Montag, 2. September 2013

Klima-Gestalt-Es

Heute dachte *ich, *ich mache es *mir mal einfach, ohne Ihnen dabei Nichts anzubieten, also habe *ich zuerst die Klicks von ein-Es oder auch mehr-Es aus den vielen Leses genutzt, quasi als Inspiration, und habe das Beitrag, das Heute im Verantworten-Blog am zweit-häufigsten nach-gelesen wurde (das häufigste war: "Wollen Sie-s ich weiter folgen?"), genommen, etwas verändert, aktualisiert und aufgehübscht, und stelle es Ihnen hier noch einmal ein, zum wieder- oder sogar zum ersten mal -lesen. Das "Original" habe ich im April 2012 geschrieben, ist also schon ein bisschen her.

Und *ich habe beim wiederlesen bemerkt, dass *ich ziemlich hartnäckig, vielleicht sogar für manch-Es nervig, sein kann, wenn *mir ein Thema schmeckt. Und auch noch jede "Kleinigkeit" beharrlich beantworte, obwohl die Frage nur in *mir aufscheint.
Nun gut, vielleicht verändere *ich das, wenn *ich in besseres Klima komme?; hihihi.

Ab Hier also das fast Original-Beitrag:

Wie weit wird das Mensch die Umgebung, in das Es erlebt, mitgestalten, also auch das Wetter und somit auch das System, in das das Wetter eingebunden ist: das Klima.
Die Frage reicht weiter, als die Meisten das wohl erahnen, denn das direkte Klima, also das Irdische, ist ja in das Klima dieses Sonnensystems eingebettet und davon auch grundsätzlich abhängig und das wiederum ist eingebunden und eingebettet in das Klima der Galaxie, in Unserem Fall, also das der "Milchstrasse" und das wiederum ...; aber *ich möchte nicht alles vorweggnehmen.

Angeregt wurde ich zu diesem Text durch einen Beitrag im "Deus ex Machina-Blog" des FAZ-Net. Hier der persönliche Beitrag daraus; wenn Sie den gesamten Blog-Beitrag mit allen Kommentaren mitlesen möchten, klicken Sie bitte in den blauen Titel.

Titel: Modelle, Manipulation und das globale Klima, vom 14. April 2012.
Untertitel: Geo-Engineering verspricht einen einfachen Ausweg aus der Klimakrise. Ungefähr so - fragt die Blog-Autorin "Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia" -, wie Marktmodelle seinerzeit Aktiengewinne für alle vorhergesagt haben?

Ein Auszug:
Die Hybris des Menschen kennt bekanntlich keine Grenzen, die Unvernunft hingegen manchmal schon. Zwar sind wir nach endlosen internationalen Diskussionen, Konferenzen, Studien und Aktionsplänen noch immer nicht in der Lage, unseren CO2-Ausstoß zu vermindern, aber dafür können wir vielleicht schon bald das Klima manipulieren.
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Seepferdchen-Wolke über Berlin-Kreuzberg
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darauf  Oliver-August Lützenich:
So wie die Ameisen und Termiten ihre Lebenswelt klimatisch regulieren und Wir Menschen bereits etwas länger unsere Häuser, ist es doch selbstverständlich, dass als nächster Schritt das "KleinKlima" Erde folgt.

@Sophia, ganz klar machen Wir das erst dann gut und wirksam, wenn die benötigten Daten zur Verfügung stehen. Die sind weniger kompliziert und mannigfaltig, als es bisher den Meisten erscheint.
Er-scheint eben!
Die Komplexität erwächst stets aus der Einfachheit, wenn also den Meteorologen, GeoPhysikern und Mathematikern der Baum der Erkenntnis im Wald aufgefallen ist, wird auch das kleinste Klima der Erde regelbar sein.
Regen über Feld 1g8j987, im Bezirk AS7776H, kein Problem, Schatten in Dorf X8UH1, klar, warum sollen die länger in der Sonne schwitzen und ein wenig Nebel im Pinienwald 44g09kj, bei Bezirk HH702FF, ist doch klar, machen Wir.

Und das soll Science Fiction sein?

