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Montag, 30. Dezember 2013

Trauer-Arbeit


Trauer-Arbeit

Ja, die Leses merkten es schon länger, wie mir hier die Lust abging, diese Blogs weiter zu füllen, mit Dingen, von denen ich nur wenig Sachwissen hatte, die ich nur so am Rande erahnte, aber mutig abschrieb und kommentierte.
Ich Dilettant.

Und je mehr ich wusste, umso weiter reichte das Gespür und umso mehr Fragen und Staunen erregte das DaSein in mir. Schön. 
Aber als banaler Laie kann und mag ich nicht weiter tun, das ist weder für mich noch für die Leses befriedigend. Die Themen werden immer detaillierter und weitgefächerter, aber mein fachlicher Hintergrund wächst dabei nicht mit, ich bin weder sachlich noch fachlich befugt, das macht es für mich und die Leses immer ungewisser und verschrobener. Also, Schuster bleib bei deinen Leisten.

Die Dichtkunst und die Dramatik verlangen "nur" das, was ich bereits zur einigermassen Genüge erworben habe. Einiges an EsLebens-Erkenntnissen. Darin - als dichtender und erzählender Schreiberling -, bin ich nun wohl besser aufgehoben, als in diesen Blogs, mit den so hehren und den mich wohl auch überfordernden Titeln.

Noch zwei Bilder mit Bildüberschriften, die ich so in facebook eingestellt habe und die keine Reaktion erregt haben, auch das eine Erkennung, dass es RaumZeit ist, die Richtung zu wechseln.
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Ab hier:

Und das da oben sind meine lieben Verwandten beim fröhlichen - braucht Ihr bloss den Vetter links anschauen - Lümmeln.

Leider, für die Verwandten und auch uns Menschen, wird es das wohl bald nicht mehr geben! Hat sich balb ausgelümmelt.

Was für ein Riesenverlust! Meine Trauer steigt mehr und mehr, aber da ist von mir aus leider nichts zu tun, um diesen grossen Verlust zu verhindern.
Ich bin da so hilflos!

Als zweites, mit dem Blick weit wegg:

Da einige von Euch auch so gerne, wenigstens mal kurz, aus dem erdmondlichen Geschehen und sogar noch viel weiter weiter hinaus schauen, etwas besonderes Heute: Auf dem Hubble-"Foto" unten sind zwei "Liebende" in einem Prozess der Verschmelzung zu beobachten.

Etwas, was uns Erdmondlichen so nie gelingen wird, weil Wir das Selbst und Einander nie so gänzlich aufgeben können oder auch wollen. Galaxien können und tun es, seit Milliarden von Jahren, auch die Milchstrasse hat es mehrfach getan und wird es bald - in universaler RaumZeit bald - so in etwa 3,5 Milliarden Jahren wieder tun, mit der Andromeda-Galaxie.

Die da unten sind mitten drinn und leuchten und strahlen dabei, dass es eine wahre Freude ist. Darf ich also vorstellen: die Antennen-Galaxien! Und keine Scheu beim hinschauen, Sie mögen es.

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Als drittes noch eine heutige Bemerkung.

Heute las ich im vorbeigehen ein Schild: Schule gegen Rassismus.

Gut gemeint, aber wie das mit dem "gut gemeint" eben so ist. Was wiegt schwerer, der Begriff "Rasse" oder der Begriff "FremdEs"? Da das Menschheit keine internen Rassen hat, sondern nur einander Fremde im Äusseren und im Handeln (Kultur), hält der Begriff Rasse für eigentlich nur FremdEs eine Lüge, eine alte dumme Abwertung aufrecht.

Die nur FremdEs werden zur anderen Rasse gemacht, also die nur Fremdheit biologisiert, abgedrängt, und das erregt in mir Trauer und auch ein wenig Wut, weil es eben keine Rassen innerhalb des Menschen gibt. Die längeren Leses wissen, dazu schrieb ich bereits einen für mich pragmatischen Beitrag.

Dieses Wort "Rassismus" ist falsch, ein blosses Ablenkungsmanöver, ein unbewusstes, wie ich den meisten es benutzenden gerne zugestehe, und es ist wirkungslos. Ein Leerwort, ein Hüllwort, ohne Tiefe und Stimmigkeit.

Das einzig passende Wort oder Wortkombination, in der deutschen Sprache, für dieses Gefühl der Unsicherheit, von Vorsicht, über Ablehnung, Abwertung, Abweisung, Angst, bis hin zur offenen Feindlichkeit, gegen AllEs und All-Es was ein-Es nicht kennt, oder die Gruppe um ein-Es nicht mag, weil Dasjenig-Es oder Diejenig-Es irgendwie anders sind, ist: Fremden-..., -Vorsicht, -Ängstlichkeit, -Angst, bis zur Fremdenfeindlichkeit.

Was diese Wortkombinationen benutzt, ist meiner Meinung nach, schon einen wichtigen Schritt weiter und bereit dieses natürliche Verhaltensrepertoir in Frage zu stellen. Und ist wirklich aktiv im Selbst etwas zu ändern, nicht bloss leere Parolen nachzusprechen oder an Hauswände zu schreiben.

Solange dieses Ablenkungsmanöver benutzt wird, immer und immer wieder, massenhaft, weiss ich, dass die Selbst-Fremdheit, wie auch die Befremdung bis zur offenen Fremdenfeindlichkeit, weiter nur durch die ansteigende Anzahl des Menschen, die dadurch zwangsläufige Annäherung und Vermischung und die Präsenz der Medien gedämpft wird, also durch äusseren Druck und Anlass, statt in jedes Selbst aktiv die Erregungs-Muster zu erfühlen, aufzuspüren und ebenso aktiv zur wechselseitigen Freude abzubauen.

Wirkt auch, zugegeben. Befriedet ein wenig, der Druck von Aussen, die ganzen fast(!) hilflosen Parole, aber wirkliche Befreiung, wirkliche auch innere Befriedung und Annäherung an das persönliche, wie das fremde Selbst bleibt dabei aus. Rassismus ist ein sowohl tiefer-, als auch weitergehend wirkungsloser Begriff, für das, was es vorgibt zu sein.

Wenn ich also so einen Spruch an einer Schule lese, kommen mir fast die Tränen, mehr noch auch wegen der Präposition "gegen"! Auch das ein Abwehr-Wort, machen die Leses doch mal bitte eine Geste oder auch eine passende Miene zu dieser Präposition. Wie fällt die aus? Gehe ich so auf etwas FremdEs oder ein Fremd-Es zu, um es oder -Es unvoreingenommen aber mit Vorsicht zu begrüssen, oder halte ich / Sie es oder Es dabei mit Bittermiene auf Abstand, oder schicke es oder Es gar wegg?

Anerkennung braucht ein vorangehendes "für" und die passenden Begrüssungs-Worte und -Gesten.

Und "Schule oder Irgendwas oder Irgendwo gegen blablabla" ist eben bloss blablabla. Mich betrauert diese Unwissenheit und Hilflosigkeit.



Eine persönliche Begriffs-[Er]Klärung:

"Fremd" ist Alles was eines ander-Es ist, als eines Selbst.
Jedes Selbst ist jedem anderen Selbst fremd, so nah zwei oder mehr Selbst einander auch sind.
"Fremd" ist also Alles ausser ein-Es. Allerdings ist auch für das meiste Mensch das persönliche Selbst fremd, das belegt die vielfache Frage: Wer bin ich?

Oder in meiner Schreibweise: Wie bin ich? Also ist das "Fremde" auch in ein-Es drinn. Warum "Fremd"? Weil auch das "fremdeste" Mensch fast Alles mit *mir oder Ihnen gemeinsam hat, weil auch das "fremdeste" Mensch fast zu 100% mit *mir und Ihnen übereinstmmt, sowohl in unserem Aufbau, wie in unseren Bedürfnissen und Trieben und sogar in unseren Wünschen und Vorstellungen.

Das Fremde ist also eine Spanne von fast ohne Fremdheit, somit fast vollkommenener Übereinstimmung, bis völlig Fremd, also ohne jeden Bezug. Fast ohne Fremdheit ist wahrscheinlich kaum zu erreichen, zumindest für so komplexe, aus so vielen "Bestandteilen" zusammengesetzte LebeWesen, wie alles Erdmondliche. So ist meine Vermutung, dass wir Uns wohl meist in dem Bereich der Spanne bewegen, die in Richtung völlig Fremd weist, ohne es je zu sein? Wir sind "Fremde", Innen und mehr noch Aussen?

Vielleicht ist es für mich ein Anfang der Reife, das zu begreiffen, also auch keine Angst mehr in und für das Fremde oder "Fremde" zu erregen?

Schluss-Note:

Aber hilft ja nix, dass ich das hier fühle und spüre, also auch denke und beschreibe, deshalb beende ich das hier nun auch und wende die Handlungen und Gefühle auch, wie oben bereits erwähnt, in eine andere Richtung, die mir mehr Erfolg und Wirkung einbringt, als diese Selbst-Beschreibung und laienhafte Wissens-Kommentierung hier in diesen Blogs.

