selbst zugreiffen und das Trieben von das Freiheit befreien.
Also treiben Sie es eben noch eine Weile ohne mich, Sie da DrAussen in Freiheit, oder?
Etwa Nicht.
Bitte.

PS: Noch die Blogzahlen von Heute, 11.10.2013.

Danke

Dienstag, 8. Oktober 2013

DaZwischen *(ich)

Ein ernstes Kunst[Menschen]Werk.

Die Leses kennen ja bereits meine Hingezogenheit und besondere Aufmerksamkeit für einen Bereich im DaSein: Das DaZwischen.

Die meisten meines Bekannt-Es und Freunde können mit dem Begriff und dem Inhalt erst einmal wenig anfangen, denn das Haupt-Augen-Merk des Menschen liegt wohl eher DarIn, als DaZwischen. So jedenfalls bekomme *ich das aus dem direkten Umfeld mit, *ich schreibe hier also weitgehend nur von Berlin und seinen Bewohnern und Besuchern.

Das DaZwischen ist / wird gerne und fast permanent übersehen.

Bei dem Haupt-Augen-Merk wäre das ja auch kein Wunder.
Gestern habe ich einen Artikel beinahe übersehen, in dem es genau darum geht. Und Sie wissen bestimmt sofort, wie sehr *mir das gefallen hat: den Artikel nicht zu übersehen. Obwohl es um einen Zwischen-Bereich des DaSein ging, in dem ich nur als Geniesser unterwegs bin: die Musik.
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Leipziger Str., Richtung Potsdamer Platz.
Berlin
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Aber, wenn es um György Ligeti geht, werde *ich auch aus den Augenwinkeln sofort aufmerksam, seit ich vor über 20 Jahren zum ersten mal Stanley Kubrick's 2001: Odyssee im Weltraum" gesehen und gehört habe. Und dann noch die Überschrift:

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 07.10.2013, von Harald Eggebrecht.
Titel: Musik im Dazwischen

Untertitel: Beim Festival zum zwanzigjährigen Bestehen der Kronberg Academy imponieren auch die grossen Bratschisten: Kim Kashkashian,  Juri Baschmet, Antoine Tamestit.

Ein ganz kurzer Auszug daraus:

"Die Musik ist wichtiger als die Noten“, sagt so freundlich wie bestimmt die amerikanische Bratschistin Kim Kashkashian zur Studentin, die gerade mit größter Sorgfalt um Sauberkeit der einzelnen Noten den ersten Satz aus György Ligetis Solosonate für Bratsche gespielt hat. Kashkashian animiert die Studentin, den Anfang zu singen, nicht die einzelnen Noten‚ sondern als Phrase, dazu soll sie die Gestalt der Töne mit den Armen abbilden. Sie macht es vor, ihre Arme und der Oberkörper schwingen weit hin und her für jeden Ton, die Assoziation an Glocken ist evident. Nach kurzem Zögern gelingt es auch der Studentin. So müsse es von Ton zu Ton gehen, nicht sie einzeln skandierend, sondern ihre geheime Verbindung herstellend: „Das heißt, du musst in der Lage sein, zwischen den Noten spielen zu können. In diesem Dazwischen steckt die Musik, wird aus Einzeltönen eine Phrase, der die nächste folgt, die aber nicht unabhängig von der ersten ist, sondern wiederum Teil einer größeren, übergeordneten Phrase, die beide zusammenfasst. Das gilt schließlich für das ganze Stück.“ Kashkashians Klarheit im Spiel prägt auch ihren Unterricht.

[...]
Ende SZ-Auszug
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Verzeihen Sie die schlechte Foto-Qualität,
aber für bessere, fehlt mir die Ausstattung
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Ja, das DaZwischen.
Wir füllen Es nur sehr langsam mit unserer Aufmerksamkeit auf. Mir geht es genauso, irgendwie erkenne ich aber dessen grosse Fülle und grossen Wert, und bin dabei, die RaumZeit Dazwischen, zwischen uns Menschen, uns irdischen Lebewesen und auch zwischen den Dingen mit ausspürender Aufmerksamkeit an- und auszufüllen.

Und, Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber Da ist so enorm viel drinn Zwischen Uns und all dem Anderen, das DaIst. Nicht zu vergessen, dass ja auch wir irdischen Lebewesen in der Haut, die Wir sind, auch DaZwischen sind. Aber *ich möchte Sie nicht verwirren.

