Freitag, 30. August 2013

VerEinfachung

{Ich habe dieses Beitrag erheblich erweitert und mit einem ausprechbaren Titel versehen, aber ...}

... wenn Sie nun glauben, das Titel machte irgendeinen Sinn, dann lassen Sie mich bitte ihren Glauben wissen, weil *ich weiss nichts davon und Sie wissen ja vielleicht, das Glauben ist jed-Es frei gestellt, das Wissen aber ist für Jed-Es das Selbe: 1 + 1 = 2; E = mc².

Auf das Wissen können Wir Uns einigen, auf das Glauben nicht, das ist frei, das Wissen nicht. Noch nicht, das ist es doch, oder?

Egal, lassen Sie mich ihren Glauben auf jeden Fall wissen, das ist bedeutend. Das ist mit eine Vielfalt in Uns, zu glauben, was Wir und jed-Es darin glauben wollen oder auch müssen, da ist jed-Es vollkommen frei, das Wissen nicht, das Wissen ist in ein-Es, für und in All-Es Gleich, also annähernd das Selbe. Bis Jetzt.

Vielleicht hatte ich ja per Zufall irgendeinen glücklichen Treffer mit dem Titel?
Vielleicht ist dies auch ein Lied?
.
Unser momentaner Wohnort, von hier aus gesehen.
Das Band unserer Heimat (-Galaxie), von den
Griechen damals "Milchstrasse" benannt,
weil ..., aber das sehen Sie ja nun
auch Selbst. Sternstreifen,
könnte Es ja auch
heissen?
.
Aber nun zu etwas ganz anderem.

Was bauen Wir mit dem DaZwischen-Netz nach?
Das ist doch eine Frage wert.
Das Mensch hat zuerst das gesamte Planet besiedelt und bewohnbar gestaltet und dann erst entdeckt, dass Es das getan hat. Zuerst hatten nur ganz Wenige das Glück gehabt, zu wissen, dass es inzwischen überall auf dem Planeten Menschen gibt, aber das wurden dann immer schneller, immer mehr Menschen, die bemerkten und wussten, dass es nirgends einen Landstrich gab, wo nicht irgendein-Es schon eine Hütte hingestellt hätte oder auch einen Acker gezogen hat.

Fazit: "Erde" ist menschlich.

Was wissen Wir schon, wie ein Zebra das Planet nennt, auf das es so dahin gallopiert?

Zuerst war "nur" Afrika - auch so ein menschliches Name - von Menschen bewohnt, aber das war es nur kurz, schon sind Wir brav gefolgt und sind hinterher gegangen, hinter den anderen Tieren her, denjenig-Es, die Wir so zum Fressen gern hatten.

Und Donnerwetter!, dabei hatten Wir bald entdeckt, dass auch noch andere Landstriche schöne Flecken bereit halten, wie eben auch andere Väter schöne Töchter haben, um mal hier den Mann auszustellen, eine Frau würde vermutlich verworten, dass auch andere Mütter brauchbare Söhne haben, aber das tun Frauen nur selten, ..., wo war ich stehengeblieben? Ach ja!

So sind Wir also die Jahrtausende - immer an das RaumZeit entlang - überall hingelangt und haben, nein!, wurden angepasst, an die Bedingungen, in denen Wir nun erLebten und erZeugten, was zum Beispiel dazu führte, dass Wir dort kleiner blieben und mit der dort vorgegebenen Nahrung besser umgehen konnten, oder dass Wir hier etwas grösser wurden und die Haut immer heller und die Haare immer glatter, weil hier die Sonne weniger scheint.

So einfach ist das.
Himmel!?, dass Wir in Masse immer ALLES so schwer nehmen.
Ja, Wir wurden vom jeweiligen Umfeld angepasst, bis Wir so waren, wie Wir eben Heute sind. Das> Mensch ist so, das Mensch ist <anders, aber mal ehrlich, können Wir damit umgehen, dass das so einfach ist, oder machen Wir die natürliche Vielfalt und VielFarbig- und -Förmigkeit gerne komplizierter und ablehnender, als es [einfach] ist? Schliessen Wir das Viel- gerne aus und/oder dämmen Es ein, weil Wir müssen?
Na egal.

DaZwischen-[Ver]Netz[ung]

Und vor kurzem haben Wir also erkannt, dass Mensch ist überall in der Erde zu finden, in allen Grössen, Formen, Farben und Verhaltens-Arten (Sie kennen meinen RunningGag von den ...-Weisen doch schon, oder? Kurz geschrieben: Wir könnten ...-weise sein, aber noch sind Wir in der Masse einfach nur -artig). Und mal ehrlich, mit der Hand geschriebene Briefe und dann auch noch umständlich mit der Post, von Land zu Land; von Hand zu Hand, wird die RaumZeit zum Empfänger immer länger, Nein, das kann es nicht bleiben!
Schliesslich brauchen Wir Einander.
Dringender, als je zuvor.

