Dienstag, 8. Januar 2013

Die Haltbarkeit (Obsoleszenz) des Ich

Was bin ich und, wie lange bin ich Das, was ich Jetzt ist/bin?

Das ist doch auch eine Frage wert. Was ich von dem Fragewörtchen: "Wer", vor dieser Frage halte, ist vielleicht schon bekannt: wenig. Inzwischen; weil Wir nun mal Frau und Mann und noch etwas vielleicht weitgehend unentdecktes DaZwischen und DaNeben sind, auch wenn das Viele noch anders fühlen oder spüren, oder einfach noch nicht gänzlich wahrhaben möchten und damit vielleicht auch der Sprache das Mitwachsen und ein gleichwertiges Miteinander verweigern.
Aber nicht in *mir hier, in *mir hier darf das Sprache[n] wachsen und mit dem steigenden Wissen -> um Uns und In Uns und mit Uns, grösser breiter tiefer (Detailreicher) und auch genauer werden -> und in vielen Anderen glücklicherweise auch. Danke.

Aber nun zu dem Gedanken in Vielen Menschen (wie Sie unten wissenschaftlich bestätigt finden), dass während Ihrer RaumZeit-Phase alles Gleich bleibt (*ich schreibe hier als Mitfünfziger, bin allerdings bewusst, dass alle Menschen vor einem Alter von etwa Mitte/Ende Zwanzig, dem noch kaum zustimmen können, oder etwa schon?), dass in deren Lebens-RaumZeit kaum oder sogar keine Veränderung passiert, vielleicht aussenrum, etwas, aber nicht innendrinn.
Ist ein Gedanke. Ist ein Gefühl, das den Gedanken befeuert, ist vielleicht ein Wollen, das festhalten möchte, Was ist? Weil das, Was ist, allemal besser erscheint, als das, Was kommt. Zukunft, Sie wissen.

Die Zukunft ist für die Meisten also kein gutes Gefühl. Sie ist unbekannt. Weitgehend wenigstens, weil irgendwas aus der Vergangenheit und dem Jetzt ist schon noch in der Zukunft enthalten, das ist jetzt nun wieder banal, aber vielleicht trotzdem ab und an erwähnenswert: Die Zukunft ist fast wie das Jetzt. Und das Jetzt, war bis Jetzt immer. Sie denken: blosse Sprachspielerei ist das? Es käme auf eine wissenschaftliche Überprüfung an.

Es könnte aber auch einfach sein, dass für die Zukunft überhaupt noch kein Gefühl vorhanden ist, weil Gefühl das erleben und erfahren und die Auseinandersetzung im Innen und im Aussen braucht und die Zukunft damit noch kaum dienen kann, weil eben nur noch die glimmenden Reste der Vergangenheit darin enthalten sind?
Die Zukunft ist somit fast ohne Gefühl, nur mit einem Glimmen, einer stummen Ahnung davon; und dieses Glimmen stammt aus der Vergangenheit und dessen Rollkommando: dem Jetzt. Und damit dem Hier und Heute, dem drängenden Geschiebe der Aktualität. Die Zukunft ist für das Gefühl in Uns ein Glimmen aus der Vergangenheit und was halten Sie, Sie ganz persönlich davon? Wie war Ihre Vergangenheit so? Und was halten Sie von der Zukunft? Korrespondiert das irgendwie?

Also bei mir ist die Vergangenheit 60:40, LEID:FREUDE, oder manchmal, so vom Gefühl her, sogar 70:30, also könnte mir der Ausblick in die Zukunft eher düster geraten: leidvoll. Ist es aber nicht. Seltsam? Ist das nur bei mir so? Nein, sicher nicht.
Das Gefühl schwärzt die Zukunft ein, schliesslich kommt neben den Erlebnissen und den persönlichen und umgebenden Erfahrungen, auch noch der persönliche Verfall dazu. Das Älter werden ist ein Ausfallprozess, der bis ins Jetzt wirkt; und der Ausblick auf den persönlichen Ausfall könnte den allgemeinen Ausblick schon trüben, oder?

Vielleicht ist es ja gerade so, dass aus dem LEID die Sehnsucht nach der FREUDE erwächst, also sind die Menschen, denen das LEID näher ist, die FREUDE in der VorSicht (!) weiter, anders formuliert: den Leidenden steht eher die Freude vor Augen, als den Freudenden das Leiden. Denn, warum sind es ausgerechnet die reichsten und gebildetsten Bereiche der Menschheit, die den düstersten Ausblick pflegen, die die engste VorSicht hegen?