EsLeben Sie wohl und stets gut versorgt, vielleicht erkennen Wir Einander in Zukunft einmal oder sogar zweimal, was weiss ich hier schon.

Und, bleiben Sie dem Zweifel[n] treu. Danke.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Trotzdem ...

... oder ein wenig Feiertags-Schmarrn.

Mein aktueller TagesSatz lautet: Ich bitte sie Herr, geben Sie Stollen-Freiheit.
Mit Marzipan drinn, weil ich so süss bin und ebensolches brauche.

Wenn hier ein-Es glaubt, *ich mache hier Ideologie oder Rechthaberei oder versuche hier Folgsamkeit zu erregen, dann bleibt dieses ein-Es halt[!] im Glauben stecken, dem Wissen ist das unbekannt.

Hier hält ein-Es fest, was -Es mit-bekommt. Was in dieses ein-Es herein gebeten wurde, und auch, was in -Es eindringt, ohne auf Einladung zu warten, da -Es - das jeweils ander-Es - woanders eindringen muss.

Und hält ebenso fest, was in ein-Es ist, in das Haut, bis auf das, was raus muss aus der Haut und will, weil ein-Es sonst platzte. Hält im Inneren fest, was in ein-Es in Bewegung ist und somit in und um ein-Es herum wirkt.

Bewahrt, was auf ein-Es auftrifft und des Bewahrens wert ist, erschreibt, was ein-Es in der Verbindung von dem aus Aussen und mit dem in Innen dabei im DaZwischen (Bewusst-Sein) entsteht.
Ein-Es von Milliarden.
Ich. *ich.
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Der Weihnachts-Stern aus dem Tablet.
Ein tagesaktuelles Standbild
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Da schreibe *ich von RaumZeit, weil ohne RaumZeit kein ZeitRaum.
Alleine, wenn *ich bedenke, wie Viele Takte nur eine kleine RaumZeit ist!

Ein Gedanke zum Beispiel, eine Winzigkeit nur, bloss das Wörtchen: "da".
K[aum]ein Mensch kann bisher [er]zählen, wie Viele RaumZeit-Takte es braucht, um nur diese sprachlich menschliche Winzigkeit im Bewusst-Sein zu erLeben.
Da?

Was diese Tatsache auch nur annähernd erfasst, fängt zu [ver]wundern an, was das Mensch damit anfängt, da zu sein?
Aber wir müssen bis Jetzt so [miss]handeln, wie wir handeln.

Vielleicht, weil Uns das gut bekommt?
Uns, nicht dem einzeln-Es. Denn, noch handeln Wir - das erdmondliche DaSein -, das einzeln-Es folgt und wird dabei selten sehr gut behandelt und ebenso selten sehr schlecht miss-handelt. Meistens wird ein-Es lediglich behandelt.
Das Masse behandelt.

Handeln tun die aller wenigst-Es. Das wissen nur die Meist-Es nicht. Obwohl auch das Glauben davon spricht? Dass Wir tun müssen, was mit Uns angefangen wurde, deshalb ist vielleicht auch die zu kommende RaumZeit so enorm kurz und unerfüllt, also beängstigend, für das Masse, wie es das Anfang war.

Wie war das Anfang für das Masse?
Klein, heiss, anonym, unbekannt und eng. Aber ein-Es musste da sein, -Es hatte keine Wahl, ausser DaSein war Nichts.

Am liebsten würde *ich jetzt ein Weihnachts-Märchen erzählen, aber, huch, *ich merke gerade, *ich habe ja bereits damit angefangen, nein, lieber heute nicht mehr, es ist sowieso schon zu spät. Aber, dass das da, aus Billionen und aberBillionen ist, ist schon fantastisch.

Den Leses wünsche ich nun ein schönes Fest und entspannte Feiertage.
Bis demnächst.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Brennende Brombeeren

Lodernde Heidelbeeren. Flammende Erdbeeren. Irgendetwas mit Beeren und Feuer halt. Halt.
Was soll denn das? Tststs!
Warum lesen Sie das überhaupt noch?
Lauter zweifelhafte Gedichte und Geschichte!?
Und mittendrinn ich. Ein kleines ich. So winzigl-ich.
Auf der Suche nach dem Sinn. Weil, bin Ich für irgendetwas Gut?
Oder wenigstens für IrgendEtwas schlecht, schlicht wahrheitl-ich bitte.

Gestern war ich einkaufen und wollte eigentlich noch ein paar Lebkuchen mitnehmen, so kurz vor WeihNachten, da passen doch Lebkuchen eigentlich ganz gut hin, war aber keines mehr da. Da war ich ein wenig verwundert, weil noch vor ein paar Wochen, standen ganze Berge von Lebkuchen und Stollen mitten in den Wegen herum. Alle schon wegg.
Alle schon gegessen. Tonnen von Lebkuchen in tausenden Lebensmittel-Geschäften und Kaufhäusern. Tausende Tonnen von Lebkuchen, schon wegg, Und ich wollte doch nur noch eine Packung, so kurz für mich vor Weihnachten.

Tausende Tonnen von Lebkuchen. Wohin sind die wohl inzwischen?
Zwischen den Zähnen zerrieben, fein benetzt mit mundlichen Labsal, damit sie besser in die Mägen rutschen und dann ... Tausende Tonnen exquisiter Lebkuchen-Scheisse heruntergespült, und ich wollte doch nur ein paar davon auch noch Selbst scheissen. Das haben jetzt schon Andere-Es für mich getan. Schade.
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Berliner Pflaster
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Auf was Mensch so kommt, wenn Es so durch den Laden geht und vermisst, was es gerne isst? Also manchmal frag ich ehrlich, was das so alles bedeutet, was ich so tue, das ganze kurze EsLeben lang. Jede Menge Scheissen, immer nach dem Genuss kommt der Abfluss, aber von dem will fast Kein-Es etwas wissen. Und ich frage natürlich: Warum?
Warum schauen Wir fast Alle nur nach Hinten oder ganz wenige auch nach Vorne, Warum schauen so wenige nach Unten, ist doch auch interessant, das Skatologische, kommt doch schliesslich immer aus Uns heraus, nach dem Genuss, oder isst das etwa keiner.
Inzwischen schauen alle Koch-Shows, bin ja mal gespannt wann es auch Scheiss-Shows gibt, könnte Mensch doch auch mal versuchen, Was weiss, was dabei so raus kommt?

Aber gibts noch nicht, oder?
Scheisse.

PS: Was ich noch schnell schreiben wollte: Den Beitrag zum Markt-Geschehen bereite ich fleissig in jeder freien Minute vor, er wird gewaltig oder auch gar nicht, weil Schulden macht doch Jed-Es gern oder?  Aber gut, in wenigen Tagen, weiss *ich und dann auch die paar Leses Bescheid. Bitte.

Freitag, 13. Dezember 2013

Spekulismus oder Kapilatius

Heute bin ich mal ein ganz kurzes wenig zu Scherzen aufgelegt, also verschliessen Sie ihre Tränensäcke, ausser die Kanäle, die ein paar Tröpfchen zum Lachen durch lassen, denn das Leiden ist nicht nur zum Weinen schlecht, sondern auch - aber selten - zum Lachen gut, gerade, wenn es ein-Es Selbst betrifft, also das Mensch in einem versteckten Bereich, im innen drinn, auch die Komik entdecken darf, auf die das Leiden ansonsten und üblicherartig (siehe auch im aktuellen Verantworten-Blog) die "Hand" drauf hat. Feste druff, nur ja keine Freude ent-werfen, bestenfalls ein wenig Spass, das ist manchmal erlaubt. Das Lachen über ander-Es, über ander-Es, wie ein Wolf stürzt das Spass auf die Winkelzüge der Selbigkeit druff und beisst in das andere Selbst hinein, auch wenn das ander-Es, das Selbe ist, das Mensch ist, denn Spass kann ein-Es auch über ein-Es Selbst machen, immer auf Kosten des Freude, die kommt fast immer zu kurz dabei.

Kommt Josef zu Maria und legt ein Ei. Oder waren es zwei? Maria tippt auf drei, weil mit dem Zählen nehmen es Maria und Josef nicht so genau. Ob ein Ei oder drei, was Mensch in den Händen hält ist immer einerl-Ei, wenn es auch zweierl-Ei sein könnten. Jetzt kommen Sie! Auch so kurz vor Weih- oder waren es Zwei Nachten, darf doch mal ein desreligioser (?) Scherz gemacht werden, wir sind doch hier schliesslich im AusLand, da darf ein-Es doch auch mal über eines ander-Es Ein scherzen oder Zwei. Kommt also Maria zu Josef und drückt ein Ei aus, oder sind es zwei, Maria meint drei Ei. Ei ei ei ..., können Sie den Spruch ergänzen, oder ist das bereits zu lange her?
Preisgünstige Scherze, *ich weiss, aber ich kann gerade das Kapitel für die luxuriösen nicht [er]finden. Werde sie aber bald nachliefern, 2 Jahre GaranTier!

