Sonntag, 12. Mai 2013

Von sprechenden ErLebensmitteln

Dieses Blog ist ja schon vom Titel her der Sprache gewidmet, also schaufle *ich hier fast alles hinein, was *ich interessantes zum Thema Sprache und deren Inhalte [er]finden kann. Was spricht findet hier ein Beiträgchen und wenn es noch so klein ist, das Sprechende oder auch das Beitrag.

Na, und wenn ein-Es, *ich zum Beispiel, bemerkt, dass auch Pflanzen sprechen, dann ist es doch natürlich, dass auch die Pflanzen hier ein Eckchen finden, eine Bühne vielleicht sogar, auf der Sie ihre Geschichten erzählen können, auf der die Pflanzen dann von ihren Abenteuern, ihrem Alltag, ihren Ängsten, ihren Höhenflügen, ihren Untiefen, oder einfach vom daSein als Pflanze erzählen können, von Sprechendes zu Sprechendes quasi.

Die Pflanzen von ihren Heldentaten, das Mensch von seinen Erkenntnissen, und *ich hier von meiner Vergangenheit, oder auch von Unserer, und damit sind wir Alle gemeint, also auch die Mit-bewohn-Es, die wir deutsch Sprechenden "Pflanzen" benannt haben.

Bisher fehlte *mir dazu die Gelegenheit, auch mal die Pflanzen zu Wort kommen zu lassen, jetzt ist diese Gelegenheit aufgetaucht, in Form eines Wissenschaftsartikels, und so habe *ich sie sogleich ergriffen, am Hals gepackt und hier in diese Enge hineingestellt, auf das sie ausspricht, was es zu erzählen gibt.

Irgendwie hat schon mal vor Jahrzehnten die Oma einer Freundin gesagt, dass Sie mit ihren Pflanzen spricht, und, ganz wichtig - mit dem Zeigefinger betont -, dass die nicht nur zuhören und verstehen, sondern auch ihr etwas zu erzählen haben, ihre Zimmerpflanzen, ihre Mit-bewohn-Es. Klar, haben Wir Beide darauf nur milde gelächelt, Mensch will es ja erst mal nicht mit den Omas dieser Welt verderben, hatte schliesslich einen formidablen Käsekuchen gebacken - Mensch, war der gut! -; und der Kaffee duftete, da wollten Wir den Zugang und das Ahh und Ohh nicht gefährden. Aber mit den Pflanzen reden, also Oma, das kannste deiner Katze erzählen und die glaubt Dir ned, aber Uns , ..., naa, ... Uns ned.

Tja, und Jetzt, jetzt weiss *ich das sogar, *ich glaub das nicht nur, aber lesen Sie Selbst.
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Ein Teufelszwirn umrankt eine Kaffeepflanze.
Falls Sie mehr zu dieser Pflanze erfahren möchten,
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Den Zusammenhang mit dem Artikel erlesen Sie weiter unten.
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 07.05.2013, von Christina Berndt

(Dazu gibt es keinen OriginalLink, weil von der SZ nicht online gestellt, deshalb habe *ich den Artikel abgetippt, aber seien Sie gewiss, er ist genau so erschienen. Und er war für m*ich einfach zu interessant, als dass er nur so vorbeifliegt, schon der Titel:)

Titel der Printausgabe: Basilikum ruft Chili

Untertitel: Feinde riechen und Farben analysieren: Die Sinneseigenschaften von Pflanzen sind erstaunlich vielfältig. Nun halten es australische Forscher sogar für möglich, dass Gewächse miteinander sprechen.

Wie viele Genies wurden schon für verrückt erklärt, nur weil gewöhnliche Menschen nicht verstanden, was sie dachten oder taten. Aufgrund ähnlich arroganter Ignoranz wurden auch Pflanzen lange verkannt und in der Rangliste der Achtbarkeit weit unter den Tieren angesiedelt. Sie galten als passiv, statische, den Widrigkeiten der Natur fast hilflos ausgeliefert. Doch je mehr es Menschen gelingt, das Wesen der Pflanzen zu erforschen, desto mehr zeigt sich: Pflanzen verfügen über erstaunliche Fähigkeiten; sie können sogar miteinander kommunizieren, einander fördern oder warnen. Das Repertoire ihrer Fähigkeiten geht so weit, dass längst erkannt ist: Pflanzen können fühlen und sehen, durchaus auch riechen und hören. Und jetzt wollen australische Forscher auch noch herausgefunden haben, dass Pflanzen auf geheimnisvolle Weise miteinander sprechen.

Die Wissenschaftler haben das anhand einer guten Nachbarschaft untersucht - nämlich der von Chili und Basilikum. So unterschiedlich die beiden Gewürze auch sind, was ihren Geschmack auf der menschlichen Zunge betrifft, so sehr sind sie einander zugeneigt: Chilisamen keimen zahlreicher aus, wenn in ihrer Nähe Basilikum wächst. Das aber hänge nicht etwa mit dem appetitlichen Duft des Basilikums zusammen, sagen Monica Gagliano und Michael Renton von der University of Western Australia in Crawley. Die Nähe des wohlduftenden Grüns rege das Wachstum der Chilisamen auch dann an, wenn das Basilikum unter einem schwarzen Zylinder abgeschirmt ist (Quelle: BMC Ecology, online).

Wie anders als über eine Art sprachliche Kommunikation mit feinsten Vibrationen, also Schall, liesse sich das erklären, fragen die Wissenschaftler. Alle bekannten Signalwege seien schliesslich blockiert gewesen. Weder über noch unter der Erde konnten die Pflanzen miteinander mittels Chemikalien oder Licht in Kontakt treten. Womöglich erzeuge das Basilikum in seinem Zellinneren, nanomechanische Oszilationen, die die Chilikeime wahrnehmen könnten - einen akustischen Reiz also, vermuten die Forscher.

Andere Wissenschaftler finden die Erklärung interessant, die Experimente aber nicht durchschlagend. "Es könnte sein, dass trotz des Zylinders flüchtige Substanzen in die Luft gelangen und so das Auskeimen der Chilisamen doch chemisch angeregt haben.", gibt Meredith Schuman vom Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie in Jena zu bedenken. Dies müsse ausgeschlossen werden, bevor eine akustische Kommunikation zwischen Pflanzen ernsthaft diskutiert werde. Gleichwohl schliesst Schuman diese Möglichkeit nicht aus: "Pflanzen reagieren sehr empfindlich auf Vibrationen. Sie sind wichtig, weil sie etwa an einem windigen Ort kompakter wachsen müssen." Deshalb sei es durchaus denkbar, dass Pflanzen feine Vibrationen auch zur Kommunikation nutzten.

{Irgendwie werbe *ich ja schon seit Jahren darum, dass das Mensch das ich mehr und damit intensiver in die irdische Lebendigkeit einbettet, statt weiterhin so - fast kindisch trotzig -, auf eine Ausnahme<Stellung zu beharren; quasi darauf, hier in diese Welt nur so hineingestellt worden zu sein, um vielleicht irgendwelchen Göttern oder Ausserirdischen zu gefallen, aber in "Wirklichkeit" mit diesem ganzen Gewachse, Gewürm, Gehupfe und Gefliege nichts zu tun zu haben. So habe wenigstens Oliver-August Lützenich das für die ersten Jahrzehnte empfunden.

