Freitag, 20. September 2013

Vor-Wahl

Ein Gedicht: Frauen-Gedeck

Deutschland ist ein Frauen-Gedeck.
Inmitten all der üblichen Herren-Gedecke.
DarIn sind auch die Herren-Gedecke froh.
Frauen-Gedecke sind einfach angenehmer.
Die Herren-Gedecke sind einfach zu streng.
Deutschland ist ein Frauen-Gedeck.
Und das wir es auch noch länger bleiben.
Ist das nun gut für Deutschland? Nun gut.
Nun, Herren-Gedecke waren lange gut.
Herren-Gedecke sind inzwischen schlecht.
Herren-Gedecke waren lange genug gut.
Deutschland ist ein Frauen-Gedeck.
Vielleicht ist diese Veränderung ja besser.
Schlecht bekommen ist es Deutschland ...
Oder etwa nicht? Ein Frauen-Gedeck bitte.
Deutschland hat die Vor-Wahl am Sonntag.
Nach-Wahl ist dann für Frau[en] gedeckt.
Oder etwa immer noch nicht?

Ende Frauen-Gedeck-Gedicht.

Sie lesen, so einfach ist das in Deutschland.
Am Sonntag wird wieder reichlich gedeckt!
Die Verdauung dankt es im er[n]st hinterher.
Dass wieder nur das Gleiche auf gedeck-t.
Und diesmal hat wieder "Mutti" gekocht, da
weiss Deutschland, was wieder auf gedeck-t.
Ist das nicht beruhigend für Deutschland.
Also *ich mag Frau Angela Merkel.
Wenn ich Sie auch nicht wähle.
Obwohl *mir eine Frau als KanzlerIn gefällt.
Genauso wie *mir ein Herr als Kanzler, wenn ...
Oliver-August Lützenich ist Sex gleich-gültig.
Mann, Frau oder auch noch Unentschieden oder
k[aum]eines von den Dreien, oder mal so mal so.
... wenn die AusRichtung und die Persönlichkeit
*mir gefallen, wenn das Politik in die Richtung
von mehr AufKlärung, MitWirkung des ein[zell]-
Es, mehr Offenheit fürEinander, mehr TeilHabe
und mehr Aufmerksamkeit im Mit-Einander
handelt, als nur in Selbst-Bedeutung zu sonnen.
Aber *ich mag Frau Angela Merkel, wirklich.
Sie steht für ein stabiles heimeliges Deutschland.
Sie steht für Deutschland. Deutschland steht gut.
Da-
Mit dieser KanzlerIn, tut Deutschland gut stehen.
Deutschland steht mit dieser KanzlerIn gut da.
Da stehen Wir also hier in Deutschland und tun gut.
Sein.
Tun Europa und auch der Rest-Menschheit einfach
gut. Gut tun, ist doch gut, oder?
Gut machen vielleicht?
Aber aus Deutschland was machen, kam selten gut.
Das ist bisher die neueste Erfahrung gewesen.
Wenn Deutschland etwas Macht, war das nie gut.
Fast!
Politisch bitte, weil Made in Germany ist gut.
Fast immer ist geMacht in Deutschland gut.
Nur das -Macht mochte Deutschland nicht gefallen.
Weil, ohne etwas zu tun fällt Deutschland schwer.
Die Macht ist Deutschland immer schwer gefallen.
Schnell gefallen sind die Bomben von Deutschland.
Und ebenso schnell sind die Bomben zurück gefallen.
In Deutschland wird die Macht nun also von Frauen
aufgehoben. Die Frauen lassen die Macht so schnell
nicht mehr fallen, es fällt Ihnen weniger schwer, als
den Männern. InZwischen. DaZwischen? Zu machen.
Wo Wir Alle Unseren Wert vergrössern mitEinander.
Wird auch die Macht besser verteilt, das musste sein.
Europa ist bald ein Frauen-Gedeck.
Auch die SpanierInnen bitte nach Vorne.
FranzösInnen bitte das Wort ergreifen, damit die
Männer endlich aufholen können, weil das -Gedeck
macht- schwer. Fällig ist das schon länger, aber ...
Innen bitte nach DrAussen und das können Frauen
noch besser, als die anderen Geschlechter. Noch.
Das RaumZeit bietet DrAussen so enorm viel WEITE
für alle die DrInnen sind.
Cliché? Klischees?
.
Berliner Mauer-Kunst
Sophienstr.
.
Verstehen Sie eigentlich was hinter diesen Worten steckt?
Dann suchen Sie vergeblich, denn hinter diesen Worten steckt nichts, da ist schon von Vorne All-Es drinn, was Hinten gar nicht mehr benötigt wird. Diese Worte zeigen das Ernst an, von Vorne, das in es steckt. Von Hinter-Sinn weiss ich zuviel, davon will *ich fast nichts mehr missen. Weil *ich einfach hier viel zu viel davon mitbekomme, von Hinter-Sinn.
Dauernd ist in den Reden und im Schreiben irgendein Sinn dahinter, statt dass das Sinn schon von Vorne klar ist. Mensch-Sein ist hintersinnig sein.
Von Vorne macht(!) Mensch-Sein anscheinend wenig Sinn.
Aber fast All-Es schaut nur von Vorne auf das Vorne hin.
Das was DaHinter ist, wird meist gar nicht gewürdigt.
Wir sind Vorne-Fixiert, weil Wir es nicht anders erKennen, was ein-Es ist, von Hinten missen Wir wenig, nur das eine Trieb kann mit dem Hinten etwas mehr anfangen, aber dazu braucht es wenig Wissen und Aufmerksamkeit, es genügt die Bereitschaft dafür oder auch die Gewalt dagegen. Derweil steckt doch vielleicht Hinten die Zukunft drinn, allerdings nicht mehr so hinten unten, mehr so hinten oben, aber da schauen die Meisten weniger hin, die Meisten schauen mehr nach unten, wenn Sie von Hinten schauen, das da oben Hinten scheuen die Meisten noch. Der VorWurf wird nun leicht wegggewischt, weil er da nicht hingehört, einfach so in Ihnen da hingetropft und von *mir hier sofort wider wegg-gefönt vielleicht. Wofür sind VorWürfe gut? Vielleicht im Baseball, aber die AufKlärung verträgt VorWürfe eher nicht. Es weiss davon, das genügt schon. Meistens.

