Montag, 27. Mai 2013

Ich bin ein Spiesser.

Da hat mal wieder ein-Es meiner Bekannten über die "Spiesser" gewettert und diese Menschen, die Es dafür hält, für hirnlos gehalten.

Da konnte *ich selbstverständlich nicht einhalten und habe Es eine kleine persönliche Botschaft, so von Spiesser zu Nicht-sein-wollen-aber-irgendwie-doch-auch-sein-Spiesser geschrieben. Ein klein wenig hat Es mir das übel genommen, aber nur ein wenig. Aber lesen Sie Selbst, was *ich Es geschrieben habe:

«Das Spiess-Es, das Kleingärtn-Es (Du weisst, *ich spare mir dadurch das ...Innen und den Hinweis, dass es inzwischen Menschen gibt, die weder Frau noch Mann sind), das Kleinbürg-Es, die Engstirnigen und Nationalen, die ..., sind das "Fleisch" der Menschheit, oder, um einen anderen Spruch aufzunehmen, Sie sind die Suppe; das Salz für die Suppe darf bisher nur in geringen Mengen zugeführt werden, weil ... Du weisst, sonst wird die Suppe ungeniessbar. Und nur das Salz, ohne Suppe, ist tödlich, frag Deinen Arzt oder Apotheker. Für m*ich ist es, nachdem *ich in Jahrzehnten des ErLebens diese (vielleicht falsche?) Erkenntnis gewonnen habe, fast unmöglich die Einfachheit, die Fehlsichtigkeit, die Verbohrtheit, die Überheblichkeit oder auch die Dumpfheit des Meisten zu verurteilen oder gar auszugrenzen, weil, es wäre, wie nur Salz zu essen, also die Suppe zu verachten. Nicht, dass *ich nicht kritisiere, was so schief läuft, aber ohne Verachtung. Und *ich bin guter Hoffnung, dass die "Suppe" irgendwann richtig gut schmeckt, vielleicht sogar ohne Salz.
Warum tue ich das?
Weil Oliver-August Lützenich Selbst Suppe oder - auf den Anfang zurückkehrend -, weil *ich fast nur Fleisch bin, mit ein paar Fasern Fett drinn, was in diesem Fall für das Salz steht, somit hiesse, das andere "Fleisch" zu verachten, m*ich Selbst zu verachten und das musste *ich lange genug, und mag es nicht mehr.»

Ich mag zum Beispiel sowas:
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Ich hoffe Sie können den Text noch lesen!
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Abfotografiert auf der FriedhofsMauer an der Zülichauerstr.
in Berlin-Kreuzberg
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Das "Fett" oder das "Salz", Sie haben es bestimmt auch so bemerkt, steht für die paar Bröckchen Selbst-Bewusst-Sein, Intelligenz, Zufälligkeit und Fantasie, die Jedes Lebewesen - neben dem ganzen Knochen-, Chitin- oder Fasergerüst, neben all dem Fleisch und und und, das ein Lebewesen fast zu einHundert Prozent ausmacht - eben auch ist.

Bisher war und ist es ja so, dass die Allermeiste Lebendigkeit mit sehr wenig Klugheit und noch viel weniger Weisheit einigermassen klar kommt. Es läuft auch ohne Vernunft in eine dem DaSein passende Richtung, da fühlt die Masse (Fleisch, Knochen, ...) die Vernunft noch eher, wenn nicht sogar allermeistens, als Bedrohung, weil diese Handlungsweise eben so grosse Energien verbraucht und ein-Es eigentlich nur hemmt.

Fühlt das Körper!
Obwohl es auch Vernunft ist?

Ja, bisher war das so, so wird das behandelt, schauen Sie doch einfach mal ein wenig in der - auch aktuellen - Weltgeschichte umher, also ich entdecke da weitestgehend nur Spiess-Es, diejeniges die Regieren und diejenig-Es Die regiert werden, überall und fast nur.
Je nach Region, Religion, Klima und Tradition verschieden.
Aber in der Beharrlichkeit, der Unaufmerksamkeit und der Selbst-losigkeit Gleich.

