Donnerstag, 18. Juli 2013

Weit mehr ...

Ich gratuliere zum einHundertsten!

Diesem Beitrag; es ist heute zum 100sten mal im Verantworten-Blog gelesen worden, und das obschon dieses Beitrag schon über ein Jahr dort steht, das ist knackig, obwohl es gar nicht knackig ist, das Beitrag; aber schön ist es, das Beitrag, schön kurz und mit einem Inhalt, der es anscheinend ..., nein, das "anscheinend" nehme *ich sofort wieder raus, weil, wenn es nur scheinbar wäre, würde das Beitrag ja nicht so oft gelesen und aufgerufen werden, also das Beitrag ist mit einem Inhalt, nicht nur das schöne Gemälde von John Constable ist diesen Beitrag wert, sondern der Wert liegt auch in den Worten und Sätzen, die brav drummherum stehen, um das Schöne, Gemälde, aber Heute beurteilen Sie das anscheinend, den Text und die schönen Wolken DaZwischen.

Was, wie *ich, ab und zu den Himmel als Spiegel benutzt und darin nicht nur die Wolken oder die Sterne, sondern die Menschheit bespiegelt wahrnimmt, und daneben das gesamte Treiben in der Erde, aber als Mensch selbstverständlich hauptsächlich das menschliche Treiben beachtet, weil Es das am ehesten versteht, weil Es ein-Es (Mensch) ist, kommt bei der Bespiegelung und dem Vergleich, der auch darin möglich ist, auf schlimme Gedanken, kann auf schlimme Gedanken kommen, wenn Es so sieht, was in manchen Bereichen so abgeht, aber Es kommt auch auf gute Empfindungen, wenn Es in manchen Bereichen genauer hinspürt; und das nicht nur in die Ferne, über den Umweg des Himmels, sondern auch, auch!, ganz nah hinspürt, auch das ganz persönliche Selbst bespürt, mit den Händen zum Beispiel, kein Sex, das wäre Fremd, Nein, einfach so, an den Armen oder am Bauch, oder auch in der Haut, in manchen Ideen steckt soViel Güte und Freundlichkeit, so viel Ahnung von Schönheit und WEITE, fast unfassbar, wieviel davon noch vorhanden ist, aber kaum genutzt.

Von uns Menschen (kaum) genutzt. Aber Da ist. DaSein. Und dann, wenn der Blick wieder vom Himmel gelöst ist und in die Erde zurück gekehrt ist, wenn die ganze WEITE und Freundlichkeit nur noch Ahnung ist, formuliert ein kleiner Verstand aus der Sprache heraus zum Beispiel folgendes:
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John Constable, "Clouds"
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Bisher war es kaum möglich, allen Menschen eine umfassende Bildung zu gewähren, also sowohl in die Tiefen der Gefühle hineinzuspüren, sie zu erregen und ausleben zu können, als auch das gesammelte Wissen zu vermitteln.

Die bisher nötige Arbeitsteilung innerhalb von (tierischen?) Gesellschaften verlangte zum grössten Teil pure Überlebenstätigkeit, einfache, einfachste und schmutzigste Arbeiten, dazu meist einfache und schwere Aufbauarbeiten, ebenso überwiegend eintönige Verwaltungs- und gefährliche und / oder brutale Sicherungstätigkeiten {Innere (Polizei), wie Äussere (Krieg)} von der grossen Masse, aber meistens blosses Warten und Sitzen und Liegen für Irgendwas.

Es war dabei nur für sehr Wenige der Platz, für eine annähernde Freiheit der RaumZeit-Gestaltung, für das Forschen und Experimentieren, für Phantasie und lebenslange Verspieltheit und für reichlichen DaSein-Genuss.

Die Organisation und die Anforderungen der Lebendigkeit, verlangten einen hierarchischen Gesellschafts-Aufbau. Der wiederum, ist ein abstraktes Spiegelbild des Aufbaus der Körper der Lebendigkeit. Auch diese weisen einen hierarchischen Aufbau auf, der nur wenigen Zellverbänden und Körperbereichen ein gut ausgestattetes und weitgehend unabhängiges DaSein gestattet.