Und das alles, weil mir das zwischenmenschliche Handeln noch ein Rätsel ist? Keines, das mich Nachts nicht schlafen lässt, aber immerhin eines, das mich dilirieren lässt, das mich immer noch nicht glauben lässt, was ich so gerne wüsst.
Wir handeln im DaZwischen, also DrAussen, und wir handeln auch in Uns drInnen. Hat das eine mit das andere zu tun oder ist da mehr als Haut DaZwischen?

Gestern war Oliver-August Lützenich bei einem Vortrag zum Thema "Grenzen des Kapitalismus", an der Berliner UDK, mit Professor Joseph Vogl und war hinterher noch verwirrter, als vorher, aber *ich habe die Frage gestellt: Basiert das menschliche Handeln - auch das des oder auch der Märkte - auf dem Mensch-Sein, auf dem inneren Mensch-Sein, oder sind beides getrennte Handels-Bereiche?
Die Antwort war ausweichend, aber eher zustimmend, obwohl ich im Publikum so ein wenig Ablehnung einspürte. Oder war es eher meine Angst überhaupt so etwas zu fragen, weil vorher Ironie anklang, als ein-Es nach anthropologischen Ursachen menschlichen Jetzt-Handelns fragte.
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Joseph Vogl während des Nach-Fragens
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Witz komm raus, wo bist du? 
Das Mensch handelt, ohne zu wissen woraus. Das Mensch fragt: Was oder Wer bin Ich, und weiss es nicht. Was würde es bedeuten, wenn *ich die Handlungen, die Wir zwischen Uns tun, in Uns beheimate? Wenn also die "äusseren" Handlungen im Organismus wurzeln, wenn *ich also vom Aussen, vom DaZwischen auf das Innen schliesse?
Wenn also die Frage lautet: Kann Ich das Aussen als Spiegel des Innen betrachten? Mit den üblichen Brüchen, die jeder noch so perfekte Spiegel zurückwirft. Oder umgekehrt, kann Ich aus den Ergebnissen der Genetik und der ZellBiologie, dem gesamten Kanon der Wissenschaften der Körperlichkeit, dem "Verhalten" zwischen Zellen und auch aus dem "Betrieb" in Zellen, auf das Handeln der daraus bestehenden Körper, in unserem Fall also des Menschen schliessen? Gibt es da Übereinstimmungen und Gleichschwingungen?

Beruht das Eine auf das Andere, ohne die Umwelt - die Brechung? - zu vergessen?
Mir scheint das so. So so, scheint es also mir, aber mir scheint so viel, wenn auch das Sonne gerade weniger scheint, also tut es auch eine Kerze.
Genug der Spekulatius. Sonst werde *ich noch dick.
Obwohl die so gut schmecken, diese Spekulationen.
Mhhhhmmm! Also gut, gehaben Sie wohl.
Morgen ist ChorKonzert, also bis ?
Servus.

Sonntag, 8. Dezember 2013

NaMusitur

Ein öffentlicher Tagebuch-Eintrag:

Wieder einmal höre ich Ludwig van Beethovens 6. Symphonie.
Da geht also ein Mensch hinaus aus der Stadt, hinein in bäuerliche Landschaften und Täler, oder sogar in unmenschlichen Wald und Flur (was in Europa inzwischen unmöglich ist), an gurgelnde Bäche, üppige grüne oder bunte Büsche, rauschende Haine, plätschernde Seen, den Gebirgshorizont und ist davon entzückt, ist manchmal sogar überaus beglückt und sogar manchmal überwältigt von dem Geschehen ausserhalb der Stadt, weitab vom gemütlichen Wohnzimmer oder der heimischen Küche und dem vielleicht ebenso heimeligen Garten und geniesst die vielleicht Menschen-Geräusch-freie Ruhe.

Die neueren Leses vermissten bestimmt schon das Zauberwort "Natur", die längeren Leses vermissten es hier nicht. Beethoven tat es noch, für dieses Mensch war die Natur noch nur ausserhalb des Menschen und auch ausserhalb des Menschen gemachten zu [er]finden, für Viele ist das auch Jetzt noch so: Mensch und Natur sind Gegensätze.
Sie vertragen einander kaum. Kann ein-Es so definieren. Klar, das Geschehen ausserhalb von ein-Es, hat mit ein-Es kaum etwas gemein. Ist gemein. Vielleicht? Jeden Tag lese und höre ich das: komm, lass Uns hinaus in die Natur gehen, oder: Mensch zerstört die Natur.

Ist das so?
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Plumps, war das Mensch in das Natur hineingefallen, von woher auch immer und hat sich von diesem Schreck oder gar Schock bis Jetzt noch nicht erholt, schaut glubschig aus sich heraus und ist einfach überwältigt. Oder so?

Die längeren Leses haben Jetzt schon wieder wegggeklickt, Sie kennen das ja bereits.

Die Götterwelt ist hartnäckig und bleibt hartnäckig bis auch das letzte Mensch begreift, dass Es Natur ist. Auch. Mir hier ist dabei vollkommen klar, dass das schwierig ist, weil auch *ich noch bis Heute damit beladen bin, ein GottesGeschenk zu sein, vertrieben aus dem Olymp oder dem Paradies oder dem Nirvana, oder was auch immer; und einfach so hier hinein gestellt oder auch geworfen worden oder angelandet. Und muss jetzt mit dieser Natur Da auskommen, die ein-Es kaum vorstellen mag. So vor sich hin stellen mag.

Und seien die Leses gewiss, Beethovens Musik ist wunderschön. Punkt.
Zum heulen schön!

Aber nicht, weil für *mich die Natur etwas äusserliches ist, Nein, weil diese Musik auch *mich beinhaltet (schon weil ein Mensch es vertont hat!), also kein Geschehen beschreibt, das *mich nur ergreifft, wenn ich aus dem Haus oder gar aus der Stadt gehe und die Pracht Da oder auch die menschlichen Müllhalden dort DrAussen bespüre, sondern, weil auch *ich es bin, das DarIn enthalten bin, ansonsten würde *mich diese Musik nicht zu Tränen rühren oder auch nur zum Staunen.

Aber vielleicht bin *ich ja auch nur das Letzte, das das begreift, dass auch *ich hier Zuhause bin, in diesem [Natur-]Geschehen auf und in diesem kleinen und so endlichen "RaumZeit-Schiff" in den gigantischen WEITEn des DaSein. Wahnsinn!

Kein ZufallsProdukt oder ein GastGeschenk oder gar ein EinBrecher hier.
Nein, Oliver-August Lützenich bin Erdmondlich-Es, ganz und gar.
Und *ich tue, was Uns Allen hier aufgetragen wurde oder auch nicht, weil, das wissen Wir hier noch nicht so genau, ob das Erdmondliche DaSein einen Sinn hat oder UnSinn ist, vielleicht ja auch irgendwas DaZwischen, kann ja Sein?
Scheisse Mensch! Wenn Wir das nur endlich wüssten.

Aber das wissen Wir wohl erst, wenn Alle hier zumindest erkannt haben, dass Alle die Hier DaSind auch hierher gehören, und dass das Hier (Erde-Mond, Merkur, Venus, Mars, ... Sonnensystem) Unser Paradies ist, unser Olymp, unser Nirvana oder was es sonst noch an Ausflüchten zu Glauben gibt.

Wüsste *ich das, ohne die Erkenntnisse der Wissenschaften und dem WeitBlick, den Wir inzwischen entwickelt haben, wenigstens einig-Es von Uns, mit all den FernRohren und Beschleunigern und sonstigen Gerätschaften, die um Uns herum und in Uns hinein forschen? Nö. Keine Ahnung hätte *ich davon, und vielleicht ist das ja genau unser Problem, dass die wenigsten von Uns davon wissen?

Das nur als VorGeschmack für einen Beitrag, vom MarktGeschehen, den *ich die nächsten Tage, vielleicht sogar schon Morgen, aber eher ÜberMorgen hier einstellen werde.

Heute, während eines langen StadtSpaziergangs, wurde *ich erst mal überwältigt von der Einsicht, dass Wir inzwischen fast 7 Milliarden sind.
Fast 7 Milliarden Menschen!! Und ich kenne davon vielleicht Hundert. Wahnsinn!

Aber eines ist *mir dabei Heute auch klar geworden, wenn *mir hier eine Auswahl aus - von *mir aus - Billionen Spezies (EsLebensFormen) präsentiert würde und *ich sollte darin einen Menschen erkennen, es würde keine Sekunde vergehen und *ich würde aus diesen Billionen Formen - so ähnlich sie uns Menschen auch sein mögen - sofort auf ein-Es wie *mich deuten. Egal, wie dieses Mensch eingefärbt, behaart oder beformt ist! Was Es weiss oder glaubt oder nicht.
Nicht mal eine MilliSekunde und *ich wäre gewiss aus diesen Billionen (EsLebensFormen) auf das Mensch zu deuten, egal wie Es heisst oder was Es is[s]t oder welche Last es trägt, tragen muss.
Und das hat mich mehr überwältigt, als jede Eroica.