Und Wir brauchen vonEinander Informationen, und zwar nicht gerade wenige, weil sonst verhungern Wir hier isoliert an MissTrauen, an VerUnSicherung und verdursten an Einsamkeit, Furcht und UnWissenheit umeinander.
Verstehen Sie doch, Wir sind soziale Wesen.

Wir brauchen die Informationen voneinander nicht bloss, sie sind zwingend nötig.
Also ehrlich; *ich weiss nicht, warum *mir das bis Heute kein-Es erzählt hat, dass ein soziales / solidarisches MitEinander von in der gleichen RaumZeit erLebenden [LebensFormen] auch die Verbindungen und den Austausch von den jeweiligen Zu- und Umständen braucht?

Und dabei gilt der Grundsatz:
je Mehr, desto Mehr (Verbindungen mit-Einander).
Und verdammt, was soll denn das noch mit der Post und umständlich auf Papier?

Das schnellere und breitere Mittel der wesensbedingten Verbindlichkeit ist inzwischen das DaZwischen-Netz; und auch der wechselseitigen Kontrolle. Und die ist nötig; Himmel noch mal!, was soll bitte an wechselseitiger Kontrolle schlecht sein, schliesslich brauchen Wir - so wenige wie Wir hier sind und vonEinander und Umeinander wissen - diese VerSicherung und Orientierung, sonst gehen Wir kaputt vor Ängstigung und VerEinzelung.

Die wesensnotwendige Entwicklung der Technik[en]

Also, wenn es schon mal diese Elektronen gibt, die so schnell dahinschiessen in den Metall-Leitungen, die Wir bald überallhin gelegt haben, bald sind es Photonen in Licht-Leitungen, aber noch sind es Elektronen in Metall, die Wir bald überall hin, wo Wir sind, oder hin wollen, verlegt haben, können Wir damit auch Uns verbinden.

Wir verbinden Einander und halten die Informationen am Laufen, am Flitzen, hin und her und her und hin, wie wild, weil Wir es brauchen. Inzwischen mit dem DaZwischen-Netz und einem immer stärkeren (Daten-)Strom und effektiveren (Behandlungs-)Technik.
Ehrlich (Sie spüren hoffentlich die Betonung, die *ich mit diesem "ehrlich" in Ihnen erregen möchte, weil *ich hier grundsätzlich keinerlei Lügen [ab]schreibe. In diesen Blogs prüfe *ich Alles so gut, wie *ich das im jeweiligen Moment kann, wenn *mir dabei ein Fehler unterläuft ist es eben ein Fehler, ein Missverständnis, ein Unwissenheit oder auch eine Dummheit; aber was sollte *ich hier mit Lügen, darum kümmern sich fast alle Andere-Es schon ausreichend, da braucht es mich nicht auch noch, das nur für die Neueinsteig-Es in diesen Blogs, die längeren Leses wissen das bereits. Damit will ich nicht schreiben, ich lügte nicht auch: Hiermit ein Bekenntnis zur Lüge! Ja, Oliver-August Lützenich lüge. Oft wie gedruckt; Doch, das tue ich, aber *ich tue es nicht gern, aber manchmal bleibt es ein-Es einfach nicht erspart, Mensch muss es tun, weil Es sonst das andere-Es verletzt, mit der Wahrheit und dafür haben Wir doch die Lüge erfunden, damit Wir einander nicht mehr so oft mit der Wahrheit Schmerzen zufügen. Und die Wahrheit schmerzt doch, oder? Oft, auf jeden Fall, öfter als ein-Es lieb ist, deswegen haben Wir zuerst das Flunkern erfunden, aber das war einfaches noch zu schwach für so manche Wahrheit, also musste was stärkeres her, so haben Wir eben damals die Lüge empfunden, damit die Wahrheit nicht ganz so weh tut, wie ohne Lüge, weil Wir doch Schmerzen so schlecht ertragen, wir Menschen, so schutzlos, wie Wir nun mal von der Natur entwickelt wurden (Evolution), spüren Wir nun jede kleinste Bewegung in Uns drInnen (Gefühle) und die Schmerzen dabei können Wir doch kaum mehr ertragen, die sind doch schrecklich, oder?; Ihnen geht es doch genauso, da möchte Mensch doch seine Ruhe davon haben, dafür ist das Lügen doch gerade Recht, oder? Und manch-ein-Es fühlt solche Schmerzen, dass das Lügen schon fast seine Wirkung als Schmerz-Mittel eingebüsst hat, da ist fast jede Lüge überflüssig, vielleicht bin *ich hier, ja bereits in diesem Stadium, weil *ich auch um diese Blogs herum kaum mehr Lüge, *ich sag' halt dann nix dazu, wenn wieder mal weh tut, dass ich hier existiere und mit Ihnen Allen dieses schöne Plätzchen im Universum teilen muss, was soll ich noch dazu sagen, wo es doch sowieso schon Alles weh tut, was *ich hier so empfinde! Aber Recht haben Sie, so geht es nur *mir hier, Ihnen geht es dort ganz anders, viel Besser, wie *mir hier, mag ja sein, aber ..., ach wissen Sie, dazu kann ich jetzt nix sagen, ist auch viel Besser so, aber ); manchmal denke *ich, was wollen *mir all die Medien und Wichtigtuer denn hier erzählen, dass ein Steve Jobs oder ein Bill Gates oder auch ein John von Neumann das DaZwischen-Netz und die VerfahrensTechnik einfach so aus einer genialen (bestimmt auch heiteren) Laune heraus erfunden hätten. Einfach so, ohne etwas DaHinter oder gar einen -Grund!?
Anstatt mir wahrheitsgemäss zu erklären, dass damit ein menschliches (ein Gruppen-) Bedürfnis gedeckt wird, dass Wir also stets das nötige für unseren Zustand und Bedarf auch erfinden, dass also die Evolution von Jedes Spezies einfach verlangt: wenn Es in den aktuellen Gegeben-Heiten besteht, bleibt Es erhalten.

