Donnerstag, 26. Juli 2012

Sprach-Defizit

Titel: Manches mal bleibt mir die Spucke wegg, und ich finde keine Worte dafür

Wissen Sie, was das schwierige an / in das Sprache ist?
Etwas "nur" zu beschreiben. Ohne es zu fühlen, zu riechen, zu hören, zu spüren, zu sehen, zu schmecken, also, ohne es Selbst wahrzunehmen. Z.B. für ein ander-Es, dass das Beschriebene nicht wahrnehmen kann!

Sprache ist eine überaus reduzierte Wahrnehmung.

Beschreiben Sie doch mal das:
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Ohne das Wort zu benutzen, das für diese Pflanze normalerweise so dasteht.

Ohne das Wort also, welches für all die Billionen und aberBillionen verschiedenen Pflanzen dieser Spezies steht, die schon gewachsen sind und noch wachsen werden, sondern wirklich nur genau diese dort abgebildete Pflanze.

Sie hängen, oder?

Tja, die Schwierigkeit des Sprache[n] ist die Beschreibung, ist die Genauigkeit. Das Sprache vergröbert Alles und Jedes, bis fast zur Unkenntlichkeit und doch finden Wir uns in und mit ihr ganz passabel zurecht.

Aber etwas so einfaches, wie das oben abgebildete Lebewesen in seiner ganzen Einzigartigkeit und Verschiedenheit zu beschreiben, überfordert Uns noch, da fällt den Meisten nur ein Wort ein, vielleicht, den Kennern noch die genauere Bezeichnung des Typs dieser Pflanze und die Jahreszeit, aber beim Wuchs wird es schon schwierig, bis unmöglich, ausser, Mensch ist ein wirklich herausragendes Mathematik-Es, mit allen Kniffen der Formeln für Formen und Lage und Richtung in das RaumZeit, mit allem, was das Chaos-Theorie (Fraktale), dynamische Gleichungen und das Geometrie so hergibt, von den Wurzeln, bis in die Spitzen der Äste.

Und es wäre ein sehr sehr umfangreicher Text, diese Pflanze zu beschreiben, deswegen belassen Wir es bei einem Wort: Linde. Aber reicht Uns diese Form der Optimierung und Wegglassung von Informationen für die Aufgaben der Zukunft?

Das Sprache ist noch Einfach, sehr einfach, sehr inkonkret, sehr ungenau, ohne die Sinne, ohne das Mathematik, ohne das Logik, das Sprache ist noch am Anfang.

Wird Es (das Sprache) eine Erweiterung um wesentlich mehr Genauigkeit in der Beschreibung überleben? 

Mittwoch, 25. Juli 2012

Aus den Plantagen eines Berserkers

Kunst ist im besten Fall ein Ganz-Körper-Erlebnis, das kann es am Internet noch nicht sein, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden und wird sicher auch irgendwann einmal, aber im Moment ist es fast ein reines Augen-Erleben, um dieses Erleben aber etwas auszuweiten, nur ein kleines bisschen, habe ich beschlossen die Handschrift zu bemühen. 

Oh, ich habe so viele schöne Seiten beschrieben, mit so vielen schönen Einfällen und auch Reinfällen, und ich bin nun entschlossen, Sie an diesen -Fällen zu beteiligen, ich entscheide, zu was ich mutig bin, Sie entscheiden, ob es Ihnen leserlich ist und, ob es Ihnen zusagt.

Es ist der Furor eines Geplagten, es ist die Suche eines Mangelnden, es ist die Sucht (Sie wissen vielleiccht, wie nahe die Suche und die Sucht beieinanderliegen, ich habe gesucht und suchte noch viel mehr und wenn Sie nun die Sucht mit derselben Hingabe und derselben Betonung sprechen, sind sie dem, was ich empfand schon ziemlich nah, ich suchte und sûchte und schrub und schriebte und ich fand und finde es aussergewöhnlich.

Sie; ich mache mich dabei viel zu klein, obwohl ich mindestens so gross bin, wie Sie, aber naja, nicht Jedes erträgt das Leid so komfortabel wie das Mitleid.
Frage? Schreiben Sie noch per Hand, mit dem Füller zwischen den Fingern, mit Tintenflecken an den Kuppen, die Tagelang nicht weichen wollen? Ich tat und tue es. Nun, was sagen Sie nun, wenn ich Ihnen nun ein paar Ergebnisse dieser langsam wachsenden Tintenflecken vor die SehSinne bringe?
Wow, sagen Sie, ein wenig gelangweilt vielleicht, aber ich tue es mit einem Wow, der Fröhlichkeit.

Dabei ging es mir immer und geht es mir noch, um einen AbGleich von Innen und Aussen, um eine Übereinstimmung von Urteilen im Innen und von Aussen, um eine Korrektur von Fehlern in der Einschätzung und Bewertung vom DaSein. Mensch kann ja so danebenliegen, wenn es darum geht die Wirklichkeit abzuwägen und links und rechts auf ein Niveau zu bringen, was der Richtigkeit der Lebendigkeit wohl am besten entspricht, denn ich bin gewiss, die Lebendigkeit kippt nicht, sie schwankt bestenfalls ein wenig, mal auf die eine, mal auf die andere Seite. Die Einträge aus meinen Tagebüchern, die ich nun vor Sie hinstelle, sind etwas älter, also nicht mehr auf dem neuesten Stand der persönlichen Erkenntnisse und der Befindlichkeit, aber immer noch des Lesens und auch des Nachdenkens und auch des Lachens würdig, denn, bei manchem Wort habe ich sehr gelacht, bei manchem aber auch mehr als eine Träne vergossen. Tinte ist voller Emotionen, Papier ist geduldig, hält auch ein wenig Tränen stand, wie Sie manchmal sicher erkennen werden, wenn die Schrift etwas undeutlich wird. Aber die Freude schob und schiebt die Erkenntnis an, das ist bis Heute so, also geniessen Sie die eine oder andere Träne auch.
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Oh ja, ein Berserker, der das ich einschreiben will in die RaumZeit, ohne Gleichen und ohne Verlust, auch noch des kleinsten Kringels, denn vielleicht ist es ja bedeutend, Was weiss das schon, so ohne Erfahrung? Was ist?
Sie sind. Ich bin, aber Was. Ist das Alles?