Mensch! Oliver-August Lützenich ist auch Natur, schöner vielleicht, wie jede Landschaft, in welchem schmucken Zustand sie auch sein mag, ja gewiss, oder auch Nein, weil das schon wieder eine Denunziation wäre. Genauso schön.

Du lieber Himmel, *ich bin ein winzig kleines DaSein mitten drinn in dieser Gewalt und Grösse und Vielfalt!?
Wann will *ich das nur begreiffen, wenn nicht Jetzt und hier, als Mensch?
Denn, vermag je ein Baum zu begreiffen, was Es ist und wohinein Es gestellt wurde?
Ohne das Es weiss.

Vom Glauben, also dem nicht so genau wissen oder gar nicht wissen, habe *ich genug, davon bin *ich abgefüllt bis zum Rand, also bis an die Haut, voll des Glaubens an?
Und was gibt es doch alles zu Wissen!

Das mag vielleicht die Überwältigung sein, die ein-Es ausserhalb verspürt, dieses ganze Geschehen, das bemerkt werden möchte, das bewusst werden möchte, von ein-Es oder auch von AllEs und All-Es.

Das Natur möchte gewusst werden, nicht geglaubt!

Bekommt denn kein-Es von Euch da Draussen das so mit, wie *ich?
Doch. Klar, jammer hier nicht herum Oliver!
Ohne die viele Vorarbeit und VorLeistung, wäre *ich hier nicht wissender wie eine Kaktee oder auch ein Gecko.
Aber gut Jetzt, jetzt höre *ich noch ein wenig Beethoven (die Eroica) und werde gewiss, auch damit gemeint zu sein, wenn von das Natur die Rede ist und dann glubsche ich noch ein wenig TV.
Schöne Woche.

Freitag, 6. Dezember 2013

Future by [Philippe] Starck

Schon mehrmals, habe ich in den vergangenen Wochen eine arte-Dokumentation gesehen - und auch nebenbei ein klein wenig mit-kommentiert - in der Philippe Starck in die Labore und zu Menschen gereist ist, in denen und die die Zukunft schon etwas an- oder ausprobieren oder schon mal ein wenig extrapolieren, voraus->schätzen, was so kommen kann oder könnte, in nächster oder auch in aller----->fernster Zukunft. Sehr interessant!
Sonst hätte *ich diese Dokumentation auch wohl nicht schon mehrfach angeschaut. Hier zwei Links dazu: http://future.arte.tv/de/article-video/future-starck und http://future-by-starck.arte.tv/

Viel konnte ich nicht mit-kommentieren, weil diese arte-Doku einfach zu interessant war und die Gespräche zu füllig, um mal nebenher auch noch zu schreiben. Dies ist also nur eine kleine Empfehlung für diejenigen Leses, die an so etwas interessiert sind.

Und für mich ist es, weil ich so enorm vergesslich bin, ein kleiner Erinnerungs-Marker im globalen DaZwischen-Netz.

Philippe Starck ist mir regelrecht ans Herz gewachsen, während dem Schauen und Staunen, was so alles geht und vielleicht noch auf Uns zukommt (Zukunft). Darf ich das hier so schreiben? Seine Auswahl, sein Staunen, seine Fragen, seine Aufmerksamkeit, seine Freundlichkeit, seine Kommentare, seine Poesie und seine Schlussbemerkungen: Wundervoll!
Diese arte-Doku ist für mich ein Nr. 1 Hit.

Danke dafür Monsieur Starck.
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Oben: eine kleine Ansicht von einem Wohnhaus,
gebaut von Oscar Niemeyer im Hansa-Viertel
in Berlin.
Unten: ein GemeinschaftsRaum darin, der
fast den gesamten 5. Stock ausfüllt.
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Ab hier ein Schreibfluss, teils abgehört, teils interpretiert, teils abgeschaut:

Begleiten Sie mich ein Stück weit in die Zukunft hinein.
Nur ein kleines Stück hinein. Die Tore zur Zukunft. Cyborg. Den Körper mit einem Computer verbinden. Das Schreiben funktioniert immer besser. Upgrade durch Technik, Die Verbindung von Lebewesen und Technik zeugt kein Monster, sondern einen "verbesserten" Menschen, Nein, keinen Menschen, sondern ein neues Lebewesen. Das auch einen neuen Namen braucht, mehr noch, verdient. Die erste technologische Liebesgeschichte (ein Forscher-Ehepaar haben einander wechselseitig zwei radio frequency identification devices (rfid) einbauen lassen und waren dadurch auch technisch-sensorisch verbunden; spannte ein-Es den Muskel an, esLebte das ander-Es eine kleine Spannung im gleichen Muskel). Liebe = Zuneigung. Je näher Wir einander also kommen, umso mehr können und tun Wir lieben? Transgranielle Magnetsteuerung, ist die nicht-invasive Motorik-Steuerung. TMS. Könnte für Menschen interessant werden, denen die Steuerung der Extremitäten durch das Bewusst-Sein nicht mehr gelingt; zB. weil Sie vom Hals ab gelähmt sind. Gentherapie. Könnten dadurch irgendwann einmal alle Krankheiten geheilt werden, und der Tod verhindert? Dazu ist die Liste der Krankheiten zu lang, um den Tod zu besiegen. Es können fehlerhafte Gen-Phasen, also Proteine, oder Proteingruppen, die zu Krankheiten führen, mit gesunden Gen-Phasen ausgetauscht werden. Und so können Wir nach und nach die Krankheiten ausheilen, aber Alle, Nein. Oder/aber Wir könnten auch den Körper und dessen Funktionen und Formen und Farben verändern oder sogar in Unserem Sinn verbessern. Je mehr Wir Wissen, umso mehr sind Wir imstande die Dinge auch Selbst-Entschieden zu verändern. Also auch die irdischen Bedingungen. Alle irdischen Bedingungen Sind damit gemeint, also vom Kern, bis an die irdische UmgebungsGrenzen, also auch das Magnetfeld und die Troposphäre. Wissen ist die Voraussetzung für ein gezieltes also ein Selbst-Gewähltes verändern. Vincent Callebaut (Belgischer Architekt, http://vincent.callebaut.org/, mit phantastischen und überaus schönen Ideen und Konzepten. Eines davon:), Dragonfly. Aber All das braucht die Zustimmung von Allen. Die Zukunft der Nahrung. Insekten essen. Jede Insektenart schmeckt anders und wohl ganz gut, wie die Test-Esser bestätigen. Die Wahl braucht Wissen und das braucht, um zu sitzen und zu wirken, Vermittlung. Wir brauchen also einen wesentlich höheren Aufwand und Organisation der Wissens-Vermittlung, als es im Moment der Fall ist. Wir brauchen alle Menschen als Selbst-Entscheidende Lebewesen. Das ist aber gegen die Macht und den Status gerichtet; und auch das trägt JEDES Mensch im Selbst, im ich mit, den Status-Trieb (Hierarchie). Das meint, Wir müssen gegen Uns Selbst vorgehen, um ein Mehr an Bildung zu erreichen. Jedes Mensch trägt ein Mehr oder ein Weniger an Hierarchien-Gefühl im Selbst. Je mehr Hierarchie, umso mehr ist das jeweilige Mensch auch Gegen ein Mehr an Bildung. Es ist gegen das persönliche Gefühl und den Wunsch nach Fremd-Beeinflussung. Wobei der Wunsch oder auch der Zwang nach der Gestaltung des Umfelds (und das kann Riesig sein) nach persönlichen oder anders gesagt: egozentrischen Bedürfnissen, wahrscheinlich von mangelndem Selbst-Gefühl überfordert wird. Und dann die Astro-Physik, die weitere Entwicklung der RaumZeit. Billionen und aberBillionen von Sonnenumkreisungs-Einheiten, bis zur Verpuffung des DaSein.
Aberwitzige RaumZeit-Phasen und -WEITEn!

Bis hierhin. Falls Sie können, schauen Sie hin. Lohnt.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Freud-en[t]-Zug

Diesmal ein längeres Selbst-Gedicht.
Eine Selbst-Schöpfung, oder auch das Zeugnis einer Selbst-ErSchöpfung.
Bin ich ein Gedicht? Ja, ich bin.
Ein Gedicht?
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Keine Werbung! Ist so?
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Bin ich ein-Es, das zu Viel erreichen möchte?
Ganz klar: Ja.