Wir denken schon längst über den nächsten Schritt nach: über die Regelung des Klimas, also der Verhältnisse und Beziehungen, in diesem Sonnensystem. Somit also über die Geschwindigkeit der ErdDrehung, über deren DrehWinkel zur Sonne, die Umlauf-Geschwindigkeit, über die Entfernungen zu den Nachbarplaneten Mars und Venus und auch zur Sonne; vielleicht ein wenig näher gefällig?

Ist aber doch klar, dass Wir zuerst ermitteln, was z.B. ein näherrückender Mars für gravitative Auswirkungen im Sonnensystem und für die Erde hat, Wir sind schliesslich in der Verantwortung für Uns Lebewesen. Ob es welche auf dem Mars gibt und wie die davon betroffen sind, erforschen Wir gerade.

Der übernächste Schritt ist das grössere Klima in dieser Galaxie.
Ist der Platz des Sonnensystems im Orion-NebenArm, den Wir zur Zeit bewohnen auf Dauer wirklich der Beste, oder wechseln Wir z.B. in den Saggittarius-Arm? Dort sind wunderschöne Nebel zu finden, die den Nachthimmel auf faszinierende und leuchtende Weise erhellen würden; und wenn Wir dabei ein wenig "wandern" würden, wäre für einen Wechsel der Nachtstimmungen im Laufe des "Jahres" garantiert. Jahre wären anders als Heute, vielleicht etwas länger, Was (Er + Sie = Was) weiss, vielleicht verlängern Wir damit auch Unsere ErLebens-RaumZeit.

Der überübernächste Schritt - Sie ahnen es längst -, ist das Klima, also die Ausgestaltung und Abläufe in der GalaxienGruppe, in die die "Milchstrasse" eingebunden ist.
Und dann kommt als überüber... der Virgo-SuperHaufen drann, denn das wäre doch gelacht, wenn Wir da nicht ein wenig Ordnung und Gefälligkeit hineinbekämen, oder?
Ist das nun Hybris oder Unser Weg?
Sie entscheiden mit.
Aber verdammt!, tun Sie's (Wir's) auch.

darauf Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia, 15. April 2012, 01:05
@Oliver-August Lützenich, ich kann nur hoffen, daß Sie ironisch waren und halte es derweil mit Sokrates. 
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Ein Blüten-Foto von Sophie von Maltzahn
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Oliver-August Lützenich:
@Sophia, es war mit einem Lächeln geschrieben, ist jedoch eine ernsthafte Prognose, allerdings ohne eine konkrete RaumZeit-Angabe.
Wir Alle kennen doch die Ungläubigkeit, die immer wieder die Perspektive der Vergangenheit bemüht, um eine, als aktuell dramatisch empfundene, Entwicklung halbwegs zu begreifen: "Damals hätte Mensch Eines für verrückt erklärt, wenn Mensch das oder jenes, als baldige Normalität voraus gesehen hätte".
Als Beispiel, hätte Eines vor, sagen wir 150 Jahren, den Zustand von Heute imaginiert, mit 7 Milliarden Menschen in der Erde, Millionen Flugkilometern, GPS, Mondflug, iGeräten, Wettervorhersagen von solcher Genauigkeit, dass ..., immerhin für eine Woche ..., Es wäre zumindest milde belächelt worden, oder weniger.

Wir Alle sind "Produkte" einer Entwicklung vom Einfachen zum Vielfachen, von der Einfältigkeit zur Vielfältigkeit, ich z.B., war mal nur EINE Zelle (Zygote), Heute bin ich etwa hundert Billionen, von einer Zelle zu hundert Billionen, das hatte etwa 24 Jahre gedauert; hätte ein-Es mir das als Einzeller vorhergesagt, hätte ich DasJenige wahrscheinlich nicht mehr angeschaut.
Wie ist es den Ander-Es ergangen?