So einfach sind die natürlichen Gegeben-Heiten. Und im steten Wandel.
Falls ein-Es - und damit ist jetzt die Gesamtheit einer Lebensform gemeint - das DaSein üb-erLebt, bleibt es bestehen. Und neben dieser Einfach-Heit gibt es eben noch Spezial-Bedingungen, als da wäre, für soziale LebensFormen - wie das Mensch Eines ist -, das Zwang (und dieses Zwang betont "nur" die Bedingtheit) zur Verbindlichkeit. Darin enthalten die bisher gegen- in Zukunft vielleicht besser, weil mehr Freude darin enthalten ist, als es im gegen ist, die wechselseitige Aufmerksamkeit auf - und auch fürEinander.

Ja, sind Wir denn blöd, dass Wir einander nicht eingestehen wollen, dass Wir Einander brauchen und dazu auch Einander spüren wollen und müssen, und dass Wir Alles dafür tun, das auch sicher zu stellen, sonst kommt der Besen des DaSein, die Prozesse der Evolution, und sortieren uns Menschen aus. So einfach ist das Geschehen im DaSein.
Also wird ein-Es oder auch meist Viele-Es - das es kann, Das gerade in der Nähe ist - damit beauftragt, dafür zu sorgen, dass Wir nicht im DaSein-Müll landen. Und, Was das für ein-Es ist, ist doch (ernstlich) Uns egal, hauptSache Es tut und [er]findet, was Wir brauchen, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen.
So einfach ist das oft.
Dieser [bl]öde Genie- und HeiligenKult, um eine Gruppe (z.B. ein Land) oder auch ein-Es, das dazu beiträgt, dass Wir bekommen, was Wir brauchen, ist mir aber langsam wirklich zuVIEL, aber das geht ja nun inzwischen schon Vielen so.

Und was brauchen Wir? Als soziale Wesen? Viele Verbindungen und [Da]Zwischen-Speicher, falls mal was DaZwischen kommt, oder ein-Es vor dem Ende aus der RaumZeit flie[g]ht.
Und was haben Wir inzwischen geschaffen!

Das DaZwischen-Netz.

In das Wir Was hineinbringen und hineintragen?
In all die "EinGänge" oder ZuGänge - und auch AusGänge -, die das DaZwischen-Netz ist.
Das Gefühl.
Besser, weil genauer, das Mit-Gefühl.
Also Alles, was Uns hier so bewegt, wird langsam immer vielfältiger, offener und breiter in das DaZwischenNetz hinein signalisiert, so wie eine Maschine das eben aufnehmen kann; denn, was wissen Wir hier schon, wie von den Programmieres der Software, der Bereich des DaZwischen-Netz genannt wurde, das die Signale aus dem Umfeld des Systems aufnimmt und von DrInnen das, das von dort DrAussen angestossene, auch wieder auf dem passenden Weg nach DrAussen geschickt wird?; ... ach richtig, ich glaube es wurde Input/Output/System benannt, und da es die ersten waren wurde noch ein Basic/ vorangestellt, ja so war es, die Entstehung des BIOS, wenn Sie möchten, vielleicht vergleichbar unserem Bewusst-Sein, wo irgendwie und -wann Alles irgendwie mal durchgeht, raus und rein, raus und rein, rein und raus, rein und raus, dauernd und quasi vom ersten Augenblick an, geht da einfach Alles durch und da muss Mensch langsam einmal einfach was weglassen oder auch was zulassen, weil das geht doch nicht, dass das so einfach durchläuft, da muss Mensch doch einfach auch mal was festhalten davon, oder? Kann Mensch doch nicht einfach so laufen lassen, dauernd, also greift manches Mensch eben einfach zu und hält was fest, was gerade so [durch]läuft, und so ist es halt einfach nun mal, manch-Es greift öfter zu, als vieles Ander-Es, da läuft nicht so einfach Alles nur so durch, da wird auch kräftig zugelangt, ohne Weiteres, da kommt manch-ein-Es dabei auch um, weil es zuviel ist, aber normalerweise verlängert es die AufenthaltsDauer auf diesem kleinen Planeten schon, wenn ein-Es kräftiger zulangt bei dem, was so läuft auf dieser, nein!, diesem KleinstStäubchen im Universum, und das ist doch nur ein wenig, weil ..., das ist so fast unendlich VIEL noch zu entdecken, was für eine FREUDE ist denn das!; aber Wir sind schon kräftig dabei, Uns das Weite zu öffnen, aus das Wir ja nun mal auch All-Es stammt, ja, auch wenn es nur dazu dient auch mehr FREUDE zu empfinden, als nur immer das Mit-LEID der Menge, das gigantisch ist, ehrlich ..., aber ich möchte die obere EntGleisung in die Lüge, nicht weiterführen, dazu ist Alles gesagt, oder?) Nicht)