Klar, es gab auch jede Menge "UrEinwohner" (*ich las und staunte!?) in fremden Landen, die im Einklang mit der Sie umgebenden Lebendigkeit gelebt haben, aber Heute gibt es die nicht mehr. Dafür haben die jeweils Fremden inzwischen fast komplett gesorgt.
HALT! Falls Sie jetzt ganz kurz meinten, *ich setze hier zu einem RetroVortrag an, zu einer VorHaltung über die Greuel der Moderne und der Technik, dann lassen Sie diese Meinung bitte ganz schnell wieder fallen. Danke.

Mir geht es nur um ein weiteres und ein tieferes Verständnis von mir *Selbst, über die Art und Weise, den Grad, der Einbettung unserer Lebensform Humanus Sapiens - besonders von *mir -, in die Uns umgebenden LebeWesen und diejeniges die auch Uns Selbst ausmachen, weil Sie auf und in Uns miterLeben; ja, ohne die Wir menschlichen gar nicht wären.

Und Jetzt sprechen Sie - auch die Pflanzen -, auch noch, bisher wahrscheinlich vergeblich mit Uns, aber Wir verstehen ja noch nicht mal Uns Selbst - das Eine spricht so (chinesisch?), das Andere so (finnisch?) und das Nächste so (suaheli?) -, wie sollten Wir da die Pflanzen verstehen, oder bin *ich jetzt zu gemein? Aber gut, das kann *ich nicht beurteilen, dazu bin ich zu klein, also lass ich jetzt erst mal weiterhin die Pflanzen sprechen.}

Wenn der Rosenkohl Wespen zu Hilfe ruft

Das sieht auch der Biotechnologie-Professor Jörg Degenhardt von der Universität Halle-Wittenberg so. Wegen ihrer hohen Sensibilität für Schwingungen wie den Wind könnten Pflanzen auch für die Schwingungen des Schalls empfänglich sein. "Die Idee, ihnen Musik vorzuspielen, um ihr Wachstum zu verändern, ist deshalb nicht komplett abwegig", so Degenhardt. Umgekehrt könnten Pflanzen vielleicht auch selbst winzigste Schallwellen produzieren.

Auf nicht akustischem Weg jedenfalls machen sich Pflanzen in jedem Fall verständlich. Sie können sogar um Hilfe rufen: Statt mit Lauten drücken sie sich dabei mit chemischen Molekülen aus. Solche Hilferufe hat Jörg Degenhardt beim Mais erforscht. Dieser schlägt Alarm, wenn Larven des bedrohlichen Maiswurzelbohrers ihn anknabbern. Vermutlich sind es chemische Stoffe aus dem Speichel und dem Darm der Käferlarven, die im Mais Gene aktiv werden lassen, welche wiederum die Produktion des Duftstoffes Beta-Caryophylen ankurbeln. Sobald dieser aus den Pflanzen austritt, lockt er Fadenwürmer an, die am Mais emporkrabbeln und die Käferlarven verspeisen.

Ähnliche Mechanismen wurden inzwischen bei vielen Gewächsen belegt. Dabei locken die Pflanzen sogar automatisch die richtigen Verbündeten an. Schliesslich frisst nicht jeder Wurm die gleichen Schädlinge. Welche Duftmischung sie absondern, hängt deshalb davon ab, wer sich an ihnen gütlich tut - und deshalb haben die Pflanzen ein ausgeklügeltes Sensorium für ihre verschiedenen Feinde entwickelt.

Rosenkohl zum Beispiel ruft Wespen um Hilfe, sobald er Benzylcyanid auf seinen Blättern feststellt. Diese organische Verbindung zeigt ihm, dass Kohlweisslinge ihn als Brutstätte nutzen. Denn sie ist in einem Klebstoff enthalten, mit dem die Schmetterlinge ihre Eier auf dem Kohl befestigen, wie die Biologin Monika Hilker von der Freien Universität Berlin herausgefunden hat. Beim kleinsten Hinweis auf Benzylcyanid schlägt das Gemüse Alarm - es wartet nicht, bis die Raupen geschlüpft sind und anfangen zu fressen. Vielmehr verändert der Kohl seine Blätter und lockt so die Wespen an, die ihre Eier in die Eier des Kohlweisslings legen. Am Ende fressen die Wespenlarven die Schmetterlingseier - für den Kohl eine Wohltat.

Auch die visuellen Fähigkeiten von Pflanzen sind erstaunlich. Dass Grünes zum Licht hin wächst, ist nichts neues. Inzwischen haben Botaniker erkannt, dass Pflanzen zum Teil winzige Farbunterschiede wahrnehmen können. Je nachdem ob das Licht, das auf ihre Blätter fällt, hellrot oder nicht ganz so hellrot ist, ahnen die Gewächse, welche Nachbarpflanzen Farben aus dem natürlichen Licht absorbiert haben. Dann lassen sie ihre Triebe von ihren Nachbarn weg wachsen; oder sie versuchen schnell an Höhe zu gewinnen, um einen Platz an der Sonne zu gewinnen.

"Im Grunde können Pflanzen alles, was auch wir Menschen können", sagt Wilhelm Boland, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie. "Und zu Teil nehmen sie Reize sogar effektiver wahr als der Mensch." Besonders gut riechen kann etwa der Teufelszwirn {siehe oben}, ein zu den Pflanzenseiden gehörender Schmarotzer, der {"u.a." <- das hat die Autorin übersehen} von Tomatenstauden lebt. Dass der Teufelszwirn seine Leibspeise riechen kann, entdeckte die Entemologin Consuelo De Moraes von der Pennsylvania State University. Sie stellte einem zarten Teufelszwirn eine Tomatenpflanze unter Glas zur einen Seite und konzentrierten Tomatenduft zur anderen. Für den Teufelszwirn war die Sache klar: Er wuchs auf den verführerischen Tomatenduft zu. Wie er riecht, ist allerdings noch unbekannt, sagt Wilhelm Boland. Während für viel andere pflanzliche Kommunikationsstile biochemische Erklärungen existieren, wurden bisher weder Gene noch Rezeptoren gefunden, die für das Riechen der Pflanzen zuständig sind.

{"Im Grunde können Pflanzen alles, was auch wir Menschen können", sagt der Forscher, nur wegglaufen können Sie nicht, sonst ... Die Ärmsten. Oder etwa nicht? Sogar Fleisch [fr]essen können Pflanzen.

Wir haben es schon gut, wir Menschen, nur Verwandte um Uns herum, alle so ähnlich, nur sehen tun Wir es nicht, die Ähnlichkeiten - vielleicht, weil das Sehen noch meist an der Oberfläche (Haut und Form) hängen bleibt und die Zusammenhänge und Gleichheiten tiefer liegen? -. Da ist doch die Frage: Was passiert, wenn Wir die Zusammenhänge und die Ähnlichkeiten erspüren, in die Wir hier eingebettet sind, was passiert dann mit Uns?
Ist doch eine Frage wert.