Das merkwürdige ist und da ist der Kommentar von @Heretic ein Beispiel, dass Wir diese Entwicklung gefühlsmässig zumeist ablehnen, es ist Uns unangenehm.
Wir konservieren gerne, behalten bei, wollen gar nicht wissen, dass es beständig weitergeht. Kaum haben Wir einen Entwicklungsschritt mit Mühe geschafft, wird es mit Schmerzen verteidigt: Bleib so!; rufen Viele: Perfekt!; schieben Sie noch nach. 
Stehenbleiben, liebe Natur! Manche möchten auch gerne zurück, nicht gerade zum Einzeller, aber Mutters Schoss wäre ganz angenehm.
So läuft das aber nicht.
Leider?

Evolution statt Revolution! Aber die Re(=zurück)volution steckt Uns einfach(!) im Blut. Aber das muss Jedes selbst entscheiden.
@Heretic: Schauen Sie Kindern beim Lernen zu, auch älteren Kindern, vor allem in religiösen Schulen, was beobachten Sie dabei? Ein Schaukeln, ein langsames Wippen der Oberkörper, vor und zurück, vor und zurück und dabei lesen und merken und wippen und lesen ... Bis irgendwann der Text oder der Inhalt eingefüllt ist und genutzt werden kann. Entwicklung ist ein vor und zurück und vor und zurück, ein Zittern, ein Schaudern, bis der weitere Schritt gelingt und dann geht das Schaukeln weiter.

Warum schöpfen Wir Vertrauen nur aus dem Altbekannten, warum entwickeln Wir kein gutes Gefühl für das/die Nächste/n, also für das Zukunft; obwohl auch die stete weiter-ENTWICKLUNG altbekannt ist? Die stete Entwicklung ist sogar das altbekannteste und doch wollen Wir am Unbekannten festhalten, am Nicht-Wissen? Zum Beispiel an einer Wetterprognose, die nur bis zum Übermorgen reicht, statt es selbst zu machen.
Das Wetter.

Aber Wir machen es ja bald Selbst und überüberüberüberMorgen auch das Wetter der Galaxis, dann wird "Mensch" (Wie werden Wir dann DaSein?) erzählen, dass Damals Eines milde belächelt wurde, als es das vorausgeahnt hat.
Obwohl Es ernsthaft war; aber das erzählen Sie mal dem Gefühl!

Antwort von Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia, 15. April 2012, 12:35
@Oliver-August Lützenich, ich bin zu pragmatisch orientiert, als daß ich mir ernsthaft die Zukunft ausmalen wollte - ich wäre sicherlich eine lausige SF-Autorin. Davon abgesehen glaube ich nicht, daß wir in den nächsten 5 Jahren Schwefel in die Luft blasen werden - aber die Gedankenspiele finde ich manchmal dennoch beängstigend.
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Foto von @Don Alphonso aus dessen FAZ-Blog
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Oliver-August Lützenich:
@Sophia, Sie wissen ja inzwischen, dass ich oft ein Thema, das Sie oder die Kollegen mir freundlicherweise servieren - Danke dafür -, gerne erst mal nehme, um daran eine Rakete zu entzünden und die fliegt, wie Sie wissen, manchmal ziemlich weit in die RaumZeit hinaus und braucht auch entsprechend, um wieder auf den Boden des Themas zurückzukehren, manchmal landet sie auch in Kamtschatka und das ist ziemlich weit daneben, aber das kommt immer seltener vor, die Justierung klappt von mal zu mal besser. 
Diesmal ist die Rakete aber ziemlich weit davon geflogen, von Hier bis zum Zentrum des Virgo-SuperHaufens ... und zurück.
Ich sage Ihnen, es ist ziemlich leer dort, absolut nix los da, da bin ich lieber Hier, aber irgendwann ...

Aber zurück zum Klima.
Kohlendioxid in die Atmosphäre zu blasen halte ich für ziemlichen Schwachsinn, ein unsinniges Herumbasteln an der Oberfläche, ohne auch nur die geringste Ahnung, was für Auswirkungen das für die GasHülle hat, in der Wir Gas-Lebewesen schliesslich atmen und leben; und auch ohne Ahnung auf die mittelfristige Wirkung dieser Ausbringung und NeuGewichtung - unseres Mediums - der Luft.
Mir kommt das ziemlich panisch vor. Und alle Re(=zurück)aktionen, die in Panik erfolgen, sind seltenst erfolgreich, im Sinne, dass die panische Reaktion den Auslöser der Panik beruhigt oder sogar handhabbar macht.
Und Reaktionen, die nur an das Oberfläche herumlaborieren, zeigen ebenso seltenst Tiefenwirkung: mit Hautcremes ist noch seltenst (nie?) eine Entwicklung (z.B. das Altern, ein (Bio-)Trauma (= NeuroDermitis), oder eine Allergie) aufgehalten, oder sogar gestoppt worden, obwohl das seit langem versucht wird.