Das folgende passt sooo gut zum vorherigen Beitrag! ("Mehr Energie bitte!", vom 13.07.2012, im Verantworten-Blog) Die GrosshirnRinde und dabei vor allem der präfrontale (orbitale, mediale und laterale) Kortex, ist der Bereich im menschlichen Gehirn, der diese Best-Ausstattung und weitgehende Befreiung von überlebenswichtigen Aufgaben, auf der Körperebene, bisher am deutlichsten bestätigt. Ein Ausfall dieser Regionen, durch Unfall oder Krankheit, führt zwar zu Behinderungen, die jedoch dem Gesamtorganismus kaum schaden; allerdings verhindert ein Ausfall in dieser Region meist eine wichtige und bedeutende Stellung innerhalb der Gesellschaft. Verhindert also bisher das Verbleiben oder die Bewegung zu / in eine angesehene und dadurch genussreiche Gesellschafts-Position, in der schöpferisches, folgerichtiges und umsichtiges Denken, und das entscheiden und sprechen nötig sind.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Inzwischen schaffen Wir aber die Grundlagen, für eine Befreiung aus diesen Mustern und Symmetrien der Lebendigkeit. Indem Wir Maschinen und Automatismen entwickeln, die Uns von dem Zwang zur Einfachheit und Regelhaftigkeit der Masse befreien, die Uns auch von der Gefährdung durch die MitWelt und der Fremd-Bestimmung der Vergangenheit und UmWelt entfernen.

Das Evolution, das ist ein Prozess des DaSein, das auch Uns erschaffen und geformt hat - soweit so bekannt -, dieser Prozess ist jedoch weitgehend unbewusst (bis auf die irdische Lebendigkeit vielleicht, denn die ist, wie Wir Menschen bezeugen können: (Selbst)-bewusst, zumindest am Anfang davon es zu sein.), aber mit Erinnerung, denn die Vergangenheit steckt in All-Es und Jed-Es, fragen Sie, nur als Beispiel, die Geologen und die Biologen, und es ist ein gleichgültiger Prozess, also ist das Evolution bisher All-Es und Jed-Es (un-)wichtig. Fast.
Aber was ist un- und was ist?

Das Mensch aber, entdeckt das persönliche Wichtigkeit, und entdeckt die Möglichkeiten der Entwicklung und die Möglichkeiten der Selbst-Entfaltung.

Und die sind Enorm!

Siehe die Anfangssätze. Und die wollen Wir Menschen doch nutzen. Oder? Und zwar ohne Bevormundung oder Einschränkung, durch Was und Wo auch immer!

Die Voraussetzungen der Selbst-Befreiung, aus der Enge der Evolution, im DaSein, erarbeiten Wir gerade. Mit so manchen Schmerzen, entledigen Wir uns des überwältigenden LEIDs (Enge, Bestimmung, Vorgaben, Vorenthaltung ...) und entwickeln eine In- und Umwelt, die Uns mehr FREUDE einbringt und Richtungen öffnet, die die Meisten von Uns noch nicht einmal erahnen, geschweige denn erfühlen, erspüren oder zumindest phantasieren.


Nein, bisher sind Unsere Vorstellungen massenhaft klein, eng und kurz. So kurz, eng und klein, wie Wir in der Masse das DaSein empfinden, gestalten und somit auch erleben.

Damit ist es bald vorbei.
Denn es kommt Etwas, das Uns die Poren öffnet und die Bewegungen ausweitet, das Unsere Sinne erregt und alle Gefühle bewegt, bis weit über die Grenzen jeglicher vergangener und aktueller Vorstellung.


Also, fangen Sie schon mal an-s ich zu rütteln und zu schütteln, an den Zäunen der Vergeblichkeit und entladen Sie die Waffen der Ängstlichkeit, die FREUDE braucht Aufmerksamkeit, Sie wartet schon so lange.

Ohne Witz.

Das Ergebnis wird sein, dass Wir Alle (Menschen) mit bester Bildung versorgen und den Frei-Raum[ und die Frei-]Zeit ausreizen, die Uns das DaSein gewähren kann. Und das ist mehr, wesentlich mehr, als bisher in Unsere Vorstellung(en) passt.
Danke.

Nachtrag von Heute, 19.07.2013. Nachdem ich dieses Beitrag noch einmal eine Nacht überschlafen und das gelesene habe wirken lassen, ist mir klar, wie sehr Selbst-verständlich auch *ich von den alten Mythen und Wünschen beeinflusst bin, die ein Mensch so mitbekommt, wenn es mitwächst und miterlebt; und dabei mitbekommt, was so unter-schwellig in Uns Allen herumwellt und in vielen Geschichten und Erzählungen und Spielen an die Oberfläche kommt, die Sehnsucht nach Erlösung.

