Samstag, 22. Dezember 2012

GeistderAngst

Mir hat Gestern ein Leses meiner Blogs gesagt, Es hat regelrecht Angst mich zu kommentieren oder zu antworten, weil ich so messerscharf in meinen Meinungen sei ... hat Es "messerscharf" oder "knallhart" gesagt, oder war es "glasklar", mir fällt die erwähnte Zuschreibung (Adjektiv) nicht mehr ein, aber es ging in diese Richtung, wenn ich nur mit einem besseren Gedächtnis gesegnet wäre!
Es ging in die Richtung --> verletzend. Oder: kaum auszuhalten. Ein Anderes fand es ziemlich überspannt; auch so eine Zuschreibung, die auf ein LEID deutet, aber Keines hat gesagt, es sei uninteressant oder überflüssig, oder ganz schrecklich, es sei langweilig, aber es ist also irgendwie leidig.
Wehleidig könnte sein, was ich so erschreibe und erfinde, manchmal kaum auszuhalten; und selten einladend etwas darauf zu schreiben, zu zu stimmen oder zu widersprechen oder auch etwas hin zu zu fügen, was auf jeden Fall oder vielleicht noch hin zu zu fügen ist.
Nichts dergleichen, dieses ein-Es fröstelte dabei eher, Es sprach auch von Angst, das ander-Es von Überwältigung, was beides in etwa ähnliche Gefühle sind.
Das nehme *ich ernst. Das bedeutet, dass *ich die Beiträge so gestalte, dass es einiges an Überwindung kostet, darauf einen Kommentar hinzu zu fügen.
Wie ist das?
Schlecht für ein Gespräch.
Vielleicht gut für einen Vortrag.
So bin *ich hier in diesen Blogs, in meinen Kommentaren allgemein, ein Vorträger, ein unwilliger für eine Diskussion. Sonst bin *ich das nicht, warum hier?
.
Der Autor vor zwanzig Jahren,
beim zaghaften mitdenken.
.
Was habe ich selbst denn beim lesen von analytischen, (selbst-)distanzierten Autoren empfunden, von bohrenden Werken? Angst keine, aber auch oft Überwältigung und ein Zurückweichen --> "nee, das brauch ich nicht!". Hätte ich Derrida, Foucault oder Nietzsche kommentiert, hätte ich Sie gar kritisiert?
Nein, wohl eher nicht.

Titel: Vor-Wort zum Nach-Denken

Kann *ich meine Kleinigkeit mit solchen Menschen vergleichen?
Nein, wohl eher noch nicht, aber *ich denke inzwischen, und *ich denke gut, denke ich, besser auf jeden Fall, als noch vor wenigen Jahren, da dachte ich noch, dass ich denke, aber ich dachte nur nach, nach, was andere schon längst gedacht hatten, jedes mal, wenn ich dachte, ich hätte was neues gedacht, war es nur nachgedacht, längst hatten Andere das bereits gedacht.

Ich war ein normaler Nach-Denker.

Vorgedacht? Meist nein, weil auch diesen Gedanken gingen andere, ähnliche oder verkürzte voraus, es ist ein einziges Nachdenken in dieser Welt und *ich selbst bin auch noch hinterher, bis Jetzt. Bis Jetzt denke ich allermeistens nach.

Eigentlich denke ich nur nach, das vordenken ist bis Jetzt "nur" noch eine gute Idee. Ein fast haltloser Traum, Phantasie.

Ich bin also ein Nachdenker, was viele schon nachgedacht haben, vor[aus] gedacht hat bisher noch Keines, zumindest kenne *ich bis Jetzt k[aum]ein-Es, welches vorgedacht hätte, aber was weiss ich schon!

Was ich aber weiss ist, dass ich es schon mal ganz kurz, in Ansätzen geschafft habe voraus zu denken, und *ich schreibe Ihnen: das kostet wirklich Kraft!, so komplex auszusteigen aus dem üblichen einfachen nachdenken, Mensch denkt halt einfach nach, das ist Es gewohnt, das tut Es bereits seit es denken kann: Nachdenken.

Dieser Beitrag wird garantiert ein Misserfolg, denke *ich gerade (vor?), den will k[aum]ein-Es lesen, was soll ein-Es auch damit anfangen, dass Es nachdenkt und nicht vor, und dass Es deswegen nicht vor denkt, weil es verdammt anstrengend ist, weil es verflucht viel Energie kostet überhaupt zu denken, auch schon das nach denken kostet Massen an Energie, das will der Magen so nicht einfach hinnehmen und die Muskeln denken auch nicht gerne, sie arbeiten lieber, das "kostet" weniger, das ist günstiger, als nach denken, also wird das hier ein totaler Flop, weil es zu viel Arbeit ist, dabei nach zu denken.

NachzuDenken.

Das kann ein-Es schon Angst machen oder gar überwältigen, das verstehe *ich voll, geht mir ja noch genauso, wenn ich manche Autoren lese, ich möchte jetzt nicht abschweifen, welche das sind, aber es sind ziemlich bekannte, bei denen ich merke: 
Nein, das ist *mir jetzt zu komplex, zu kompliziert vielleicht, oder auch zu einfach, Unterforderung kann ja auch schmerzhaft sein, denn wozu habe ich dieses Werk denn gekauft oder auch nur angelesen, wenn es mich dann alleine lässt, mich nicht mitnimmt, dorthin, wo es herkommt und mich dabei freundlich einlädt zu folgen, Nein!, dann doch lieber woanders hindenken, wo es anregender ist.

Ja, das war interessant, zu erfahren, wie die Wirkung meiner Texte auf bekannte Leses ist, auch wenn Sie hier noch keine Schreibspur hinterlassen haben, so doch Klicks und das ist doch auch schon was. Also *ich bin zufrieden, dass *mich überhaupt ein-Es oder Zwei-Es lesen, besonders über Leses, die regelmässig wiederkommen und denen es um die Texte geht und nicht so sehr um die Bilder, die sind auch meist anregend, aber eben nur nebenbei, aber die Bildersucher gibt es eben auch, auch Sie sind willkommen, aber die Textsucher sind mir schon lieber. Darf ich das so anmerken?

Na, gut, Jetzt hab *ich es schon getan, mal sehen, ob ich dadurch einen ScheissSturm auslöse, oder einfach nur Nichts besonderes.

Macht der Geist Angst, macht der Geist dem Fleisch, aus dem es erst entsteht Angst, ist das, was da im und um das Fleisch herum so passiert, dem Fleisch suspekt und zwar eher unangenehm suspekt?

Na, ich rätsel noch, ob das so ist? Es würde einiges an Ungereimtheiten und so manchen anderen Vorfällen in der Menschheit erklären, aber das mag auch andere Ursachen sein. 

Sein oder Haben?
Haben Wir das SEIN, oder hat Uns das SEIN?

Sind Wir oder haben Wir?
Ich mach jetzt den Abgang, ich bin dann mal wegg, es ist RaumZeit diesen Beitrag zu schliessen und das nachdenken etwas herunter zu fahren, auf das Niveau des ablenkens vom Denken, das ist auch mal ganz erholsam.
Gute/n Nacht/Tag.

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