Freitag, 23. August 2013

Sprach-Verständnis

Weiter unten schrieb ich vor Jahren: "Wir brauchen einen "Türöffner" um diesen RIESIGEN Raum in Jedes von Uns nutzbar zu machen, damit Wir nicht mehr vor Millionen verschiedener Pflanzen stehen und nur "Pflanze" formen, oder einfach stumm überwältigt sind."

Heute weiss *ich, Wir stehen auch vor den Tieren, vor den Billionen mit-Tieren, und wissen kaum, was das beinhaltet, was das Tier-Sein bedeutet, was das SäugeTier Mensch ist und was es bedeutet, obwohl Wir, *ich jedenfalls, es sind. 
Mensch.

Das ist Tatsache und Beschwerde zugleich. Nur an Was?

An Irgendwas.
Weil an Irgendwas, irgend Eine Instanz braucht Es, das Mensch zum Beispiel, für eine Beschwerde. Also hier eine Beschwerde an Irgendwas im DaSein.
Entstanden aus einem Blog-Dialog zum Thema Sprache.
Hier also genau richtig.

Dies ist zwar kein gang neues Beitrag, dafür ein von Grund auf erneuertes. Und bitte behalten Sie im Hintergrund, dass *ich Kein studierter Sprech-Es bin!
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William Turner, "Death on a pale horse", 1830
Phantastisch! 1830!? Aufgelöste Formen und
 Farben, und trotzdem: Kenntlichkeit.
Hat fast nichts mit dem unten
Folgenden zu tun.
Oder?
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Ein Sprech-Dialog:

Sie schreiben: "Es gibt Bildsprachen, es gibt »Zeichensprachen«, der Körper spricht seine eigene Sprache. Denkbar wäre auch eine Sprache vermittelt über Gerüche, über Pheromone oder »Schnupperquanten«."
Das ist ein Beispiel dessen, worum es *mir, auch hier geht, um die unnötige Aufblähung oder Aufladung von Begriffen, um das Zuschütten von Bedeutung und Genauigkeit, mit immer neuen Begriffsinhalten.
Für mich ist das Sprache ein kleiner Bereich menschlicher Kommunikation, neben all den anderen Möglichkeiten Gefühle und Nachrichten, Signale und Informationen, aus einem Innen, einem anderen Innen mitzuteilen.

Das Sprache ist dabei das Kommunikationsform, das Übermittlungsart, das die Muskeln des Mund-, Gesichts- und Rachenraums, mit Unterstützung des Bauch- und des Brustraumes, gesteuert von grossen Bereichen des Nervennetzes - mit anderem im sogenannten Broca- und dem Wernicke-Areal im frontalen Grosshirnlappen (soweit das bisher bekannt ist) -, seit kurzem - von Ethnologen und Linguisten geschätzt vor etwa 30.000 Sonnenumkreisungen des Erde-Mond - nutzt[e]; und viel später auch die Hände in die Sprache[n] mit-eingebunden hatte.

Sprache ist für Oliver-August Lützemich nur die Laut- und Schriftäusserung mit - bestenfalls - eindeutiger Bedeutung; und nicht auch noch Musik, Mimik oder Gestik, oder Gerüche, oder Gefuchtel oder ... andere Mitteilungsformen gibt es Viele, auf vielen Ebenen, aus und mit vielen Extremitäten und aus vielen Poren.

Sprache aber kommt für mich nur aus dem Mund oder wird aus den Händen in / auf Etwas geschüttelt und gehackt. Mimik, Gestik, Pheromone, Kleidung, Schmuck, Duftwässerchen und und und, sind Begleiterscheinungen neben das Sprache, manchmal ist auch das Sprache eine Begleiterscheinung.

Alles zusammen sind Mitteilungs[Kommunikations-]formen, also verschiedenen Arten und Weisen Informationen (= Nachrichten + Gefühle --> daraus entstehen die Fragen: Was ist eine Nachricht?; und: Was ist ein Gefühl?; und: Wie grenze ich die beiden Begriffe und deren Bedeutungen klar voneinander ab?) von einem Ort zu einem davon (verschiedenen) entfernten Ort zu übermitteln, aus einem Innen heraus, in ein anderes Innen hinein.

Vor, während und seit Platon, ist es für die meisten Menschen schwierig einen Oberbegriff von den Unterbegriffen zu trennen; also die Aufschrift des Faches mit dem Inhalt.
Sie kennen vielleicht die Diskussion um Platons "Ideen" (siehe auch weiter unten). Der Zeigefinger deutet auf eine Latschenkiefer, das Sprache formt "Baum", stimmt ja, aber dann geht der Finger zu einer Buche und wieder formt der Mund "Baum".

Wissen Sie, wieviel Platz in jedem Gehirn für Informationen ist? In Jedem!
Wir brauchen einen "Türöffner" um diesen RIESIGEN Raum in Jedes von Uns nutzbar zu machen, damit Wir nicht mehr vor Millionen verschiedener Pflanzen stehen und nur "Pflanze" formen, oder einfach stumm überwältigt sind. Aber das führt in dieser Diskussion zu weit.