Hinten ist die Zukunft.

Aber Wir schauen fast Alle nur Vorne hin. Von Vorne spüren Wir hinein ins DaSein, aus einem DaSein hinaus. Nach Hinten.
Doch, Hinten ist die Zukunft zu [er]finden, Vorne waren Wir lange genug drinn. Gesteckt.
Von Vorne aus, schauen Wir nach(!) Hinten hin.
Wo doch Hinten die Zukunft zu [er]finden ist, aber Wir schauen immer nur nach Vorne hinaus, nach Hinten hin, wo schon fast Alles bekannt ist. Weitgehend.
Mensch steht mit dem Rücken zur Zukunft und schaut nach Vorne heraus nach Hinten, derweil ist hinter Uns die Zukunft zu [er]finden, nur schauen Wir dort nicht so gerne hin.
Frau Angela Merkel steht da Hinten. Dafür steht Frau Angela Merkel, für Hinten Vorne.
Kein Wunder also, dass Sie so beliebt ist, fast überall, weil Wir fast Alle eben zu gerne von Vorne nach Hinten schauen und da steht Frau Angela Merkel gut da.

Oliver-August Lützenich steht inzwischen auch Vorne und schaut auch nach Vorne hin, da ist jedoch Frau Angela Merkel nicht zu [er]finden, deshalb spüre ich Sie nur etwas nach Hinten hinaus, aber vor *mir steht die Macht nicht mehr dort; dort Vorne, wo *ich auch hinspüre ist die Macht nicht mehr zu [er]finden, dort ist sie eine schwer gefallene Grösse.
Der Vergangenheit.
Die für die Meisten Menschen Vorne ist, Vorne ist für *mich inzwischen eine fast unermessliche WEITE, für *mich ist die Vergangenheit inzwischen Hinten.
Aber Was kann *ich dann am Sonntag noch wählen?
Weil Vorne ist von Deutschland nur sehr wenig noch zu [er]finden.
So wie das Macht, ist auch von Deutschland in das Zukunft nur noch eine leise VolksWeise zu erspüren. Aber keine Parteien mehr.
Aber vor der Wahl ist bekanntlich schnell nach der Wahl.
Ach, was kann ich am Sonntag für Deutschland wählen?
Vielleicht doch die Frau, die zwar Hinten Vorne steht, aber da steht Sie doch ganz gut da, also warum nicht vielleicht doch Frau Angela Merkel?
Ein wenig mehr Auswahl hier vorne Vorne täte schon gut.
Aber ...