Mir kommt es so vor als sei die ganze Technik doch nur ein Umweg, um das jeweilige Bewusst-Sein - zum Beispiel meines hier - mit dem DaSein zu versöhnen, also um der Vernunft die Wirklichkeit zu vermitteln, weil die Vernunft eben bisher meist leer war, unausgefüllt, und das hauptsächlich mit Angst und einem Haufen Glauben, der Rest war AufWachsen, AufFressen, EinFicken, AufWachsen machen lassen und dann irgendwie Abtreten.

So aus der Ferne. Ist das jetzt Ungehörig, war das jetzt schon Arrogant, geht das jetzt völlig daneben, oder hat das was mit dem Wirklichkeit gemein? Ich weiss es nicht. Mir scheint es nur meist so, aber wie das mit dem Schein eben so ist, nichts genaues weiss Das nicht, das Licht, wo es her kommt und warum es ausgesendet wurde.
Stur, wie *ich war.

Aber eins ist klar, wenn Wir Alle wissen, dass Wir hier zusammen aufgewachsen sind und Alle (Alle irdischen LebeWesen) auch von Hier stammen - nicht ganz ursprünglich, Sie wissen schon: SuperNova, schwere Elemente und Materie und ... -, und dass Wir hier Alle zusammen ganz ganz viel gemeinsam haben, dann bewirkt das eine Veränderung in und mit Uns Allen. Welche, keine Ahnung?

Das bewirkt schon noch ein wenig Angst in *mir.
Aber allein, die Erkenntnis, dass Pflanzen auch fühlende, spürende und kommunizierende LebeWesen sind, bewirkt ja schon so einiges, wenigstens in Einigen von Uns.}

Geraten Vegetarier nun in Erklärungsnot?

So vielfältig sind inzwischen die Belege für die Sinneseigenschaften des Grüns, dass Vegetarier in Erklärungsnot geraten könnten. Vor einigen Jahren befasste sich in der Schweiz sogar eine Ethikkommission mit der "Würde der Kreatur der Pflanzen" und kam zu dem Schluss, dass Pflanzen sehr wohl eine "moralische Berücksichtigung um ihrer selbst willen" gebühre. Einstimmig hielt die Kommission "einen willkürlich schädigenden Umgang mit Pflanzen für moralisch unzulässig" - etwa "das Köpfen von Wildblumen am Wegesrand, ohne vernünftigen Grund".

An der Einschätzung dürfte sich wenig ändern, falls die Pflanzen tatsächlich nicht nur fühlen, sehen, riechen und hören können, sondern auch noch sprechen. Forscher jedenfalls sind offen für den Vorschlag aus Australien. Sie wollen Pflanzen nicht für stumm halten, nur weil sie ihre Sprache nicht verstehen. Solche Irrtümern sind sie schon zu häufig aufgesessen.
Ende SZ-Artikel.

Titel: Aber Wir können nur Uns essen, was anderes [v]ertragen Wir nicht.

Jetzt ist es natürlich nicht so, dass Wir wegen dieser Erkenntnisse, das Essen aufhören sollten, weil Wir ja nur, NUR!, nur fühlende, spürende und miteinander, auch mit uns Menschen, verbundene und "sprechende" Lebewesen essen. Denn, das sind sowohl die anderen Tiere, die Wir mit Heisshunger auf den Grill legen, das ist auch all das Gemüse und das Obst, das Uns als Beilage oder auch als Hauptmahlzeit dient. Alles unsere MitGeschöpfe, Alle fast Gleich in ihren Sorgen und Nöten und in ihrer GrundAusstattung.
Mensch könnte fast schon sagen, wir essen eigentlich nur Uns, Wir können nur Uns essen, Wir vertragen nichts anderes, Wir können nun mal keine Steine essen, oder irgendwelche anderen Materialen, die nicht Uns Selbst im Wesentlichen ähneln.
Zelluläre LebeWesen können nur andere zelluläre LebeWesen essen, ausser-zellulares können Wir nicht in für Uns nötige Energie umsetzen, wie sagt der VolksMund so fast richtig: Allein von Luft und Liebe kann das Mensch nicht leben. Wenn *ich die Liebe durch die Sonne ersetze, stimmt es annähernd: Das tierische irdische Lebewesen kann nicht alleine von Wasser, Luft (Gas) und Licht erLeben, es braucht auch das andere Selbst - SeinesGleichen - als Nahrungs-Bestandteil. Das trifft auch auf alle Pflanzen, Bakterien und Archaea zu, soweit *ich das weiss. Wir essen Alle nur uns Selbst.

Kapitel: Menschenfressen.

Mensch-Sein, nein, Tier-Sein heisst, die Gleichen zu essen, die annähernd Gleichen zu verspeisen, ja, sogar die Selben - in Ausnahmefällen -, denn, Menschen könnten Menschen ja auch problemlos - bis auf die Moral, die dann vielleicht leise aufschreit, weil ..., ja warum eigentlich? -, essen. Aber Wir tun es nicht - Menschenessen -, gut so, also zurück zu all dem anderen essbaren. Himmel noch eins, was soll das Gekreische und Getue!? Was sollten Wir denn auch anderes essen, als Uns Selbst, ja, wenn Wir keine anderen Tiere und auch keine Pflanzen mehr essen würden, weil die fast! so sind wie Wir!? Wir können doch nur Das essen, was wollen diese ganzen Moralisten denn nun!!!?

Verspeisungs-Bitte

Also ehrlich, ich werde weiter andere Tiere und alle wohlschmeckenden Pflanzen essen, solange die Forsch-Es keine andere, essbare und UND! schmackhafte Alternative dazu anbieten, oder solange Wir (Menschen) eine Methode gefunden haben, Uns vielleicht mit Strom - ich meine natürlich irgendeine Form der Energie - zu versorgen. Solange werde *ich weiterhin genau das Essen, was *ich essen kann, darf und was schmeckt. Mei, so isses halt.

Und da lass ich mir nicht eine Peta-Sekunde ein schlechtes Gewissen anreden, da sage *ich nur mampfend: Blödsinn, und frage: Und, was soll ich sonst essen?; und kommen Sie mir nicht mit TofuBrätlingen oder BlauAlgen, die können die Fische gerne essen, ich esse dann gerne den Fisch, wenn es mir schmeckt.

Aber ich werde das Essen jeweils vorher befragen, ob Es von mir verspeisst werden möchte, wie *ich es bisher schon tue. Bis Heute erhalte *ich dabei als Antwort fast immer ein Ja, gerne, oder ein Ja, bitte, ganz selten ein Nein, dann lasse *ich Das auch lieber liegen und esse es nicht, wenn Es nicht von *mir gegessen werden mag. Und bisher bin *ich nur ganz ganz selten von einem Essen getäuscht worden, und es war doch nicht (mehr?) für m*ich bestimmt, musste es also nachträglich noch an Andere - die mehr damit anfangen konnten -, übergeben.

Schlusssätze

Aber die Richtung stimmt.