Und Was speziell dazu beigetragen hat, ist doch nun wirklich letztlich unwichtig, wichtig ist das Ganze.
Ja, Himmmel, so wird das im DaSein bisher abgehandelt. Es geht Stufe für Stufe immer ums Ganze. Und Wir haben nun mal bis Jetzt gerade eben, noch nicht die zweite Stufe erklommen, das wäre die zur VerEinzelung aus dem Ganzen, also zum Einzel-Selbst.
Noch sind Wir Alle irgendwie ich, die ein-Es mehr Ich, die andere-Es weniger ICH, aber ALLE sind wir noch unbedeutender Teil des Ganzen.
Ist das jetzt eine schlimme Entdeckung?

Mag sein, dass Mensch das als "schlimm" empfinden mag, weil es eine Kränkung des Ganzen ist, eine grosse Traurigkeit, wenn ein-Es plötzlich oder auch langsam aus dem Ganzen aus-schert oder auch austritt, weil das Ganze dadurch eben an Bedeutung und somit Gewicht verliert. Aber ist das die Vergangenheit wert, dass Wir so bleiben, wie Wir nun mal sind, oder gemacht wurden, oder können Wir nicht nachtun, was das DaSein Uns ja nun mal auch vorerLebt: die Entdeckung der WEITE.
Wenn ich zum Himmel schaue, was ich oft tue, wird mir ganz schwummrig, bei dem Spüren der enormen, der riesigen, der unfassbaren WEITE!

Himmel noch mal, das ist doch natürlich!
Und Wir hier so winzigst klein, irgendwo im Nirgendwo.
Da kann ein-Es doch fast nur der Wahnsinn umfangen, wenn ein-Es das so zum ersten mal spürt, wie ungeheuer wenig und unwichtig ein-Es im ALL-Es ist und wie gestört wichtig Wir hier herummachen, als sei das Alles nur für Uns. Derweil ...

Ist das so eng? Zeigt das wenigstens mir, wie eng Wir allermeistens sind, weil Wir nur Uns fühlen und das s.o. gar nicht wahr haben wollen, und ich blicke dort hinauf und fühle dann in-m ich hinein und bemerke Traurigkeit, Traurigkeit Sie da draussen langsam zu verlassen, weil ich diese Enge in mir, die ja die Gleiche ist, wie Ihre, nicht mehr aushalte, weil ich endlich auch die WEITE geniessen möchte, wie sie kein-Es da DrAussen bisher mit-bietet, weil die Menschheit spielt fast nur Verstecken in-s Ich drinn.

Derweil kann diese WEITE Uns nur befreien, aber statt dabei zu Trauern, während Wir Einander befreien, z.B. von dem Zwang immer Alles gemeinsam zu machen, verjagen und ermorden Wir Einander schon bei dem Versuch auch nur an der WEITE zu riechen, aber das ist eben schon zu nah, weil, das WEITE zu sehen, bleibt Uns ja nun kaum mehr erspart, aber das mit den Augen kommt Uns eben noch nicht so nah.

Ach Schluss jetzt. Oliver-August Lützenich gehe jetzt ein wenig Trauern, dass *ich wieder ein Stück weiter bin, von Ihnen, da kann *ich Sie noch besser betrachten und mir Gedanken davon machen, was *mir von Ihnen gefällt, was *ich von Ihnen behalte und was *ich nun bei Ihnen belasse, ohne es Ihnen nehmen zu wollen oder zu müssen, Nein, bleiben Sie, wie Sie eben sind, Mensch halt, halt halt ein Mensch. Ist ja gut so, aber ...

Sie wissen doch, das aber geht nie aus, auch das so ein Zusammenhalt im DaSein, die Alternative, mehr noch, die Alternativen, weil es so VIELE in der WEITE davon gibt, aber das Mensch kennt bisher noch nicht mal eine, also bleibt es halt so, wie Es nun mal ist.
Ein Mensch. Selbst-Bestimmtes ErLebewesen des DaSein.
Die Alternative wäre, das Selbst-Verantwortliche DaSein, also ein-Es, das friedlich, freundlich und selbst-Bewusst Daist, zugeneigt und aufmerksam zu allen ander-Es, die auch So-Sind, All-Es ander-Es werden freundlich gegrüsst und von Aggressionen an ein-Es Selbst abgehalten, weil Es weiter erLeben möchte, weil es die WEITE weiter kennen lernen möchte, ohne die Enger dabei näher zu stören.