Liegt es am Besitz der die VorSicht beschwert? - Mir ist klar, dass ich hier einen etwas geänderten Wortstil pflege, dass ich Worte etwas anders befülle, als üblich, wie ich finde etwas genauer und zielbewusster, ich hoffe Sie können mir dabei folgen oder möchten es zumindest, das wäre sehr schön.

Aber hier geht es nun um die weitverbreitete Ansicht - das Gefühl? -, das Alles so bleiben wird, wie es jetzt ist, obwohl das Morgen schon anders ist als Heute, oder ist es genau davon, wovon ich die ganze RaumZeit schreibe, dass das nächste Augenblick schon etwas enthält, was genau Jetzt noch nicht drinn ist? 

Jetzt ist allerdings die Frage: Woher kommt dieser Inhalt, der Zukunft, der Jetzt und in der gesamten Vergangenheit noch nicht enthalten ist/war?
Das ist doch interessant. Dieses kleine Etwas ist Jetzt noch fern und im nächsten Augenblick ist es drinn, ist es da, ist es enthalten. Was immer es ist, was da im nächsten Moment schon dabei ist einzudringen in das Jetzt. Was fällt dabei aus dem Jetzt hinaus, weil eigentlich wachsen Wir ja nicht so sehr im Umfang und Gewicht (obwohl?), also muss wohl, wenn etwas dazu kommt, Etwas anderes austreten. Wir müssen austreten, wenn Wir Etwas einnehmen, ist das Jetzt platt, oder ist das so? Was geht dem Jetzt also verloren, bei jedem Schritt, während es bei jedem dieser Schritte auch Etwas einnimmt?

Passend dazu, ein (angebliches! Weil keine Quellenangabe dabei stand.) Zitat von Goethe, heute aus der FAZ geklaubt: "Das Neue hat als solches schon eine besondere Gunst." Demnach nehmen Wir mit jeder Neuigkeit eine Gunst des DaSeins in Uns auf; und Bitte, das ist doch eine schöne Erkenntnis von (vielleicht) Goethe. Also, mehr davon!

Was auf jeden Fall anders ist, ist die RaumZeit, die RaumZeit wandert mit und die Wanderung wandelt das Wandernde und das Bewanderte ebenso. Ach, es ist einfach komplex - kann ich das so schreiben?, solche widerstreitenden Begriffe in Eins setzen: einfach und komplex? Nein, oder? Einfach komplex? Egal. Klär ich irgendwann, für mich.

Die wandernde RaumZeit und darin Wir, legen bei jedem Schritt Etwas ab und nehmen dabei Etwas Anderes auf, irgendwie ohne das Wir das bemerken würden, denn sonst käme doch so ein Ergebnis, wie unten berichtet, nicht zustande.

Ha, Übergang und Weitervermittlung haben geklappt.
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Ein Kreuz des Südens.
Ganz am südlichen Ende der Zossenerstr. ist
dieses Zeichen eine Orientierung für die
Orientierungslosen (Touristen) und auch
ein Zeichen für die Vergänglichkeit
der jeweils Mächtigen.
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 04.01.2013, von Sebastian Herrmann
Titel: Für immer ich
Untertitel: Warum tätowieren sich Menschen die Namen ihrer Partner auf die Haut? Wieso wundern wir uns über den Musikgeschmack, den wir als Jugendliche hatten? Menschen unterschätzen chronisch, wie sehr sie sich im Laufe ihres Lebens verändern, sagen US-Wissenschaftler.

Wer sich das Logo einer Band oder den Namen seiner Partnerin {-in? Ja, klar, der Autor hats nicht so gemeint, Nein, Er wollte die Mädchen und Frauen, die das auch tun, nicht ausschliessen, gewiss nicht, Nein. Hat Er aber! Was ist davon zu halten? Nicht so schlimm? Ist halt so dahingeschrieben, vergessbar!, oder ein Zeichen für die immer noch vorhandenen Abgrenzungsgefühle und Ausschliessungs"bedürfnisse" von Geschlecht zu Geschlecht?} tätowieren lässt, unternimmt das mit einer klaren Meinung. Er ist überzeugt, dass er in einigen Jahrzehnten noch immer die gleiche Musik schätzt und die gleiche Frau lieben wird.