In Oliver-August Lützenich möchte *ich zu viel ändern, und das Selbe Gebaren wende *ich auch nach Aussen und wünsche auch dort, also z.B. in den Leses und darum herum zu Viel.
Viel zu viel in zu wenig RaumZeit. Ich bin zum Beispiel ein steiffer Hals, wahrscheinlich, weil *ich ziemlich verkrampft bin, was ja mit den Anfangsworten korrespondiert, also möchte *ich diesen steiffen Hals lockern. Aber so sehr ich auch kreise - mit dem Kopf - und die Schultern lockere und Arme schlenkere und bemüht bin, das Geschehen in *mir, und um *mich herum, nicht mehr ganz so wichtig und für *mich 'zu' Ernst zu nehmen, so beharrlich bleibt der steiffe Hals steiff!
So bin *ich also ein ziemlich steiffer Typ. Was die Leses schon eher gewusst haben, als *ich. Wahrscheinlich? Weil, weiss *ich's?
Steif, steiffer, am Steiffsten, ernst, ernster, am Ernstesten, *ich.
Ein ernsthaft Steiffer. Und?
Na, *ich bleibe stehen, das ist die Quintessenz aus diesen Erkenntnissen.
Seit Jahren kaum eine Weiterentwicklung in *mir. Das gesunde Bemühen bleibt ohne Konsequenz in und für *mich. Die Änderung der Nahrung und Nahrungszubereitung, die veränderte Auswahl an Obst und Gemüse, der langsame Abschied vom Fleisch, die riesige Fülle an bester geistiger Nahrung (wenigstens behaupten das die Kritiker"), das intensive Laufen und auch Gehen, die tausenden von Kilometern Fahrrad fahren, die tägliche Gymnastik, der Fortzug von München, oder auch der Hinzug nach Berlin, neue Bekannte, neue Freunde, andere Arbeit und anderes Arbeiten, die intensivierte Selbst- und UmWelt-Beschäftigung, das stete Schreiben und auch Dichten, all die Philosophie und Mathematik und und und ...
Keine Veränderung in *mir, wenn *ich mal vom Muskelaufbau und einer guten Kondition absehe. Keine Veränderung in der verkrampften Innen- (Selbst-) und Aussenwahrnehmung. Die Freude, die *ich so gerne in *mir und auch drummherum vermehren möchte, ist mit *mir nicht oder auch (die Leses kennen den Spruch: Die Hoffnung ...) noch nicht, warm geworden.
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Ganz nebenbei: diese Beiträge strotzen ja teils von dermassen vielen "ich"s, dass es Selbst *mir oft zu viel ist, aber noch lässt das Sprache keine andere Form der Selbst-Nennung und Rückbezüglichkeit zu, ausser *ich (schon wieder!) erfinde eine Sprache, in der auf andere Art und vielleicht sogar Weise den mit-hörend-Es klar ist, Was da spricht. Deshalb werde *ich (!) hier auch immer bunter, damit wenigstens dadurch etwas mehr Farbe und Abwechslung in das dauernde ge*iche kommt. Vielleicht haben die Farben der Sternchen, die *ich vor jedes wirklich *mich betreffende *ich (Wahnsinn oder!?) setze auch bald einen Bezug zu den Gefühlen, die *mich in diesem Augenblick des Schreibens gerade bewegen. Rot könnte also für Scham stehen, Blau für Weite und Neutralität, Braun für Eng-Stirnig-/herzigkeit, Grüne Farbtöne für Gefühle, die von Aussen erregt werden, Graue für Traurigkeit, Orange für Hitzewallungen aller Art, also von Lust auf irgendeine Nahrung bis hin zum Orgasmus, vielleicht. Vielleicht bleiben die Farben aber auch einfach ein nettes Beiwerk: TextSchmuck.
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Ist das noch zu Glauben?
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Wo war *ich? Ahh ja, bei der fehlenden Freude in *mir und für *mich und überhaupt. Obwohl ich sehr wohl weiss, dass das Freude in manchen Bereichen und vielen Menschen geradezu grotesk VIEL vorhanden ist, aber von *mir hier, bleibt sie bisher fern: Neid!
Was bleibt *mir anderes, als Neid? Das Leid lässt damit grüssen, dass es froh ist, dass das Freude woanders ist. Bääähhh! Zunge rausgestreckt: bäääähhh! Bleib, wo Es ist!; dem Leid geht es gut, ohne Freude. Ja, es gibt auch ein Gut im Leid, das ist eng mit dem nicht verbunden, oder steht auch gerne neben dem nein herum, nein, gut ist mir nicht, oder auch, gut ist nicht gut genug, gut ist also auch dort, wo es ein-Es schlecht ist. Dem Leid geht es gut in *mir, es kommt fast ohne Freude aus, na, wenn das nicht gut ist!

Geht es den Leses gut? Ja, immer, so oder so. Mensch muss ja schon Froh sein, dass Es überhaupt ist, oder auch existiert, in dieser RaumZeit und nicht in einer anderen, in der Es der Existenz vielleicht noch guter ging. Mir gehts immer gut, egal, wie schlecht es *mir geht, es geht mir gut dabei, wenigstens lasse ich das stets verlauten: Alles gut.
Das Leid würde nie etwas anderes behaupten, nur das Neid im Leid fühlt immer schlecht, wenn Es das Mehr spürt, das DaIst, oder auch das vorhanden ist, aber klar ist auch, wenn es dem Neid schlecht ist, geht es dem Leid gut, deshalb hat es doch das Neid geschaffen, damit es wenigstens in einem Bereich schlecht ist, ohne dass das Gute dabei zu kurz kommt.
Und das Freude? Was ist mit das Freude, geht es Das nicht auch gut? Weniger, denn für das Gut hat das Freude das Trauer erschaffen, das Trauer bekommt das gute Gefühl, das schlechte Gefühl in das Freude, ist dem Glück zu verdanken. Schlecht? Ja, wenn das Gute im Leid ist, ist das Schlechte in das Freude zu finden, oder aber, weil, ich lasse es zu, dass das Gute und das Schlechte auf einer Skala oder auch in einem Bereich, in einem Wort oder Gefühl zu erreichen ist, zusammen zu fassen sind. Das Gute kann also auch Schlecht sein, wie das Schlechte auch Gut sein kann, wie in das Freude auch das Leid (Glück, weil; Das haben immer nur die ander-Es) zu finden ist, ist in das Leid auch das Freude (Trauer, weil; Jeder Abschied/jedes Abstand nehmen auch BeFrei-ung ist) zu finden, auch wenn ein-Es Das dort nicht sucht oder gar finden will.

Der alte Spruch: Des ein-Es Freud, ist des ander-Es Leid.

Weil es Uns hier gut geht ... Es ist ein einziges Aufschaukeln, schwappt hierhin und dorthin und schwappt und schwappt. Mal DaSein mal DortSein, mal HierSein oder SoSein.

Schwapp. Ohne Uns gut sein, hätte das schlecht sein, gar keinen Anreiz zum guter sein und ohne das Schlecht-Sein, hätte das Gut-Sein keinen Anreiz zum glücklicher sein. Schaukel auf. Das oder auch dieses DaSein könnte also auch Schwippschwapp heissen, wenn diesen Namen nicht schon ein Getränk für-s ich behaupten würde. Schwipp.

Und was hilft *mir das beim entspannen des steiffen Hals[es]?

Hier schreibt ein Verzweifelt-Es. *Ein-Es das glaubte das, was *Es erzählt bekam, bis Es merkte, dass damit irgendEtwas nicht stimmte. Und genau dort fing das Wissen an.
Das Wissen beginnt am Übergang zum Glauben, in das nicht geglaubte hinein.
Und ein-Es weiss ich inzwischen, das kaum zu Glaubende ist Enorm!
So enorm, dass es ein ein-Es so Allein einfach nicht fassen kann.
Genau dort, wo schon das geGlaubte nicht zu fassen ist.
Hier schreibt ein VerZweifel-tes, das ES nicht fassen kann, dass Es ist.
Genau so, wie ES ist, ist ES für ein-*Es einfach nicht zu fassen.
Aber das auch erst, als ein-Es ES schon nicht mehr Glauben konnte.
Was ist? Aber Es Ist. Ist Da und vielleicht auch Dort, Hier oder Sonstwo?
Zu finden, das Wissen. Das Wissen, das ein-Es DaIst.
Ein-Es Da. Das bewusst Ist, das Da ein-Es ist.
Das war der Beginn des Bewusst-Sein.
Die Geborgenheit im Sein ist
Bewusst-Da-Sein. Na,
wenn das All-Es Ist.
Dann her damit!
Hier. Bitte.
Danke.
DaSein.
Schlecht.
Gut?
*

Sonntag, 1. Dezember 2013

Evolutions-[P]Artikel

Vorwegg:
Hoffentlich haben die Leses beim lesen des gestrigen Beitrags "Vor-Sprung" (vom 30. Oktober 2013) ebenso gelacht wie Oliver-August Lützenich, denn *ich finde den Beitrag sehr witzig. Kein Witz, aber zum lachen und dabei auch noch, wenigstens für *mich, nachhaltig, denn *ich bin gespannt, was in mir aus den Fragen entsteht?