Zur Meinung: "... die Abstrakta sind vom Zeigefinger befreit".
Oliver-August Lützenich bin gewiss, auch die Abstrakta sind nicht dem Zeigefinger enthoben, das Mensch zählt mit dem Finger und zeigt auch auf Äussereien sowie Innereien, incl. jeden Gefühls, jeder Stimmung, um es zu benennen. Ein Mensch ist wütend, zeigt auf-s ich und schreit: "ich (bin) wütend!", ein Anderes ich zeigt in klirrender Kälte auf fallenden Schnee und spricht: "Winter".
So lassen sich für alle Abstrakta, wie auch für die Konkreta, Beispiele und Situationen finden, in denen es möglich ist, diese und nur und speziell diese zu benennen; ihnen den Eingang in das Sprache zu gewähren, es/sie den anderen Sprechenden vorzusprechen und zu fragen, ob sie der Benennung zustimmen. Auch ganze Geschehnisfolgen sind mit dem Zeigefinger zu benennen. Ich denke nicht, dass viele Alltagsbegriffe am Schreibtisch ausgetüftelt wurden, abgesehen von den riesigen Weiten der wissenschaftlichen Taxonomien, aber auch die gehen vom Ursprung und gewissen Grundformen der Benennung von Abstrakta, Spezies, Arten und Materialien aus.

Sie schreiben: "... wozu sprachlich bezeichnen können, wenn ich eben doch mit dem Zeigefinger drauf zeigen kann?" Wie kommen Sie dazu, den Hauptzweck und eine der Ursachen der Entstehung der Sprachen so schmählich auszublenden, nämlich, von Etwas zu sprechen, das nicht anwesend ist?
Oder zu weit entfernt ist, oder zu viele Fingerzeige braucht?

Das Lebendigkeit ist nun mal auch oder vielleicht sogar vorwiegend, eine Veranstaltung der Vereinfachung und Optimierung von Prozessen, und auch von Einzelhandlungen im DaSein, so auch das Mensch (Sie wissen: der + die = das). Das Mensch vereinfacht beständig alle Handlungsabläufe, so auch die Informationsübermittlung mit Hilfe [der] Sprache[n] und vielem anderem mehr. Sie könnten jetzt fragen, warum sind sie  (ich) dann gegen die Füllung von mehr Inhalt in ein Wort? Entweder haben Sie die Antwort schon oder sie folgt aus dem weiteren. 

Das glaube ich, habe *ich schon erwähnt, dass selbstverständlich in den seltensten Fällen die Worte den Dingen, die sie bezeichnen, nachgebildet sind. Diese sehr seltenen Fälle sind die  "Interjektionen", wie "ahh", "aua", "ih!, oder "pfui", also die Lautmalerei (ein sehr schöner Begriff), oder manchen Verben, wie "brummen", "schnattern" und ähnlichem bei Adjektiven und Adverbien. Das Sprache[n] ist im Grossen und Ganzen Einigungen über Bezeichnungen für die Dinge der Lebendigkeit im Innen und Aussen, des Es Sprechenden. Sprache ist eine Übereinkunft der Sprechenden, das da was da ist und passiert, so und so und so ..... zu bezeichnen, zu "verworten".
Das hat irgendwann bestimmt einmal ziemlich klein und mit sehr Wenig[en] angefangen, und hat inzwischen schon ziemlich viel erfasst und benannt. Aber der Zeigefinger hat längst noch nicht auf Alles und Jedes gedeutet.
Die Wirklichkeit ist somit eine noch weitgehend unbefragte, unerforschte und somit auch unverwortete WEITE, in der für den Zeigefinger, zumindest zum Deuten, leider auch zum Missdeuten und Belehren, noch jede Menge Bereiche und Richtungen offen stehen. 

Selbstverständlich ist es physikalisch, als Fremdsprachler oder als Baby möglich, das Laute (die Tonfolgen, das Geräusch) der Sprachen von dem darin transportierten Inhalt zu trennen. Indem es den, in der schillernden Haut (dem Geräusch) transportierten, Inhalt schlichtwegg nicht versteht, ich spreche aber vom Heimatslang, und ich glaube kaum, dass es ein Heimatsprachler jemals schafft, die Laute (die Blase / Haut) vom Inhalt klar zu trennen.

Mir ist klar, dass der Baum in fast jeder anderen Menschensprache eine andere Lautkombination bedeutet, wie eben in Deutsch, mir geht es jedoch um die Kombination von beidem, denn selbst im Denken formen Wir die Geräusche der Sprache nach.
Oder denken Sie in einer anderen Form?
Form und Inhalt sind pro Sprache kaum zu trennen, davon bin *ich ausgegangen. Mir ist aber klar, dass die Lautkombination, die in Deutsch "Unfug" bedeutet in einer anderen Sprache "Kurzmitteilung" bedeuten könnte. Das ändert jedoch nichts an meiner Verzweiflung und meinen Erkenntnissen aus dem Text.