Alles Gute weiterHin, näher komm' ich nicht mehr, näher zu Euch, ausser Ihr trauert um-m ich und holt in der ErWEITErung auf, dann sind Wir schon mehr und kommen so Einander automatisch auch wieder näher, oder entfernen Einander noch weiter, solange das friedlich und mit freundlichen Grüssen passiert, bin *ich dabei, ansonsten werde *ich grantig und schlag auch zurück, aber dazu wird es ja nicht kommen, oder!
.
Touristen-Ansicht von B
Verschrägt. Links der
Dom, vorne Spree
hinten *ich
.
Ach ja, bevor *ich es vergesse, hier noch eine kleine Vorschau auf die Fertigkeiten, die das DaZwischen-Netz bald haben wird. Erstaunlich.

Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 12.08.2013, von Günter Hack.
Titel: Zur Zeit wird hier der Raum
Untertitel: Der klimatisierte Krieg: Die Geheimdienste setzen immer raffiniertere Verfahren zur Datenerhebung ein. Aber die sind auch anfälliger für Irrtümer. Inzwischen kann man sogar um die Ecke fotografieren. 

Ein Auszug "Die digitale Fotografie hat die analoge kaum abgelöst, schon steht sie selbst vor einem Umbruch. Kameras müssen künftig mehr können als nur zweidimensionale Einzelaufnahmen und Bewegtbilder zu erfassen. Unter dem Stichwort 'Computational Photography' arbeiten Physiker und Informatiker an rechnergestützten bildgebenden Verfahren, die nicht mehr unbedingt auf Licht angewiesen sind, um Bilder generieren zu können. Der MIT-Physiker Ramesh Raskar etwa baut Kameras, die in sehr hoher Frequenz Lichtblitze aussenden und aus den verschiedenen Laufzeiten der reflektierten Impulse - aus dem Echo des Lichts gewissermassen - Bilder errechnen. Er könnte auch Musik aus diesen Daten machen, aber er generiert aus ihnen eben Fotos. 

Ein weiteres unter den zahlreichen Verfahren der 'Computational Photography' ist die Lichtfeldfotografie, bei der nicht einfach nur ein Bild auf einen flachen Film oder einen einfachen Sensor projiziert wird, sondern auch Informationen darüber, wo im Raum sich das erfasste Motiv befunden hat, so dass der Fotograf die Schärfeebene nachträglich am Computer festlegen kann. Die amerikanische Firma Lytro hat das Prinzip als Erste in einem fertigen Produkt für den Massenmarkt verwirklicht. 

Abgesehen von YPS-lesenden Pfadfindern ist vor allem einer Gruppe sehr daran gelegen, eine Maschine zu besitzen, mit der man um die Ecke sehen kann: dem Militär. Auch im strategischen Denken treffen sich Armee und die Protagonisten der 'Computational Photography'‚ wie die Welt spätestens seit den Enthüllungen Edward Snowdens weiss. Beide legen Pufferspeicher von Ausschnitten der Realität an, um die Zeit besser beherrschen zu können. Lag der Schwerpunkt der Militärstrategie traditionell auf der Beherrschung des Raums, verlagert sich dieser in der Netzära auf die Kontrolle von Zeitfeldern. 

Wurde im kalten Krieg vor allem Live-Kommunikation abgehört, spielt man nun vornehmlich mit rekonstruierten Datenkomplexen aus der Vergangenheit‚ auch das eine neue Qualität der Uberwachung. 

Wie eine Datei mit einer Aufnahme aus einer Lichtfeldkamera, so sind auch die Datenzentren der Militärgeheimdienste Pufferspeicher, aus denen mit verschiedenen Verfahren diverse Rekonstruktionen bestimmter Ausschnitte aus der physischen Realität errechnet werden können. Innerhalb des Datenpuffers ist es möglich, beliebige Standpunkte einzunehmen, Varianten auszuprobieren, Situationen und Bewegungen zu rekonstruieren. Diese Verfahren können ein Bild von vergangenen Vorgängen liefern. Mit guter Mustererkennung wiederum ist es möglich, aus dem Material im Datenpuffer auch Aussagen über Ereignisse zu treffen, die in der Zukunft liegen."
Ende Auszüge FAZ.