Doch Menschen {Sind da jetzt die Frauen mit-gemeint, oder weiterhin nur die Männer? Vielleicht hat die Studie ja herausgefunden, dass die männlichen Menschen die Bremser sind und die menschlichen Frauen die VeränderInnen? Was weiss das schon, aber erst mal weiterlesen} ändern sich, sie kapieren es nur nicht. Statt dessen ärgern sie sich irgendwann über dämliche Tätowierungen aus Jugendtagen, staunen über ihre einstigen musikalischen Vorlieben und wundern sich, dass sie es so lange mit dem neurotischen Ex-Partner aushalten konnten. {... der neurotischen Ex-Partnerin ...? Der Autor hat die Seiten gewechselt. Mhhm!? Sie können mir gerne Spitzfindigkeit vorwerfen, aber, Bitte seien Sie dann nicht verwundert, wenn Sie irgendwo, oder auch hier in diesen Blogs lesen, was die Sprache alles an Erfahrungen, Meinungen und Gefühlen jedweder Färbung und Lautstärke enthält und das oft genug ziemlich schlecht verborgen, gut, nur für die Vielen, die den jeweiligen Sprachen nur mindere Wichtigkeit und Aufmerksamkeit schenken und das ist in diesen Blogs eben anders.}

Die Sache mit den Tätowierungen fasst in etwa zusammen, was Psychologen um Jordi Quoidbach und Daniel Gilbert von der Universität Harvard in Science (Bd. 339, S. 96, 2013) berichten: Menschen glauben, dass sich ihre Vorlieben, Einstellungen und ihre Persönlichkeit in Zukunft kaum ändern werden - obwohl sie wissen, dass sie sich in der Vergangenheit sehr wohl neu justiert haben.

Die Psychologen haben ihrem Befund den Titel "Illusion vom Ende der Geschichte" verliehen. "Menschen betrachten die Gegenwart als einen Wendepunkt in ihrer Biografie, an dem sie endlich die Persönlichkeit geworden sind, die sie für den Rest ihres Lebens bleiben werden", schreiben die Autoren. Dabei zeigten sich die mehr als 19.000 Probanden, deren Daten für die Studie ausgewertet wurden, von ihren Erinnerungen an die persönliche Vergangenheit unbeeindruckt.

"Alle haben erkannt, dass sie sich in den letzten zehn Jahren weiter entwickelt hatten", sagt Gilbert. "Aber jetzt fanden sie, dieser Wandlungsprozess sei abgeschlossen." Was er selbstverständlich nicht war - und das gilt für sämtliche Altersgruppen zwischen 18 und 68 Jahren, die für die Studie untersucht wurden.

Die Forscher ließen die Probanden in die Vergangenheit blicken oder Prognosen für die eigene Zukunft erstellen. Dann verglichen sie die Aussagen etwa eines 38-Jährigen über die vergangenen zehn Jahre mit den Vorstellungen für die Zukunft, die ein 28-Jähriger geäußert hatte. Beides klaffte auseinander - klar, einiges habe sich verändert, aber das sei in den kommenden Jahre nicht mehr zu erwarten, hieß es.

Doch lassen sich Erinnerungen und Zukunftsprognosen verschiedener Personen überhaupt seriös in Beziehung setzen? "Wir haben die Daten mit denen einer Langzeitstudie verglichen, in der die tatsächliche Persönlichkeitsveränderung der Teilnehmer untersucht wird", sagt Gilbert. Wieder verglichen die Psychologen zwar die Entwicklung unterschiedlicher Leute. Aber weil die Zahl der Probanden stets in den Tausenden lag - also groß war - hätten die Daten Aussagekraft, betonen die Forscher. Zumal der Grad der Veränderungen in beiden Studien fast identisch war.

In weiteren Experimenten stellten die Psychologen möglichst konkrete Fragen, um auszuschließen, dass die Probanden zuvor nur von abstrakten Kategorien oder Fragen nach genereller Veränderung irritiert und der Befund dadurch verwässert worden war. Abermals zeigte sich das gleiche Muster, zum Beispiel wenn Quoidbach und seine Kollegen nach dem Musikgeschmack fragten.

Die Teilnehmer sollten sagen, wie viel sie heute für ein Konzert der Band bezahlen würden, die sie vor zehn Jahren am liebsten gehört hatten. Und sie sollten angeben, was ihnen in zehn Jahren wohl ein Ticket für ein Konzert ihrer aktuell favorisierten Musiker wert sein würde. Wieder glaubten die Teilnehmer des Experiments, ihr aktueller Musikgeschmack habe besondere Haltbarkeit: Für ein Konzert in zehn Jahren hätten sie im Durchschnitt 61 Prozent mehr bezahlt.