Nur, Was (Sie + Er = Es) die "Beteiligten", deren Beziehungen und die GemengeLage des Klimas und dessen KleinWirkung, das Wetter, genau kennt und mit Achtung und Aufrichtigkeit be(nicht "miss")handelt, wird das Klima und damit auch die KleinWirkungen des Wetters erfolgreich beeinflussen und sogar im Kleinsten regulieren können. Und davon sind Menschen (Sie schrieben: «Seit kurzem steht die ganze Volkswirtschaftslehre in der Kritik für ihre Mathematisierung und Modellgläubigkeit - die der komplexen Realität einfach nicht gerecht wird. Und da sollen nun also ebenjene Differentialgleichungsmodelle dazu dienen, das Weltklima zu manipulieren?» Dito. Was Alan Turing oder Kurt Gödel gelesen und ergriffen hat, Das stellen sich bei dieser "GutGläubigkeit" alle Haare auf!), die in Panik Tonnenweise Kohlendioxid in die Lufthülle ausbringen wollen, noch ein gutes Stück weit entfernt: Menschen also, die neben einem Abfalleimer stehend, den Müll auf den Boden fallen lassen! Da bin ich, in Ihrer Beängstigung, ganz bei Ihnen @Sophia.
Ich bin aber ganz sicher, dass dieser Unsinn unterbleibt. Und ich bin ebenso sicher, dass Wir die Grundlagen und die Systemkoordinaten des Klimas bald freigelegt haben und dann, ... siehe oben.

@Vroni: Das sind gute Beispiel für das Gefühl, das ich oben erwähnte. In der FAZ, vom 21.09.2011, erschien die Zusammenfassung einer Untersuchung des «Allensbach Instituts» zum Thema: Womit entscheiden Wir, mit der Vernunft oder dem Gefühl? Der Titel war: "Der Charme des Irrationalen", von Dr. Thomas Petersen. Sie werden erstaunt sein, oder auch schon nicht mehr, ich war es nicht mehr.
Das Ergebnis betrifft auch das Thema dieses Blogs und die "darüber" Entscheidenden. Ohh, ohh, das endet in der Frage: Was entscheidet förderlicher und sinnlicher/-voller für Uns und das DaSein: Das Vernunft oder das Gefühl?
Aber, anderes Thema. Ende.

noch einmal Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia, 16. April 2012, 10:38
[...]@Klima: glaube ich nicht, daß wir die Welt jemals so verstehen werden. 

abschliessend Oliver-August Lützenich:
"@Klima: glaube ich nicht, daß wir die Welt jemals so verstehen werden."; da kann ich nur glauben, dass das mit dem Glauben auch nicht zu glauben ist. Sie wissen vielleicht, das Glaube[n] hält-s ich traditionell eher zurück, während das Wissen aber unaufhaltsam in das Glauben einsickert, aber Sie wissen, auch das ist ein Glaubensfrage;-)
Ich bin auch noch dem "Charme des Irrationalen" erlegen, denn, wie kann ich einerseits über die Idee CO2 in die Atmosphäre einzubringen erregt sein, während ich andererseits die Milliarden Autos, die Kohlekraftwerke, die ChemieFabriken und andere LuftHüllen-Befüller (Uns Tiere?) unerwähnt lasse. Wir sind LuftHüllen-Bewohner; Abhängige.

Das ist UNSER Stoff.