Besonders der letzte Abschnitt dieses Beitrags, vor dem Danke, ist aus dieser Hoffnung oder auch Erwartung gewachsen. Die biblischen Geschichten von Elias oder von Johannes dem Täufer, in meinen Worten, also die Vorankündigung, die Verkündigung der Ankunft einer Befreiung aus der Enge und der Fremd-Bestimmung.

Wenigstens ist das ein Gefühl, das in mir steckt, vielleicht sind Sie da drAussen längst "befreit", vielleicht waren Sie da Draussen auch nie so beengt, so bedrückt, so Traurig, oder gar verzweifelt, dass Sie nach einer Erlösung davon gefragt oder gar darum gebeten/t hätten, *ich war es, so fliesst das auch in meine Texte ein. Auch wenn ich eigentlich ..., wenn ich es recht überlege, gar nicht mehr an eine Erlösung glaube, gar nicht mehr denke, dass Wir eine bräuchten, oder gar auf so Etwas oder ein-Es warten sollten.

Aber es hat eine lange Tradition und ist in so endlich viele Geschichten und Schlussfolgerungen und Handlungs-Arten eingewebt, die Erwartung, die Hoffnung, die Sehnsucht, die Forderung nach Einlösung, das vielleicht ganz am Anfang der Materialität gegebene Versprechen der Freiheit und des allseitigen Glücks und der Erfüllung aller, auch der unterdrückten, Wünsche.

Ist nicht genau das, das Versprechen des DaSein, an dieJenig-Es die DaSind, also an Uns Alle?

Ist das nicht genau die Richtung, die Wir gemeinsam ansteuern, die Erfüllung und Erfüllbarkeit aller nur (im DaSein?) möglichen Wünsche, nach Vollkommenheit, nach AllMacht, nach totaler Verfügbarkeit von All-Es und Allem, zu jed-Es RaumZeit und mit aller Kraft und allem Gefühl?

Und dazu braucht es eben genau kein-Es, das Uns DaSein das generös zur Verfügung stellt, oder Uns aus irgend-etwas erlöst, oder erfüllt, oder befreit, sondern Wir brauchen die ErWeiterung des Wissens vom Möglichen und den AusBau Unserer Fähigkeiten, damit Wir irgendwann dazu imstande sind, das Selbst so frei zu gestalten.
Ohne All-Es zu wollen.
Als das Selbst und das umgebende DaSein, in das Wir Alle eingebettet sind.
Denke ich Heute.
Aber das Erlös-Es/-ung schwingt LEID-er immer noch in *mir herum, wie Sie oben erlesen konnten. Zum Trotz, der bereits gewährten FREUDE.
Bitte.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Ich glaube zu wissen

Titel: Das "ich" ist im Zerfall in seine Einzelteile.

Was, Sie wussten nicht, dass das Ich ein enorme VielZahl und VielFalt ist?
Doch. Und bisher war das Ich ziemlich nah beiEinander, Alle waren ich ...
Was wird nur aus Ich, wenn k[aum]ein-Es mehr ich ist, sondern ?
Sonderl-ich. Etwas sonderl_ich-Es. Ist dann das Ich befreit?
Von was? Vielleicht vom All-Es, vielleicht vom Nichts?
Aber Ein-Halt! Erst mal ganz von hinten anfangen.


Oder auch hier oben:

Ein kleines Text, das in meinem PC-Archiv dahinschlummerte, obwohl *ich es ganz gut finde und es bestimmt auch zur Veröffentlichung taugt, aber bisher nicht wurde, oder habe *ich das übersehen, kann ja sein?

Geschrieben und abgeschickt, zu einer christlichen Zeitschrift, habe ich es am 05.04.2011, auf die Leses-Frage dieser Zeitschrift: Wer ist ich?
Eine aktuellere Frage denn je.

Da die fortgepflanzte Individualisierung nun mal eine der Haupt-Entwicklungs-Richtungen des Menschen ist.
Meine Antwort darauf war:
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Zuerst aber und DaZwischen erst ein Bild meiner
Unvollkommenheit beim fotografieren, mit
meinem ganz neuen Tablet. Von Gestern.
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Guten Tag.

