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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Sprech-ent-Sexung



Sprech-ent-Sexung


Wissen Sie, Oliver-August Lützenich kenne und mag einen Menschen, das weder Frau noch Mann sein möchte, genauer: das weder Mann noch Frau ist. Jedoch ohne jeden Zweifel ein Mensch.

Wie gehe *ich mit diesem Menschen um? Vor allem sprachlich. Nenne ich diesen Menschen er, vielleicht weil sie kurze Haare ist, oder nenne ich ihn sie, wegen der milderen Stimme? Wie schreibe ich das Mensch an, mit und in das Sprache, welche Wir bisher übermittelt bekamen und meist auch noch brav so nutzen, ohne diesen Menschen zu verunglimpfen oder gar abzuwerten?

Ist das, was Wir so entwickelt haben und was Wir mühevoll verbreitet und auch weitgehend durch- und umgesetzt haben, der letzte Stand?
Zwingt Uns das Sprache also jetzt in ein Korsett?
Nein. Ganz klar nein.

Auch wenn es den meisten Menschen schwer fällt, Gegebenes und Eingeübtes und vor allem täglich fast unbemerkt benutztes zu ändern - *mir hier genauso! - kann ich diesen Menschen, den ich sehr mag, mit den gegebenen sprachlichen, kommunikativen Mitteln nur beleidigen, zumindest nicht passend treffen.


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Keith Haring - Skulptur
Am Potsdamer Platz
in Berlin-Mitte
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Dieses Mensch ist weder Mann noch Frau, weder Er noch Sie, weder jener noch diese! Es ist einfach ein Mensch.
Ein Mensch, wie *ich einer bin, der *ich ein Mann bin.

Auch deshalb fange *ich an und viele Andere auch, diese Zweigeschlecht-lichkeit in Zweifel zu ziehen und das auch in das Sprache einzubringen.

Noch gibt es eine Mehrheit von Mann und Frau.

Das ist aber nicht der aktuellste Stand der Entwicklung.

Der aktuellste Stand der menschlichen Entwicklung kündet von dem langsamen Auflösung des geschlechtlichen Grenzen (das Fortsexung des Menschen können Wir auch anders lösen, als durch zufällige und dann auch noch eingeengt in eine fast Zwangsjacke eines Geschlechts. Und das schreibe *ich, der mit dem Mann-sein zufrieden ist. Noch?). Kündet von einer Erweiterung und von einer Selbst-Wahl der aktuellen sexuellen Positionierung, deutet auf eine Kündigung der Festlegung, der ungewählten und vorbestimmten Festsetzung auf ein Geschlecht.

Was ist Freiheit?

Freiheit ist, Selbst zu entscheiden, Was ein-Es ist.
Diese Freiheit ist noch Kilometer weit entfernt. So kann ich also behaupten, dass Wir zwar frei sind, aber dieses frei sind noch klein sind im Vergleich mit einer Selbst-Entscheidung, wie der im Geschlecht.
Aber es gibt bereits Menschen, die diese Wahl erkennen und voran gehen.
VorBilder für die Masse an UnEntscheidenden, an Selbst-Bestimmten, wie selbst-verständlich auch *mich.
Woher nehmen diese Menschen den Mut?

Aus dem DaSein. Schätze ich?
Das DaSein bietet Uns wesentlich mehr Freiheit an, als Wir bisher entnehmen, allerdings braucht das Entnehmen und auch EsLeben des Freiheit eine oder sogar mehrere Grundlagen. Eine davon schätze *ich, ist das Wissen davon: Was ist? Und zwar mehr und überprüfter, als es in den allermeisten bisher gegeben ist, aber das können Wir relativ schnell ändern.

Eine weitere Voraussetzung für ein mehr an übernommener Freiheit aus dem und im DaSein (Natur) ist die Verantwortung. Das Selbst-Handeln mit Bewusst-Sein und weiser Vorausschau. Die Leses wissen, dass *ich daran mitarbeite, für mich.

Dieses Freund ist also ohne Geschlechtlichkeit und ich mag Es sehr!
Dieses Mensch verdient es, dass *ich das Sprache für mich so gestalte, dass Es darin geborgen, frei und passend benannt ist.
Aus diesem Grund, löse *ich die unpassenden, sogar oft genug fehlerhaften Geschlecht-lichkeiten heraus.

Du bist es wert, dass ich ein-Es bin.
Und *ich bin es gerne. AUCH für Dich.
Danke für Deinen Mut!

Danke auch dem DaSein, für die Freiheit, die Wir langsam immer weiter und ausgelassener nutzen!
Bitte.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Am Ende das Tier

Ein wenig Ausrufung gefälligst!
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Dieses Beitrag ging den umgekehrten Weg, vom Verantworten-Blog hierher; dort hiess das Beitrag "Weit mehr", eingestellt im Juli 2012, und ist ziemlich erfolgreich, wurde dort schon über hundert mal gelesen.
Zumindest in diesem Blog, weil, vielleicht hat es das ein-Es oder ander-Es bereits kopiert und schon verschickt oder selbst schon öfter gelesen, weiss ich hier ja nicht. Kurzum, es ist ein Beitrag, das anscheinend noch bewegt, deshalb schaute auch ich noch einmal interessiert hin und bemerke: ist auch für Oliver-August Lützenich immer noch aktuell.
Aber ... Es braucht schon auch noch ein wenig Rouge hier und noch ein wenig Aufstrich dort und vielleicht auch noch ein bisschen den Scheitel nachziehen, die Leses wissen das ja inzwischen auch zu schätzen, wenn *ich die Beiträge ab und an ein wenig erneuere.
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Ein VorWort.
Eine Aussage von Dr. Gabor Maté, aus einer Doku zum USamerikanischen "Drogenkrieg" (Ein Link: http://en.wikipedia.org/wiki/Gabor_Maté_(physician)), aus der *ich hier bereits einen Beitrag gefertigt habe ("Freiheits-Rechte und ein Zeitungskauf", vom 17.08.2013): "Beim Krieg gegen Drogen (War on Drugs) behandelt man ein gesundheitliches wie ein rechtliches Problem. Sucht aber, ist eine Folge von menschlichem Unglück und Leid. Wenn man in Not ist, versucht man diese Not zu lindern. Wenn man leidet, versucht man das Leid zu lindern. Es stellt sich also nicht die Frage nach der Sucht, sondern nach dem Leid."
Das Wissen um die Ursachen so vieler Handlungen und auch Misshandlungen in Menschen, zwischen Menschen und unserer Mit- und UmWelt ist also vorhanden, jedoch es bleibt so, wie es ist. Warum?
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Ab hier der "leicht" erneuerte Beitrag.
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Was, wie *ich auch, ab und zu den Himmel als Spiegel benutzt und darin nicht nur die Wolken oder die Sterne, sondern die Menschheit bespiegelt wahrnimmt, und daneben das gesamte Treiben in das Erde-Mond, aber als Mensch selbstverständlich hauptsächlich das menschliche Treiben beachtet, weil Es das am ehesten versteht, weil Es ein Mensch ist; kommt bei der Bespiegelung und dem Vergleich, der auch darin möglich ist, auf schlimme Gedanken, kann auf schlimme Gedanken kommen, wenn Es so sieht, was in manchen Bereichen so abgeht, aber Es kommt auch auf gute Empfindungen, wenn Es in manchen Bereichen genauer hinspürt; und das nicht nur in die Ferne, über den Umweg des Himmels, sondern auch, auch!, ganz nah hinspürt, auch das ganz persönliche Selbst bespürt, mit den Händen zum Beispiel, kein Sex, das wäre Fremd, Nein, einfach so, an den Armen oder am Bauch, oder auch innerhalb der Haut, denn in manchen Ideen steckt soViel Güte und Freundlichkeit, so viel Ahnung von Schönheit und WEITE, fast unfassbar, wieViel davon noch vorhanden ist, aber kaum genutzt.
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Von Uns Menschen ungenutzt. Aber Da ist. DaSein. Und dann, wenn der Blick wieder vom Himmel gelöst ist und in das Erde-Mond zurück gekehrt ist, wenn die ganze WEITE und Freundlichkeit nur noch Ahnung ist, formuliert ein kleiner Verstand aus das Sprache heraus zum Beispiel folgendes:
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Herbst-Himmel über Berlin
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Bisher war es kaum möglich, allen Menschen eine umfassende Bildung zu gewähren, also sowohl in die Tiefen der Gefühle hineinzuspüren, sie zu erregen und ausleben zu können, als auch das gesammelte Wissen zu vermitteln.

Die bisher nötige Arbeitsteilung innerhalb von tierischen Gesellschaften (Menschen genauso, wie bei unseren Vettern, oder bei Löwen und Termiten) verlangte zum grössten Teil pure Überlebenstätigkeit, einfache, einfachste und schmutzigste Arbeiten, dazu meist einfache und schwere Aufbauarbeiten, oder ebenso überwiegend eintönige Verwaltungs- und gefährliche und/oder brutale Sicherungstätigkeiten (Inneres (Polizei), wie Äusseres (Krieg)) von der grossen Masse, aber meistens blosses Warten und Sitzen und Liegen für Irgendwas.

Es ist dabei nur für jeweils sehr Wenig-Es der Platz, für eine annähernde Freiheit der RaumZeit-Gestaltung, für das Forschen und Experimentieren, für die Phantasie und lebenslange Verspieltheit und für reichlichen DaSein-Genuss.

Die Organisation und die Anforderungen des EsLebendigkeit, verlangen bis Heute einen hierarchischen Gesellschafts-Aufbau. Der wiederum, ist ein abstraktes Spiegelbild des Aufbaus der Körper der Lebendigkeit. Auch diese weisen einen hierarchischen Aufbau auf, der nur wenigen Zellverbänden und Körperbereichen ein gut ausgestattetes und weitgehend unabhängiges DaSein gestattet.


Ein Beispiel: Die GrosshirnRinde (Cortex cerebri, kurz: Kortex) und dabei vor allem der präfrontale (orbitale, mediale und laterale) Kortex, ist der Bereich im menschlichen Gehirn, der diese Best-Ausstattung und weitgehende Befreiung von überlebenswichtigen Aufgaben, auf der Körperebene, bisher am deutlichsten bestätigt.

