Montag, 26. November 2012

Nuss-Kuchen

An-Kündigung!
Wenn ich das so schreibe, klingt das fast gefährlich, ist aber nur komisch. Die Sprache gibt schon komische An- und Einblicke her, und dazu genügt oft nur ein Klick oder auch ein DaZwischen geschobener kurzer Strich. Oder auch ein vergessener Punkt und schon lacht das Bewusst-Sein und danach auch der Brustkorb auf und ab, ha ha ha, aber nun wieder zu etwas ernstem. Im Moment besuche ich gerade einen Kurs mit der Überschrift "Online-Journalismus", in diesen RaumZeiten, wo Offline-Journalisten zu Hunderten gekündigt werden, ist so ein Kurs quasi ein Segen. Obwohl? Gibt es überhaupt noch Offline-Journalisten? Na, wie dem auch sei, ich habe Heute eine Hausaufgabe aufgehabt und die möchte ich jetzt auch hier einstellen, schliesslich war sie verdammt schwierig und ich bin nun, da ich sie geschafft habe verdammt zufrieden damit, also los ...

Cornelia, habe ich das mit der Hausaufgabe richtig verstanden? Es ging um einen Nachrichtentext mit allem drumm und drann, irgendwas mit Nuss, oder?

Wie dem auch sei, ich stell mal ein, was so rausgerutscht ist aus dem Denk-Zentrum.

SEO-Keyword ist: "Godzilla", mindestens drei mal pro ProgrammierZeile, ist also nur für SuchtMaschinen sichbar (oh, da ist mir das "t" verrutscht, sorry) und Nuss.

Header ist: Tod in Uganda!
Überschrift ist: Gorilla fiel einem Nuss-Forscher im Urwald vor die Füsse

Text ist: Bei einer Suche nach seltenen Nuss (ist das Plural auch erlaubt?) fiel einem Nuss-Forscher im Kiwori Nationalpark im südlichen Uganda aus heiterem Himmel (sind auch Plattheiten erlaubt?) ein Gorilla vor die Füsse. Nach dem vergehen des ersten Schreckens, versuchte der Nuss-Forscher den leblosen Gorilla mit einer HerzDruck!Massage und künstlicher Beatmung, wiederzubeleben, aber das Herz des Gorilla sprang nicht mehr an (also mir gefällt diese Metapher, ... aber gut). Bei dem Gorilla handelte es-s ich um ein etwa 12 jähriges propperes (ich bin da jetzt wegen dem Adjektiv etwas unsicher?) Männchen (Männchen? Na gut, bei 12 Jahren, aber wieviel ist das in MenschenJahren, denn der Gorilla war riesig). Die Untersuchung des bei der Nuss-Suche mitgegangenen Fach-StaatsAnwalts für die Ermittlung (Erfindung?) von Todes-Ursachen, ergab: Tod durch Herz-Infarkt. Die genaue Ursache des Herz-Infarkts konnte vor Ort nicht geklärt werden, aber es könnte-s ich um den zu üppigen Ge-Nuss von Nuss (ein bisschen schwierig ohne Plural, aber ich weiss halt nicht?) gehandelt haben, es wurden etliche Schalenreste um den Baum herum entdeckt, aus dem der Gorilla gefallen ist. Und Jana, Bitte!, mir ist die sehr problematische Lage unserer nächsten Verwandten in ZentralAfrika sehr bewusst, gerade deswegen habe ich auf jegliche Zotigkeit verzichtet, obwohl die Situation, die ich dort vorfand, reichlich Anlass geboten hätte, aber Du weisst auch, was raus muss, muss einfach raus und das gerade auch, wenn es nicht stimmt, oder? Schliesslich bin ich da nicht die einzige Nuss (anders konnte ich das Keyword im Text nicht mehr unterbringen?), der es so geht, dass ab und an was raus muss, was drinnen keinen Platz mehr hat und dieser Gorilla war inzwischen einfach zu riesig. Bei Rücktransport des toten Gorilla stiessen die Forscher per Zufall noch auf die eine oder andere harte Nuss (Nur noch so, zum nussigen Schluss).

Das wars. Nächste Hausaufgabe für Euch, ist die Zählung der Nuss und des darin verborgenen Godzilla.
Belohnung für die richtige Lösung, ist eine Trauben-Nuss-Schokolade. Guten Abend.

