Samstag, 16. November 2013

Dies-Da

Wenn Oliver-August Lützenich die Dokumentationen, Filme und Bücher Revue passieren lasse, die *mir aus und von der erdmondlichen Natur erzählt und berichtet haben, dann sinke *ich auf die Knie. Von Grzimek, über Sielmann, ..., bis David Attenborough und David Malone, vom einfachen Zuschauen beim erLeben des DaSein, bis in die kleinsten Details der FunktionsWeise der Körper (Biologie, Bionik; Chemie, ...) und des Handelns mehrerer Körper (Soziales, Solidarisches, ...) im DaSein. Noch tiefer hinein, bis in die Interaktionen des Substrats, das das Materie und das RaumZeit bildet, in der die Formen des Materie in Bewegung sind, bin *ich vollkommen platt. Es ist mehr als ein Wundern und Staunen, es ist pure Überwältigung.

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Knusper-Knusper-KnHäuschen, am Kreuzberg.
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Was bedeutet es, zu begreiffen: Was ist?



Also bin ich ein ErLebeWesen aus ?, aus Materie und dem, was die "Materie" im AbLauf von hunderten und aberhunderten von Zilliarden von RaumZeit-Momenten geformt hat.

Und was nehme ich davon wahr?

Da spüre (tasten, riechen, schmecken, ...) ich an und in die ErLebendigkeit hin-ein und bekomme dabei nur sehr wenig davon und darum herum mit, vielleicht, weil mir die Instrumente fehlen, vielleicht, weil mir die ErKenntnisse zur Erklärung und Auslegung (Interpretation) des wahr-genommenen fehlen, vielleicht auch, weil das DaSein diese Form der Offenlegung des Innen und Aussen nicht wünscht. Verwünscht.
Könnte ja sein?

Wobei *ich da gewiss bin, dass diese Ein- und Umsicht gewünscht ist, woher stammte sonst das Interesse dafür, woher käme denn dann die in Jed-Es von Uns eingebaute NeuGier, wenn nicht vom GrundAufbau her. Aber kann natürlich auch sein, dass das Interesse erneut nur ein Zufall und eine vorübergehende Laune des DaSein sind, bei den RIESIGEN WEITEn des RaumZeit!; oder auch eine der Wahrscheinlichkeiten, die darin auserLebt werden (können)?

Ich spüre so hinein in die ErLebendigkeit und ... Wow! Wahnsinn!? Schon alleine der Aufbau einer Zelle ist für einen UnWissenden wie *mich ein Mirakel. Und so etwas ist - oder könnte sein - blosser Zufall, oder die blosse AbArbeitung von statistischen Wahrscheinlichkeiten; eines Aufbaus und der Funktion und der Interaktion der GrundBestandteile und Kräfte des DaSein? Könnte sein.

Trotzdem spüre ich also hin und hinein und kann nur schweigen.
Vielleicht könnte *ich auch Grinsen oder gar Lachen, weil es so wundervoll, so grossweisig und so enorm Viel und Reich und WEIT ist, allein, *mir fehlt (noch) der Platz dafür im Innen, die Worte dafür, der Mut dafür.

Da wird die Kaulquappe zum Frosch, die Raupe zum Schmetterling, und auch das Mensch entsteht aus EINER Zelle, die den Wandel zu Allem, das auch *ich hier bin, schon in und mit der Haut enthält.
So war auch *ich hier mal eine einzige winzige Zelle: eine Zygote, die Verschmelzung zweier Gameten. KeimZellen.

Und Jetzt bin *ich 1,82 Meter und 75 Kilogramm und laufe Selbst-ständig herum.