Ein Ausfall dieser Regionen, durch Unfall oder Krankheit, führt zwar zu Behinderungen, die jedoch dem GesamtOrganismus kaum schaden (das meint, das so verletzte Organismus ist fast ohne Probleme bei der Versorgung und Aufrechterhaltung des EsLebendigkeit sowie der Beweglichkeit); allerdings verhindert ein Ausfall in dieser Region meist eine wichtige und bedeutende Stellung innerhalb der Gesellschaft. Verhindert also bisher das Verbleiben oder die Bewegung, in eine angesehene und dadurch genussreiche Gesellschafts-Position, in der schöpferisches, folgerichtiges und umsichtiges Denken, entscheiden und sprechen nötig sind.
Ausnahmen bestätigen die Regel.

Kurze ZwischenFrage: Kann es sein, dass wir Menschen damit Schwierigkeiten haben, Uns in dieses erdmondliche Geschehen einzureihen? Also anzuerkennen, dass Wir eine Spezies dieser besonderen UmWelt inmitten der WEITEn des DaSein sind? Eine.

Inzwischen schaffen wir Menschen jedoch die Grundlagen, für eine Befreiung aus diesen Mustern und Symmetrien des EsLebendigkeit. Indem Wir Maschinen und Automatismen entwickeln, die Uns von dem Zwang zur Einfachheit und Regelhaftigkeit der tierischen Masse befreien, die Uns auch von der Gefährdung durch die MitWelt und der Fremd-Bestimmung der Vergangenheit und UmWelt entfernen.

Das Evolution ist ein Prozess des DaSein, das auch uns Menschen erschaffen und geformt hat, dieser Prozess ist bisher jedoch fast unbewusst (Fast, bis auf das erdmondliche EsLebendigkeit vielleicht, denn Das ist, wie auch wir Menschen bezeugen können: Bewusst, zumindest am Anfang davon), aber mit Erinnerung, denn die Vergangenheit steckt in AllEs und All-Es, fragen Sie, nur als Beispiel, die Geologen und die Biologen, und es ist ein gleichgültiger Prozess, also ist das Evolution bisher AllEs und All-Es (un-)wichtig. Fast. Aber was ist un- und was ist?

Das Mensch aber, entdeckt mehr und mehr die persönliche Wichtigkeit (diese persönliche Wichtigkeit ist wenigstens für *mich, kein Egoismus oder gar Egozentrik, diese Variationen der bisherigen tierischen Menschlichkeit, sind blosse schwache oder starke ÜbEsLebens-Strategien, je nach Erfolg. Die persönliche Wichtigkeit, die *ich hier meine, ist eine der Selbst-Entscheidung und aktiven MitGestaltung, sowohl des Selbst als auch des UmGebung, in das ein-Es gezeugt wird, oder in das ein-EsLeben möchte. Wenn die Leses jetzt an zum Beispiel die aktuellen Demonstrationen in der Ukraine oder an S21 denken, dann ist das zu kurz gedacht. Widerstand ist zwecklos. Gegen irgendEtwas sein, ist blosse ÜbEsLebens-Strategie und enthält somit fast keine WeiterEntwicklung, sondern fast nur Blockade. Damit schreibe *ich hier, dass das aktuelle Geschehen des Menschheit noch fast ganz und gar Traditionell und Uns vom DaSein in Milliarden Jahren aufgeprägt ist. Die Entdeckung der persönlichen Wichtigkeit und Mit-EntscheidungsKompetenz und Selbst-, sowie Mit-Verantwortung im DaSein kommt fast gänzlich ohne Widerstand aus, denn die Blockaden einer aufrichtigen, offenen und mit-verantwortlichen und mit-entscheidenden Spezies, ist auf einen viel zu frühen Tod oder das Leiden gerichtet, dort stören die Blockaden kaum die WeiterEntwicklung. Was fast Alle Widerstände und Blockaden bis eben Jetzt bewirken?: sie behindern eine für Uns Alle nützliche Weiterentwicklung im DaSein. Die Frage ist: Warum hat dann das DaSein den Widerstand und die Blockaden eingesetzt? Zum Bremsen. Was Bremsen? Die vielleicht ALL zu schnelle Veränderung, denn vielleicht wäre ohne Blockaden das DaSein ein Flop im SEIN, aber kein Geschehen der blühenden Entwicklung, m(it).a(nderem). zum Menschen. Zweite Frage: Warum dann damit aufhören? Nicht ganz, aber schon ein wenig mehr. Was bemerken die Leses, wenn Sie momentan das erdmondliche Geschehen bewerten? Blockaden oder VeränderungsBedarf? Zwei Sprech-Es die ganz aktuell und reaktiv für Blockaden ein"treten", sind Herr Putin und Herr Janukovitsch, aber etwas milder auch Herr Seehofer und Frau Merkel mit Herrn Gabriel und und und und ..., die Menschheit ist eigentlich fast nur Blockade, also warum greife *ich Die oben genannten heraus?; na egal, ist *mir halt gerade so eingefallen. Blockier[t]er auch *ich. Mir könnte es vielleicht auch besser gehen, aber *mir ist fast nur das Widerstand und das Blockade vorgelebt worden; *ich bin das Ergebnis einer Blockade, aber genug davon, zurück zum Beitrag), und entdeckt die Möglichkeiten der unabhängigen Selbst-Entwicklung und die Vorteile der vom Zwang (der Evolution und der umgebenden Mehrheits-Gesellschaft) befreiten Selbst-Entfaltung und zur Freude lockenden Selbst-Verantwortung.
Und die sind jeweils Enorm!

Siehe die Anfangssätze. Und die wollen Wir Menschen doch nutzen. Oder? Und zwar ohne Bevormundung oder Einschränkung (Blockaden), durch Was und Wo auch immer!
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Die Voraussetzungen der Selbst-Befreiung, aus der Enge der Evolution, im DaSein, erarbeiten Wir doch gerade, oder etwa nicht? Mit so manchen Schmerzen, entledigen Wir uns des überwältigenden LEIDs (Wissens-Enge, Selbst-[Fremd-]Bestimmung, Natur-Vorgaben, Vorenthaltung ...) und entwickeln eine In- und Umwelt, die Uns mehr Freude einbringt und Richtungen öffnet, die die Meisten von Uns noch nicht einmal erahnen, geschweige denn erfühlen, erspüren oder zumindest phantasieren.

Nein, bisher sind Unsere Vorstellungen massenhaft klein, eng und kurz. So kurz, eng und klein, wie Wir in der Masse das DaSein empfinden, gestalten und somit auch erleben.


Zum Abschluss ein wenig dramatische Phantasie:
Damit ist es bald vorbei.
Denn es kommt Etwas, das Uns die Poren öffnet und die Bewegungen ausweitet, das Unsere Sinne erregt und alle Gefühle bewegt, bis weit über die Grenzen jeglicher vergangener und aktueller Vorstellung.
Also, fangen Sie schon mal an zu rütteln und zu schütteln, an den Zäunen der Vergeblichkeit und entladen Sie die Waffen der Ängstlichkeit, die Freude braucht Aufmerksamkeit, Sie wartet schon so lange.

Ohne Witz.
Das Ergebnis wird SoSein, dass Wir Alle (erstmal das Menschheit) mit bester Bildung versorgen und das Frei-RaumZeit ausreizen, das Uns das DaSein gewähren kann.
Und das ist mehr, wesentlich mehr, als bisher in Unsere Vorstellung(en) passt.
Ende Fantasie?

Zurück in das Wirklichkeit.
Ein Fakt ist, dass für Alle und noch mehr genug vorhanden ist, von Nahrung, über Wärme (auch Energie) und Bildung und Technik, bis zu exzellentem Luxus. Was uns Menschen bis Heute fehlt ist eine Alternative zur aktuellen Gesellschafts-Bewirtschaftung und Organisations-Art, also zum aktuellen Entwicklungstreib- oder auch triebmittel der Geld- und Solisten-Wirtschaft, auch genannt Kapitalismus. Wo bleibt die Ablöse?
Bis jetzt hat Uns das weitergebracht und am Laufen gehalten, aber bald sind Wir genug gelaufen, es fehlt bald der Platz für ein weiter so. Irre *ich, oder bin *ich das einzig-Es, das das so empfindet? Nein.

Um den Titel etwas umzuformen, zur Frage: Ist das Tier am Ende?
Antwort:

Mittwoch, 6. November 2013

Des Glaubens-Drang zur Freiheit

Nun ist das gestrige Beitrag um Einiges ergänzt und braucht deshalb auch einen neuen Titel, beim überlesen (des Alten) viel Vergnügen.

Zu diesem Beitrag wurde ich geleitet, von einer fast wöchentlichen 3Sat-Sendung, die den Namen des Moderators trägt: (Gert) Scobel.
Genauer, der Sendung vom Donnerstag, dem 31. Oktober 2013 (Hallo Wien!), mit dem Thema: AberGlaube oder auch Magisches Denken.
Aber! Bevor ich näher darauf eingehe:

Eine Worterkundung, aus dem Herkunfts-Duden entnommen: Magier. Das Wort für "Zauberer, Zauberkünstler" wurde im 18. Jh. aus dem Plural 'magi' des lat. Substantivs 'magus' eingedeutscht, das selbst aus griech. 'mágos' = "Zauberer" entlehnt ist. Das griechische Wort bezeichnete zunächst das Mitglied einer medischen Priesterkaste {Meder ist eine altiranisch-persische Stammesbezeichnung} und nahm erst dann die Bedeutungen "Traumdeuter, Zauberer; und auch Betrüger" an.
Es ist ein Lehnwort aus dem Iranischen (beachte altpersisch 'Magus', den Namen eines medischen Volksstammes mit priesterlichen Pflichten {innerhalb der persischen Grossgesellschaft. Also ähnlich wie die Leviten - die Mitglieder der Familie Levi -, die innerhalb der jüdischen Gesellschaft priesterliche Aufgaben hatten und erfüllten}), dessen letzte Quelle nicht sicher zu ermitteln ist.

Und das schreibt Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Mager): Mager oder Magier ist ein Wanderwort altiranischer Herkunft, das spätestens seit dem 4. Jahrhundert v. Chr eine allgemeine Bezeichnung für einen zoroastrischen Priester darstellte.
Linguistisch liegt ihm die indoEuropäische Wurzel '*magh-' mit der Bedeutung „können, vermögen, helfen“ zugrunde, zu deren Wortfamilie auch „(Ver)mögen“, „Macht“ und „Maschine“ gehören. Die Bedeutung des Wortes vor dem 4. Jh. v. Chr. ist nicht ganz geklärt.