PS: Dieses Lied hat *mir das Entropie gepfiffen. Tüüddeldiehhüh!!!
Und Es ist dabei ziemlich schnell vorbei gezischt, und von *mir wegg, das sah *ich an der rot-Verschiebung. Die Entropie hatte Es ziemlich eilig, weil ...
Schon war Es wegg.
{Das hätt' ich ja fast vergessen, so hat mich das Entropie beschäftigt, obwohl Es nur so kurz vorbei geschaut hatte, so kurz, wie eben fast All-Es hier herum so durchläuft, was davon soll ein-Es aufhalten, bei All DAS was Da Ist. Das ist so VIEL, Milliarden und mehr, das überfordert unsere Aufmerksamkeit noch sehr, weil Alle-Es immer nur so schnell durchläuft, kaum ein-Es bleibt dabei so richtig hängen im DaSein, *ich Selbst kenne auch nur ein paar hundert Namen, von Hier und von schon wegg, aber dafür brauch ich schon sehr viel Geduld und Aufmerksamkeit um die auch zu behalten, weil sonst sind Sie-Es so schnell wieder wegg, wie Sie hereingeschneit waren; und das war ja nun nur noch das Mindeste, welches Mensch an Aufmerksamkeit zu vergeben hat, das dann für All-Es bleibt; weil, Wir geben bisher stets nur das Mindeste für Unsere Aufmerksamkeit, mehr gibt es im Augenblick eben nicht, weil Wir soviel Schulden haben, oder habe *ich da irgendwas falsch verstanden, dass von All-Es zuwenig vorhanden ist, was FREUDE bereitet, aber vom LEID da hätten Wir genug inzwischen, aber das muss doch zuerst mal ein wenig schweigen, damit das FREUDE ein wenig aufholen kann, weil DaS braucht ein gewisses Klima um überhaupt zu entstehen und dieses Klima schaffen Wir uns Menschen gerade, ist das nicht ein bisschen weniger Mit-Leid wert ..., aber dann verstand *ich nur noch ... tüüddeldiehhüh...}
Und *ich steh damit nun hier herum und tüüddeldiehhüh nun zu Ihnen hinüber?
Ja, Jetzt steh *ich nun mal da und muss das Lied singen.
AusGeRechnet *ich?

Auch, wenn *ich glaube zu wissen, was darin enthalten ist.
Aber, wie das mit dem Glauben eben so ist, es ist die Freiheit in Jed-Es zu glauben, was nicht ist und eben auch das herauszunehmen was zu Wissen ist. Die Fantasie unterliegt einfach dem Glauben.

Aber das Ganze ist doch einfach nur ein Gedicht.
Da bleibt *mir einfach nur, Ihnen einen guten Abend zu wünschen.
Kommen Sie gerne wieder.
Danke für Ihr Interesse.

Montag, 26. August 2013

Sprech-Weise

Warum habe *ich nur solange gewartet, dieses Artikel hier einzustellen, obwohl es geradezu ein Muss in diesen Blogs ist, weil es zwei Themen behandelt, die *mir in diesen Beiträgen stets ein Anliegen sind? Die GleichWertigkeit jedes Menschen, mit jedes anderes Mensch und die Veränderung der Sprache hin zur Aufmerksamkeit und der Wahrung dieser GleichWertigkeit der Mit-Glieder im DaSein.

Vielleicht, weil *ich befürchtete, mich zu wiederholen? Obwohl dieses Artikel eine deutliche Bestätigung meines Bemühens und meines Schreibens ist. Mir ist, als hätte Herr Müller auch mal in meinen Blogs vorbeigeklickt, bevor Er geschrieben hat, was Sie sofort lesen können, aber das hat Herr Müller sicherlich nicht, das brauchte Er auch nicht, denn es gibt sicherlich einige andere Menschen, die ähnlich denken und handeln wie *ich, die *ich aber noch nicht kenne. Leider, denn ein Austausch wäre schön, könnte mich beflügeln und vielleicht auch dazu führen, dass mehr Menschen das Glück der Veränderung annehmen.

Aber, wie Sie ja nun wissen und auch unten erlesen werden, ist die Hartnäckigkeit und Bewegungs-Unlust (bewirkt, sehr wahrscheinlich von der Trägheit des DaSein, die ja nun mal als "GrundKraft" auch in Jed-Es von Uns steckt. Was diese Bewegungs-Unlust als einen natürlichen Vorgang kennzeichnet, und Es somit auch von jeglichem VorWurf befreit!) der irdischen Lebendigkeit, darin auch das Mensch, erheblich!

Die Frage, aber die habe *ich ja hier schon gestellt, lautete also:
Wie schaffen Wir es, die Freude begreiflich zu machen, die auch in der Veränderung von Althergebrachtem liegt?

Ist ja nicht gerade so, dass keine Veränderungen passieren, Nein, wahrlich nicht, jede Pico-Sekunde finden Millionen Veränderungen statt, ist ja klar, und somit auch im Menschen und mit uns Menschen, aber bisher werden Wir eben verändert. Wir Menschen werden von Prozessen und Gesetzen verändert, bisher ohne Mensch-ZuTun, so spüre und fühle *ich das, aber *ich möchte Sie jetzt nicht mit Wiederholungen langweilen - immer mehr bin ich das Gefühl mich hier in diesen Blogs nur noch um einen winzigen Kreis zu drehen und somit immer und immer wieder das Gleiche oder sogar, noch schlimmer, das Selbe, zu erschreiben? - sonst schlafen Sie noch beim Lesen ein, nein.

Nur, gewisse Handlungsarten (wie geschrieben, von -weise sind Wir, meiner bescheidenen Ansicht, noch ein gutes Stück entfernt) dauern Jahrzehnte, Jahrhunderte oder sogar JahrTausende, bis daran wenigstens ein leiser Zweifel in ALLEN aufkommt und somit auch eine Veränderung passiert. Und bisher ist der Zweifel in und an der Sprache, an den Sprachen, bestenfalls eine Randerscheinung, eine unbewusste auch noch, wie, Sie werden es auch gleich aus einer anderen Feder erlesen, überhaupt die Sprache ein Unbewusstes tun ist, seltsamerweise, denn die Sprache ist doch das DAS D A S Werkzeug des Bewusst-Sein.