Für das nun folgende Foto bin ich nicht zuständig, es ist hier so reingerutscht, für wässrige Münder lehne ich jegliche Haftung ab.
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Guten Tag

Freitag, 23. November 2012

Die Begrenzung der Freiheit

Wieder mal ein etwas älterer aber nicht veralteter Tagebuch-Eintrag.

Die Themen waren die Enge und das Immerzu.
Die längeren Leses werden wissen, dass das »Immerzu« im Deutschen zum "jetzt" verkürzt wurde, weil die, die es verkürzt hatten, gemerkt haben, dass «Jetzt» "immerzu" ist. Falls Sie das nicht "glauben", dann werfen Sie einen kurzen Blick in ein Etymologie-Lexikon, vielleicht einen Herkunfts-Duden. Jedes Augenblick ein Jetzt, weil jedes Augenblick zwar anders ist, aber auch gleich ist und Sie wissen Alle, dass gleich kaum verschieden ist.

Sie zürnen mir "jetzt" vielleicht etwas und "jetzt" schon wieder und "jetzt" immer noch, aber irgendwann vergeht auch das, weil Sie denken: was sollen diese Wortspiele!?, aber sind das wirklich nur Spiele oder steckt da auch Ernst drinn und "jetzt" ist auch das Zürnen schon fast vergangen, weil jedes Jetzt zwar jedem anderen Jetzt gleicht, aber eben auch verschieden ist.
Aber nur wenig, bis "jetzt". Wissen Sie, daran scheitere ich stets ein wenig, weil das Jetzt so langweilig ist, oder sage ich besser -langdauernd-? Immer ist nur Jetzt und nie was anderes und an der Freiheit bin ich bisher auch jetzt ("immerzu!) schon wieder gescheitert. Es ist zum auswachsen!, nur wohin?, ist doch eh immer das Gleiche.
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Rechts entlang oder doch links,
oder mitten durch? Schön.
Schlosspark in Britz.
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Zur Enge: Die Freiheit ist im Kasten.
Sie denken vielleicht: was ist denn jetzt los? Aber ich wiederhole nur: Die Freiheit ist im Kasten. Und da kommt sie bis jetzt nicht raus, da bleibt sie drinn. Sie verstehen nicht? Gut, je mehr ich denke und forsche und wieder denke und weiter forsche und das Geschehen in und um mich einbeziehe, in alle möglichen Bewertungen, um so mehr stärkt das die Meinung (das Zweifeln nicht zu vergessen), dass die Freiheit begrenzt ist. Ahh, denken Sie vielleicht und fügen hinzu, ja klar, wie banal, schon, aber warum ist sie so eng begrenzt?

Und ich schreibe hier weniger von der je persönlichen Freiheit, sondern mehr von der Freiheit als Handlungs- und BewegungsRaumZeit (Bereich/Rahmen) für die irdische Spezies: Mensch.

Die Gesamt-Freiheit empfinde ich als beschränkt, als stark beschränkt, die EinzelFreiheit, die EinzelFreiheiten darinn variieren stark, sind aber auch jeweils beschränkt. Das Eine ist eine grosse Frei-RaumZeit, das Andere nur wenig. Wieder banal, ich weiss. Das Eine kommt aus dem Dorf kaum hinaus, das Andere umkreist die "Kugel" ?male, das Eine kennt Jedes, das Andere kennt Keines, das Eine darf "Alles", das Andere ..., Sie wissen schon.

Innerhalb der Gesamt-Freiheit der Spezies Mensch, gibt es wahrlich "gewalt[tät]ige" Verschiedenheiten und Unterschiede (das hält die Gleichheit alles aus. Erstaunlich!?) und somit auch Spannungen, an der Gesamt-Freiheit ändert das allerdings wenig.

Meine Gedanken, die zu dem folgenden Tagebucheintrag führten, fragen: Wie könnten Wir das ändern?

Und zwar Beides, also die Erweiterung der Insgesamt-Freiheit und die Erweiterung der Einzel-Freiheit?

Es ist ein leichter Text, fast ohne "Drittes Reich", also ganz einfach, schnell mal so nebenbei gelesen, also sitzen Sie gut?
Dann kanns ja loslesen.
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