Wer bist du? Ja, wer bin *ich? Biographische Daten wollten Sie ja wohl eher nicht wissen, dies ist ja kein Lebenslauf-Wettbewerb, oder? Übrigens: Dies ist ein Vorlauf, noch keine Antwort innerhalb der 1000 Zeichen. Also noch nicht werten! Was für ein Spass, der Mensch in der Identitätskrise. Kopf auf die Faust, den Rodin geben und dann losgedacht: Wer bist du? Frage an den Spiegel, oder in den Spiegel: Na los, gib schon Antwort; wer ist das da vor dem Glas? Fragten Sie mich, wer ich bin? Wer bist du? Na, ich. Ja, aber wer ist ich? Wer ICH ist? Na, Alle sind ICH. Jedes Mensch ist ICH und wenn Es (das Mensch) angesprochen wird, meist von einem Freund, dann ist Jedes Mensch auch DU. Ich ist auch Du. Jedes Ich ist auch Du. Oder?  Du, ich würde dich gerne etwas fragen. Was? Wer bist Du? Ich? Ja. Also ich bin ein Mensch. Aber das ist doch nicht Alles. Was willst Du mehr, und vor Allem, was gibt es besseres? Ja, aber du bist doch noch mehr als nur ein Mensch! Mehr als "nur" ein Mensch? Ja, ein Mensch ist doch Jedes. Ja, das ist doch Alles, ich ist ein Mensch, ich ist Jedes Mensch, oder kennst Du einen Menschen, der etwas anderes spürt, denkt und sagt, wenn Es (das Mensch) um das jeweilige Selbst geht? Weiss ich nicht, vielleicht sagen andere etwas anderes als "ich"? In anderen Sprachen mag "ich" anders klingen, es bleibt aber ein Wörtchen, das Alle Menschen eint, "Ich" sagt Jedes Mensch, wenn es woanders auch nach "Je" oder "I", oder sonstwie klingt. Könntest du vielleicht mal auf meine Frage antworten: Wer bist du? "DU" ist Jedes, das wollte ich mit der Vorrede nur klären, deshalb ist es so schwierig auf die Frage eine eindeutige Antwort zu geben. Das verstehe ich nicht?, was ist daran so schwierig?, ich deute auf dich und frage: Wer bist du?, damit ist doch ganz klar, wer gemeint ist, auf jeden Fall nicht Alle. Du ist Ich, sind wir uns darin einig? Wenn du willst, ja, die Frage könnte auch lauten: Wer ist ich?, zumindest ist die Beantwortung dieser Frage die Voraussetzung, um meine Frage: Wer bist Du?, zu beantworten. Nun, dann gibst Du mir auch recht, wenn ich noch einmal festhalte, das "ich" Jedes Mensch ist? Ich habe aber Dich gefragt, oder willst du mir sagen, das du JedesMensch bist? Nein, nicht JedesMensch, aber zu Allem Menschlichen fähig, warum sollte ich irgendetwas einschränken oder auslassen, darauf läuft Deine Frage doch hinaus, nämlich dass ich irgendwie einschränke und ausschliesse, z.B., dass ich sage, ich bin FAZ-Leser, ich lese aber auch die BILD, wenn sie mir in die Hände fällt, oder auch gar keine Zeitung, oder dass ich Pop-Musik höre, ich höre aber auch Oper und Steve Reich, wenn es um die Wurst geht, dann töte ich auch, wenn ich auch sonst ein absolut friedlicher Mensch bin, aber bevor ich sterbe, stirbt der Angreifer, eins ist klar, und Atom-Strom ist mir auch noch lieber, als keiner, wenn ich auch die Technik für gefährlich halte, ich bin auch eher ein unauffälliger Mensch, aber manchmal steck ich auch die Haare hoch, färbe die Backen blau und laufe trötend durch die Fussgängerzone, auch ohne Karneval, ich bin für Offenheit, lass mir aber auch nicht verbieten, manche Menschen grässlich zu finden und von der Türe