Eine kleine Ahnung ist seit Jahren in *mir vorhanden, warum Unsere Aufmerksamkeit und ein paar (wichtige?) Arbeiten mehr, so schwer fallen, so klein gehalten werden, denn:
"Unser Gehirn scheut das Denken, weil es eine wahnsinnig energieraubende Tätigkeit ist. Wer nachdenkt dessen Grosshirnrinde verbraucht ungeheuer viel Zucker und Sauerstoff. Deshalb versucht unser Hirn, möglichst wenig nachzudenken und alles Mögliche zu automatisieren. Das ist billiger."
Von Prof. Dr. Gerhard Roth, in 'Der Spiegel', 02/2011. In dem Beitrag "Die zerhackte Zeit".

Viele Leses werden dieses Zitat bereits kennen, *ich habe es schon mehrfach verwendet. Es begleitet *mich bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage: 
Was ist?

Was denken Sie wieviel Zucker und Sauerstoff *ich, in den vergangenen Jahrzehnten schon zu *mir genommen habe, um halbwegs mitspüren zu dürfen, was so [auch DaZwischen] ist; und auch mitreden und mitschreiben zu dürfen / zu können, bei Themen, die Uns und das DaSein betreffen?
Zentner. Aber, wie Sie ja wissen, bin ich dadurch nicht um die Mitte herum gewachsen, sondern ...?, keine Ahnung ...? vielleicht sind ein paar Neuronen nachgewachsen?

Was (Sie + Er + als Was auch immer ein-Es daSein möchte = Was) wünscht schon den Umgang, den wir Menschen im Mit-Einander tun, denn von Pflege oder pflegen kann ja wohl nur selten die Rede sein.
Von Innen, als irdisches ErLebeWesen und Mensch, erspürt, ist Unser Verhalten eines der gnadenlosen Konkurrenz. Es herrscht der Wettbewerb (siehe auch den vorhergehenden Beitrag in diesem Blog).

Das DaSein hat Uns so eingerichtet.
Deshalb ist ein Vorwurf oder gar eine Schuld-Zuweisung völliger Blödsinn. Jed-Es, welches *mir mit so etwas kommt, wird von *mir nicht vollständig Ernst genommen. Da bitte *ich erst mal um ein wenig Biologie, Chemie, Soziologie, Psychologie und handelsübliche Vernunft, um wenigstens im Ansatz zu klären: Was Wir sind, warum Wir sind und weshalb Wir so sind, dann schwinden die Selbst-Vorwürfe meist ziemlich rasch, aber, wie *ich immer bemerke, sehr zögerlich und nicht sehr nachhaltig, weil oft schon am folgenden Tag dieSelben Vorwürfe und Selbst-Beschuldigungen auftauchen. Die Uns nicht weiterhelfen, weil sie einfach unstimmig sind, falsch sind.

Wenn Mensch etwas am Verhalten Selbst-entschieden ändern möchte, also nicht erst, wie bisher, langsam und trippelschrittig auf die in und um Uns stattfindenden Veränderungen durch die Evolution, die Natur, zu warten, dann brauchen Wir auch die Befreiung von Selbst-Beschuldigungen und -Vorwürfen.

Mehrere Menschen haben bereits die Versuche gewagt, das für Uns zu tun, ein-Es darin war ein Mensch, den Wir bis heute als Jesus von Nazareth kennen, aber bisher sind alle Versuche der Selbst-Entschuld[ig]ung und zur Selbst-Verantwortung gescheitert, weil ...?

Eine Ahnung hätte *ich ja, sie hat auch etwas mit dem Zitat von Herrn Gerhard Roth zu tun, aber auch mit dem angesammelten Wissen in und um Uns herum.

Es geht ja auch um die Klärung von Grund-Fragen: Warum sind Wir?
Denn, *mir zumindest ist klar, Wir sind NICHT Grund-los Da, deshalb ist das Frage-Wort: Warum, im Zusammenhang mit - oder vor - dem DaSein, berechtigt.

Was handeln Wir da aus?
Denn eines ist *mir hier klar: Oliver-August Lützenich habe nicht die geringste Ahnung, bis Jetzt!, warum *ich etwas tue?
Mein Wissen davon reicht nur jeweils ein paar Sekunden, manches ein paar Tage und sehr wenige Handlungen reichen sogar bis zu meiner Zeugung zurück, obwohl das wohl die fast meisten Handlungen sind, die schon mit der Zeugung erregt werden. Jedoch, *mir fehlt das Wissen davon, die Fakten, wenn auch ein Ahnung vorhanden ist.
Aber *mein Handeln hat ja nicht erst mit *meiner Zeugung begonnen, da ist *mein Vor-Handeln konkret ins DaSein eingefüllt oder auch eingeführt worden, aber das war ja "nur" der letzte Akt. Mensch-Sein ist jeweils das letzte Akt des DaSein vor dem Sterben.
So bemerke *ich das hier.