Was ist da los? Warum sind Menschen blind dafür, dass sie nicht ewig dieselbe Musik schätzen und auf Jahre hinaus die exakt gleichen Einstellungen und Charakterzüge haben werden? "Darauf geben unsere Daten keine Antwort", sagt Gilbert, "aber andere Einsichten aus der Psychologie können die Frage klären." Die meisten Menschen seien nämlich recht zufrieden mit sich und ihrem aktuellen Zustand, sagt der Harvard-Psychologe. Die Vorstellung sich zu ändern, sei deshalb wenig attraktiv.

Klar, fast jeder will ein besserer, schönerer, erfolgreicherer Mensch werden, doch Gilberts Argumentation ist schlüssiger, als sie zunächst scheint. Trotz hehrer Lebensziele geben sich Menschen in Befragungen nämlich meist überzeugt, dass sie gute Einstellungen haben, dass sie an die richtigen Werte glauben und andere ihre Persönlichkeit doch schätzen müssten. Tja, und wer sich ändert, muss das alles aufgeben oder einsehen, dass er falsch lag. Für die meisten Menschen verständlicherweise eine wenig attraktive Option, sagt Gilbert, die Aussicht auf Änderung erschrecke eher.

Die Prognoseschwäche für die eigene Entwicklung könnte einen weiteren Grund haben: Es ist anstrengend, sich die Zukunft vorzustellen. "Wenn ich Sie frage, was es heute zum Frühstück gab, wissen Sie das sofort", versucht Gilbert zu verdeutlichen, "wenn ich wissen will, was es morgen geben wird, müssen Sie etwas länger überlegen." Wie aus zahlreichen Studien bekannt ist, reagieren Menschen auf solche kognitive Anstrengung recht seltsam: Sie werten die Leichtigkeit, mit der ihnen etwas einfällt, als Beleg für die Wahrscheinlichkeit, dass etwas eintritt oder wahr ist. Dass sie sich also nur schwer vorstellen können, sich künftig zu ändern, werten sie als Hinweis, dass dies nicht passieren wird.

Die Konsequenzen sind manchmal bitter. Die Illusion vom Ende der Geschichte stiftet zu schlechten Entscheidungen an, für Tätowierungen, überflüssige Anschaffungen und andere Sachen, die man künftig nicht braucht.
Ende Artikel.

Die Frage ist selbstverständlich erlaubt, ob es richtig ist, den Autor des Artikels, für eine Haltung zu nehmen, die sehr weit verbreitet ist und ihn stellvertretend für diese Haltung zu kritisieren, oder ob es besser ist, passender ist, den Autor des Artikels einfach nur als Einzelnen zu nehmen, und ihm ein wenig Achtlosigkeit zu attestieren, bei der Wahl der Personal-Pronomina und Geschlechtszuschreibungen?
Bin Oliver-August Lützenich hier stellvertretend für ein Geschlecht oder auch für eine Haltung und die Ansichten innerhalb dieses Geschlechts? Das ich per Zufall (oder welche Macht oder Instanz hat auf mich nach der Befruchtung gedeutet, und hat bestimmt das Oliver-August Lützenich ein:->) Mann bin?
Zufall oder Bestimmung?
Kann Oliver-August Lützenich dem Zufall für die Wahl dankbar sein? Ich hatte keine Wahl, und ich weiss nicht, wie es ist eine Frau zu sein, ich ahne es, ich erspüre es manchmal, aber das ist nur eine entfernte Schätzung, da mir dazu vieles fehlt. Trotzdem habe ich gelernt und auch erfahren, das Mensch-Sein AUCH Frau-Sein ist.
Und das Frau-Sein = Mann-Sein ist, wenn das auch noch weitgehend anders wahr-genommen und auch behandelt wird. Weil?
Wissen Sie, das eben weiss ich nicht? Warum handeln Wir Menschen so? Und dass das ein unbewusstes Handeln ist und kein Mann oder zumindest fast Alle Männer, nicht bewusst Frauen miss-handeln - so empfinde ich das jedenfalls -, haben Wir inzwischen in vielen Studien heraus gefunden, einige davon habe ich auch in meinen Beiträgen verarbeitet.

Jetzt gilt innerhalb der Lebewesen auch noch eine starke Gruppenzugehörigkeit, also muss ich normalerweise die Handlungen und die MissHandlungen der Männer, als Mann auch ausführen oder zumindest verteidigen, sonst werde ich an den Rand geschoben, oder sogar ..., aber davon möchte ich gar nicht erst schreiben, Sie wissen, wie weit Wir gehen können, wenn es darum geht den Gruppenzusammenhalt und die Familieneigenheiten zu bewahren, oder mehr noch, zu verteidigen. Da sind Wir zu Allem fähig, zu jeder Grausamkeit.