Zur WIRKLICHKEIT: Mit ein Punkt meiner Verzweiflung, aber einer anderen, als der mit dem Ge- oder Missbrauch der so wundervollen und wenig ausgeschöpften Möglichkeiten der Entdeckung "Sprache[n]", ist der so sehr verstörende Glaube, dass es Wirklichkeit-"en" gäbe.
Es gibt verschiedene Standpunkte innerhalb der Wirklichkeit (denken Sie an den Nachweis durch Einstein und Andere in der speziellen Relativitätstheorie), die Wirklichkeit aber ist nur im Singular zu haben oder besser, Da [zu] Sein.
Die Wirklichkeit ist für mich jeweils ALLES und ALLE im SEIN.
ALLES was IST, ist Wirklich[keit]. Meinungen in und zu das Wirklichkeit gibt es jedoch so viele, wie es Selbst gibt, also unfassbar, fast unendlich Viele.

Diese eine Wirklichkeit enthält enorm viele Orte, also auch enorm viele Standpunkte und verschiedene Bereiche (darin auch alle Einzel-Bereiche z.B. Menschen, Planeten, Sonnen, Galaxien, ... Denn eins ist ja wahr, dass diese Wirklichkeit (DaSein) aus lauter eingehäuteten Bereichen besteht), also auch enorm viele An-, Ein- oder Aussichten (Meinungen) der Wirklichkeit.

Eine Möglichkeit IN der Wirklichkeit Informationen von Ort zu Ort zu transportieren, ist das Sprache[n]. Die Häute dieser Bereiche (Sprachen) innerhalb der Wirklichkeit sind jedoch niemals absolut dicht (denken Sie dabei bitte zum Beispiel an die Gravitation und deren Verbindung/Wechselwirkung mit der RaumZeit in der allgemeinen Relativitätstheorie). Die Abgrenzungen, Abtrennungen und Sonderungen innerhalb der Wirklichkeit, sind weder besonders dicht noch von Dauer.

Vielleicht ist eine der Gründe für so viel Leid und Konflikte und Unsicherheiten und den immer noch riesigen Vorsprung des Glaubens im DaSein, dass fast Jed-Es glaubt, Es sei die Wirklichkeit; und was Es spürt und fühlt, sei die einzige Wirklichkeit, oder zumindest die einzig wahre oder gültige, die es gibt.
Und seien Sie gewiss, auch Oliver-August Lützenich bin da noch ziemlich überzeugt von. Auch wenn ich hier besseres erschreibe.

TöffTöff!: Es ist klar, dass das Sprache Menschengemacht ist. Dass Es eine Verlängerung des Zeigefingers ist und war, dass also nicht die Dinge den Laut, der für sie steht vorgegeben oder verlangt haben, sondern dass das Mensch (Das Mensch hat inzwischen die freie Wahl eines Geschlechts oder auch der Unbestimmtheit; das ist inzwischen Fakt. Leider sind die meisten Sprech-Es noch nicht imstande diese Tatsache anzuerkennen, so hinkt also auch das allgemeine Sprache dieser Tatsache noch hinterher.) den Dingen eine Bezeichnung und/oder eine Bedeutung verliehen hat.
Aber deswegen zu behaupten, dass das Sprache[n] sich nicht an der Realität orientiert und keine Wirklichkeit abbildet, ist abenteuerlich, ist fast ein solipsistischer Standpunkt. Ein Mensch hat auf eine Pflanze mit Stamm und Zweigen gedeutet und Baum geräuscht, alle anderen in der umliegenden Gegend haben diesem Geräusch als Bezeichnung für diese Pflanze und allem, was dieser ähnlich ist, zugestimmt.
Das ist der Wirklichkeitsbezug aller Sprachen, vermute ich. Dass Es eine Übereinkunft der Sprechenden im miteinander ist, dass ein-Es/Etwas einen Namen und eine Bedeutung trägt, der alle Sprechenden zugestimmt haben, oder die sie zumindest verstehen.
Nicht so, wie es Uns Allen Heute ergeht, denn kein-Es von Uns hat je einer Bezeichnung von IrgendEtwas zugestimmt, die Namen/Worte sind Uns anerzogen worden, denn ich hätte den "Baum" vielleicht anders bezeichnet und das "Auto" gerne als Töfftöff behalten, aber spätestens in der Schule war das verboten, das fahrende Etwas da heisst: Auto. Punkt.

Liebe: Was ich also bemängele ist nicht, dass das Sprache[n] ausserhalb der Wirklichkeit stehen, sondern den nach-/fahrlässigen Umgang mit den Möglichkeiten der Sprache[n]. Das viele darumherum-Reden, die entsetzlich vielen Banalitäten und Wiederholungen, die Lügerei und Verdrängerei, die Beliebigkeit so vieler Worte!
Das Wort "Liebe" steht inzwischen für jede Form der Hin- und Zuwendung, quasi als besitzanzeigendes Fürwort und zwar für Sachen genauso, wie für Lebewesen und beinhaltet inzwischen Zwang, Abhängigkeit, Auslieferung und Gewalt genauso, wie die Freiheit, den Respekt, die Zärtlichkeit und die Verlässlichkeit, das nur als Beispiele.
Vielleicht steckt genau deshalb in dem Wort, das für Belanglosigkeit und das Allerlei steht, der "Beliebigkeit" auch die Liebe drinn? Vielleicht sollten Wir von der Liebe weniger "halten", als Wir es seit Jahrhunderten tun.
Mir ging es also nicht um einen fehlenden Bezug zur Wirklichkeit, denn der ist in allen Formen gegeben, sondern um einen unaufmerksamen, ignoranten und oberflachen Umgang mit dem Imformations- und Konstruktions-Werkzeug Sprache. Aber, als Liebhaber der Sprache, sehe ich das wahrscheinlich zu eng.