zu weisen, ich bin einfach ein Mensch, was also willst Du hören, auf diese Frage? Na, irgendetwas konkretes, bist du Fan von einem Verein? Ja, bin ich, aber auch das ist doch Jedes oder auch nicht, ich bin Fan von einem Verein und von anderen nicht, in manchen Sportarten weiss ich noch nicht mal, dass es da Vereine gibt, das geht doch Jedes so, Jedes ist für irgendetwas und für vieles andere nicht, was sagt das über mich aus, dass ich Fan von XY bin? Nichts, auf jeden fall nicht viel, aber das ist doch auch nur ein Spiel, schliesslich gibt es auch etwas zu gewinnen, also sei halt irgendetwas, sonst gewinnst du nichts, so einfach ist das, triff eine Entscheidung, sonst ist doch alles nur schwammig und Du selbst völlig unklar, Alles kann nur Niemand sein. Das heisst, dass Jemand weniger als Alles ist, das Mensch sein immer weniger ist als Alle zusammen, dass das Einzelne geringer ist, als das Ganze? Ja, was dachtest du denn? Bisher eigentlich gar nichts, ich mag nur keine Festlegungen, keine Entscheidungen über den Augenblick hinaus, ich möchte das tun können, was auch andere Menschen tun, auch mal den Verein wechseln, oder das Fan-sein völlig aufgeben, ohne dabei an Selbstwert zu verlieren, was ist so wichtig daran, dass Jedes Eindeutig ist? Aber wie willst du denn sonst die Menschen auseinanderhalten, ausser dass Jedes eindeutig erkennbar ist!? Ja, reicht es denn nicht, dass JedesMensch anders aussieht, sich anders bewegt, sich anders anfühlt, anders riecht und sich anders anhört, das reicht doch als Verschiedenheitsmerkmale, alles Andere sind doch überflüssige Festlegungen, die einen nur in der Entwicklung hemmen, es wird doch langsam RaumZeit, dass Wir Menschen die eigene Wahrnehmung vollkommen anerkennen, ohne weitere Einschränkungen und Ausschliessungen, oder? Ja, ähm, aber... Was, aber?, was ist ein Deutsches, na los, sag schon!, was ist ein Deutsches, was ist am Deutschen verschieden zum Chinesen, und jetzt sag nicht die Mandelaugen, sonst nenn' ich dich Faschist, denn inzwischen gibt es auch schon zehn- wenn nicht gar hunderttausende Deutsche mit Mandelaugen, und sag auch nicht die Sprache, ich kenne genug, wo auch immer die gezeugt oder geboren wurden, die besser Deutsch sprechen, als die meisten, die darauf stolz sind Deutsch zu sein, also, was ist Deutsch? los!, was ein Mensch ist, kann auch jedes andere Mensch sein, und was ein Mensch ist, kann ich Dir genau beantworten, bis auf die letzte Zellfunktion und den ersten Augenblick, aber was ein Deutsches ist, da bin ich Antwortlos, JedesMensch kann auch ein Deutsch-Es sein, oder FC Barcelona-Fan, oder Pop-Fan und Opern-Kenner, Apple-User und Linux-Benutzer, also, was ist ein Deutsch-Es? Gut, gut, gut, ich gebe zu, diese Gruppen-Identitäten sind oft schwierig zu begrenzen, was Menschen können, können auch andere Menschen, egal ob Frau oder Mann, bis auf die Schwangerschaft, aber sonst gibt es kaum Festlegungen, trotzdem ist die Frage: Wer bist du? berechtigt, denn es bleibt jedes Selbst überlassen, ob Es zu einer Gemeinschaft gehören möchte und eine andere Gemeinschaft ausschliesst, deshalb kann man auch danach fragen und darauf eine Antwort geben, also: Wer bist du? 