Sag ich doch, spätestens wenn Wir Alle kapiert haben, dass Wir hier Alle gemeinsam sind, und Alle auch das Recht dazu sind; und Uns auch Alle möglichst friedlich und frei entfalten wollen, dann werden Wir Einander nicht mehr essen, wenigstens das ist gewiss.
Aber das dauert noch sehr lange, vermute *ich, sehr lange.
Und wenn das dann soweit ist - was *ich noch zu erLeben hoffe -, dann haben Wir auch einen Ersatz dafür gefunden, erfunden, um unsere Energievorräte anders aufzufüllen, vielleicht sogar wesentlich schmackhafter und nahrhafter, als mit Unser Gleichen, und damit sind Wir Alle gemeint, die Wir einander bis Jetzt verspeisen.

Und jetzt muss ich Schluss machen, *ich habe gerade ein Rufen erhört, *ich muss jetzt meine Pflanzen giessen, Nein, kein Witz, *ich rieche auch die trockene Erde schon, vielleicht ist das ja der Weg, wie *mir meine Pflanzen mitteilen, das sie Schwappischwappi brauchen. Vielleicht?

Also, ich geh jetzt giessen und dann ess *ich Etwas, solange bis *ich satt bin, das können Sie *mir glauben. Oder etwa nicht.
Bleiben Sie *mir gewogen. Danke.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Entwicklungs-Weite mit Big Data

Vielleicht ist für Sie das Interessante dieses Beitrags das Gespräch mit Rick Smolan zum Thema Big Data", das finden Sie, wenn Sie nach unterhalb des Fotos scrollen.

Oliver-August Lützenich spreche, also informiere ich. Also bin ich informiert. Sprache ist verlautete Information. Wenigstens ist das für mich so. Aber die meiste Information ist leise. So erlebe ich das, der weitaus grösste Teil aller Informationen, die das DaSein ausmachen ist für menschliche Fähigkeiten (z.B. das Hören) zu leise, ist "stille" Post. Das DaSein spielt zumeist stille Post. Und das gilt sowohl für die Einzelheit DaSein, also zum Beispiel einen Menschen, als auch für darin erLebende Gemeinschaften, also zum Beispiel die Irdische, bis zum Ganzen DaSein, dem universalen Ganzen. Fast alle Information ist darIn "stille" Post, rauscht so hindurch und hinwegg, ohne Bedeutung für Einzelnes zu erlangen. Bis Jetzt, Heute, gerade eben, diesen Augenblick ist wenig beachtet.
Das Mensch muss schon teilweise gigantische Mittel und Maschinen einsetzen (z.B. das LHC beim CERN in Genf), um die Informationen, die so im DaSein herumfliessen zu "hören", oder auch riesige Antennen und Lichtfänger (wie z.B. das Very Large Telescope VLT auf dem Mount Paranal in Chile) aufbauen, um die Informationen, die im DaSein so dahin"fliegen" zu "sehen". DaSein ist Information, ist klare und deutliche Verschiedenheit im SEIN. So vermute ich das?
Ich vermute, das SEIN ist das völlig freie (sinnlos) grenzenlose (formlos) raumzeitfreie (richtungslos) und kraftfreie (ungehemmt) ? Wir nennen es etwas hilflos, weil Uns die Begriffe und Worte dafür noch fehlen: SEIN. Einfach SEIN. Ist Informationslos. Was gäbe es schon zu berichten?
DaSein ist begrenzt --> ist Form, ist Struktur, ist RaumZeit, ist Kraft, ist gehemmte Bewegung in fast alle Richtungen. DaSein ist pure Information. Nicht alles wichtig, nicht alles bedeutend, jedoch voll davon, nur davon und davon auch einiges bedeutende und wichtige. Für was?; könnte Eines jetzt fragen: Für Was ist das DaSein bedeutend, wenn das SEIN ohne ist. Ist das SEIN unWichtig? Ohne SEIN kein DaSein. Das SEIN mag grenzenlos sein und voller verwirrender Energie und verbindungsloser Substanz, aber ist ES deshalb unbedeutend? NEIN. ES ist. Und Es mag die Dauer. Ab und zu, vermute ich, schafft ES etwas Dauer im SEIN, etwas dauerhaftes SEIN ist das DaSein, nur etwas, ein wenig. Aber das sind nur blosse Vermutungen.
Durch seine Begrenztheit ist das DaSein auch Information. Alles ist Information, was nicht unbegrenzt ist, was also von Dauer ist, was in Form ist, was Verschieden ist, was in Bewegung ist. Das DaSein ist "nur" Gleich. Das SEIN ist ALLES dasSELBE, also ohne Gleichen. Im DaSein ist Alles dasGleiche mit vielen Selbst. Leicht zu verstehen, aber schwer zu erklären. Alles nur der Vorbereitung des Gesprächs mit Rick Smolan wegen, um meine Position vorweggzunehmen: Alles ist Information.
Wir sind gerade erst dabei zu erfassen, was Alles Da ist (DaSein), was Alles passiert, was Alles mit Was verbunden ist und interagiert und reagiert, wo überall Etwas ist und mit welchen Mitteln (Frequenzen) Es informiert. Vom winzigsten StrukturTeilchen, über die Quarks, Atome, Moleküle, Zellen, Lebewesen, Planeten, Sterne, Sonnensysteme, GasNebel, Schwarze Löcher, Pulsare, Quasare, Galaxien, Galaxienverbände, Galaxienhaufen, SuperHaufen, bis zum DaSein als Selbst, als Ganzes. Alles informiert, Alles sendet und empfängt Reize und Signale, wenn wir Menschen sie auch noch nicht spüren, also zum Beispiel hören, und wenn wir Menschen die Informationen auch noch nicht verstehen. Alles informiert, Alles ist Information. Mathematisch: DaSein = Information.
Ist Ihnen das zu WEIT, geht Es Ihnen zu weit? Dann scrollen Sie bitte unter das Foto, Sorry, aber dort ist es enger, aber genug der Provokation.
Wir Menschen sind eine Spezies, die doch gerade erst am Beginn des Begreiffens steht, von Das, Was ist?; das hat Uns doch bisher kaum oder auch gar nicht gekümmert, es war genug RaumZeit, genug zu fressen und zum Wärmen da und Wir hatten unsere Aufträge (u.a. erfolgreich Fortpflanzen (Evolution)) und die haben Wir auch gut ausgeführt, und tun das auch weiterhin. Aber was deneben und so WEIT darüberhinaus noch so Da ist und noch so "läuft" und "geht", na, das hat Uns doch bisher nicht weiter gekümmert. Wir hatten, was Wir brauchten, der Rest war Uns Gleich. Ist Uns weitgehend bis Jetzt gerade eben Heute, völlig Gleich, also unwichtig, es sind stets nur Wenige, die etwas WEITer spüren oder auch fühlen, die Meisten kommen ohne diese WEITe bestens klar. Und das wird wohl auch so bleiben, ausser wir Menschen wollen mehr, wollen WEITere Informationen.
Wollen mehr Informationen, als Uns bis Jetzt kümmern, auch wenn sie Uns permanent bereits seit Anbeginn erreichen. Was konnten Wir schon damit anfangen bisher! Dazu muss Eines doch erst mal wissen, was eine Information ist, woher sie kommt und vor allem, was sie bedeutet, insbesondere für Uns, weil, es gibt ja auch Informationen, die nicht für Uns bestimmt sind und Uns aber trotzdem erreichen, so halt. Aber irgendwie interessieren die Uns jetzt langsam auch, weil, Mensch weis  ja nie, für was Mensch sie noch gebrauchen kann, vor allem, weil Wir ja gar nicht wissen, was Wir hier noch sollen, in diesem kleinen Planeten, ist doch schon alles erobert und besetzt und die Ressourcen werden langsam knapp, also kann Mensch ja mal etwas WEITer hinein und vor allem hinaus spüren, um vielleicht eine Alternative zu entdecken, was Wir noch so alles machen können, oder was Uns dabei helfen könnte, Unsere Aufgaben zu erledigen. Unsere Aufgaben? Nun, davon gäbe es einige, aber das ist noch in der Findung, ist noch ein Selbst-FindungsProzess und das geht eben WEIT über das bisherige Aufgabenportfolio (lateinisch portare ‚tragen' und folium ‚Blatt') hinaus, das Wir bisher abgearbeitet haben, dazu braucht es sehr wahrscheinlich auch einige innere Veränderungen, und vor denen haben Wir noch grosse Angst, weil ... was weiss schon, was dann passiert, also lassen Wir es erst mal so weiter laufen, wie bisher, das kennen Wir halt. Halt. Das ist der momentane Zustand der Menschheit, ein Halt, Einhalt. Trippelschritte im Selbst, aber Drummherum ein mords Brimmborium, eine WahnsinnsTechnik ... aber genug davon. Es fehlt halt noch was, um die Krise, die das bedeutet zu beenden, um die EntscheidungsSchwäche aufzulösen, in der-s ich die Masse befindet. Nicht Einzelne! Einzelne wissen oft sehr genau, was zu tun ist und tun das auch, aber als Ganzes ist das LEIDer noch nicht so. Darauf wartet die FREUDE noch vergeblich, dass die Masse-s ich klar und deutlich entscheidet, vor allem auch weise, also braucht Sie, die Masse, noch Führung, Führungen und Leitungen, die für (über) Sie entscheiden, wenn auch meist alles andere als weise, aber das ist ein anderes Thema.
Dieses Thema greift nun das Gespräch der SZ mit Rick Smolan auf. Sie werden es vielleicht anfangs nicht glauben, dass es so ist, aber ich hoffe, Sie werden es mit zunehmendem Lesen auch so erkennen, wie ich es im Nachhinein erkannt habe, im Nachhinein.
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Wolken-Gemälde,
Himmels-Big-Data.
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Aus Süddeutsche Zeitung, vom 32.02.2013, von der SZ mit Bernd Graff