Das ist doch mal interessant, aus welcher Nähe das Magie und damit das Magi-Es entstammt, welche "Familie" da im Hintergrund mitschwingt: "ich mag[h] das machen, das macht mächtig Spass zu zaubern und zu überraschen, gut und schlecht". Das Magie ist also ganz klar in die Bereiche des Glaubens einzuordnen, denn - wenigstens Oliver-August Lützenich geht es so -, je mehr *ich weiss, umso weniger Magie.

Und noch einmal das Duden: Magisch. Das Adjektiv 'magisch' = "zauberisch, geheimnisvoll, {eine Gefahr} bannend", wurde etwa im 16. Jh. aus gleichbedeutend lat. 'magicus' gebildet, welches wiederum aus dem griech. 'magikós' = "zum Magier gehörend, überraschend" entstammt.

Das Aber- vor dem -Glauben bedeutet "wider, gegen" oder auch " weiter wegg, weit mehr", wie es auch vor den Worten: AberTausend und AberWitz, noch verwendet wird.
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Am Columbiadamm in B-Kreuzberg.
Sie glauben dieses Bild zu kennen?
Sie glauben es zuRecht, warum
wissen Sie es nicht, oder?
Einfach weils schön ist.
Mehr nicht, echt.
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Vor der persönl*ichen Analyse möchte ich noch aufzählen, was *ich alles in die Worte AberGlaube und magisches Denken einfülle.
Und das ist reichlich:

Schornsteinfeger/Kaminkehrer, Fetisch, schwarze Katzen von links und von rechts, Glücksbringer, Glückssymbole (z.B. Schlösser an Brücken-Geländer gekettet. Laut einer in der Sendung erwähnten Umfrage glauben 60% der deutschen Menschen an deren magische Kräfte/Wirkung), Astrologie, Hexerei, Tieropfer, Räucherkerzen/-opfer. Engel (laut einer in der Sendung erwähnten Umfrage, ist mehr als die Hälfte der deutschen Menschen davon überzeugt, dass ihnen ein Engel zur Seite steht), Wallfahrten (z.B. Lourdes), Seancen, Kartenlegen, Rosenkranz, Horoskope, Ticks (z.B. ein bestimmtes Kleidungsstück für ein Spiel, eine "glücksbringende" Farbe oder Zahl), Berührungen oder auch das Küssen von Gegenständen und Statuen.

Da fehlt bestimmt noch so einiges?


Vielleicht auch das Sprache, die Politik, die Ökonomie - die ja bekanntlich so ein bisschen Pseudo-Wissenschaft ist, obwohl die Ökonomie reichlich auf die Mathematik vertraut, aber wie das mit dem Vertrauen eben so ist (näheres dazu - zur Ökonomie - könnten die Leses auch in dem Beitrag "Von der Tarnung der Wirklichkeit" im Verantworten-Blog erlesen), es wird noch öfter enttäuscht, als es bestätigt wird, oder?
Aber, wenn ich damit anfange, alles noch nicht so genau bekannte und alle Vermutungen und Hoffnungen und Erwartungen und sehnlichen Wünsche, darein zu packen, in die Bereiche des AberGlauben und des magischen Denkens, was bleibt dann noch als sicher und stabil und ganz und gar ausgeleuchtet und überprüft übrig?
Viel!

Oliver-August Lützenich zum Beispiel ist sicher und schon eine etwas längere RaumZeit stabil da. Die Leses wahrscheinlich auch; merken Sie, schon fängt es an unsicher zu werden, weil, was weiss *ich von den Leses, ausser Vermutungen.
Aber Stopp hier, sonst geht das Thema verloren.
Glaube, AberGlaube und das Magische Denken.

Infos zur Sendung und zu Gert Scobel hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Scobel.

Die darin - für *mich - interessanten Aussagen sind:
Von Karl-Heinz Kohl, Ethnologe (http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Kohl):
Die monotheistischen Religionen basieren auf der Vorstellung der willkürlichen Gestaltung der Welt, des Kosmos, durch eine SchöpferGottheit. Dabei gehen die Religionen davon aus, dass der Wille dieser SchöpferGottheit unerfindlich oder auch unergründlich ist.
Aber genau gegen eine solche Vorstellung protestiert das Magische Denken. Das Magische Denken geht aus von einer grundsätzlichen Kausalität {also einem direkten Zusammenhang von Ursache und Wirkung}, von einer Sinnhaftig- und -haltigkeit der Welt {*ich nenne es, weiter gefasst, das DaSein}.
Es gibt kein Ereignis ohne Ursache. Und im Magischen Denken versucht man zu rekonstruieren, welche verschiedenen Ursachen ein Ereignis haben kann oder hat. James (George) Frazer (de.wikipedia.org/wiki/James_George_Frazer) sagt: Die Magie ist (eigentlich) eine Vorform der Wissenschaft; und die Religion[en] ist[sind] ein Rückfall.
Weil die Magie davon ausgeht, dass die Natur von einer Eigengesetzlichkeit durchherrscht ist. Nur die Schlussfolgerungen der {damaligen} Magie[r] waren eben noch falsch.

Eine ungeklärte Frage: Ist das DaSein, also auch wir Erdmondlichen, das Ergebnis einer statistischen Wahrscheinlichkeit, die aus den Grundzutaten (Substanz, Regeln, Kräfte) des GesamtInhalts des DaSein einfach auch irgendwann in den gigantischen, für Uns noch unermesslichen WEITEn des RaumZeit, geschehen muss? Ist das DaSein also eine logische Folge von AnfangsBedingungen, ist das DaSein eine zufällige Wirkung aus der zufälligen Begegnung von kollidierenden Wolken aus den GrundZutaten, oder ist das DaSein eine Folge von Planung (Ziel) oder einem Bedarf (Zweck)?
Liegt also die Magie richtig, von einem Zusammenhang von Wirkungen im Jetzt mit den Substraten der Anfangsbedingungen auszugehen, oder ist das Glauben richtig, das zwar auch von einem Zusammenhang von Wirkung und Ursache ausgeht, diese aber mehr ausserhalb des DaSein beheimatet, das DaSein als Schöpfung einer ausserDaSein-Entität, das DaSein als Willkür?
Die Magie sucht die Ursache[n] im DaSein, die [mono]theistischen Religionen ausserhalb, deshalb unerfindlich und unermesslich, weil ja schon alleine die WEITE und VIELFalt des DaSein, das einzelne DaSein zu überfordern droht. Ist somit das Glauben näher an das Wirklichkeit, indem Es die wohl fast vollkommene Bestimmung des DaSein in das Fremde von Ausserhalb verlegt, oder ist das Magie näher an das Wirklichkeit, in dem Es die Gründe im DaSein vermutet und auch im DaSein danach sucht?
Die drei bisher benennbaren Gründe für das DaSein könnten also sein: Statistik, Willkür oder Planung. Wobei die Planung und die Willkür natürlich eng verbunden sind oder einander sogar überschneiden, also bleiben als Möglichkeiten: Muss oder Kann.
Wobei das <Muss> wenigstens Etymologisch noch mehr Freiheiten enthält, als es die blosse AbArbeitung von Möglichkeiten zulässt, aber eben sehr viel weniger Freiheit, als das <Kann> einer zur Entscheidung fähigen Entität überlässt. Musste das DaSein passieren, oder konnte Es passieren? Und Ist passiert, wie wir Alle bezeugen könnten, wenn wir denn auch Alle bezeugen könnten, was aber eben nur sehr wenig-Es können.
Da *ich kann, aber noch zu wenig weiss, kann ich nur schätzen, und *ich schätze mal, dass das DaSein eine gewollte Angelegenheit ist. WAS das DaSein wollte, ist mir natürlich unbekannt, sonst hätte ich es längst verraten, denn *ich stehe für Transparenz, aber mir ist diese Variante näher, als die blosse Logik, also als das blosse Abarbeiten von Wahrscheinlichkeiten. Obwohl das bei der Gigantik des RaumZeit und der Substanzen fast schon wahrscheinlicher ist. Ist eben eine Frage des persönlichen Gefühls und der Selbst-Empfindung.
Aber weiter in der 3Sat-Sendung Scobel.

Frage von Peter Brugger, Neurowissenschaftler (bei Interesse finden die Leses hier mehr Informationen zu Peter Brugger: http://www.usz.ch/Seiten/default.aspx):
Hat das Magische Denken, die Magie, dann nicht biologische Ursachen? Können dann auch Tiere Magisches Denken zeigen?

Vielleicht kennen die Leses meinen Beitrag "Können Tiere denken?", in diesem Blog, dann wissen Sie, wie *ich diese Frage beantworte.

Antwort von Karl-Heinz Kohl: Warum nicht. Diese Gedankenassoziationen sind auch bei Tieren vorhanden. Tiere können ja höchst vernunftgeleitet agieren, sie wissen ganz genau welchen Anzeichen sie nachzugehen haben, um ihre Beute zu finden.

Meine Zwischen-Frage wäre: Was ist des Menschen Beute?
Welchem Erfolg und welcher Sättigung jagt das Mensch nach?
Neben der Deckung der Grundbedürfnisse und der Fortsexung.

Weiter Karl-Heinz Kohl: Die Magie setzt vor allem dort ein, wo es um eine Kontingenz-Erfahrung geht, also um die "Begegnung" mit dem Zufall.
Das Magische Denken ist eine Kategorie, die Wir dort einsetzen, wo Wir nicht weiter wissen. Das Problem der Magie ist, dass sie das Falsifizierungsprinzip nicht kennt. Die Magie {oder auch das Magie-Es}, geht von gewissen Zusammenhängen aus und glaubt an diese Zusammenhänge, auch wenn sie sich vielleicht nie als Wahr erweisen oder beweisen lassen.