Vielleicht hat es damit etwas zu tun, dass Wir noch keine Einigung für und in der Sprache erzielt haben? Denn, wie ich erwähnt habe, Uns Allen ist/sind die Sprach(en) vorgegeben worden, ungefragt und auch unbewusst.

Wie oben geschrieben, ist klar, dass das Sprache, das Geräusch in/von das Wirklichkeit, von den Dingen in das Wirklichkeit ist und nicht die Dinge selbst, das "Töfftöff" ist der Zeigefinger und nicht das Töfftöff.

Zur Unsicherheit vom SEIN und der Existenz:
Das SEIN ist ALLES was IST. Gibt es ein Ausserhalb des SEIN? Vielleicht?
Ich bin jedoch gewiss: Nein. Die Existenz ist Alles was innerhalb des SEIN: (Da ist) = (DaSein), also jede flackernde Quanteninstabilität, jedes Photon, jedes Quark und Boson, jedes Atom und Alles, was daraus gebildet wird und wurde und werden wird. Alle Materie ist fühl- und spürbares DaSein/Existenz.
Daneben bestehen auch für Uns kaum oder gar nicht spürbare Verbindungen und Zusammenhänge, innerhalb und zwischen der Materie, wie einige Experimente und Erkenntnisse der Quantenmechanik (EPR, Quantenverschränkung), beweisen, denen Wir sehr wahrscheinlich zwar die Lebendigkeit verdanken, die aber aufgrund der "Grösse" und Beschaffenheit unserer Existenz, im Vergleich mit der Kleinheit und Beschaffenheit jener Anwesenheit, nicht spürbar sind.
Unsere Sinne sind dafür schlichtwegg zu grob.
Das DaSein bildet und fasst die Existenz zusammen.
Dessen bin ich gewiss.
Das ist solange fix, bis das SEIN oder Eines oder Mehrere der Mitglieder des SEIN einen Beweis für ein "Ausserhalb des SEIN", oder ein "Mehr als nur ein SEIN", oder eine andere Ausgestaltung und/oder Umgebung der Wirklichkeit liefern.

Zum "NICHTS": Das Nichts ist für mich NIEMALS Leere oder völlige Abwesenheit von Etwas. Auch das ein Begriff, der meistens missverstanden ist. Die Leere oder die völlige Abwesenheit ist kein Kennzeichen, kein Inhalt der Wirklichkeit, sondern einfache Phantasie. Alle Erkenntnisse der Natur- und Geisteswissenschaften belegen eindeutig, dass überall ETWAS IST. Das Nichts fehlt höchstens, ist verschwunden, ist unspürbar oder uneinsehbar, aber es ist definitiv immer und stets etwas vorhanden und wenn es eine Hoffnung, ein Glaube oder ein Energiegewimmel auf Qantenebene ist. Wenn Nichts mehr da ist, ist es woanders und wenn da ein Nichts ist, dann ist es da und wenn Keines mehr an mich glaubt und Keines mehr an mich denkt, dann tue ich es noch und das ist auch da, oder? Geben Sie dem Nichts eine Chance, lassen Sie es wenigstens da SEIN.