Ohne dass ich dabei irgendwas besonderes tun bräuchte. Obwohl?
Irgendwas zum Einnehmen braucht das ErLebewesen schon ständig, von den Molekülen der "Luft", zu denen des Wassers und denen der Nahrung und der Nahrungsergänzung (ist Eiscreme Nahrung oder -Ergänzung?). Und diese EinNehmungen müssen erst mal besorgt oder gefangen und zubereitet werden, Heute kann das alles schon vor dem Supermarkt erledigt werden, das Mensch ist inzwischen zum Aufwärm-Es oder auch Erhitz-Es geworden, der Mikrowelle und den Maschinen der Hersteller sei Dank. Oder?

Also ist Mensch zum Erhitz-Es geworden, oder auch zum Kühl-Es geworden, je nach Bedarf der EinNehmungen. So einfach ist das inzwischen. Die Luft wird rauf oder runter gekühlt und erhitzt, das Wasser wird zum Tee erhitzt oder zum Drink gekühlt. Das Nahrung kommt aus dem Ofen, nach dem es im Kühlschrank auf den Verzehr gewartet hat.

Das ErLeben ist einfach.
Das war es im Grunde immer schon.
Das DaSein stellt das Futter und ebenso die Futter-Es oder die Verfütter-Es, in ausreichendem Másse zur Verfügung. Kein Wunder, dass schon bald nach der ersten Aufklärungs-Phase des Menschheit das Schlaraffenland entdeckt wurde, nicht erst von Pieter Brueghel dem Älteren (1566).

Aber, wie das mit der Wahrnehmung eben so ist, zumindest *ich hier nehme es noch nicht wahr, obwohl ich zumindest schon davon weiss, oder es erahne, aber irgendwie ist das Mangel noch geiler, heizt die Entwicklung und den Wandel an. Die Fülle würde Uns mürbe machen, faul, krank, kurz und wegg, also schuf ?, oder war es doch nur eine Wahrscheinlichkeit, das Mangel-Sein,
Von das Philosoph-Es auch als DaSein [v]erkannt. Muss SEIN.

Aber ich fing an mit dem Niederknien. Die unfassbar und unerklärbar erstaunlichen Fertigkeiten der Entstehung und ErHaltung des ErLebendigkeit. Das ErLebendigkeit ist unfassbar! Ich weiss ja nicht, ob die Leses schon mal hingespürt (z.B. gesehen) haben, wie ein Samenfaden zum Ei schwänzelt und das Ei auf macht zur Verschmelzung und dann auch weiter verfolgt, wie diese erste Zelle einen Nistplatz sucht und meist findet und in ein-Es anderes heranwächst und zum Beispiel zu Ärmchen und Beinchen und Därmchen und Hirnchen gedeiht. Aufregend ist das. Sehr aufregend, dabei zu zu sehen, wie ich entstanden bin.

Und wie wenig ich brauche, um diese Feinheit und Komplexität und Grossweisigkeit zu erhalten. Meist reicht dazu nur etwas Bewegung in der Umgebung herum, schon ist Alles Da, was ein-Es so braucht, um zu erhalten, was ein-Es ist. Wir sind schon ziemlich glückliche Wesen hier, oder?
Haben nichts zu Unserem DaSein beigetragen, weil Wir noch viel zu unWissend dafür sind, noch, und brauchen auch zum Selbst-Erhalt meist kaum etwas zu tun. Vielleicht gibt es ja in einem anderen DaSein richtig schwer schuftende Wesen, die wirklich zu Allem und Alles einen Beitrag und eine Handreichung tun müssen und dabei weniger reichlich versorgt sind, als Wir hier?
Sogar wenn von ein-Es oder Etwas nichts mehr DaIst, hat "unser" DaSein dafür gesorgt, dass Wir recht-RaumZeit-ig die Techniken erhalten (erfinden?), die für einen gleichwertigen oder sogar noch besseren Ersatz sorgen. Denn, was ist schon das ErdÖl im VerGleich mit der Energie, die in allen Bewegungen, auch denen des Sonne stecken und den "Produkten", die aus Materie mit der nötigen Technik zu erschaffen sind. Die Nanotechnologie und einige andere Techniken lassen mich hier grüssen; sie sind stark im Kommen, also bleiben Sie mir bitte mit dem 3D-Drucker vom Leib, bestenfalls ein ZwischenDing, mehr nicht, wird zwar der übliche Hype darum gemacht, wie um so vieles, was längst vergessen ist, aber die Techniken zur Beeinflussung und geplanten Zusammenstellung von Atomen oder sogar dessen Grundbestandteilen braucht keinen Drucker. 