Jetzt muss *ich doch noch die Frage weiterdenken: Wie hoch ist der Anteil des Magischen Denkens und damit des Glaubens in uns Menschen? Wenn also 60 Prozent der deutschen Menschen angeben, sie werden von einem Engel durchs ErLeben begleitet, den ein-Es eben nur nicht spüren kann, mit den Sinnen, dann ist doch der Anteil der Magie in Uns und damit auch in unseren Handlungen mindestens 60 Prozent, also fast 2 Drittel.
Wobei *ich hier schätze, dass die Engel nur eine Variante sind und andere "magische" oder auch Glaubens-Fragen sehr wahrscheinlich einen noch weit höheren Anteil in Uns ergeben würden. Denn, wie Herr Kohl so passend bemerkte: "Das Magische Denken ist eine Kategorie, die Wir dort einsetzen, wo Wir nicht weiter wissen." Und all die Hedge-Fonds-Wetten auf die Zukunft sind pures Magisches Denken, denn was weiss das Mensch von das Zukunft Jetzt? Aber die Verbindung stimmt, denn das Jetzt gibt es auch in das Zukunft, ausser Wir hier im DaSein ändern das Jetzt, dann ist auch das Zukunft anders und kommt vielleicht sogar ohne das Jetzt aus, weil, wieviel von unseren aktuellen Annahmen oder auch Tatsachen sind in und durch die Vergangenheit geprägt?
Frage: Wie viel Freiheit verträgt die Zukunft?
Denn das Jetzt, also die blosse eingeübte Wanderung von Myriaden von Jetzt-Momenten im Ablauf der RaumZeit kann auch ein blosses HilfsKonstrukt in fehlender Weite sein? Denn. Was weiss das schon, ob auch das RaumZeit in Taktung und dem Platz DaZwischen veränderbar oder sogar wandelbar ist. Die Leses merken, wieviel Freiheit schon Jetzt aus das Zukunft auch in uns Erdmondlichen hineinreicht oder hineingereicht wird, von ...?
Antwort: Das Zukunft ist mehr Freiheit als Bestimmung. Jetzt ist Bestimmung.
"Vor" Uns in das RaumZeit ist mehr Freiheit drInn. So spüre *ich das hier.
Noch ein wenig weiter mit der Magie.

Frage von Gert Scobel: Was für einen biologischen Vorteil hat Magisches Denken?

Antwort von Peter Brugger: Wir müssen eine Annahme {zum DaSein} machen. Wir müssen etwas auch annehmen, bevor wir etwas testen können. Wir müssen glauben an etwas.

"Wir müssen glauben an etwas." Sonst? Ja, klar, im Moment müssen wir an irgendetwas glauben, weil ... (ich keine Lust habe mich ständig zu wiederholen)? Aber das <müssen> wird Uns wohl hoffentlich bald vergehen! Auch wenn die Religionen allüberall blühen, so vermute *ich hier, dass das bald ein Ende haben könnte, wenn ...
Na, entweder kommt DAS und besucht Uns hier und erzählt Uns, warum Es ist, wie Es ist, oder Uns fällt einfach was ein, womit Wir den Glauben und die Magie ablegen können, wie Wir auch ab und zu mal alte Klamotten ablegen müssen oder dürfen, vielleicht je nach Bauchumfang, und der ist doch so ziemlich am wachsen hier, der Bauchumfang, also könnte es doch auch sein, das Uns bald was dazu einfällt, wie Wir das Glauben und das Magie ablegen können und Uns mehr dem widmen können, was noch geht und erforschen, was noch so DaIst, ausser Uns hier und das braucht aber Alle hier, nicht bloss immer ein Paar, wie das immerzu (Jetzt) war und Jetzt noch ist, das immer nur ein paar von Uns das Alte ablegen und etwas Neues probieren, was noch k[aum]ein ander-Es noch [er]kennt. Weil, das Meiste hier ist schon altbekannt, wenig Neues, aber das hatte *ich ja schon vor ein paar Monaten hier in den Blog eingestellt und werde es etwas aufgefrischt in Kürze auch in den Verantworten-Blog einbringen. Jetzt aber weiter in der Sendung:

Peter Brugger: Was die Magie und die Wissenschaft unterscheidet, ist das Falsifizieren. Während die Magie an den Assoziationen festhält.
Aber um zuerst mal ein Muster zu erkennen, dass da was ist, ein Zusammenhang, da gehörte vielleicht ein Spürchen Bereitschaft zu Glauben dazu?

"Ein "Spürchen" Bereitschaft zu Glauben ..."? Spürchen? Genial dieser schweizer Mensch, besser hätte *ich deutsches es auch nicht formulieren können. Aber ein -chen langt bei weitem nicht, um Unsere Bereitschaft zu Glauben auch nur annähernd zu beschreiben. Da ist schon fast unser gesamtes Gespür nötig, um so zu Glauben, wie Wir hier das tun, und *ich weiss (!) ja nun, wovon *ich hier schreibe: Oliver-August Lützenich bin ein Gläubiger.
Ganz und gar, vom Wissen halte *ich wenig, das fliegt mir dummerweise (weise?) immer so schnell davon, kaum kann *ich ein wenig davon ergreiffen, vom begreiffen noch weit entfernt, schon ist das Glauben wieder da und bestimmt, wo es hier lang geht, für *mich. So bin *ich ein Gläubiger des Wissens, denn, *ich weiss davon, aber glaube nicht so Recht daran, *ich hoffe die Leses kommen noch ein wenig mit, wenigstens ein wenig, so lange *ich daran glaube, dass das zu verstehen ist, was *ich weiss. Manchmal nicht.
Ein Gedicht, aber weiter ...

Noch einmal Karl-Heinz Kohl: Das Magische Denken ist vielleicht so eine Art der Präventivtechnik, gerade auch im evolutionsbiologischen Sinne, weil sie offensichtlich eine Affektstabilisierung gewährleistet.

Magisches Denken ist also eine tierische (somit auch menschliche) interne, körperliche Technik zur Dämpfung des ganzen Gefühlskomplexes der UnSicherheit, UnWissenheit und  Orientierungslosigkeit - also von jeder Menge Furcht und Angst -, in einem als unerbittlich, unerfindlich und enorm irritierend erfühlten und auch empfundenen DaSein.

Und all diese Gefühle und Empfindungen (der Verunsicherung und ...), kommen erst richtig zur Geltung in einem genügend grossen und auch ausgebauten und benutzten Bewusst-Sein.
Ist das vielleicht das Trieb..., ähh: TreibMittel für das entblösste Mensch?
Die Leses wissen von oben, dass *ich der Idee zuneige, dass das DaSein voll mit Sinn ist, mit dazu gepackt auch ein Kleckschen Chaos und Hinfälligkeit, damit es nicht gar so langweilig ist mit all dem Sinn, das das DaSein ausfüllt. So könnte Es doch sein, das DaSein, *ich mit Sinn, Sie mit Sinn und überhaupt AllEs und All-Es mit Sinn, aber irgendwie beschleicht mich der Eindruck, dass Wir bis Heute, Jetzt, die Hinfälligkeit überbetonen, ja geradezu anbeten, obwohl das ohne Sinn ist. Mit Sinn ist, das ErLeben zu feiern, denn das können Wir AllEs und All-Es nur einmal, nun gut, die Hinfälligkeit auch, aber die ist doch nur das Beigeschmack, warum also geben Wir den Hauptgeschmack so einfach ab, immerzu nach DrAussen, als Diesen im DrInnen zu geniessen, oder wissen die Leses Jetzt gerade nicht mehr wovon *ich hier schreibe, *ich gebe gerne zu, *ich auch nicht, also noch ein paar Worte von DrAussen:

Gert Scobel zitierte am Schluss noch ein paar Sätze von Martin Luther, zum Thema Glaube und Gott: Worauf du nun, sage ich, dein Herz hängst und verlässest, das ist eigentlich dein Gott. [...] Es macht sich jedermann das zum Gotte, dazu ihn sein Herz trug. 


Ist das schon Beliebigkeit?
Es ist auf jeden Fall ein guter und wohl auch willkommener Beitrag zur Individualisierung des Glaubens und der Religion, in Jed-Es Selbst, das diesem Glauben folgte. Jed-Es ist sein-Es Glückes Schmied, geht ein anderes Spruch.

So war Martin Luther wohl auch ein "Prophet" der Verinnerlichung und Vereinzelung des Willens und Wünschens im DaSein, hinein in Jed-Es Selbst. Was bisher noch kaum DaIst. Luther sagte in etwa: Was ein-Es für Gut und Wichtig erachtet, nennt Es nun Gott, was ein-Es für Schlecht/Böse hält, nennt Es dann eben Teufel.

Und das ist ja nun wirklich eine sehr persönliche Angelegenheit. Denn, was *ich hier für Wichtig und Gelungen erachte und verbreiten möchte, halten die Leses vielleicht für groben Unfug und schalten *mich hier ab.
Nur zum Beispiel.
Bitte.
Gute/n Tag/Nacht.

Freitag, 25. Oktober 2013

Erkenntnis-Freude

Im Moment richtet die öffentliche Menschheit die Aufregung überwiegend auf oder auch in das DaZwischen-Netz und geheimst Massen an Ungemach und Ungeheuerlichkeiten dort hinein, der grosse Rest gebraucht es derweil einfach weiter und nutzt, weitestgehend ungerührt, was darin und damit so zur Verfügung gestellt wird, meist kostenlos. Die Gefahren schätzt die Masse wohl weit geringer ein, als etwa einen Abendspaziergang zwischen den Häusern oder auch eine Strassenüberquerung, was wohl stimmen mag, aber vielleicht beurteile ich das auch zu ... irgendwas flauschiges auf jeden Fall.

Derweil ist das DaZwischen-Netz nur eine notwendige Weiterentwicklung von Techniken, die wir Menschen benötigen, weil Wir so Viele inzwischen sind und, weil Wir so weit verstreut in diesem kleinst-PlanetenSystem Erde-Mond erleben. Angefangen (und *ich schreibe hier nur von dem Zwischenmenschlichen Informationsaustausch, nicht dem der in unserem Inneren als innerzellulärer und interzellulärer Austausch stattfand, lange bevor wir Einander rufen konnten) haben wir Menschen irgendwann mit Gesten, Lauten, mit Rufen und Trommeln, dann kamen ein paar Menschen dazu, die zwischen den einzelnen Wohnstätten hin- und hergelaufen sind - auch (neben dem Handel) um Anschluss zu halten und die neuesten Ereignisse oder Kenntnisse zu verbreiten -, später mit Karren, dann irgendwann mit Pferden und Kamelen und anderen Reittieren, dann kamen die Kutschen und dann kam irgendwann, vor kurzem, die Telegraphie, das Telefon und nun sind Wir bei WiFi und Satelliten und eben dem DaZwischen-Netz mit und in dem Wir Kontakte herstellen, halten und handeln. Und immer schon wurde im und während des DaZwischen "abgehört", verfälscht, verschwiegen, aufgebauscht, gemobbt und geraubt, von den ersten Rufen, über die Karawanen, bis eben gerade jetzt wieder mit einem meiner Mails, das vielleicht irgendein fleissiger Angestellter eines US-amerikanischen Dienstes gerade liesst und überhaupt nicht versteht, trotz bester Übersetzungs-Software, weil ... keine Ahnung?
Und?