Also bin Oliver-August Lützenich auch ein-Er davon, da reihe ich das *Selbst doch gerne ein, weil, wenn das die Meisten sind, bin ich das wohl auch, weil ich wie die Meisten bin, weil ich die Meisten mag und gerne mit den Meisten hier auf dieser kleinen Kugel zusammen lebe, bin auch ich ein Spiess-Er und trete zu Deren Verteidigung an, das wäre doch gelacht, wenn Wir den Mäklern nicht auch etwas entgegen setzen könnten, denjenig-Es die glauben - und Sie wissen, wie ich diesen Begriff und auch das Verb anfülle, mit randvoll Un-Wissenheit - Sie stünden irgendwo besser da oder würden das bisschen Gripps, das auch Sie nur sind, besser nutzen als WIR Spiesser.

Ha!, Was ihr könnt, können WIR schon lange, dass ihr es wisst, das könnt ihr gerne glauben, aber ihr müsst nicht, von mir könnt ihr gerne erfahren, dass WIR gerne mehr davon einsetzen würden, aber WIR dürfen ja noch nicht, WIR müssen noch in Abhängigkeit erLeben und für Anderes arbeiten, solange das so ist, stört das Denken nur, das solltet ihr doch wissen, ihr haltet Euch doch für so klug, derweil wollt ihr UNS ja nur als Spiess-Es [be]halten, damit .... (Vielleicht Morgen mehr?)

Kleine Randbemerkung: Die "Selbst-losigkeit" verstehe *ich als Begriff für Menschen mit wenig Einfühlung, Verständnis und Erkenntnis vom Selbst und dadurch ebenso wenig für die Mit-Lebewesen - *ich bin sicher, das Mit-Fühlen und Mit-Denken braucht das Selbst-Gefühl und das weitgehend unabhängige Selbst-Entscheiden eines Lebewesens; je weniger davon vorhanden ist, umso mehr ist das Selbst blockiert und verharrt in blossem Gruppen- und Selbst-Egoismus[s] -. Vielleicht den Hauptmerkmalen von "Spiess-Es"?

Samstag, 25. Mai 2013

Sprech-Kapazität

In Deutsch: Kann ein Mensch "über"-s ich nachdenken?
Ganz davon abgesehen, dass es dann fast stets zu spät ist. Aber zuerst kam nun mal der "UrKnall", die Tat, die Zeugung und dann erst die Geburt. 
Das Bewusst-Sein, das Denken. Kam danach. So ist das geregelt, im DaSein. Erst handeln, dann denken. Denken ist meist in Sprache. In meinem Fall in der deutschen Sprache, so auch hier.

Ich denke!
Das Sprache spricht.
Im Folgenden geht es *mir ausschliesslich um die gesprochene und die geschriebene Sprache, wenn auch die Körper-Sprache, also Mimik, Gestik, Kleidung, Geruch, der Ruf und weiteres "sprechendes / kommunizierendes" am Körper oder in Dingen mitbedacht sind.
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Wolkig.
Zur RaumZeit der Himmel über Berlin
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Warum so viel Gedanken zur Sprache hier in meinen Blogs?
Oliver-August Lützenich habe Es (den Klang der Gedanken und den Inhalt der Laute zwischen uns Menschen) bisher nicht allzu ernst genommen, sie glitten so durch, meist ohne anzuhalten; aber plötzlich, Nein, langsam aber sicher, merkte ich, da steckt etwas drinn, was wichtig ist.
Auch für mich.
In mir.