Sie schreiben: "Ihm (dem Begriff) ist kein vorsprachliches »Wesen« inne". Ist mit "Ihm" der Inhalt der sprachlichen Morpheme und Lexeme oder ganzer Wörter gemeint?; folgendes: aus allen mir zugänglichen, bisher erhobenen Daten der Sprachforschung und Paläoanthropologie geht hervor: "Die Benennung folgt der Existenz".
Bisher war das immer so, ausser Sie schreiben von Phantasie und den Geschöpfen der Vorstellungskraft. Die existieren jedoch nur als Artefakte, als Künstlichkeit, ist "Ihm" nur eine unbestimmte Lautfolge, ist es ein Geräusch?
Wie oben beschrieben: Erst taucht etwas auf oder ist auch schon lange da und dann wird daraus ein Laut resp. eine Lautkombination geformt, ein Wort. Sprache ist eine Existenzfolge, eine Existenzschöpfung und schöpft keine Existenz. Aber Es ist dazu fähig.
Die Basis eines Könnens ist also in das Sprache angelegt. Sprache ist fähig schöpferisch zu wirken, aber noch ist Es dazu nicht imstande, er-schöpft sich in mehr oder weniger unterhaltsamen Artefakten.
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Seit Platons "Ideen" gibt es diese Diskussion, um die Differenz von Fach und Inhalt, von Baum und Latschenkiefer, Buche, Tanne, Eibe, Esche, Ulme ... Was ist so schwierig daran, die Verschiedenheit von Gruppen-Bezeichnung und Einzelbezeichnung anzuerkennen. Also die Verschiedenheit in der Gleichheit und die Zusammenfassungen der Verschiedenheit zu Gleichheit. Ein Mensch ist die Zusammenfassung der 100 Billionen Zellen, die Es bilden und ausmachen, da sollte es das Mensch doch auch möglich sein, diesen Niveau-Unterschied zu begreifen. Dazu gleich(?), besser: sofort mehr.
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Zum Erstaunen von Herrn Jorge Luis Borges (in "Die analytische Sprache von John Wilkins!", daraus "in einer gewissen chinesischen Enzyklopädie", 1965) und Herrn Michel Foucault ("Die Ordnung der Dinge", 1966), dass andere "Kulturen" anders sind und Dinge anders ordnen: 
ich bin weniger erstaunt über die vernunftkritische und dabei kindliche, kuriose, nette und phantasievolle Aufzählung/Zusammenstellung des Herrn Borges, als über das Erstaunen des Herrn Foucault!
Was dachte Herr Foucault, wie die Welt und die Lebendigkeit eingerichtet ist und in welcher Welt er lebte? Der "exotische"  (von griech. "exôtikós" = 'ausländisch[e]') Zauber eines anderen Denkens, steckt für mich in jedes anderes Körper drinn.
Mir ist längst und sehr lange klar, das Ander-Es anders denken, selbst wenn Wir an das Selbe denken. Herr Foucault schien zu "glauben", dass zumindest die meisten Mitmenschen das Selbe denken, wenn sie an dasSelbe denken. Derweil ist mir, sicher auch Ihnen klar, dass Wir bestenfalls dasGleiche denken, wenn Wir an dasSelbe denken, denn Ihnen und mir ist der Unterschied zwischen DasSelbe und DasGleiche geläufig.

Aber zur Vergewisserung: DasSelbe gibt es nur jeweils einmal im SEIN, es ist Einzigartig, als Beispiel: Jedes Lebewesen, also auch Jedes Mensch, ist eine Einzigartigkeit, ein Unikat im DaSein, Jedes Mensch ein Selbst; aber auch Gleich mit jedes anderes Mensch, denn dasGleiche ist Verschiedenheit, denn Jedes Mensch ist mit Jedes anderes Mensch fast zu 99,99% übereinstimmend, aber eben doch auch zu mindestens 1 Promille und etwas mehr verschieden, vielleicht auch 1 Prozent, aber das ist für die Argumentation unwichtig:
Wir sind Gleich in Unserem Selbst-Sein. Oder?

Das war Herrn Foucault scheinbar nicht geläufig, anders ist das Erstaunen und die Befremdung, die er bei der Begegnung mit anderen Denkweisen beschreibt, für mich nicht verständlich. 

Die Zusammenstellung des Herrn Borges ist ähnlich der, die wir als Kinder oft vorgenommen haben, um unsere Unwissenheit mit einigen Gewissheiten zu kombinieren und so ein wenig Sicherheit in der so neuen Umgebung zu gewinnen.
Wie weit ist Herr Foucault davon, in seinem Denken und der Erinnerung, wegg gewesen, dass ihn diese Harmlosigkeit erstaunte, gar zu einem Sprung veranlasste?

Nur der Genauigkeit halber: Die Chinesen, wie alle Ander-Es an der ausser-phantastischen Wirklichkeit interessierten Menschen, benutzen selbstverständlich die inzwischen als "allgemeingültig" anerkannten Taxonomien.

Und Nebenbei: Alle meine Nachbarn sind völlig anders eingerichtet, haben und leben ganz andere Ordnungen und Tagesabläufe, als ich, manche davon lesen die Bild oder anderes, oder gar nicht und reden ein Deutsch, dem ich manchmal kaum folgen, geschweige denn verstehen kann, so nah ist die Verschiedenheit. Und Ja, ich hoffe, das Wir bald eine Sprache sprechen, das Wir Uns einander auch in den Bedeutungen und den Inhalten von Begriffen einig sind und Uns dadurch deutlicher und genauer verstehen, aber dazu sofort mehr.

Zur Verzweiflung: Das "fliessen" der Sprache, das Sie ansprechen, findet ja sowohl in den Bedeutungen, als auch in der Neuschöpfung von Begriffen statt, also sowohl quantitativ, als auch qualitativ.

Was mich so aufwühlt, ist die Qualität, nicht die Neuschöpfungen oder das Verschwinden, wie Sie bereits erkannt haben. Ich sprach nicht von Steiffheit oder Festgezurrtheit, gar von Abgeschlossenheit von Begriffen oder deren Inhalten; ich spreche und hoffe darauf, dass Wir Sprechenden in einer Sprache, ein Höchstmass an Übereinstimmung erzielen, was der Inhalt eines Begriffes ist.

Fliessend.
Jederzeit veränderbar und erneuerbar, wie die Lebendigkeit, die eine einzige Schau der Veränderung, Weiterbildung und Neuausrichtung ist, aber eben für kürzere oder längere Momente für alle Sprechenden gleich bedeutend und begreifbar, nicht so Wischiwaschi und jeder Exzentrik oder Egomanie ausgeliefert, wie im Augenblick.