Oder etwa nicht?
Aber Wir sprechen fast Alle immer nur unbewusst, also ohne zu wissen, was da gerade wirklich drinnsteckt, in dem, was ein-Es da sagt; oder zu fragen, ob es passt zu dem, was es benennt, oder gar wissen zu wollen, ob Wir mit dem, wie Wir sprechen und was Wir dabei für Worte nutzen --> Einander verletzen.

Und Wir verletzen Einander andauernd. Und das geschieht ebenso andauernd unbewusst, aber sehr [un-]wohl spürbar. Meist nur in der Ironie und im Witz lassen Wir manchmal anklingen und erkennen, was an Gefühlen, überbordender Vielfalt und Farbigkeit, aber auch derbster Brutalität in das Sprache steckt.
.
Max Ernst, "Neandertal", 1959
Wenn Sie jetzt vermuten, dass
dieses Gemälde irgend etwas
mit dem Beitrag zu tun
hat, dann vermuten
Sie richtig. Aber
was?
.
Aus Süddeutsche Zeitung, vom 20. August 2013, von Burkhard Müller
Titel: Der Mensch, die Männin
Untertitel: Vom 1. November an gibt es im deutschen Personenstandsrecht ein "unbestimmtes Geschlecht". Wie soll es zur Sprache kommen? Die Auseinandersetzung der Geschlechter war bisher immer vor allem eines: ein Krieg der Wörter

Jetzt ist es also amtlich: Künftig wird es in Deutschland nicht nur Angehörige des männlichen oder weiblichen, sondern auch eines dritten Geschlechts geben. Dieses Geschlecht trägt vorerst keinen Namen; es gibt sich einzig dadurch zu erkennen, dass es fortan erlaubt sein soll, bei Personenstandsmeldungen weder das Kästchen M noch das Kästchen F anzukreuzen (SZ vom 16. August). Es ist also "unbestimmt", das scheint so unauffällig wie möglich; und wirklich hat das entsprechende Gesetz, als es vor drei Monaten verabschiedet wurde, zunächst einmal sehr wenig Beachtung gefunden. Es bedurfte eines zweiten, schärferen Blicks, um zu erkennen, dass, wo scheinbar nichts stand, in Wahrheit ein Menetekel flammte: Ein uraltes Entweder - Oder gab plötzlich einer neuen Freiheit Raum. 

Das Geschlecht scheint zu den unmissverständlichsten Naturtatsachen zu gehören. Doch nirgends zeigt sich so deutlich wie gerade hier, dass, was am Menschen wie Natur aussieht, es immer nur dem Stoff nach ist, während er alle Form selbst hinzutut: ein Haufen Ton in der Hand des Töpfers, plastisch und verhandelbar. Das Werkzeug zu seiner Gestaltung ist die Sprache (notfalls sogar, wie sich im jetzigen Fall erweist, ihr Schatten, das Schweigen). Alle Auseinandersetzung der Geschlechter und um das Geschlecht hat sich darum als ein Kampf der Worte vollzogen, genauer: als ein Krieg der Wörter; denn hier wächst dem einzelnen Namen und Begriff überwältigende Macht zu. 

Eine ganze Wissenschaftslandschaft hat sich in der Kluft entwickelt, die sich wie mit einem Axthieb auftat zwischen sex und gender, wobei sex ist, was Stier und Kuh trennt, und gender, was der Mensch draus macht. Ursprünglich meint gender das sogenannte grammatische Geschlecht, jene Konvention also, die den Tisch als männlich, die Lampe als weiblich, das Weib aber als sächlich bestimmt. Indem dieses einzelne Wort, gender, neu angewandt, die unübersehbare Willkür der blossen Gepflogenheit auch imVerhältnis von Männern und Frauen am Werk sah, eröffnete es den Weg zu neuen Einsichten und Ansprüchen. 

Und als Simone de Beauvoir ihr für den Feminismus wegweisendes Werk schrieb, da verstand es sich für Sie von selbst, dass es "Das andere Geschlecht" heissen musste. Das bislang verschleierte Problem liess sich am besten fassen, indem Sie es als ein sprachliches nahm: Überall, so stellte Sie fest, wird der Mann als der eigentliche Mensch bezeichnet. Dies ist direkt der Fall bei französisch "homme", italienisch "uomo", englisch "man", indirekt bei griechisch "anthropos", der sich von "aner", und bei deutsch "Mensch", der sich als Adjektiv von "Mann" herschreibt: was Mannesart hat. Nicht wie Eins und Zwei verhalten sich Mann und Frau in den Gesellschaften, so lautete de Beauvoirs' zentrale Erkenntnis, sondern wie Eins und Null. Neben dem ersten biblischen Schöpfungsbericht, der davon spricht, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschuf, steht, weit einprägsamer und wirkungsmächtiger, der zweite mit seiner Geschichte, wie dem schon fertigen Adam eine Rippe entnommen und zur Gefährtin umgestaltet wird, "denn es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei". D e r Mensch, das ist Adam, und Eva seine abgeleitete Funktion. Sie solle, so heisst es in Luthers Übersetzung, "Männin" heissen, darum, dass sie vom Manne genommen sei. 