Und wie das oft so ist, mit ein-Es oder Etwas, das einen Menschen langsam oder auch schnell mehr und mehr wichtig[er] nimmt / ist, kommt bald der Unterbauch dazu und dies-Es / Etwas schwillt darIn an, und nimmt ein-Es fast völlig ein. Manch-Es nennen es Verliebtheit, ander-Es Geilheit, *ich nenne es, weil es (Sprache) ein Etwas ist, drängende Neugier oder einnehmendes Interesse.

In das Sprache steckt fast alle Erkenntnis ausser mir, in mir ist einschliesslich Körper. So empfand *ich das.
Körper ist nur wenig Erkenntnis, aber jede Menge Platz dafür, das Sprache ist der Füllstoff für diesen körperlichen Mangel.
Es kann es auch sein, so sehe ich das auf jeden Fall.

Aber gut:

Nun, Grundsätzliches zur gesprochenen und geschriebenen Sprache, und auch ein kurzer Klagegesang, allerdings mit freudvollem Ende. Hurra!
Wir sprechen! Das ist doch 'was.

Das Sprache[n] ist, wie alles innerhalb des Universums, ein sehr breites Spektrum. Sprache entsteht im Inneren und berichtet daraus, geht dann durch die RaumZeit in ein anderes Inner-Es hinein. Dieser Austausch, finde *ich, braucht Genauigkeit und wechselseitige Übereinstimmung in der Bedeutung der Laute, sonst ist das Ergebnis der Nachrichtenübermittlung von ein-Es zus Ander-Es mehr Verwirrung und Verstörung oder einfach blosses Unverständnis, anstatt es Er- / Aufkärung und Bereicherung ist.

Nehmen Wir Menschen das wichtigste Angebot der Sprache[n], den wechselweisen Austausch von Informationen durch Grenzen hindurch (Haut, Mauern, Kilometer), bereits ernst genug?
Denn, dass die Sprache[n] nur ein Häutchen, ein Knöchelchen, und einige Härchen im Innenohr in Bewegung versetzen, sonst aber fast nichts bewirkt, ausser noch ein paar Neuronen zu verwirren und zu beschäftigen, dafür ist ein solch grossartiges Werkzeug, wie das gesprochene Sprache, doch sowohl ein- als auch zweideutig zu schade.

Das Sprache[n] ist eingefangene und festgehaltene Wirklichkeit (in Haut, s.u.), darInnen knistert die Zeit und erstickt der Raum, fast; es ist die vertonte Wahrnehmung, das eingeordnete Rauschen der Sinne, ist also musikalische Bedeutung, ist benennender Fingerzeig, das da lautet so, das da so; und ich klinge so, wie klingst du?

Sprache ist der menschliche Klang der Wirklichkeit und diese Wirklichkeit lügt auch, auch wenn sie die Wahrheit ver-spricht.
Manchmal transportiert das Sprache[n] pures Geräusch, ohne sonstigen Inhalt und sehr sehr selten auch den LHC (Large Hadron Collider = grosser Speicherring am CERN).

Haut

An der Basis ist das Sprache somit reines Geräusch, an der Spitze jedoch geht es annähernd über in reine Materie, ist es nur noch durch eine dünne Haut getrennt an[nähernd]-fassbar. Dazwischen ist das Sprache[n]: Lüge, also die Verzerrung, die Vorenthaltung oder Vortäuschung / Erfindung von Wirklichkeit, ist Geräusch, ist Musik, ist Beruhigung oder Aufregung, ist Anregung, Ansporn, ist Heilend und Kränkend, ist Rückwärts und Hemmung, ist Vorwärts, ist Richtung und Verirrung, ist Wohltat und ist Wahrhaftigkeit, also fast die Übereinstimmung mit der geschilderten Wirklichkeit.
Sprache ist die Speicher-, Organisations- und Transportform für die Erlebnisse und Informationen der [ein]gehäuteten Wirklichkeit, also des LebeWesens Mensch, ist also selbst gehäutete Wirklichkeit.