Titel: Wir töten uns sogar selber
Untertitel: Big Data ist unausweichlich: Der Fotograf und Autor Rick Smolan über die Lawinen der Information

Vorworte: Rick Smolan ist Fotograf und arbeitet für die amerikanischen Magazine Time Life und National Geographic. Er hat die in den USA sehr erfolgreichen Bücher der "Day in the Life", "America at Home" und "24 Hours in Cyberspace" konzipiert, Fotografen aus aller Welt dafür gewonnen und die Bücher auch herausgegeben. Sein neuestes Buch, ein opulent bebilderter Band, heisst "The Human Face of Big Data" und stellt den Versuch dar, dieses "Next-Big-Thing-Buzz-Word" zu veranschaulichen.
Was also ist "Big Data"?

{Das vollständige Gespräch finden Sie hier: http://www.sz-archiv.de/diz-muenchen, im Archiv der Süddeutschen Zeitung. Hier also nur Auszüge:}

[...]

Für die SZ Bernd Graff: ...Was, bitte, ist "Big Data"?
Rick Smolan: ... Big Data zu erkären, ist, wie Fischen das Wasser zu beschreiben. Daten entstehen ja überall. Wir sind Daten, überall gibt es diese Sensoren und Netze, in denen Daten zirkulieren. Es existieren heute schon Milliarden von vernetzten Sensoren auf diesem Planeten {darf ich kurz die (Prä)Position verbessern - vielleicht lag es ja an der Übersetzung? - aber Wir hier Alle, fast Alle Lebewesen leben "in" der Erde, bestenfalls "auf" dem festen Kern der Erde, aber die Erde geht mit allen Einflüssen und auch Inhalt noch weit über unsere Köpfe (Gas, Magnetfeld, Gravitation, ...) und auch vieler Lebewesen Wissen hinaus, viele Kilometer!}. Und bald schon wird wirklich jedes Objekt, lebend oder nicht, jedes Gerät, jeder Mensch Daten produzieren und einspeisen. Daten sind das Nervensystem der Welt. Und wir werden sie messen, analysieren, filtern, zusammenführen können. Die Daten werden zu uns (auch im Wortsinn) sprechen, Software wird eigenständig lernen, Maschinen auch. Und wir werden mehr wissen.

SZ: Furchtbar.
Rick Smolan: Bitte? Big Data ist nicht Big Brother. Aber so wird die Geschichte immer erzählt: Big Data ist Überwachung, und wir müssen sehr ängstlich sein darüber. Wir reden hier aber von Big Data-Humanismus. Das ist ganz und gar nicht furchtbar. Es ist, als ob sie mit einem dritten Auge in eine neue Dimension schauen.

SZ: Ganz furchtbar.
Rick Smolan: Warum?

SZ: Weil, was Sie beschreiben, nach der Über-Wolke klingt. Und doof, wie wir Menschen nun einmal sind {darf ich anmerken, dass das auf Sie und mich nicht mehr so richtig zutrifft, oder?}, machen wir uns auch noch freiwillig zu Geiseln dieser neuen globalen Infrastruktur, ja, wir begreifen uns selber nur noch als "Data", wertvoll als Daten-Produzenten und das, was sich messen und angeblich ermessen lässt. Sind wir denn nicht immer noch viel mehr?
Rick Smolan: Sie spielen an auf die "Technologische Singularität", dieses Konzept, das etwa Ray Kurzweil nach der Jahrtausendwende vertreten hat und vor ihm schon andere, nach dem der "technische Wandel so schnell und allumfassend ist, dass er einen Bruch in der Struktur der Geschichte der Menschheit darstellt". Der Mensch ist ab dann überflüssig, fürchtet man. Er wird historisch abgelöst werden von einer grösseren - aber künstlichen - Intelligenz.