Und darauf nun die tausend-Zeichen-Antwort:

Um mit Ernst Jandl zu antworten: "ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich.". Bin Dir gleich, und trotzdem das Andere. Du gleichst mir, wie ein Ei dem Anderen gleicht, aber Du bist woanders. Ich bin Hier! Und Hier kann nur ich sein und niemand AnderEs, dieser wandernde Punkt/Ort im Universum bin ich, wenn auch Du ich denkst, wenn Du an Dich denkst. Viele Orte wandern herum in dieser Erde, flackern auf und vergehen, Jedes ist ein ich, Jedes ist ein Ort, ein Punkt im DaSein, sonst ist Es, wie Jedes andere ich. Flackert auf und vergeht. Ich ist Alle, ohne Besonderheit, Du bist ein-Es weniger. Aber nun ist es soweit, dass das Ich zu etwas Besonderem heranwächst, das Jedes ich dem Ort, das Es ist, mit Besonderheit füllt, dem Ort, das Jedes ich ist, und der schon Einmalig ist, einen einmaligen Namen gibt. Und da ich damit anfange, habe ich die volle Auswahl: Wer bist du? Antwort:
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Nachtrag

Frage: Gibt es ein Leben ohne Glauben?

Zur Philosophie:
Ich höre und lese im Moment wieder öfter, die Philosophie sei am Ende, oder gar schon tot. Darf ich darauf lachen! Die Grundlage für die Hingabe zum Suchen und Forschen, für die Beachtung der Folgerichtigkeit und die Zuneigung zur Umsetzung der Erfahrungen in fortschrittliches Handeln, der die Griechen den Namen Philosophie gegeben haben, sind Fragen; mit anderen: Wo(her)?, Wie(so)?, Was (ist)?, Was (geht)? und Wohin?, um bloss die Grund-Fragen zu nennen.
Ist auch nur eine dieser Fragen beantwortet? Von irgendeiner der Disziplinen, die aus der Philosophie entstammen, gelöst worden sind ? Ich höre? Mitnichten.
Da ist die Frage: Ist das Gerede vom Ende oder gar vom Tod einer Disziplin eine billige oder eine teure Polemik? Wie nennen Wir Menschen, die ganze Bereiche aus der Wirklichkeit ausblenden oder gar verleugnen: Ignoranten.
Wie nennen Wir Menschen, die andere Menschen wegen verschiedener Meinung belächeln oder gar verachten: Überheblich.
Wie nennen Wir Menschen, die das bessere Wissen behaupten: Anmassend.
Wie nennt das Schwabe solche Menschen zusammenfassend: Dummschwätzer.
Und dieses Wort fällt dabei kein Urteil über die Bekanntheit, den Status, den Einfluss, den Reichtum oder sonst eine Zutat eines so genannten Menschen, sondern über dessen Aussagen. Ist solches Gerede somit Dummschwätzerei oder die teure Variante, folglich die Aufforderung, sogar das Händeringen, wieder etwas zur Erhellung des ErLebens und damit auch des SEIN beizutragen?
Die Philosophie ist immer noch in ihren Jugendjahren, wenn auch viele sie zum Schweigen bringen wollen, weil sie finden, dass bereits alles gesagt sei, die Neugier endlich zu schweigen habe, oder weil die Disziplin, der sie angehören, die Aufgabe der Philosophie übernommen hätte. Aber ist die Philosophie ein Staffelstab, ist die Neugier ein Hab und Gut, das man ander-Es abnehmen kann, sind Fragen verkäuflich? Selbst Dummschwätzerei ist es nicht, auch die ist Allgemeingut, Jedes kann sie üben oder auch klein halten. Ganz davon Frei ist Kein-Es und das gibt es bekanntlich Nicht, oder kennt Jemand Kein-Es?
Ich selbst halte die Dummschwätzerei in mir klein, nur ab und zu gebe ich dieser Attitüde in mir Frei-RaumZeit, ich tue es alleine vor dem Spiegel, dann werde ich manchmal zum Prahlhans, dem Spiegel ist das gleich, dort prallt es unerhört ab und die Augen nehmen fast jede Aufgeblasenheit mit einem Zwinkern hin. Erst als es bei mir allzu schlimm war, drückte ich auch mal beide Augen zu, allerdings ist das seit dem Ende der Pubertät vorbei.
Die Philosophie jedoch ist putzmunter, wenn auch vielleicht manche Le(e)hrstühle und Fakultäten eher Verwaltungsbehörden oder HistorienSeminaren gleichen oder nur noch Philologie üben, was mit den Jahren allzu menschlich ist. So ist der Mangel und die damit ausgelösten Fragen, die die Philosophie ins Leben gerufen haben, noch genauso aktuell, weil ungestillt und unbeantwortet, wie seit Anbeginn des Lebens. Und die Philosophie wird sie beantworten, mit Hilfe und dem Wissen der vielen Disziplinen, die aus den Grundfragen hervorgegangen sind. Das ist gewiss.