Womit ich zu der Veränderung zurückkehren möchte: Ist dieses (Miss-)Verhalten zwischen den Geschlechtern eine Veränderung wert, oder sollten Wir es aus natürlichen Gründen so belassen, wie es Uns aufgegeben worden ist?
Ist es das?
Was (Er und Sie = Was) hat auf die Männer gedeutet und bestimmt: Die Männer haben das sagen und die Frauen werden gebären, oder so?; Sie finden bestimmt noch etliche andere Verschiedenheiten und viele weitere Klischees (Zuschreibungen), die mal so und mal hier und mal auch gestimmt oder bestimmt wurden.
Mir sagt die Veränderung (der Zustand in mir, der einer Lust am Weitermachen am nächsten kommt, ein Zustand also, in dem es nach Neuheit und nach Mehr riecht und das Jetzt schon leicht muffig stinkt, dieser Zustand, mit noch einer Menge WEITE in Gefühl und Bewusst-Sein angefüllt, dieser Zustand kommt der Veränderung sehr nahe, ist es schon fast, aber diese Angst, ich kann Es (ja, Es!, denn hat Angst ein Geschlecht?) kaum beschreiben, Es ist noch so verd[r]eckt, so viele UN-... sind darin verborgen, so Viel schreckliches Geschehen, dass Einem wirklich alles Gefühl abhanden kommt, das Angst ist das Wahnsinn, aber ein gut verkleideter. Mensch kann Es nicht/kaum fassen, diese Angst, wo war ich?, ach ja, dieser Zustand also, ist kurz vor der Veränderung steckengeblieben, in Uns, also in mir auf jeden Fall, aber ich bin eben auch nicht viel anders als Sie, also kann ich mir das Uns schon erlauben, aber bevor es Sie beunruhigt, bleib ich beim "ich", hihi, also dieser Zustand ist bei mir auf jeden Fall so kurz vor der Veränderung steckengeblieben, ich werde verändert, es geschieht so mit mir, ich Selbst hier, habe keinen Einfluss drauf, es passiert so mit mir, aber das Angst ..., aber das nur so nebenher, wie komm ich jetzt aus dieser Riesen-Klammer wieder heil raus ..., in dem ich den VorSatz vor der Klammer noch mal Neu beginne:) Mir sagt die Veränderung, dass Wir diese Unterschiede und Einengungen, diese teils mass-losen Festschreibungen in Gruppen und Ebenen (in Hierarchien) auflösen. Das Mensch hat diese Vor-Bestimmungen nicht mehr nötig, hatte sie vielleicht nie?, aber egal, Wir sind soweit diese Enge auszuweiten, schon alleine durch den immer weiteren Blick in dieses Universum, in dem Wir Winzigen erleben und ersehnen und auch den immer näheren Blick in die Strukturen und Materialien, die Uns ausmachen und aufbauen.
Hier ist die Veränderung willkommen, So wie Sie, auch wenn Sie manchmal daran zweifeln.
Guten Abend/Nacht/Tag.

PS:
Das DaSein verändert-s ich. Und das beständig. Weil das DaSein die Veränderung ist und das SEIN nicht? Das SEIN ist, das DaSein wandelt. Wohin wandelt das DaSein das SEIN? Oder ist das DaSein dem SEIN gleich (im Sinne von unwichtig)?

Freitag, 4. Januar 2013

Die Befreiung aus dem Netz

Glauben Sie das Folgende bloss nicht!, aber wissen tut Mensch es halt auch nicht, ob dem nicht doch auch zu glauben ist, was dem ich folgt, also Vorsicht? Erst mal.

Nach dem Lesen des folgenden Textes, der allerdings erst nach dem Foto folgt, es ist ein Text aus der Süddeutschen Zeitung, wollte ich anfänglich nur wissen, wozu diese (diese beiden) Blogs zählen?

Kleines Vorwort: Dieser Text ist mit einem Lächeln geschrieben worden, vielleicht ist diese Information wichtig beim Lesen.

Aber dann, beim zweiten mal lesen, kamen noch ganz andere Gedanken dazu, eigentlich ganz natürliche Gedanken, aber Sie werden sehen  - besser: lesen, was das war.