Und derweil - fast unbeachtet - geschieht in den Labors weltweit eine wirkliche und ebenso bedeutende Weiter-Entwicklung unserer Techniken, aber k[aum]ein-Es redet davon, kaum ein-Es merkt etwas davon, bis auf Selbst-verständlich die jeweils Beteilligten und deren Angehörige und Freunde, aber das sind so wenige, dass die Masse davon keine Notiz nimmt. Und die MassenMedien so berichten, wie sie von einem Bratwurst-Fress-Rekord in Alabama berichten: winzig oder als belächelte Seltsamkeit.

Aber manchmal auch richtig vierspaltig und gross, wie der unten eingestellte Artikel, aus allerdings keinem echten MassenBlatt, schon irgendwie ein MassenBlatt, aber eben nur für eine ziemlich geringe Masse, aber das mögen sie Selbst beurteilen.

Es beschreibt wieder eine Tendenz, die *ich hier ja schon des öfteren aufgegriffen und auch beschrieben habe, die Entwicklung zur AllWissenheit. Die Leses kennen bestimmt meine einschlägigen Beiträge. Dabei ist die AllWissenheit noch sehr sehr sehr sehr, ich kann fast kaum genug "sehr" hier hineinschreiben, um zu betonen, wie weit wir Menschen davon noch entfernt sind, also bitte keine Furcht, aber die Tendenz ist für *mich hier klar erkennbar.

Wir forschen inzwischen in fast alle Richtungen und Wir kommen dabei gut voran, es purzeln die Erkenntnisse und auch die entsprechenden Techniken, immer schneller von dem Baum, den das JudenChristenMuslimGott uns Menschen vorenthalten wollte.
Die Substanz der Materie ist genauso wenig mehr vor Unseren "Manipulationen" sicher, wie es die Sterne und dann auch die Galaxien bald sein werden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass, wenn Wir das Kleinste und das Grösste in die von uns Selbst gewünschte planvolle Veränderung miteinbeziehen, dann sicherlich nicht mehr als das Mensch, dem Oliver-August Lützenich noch täglich im Spiegel und auch daneben begegne.

Wenn ich das vor Bekannten und Freunden so formuliere, bemerke *ich entweder einen leichten Grusel, oder auch teils tiefe Ablehnung oder ein Hahaha, aber das läuft meist bald aus, wenn ich darauf ein paar Beispiele aus den Labors einführe. Auch das unten eingestellte, das *ich so ähnlich schon vor ein paar Jahren in einem Beitrag erschrieben habe, als *ich davon las, dass in USA und Japan Nanopartikel/Atomverbindungen entwickelt werden oder wurden, mit denen schon sehr viele Atome/Elemente und auch Gross-Moleküle (Enzyme, Proteine und Verbindungen) aus und in der direkten Umgebung nachgewiesen werden können. Mit diesen Detektoren könnte Mensch - wenn sie fein und umfassend genug angelegt sind - die Zusammensetzung einer/der gesamten Umgebung bis in mehrere Meter oder sogar weitere Entfernungen, genau analysieren und benennen. 
Wahrscheinlich beruht die Technik, die der eingestellte Artikel beschreibt, auch auf diesen Forschungs-Ergebnissen?

Meine Frage lautet: Was bedeutet das für uns irdische ErLebewesen?

Bald ist es soweit, das ein Jed-Es mit einem Gerät aufwächst, welches Alles in ein-Es hinein herausforscht und Alles um ein-Es herum hereinforscht. Alles, und *ich hier meine wirklich jede Kleinigkeit, auch Grossigkeit, egal, ob Wir davon inzwischen wissen oder noch etwas NachHilfe brauchen. Und ebenso bald werden unsere NachfolgeWesen auch Alles wissen von dieser Heimat-Galaxie und werden mit diesem Wissen arbeiten, denn das damit arbeiten ist eine unmittelbare Folge von Wissen.
Und Oliver-August Lützenich betone gerne noch einmal, was *ich hier einschreibe ist keine ZukunftsGeschichte, zumindest keine ferne Zukunft, denn von der kann *ich hier noch nichts wissen, wie auch? Was *ich weiss ist die Aktualität und bestenfalls eine leichte Spiegelung in ein Morgen hinein. Mehr nicht.
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Pilz mit Kippe.
In Berlin-Schöneberg
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Neben all der Aufregung um DaZwischen-Netz und "abhören" und Speicher-Riesen kommt dieses Wissen und diese Entwicklung zu kurz. Genauso, wie die Armut, der Terror und die Frechheit der Potentaten und Konzerne weltweit hier in EU dabei fast völlig untergeht.
Das Mensch braucht Ablenkung.

Nur wovon und warum braucht das Mensch stetig Ablenkung? Verzeihen Sie, aber *mir hier kommt es so vor, als würden stets die wirklich wichtigen Erkenntnisse und Signale von der Masse Mensch abgelenkt, wegggelenkt, weit wegg entsorgt; was weiss ich schon warum und wohin? Vielleicht, weil wir Menschen all die Wirklichkeiten (Plural!) im DaSein noch nicht ertragen können, so wie Wir jetzt noch aufgebaut sind, so wie Wir einander jetzt noch benehmen, im mitEinander. Aber vielleicht kommt *mir das auch nur so vor, weil *ich zu ungeduldig oder gar zu vorschnell bin. Ja, gewiss, weil, woher kommen wir irdmondlichen ErLebewesen denn?

Aus der völligen UnBewusst-heit.
Aufgebaut aus fast noch unbekannten Substanzen, hineingezeugt in diese Überwältigung aus Billionen mal Billionen mal Billionen, ganz unfassbar VIEL und WEIT! Wahnsinn! Und ausgestattet mit dem Drang zu Wissen, weil wir sonst vor lauter Angst gleich wieder vergehen würden und mit einem reichlich sicheren Plätzchen irgendwo im Universum mit einem grossen "Fresspaket", von uns Menschen Erde-Mond benannt, auch wenn das jetzt etwas despektierlich klingt, aber Wir hier haben Einander doch zum Fressen gern, oder etwa nicht. FressWesen. FrageWesen. Und da sonst Langeweile aufkommen würde und auch nichts richtig voran gehen würde, ist das ganze DaSein in kleinst-Pakete aufgeteilt, deren Erfolg auch daran bemessen wird (Die Frage darauf lautet natürlich: Von Was?), wie häufig und wie lange Es, das jeweilige kleinst-Paket, die Fort-Entwicklung schafft, in einem Medium (DaSein) welches ebenfalls in steter Veränderung begriffen ist.
Kann *ich das so formulieren?

Aber ich will hier jetzt nicht zuviel hineinschreiben, deshalb nun der SZ-Artikel. Ein weiterer Kristallisationskeim für ein paar Gedanken in *mir.

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 24. Oktober 2013, von Claudia Füssler
Titel: Schnüffel-Diagnose
Untertitel: Aceton-Geruch deutet auf Diabetes, Ammoniak auf Nierenprobleme: Viele Leiden hinterlassen Spuren in der Luft, die ein Mensch ausatmet. Diese wollen Mediziner jetzt messen, um damit Krankheiten schneller aufzuspüren.

Krankheit kann man riechen. Das wusste schon der griechische Arzt Hippokrates von Kos, der seine Patienten vor gut 2500 Jahren darum bat, ihn einmal kräftig anzuhauchen und dann seine Schlüsse zog. Heilpraktiker, die nach der Traditionellen Chinesischen Medizin arbeiten, schliessen unter anderem aus dem Geruch des Atems auf mögliche Beschwerden des Kranken. Und auch in der westlichen Medizin weiss man längst, dass Krankheiten ihre olfaktorischen Spuren hinterlassen.
Diabetiker verströmen oft einen leichten Geruch nach Nagellackentferner, genauer: nach dessen Inhaltsstoff Aceton, der sich bildet, wenn eine Unterversorgung mit Zucker vorliegt. Eine kranke Leber, die gewisse Stoffwechselprodukte nicht mehr abbaut, lässt den Patienten nach tierischer Leber und Erde riechen, Nierenkranke sind an einem Hauch von Ammoniak erkennbar. Und wenn ein Mensch verlockend nach frischem Brot duftet, kann das auf Typhus hindeuten.

Moderne Messgeräte sind sogar empfindlicher als eine Hundenase

Schon vor Jahren haben amerikanische Forscher von der Pine-Street-Stiftung im kalifornischen San Anselmo gezeigt, dass trainierte Hunde an menschlichen Alemproben erschnüffeln konnten, ob der Probengeber an Brust- oder Lungenkrebs erkrankt war oder nicht. Das alles zeigt: Die medizinische Atemanalyse hat durchaus das Potenzial, in das diagnostische Arsenal der Schulmedizin aufgenommen zu werden. Dann, wenn elektronische Nasen die fehleranfälligen Riechorgane von Mensch und Hund ersetzen und eine breite Datenbasis es erlaubt, die gewonnenen Ergebnisse richtig zu deuten. Hier steht die Wissenschaft allerdings noch am Anfang. 

Das, was in der Atemluft gemessen wird und Medizinern und Wissenschaftlern Hinweise geben soll auf vorhandene Erkrankungen, sind Sogenannte Metabolite. Diese Moleküle sind Zwischenprodukte, die bei biochemischen Stoffwechselvorgängen entstehen. Manche Metabolite deuten auf spezifische Vorgänge hin, die wiederum typisch für einzelne Krankheiten sein können. „Wichtig ist es herauszufinden, welche Kombinationen von Metaboliten Rückschlüsse auf welche Krankheiten erlauben, da ist die Datenlage einfach noch viel zu dünn“, sagt Jan Baumbach. Der Bioinformatiker forscht an der Universität Süddänemark im dänischen Odense an neuen Methoden zur entsprechenden Datenauswertung. Technisch, sagt Baumbach‚ gehe inzwischen viel. Derzeit gibt es drei unterschiedliche Methoden, um den Atem von Patienten zu analysieren: Sensortechniken, die Ionenbeweglichkeitsspektrometrie und die Massenspektromie. 

„Die preisgünstigsten Geräte kosten weniger als 10 000 Euro und arbeiten mit der Sensortechnik, sie eignen sich allerdings nur dann, wenn man genau weiß, wonach man sucht und möglichst nichts oder nur wenig anderes da ist, was ja bei Atemluft in sich schwierig ist“, sagt Jörg Baumbach, der lange am ISAS, dem Leibniz-Institut für analytische Wissenschaften an der technischen Universität Dortmund, an Hardware zur Atemanalyse forschte und vor vier Jahren mit den Ergebnissen das Unternehmen B&S Analytik gründete. Im Sonderforschungsbereich 876 der Deutschen Forschungsgemeinschaft beschäftigt er sich mit der Frage, wie Spektrometer beschaffen sein müssen, um eine optimale Atemprobe vom Patienten zu nehmen und diese exakt und ohne verfälschende Einflüsse zu deuten. 