Gestern sah *ich noch einmal eine Dokumentation zu den Metamorphosen des ErLebendigkeit, und *mir war nur ein einziges Staunen möglich, mehr nicht, denn, schon war nur noch glubsch-äugige Fernsehung möglich. Wie ein winzigstes Wimperntierchen zum SeeIgel verwandelt wird, von den Kräften und Erfordernissen des DaSein, war ... Wow!

Und danach kam eine Sendung mit Kunst.
Und das Glubsch in den Augen war wegg.

Beste Kunst!
Aber mit *mir hier, fehlt jeglicher VerGleich.
Das ErLebendigkeit ist keine Kunst, kein Kunst-Werk.
Das DaSein ist keine Kunst, auch wenn Es inzwischen auch Kunst erzeugt, so ist das, was die Kunst erzeugt, ohne Kunst, ohne Künstlichkeit.
Das Mensch ist keine Kunst.

Aber die Tendenz der Kunst geht immer weiter in Richtung Wesen, in Richtung Wirklichkeit, das würde bedeuten, dass die Kunst am Schluss Wirklichkeit ist; und somit keine Kunst mehr.

Wie kann *ich jemals wieder vor, in oder an einem Kunst-Werk staunen?
Oder ist das Staunen nur für und in der Kunst noch möglich, weil das ErLebendigkeit das Staunen längst überwunden hat. Das DaSein trägt das Staunen noch mit herum, ist aber Selbst ein Ergebnis der Beendigung des Staunens, vor dem Erwach{s}en.

Oder bewerte *ich das falsch, könnte doch sein?

Noch ist das Staunen in *mir präsent, und ich tue es auch noch ausgiebig, aber die Wirklichkeit und darin auch Wir Alle, wir erdmondlichen ErLebewesen, sind nicht mehr erstaunlich für *mich.

Noch ist dies Kunst.
Wann ist Dies Da?

Freitag, 15. November 2013

Fertig-Brei

Is noch was?

Weil, Oliver-August Lützenich ist gerade so, als sei schon alles geschrieben, was *ich hier beizutragen habe. Zu diesem Welt-Geschehen, irgendwo in den WEITEn des ...
Mehr is nich, mehr hab ich nich zu bieten.
FeierAbend.
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Friesenstr. Ecke Columbiadamm.
In Berlin-Kreuzberg
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Weil, ist doch sowieso immer derSelbe Grampf (Dialekt. Bayerisch) in mir und auch um mich herum. Und irgendwie komme *ich hier auch nicht auf etwas Neues.
Das Neue bleibt mir vorenthalten. Vielleicht sogar uns Menschen.
Weil? Vielleicht, weil es nix Neues mehr gibt (seit Einstein gilt ja die Vermutung, dass der VerLauf der RaumZeit eine willkommene und notwendige Illusion sei, weil in Wirklichkeit sowohl Vergangenheit als auch Zukunft anwesend sind, wir also bestenfalls einen Durchflug durch das DaSein machen, durch bereits längst abgelegte Geschehnisse?), wenn Mensch so alt ist, wie Es eben alt ist, vielleicht auch, weil Es aus dem Alten - also dem, Was schon längst DaIst - nichts Neues, so wie *ich es hier definiere (Begrenze), geben kann. Das Neue wird sobald Alt, wie es DaIst.

DaSein ist Alt-Sein, auch wenn ein-Es gerade erst entsteht, entsteht es aus Altem; z.B. die Eier sind lange vor der Zeugung und erst recht vor der Geburt schon vorhanden.