Aber über verschnittenen Stoff regt Mensch sich, als [Luft-]Abhängiger, ja eher nicht auf. 
Vor allem, solange Es umsonst ist und solange wenigsten noch etwas brauchbares drinn ist, was antörnt; aber lassen Wir das, denn, Was wollen Wir schon machen, oder? An den anderen so wichtigen Stoff (Wasser), möcht ich gar nicht erst denken, sonst lande ich noch im Herzen der Finsternis, aber ich brauche Licht!
Danke.

Samstag, 31. August 2013

Die FortSetzung

Als nun schon länger intensiv Suchender nach Antworten, versuche *ich Selbst-verständlich auch in jede Richtung zu spüren und zu fühlen, weil vielleicht genau aus dieser Richtung eine Ecke oder gar ein ganzes Innenteil eines der vielen Antworten stecken könnte, aber meine blinden Flecken sind noch zahlreich, sehr Zahlreich.

Als nun schon länger intensiv Suchendes, nach wichtigen und passenden Fragen und eben solchen Antworten, suche Oliver-August Lützenich selbst-verständlich in allen Richtungen, in die ein Mensch hineinzuspüren vermag. Und das sind ja nun fast ALLE Richtungen, weil Wir inzwischen immer schneller immer mehr Technik erkennen und erfinden, die unsere 6 Sinne - oder sind es weniger oder sogar mehr? - in alle Richtungen erweitern und ergänzen und Uns somit dabei helfen, die VIELEN Fragen zu stellen und - UND! - die dazu passenden Antworten zu finden.

Die Natur hetzt Uns ziemlich dabei. Sie behält-s ich bis Jetzt vor, die Richtung[en] zu bestimmen und auch das Tempo. Und das DaSein ist nicht zimperlich, das Tempo wird immer höher, die "Daumenschrauben" sind Uns längst angelegt. Zügig! Zügig! Ruft das Natur in und um Uns!

Nur nicht erlahmen, Sie können später ausruhen, wenn es geschafft ist.
Was ES mit Uns vorhat ist noch unbekannt, aber diese Aufgabe ist scheints gewaltig, weil Wir sooo GUT sind, weil Wir sooo fit sind, im Üb-erLeben.
Weil Wir die Schutzlosigkeit, die Uns angetan wurde, als Vorteil zu nutzen wissen. Weil Wir immer noch sind, obwohl schon Viele Attacken gegen und in Uns geritten wurden - und Sie behalten Bitte immer im HinterGrund des mit-Lesens, dass mit "Uns" die irdische Lebendigkeit gemeint ist, in der das Mensch [nur?] eine kleine Facette ist (Aber Sie können das auch gerne verdrängen und nur uns Menschen nehmen, das macht die Geschichte auch nicht falscher oder auch richtiger. Ohne Zweifel. Danke.) - und Wir auch kräftig auf Uns Selbst eingeprügelt haben und es auch wehe noch weiterhin tun - *ich hier z.B. kränkle gerade ein wenig, weil in mich ein paar [Millionen?] Viren eingefallen sind; aber die zwingen mich auch nicht ins Bett, da können diese Viren noch so sehr in *mir FortPflanzung üben, *ich bleibe aufrecht, jawohl!

Und während *ich hier im Innen den Angriffen von Viren ausgesetzt bin, sind in Syrien und darumherum verschiedene menschliche Glaubens-Gemeinschaften den Angriffen anderer - konkurrierender - Glaubens-Gemeinschaften ausgesetzt. Die Natur geizt ganz und gar nicht mit AnReizen zur Veränderung, zur Wandlung, zur Erweiterung des Gegebenen, das DaSein tut es auf allen Ebenen und auf jede erdenkliche Art und auch Weise.

Nun bin *ich also auch schon ein Suchender, nach den passenden Fragen und den dazu passenden Antworten, um dem DaSein Genüge zu tun, um also mit dazu beizutragen, damit Wir Hier nicht von den Prozessen der Evolution, also dem VeränderungsDruck des DaSein, ausgesondert werden, sondern erhalten bleiben.

Garantiert nicht so, wie Wir Einander Heute erfühlen, erspüren und dabei auch erscheinen, was ja nur ein ziemlich eingeschränkter Eindruck ist, sondern als eine WeiterEntwicklung dessen, Was Wir im DaSein, in der Natur sind: Samml[e]-Es, Ordn[e]-Es und Klär-Es.