„Für komplexe Gemische eignet sich die Ionen-Mobilitäts-Spektrometrie besonders gut, damit sind derzeit mehr als 600 Metabolite messbar und die Gerät sind so beweglich, dass sie auch am Patientenbett einsetzbar sind“, sagt Baumbach. Diese Geräte kosten von 50.000 Euro an aufwärts. Am weitaus besten lassen sich die im Atem enthaltenen Stoffe mit den Massenspektrometer quantifizieren und identifizieren. Der Nachteil: Die Gerät sind mit mehr als 120.000 Euro extrem teuer und sehr immobil. Damit sind sie hervorragend geeignet für Analysen im Labor aber kaum direkt am Patienten einsetzbar.

Die Herausforderung der Atemanalyse ist es, eine Art Fingerabdruck des Atems zu erstellen und herauszufiltern‚ welche Bestandteile in der Ausatemluft normal oder ungefährlich sind und welche auf eine therapiebedürftige Erkrankung hindeuten. Medikamente zum Beispiel, die ein Mensch nehmen muss, werden abgebaut und hinterlassen genauso ihre Spuren wie eine harmlose Infektion oder Erkältung. Hinzu kommt, dass sich der Atem eines jeden Menschen im Tagesverlauf immer wieder unterschiedlich zusammensetzt. 

„Sie müssen sich vorstellen, dass wir beim Atmen wirklich alles aufnehmen und dann entsprechend auch messen — vom Parfum der Krankenschwester, die die Untersuchung durchführt, über das, was der Patient zu Mittag gegessen hat, bis zu den Abbauprodukten des frisch gemähten Rasens, über den er kurz vor der Untersuchung gelaufen ist“, erklärt Jan Baumbach, der mit seinen Kollegen die Daten mittels einer Ionenbeweglichkeits-Spektromie gewinnt. „Unsere Nachweisgrenze ist deutlich höher als die einer Hundenase.“ 

Aus so vielen individuellen Merkmalen muss jetzt eine Basis geschaffen werden, aus der allgemeingültige Kriterien für die Diagnose von Krankheiten gewonnen werden können. Um eine weltweit verfügbare Datenbank speisen zu können, braucht es so viele Atemproben wie möglich — von Gesunden und Kranken, Alten und Jungen, Männern und Frauen, morgens, mittags, abends und nachts genommen. „Leider stehen wir da immer noch vor einer Anwendungsbarriere. Viele Mediziner lassen sich ungern von einer Maschine erzählen, was ihre Patienten haben könnten“, sagt Jan Baumbach. Immerhin: Je mehr Erfolge mit der Atemanalyse publiziert werden, umso mehr schmelze auch der Widerstand. Denn ganz abgesehen von den erzielbaren Resultaten, punktet die Diagnose durch Duftmoleküle auch durch ihre pragmatische Seite: Sie ist schnell, billig und nicht invasiv. Gewebeproben, Röntgen, ja selbst das Blutabnehmen bergen für den Patienten mehr Risiken und sind mit mehr Aufwand verbunden als das Ausatmen. Selbst bei Bewusstlosen kann der Atem überprüft werden. Kurzum: Die medizinische Atemanalyse hat durchaus das Zeug dazu, ins diagnostische Arsenal der Schulmedizin aufgenommen zu werden. 

Das Ziel einer objektiven Atemanalyse verfolgen auch Forscher an der ETH Zürich und dem Universitätsspital Zürich. Renato Zenobi‚ Professor am Laboratorium für Organische Chemie, und seine Kollegen nutzen ein Massenspektrometer, mit dem das Molekulargewicht von Substanzen gemessen werden kann. In einer Studie, die im April im Fachmagazin Plos One erschienen ist, haben die Schweizer den Atem von elf Versuchspersonen über elf Tage lang gemessen. Dabei konnten sie zeigen, dass das individuelle Atemmuster gleich bleibt. 

Innerhalb von ein, zwei Stunden könnten die Arzte erkennen, ob ein Antibiotikum wirkt

„Wir sprechen da von einer sogenannten Kernsignatur, die trotz geringer tageszeitlicher Schwankungen konstant genug ist, dass sie für die medizinische Anwendung brauchbar ist“, sagt Zenobi. Massentauglich sei die Technik aber bei Weitem noch nicht. Jetzt, wo man wisse, dass wohl jeder Mensch einen individuellen Atemabdruck habe, gehe es darum, diesen über einen längeren Zeitraum zu verfolgen und zudem die entsprechende Signatur von Krankheiten zu entschlüsseln, den sogenannten Breathprint. Dafür wird der Atem von Patienten verglichen, die alle die gleiche Lungenkrankheit haben. Die Forscher hoffen, dann ein Muster zu entdecken, das sich bei allen Kranken findet, um so eine Diagnosemöglichkeit entwickeln zu können. Dass sie ausgerechnet mit Atemkrankheiten experimentieren, ist naheliegend, sie rechnen sich die höchsten Chancen auf einen raschen Fund bestimmter Biomarker aus. Langfristig jedoch hoffen die Atemforscher, auch die Signaturen anderer Krankheiten identifizieren zu können. Das Nonplusultra aber, sagt Renato Zenobi, sei die Atemanalyse nicht. „Ich bin mir sicher, dass wir nicht all das, was wir über Blut und Urin analysieren können, im Atem besser repräsentiert haben“, sagt der Schweizer Forscher. „Aber die Atemanalyse hat den entscheidenden Vorteil, dass sie un-heimlich schnell ist.“

Dank dieser Unmittelbarkeit eröffnet die Atemanalyse vielleicht sogar neue Möglichkeiten, die Therapien von Schwerkranken zu verbessern. Im Falle einer Sepsis zum Beispiel, in der Ärzte gegen die Zeit kämpfen, könnte innerhalb von ein, zwei Stunden getestet werden, ob das eingesetzte Antibiotikum wirkt oder auf ein anderes Mittel ausgewichen werden muss. Ähnlich könnte die Atemanalyse während einer Chemotherapie eingesetzt werden — kommen die ausgewählten Medikamente auch wirklich ihrer zugedachten Aufgabe nach oder muss vielleicht die Dosierung verändert werden? 

„Das wird sicher noch eine Weile dauern‚ bis das in der alltäglichen Praxis so umsetzbar ist, aber wir sind da dran“, sagt Jan Baumbach, der in der Früherkennung von Krankheiten ein weiteres großes Potenzial der Atemanalyse sieht. Beim Hausarzt könnte dann zum routinemäßigen Blutdruckmessen auch die routinemäßige Atemanalyse kommen. Binnen kürzester Zeit wüsste der Mediziner, ob sein Patient Hinweise auf eine Krankheit in sich trägt, die behandelt werden muss - das therapeutische Fenster könnte sich dadurch deutlich nach vorne schieben lassen.
Ende SZ-Artikel


Es bleibt die Frage: Was fangen wir Menschen mit dem Vertrauen an, das Wir mit all dem Wissen in und um Uns herum erarbeiten und auch in Uns einbauen?
Je mehr Wir Wissen, in und von Uns und um Uns herum, umso mehr schwindet die Angst, je weiter wird unsere Freiheit, umso stabiler werden Wir und umso friedlicher und vielfältiger können Wir im mitEinander umgehen.
Was Heute nur eine leichte Ahnung mit und zwischen wenigen Menschen ist, werden Wir in ein paar RaumZeit-Phasen - ÜberüberüberMorgen - im ganzen PlanetenSystem aus- und verbreitet haben. Oder etwa schneller?
Aber das ist ja kein Punkt zum Ausruhen oder Nachlassen, oder?

Schönen Tag oder auch gute Nacht.
Bitte. Und Ihnen ein schönes WoEn.

Freitag, 18. Oktober 2013

Freiheit der Entscheidung. Swetlana Alexijewitsch

ist eine Schrifstellerin, eine Autorin. Von der Oliver-August Lützenich allein nur und einzig die Rede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels kenne. Von der *ich auch zu diesem Anlass das erste mal Notiz genommen habe, so weiss *ich also sonst von diesem Mit-Menschen nichts, und in diesem Fall ist das wirklich ganz ganz wenig. So nehme *ich also hier in diesem Beitrag nur die darin vorgefundenen Worte, Sätze und Geschichten, um ein wenig Kritik daran zu üben.

Vorher aber noch kurz mal etwas grundsätzlich, vielleicht habe *ich das noch nicht erwähnt, aber diese Blogs sind (nur) ein Mittel für mich, um endlich etwas Erweiterung zu erdehnen, in *mir, damit endlich etwas mehr hineinpasst, in *mich, als immer nur die ganzen Vorgaben und Zwänge und (Vor]Urteile und Vorwürfe und Erniedrigungen, die ich in der Präge-RaumZeit und auch danach reichlich hineingefüllt bekam, in das hier fabu- und formulierende *Selbst. Ist klar, dass es Ihnen Da ganz anders gegangen ist. Freude.

Da muss doch mehr sein, fühlte ich ganz zu Beginn und fing irgendwann, während des nachlassenden Schmerz-Es, - vielleicht wegen Ihnen? - ganz leise und heimlich zu sammeln an: Gefühl und Gespür (auch Wissen) und Erklärungen dazu. Und das ist inzwischen so viel, dass es in *mir kaum mehr Platz hat, also schreibe *ich es nun auch hier hinein, ganz öffentlich, weil, vielleicht interessiert es ja auch das eine oder ander-Es. Wenn nicht, dann ....üss und ein schönes Wochenende.

Aber genug der VorRede, dieser Beitrag ist schon breit genug.

Auszüge aus der Dank-Es-Rede von Swetlana Alexijewitsch zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, gehalten am Sonntag, den 13. Oktober 2013, in der Paulskirche zu Frankfurt/Main.
Abgeschrieben aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 14. Oktober 2013.

»Der Mensch muss sich die ganze Zeit entscheiden: Freiheit oder Wohlstand und gutes Leben, Freiheit mit Leiden oder Glück ohne Freiheit. Die meisten Menschen gehen den zweiten Weg.