Zum Glauben:
Gott ist tot, rufen Andere. Für sie gilt das selbe: Dummschwätzer! oder Händeringer? Was gibt den Glaubenden Hoffnung, was spendet den Verzweifelten Trost, was fordert für die Armen das Erbarmen, was verspricht den Kranken eine schmerzlose Zukunft, was erhebt die Erfolglosen auf ein wenig Stolz, was streitet für die Niedergeschlagenen mit der Übermacht, was bringt den Entrechteten das Gesetz, was schuldet den Abhängigen die Erlösung, was den Ausgelieferten die Freiheit und was bringt den Hungernden Nahrung? Sowohl für den Magen, das Herz, als für den Kopf.
Die Reichen und Mächtigen? Die Atheisten oder Anarchisten?
Nein.
Die bringen bestenfalls billige Worte und preiswerte Almosen.
Gott. Der Gott des Glaubens. Das Schöpferwesen der Religionen, an das Milliarden Menschen ihre Wünsche und auch Flüche richten, von dem Milliarden Menschen Erfüllung und den Segen erbitten. Gott lebt somit in Milliarden Menschen und für Milliarden Menschen. Und Gott hat auch die Ungläubigen bereichert und behütet, dazu genügt ein Blick in die Schriften: Altes Testament, Buch Levitikus, Vers 19, Satz 18b: "Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.". Oder Vers 19,33 (wie auch in Deuteronomium 10,18): "Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben, wie dich selbst, denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen." Oder Vers 25,36: "Wenn dein Bruder verarmt und sich neben dir nicht mehr halten kann, sollst du ihn, auch einen Fremden oder Halbbürger, unterstützen, damit er neben dir leben kann. Nimm von ihm keinen Zins und Wucher! Fürchte deinen Gott, und dein Bruder soll neben dir leben können." Oder Deuteronomium 1,16: "Damals habe ich euch Richter verpflichtet: Lasst jeden Streit zwischen euren Brüdern vor sie kommen. Entscheidet gerecht, sei es der Streit eines Mannes mit einem Bruder, oder mit einem Fremden. Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person. Klein wie Gross hört an! Fürchtet euch nicht vor angesehenen Leuten, denn das Gericht kommt von Gott."
Wieviel davon ist bis Heute umgesetzt?
Und ich frage in die gesamte Menschheit hinaus und hinein.

An die, die den Glauben blindlings schmähen, folgende Sätze aus dem Alten Testament: Buch der Sprichwörter, Vers 8,4 folgende: "Euch, ihr Leute lade ich ein {laut Bibel spricht hier die Weisheit, die erste Schöpfung Gottes, noch vor dem Universum}, meine Stimme ergeht an alle Menschen: Ihr Unerfahrenen werdet klug, ihr Törichten, nehmt Vernunft an! Hört her! Aufrichtig rede ich. Redlich ist, was meine Lippen reden. Die Wahrheit spricht meine Zunge. Unrechtes ist meinen Lippen ein Greuel. Alle meine Worte sind recht, keines von ihnen ist hinterhältig und falsch. Für den Verständigen sind sie alle klar, und richtig für den, der Erkenntnis fand. Nehmt lieber Bildung an als Silber, lieber Verständnis als erlesenes Gold! Ja, Weisheit übertrifft die Perlen an Wert, keine kostbaren Stücke kommen ihr gleich. Ich, die Weisheit verweile bei der Klugheit, ich entdecke Erkenntnis und guten Rat. ... und wer mich sucht, der wird mich finden."
Wem ist das wichtig?
Viel zu wenige bekommen die Gelegenheit, danach zu suchen, denn wo wird meist zuerst gespart? Bei Bildung und Kunst.
Und weiter, Vers 8,31 folgende: "Ich spielte auf Gottes Erdenrund, und meine Freude war es, bei den Menschen zu sein. Hört die Mahnung und werdet Weise, lehnt sie nicht ab! Wer mich findet, findet Leben ... alle die mich hassen, lieben den Tod." und Vers 17,12: "Lieber einer Bärin begegnen, der man die Jungen geraubt hat, als einem Toren in seinem Unverstand." Vers 19,8: "Wer Verstand erwirbt, liebt sich selbst, wer Einsicht bewahrt, findet sein Glück."
Und zum guten Schluss noch zwei weitere Bekannte: Vers 16,18: "Hochmut kommt vor dem Fall." und Vers 26,27: "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Selbst-Erkenntnis ist: Der Glaube kommt ohne Dummschwätzer aus, diese aber nicht ohne Glauben, auch wenn sie davon nichts wissen wollen.
Danke.