Diese Erde wird in einem ruhigen, freundlichen und pflegeleichten RaumZeit-Gebiet der Galaxis, der einige von uns Menschen den Namen Milchstrasse geschenkt haben - weil, das Name ist doch schön, oder? -, hin- und herbewegt und umrundet dabei mit einer der gewöhnlichsten und mildesten Sterne des Universums - ja, das wissen Wir inzwischen! - einen ebenso ruhigen unauffälligen Nebenarm der Galaxis. Dort sind das Sterne so weit vonEinander entfernt, dass Es zu keinen zerstörerischen Kontakten kommt, was die Planeten angeht, die darum ellipsen, das gab Uns die RaumZeit und Pflege zu Wachsen und zu Gedeihen, denn weiter hat es kein Gebiet in der Galaxie bisher gebracht - auch das erahnen Wir bereits - mit der Innen- und AussenSchau und mehr noch dessen AufKlärung.

Eine der Aufgaben von Uns hier ist die Klärung der bedeutendsten Fragen des DaSein.
Eine dieser Fragen ist: Warum IST Da was?
Oder anders: Was Ist das Da?

Warum gibt es überhaupt IrgendEtwas, das ist doch eine der HauptFragen in Uns, wenn es auch eine eher versteckte Frage ist.

Noch.
Denn, nur wenig-Es kümmert die Antwort darauf, deshalb kann *ich hier getrost davon schreiben, dass es eine versteckte Frage ist, dass die Bedeutung der Antwort im Alltag kaum eine Rolle spielt, obwohl die Beantwortung ALLES berühren würde, ALLES, Was ist?

Und dieses Berühren ist ja nur die erste Wirkung!
Die Antwort dieser Frage bringt Veränderungen in Gang, grosse Veränderungen, denn wenn geklärt ist: Warum ist?; dann sind Wir auch so frei, daraus etwas zu machen, etwas das anders ist, als es Heute ist, weil Das von Heute bisher stets fast ganz genau dasSelbe, wie Das von Gestern ist.
Was *ich Gestern war, bin *ich Heute immer noch, obwohl *ich gerne auch mal etwas anderes fühlen und spüren möchte, als Das, was Heute ist.
Aber das ist ein zu grosses Thema für Heute Abend, das verschiebe ich noch ein wenig auf - vielleicht - Morgen, mal sehen?

Als Suchend-Es suche *ich Selbst-verständlich auch nach VorBildern, also nach Verlockungen eines ander-Es eine Weile zu folgen, weil ein-Es schmeckt, was das ander-Es so kocht, oder auch die Liebe entbrennt, kurz geschrieben, verständl *ich suche auch nach Verlockungen in den Richtungen und auch nach Bestätigung, es muss ja nicht immer sofort eine Verlockung sein, es reicht ja erst mal eine kleine Bestätigung, dass das Selbst in dieser Richtung auch Willkommen ist, manchmal eben auch nicht oder weniger, dann weicht ein-Es eben mal ein Weilchen zurück, weil: Nix is fix.

Da kann ein-Es machen, was Es will, das ist ohne Zweifel, wie so ein paar andere Antworten, ist auch diese schon geklärt:
Das Zweifeln steckt in ALL-Es drinn. Zweifeln ist über-ALL zu erfinden, wo ein-Es auch hinfühlt oder auch mit den besten Methoden hinspürt, steckt das Zweifel drinn.

Also zweifeln sie beruhigt, Sie können sowieso nix ändern daran, dass Sie es immer tun werden, oder haben Sie - ausgerechnet Sie dort -, keinen Zweifel daran, dass *ich hier einigermassen richtig sitze, weil das stehen während dem Tippen fällt hier ziemlich schwer, könnte ja sein, dass es Ihnen ähnlich ergeht, ... ähh, was wollte *ich noch sagen?