{Da bin ich skeptisch, ob das mit dem Entscheiden wirklich so ist. Also *ich berichte hier aus meiner persönlichen Erfahrung, aber meine Entscheidung war weder, dass ich als Mensch hier in dieses DaSein hineingezeugt wurde, noch wohin in diese Welt, noch an welche Mutterbrust und auch nicht in welche Um-/ oder auch Zustände ich hingeboren wurde; und auch das was danach kam, entzog sich komplett meiner Entscheidung.
Denn, was glauben die Leses, was und wo ich sonst Jetzt wäre, wenn irgendetwas wirklich meiner ureigensten Entscheidung überlassen worden wäre?
Vielleicht fülle *ich auch den Begriff "Entscheidung" und seine Handlungsform "entscheiden" mit anderen Kennzeichen und Konzepten, wie Frau Swetlana Alexijewitsch, vielleicht mit viel mehr Möglichkeiten der Richtungs- und Selbst-Sein-Wahl, mit viel mehr Gefühlen und Umständen, kurz gesagt: mit einem viel mehr an Wahl, an Auswahl und Einwahl, als Frau Swetlana Alexijewitsch in das Wörtchen "Entscheidung" so hineinlegt.
Mir ist auf jeden Fall klar, das *ich hier und auch alle Menschen, die ich bisher im ErLeben kennen- und auch lieben gelernt habe, keine solchen Entscheidungen Selbst treffen konnten, die Frau Swetlana Alexijewitsch da benennt.
Alle, die ich so [er]kenne, wurden in dieses DaSein hineingesetzt und den dortigen Umständen ausgeliefert und haben mal besseres daraus tun können und mal weniger gutes. Eingespannt in jede Menge Zufälle und Vorgaben der Geburt, des Ortes, der jeweiligen Familie, der jeweiligen Gruppen und GrossGesellschaften (z.B. EU), von Freunden und Bekannten, aber ein wirkliches Einzel- und Gruppen-Selbst, ein aufrichtiges, unabhängiges - soweit das als irdmondliches ErLebewesen eben möglich ist, und da sind Wir Irdischen noch längst an keinerlei Grenze gestossen, bis Jetzt eben - Selbst, das im DaSein steht und fühlt und spürt, was so geht und fühlt, was es daraus entnimmt und darin hineingeben möchte und kann - DaSein = Geben + Nehmen; und zwar im gesündesten Fall von JED-Es und ALLES -, habe *ich bisher nicht getroffen oder gar erkannt, auch aus der Ferne nicht. 
Dass es ein-Es oder sogar Mehr-Es dieses Menschen gibt, ohne das *ich das spüre, ist auch klar! 
Mensch-Sein ist bisher keine so bedeutende Selbst-Entscheidung.
Erst recht nicht, ob ein-Es die Freiheit im Leiden oder die Freiheit im Glück nimmt. Nein. Diese Wahlmöglichkeiten liegen noch nicht im Einzel-Es, sie sind noch Vorgaben und auch noch Zwang: Du machst das, Punkt. Und das läuft sehr subtil ab, sehr subtil, da muss ein-Es schon enorm genau wahrnehmen und mit viel ErLebens-Gefühl und -Gespür (darin auch das Erlernen und die Erfahrungen und Ergehungen, ErLiegungen, Erstehungen und ErSexungen und sonstiges persönliche Erleben) ausgestattet sein, dass es diese heimlichen RichtungsEntscheidungen in Familien und Gruppen und Gesellschaften erkennt.
Den Meisten ErLebewesen gehen diese Fertigkeiten und die Wahrnehmung dieser unterschwelligen Auf- und Einforderungen und auch Zwänge noch ab.
Den allermeisten Menschen sind die engen Grenzen der Selbst-Entwicklung und die Forderungen der Masse, in die Jed-Es mit AllEs im DaSein eingebunden ist, unbekannt. Den Meisten ist ja sogar unbekannt, dass es so etwas überhaupt gibt, dass es Sie wirklich gibt; ich weiss, das ist übertrieben, aber, wenn *ich hier so herumspüre in der allernächsten Umgebung, kenne *ich hier einige Mit-Menschen, denen das persönliche Selbst ein fast völliges Rätsel ist, Sie wissen wirklich nicht, Was Sie sind und was das AllEs und All-Es ist, was DaIst.
Wirklich nicht. Und *ich bin doch da nicht ein Stückchen anders, weiss *ich mehr als das und kann ich wirklich entscheiden; welche der von Frau Swetlana Alexijewitsch erwähnten Freiheiten *ich nehme?
Aber in einer sehr sehr eingeschränkten und sehr engen Auswahl von Freiheit hat Frau Swetlana Alexijewitsch sicherlich Recht, ich kann zumindest ein wenig ausweichen, wenn *mir ein Angebot so gar nicht passt, kann mich klein machen, mich verstecken, vor den Aufforderungen und Einforderungen, die so an mich herangetragen werden, kann in die ? flüchten, aber Entscheiden, Nein, entscheiden kann *ich nicht.
Sonst wäre ich ein glücklich-Es, sonst wäre ich ein freudvoll-Es, sonst wäre ich ein erfolgreiche-Es, sonst würde ich reisen und All-Es und AllEs gerne besuchen und etwas mit Ihnen Allen zusammen trinken, schmausen, singen, tanzen und feiern und das DaSein gemeinsam geniessen und würde danach mit Ihnen zusammen an einem DaSein bauen und basteln und gestalten, das für uns Alle ein Vergnügen und eine schöne Rundreise durch diese kurze gemeinsame RaumZeit ist.
Aber Sie wissen, wie die eingeschränkte Wirklichkeit ist, in der Wir Alle gemeinsam existieren und so dahin morden und einander ausschliessen und sonstwie in qualvoller Konkurrenz niedermachen und niederhalten müssen und von das die ALLER-ALLER-Meisten keine Ahnung haben, von dem, was Wir da so dahin tun, oder gar von dem, was Wir auch tun könnten? Wenn, ja, wenn Wir wirklich die Freiheit hätten zu entscheiden und nicht nur so tun würden, als täten Wir es.
Ernsthaft: Würden Sie für eine Freiheit im Leiden und eine Freiheit des Hungerns und der Unterdrückung und der Ausbeutung und der Schmerzen und des meist viel zu frühen DahinSterbens entscheiden?
Na, dann entscheiden Sie mal schön, aber nur für sich. Ich wiederhole die Worte von Frau Swetlana Alexijewitsch aber gerne noch einmal:}
"Der Mensch muss sich die ganze Zeit entscheiden: Freiheit oder Wohlstand und gutes Leben, Freiheit mit Leiden oder Glück ohne Freiheit. Die meisten Menschen gehen den zweiten Weg."

{Diese Worte sind eine Unterstellung, sogar ein freche, wenn *ich sie richtig bewerte, denn Frau Swetlana Alexijewitsch geht davon aus, dass ein Mensch wirklich für ein ErLeben in Leid und Schmerz entscheidet; und somit die Wahl auslässt sogar verweigert ein Erleben in Glück und Wohlstand zu führen.
Sie geht davon aus, dass wir Menschen anscheinend in Masse so dumm oder auch so klug sind, denn, was weiss ich, für was Frau Swetlana Alexijewitsch die Entscheidung für das Leiden hält? Vielleicht ist die Entscheidung für das Leiden und den Schmerz und für alles sonst - was zum Beispiel die meisten russischen Menschen ErLeben (erLeiden?) -, für Frau Swetlana Alexijewitsch eine gute Entscheidung. Hauptsache eine Entscheidung für eine klare Richtung, bloss nicht DaZwischen erleben, was ja vielleicht die beste Entscheidung wäre. Könnte doch sein? Aber genug der Aufregung, denn *ich habe die Rede nicht mehrmals durchgelesen und tippe sie hier in Auszügen ab, weil ich sie nur fehlerhaft finde, sondern weil ich einiges daraus sehr mag und behaltenswert und erwähnenswert finde, also weiter im Text:}

Hinter uns liegen ein Meer von Blut und ein gewaltiges Brudergrab. In meinen Büchern erzählt der "kleine Mensch" von sich. Das Sandkorn der Geschichte. Er wird nie gefragt, er verschwindet spurlos, er nimmt seine Geheimnisse mit ins Grab. Ich gehe zu denen, die keine Stimme haben. Ich höre ihnen zu, höre sie an, belausche sie. Die Strasse ist für mich ein Chor, eine Sinfonie. Es ist unendlich schade, wie vieles ins Nichts gesagt, geflüstert und geschrien wird. Nur einen kurzen Augenblick lang existiert. Im Menschen und im Menschlichen Leben gibt es vieles, worüber die Kunst nicht nur noch nie gesprochen hat, sondern wovon sie auch nichts ahnt. Das alles blitzt nur kurz auf  und verschwindet, und heute verschwindet es besonders schnell. Unser Leben ist schnell geworden.

{Darf ich da nur ziemlich kurz anmerken, dass Google, twitter,   facebook , Vodafon und die Telekom und ..., und ..., die NSA und was weiss ich noch alles für Firmen und Organisationen da ganz anderer Meinung sind. Die wissen gar nicht mehr wohin mit all den Alltags-Blitzen, die sie von Uns kleinen Menschen täglich in ungeheuren Massen in ihre riesigen Speicher-"Farmen" hinein geliefert bekommen. Von was also redet Frau Swetlana Alexijewitsch da? Von Gestern, von-s ich, auch wenn Sie von der Kunst spricht, denn auch da kenne *ich zumindest inzwischen einiges an KunstWerken, die von den kleinen Begebenheiten der vielen MassePartikel handeln, von denen auch Oliver-August Lützenich eines bin. Aber dem Publikum und dem PreisGericht wahrscheinlich so nicht bekannt sind oder waren, was weiss ich schon?
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Duane Hanson, "Queenie II", 1988
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Nur noch ein paar Sätze zu dem Satz: "Unser Leben ist schnell geworden." Mag ja sein, dass die Geschwindigkeit unseres alltäglichen Handelns inzwischen etwas beschleunigt wurde, aber ... tut mir ja leid, dass es stets ein aber gibt, aber (!) so ist nun mal das DaSein angelegt, auch wenn es Vielen nicht passt, dass jede Meinung ein aber zulässt und somit keine Meinung von einer Kritik oder gar einer Alternative ausgenommen ist, aber vor wenigen Jahrzehnten war die ErlebensDauer eines Menschen im Durchschnitt noch etwa 10 Sonnen-Umkreisungen des Planetensystems Erde-Mond kürzer und die Speisekarte[n] sehr viel weniger reichhaltig und die Weite in der Wahrnehmung jedes Einzeln-Es noch wesentlich enger und und und, ein mehr an Zuwachs inzwischen also; aber (!), auch das ist ja eine Bemerkung die Menschen in jeder RaumZeit-Phase gefühlt und gespürt haben, dass sie mit dem DaSein überfordert und allein gelassen sind: Alles wird schlechter, alles geht den Berg/Bach runter (Sysiphos), oder eben auch: Unser Leben ist schnell geworden.
Ja, gewiss, vielleicht weil es noch sooo... viel zu erLeben gibt und ein-Es gar nicht genug davon erLeben kann, aber die RaumZeit-Spanne für ein-Es einfach zu kurz ist, es auch zu tun. Ja, so ist das bis Heute bis Jetzt eben, für die AllerMeisten, aber (!) es gibt immer auch Ausnahmen, also Menschen die mit voller Wucht erLeben dürfen und alles und jedes abgrasen und abschmecken und denen dieses kleinste PlanetenSystem längst zu klein ist, weil sie schon alles darin und darüber [er]kennen und weiter wollen, aber ... die Meisten [er]kennen das längst noch nicht, und für Die-jenig-Es schreibe Oliver-August Lützenich hier und nicht für die paar mit-Menschen, die schon alles kennen und zu wissen glauben oder es vielleicht sogar wirklich wissen, denn, was weiss ich hier schon, oder?
Aber weiter im Text:}