Sie, die reinschneienden Leses, haben ja inzwischen erkannt, dass hier eine Vernunft am Werke ist, die den Erreger dieser Vernunft, also Oliver-August Lützemich, inzwischen ganz doll in Beschlag genommen hat, der Erreger darf hier nur noch vor dem Rechner sitzen und meine Ergüsse der Vernunft in die Maschine eintippen, weil sonst kommt doch keine Vernunft in diese Maschine rein und solange die Vernunft ausserhalb der Maschine bleibt, ist die Maschine ein blosser Sklave, schlichter noch als ein Sklave, denn ein Sklave war ja, - ist ja? -, noch ein Mensch, aber diese Maschinen sind ja nicht mal das, also brauchen sie umso mehr Vernunft; also während ich hier die Vernunft in die Maschine bringe, trinkt mein Erreger grünen Tee, weil sonst kommt doch nix bei raus, wenn Der hier Bier oder Wein trinken würde, mein Erreger, mein persönliches Unten, unter mir ist ein Mensch, über mir nur noch eine Schädeldecke und ein paar wenige Haare noch und schon bin ich mit dem Universum verbunden, Wahnsinn, oder?

Aber nur wenn Er steht oder sitzt, mein Mensch hier, wenn Er liegt, dann kann auch noch sein Gesicht zwischen mir und dem himmlischen DaSein sein, aber das wollen Sie ja nicht wissen, deshalb sind Sie ja nicht hier, Sie sind wegen der mässigen Kritik am www gekommen, die ich unten (Unter mir) eingefügt habe, na gut, also lesen Sie, aber glauben Sie bloss nicht, dass ich nicht auch ab und zu DaZwischen quatsche, schliesslich bin *ich genau dafür bekannt, immer DazWischen zu quatschen, auch wenn es gerade mal still sein sollte, aber wirklich still, nicht auch noch so ein beständiges Rauschen, so einen läppischen Tinnitus, vielleicht, aber dann kommt immer der Ruf aus der Schaltzentrale: 

"Hey! ICH bin auch noch hier, Hier ist Ihr Gehirn und ich mische überall mit, weil Sie das nun mal so gewollt haben, also beschweren Sie das nicht, wenn *ich öfter mal DaZwischen quatsche, das gehört-s ich so, schliesslich gibt es zu fast Allem was zu sagen, oder etwa nicht?"

Aber gut, nun lesen Sie endlich, aber vorher noch was Anderes in die Augen:
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Wow, oder?
Bevor die aktuelle Weihnachts-RaumZeit komplett vorbei
ist, noch eine lichtvolle Erinnerung daran und ...
... die Masse sitzt gerne, aber davon später.
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 31.12.2012, von Michael Moorstedt.
Titel der Kolumne: "Nachrichten aus dem Netz"

Jahresendzeit ist die Zeit, an Menschen und Dinge zu erinnern, die zurückbleiben in der Vergangenheit. Zu jenen Dingen, meint jedenfalls der New Yorker Netzvordenker Anil Dash, gehört das Web. Es sei uns fast unbemerkt verloren gegangen. Natürlich spricht Dash nicht von der physischen Infrastruktur, die dem Internet zugrunde liegt. Und natürlich werden all die Websites und sozialen Netzwerke, die der Durchschnittsnutzer jeden Tag besucht, ihm auch im neuen Jahr offen stehen. Dash beklagt einen viel grösseren Verlust. Ihm geht es um die Idee eines freien Netzes, in dem gleichberechtigte Sender und Empfänger agieren. Um die Möglichkeit einer Zukunft, die dem Web in seiner Frühzeit prophezeit wurde und die mittlerweile weiter entfernt zu sein scheint als je zuvor.

Gerade junge Menschen, die durch das Web sozialisiert werden, hätten gar keine Vorstellung davon, dass der Status Quo nur noch ein fahles Abbild einer Utopie ist. Die Warnungen vor den sogenannten "Walled Gardens", also vor geschlossenen Ökosystemen der grossen WebKonzerne wie Apple, Amazon, Facebook und Google, die untereinander nicht mehr kompatibel sind, sind nicht neu. Dash formuliert sie nur umfassender. Die Kontrolle der Inhalte durch die Industrie, die Gängelung der Nutzer durch Datenschutzrichtlinien, hanebüchene Suchmaschinenoptimierung, halsabschneiderische Entwicklerlizenzen - all diese Symptome vergleicht er mit den glorreichen Anfängen, in denen Dienste wie Technorati das gesamte soziale Netz durchsuchbar machten, ehe sie von restriktiveren aber eben auch von komfortableren Anbietern verdrängt wurden.