{Die Angst vor der [Wach]Ablösung, vor dem Zurück in die Schlafstube hinter der Mauer, die Angst vor dem Aussortieren der DaSeienden durch die Evolution, die Angst vor der Nachricht: Sie werden nicht mehr gebraucht. Setzt voraus, das Wir irdischen LebeWesen für irgendetwas gut sind. Oder etwa nicht? Das ist doch die Grundhaltung hinter der Angst, dass auch wir Menschen irgendeinen Zweck erfüllen und wenn es nur der des blossen Ausbreitens und Leerkonsumieren dieses PlanetenSystems Erde-Mond ist, was ja auch schon was ist, wie Wir es seit Wir da sind erleben. Aus Afrika nach Überall hin. Das Erde-Mond haben Wir erobert, und zwar ganz und gar, vielleicht bis auf die Tiefen der Meere und auch die Tiefen des Planeten, weil ... Na, weil Uns noch die Techniken dazu fehlen, aber die kommen auch noch drann. Und jetzt kommt mein Ansatz: weil die auch da drann (da hinein, hinunter) kommen müssen, weil Wir nun mal Forsches sind und sein müssen - noch gar nicht an die WEITEN des Universum denkend, die ja auch noch drann sind, wo Wir ja gerade erst dabei sind hinaus zu spüren, mit jeder erdenklichen Technik -, müssen Wir auch das Selbst, welches Wir Jetzt sind, dahin gehend ändern, dass Wir dort hinein und WEIT hinaus kommen, um Es zu erforschen. Mit unserer heutigen Grund-Ausstattung für die ersten paar hunderttausend Sonnenumkreisungen schaffen wir Menschen das aber nun mal nicht. Nicht, solange Wir so gebaut sind, wie Wir das Heute sind und nicht mit den nur wenig ausgeprägten und ausgebildeten Grund-Fähigkeiten, wie Wir es Heute und Jetzt und Hier erleben. Die aktuelle "Ausbaustufe", oder sollte ich schreiben: Entwicklungsstufe des Menschen reicht da nicht hin. Da braucht es schon noch ein wenig viel mehr. Und das phantastische ist, es ist bereits alles in Uns angelegt und mit Uns meine ich ALLE irdischen Lebewesen, weil, wie Sie wissen, Wir bereits seit längerem an der Übernahme von vielen Entwicklungen und Techniken unserer irdischen Mitlebewesen (BIONIK) arbeiten, die Wir um so manchen Vorteil (besser riechen, besser sehen, vor allem ein viel breiteres "Farb"-Spektrum, besser hören, auch da vor allem einen viel weiteren Frequenzbereich, bessere Stabilität in der Struktur des Körperaufbaus, höhere Geschwindigkeit, u.s.w.u.s.f.) auch ziemlich beneiden. Brauchen Wir aber nicht, weil die Uns das fast freiwillig mitteilen, wie auch Wir diese Vorteile nutzen und übernehmen können. Um zu forschen. Und das ist doch wohl Unser (DaSein!) Auftrag.}

SZ: Genau: Wir werden also erleben, dass der Planet uns für den Fortschritt nicht mehr braucht. Wir können dann abtreten. Nehmen Sie mir also die Angst vor Big Data, bitte!
Rick Smolan: So etwas muss man pragmatisch angehen: In naher Zukunft werden alle unsere Wohnungen, unsere Autos, auch unsere Körper beständig Daten produzieren und publizieren. Das ist unausweichlich. Schon jetzt haben wir den "tipping point" in der Geschichte erreicht: heute schon werden mehr Daten von Maschinen - Servern, telefonen, GPS in Autos -. produziert als von Menschen. Natürlich scheint das überwältigend zu sein. Innerhalb eines Tages produzieren wir und unsere Geräte und Sensoren 70 mal so viele Informationen wie die Library of Congress beinhaltet. Ja, auch unsere Smartphones machen uns heute zu Umweltsensoren: Wir produzieren ständig Verweise darauf, wo wir sind, was uns gerade interessiert, wonach wir suchen, mit wem wir Kontakt haben.
Das sind Datenberge, die nur eine Richtung kennen: sie wachsen. Und sie werden nie wieder verschwinden {Nie? Herr Smolan vergisst, dass das Tod, also das endgültige vergehen eines bestimmten Zustands, einer Zusammenstellung und Struktur innerhalb der RaumZeit auch für DatenSpeicher gilt, auch InformationsBündel werden aufgelöst, nur die EinzelInformation bleibt erhalten, ist aber ohne die Verbindungen, also ohne Komplexität ziemlich sinnfrei. Nur so nebenbei.}. Von Anbeginn der Zivilisation an bis zum Jahr 2003 hat die Menschheit insgesamt fünf Exabyte {= ein Trillion Bytes oder eine Milliarde Gigabyte} an Daten produziert. heute produzieren wir fünf Exabyte - alle zwei Tage. Doch ist es erst einmal falsch, sich vor den schieren Mengen zu fürchten. Viel wichtiger ist es, immer zu wissen, wem die Daten gehören, wer mit ihnen arbeitet, wer davon profitiert. Noch kann niemand sagen, wohin sich das Internet und damit die darin enthaltenen Daten entwickeln werden. Wir haben ja erst seit kaum 20 Jahren umfangreichere Erfahrungen mit dem Netz. Aber ein positives Beispiel: Japan hat im Jahr 2005 eine halbe Milliarde Dollar in ein Tsunami-Frühwarnsystem investiert. Als der Tsunami 2011 kam. wurden aufgrund der Daten-Analysen eine Minute vorher die Produktion in allen Fabriken Japans gestoppt und heruntergefahren, die Züge angehalten, Ampeln auf Rot gestellt. Daten haben also Leben gerettet - trotz der verheerenden Wirkung des Tsunami. Heute verwendet man übrigens dort auch die Fall-Sensoren in Notebooks: In Japan wird registriert, ob an einem Ort plötzlich gehäuft Notebooks herunterfallen. Das ist ein Frühwarnsystem - for free.

{Ja, es ist schon seltsam, dass Wir die Vorteile einer Entwicklung, genauer: einer aktiven und [selbst]erweiternden (natürl.) Entwicklung kaum gefühlsmässig begrüssen können?
Oliver-August Lützenich bin da mitten drinn und ganz dabei, auch mir fällt es schwer, spontan und ohne längere Über- und Unterlegung die Vorteile dessen zu fühlen und auch zu spüren, es bedarf schon immer noch eines längeren Anlaufs, bis das Aha-Erlebnis gelingt, und bis ich von dem Bewahren-Wollen und der romantischen Rückschau freigeschwommen bin? Bis ich "denke", das ist wohl gut für Uns, das muss wohl so sein, weil so bleiben, wie Wir sind, geht auf Dauer eben nicht, so läuft das vielleicht für Plattfische, Haie und so manche Kleinst-Lebewesen, aber selbst für Ohrwürmer, Dinosaurier und den UnGlauben hat das nicht funktioniert, dann ist erst recht das Mensch von einer auch gravierenden Veränderung nicht ausgenommen, oder: Warum ausgerechnet WIR? Von der Normalität und Alltäglichkeit der permanenten RaumZeitlichen Änderungen, die so fast unmerklich ablaufen, ganz abgesehen.}

SZ: Mr Smolan, auch Sie, wie mancher Amerikaner, tragen dieses Armband. Das ist kein Schmuck, oder?
Rick Smolan: (öffnet das Armband, steckt ein Ende in die Kopfhörerbuchse seines iPhone und zeigt das Display) Schauen Sie, dieses Armband zeichnet kontinuierlich meine Bio-Daten auf: sehen Sie hier, wann ich gestern schlafen gegangen bin, wie lange ich geschlafen habe - das Dunkelgrüne zeigt meine Tiefschlafphasen. Dann sehen Sie hier meinen Blutdruck während der letzten 24 Stunden, meinen Puls, dazu die Anzahl der Schritte, die ich getan {gegangen?} habe. Das alles wird jetzt in diesem Moment an einen Web-Site übertragen, auf die auch andere Armbandträger diese Bio-Daten von sich einstellen - und natürlich auf den Rechner meines Hausarztes.