Also gilt es doch wohl noch zu klären, was im VorLauf zu Uns alles drinnsteckt, was Wir also dann letztlich auserleben dürfen oder auch müssen. Je nach Gefühl und Position in das RaumZeit und das jeweiligen Spezies. In *meinem Fall des Menschen.
Sie beurteilen das vielleicht als Unsinn, *ich sogar als WahnSinn!; Sie halten das vielleicht für unwichtig für unser kurzes DaSein, ich gebe dafür fast All-Es, das für *mich zu klären.
Das DaSein pflegt jedes Urteil, weil Es Vielfalt ist, in Allem.
Also ist immer auch das Gegenteil wichtig, wenn es auch vielleicht nicht richtig ist?
Richtig in welchem Sinn?
Oliver-August Lützenich bin da. Das ist keine Meinung, das ist eine Tatsache.
Wichtig mag für manch-Es sein, *mich anzuzweifeln, zu bezweifeln, oder auch an *mir zu verzweifeln, allein, es bleibt richtig, dass *ich bin.
So ist wenigstens für *mich klar, dass es Tatsachen gibt, auch wenn darumherum und auch mal darinnen fast unendlich viele wichtige Meinungen dazu vorhanden sind. Mal kommt ein-Es Etwas das weiss ist, eher grün vor, ein-Es anderes vielleicht sogar leicht ins Braune gehend, es bleibt das Fakt: Es ist weiss.

So können Wir gerne an der Tatsache [ver]zweifeln, dass Wir DaSind.
Fakt und unbestreitbare Tatsache ist: Wir Sind Da.
Noch einfach zwar, aber DaSind Wir Alle.

Mal als Sonnenblume, als Vibrio Cholerae (Bacteria), als SchnatterGans oder als ein Mensch.
Aber Selbst in dieser einfachen Tatsache stecken viele Zweifel drinn.
Jede Menge Lebewesen bezweifeln das Selbst, also das DaSein als ...
Das ist wichtig.
Tatsache ist jedoch: Oliver-August Lützenich ist Da. Punkt.

Sie mögen das gerne bezweifeln, *ich bezweifle Sie Nicht. Punkt.
Wir sind Da.
Und schlagen noch ziemlich gemein um Uns herum, weil ...

Ja, genau diese Frage gilt es eben zu klären.
Warum müssen Wir so gemein zuEinander sein?
Lampedusa?
Terrorismus?
Obdachlosigkeit?
HungerTote?
...

Wo ist die Zuneigung geblieben?
Bisher ist die Zuneigung vorwiegend in den FortSetzungs-Tätigkeiten gebunden, bei nicht-Tieren kann *ich auch von FortPflanzungs-Tätigkeiten schreiben.
Dort ist die allermeiste Zuneigung zu [er]finden, aber wenn das erledigt ist, was dann?
Na, Sie wissen, wie schnell die dann schwindet.

Grüss Gott den Wettbewerb. Und da werden die Gegner auch gerne getötet.
Und das Alles nur, weil *ich mal etwas DaZwischen gespürt habe.
DaZwischen gegangen bin, so zwischen das Da und das da.
Und *ich schreibe Ihnen, *ich habe wenig Selbst darIn gefunden.
Aber DaSind wir Alle, und das ist Selbst-Los Da.

Nach dem Zitat von Herrn Gerhard Roth, vermute *ich, Wir sollten einen Weg finden, Unseren Selbst-Findungs-Bereich besser und vor allem stabil mit mehr Zucker (Proteinen) und Sauerstoff zu versorgen, damit Wir Alle anerkennen können, dass Wir DaSind.
Vielleicht ändert ja schon alleine das - eine hoffentlich positive Menge in - unser Verhalten, DaZwischen Uns und auch in Uns drInnen?
Könnte ja Sein, oder?
Bitte.

PS: Dies ist eine WEITere NachbarIn.
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Eine Nachbar-Galaxie, benannt: Messier 74.
Etwa 20.000.000 LJ von Uns entfernt.
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