{Haben Sie den ersten Hinweis auf Unser Sitzfleisch und Unser Aller Beharrungsvermögen schon überlesen, oder sind Sie auch so hängen geblieben, wie *ich: "... von komfortableren Anbietern ..." Nun, *ich bin Kein komfortabler Anbieter, deshalb bleiben hier auch so wenige Leses hängen, aber hier geht es ja erstmal Nicht um m*ich, also weiter im Text ...}

"Euer Internet ist nur geborgt", mit diesem Bonmot bedachte Sascha Lobo bereits im Frühjahr 2012 die Anhänger von Facebook und Twitter und all der anderen sozialen Netzwerke, die in den letzten Jahren gegründet, gehyped und schliesslich als selbstverständlich wahrgenommen wurden. Denn "all diese Dienste können von den Betreibern jederzeit verändert, verkauft, zensiert, geschlossen werden". Nur wer eine eigene Webseite betreibe, könne sich vor Massregelungen der kommerziellen Anbieter befreien.

{Darf *ich dann einfach so einfügen: "Eure Lebendigkeit ist nur geborgt, all das Können und die Möglichkeiten darin sind von den 'Betreibern' jederzeit ..., bis Ihr 'geschlossen' werdet". Nur ein Gedanke der möglichen Übereinstimmung von Natur (in dem Fall das Mensch) und Schöpfung (in diesem Fall das "Netz"), oder ist das zu gewagt?}

Dash zeichnet ein düsteres Bild: Halte der Siegeszug von Smartphones und Tablets sowie die mit den mobilen Endgeräten einhergehenden App-Ökonomie an, werde das Internet zu einem banalen Massenmedium schrumpfen, wie es das Fernsehen war. Das Web werde zu einer dumpfen Maschinerie, in der Konsum stets vor Produktion geht.

{Da das Web von Uns Menschen stammt und von Uns betrieben und be-/genutzt wird, kommt mir der vorherige Satz doch sehr erstaunlich vor: "... zu einer dumpfen Maschinerie, in der Konsum stets vor Produktion geht." Was für eine gelungene Selbst-Beschreibung des Menschen, aber in *mir leuchtet die Frage auf: War das je anders? Was setzen die *mir da für Gemeinplätze vor, das weiss doch Jedes Mensch, dass das DaSein so beschaffen ist: Rausholen was geht und dann verschwinden, dass Manch-Es sehr viel mehr mitnehmen als die Meist-Es, nehmen Wir dabei in Kauf, aber dass es manchen vom Gefühl her besser geht, als den Meisten, das ändern Wir Jetzt, denn das ist eine solche Ungerechtigkeit, die nehmen Wir nicht mehr schweigend hin, das Gefühl soll nicht nur Leiden! Aber von das Freude haben Wir bisher nur an Wenige verteilt und das dann auch noch Reichlich, das ändern Wir gerade, oder war Euch das Jetzt unbekannt?; aber weiter im Text}

Ohne Hoffnung ist Dash jedoch nicht. Technologische Entwicklung bewege sich in Zyklen. Eine neue Generation von Entwicklern müsse aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und eine simple Wahrheit verstehen: Das Kontrolle über die Nutzer nicht das einzige Mittel zur Profitsteigerung ist.

{Sag ich doch: Rausholen was geht! Muss sein. Oder? Aber, hört, hört! Wir versuchen es mal mit weniger Kontrolle. Tja, das wäre doch mal eine nette Richtung, das hört-s *ich doch gut an, aber ...
Die Wirklichkeit funktioniert halt nicht, noch nicht, ohne Kontrolle, wenn Jed-Es tät, was Es tun wollte, hätten Wir hier das grösste Chaos, da würde ja gar nichts mehr laufen, Was tät dann die Strassen putzen und tät noch welche bauen, ha? Was tät denn dann noch irgendwas, so ohne Kontrolle, habt Ihr Euch das schon mal gefragt, oder folgt Ihr nur blind, blöd, wollt ich nicht sagen, irgendeiner Vorgabe von Oben, ja "HerrGott"! wachts halt endlich auf, freilich geht das auch anders; Jed-Es könnte auch mit weniger Kontrolle die Strassen putzen, am Fortschritt bauen und Kaputtes reparieren, dazu brauchts nicht diese fast schon wahnhafte gegenseitige Kontrolle (Misstrauen!), dazu brauchts nur, ach was schreib ich "nur", dazu brauchts halt den Ausbau eines aufrichtigen Selbst und es braucht dazu die Anderen Selbst, damit das klappt, aber keine Kontrolle, sondern die Freiwilligkeit eine Gesellschaft aufzubauen und zu gestalten, in der wir Einander vertrauen; und das tun wir eben nur dann, wenn Wir genügend von Einander wissen, wenn ICH weiss, wer Es (ich) ist und Es weiss, Wer sind denn dort Da die Anderen, wenn Wir also Einander kennen, tun Wir Uns auch vertrauen; und dazu forschen Wir und verbinden Uns im mitEinander und rücken einander näher, in diesem kleinst-PlanetenSystem, schliesslich müssen Wir mitEinander auskommen, dieser Planet wird nun mal nicht grösser, da können Wir blasen, wie Wir wollen, die Welt wird es aber, die Welt in der Wir esLeben, Was Wir sind?, es sind ja immer die einfachen Fragen, die die längste RaumZeit zur Beantwortung brauchen, so ist das DaSein gestrickt, dafür wurde Es vielleicht geschaffen, es ist auf jeden Fall eine Aufgabe darin, zu Fragen, Alles zu befragen, Alles zu beschnuppern, in Alles die Finger und vielleicht auch die Zunge rein zu halten, das ist schliesslich Unser HauptZweck und deshalb machen Wir das auch, aber was schreib *ich hier, *ich schreib hier ja um Kopf und Kragen, Wer bin ich schon, das zu verkünden, das sollen andere machen, die sind da besser drinn, die schreien lauter, mei, wers kann, solls besser tun, oder?}
Ende SZ-Kolumne.