{Was will das schon so genau wissen, was Es so ist und was Es so den ganzen Tag und Nacht so tut, dachte ich sehr sehr lange RaumZeit, Hauptsache Es funktionier. Erst, wenn Es dann nicht mehr so reibungslos funktioniert, meist also mit fortgeschrittener Anwesenheit, als EinEs, werden diese inneren und auch äusseren Geschehnisse interessant. Bis das Arzt kommt und sagt: Hoppla! Da funktioniert was aber nicht mehr so gut, ziehen Sie-s ich mal aus und legen Sie-s ich mal hierhin ... oder Mensch landet gleich mit der Bahre und mit Gejaule im Hospital, dann. Dann vielleicht beginnen die Fragen nach Innen und nach Aussen, vor allem, wenn EinEs daran interessiert ist noch sehr lange in diesem kleinen Planeten-System Erde-Mond die gemeinsame Sonne zu um"fliegen". Und es vielleicht irgendwann auch mal zu verlassen, wie im vorherigen Abschnitt angedeutet. Aber es gibt auch ganz andere, viel banalere, Gründe am Selbst und dessen Gangwerk und Funktionen interessiert zu sein.}

SZ: Warum tun Sie das?
Rick Smolan: Ich suche meinen "Data-Doppelgänger".

[...]

SZ: Verraten Sie uns, was man erwarten kann, Wir haben die Techniken doch noch gar nicht, die Daten für uns sprechend zu machen. Was dürfen wir also erwarten?
Rick Smolan: Ich wünsche, ich wäre klug genug, das schon prognostizieren zu können. Aber ich bin ein guter Zuhörer, und ich mache mir meinen Reim darauf, was mir smartere Experten sagen. Der Reim geht so. Wenn mir einer von der Zukunft erzählt, kann er etwa sagen: Wir werden zum Mars fliegen. Unausweichlich wird das so werden. Denn hier auf der Erde haben wir ja das Klima ruiniert und alle Rohstoffe verbraucht. Na gut, dann fliegen wir also zum Mars. Doch warum? Um dort dann den selben Schwachsinn anzurichten, der uns das Leben hier so sauer gemacht hat? keine gute Idee. Wenn uns Aliens besuchen würden jetzt? Würden sie uns mögen? Wir rotten ja alles aus und verschwenden unsere Ressourcen. Wir töten uns sogar selber. Nein, sie würden uns Menschen als die grösste Gefahr für den Planeten Erde wahrnehmen. Wir sind Idioten. Einerseits wissen wir das sogar selber. Andererseits sind Ursachen und Wirkung in unserem Denken anscheinend nicht zwingend verbunden. Wir lernen nicht. Aber ich bin kein Pessimist. Ich denke: Wenn die Dinge hier so schlecht stehen, dann muss es einfach besser werden. Und wir verfügen ja auch über die technischen Errungenschaften, es besser wissen zu können: die Daten. Sehen Sie etwa die Daten zu unseren Ökosystemen also als das an, was für ein kleines Kind der glühende Ofen ist! Es hat sich die Finger verbrannt und wird den Ofen nie wieder berühren. Daten sind unser glühender Ofen. Sie brauchen nicht mehr zu wägen, ob diese oder jene Entscheidung zum Schutze der Erde, des Klimas getroffen werden muss oder nicht. Es ist unausweichlich, dass diese Entscheidung getroffen werden müssen. Da benötigen Sie keinen Glauben mehr - das ist so.

{Nein, Nein und nochmal Nein, die Ausserirdischen würden Uns mögen, und Wir sind keine Idioten, Wir tun, was Uns aufgetragen wurde, bis Heute. Wo ist denn der Vergleich zu sogenannten Nicht-Idioten? Wo ist der, Herr Smolan? Wenn Menschen Idioten sind, wo ist das Vergleichs-Lebewesen!? Also, genug der überflüssigen Selbst-Beschimpfung und Selbst-Beschuldigung, das war immer und ist immer noch ein arroganter Mist! Wo ist denn die Freiheit, die Wir solchen Aussagen zuFolge nicht nützen, ha?
Bis Jetzt, sind Wir nicht so frei in unseren Handlungen und Entscheidungen, dass IrgendEines oder Etwas uns Menschen irgendwelche unbegründeten oder von mir aus auch "begründeten" Vorwürfe an die Backe schmieren könnte, dem würde ich stets widersprechen.
Wie frei sind Wir denn, bei dem, was Wir tun und auch lassen? Bitte, wenn Wir ALLE, wirklich ALLE unserer Handlungen, die Wir tun einbeziehen, auch das Ausbeuten der Ressourcen, auch das Vernichten von Mit-Lebewesen, das Mensch inbegriffen, das Verdrängen von Handlungen und Mit-Lebewesen in die Vergesslichkeit; und das Misshandeln des Selbst.
Was ist also Schuld oder Idiotie, an dem was Wir tun? Wir Selbst? Blödsinn!!! Das verkennt jede Wurzel, jede Prägung, jede Ausgangsvoraussetzung, die das Mensch intus hat (Gene, Kultur, Umweltbedingungen), die das Mensch ausmachen und Unser Handeln und Nicht-Handeln bestimmen. Weitestgehend. Auch und gerade meines hier. Wie frei sind Wir also, in dem, was Wir als Masse und als Einzelnes tun?
Oliver-August Lützenich bin da bei niedrigen Promillewerten oder noch darunter, aber gut, das ist nur eine EinzelMeinung. Spricht Uns das frei, irgendwas was schief läuft, gerade dann auch zu verändern, auch wenn es nicht von Uns gewollt ist, sondern in unseren Genen und/oder den Ausgangsvoraussetzungen begründet ist? Nein. Handeln Wir bitte, aber bitte mehr und mehr auch Selbst-Bewusst! Das ist wichtig, gerade für mich.}

SZ: Was macht Sie da so sicher?
Rick Smolan: Big Data ist noch so etwas wie ein Instrument, das lediglich Trends, Muster und Kohärenzen feststellt, so etwas also wie ein Tropfen in unserem Glas Wasser der Technik. Aber es tropfen und tropfen immer mehr Daten ein. Und wie bei einem Lackmus-Test wird das Wasser im Glas plötzlich die Farbe ändern, wenn nur ein weiterer Tropfen dazu gekommen ist. Dann werden Sie/wir verstanden haben, was Big Data ist - und kann.