Ja, zum Himmel!, bin *ich denn hier das Einzig-Es, das daran interessiert ist, was dieses ganze Geschehen hier zu bedeuten hat und was ES mit Uns tut?
Nein. Nur, was mach ich dann daraus?

Dies ist also der von *mir so benannte Evolutions-Artikel doch noch einmal eingestellt. Vor vier Tagen schnell wieder gelöscht und Heute vorsichtig neu gelesen und bearbeitet. Den Ursprungs-Beitrag belasse ich dabei unverändert, Alles was *ich Heute (am 01. Dezember 2013) hinzufüge, stelle *ich in geschweiften Klammern und in dieser {Farbeein.

Ab hier:
Die Schwerfälligkeit der Evolution.
Oder die Macht der Gewohnheit.
Und vom Einsatz einer Bremse.

Da wächst ein-Es in einer hellerhäutigen Umgebung auf und plötzlich läuft da ein ander-Es vorbei, das dunklerfarbig ist. So ist es Oliver-August Lützenich gegangen. Wenn *ich als Kind so herumgeschlendert bin, bemerkte *ich nur MitMenschen die eine sehr ähnliche {Gleiche} Haut-Färbung waren, wie *ich. Überhaupt sahen die MitMenschen in der nächsten Umgebung fast alle fast so aus, wie *ich. Das weiss *ich allerdings erst Heute, weil damals fehlte *mir jeglicher VerGleich, deshalb sahen die ander-Es {damals} alle vollkommen anders aus, als *ich. Farbenblind, wie *ich damals war.
Heute weiss ich durch den VerGleich, dass die Verschiedenheit verschwindend gering {ist/}war. Aber mich hat kein-Es darauf vorbereitet, dass Mensch-Sein vielFarbig ist, dass Mensch-Sein vielGestaltig ist, dass Mensch-Sein vielAktiv und vielReaktiv ist, dass Mensch-Sein noch viel mehr viel... ist. Dass also Mensch-Sein so enorm verschieden ist, wie es Menschen gibt (<8Mrd.), dass also jedes Mensch - selbst wenn ein-Es fast aufs Haar ein-Es anderes Selbst Gleicht - verschieden ist, von jedes anderes Mensch.
Und wenn es nur so ist, dass ein-Es die Zahnpasta anders auf die Zahnbürste auf streicht, wie *ich, schon ist Es anders. Dumm, dass mir das kein-Es näher gebracht hat. Damals. Heute ist das zumindest hier in EU anders, hoffe *ich. Da werden schon kleinen Kindern die Viel... des Mensch-{Sein} aufgezeigt.
Meine erste Begegnung mit ein-Es das dunkler gefärbt ist, als *ich {bin}, war ein ungläubiges Staunen. Aber immerhin war *mir trotzdem sofort klar: Das {Da} ist auch ein Mensch. DarIn ist Es *mir vollkommen Gleich, denn: *ich = 1Mensch.
Aber erstmal starrte *ich ungläubig und lange zu diesem anderen Menschen hin! War mir auch nicht peinlich. Damals.

Mensch-Sein ist viel...-Sein. Anzahl, Form, Ausstattung, Farbe, Gefühl, Aufmerksamkeit, Respekt, Verantwortung, Gläubigkeit, Gewissen und so weiter und so fort. Viel-Heit. Aber in den meisten Menschen herrscht die EinFalt. Noch. Das ist enorm weit verbreitet.
Sie zweifeln daran?

Jedoch Oliver-August Lützenich weiss, wovon *ich hier schreibe, *ich stamme aus der EinFalt. Als dann auch *mir klar war, dass wir hier (das meint das Damals, das Hasenbergl, ein StadtViertel in München) nur eine kleine Farb- und Form- und HandlungsVariante des Mensch-Sein sind und *ich mit Kumpels darüber redete, erfuhr *ich so einige Worte, die wir Hier, den etwas anders gefärbten Menschen geben (von "g{egeben h}aben" sind wir Hier noch ein paar Meter entfernt. Ist einfach so), auch noch andere Worte, die wir hier auch für etwa gleich gefärbte aber in anderen ErdBereichen gezeugten Menschen vorrätig haben.

Und was hat dieses ganze Vorgeplänkel nun mit Alfred Russel Wallace und Charles Darwin zu tun?

Die Evolution ist ein AusleseProzess. Auslese braucht Verschiedenheit, also GleichHeit. 
Für *mich {gilt}: GleichHeit = VerschiedenHeit

Von völlig unZweifelhaft, bis hin zu fast völliger Übereinstimmung reicht {dabei} die Spanne, das Selbe gibt's nur ein mal, das Gleiche fast unendlich.
Die Evolution ist {womöglich} ein DaZwischen-Prozess, eine Vermittlung von Stabilität und Auflösung. Die Vielfalt DaZwischen ist enorm, unfassbar gigantisch riesig, nicht zu glauben und auch kaum zu wissen. Es gibt also zwei (oder {vielleicht} mehr) AnbietEs und einen Vermittlungbereich.
Das ist Jetzt Blödsinn, oder?
Egal.

Dieses DaZwischen, dieser Vermittlungs- und AusHandlungs-Bereich, ist das Natur.
So bemerke *ich das. Was dabei Was zur Verfügung stellt, weiss ich noch nicht, keine Ahnung; obwohl eine Ahnung bin *ich schon, aber bevor *ich davon schreibe, muss es schon noch ein wenig konkreter in *mir Platz nehmen.

{Jetzt beginnt die "heisse Phase", ab hier bin *ich ein wenig aufgeregt}

Die Botschaft, die Alfred Russel Wallace und Charles Darwin erkannt haben, ist, dass selbst{natürlich} auch das Mensch in diesen AusleseProzess voll eingebunden ist. Und zwar nicht, wie {vielleicht} die Meisten Menschen - wenn Sie überhaupt davon wissen - glauben, eine AusWahl zwischen Mensch und anderen Tieren und Pflanzen und Pilzen, es ist vorwiegend {Nein, nicht vorwiegend, diese Verstärkung braucht es nicht: es ist} ein {allgemeines} AuswahlProzess {-Geschehen, auch} innerhalb einer Spezies
Vielleicht haben die Leses die Darwin-Finken im Bewusst-Sein, dann wissen Sie, wovon *ich hier schreibe.

Das ist {für mich} eine schwer erträgliche Erkenntnis. Erst mal.
Mensch ist also in einen natürlichen Prozess der AusWahl hineingezeugt worden. Mensch gegen Mensch; und Menschen-Gruppe gegen Menschen-Gruppe. Und das reicht von den Farben über die Religionen bis zu Ess-Gewohnheiten.
Ein {steter} Überbietungs- und Verdrängungs-Wettbewerb (FlurBereinigung) neben und nach dem anderen.
Und Argumente für irgend Etwas oder gegen irgend Etwas anderes sind reichlichst vorhanden, soviele und mehr, wie es Menschen gibt, denn auch in den Sprachen und darin in den Worten herrscht Wettbewerb.
So kann *ich hier ganz einfach feststellen, dass *ich hier mitten in einen Dauer-ÜbEsLebens-Kampf hineingezeugt wurde, das vor Nichts aber auch gar Nichts Halt macht.
Das DaSein ist ein Wettbewerb um ...
Keine Ahnung, obwohl ..., aber das wissen die Leses ja vielleicht besser.

Und nun kommen also immer mehr Menschen auf die Idee, diesen Wettbewerb zu beenden, zumindest erst mal in das MenschHeit. Und ganz langsam, wirklich ganz langsam, suchen und finden wir Menschen auch die Techniken, diesen Zwang des DaSein zur Dauer-Konkurrenz zumindest abzumildern, weil beenden können wir diese Konkurrenz vielleicht nicht, weil dann das DaSein Bumm oder auch pfffft oder auch ssssss beendet ist. Punkt.
DaSein ist Konkurrenz-Sein.
Ich ist Konkurrenz-Sein.

Warum möchte das Mensch, oder auch nur einige darIn, diesen Wettbewerb aushebeln, zumindest verlangsamen?
Wir können doch zufrieden sein, schliesslich sind Wir darIn und dadurch entstanden. Mensch-Sein ist eine Folge von Wettbewerb. Nach den Dinos konnten Wir wachsen und gedeihen. Und *mir hier ist selbst-verständlich klar, dass auch wir Menschen, genauer, wir heutigen Menschen schon einiges zur Evolution beitragen mussten, also Scharfrichter für andere Spezies gewesen sind und sind. Und waren und sind es auch für andere MenschenGruppen {ich denke da sowohl an das Gerangel der und innerhalb der Nationen, also auch an die Regionen, und auch an die Hierarchie-Ebenen - an deren einem "Ende" wohl die Obdachlosigkeit liegt und am anderen die Villa oder das Schloss -,  ebenso wie an die Amazonas-Region und viele Bereiche in Asien und Australien; aber das ist "nur" der grösste Druck, weil die Verschiedenheit zur Mehrheit dort auch am weitesten ist}, nicht nur für oder gegen die so benannten Neandertaler.