Das Neue zeugt immer schon Altes.

So ist es im DaSein geregelt.
Da mag ein-Es machen, was Es mag.
Wie alt bin ich? Sehr! Alt.
Schon älter als 13,8 Milliarden Sonnenumkreisungen.
Woher soll da das Neue kommen?
Also muss *ich hier von diesem Neuen wegg.
Dieses Neue und dessen Inhalt ist unerreichbar im DaSein.
Das DaSein hält nur Variationen des Alten bereit.
Diese Variationen des Alten sind das Neue.
So ist das hier in diesem Da geregelt.
Im Da steckt nur Altes drinn.
Und die Variation im Sein.
DaSein ist Bewegung.
Bewegung von Alt,
nach Neu-Alt.

Vielleicht bemerken die Leses gerade, dass
*ich hier eine persönl*iche ÜberSpannung oder auch ÜberErwartung oder einfach eine ÜberForderung abbaue.
Dieser Druck war ja fast mehr als unerträglich, immer irgendwie was (ganz) Neues bieten zu müssen! Jetzt ist *mir hier also klar, dass es das nicht geben wird, weil es nicht geht. So wie Wir hier gebaut und ausgestattet sind.

Das Neue ist jeweils nur eine mehr oder weniger gelungene Variation/Umformung des bereits bestehenden. So lautet die Gleichung des DaSein = Alt > Neu.

Nur im wirklich allerersten Moment galt somit: DaSein = Neu > Alt.
Aber! Das Alt war selbst in der GrundGleichung schon enthalten.
Für das DaSein galt also NIE: DaSein = Neu.
Diese Gleichung geht nicht auf.
Sie funktioniert nicht.

Dies ist auch eine Heraus-Forderung an die Leses,
*mir hier das Gegenteil, oder auch nur eine Variation dessen anzubieten.

Solange gilt: dass auch das allerbeste Kunst schon Alt ist, bevor Es Uns erscheint, aber das Thema hatte *ich ja bereits.
Jetzt bliebe noch deutlicher zu klären, was Kunst ist, weil, dass Es bereits Alt ist, bevor Es erscheint, genügt nicht als BedeutungsInhalt, da braucht es schon auch die beste Klärung des Begriffs, um den es hier ja nun auch geht: Fertig-Brei, oder auch: das Kunst.


Andeutungen, was *ich darein fülle (Fülle?), sind ja schon öfter in diesen Blogs aufgetaucht, oder auch erschienen, wie das Leses möchte.


Kunst =  .


?


Ja. Eigentlich Alles. Was, an Uns ist denn bitteschön nicht-Kunst?

In und an und um Uns herum ist nur Kunst.

!


Kunst = Alles.

Oder auch: Alles = Kunst.
Jetzt habe ich aber von Marcel Duchamp abgeschrieben, *ich weiss.
Aber bis *ich das hier begriffen habe, das hat gedauert, sage *ich Ihnen!
Somit mache ich hier auch Kunst, wenn sowieso alles Kunst ist.
Dann is ja gut, dann bin *ich ja beruhigt.
Ich bin auch ein Künstl-Es.
Nur damit Sie es wissen.
Hier steht Kunst. Und zwar nur.
Kunst. Für etwas anderes ist hier kein Platz.
Nur damit Sie es wissen, was Sie hier erLesen. ErLesen in-s ich hinein.
Kunst, denn davon habe *ich genug, damit bin *ich Selbst voll damit.
Und weil das so ist, gibts jetzt ein wenig Kunst, in Form eines

Gedicht


s


Das Fertig-Brei:


Ich bin ein NutzTier.
Ja doch, das bin ich.
Ein mal NutzTier.
Ein mal Mensch.
Was nutzt es,
dass DaBist?
Das DaIst.
'm SEIN?
o' Nicht.
Oder?

Um dem Zweifel die letzten Worte zu gewähren.