Es stehen uns noch fast unendlich viele verschiedene Laute und Lautkombinationen zur Verfügung! Wir brauchen nicht Alles und Jedes, das mit Irgendetwas Ander-Es zu tun oder oder nur mal daran gerochen oder geleckt hat, in das SELBE Wort füllen.

Diese Form der Optimierung führt in die Sackgasse, in die Zuspitzung auf ein Wort für Alles, was schon Douglas Adams in "per Anhalter durch die Galaxis" mit der Antwort "42", auf die Frage nach dem Warum karikierte, oder auch als Gefahr voraussah.

Gute Poesie, Sie merken, ich erspüre Unterscheidungen, deckt auf, entblättert, entfernt zärtlich Schicht für Schicht, bläst den Staub vorsichtig wegg und präsentiert den Fund auf einer blanken, sauber geputzten Unterlage im allerbestem Licht: gute Poesie weiss, wovon sie spricht. Lesen Sie Heine, Schiller, Goethe, Shakespeare, Molière, etc.pp. Von den Poeten in den Naturwissenschaften und der Philosophie, wie Augustinus, Galileo, Bacon, Hume, Descartes, Nietzsche, Darwin, Schrödinger, Feynman ... ganz abgesehen..

Dazu ein Sonett:
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Nr. 59 von W. Shakespeare

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Wenn's gar nichts Neues gäb, und all dies jetzt

hätt's schon gegeben: Wie verwirrt dann wären

die Köpfe, die, erfindungsschwanger, stets
dasselbe Kind noch einmal tot gebären!
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O könnte ich mit einem Blick nach hinten

fünfhundert Sonnenjahr' zurück mich schalten
und Euer Bild in einem Buche finden,

wo erstmals Geist in Lettern festgehalten!
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Dann gäbe mir die alte Welt Bericht,

wie sie zu Eurem schönen Körper steht,

ob wir uns nun verbessert oder nicht,
und ob sich alles noch ums Gleiche dreht.
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Ach sicher bin ich, was die alten Dichter
in höchsten Tönen priesen, war viel schlichter!
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Abschliessend zur guten Poesie: "Gute/Beste Poesie weiss, wovon Es schreibt". Und Es weiss es bis ins Detail, Es hat daran gerochen, daran geleckt, daran herumgezerrt und es herumgeworfen, damit geschlafen und auch sonst viel Zeit damit verbracht, bis es, das bespürte und erfühlte,  klar ist, bis es, was auch immer es ist, so vertraut war/ist, dass Es zum Poeten spricht, dass Es die Poetin/den Poeten mag und damit z.B. ein Bier trinkt, oft auch mehr.
Beste Poesie ist Gewissenhaftigkeit und Vertrautheit, ist Kunstfertigkeit, ist Hingabe, ist Schlaflosigkeit und der unbedingte Wunsch nach Klarheit und Wahrhaftigkeit, nach Enthüllung und Erklärung.

Zur Philosophie: Philosophie ist für mich die ernsthafte, konzentrierte, liebe- und respektvolle Befragung des DaSein im SEIN, es ist die vorsichtige Auseinandersetzung in und mit der Lebendigkeit im SEIN, sie braucht grosse Aufmerksamkeit und Hingabe nach DrAussen, in die enormen Weiten der Umgebung, somit auch für ALLE Mit-Lebewesen und andere Existenzformen; sowie eine ebenso intensive Einfühlung und Wahrnehmung ins DrInnen, also in das Selbst des Suchendes, auf der Suche nach Antworten auf die Fragen nach der Substanz des SEIN, nach der Ursache des SEIN, (darauffolgend) der Ursache des DaSein, nach dem Sinn des SEIN und ALLEM, was daraus folgt und darin geschieht und noch einiger umfangreicher Fragen mehr.
Viele Menschen haben zur Beantwortung der "bedeutend[st]en" Fragen bereits grosse Vorarbeit geleistet, und Uns schon reichlich mit Facetten der Antworten befüllt oder zumindest angeboten. Mit Hilfe aller unserer technischen Entwicklungen, aber vor allem mit kräftigem Anschub durch Unser DaSein sorgt die Natur und das SEIN weiterhin dafür, dass die vollen Antworten gefunden werden.

Leben Sie wohl und in Frieden.

Danke.

Mittwoch, 21. August 2013

PlattFisch

Arbeitstitel PlattFisch.
Vor dem Schreiben, denke ich öfter mal einen knackigen Titel aus, merke aber oft schon während des Schreibens, dass das Titel nicht mit dem Geschriebenen mitkommt, und dann geht das innere Gezerre los; lass ich den Titel stehen, egal ob es nun passt oder nicht, oder suche ich nach einem Titel, das das Geschriebene passend verkündet, als AusRufes quasi, oder nach einem Titel, das das Geschriebene einleitet, als KurzHinweis quasi, oder aber nehme ich einen Titel, das das Geschriebene nur übersteht, als PlatzAnweises quasi, was dann wenig bis nichts mit dem Geschriebenen zu tun haben braucht?
Als auch Schreibend-Es kennen Sie das aber bestimmt ebenso.