Sprache ist somit bestenfalls 'fast' das, was darin enthalten ist. Meist ist der Inhalt jedoch noch ziemlich weit daneben. Oft ist es das reine Entsetzen, wie wenig das ge-sprochene mit dem ver-sprochenen zu tun hat, wie wenig das beschriebene mit der Beschreibung übereinstimmt. Aber auch eine annähernde Übereinstimmung ist oft genug grauenvoll, wenn es das geschilderte ist.

Sprache ist ...

Selten genau! Selten Wohltat und selten Wahrhaftigkeit. An Sprache ist noch einiges zu verbessern. Es ist ein, wie *ich finde, noch junges Medium, ein noch weitgehend unverstandenes Werkzeug, Die Informationen, die Uns in den Sprachen angeboten werden, verpuffen noch vielfach in Unwissenheit, prallen ab an Unter[Über]forderung, rauschen durch in der Not der Massen, oder sind noch allzuoft einfach fehlerhaft oder falsch.

Wo aber das Sprache[n] bis Heute hauptsächlich zur An- oder Abmache, zur Gängelung, für etwas Information und zum Nebelwerfen tätig ist, blosse Mundbeschäftigung zwischen den Mahlzeiten, wird es nun mehr und mehr zum schöpferischen Instrument.
Das erHoffe Oliver-August Lützenich. In *mir, für m*ich und letzlich auch für Uns.
Das Sprache wird zum gestaltenden Werkzeug auch in den Menschen, das Selbst ist dann Selbst-Museum und Wir verschenken Uns wechselweise unsere Sprach-Bilder, Sprech-Werke, hängen sie in ein anderes Selbst hinein, für eine zärtliche Nacht oder für einen Kuss, oder verleihen sie vielleicht für eine warme Mahlzeit oder auch für eine Theaterkarte.
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SprechMeister
Nur ein Beispiel für die Kunst der Sprache

Berlin-Wilmersdorf,
LietzenburgerStrasse.
Keine Ironie, sondern
Informationen

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Vor-Denken

Könnte es möglich sein, dass Wir den Gang der Dinge umkehren, dass Wir dabei sind die Ausgangsbedingungen radikal zu ändern, dass Wir also das Sprache[n] auch dazu nutzen, die Wirkung von Handlungen vor dem Tun zu bedenken, und das Tun aufzugeben, wenn das Ergebnis schädlich ist, schädlich ist für das DaSein, für die Mit-Wesen und für Uns?
In winzigen Dosen gelingt das schon. Sonst könnte *ich diese Worte gar nicht formulieren.

Oder anders gefragt:
Wieviel unvorbedachtes Handeln ist notwendig und sinnvoll?
Und: Wieviel Prozent Verantwortung und Planung er- und verträgt das DaSein, ohne an der Evolution Schaden zu nehmen? Denn - so empfinde *ich das -, bisher stimmt die Richtung der Evolution --> also die Entwicklung aus der Enge in die WEITE, aus dem Kontroll-Zwang in die Selbst-Befreiung, vom Glauben zum Wissen.
Eine langsame Bewegung.

Kommt das Bewusst-Sein und darin das Sprache[n] ins "Spiel", damit die Bewegung an Tempo gewinnt? Das Sprache kann Feinheiten in Formen, Farben und Bewegungen erkunden, unterscheiden und verbreiten (kommunizieren), die dem Gefühl, mit dessen groben Mitteln, alleine bisher nicht möglich waren.
Gefühle sind grob, auch wenn es "feine" Gefühle, wie die Abstufungen der Zuneigung, sind. Das Sprache[n] kann wesentlich mehr Verschiedenheit benennen und vermitteln.
Das Sprache[n] kann sogar den Gefühlen vorausgehen.

Was bisher fast nur der Angst "nutzt" und damit mehr dem Leid - lesen und sehen Sie doch mal SF - die Freude kommt bei vorausgehen und damit auch in den Sprachen bisher viel zu kurz. Testen Sie Selbst.
Bleiben Sie dem Sprache[n] gewogen.
Danke.