... warum sind *mir Überheblichkeit und BesserWisserei so fern?
Vielleicht, weil da vor *mir in das Zukunft, in das *ich inzwischen schon ein wenig weiter hinein und hinaus spüren kann, so wenig davon zu [er]finden ist. Der Geruch der Arroganz kommt nur überwiegend von Hinten, was eben für die Meisten wohl noch von Vorne ist. LeidEr.
Aber Frau Angela Merkel könnte ja mal umdrehen, dann spürte Sie-m *ich auch von Vorne und sähe *mich hier gehen und auch sonst ein wenig handeln, so vor m*ich hin, weil Hier so wenig los ist, weil ja die Aller-Meisten woanders hinschauen, was ja bekanntlich wenig spüren ist, was ist?
Das mit den VorWürfen habe *ich oben ja schon erwähnt, dass die auch gesammelt vor dem Hinten stehen und ein-es dabei behindern beim umdrehen nach Vorne; also *ich mag Ihnen gar nicht ausbreiten wie viele VorWürfe vor das Zukunft bereit stehen, nur um immer und immer wieder ein-Es nach Hinten zu verweisen, weil von all den VorWürfen ist in das Zukunft nichts mehr drinn. Fast nur noch ein leicht drückender Hauch.

In diesem Sinne, wenn es denn eines gibt?
Oder zweifeln Sie etwa daran!?
Dann ist es ja gut.
Ende Vorne.
Hinten.
Da.

Bei Uns verbleibt Selbst-verständlich zu klären: Was ist eigentlich Zukunft?
Was steckt Da DrInnen. Da Vorne, was auch in *mir noch Hinten ist.
Oliver-August Lützenich gebe es ja zu: *ich stecke auch noch
in der Vergangenheit fest. Aber nur manchmal, ganz
kurz nur, gelingt auch *mir ein schneller Blick
nach Hinten über die Schulter, wo
k[aum]eine Vergangenheit
mehr versteckt
ist. Nur ...

Donnerstag, 19. September 2013

Was war?

AllEs ist = wie es war; weil: Nichts ist = wie es ist.

Ist das die Erkenntnis der vergangenen Tage?
Dass das "ist" immer schon Vergangenheit = ist.

Ich möchte doch nur begreifen, ob es einen Grund für das DaSein und darin auch *mich gibt?

Ist das wichtig? Nein.
Für das einzel-Es wahrscheinlich überhaupt nicht. Da gilt eigentlich die Devise, gut durch zu kommen durch die kurze Phase der Lebendigkeit, mit möglichst wenig Schmerzen, also viel Wohligkeit.
Den "Dienst" hier ableisten und dann ...?
.
Auf dem ehem. Tempelhofer Flughafen
.
Keine Ahnung, was dann kommt? Danach. Nach der Lebendigkeit als Mensch-DaSein.
{
Nur zur Erinnerung: AllEs ist / sind Dinge, All-Es ist / sind Zellulare ErLebenWesen, darIn auch das Mensch.
Ein Leguan ist ein All-Es, eine Maschine ist eines AllEs.
} Aber kurz noch zurück zu der Erkenntnis, das AllEs und All-Es was IST, vergangen ist. Dass Wir immer nur das bemerken und erleben dürfen, was bereits geschehen ist, ausser Wir bewegen unsere Phantasie, oder ...? Es gibt so etwas wie Vor[aus- UND -ein]Ahnung, also zumindest das Gefühl, dass ein-Es das, was da passiert oder passiert ist, bereits Gestern oder auch gerade vorher bereits erlebt oder erlitten hat: "Das gibts doch nicht, aber das habe ?ich schon vorher gewusst[gefühlt]". Mir ist das auch schon so geschehen.
Aber normal ist das nicht. Üblich ist alles Vergangenheit.