Um was geht es also Heute?
Ganz kurz noch: bis jetzt hat das Titel gar nichts mit dem Geschriebenen zu tun, und ich vermute mal, das wird auch so bleiben. Also vergessen Sie bitte das Titel[chen].

Es geht um das Hier. Als Ged-ich-t.
Darum geht es doch immer hier.
Das Hier und Jetzt und Heute und auch um den Abschied von Gestern und die Verstörung und Absetzung der Erwartungen für oder gegen das Morgen. Darum geht es Hier ja.
Und Selbst-verständlich um Ich und ich und Oliver-August Lützemich.
Es geht hier um das Selbst.
Das Wir Alle sind. Jed-es ein-Es.
Ungezählte Selbst sind das DaSein
Ungefähre Selbst sind im DaSein.
UngeFragte Selbst zum DaSein.

Was hat je gefragt, wollen Sie DaSein?
Kein-Es.
Also, ich kenne auf jeden Fall kein-Es.
DaSein?

Ist ja klar, warum das DaSein das vorher gar nicht erst fragt, weil, bei dieser EingangsFrage würde es freilich nur ganz ganz ganz Vorne und am Anfang bleiben, bald, sehr bald, kämen mehr und mehr Vor-Fragen auf das SEIN zu, die ernst mal zu beantworten wären, bevor ein-Es so einfach, wie Es ist, ins DaSein hinein gepumpt wird.

Das SEIN würde vielleicht befragt werden: Was ist dieses DaSein eigentlich?
Das so viele Namen hat: Leben-Tod, Natur, Lebendigkeit, All, Universum, um nur die mir geläufigsten zu erschreiben, weil dafür gibt es wahrscheinlich in den verschiedenen GlaubensRichtungen noch so einige andere Bezeichnungen, für das: Was Da ist?

Und das ist ja auch ziemlich viel, Was Da so ist.
Jede Menge! Dafür fehlt auch den Mathematikes eine Zahl, obwohl Sie damit bei weitem nicht Kleinlich sind, mit Zahlen.
Irrationale, Geteilte, Ungerade, Brüchige, Komplexe, Transzendente, Binäre, Hyperreelle, Ordinale, Kardinäle und auch Surreale, Unbegreifbare, ...
Zahlen. Aber nur Eine, die wirklich erfassbar und sogar begreifbar ist, das Ein[e]s.
Ein[e]s geht immer noch. Die Eins ist überragend im DaSein. Die Eins steckt überAll drinn. 

Ein[e]s ist Allen klar: Hunger.
Ohne Hunger gibt Es das DaSein nicht.
Ein-Es ist hungrig, All-Es ist hungrig.
Hungrig auf/nach ...
Antworten vielleicht.

Zurück zum Selbst.
Zum Beispiel ich hier.
Hier übe ich Selbst-Kritik.
Und diese Kritik schmerzt mich.
Selten, dass die Kritik mich erhebt.

Das Mensch übt Selbst-Kritik.
Es übt noch, weil es selten gelingt.
Kann das Mensch passende Mensch-Kritik leisten?
Passend, weil die Bewertung genau und stimmig ist.
Weil die Frage so gestellt ist, dass so eine Antwort gelingt.
Bis Heute fällt es Uns ja noch schwer Fragen so zu stellen, dass die Antworten Klarheit ergeben. Frage ich nach dem Namen, erhalte ich als Antwort jeweils Tausende, wenn nicht gar Millionen, Kim, Singh oder Franz Müller. Und was weiss ich als Fragend-Es dann?
Nichts. Und die Leses wissen, dass das meist ziemlich wenig ist, aber IMMER mindestens 1. Ein-Es ist immer drinn, wenn auch Nichts genaues draufsteht.
Auf jeden Fall Nichts, mit dem ein Ander-Es viel anfangen könnte.

Oliver-August Lützenich?

Ja, ähh, und?

Aber zugegeben, die Meist-Es brauchen fast immer noch weniger an Informationen, weil, Was ist ein-Es hier schon meistens?
Fast Nichts, oder zumindest nicht viel mehr, als Das, für das Ander-Es, sonst würden Wir doch wohl ganz anders mit-Einander umgehen.
Aber das DaSein hat die vielen ein-Es eben nur zum Durchschleusen geschaffen, in der Kürze liegt die Würze, sagen Wir deutschen Spreches ja öfter mal, das trifft es aus der "Sicht" des DaSein wohl ziemlich gut. Kurz hinein Da und Gleich auch wieder Hinaus da.

Vor Kurzem ist Da aber etwas schief gelaufen.
Denn das Mensch möchte nicht mehr nur durchschieben und durchgeschoben werden, durch Etwas, was Es nicht [er]kennt, was ES Da ist. Das Mensch möchte wissen, was Es Da ist, Wo Es ist und was Es da so tut, wo Es ist.
Und jetzt, da die ersten Antworten bekannt sind, entsteht langsam auch die konkreter werdende Frage: Was geht noch, wo Wir schon Da sind?