Aber nun wollen also einige von uns Menschen diesen {radikalen, weil} tödlichen Wettbewerb beenden und fangen an zu schützen und zu bewahren, was die Evolution vielleicht längst beseitigt hätte, in "ihrer" {fast} unendlichen Einfalt oder auch Vielfalt.
Da ist doch wohl die Frage erlaubt: Wissen Wir, was Wir da tun? Worin Wir da eingreifen?
Indem Wir bewahren und schützen und unGleich behandeln, statt den Prozessen und der wohl Haupt-Aufgabe des DaSein ins "Handwerk" zu "pfuschen", nämlich: Auswählen?
Sind wir Menschen die AusErwählten?

{Vielleicht kam genau aus diesen Vor- und FolgeSätzen die Aufregung, weil *mir ein bisschen peinlich ist, dass *ich da im Gefühl und somit auch in das Sprache, in einen Vorwurf-Sprech gerate, der absolut nicht angebracht ist!}

Ja, wir Menschen wollen diese Gewalt und Auslöschung von MitSpezies, aber auch und vielleicht gerade in uns Menschen Selbst, verhindern, weil ...
Ach ja, das wissen Wir ja noch nicht.
Der Punkt ist aber der oben erwähnte, wir Menschen sind Ergebnis dieses Prozesses!

Wissen Wir, was Wir da tun? Nein. Wir tun es einfach.
Vielleicht, weil es einfach nett ist oder gerade einmal besser gefällt, aber weitreichendere gar stimmige Gründe für dieses Unseres Handeln können Wir bis Jetzt nicht angeben; *ich wüsste auf keinen Fall von solchen Gründen, die über ein wenig Glauben und Hoffen hinausreichen würden.

Die Leses wissen, dass Oliver-August Lützenich ein Vertret-Es dieser Richtung bin, genauer: ein Vertret-Es der Richtung Schutz des einzeln-Es und Ende der Gewalt {und sinnvollen oder sinnlosen? Auswahl} im MitEinander. 
Aber wie sichern Wir dabei den Prozess der VerVielFältigung und Anpassung, innerhalb des gewaltigen Geschiebes des RaumZeit?
Das RaumZeit verlangt diese AnPassung an die wandelnden Bedingungen und Umstände, unerbittlich. So vermute *ich, ist das geregelt.
Und da wir Menschen diesen Anpassungsvorgang nun Selbst regeln möchten oder gar aushebeln wollen, braucht es auch so etwas wie eine Unabhängigkeits-Erkenntnis oder auch -Erklärung für die -> Bereiche, Lieferanten oder Entitäten <-, die für das Geschehen im und auch für das DaZwischen (DaSein? Natur?) liefern.
Also die Lieferanten {ein wenig Spekulatius ist doch zur RaumZeit erlaubt?} für das Bewegung (Energie), das Struktur (Ver- und EntBindungs-Kräfte) und das Substanz (Gravitation), die das DaSein erschaffen.

Sie glauben das Alles nicht?
Dem nach dem Foto folgenden SZ-Artikel verdanke *ich einmal Bestätigung dafür, wie mühsam es ist, die aufgeprägten Gewohnheiten {ist das Evolution eine Gewohnheit, also nach das EsSchaffung angeeignet, oder ist das Evolution eine Grundvoraussetzung für dieses DaSein?}, gerade wenn sie aus dem Erbgut (DNS {in das DNS ist sowohl die Grundvoraussetzung, also alle Materiebausteine und die VerbindungsKräfte, enthalten, wie auch alle späteren evolutiven Entwicklungen (Gewohnheiten?)}) stammen, aber auch, wenn die Gewohnheiten nur Selbst-Erlebt (Prägung) sind, zu ändern und was vielleicht auch *ich dafür tun sollte; und zweimal erlese ich darin ebenso diese Tendenz zur Eindämmung der evolutiven Prozesse in uns Menschen.

Wir wollen diese AnGleichung {AnPassung} an ein fittes Selbst, Wir wollen die Bewahrung des Vorhandenen. Wir wollen Alle dabei mitnehmen, was höchst honorig ist.
Die Leses kennen bestimmt dieJenig-Es, die der Einfachheit der Evolution das Wort reichen; die also eine Emanzipation des Menschen von der Evolution ablehnen und damit der Fremd[Selbst-]Bestimmung, der Gewalt und der gegenseitigen Ausbeutung, oder auch der Todesstrafe das Tun und das Sprechen leihen?
Die Leses vielleicht auch? {ist das frech?Waffenhersteller vielleicht, ich möchte hier auf k[aum]ein-Es deuten.
Und zu deren völliger Unschuld *ich hier das Wort erschreibe, denn Sie wissen nicht, wozu Sie tun, was Sie tun, wie fast Alle hier. Sie denken vielleicht, dass Sie es zum esLeben tun (müssen), zum "Überleben" vielleicht oder auch aus Spass; ja gut, wenn das Alles ist.

{Ganz heiss hier!! Vielleicht muss *ich genau hier um Verzeihung bitten, denn, weiss Oliver-August Lützenich was *ich hier tue? Also welche Facette des menschlichen EsLebendigkeit *mir zugeteilt wurde, von das Evolution? Nein.}

Das inzwischen menschenweite Wirtschafts- und Handels-System, also das Kapitalismus, ist klar auch ein Faktor der Evolution zwischen Uns. Eigentlich Alles im DaSein. {Wieso erwähne *ich das überhaupt noch einmal? Immer diese Wiederholungen!}
Wenn Wir dieses System verändern, verändern Wir es im besten Fall zuGunsten der Evolution und zur Freude der Bereiche und ?, welche für das DaSein "verantwortlich" sind, im schlechtesten Fall hatten Wir wenigstens ein Chance.
Aber das ist alles nur *meine Meinung.
{Hmm!?}
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Platz da!
In Berlin.
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So jetzt der Auszug aus einer Seite Drei der SZ.

Entweder ist das Bestätigung, oder *ich irre? Jetzt bin *ich Selbst unsicher geworden, weil das schon ziemlich weitreichende Fragen sind, aber auch weites Reichen, reicht ja öfter mal auch in die Falschheit hinein. Na, die Leses werden es schon besser wissen. Los gehts:

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 30. Oktober 2013, von Carsten Matthäus.
Titel: Das Experiment
Untertitel: Deutsche, Afrikaner, Chinesen - bei der Allianz in München arbeiten Menschen aus 60 Ländern. Das ist toll und multikulti. Allerdings versteht hier manch einer seine Welt nicht mehr.
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Auszug:
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Seit 2006 kümmert sich {Frau} Schilling um die schöne neue Welt der Allianz — und sie sieht, dass sie nicht nur schön ist. „Auf den ersten Blick haben wir schon viel erreicht. Aber es reicht nicht, Vielfalt in Nationalität, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder Religion herzustellen. Wir wollen, dass sich die Unternehmenskultur und die Geisteshaltung der Menschen verändern.“
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Das klingt gut, ist aber in der Praxis alles andere als einfach, wie Schilling erkennen musste. Der Mensch ist in seiner Geisteshaltung nicht darauf ausgelegt, Vorurteilslos mit Fremden umzugehen. Auch wenn Menschen meinen, sie hätten kein Problem mit Hautfarbe, Geschlecht oder Alter, werden sie von ihrem eigenen Gehirn überlistet. Man nennt das in der Fachsprache der Psychologen „implicit bias“‚ was man nur unzureichend mit „unterbewusstes Vorurteil“ übersetzen kann.
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Mahzarin Banaji (http://en.wikipedia.org/wiki/Mahzarin_Banaji), Psychologie—Professorin in Harvard, verfolgt das Experiment in München mit Interesse. Sie hat vor Top-Managem der Allianz über jene Automatismen im Gehirn referiert, die sie seit 15 Jahren erforscht. Unter dem Titel „Project Implicit“ hat sie — einfach gesagt — eine Reihe von Tests ins Internet gestellt, die jeder für sich selbst machen kann. Dieser Test führt einem sehr schnell vor Augen, dass man Menschen automatisch in gut (weil jung), unangenehm (weil andere Hautfarbe), erfolgreich (Weil Mann) einsortiert, obwohl man vehement bestreiten würde, solche Vorurteile je gehabt zu haben.
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In ihrem Buch „Blindspot“ führt Banaji alle möglichen Beispiele für solche blinden Flecken an. So wird die Arbeit von Männern fast überall in der Welt automatisch als relevanter und wertvoller eingeschätzt als die von Frauen. Banaji selbst war schockiert, als sie bei einem Test herausfand‚ dass sie selbst Frauen mehr mit Familie und Männer mehr mit beruflichem Erfolg in Verbindung bringt, obwohl sie in ihrem Beruf hocherfolgreich ist und sich so intensiv wie kaum jemand sonst mit solchen unterschwelligen Vorurteilen beschäftigt hat. Beim Thema Hautfarbe fällt ihr Urteil noch schärfer aus. Die Tatsache, dass Schwarze in den USA nach wie vor deutlich benachteiligt sind (geringeres Einkommen, schlechterer Zugang zu Bildung, mehr unschuldig Verhaftete, mehr unschuldig verurteilte), begründet sie mit unbewussten Vorurteilen. „Es gibt eine beachtliche Zahl von Belegen, dass eine auto- matische Bevorzugung vonWeißen und damit eine Benachteiligung anderer auch bei denen existiert, die eine Gleichberechtigung eifrig befürworten“, schreibt Banaji.
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Auch deshalb hat sich Banaji einen Bildschirmschoner gebastelt, auf dem ein türkisches und ein deutsches Gesicht zu sehen sind und unter beiden Gesichtern ein Schild mit der Aufschrift „deutsch“. Das Gleiche hat sie mit asiatischen Gesichtern und dem Schild „Amerikaner“ gemacht. Sie sagt: „Mein Gehirn macht das einfach nicht von selbst. Ich muss mir solche Assoziationen immer wieder vor Augen führen, sonst etablieren sie sich nicht in meinem täglichen Denken.“
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In einerWelt‚ in der Vielfalt normal werden soll, ist Vorsicht geboten. Insbesondere dann, wenn ein Unternehmen Versicherungen und damit Vertrauen, Zuverlässigkeit und Integrität verkauft. Werner Zedelius hat Tests von Professor Banaji gemacht und einige unangenehme Erkenntnisse gewonnen. „Wir sind im internationalen Geschäft darauf angewiesen, mit unseren Ansprechpartnern vor Ort Englisch zu sprechen. Deshalb nahmen wir fast automatisch an, dass diejenigen die besseren Manager wären, die besser Englisch sprechen können. Das muss aber überhaupt nicht der Fall sein“, sagt er.
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Zedelius ist im Vorstand der Allianz sowohl für die deutschsprachigen Konzernteile zuständig als auch für die Personalpolitik und damit für den Umgang mit der neuen Vielfalt, was man im englischen Geschwurbel als „Diversity Management“ bezeichnet. Sich mit den unbewussten Vorlieben und Abneigungen zu befassen und sich diese immer wieder vor Augen zu führen, das hat er gerade bei allen Führungskräften im Konzern zur Pflicht gemacht. Seine Begründung ist einfach: „Überprüfen Sie einmal, ob Sie nicht einem Mitarbeiter, der Ihnen ähnlicher ist, nicht auch ein ehrlicheres Feedback geben. Damit bevorzugen Sie ihn, ohne dass dies durch seine Leistungen gerechtfertigt sein muss.“
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Professor Banaji freut sich über solche Erkenntnisse. Sie erkennt darin, dass Unternehmen wie die Allianz den Umgang mit Vielfalt schneller lernen als die Gesellschaften um sie herum: „Ich denke, Unternehmen sind besonders motiviert, weil sie über die Vielfalt der Mitarbeiter auch eine Vielfalt der Gedanken erreichen können und ihnen das einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.“ Angesprochen auf Adeolu Adewumi sagt sie: „Sie und andere Bewohner von München, die weitab ihrer Heimat arbeiten, sind Teil eines sozialen Experiments, das die tausendjährige Gewohnheit infrage stellt, dass jede Person nur in den Teil der Welt gehört, aus dem die eigenen Vorfahren kommen.“
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Auch die Ordnungsliebe der Deutschen hat für einen Chinesen nicht nur Vorteile
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In der Münchner Allianz-Zentrale gibt es Mitarbeiter, die diese Gewohnheit, irgendwohin zu gehören, radikal infrage stellen. Man findet sie zum Beispiel beim chinesischen Stammtisch. Einmal in der Woche gehen etwa zwanzig Kollegen gemeinsam Mittag essen. Weil Chinesen gerne laut reden und es in den Kantinenräumen eher leise zugeht, trifft man sich zum Kaffee danach an Stehtischen im fensterlosen Automatenraum neben der Kantine. Gefragt, wo ihre Heimat sei, hier oder in China, antworten die meisten auf asiatische Weise. München sei eine sehr schöne Stadt, man habe hier sehr gute Luft, manche schwärmen von der Aussicht auf den Englischen Garten. Probleme, sich heimisch zu fühlen, habe man keine.
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Weizheng Chen äußert sich als Einziger etwas kritischer. Er lebt seit zwanzig Jahren in Deutschland, hat hier studiert und arbeitet seit elf Jahren für die Allianz. Sein Deutsch ist hervorragend, denn er liebt die deutsche Kultur und hält in China Vorträge über deutsche Komponisten. Die Frage nach der Heimat kann er dennoch nicht eindeutig beantworten: „Wenn ich in Deutschland bin, vermisse ich China und wenn ich in China im Urlaub bin, vermisse ich Deutschland.“ Zur deutschen Ordnungsliebe hat Chen eine besondere Beziehung. Einerseits schätzt er sie im Arbeitsleben. Andererseits bekommt er immer wieder deren unangenehme Seite zu spüren. Auch nach zwanzig Jahren in München gehen seine Gesprächspartner selbstverständlich davon aus, dass er eigentlich doch nicht hierher gehört. In seinen Worten: „Mir begegnen immer wieder diese vier Fragen: »Wie heißen Sie? Woher kommen Sie? Warum sind Sie nach Deutschland gekommen? Wie lange wollen Sie noch hier bleiben?« Aus asiatischer Sicht ist vor allem die letzte Frage sehr unhöflich.
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Und wohin wird das Kind von Adeolu Adewumi gehören? Das Kind einer Nigerianerin und eines Türken, geboren in München‚ aufgewachsen - vielleicht — in Istanbul. Womöglich sollte die Allianz irgendwann über eine weitere Änderung ihres Emblems nachdenken: vom deutschen Adler zum Zugvogel.
Ende Auszug SZ-Artikel.
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Hier ein Foto davon:
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Der Artikel hat *mich sofort angesprochen, schon weil *ich Selbst jahrelang für die Allianz gearbeitet habe. Ist aber schon länger her.

Kurz zurück zum Beginn:

Die Veränderung der Veränderung, ist es das, was in Uns geschieht, denn *ich muss eine kleine aber vielleicht "SpielEntscheidende" Änderung hier einbringen: wir Menschen sind NICHT dieJenig-Es, die die Unabhängigkeit und die Loslösung, Abstand-Vergrösserung (Emanzipation) von den Prozessen der Evolution wollen, denn das würde ja ein Wollen voraus setzen, aber bisher wissen Wir ja {noch} nicht mal, das Wir etwas wollen können.
Nein, wir sind ein Teil dieser Evolution und in uns Menschen oder mit uns Menschen wird jetzt mal ausprobiert, wie eine kleine Verweigerung der evolutiven Prozesse wirkt.
So kommt *mir hier bis Jetzt dieses Geschehen vor.

Eine herrliche Grundlage für Diskussionen.
Aber vielleicht bin *ich ja auch das Letzte, das das erkennt?
UnWissend und blauäugig, wie *ich bin.
EsLeben Sie wohl.

{Na, das ist doch mal ein ganz harmloses Blog-Artikelchen. Was zum Himmel hat mich denn darIn so aufgeregt, oder besser danach? Bis auf die leise VorwurfsHaltung, kann ich eigentlich nichts endecken; und die leise VorwurfsHaltung schwingt in vielen Beiträgen mit, weil *ich eben auch mit einigem unzufrieden bin, was so in und durch uns Menschen hier so läuft und abläuft. Das kann und mag ich auch nicht verbergen, wenn *ich auch ganz klar fühle und somit auch weiss, dass Wir keinerlei Schuld dafür tragen. Aber irgendwie meine ich - wahrscheinlich bloss -, dass die VorwurfsHaltung nötig[t] ist, damit überhaupt eine Aufmerksamkeit entsteht, noch weit vor jeglicher VerÄnderung. Aber ahne bereits, dass das falsch ist, eben weil keinerlei Schuld vorliegt.
Ich weiss nicht, warum *ich hier bin und weshalb mir geschehen ist, was *mir geschehen ist und warum *ich tue, was *ich tue. Oliver-August Lützenich tut. Tuuuut! Fährt wie ein Zug auf vorgelegten Gleisen dahin. Schwache Metapher, ich ahne es. Und ich ahne, dass diese Fragen nicht zu beantworten sind, auch wenn sie gestellt werden können. Somit ist klar, dass es auch Fragen gibt, die NICHT auf einer vorgelegten Antwort beruhen; wie *ich hier ja schon öfter behauptet hatte. Warum das DaSein ist und Was ES tut, was ES tut, fehlt also jegliche Antwortmöglichkeit, oder?
Was täte dieses Wissen auch mit Uns? Mir ist manchmal so, als hülfen auch die wahrsten Erkenntnisse also Antworten Nicht weiter. Wenigstens nicht sofort. Na, dann warte *ich eben noch ein wenig auf Später.
Den Leses wünsche *ich einen schönen ersten Advent und einen angenehmen Dezember.}