Sprache ist nicht starr, sehr wohl aber viskos, sie tendiert zu Zäh- und Trägheit 

Die absurde Form "Männin" macht klar, dass es bei dieser Frage nicht nur um einen Rang geht (das wäre offen auszufechten), sondern um einen Sachverhalt, der sich tief im Sprach-Unbewussten der Völker verbirgt. Das haben der Feminismus und die Gleichberechtigungs-Bewegung ganz richtig erkannt; und recht hatten sie auch damit, notfalls gewaltsam dagegen vorzugehen. Aber sie haben den Widerstand des Materials unterschätzt. Sprache ist nicht starr, sehr wohl aber viskos; sie tendiert zu Zäh- und Trägheit. Dem Austausch einzelner Hauptwörter stellt sie wenig Hindernisse in den Weg, und wenn das erwachende ökologische Gewissen das feindlich betrachtete "Raubtier" gegen den neutralen "Beutegreifer" auswechseln will, so kann sich das in relativ kurzer Zeit durchsetzen. 

Aber mit solchen punktuellen Aktionen ist es, was Mann und Frau betrifft, eben nicht getan. 

Das Englische hat es, wie so oft, in dieser Hinsicht leichter, als das Deutsche. "Teacher" ist Lehrer und Lehrerin, "student" Student und Studentin. Alte Formen, wie "usherette" für die Platzanweiserin, sterben dort allmählich aus und weichen der Unisex-Bezeichnung, anstatt "chairman", heisst diejenige Person, die dem Aufsichtsrat vorsteht, nun "chairperson". Bei uns sind "Studierende" ein einmaliger, nicht beliebig ausweitbarer Trick, die "Lehrenden" sind bislang nicht nachgefolgt. Die Nachsilbe "-in" markiert die weibliche Form selbst dort, wo sie mit einem völlig gleichberechtigenden "und" angefügt wird, anschaulich als ein Derivat der männlichen, da beisst die Maus keinen Faden ab. Wenig hilft es, einfach zu behaupten, sie könne genauso gut als das gemeinsame Grundwort dienen, wie es derzeit die Universität Leipzig versucht, wenn sie umstandslos alle, die auf einem Lehrstuhl sitzen, sie seien Männlein oder Weiblein, als "Professorin" tituliert: Hier schlägt das ursprüngliche Recht einer Forderung, ins Unpraktikable getrieben, ins Doktrinäre um. 

Man muss, wenn man ehrlich ist, zugeben, dass das Deutsche hier einstweilen keine guten Lösungen bietet: "Professorinnen und Professoren" verstossen in ihrer trauten Verdoppelung gegen das Sprachgebot der Ökonomie, "Professorinnen" wie "Professor/inn/en" bleiben blosses Schriftbild, ohne Chance einer verrenkunsgfrei möglichen Repräsentation in mündlicher Rede; "Professoren" allein unterschlagen, ob sie es wollen oder nicht, die Kolleginnen; um "Professorinnen", sofern sie auch die Kollegen einschliessen sollen, wirken wie Charlys Tante oder ähnlicher Gender-Klamauk. Bei einzelnen Vokabeln, wie gesagt, gilt: die Sprache gibt leicht nach, nicht aber dort, wo ihr jemand in die Strukturen langen will. Im Deutschen belehrt das Schicksal von "frau", kleingeschrieben und vom Substantiv ins unbestimmte Pronomen verwandelt, darüber, was sich hier erzwingen lässt und was nicht. Es sollte dem "man" überall dort entgegentreten, wo es weibliche Interessen oder Standpunkte betraf. Nun ist "man" schon von Haus aus ein besonder tückisches Wörtlein, das dazu dient, den Urheber einer Handlung oder Ansicht zu verschleiern (wie in "man tut so was nicht" oder "man müsste mal wieder die Fenster putzen"). Da es das männliche Prinzip unter der Hand mit dem Allgemeinen schlechthin gleichsetzt bestand aller Grund, ihm eine Schwester beizugeben. Aber es war lebensfähig nur dort, wo ihr die Emphase des Kämpferischen beistand und war zu einer sozusagen zivilen Existenz nicht imstande. Darum verschwand es recht unauffällig wieder, auch aus den weiblichen Diskursen. An seine Stelle trat (ohne rechtes Bewusstsein, wie bei sprachliche Dingen üblich) "man als Frau". Hat man das Ohr dafür geschärft, kann man es überall hören. Sein scheinbarer Widersinn ist wie die Dinge heute liegen, unvermeidlich er beschämt nicht die Sprecherin, sondern die Sprache selbst.
Ende SZ-Artikel.

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