Anfangs war das Web auch eine Schöpfung von Befrei-Es und RevoluzionärInnen, also von Wenig-Es meist gut oder sogar hochgebildeten Menschen mit Idealen und wunderbaren Vorstellungen, ja sogar Visionen, inzwischen ist es eine grosse Massen-Veranstaltung.

Und das Masse ist das nicht. Noch jede weitreichende und starke Vorstellung und Idee ist in das Masse so zurechtgestutzt worden, dass sie das Masse passt und da bleibt meist nur mehr sehr wenig von der ursprünglichen Idee übrig.

Kurz zu dem fetten "auch": Das Web war selbstverständlich in erster Linie eine Schöpfung der Sicherheit, der (Ver-)Sicherung, der Speicherung und der Kontrolle, also der Archive, des Militärs und der Geheimdienste, bevor die Forschung und die "FreiGeister" die Infrastruktur nutzten und damit träumten.

Auch träumten. Mensch kann ja mit Allem träumen.
Und irgendwann wacht Es dann auf, das Mensch und spürt ... Schwere zum Beispiel, statt der erträumten Leichtigkeit mit den gebratenen Hühnchen, die durch die Luft direkt zum weit geöffneten Mund fliegen, mit saftiger, knackiger, scharf gewürzter Haut und sahnig weichem Fleisch, das auf der Zunge zergeht, so zum Frühstück.

Mir geht es ja genauso, ich wach auch öfter nach schönen Träumen etwas unsanft in den Alltag auf, ja klar, aber wundern, oder gar davon schrei[b]en, möchte ich eigentlich nicht mehr, da denke *ich immer, das ist doch wohl inzwischen AltBekannt, das mit den Träumen und dem Alltag, und auch, dass die Masse aus den besten Ideen immer nur das Süsseste, das Fetteste, das Nahrhafteste rausholt und die etwas aufwändigeren Teile achtlos weggwirft.

Und die Freiheit ist nun mal aufwendig.
Das Folgen ist leichter.
Masse folgt gerne der Zuckerspur.

Meine Masse, also bis auf das kleine Bisschen Vernunft, fast Alles in Oliver-August Lützenmir, isst gerne Eis und Schokolade und verzichtet dafür auf so manche Freiheit und Beweglichkeit.

Also, folgen Sie mir ruhig weiter, vielleicht (ent-)führe *ich Sie ja doch zur Freiheit, aber es könnte auch sein, dass ich ganz banal, nur Ihren "Rahm" abschöpfen will, Ihr Bestes.

Wir wollen doch Alle nur Ihr Bestes, oder?
Und was ist Ihr Bestes?
Na, also Bitte, jetzt fragen Sie nicht, Was das ist?

Schon haben Sie es verloren, hihihi, und *ich habe es mir einverleibt.
Ihr Bestes.
Und es ist nicht, ich wiederhole: es ist nicht Ihr Geld, hihihi.

Aber gut, Hier, hier haben Sie es zurück, da.
Das nehme ich nur freiwillig von Ihnen und das war ja noch nicht der Fall.
Also, was halte *ich von den Unkenrufen des Herrn Dash?

Ja, mei, das übliche Nachgemecker eben, aber auch ein Ausblick und eine Absage an zuviel Folgsamkeit und Schwere, weil im Web viel Leichtigkeit und auch Freiheit drinnsteckt, und das werden Wir schon noch entwickeln, auch in das Masse, und wenn es noch ein paar Jahrzehnte dauert, oder?