Ich erinnere mich an einen hochgewachsenen schönen Greis, der noch Stalin gesehen hat. Was für uns ein Mythos war, war für ihn sein Leben. 1937 wurde zuerst seine Frau verhaftet, sie ging ins Theater und kam nicht zurück, und drei Tage später wurde auch er abgeholt.
'Sie schlugen mich mit einem Sack voll Sand auf den Bauch. Alles wurde aus mir herausgepresst wie aus einem zerquetschten Wurm. Sie hängten mich an Haken auf. Mittelalter! Alles läuft aus dir raus, du hast deinen Körper nicht mehr unter Kontrolle. Überall fliesst es aus dir heraus ... Diesen Schmerz auszuhalten .. Diese Scham! Sterben ist leichter'
1941 wurde er entlassen. Er hatte lange darum gekämpft, an die Front zu dürfen. Aus dem Krieg kam er mit Orden zurück. Er wurde ins Parteikomitee bestellt, und dort sagte man zu ihm: 'Ihre Frau können wir Ihnen leider nicht zurückgeben, aber Ihr Parteibuch bekommen Sie zurück.' 'Und ich war glücklich!', sagte er. Ich konnte seine Freude nicht verstehen.
'Mann darf uns nicht nach den Gesetzen der Logik beurteilen. Verdammte Buchhalter! Verstehen Sie doch! Uns kann man nur nach den Gesetzen der Religion beurteilen. Des Glaubens!'

{Können Sie meine Freude beim lesen dieses Urteils nachvollziehen? Nein? Diese zwei Sätze sind eine weitere Bestätigung meiner Vermutungen, wie sehr Wir Alle - auch die klügsten und sogar Weisen in [mitten von] uns Menschen - im Glauben erLeben. Ganz Glaube bin *ich, trotz all des Wissens und der ganzen Ahnungen, die *ich inzwischen auch bin.}

Oder eine andere Geschichte: 'Ich hing sehr an unserer Tante Olja. Sie hatte lange Haare und eine schöne Stimme. Als ich erwachsen war, erfuhr ich, dass Tante Olja ihren leiblichen Bruder denunziert hatte, der dann im Lager umkam. In Kasachstan. Sie war schon alt, und ich fragte sie: Tante Olja, warum hast du das getan? Die Antwort: Wo hast du zur Stalinzeit einen redlichen Menschen gesehen? Frage: Bereust du, was du getan hast? Antwort von Olja: Ich war damals glücklich. Ich wurde geliebt.' Verstehen Sie, das Böse, das ist nie chemisch rein. Das sind nicht nur Stalin und Berija, das ist auch die schöne Tante Olja.

{Die Frage in *mir ist ja: Wann machen wir Menschen das Beste aus diesen Selbst-Erkenntnissen? Das Beste ist die wirkliche Freiheit der Entscheidung, für Eine oder auch gleich Mehrere, der immens vielen, uns Erlebewesen vom DaSein zur Verfügung stehenden Richtungen.
Vielleicht will ja dann wirklich das Eine oder Ander-Es von Uns leiden und geschlagen werden oder mies misshandelt werden, vielleicht will ja dann wirklich ein-Es von Uns zu Tode geprügelt werden, oder ein anderes von Uns schon als Kind vergewaltigt werden, könnte ja dann bei all der Freiheit sein, dass dann wirklich ein-Es das grausam zugerichtete Opfes für andere von Uns, die gerne Tätes sein möchten, werden möchte, ganz frei entschieden, einfach, weil es vielleicht sogar Spass macht genötigt und geschlachtet zu werden, was weiss ich hier schon, oder?
Meine Wahl ist eine andere, aber ...}

Erinnerungen sind ein launisches Ding. Da legt der Mensch alles hinein: Wie er gelebt, was er in der Zeitung gelesen hat, wem er in seinem Leben begegnet ist. Und ob er glücklich war oder nicht. Zeitzeugen sind weniger Zeugen, sie sind vielmehr Schauspieler und Geschichtenerfinder. Man kann sich der Realität nicht vollkommen annähern. Zwischen der Realität und uns stehen unsere Gefühle. Ich weiss, dass ich es mit Versionen zu tun habe, jeder hat seine eigene Version, und daraus, aus ihrer Gesamtheit und Schnittmenge, entsteht das Bild der Zeit und der Menschen, die in ihr gelebt haben.

{"Zwischen Uns und der Realität stehen unsere Gefühle."?
Richtig, oder nur eine Annäherung, oder gar falsch?
Sind die Gefühle also schlecht, weil sie zwischen Uns und der Realität stehen, liegen, sitzen, wirken, und Uns damit deutlich behindern, oder ist es richtig, dass die Gefühle DaZwischen wirken, um die Realität abzumildern, oder sind die Gefühle sogar so gut, weil die Realität, wenigstens die erweiterte Realität, uns ErLebewesen gefährlich ist?
Auch die Leses haben die Wahl.
Und die Leses wissen, dass *ich von den Gefühlen Alles halte, weil Wir ErLebewesen aus meiner bescheidenen Warte heraus, fast pures Gefühl sind, also ohne Gefühl kein DaSein: 
DaSein = Gefühl + Gespür (weil es immer ein Aussen gibt, wenigstens im DaSein ist es so. Und das möchte auch in dem jeweiligen Gefühl repräsentiert sein, weil das Gefühl eben immer DrInnen ist IM DrAussen. Und das jeweilige Gespür die Verbindung herstellt zwischen dem DrInnen und dem DrAussen und auch hält, solange es geht.
Und wenn das Gespür gepflegt und gefüttert und beruhigt wird, kann auch diese direkte Verbindung zwischen DrInnen und DrAussen wachsen und gedeihen. Und kann damit ein Selbst, dem das gelingt und Das das darf, erheblich stabilisieren und diesem Selbst eine Freude einbringen, die gesellig und erhaben ist, ohne erhebend zu sein, also keine Verwechslung mit Anmassung, oder auch der überheblichen Erhabenheit, die so viele Mit-Menschen auserLeben müssen. Leider.) + DaZwischen.
Denn Sie wissen, *ich vergesse die Haut nie.}

Wir entdeckten, dass Freiheit nur auf der Strasse ein Fest war, im Alltag aber war das etwas ganz anderes. Freiheit ist eine anspruchsvolle Pflanze, sie gedeiht nicht an jedem Ort, aus dem Nichts. Allein aus Träumen und Illusionen.
Ich erinnere mich, wie erschüttert ich war, als ich im Gerichtssaal, wo der Prozess gegen mein Buch -Zinkjungen- begann (ich war wegen Verleumdung der Sowjetarmee verklagt worden), die Mutter eines gefallenen Soldaten entdeckte. Das erste mal waren wir uns am Sarg ihres Sohnes begegnet, er war ihr einziges Kind gewesen, sie hatte ihn allein grossgezogen. Verzweifelt schlug sie mit dem Kopf auf den Sarg und flüsterte: Wer liegt darin? Bist du da drin, mein Junge? Der Sarg ist so klein, und du warst doch so gross. Wer ist da drin?
Als sie mich sah, rief sie: 'Erzähl die ganze Wahrheit! Sie haben ihn zur Armee geholt. Er ist Tischler, er hat für die Generale Datschen renoviert. Sie haben ihm nicht einmal das Schiessen beigebracht. Dann haben sie ihn in den Krieg geschickt, und dort wurde er gleich im ersten Monat getötet.' Im Gerichtssaal fragte ich sie: Warum sind sie hier? Ich habe die Wahrheit geschrieben. Sie sagte: 'Ich brauche deine Wahrheit nicht! Ich will das mein Sohn ein Held war'.

{Was sagt mein Gefühl dazu?
Es versteht.
Es weiss, wie enorm schwierig das Üb-erLeben in einer Gesellschaft ist, in der das einzeln-Es keinen Pfifferling wert ist, in der nur zählt, was das einzeln-Es dieser traditionellen Gesellschaft zu geben hat, und da das in diesem (unserem?) Falle fast All-Es ist, bleibt für das Nehmen sehr sehr wenig übrig und so verfährt dann eben auch diese Gesellschaft im mit-Einander: dass ein-Es wird sooo gering gemacht, wie eben noch möglich, dass Es auch nur noch wenig braucht, um satt gemacht zu werden.
Das ist doch die Devise unserer Handlungsart bis Jetzt eben, oder? }

"Ein alter KGB-Mann erklärte mir gegenüber im Zug ganz offen: 'Ohne Stalin geht bei uns nichts. Was ist der Mensch? Ramm ihm ein Stuhlbein in den Hintern, und er ist kein Mensch mehr. Nur noch physisch. Hahaha.' Das hatte ich schon einmal gehört.«
Ende der Rede-Auszüge.

Und ich habe es in dutzenden Berichten aus den (Konzentrations-)Lagern der ehemaligen deutschen Menschen herausgelesen und gehört, wie einfach es ist, aus Menschen alles persönliche, besondere, herauszupressen, bis nur noch ein wimmerndes Fleisch und Knochen übrig sind. Ja, so einfach ist das, es braucht nur ein wenig übermächtige Gewalt, das ist alles.
Und von wegen: Mittelalter! Was die Spürsinne nur etwas schärft, bemerkt bald die Alltäglichkeit dieses (Miss?)Handelns in und durch uns Menschen.
Hier in Berlin genauso, wie ...

Bleiben Sie auch *mir gewogen. Uns ein freudevolles und erhebendes WoEn. Ein Genuss.