Also hier unter dem Bild noch ein kleiner Ansporn und auch eine Bestätigung *meines tuns, Hier. 
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Eine der eher seltenen roten Wespen.
Die Nordkugel-Bewohnes und -Leses
ahnen wohl, warum *ich dieses
Bild hier eingefügt habe
und dass es trotzdem
auch mit dem Text
harmoniert
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 15.08.2013, von Inka Mülder-Bach

Titel: Die Umkehrung
Untertitel: Handreichungen zu Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" (7)

Einführungstext: Vor hundert Jahren, am 07. August 1913, skizzierte Robert Musil in seinem Arbeitsheft einen zentralen Schauplatz seines grossen Romans, der mit einem "schönen Augusttag" desselben Jahres beginnt. Die Münchner Germanistin Inka Mülder-Bach hat dem "Mann ohne Eigenschaften" gerade eine grosse Studie gewidmet (SZ vom 7. August 2013). In einer kleinen SZ-Serie von Kommentaren führt sie in den Roman ein.

Während Marx die historischen Revolutionen für die "Lokomotiven der Geschichte" hielt, verstand Musil sie, dem alten Sinn des Wortes "Revolution" entsprechend, als Umwälzung und Umlauf. Revolutionen sind Ausdruck jenes Bedürfnisses nach Flucht und Umkehr, das die Reisenden im "Zug der Zeit" periodisch überfällt: "Und eines Tages ist das stürmische Bedürfnis da: Aussteigen! Abspringen! Ein Heimweh nach Aufgehaltenwerden, Nichtsichentwickeln" Steckenbleiben" zurückkehren zu einem Punkt, der vor der falschen Abzweigung liegt!" In den Umbrüchen von 1914/18 erlebte Musil Ansätze zu einer solchen Umkehrung. Sie waren Versuche einer Revolution "als Ende einer gestockten Evolution", und sie scheiterten wie alle vorangegangenen Versuche. Statt eine stockende Entwicklung umzulenken, dynamisierten sie den fatalen Lauf der Geschichte. Von beidem, einer gestockten Evolution ebenso wie dem Versuch einer Revolution, handelt der "Mann ohne Eigenschaften". Sein erster Band will eine unermessliche Komplexität analysieren, indem er diese auf die Elemente zurückführt" aus denen sie sich aufbaut. Er nimmt den Begriff der Evolution als Ent-Wicklung wörtlich, um dessen kulturelle Codierung als Fortschritt und Höherentwicklung zu hinterfragen. Biologische Evolution bedeutet fortschreitende Diversifikation. Von modernen Gesellschaften gilt insofern dasselbe, als sie auf funktionaler Ausdifferenzierung von Subsystemen und einer immer weiteren Teilung von Arbeit, Entscheidungen und Verantwortlichkeiten beruhen. Das Stocken dieses Entwicklungsmodells manifestiert sich im Roman in Lähmungen und Rückentwicklungen. So spitzen sich in Musils Kakanien am Vorabend des Krieges die Verhältnisse einerseits krisenhaft zu, ohne dass es zu irgendeiner Entscheidung käme. Andererseits werden "ganze Völker" rege, die wie die "Bakterien Stämme" im Boden der Kultur schlummerten und sich nun durch Teilung zu vermehren beginnen. Im Zeichen einer gestockten Evolution baut sich die bürgerliche Kultur auf ihre Grundschichten ab, sie schreitet erodierend auf den Weltkrieg zu.
Die "Umkehrung", in die der erste Band mündet, verhält sich kontrafaktisch zu den gescheiterten Revolutionen der Epoche. Sie eröffnet den Zugang zu dem Geschwisterroman, der in die mögliche Zukunft einer Vorgeschichte aufbricht. Musil geht es dabei nicht mehr um eine "total Lösung". In den mathematischen Begriffen formuliert, für die er eine Vorliebe hatte, geht es um eine "Partiallösung" oder "Einzellösung". In diesem Rahmen fragt er nach der Möglichkeit einesErzählens, welches das evolutionäre Schema der Differenzierung invertiert. Die "Umkehrung" betrifft also nicht allein den Protagonisten. Der Roman selbst kehrt um und begibt sich auf die Suche nach dem "Punkt", der vor der "falschen Abzweigung" liegt, dem imaginären Vereinigungspunkt, von dem aus die "Entwicklungsäste des Lebens sich verzweigen.
Ende SZ-Artikel
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