Oder ist da nichts schief gelaufen und All-Es sollte genau so kommen/entstehen, wie Es Jetzt ist? Zufall, Unfall oder Bestimmung?
Das sind wahrhaft philosophische Fragen.
Die aller Wenigsten stellen eine, um sie zu beantworten.
Weil das kostet richtig viel Energie und RaumZeit, sie zu beantworten!
Das ist dann nur für die Wenigsten zu viel, die aller Meisten geben dafür wenig.

Selbst. Eines ist Oliver-August Lützenich.
Selbst-Kritik ist hier eine Schreib-Ursache.
Selbst-Erkenntnis der erhoffte Gewinn.
Oliver-August Lützenich übe das Selbst ein.
Das DaSein übt ein-Es ein. Ein-Es übt das Da.
Sein, ist mühsamer als gedacht, wobei dieses
Gedachte, fast ausschliesslich aus dem Glauben
entwichen ist, und daher mit Wissen gemein ist.

Gemein umgeht. So wie Wir mit dem Gemeinsamen eben so umgehen. Gemein eben.
Gemein ist auch fraglos. Schon irgendwo mit Fragen, aber wenig um Antworten bemüht, weil ... Aber das hatte ich ja schon.

Wie bekomme Ich das DaSein dazu, dass das Gemeine beantwortet wird, also mit Wert gefüllt wird. Und das bitte einschliesslich frei-willig!
Dass das Gemeine ein Wert ist, welches Es zu bewahren gilt, ohne es festzuhalten, wie Es ist, einfach deshalb, weil Es wandeln möchte, herum wandeln, um zu schmecken (zu fühlen und zu spüren), was sonst noch so Ist, ausser Es vielleicht. Weil, was weiss Es schon von MultiVersen, einfach nur, dass Es da noch Etwas geben könnte, neben Es.
Ausser Es.
Und was weiss Es schon von das Ander-Es, ausser dass Es ist.
Oder?
Ist das jetzt infam?

Könnte ja so-sein, dass das DaSein gar nicht wissen soll, dass Es da ist, dass Es viele ist?
Was weiss ich schon! Grundgütiges.

Oliver-August Lützenich würde gerne die Frage stellen:

Wie möchte das DaSein Antworten?
Wie möchte Es. Das ist ganz wichtig.
Zwang oder ÜberForderung ist mir ein Greuel!
Davon hatte ich genug, davon bin ich weder satt geworden noch hat das irgendwas geklärt.
Die Dummheit ist dadurch schlimmstenfalls auch noch verstiegen, in die Abscheu z.B..
Und wenn die Dummheit da hinein gerät, dann wird Es zu Gewalt.
Krieg zum Beispiel ist eine abscheuliche Dummheit, aber nur eine der schlimmsten Formen davon, denn abscheuliche Dummheit fängt ja schon am Gartenzaun an, wenn zum Beispiel ein Ast, einfach so, darüber hinwegg wächst, schon geht der Abscheu los, weil das ja klar ist, denn Dummheit braucht möglichst einfache Grenzen.

Da ich das an mir merke, muss ich zugeben: Oliver-August Lützenich ist Dumm.
Dumm gelaufen, bis Heute.
Einfach gelaufen, bis Heute.
Bis Heute einfach Dumm gelaufen.
Dumm herum, mit Abscheu.

Und verdammt, diese Selbst-Erkenntnis fällt aber sowas von schwer! So schwer, dass es einfach nicht herunterfallen möchte, das Dumme. Es fällt schwer, das Dumme abzulegen oder auch zu werfen. Und das, obschon ich inzwischen ziemlich viel weiss.
Aber was ist das schon im VerGleich zum Beispiel mit ?
Keine Ahnung, ehrlich, ich weiss es nicht?
Was ist denn im Augenblick Weise oder auch "nur" Klug?

Sie bemerken, wie ich, es ist schwierig Antworten zu bekommen, solange die Fragen nicht ganz klar sind. Und mal Hand aufs Herz, aber ich hier, bekomme kaum eine solche klare Frage gestellt, die eine ebensolche klare Antwort fordert.
Nein, wirklich.
Alle Fragen, die ich bisher gestellt bekam, konnte ich mit Ja, Nein, oder Später, beantworten und jetzt sagen Sie doch mal ehrlich, was steckt darin schon an Klarheit drInnen?

Wenig, oder. Könnte ich also, nach meiner Definition auch Nichts schreiben.
Ander-Es hatten da viel mehr Glück. Einstein wurden zum Beispiel ein paar klare Fragen gestellt, die Er dann mit einer Gleichung beantworten konnte: klare Frage, klare Antwort.
Oder?
Oder Ludwig van Beethoven. Klare Frage, 9. Symphonie.
Oder Ludwig Mies van der Rohe. Klare Frage, klare Kante.

Das fehlt doch bis Heute, also Jetzt und Hier, der Philosophie.
Klare Fragen, aber keine Antworten.
Nichts fassbares wenigstens, nur etwas aufgescheuchtes, aber immerhin Etwas.
Was also behindert die ZusammenVerbindung von Fragen und Antworten in das Sprache?
Das ist doch mal eine klare Frage.

Antwort: Mhh. Ähh, mhja, ähh, also ...

Glauben Sie mir, ich bleibe drann.
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SooViele Verrenkungen, wo
es doch so einfach ist,
oder etwa nicht?
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