{Guter Punkt, Herr Smolan! Darf ich so forsch sein, dieses Urteil zu fällen? Ja, so ist das mit jeder Veränderung, mit jeder Weiterentwicklung, wenn die Voraussetzungen erreicht sind, passiert der Wandel. Wenn die RaumZeit für einen Richtungswechsel gekommen ist, schwenkt das DaSein in diese neue weitere (bessere? Mir kommt es so vor, als wäre in das DaSein ein Kompass für das "Bessere" eingebaut. Besser meint: mehr Quellen der Selbst-Versorgung, längere ErLebensDauer des Einzelnes im DaSein, weitere Reise-Möglichkeiten im und durch das DaSein (mit ein paar technischen Hilfsmitteln, sind Wir inzwischen fast schon bis an den Rand des Universums gereist und auch in die andere Richtung, mit dem LHC beim Cern in Genf sind Wir inzwischen bis fast zum absoluten Kleinsten vorgedrungen!) und die vergrösserte Öffnung der Sinne (Wahrnehmung/Empfindung) zur Aufnahme und Nutzung von Signalen aus dem Innen und dem Aussen) Richtung ein. Wenn ich in die Vergangenheit zurückspüre, nehme ich, je weiter ich zurückspüre, mehr und mehr Enge und Fremd-Bestimmung wahr; und dabei steht mir keine Romantik im Weg, die behauptet, dass früher vieles oder gar Alles besser war. Was war denn früher besser? Das Landleben? Die Gesundheit? Die Lebensdauer? Die Nahrungsauswahl? Die Auswahl der EntwicklungsRichtungen eines Selbst? Die Natur? Ach Gottchen, gut, Wir waren noch weniger oder noch viel weniger, also war auch die Natur noch weitgehend von uns Selbst frei, aber für Was war das besser? Für die "Natur" oder für das Mensch. Was mir mit solchen Argumenten kommt, nenne ich ein Selbst-Verleugnes, nenne ich Botschaftes der Natur, ja, ist ja gut, auch die unmenschliche Natur, oder besser, die ohne-menschliche Natur braucht Vertretes in Uns, die dafür arbeiten uns Menschen wieder aus der "Natur" zu vertreiben oder Uns zu reduzieren. Klar, gibt es davon jede Menge, die bei jedem geknickten Zweig aufjaulen und jeden GelbFrosch mit Tränen zu Grabe tragen; ich auch!, wenn es denn aus dumpfer Unaufmerksamkeit und für Uns und die ohne-Uns Natur nutzlos war/ist, ansonsten bin ich, allerdings für die sanfte - also die Bedürfnisse der Mit-Lebewesen (auch der Pflanzen!) miteinbeziehenden - Umgestaltung und Veränderung der Natur. Aber erstlich sorgt die Natur selbst für einen permanenten und gerechten Wandel.  Die Frage dabei ist ja: Für was und wohin? Und genau das sind Wir doch dabei zu klären, oder empfinde ich das falsch?}

SZ: Und wie soll das möglich sein?
Rick Smolan: Informationen, blosse Daten, sind nur ein Rohstoff. Der wirkliche Fortschritt entsteht an den Informations-Raffinierien, dort also, wo Algorithmen diese Informationen nach Mustern durchsuchen, oder noch besser: wo Muster aufscheinen, nach denen niemand gesucht hat. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich sprach mit einem Mitarbeiter vom Sensor-Lab des MIT. Er war in Singapur gewesen {Seltsam, ich lese zur RaumZeit soviel von Singapur, wenn Sie längeres Leses dieser Blogs sind, dann ist Ihnen das bestimmt auch schon aufgefallen, zuletzt im April 2013, in den Philosophischen Gesprächen mit Slavoj Žižek in diesem Blog?}, wo alle Daten, die überhaupt dort erhoben werden, für Wissenschaftler frei zugänglich sind. Er forschte über sechs Monate daran, die Wetterdaten der Stadt mit den Positionen der Taxis in der Stadt in Einklang zu bringen. Was kam heraus? Immer wenn es regnete, fuhren keine Taxis. Was? Das kann doch gar nicht sein! Eigentlich denkt man doch, dass Taxifahrer ihr bestes Geschäft machen, wenn es regnet. Also sprach er mit den Taxifahrern und erfuhr: Vor zwanzig Jahren hat man in Singapur die Regel eingeführt, dass Taxifahrer, die bei Regenwetter in einen Unfall verwickelt werden, eintausend Dollar bei einer Taxifirma als Kaution hinterlegen müssen. Die kriegen sie erst sechs Monate später wieder, Also sagen sich Singapurs Taxifahrer: Es sieht nach Regen aus, wir fahren jetzt nicht. Darum bekommen Sie in Singapur keine Taxis mehr, wenn sich der Himmel zuzieht.

SZ: Das klingt alles so heiter. Aber muss man sich nicht doch Sorgen machen, dass die Daten aus Überwachungskameras in die falschen Hände geraten?
Rick Smolan: Ich sagte bereits, dass es immer wichtiger werden wird, genau zu wissen, wer was mit den Daten anfängt. Ich gebe Ihnen noch ein Beispiel: In New York gehört es zu den Selbstverständlichkeiten polizeilicher Arbeit, die "Crime Scenes" auf einer Stadtkarte einzutragen und so herauszufinden, an welchen Orten sich Verbrechen verdichten. Eine Wissenschaftlerin der Columbia University hat etwas anderes gemacht: Sie hat nicht die "Crime Scenes" kartographiert, sondern die Herkunftsorte der Täter. Siehe da: Man kann feststellen, dass viele Täter aus bestimmten, oft heruntergekommenen Stadtteilen kommen. Statt also die Polizei verstärkt an den "Crime Scenes" einzusetzen, bringt man sie und andere staatliche Kräfte jetzt in die Stadtteile der Gefährdung, vor allem der Gefährdung von Jugendlichen. Jetzt investiert man dort in Schul-Programme, Drogenpräventions-Kliniken, Job-Angebote, Strassenverschönerungen und auch Mitternachts-Basketball. Sie nennt das Projekt: den Million-Dollar-Block, denn es ist kostengünstiger in urbane Infrastruktur und Ausbildung zu investieren als in Gefängnisse.

{Die EntwicklungsRichtung stimmt.
Aber das BeharrungsVermögen der Natur baut trotzdem in den meisten Menschen jede Menge Bedenken, Ängste, ja, in manchen gar Panik auf. Den Terror der Dschihadisten und sonstiger Rückwärts-Radikaler empfinde ich als Ausdruck dieses starken, fast schon verkrampften BeharrungsWillens der Natur, der in diesen Bewegungen und Menschen quasi materialisiert ist, anders formuliert: zum Ausdruck kommt.}

SZ: Also sind es vor allem ökonomische Aspekte, die Big Data vorantreiben werden?
Rick Smolan: Es sind auch ökonomische Aspekte. Sie werden davon profitieren. Ich gebe Ihnen ein letztes Beispiel: der Computerwissenschaftler Shwetak Patel hat einen Sensor-System entwickelt, mit dem man sehen kann, wieviel Energie ein Elektrogerät in einem Haushalt wirklich verbraucht und welches am meisten Strom frisst. Er lässt dazu den Stromverbrauch und die individuelle digitale Signatur eines jeden Haushaltsgeräts von einem kostengünstigen Sensor erfassen, der seine Daten drahtlos an einen Computer gibt. Hier kann man nun sehen, dass zum Beispiel ein digitaler Videorecorder bis zu 11 Prozent des Stromverbrauchs in einem Haushalt ausmacht.
Ende Auszüge Gespräch

Das war, vermute ich, genug für eine Lese-Pause, oder auch zum weiteren Nachdenken, wenigstens ich habe jetzt genug zum weiterdenken, denn der Vorgang des Schreibens ist für mich immer auch ein voranschreiten in Neuland, ich bin oft genug selbst überrascht, wohin mich das Tippen, oder das Handgeschriebene leitet. Auf was für Ideen oder auch Schlüsse ich dabei komme, einfach so während des Handelns mit den Händen. Erstaunlich!
Bleiben Sie mir gewogen. Danke.