Montag, 29. April 2013

Das Mensch in das Natur

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Ist doch schön so.
Von Gestern.
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Vor kurzem hat eine Bekannte einen Link auf fb geteilt, in der ein Mensch anderen Menschen anbot den naturfernen Menschen, "entfremdet" von der Natur, wieder mit der Natur zu versöhnen, zurück zur Natur, den die Natur verwundenden Menschen und den von der Natur verwundeten Menschen zu heilen.
Ich habe dann kommentiert:

"*ich hab einfach einen anderen Inhalt des Begriffs Natur, weil *ich den Menschen darin voll einbeziehe, also sind auch die Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt und auch der Selbst-Zerstörungen zwischen den Menschen nur natürlich, so, wie ein Komet der - vor etwa 65 Mio. Jahren - fast 95% der irdischen Lebewesen zerstört hat, ein natürliches Ereignis war/ist. Oder würde ein-Es bestreiten, dass Kometen und deren EinschlagsFolgen natürliche Ereignisse sind?

Was soll *ich also zu Menschen sagen, die uns Menschen von der Natur trennen oder "entfremden" wollen - ohne dass Sie es ausserhalb der Phantasie, also eines grossen Bereichs innerhalb des Glaubens, je schaffen könnten -; und die dann auch noch meinen diese "Trennung" oder Abständigkeit heilen zu müssen oder auch zu können?

Wie heisst diese "Medizin", die aus einer Zuckerlösung oder Stärke und viel viel Glauben besteht? Vielleicht hilft die ja diesen Menschen, aber sonst können Sie zur Lösung von wirklichen Problemstellungen leider nichts beitragen; und das ist schade, weil es wieder ein paar weniger sind, die das könnten. Aber das weisst Du ja längst."

Placebos, genau ... so heissen diese Mittel. Aber selbst die schaffen es nicht, auch mit noch so viel Glauben, das Mensch wirklich aus der Natur herauszunehmen, das schafft nur die Phantasie und dafür braucht es ziemlich viel Glauben. Ja, und ich bin auch noch voll davon, aber mir geht langsam die Phantasie aus, wenigstens dafür.

Für mich gilt einfach: das Mensch ist auch mit allergrösster Gewalt und universalem Energie-Aufwand Nicht aus der Natur (DaSein) und alle den Zusammenhängen darIn und darAn herauszulösen. Es fällt mir kein Mittel oder eine Handlungskette ein, das zu ändern? Ausser selbstverständlich Mensch füllt in den Begriff -Natur- Alles Andere Ausser-s ich, so, wie in dem Begriff Rot nur Rotes enthalten ist; und nichts Blaues. Aber, was hätte Mensch dadurch gewonnen? Ich befürchte, nur eine Lüge oder gar den WahnSinn, sonst nichts.

Wobei *ich sehr wohl begreiffe, dass es diese Menschen gut meinen, mit der Absicht etwas "heilen" oder verändern zu wollen, was Sie als MissStand empfinden, aber es ist eben der falsche Ansatz und wie fast immer bei "gut gemeint", ist das Ergebnis schlecht gemacht oder auch ohne.

Nur so ein Nachmittags-Snack.

Samstag, 27. April 2013

Wo isses denn?

Heute habe *ich wieder einige Artikel von fast pleite gegangenen Kommunen und Kultur- und Kunst-Einrichtungen, von fehlendem Geld für Infrastruktur-Massnahmen, für den Ausbau von Schulen, von Sozialeinrichtungen; und von sonstigen Kürzungen in allen möglichen wichtigen Solidar-Bereichen gelesen.

Irgendwie habe *ich das Empfinden, in allen für Alle wichtigen und für Alle nützlichen Bereichen herrscht beständig die Not, da wird eine Schule gebaut, um sie hernach verfallen zu lassen und auch beständig mal eben bei den Lehr-Es zu kürzen, da werden Sozialmassnahmen eingeführt, um sie bald darauf, meist, wenn sie endlich zünden und nützen, wieder austrocknen zu lassen, weil ...

Ja, weil halt kein Geld da ist.
Weil die "Mittel" fehlen.
Ja, da fragst Dich doch?

Wo ist bloss das ganze Geld, das dem Staat, also Uns Bewohnern dieses Staates und all seinen Gemeinden und Kommunen und Einrichtungen, fehlt?

Das Geld fliesst Uns beständig so zwischen den Fingern hindurch. Wo geht es dann aber hin, irgendwo muss es doch sein, das Geld, das Uns Allen fehlt, für eine bessere Infrastruktur, mehr gut geschnittene und geräumigere Wohnungen für einen kostenlosen öffentlichen Nah- und FernVerkehr, für ein lebenslanges und bedingungsloses Auskommen, für beste Bildung und freie MitArbeit an allen gesellschaftlich wichtigen Aufgaben und ..., es ist doch vorhanden, nur wo?

Ich ahne wo, aber Mensch darf da nicht rann, weil Geld eben versteckt werden muss, weil Geld eben so scheu ist und es nur wohlfühlt, wenn es dunkel und weit wegg von jeder Notwendigkeit liegt.

Geld braucht unbedingt unser Aller Schutz vor "Gebrauch", weil sonst jammert es und ruft unablässig nach Hilfe und das kann kein Mensch auf Dauer ertragen, also braucht Geld den Schutz von Mauern oder muss Geld sogar in tiefe Keller, hinter dicke Mauern und hinter Mehrfachschlösser, dort ist es dann ganz ruhig und kann Uns nicht ständig die Ohren voll Jammern.

Tut es doch, das Geld, oder etwa nicht?
Mensch wird doch mal fragen dürfen. Klar, weiss *ich, dass *ich der Werweisswievielte bin, der das tut, aber wenn das aufhört mit dem Fragen, werden Wir es doch nie klären, und das ist doch wichtig, dass Wir das tun.
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Eine Überschrift in einem Vortrag
zum Thema, aus dem Werk des
Philosophen Ernst Cassierer
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Muss das Geld das Jammern verlernen?

Wie schaffen Wir es, dem Geld die Freude an der Nützlichkeit, an der besseren Verteilung und dem Licht beizubringen, weil bisher will es meistens doch nur verborgen sein, bestenfalls ein wenig zwischen den Fingern und Händen dahinfliessen, aber immer nur kurz, weil sonst ... Sie wissen, es jammert sonst, ganz schrecklich.

Also, haben Sie vielleicht ein Angebot, wie Wir das Geld ans Licht locken, damit Wir es endlich mal zu Aller Nutzen verschwenden können - aber kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit Marx oder sonst einem Ideologen oder Schwärmer oder gar einem Anarchisten oder einem Revolutionär, bitte nur brauchbare Ideen, ohne Gewalt!

Das ist wichtig, weil es ja vielleicht genau die Gewalt ist, die das Geld so fürchtet, fürchten muss, also *ich würde auch Jammern, wenn *ich ständig bedroht würde und das wird das Geld doch dauernd, oder?
Aber Ihnen wird schon 'was Gutes einfallen.
Danke.