Das Jetzt gerade anwesende Gefühl ist vorbei und es folgt darauf ein in etwa gleiches Gefühl, solange, bis es von einer neuen Erregung abgelöst wird, die von ? kommt.
Mensch weiss Es nicht so genau.

Die Anwesenheit Hier ist stets eine der Vergangenheit.
Vielleicht, weil Wir als komplexe ErLebens-Form gar nicht imstande sind, eine Einzelheit, eine AnfangsErregung mit zu erleben. Doch miterleben tun Wir eine Erregung schon, aber eben immer erst danach. Die Später-Wesen.
Irdisches DaSein ist eine Verfolgung der Geschehnisse, die zu AllEs und All-Es hier geführt hat.

Oliver-August Lützenich kann nur Vergangenheit sein und auch stets nur davon schreiben. So ist das im DaSein bisher geregelt. Je mehr *ich das hier begreifen lerne, umso mehr laufen hier die Leses wegg.
Ist wohl eine Erkenntnis die zum Fernbleiben erregt?
Wo also ist die Grenze der Erkenntnis?

Welche Erkenntnis gefährdet das DaSein?
Ist doch wohl auch eine Frage wert!
Eine, die *mir mehr Wert ist, als sie vielleicht den Meisten erscheint.
Welche WEITE ist dem erdmondlichen DaSein gerade noch erträglich und zuzumuten, bevor das DaSein an Form und Halt und Inhalt und Berechtigung verliert?

Denn, mit einer Information kann wohl Jed-Es anfreunden, das DaSein ist begrenzt. AllEs und All-Es im DaSein ist beschränkt in der Grösse, der Kleine, der Ausstattung und der EinFühlung und der AusSpürung und der Phantasie und der Philosophie und und und ...
Kurz: DaSein ist NICHT ALLES.
.
Eine Titel-Graphik der F.A.S.
.
Welche Erregungen sind dem DaSein möglich, vielleicht sogar: gestattet?

Könnte ja doch sein (SEIN), dass es da Grenzen gibt, die dem DaSein von vorneherein mit gegeben wurden, um ES zu formen.
Vielleicht ist das Gott ja sogar eine passende Vorstellung, obwohl *ich das nicht glaube. Aber, wie ich inzwischen weiss, ist das mit dem Glauben jeweils so eine Sache? Mensch weiss es nicht, was im Glauben wirklich ist, statt phantastisch zu sein.
Oliver-August Lützenich bin ein Phantast.
Nicht phantastisch!

Aber ein-Es wird doch wohl auch einmal Grundsätzliches befragen dürfen!
Wenn Uns schon das Fragen erlaubt ist, in all der Beschränktheit, die *ich bin.
Wenn Wir immer nur Vergangenheit erleben und tun dürfen, was wäre dann?
Wenn also Selbst das Jetzt immer schon Vergangenheit ist, wenn ein-Es fühlt.
Vom Spüren habe ich ja schon oft erkannt, dass Es alles Vergangenheit ist.

Wenn AllEs und All-Es stets Vergangenheit ist, was ist, können Wir dann jemals den Kopf - als Bebilderung der vordersten WahrnehmungsGrenze - hin zur Zukunft drehen?

Jetzt ist fast alle Wahrnehmung nach "hinten" gerichtet. Immer schon.
Und was würde das mit Uns Erdmondlichen tun, wenn Wir die Köpfe von der Vergangenheit wegg drehen würden?

Würden Wir dann ein Gespenst sehen?
Vielleicht sogar ein furchterregendes?
Weil, kann ja sein, dass Wir deshalb so konstant nur das wahr nehmen, was war; und niemals das, was ist.
Für Uns Erdmondliche gibt es auf jeden Fall keine Zukunft.
Bis Jetzt. Und das ist IMMER, wie Wir inzwischen wissen.

Oliver-August Lützenich werde jetzt aber mal gaaanz laaangsam beginnen den Kopf zu wenden.
Mal wahrnehmen, mit allen Sinnen, was noch nicht ist, vielleicht ist das ja besser, freudvoller und sinnvoller, als das, was bisher immer war (ist?).
Zweifeln Sie.
Jetzt. Tschüss